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American Beauty

American Beauty (1999), US Laufzeit 122 Minuten, FSK 16, Drama, Komödie, Kinostart 20.01.2000


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7.8
Kritiker
124 Bewertungen
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7.5
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49689 Bewertungen
260 Kommentare
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von Sam Mendes, mit Kevin Spacey und Allison Janney

Als Folge seiner Mid-Life-Crisis und des wachsenden Interesses an der Freundin seiner Tochter, will Kevin Spacey in American Beauty sein Leben komplett umkrempeln.

Lester (Kevin Spacey) und Carolyn Burnham (Annette Bening) sind das perfekte Ehepaar, leben in einem perfekten Haus, in einer perfekten Nachbarschaft, doch tief drinnen, fällt Lester immer weiter in Depressionen. Als er sich auch noch in eine Freundin (Mena Suvari) seiner Tochter verguckt, schnappt er völlig über.

Lester Burnham befindet sich mitten in der Midlife-Crisis. Als Ehemann einer karriere-besessenen Frau und Vater einer pubertierenden Tochter fühlt er sich schon lange nicht mehr besonders ernst genommen. Aber auch in seinem Job ist er unglücklich. Er empfindet sein Leben in einer gutbürgerlichen Vorstadt-Siedlung als trostlos und unbefriedigend. Die Ehe mit seiner hysterischen Frau Carolyn, die als Immobilien-Maklerin arbeitet, hat er schon lange aufgegeben. Und auch im Verhältnis zu seiner Tochter Jane fühlt er sich als Versager. Bis er eines Tages auf einer Sportveranstaltung seiner Tochter deren Freundin Angela trifft, und sich Hals über Kopf in den Teenager verliebt. Von diesem Zeitpunkt an beschließt Lester, sein Leben noch einmal in die Hand zu nehmen.

Hintergrund & Infos zu American Beauty
Drehbuchautor Alan Ball schrieb American Beauty ursprünglich als Theaterstück. Als Inspiration diente ihm der sogenannte Amy Fisher-Prozess, der 1992 Schlagzeilen machte. Die damals 17-Jährige hatte eine Affäre mit dem Automechaniker Joey Buttafuoco. Sie wurde angeklagt die Ehefrau ihre Liebhabers angeschossen und lebensgefährlich verletzt zu haben. Sie bekannte sich schuldig und wurde zu 6 Jahren Gefängnis verurteilt.

Die Inspiration zahlte sich aus und unter der Regie von Sam Mendes konnte American Beauty nicht nur weltweit über 350 Millionen Dollar einspielen, sondern gewann auch die 5 Oscars in den Kategorien Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller, Bestes Drehbuch und Beste Kamera. (ST)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (12) — Film: American Beauty

Mr.Film: City of Cinema

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8.0Ausgezeichnet

"You don't get to tell me what to do ever again"

Wer sagt, dass eine Midlife-Crisis immer in einem negativen Blickwinkel zu betrachten ist? Manchmal ist es der ausschlaggebende Punkt dafür, etwas in seinem tristen Leben zu ändern, die Selbstbeweihräucherung links liegen zu lassen und mit erhobenem Blick Richtung Zukunft zu schauen. Während man Kevin Spacey als Lester Burnham (= muss man bei ihm noch große Worte verlieren?) dabei begleitet, wie ihm seine Umgebung immer überflüssiger wird und er beschließt, einfach mal den 'I don't care'-Men zu spielen, merkt man auch für sich selber, dass die Probleme die man scheinbar mit sich schleppt, meistens nur unnötig und eingebildet sind.

Doch was meist vergessen wird, ist das übertragen in die Außenwelt. Leben wir nicht alle etwas scheinheilig, nur um anderen zu gefallen? Um anderen deutlich zu machen, dass wir doch so normal und nett sind? Aber wieso? Meistens tun wir das für Menschen, die uns im innersten einen scheiß interessieren und denen wir nur aus Gründen gefallen wollen, die so dämlich wie der Vorwand eines heilen Lebens sind. Man muss daraus ausbrechen, nicht all zu extrem um gleich wieder nur um Aufmerksamkeit zu buhlen, doch so sehr, dass man sich nicht selber belügt. Denn das wird noch öfters vergessen: Den Menschen zu dem wir in erster Linie ehrlich sein sollten und mit dem wir am meisten klar kommen sollten, sind wir selber.

Sam Mendes inszeniert eine Therapie für den Menschen, die aufzeigt, dass es nicht schlimm ist, Gefühle zu zeigen. In dieser emotionsterilisierten Welt ist es sogar dringend notwendig zu erkennen, dass es alles andere als peinlich ist und man damit viele andere Menschen dazu mobilisieren kann, ebenso zu leben.

Leider wird man stellenweise durch recht uninteressante Nebenstränge immer wieder aus der ganz eigenen Charakterstudie gerissen, was aber nichts daran ändert, dass trotzdem alles in sich stimmig wirkt und vorhanden sein muss. Spacey liefert aber einfach eine so großartige Leistung ab, dass man ihn dann schmerzlich vermisst, wenn er mal nicht den Mittelpunkt für sich beansprucht.

Trotz Hollywoodfilmchen ist AMERICAN BEAUTY eines dieser Werke, welches sich zurückhaltend aufbäumen kann um somit aus der Masse herausstechen zu können und trotz dieser paradoxischen Beschreibung, könnte das alles nicht besser harmonieren. So wie es eine Kunst ist, dies zu inszenieren, ist es auch eine Kunst, so zu leben. Niemand sagt, dass es einfach ist, doch merkt man im nachhinein, dass es niemals anders hätte sein können.

Kurz vor dem Abspann stirbt man dann. "It's hard to stay mad, when there's so much beauty in the world." Es stirbt ein Teil, der sowieso schon von Anfang an überflüssig war, man trauert ihm nicht nach und freut sich darüber, nun diesen Teil gegen ein Stück Lester Burnham getauscht zu haben.

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sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de

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9.0Herausragend

[...]
“American Beauty” ist einer dieser Filme, die man nur schwerlich in ein Genre pressen kann. Er bietet einfach zu viel, um es mit einem Begriff zu vereinfachen. Großartige Schauspieler und eine spannende und wendungsreiche Geschichte sind aber auf jeden Fall Anreiz genug, diesen zu Recht mit 5 Oscars prämierten Titel auf jeden Fall einmal gesehen zu haben. Es lohnt sich.

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SoulReaver: CinemaForever, D3M

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8.0Ausgezeichnet

„This isn't life! This is just stuff! And it's become more important to you than living!“

Nach wie vor, auch nach der zehnten Sichtung, bleibt Sam Mendes' Einstieg in die Filmwelt ein schieres Meisterwerk, eine wahre Großstadt in jedem Punkt. „American Beauty“ gibt und offenbart dem Zuschauer immer genau was, was er verlangt und ebenso verdient hat, ohne sich dem konventionellen Muster der breiten Masse hinzugeben. Mit einem herausragenden Ensemble, darunter ein göttlicher Kevin Spacey als Lebens umkrempelnder Vater Lester Burnham, oder Wes Bentley als hochinteressanter Nachbarsjunge Ricky. Aber im vielfältigen Cast von „American Beauty“ lässt sich kein Ausfall finden – allesamt sind sie großartig und punktgenau besetzt. Das großartige Drehbuch von Alan Ball, der wunderbare Score von Thomas Newman, Conrad L. Halls Kameraführung, immer an den richtigen Stellen positioniert und die Handlung unterstreichend, sowie Mendes' meisterhaftes inszenatorisches Gespür, das einen erzählerischen Feinsinn besitzt und Emotionen wie Lebenswahrheiten entfaltet, wie man sie sie sich nur wünschen kann, einfach weil sie uns allen bekannt sind oder noch betreffen werden, machen „American Beauty“ zu einem Hochgenuss. Das amerikanische Familienbild in der gemeißelten Vorstadtidylle, in der die belanglose Oberflächlichkeit den wahren Wert des Lebens zu zerdrücken droht, wird süffisant Stück für Stück zerlegt, die Charaktere lassen ihre Masken fallen, erzwungene wie verlogene Fassaden stürzen in sich zusammen und eröffnen ein neues Bild in Richtung Zukunft – ob Abschied oder Neubeginn, ob Scheitern oder Hoffnung. Dazu der zuweilen bitterböse Humor, die intelligenten Spitzen und die wunderschönen, unverfälschten Momente, fernab jeder Verlogenheit und prätentiösen Selbstbeweihräucherung. „American Beauty“ brennt sich ein und ist mit Sicherheit einer der Filme für die Ewigkeit.

31 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Le Samourai

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! <3


Roldur

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Nicht umsonst "Lieblingsfilm" - freut mich,dass er dir auch gefällt!


Oceanic6: CinemaForever

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10.0Herausragend

Einer dieser wenigen Filme, die es schaffen, zu gleichen Teilen unterhaltend und anspruchsvoll sein. Witzig, kritisch, eine Perle der Kinogeschichte, die wohl jeden Menschen, sobald der Abspann einsetzt, zum langen Nachdenken über das eigene Leben und das der Mitmenschen bringen wird. Und nach dem Gesehenen wird man nicht mehr genauso zum Leben stehen, man wird es hinterfragen und damit lässt sich sagen, der Film hat das geschafft, was nur wenige andere erreichen, nämlich auf höchstem cineastischen Niveau zwei volle Stunden pures Entertainment mit sozialkritischen Aspekten zu vermengen. [...]

Kritik im Original 24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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9.0Herausragend

Der König aller Midlife-Crisis Filme. Okay dieser Titel wird dem meisterhaften Film nicht wirklich gerecht, denn hinter der Geschichte von Lester Burnham (Kevin spacey) verbirgt sich viel Trauer, Charme, Witz, Poesie und Verzweiflung die nach und nach aus der Story gesprengt werden. Am Ende fragt man sich skeptisch ob man der Tragik wegen weinen oder der Ironie halber schmunzeln sollte. Am besten wäre beides, eine Balance, nicht annähernd so fabelhaft wie die Balance die zumindest der Hauptfigur gegönnt wurde, aber zumindest ein kleiner, spürbarer Hauch.

26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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9.0Herausragend

[...]Aus allem, was „American Beauty“ einreißt und aufbricht, entlarvt und anprangert, verspottet und bloßstellt, lässt der Film bei aller Schärfe aber auch etwas entstehen, das zwischen den vielen verbrauchten und halb zerkauten Leben die sprudelnde Quelle zum Löschen des Nachdurstes ist, die vielleicht auch wieder nur zum Versiegen bestimmt ist. Als die Familie Fitts in die Nachbarschaft zieht beginnt der achtzehnjährige Ricky, Jane Burnham mit der Videokamera zu beobachten. Was anfangs noch unheimlich, seltsam und abstoßend auf sie wirkt, entlockt der von Selbstzweifeln und der familiären Situation im Hause Burnham mit Spießermutter und Verlierervater geplagten Heranwachsenden schon bald ein Lächeln. Und während sich die mittelpunktversessene Angela vor Janes Fenster rekelt, zoomt Ricky mit seiner Kamera auf diesen leisen Anflug von einer Erkenntnis, dass es dort jemanden gibt, der an ihr, der unscheinbaren Jane Burnham, ehrliches Interesse zeigt. Diese Love-Story der Teenager, die sich unter zur Unzufriedenheit verdammten Erwachsenen ihren Weg zueinander bahnen, ist der eher leise, aber eigentliche Höhepunkt von „American Beauty“, den die Performances von Thora Birch und Wes Bentley ermöglichen. Birch ist nicht die typsiche rotzige Göre und nicht die typische Außenseiterin, sie zeigt vielmehr eine stille Verlorenheit, um so vieles ausdrucksstärker, als Wutausbrüche und Heulkrämpfe. Bentleys Ricky ist neben Spaceys Lester die zweite Figur, die ohne entsprechende schauspielerische Befähigung ins störend-unglaubwürdige kippen könnte. Ricky wirkt anfangs wie ein Freak, dealt im großen Format und filmt mit seiner Kamera tote Obdachlose und Vögel. Als er gemeinsam mit Jane die Aufnahme einer im Wind tanzenden Tüte betrachtet und über die Schönheit des Lebens und ihre Erträglichkeit für das menschliche Herz, die menschliche Seele philosophiert, setzt die Figur zum voll durchgedrückten Spagat zwischen feingeistig-schwermütigem Denker und gerissenem who cares about consequences-Dealer an und Bentley gelingt es, Ricky auf beiden Stühlen festen Halt zu geben. Sein und Birchs Spiel ist schön klischeefrei aufeinander abgestimmt, Thomas Newmans minimalistischer Score aus kleinen, sich wiederholenden Phrasen, fügt sich hier wie in sämtlichen Szenen, in denen er zum Einsatz kommt, wunderbar ein.[...]Nach der ersten, in vielen Momenten höchst amüsanten Hälfte, steigert sich „American Beauty“ besonders in der zweiten Stunde in eine ungezügelte Intensität, von der man den Blick kaum abzuwenden wagt. Conrad L. Hall fängt dies alles mit ruhiger, konzentrierter Kamera ein, Mendes‘ Inszenierung nimmt an einigen Stellen genau den Schwung raus, der nachfolgenden und auf bestimmten Geschehnissen aufbauenden Ereignissen ihre Wucht verleiht. Neben dem üblichen Verdächtigen Spacey, der sklavisch in sich selbst eingeengten Annette Bening als Carolyn Burnham und den ausgezeichnet harmonierenden Birch und Bentley ist es besonders der chronisch unterschätzte Chris Cooper, der als knochenharter Col. Fitts das Geschehen dominiert und neben seiner Verabscheuungswürdigkeit als Schwulenhasser und Schläger am Ende die wohl armseeligste Kreatur des Films sein dürfte.[...]

Kritik im Original 17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

HOoP3L

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wow was fürn text,
respekt für die mühe ;)


ChristiansFoyer

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danke!


Julio Sacchi: Das Manifest

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3.0Schwach

Plattestes Symbolkino von einem auch sonst leider durch übelsten Kitsch aufgefallenen Regisseur.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

dakader

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Wenn man hier als Kritiker geführt wird sollte man schon mehr als einen Satz vorbringen können, gerade dann wenn man den Film deutlich schlechter sieht als die meisten anderen.


ZaZa

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Wenn du zudem Film, eine 3.0 Gibs, dann gib mir wenigstens eine Begründung wieso, wenn du schon Als Kritiker ganz oben der Seite stehst.


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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7.0Sehenswert

In erster Linie ein Film, der wirklich gut funktioniert. Er hat melodramatische Qualitäten, ist sehr komisch und natürlich auch ein bisschen traurig, sieht toll aus, fühlt sich gut an, ist ziemlich auf den Punkt inszeniert. Und den stilbildenden Soundtrack nicht zu vergessen. Die Referenzvorbilder ("Sunset Boulevard" oder "Ordinary People") werden hinreichend bedient, während Sam Mendes seine Erfahrung als Theaterregisseur vor allem im Umgang mit den Schauspielern nutzt und offenbar auch gleichzeitig ein prägnantes visuelles Konzept mit Conrad L. Hall ausgearbeitet hat. Das Problem des Films ist in gewisser Hinsicht auch seine Stärke: Wie er da so schmunzelnd die Hinrichtung des Mittelstandes beobachtet, scheint sehr genau und treffsicher, während er in seiner Poesie des Verfalls aber oft zu plattem Zynismus ausweicht, statt jene feinsinnige Ironie auszukosten, die Alan Balls brillantes Drehbuch großzügig anbietet. Die starken Schauspielerleistungen können das – ebenso wie den (womöglich ungewollten) dezent chauvinistischen Charakter des Films – auch bei erneuter Sichtung gut verbergen. Noch zumindest.

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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6.0Ganz gut

Fesselndes Familienporträt, dass beim zweiten Mal Schauen viel von seiner Magie verliert. Das Kino hat schon größere Abgründe der Gesllschaft vorgeführt.

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Zwiebeljack

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War das denn Intention des Filmes?;)


Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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8.0Ausgezeichnet

Sam Mendes' allererster, bewundernswert perfekter und einfallsreicher Erstlingsfilm AMERICAN BEAUTY hat einen scharfen Blick. Schonungslos wie zuletzt allenfalls HAPPINESS und FIGHT CLUB zeigt er uns das ganze Elend, und er zeigt es so, dass wir uns irgendwo jedenfalls selbst wiederfinden, und dass wir trotzdem wunderbarerweise noch drüber lachen können - ein bißchen jedenfalls.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

alviesinger: bummelkino

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4.0Uninteressant

Kann Oliver nur 1.000-prozentig zustimmen: Massentaugliche und weichgespülte Todd Solondz-Kopie

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DerDude_

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In welcher Weise kopiert er denn Todd Solondz ?


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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4.5Uninteressant

Harmloser und auf massenkompatibilität ausgelegter Mainstream-Abklatsch von "Happiness" Ein Arthaus-Film für Leute die keien Arthausefilme gucken.

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ismirwurst

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Ich muss dir jetz mal sagen was hast du bloß für einen fragwürdigen Filmgeschmack?!Bei Filmen wo ich mir denke schlechter gehts gar nicht z.B. Spieglein, Spieglein gibts du völlig unverständlich gute Bewertungen, bei Filmen die wirklich gut sind schreibst du nur Schund!!!Also wirklich das du dich Kritiker nennst is ne schande für jeden Kritiker und bestärkt mich in meiner Meinung das Kritikermeinungen fürn Ar... sind!!!!!!!


GlenLantz

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Go ismirwurst ! ;D



Kommentare (248) — Film: American Beauty


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NewSTARs

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Solche charakteristischen Tiefen findet man nur bei wenigen Filmen. Ein solches Mitgefühl, wie man es bei dem Protagonisten hat, bekommt man nicht immer so glaubwürdig dargestellt wie bei Kevin Spacey und seiner SPEKTAKULÄREN Leistung. Der Oscar war demnach mehr als verdient für ihn. Aber nicht nur er hat seinen Job grandios gemeistert, sondern auch seine weiteren Kollegen. Darunter Wes Bentley, Annette Bening und Chris Cooper. Um es kurz zu machen: Ein besserer Cast wäre nicht möglich gewesen!

Einen Film unterhaltsam zu gestalten, wenn man schon von Anfang an das Ende kennt, hat seine guten und schlechten Seiten. Die gute ist, dass dadurch eine durchgehende Spannung erzeugt werden kann. Dies hat aber der Streifen gar nicht nötig. Ganz im Gegenteil: Er lenkt einen davon ab und zeigt nicht nur das negative von dieser Ausgangsposition, sondern vorallem das positive. "Lebe jeden Tag als ob es dein letzter wäre." Das ist das wohl treffenste Zitat zum Film. Denn genau das wird durchgehend thematisiert. Egal wie schlecht es einen im Leben gehen kann, man hat immer die Chance etwas besseres daraus zu machen. Und genau diese Botschaft macht diesen Film aus. Dazu braucht man auch das dementsprechend gute Drehbuch, welches Situationskomik, Thrill, Gefühl und alltagsbekannte Probleme perfekt miteinander mischt. Herausgekommen ist ein unvergleichbares Filmerlebnis, das Regisseur Sam Mendes brillant in Szene gesetzt hat und Komponist Thomas Newman mit seinem tiefgehenden Score unterstreicht. Dann noch die lobenswerte Kameraarbeit vom Conrad L. Hall dazu und voilà ... schon haben wir "American Beauty". Ein Film, der beim zweiten hinschauen mehr ausmachen kann als beim ersten mal.

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albi0211

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Thematik ist gut. Die schauspielerischen Leistungen auch. Aber ich konnte dem Film irgendwie nicht viel abverlangen, da er mich über weite Strecken gelangweilt hat!!!

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Sustainability85

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Bewertung9.5Herausragend

Die Lewinsky-Affäre erschüttert das politische Amerika und der Amoklauf an der Columbine High School schockiert weltweit die Menschen. American Beauty verarbeitet unter anderem genau diese beiden Themen. Nebenbei kommen noch Themen wie Drogenkonsum, Homosexualität und Teenage-Sex vor, in einer Zeit in der man in den USA am liebsten genau wissen will, was sich wirklich hinter den Wänden des Nachbarhauses verbirgt. Im Jahr 2014 wissen wir was daraus entstanden ist: Die globale Überwachungs- und Spionageaffäre (NSA-Snowden-Affäre).
Die Konsequenz aus diesem genialen Film sind fünf Oscars (unter anderem für den besten Film des Jahres 1999).

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janick.bachofen

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Mein absoluter Lieblingsfilm.
Kein anderer, den ich gesehen habe, zeigt soviel Tiefgang was die Charakteren betrifft.
Ich denke, jeder kann sich und sein Umfeld in die Darsteller des Filmes pro­ji­zie­ren und genau so lässt dieses Meisterwerch, über sich Selbst und die Welt, zum nachdenken anregen.
Was den Film auch zu meinem Favorit werden lässt, ist die Filmmusik.
Die Szenen lassen mich so extrem in meine eigene Gefühlswelt abtauchen, dass Gänsehaut und Tränen immer und immer wieder zum erfahrbaren werden.

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Filmfan30

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Bewertung9.0Herausragend

Die Charaktere sind viel lebensnaher als bei fast jedem anderen Film und sie entwickeln sich nicht, um die Handlung voran zu treiben, sondern wie reale Menschen es tun würden. Allein deswegen ist American Beauty sehr sehenswert!

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MaceWindu1998

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Unglaublich toller Film!
Mit grandiosem Kevin Spacey!
Tolle Entwicklung der Charaktere, und das das Ende schon am Anfang völlig offen gesagt wird finde ich auch gut und ist ungewohnt.
Klasse Film, aber keiner meiner Lieblingsfilme.

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keko24

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

So hier stellt sich nun die Frage warum ich diesen Film bei der zweiten Sichtung die Ehre gewähre mit 10 Punkten von mir dotiert zu werden. Die Antwort dafür ist zu komplex um sie ausführlich hier darstellen zu können, nichtsdestotrotz möchte ich einen kleinen Einblick in die Hintegründe dafür geben.

****Spoiler Alert*****

Fangen wir beim Schluss an. Er stirbt, ein besseres Ende hätte der Film nicht haben können, es passt einfach. Wichtig hier und sehr gut hervorgehoben ist die Glückseligkeit die er fühlt. "How are you? - I am GREAT!" Kevin Spacey hat es hier in einer Meisterleistung geschafft genau das so exakt wie geplant zu spielen, das Leuchten in den Augen und das subtile zufriedene Grinsen im Gesicht. Jedoch fokussiert sich der Film nicht nur auf ihn, sondern stellt auch seine Frau, seine Tochter und ihren Freund Rick ausführlich genug da. Die Charaktere sind wohl und harmonisch gebaut und überzeugen. Man kann sie nachfühlen und sich gut in sie hineinversetzen. Die einzige deren Schauspielerische Leistung zu wünschen übrig lässt ist Mena Suvari.... Nachvollziehbar aber eher mittelmäßig gespielt. Jedoch Gut, das sie nicht im Fokus des Filmes stand. Der Konflikt zwischen dem äußert seltsamen Rick und seinem militanten Vater wurde genial wiedergespiegelt. Eben durch den fehlenden "Speziellen" Fokus auf diese Beziehung wurde sie so gut dargestellt. Sie fehlt und ist nur halb present. Das Missverständniss mit dem Blowjob, lustig und original, jedoch hier mein Kritikpunkt: Die anschließende Szene in der Garage wirkte zu gestellt, die Wörter genau so gewählt das sie missverstanden werden mussten.
Eine super Crew die hinter dem Film stand ist natürlich auch zu loben. Eine geniale Kameraführung und ebensohervorragende Regie.

Fazit: Ich wünschte ich hätte diesen Film nie gesehen um ihn nochmal ein erstes Mal zu sehen. GENIAL!

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uncut123

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

die b-ray hat zwar nicht das bild gebracht was ich wollte aber ich hab echt vergessen wie lustig der doch eigentlich ist...

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Thomas Hetzel

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber es gibt doch tatsächlich Filme die den Oscar als bester Film kriegen und den auch wirklich noch verdienen. "American Beauty" ist zwar krank, aber auf eine sympathische Art krank. Die Dialoge sind witzig, die Atmosphere schön schräg und der Film ist einfach verdammt unterhaltsam. Kevin Spacey ist klasse als deprimierter Vater, ebenso Thora Birch als dessen Tochter, Annett Benning als durchgeknallte Ehefrau, die auch wirklich jeden mit ihrer Art in den Wahnsinn treiben würde und auch Wes Bentley. Im Grunde sind alle Charaktere irre, man fragt sich wirklich wer am verrücktesten ist. Normalerweise mache ich ja über solche Filme, wo anscheinend jede Figur, nicht mehr alle Tassen im Schrank hat, einen große Bogen, aber dieser Film hatte doch irgendwie was. Gut, Mena Suvari finde ich jetzt nicht so überirrdisch hübsch, aber sie war sowieso nur fürs optische da, den schauspielerisch blieb sie neben dem restlichen Cast ziemlich blass. Aber naja, trotzdem ist "American Beauty" mal ausnahmsweise ein Film, der auch wirklich den Oscar als bester Film verdient hat(wenn ich da an andere Gurken wie "No Country for Old Men" denke, graut es mir jetzt schon).

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Thomas Hetzel

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Danke. Komisch, dass du nicht "gefällt mir" klicken kannst.


Filmfan30

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Weiß auch nicht. Manchmal geht es, manchmal nicht. In diesem Fall hat es dann doch geklappt, auch wenn zuerst nichts angezeigt wurde.


KleeneFilmMaus

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Bewertung9.5Herausragend

Toller Film: Handlung ist top, Darsteller haben alle klasse Arbeit geleistet , und die Musik super !

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BenAffenleck

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

** Achtung, SPÜLER Kommentar **
Okay, über Filme lässt sich vortrefflich streiten. Genau wie über Musik. Oder Fußball. Oder Politik. Bei allem kann ich eine andere Meinung akzeptieren. Nur nicht bei AMERICAN BEAUTY. Das ist der letzte Film den ich sehen möchte bevor ich sterbe. Aber dann am liebsten noch drei Mal hintereinander.

Gesehen habe ich ihn bisher 6-7 Mal. Am letzten Wochenende allerdings zum allerersten Mal in HD in meinem Kellerkino. Es war ..... atemberaubend. Es gibt Filme, die schlagen einen so tiefen Ton irgendwo zwischen Herz und Verstand an, das es noch tagelang nachklingt. Dieses Gefühl habe ich bei AMERICAN BEAUTY.

Die Stimme aus dem OFF, die zu Beginn des Films zu Thomas Newmans Klängen anfängt zu erzählen: “ Mein Name ist Lester Burnham. Das ist mein Stadtviertel. Das ist meine Straße. D-A-S...ist mein Leben”. Diese Stimme weiß sofort zu fesseln...
...genau wie der Soundtrack und der wunderschöne Score. Wenn die Szene mit der Plastiktüte kommt, dann ist AMERICAN BEAUTY für mich nicht mehr nur ein Film, sondern Kunst.

Die Dialoge sind frech, originell und manchmal auch so rührend und ergreifend. Vor allem in der Mitte des Films, zwischen Ricky und Jane:

++ Warum hast du sowas gefilmt? ++

~~ Weils unglaublich war ~~

++ Was ist denn daran unglaublich? ++

~~ Wenn man sowas sieht, dann ist es als ob dich Gott direkt ansieht.....Nur für eine Sekunde. Und wenn man aufpasst, kann man den Blick erwiedern ~~

++ Und was sieht man dann? ++

~~ SCHÖHNHEIT ~~

Und genau der Blick ist es, den Ricky am Ende des Films erfährt. In Lesters totem Angesicht. Die Kamera so platziert, als ob Ricky in das Blut abtaucht. Einfach unglaublich. Ich mag eh Conrad L. Hall’s Kameraarbeiten, aber was da bei AMERICAN BEAUTY gezaubert wurde, muß man sich wirklich in aller Ruhe auf der Linse zergehen lassen. Die Bilder sehen so unglaublich breit und perfekt aus.

Ach, ich könnte mich hier noch 1000 Wörter lang über diesen Film auslassen. Aber das erspare ich euch. Für mich jedenfalls ist AMERICAN BEAUTY der beste Film aller Zeiten. Es gibt viele, die sind ähnlich gut. FORREST GUMP, BRAVEHEART, CASINO, INTO THE WILD. Aber keiner kommt ganz an die Kunst von AMERICAN BEAUTY heran. Die Kunst, durch allerbeste Schauspielerei, einem sehr guten Drehbuch, einem Gänsehaut-Score und geradezu magischen Worten ein so rundes Filmerlebniss zu erzeugen.

Danke dafür!!!

10 Punkte und Lieblingsfilm E-V-E-R für AMERICAN BEAUTY

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keko24

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Wunderbarer Kommentar. Du hast Recht dieser Film ist was besonderes.
"Es gibt Filme, die schlagen einen so tiefen Ton irgendwo zwischen Herz und Verstand an, das es noch tagelang nachklingt." Damit wurde genau das gesagt was ich fühlte aber nicht in Worte fassen konnte. Der Film ist wahrlich was besonderes. Allein für das Zitat bin ich zu tiefem Dank verpflichtet.
( Wobei mein Lieblingssoundtrack aus dem Film American Woman von The Guess Who ist. Die Szene im Auto nachdem er gefeuert wurde ist einfach nur genial.)


BenAffenleck

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Vielen Dank, Keko! Schön das dir der Kommi so gefallen hat. Die Autoszene mit American Woman ist Bombe. Und dann etwas später das absolut spießige Gegenstück mit Don't rain on my parade. Aber für mich ist AB auch geradezu gespickt mit Lieblingsszenen. Man schreibt sich.....


Eponine07

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Bewertung9.0Herausragend

Ich fand den Film sehr schön! Er war sehr unterhaltend und hat mit meinen Emotionen echt Achterbahn gespielt! Auf der einen Seite musste ich so hart wegen dem "Blowjob-Missverständnis" lachen, auf der anderen Seite tat mir Ricky so unglaublich leid und sein Vater, als er von Kevin Spacey zurückgewiesen wurde. Das fand ich ganz furchtbar traurig!
Die Schauspieler waren alle klasse. Da muss ich wirklich sagen, da war der Oscar für den besten Film absolut verdient!
Wirklich ein sehr guter Film!

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Terrorwoelfin

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Eines der schönsten Filme die ich je gesehen habe. Herrliche Musik von Thomas Newman gibt dem ganzen noch etwas einzigartiges.Bewegend,ergreifend,dramatisch und humorvoll.Ich liebe American Beauty.

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jorg.hoffmann.9849

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Als der von Job und Ehe frustierte Lester Burnham (Kevin Spacey) sich in Angela (Mena Suvari), die Freundin seiner missmutigen Tochter Jane (Thora Birch), verliebt, beginnt für ihn ein neues Leben. Zuhause zeigt er das erste Mal seit langem, wer der Herr im Hause ist, wirft seinen Job hin, erpresst sich eine satte Abfindug, erfüllt sich lang unerfüllte Träume und phantasiert über eine Affäre mit Angela. Gleichzeitig freundet er sich mit dem Nachbarsjungen Ricky (Wes Bentley) an, der die Welt durch das Objektiv einer Kamera wahrnimmt und trotz der tyrannischen Überwachung durch seinen Vater (Chris Cooper) einen florierenden Drogenhandel betreibt. Als der Vater ihn und Lester bei einem Deal erwischt, ist das der Anfang vom Ende...

Ein Klasse Film. Kevin Spacey hinreißend!

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MickeyPosthuman

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich wollte immer so viel über American Beauty schreiben, einen Text von biblischen Ausmaßen, aber es reicht, denke ich, wenn ich einfach schreibe: Perfekt! Mein persönlicher, bester Film aller Zeiten (OK, mit Fight Club)! Ich habe nach Sichtung eines Filmes noch nie so lange an meine Zimmerdecke gestarrt und mir so viel durch den Kopf gehen lassen. Ich war schon lange nicht mehr so aufgewühlt, rastlos, niedergeschlagen (Rest in Peace, Spargelteller ;D ) und gleichzeitig so glücklich und euphorisch (nach Schauen eines Filmes). Egal wo ich heute bin, oder was ich tue, wenn ich irgendwo The Seeker von The Who höre, bekomme ich sofort eine Gänsehaut. Ganz großes Kino. Und scheiß mal auf Superman, Thor und Captain America. Lester Burnham ist ein wahrer Held. Kevin Spacey, ich liebe dich!

"Eigentlich könnte ich ja ziemlich sauer darüber sein, was mir wiederfahren ist. Aber es fällt schwer, wütend zu bleiben, wenn es so viel Schönheit auf der Welt gibt. Manchmal habe ich das Gefühl, all die Schönheit auf einmal zu sehen - doch das ist einfach zu viel. Mein Herz fühlt sich dann an wie ein Ballon, der kurz davor ist, zu platzen. Und dann geht mir durch den Kopf, ich sollte mich entspannen und aufhören, zu versuchen, die Schönheit festzuhalten. Dann durchfließt sie mich wie Regen. Und ich kann nichts empfinden außer Dankbarkeit für jeden einzelnen Moment meines dummen kleinen Lebens..."

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TD8278

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Bewertung6.5Ganz gut

Verstörend, authentisch und viel zu leicht möglich. Dieser Film schafft es gekonnt, die biedere Fassade einer amerikanischen Durchschnittsfamilie zu durchbrechen und hinter die Abgründe aus unerfüllten Sehnsüchten und Trieben zu schauen. Ganz großartiges Kino, wenn man sich darauf einlassen kann.

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ataleofmemories

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Bewertung9.5Herausragend

..allein schon für das ende, welches von dieser wunderbaren musik begleitet wird, muss man diesen film einfach lieben!

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an195

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein toller Film der von dem wahren Leben in einer Vorstadt handelt. Unglaublich traurig, aber unglaublich schön. Am Anfang war der Film eher langweilig, aber die letzten 5 Minuten geben einem den Rest. Ein Kevin Spacey in höchstform und der Film hat seine 5 Oscars verdient gewonnen.

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Feuerelfe

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Film mit sieben sich wandelnden Debilen und einem tollen Soundtrack (besonders "Because" <3 ).
Die Handlung ist gut inszeniert (und dramatisiert, ohne dass es zu dick aufgetragen wird - was aber auch an den ohne hin merkwürdigen Charakteren liegen könnte), wobei zusätzlich noch ein 'schöner' philosophischer Gedanke mitgegeben wird.

Für mich persönlich eindeutig ein grandioser Streifen, der irgendwie unter die Haut geht...

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brucelee76

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hallo zusammen,

American Beauty trifft genau ins schwarze und zeigt uns, wo es weh tut. Wir menschliche Wesen als erbärmliche Kreaturen, die mehr Schein an den Tag legen als einfach sie selbst sind.
Wow, was für eine Demontage der heilen und scheinbar problemlosen Bürger Amerikas. Sam Mendes zeigt uns Einblicke in das Seelenleben, der allesamt unglücklichen Protagonisten. Hier wird alles schonungslos zerlegt und offen dargelegt.

Kevin Spacey zeigt hier was für ein großartiger Schauspieler er ist. Hat er schon auf eine beeindruckende Manier, in Die üblichen Verdächtigten als Keyser Soze und als eiskalten und psychopathischen Bibel-Killer in Sieben, unter Beweis gestellt.

Mein Fazit: Pflicht für alle. Versuchte Selbstverwirklichung auf aller aller höchstem Niveau. Militärische Erziehungsmethoden, Coming Out Unterdrückung, jungfräulicher Sex Vamp, verpasste Träume nachholen, Karriere geile Ehefrauen, Joints, onanieren unter der Dusche, fremdgehen, frustrierte und nicht verstandene Teenies ... Zurecht bester Film 1999!!!

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

OptiMaster

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Die 90er... :( Klasse Kommentar!


brucelee76

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Danke. Ja, da sind einige Klassiker geboren. Braveheart, Fargo, Heat, Sieben, Leon der Profi, U-Turn, Erbarmungslos, Der mit dem Wolf tanzt uvm ...



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