American Beauty
US 1999
- Genre
- Sozialdrama, Liebesfilm, Erwachsenwerden, Ehedrama
- Inhalt
Lester und Carolyn Burnham sind das perfekte Ehepaar, leben in einem perfekten Haus, in einer perfekten Nachbarschaft, doch tief drinnen, fällt Lester immer weiter in Depressionen. Als er sich auch noch in eine Freundin seiner Tochter verguckt, schnappt er völlig über.
- Cast
- Kevin Spacey, Allison Janney, Chris Cooper, Peter Gallagher, Mena Suvari, Wes Bentley, Thora Birch — Mehr
- Regisseure
- Sam Mendes
- Autor
- Alan Ball
- Laufzeit
- 122 Minuten
- Zeit
- 1990er Jahre, 1999, Gegenwart
- Ort
- Schule, Vereinigte Staaten von Amerika, Vorstadt, Vorstadt-Idylle
- Handlung
- Außenseiter, Cannabis, Cheerleader, Coming out, Depression, Ehekrise, Eigenbrötler, Enttäuschung, Erstes Mal, Erwachsenwerden, Fast Food Restaurant, Freiheit, Frühreife, Gewalttätiger Vater, Homophobie, Hysterische Ehefrau, Immobilienmakler, Joint, Jugendlicher, Jungfrau, Kiffen, Lebenstraum, Lolita, Masturbation, Midlife Crisis, Mord, Mädchen, Nachbar, Neubeginn, Optimismus, Pubertät, Schulfreundin, Sehnsucht, Seitensprung, Sexuelle Begierde, Sexuelle Identität, Sinn des Lebens, Strenger Vater, Traum, Trostlosigkeit, Unabhängigkeit, Unglück, Unglückliche Kindheit, Untreue, Vater-Sohn-Beziehung, Vater-Tochter-Beziehung, Verlust des Vaters, Videokamera, Vorstadt-Idylle, Wunsch, Wunschtraum
- Stimmung
- Berührend, Geistreich, Traurig, Witzig
Über diesen Film
Handlung
Lester Burnham (Kevin Spacey) befindet sich mitten in der Midlife-Crisis. Als Ehemann einer karriere-besessenen Frau und Vater einer pubertierenden Tochter fühlt er sich schon lange nicht mehr besonders ernst genommen. Aber a… — Mehr
Handlung
Lester Burnham (Kevin Spacey) befindet sich mitten in der Midlife-Crisis. Als Ehemann einer karriere-besessenen Frau und Vater einer pubertierenden Tochter fühlt er sich schon lange nicht mehr besonders ernst genommen. Aber auch in seinem Job ist er unglücklich. Er empfindet sein Leben in einer gutbürgerlichen Vorstadt-Siedlung als trostlos und unbefriedigend. Die Ehe mit seiner hysterischen Frau Carolyn (Annette Bening), die als Immobilien-Maklerin arbeitet, hat er schon lange aufgegeben. Und auch im Verhältnis zu seiner Tochter Jane (Thora Birch) fühlt er sich als Versager.
Bis er eines Tages auf einer Sportveranstaltung seiner Tochter deren Freundin Angela (Mena Suvari) trifft, und sich Hals über Kopf in den Teenager verliebt. Von diesem Zeitpunkt an beschließt Lester, sein Leben noch einmal in die Hand zu nehmen.
Er kündigt kurzerhand seinen langweiligen Job und kauft sich mit der erpressten Abfindung endlich sein Traumauto. Er beginnt mit Fitness-Training und lässt sich auch durch die Affäre seiner hysterischen Ehefrau Carolyn mit deren Erz-Konkurrenten nicht aus der Fassung bringen. Im Gegenteil, denn so kann er sich ganz auf seine Phantasien mit der jungen Angela konzentrieren.
Während er tagsüber einen neuen Job in einem Fast-Food-Restaurant annimmt, lässt er sich am Abend vom Nachbarssohn Ricky mit Marihuana versorgen und widmet sich ganz seinen Lastern. Und während seine Familie seinem neuen Selbstverwirklichungsdrang mit großem Unverständnis gegenübertritt, fühlt sich Lester so gut, wie lange nicht mehr.
Jane freundet sich in der Zwischenzeit mit dem Nachbarssohn Ricky (Wes Bentley) an und findet in dem sonderbaren Aussenseiter zum ersten Mal einen Menschen, mit dem sie reden kann. Doch der introvertierte Ricky hat auch keine einfache Kindheit hinter sich und sieht sich die Welt am liebsten durch den Filter eine Videokamera an. Denn sein Vater, Col. Fitts ist ein jähzorniger Pedant und hat seine Mutter bereits zum Verstummen gebracht. Auch führt er regelmässige Drogenkontrollen bei seinem Sohn durch.
Nachdem er eines Tages seinem Sohn bei einem der Botengänge zum Nachbargrundstück gefolgt ist und diesen in, wie er meint, eindeutiger Pose mit Lester beobachtet hat, glaubt er, sein Sohn sei homosexuell und wirft ihn hinaus. Doch Ricky ist darüber keineswegs traurig. Denn er möchte mit Jane dem Elend seiner Kindheit entfliehen und die Stadt verlassen.
Doch die Homophobie von Fitts ist nur vorgeschoben. Weil er meint, sein Nachbar sei definitiv dem gleichen Geschlecht zugewandt, geht der verzweifelte Mann nach dem Rausschmiss seines Sohnes zu Lester. Als dieser jedoch seine Zärtlichkeiten nicht erwiedert und ihn abweist, weiss er sich nicht mehr zu helfen.
Doch Lester ist zufrieden. Denn nach einem Streit zwischen Jane und Angela ist er dem Ziel seiner Träume näher als je zuvor: Angela hat sich von ihm trösten lassen und ihm ihre Zuneigung gestanden. Doch als der Traum Realität werden soll, kommen ihm doch Zweifel. Denn sie hat ihm gestanden, dass sie Jungfrau ist.
Als er in die Küche geht, um für Angela erst einmal einen Tee zu kochen, erwartet ihn dort eine weitere Überraschung…
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Kritiker — Sehenswert 7.5
Der Film American Beauty wurde von 90 Kritikern bewertet.
Mr Vincent Vega: Manifest / Deadline / gamon...
In erster Linie ein Film, der wirklich gut funktioniert. Er hat melodramatische Qualitäten, ist sehr komisch und natürlich auch ein bisschen traurig, sieht toll aus, fühlt sich gut an, ist ziemlich auf den Punkt inszeniert. Und den stilbildenden Soundtrack nicht zu vergessen. Die Referenzvorbilder ("Sunset Boulevard" oder "Ordinary People") werden hinreichend bedient, während Sam Mendes seine Erfahrung als Theaterregisseur vor allem im Umgang mit den Schauspielern nutzt und offenbar auch gleichzeitig ein prägnantes visuelles Konzept mit Conrad L. Hall ausgearbeitet hat. Das Problem des Films ist in gewisser Hinsicht auch seine Stärke: Wie er da so schmunzelnd die Hinrichtung des Mittelstandes beobachtet, scheint sehr genau und treffsicher, während er in seiner Poesie des Verfalls aber oft zu plattem Zynismus ausweicht, statt jene feinsinnige Ironie auszukosten, die Alan Balls brillantes Drehbuch großzügig anbietet. Die starken Schauspielerleistungen können das – ebenso wie den (womöglich ungewollten) dezent chauvinistischen Charakter des Films – auch bei erneuter Sichtung gut verbergen. Noch zumindest.
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Sam Mendes' allererster, bewundernswert perfekter und einfallsreicher Erstlingsfilm AMERICAN BEAUTY hat einen scharfen Blick. Schonungslos wie zuletzt allenfalls HAPPINESS und FIGHT CLUB zeigt er uns das ganze Elend, und er zeigt es so, dass wir uns irgendwo jedenfalls selbst wiederfinden, und dass wir trotzdem wunderbarerweise noch drüber lachen können - ein bißchen jedenfalls.
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Kommentare — Sehenswert 7.1
Der Film American Beauty wurde von 23413 Mitgliedern bewertet.
ScentofMagnolia 2010/02/01 19:46:32
Für wahr, die Geschichte hat Schwächen, Stereotypen finden sich, doch das "Sich-Einfühlen-können" in die Gestalten des Alltags, die unglaublich gute Musik und die komplette Atmosphäre machen diesen Film zu einem meiner liebsten.
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Doard 2010/01/23 13:36:12
Dieser Film behandelt "Schönheit" wie sonst kein anderer Film! Allein wie Lester Burnham aus seiner Trance aufwacht und sein Leben neu lebt! Alle Oscars verdient!
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p!vo 2010/01/23 03:57:33
Überspitzt dargestellte Geschichte über Menschen die das Glück suchen oder dagegen ankämpfen normal oder gewöhnlich zu sein.
Konnte mich sehr überzeugen.
Endlich mal wieder etwas zum nachdenken.
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Ansehen: American Beauty
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News zu diesem Film American Beauty
Regisseur Sam Mendes seziert gesellschaftliche Auswüchse
2009/10/14 14:17:00
Sam Mendes, der Regisseur von American Beauty, ist bekannt für seine präzisen Gesellschaftsdramen. Anlässlich seines neuen Films Away we go blicken wird zurück auf seine kinematographische Vergangenheit.
Der Film American Beauty gehört zum Genre Sozialdrama, Liebesfilm. Regie führte Sam Mendes.

Plattestes Symbolkino von einem auch sonst leider durch übelsten Kitsch aufgefallenen Regisseur.
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