Arlington Road

Arlington Road (1999), US
Laufzeit 119 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Kinostart 01.04.1999

7.7 Kritiker
28 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.4 Community
2513 Bewertungen
65 Kommentare
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von Mark Pellington, mit Tim Robbins und Jeff Bridges

Arlington Road beginnt wie eine scharfsinnige Studie über paranoide Vorstadtbewohner. Michael Faraday (ein weinerlicher Jeff Bridges, der fast den ganzen Film über den Tränen nahe ist) ist ein College-Professor, der amerikanische Geschichtskurse über Terrorismus gibt. Seit seine Frau, eine FBI Agentin, bei einer vermasselten Razzia, die entfernt an die Waco-Tragödie erinnert, ums Leben kam, sind Verschwörungstheorien für Michael zur Besessenheit geworden. Nachdem er dem Nachbarsjungen das Leben rettete, freundet sich Faraday mit den Eltern des Jungen an, hält den Ehemann aber bald für einen Terroristen. In der ersten Hälfte des Films macht sich Faraday lächerlich mit dieser Vermutung: Er hat keine wirklichen Beweise und ist alles andere als ein beständiger Protagonist. Ungeachtet der Tatsache, dass übertriebene Paranoia der Regierung seiner Frau das Leben kostete, verhält sich Faraday ebenso paranoid. In der zweiten Hälfte verändert Regiesseur Mark Pellington die Gangart und die DInge entwickeln sich gänzlich anders als erwartet …
Arlington Road wartet mit einem erstaunlichen Ende auf, das wie ein Schlag in die Magengrube wirkt. Es ist ratsam oder vielleicht sogar erforderlich, den Film ein zweites Mal anzusehen, um den äußerst smart in Szene gesetzten Thriller in all seinen perfekt ausgearbeiteten Details zu erfassen.

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Kritiken (4) — Film: Arlington Road

Tom Beyer: Schnitt Tom Beyer: Schnitt

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6.5Ganz gut

Statt das Psychogramm eines brandstiftenden Biedermanns zu zeichnen, bleibt Arlington Road doch weitestgehend an der Oberfläche seines Themas und konzentriert sich vor allem im Mittelteil zu sehr auf den Geschichtsprofessor und dessen Aufarbeitung des Todes seiner Frau [...]. Diese Schwäche im Aufbau des Films wird noch verstärkt durch einen ziemlich angestrengt agierenden Jeff Bridges. Tim Robbins dagegen verleiht seiner Figur eine eindringliche Präsenz, die durch das überraschende Finale auch nach Filmende bestehen bleibt, und den Zuschauer doch noch so berührt und aufwühlt, wie man es sich für den gesamten Film gewünscht hätte.

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Dani Maurer : Outnow.ch Dani Maurer : Outnow.ch

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9.5Herausragend

Arlington Road darf sich neben Die üblichen Verdächtigen zur illustren Gruppe gesellen, deren Story vollkommen überzeugend, dessen Akteure genial und dessen Aufbau klassisch gegen ein Ende zielt, das man in dieser Form einfach nicht erwartet. Ein genialer Thriller, der von der Spannung, dem Schauspiel und dem Grundthema lebt, das in den heutigen Tagen kaum an Aktualität verloren hat.

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Evie: www.inderzange.de

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9.0Herausragend

Arlington Road ist ein faszinierender Thriller, der jede Sekunde spannender wird. Jeff Bridges und Tim Robbins machen ihren Job großartig und tragen viel zum Erfolg bei. Das Thema natürlich Top Aktuell -Terrorismus- (trotz der Erscheinung im Jahre 1999) und zeigt erschreckend wozu Menschen fähig sind. Sehr intelligent konstruierter Film, der für jeden Thriller-Fan ein Must-See ist. Jedoch gibt es auch hier einen Wermuthstropfen, man kann sich den Film wirklich nur einmal ansehen. Die ganze Spannung, die sich aufbaut ist weg wenn man weiß um was es geht. 9/10

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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7.5Sehenswert

ARLINGTON ROAD ist spannend, aber mehr auf Psychologie, als auf Action setzend und vor allem gut beobachtet. Ein intelligenter, wichtiger Film, der voller Zeichen ist.

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Kommentare (61) — Film: Arlington Road

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moviee

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Du hast ein Recht zu wissen, wer dein Nachbar ist".

Hat er Wahnvorstellungen? Ist er paranoid? Oder leidet er sogar unter Verfolgungswahn? Solche oder so welche Fragen stellen sich FBI-Agent Whit Carver und Cheryl Lang, die Freundin von Michael Faraday als selbiger mutmaßt, dass der auf den ersten Eindruck überaus freundlich anmutende Nachbar von gegenüber, Oliver Lang, ein Terrorist sein soll, der in naher Zukunft einen Anschlag auf ein Gebäude plant. Faraday, Professor für Geschichte und Terrorismus kommt es gleich vom ersten Moment an so vor als das mit seinen neuen Nachbarn irgendetwas nicht stimmt, spätestens als er Nachforschungen anstellt erhärtet sich sein Verdacht das der Mann von gegenüber irgendetwas zu verbergen hat. Während sich andere ihm nahe Personen die oben präsentierten Fragen stellen eskaliert die Lage zunehmend, bis sich die Situation schließlich schnell und unerwartet ändert...
Ein Jahr und ein Film nachdem Jeff Bridges zum 'Dude' wurde, konnte er sich hier mal wieder in einem astreinen Thriller voll und ganz beweisen. Bridges, der die Rolle des verzweifelten Michael Faraday durch seine leicht weinerliche und zerrissene Art und Weise nahezu perfekt über die Bühne bringt prägt den Film ungeheuer immens. Ohne seinen fast ebenso starten Antagonisten Tim Robbins der die Figur des Oliver Lang glänzend verkörpert wäre der Film zu einer reinen One-Man-Show verkommen. "Arlington Road" ist aber trotzdem nicht nur ein Film, der einzig von seinen guten Hauptdarstellern lebt, denn die auf den ersten Blick wenig originelle Storyline a la böser Nachbar, auf den zweiten Blick aber doch alles andere als klischeehafte Geschichte ist dazu auch noch wahnsinnig spannend. Geschickt erhöht Regisseur Mark Pellington mit der Zeit kontinuierlich die Spannung, die logischerweise zum Ende dann auf der Spitze gipfelt und dem Zuschauer in einem furiosen Finale kaum Zeit für Verschnaufpausen lässt. "Arlington Road" ist wohl ein Paradethriller, der alles richtig macht was er richtig machen kann und der mit außergewöhnlich vielen Sequenzen purer Spannung und exquisiten Schauspielern ein wahres Filmvergnügen darstellt, welches jeder zumindest einmal in seinem Leben genussvoll konsumiert haben muss.

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ElMagico

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mittlerweile ist diese Art von Film ja fast schon Alte Schule...zumindest gibt es sie gar nicht mehr so häufig. Ich hatte aber immer schon ein wenig ein Faible für solch Bastarde aus Thriller, Verschwörung, etwas Mystery und viel Verwirrung. In den 90ern gab es diese Thriller zu Hauf, die einen rationeller, die anderen sehr mystisch und andere wieder mehr dem Horror-Segment zugewandt. Aber alle schwammen sie prinzipiell im selben Fahrwasser und irgendwie waren sie, mehr oder weniger, alle erst möglich durch die Serie "X-Files". Zumindest emfpand ich das damals so.
"Arlington Road" hat zwar nichts übernatürliches zu bieten, ist aber einer der kompaktesten und dichtesten Vertreter dieser Art Thriller. Wobei man sagen muss, dass im ersten Drittel des Films jederzeit etwas Unnatürliches geschehen könnte, ohne das es seltsam wirkt. Denn auch wenn die Spannung tatsächlich von der ersten Sekunde an packt (Super Anfang mit genialer folgender Titelsequenz!), so wirklich weiss man nicht was passiert ist und wo "Airlington Road" denn überhaupt hin will. Es kristallisieren sich zwar dann doch recht schnell die Rollenverteilungen heraus, in diesem Moment schafft es der Film aber seine komplette Spannung auf Michael Faradays Jagd nach einem Phantom zu übertragen. Und egal welche Wendung der Film nimmt...und er nimmt einige gegen Ende hin...er schafft es tatsächlich seinen Thrill ohne Atempause aufrecht zu erhalten, nur um auf einer völlig wilden Zielgerade einem richtig gutem Ende entgegen zu rennen.
"Airlington Road" hat für mich keine offensichtlichen Schwächen. Er hat mit Jeff Bridges und Tim Robbins zwei Gesichter, die zwar keine Milliarden an den Kinokassen versprechen, aber beide mehr als fähige Schauspieler sind und solch einen Film tragen und ihm eine gewisse Tiefe verleihen können. Der Film setzt immer dort markante Punkte, an denen der Spannungsbogen droht etwas nach unten zu verlaufen und besitzt, wie schön erwähnt, eine unheimliche Dichte, ohne jemals wirklich düster zu sein.
Leider laufen Filme wie "Arlington Road" nie Gefahr ein Meisterwerk oder ähnliches genannt zu werden, man zückt eher eine 6.5 als eine 8.5, ganz einfach weil es ja ein banaler Thriller ist und noch nicht einmal einen Klassikerstatus inne hat. Klar gibt es immer Spielraum nach oben...aber was soll ein Film wie "Airlington Road" faktisch besser machen? Er efüllt das, was man von einem solchen Film erwartet nahezu perfekt und behandelt nebenbei noch ein Thema welches für einen amerikanischen Mainstream-Film recht mutig ist, nämlich den Terrorismus im eigenen Lande. Und hier wird niemand als fehlgeleiteter Nazi oder Rassist dargestellt, hier werden Menschen gezeigt die aus Überzeugung und/oder Verzweiflung handeln.
Ein richtig guter Film, ohne wenn und aber.

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SiameseAlex

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guter kommentar! schön, dass du das hervorhebst, was man oftmals vergisst: das erfüllen einer (manchmal selbst auferlegten) erwartungshaltung. denn warum soll man einen film abwerten und ihn an dingen messen, die mit ihm unvergleichbar sind. hab grad richtig lust auf den film bekommen!


ElMagico

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Dank dir :D....und allzu oft vergess ich das ja selbst ein bisschen!


Commentator

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Verstörend und auch hier mit einem absolut grandiosem Tim Robbins. Krasser Film. Die Musik ist bedrohlich und verstörend. Die Story macht einen selbst verrückt und beim Abspann bleibt einem der Mund offen und schaut ihn zu Ende, weil man es einfach nicht fassen kann. Ein Meisterwerk.

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Chewbacca

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Bewertung7.5Sehenswert

Manche Thriller sind böse und kalt, halten einen in Atem und sind spannend bis zum Ende. Andere sind dabei langweilig und ziehen sich dahin ohne zu fesseln. Bisweilen scheint „Arlington Road“ etwas dazwischen zu sein, tangiert beide Fälle immer wieder sehr scharf und präsentiert sich als ein verstörendes Spiel aus Manipulation und Angst. Dabei versuchen sich Tim Robbins (Oliver Lang) und Jeff Bridges (Michael Faraday) stets selbst zu toppen und agieren sehr überzeugend in ihren Rollen. Lange Zeit fragt man sich, ob der paranoide Wahn in den Michael verfällt berechtigt ist, bis am Schluss keine Fragen mehr offen bleiben und einem ein furchtbares Ende bereitet wird.

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KASAKA

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Schöner Kommentar! Aber ich wäre für eine Spoiler Warnung, da dein letzter Satz dem Film einen Großteil seiner Spannung nimmt. Ist aber nur meine Meinung!


THE_JUDGE

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Achtung, enthält definitiv Spoiler!!!

Tim Robbins und Jeff Bridges als Hauptakteure haben mich doch direkt zugreifen lassen und ich wurde auch nicht enttäuscht. "Arlington Road" scheint malwieder einer dieser Filme zu sein, denen nicht genug Beachtung geschenkt wird obwohl sie es durchaus verdient hätten und auch in der Lage sind ihrer Konkurrenz das berühmte Wasser zu reichen.
Jeff Bridges als "Michael Faraday" und Tim Robbins als "Oliver Lang" begegnen sich durch ein tragisches Ereignis, das allerdings nicht weiter ins Gewicht fällt, als amerikanische Vorstadt-Nachbarn die dadurch freundschaftlich zueinander finden. Michael ist Dozent an einer Universität und hält Vorträge über die amerikanische Geschichte, mit dem Hauptaugenmerk auf innerstaatlichen Terrorismus in all seinen Facetten. Sein Nachbar Oliver ist schlichtweg Architekt, der wie er sagt, mit einem Anbau des lokalen Einkaufszentrums beschäftigt ist. Michaels Frau, war beim FBI tätig und im Zuge einer Ermittlung, bzw. eines Eingriffs in einem Fall, der den Anschein eines geplanten Attentats oder generell verdächtigen Zwiespalten erweckte, wurde sie samt drei weiteren Personen getötet. Das Problem war ein fehlender, oder fehlerhafter Aktenvermerk, der wenn er vorhanden gewesen wäre, die ganze Ermittlung garnicht erst hätte stattfinden lassen.
Michael ist der, man möchte fast sagen typische, Paranoiker der Anzeichen wie Misstrauen und Feindseligkeit, aber in der ersten Hälfte des Films vorallem Projektion und Wahnvorstellungen gegenüber seinem scheinbar friedlichen Nachbarn entwickelt. Seine Projektion scheint daher zu rühren, dass er das unerträgliche Gefühl, den Tod seiner Frau durch den Waffennarr und angeblichen Terroristen, nicht richtig verarbeiten kann und es in anderer From auf seinen Nachbarn projiziert, ohne sich dem dadurch bedingten Realitätsverlust bewußt zu sein. Der Stein der Absurdität wird durch eine Marginalie ins rollen gebracht, aber Michael lässt sich nicht beirren, auch nicht durch die beschwichtigenden Versuche seiner Freundin ihn von seinem (Irr)Glauben abbringen. Zur Mitte des Films hin schaukeln sich die Emotionen und das Verhältnis der beiden Nachbarn ziemlich in die Höhe und es kommt zu einer vorzeitigen, unerwarteten Aussprache der beiden. An dieser Stelle dachte ich mir: "Alles klar, was soll denn jetzt noch kommen, der eine gibt alles zu, der andere hatte mit seinem Misstrauen recht!!??" Aber ab diesem Zeitpunkt vollzieht der Film einen gelungenen Wandel, der das Hirn rotieren läßt und die festgefahrenen Ansichten der ersten Filmhälfte in diverse Sackgassen lenkt. Insgesamt könnte man sagen, dass der Film auf psychologischer Ebene gelungene Einsichten in die wirre Gedankenwelt von Verschwörungstheoretikern, oder allgemeiner Paranoikern liefert, die mal nachvollziehbar, aber doch allzuoft nicht wirklich schlüssig sind und sich am Ende auch als völlig anders entpuppen. Kann man natürlich drüber streiten, denn ich denke das Ende ist nicht 100%ig eindeutig auszulegen, was auch gut so ist. Positiv anzumerken sind noch die Bilder, bzw. die Machart, die mit ihren ziemlich gemäßigten, wenn nicht sogar abwertend gesagt "normalen" Farben brilliert, die mich stark an die Farbwelt von fotografischen "Kodak-Portra" Filmen erinnern. Gelungener Film mit guten Schauspielern, einer guten Story, teils auch verstörenden Bildern, ich denke nur an das Kind des angeblichen Terroristen in Zeitlupe mit der M14 oder was auch immer es gewesen sein mag und auf jeden Fall ein Spiegel für alle geistig Verwirrten. Wenn ich nur daran denke, dass in ein paar Tagen das unsägliche Datum 9/11 seinen zehnjährigen feiert, dann graut es mir jetzt schon vor der neuen Welle der geistig umnachteten, realitätsverzertten "Wahrheiten"... Aber ich hör lieber auf, das eine hat ja mir dem anderen nichts zu tun ;)

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Edmond Dantes

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Grandioser Jeff Bridges, das Ende ist wohl legendär.

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Fabes

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Bewertung7.5Sehenswert

Spannender Thriller, mit sehr gut aufgelegten Darstellern, allen voran Joan Cusack mit einer tollen Leistung. Das Ende kam überraschend, wirkte dennoch aber ein wenig konstruiert, wie es einer meiner Vorredner treffend formulierte...

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critic_0815

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Bewertung6.5Ganz gut

Kein Zweifel an der Spannung und an den beiden, wirklich guten Hauptdarstellern.

Aber was ist am Ende so überraschend? Okay, die Credits haben mich dann wirklich überrascht, während ich gewartet habe =)

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Isolation

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Bewertung9.0Herausragend

Ja, die Nachbarn sollte man immer gut im Auge haben. Da hat sich's wohl doch gelohnt, dass ich mir vor einiger Zeit das YUKON Nachtsichtgerät NVMT 4 1x24 mit Kopfhalterung (Monokular) gekauft habe, natürlich inklusive normalen Nikon Sport Lite 10x25 DCF Fernglas in silber. Tja, man muss auf alles vorbereit sein, denn die Nachbarsfamilie könnte jederzeit einer Terrororganisation angehören. Das beweist jedenfalls "Arlington Road" - sorgt zumindest für Spekulationen.
Hier stellt sich nämlich Michael Faraday (Jeff Bridges) die Frage, ob wohl mit den netten Leuten von nebenan alles stimmt. Er vermutet, dass sein neuer Nachbar Oliver (Tim Robbins) kein Otto-Normal-Verbraucher ist, sondern ziemlich fiese Pläne im Schilde führt.
Dieser Psycho-Thriller sichert exzellente Unterhaltung und verfügt über einen äußerst klugen Spannungsaufbau. Immer mehr steigert sich Michael in die Sache rein, will einen Beweis für seine Hypothesen finden. Dabei kann Jeff Bridges mal wieder all sein Können eindrucksvoll zeigen, verfällt dem Wahnsinn mehr und mehr. Auch Tim Robbins, als Ekelnachbar, geht in seiner Rolle absolut überzeugend auf, schenkt dem Zuschauer facettenreiche Auftritte und Mimiken. Der Streifen lebt von den beiden Darstellern, das merkt man jede Sekunde.
Besonders überzeugt hat auch das Ende, das mit einer intensiven und sehr überraschenden Wendung aufwartet. Harter, aber verdammt guter Tobak.

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cannibal83

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein durchgehend spannender Thriller mit grandiosen Cast und dichter Atmosphäre. Den einzigen Wermutstropfen bildet das unerwartete - aber auch sehr konstruierte Ende.

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filmschauer

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Terrorismus-Debatte, die in den USA und der ganzen westlichen Welt seit 2001 erst so richtig ins Bewusstsein gelangte, wurde schon zwei Jahre zuvor durch einen bemerkenswerten Thriller namens "Arlington Road" vorgezeichnet und innerhalb einer vermeintlichen Mikroebene umso mehr in seiner Quintessenz verdeutlicht. Paranoia, Angst, Misstrauen und Schuldzuweisungen sind Auswüchse und Folgen einer Ohnmacht, die sich in der Person des Familienvaters Michael Faraday konzentriert. Ein Professor, der eigentlich in Sachen "Terrorismus" bewandert scheint und anhand seiner Frau, die vor ihrem rätselhaften Tod bei der FBI gearbeitet hat, die entscheidenden Verbindungen 'nach oben' zu haben scheint. Sein Vermächtnis scheint es zu sein, nun auch seinen neuen Nachbarn samt Gattin und zuvor von Faraday selbst geretteten Kind zu begutachten, als sich erste Irritationen auftun. Ähnlich gelagerte Prämissen und Handlungsstränge gibt es zuletzt öfters, doch selten wurde die weiteren Verwicklungen, die an dieser Stelle natürlich nicht verraten werden sollen, so spannend und nachvollziehbar aufgezeigt.

Gerade weil die Terrorismus-Angst sich noch nicht dermaßen verbreitet hatte, gelingt es Regisseur Mark Pellington von plakativen Plotelementen abzusehen und einerseits subtil, andererseits auf den großen inszenatorischen Höhepunkt hinzuarbeiten, den man heute wohl mehr denn je als Mindfuck bezeichnen würde, sich aber angenehmerweise nicht als solcher anfühlt. Besonders die Figur Michael Faraday, die von Jeff Bridges sehr anvollziehbar präsentiert wird, gilt als Aufhänger der Geschichte und nimmt den Zuschauer in seinen Ermittlungen und Verwirrphasen immer mit. Auch die andere Seite der Arlington Road ist mit Tim Robbins und Joan Cusack als Lang-Ehepaar mit ihren ausdrucksstarken Szenen gut besetzt. Ein weiteres bedeutendes Element, warum man die gesamte Laufzeit mitfiebert, ist die musikalische Untermalung durch Angelo Badalamenti, der schon in diversen Lynch-Werken seinen Stempel aufsetzen konnte. Nur schade, dass der Regisseur selbst nicht so richtig im Filmgeschäft durchgestartet ist, doch immerhin hat er mit "Arlington Road" einen ausgezeichneten Thriller mit noch immer aktuellem Bezug realisiert, der gekonnt zwischen Hitchcock-Paranoia und klassischem Mindfuck-Film pendelt und dabei nie vergisst, wie Spannungskino in seiner Reinform funktioniert.

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Filmkenner77

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Das Ende war wirklich der Hammer. Der Film hat mir auch sehr gut gefallen.


lex_89

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Bewertung7.5Sehenswert

Spannender Film aber das Ende ist enttäuschend öde !

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hoffman587

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Wieso ist das Ende öde?


Benny050389

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Spannender guter Film.
Es gibt zwar kein Happy End aber das muss es auch nicht immer sein um einen guten spannenden Thriller zu Produzieren. PUNKT!


vanilla

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

ein wirklich sehr gut inszenierter Film, der den Zuschauer lange herumrätseln lässt, bis er die Katze aus dem Sack holt. Das Ende ist wirklich überraschend und die Protagonisten machen ihre Sache richtig gut. Für jeden Thriller und Twist Liebhaber ein muss!!

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Tyler Durden 22

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein wirklich gelungenes Werk zum brisanten und leider aktuellen Thema Terrorrismus. Im Film geht es hin und her und man weis immer nicht so recht wen man nun glauben soll. Der Film lebt von seiner hohen Spannung und von dem starken Jeff Bridges. Der den zum teil paranoid wirkenden verzweifelten Nachbarn grandios spielt. Dazu ist das Finale der absolute Burner und hat mich wirklich umgehauen!!

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Vincent van Gore

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

ARLINGTON ROAD ist ein packend inzenierter und brilliant gespielter Psychothriller. Ohne Schwarz/Weiß-Malerei setzt er sich mit dem Thema Terrorismus auseinander. Bis zum wirklich extrem bösen Ende bleibt die Story spannend, vielschichtig und voller überraschender Wendungen.

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BellaS.

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Bewertung7.5Sehenswert

Spannend, fesselnd mit einem überraschenden Ende... wow :D

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spanky

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Bewertung7.0Sehenswert

Joan Cusack gehört für mich in diesem Film zum Besten, was an Bösewichten in Hollywood bisher das Licht der Leinwand verzierte. Die Szene am Münzfernsprecher ist Gänsehaut²!

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wurstegal

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Bewertung7.5Sehenswert

solider thriller mit einem brillianten ende.

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ComicFan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Jeff Bridges und Tim Robbins spielen toll. Bridges' Leistung sticht aber etwas mehr hervor. Zumal weil er hier wirklich paranoid wirkt, aber auch, weil die Rolle des Fieslings, meiner Meinung nach, nicht wirklich zu Tim Robbins passt.
Die Story ist sehr stark und lässt einen lange im Dunkeln tappen. Das witzige ist, dass man das aber garnicht denkt, weil bis zum grandios-fesselnden Finale hin alles klar zu sein scheint. Man denkt, dass man die Story durchblickt, aber kriegt dann am Ende einen imaginären Schlag ins Gesicht. "Arlington Road" ist sehr fesselnd, was mit dem guten Einsatz von Musik und Effekten (Ich meine jetzt nicht diese Krawumm- Actiontrash-Effekte, sondern solche Sachen wie verschwommenes Bild, als Ausdruck von Irritation, oder lauter und leiser werdender Sound) noch besser zur Geltung kommt. Manche Sachen sind zwar etwas unglaubwürdig, aber darüber kann man bei all dem anderen, gut gemachten Zeug, ruhig hinwegsehen...
"Glaubst du wir überlassen irgendwas dem Zufall ?"

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Benner

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehr packender und spannender Thriller mit überzeugendem Cast (Robbins und Bridges spielen gewohnt sehr gut).
Soll wohl zum Nachdenken anregen und hinterlässt deswegen auch einen bitteren Nachgeschmack, trotzdem muss ich sagen, dass gerade das Ende völlig unvorhersehbar und derbe einschlug.
SPOILER
Ich persönlich würde mir viel öfter solche Enden wünschen, bietet mal was anderes als die stetigen happy ends. Hier verlässt der Böse mal das Schlachtfeld anstatt andersrum.

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Isolation

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Ein wirklich herausragender Thriller, den ich immer wieder anschauen kann. Klasse Kritik!


Benner

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Danke :)


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