Arlington Road
Arlington Road (1999), US Laufzeit 119 Minuten, FSK 12, Drama, Thriller, Kinostart 01.04.1999
31 Bewertungen
Skala 0 bis 10
3152 Bewertungen
83 Kommentare
Keine
- DVD
- VoD
von Mark Pellington, mit Tim Robbins und Jeff Bridges
Arlington Road beginnt wie eine scharfsinnige Studie über paranoide Vorstadtbewohner. Michael Faraday (ein weinerlicher Jeff Bridges, der fast den ganzen Film über den Tränen nahe ist) ist ein College-Professor, der amerikanische Geschichtskurse über Terrorismus gibt. Seit seine Frau, eine FBI Agentin, bei einer vermasselten Razzia, die entfernt an die Waco-Tragödie erinnert, ums Leben kam, sind Verschwörungstheorien für Michael zur Besessenheit geworden. Nachdem er dem Nachbarsjungen das Leben rettete, freundet sich Faraday mit den Eltern des Jungen an, hält den Ehemann aber bald für einen Terroristen. In der ersten Hälfte des Films macht sich Faraday lächerlich mit dieser Vermutung: Er hat keine wirklichen Beweise und ist alles andere als ein beständiger Protagonist. Ungeachtet der Tatsache, dass übertriebene Paranoia der Regierung seiner Frau das Leben kostete, verhält sich Faraday ebenso paranoid. In der zweiten Hälfte verändert Regiesseur Mark Pellington die Gangart und die DInge entwickeln sich gänzlich anders als erwartet …
Arlington Road wartet mit einem erstaunlichen Ende auf, das wie ein Schlag in die Magengrube wirkt. Es ist ratsam oder vielleicht sogar erforderlich, den Film ein zweites Mal anzusehen, um den äußerst smart in Szene gesetzten Thriller in all seinen perfekt ausgearbeiteten Details zu erfassen.
Mehr Bilder (12) und Videos (2) zu Arlington Road
Cast & Crew
- Genre
- Politdrama, Psychodrama, Psychothriller, Schicksalsdrama, Verschwörungsthriller, Thriller
- Zeit
- Krieg gegen den Terror
- Ort
- Vorstadt, Vorstadt-Idylle, Washington D.C.
- Handlung
- Alleinerziehender Vater, Autounfall, Bombe, Bombenattentat, Bombenbauer, Exkursion, Explodierendes Gebäude, Explosion, FBI, FBI Agent, FBI Zentrale, Falsche Identität, Intrige, Nachbar, Nachbarschaftsfest, Perfektes Verbrechen, Pfadfinder, Polizei, Polizeieinsatz, Professor, Rassismus, Recherche, Rechtsradikale Vereinigungen, Schießerei, Sterben und Tod, Terrorismus, Terrorist, Vater-Sohn-Beziehung, Verfolgungsjagd, Verfolgungswahn, Verlust der Ehefrau, Verlust der Mutter, Verlust einer geliebten Person, Verschwörung, Vorstadt-Idylle, Witwer
- Stimmung
- Aufregend, Ernst, Spannend

Sieben
Mystic River
The Game
Fight Club
Die Verurteilten

















Kritiken (5) — Film: Arlington Road
Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen"Ich bin ein Abgesandter Michael, ich bin ein Abgesandter. Es gibt Millionen, die darauf warten, zu den Waffen zu greifen... die bereit sind die Welt zu erobern. Millionen... verstehst du?"
Welch ein super Thriller! Selten habe ich so gefesselt vor dem Bildschirm gesessen wie heute Abend. Bei "Arlington Road" kommt man wirklich ins Schwitzen, was nicht viel mehr zu verdanken ist, als dem sehr gut ausgetüfftelten Skript, den beiden grandiosen Hauptakteuren Robbins und Bridges, der genialen Kamera und dem pulsierenden Score von Angelo Badalamenti. Um was geht es aber in diesem erstklassigen Thriller? Der Geschichtsdozent Faraday (Jeff Bridges) der seine Frau bei einem Einsatz gegen potentielle Staatsfeinde verlor, warnt seine College-Studenten immer wieder vor den Gefahren rechtsradikaler Gruppierungen. Genau diese Elemente glaubt er schließlich in seinen Nachbarn in der Vorort-Idylle von Washington entdeckt zu haben. Doch nicht einmal Faradays Freundin glaubt…
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten
facepalm Sun, 13 Mar 2011 18:27:47 -0000
Antwort löschenSchöne Kritik, genau so hab ich mich auch nach diesem Film gefühlt. Vor allem das Ende ist zimlich krass, aber subtil :)
Wumz Sun, 13 Mar 2011 18:43:16 -0000
Antwort löschenWie ihr beiden euch immer Honig ums Maul schmiert, wirklich süß =)
JohnnyKee Sun, 13 Mar 2011 19:25:50 -0000
Antwort löschenDitoooooooo ;))
facepalm Sun, 13 Mar 2011 19:32:13 -0000
Antwort löschenIch überlege gerade wie ich das am besten sage. Wir leben ja in einer Gesellschaft, in der sowas erlaubt ist. Aber dennoch in einer, in der man komisch angeschaut wird. Also, es ist so: Ich weiß nicht, ob ich das wirklich schreiben soll, denn es ist schon peinlich, aber man soll sich ja nicht verstecken und ich hoffe, dass ihr es akzeptiert. Es ist so:
Wir haben.......folgendes. Also....was ich sagen will....ist:
Naja, also eigentlich empfehlen wir uns nur gegenseitig Filme und freuen uns dann, wenn der andere sie toll findet. Deswegen ist der andere dann auch immer der erste, der die Kritik liest und was dazu schreibt. Oder an was habt ihr jetzt gedacht? :)
Wumz Sun, 13 Mar 2011 19:37:06 -0000
Antwort löschenLOLig genau das hab ich mir gedacht =)
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JohnnyKee Sun, 13 Mar 2011 19:38:45 -0000
Antwort löschen@facepalm: Ich an nichts. War doch bloß ein kleines Späßchen.
Nicht böse sein ;))
facepalm Sun, 13 Mar 2011 19:39:47 -0000
Antwort löschenAch was, ich dachte, mir dieser kleinen Anekdote hätte ich klar gemacht dass ich das mit Humor nehme :D
Tom Beyer: Schnitt Tom Beyer: Schnitt
Kommentar löschenStatt das Psychogramm eines brandstiftenden Biedermanns zu zeichnen, bleibt Arlington Road doch weitestgehend an der Oberfläche seines Themas und konzentriert sich vor allem im Mittelteil zu sehr auf den Geschichtsprofessor und dessen Aufarbeitung des Todes seiner Frau [...]. Diese Schwäche im Aufbau des Films wird noch verstärkt durch einen ziemlich angestrengt agierenden Jeff Bridges. Tim Robbins dagegen verleiht seiner Figur eine eindringliche Präsenz, die durch das überraschende Finale auch nach Filmende bestehen bleibt, und den Zuschauer doch noch so berührt und aufwühlt, wie man es sich für den gesamten Film gewünscht hätte.
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Dani Maurer : Outnow.ch Dani Maurer : Outnow.ch
Kommentar löschenArlington Road darf sich neben Die üblichen Verdächtigen zur illustren Gruppe gesellen, deren Story vollkommen überzeugend, dessen Akteure genial und dessen Aufbau klassisch gegen ein Ende zielt, das man in dieser Form einfach nicht erwartet. Ein genialer Thriller, der von der Spannung, dem Schauspiel und dem Grundthema lebt, das in den heutigen Tagen kaum an Aktualität verloren hat.
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Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenArlington Road ist ein faszinierender Thriller, der jede Sekunde spannender wird. Jeff Bridges und Tim Robbins machen ihren Job großartig und tragen viel zum Erfolg bei. Das Thema natürlich Top Aktuell -Terrorismus- (trotz der Erscheinung im Jahre 1999) und zeigt erschreckend wozu Menschen fähig sind. Sehr intelligent konstruierter Film, der für jeden Thriller-Fan ein Must-See ist. Jedoch gibt es auch hier einen Wermuthstropfen, man kann sich den Film wirklich nur einmal ansehen. Die ganze Spannung, die sich aufbaut ist weg wenn man weiß um was es geht. 9/10
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenARLINGTON ROAD ist spannend, aber mehr auf Psychologie, als auf Action setzend und vor allem gut beobachtet. Ein intelligenter, wichtiger Film, der voller Zeichen ist.
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Kommentare (78) — Film: Arlington Road
Splashy Mon, 20 May 2013 19:33:10 -0000
Kommentar löschenIch glaube mittlerweile wurde so ziemlich alles über diesen Film gesagt was man sagen kann. Somit schließe ich mich einfach den anderen Kommentaren an. Es ist einfach ein extrem guter Film!
Er fängt ganz sachte und gemächlich an, steigert sich ganz langsam und dreht in den letzten vierzig Minuten die Spannung bis zum Maximum auf.... bis zum fullminanten, unerwarteten Un-Happy-End.
Das einzige was den Film etwas vermießt ist das lange warten bis die Spannung einen richtig mitreißt. Es wäre also nicht schlecht gewesen schon etwas früher die Intensität zu vertärken und nicht erst nach mehr als der Hälfte der Laufzeit. Dies tut der Filmfreude allerdings keinen großen Abbruch.
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timotion Mon, 29 Apr 2013 00:40:26 -0000
Kommentar löschenAuch wenn sich die Autoren von "Arlington Road" etwas sehr interessantes trauen, was nicht häufig geschieht, bleibt der Film durch einige Storypatzer nur leider maximal guter Durchschnitt.
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onyxxx11 Wed, 24 Apr 2013 09:20:51 -0000
Kommentar löschenMeine Top 100 Filmvorhersagen
Platz 83: "Arlington Road"✔
Bis mich die Muse küsst und mir nun endlich einfällt was es noch zu schreiben gibt, was hier nicht schon erwähnt wurde, müsst ihr euch mit diesem Platzhalter genügen.
http://24.media.tumblr.com/tumblr_mel5btLkUE1r6i142o1_500.gif
So (in etwa) lieg ich nun seit Tagen auf der Couch und überlege und überlege und überlege...
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lieber_tee Wed, 24 Apr 2013 09:43:41 -0000
Antwort löschenSieht aber entspannt aus.
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onyxxx11 Wed, 24 Apr 2013 17:11:44 -0000
Antwort löschentiefenentspannt, wie immer.
Splashy Mon, 20 May 2013 19:18:38 -0000
Antwort löschen... der Dude ^^
vielleicht musst du dich einfach dem Dude anpassen und erstmal nen White Russian trinken. Dann sprudeln die Gedanken ganz von allein :-)
Chucky89 Sat, 09 Mar 2013 13:30:26 -0000
Kommentar löschenEiner der besten Thriller die ich kenne. Beide Darsteller sind natürlich ausgezeichnet in diesem Psychoduell. Der Film ist von Anfang bis Ende sehr spannend erzählt. Die Wendung am Ende mag vielleicht nicht jeden gefallen, doch passt sie genau in das hinein was der Prof. schon vorher in seinen Vorlesungen erzählt hat, auch wenn mir das selber etwas zu sehr auf Verschwörungstheorien angelegt ist. Insgesamt ein höchst spannender Film der auch bei erneuten Betrachtung wenig an Reiz verloren hat.
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Alienator Sun, 03 Mar 2013 15:04:39 -0000
Kommentar löschenIm Stile der 70er Jahre Paranoiafilme gedreht
Amerikanische Vororte sind das Abbild amerikanischer Lebensart und die wird entweder geliebt (Spielberg), satirisch aufgearbeitet (Dante) oder benutzt um das Kleinbürgertum und ihren Glauben an eine heile (Vorstadt-) Welt auf ein Minimum zu reduzieren. Pellington gelingt es, durch seine manipulierenden Bilder, die Paranoia des Bürgers gegen eine verlorene Welt (geprägt durch äussere und innere Konflikte) im Stile eines Psychothrillers zu zeigen.Terroranschläge reißen immer ein tiefes Loch ins demokratische Denken des Westens. Es ist ein Zeichen von destruktiver Unzufriedenheit des Systems und eben diese Realitätsempfindung passt nicht in das "heile welt" -Bild. So entwirft Pellington eine Szenerie des Verstörens. Der hitchcoksche Film verzerrt "normale" Sichtweisen und führt den Zuschauer ins Leere;durch Standbilder, Großaufnahmen oder Zeitlupen. Pellington setzt das alles geschickt ein um Verwirrung zu stiften und wandelt auf den Pfaden der großen Politthriller der 70er
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Tom Friedel Mon, 11 Feb 2013 15:07:09 -0000
Kommentar löschenEin Musterbeispiel für einen nervenaufreibenden Thriller. Die Spannung steigert sich von Minute zu Minute und mündet in einem Finale, dass man garantiert nicht mehr vergessen wird.
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old . man Wed, 30 Jan 2013 20:55:44 -0000
Kommentar löschenHabe ich einen anderen Film gesehen, als diejenigen mit Wertungen in Richtung 7+? Ich weiß, dass Meinungen, Einschätzungen, Geschmäcker etc. verschieden sind, so eklatant ist mir das hier aber noch nie passiert.
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nasenschleuder Sun, 13 Jan 2013 17:39:41 -0000
Kommentar löschenEin wirklich packendes Filmerlebnis, wie man es nicht alle Tage findet. Ich hatte noch nie etwas von diesem schlau konstruierten und ebenso hervorragend gemachten wie gespielten Film gehört, bis Sigrun ihn mir vorgesetzt hat. Daher sehe ich auch erst jetzt die hervorragenden Freundes-Bewertungen.
S P O I L E R!!!!!!!!!
S P O I L E R!!!!!!!!!
'Arlington Road' ist kein Film über Terrorismus, sondern ein Film über Manipulation. Der einzigartige Kniff - und ich kann mich jetzt auf Anhieb auf keinen Film besinnen, der darin ähnlich und zugleich ähnlich effektiv ist - ist, dass er diese Manipulation nicht nur anhand der Protagonisten vorführt, sondern sie uns zugleich selbst erleben läßt, indem er geschickt mit spezifischen Genre-Signalen die Zuschauererwartungen vor sich hertreibt. Wer alle Hinweise gesehen, entschlüsselt, atemlos verfolgt hat, stellt schließlich fest, dass er zwar pausenlos angeschwindelt wurde; dass am Ende aber trotzdem auch alles wahr ist.
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Andy Dufresne Mon, 14 Jan 2013 02:25:02 -0000
Antwort löschenDamals im Kino gesehen und seit dem nicht mehr, wohl ein Fehler, werde ihn gleich vormerken!
nasenschleuder Mon, 14 Jan 2013 08:17:23 -0000
Antwort löschenGute Sache! Ich hab auch nur deshalb nicht mehr Punkte gegeben, weil ich mich ungern so herumschubsen lasse ;-)
bugsb Tue, 01 Jan 2013 22:03:54 -0000
Kommentar löschenSpannend schon, aber zu viel Zufall und zu wenig tiefe.
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DukeNukem Sat, 29 Dec 2012 17:46:05 -0000
Kommentar löschenEin feiner, leider unterschätzter Film.
Sauspannend und nicht 0815
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frink Sun, 16 Dec 2012 22:05:57 -0000
Kommentar löschen2 der besten Schauspieler zur Zeit in einem Psychoduell der Extraklasse. Was eher gemächlich beginnt endet in einem furiosen Finale. In der zweiten Stunde könnte ich mir auch beim dritten mal noch komplett die Fingernägel runterkauen.
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Gearbreaker Mon, 10 Dec 2012 21:44:59 -0000
Kommentar löschenEs kann alles auf ein Wort reduziert werden. Ein Wort reißt all die Schauspielerleistungen, die Kamera, Schnitt und Musik (alles auf hohem Niveau) runter zu einer eher mäßigen Bewertung.
Vorhersehbarkeit.
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Curryman1312 Tue, 16 Oct 2012 07:08:30 -0000
Kommentar löschenBin schon wieder bisschen angesäuert, hier den Plot gelesen zu haben. Wenn ich lese :"Arlington Road wartet mit einem erstaunlichen Ende auf, das wie ein Schlag in die Magengrube wirkt.", dann ist das für mich auch eine gewisse Art von Spoiler. Ich will im Plot nichts über das Ende erfahren, so konnte ich den Film garnicht richtig genießen, da ich so gespannt aufs Finish war.
Und ja ich weiß, selber Schuld..... :-(
Michael Faraday (Jeff Bridges) rettet ein verletztes Kind auf der Straße, im Krankenhaus wird klar, dass es sich um das Nachbarskind von gegenüber handelt, dem Sohn von Oliver (grandioser Tim Robbins!!) und Cheryl Lang (Joan Cusack), wo vorher kein Kontakt war, entsteht nun eine Freundschaft...zumindest vorerst. Während sich Michaels Sohn immer näher zu den Langs hingezogen fühlt, wühlt dieser tiefer und tiefer in der Vergangenheit von Oliver, bis seine Paranoia erste soziale Tiefschläge verursacht.
!!!!!!!!!!!!!!!! Spoiler !!!!!!!!!!!!!!!!!!!! (Spoilerfunktion gibts noch nicht oder?)
Was mich an dem grandiosen Ende ein bisschen stört war nur ein Punkt. Wie konnten die Terroristen sicher sein, dass das Auto (mit Bombe beladen) bei so einem Fahrstil wirklich in der Tiefgarage landet?? Aber ist Kritik auf hohem Niveau, nicht falsch verstehen.
!!!!!!!Spoiler Ende !!!!!!!!!!
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paul88 Mon, 15 Apr 2013 01:58:22 -0000
Antwort löschenSPOILER ++++++++ Dann wäre die Bombe halt vor dem Gebäude hochgegangen ... Wär auch kein großer Unterschied gewesen für den Ausgang der Handlung
Lori007101 Mon, 01 Oct 2012 03:00:51 -0000
Kommentar löschenEin gut gemachter Thriller. Bridges spielt gut, den zerissenen Charakter und Robbins ist ein guter Gegenpart, als zwielichtiger Nachbar. Der Schluss ist überraschend. Braucht an manchen Stellen mehr Spannung.
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Oliver0403 Mon, 24 Sep 2012 03:44:01 -0000
Kommentar löschenEine durchaus überzeugende Darstellung seitens Tim Robbins und Jeff Bridges aber wirklich geflasht hat mich der Film nicht vollends. Obwohl der Schluss doch recht traurig ist.
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Zocker27 x Wed, 22 Aug 2012 11:22:04 -0000
Kommentar löschenInteressiert, gespannt, verwirrt, geschockt, verschwitzt und zu guter letzt geflasht.
Der Film macht alles richtig und zieht dich durch seine dichte Atmosphäre in seinen Bann.
Geniale Schauspieler, düstere Musikuntermalung und die Spannung ist kaum zu ertragen.
kleiner SPOILER:
ich verstehe den Wunsch einiger auf eine genauere Beleuchtung der Motivationen, sowie zum Teil die "Sehnsucht" nach einer anderen Entwicklung zum Ende hin, jedoch wäre es dann nicht der intensive und packende Thriller, der mich echt vom Hocker gehauen hat.
Fazit: Knaller, unbedingt ansehen !
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Vinyard Tue, 31 Jul 2012 21:23:45 -0000
Kommentar löschenSpannender Thriller mit zwei sehr starken Hauptdarstellern. Sehr solide.
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Whooker91 Tue, 17 Jul 2012 02:17:15 -0000
Kommentar löschenSPOILER
Arlington Road will sein, was er nicht ist und ist, was er nicht sein will.
Den ganzen Film über ist man absolut zufrieden. Es ist spannend, die Darsteller sind toll und die Handlung hat ein sehr gutes Tempo, wie man es von einem Thriller im Sinne von Einer-gegen-alle eben erwartet. Gute Unterhaltung eben.
Doch dann wirkt es die letzten Minuten so, als habe der Regisseur auf einmal gemerkt, dass er ja eigentlich einen politischen und staatskritischen Film machen wollte und gibt dem Film eine, innerhalb des Stils(!nicht innerhalb der Handlung!), vollkommen hanebüchene Wendung.
Wie aus dem Nichts erscheint ein tiefgründiges Ende und man soll das Gefühl bekommen niemand ist sicher.
Aber für eine politische Botschaft haben wir die Terroristen und deren Motivation einfach viel zu wenig kennengelernt. Ihnen fehlt die Tiefe. So wirkt Tim Robbins lediglich psychopathisch, jedoch keinesfall politisch interessiert. Wenn man seinem Charakter mehr Aufmerksamkeit gewidmet, ihm vielleicht auch eine normale und menschliche Seite gegeben, oder seine traurige Geschichte besser veranschaulicht hätte, wäre dies möglich gewesen. So bleibt nur ein wahnsinniger, kindheitstraumatisierter Killer, der ohne Sinn und Verstand Regierunsgebäude in die Luft jagt und eigentlich gar nicht genau weiß wieso, da er auch nur Befehle ausführt und einfach nur aus blinder Rache agiert. So einem Charakter nehme ich keine politische Botschaft ab.
Vermischt man zwei Genres, so muss man sie den ganzen Film über ausgeglichen gestalten und nicht den einen Genretypen 100 Minuten bedienen, dann damit aufhören und dem anderen noch schnell 20 geben.
Arlington Road ist ein guter Film, doch da er am Ende vorgibt etwas zu sein, was er nicht ist, kann ich leider nichts damit anfangen. Der krasseste und sinnloseste Stilbruch, den ich bisher in einem Film gesehen habe.
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Vinyard Tue, 31 Jul 2012 21:20:24 -0000
Antwort löschenGuter Kommentar. Genau das ist es was mich an dem Film auch gestört hat. Aber meine Wertung fällt höher aus, da der Film auf ganzer Länge spannend ist und seine Hauptdarsteller wirklich gut spielen.
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Zocker27 x Wed, 22 Aug 2012 09:51:14 -0000
Antwort löschenGebe dir teilweise auch recht, nur glaube ich, dass die sehr vagen bzw. fehlenden Hintergrundinformationen mit zur Kompaktheit und Intensität des Films beitragen.
Du sagst ja selber "Einer-gegen-alle", und so steckte ich voll im Charakter des Jeff Bridges.
Könnte mir ebenfalls eine genauere Beleuchtung der anderen Seite und deren Motivation vorstellen sowie eine andere Entwicklung zum Ende hin, jedoch wäre die Wirkung des Films mMn eine andere.
Whooker91 Wed, 22 Aug 2012 23:31:31 -0000
Antwort löschenDas Problem war für mich einfach der Widerspruch in der Präsentation Robbins' Charakter zur Botschaft, die das Ende vermittelt.
Er bleibt für meinen Geschmack zu sehr Psychopath und zu wenig politisch gewaltsamer Aktivist, der wirklich ein logisches Ziel verfolgt. Man soll quasi von einem Mann aufgerüttelt werden, der den totalen Wahnsinn verkörpert und dabei kaum nachvollziehbar argumentiert. Dramaturgisch ist das sicher machbar, gibt ja genug Bescheuerte auf der Welt und die Handlung ist keineswegs abwegig und nicht nachvollziehbar, nur bekam ich erst in den letzten 15 Minuten das Gefühl, einen politischen Film zu sehen, was mir persönlich zu abrupt kam und damit den vorherigen Eindruck des "Guter Mann schlägt Terroristen"- Filmtyps komplett zerschlug. Der politische Aspekt und die Kritik am Sytem hätten vielleicht vorher schon vertieft werden können, auch über Bridges. Das war mir etwas zu wenig.
Verstehe aber was du meinst und denke, dass die Intensität zumindest bis zu den letzten ca. 15 Minuten auch vom undurchschaubaren Charakter Robbins' lebt.
Finde nur, dass eine Niederlage im Gesamtbild des Films und der größtenteils vermittelten Intention mehr Sinn ergeben hätte, denn für so eine durchgeknallt wirkende Figur ist dessen Sieg insgesamt von zu hoher politischer Aussagekraft.
the assassin 666 Mon, 16 Apr 2012 14:10:06 -0000
Kommentar löschenMeisterhafter Thriller der es geradezu perfekt versteht den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen dei Thematik mit Terroranschlägen, Paranoia und was macht mein Nachber den so den ganzen Tag über wurde sehr geschickt gemacht
Die Szene mit dem Kind jagt einem ein Gänsehaut ein. Ein weiterer Plichtfilm für Thrillerfreunde und nicht nur, für die. Ein 1-A Genreglanzstück mit herausragenden Darstellerleitungen wie Jeff Briges besonders aber möchte ich Tim Robbins ein großes Lob aussprechen. :)
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aberaber Tue, 20 Mar 2012 13:36:36 -0000
Kommentar löschenIch weiß nicht, ob es daran lag, dass ich ohne jede Erwartung in den Film gegangen bin, aber er hat mich wirklich umgehauen. Mitreissender Film, der langsam und harmlos anfängt und sich zu einem furiosen Finale steigert. Exzellente Darstellerleistungen.
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