Americans

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7.9Sehenswert 100 Bewertungen
von 10

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The Americans spielt im Jahr 1981. Eine liebende Ehefrau und Mutter (Keri Russell) arbeitet in Wirklichkeit als Spionin für die Sowjets, ebenso wie ihr Mann. Ihre Ehe wurde arrangiert, doch die Kinder der beiden wissen nichts vom Doppelleben ihrer Eltern.

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Handlung von The Americans

The Americans ist eine Spionage-Serie des amerikanischen Kabelsenders FX. Die Serie spielt in den USA der frühen 80er Jahre kurz nach dem Amtsantritt von Präsident Ronald Reagan. Im Mittelpunkt von The Americans steht das Ehepaar Elizabeth Jennings und Phillip Jennings, die mit ihren beiden Kindern in einer Vorstadt in Virginia leben. Was keiner weiß: Mitte der 60er Jahre waren die beiden als russische Agenten aus der UdSSR nach Amerika gekommen, um das Land unter falscher Identität zu infiltrieren. The Americans verfolgt, wie sie ihre Aufträge vom KGB (z.B. das Kidnapping von Dissidenten) mit dem amerikanischen Alltag verbinden. Erschwert wird das nämlich, als Stan Beeman in ihre Nachbarschaft zieht, der ausgerechnet in der Counter-Intelligence-Abteilung des FBI arbeitet.

Hauptcharaktere von The Americans

Elizabeth Jennings (Keri Russell) ist eigentlich Agentin des KGB. Ihr echter Name ist Nadezhda. Im Gegensatz zu ihrem Ehemann Philip fühlt sie sich noch stärker mit dem KGB und ihrem Heimatland Russland verbunden. Die Ehe von Elizabeth und Philip wurde nur arrangiert, doch Elizabeth glaubt langsam, Gefühle für Philip zu entwickeln.

Philip Jennings (Matthew Rhys) ist ebenfalls KGB-Agent und sein echter Name ist Mischa. Obwohl auch Philip eigentlich loyal gegenüber dem KGB und Russland ist, zeigt er auch gegenüber den USA keinerlei Abneigung. Er zieht sogar in Betracht, überzulaufen.

Stan Beeman (Noah Emmerich) arbeitet als Counter-Intelligence-Agent beim FBI und ist der neue Nachbar von Elizabeth und Philip. Er hat eine Frau namens Sandra (Susan Misner) und einen Sohn namens Matthew. Stan und seine Frau haben Eheprobleme und sie freunden sich schnell mit den Jennings an.

Chris Amador (Maximiliano Hernández) ist Stan Beemans Partner und Freund beim FBI. Er hat im Vietnamkrieg gedient.

Paige Jennings (Holly Taylor) ist die Tochter von Elizabeth und Philip Jennings. Sie fühlt eine stärkere Bindung zu ihrem Vater, da das Verhältnis zwischen Paige und ihrer Mutter aus den Fugen geraten ist. Sie entwickelt Gefühle für Beemans Sohn Matthew.

Henry Jennings (Keidrich Sellati) ist der Sohn von Elizabeth und Philip Jennings und Paiges jüngerer Bruder.


Cast & Crew


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Kommentare

über The Americans

DanielW_88

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7.0Sehenswert

Die erste Hälfte der Staffel hat mir leider überhaupt nicht gefallen. Was genau ist jetzt daran so toll?

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Obolos

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8.0Ausgezeichnet

Man hat das Gefühl, dass ähnlich wie bei Homeland die Serie auf eine Staffel ausgelegt war und künstlich verlängert wurde.
Überhaupt erinnert das alles "ein wenig" an Homeland... generell aber ein gutes Konzept, ich hätte mich ebenfalls damit anfreunden können, wenn es bei einer Staffel geblieben wäre. Sollte sich in der zweiten Staffel nicht einiges ändern, verliere ich sicher bald das Interesse. Zuviele Episoden waren gleich aufgebaut.
Spannung war aber generell da und die ein oder andere großartige Szene gabs auch zu sehen!

Mal sehen, was Staffel 2 bringt!

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floppyx

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8.5Ausgezeichnet

Tolle erste Staffel!

Auch wenn nie selber erlebt, Klasse 80er Feeling. Ein Spannungsbogen über die gesamte Staffel welcher seinesgleichen sucht. Ein frisches unverbrauchtes Konzept bzw. Ein Altbewährtes einfach umgedreht. Gute, unverbrauchte Schauspieler. Klasse Score. 8,5 Punkte. Basta.

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DocMoody

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7.5Sehenswert

Eine gute Serie, die ihr volles Potential nie völlig auskosten kann und immer etwas hinter ihren Möglichkeiten bleibt, aber ein konstant gutes Niveau hält und den Zuschauer mit Spannung, Intrigen, Spionagestories und einem gutem Zeitbild am Ball bleiben lässt.

Aber worum geht es: Die 80er Jahre in den USA. Die beiden Hauptfiguren sind ein glückliches Ehepaar, die zusammen mit ihren beiden Kindern in den Suburbs von Washington D.C. leben, eine Vorzeigeehe führen und gemeinsam eine Reiseagentur leiten. Gegenüber zieht die Familie eines hohen FBI-Tieres ein, der in die Abteilung für Counter-Intelligence gewechselt ist.
Eine schöne Story für eine Sitcom oder ein Familiendrama. Der Haken an der Sache: Die beiden Eheleute sind eigentlich Russen und agieren als KGB-Spione schon seit eineinhalb Jahrzehnten hinter feindlichen Linien.

Das schöne an der Ausgangslage ist ja, dass es diese Agenten-Familien tatsächlich gab und noch gibt (erst dieses Jahr wurde so ein russisches Pärchen, dass früher noch für den KGB arbeitete, in Deutschland entdeckt und festgenommen). Und im Grunde ist mit diesem Grundgerüst schon ein Löwenanteil geschaffen worden, um jede Woche Spannung und Intrigen en masse zu produzieren.

Mich hat das Grundkonzept von Anfang an sehr angesprochen und die Serie kann damit auch gut umgehen. Der kalte Krieg ist nun einmal eine sehr interessante Zeit unserer jüngeren Geschichte und in dieser Konsequenz auch einzigartig. Und das fängt die Serie sehr gut ein. Es wirkt alles nicht ganz so trostlos wie zu Kriegszeiten, aber die Ungewissheit ist immer präsent.
Keri Russel und Matthew Rhys verkörpern die "Illegalen" (wie sie in der Serie vom FBI genannt werden) glaubhaft und gut und zeigen dabei den Balanceakt zwischen (vorgetäuschter) Familienidylle (die aber eigentlich real ist, da die Kinder nichts wissen und sie halt auch ihre Kinder sind) und knallharter Spionagearbeit hinter feindlichen Linien. Dabei sieht man viel Einsatz von Perücken, Zahnprothesen und falschen Schnurrbärten in teilweise erschreckend skrupellosen Aktionen. Dabei vollbringt die Serie einen guten Spagat darin, zwar die teilweise gnadenlosen und haarsträubenden Taten der beiden aufzuzeigen, aber nie den Zeigefinger auszustrecken und sie als die Bösewichter der Serie darzustellen. Genauso wird die Gegenseite nicht als strahlende Helden gezeigt, sondern wird mit ebenso schlimmen Aktionen auf ein gleiches Level demontiert. Besonders der Nachbar, hervorragend gespielt von Noah Emmerich, steht dabei im Mittelpunkt.

So spielt die Serie im Grunde beide Seiten immer wieder gegeneinander aus, ohne dass diese es wirklich wissen und lässt den Zuschauer im Grunde mit beiden Seiten mitfiebern. Alles ist grau, besonders im Krieg und auch wenn man sich teilweise vom Familienleben einlullen lässt, kriegt man prompt eine neue Gräueltat vorgesetzt. Dabei übertreibt man es jedoch nie, eine Spezialität des US-Serien-Formats von heute. Die beiden Agenten bleiben trotz allem die Sympathieträger der Serie, was für sich genommen schon beeindruckend ist für eine US-Serie.

Man versteht es gekonnt ein Netz aus Agenten, Intrigen und Misstrauen aufzubauen, das einen auch schnell mitreißen kann. Dass es auch Probleme zwischen den beiden Agenten, die vorgeben sollen, eine perfekte Ehe zu führen, gibt, ist selbstverständlich, aber man findet da immer ein gutes Maß, diese Probleme mit den anderen abzuwiegen.

Was ich der Serie aber ankreiden muss: Ihr fehlt einfach der letzte Schliff um zu den wirklich "Großen" dazuzugehören. Alles ist durch die Bank weg gut, manche Elemente vielleicht etwas zu konstruiert und vereinfacht, aber trotzdem noch im Rahmen der Glaubhaftigkeit. Aber teilweise sind die Skripts doch zu durchschaubar, manche Wendungen zu vorhersehbar und oft wünscht man sich doch etwas mehr Konsequenz. Z.B. wird wieder sehr viel Zeit für die Kinder "geopfert", obwohl man es nie so übertreibt, wie ein Homeland. Und scheinbar hat man sich in der Mitte der Staffel auch besinnt und deren eigene Stories auf ein Minimum runtergeschraubt. Das zeigt aber auch etwas die Inkonsequenz.
Die Zutaten sind da, aber ich denke es fehlt ein Sternekoch, um daraus auch ein preisgekröntes Gericht zu zaubern. Stellenweise scheint die Genialität durch, aber sie kann nie vollkommen herausbrechen. Dabei kann ich nur schwer festmachen, woran es liegt.
Aber vielleicht muss man sich auch manchmal damit zufrieden geben, dass eine Serie "nur" gut bis sehr gut ist und eben nicht in die Gefilde eines The Wire, Breaking Bad oder der Sopranos vordringen kann.

Ansonsten macht die Serie einen hervorragenden Job Einblicke in die 80er der USA, sowie in die russische Seite zu geben und unterstreicht dies mit guten Kostümen und Setdesigns, die so manche modische Entgleisung mit vollem Ernst bis zum Ende durchziehen.

Nochmal mein Abschlussfazit: Eine gute Serie, die aber leider immer etwas hinter ihren Möglichkeiten bleibt, die die Grundidee eigentlich bietet. Ein Schuss mehr Mut und Genialität und sie könnte wirklich zu den besten ihres Faches gehören.
Aber auch so ist sie sehr sehenswert, da sie eine gute Brücke zwischen den persönlichen und den weltpolitischen Problemen schlägt, die so ein Doppelleben mit sich bringt, gewisse Klischees erfolgreich umschifft und beide Seiten als das darstellt, was sie sind: Menschen, nicht Monster. Aber auch Menschen, die teilweise Monströses für ihr Land und ihre Ideologie, aber auch manchmal aus persönlichen Gründen tun.
Ich freue mich darauf, was in Staffel 2 so kommen mag.

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latelow

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Der Text gibt ziemlich genau meine Meinung wieder.

Ich finde bei dieser Serie, spürt man die Luft nach oben leider deutlicher, als die vorhandene Qualität. Was schade ist, weil wie du geschrieben hast, nicht wirklich viel fehlt um zu der obersten Riege der Serienlandschaft zu zählen.


DocMoody

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Aber geht es dir auch so, dass du nicht genau festmachen kannst, an wem oder was es genau liegt?


PaJeRo

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8.5Ausgezeichnet

Staffel 1 war spannend und das Paar bestehend aus Rhys und Russell ist klasse! Hoffentlich hält sich das Niveau. Da geht auf jeden Fall was!

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Eunos

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8.0Ausgezeichnet

Toll gemachte Serie, die nach fulminantem Auftakt ein bisschen nachlässt um etwa ab der zweiten Hälfte der 1. Staffel wieder ordentlich anzieht, bis zum ausgezeichneten Staffelfinale.

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drdoommanu

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8.0Ausgezeichnet

Hab die Pilotfolge gesehen und bin hellauf begeistert! So eine Serie hatte ich mir schon immer gewünscht. "The Americans" ist wie ein Mischung aus "Homeland", "Die Sopranos" und "Dexter". Nach diesem äußerst starken Beginn, hoffe ich, dass die Serie ihr volles Potential ausschöpfen kann und wir hier einen würdigen Ersatz für die all die schon bald endenden Serien bekommen.

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Genre
Familiendrama, Politthriller, Thriller, Verschwörungsthriller
Zeit
1981, 1980er Jahre, Kalter Krieg