American Beauty

American Beauty (1999), US Laufzeit 122 Minuten, FSK 16, Drama, Komödie, Kinostart 20.01.2000


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Kritiker
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7.5
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von Sam Mendes, mit Kevin Spacey und Allison Janney

Als Folge seiner Mid-Life-Crisis und des wachsenden Interesses an der Freundin seiner Tochter, will Kevin Spacey in American Beauty sein Leben komplett umkrempeln.

Lester (Kevin Spacey) und Carolyn Burnham (Annette Bening) sind das perfekte Ehepaar, leben in einem perfekten Haus, in einer perfekten Nachbarschaft, doch tief drinnen, fällt Lester immer weiter in Depressionen. Als er sich auch noch in eine Freundin (Mena Suvari) seiner Tochter verguckt, schnappt er völlig über.

Lester Burnham befindet sich mitten in der Midlife-Crisis. Als Ehemann einer karriere-besessenen Frau und Vater einer pubertierenden Tochter fühlt er sich schon lange nicht mehr besonders ernst genommen. Aber auch in seinem Job ist er unglücklich. Er empfindet sein Leben in einer gutbürgerlichen Vorstadt-Siedlung als trostlos und unbefriedigend. Die Ehe mit seiner hysterischen Frau Carolyn, die als Immobilien-Maklerin arbeitet, hat er schon lange aufgegeben. Und auch im Verhältnis zu seiner Tochter Jane fühlt er sich als Versager. Bis er eines Tages auf einer Sportveranstaltung seiner Tochter deren Freundin Angela trifft, und sich Hals über Kopf in den Teenager verliebt. Von diesem Zeitpunkt an beschließt Lester, sein Leben noch einmal in die Hand zu nehmen.

Hintergrund & Infos zu American Beauty
Drehbuchautor Alan Ball schrieb American Beauty ursprünglich als Theaterstück. Als Inspiration diente ihm der sogenannte Amy Fisher-Prozess, der 1992 Schlagzeilen machte. Die damals 17-Jährige hatte eine Affäre mit dem Automechaniker Joey Buttafuoco. Sie wurde angeklagt die Ehefrau ihre Liebhabers angeschossen und lebensgefährlich verletzt zu haben. Sie bekannte sich schuldig und wurde zu 6 Jahren Gefängnis verurteilt.

Die Inspiration zahlte sich aus und unter der Regie von Sam Mendes konnte American Beauty nicht nur weltweit über 350 Millionen Dollar einspielen, sondern gewann auch die 5 Oscars in den Kategorien Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller, Bestes Drehbuch und Beste Kamera. (ST)

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Cast & Crew

Regie
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Kommentare (265) — Film: American Beauty


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maroje.alchehabi

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein wirklich sehr gelungener und schöner Film. Dazu hat er noch eine tolle "Message". Kevin Speacy überzeugt wie immer, aber auch die anderen Rollen sind gut gecastet.
Allerdings fand ich die Plastiktüten Szene etwas albern.
Trotz allem kann ich den Film nur empfehlen. !

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huababuar

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wer von uns wollte noch nie den American Dream leben und hat sich erträumt, wie es denn wäre als erfolgreicher Bürger der Mittelschicht mit Frau und Kind irgendwo in einer amerikanischen Vorstadt zu wohnen?

In seinem Regiedebut (oder soll ich besser Meisterwerk sagen?) lässt Sam Mendes diese Illusion platzen und zeigt, was oft hinter der gehegten und gepflegten Fassade des ach so perfekten Spießbürgertums in den Staaten steckt.

Subtil zeichnet Mendes das Bild einer Famile, in der jedes Mitglied seine eigenen Probleme hat und nicht wirklich glücklich und zufrieden mit seinem Leben ist. Tochter Jane ist unsicher, was ihr Aussehen und ihr Wirken auf andere betrifft und hat überhaupt keinen Draht zu ihrem Vater Lester. Ihre Mutter Carolyn ist nur noch ein Schatten ihrer selbst, zuhause scheinbar lediglich für den Haushalt gut und versucht krampfhaft Erfolg als Immobilienmaklerin zu haben. Auch ihr Mann Lester, dessen Höhepunkt des Tages seine morgendliche Masturbation unter der Dusche darstellt, ist unzufrieden mit seiner Ehe und seinem Job. Als er jedoch eine Freundin seiner Tochter kennen lernt und sich gelinde gesagt in sie verguckt, stellen sich alle Schalter in seinem Gehirn um. Warum weiterhin so ein unbedeutendes und langweiliges Leben führen? Warum sich von seiner Frau und seinem Chef tyrannisieren lassen und dabei noch eine scheinbar glückliche Welt vorgaukeln? Von da an tut Lester, worauf er Lust hat, ohne daran zu denken, was andere davon halten. Er ist einfach er selbst und will sein Leben und all die Schönheit, die es bieten könnte, genießen. Doch dieser Lebenswandel ruft Neider in einer ansonsten nur so von Problemen ertränkten Umwelt hervor...

In eindrucksvoller, lustiger, aber auch emotionaler Manier zeigt uns Mendes, worum es wirklich geht. Nämlich darum, sich nicht zu verstellen und dabei anderen eine heile Welt vorzuspielen. Darum, das Leben nicht einfach so an sich vorbeiziehen zu lassen, sondern es in all seinen Nuancen und all seiner versteckten Schönheit zu genießen. Dass es DAS perfekte Leben (spekulativ: die "American Beauty") nicht gibt und das alles nur Wunschdenken ist, wird gekonnt unter Beweis gestellt. Eine so offene Kritik am amerikanischen Gesellschaftsideal und das auch noch als erste Regiearbeit verdient höchsten Respekt.

"Manchmal habe ich das Gefühl, all die Schönheit auf einmal zu sehen. Doch das ist einfach zu viel. Mein Herz fühlt sich dann an wie ein BALLON, der kurz davor ist zu platzen. Und dann geht mir durch den Kopf: Ich sollte mich entspannen und aufhören zu versuchen, die Schönheit festzuhalten. Dann durchfließt sie mich wie Regen. Und ich kann nichts empfinden außer Dankbarkeit für jeden einzelnen Moment meines dummen kleinen Lebens.“

Doch nicht nur der satirische Hintergrund lässt mich durchwegs staunen. Kevin Spacey spielt hier einfach genial und auch die Nebenrollen sind allesamt glaubhaft, gut dargestellt und hervorragend gezeichnet. Die Filmmusik ist legendär und auch die Story an sich ist in keiner einzigen Sekunde langweilig, unspannend oder irreführend. Die Spannungssteigerung entlädt sich in einem an Dramatik nicht zu überbietendem Ende und rundet den absolut perfekten Gesamteindruck von "American Beauty" ab.

Kurzum: Ein Meisterwerk, das ich mir gleich nach der ersten Sichtung direkt nochmal anschauen wollte, das nur so zum ausschweifenden diskutieren, spekulieren und interpretieren einlädt und das die wahre Symbolik des Lebens zeigt.

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TheBosshammer

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Meisterwerk! Kevin Spacey! Purer Genuss!

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TomDiander

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Mit einem Satz: Vielleicht der beste Film den ich je gesehen habe.

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jesse.jackson96

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einen Wunderschönen guten Abend euch allen.
Nachdem ich nun schon ein paar Wochen regelmäßig (zugegebenermaßen beinahe täglich)
auf moviepilot unterwegs bin, traf ich nun die Entscheidung, einmal mein Glück zu versuchen, ob ich von dieser tollen Community mit offenen Armen empfangen werde.
Als großer Film-und Serienfan freue ich mich auf tolle Gespräche und herzliches Gedashe.
Bei der nun folgenden Kritik handelt es sich um meine erst seit einer ganzen Weile, seht mir also bitte nach, wenn ich etwas aus der Übung bin, meine Gedanken präzise nieder zuschreiben.
Zum ersten Mal sah ich American Beauty Anfang 2014 auf Deutsch, es war das erste Mal, dass ich bewusst dem Schauspiel-Gott Kevin Spacey bei seiner Arbeit zusehen konnte und er war es auch, mit dem ich den Film über eine lange Zeit assoziiert habe.
Mittlerweile habe ich den Film weitere 4 male genossen, diesmal im Original und Kevin Spacey gefiel mir sogar noch besser.
Die Hauptrolle des Lester Burnam wird von Kevin Spacey gespielt. Er gewann für diese Performance seinen ersten Oscar als "Bester Hauptdarsteller" im Jahr 2000.
Seine Performance ist großartig und sie ist entscheidend dafür, dass dieser Film zu meinen absoluten Lieblingsfilmen überhaupt gehört.
Doch neben all den definitiv wohlverdienten Lobpreisungen für den Kevman ist der Film doch wesentlich mehr als nur "a movie starring Kevin Spacey who is a badass whatever he does"
Film. Mit American Beauty verbinde ich mittlerweile cineastische Perfektion, da es nicht eine Sache gibt, die mir an American Beauty irgendwie nicht positiv aufgefallen ist. Der Cast rund um Kevin Spacey spielt über allen Maßen großartig.
Annette Benning als verzweifelte, gestört masochistische materialistische, extrem untervögelte Ehefrau Mrs. Carolin Burnam ist auf Augenhöhe mit Kevin Spacey in jeder Szene, die die beiden Teilen und auch ansonsten eine große Bereicherung für den tollen Cast.
Thora Birch als typischer neurotischer Teenager Jane Burnam, die Filmtochter Spaceys und Bennings, die versucht, einen Platz in der Welt zu finden und auf der Suche nach Liebe ist, spielt ihre Rolle mit sehr viel Tiefe, eine tolle Jungschauspielerin.
Chris Cooper als mieser homophober erbärmlicher Nachbar, der zu einem der tragischsten Filmfiguren überhaupt gehört, gehört die beste Szene im Film, die im Regen wo er Spaceys Charakter zu rede stellt und man letztendlich erfährt, was für eine Art Mensch er eigentlich ist, einfach ganz große Kunst. Jeder,der den Film gesehen hat, wird wissen, welche Szene ich meine.
Mena Suvari als Janes beste Freundin und Spacey Love-Interest spielt den nach außen hin aufgeklärten und arroganten Teenager, dessen Charakter-tiefe in den letzten Szenen erst offenbart wird.
Wes Bentley schließlich spielt den Nachbarssohn Ricky, welcher eine der wichtigsten Figuren im Film ist.
So, nach einer ausführlichen Einführung in die Charaktere des Films, nun ein kurzer Blick in die Thematik.
American Beauty handelt von der Familie Burnam, namentlich Lester, Caroline und Jane.
Nach außen hin wird das perfekte Vorstadtsfamilien-Leben vorgespielt, doch wenn es zu gut scheint, um wahr zu sein, ist es vermutlich nicht wahr. So lässt sich auch die Familie Burnam beschreiben, sobald sie unter sich ist. Frustration, Wut; Unzufriedenheit und unerfüllte Träume geistern durchs Haus, während die Familie schweigend am Tisch sitzt und sich nichts zu sagen hat. Vor allem Lester hat seinen Lebenswillen verloren und scheint unglücklich mit allem zu sein. Der Konflikt entsteht, sobald Lester Angela, Janes Freundin, beim tanzen zusieht und sich in sie verliebt. Diese Liebe und die Bekanntschaft mit Ricky, dem Gras-dealenden Nachbarssohn, beschließt Lester schließlich, sein Leben zu ändern und seine Träume zu verfolgen. Die perfekte Midlife Crisis. ER beschließt, wieder jung zu sein, wieder glücklich zu sein und löst sich von aus seinem oberflächlichen Leben.
Inwiefern American Beauty als filmische Stimme der Ausweglosigkeit und der Ziellosigkeit vieler Männer um die Jahrtausendwende dient (tatsächlich erschien der Film 1999), soll jeder, der aus dieser Zeit stammt, selbst entscheiden.
Abschließend lässt sich nur noch großartige Regien von Sam Mendes loben, welcher für diesen Film den Regie-Oscar gewann (umso beeindruckender, da es sich hierbei um Mendes ersten abendfüllenden Spielfim handelt), die großartige Musik von Thomas Newman (für den Oscar nominiert) untermalt den Film perfekt und gehört zu einem der besten Soundtracks der letzten 15 Jahre.
Der Film, der in meinen zeigt, dass die Academy nicht komplett Anuhngslos ist, was Filme angeht, wenigstens nicht in damals.

An dieser Stelle euch allen einen herzliches dankeschön dafür, dass ihr meinen ersten Kommentar gelesen habt. Fühlt euch frei, eure Meinung in der Kommentaren freien Lauf zu lassen. Auf ein tolles miteinander und eine gute Community:
jesse.jackson 96

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A-vienna

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Bewertung10.0Herausragend

"Manchmal habe ich das Gefühl, all die Schönheit auf einmal zu sehen. Doch das ist einfach zu viel. Mein Herz fühlt sich dann an wie ein Ballon, der kurz davor ist zu platzen. Und dann geht mir durch den Kopf: Ich sollte mich entspannen und aufhören zu versuchen, die Schönheit festzuhalten. Dann durchfließt sie mich wie Regen. Und ich kann nichts empfinden außer Dankbarkeit für jeden einzelnen Moment meines dummen kleinen Lebens.“

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Ioosh698

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Respekt, Hochachtung, vollkommene Begeisterung! All dies empfand ich nach diesem intensiven Film, selten gab es einen der mir mehr unter die Haut ging, für Sam Mendes und somit für dessen fantastisches Regiedebüt. Ich stellte mir nach dem Film oft die Frage, wie es Sam Mendes nur geschafft hat, als ersten Film ein solch wichtiges, unverblümt ehrliches und wahres Porträt über das menschliche Wesen, unsere Gesellschaft und das pure Leben an sich zu schaffen?! Ich kam dann zu der simplen Erkenntnis, das Sam Mendes schlicht ein Genie sein muss. "American Beauty" ist ein so .schonungslos ehrlicher und realitätsnah erzählter Film über verlassene Seelen, verlorene Menschen, unsere Gesellschaft und das Leben dieser Menschen. Mendes öffnet uns hier die Augen, zeigt uns wer wir wirklich sind, zeigt uns wie's da draußen abläuft, wie die Dinge wirklich laufen, wie das Leben wirklich vor sich geht.

Lester Burnam ist ein durchschnittlicher Mann mittleren Alters, ist verheiratet, eher unglücklich im Job und muss sich mit den typischen Problemen eines Vaters, dessen Tochter langsam Erwachsen wird, noch nicht weiß wo sie im Leben steht und wo ihr Platz ist, herumschlagen. Hinzu kommt, das er von scheinbar niemandem, nichtmal von seiner eigenen Familie, wirklich respektiert, ernst, ja gar wahrgenommen wird und das Problem hat, das sein täglicher Höhepunkt darin besteht am Morgen unter der Dusche in den Tag zu masturbieren. Er kann sein Leben nicht mehr genießen, ist ein Sklave seiner selbst und findet einfach keinen Spaß mehr am Leben.
Doch da gibt es noch Angela, die hübsche Freundin seiner Tochter. Sie ist es, die durch ihre weiblichen Reize den entscheidenden Impulse an Lester abfeuert. Sie ist es, die ihn dazu bringt sein Leben endlich zu ändern, Nägel mit Köpfen zu machen. Lester ist wie ausgewechselt, trainiert wie ein wilder Stier, kommt endlich vollkommen aus sich raus, lässt den vorher so eingekesselten Charakter seiner selbst hinter sich, schmeißt seinen Job hin um in einem neuen wieder glücklich zu werden und wird langsam aber sicher wieder zu dem, der er früher mal war...

"American Beauty" ist berührend, unfassbar berührend! Auch wenn der Film äußerlich betrachtet nicht den Eindruck eines, naja nennen wir es mal sarkastischen Dramas macht, sondern eher durch originelle, einmalige Wortgefechte besticht, die sich die Charaktere hier nur so um die Ohren pfeifen, so ist der Film trotzdem berührend. Äußerlich wie gesagt unverwechselbar in Szene gesetzt, gespickt mit perfekt geschriebenen Dialogen, in denen, ich kann es nicht oft genug sagen, so viel Wahrheit, Ehrlichkeit, Realität und Trauer steckt, die wichtigen Dinge, das worauf es im Leben WIRKLICH ankommt herausragend eingefangen werden. Im Kern ist der Film ein tiefgehendes Drama, was vordergründig in den ruhigen Szenen, die einem so unfassbar nahe gehen, verdeutlicht wird. Ein Drama das eigentlich kein Drama ist und eine Komödie die eigentlich keine Komödie ist. Es ist ein mischmasch aus beidem, ein Geflecht das wunderbar angenehm zu einem kompakten ganzen zusammenfügt wird. Und auch wenn ich mit gerade mal 17 Jahre sicherlich nicht alles an diesem Film erkannt und wahrgenommen habe wie es vielleicht viele andere hier können, so habe ich dennoch einen einmaligen, echten Einblick in das Leben bekommen, einen Einblick in das, was später vielleicht folgen wird. Und dafür bin ich dankbar. Kevin Spacey hat sich seinen Oscar verdient, er hat ihn sich verdammt nochmal in allen Belangen verdient! Er spielt seine Rolle so authentisch, so glaubhaft und einmalig, das man für diesen Mann, der hier wieder zeigt das er einer der verdammt nochmal aller aller aller aller aller besten Schauspieler ist die wir haben, nur applaudieren kann! Ein ganz großer Darsteller, ein vollkommener Künstler! Und auch der Rest des Casts, Annette Bening, Cris Cooper ( EINER DER AM MEISTEN UNTERSCHÄTZEN SCHAUSPIELER ÜBERHAUPT!), Mena Suvari und wie sie alle heißen. Sie alle tragen einen wichtigen Teil zum Gesamtbild von "American Beauty" bei und spielen ihre Rolle schlicht herausragend und ungeheuer Lebensecht! Wenn dann noch Thomas Newmans wunderschöner Soundtrack erklingt, den spätestens hier JEDER kennt oder wiedererkennt, dann ist "American Beauty" für mich endgültig ein vollkommenes Meistwerk geworden!

"American Beauty" bleibt abschließend EINER DER BESTEN FILME ALLER ZEITEN, ein extrem wichtiger und intelligenter Film über die Menschen und das Leben, ein Streifen in dem Kevin Spacey DIE Rolle seiner Karriere abliefert, Thomas Newman einen wunderbaren Soundtrack aufweisen kann und ein Ende zeigt, das mich ungemein berührt hat, so wie der ganze Film selbst. Ganz großes Kino! Selten, um nicht zu sagen nie, waren 5 Oscars so verdient wie hier! Ganz große Klasse!

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pischti

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Klasse Kommi. Hab ihn vor vielen Jahren gesehen und ebenfalls sehr gemocht.


Ioosh698

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Danke:)


brucelee76

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hi Leute,

American Beauty trifft genau ins schwarze und zeigt uns, wo es weh tut. Wir menschliche Wesen als erbärmliche Kreaturen, die mehr Schein an den Tag legen als einfach sie selbst sind.
Wow, was für eine Demontage der heilen und scheinbar problemlosen Bürger Amerikas. Sam Mendes zeigt uns Einblicke in das Seelenleben, der allesamt unglücklichen Protagonisten. Hier wird alles schonungslos zerlegt und offen dargelegt.

Kevin Spacey zeigt hier was für ein großartiger Schauspieler er ist. Hat er schon auf eine beeindruckende Manier, in Die üblichen Verdächtigten als Keyser Soze und als eiskalten und psychopathischen Bibel-Killer in Sieben, unter Beweis gestellt.

Mein Fazit: Pflicht für alle. Versuchte Selbstverwirklichung auf aller aller höchstem Niveau. Militärische Erziehungsmethoden, Coming Out Unterdrückung, jungfräulicher Sex Vamp, verpasste Träume nachholen, Karriere geile Ehefrauen, Joints, onanieren unter der Dusche, fremdgehen, frustrierte und nicht verstandene Teenies ... Zurecht bester Film 1999!!!

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Andy Dufresne

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Bewertung10.0Herausragend

Hach, welch großartiger, feiner Humor!

Als Caroline, sowieso schon sarkastisch, insistiert, das Lester noch langsamer machen könnte, sie käme ja immer noch „noch nicht“ zu spät, im selben Moment, er eh schon hilflos trottend, da schnappt sein Koffer auf und alle (sicherlich sowieso nur alibi-mäßig mitgeführten) Unterlagen fallen raus, verlängern also dann tatsächlich die eben sowieso schon verspätete Situation.
Loriot pur!

„Das ist meine Frau Caroline.
Sehen sie, wie der Griff der Baumschere farblich zu ihren Gartenclocks passt?
Das ist kein Zufall.“

Wie viel Wahrheit hier drin steckt, in einem kurzen, bitter-ironischen Satz!
Flucht ins Detail, alles nach Außen gekehrt, denn Innen, im Inneren, ist nichts mehr da, nichts mehr übrig.

Humor, in dieser Art, gibt es hier bis zum Schmelzpunkt.

Und doch, ganz klar, von Anfang an unmissverständlich klar:
"American Beauty" ist ein Horrorfilm.
Ein ECHTER Horrorfilm.

Das Grauen des alltäglichen Lebens, die Ausweglosigkeit des Seins,
ja, die Beschissenheit der Dinge.

Jeder in sich selbst, ist, für sich selbst, klug, gewitzt, speziell, überhaupt ganz besonders.
In unserem Umfeld aber (und ja natürlich, wir sind, jeder für sich, „gleichberechtigter Teil“ dieses Umfeldes!) sind wir alle zusammen ein großes, langweiliges, stetig, zyklisch waberndes Grauen!

Borniert, besserwisserisch, ja mit der Zeit verlogen bis zum Anschlag.

-“Was gibt es Neues, Dad?“
-“Dieses Land ist auf dem direkten Weg in die Hölle.“

Ich denke an „ No Country for Old Man“:

“The point is there ain't no point.”

Welch exquisite Besetzung, gerade auch der kleineren Rollen!
Gallagher, Birch, Suvari, Bentley, Bakula.

Und DER Chris Cooper!
Chris Cooper könnte unter „Unterschätzte; der“ im Duden firmieren!
Das der Mann (zuhöchst gerechtfertigt!) einen Oscar besitzt (für die Rolle des Orchideenzüchters in „Adaption“), ist wohl leider (!) immer noch Nerdwissen³.
Eine Großschauspieler, ein Gigant, ein Genie!
Leider völlig verkannt (vom großen Publikum).

Annette Benning!
Eigentlich gebührt ihr ähnlicher Ruhm wie einer Streep, einer Close, einer Mirren!
Wie sie hier aus sich rausgeht, sich entblößt, sich degradiert, wie sie verzweifelt, geil ist, zutiefst frustriert ist!

Kevin Spacey hat diesen Ruhm.
Und mit jeder verdammten Faser, er hat ihn sowas von verdient!
Der Niemand, der Schluck Wasser in der Kurve, der, der selbst vor seiner engsten Familie als Versager gilt.
„Schon gut. Ich würde mich auch nicht an mich erinnern.“
Und der doch, man mag es „Eier“, man mag es „Leben“, man mag es „Hoffnung“, man mag es „Selbstbehauptung“, man mag es „Inneren Funken“ nennen, besitzt.
„Und dennoch leben sie“, sozusagen.
Und dennoch lebt er.

Sind wir nicht Alle ein bißchen Lester Burnham?

Wollen wir nicht eigentlich Alle raus aus dieser Scheiße?

-„Ich würde gerne eine Bewerbung ausfüllen [am Burger Drive-In].“
-“Es gibt aber keine Jobs für Manager, nur für den Schalter.“
-“Gut, ich bin nämlich auf der Suche nach dem geringst möglichen Maß an Verantwortung...“

„Sind wir nicht Alle ein bißchen Lester Burnham?“
Das könnte der (logische) Untertitel zu „American Beauty“ sein.

Dieses Korsett, diese Zwangsjacke, dieses Gefängnis , welches Gesellschaft, Leben, Alltag genannt, zuallermeist bedeutet.

Diese Heuchelei des Alltäglichen eben, dieses Mitmachen, Mitschwimmen, Mitschleimen, Mitkriechen.

Dieses abstruse, ungerechte, absurde, an sich, in sich selbst, monströs zum Himmel stinkende Konstrukt.

Dieses „Normalität“ genannte, egoistisch weiterkommen meinende, schlicht ekelhaft unwürdige, in seiner Ausübung absolut abstoßend unsozial seiende Konstrukt.

„Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich brauch einen Drink.“

Und die (kurzzeitige) Flucht daraus.

„Heute habe ich gekündigt.
Und dann habe ich meinem Boss gesagt er soll sich ins Knie ficken und ihn um fast 60.000 $ erpresst.
Gib mir den Spargel.“

„American Beauty“ ist mit Sicherheit (sowie das natürlich jeder Film ist) ein Film seiner Zeit, ein Film aus einer gewissen Zeit, einem ganz gewissen Zeitfenster, hier eben aus dem Jahre 1999, aus dem „Prä-Millenium-Zeitalter“, vor 9/11, vor Finanzkrise, vor vielem (heute) Bedeutsamen eben.

Und doch hat dieser Film etwas extrem zeitloses, ja, er funktioniert an sich wahrlich komplett ohne einen bestimmten Zeitbezug.

Was er aufzeigt, war schlicht schon immer so, wird schlicht ( für) immer so sein.
Dieses fragile, störanfällige, aufgeschreckte, zweifelnde, wirre Verhalten aller Protagonisten, das war wohl immer so, wird wohl immer so sein.

Das wohl, im innersten Kern, der Untergang von uns Allen, in uns (Allen) selbst schon angelegt ist.

Wir schauen zurück und verklären es nostalgisch, wir schauen voraus und verklären es hoffnungsvoll.
Dabei ist alles was passiert, IMMER jetzt.
Und es war, wird sein, ist: Verdammt kompliziert.

Wir neigen dazu, die Vergangenheit in einem schönen Licht zu zeichnen, die Zukunft als „alles wird möglich sein!“ zu ersehnen.

Die Gegenwart ist für uns meist nur wie eine Zwischenstation, ein Wartebahnhof, der überbrücken soll, woher wir kommen und wohin wir gehen.

-----------------------------------------------------
In Wahrheit ist dieser Bahnhof das Leben.
-----------------------------------------------------

Auf seinen Bahnsteigen findet alles wirklich Relevante statt.

Wir sehen es nur nicht, wir sehen es im Rückblick verklärt, im Vorausblick überhöht.

„Ich hatte mein ganzes Leben noch vor mir...“

„American Beauty“ sagt:
Lebe den Bahnsteig, feiere die Zwischenstation.

Das ist der „Kleinteil“ von „American Beauty“.

Alles Andere, also der Großteil, von dem was „American Beauty“ sagt, ist dunkel, depressiv und hoffnungslos.

Alles Andere, sozusagen, ist die Gegenseite, die meist herrschende Seite:
Unterdrückung, Leiden, Schmerz.

Alles Andere macht den Großteil, einen verdammt großen Teil aus.

Wie groß?
Schwer zu sagen.
Mit Sicherheit den weitaus größeren Teil.

Zum einen schlägt das Leben Dich direkt. Mittelbar.
So das Du äußerlich blutest.
Das ist der erklärbare Teil.

Zum anderen schlägt das Leben Dich indirekt. Unmittelbar.
Das ist der diffuse , weitaus schwieriger zu verstehende Teil.

Das ist der Teil, den Du nicht direkt spürst, der Dich aber, umso mehr, in Deinen Träumen, Deinem Unbestimmtem verfolgt, unbewusst, unerkannt.

Das ist der Teil Schmerz, der nie weggeht, weil Du ihn nie verstehst, weil Du ihn nicht, nie ganz erfassen, kapieren kannst.

Der schlimme Teil, den Du nie verarbeiten kannst, der neblig ist, nicht zu fassen, zu packen, zu verarbeiten.

Der mystische Teil des Grauens.

Das Leben.
Was für ein verdammt hartes Stück Brot.

Jeder soll/kann wohl selbst entscheiden, ob er reist oder innehält.

Und ob „Reisen“ oder „Innehalten“ eben „richtig“ oder „falsch“, eben „gut“ oder „schlecht“ ist.

Ob wir das überhaupt entscheiden können?
Wer weiß.
Man wird sehen.

„Es ist was ganz Tolles, wenn man erkennt, das man immer noch die Fähigkeit besitzt, sich selbst zu überraschen.“

„American Beauty“, das Leben an sich, ist eine Landkarte.
Wohin wir uns auf ihr bewegen, das liegt schlicht bei uns selbst.

Die Essenz:

Ich habe „American Beauty“, nachdem ich ihn erstmals, damals, im Kino sah, jetzt zum zweiten Mal geschaut.

Und zwar ca. 5-7 Stunden lang, da ich immer wieder unterbrach, Szenen nochmal schaute, nachdachte, Gedanken aufschrieb, innehielt (und ja, ich gebe es zu: viel trank...).

Ich habe mich also mit „American Beauty“ beschäftigt,
„American Beauty“ hat sich mit mir beschäftigt.

Satire, Drama, Komödie, Tragödie, (Zeit-)Spiegel, Reflexion.
Ein Ausnahmefilm, ein wahrliches Meisterwerk, ein Stück Kultur gar.

Mehr als Film.

Ein Brocken Geschichte.

„An dem Tag ist mir klar geworden, das hinter allen Dingen Leben steckt.
Und diese unglaublich gütige Kraft, die mich wissen lassen wollte, das es keinen Grund gibt Angst zu haben.
Nie wieder.“

Die Wahrheit.
Nichts als die nackte Wahrheit.

In den letzten gesprochenen Worten des Filmes, liegt wohl schlicht alles:

„Ich bin sicher, sie haben keine Ahnung wovon ich rede.
Aber keine Angst, eines Tages verstehen sie es.“

Womöglich.

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Andy Dufresne

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Danke!


Andy Dufresne

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:)


der-eugster

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Bewertung9.0Herausragend

Vermutlich der Film, der es bis jetzt am besten verstanden hat, Tragik und Komik, Leidenschaft und Gefühllosigkeit, frische Verliebtheit und dysfunktionale, gealterte Beziehungen, aber vor allem: Musik und Bild perfekt miteinander korrelieren zu lassen.

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Codebreaker

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Bewertung9.0Herausragend

Es gibt viele, viele große Filme, die ich bisher leider noch nicht gesehen habe. Natürlich will ich diese alle so schnell wie möglich aufholen, aber das klappt eben nicht immer so leicht. Auf diese Filme freue ich mich dann so richtig, sei es aufgrund von bekannten Schauspielern die da mitspielen, einem Kultstatus sondergleichen oder einfach nur massig guten Reaktionen seitens Freunden. Oft passiert dabei allerdings folgendes: die Erwartungen können nicht immer erfüllt werden, einfach, weil diese mit der Zeit so riesig steigen, dass NICHTS diese erfüllen kann.

Wie dem auch sei, einer dieser Filme, ist "American Beauty".

Ich will keineswegs sagen, dass mir dieser Film nicht gefallen hat oder irgendwie sowas. Das hat er, sehr sogar. Nur war gerade das ein Film, auf den ich mich so lange, so sehr, gefreut hatte und nun habe ich ihn mir endlich gekauft und eben auch gesehen. So richtig sicher bin ich mir noch nicht, was genau ich von ihm halte. Eines ist sicher, ich habe jetzt einige Zeit über ihn nachgedacht, um da ganz sicher zu werden, werde ich ihn bestimmt nochmal sehen müssen und das werde ich, garantiert.

Dennoch, hier steckt so viel drin. So viel wahres, so viel, was jeder kennt oder irgendwann einmal kennen wird.
Über einiges kann ich wirklich schon jetzt, mit meinen 18 Jahren, nachdenken und abnicken. Zum Beispiel die offensichtliche, klare Message des Filmes, wir würden das Schöne in der Welt nicht mehr sehen, weil wir nur auf das Schlechte schauen. Wahre Worte, die mir durchaus öfters Mal auffallen. Wir regen uns über scheinbar belanglose, nebensächliche Dinge auf, wobei das Leben teilweise so schön ist. Das sollte man einfach mal genießen und nicht nach dem Haar in der Suppe suchen.

Lester Burnham hat das erkannt. Er ist die Verkörperung vom Alltag, von Konventionen, von dem selben Trott. Er lebt nicht wirklich, er agiert nur. Jeder Tag läuft gleich ab und Highlights gibt es nicht, außer morgens unter der Dusche.
Seine Familie ist nach außen hin so, wie man sich eben eine amerikanische Familie vorstellt. Wie sie in Film und Fernsehen immer wieder verkauft werden, doch dahinter, da steckt Verzweiflung, Ermüdung, ja fast schon Hass.

Lester Burnham ist im Alltag gefangen. Sitzt Tag für Tag mit der selben Frau, der selben Tochter, der selben Familie am selben Abendbrottisch und reden über das selbe Zeug. Logischerweise geht das auch der besagten Tochter und Frau so, deshalb ziehen sie sich zurück.

Die Tochter Jane macht das, indem sie sich auf eine Beziehung mit dem sehr sonderbaren Ricky Fitts einlässt. Auf den ersten Blick wirkt dieser Typ wie ein Freak, einer, mit dem man nichts zu tun haben will. Doch irgendwann wird klar, dass eigentlich nicht er der Freak ist.

"Es gibt nichts schlimmeres als gewöhnlich zu sein."

Und das ist Ricky Fitts garantiert nicht, gewöhnlich.

Angela Hayes hingegen ist es. Für mich spiegelt sie quasi das wieder, was ja heutzutage oft so ist. Einerseits versucht man sich abzuheben, nur versuchen das ja quasi alle. Irgendjemand hat mal gesagt "Anit-Mainstream zu sein, ist schon lange Mainstream", das trifft wahrscheinlich nicht auf alles und jeden zu, aber trotzdem verbinde ich das hiermit irgendwie.
Andererseits muss man dem Zitat auch irgendwie wiedersprechen, was ist denn daran so schlimm "gewöhnlich" zu sein? Wenn es bedeutet, dass man Tag für Tag das selbe erlebt, innerlich total kaputt ist und mit dem Leben total unzufrieden, dann ja, dann stimmt das. Wenn es aber bedeutet sich nicht zu verbiegen, die selben Filme zu schauen wie viele andere auch, die selbe Musik zu hören, versuchen einfach mal selbst zu sein und wenn es bedeutet, sich nicht unbedingt von anderen abzuheben, dann ist es, meiner Meinung nach, nicht schlimm.

Lester Burnham hingegen durchlebt seine Midlife - Crises, als ob er wissen würde, welches Schicksal ihn ereilt. Er ändert etwas an sich. Er "agiert" jetzt nicht mehr, nein, er fängt an zu Leben, leider allerdings, erst kurz vor seinem Tod.
Kevin Spacey spielt diesen Charakter unglaublich. So überzeugend, so authentisch, so real. Man kauft ihm diesen Mann ab, der eigentlich keinen Spaß am Leben hat, der diesen aber logischerweise will, der so verloren in dieser Welt ist.

Etwas kritisieren muss ich jedoch trotzdem, dazu ein kurzer SPOILER!
Die Art und Weise wie Lester dann letztendlich umgekommen ist, wirkte etwas arg an den Haaren herbeigezogen und mehr "Mittel zum Zweck"- als wirklich logische Konsequenz. Es war schon recht logisch und nachvollziehbar, hätte aber vielleicht etwas überzeugender verpackt werden können, bzw. anders gemacht werden können.
SPOILER ENDE!!!

Was ich sehr an "American Beauty" schätze, ist vor allem, wie wenig hier eigentlich ist und wie viel dann dahinter steckt. Es geht um nichts mehr als um das alltägliche Leben und dennoch, wird dann genau auch das eingefangen, das Leben.
Natürlich sehen wir hier keine Kriege, keine brutalen Gewaltakte, keine Hungersnöte, keine Umweltkatastrophen, keinen Terror oder sonstwas, aber wir sehen die alltäglichsten und grundlegendsten Probleme die wir haben.

"Es gibt nichts schlimmeres als gewöhnlich zu sein."

Ein sehr großer Film, der viel aussagt. Vielleicht habe ich hier das ein oder andere überinterpretiert oder hineingedeutet, was gar nicht beabsichtigt war, aber so sehe ich das nun mal. Dazu hat mich der Film inspiriert. Zu diesem Denken hat mich der Film angespornt. Sehr, sehr groß. Ich freue mich schon jetzt auf eine weitere Sichtung, vielleicht werde ich dann sogar noch anders über ihn denken. Eines ist jedoch sicher, diesen Film möchte ich in verschiedenen Etappen meines Lebens, in verschiedenen Altersstufen, immer und immer wieder sehen.

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Codebreaker

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Vielen Dank erstmal! :)

Genau das meinte ich. Wenn man älter ist, so bekommt man vielleicht eine andere Sichtweise auf den Film hier und da kommen ja noch so einige Altersstufen auf uns zu. Bin da echt gespannt.
Und ja, die verschiedenen Protagonisten, also verschieden im Alter, unterstreichen das nochmal bzw. tragen dazu bei.

Eigentlich will ich jetzt auch mindestens ein Jahr warten, aber irgendwie würde ich den, nach dem Schreiben des Kommentars, jetzt schon gerne wieder sehen. :D


BenAffenleck

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Für mich der beste, schönste und emotionalste Film aller Zeiten. Habe aber auch schon etwas mehr Lebenserfahrung in der Tasche, und sehe den Film bestimmt etwas anders...


doenef

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Bewertung10.0Herausragend

Brillant und perfekt inszeniertes Drama mit philosophischen Anstößen

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JimiAntiloop

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Bewertung3.5Schwach

Das Dumme an diesem Film, welcher im Grunde reich an dialektischen Reibungsflächen und Spitzenszenen ist, dass mit der Schlusssequenz die Unzulänglichkeiten eines von den öberflächlichen Schönheiten in der Welt geblendeten(berauschten) Hirnes, als finaler Sinnschluss zelebriert werden. Man hab ich abgekotzt über dieses anbiedernde Zuckerwatte-In-Den-Kopf-Des-Zuschauers-Hineinbrenn-Finale.
Da greif ich lieber auf "the Wackness" zurück, der ist wenigstens analytisch und bis zum Schluss ehrlich über das Hängengeblieben sein bzw. die Wackness seiner Darsteller und deren Gesellschaftsmilieu.

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JimiAntiloop

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Ja schon, n bissl begehrt er auf, aber er bleibt trotzdem auch sehr an der Oberfläche hängen mit seinem bekifften Geisteszustand.


Hornblower

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Ich seh schon, Du und der Film, ihr werdet keine Freunde mehr...


The Freewheelin Fonda

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Bewertung10.0Herausragend

"American Beauty"

1999
die westliche Welt hat ihren Zenit erreicht, ihre Bewohner haben es "geschafft", sie führen ein Leben im Wohlstand, der Wirtschaft geht es gut, der böse Feind im Osten scheint besiegt, westliche Freiheiten und demokratische Systeme haben sich bewährt und man kann sich nebenbei ein paar Ländern in Afrika sozial widmen oder mit kaum wirksamen Methoden den Klimawandel verzögern.
Ein Jahrzehnt neigt sich dem Ende zu, was vielleicht für immer als die große Glanzzeit der westlichen Länder in Erinnerung bleiben wird, die Jahre von technischem Fortschritt und Wohlstand, vor 9/11 und einer Bevölkerung wie Regierungen die ohne irgendwelche Ziele immer mehr in Dekadenz verkommen und an sich selbst immer mehr scheitern.
Zu diesem Zeitpunkt der Geschichte kam von Regisseur Sam Mendes ein absolutes Übermeisterwerk heraus.
Vielleicht DAS Zeitdokument unserer Geschichte in filmischer Form, was viel mehr ist als ein bloßer Film, sondern ein Zeitzeuge von einer ausgehenden Dekade, ein EHRLICHER Einschnitt in eine Gesellschaft die ihren Höhepunkt erreicht hat und an sich selbst scheitert, wie es alle Systeme tun, nachdem der eigentliche Feind besiegt ist.

Ohne JEMALS Klischeehaft zu wirken ohne je seine Authentizität zu verlieren, setzt der Film ein Skalpell an und offenbart uns die verschiedensten Facetten der Familie Burnham, eine Familie der oberen Mittelschicht in den USA.
Eine Familie wie Tausend andere auch, oberflächlich betrachtet vollkommen uninteressant, eine typische Spießerfamilie wie sie jeder von uns als Nachbar haben könnte.

Eine Tochter die ihren Platz in der Welt sucht, die sich selbst nicht versteht und nicht weiß was sie eigentlich will, ihren eigenen Weg gehen will, keine Hilfe haben will, unsicher ist indem was sie tut und sich von ihren Eltern abkapselt.
Die Mutter die an ihrem Alltag vollkommen zu Grunde gegangen ist. Nur noch in vorgegebenen Mustern handelt, morgens das Frühstück zubereitet, in ihrem Job verzweifelt versucht noch einmal Erfolg zu haben und sich selbst nicht mehr ertragen kann, wenn sie die einstige, junge und lebensfrohe Carolyn von früher nicht mehr finden kann.

Der Vater Lester Burnham, DER entbehrliche kleine Büroarbeiter der an seiner langweiligen Frau erstickt, keinen Draht mehr zu seiner Tochter finden kann, seit Jahren kein Erfolgserlebnis mehr hatte und ein Leben führt wie es Millionen andere Männer mittleren Alters zu diesem Zeitpunkt geführt haben und heute tun.
In den 70er Jahren aufgewachsen, in einem Land was dir unendliche Möglichkeiten aufzeigt, wo du werden kannst was du willst, wo du deine Jugend so RICHTIG ausleben kannst, eine der besten Musikdekaden aller Zeiten erlebst und du dir das schönste Mädchen an der Schule klar machst.

So einer war Lester Burnham bevor er 1999 in seinem Büro sitzt, realisiert dass die Zeiten von Joints, geilen Mädchen und lauter Gitarrenmusik schon lange der Vergangenheit angehören und er nichts aber auch GAR NICHTS wert ist, dass er einer von unendlich vielen austauschbaren, langweiligen Spießern ist, deren schönster Moment des Tages es ist, sich morgens unter der Dusche einen runter zu holen.
Alles Gezeigte ist so wahr, so ehrlich und in seiner Aussage einfach herrlich ironisch, worin unsere Zivilisation ihren Höhepunkt fand, wenn man Lester sieht, der nach all den Jahren da sitzt, ganz allein ohne einen Sinn in seinem Leben.

„Erinnern Sie sich an die Plakate auf denen stand: "Heute ist der erste Tag vom Rest ihres Lebens"? Nun, das trifft auf jeden Tag zu, außer auf einen: Auf den Tag, an dem man stirbt!"

Und dann hat man da noch mich, einen 17 Jährigen, unsicheren Teenager kurz vorm Erwachsen sein, der sich dieses Sinnbild unserer Gesellschaft ansieht und fasziniert ist von dem was sich ihm da bietet ohne überhaupt genau erklären zu können, was ihn hier so mitreißt.
Was ist es was mich hier so bewegte?
Das geniale Schauspiel von allen Beteiligten?
Der einzigartige skurrile wie feine Humor „American Beautys“?
Die großartige Inszenierung, der ein perfekter Soundtrack noch die Krone aufsetzt?

Neben all diesen Punkten ist es die Aussage sich selbst nie aufzugeben, etwas aus sich zu machen, wenn man denkt, man sei schon angekommen, die Aussage das man alles schaffen kann, wenn man es versucht, wenn man es wirklich will.
Dieses Meisterwerk ist so komplex, so tiefsinnig, bietet sovieles worüber man noch lange in Gedanken vertieft ist, wenn einem hier ein unglaublich ambivalentes Bild des Lebens gezeigt wird.
Alles hängt zusammen, ist irgendwie miteinander verknüpft, ständig in Bewegung in Veränderung, der Mensch selbst ist diesem Chaos oft nicht gewachsen, empfindet sein Leben grade noch als tiefstes Leid, im nächsten Moment als unglaubliche vielfältige Chance die man nur ergreifen muss, um alles zu erreichen, zum Ziel stehen nur wir selbst uns im Weg
durch Antriebslosigkeit, Abschiednehmen vom Vergangenen und Überfluss an neuen Begierden und Wissen.
Viel einfacher könnte alles sein, wenn wir unser Potential nutzen würden und nach Einheit streben würden.

Einer von diesen Streifen der einen von der ersten Minute in seine Atmosphäre zieht, einen bis zum Ende nicht mehr loslässt, der einen einfach ergreift, wenn man sich komplett in seiner Erzählung verliert, sowie es bei „American Beauty“ der Fall war.
Ein einzigartiger Film, der uns zu keinem besseren Zeitpunkt den Spiegel hätte vorhalten können, um an uns Menschen zu appellieren und uns noch einmal aufzuwecken.
Ein Film in dessen Erzählung man selbst einfach ganz persönlich aufgehen kann, hier wird nicht versucht Spannung zu erzeugen, wenn „American Beauty“ sich schon direkt zu Anfang selbst spoilert, hier geht es ganz um die Art und Weise WIE etwas geschieht, der Weg bleibt das Ziel und dieser Weg den uns Sam Mendes hier zeigt, konnte mich auf einer ganz tiefen Ebene persönlich ansprechen, als ob ein Film einen besser verstanden hat als man selbst.
Ein film über verpasste Chancen, Sehnsüchte, neue Hoffnungen, ein Film über uns alle!

So emotional wie bei Spaceys Schlussworten bin ich selten bei einem Film geworden
(SPOILERWARNUNG am Rande, seht den Film bevor ihr den Rest des Textes lest)):
https://www.youtube.com/watch?v=NtbbqjiFaGY

"Ich habe ständig gehört, dass in der Sekunde, bevor du stirbst, dein ganzes Leben vor deinen Augen abläuft. Zunächst einmal, ist jene Sekunde gar keine Sekunde, sie zieht sich ewig hin, wie ein Meer aus Zeit. Ich sah, wie ich im Pfadfinderlager auf meinem Rücken lag und Sternschnuppen beobachtete ... und wie gelbes Laub von den Ahornbäumen fiel, die unsere Straße säumten ... oder die Hände meiner Großmutter und wie ihre Haut wie Papier wirkte ... und das erste Mal, als ich den brandneuen Firebird von meinem Cousin Tony bestaunte ... und Janey und Janey ... und Caroline ... Eigentlich könnte ich ja ziemlich sauer darüber sein was mir wiederfahren ist, aber es fällt mir schwer wütend zu bleiben, wenn es soviel Schönheit auf dieser Welt gibt! Manchmal habe ich das Gefühl, all die Schönheit auf einmal zu sehen. Doch das ist einfach zu viel. Mein Herz fühlt sich dann an wie ein Ballon, der kurz davor ist zu platzen. Und dann geht mir durch den Kopf: Ich sollte mich entspannen und aufhören zu versuchen, die Schönheit festzuhalten. Dann durchfließt sie mich wie Regen. Und ich kann nichts empfinden außer Dankbarkeit für jeden einzelnen Moment meines dummen kleinen Lebens. Ich bin sicher, Sie haben keine Ahnung, wovon ich rede. Aber keine Angst, eines Tages verstehen Sie es."

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Bale-Fan

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Danke auch von mir für den sehr ausführlichen Kommentar und allgemein für die hohe Wertung von unter anderem dir, wodurch ich auf den Film aufmerksam wurde und ihn auch gerade ansehen konnte. Ich fand ihn natürlich ebenfalls fantastisch.
Nur einen Absatz in deinem Kommentar würde ich persönlich nicht so unterschreiben:
"Neben all diesen Punkten ist es die Aussage sich selbst nie aufzugeben, etwas aus sich zu machen, wenn man denkt, man sei schon angekommen, die Aussage das man alles schaffen kann, wenn man es versucht, wenn man es wirklich will."
SPOILER enthalten:
Die erste Aussage von dir, nämlich dass man sich selbst nie augeben soll, würde ich persönlich als die Hauptaussage des Filmes bezeichnen, aber den zweiten Teil, nämlich dass man alles schaffen kann, würde ich hier sogar genau andersherum betrachten. Ich glaube, dass der Film vor allem aussagen will, dass man sein Leben so wie es ist akzeptieren soll und nicht irgendwelchen Ideen nacheifern soll, die man sowieso kaum erreichen kann. Man soll sich nicht an seine Jugend klammern oder unbedingt etwas besonderes sein wollen, als man ist, sondern genau das Gegenteil tun. Man soll sich selbst treu bleiben und das, was einem selbst im Leben gegeben ist exakt so akzeptieren und genießen.
SPOILER Ende:
Aber es kann auch gut sein, dass ich diesen halben Satz auch einfach überbewerte oder falsch deute, denn ansonsten sprichst du mir mit deinem Kommentar völlig aus dem Herzen. Und solltest du ihn wirklich so meinen, dann ist das auch nicht schlimm, denn ich glaube, dass dieser Film jeden Betrachter vollkommen individuell anspricht und zum nachdenken anregt, sodass jeder daraus das mitnimmt, was er gerade braucht und dieses Persönliche ist genau der Grund, warum ich den Film jetzt schon unglaublich gern habe.


The Freewheelin Fonda

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@Andy Vlt. ja etwas ZU viel reininterpretiert ;)
Hab schon gesehen, dass du auch einen extra langen Andykommentar hierzu abgegeben hast, den lese ich nachher auch noch(habe hier grade viel nachzuholen)
@Bale Vielen Dank für dein Lob und wie du schreibst, jeder kann den Streifen anders interpretieren, ich für meinen Teil habe diese Schlüsse draus gezogen(hat mich SEHR beschäftigt der Film) ob sie sich im Leben als wahr erweisen oder ob deine Interpretation die richtige ist(oder ob sie halt für jeden ganz anders ist) muss ich für mich selbst noch mit den Jahren herausfinden :)


John3101

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein wahrer Geniestreich von Sam Mendes, in der Kevin Spacey in einer seiner absoluten Hochleistung glänzt.

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Zephir

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Jeder MUSS diesen Film sehen! Ich habe ihn gerade zum ersten Mal gesehen und bin emotional noch total fertig. Bei dem Film lacht man sich zu Tode, heult über Entscheidungen, die man mal gut, mal gar nicht nachvollziehen kann (verständlich, bei dem tiefgründigen Charakter Repertoire), aber dann gab es auch Stellen, bei dem der Film total romantisch war und dann wiederum total spannend und vor allem das Ende hinterlässt eine große Narbe im Gedächtnis, nicht zuletzt dank den Worten von Kevin Spacey kurz vor dem Abspann, die im Übrigen zu einem der besten Zitate gehören, die ich jemals in einem Film gehört habe. Wenn wir schon dabei sind, liefern alle grandiose Schauspielerische Leistungen ab, aber Spacey sticht von allen hervor.

Lange Rede, kurzer Sinn: Der Film wurde schlagartig zu einem meiner Lieblingsfilme, bietet von allem etwas und das Ende, sowie die Schlussrede regt zum Nachdenken an und bleibt unvergessen.

*Eventueller Spoiler*

Ein wundervoller Film darüber wie irrational und ungerecht das Leben doch ist und doch so voller Schönheit. Und grade, wenn du bemerkst, wie schön das Leben doch ist ... BUM, gehst du drauf.

Wurde dann doch etwas länger, aber danke fürs Lesen bis hierhin.

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Zephir

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Btw. war dies der erste Film von Sam Mendes, dem Regisseur. Sollte man auch mal so stehen lassen.


Zephir

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Anmerkung: Wenn ich es recht überlege, vielleicht dann doch kein großer Spoiler. Immerhin wird es gleich am Anfang gesagt. Aber ich lass das mal so stehen.


Heisenberg1995

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Noch nie hab ich bei einem Film so die Augen aufgerissen und die Ohren gespitzt, noch nie haben mich Filmzitate zu berührt. Noch nie war ein Schauspieler derart überzeugend für mich wie Kevin Spacey als Lester Burnham. Einfach unglaublich tolle Geschichte. Jede hat seine geheimen Phantasien, Zwänge und Ängste. Und in "American Beauty" wird es einfach so toll dargestellt, herrlich! Mein absoluter Lieblingsfilm.
Das Ende brennt sich richtig in einen hinein und man lauscht den bewegenden Schlussworten von Lester Burnham...

Grandioser Film. Es wird niemals einen besseren geben !

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Dustdevil89

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Bewertung9.0Herausragend

EINZIGARTIG!!!!!!!!

Die Darsteller sind atemberaubend besetzt und an diesen Film stimmt beinahe alles.
In so vielen Momenten des lebens denkt man an einige Szenen dieses Films zurück.

Man denkt.....ja jetzt verstehe ich es!!!

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francester

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Bewertung9.0Herausragend

Jeder Schauspieler hat in seiner Karriere mindestens eine Paraderolle, dies ist die von Kevin Spacey. Lester ist einfach cool, er bricht aus, er träumt, er lebt, er hat keine Angst vor der Gesellschaft. Immer und immer wieder habe ich Lester angefeuert, habe im HighFive gegeben. Lester ist tot, aber dan American Beauty haben wir alle eine Gebrauchsanleitung erhalten wie das Leben auch gelebt werden kann.
Bei diesem Film stimmt einfach alles, blos dieser doofe Beutel im Wind verhindert eine glatte 10!

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Riddler00

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Bewertung9.0Herausragend

Gestern Abend seit laaangem wieder gesehen. Ich halte mich einfach kurz....der Film ist Kunst!!!

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