Asphalt-Cowboy
Midnight Cowboy (1969), US Laufzeit 113 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 18.07.1969
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mit Dustin Hoffman und Jon Voight
Dustin Hoffman verkörpert den kleinen Gauner Ratso, der auf seine Weise versucht, sich durchzuschlagen. Der kränkelnde, unter seinem kleinen Körperwuchs leidende Ratso hat nur einen Wunsch. Er möchte raus aus der Stadt und ein neues Leben beginnen. Eines Tages trifft er auf Joe Buck, den “Mitternachts-Cowboy”, ein aus Texas stammender, gutaussehender und ziemlich ungebildeter Bursche. Er versucht als smarter Callboy seine sexuellen Fähigkeiten in Ruhm und Reichtum umzusetzen. Gemeinsam hoffen sie, ihre Träume zu verwirklichen…
Cast & Crew
-
Dustin Hoffman
-
Jon Voight
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Joe Buck
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Sylvia Miles
-
John McGiver
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. O'Daniel
-
Brenda Vaccaro
-
Barnard Hughes
Schauspieler
-
Viva
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gretel McAlbertson
-
Randall Carver
-
Waldo Salt
-
Waldo Salt
- Genre
- Sozialdrama, Buddy-Film
- Ort
- Bronx, Florida, Großstadt, New York City, Texas
- Handlung
- Abenteuer, Abenteurer, Annäherung, Bar, Beste Freunde, Busfahrt, Callboy, Frauenheld, Freie Liebe, Freundschaft, Gigolo, Herumtreiber, Kameradschaft, Klassiker, Kleinganove, Krankheit, Mann, Mitbewohner, Männer, Männerfreundschaft, Männlichkeit, Nackter Mann, Naivität, New Yorker, Oscargewinner, Party, Prostitution, Provinz, Provinzkaff, Reiche Frau - Armer Mann, Seelenverwandtschaft, Sex, Sexspiele, Sexuelle Revolution, Stricher, Traum, Tuberkulose, Verführung, Wohngemeinschaft, Wohnung, Wohnungssuche, Wunschtraum
- Stimmung
- Berührend, Spannend, Traurig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Asphalt-Cowboy
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Trailer zum Film Asphalt-Cowboy
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Kritiken (1) — Film: Asphalt-Cowboy
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen1969 war ein Jahr der Buddy-Filme, die heute Klassiker sind – neben „Butch Cassidy und Sundance Kid“ bilden vor allem „Easy Rider“ und eben „Asphalt-Cowboy“ auf besondere Weise eine Einheit. Was ersterer als Roadtrip im weiten Land zelebriert, ist der andere mitten in der Großstadt: die Kritik am amerikanischen Lebensstil, der nach Freiheit schreit und sie doch wieder verurteilt; das Aufwachen aus dem Amerikanischen Traum. [...]
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (13) — Film: Asphalt-Cowboy
Kommentar schreibenmichebavaria1986 2012/02/01 15:14:13
Kommentar löschenDer Film ist ziemlich mutig und behandelt oder streift Themen wie bittere Armut, Prostitution, Homosexualität, sowie körperlichen und seelischen Missbrauch. Wenn man bedenkt, dass der Film aus dem Jahre 1968 stammt, ist das doch bemerkenswert. Damals erhielt der Film sogar eine Freigabe ab 18 Jahren und gewann trotzdem (verdient) den Oscar als bester Film.
Die Altersfreigabe ist nach heutigen Maßstäben sicherlich lächerlich. Das Elend dass der Film zeigt, hat man mittlerweile schon öfter und drastischer dargeboten bekommen. An der herausragenden Qualität des Films, der zu Recht als Großstadtklassiker gilt, ändert dies jedoch nichts.
Im Kern erzählt der Film von der Freundschaft zweier ziemlich verschiedener Menschen, die doch eine große Gemeinsamkeit haben: die Einsamkeit, das Verloren sein.
Da wäre einmal Joe Buck aus dem tiefsten Westen der USA. In New York möchte der hochgewachsene, gutaussehende Kerl als Callboy für reiche Frauen schnell zum großen Geld kommen. Die Fassade die er aufsetzt, täuscht allerdings über seinen wahren Charakter. Er ist kein cooler Cowboy, dem scheinbar nichts etwas anhaben kann. Im Grunde ist er gutmütig und naiv. Durch kurze Rückblicke bzw. Erinnerungsfetzen wird dem Zuschauer gezeigt, dass dieser Joe Buck in seiner Kindheit und späterem Leben einiges an seelischen und körperlichen Grausamkeiten durchmachen musste.
Der andere ist Rico Rizzo, den alle nur verächtlich „Ratso“ nennen. Er ist ein kleingewachsener, humpelnder, lungenkranker Gauner, der in einer abrissbereiten Bruchbude haust. Sein großer Traum ist es nach Florida zu gehen und dort zu Geld und Glück zu kommen.
Als die beiden sich zum ersten mal treffen, wird Joe von Ratso über‘s Ohr gehauen. Trotzdem schließen die beiden mit der Zeit eine tiefe Freundschaft. Ob Ratso Homosexuell ist und tiefere Gefühle für Joe hat, lässt der Film dem Zuschauer entscheiden. Zumindest wird dies angedeutet.
Was den Film vor allem zu einem Klassiker macht, sind die unvergesslichen schauspielerischen Leistungen von Jon Voight und Dustin Hoffman. Voight ist in seiner ersten großen Rolle perfekt besetzt. Man nimmt ihm den auf cool machenden Kerl, der in Wirklichkeit doch unsicher ist, jede Minute ab.
Eine noch größere Leistung zeigt Hoffman. Seine Schöpfung des Ratso Rizzo mit humpelnden Gang und Akzent ist wirklich eine Meisterleistung. In Hoffmans sowieso herausragender Karriere ist dies eine seiner besten Rollen.
Einen großen Anteil an der perfekten Stimmung dieses Films hat sicherlich auch der eingehende Soundtrack.
Die Rückblenden auf Joe’s Vorleben fand ich dagegen nicht immer passend eingesetzt bzw. manchmal verwirrend angeordnet. Deshalb gibt es keine volle Punktzahl.
Trotzdem: Ein Klassiker, den man gesehen haben sollte.
(Als Nachtrag: Den Film habe ich im englischsprachigen Original mit Untertiteln gesehen. Ich fand die deutsche Synchro misslungen.)
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summerwine-lee 2011/11/17 22:38:36
Kommentar löschenSuper Schauspielerleistungen, ein etwas merkwürdiger Plot und hin und wieder aufkommende Komik machen diesen Film zu einem außergewöhnlichem Erlebnis. Hatte im Vorfeld tatsächlich nur den Titel gelesen und war interessiert. Der Film geht dann aber in eine komplett unerwartete Richtung der männlichen Hurerei und des Sozialdramas anstatt des erwarteten Actionfilms. Jon Voight sieht vielleicht zu oft zu gut aus, während der überragende Dustin Hoffman echt gut abgeranzt daherkommt. Empfehlung!!!
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Schlegel 2011/11/11 03:27:54
Kommentar löschenPhantastisch gespielt, phantastisch geschnitten. Wächst mit den Jahren. Für mich der Großstadtfilm schlechthin.
10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Sigmund 2011/11/11 09:40:55
Antwort löschenDreamers love cities, but cities hate dreamers...
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Schlegel 2011/11/11 12:53:22
Antwort löschenEigentlich ein Lieblingsfilm. Hab ihn aber noch nicht so oft gesehen.
Sigmund 2011/11/11 13:45:48
Antwort löschenIch muss ihn mir auch mal wieder genehmigen, das letzte Mal ist gut 10 Jahre her... Danke für die Inspiration^^
Prechtl 2011/10/06 11:14:48
Kommentar löschen„Asphalt-Cowboy“ handelt von zwei Menschen, die sich in New York City treffen und von einem besseren Leben träumen. Der eine ist Joe Buck, ein einfältiger und naiver Bauernjunge aus Texas, der mit Vorliebe in Cowboyklamotten durch die Gegend läuft. Er ist von Texas nach New York gezogen, um dort als Gigolo zu arbeiten und den steinreichen, einsamen Frauen ihr Geld abzuknöpfen. Der andere ist Rico Rizzo, der von allen zu seinem Unmut jedoch nur „Ratso“ gerufen wird. Er ist ein Ganove, der von gestohlenem Essen lebt und in einem zum Abriss freigegebenen Haus wohnt. Sie lernen sich unter schlechten Umständen kennen, denn Ratso führt Joe in einen Hinterhalt und schuldet ihm noch Geld. Die beiden treffen sich bald wieder und beschließen, ein Team zu werden und durch die Kombination von Ratsos Köpfchen und Joes gutem Aussehen an Geld zu kommen – denn ihr großer Traum ist es, nach Miami zu gehen. Doch das Glück lässt auf sich warten und als der Winter kommt, wird Ratso auch noch schwer krank…
Eine schöne und bewegende Geschichte über zwei so verschiedene Männer die trotz der großen Unterschiede zueinander fanden. Obwohl ich Jon Voight nicht viel abgewinnen kann, kann er in der Rolle des ungebildeten Joe Buck überzeugen. Gelungen fand ich Dustin Hoffmans Darstellung des verkrüppelten Kleinkriminellen Rizzo. Beide waren für den Oscar als bester Hauptdarsteller nominiert, bekamen den Preis jedoch nicht. Der Film aber erhielt die Auszeichnung als bester Film und das völlig zu Recht.
„Asphalt-Cowboy“ zeigt ungeschönt das Leben in New York – die Armut auf der Straße, die wilden Drogenpartys der Reichen in den Clubs und verdeutlicht obendrein die Träume von sozialen Außenseitern nach einem schöneren und geordneten Leben, in dem man nicht dazu gezwungen ist, durch Diebstahl und Betrügereien an sein tägliches Brot zu kommen.
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filmfan90 2010/10/29 17:07:40
Kommentar löschenJohn Schlesingers „Midnight Cowboy“ erzählt die Geschichte eines aus dem Süden der USA stammenden jungen Mannes namens Joe Buck, der, auf der Suche nach Abenteuern und Unabhängigkeit, in die Großstadt New York reist, um dort seinen Lebensunterhalt als Callboy im Dienste wohlsituierter Damen zu bestreiten. In der Metropole angekommen, schließt er Freundschaft mit dem (Über-) Lebenskünstler Razzo, der sich dazu bereit erklärt, ihn zu managen. Der erhoffte Erfolg bei den Frauen bleibt jedoch aus und für die beiden beginnt ein Leben am Existenzminimum…
„Midnight Cowboy“ überzeugt durch eine unkonventionelle Inszenierung (zahlreiche Rückblenden und Traumsequenzen), großartige Schauspieler (v.a. Dustin Hoffman), einen eingängigen Soundtrack und eine durchaus tiefgründige Thematik: aus der Perspektive eines vom Lande stammenden Mannes wird der Zuschauer mit den Schattenseiten und der Dekadenz des Großstadtlebens konfrontiert. Das Motiv des Dranges der Protagonisten nach Entgrenzung und Freiheit (Razzos Wunsch nach Florida zu reisen, Joes Sehnsucht nach einem unabhängigen Leben in der Großstadt) hat „Midnight Cowboy“ mit anderen Filmen der Ära des „New- Hollywood“- Kinos gemeinsam, wobei er im Hinblick auf den Ausgang des „Ausbruchsversuchs“ der Hauptcharaktere aus ihrer Lebenswirklichkeit weitaus pessimistischer ist.
Die größte Schwäche des Films besteht wohl in seinem Ende, das zu gekünstelt und prätentiös wirkt, sodass man es nicht wirklich ernst nehmen kann…
Dennoch handelt es sich bei „Midnight Cowboy“ um einen sehr sehenswertes Sozialdrama, das alleine auf Grund der differenzierten Charakterzeichnung der Protagonisten und der gelungenen Darstellung der Polarität zwischen Groß- und Kleinstadtleben sehr sehenswert ist.
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The_Comedian 2010/12/14 18:23:30
Antwort löschenHabe ich längst vorgemerkt, dein Kommentar weckt zusätzlich verstärktes Interesse.
ellen_ripley 2010/10/03 11:10:44
Kommentar löschenGroßartig. Hinter unserem Call-Boy, verbirgt sich eine traurige Geschichte: sexueller Missbrauch durch weibliche Familienangehörige an einem minderjährigen Jungen.
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Kreator 2010/04/19 17:05:31
Kommentar löschenZiemlich reales Schauspiel, das unter anderem auch darstellt, dass man den amerikanischen Traum ausleben möchte und letztlich durch eine hohe Naivität und Gutgläubigkeit an seiner selbst scheitert. Jon Voights Darbietung ist aberwitzig, v.a. die ständigen Grinsanfälle und coolen Sprüche, die er atemlos loslässt. Die filmischen Aspekte wirken für Verhältnisse des Hightech Zeitalters evt. ein bisschen angestaubt. Darüber kann man doch gut un gerne wegsehen, denn die beiden Protagonisten wirken echt unterhaltend, machen ihren Job gut und lassen dies somit nicht ins Gewicht fallen.
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Grohacke 2010/04/19 16:06:31
Kommentar löschen8.0 durch historischen Bonus. Heute vielleicht ein bisschen angestaubt. Da hat man inzwischen schon Bilder "von der Straße" gesehen, die noch authentischer wirken und noch tiefer wirken.
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Chris12zero 2009/12/08 01:18:36
Kommentar löschenEin Klassiker in dem es über Verwirklichung von Träumen, Freundschaft und Einsamkeit geht.
Großartig dargestellt von Jon Voight und Dustin Hoffman, die schon damals ihr großes Können unter Beweis stellten.
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willy50 2009/11/10 07:07:28
Kommentar löschenJoe Buck for President ! (Ach so. Das hatten wir je gerade für 8 Jahre.)
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facinus 2009/06/25 19:05:17
Kommentar löschenDer einfache Traum des "American Way of Live", zerbricht ein weiters mal an der harten Schale New Yorks.
Asphalt Cowboys der nicht nur bekannt wurde durch sein Oscar als bester Film´69, sondern auch als erster Spielfilm der mit dem X-Rating versehen wurde, und somit gleichgestellt mit einem Pornofilm war. Ist gerade wie er die nähe zu der Strasse und dem Lebensgefühl mit seinen Auseinandersetzungen in seiner Zeit gegenübersteht, mehr als gelungen und sehr überzeugend. Er schafft es genau dieses Gefühl das der "Cowboy" (Jon Voight) als naiver Reisender, zu seinen ersten Erfahrungen und den daraus folgenden Geschehnissen führt, in so einer nähe und Glaubwürdigkeit zu präsentieren, das so, sehr selten in Filmen zu bewundern war. Auch Dustin Hoffman in seiner Rolle als Gauner und Strassenratte, mit seiner Behinderung und dem italienischen Akzent, stellt mal wieder beindruckend sein ganzes Talent unter Beweis. Nur etwas ungewohnt und sehr eigen sind die Einbildungen und Rückblenden, die etwas zu verwirrend präsentiert werden. Aber insgesamt ist es ein interessanter Film, der sehr mutig und mit vielen Ideen auftritt.
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belmondo 2007/07/28 01:11:41
Kommentar löschenEin stimmiges Portrait der auslaufenden 68er (als wär ich da schon geboren) in den USA (als würd ich da leben)- aber zwei Schauspieler kämpfen sich durch den Film und der Soundtrack von John Barry ist einfach herzzerreißend schön.
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hrubesch 2007/07/26 20:55:43
Kommentar löschenEin rührendes und verstörendes Sittengemälde der Großstadt. Entfremdung, Vereinsamung und Anonymität veranschaulicht anhand des schrägen Cowboys Joe Buck. Die Rückblenden sind aus heutiger Sicht vielleicht etwas sperrig und dicke, aber man entdeckt auch beim zehnten Mal immer noch neue Details in diesem Film .
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