American Beauty

American Beauty (1999), US Laufzeit 122 Minuten, FSK 16, Drama, Komödie, Kinostart 20.01.2000

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7.7
Kritiker
130 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.4
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221 Kommentare
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von Sam Mendes, mit Kevin Spacey und Allison Janney

Als Folge seiner Mid-Life-Crisis und des wachsenden Interesses an der Freundin seiner Tochter, will Kevin Spacey in American Beauty sein Leben komplett umkrempeln.

Lester und Carolyn Burnham sind das perfekte Ehepaar, leben in einem perfekten Haus, in einer perfekten Nachbarschaft, doch tief drinnen, fällt Lester immer weiter in Depressionen. Als er sich auch noch in eine Freundin seiner Tochter verguckt, schnappt er völlig über.

Handlung

Lester Burnham (Kevin Spacey) befindet sich mitten in der Midlife-Crisis. Als Ehemann einer karriere-besessenen Frau und Vater einer pubertierenden Tochter fühlt er sich schon lange nicht mehr besonders ernst genommen. Aber auch in seinem Job ist er unglücklich. Er empfindet sein Leben in einer gutbürgerlichen Vorstadt-Siedlung als trostlos und unbefriedigend. Die Ehe mit seiner hysterischen Frau Carolyn (Annette Bening), die als Immobilien-Maklerin arbeitet, hat er schon lange aufgegeben. Und auch im Verhältnis zu seiner Tochter Jane (Thora Birch) fühlt er sich als Versager.

Bis er eines Tages auf einer Sportveranstaltung seiner Tochter deren Freundin Angela (Mena Suvari) trifft, und sich Hals über Kopf in den Teenager verliebt. Von diesem Zeitpunkt an beschließt Lester, sein Leben noch einmal in die Hand zu nehmen.

Er kündigt kurzerhand seinen langweiligen Job und kauft sich mit der erpressten Abfindung endlich sein Traumauto. Er beginnt mit Fitness-Training und lässt sich auch durch die Affäre seiner hysterischen Ehefrau Carolyn mit deren Erz-Konkurrenten nicht aus der Fassung bringen. Im Gegenteil, denn so kann er sich ganz auf seine Phantasien mit der jungen Angela konzentrieren.

Während er tagsüber einen neuen Job in einem Fast-Food-Restaurant annimmt, lässt er sich am Abend vom Nachbarssohn Ricky mit Marihuana versorgen und widmet sich ganz seinen Lastern.
Und während seine Familie seinem neuen Selbstverwirklichungsdrang mit großem Unverständnis gegenübertritt, fühlt sich Lester so gut, wie lange nicht mehr.

Jane freundet sich in der Zwischenzeit mit dem Nachbarssohn Ricky (Wes Bentley) an und findet in dem sonderbaren Aussenseiter zum ersten Mal einen Menschen, mit dem sie reden kann. Doch der introvertierte Ricky hat auch keine einfache Kindheit hinter sich und sieht sich die Welt am liebsten durch den Filter eine Videokamera an. Denn sein Vater, Col. Fitts ist ein jähzorniger Pedant und hat seine Mutter bereits zum Verstummen gebracht. Auch führt er regelmässige Drogenkontrollen bei seinem Sohn durch.

Nachdem er eines Tages seinem Sohn bei einem der Botengänge zum Nachbargrundstück gefolgt ist und diesen in, wie er meint, eindeutiger Pose mit Lester beobachtet hat, glaubt er, sein Sohn sei homosexuell und wirft ihn hinaus. Doch Ricky ist darüber keineswegs traurig. Denn er möchte mit Jane dem Elend seiner Kindheit entfliehen und die Stadt verlassen.

Doch die Homophobie von Fitts ist nur vorgeschoben. Weil er meint, sein Nachbar sei definitiv dem gleichen Geschlecht zugewandt, geht der verzweifelte Mann nach dem Rausschmiss seines Sohnes zu Lester. Als dieser jedoch seine Zärtlichkeiten nicht erwiedert und ihn abweist, weiss er sich nicht mehr zu helfen.

Doch Lester ist zufrieden. Denn nach einem Streit zwischen Jane und Angela ist er dem Ziel seiner Träume näher als je zuvor: Angela hat sich von ihm trösten lassen und ihm ihre Zuneigung gestanden. Doch als der Traum Realität werden soll, kommen ihm doch Zweifel. Denn sie hat ihm gestanden, dass sie Jungfrau ist.

Als er in die Küche geht, um für Angela erst einmal einen Tee zu kochen, erwartet ihn dort eine weitere Überraschung…

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Cast & Crew


Kritiken (10) — Film: American Beauty

sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de

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9.0Herausragend

[...]
“American Beauty” ist einer dieser Filme, die man nur schwerlich in ein Genre pressen kann. Er bietet einfach zu viel, um es mit einem Begriff zu vereinfachen. Großartige Schauspieler und eine spannende und wendungsreiche Geschichte sind aber auf jeden Fall Anreiz genug, diesen zu Recht mit 5 Oscars prämierten Titel auf jeden Fall einmal gesehen zu haben. Es lohnt sich.

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SoulReaver: CinemaForever

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9.0Herausragend

„This isn't life! This is just stuff! And it's become more important to you than living!“

Nach wie vor, auch nach der zehnten Sichtung, bleibt Sam Mendes' Einstieg in die Filmwelt ein schieres Meisterwerk, eine wahre Großstadt in jedem Punkt. „American Beauty“ gibt und offenbart dem Zuschauer immer genau was, was er verlangt und ebenso verdient hat, ohne sich dem konventionellen Muster der breiten Masse hinzugeben. Mit einem herausragenden Ensemble, darunter ein göttlicher Kevin Spacey als Lebens umkrempelnder Vater Lester Burnham, oder Wes Bentley als hochinteressanter Nachbarsjunge Ricky. Aber im vielfältigen Cast von „American Beauty“ lässt sich kein Ausfall finden – allesamt sind sie großartig und punktgenau besetzt. Das großartige Drehbuch von Alan Ball, der wunderbare Score von Thomas Newman, Conrad L. Halls Kameraführung, immer an den richtigen Stellen positioniert und die Handlung unterstreichend, sowie Mendes' meisterhaftes inszenatorisches Gespür, das einen erzählerischen Feinsinn besitzt und Emotionen wie Lebenswahrheiten entfaltet, wie man sie sie sich nur wünschen kann, einfach weil sie uns allen bekannt sind oder noch betreffen werden, machen „American Beauty“ zu einem Hochgenuss. Das amerikanische Familienbild in der gemeißelten Vorstadtidylle, in der die belanglose Oberflächlichkeit den wahren Wert des Lebens zu zerdrücken droht, wird süffisant Stück für Stück zerlegt, die Charaktere lassen ihre Masken fallen, erzwungene wie verlogene Fassaden stürzen in sich zusammen und eröffnen ein neues Bild in Richtung Zukunft – ob Abschied oder Neubeginn, ob Scheitern oder Hoffnung. Dazu der zuweilen bitterböse Humor, die intelligenten Spitzen und die wunderschönen, unverfälschten Momente, fernab jeder Verlogenheit und prätentiösen Selbstbeweihräucherung. „American Beauty“ brennt sich ein und ist mit Sicherheit einer der Filme für die Ewigkeit.

31 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Le Samourai

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! <3


Roldur

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Nicht umsonst "Lieblingsfilm" - freut mich,dass er dir auch gefällt!


Oceanic6: CinemaForever

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10.0Herausragend

Einer dieser wenigen Filme, die es schaffen, zu gleichen Teilen unterhaltend und anspruchsvoll sein. Witzig, kritisch, eine Perle der Kinogeschichte, die wohl jeden Menschen, sobald der Abspann einsetzt, zum langen Nachdenken über das eigene Leben und das der Mitmenschen bringen wird. Und nach dem Gesehenen wird man nicht mehr genauso zum Leben stehen, man wird es hinterfragen und damit lässt sich sagen, der Film hat das geschafft, was nur wenige andere erreichen, nämlich auf höchstem cineastischen Niveau zwei volle Stunden pures Entertainment mit sozialkritischen Aspekten zu vermengen. [...]

Kritik im Original 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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9.0Herausragend

[...]Aus allem, was „American Beauty“ einreißt und aufbricht, entlarvt und anprangert, verspottet und bloßstellt, lässt der Film bei aller Schärfe aber auch etwas entstehen, das zwischen den vielen verbrauchten und halb zerkauten Leben die sprudelnde Quelle zum Löschen des Nachdurstes ist, die vielleicht auch wieder nur zum Versiegen bestimmt ist. Als die Familie Fitts in die Nachbarschaft zieht beginnt der achtzehnjährige Ricky, Jane Burnham mit der Videokamera zu beobachten. Was anfangs noch unheimlich, seltsam und abstoßend auf sie wirkt, entlockt der von Selbstzweifeln und der familiären Situation im Hause Burnham mit Spießermutter und Verlierervater geplagten Heranwachsenden schon bald ein Lächeln. Und während sich die mittelpunktversessene Angela vor Janes Fenster rekelt, zoomt Ricky mit seiner Kamera auf diesen leisen Anflug von einer Erkenntnis, dass es dort jemanden gibt, der an ihr, der unscheinbaren Jane Burnham, ehrliches Interesse zeigt. Diese Love-Story der Teenager, die…

Kritik im Original 17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

HOoP3L

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wow was fürn text,
respekt für die mühe ;)


ChristiansFoyer

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danke!


Julio Sacchi: Das Manifest

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3.0Schwach

Plattestes Symbolkino von einem auch sonst leider durch übelsten Kitsch aufgefallenen Regisseur.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

dakader

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Wenn man hier als Kritiker geführt wird sollte man schon mehr als einen Satz vorbringen können, gerade dann wenn man den Film deutlich schlechter sieht als die meisten anderen.


ZaZa

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Wenn du zudem Film, eine 3.0 Gibs, dann gib mir wenigstens eine Begründung wieso, wenn du schon Als Kritiker ganz oben der Seite stehst.


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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7.0Sehenswert

In erster Linie ein Film, der wirklich gut funktioniert. Er hat melodramatische Qualitäten, ist sehr komisch und natürlich auch ein bisschen traurig, sieht toll aus, fühlt sich gut an, ist ziemlich auf den Punkt inszeniert. Und den stilbildenden Soundtrack nicht zu vergessen. Die Referenzvorbilder ("Sunset Boulevard" oder "Ordinary People") werden hinreichend bedient, während Sam Mendes seine Erfahrung als Theaterregisseur vor allem im Umgang mit den Schauspielern nutzt und offenbar auch gleichzeitig ein prägnantes visuelles Konzept mit Conrad L. Hall ausgearbeitet hat. Das Problem des Films ist in gewisser Hinsicht auch seine Stärke: Wie er da so schmunzelnd die Hinrichtung des Mittelstandes beobachtet, scheint sehr genau und treffsicher, während er in seiner Poesie des Verfalls aber oft zu plattem Zynismus ausweicht, statt jene feinsinnige Ironie auszukosten, die Alan Balls brillantes Drehbuch großzügig anbietet. Die starken Schauspielerleistungen können das – ebenso wie den (womöglich ungewollten) dezent chauvinistischen Charakter des Films – auch bei erneuter Sichtung gut verbergen. Noch zumindest.

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Kubrick_obscura: CinemaForever

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6.0Ganz gut

Fesselndes Familienporträt, dass beim zweiten Mal Schauen viel von seiner Magie verliert. Das Kino hat schon größere Abgründe der Gesllschaft vorgeführt.

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Zwiebeljack

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War das denn Intention des Filmes?;)


Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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8.0Ausgezeichnet

Sam Mendes' allererster, bewundernswert perfekter und einfallsreicher Erstlingsfilm AMERICAN BEAUTY hat einen scharfen Blick. Schonungslos wie zuletzt allenfalls HAPPINESS und FIGHT CLUB zeigt er uns das ganze Elend, und er zeigt es so, dass wir uns irgendwo jedenfalls selbst wiederfinden, und dass wir trotzdem wunderbarerweise noch drüber lachen können - ein bißchen jedenfalls.

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alviesinger: bummelkino

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4.0Uninteressant

Kann Oliver nur 1.000-prozentig zustimmen: Massentaugliche und weichgespülte Todd Solondz-Kopie

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DerDude_

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In welcher Weise kopiert er denn Todd Solondz ?


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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4.5Uninteressant

Harmloser und auf massenkompatibilität ausgelegter Mainstream-Abklatsch von "Happiness" Ein Arthaus-Film für Leute die keien Arthausefilme gucken.

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ismirwurst

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Ich muss dir jetz mal sagen was hast du bloß für einen fragwürdigen Filmgeschmack?!Bei Filmen wo ich mir denke schlechter gehts gar nicht z.B. Spieglein, Spieglein gibts du völlig unverständlich gute Bewertungen, bei Filmen die wirklich gut sind schreibst du nur Schund!!!Also wirklich das du dich Kritiker nennst is ne schande für jeden Kritiker und bestärkt mich in meiner Meinung das Kritikermeinungen fürn Ar... sind!!!!!!!


GlenLantz

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Go ismirwurst ! ;D



Kommentare (211) — Film: American Beauty


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Alienator

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Bitterböse Farce mit einem brillianten Spacey

Nicht-Amerikaner sehen glücklicherweise Amerika nicht durch die rosa Brille, sondern können differenzierter beobachten (was sie bei zeiten aber auch mal selber machen sollten). Wenn das der Fall ist und der Beobachter selbst plus sein visualisiertes Auge ein Brite ist, kann die Darstellung von amerikanischer Idylle innerhalb familiärer Strukturen nur ein böser, bissiger Blick hinter die Fassade einer heilen Welt sein. So ist der Autor des Films (Autor von Soap-Operas) durch seine Erfahrung mit amerikanischen Klischees und Pathos eine brilliante Aneinanderreihung amerikanischer Ursitten eingefallen, die aber alle unwiderruflich dem vorgegaukelten Scheinleben entrissen wird. Somit entzieht der Film den amerikanischen Werten jeglichen Boden und demontiert sie, so dass nichts übrig bleibt außer seelischen Scherben und der erlösende Tod. Die Scheinmoral und Ideale der amerikanischen Kleinbürger werden hier gnadenlos seziert.
Ein beeindruckender Film (beste Szene "die fliegende Tüte") mit sehr viel Potenzial und zurecht gefeiert. Schauspielerische Extraklasse in allen Belangen!

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GlenLantz

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die ungeschminkte amerikanische Familie; Der Vater, der wieder jung und frei sein will, sich aber fühlt wie das angeleinte Hündchen seiner eigenen Frau; Die Mutter, die sich aus purer Langeweile in ihre Arbeit stürzt und ganz nebenbei auch noch eine Affäre anfängt; Die Tochter, die sich als hässlich empfindet, was durch ihre "Freundin" bloß noch unterstützt wird, wodurch sie sich auch immer weiter von der eigenen Familie abseilt.
Allesamt sehr klischeehaft, aber trotzdem realistisch dargestellt.
Was mich allerdings am meisten mitgenommen hat, war nicht etwa der brutale Mord an Lester, oder die Jungfräulichkeit von Angela, oder die Wendung von Rickys Vater, nein. Es war die Plastiktüte. Sie ist der Inbegriff der Schönheit, des Lebens, des Todes. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal eine Beziehung zu einer tanzenden Tüte aufbauen würde..

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steffeck

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...vielleicht solltest du "Spoiler" drüber schreiben ;)...


GlenLantz

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Hab ich auch schon dran gedacht :))


Raven.13

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich könnte ja jetzt auch eine Analyse schreiben ,aber das einzige was mir im Moment einfällt ist wow...... (:

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emptybottle666

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Bewertung9.5Herausragend

"Eigentlich könnte ich ja ziemlich sauer darüber sein, was mir widerfahren ist. Aber es fällt schwer, wütend zu bleiben, wenn es so viel Schönheit auf der Welt gibt. Manchmal habe ich das Gefühl, all die Schönheit auf einmal zu sehen - doch das ist einfach zu viel. Mein Herz fühlt sich dann an wie ein Ballon, der kurz davor ist zu platzen. Und dann geht mir durch den Kopf, ich sollte mich entspannen und aufhören, zu versuchen, die Schönheit festzuhalten. Dann durchfließt sie mich wie Regen. Und ich kann nichts empfinden außer Dankbarkeit für jeden einzelnen Moment meines dummen kleinen Lebens ..."
Ich habe selten einen Film gesehen, der dermaßen viele positive Emotionen und Botschaften transportiert, es jedoch schafft, dabei nicht über die Stränge zu schlagen und somit kitschig zu wirken. American Beauty lässt den Zuschauer in Hoffnung zurück und ist einer von den Filmen, die einem noch Stunden bis Tage danach beschäftigen. Kevin Spacey spielt die Rolle des unzufriedenen, gestressten Familienvaters Lester Burnham nahezu perfekt. Dazu gibt es wundervolle Filmmusik von Thomas Newman, jede Menge schonungslose Wahrheit, einige wertvolle Lektionen über das Leben und Moral- und Wertevorstellungen. Alles in Allem ein Meisterwerk, das für mich eindeutig zu den 10 besten Filmen der vergangenen 15 Jahre zählt!

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heiko.buschhaus

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich hab gestern abend beim meinem allabendlichen Filmgucken meinen Meister gefunden: 'American Beauty'! Mit einmal sehen hat sich dieser Film sofort zu meinem viert-Lieblingsfilm gemacht! Überzeugen tut der Film mit dem tollen Filmpärchen Kevin Spacey (Als Gott dem Menschen die Fähigkeit zum Schauspiel gegeben hat, hat er dabei wahrscheinlich an Spaceys Darbietung in 'American Beauty' gedacht!) und einer auch sehr genialen Anette Bening. Abgerundet wird dieser Film durch fabelhafte Darsteller wie Wes Bentley, Thora Birch, Chris Cooper und 'American Pie'-Schönheit Mena Suvari (spielt die nur in Filmen mit, die mit 'American' anfangen?), die allesamt umwerfend spielen! Sam Mendes, der mich schon Anfang des Jahres mit 'Skyfall' als bestem Bond-Film, den ich je gesehen habe, über zeugt hatte, tut es hier ein zweites Mal! Alles in Allem stimmt an diesem Film einfach alles, und er hat eine der besten Massages aller Zeiten: egal, wie scheiße es läuft: feel good! Genau das vermittelt der Film die ganze Zeit, denn dieser Film ist in erster Linie eine Familientrgödie, die absolut genial als Feel-Good-Movie aufgemacht ist! Perfekt!

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WZRDOnTheMoon

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Zum Glück gibt es sie noch, die tiefgehenden Filme - "American Beauty" gehört zu diesen Filmen, die derart intelligent, wahr und auch noch erschütternd sind, dass sie den Zuschauer, ebenso mich, erstmal nicht mehr loslassen.
Sam Mendes setzte das von Alan Ball perfekt geschriebene Drehbuch schlicht einzigartig um und beweist in dramatischen sowie teils komischen Abfolgen unglaubliches Fingerspitzengefühl. Hinzu kommt, das dieser Film brillante Schauspieler(-leistungen) aufbringt - Kevin Spacey, einer meiner absoluten Lieblingsdarsteller, liefert hier für mich die Leistung seiner Karriere ab und wurde damit völlig verdient mit dem Oscar ausgezeichnet. An seiner Seite spielt eine nicht minder gute Annette Bening, die mit ihrem affektierten und wandelbaren Schauspiel ebenfalls extrem (bei mir) punkten konnte. Neben diesen beiden Hollywood-Schwergewichten können aber auch Thora Birch als schlecht gelaunte und pubertierende Jane und Wes Bentley als andauernd filmender und eher spezieller Nachbar Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
"American Beauty" ist für mich ein besonderer und wichtiger Streifen - Gesellschaftskritisch und brutal ehrlich regt dieser Film zu Diskussionen und zum Nachdenken über unser tägliches, teils leider aufgesetztes, Leben an - ich find ihn super.

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heiko.buschhaus

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Pitt ist aber auch nur Nebndarsteller, schließlich wird der Film von Norton aus der Sicht von Norton erzählt! Der spielt extrem genial, aber nicht so geil wie Spacey! Wäre Tyler Durdan (Pitt) Hauptfigur gewesen, wäre er wahrhafte Konkurrenz für Spacey geworden, und den Kampf hätte ICH nicht entscheiden wollen!


Martin Oberndorf

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Es ist wohl wahr, aber
1. Der Charakter von Pitt, Tyler Durden, wurde zu einem Begriff und zu einer relativ bekannten Filmfigur auch außerhalb des Fankreises
2. Auch Spaceys Rolle in "Die üblichen Verdächtigen" wurde nur für den Nebendarsteller ausgezeichnet obwohl er der Erzähler ist.
3. Ich habe nie behauptet, Norton wäre Nebendarsteller! Es gibt halt 2 Hauptdarsteller, ist ja nicht so ungewöhnlich!


Rob Stark

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Film haut mich jedes Mal aufs neue um. Gestern hab ich mir "American Beauty" nochmal angeguckt. Eine präzise Darstellung des American Life mit hervorragend verschiedene Charakteren. Der Film lässt sich Zeit die Geschichte zu erzählen und die Figuren vorzustellen. Nach und nach sieht man die eintönige langweilige Welt aus der Sicht von Lester, gespielt von Kevin Spacey. Vom Looser zum selbstbewussten Draufgänger.

Der Film ist ein Muss und man sollte ihn ruhig auf DVD oder BD haben. Egal wie oft ich ihn mir angucke, er überzeugt mich jedes Mal. Man könnte soviele Details, die in dem Film stecken, analysieren - das ist der Wahnsinn. Ich kann jedem "American Beauty" ans Herz legen.

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sebastianxxx

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Bewertung7.0Sehenswert

American Beauty überzeugte mich nicht wirklich - salopp ausgedrückt "Robert Altman für Bescheidene" - aber trotzdem sehenswert

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florian.fiele

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Bewertung7.0Sehenswert

American Beauty

Nach einem interessanten Beginn, in dem die unterschiedlichen Charaktere passend eingeführt wurden, wirkt American Beauty in der zweiten halben Stunde leider mehr und mehr ermüdend, analog zu mancher Ehe. Nach etwas mehr als einer Stunde entwickelt sich die Story aber weiter, die Figuren zeigen andere Seiten von sich, die Eingangsszene wird wieder aufgegriffen und endlich entwickelt sich eine gewisse Spannung. Regiearbeit, Erzählebene, Kameraperspektiven, Settings, Filmmusik - passt alles und bietet interessante Aspekte. Was mir fehlt sind Spannungs- und Dramatikhöhepunkte oder ein generell höheres Grundniveau. American Beauty plätschert ein wenig vor sich hin. Das kann man den am Film Beteiligten nur bedingt vorwerfen, die Figuren und Thematik gehen aber zumindest mir schlichtweg nicht nah genug. Als Abbild von amerikanischen Parallelwelten innerhalb und außerhalb der normalen Eheverhältnisse funktioniert der Film. Besser ist die Wirkung eines Films allerdings, wirklich faszinierend wirkt er, wenn er frische, überraschende Botschaften dem Zuschauer bietet, mit denen dieser sich identifizieren kann.

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Was bleibt mir an Botschaften?

1 Heirate keine Immobilienmakler(innen)? Okay.
2 Wenn du mit deiner Tocher nicht reden kannst, spreche mit ihren Freundinnen anstatt sie zu vögeln? Schau'n mer mal.
3 Smiley-Soße schafft gute Laune? Absolut!

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Fest steht, dass Kevin Spacey und Chris Cooper für diese Art von Rollen geschaffen sind, American Beauty zu keinem Moment langweilig bzw. schwach war und das Ende mich zufrieden stellt. Wenn der Film dem Durchschnittsamerikaner die Augen öffnet, sagt das allerdings mehr negatives über dessen Leben und Wissen über die Welt aus als positives über den Film. Es ist wie immer eine Frage der Perspektive (klingt herabwertend?...ist es auch). Neue Erkenntnisse oder Überraschungen habe ich keine erlebt. Ordentliche Dramakost, gewürzt mit gutem Schauspiel, interessanten Regieideen und ein bisschen Humor an der ein oder anderen Stelle, mal gelungen und mal weniger.

7.0 - als Abbild von Problemen, die sich in gewissen Paralleluniversen innerhalb der amerikanischen (westlichen) Gesellschaft (gemeinhin bekannt unter dem Begriff Ehe) auftun, funktioniert American Beauty

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Dady

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Bewertung9.0Herausragend

Einfach nur schön!!
Sam Mendes hat mit American Beauty ein Meisterwerk geschaffen das ihres gleichen sucht. Der Film hat alles er ist lustig wie traurig. Kevin Spacey spielt die Rolle sein Lebens und ist einfach nur grandios. Annette Bening spielt die wunderbar zickige verzweifelte Hausfrau einfach nur überragend. Die ganze Story ist so zynisch und aber auch herrlich naiv das sie einfach nur Spaß macht. Es geht eigentlich darum das jeder einfach nur glücklich sein will doch das der Weg dort hin einen unglücklich macht. Ein Film den ich mir immer wieder gern anschaue und auch wohl nie an seiner Faszination verlieren wird!!

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Timo Ja

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Für jeden Filmfan eine absolute Pflicht.

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Blindguardian94

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Bewertung9.0Herausragend

Göttlicher Film, mit einem fantastischen Kevin Spacey, der für Trauer, Humor und Melancholik sorgt. Ein Genre Mix, den man so selten kennt und zurecht mit 5 Oscars ausgezeichnet. Must-see!

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heiko.buschhaus

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Melancholik gibt´s nicht, das heißt Melancholie!


Blindguardian94

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verschrieben :D


Kasparle

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Bewertung9.0Herausragend

Lange nicht mehr so gelacht...
Ich dachte aus irgendeinem Grund das wär ein dunkles Drama. Pustekuchen. Kevin Spaceys Lebenswandel und die Art und Weise wie er mit seiner Umgebung umspringt hätte ich mir nochmal 10 Stunden angucken können!
Wirklich überraschend gut der Film!

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doktormovie

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Schauen wir mal hinter die Fassade,der gewöhnlichen,einfachen,konservativen,Klischee-Familien,dann kommt American Beauty raus.Lässt uns das Leben genießen.Und lass dich nicht unterdrücken.Tu das was du machen willst.Ich glaube das ist die Botschaft von diesem Film

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husna.everding

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Bewertung6.5Ganz gut

kevin spacey ist top.jedoch finde ich die story ziemlich lahm.tabuthema,lediglich nur im prüden amerika

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BasketCase

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein realistisches, witziges und auch tragisches Drama, dem es an nichts fehlt und der zum Nachdenken anregt. ,,American Beauty" ist einer dieser Filme bei denen man nach dem anschauen nur denkt: ,,Wow."
Eine gute Story mit viel Gefühl und Humor und ein trauriges Ende machen diesen Film unvergesslich. Die 5 Oscars hat der Film auf jeden Fall verdient! :)

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el_presidente87

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein absolut genialer Film, über den ich nicht mehr viel schreiben muss. Schauspieler: großartig. Story und Dialoge: überragend. Ein Film, der nicht nur für das Bürgertum Amerikas als Spiegel dienen darf!

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vintage14

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Bewertung9.5Herausragend

American Beauty ist einer der Filme, bei dem wohl kaum jemand umhin kommt einige Zeit in dessen "Nachbearbeitung" zu investieren. Kevin Spacey in seine Paraderolle, der das verkörpert,was wahrscheinlich in so einigen Köpfen vermeintlich glücklicher Ehemänner wiederzufinden wäre.
Klasse!

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Bubbles

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"What are you doing?"
"Nothing."
"You were masturbating!"
"I was not."
"Yes you were!"
"Oh, all right! So shoot me, I was whacking off! That's right, I was choking the bishop, chafing the carrot, you know, saying "hi" to my monster!"

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rockadude

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Bewertung10.0Herausragend

Ein bitterböser und auch ironischer Blick auf die scheinbar glänzende Vorstadtfassade Amerikas hinter der nicht alles so ist wie es äußerlich zu sein scheint.
Der Hauptprotagonist Lester Burnham bewegt sich scheinbar wie im Wachkoma durch einen Alltag, ist gestraft mit einer cholerischen und materialistischen Ehefrau, einer pubertierenden Tochter die ihn als Vorbild ablehnt und als Versager betrachtet und einen Job hat den er hasst. Dann wären da noch die neu zugezogenen Nachbarn, deren introvertierter, unheimlicher Sohn eine Obsession dafür hat alles zu filmen was ihm vor die Kamera kommt. Ganz besonders Lesters Tochter hat es ihm angetan welcher auf sie umgekehrt trotz seines unheimlichen Auftretens eine besondere Faszination ausübt. Sein militärisch veranlagter und höchst homophober Vater und seine ständig apathisch wirkende Mutter vervollständigen das Bild das es in dieser Familie auch alles andere als fröhlich zugeht. Man merkt also, hier tummeln sich ein haufen kaputter Charaktere deren Leben hinter verschlossenen Türen nur all zu trist ist.
Alles ändert sich als Lester die beste Freundin seiner Tochter kennenlernt und sich Hals über Kopf in sie verliebt und durch dieses Gefühl wieder neue Lebensfreude entwickelt und damit ein Sturm an Ereignissen losschlägt die am Ende in einem tragischen Höhepunkt münden.
So oder so ähnlich kann man Sam Mendes Kinoerstling zusammenfassen und man hat noch nicht mal zu viel verraten! Der Film bietet einen komischen, skurrilen, tragischen, dramatischen, emotionalen oder bösen Moment nach dem anderen und schon aufgrund Thomas Newmans tollen Score hat der Film eine geradezu hypnotische Wirkung auf den Zuschauer.
Angeführt wird das ganze Ensemble vom grandiosen Kevin Spacey, der für seine Darstellung zu Recht hier seinen zweiten Oscar abgestaubt hat. Er spielt Lester Burnham nicht, er ist Lester Burnham für die nächsten guten 2 Std. und man könnte denken Spacey habe tatsächlich ein so unzufriedenes und ödes Leben. Mit Annette Bening gab man ihm aber einen ebenbürtigen weiblichen Gegenpart, man kauft ihr die cholerische Zicke einfach ab, genauso wie Thora Birch die melancholische Tochter. Chris Cooper überzeugt ebenfalls als militärischer Vater und sogar für die mit wohl größte Überraschung des Films. Wes Bentley gibt auch eine tolle Darstellung des etwas unheimlich wirkenden Sohnes von nebenan, schafft es aber scheinbar mühelos seinem Charakter eine gewisse Faszination zu geben und es ergeht dem Zuschauer daher genauso wie Lesters Tochter. Und Mena Suvari gibt auch eine gute Leistung als scheinbar unbesorgte und auch leicht eingebildete Schulschönheit in deren Leben aber ebenfalls nicht alles Gold ist was glänzt.
Dies wäre alles aber bestimmt nicht möglich gewesen ohne Regisseur Sam Mendes und seiner kompetenten Regie. Man merkt auch das der Mann vom Theater kommt, da der Film wie eines inszeniert ist. Davon zeugen minutenlange Einstellungen in denen die Charaktere entweder nur vor dem Fernseher, im Wohnzimmer oder am Esstisch sitzen. Womit die Kameraarbeit auch gelobt werden soll. Das Drehbuch ist klasse und voll mit genialen Dialogen von denen den Löwenanteil natürlich Kevin Spacey abbekommen hat und einen zynischen Kommentar nach dem anderen ausspucken darf.
Was den Filmtitel betrifft, da scheiden sich ja heute noch die Geister für was er eigentlich steht und worauf er Bezug nimmt. Ist es Mena Suvaris Charakter der eigentlich alles in Gang setzt? Ist es die Plastiktüte im Wind? Ist es die nach außen hin so scheinbar perfekte Fassade der beiden Familien um die es hier geht?
Ich denke da darf sich hier jeder selbst seinen reim drauf machen und frei nach Lust und Laune interpretieren, denn Fakt ist das man es hier mit einem Ausnahmefilm zu tun hat dem man so einen Erfolg im Kino bestimmt nicht zugetraut hätte ( selbst unser damaliges Dorfkino war ziemlich voll als der Film gezeigt wurde ) und der bei jedem neuen Ansehen immer wieder die gleiche Faszination auf den Zushauer ausübt wie beim ersten Mal schauen. Daher volle 10 Punkte!!!

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