Mad Men
Drama, Ehedrama, Mediensatire 2007 - 2013
Die Handlung von Mad Men
Die Madison Avenue, New York, 1960. Die Werbebranche ist eine Goldgrube: Jeder hat etwas zu verkaufen, und jeder Werbefachmann macht das Meiste daraus – für seine Kunden, aber auch für sich. Das Leben dieser gewissenlos im Wettbewerb stehenden Männer und Frauen ist hartvergoldet – solange sie am oberen Ende der Karriereleiter stehen! Und keiner hat so viel Stehvermögen wie Don Draper – im Business und bei den Damen. Mad Men zeigt die Welt der Werber in ihrer Blütezeit, als Verkaufen zur Kunst erhoben und das eigene Leben zu Markte getragen wurde.
Die Hauptcharaktere von Mad Men
Don Draper (Jon Hamm) ist die Hauptfigur der Serie: Er ist der Creative Director und baldige Juniorpartner der Sterling Cooper Advertising Agency. Er ist verheiratet mit Betty Draper, mit der er drei Kinder hat, ist ihr aber untreu. Man erfährt nicht viel über seine Vergangenheit, außer dass er im Koreakrieg war.
Peggy Olsen (Elisabeth Moss) ist zunächst Drapers Sekretärin, später eine eigene Texterin mit eigenem Büro. Sie wird von Pete Campbell ungewollt schwanger, erleidet dann einen Nervenzusammenbruch und gibt das Kind zur Adoption frei.
Pete Campbell (Vincent Kartheiser) ist ein junger, ehrgeiziger Angestellter von Draper aus gutem Elternhaus. Er und seine Frau haben keine Kinder, von dem Kind mit Peggy erfährt er erst später.
Betty Draper (January Jones) ist Drapers Frau und Mutter seiner drei Kinder Sally, Bobby und Eugene Scott. Sie war früher Model und weiß von Drapers ständigen Affären. Vor der Geburt des dritten Kindes trennte sie sich deswegen von ihm, kam dann aber wieder mit ihm zusammen.
Joan Harris (Christina Hendricks) leitet das Sekretariat der Sterling Werbeagentur und hat eine Affäre mit Roger Sterling, bis der aufgrund zweier Herzinfarkte die Affäre beenden muss. Daraufhin datet sie George Harris und heirtatet ihn.
Roger Sterling Jr. (John Slattery) ist Senior Partner der Sterling Cooper und war einst ein guter Freund von Don Draper. Sein Vater gründete die Firma gemeinsam mit Bertram Cooper.
Die Hintergründe von Mad Men
Wichtige Themen von Mad Men sind die Gesellschaftsnormen der 1960er, als Rauchen an allen Orten noch üblich war, gerne und oft Alkohol getrunken wurde, Sexismus, Frauenbenachteiligung und Affären noch toleriert wurden, Rassismus an der Tagesordnung war und Homophobie wie auch Antisemitismus relativ normal waren.
Der Erschaffer der Serie ist Matthew Weiner.
Cast & Crew
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Fünfte Staffel
Danijel86:
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0 | Fri, 01 Apr 2011 15:52:52 -0000 |
Dritte Staffel
Tobias:
Habe mir gerade die dritte ...mehr |
1 | Fri, 13 Aug 2010 12:30:46 -0000 |
- Genre
- Drama, Ehedrama, Mediensatire
- Zeit
- 1960er Jahre








Kommentare
über Mad Men
wandmann Sun, 19 May 2013 21:39:33 -0000
Kommentar löschenHab grad vor ein paar Tagen die erste Folge gesehen und wurde schon besser unterhalten, als von zweieinhalb Staffeln "Sons of Anarchy"...
Vielleicht muss man ja der richtige Typ für eine bestimmte Serie sein, aber ich finde das, was manche als langweilig bezeichnen, gerade so genial. Dieses langsame, diese Einblicke in die Figuren...dazu die genialen Schauspieler...also ich freue mich auf die versprochene "Langeweile".
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DerBaertige Tue, 23 Apr 2013 18:13:32 -0000
Kommentar löschenVorläufiges Fazit nach der 1. Staffel:
Endlich, nach knapp 7 Stunden Langatmigkeit hat Mad Men endlich an Fahrt gewonnen und wird dem Etikett "Period Drama Series" gerecht. Nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen eine gemächlichere Erzählweise. Deadwood beispielsweise hat sich auch zunächst sehr langsam und ereignislos angefühlt, zählt aber zu meinen Lieblingsserien. Mad Men hingegen zeigt uns stundenlang in aller Ruhe den Alltag in einer Werbeagentur der 60er-Jahre und wie deren Mitarbeiter ihren Frauen fremdgehen. Schön und gut, doch geschieht dies ohne eine wirklich präsente Handlung und auch die meisten Charaktere blieben mir lange verschlossen. Dafür punktet Mad Men durchgängig mit einer großartigen Atmosphäre, die einen mitten in die 60er hineinversetzt - permanenter Tabak- und Alkoholkonsum inbegriffen. Nachdem mich die Ereignisse der letzten Folgen dann doch noch positiv überraschen konnten, freue ich mich auch auf die weiteren Staffeln!
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salvino.vallone Sun, 17 Feb 2013 08:40:06 -0000
Kommentar löschenIch kann eigentlich nur sagen was schon viele andere vor mir sagten. Sehr gute Darsteller, die in einer Serie in ihrem sozialen Umfeld dargestellt werden. Die Serie bietet keine actionreichen Twists, sondern erzählt einfach die Geschichte und bekommt es trotzdem hin den Zuschauer neugierig zu machen. Es sind in der Tat die kleinen Szenen, die die Serie so interessant machen. Kann ich jedem empfehlen, der in Serien nicht nur explodierende Autos braucht :)
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Koalablick Wed, 23 Jan 2013 15:10:52 -0000
Kommentar löschenEs hat bei mir, wie bei scheinbar so vielen, auch die komplette erste und die halbe zweite Staffel gedauert bis mich die Serie gepackt hatte. Ich kann nur allen raten, auszuhalten, denn es lohnt sich!
Man wittert, dass etwas unter der Oberfläche der scheinbar gut funktionierenden 60er Welt und ihren Charakteren liegt und lauert.
Suchtgefahr!
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Onefourty Thu, 17 Jan 2013 06:19:51 -0000
Kommentar löschenEtwas langatmig bis es endlich unter die Haut geht (erste Staffel nun nach einem Jahr endlich abgeschlossen). Was aber auch an den eiskalten und klug in Szene gesetzten "Gangster-Anzugträgern" zu verdanken ist. Ab Folge 7 der Ersten Staffel geht es dann letztendlich doch mal los.
Die düstere Atmosphäre, die Emotionslosigkeit, die Anzugträger und die Auffassung jegliches Problem mit Geld lösen zu können gefallen mir. Seien es käufliche Liebe, Affären, Saufgelage, oder ein plötzlich erscheinender Bruder. Radikal skrupellos. Dass dabei alles den Bach runter geht trifft den Zuschauer immer offensichtlicher und härter.
Fazit: Bin nun gespannt auf die folgenden Staffeln. Thx Izzy für den Serientipp!
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albaniax Fri, 30 Nov 2012 01:20:17 -0000
Kommentar löschenNa ja, als einer der in einer ähnlich kreativen Branche tätig ist, kann ich nur das sagen.
Vom Schein her alles schön und gut, aber nicht zu vergleichen mit dem ECHTEN Mad Men, "Geroge Lois". Das ist der Typ, bei dem die Don Draper abgekupfert haben. Er ist die 10/10 ;)
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ProjectChaos Sun, 21 Oct 2012 13:06:05 -0000
Kommentar löschenFünfte Staffel fertig und fühl mich etwas befreit, denn das Suchten hat ein Ende.
Wow was für eine Serie.
Serien liegen noch weit davon entfernt an das Niveau des Mediums Film ranzukommen. Das hat einen einfachen Grund. Während einzelne Folgen sicher sehr glänzen können, ist es fast unmöglich ein hohes Niveau über mehrere Staffeln zu halten. Zudem kommt die Kompromissbereitschaft der Quoten Willen. So entdeckt man auch in Serien wie Breaking Bad oder the Wire Momente mit zu konstruiert wirkenden Twists und triviale Nebenplots. Dies gilt auch für Mad Men, aber diese Serie schafft meiner Meinung nach einen großen Schritt.
Bei Mad Men bleibt die Story einfach, unspektakulär, ohne großen Twists. Alles soll im Rahmen der realistischen, leicht melancholischen Atmosphäre der 60er Jahre bleiben. Die Serie ist gut gemacht und fasziniert vor allem mit Kleinigkeiten, die eigentlich große Momente darstellen, aber dezent, subtil präsentiert werden.
Vor allem die erste Staffel fand ich sehr überzeugend. Gleich mit der ersten Folge wird die Latte enorm hoch gesetzt.
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Masseltoff Mon, 26 Nov 2012 19:29:51 -0000
Antwort löschenAber die Serie ist noch gar nicht zu Ende ? Die wurde jetzt erstmal für Staffel 6 verlängert !
Für mich ist die Serie eindeutig der bessere Film !
Wo andere Filme aufhören fangen Serien erst an, man wächst viel mehr mit den Personen zusammen, erfährt viele Dinge aus deren Leben und so werden die Figuren auch automatisch Teil des eigenen Lebens und das schafft kein Film der Welt, da dort einfach alles zu oberflächlich abgehandelt wird. BTW Die Sopranos und Six Feet Under halten über all die Staffel ein gleich hohes Niveau, gegen Ende steigt dieses sogar noch weiter an und genau die beiden Serien sind der beste Beweis für meine oben genannten These.
GeorgLander Sat, 20 Oct 2012 01:18:54 -0000
Kommentar löschenHabe jetzt die ersten 6 Episoden geguckt und langweilte mich jede Episode mehr.
Sicher, es ist bestimmt interessant das Lebensgefühl der frühen 60er Jahre mehr oder weniger "live" mitzuerleben. Alle rauchen, "wilde Ehen" sind noch verpöhnt, Frauen werden wie Menschen 2. Klasse behandelt etc etc- alles irgendwie schon gehabt, diskutiert, verdaut, ausgeschieden und das gleich Procedere nochmal von vorn.
Ich habe leider den Eindruck, genau das will die Serie darstellen. Was unter "Schwarzer Humor" dabei verstanden wird, frage ich mich immer noch.
Die Serie zeigt die 60er Jahre, daran ist nichts lustig! Weder schwarz noch weiß.
Also lachen musste ich jedenfalls nicht. Es langweilt mich nur extrem, es hat was, als würde man den ganzen Tag BigBrother gucken. Menschen leben. Sie essen, schlafen, rauchen, reden über dies und das, sie gehen fremd, streiten, versöhnen sich.
Das kann man alles in eine Serie packen, aber bitte mit einer Grundgeschichte die fesselt. Und die fehlt hier definitiv.
Oder beginnt der rote Faden erst ab der 7. Episode?
Also ich liebe Serien, aber aus Mad Men werd ich nicht schlau.
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Duschi2010 Sun, 16 Dec 2012 17:20:05 -0000
Antwort löschenich habe auch fast 2 Staffeln gebraucht um mich hinein zu sehen aber mittlerweile ist es echt gut...schau sie dir weiter an, glaub mir es lohnt sich ;)
petergriffin13 Thu, 20 Dec 2012 01:26:15 -0000
Antwort löschenDie erste Staffel war für mich auch sehr schwierig, wollte eigentlich gar nicht mehr weiterschauen. Hab es dann ein paar Monate später doch getan und überhaupt nicht bereut. Würde mittlerweile so weit gehen der Serie 10 Punkte zu geben.
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GeorgLander Sat, 22 Dec 2012 13:13:45 -0000
Antwort löschenWas passiert denn noch außergewöhnliches? Es fühlt sich wie BigBrother in den 50ern an. Die Rosinen raus picken ist echt mühsam.
magX Thu, 03 Jan 2013 14:48:05 -0000
Antwort löschenFür mich ist auch schon die erste Staffel außergewöhnlich und zeigt ihre stärken in den Drehbüchern und Dialogen; der Vergleich mit Big Brother hinkt von vorne bis hinten. Es ist wohltuend eine Serie zu sehen, die nicht nur auf Spannung aufbaut, sondern alles sehr langsam und ruhig angeht. Wenn man die 60er Jahre realistisch darstellen wird, kommt man um rauchende Männer und die problematische Behandlung von Frauen wohl nicht herum (obwohl die aufkommende Emanzipation) zu erkennen ist.
lhiannan Thu, 18 Oct 2012 20:27:19 -0000
Kommentar löschenDie Story um Don Draper und den anderen Angestellten in der Werbeagentur wäre nicht einmal besonders, wenn sie sich nicht so viel Zeit liesse beim Erzählen. Die Charaktere bekommen so eine Tiefe, die sonst nur selten erreicht wird. Wenn man denkt, man kenne einen Charakter zeigen sich immer neue Facetten. Gilt besonders für das Chamäleon Don Draper.
Darüber hinaus ist die Serie ein visueller Genuß und erweckt die 60er wieder zum Leben, so dass man fast meint, man müsse nur die Hand ausstrecken, um in diese aufregende Zeit einzutauchen. Da wird gesoffen und geraucht, als stünde die Apokalypse vor der Tür. Und gemäß der Zeit verächtlich auf Frauen oder Minderheiten geblickt, während die Hausfrauen vor Langeweile fast sterben. Alles eingehüllt in einem sittsamen und zunehmend bunteren Design.
Ganz große Serie.
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sebastian.boehler Wed, 03 Oct 2012 18:16:53 -0000
Kommentar löschenIch habe mir nun die ersten vier Episoden angesehen und kann schon mal sagen, dass mir die Serie vom Stil her sehr gut gefällt.
Allerdings fehlt mir hier noch eine fortführende Story und der Drang, wissen zu wollen, wie es weiter geht, wovon ich bis jetzt noch nicht viel erfahren habe.
An alle, die schon weiter/durch sind: Soll ich weiter gucken? Oder werde ich gelangweilt sein? ...
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Stosch Wed, 03 Oct 2012 19:11:34 -0000
Antwort löschenauf jedenfall weitergucken :)
sebastian.boehler Wed, 03 Oct 2012 20:34:41 -0000
Antwort löschenok, mittlerweile bin ich bei der 7. Folge.
Immerhin hat die Serie inzwischen mehr Tiefe bekommen! :)
Aber ich erkenne keinen roten Faden...
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