Arlington Road

Arlington Road (1999), US Laufzeit 119 Minuten, FSK 12, Drama, Thriller, Kinostart 01.04.1999


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7.8
Kritiker
31 Bewertungen
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7.4
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3697 Bewertungen
90 Kommentare
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von Mark Pellington, mit Tim Robbins und Jeff Bridges

Arlington Road beginnt wie eine scharfsinnige Studie über paranoide Vorstadtbewohner. Michael Faraday (ein weinerlicher Jeff Bridges, der fast den ganzen Film über den Tränen nahe ist) ist ein College-Professor, der amerikanische Geschichtskurse über Terrorismus gibt. Seit seine Frau, eine FBI Agentin, bei einer vermasselten Razzia, die entfernt an die Waco-Tragödie erinnert, ums Leben kam, sind Verschwörungstheorien für Michael zur Besessenheit geworden. Nachdem er dem Nachbarsjungen das Leben rettete, freundet sich Faraday mit den Eltern des Jungen an, hält den Ehemann aber bald für einen Terroristen. In der ersten Hälfte des Films macht sich Faraday lächerlich mit dieser Vermutung: Er hat keine wirklichen Beweise und ist alles andere als ein beständiger Protagonist. Ungeachtet der Tatsache, dass übertriebene Paranoia der Regierung seiner Frau das Leben kostete, verhält sich Faraday ebenso paranoid. In der zweiten Hälfte verändert Regiesseur Mark Pellington die Gangart und die DInge entwickeln sich gänzlich anders als erwartet …
Arlington Road wartet mit einem erstaunlichen Ende auf, das wie ein Schlag in die Magengrube wirkt. Es ist ratsam oder vielleicht sogar erforderlich, den Film ein zweites Mal anzusehen, um den äußerst smart in Szene gesetzten Thriller in all seinen perfekt ausgearbeiteten Details zu erfassen.

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Kommentare (88) — Film: Arlington Road


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sweeneytodd

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Bewertung7.5Sehenswert

Das Gute an solchen Filmen ist: Auch wenn sich der Film beim Erzählen extrem Zeit lässt, hält man trotzdem durch, weil man weiß, dass das Ganze zum Schluss nochmal Fahrt aufnehmen wird. Auch "Arlington Road" ist hierbei keine Ausnahme. Wenn es auch ziemlich dauert, bis der Film zur Sache kommt, zieht man die Geschichte konsequent durch. "Arlington Road" steigert sich und gipfelt für mich in ein sehr positives und überraschendes Ende. Über Schauspieler muss man nicht viel sagen. Allein der Name Jeff Bridges ist ein Qualitätsmerkmal.
Alles in allem: Nicht mein Genre, aber absolut sehenswert.

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StrykeOut

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein sehr spannender Thriller mit interessanter Thematik.
Die Hauptfigur des Films hält Vorträge über Manipulation der Medien und so passt es, dass auch "Arlington Road" den Zuschauer manipuliert. Der Film spielt mit der Erwartungshaltung, streut Hinweise in die eine oder andere Richtung und schafft es so, den Zuschauer ähnliche Ungewissheit spüren zu lassen, wie die Hauptfigur.
Die Schauspieler machen einen großartigen Job, allen voran natürlich Jeff Bridges. Auch schafft es der Film, stets den richtigen Ton zu treffen. Er ist oft düster, aber nie zu sehr. Oft sehr spannend, lockert diese Spannung aber immer wieder.

Ich habe länger überlegt, ob ich dem Film nun 7.5 oder 8.0 Punkte geben soll, das ziemlich unlogische, wenn auch konsequente Ende haben mich aber zur niedrigeren Wertung tendieren lassen. Zum Schluss basiert einfach zu viel auf Zufall, so dass die Glaubwürdigkeit zum Ende hin etwas nachlässt.
Dennoch ein sehr sehenswerter Thriller.

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huababuar

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Bewertung6.5Ganz gut

Spannender psychodramatischer Thriller, der jedoch ziemlich lange braucht bis er ins Rollen kommt. Die musikalischen Effekte erinnerten mich mehr an einen Film aus den 70ern und waren mitunter nervtötend. Die Idee des Hauptplots ist trotz einiger Logiklöcher gut, leidet aber unter dem viel zu oft aufgegriffenen Nebenplot, in dem der Hauptcharakter versucht, den Tod seiner Frau aufzuarbeiten. Auch Jeff Bridges überzeugt mich irgendwie nicht ganz, da ich einfach immer den Dude im Kopf habe und ihm deshalb die Rolle nie ganz abkaufen kann.
Für mich ein durchschnittliches Werk, das ich ganz sicher kein zweites Mal sehen werde.

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Bastieff

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mark Pellington kreiert mit „Arlington Road“ einen sehr überzeugenden, durchschlagenden Thriller mit einem Jeff Bridges in Höchstform.
Man kann bis zur letzten Minute nicht recht erahnen, was sich hinter der Fassade abspielt. Bis dahin reißt Pellington uns in eine schier undurchsichtige, dunkle Atmosphäre voller Ängste. Und die kann man bestens beim Protagonisten spüren. Er selbst hat leider seine Frau verloren und fühlt sich bei seiner Fährtensuche nach der Wahrheit nicht sicher. Die Befangenheit musikalisch zu untermalen, kann Lynchmusiker Badalamenti bestens verkomponieren.
Der Film schafft es, mich in solch einen Sog voller Beängstigung zu befördern und lässt mich mit Bridges klasse Spiel mitfiebern. Dessen Augen leuchten schon am Anfang des Filmes förmlich, wie wenn er dem großen Unbekannten schon ganz nah sei. In Wirklichkeit ist es aber noch ein Weilchen hin bis zum großen Finale.
Und wenn der Vorhang fällt, will ich nicht glauben, was da passiert ist. Aber überzeugt von diesem maßgeschneiderten Thriller selbst.

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DivDav

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Bewertung7.0Sehenswert

Obwohl der Film eigentlich noch gar nicht so alt ist merkt man ihm die Jahre schon an. Das schadet der Spannung allerdings nicht. Der Film beginnt verstörend, fängt dann wieder bei Null an, nimmt aber sehr schnell und durchgängig an Fahrt zu und endet mit einer explosiven Überraschung.
Die Darsteller sind alle gut genug um das wichtigste des Films, die Handlung, spannend zu tragen und manche der Darsteller sind sogar noch etwas besser.
Am meisten gestört hat mich an dem Film die Inszenierung in manchen Szenen. Die hat manchmal einfach zu billig gewirkt. ACHTUNG jetzt werde ich einen Spoiler einsetzen:
Wie zum Beispiel Jeff Bridges ganz aufgewühlt in die Party seiner Nachbarn reinstolpert um seinen Sohn wieder zurückzuholen. Dieses peinliche rote Licht im Hintergrund und das diabolische Grinsen aller Partygäste war meiner Meinung nach einfach zu überzogen. Das wär wenn subtiler verfilmt, viel realistischer rübergekommen.

Aber sonst ein Film den man sich auf jeden Fall mal anschauen kann und wenn man auf Thriller steht auch sollte.

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Erlkoenig

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Da hier schon alles gesagt wurde was es zu sagen gibt, nur noch:

1) Fesselnder Film mit einem brillianten Jeff Bridges
2) Etwas langatmiger Einstieg in den Plot, dafür unerwartetes Ende, welches zum Nachdenken anregt (sind die letztendlich Beschuldigten wirklich immer die Drahtzieher hinter einem Terrorakt?)

An Filmen mit einer solch gut durchdachten Storie mangelt es leider heutzutage.

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Donnos

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Perfider, harter und packender Stoff! bin hinterher allerdings über eberts Kritik gestolpert und habe nochmal darüber nachgedacht, was zu einem Punkt Abzug führte, da der gute Mann recht hat: gerade im letzten Viertel gibt der film eine große portion Glaubwürdigkeitin die Tonne...

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RoboMaus

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Bewertung7.0Sehenswert

Starker Thriller, der mehr von einem clever ausgedachten Katz- und Mausspiel lebt, als von Action oder Gore. Da sämtlicher Gore schon in der allerersten Szene erscheint, bekommt man zunächst den Eindruck, dass es hier evtl. hart zur Sache geht. Weit gefehlt, und das ist bereits die erste von einigen Wendungen, wenn auch eher vom Stil als vom Plot her. Kein grosses Kino, aber allemal sehenswert.

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Slevin_Kelevra23

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

'Arlington Road' ist nun einmal ein Thriller, wie er im Buche steht. Packend, spannend bis zur letzten Sekunde mit brickelnden Wendungen und einem top Cast. Einen Mega-Blockbuster darzustellen steht nicht im Sinne von 'Arlington Road', was eine Bewertung von 8+ verhindert, für Zuschauer, die einen einfallsreichen und fesselnden Thriller suchen, ist er jedoch genau das richtige.

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Comicverkäufer

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein guter und spannender Thriller mit einem gelungenem, weil für mich unerwartetem, Ende. Überzeugende Schauspieler in einem gelungenem Plot. Man sollte allerdings keinerlei Psychoanalyse oder tiefschürfenden Gedanken zur Lage der Nation erwarten. Es handelt sich hier um ein Stück Unterhaltung. Nicht mehr und nicht weniger.

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marlene.utz

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

wow... guter Film mit einem tollen Jeff Bridges und einem wiedermal überragenden Tim Robbins. Dieser Film verspricht Spannung bis zur letzten Minute .

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uncut123

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

mag den film zu gerne...grade das ende ist so geil!

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Big T.

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Bewertung7.0Sehenswert

Hey, die erste Rolle in der Jeff Bridges sympathisch rüberkommt :D
Arlington Road ist ein guter Thriller mit einem überraschenden und gut inszenierten Ende und doch glaub ich, hätten dem Film 10 Minuten weniger sehr gut getan.
Bridges mal wieder mit einer tollen Leistung, bei Robbins bin ich zwiegespalten, einerseits hat er es gut gemacht aber mich hat er irgendwie auch genervt :-/

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Splashy

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich glaube mittlerweile wurde so ziemlich alles über diesen Film gesagt was man sagen kann. Somit schließe ich mich einfach den anderen Kommentaren an. Es ist einfach ein extrem guter Film!
Er fängt ganz sachte und gemächlich an, steigert sich ganz langsam und dreht in den letzten vierzig Minuten die Spannung bis zum Maximum auf.... bis zum fullminanten, unerwarteten Un-Happy-End.

Das einzige was den Film etwas vermießt ist das lange warten bis die Spannung einen richtig mitreißt. Es wäre also nicht schlecht gewesen schon etwas früher die Intensität zu vertärken und nicht erst nach mehr als der Hälfte der Laufzeit. Dies tut der Filmfreude allerdings keinen großen Abbruch.

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timotion

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Bewertung6.0Ganz gut

Auch wenn sich die Autoren von "Arlington Road" etwas sehr interessantes trauen, was nicht häufig geschieht, bleibt der Film durch einige Storypatzer nur leider maximal guter Durchschnitt.

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Chucky89

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einer der besten Thriller die ich kenne. Beide Darsteller sind natürlich ausgezeichnet in diesem Psychoduell. Der Film ist von Anfang bis Ende sehr spannend erzählt. Die Wendung am Ende mag vielleicht nicht jeden gefallen, doch passt sie genau in das hinein was der Prof. schon vorher in seinen Vorlesungen erzählt hat, auch wenn mir das selber etwas zu sehr auf Verschwörungstheorien angelegt ist. Insgesamt ein höchst spannender Film der auch bei erneuten Betrachtung wenig an Reiz verloren hat.

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Alienator

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Im Stile der 70er Jahre Paranoiafilme gedreht

Amerikanische Vororte sind das Abbild amerikanischer Lebensart und die wird entweder geliebt (Spielberg), satirisch aufgearbeitet (Dante) oder benutzt um das Kleinbürgertum und ihren Glauben an eine heile (Vorstadt-) Welt auf ein Minimum zu reduzieren. Pellington gelingt es, durch seine manipulierenden Bilder, die Paranoia des Bürgers gegen eine verlorene Welt (geprägt durch äussere und innere Konflikte) im Stile eines Psychothrillers zu zeigen.Terroranschläge reißen immer ein tiefes Loch ins demokratische Denken des Westens. Es ist ein Zeichen von destruktiver Unzufriedenheit des Systems und eben diese Realitätsempfindung passt nicht in das "heile welt" -Bild. So entwirft Pellington eine Szenerie des Verstörens. Der hitchcoksche Film verzerrt "normale" Sichtweisen und führt den Zuschauer ins Leere;durch Standbilder, Großaufnahmen oder Zeitlupen. Pellington setzt das alles geschickt ein um Verwirrung zu stiften und wandelt auf den Pfaden der großen Politthriller der 70er

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Tom Friedel

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Musterbeispiel für einen nervenaufreibenden Thriller. Die Spannung steigert sich von Minute zu Minute und mündet in einem Finale, dass man garantiert nicht mehr vergessen wird.

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old . man

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Bewertung6.0Ganz gut

Habe ich einen anderen Film gesehen, als diejenigen mit Wertungen in Richtung 7+? Ich weiß, dass Meinungen, Einschätzungen, Geschmäcker etc. verschieden sind, so eklatant ist mir das hier aber noch nie passiert.

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nasenschleuder

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein wirklich packendes Filmerlebnis, wie man es nicht alle Tage findet. Ich hatte noch nie etwas von diesem schlau konstruierten und ebenso hervorragend gemachten wie gespielten Film gehört, bis Sigrun ihn mir vorgesetzt hat. Daher sehe ich auch erst jetzt die hervorragenden Freundes-Bewertungen.

S P O I L E R!!!!!!!!!

S P O I L E R!!!!!!!!!

'Arlington Road' ist kein Film über Terrorismus, sondern ein Film über Manipulation. Der einzigartige Kniff - und ich kann mich jetzt auf Anhieb auf keinen Film besinnen, der darin ähnlich und zugleich ähnlich effektiv ist - ist, dass er diese Manipulation nicht nur anhand der Protagonisten vorführt, sondern sie uns zugleich selbst erleben läßt, indem er geschickt mit spezifischen Genre-Signalen die Zuschauererwartungen vor sich hertreibt. Wer alle Hinweise gesehen, entschlüsselt, atemlos verfolgt hat, stellt schließlich fest, dass er zwar pausenlos angeschwindelt wurde; dass am Ende aber trotzdem auch alles wahr ist.

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Andy Dufresne

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Damals im Kino gesehen und seit dem nicht mehr, wohl ein Fehler, werde ihn gleich vormerken!


nasenschleuder

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Gute Sache! Ich hab auch nur deshalb nicht mehr Punkte gegeben, weil ich mich ungern so herumschubsen lasse ;-)



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