John Wayne

Beteiligt an 107 Filmen (als Akteur, Second Unit Director, Regisseur, Produzent und Lieder)

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John Wayne
Geburtstag: 26. Mai 1907
Todestag: 11. Juni 1979
Geschlecht: männlich
Anzahl Fans: 64

John Wayne ist die us-amerikanische Westernikone par excellence. Aber der Schauspieler, von seinen Fans nur respektvoll “Duke” genannt, würde kein französisch in einem Satz über sich hören wollen. Der patriotische Darsteller vertrat politisch sein Leben lang außergewöhnlich patriotische und konservative Positionen.

Leben und Werk

John Wayne wurde am 26. Mai 1907 als Marion Robert Morrison in Winterset, Iowa geboren. Der Spitzname “Duke“ rührt von dem gleichnamigen Hund der Familie. John Wayne war schon auf der Schule ein ausgesprochen guter Footballspieler und konnte so mit Hilfe eines Sportstipendiums auf der University of Southern California studieren. Durch eine Verletzung wurde ihm allerdings die Möglichkeit einer Sportkarriere verbaut. Wayne verlor sein Stipendium und musste die Universität verlassen.

In der Folge begann Marion Robert Morrison, nachdem er eine Zeitlang in der Austattungsabteilung eines Filmstudios gearbeitet hatte, Minirollen in Filmen zu übernehmen. Zu “John Wayne“ wurde er bei dem Film The Big Trail (1930), bei dem er der Protagonist war. Es sollte die erste Hauptrolle für die spätere Westernikone sein. Regisseur Raoul Walsh und der Chef der 20th Century Fox Winfield Sheehan waren nicht zufrieden mit Waynes eigentlichen Namen. Nach einigen hin-und her einigten sich die beiden Männer auf John Wayne und eine Leinwandlegende war geboren.

Achtzig Pferdeopern
Doch die Karriere von John Wayne erhielt mit dem finanziellen Misserfolg von The Big Trail erst einmal einen gehörigen Dämpfer. Der Schauspieler schien fürs erste dazu verdammt, kleinere Rollen in Western zu spielen. Nach eigenen Aussagen, trat John Wayne in mehr als achzig solcher “Pferde Opern” auf. Der große Durchbruch kam 1939 mit Ringo. Der als einer der besten Western aller Zeiten gefeierte Film, bei dem sein Freund und Mentor John Ford Regie führte, katapultierte John Wayne endgültig ins Rampenlicht.

John Wayne und John Ford
Der Regisseur und der Star drehten im weiteren Verlauf ihrer schillernden Karrieren diverse Filme miteinande. Darunter befinden sich so herausragende Werke wie Der schwarze Falke (1956) und die “Kavallerie-Trilogie“, bestehend aus Rio Grande (1950), Bis zum letzten Mann und Der Teufelshauptmann (1948). Die beiden Männer verband eine enge Freundschaft und Wayne pries John Ford stets als seinen wichtigsten Einfluss.

John Wayne und Howard Hawks
Ein weiterer wichtiger Regisseur in der Karriere des Duke, war Howard Hawks. Zu ihren wichtigsten gemeinsamen Filmen gehören neben berühmten Western wie Red River auch die Grosswildjagdextravaganz Hatari!. Rio Bravo, ihren wohl berühmtesten Film drehten die beiden als bewussten Gegenwarturf zu Fred Zinnemans Zwölf Uhr mittags. In diesem Western suchte ein Sherriff (Gary Cooper) verzweifelt nach Hilfe gegen einige Banditen und wird von seinen Mitbürgern im Sich gelassen. John Wayne und Howard Hawks hielten diese Szenario für zutiefst unamerikanisch. In Rion Bravo ist der von John Wayne gespielte Sherriff zwar nicht auf Hilfe angewiesen, erhält sie aber problemlos.

John Wayne und die Politik
John Wayne hat sich des öfteren lautstark bezüglich bestimmer politischer Themen zu Wort gemeldet. Er war bekannt als rechtskonservativer Beführworter der Antikommunistischen Ausschüsse von Senator McCarthy und unterstütze den extrem konservativen Senator Barry Goldwater in seiner Kandidatur um das Präsidentenamt. Am deutlichsten Einzug in seine Arbeit erhielten John Waynes politischen Überzeugungen in dem Vietnamkriegsfilm Die Grünen Teufel (1968). Dieser befürwortet überdeutlich den Einsatz der US-amerikanischen Truppen in Vietnam. John Wayne hatte an dem Film als Hauptdarsteller, Produzent und Regisseur gearbeitet.

Krankheit und Oscar
1964 wurde bei John Wayne – Zeit seines Lebens ein extremer Kettenraucher – mit Lungenkrebs diagnostiziert. Ihm wurde der gesamte linke Lungenflügel entfernt. 1969 erhielt John Wayne für die Darstellung des bärbissigen Marshalls Rooster Cogburn in Der Marshal den einzigen Oscar seiner Karriere. Sein letzter Film war der bittersüße Western Der letzte Scharfschütze, in dem Wayne einen krebskranken Revolverhelden spielte.

John Wayne verstarb am June 11 1979 an Magenkrebs. (KJ)


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7 Kommentare

über John Wayne

Buttholesurfer

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NAZI

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emotionfreak

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John Wayne, er bewies in einigen Filmen, dass er auch gut schauspielern konnte, aber in erster Linie wurde er natürlich in anderer Funktion populär, als Vorbild, als Actionheld, als überlebensgroße Figur und Patriot. Wie solche Menschen in der Reali-
tät sind, weiß man nicht hundertprozentig und einer bestimmten Zielgruppe ist das vermutlich auch ziemlich egal, sie kennen keinen Silvester Stallone, sie kennen nur Rocky und es besteht die Möglichkeit(BESTEHT DIE MÖGLICHKEIT, also bitte nicht falsch auslegen)), dass er in Wirklichkeit ein ganz schönes Weichei ist. Wayne hatte wohl das eine oder andere, dass er in seinen Filmen verkörpert, auch in der Realität, so den Patriotismus, wobei dieser auch in negative Richtungen ausartete, es ist nämlich bekannt, dass er ziemlich rechts war und negativ eingestellt war, gegenüber Afroamerikanern und den Ureinwohnern Amerikas und das find ich nicht gut. Aber ich bin ein Mensch voller Gegensätze, ich mag Anspruch und Tiefgang, aber auch die ein-
fache Unterhaltung und bin vor allem ein Romantiker, und so ist Wayne halt für mich der romantische Westernheld, der Beschützer der Schwachen, er ist Davy Crocket und Jake Cutter, zumindest wenn ich meinen Verstand mal ausschalte, diesem Teil meiner Persönlichkeit nachgebe, dem Romantiker, dem Kind in mir. Allein von seiner Optik her ist Wayne für mich ein idealer Darsteller des Westernhelden und damit mein ich nicht nur die Statur, sondern auch sein Gesicht. Doch wie gesagt, ich schätze ihn auch als ernstzunehmenden Schauspieler, z.B in "Man nennt mich Hondo", Der schwarze Falke, "Der Marshal", "Stagecoach".

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