Die Sopranos

The Sopranos

Mafiafilm, Gaunerkomödie, Familiendrama

Sopranos-cast

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9.1Herausragend 918 Bewertungen

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1999 startete in den USA eine Serie, die Fernseh-Geschichte schreiben sollte: Das Mafia-Drama Die Sopranos. Eine etwas andere Familienserie, denn Tony Soprano ist nicht nur Vater seiner eigenen Familie, auch noch Oberhaupt einer ganz anderen “Familie”. Als ihm sowohl die eine, als auch die andere Stress macht, sucht er eine Psychiaterin auf.

Handlung

Nach einem Nervenzusammenbruch entschließt sich der Mafioso Tony Soprano (James Gandolfini) dazu, seine Lebenskrisen mit Hilfe der Psychiaterin Dr. Melfi zu lösen. Auf der Couch berichtet der Familienvater von seinen privaten und geschäftlichen Problemen.
Tonys hitzköpfiger Neffe hat einen Gangster der tschechischen Konkurrenz getötet, dann gibt es da auch noch Tonys verbitterte Mutter, die der Mafioso am liebsten gegen ihren Willen ins Seniorenheim stecken möchte. Tonys Frau Carmela plagt ihn zudem wegen seiner gelegentlichen Seitensprünge mit Eifersucht und Ehekrisen. Und dass Tonys Kinder Meadow und Anthony Junior gerade in schwierigen Entwicklungsphasen stecken, macht die Sache auch nicht leichter. Eines aber darf trotz allem auf keinen Fall passieren: Dass Tonys psychoanalytische Sitzungen in den Mafia-Kreisen bekannt werden.

Die Charaktere

Tony Soprano der nach außen gerissene und ruchlose Pate der DiMeo-Familie in New Jersey. Als einziger Sohn des berühmten Mafioso Johnny “Johnny Boy” Soprano fühlt Tony aber den Druck der längst überholten Rituale der Mafia auf sich lasten. Auch seine wirkliche Familie fordert alles von ihm. Ist es da erstaunlich, dass Tony Hilfe bei einer Psychoanalytikerin sucht?

Carmela Soprano ist mit Tony seit über 20 Jahren verheiratet. Sie hat während dieser Zeit gelernt, dass das Leben einer Mafioso-Frau nicht nur aus Geld, Dienern und schicken Autos besteht. Carmela weiß genau, was Tony beruflich treibt und dass er dabei manchmal über Leichen geht. Das macht ihr Leben und das ihrer gemeinsamen Kinder Anthony Jr. und Meadow nicht gerade einfacher.

Dr. Jennifer Melfi ist vermutlich die letzte Person, die man mit dem Organisierten Verbrechen in Verbindung bringen würde. Die angesehene Psychoanalytikerin ist geschieden und hat zwei Söhne. Den Tag, an dem Tony Soprano als die personifizierte Cosa Nostra ihre Praxis…



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über Die Sopranos
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kelo

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hat schon nach der ersten Staffel den Hai übersprungen

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niceeddy

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9.5Herausragend

So, Staffel 2, Episode 4 und ich bin süchtig. Gut, dass ich jetzt nicht mehr Staffelpausen ertragen muss. Geschrieben wurde wohl genug über die Serie und ich stimme allem positivem zu! Kleiner Zusatz noch: ich habe auf Deutsch angefangen, mittlerweile Original mit Untertiteln, es lohnt sich, noch viel mehr als bei Dexter oder Breaking Bad, das ist mir insbesondere bei der Folge Bella Italia aufgefallen. Vorerst gibts ne 9.5, mal sehen, ob zum Ende noch mehr drin ist.

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TheCineast

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Es wird mehr, glaub' mir!


Smoin

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10.0Herausragend

Ich hab mir jetzt die erste Folge angesehen und die hat mich nicht recht überzeugt. Wird das noch besser?

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TheCineast

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Ohja...Die ersten Folgen fand ich auch noch recht unüberzeugend. Man hat auch einfach heutzutage schon zu viel gesehen... Aber siehe da... Alle Staffeln 3 Mal angeschaut und die Serie ist -wie ich finde- das Beste was medial jeh geschehen konnte... UNGLAUBLICH! GRANDIOS! Man kann nur 10,0 geben, und eigentlich müsste ich allen anderen Filmen und Serien, die sonst noch 10 Punkte bekommen haben, wieder welche abziehen...^^ Das schulde ich den Sopranos.


aggrotainment

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Ich weiß nicht so recht. Ich hasse bis jetzt so ziemlich alle Figuren die ich bisher in den ersten zwei Episoden gesehen habe. Wie soll ich mich da motivieren weiterzuschauen ? Ich brauch irgend nen Anreiz. Was ist wenn ich mir wie phoenix409 die komplette Staffel anschauen muss bis ich die Serie gut finde .... I


franticfury

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10.0Herausragend

So, endlich habe ich mich überwunden eine Kritik zu dieser absolut einzigartigen, großartigen Serie zu schreiben. Ich habe das bisher immer erfolgreich aufgeschoben, da ich auch ehrlich gesagt nicht recht wusste was ich schreiben sollte, es war ja bereits fast alles über dieses monumentale Machwerk des amerikanischen Fernsehens gesagt worden. Ich wollte nicht einfach irgendetwas schreiben, denn seien wir ehrlich, eine normale, trocken objektive Kritik wird der Serie nicht gerecht, zumindest nicht in meinen Augen. Ich entschuldige mich also schon mal vorweg für die "Überlänge".

Fangen wir also mit meiner ersten Begegnung mit der wohl ungewöhnlichsten und vielseitigsten "Fernsehfamilie" aller Zeiten an: Als Liebhaber des amerikanischen Gangsterfilms war es fast unmöglich früher oder später nicht auf die Sopranos zu stoßen, dass die Serie von einigen auch noch als "Goodfellas - Die Serie"beworben wurde steigerte mein Interesse nur noch weiter. Als ich dann den Piloten sah war ich umso mehr überrascht was ich da eigentlich sah. Auf den ersten Blick wirkte Tony Soprano auf mich nicht wie der typische Mafiaboss, den man aus Filmen wie den Paten oder Goodfellas kennt. Meist eher gewöhnlich gekleidet, übergewichtig und bereits mit recht dünnem Haar sitzt er da... ja wo eigentlich? Beim Psychologen! Spätestens ab diesem Zeitpunkt war mir klar, dass es sich hierbei nicht um eine gewöhnliche Gangstergeschichte handeln würde, dass Tony Soprano sich zu einem, wenn nicht dem vielseitigsten, interessantesten Charakter der Fernsehgeschichte entwickeln würde konnte ich zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht erahnen.

Was mir zunächst völlig fremd erschien, erwies sich im Laufe der Serie als ein genialer Schachzug der Macher. Durch Tonys Besuche bei Dr. Melfi (klasse gespielt von Lorraine Bracco, nur eine von vielen Bekannten aus Goodfellas) erfährt man nach und nach immer mehr über das Innenleben eines nach außen hin so kalten, bedrohlichen Gangsterboss, über seine innere Zerrissenheit, seine Vergangenheit, seine Ängste. Tatsächlich reicht Tonys Charakter allein um 86 Episoden in 6 Staffeln auszufüllen. Ich kann mich an dieser Stelle wirklich nicht genug vor James Gandolfini verneigen, niemand hätte Tony Soprano so spielen können wie er es getan hat!

Aber es ist nicht nur Tony, der mich so an den Sopranos fasziniert hat, es ist sein gesamtes Umfeld. Da ist seine Familie, die er unbestritten liebt, ihm aber auch schwer zusetzt. ***ACHTUNG SPOILER*** Als Tony AJ aus seinem Pool zieht nach dessen Suizidversuch gegen Ende der 6. Staffel kann man wohl als Paradebeispiel hierfür werten und es ist gleichzeitig eine der dramatischten und besten Momente der Serie ***
Da ist seine Frau Carmela, die wohl eine der stärksten Frauenfiguren verkörpert, die ich je im Fernsehen gesehen habe und den perfekten Gegenpart für Tony bietet. Seine doch recht verwöhnte Tochter Meadow und sein jüngster Sohn AJ, der eher emotional labil ist und nicht so recht weiß was er von seinem Leben eigentlich erwartet. Und natürlich Tonys Schwester Janice, die es doch relativ schnell fertig gebracht hat sich als eine meiner Hassfiguren zu etablieren, deren Beziehung zu Tony aber auch so spannend und wichtig für das Verständnis von Tonys Charakter ist.

Und da ist natürlich seine 2. Familie, sein Mafiaclan, der mindestens genauso vielseitig ist wie Tony selbst. Da ist der junge, aufstrebende, aber doch teils noch recht naive und leicht ablenkbare Christopher, für den Tony fast so etwas wie eine Vaterfigur ist. Da sind Silvio und Paulie, echte "Oldschool-Mafiosis" und Tonys Onkel Junior, der ihm das Leben alles andere als leicht macht. Und natürlich muss man im Zusammenhang mit Junior auch den etwas zu gutmütigen Bobby erwähnen, der auch deswegen zunächst aus dem Hauptgeschäft ausgeschlossen wird.

Ich war derart schnell angefixt und bereits nach den ersten paar Folgen hatten mich Jersey und Tonys Clan in seinen Bann gezogen. Es war nicht mal so sehr die Story an sich, aufgrund der ich mich in diese Serie verliebt hatte, es waren vor allem die kleinen Nebengeschichten. Die Tatsache, dass der sonst so ruhige und besonnene Silvio beim Poker schnell dazu neigt die Nerven zu verlieren, oder, dass Tony niemals das Zeug zum "varsity athlete" hatte, haben mich genauso amüsiert wie die erfolglosen Versuche der "Feds" das Sopranohaus zu verwanzen oder Paulie und Christophers Odyssee in dem verschneiten Wald mitzuverfolgen. Das alles ist so ungeheur gut inszeniert und gefilmt, dass man sich fast schon als Teil der Familie betrachtet, man lernt jede Eigenart der einzelnen Charakter kennen, fiebert mit ihnen mit oder schüttelt manchmal nur den Kopf über ihr Verhalten.
Dass ich mir wirklich jede Folge den gesamten Vorspann zu Gemüte führte sagt einiges aus, auch nachdem ich die Sopranos nun schon mehrmals durch habe, schaue ich mir immer wieder gern den Vorspann an, nur um nochmal nostalgisch auf dem Beifahrersitz mit Tony durch Jersey zu fahren.

Zu Beginn habe ich meine erste Begegnung mit den Sopranos geschildert, deshalb will ich an dieser Stelle auch meine letzte nicht vorenthalten, denn sonst wäre dieser Beitrag für mich einfach nicht komplett. An alle, die die Serie noch nicht durch haben diesen Absatz bitte tunlichst überspringen, denn das Ende der Sopranos gespoilert zu bekommen wünscht man nicht mal seinem ärgsten Feind :)

***ACHTUNG MEGA-SPOILER!!!!***
Eins vorweg, ich halte die "made in America" - Episode für absolut unerreicht und für das vlt. beste Serienende aller Zeiten (ich habe aber auch zugegebenermaßen das Serienfinale von "Six Feet Under" noch nicht gesehen). Als ich die letzte Episode in den DVD Player legte und zum letzten Mal der Vorspann über den Bildschirm lief überkam mich eine seltsame Mischung aus Aufregung und Melancholie. Zum einen war ich aufgekratzt und wollte unbedingt wissen wie David Chase der Serie ein Ende setzten würde, zum anderen war ich aber auch ein wenig traurig, schließlich war das die letzte Folge.
Wie es dann zu Ende ging hat wohl nicht nur mich überrascht und zunächst völlig verstört zurückgelassen. Da hatte ich knapp 80 Stunden mit Tony gelitten, mich für ihn gefreut, mich über ihn geärgert, war so tief in sein Umfeld eingetaucht und dann endet das so!!! Das waren meine ersten, wütenden Gedanken. So schnell ich in das Sopranosgeflecht hineinkam, so ruckartig wurde ich wieder herausgerissen. Das Ende trifft einen wirklich wie einen Schlag und ich habe einige Tage gebraucht, um zu realisieren wie gut Chase das Ende doch vorbereitet und durchgeführt hatte. Hier wieder allzugroße Spekulationen anzustellen, ob Chase Tony nun am Ende sterben lässt führt zu weit. Man kann schließlich ganze Bücher über die letzte Folge der Sopranos schreiben. Für mich persönlich geht das Ende viel weiter, mir persönlich hat es gezeigt wie schnell es doch im organisierten Verbrechen gehen kann. Er hat mich als Zuschauer derart ruckartig und brutal aus der Geschichte, aus meinem "gewohnten Umfeld" herausgerissen, sodass mich das Ende doch mit enormer Wucht getroffen hat, mich im Nachhinein die Serie aber nur noch mehr wertschätzen lässt.
***
Abschließend bleibt mir nur noch zu sagen, Glückwunsch an alle, die es bis hierhin geschafft haben :) Mit einer Kritik ist es also im Endeffekt nichts geworden, da ich nicht in der Lage bin diese Serie in irgendeinem Maße objektiv zu beurteilen. Betrachtet es mehr als eine Art Liebeserklärung. Eine Liebeserklärung an eine großartige Serie!

Um es mit Tonys Worten zu sagen: "End of story!"

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moneyaction

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richtig nice mark :)


franticfury

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danke :D


Dox

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10.0Herausragend

http://www.youtube.com/watch?v=
mUwVDdBQE5E&feature=results_main&
playnext=1&list=PLEE504FA24DBF6F4C

- schlechte Qualität, dafür der richtige Fisch.
Ich habe mir die Stelle gegen Ende der 3. Staffel unzählige Male angeschaut, bei der Tony nochmals mit diesem Fisch konfrontiert wird. Mittlerweile assoziiere ich allein mit dem Wort Fisch den lustigen Gedanken an den hier. 'T' wird da womöglich etwas anderes empfinden... Selten tat Lachen so gut, wie über diesen unscheinbaren 'drolligen' Plastikramsch, hervorgerufen durch eine genial inszenierte Situation und ein selten exzellentes Drehbuch. Ein Ergebnis aus einer einzigen Folge der Sopranos.
Ich könnte jetzt noch zahlreiche Aspekte - die da lauten würden: "unglaublich vielschichtige Charaktere, welche allesamt Mitgefühl auslösen können", "überragende Inszenierung, Soundtrack, Kameraarbeit, Drehbuch, Storytelling", "Schauspielleistungen(...)", "Familienleben(...)" - mit einbeziehen, aber das würde den Rahmen meines Vorabkommentars sprengen und nach der 3. Staffel auch keine endgültige Aussagekraft besitzen.

Dieser Fisch zeugt nur als ein kleines Beispiel von der Qualität dieser Serie.

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Dox

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hier nochmal der richtige Link, mein Kommentar wurde irgendwie nicht richtig gespeichert und der Link war nicht ganz drin:

http://www.youtube.com/watch?v=mUwVDdBQE5E&feature=results_main&playnext=1&list=PLEE504FA24DBF6F4C


Tobe Berg

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10.0Herausragend

Das ganz normalen Familienleben steht hier im Gegensatz zu den"geschäftlichen" Aktivitäten des Tony Soprano in der New Jersey Mafia. Gerade diese faszinierende Mischung macht "Sopranos" zu einem einmaligen Erlebnis. Jede Staffel für sich ist ein Meisterwerk auf immer gleichbleibend hohem Niveau.

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pete bondurant

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Zunächst mal: HBO rules. Seit 20 Jahren das Maß aller Dinge im TV Bereich. Auch als Produzenten von Filmen wie: Maria voll der Gnade oder Life and Death of Peter Sellers, haben die sich ihre Meriten verdient. Nicht zu reden von der Qualität des Matchmakings, bei den von ihnen übertragenen Boxkämpfen!

Zu den Sopranos: Schon erstaunlich wie hier auf jeden Schnickschnack verzichtet wird. Kameraführung, Schnitt, die gesamte Palette der Handwerklichen Aspekte der Filmherstellung, gerät eigentlich eher konservativ. Zeitlupen, extreme Nahaufnahmen, ein Videoclip-artiger Schnitt bzw Tempo, die Aufbereitung des Bildmaterials im Farb- oder Kontrastbereich, alles was überästhetisierten Müll ala`CSI so unerträglich macht. Fehlt hier beinahe vollständig!
Die Arbeit der Drehbuchautoren kann man nicht hoch genug bewerten. Beinahe jede Folge ist auch ein Exkurs über die US-amerikanische Kultur. Historische Bezüge zur Mythenbildung werden mit einer Selbstverständlichkeit offeriert, daß man nur staunen kann, über die Lockerheit im Umgang damit (das deutsche Qualitäts-TV wird diese Standards wohl nie erreichen). Das Thema im Thema ist hier auch immer wieder der Mafia Film. Wenn bei Tisch, im Hause der Sopranos oder unter Kumpels über `Der Pate`oder `Good Fellas`diskutiert wird, kann man ermessen, welchen Stellenwert das Kino in der amerikanischen Alltagskultur einnimmt.
Ein weiterer wichtiger Themenkreis bei den Sopranos dürfte mithin der MeltingPot sein. Die Bezugspunkte der unterschiedlichen Ethnischen Abstammungen geben immer wieder Anlass für Reibereien oder handfeste Auseinandersetzungen. Aber: hier schwingt auch immer ein durchaus liebevoller Ton mit.
Und nicht zuletzt: das Essen. Lustvoll zelebriert oder zwanghaft in sich hineinstopfen. Die Darstellung der `Nahrungsmittelaufnahme`, hat auch immer ihren Bezug zur jeweiligen Handlung.
Über alles andere wurde hier bereits geschrieben.

Love that Shit

Mfg pete

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Roolfer

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10.0Herausragend

*wzhwzh* HBO *Mmmm*

"You woke up this morning
Got yourself a gun,
Mama always said you'd be
The Chosen One.

She said: You're one in a million
You've got to burn to shine,
But you were born under a bad sign,
With a blue moon in your eyes."
...

Wer jetzt nicht Anthony Soprano, den wohl sympathischsten Mafiaboss aller Zeiten, Zigarre qualmend durch New Jersey fahren sieht, hat entweder "The Sopranos" noch nicht gesehen, was eine unverzeiliche Sünde wäre und dementsprechende Konsequenzen nach sich ziehen würde oder aber leidet an Amnesie und darf zutiefst bemitleidet werden.

Was Michael Jordan unter den Basketballern, Pelé unter den Fußballern und Muhammad Ali unter den Boxern ist, ist (und wird es immer bleiben) "The Sopranos" unter den Serien. Eine Legende! Nein, DIE Legende! Die Legende, die niemals mehr erreicht oder übertroffen werden kann. "The Sopranos" ist kult. Hier vereint sich Humor, Gefühl und Spannung. Dies geschieht so intensiv, dass es unmöglich ist diese Serie in ein Genre zu gliedern. Sollte mich nun doch irgendwann irgendwer JackBauerlike foltern um mich zu zwingen, gerade dies zu tun, würde ich "The Sopranos" wohl in die Schublade "Epicness" ordnen.
Großartig inszeniert und gespielt von so ziemlich allen Mitwirkenden, allen voran James Gandolfini, der mit seiner Darstellung des Tony Soprano einen Meilenstein der TV-Geschichte schuf, ist "The Sopranos" ein authentisches Serienerlebnis, dessen Figuren einen ans Herz wachsen und einen hineinziehen in die Welt von Gewalt, Ehre und Familie in und um New Jersey.

Jede Figur begeistert auf seine Weise. Alle hier zu beschreiben würde jedoch in einem oberflächlichen und chaotischen Wirrwarr enden, welches Tony und seine Verwandten/Freunde nich verdient hätten. Deshalb versuche ich nun lediglich grob zu beschreiben warum die Serie mich so fasziniert.

Es ist vor Allem diese Absurdität, die mich bei "The Sopranos" so begeistert. Personen, welche in vielen Filmen als Bösewichte oder Schurken gelten, werden hier von ihrer ganz privaten Seite beleuchtet. Sie werden dem Zuschauer nahe gebracht. Wer hat schon Angst vor einem Mafiaboss, der mit Panikattacken zu kämpfen hat und regelmäßig eine Psychiaterin aufsucht? Kann man einen Mafioso ernst nehmen, der sich Sorgen um seine Mutter macht, da diese im Heim von anderen Omas gemobbt wird? Nein. Ganz im Gegenteil, diese Figuren wachsen einem ans Herz. Zwiespältig muss man sich dann abundan vor Augen führen, dass das was diese Personen beruflich machen alles andere als nett ist.
Die überaus gelungene Charakterzeichnung/ -entwicklung, die sich über sagenhafte acht Produktionjahre erstreckt, ist das was "The Sopranos" für mich zu einem Meisterwerk macht.
Außerdem darf man sich natürlich auf allerhand amüsante Dialoge gespickt mit sexistischen Macho-Sprüchen freuen.

Zuletzt kann ich nur noch betonen, dass man Sopranos gesehen haben muss um zu verstehen was so faszinierend an dieser Serie ist. Wer dies noch nicht getan hat, darf sich glücklich schätzen dieses Erlebnis noch vor sich zu haben. Denen, die sich jedoch aus unerklärlichen Gründen weigern "The Sopranos" zu sehen, sei folgendes Gesagt:
"Get the fuck back in your fuckin' hole! Now!"
-Anthony „Tony“ Soprano

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A-Wax

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sehr sehr gut geschrieben!! Stimme ich zu 100 % zu. Es wird keine bessere Serie mehr geben!!!


RoosterCogburn

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Dem ist nichts hinzu zufügen.


Smoover

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10.0Herausragend

Meine persönliche Lieblingsszene:
http://www.youtube.com/watch?v=Vb7SWFgSf7o&

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alviesinger

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Ja! Hat er. Von mir auch.


Coach T

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Grandiose Szenen! Bravo, Tony! Wie ich diese Serie liebe :)
"Yeah, delicious!" :D


phoenix409

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10.0Herausragend

Seit gestern bin ich zum ersten Mal durch dieses Fernseh-Monument durch und restlos überwältigt. In allen Belangen einzigartige Serie und script-technisch vielleicht sogar das Beste, was ich je sah. Das Ende muss allerdings noch etwas nachwirken.
Im Moment fehlen die richtigen Worte.
Wird aber definitiv nochmal ausführlicher beschrieben, irgendwann.
Wird definitiv nochmal geguckt, irgendwann.

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BigDi

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Ihr macht mich alle so schwach, aber zum Glück habe ich eh keine Zeit dafür...gut, streicht das "zum Glück"..


Dox

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Jetzt hat man mir selbst meinen Vorabkommentar genommen ;D
Bin gerade mit der 3. Staffel durch und obwohl ich dem Ende jetzt schon traurig entgegensehe, freue ich mich, dass ich mir die Serie jetzt schon gegeben habe und sie in Zukunft noch wieder und wieder genießen kann :)


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Genre
Mafiafilm, Gaunerkomödie, Familiendrama, Coming of Age-Film