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Asterix & Obelix - Im Auftrag ihrer Majestät

Astérix et Obélix: Au service de Sa Majesté (2012), ES/FR/HU/IT Laufzeit 111 Minuten, FSK 0, Abenteuerfilm, Komödie, Kinostart 18.10.2012


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4.8
Kritiker
8 Bewertungen
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4.6
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390 Bewertungen
31 Kommentare
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von Laurent Tirard, mit Gérard Depardieu und Edouard Baer

Asterix & Obelix – Im Auftrag ihrer Majestät ist die Real-Verfilmung von Asterix bei den Briten, in der Gérard Depardieu und Edouard Baer den Inselbewohnern jenseits des Kanals beistehen müssen.

Ein Cousin von Asterix sucht nach Unterstützung beim Kampf gegen die Römer. Julius Cäsar (Fabrice Luchini) hat inzwischen Britannien erobert und auch dort leistet nur ein kleines Dorf Widerstand. Die Königin der Briten (Catherine Deneuve) ist auf die Hilfe der zwei Gallier angewiesen. Der schlaue Asterix (Edouard Baer) und der starke Obelix (Gérard Depardieu) können es kaum erwarten, den Römern wieder eins auf die Mütze zu geben. Doch leider ist der Gallier-Häuptling Majestix auf die Idee gekommen, den beiden Männern seinen Neffen Grautvornix (Vincent Lacoste) mit auf die Reise zu schicken. Der Kleine fängt sofort an zu nörgeln und lässt sich bei der ersten Gelegenheit von Caesars Männern entführen.

Hintergrund & Infos zu Asterix & Obelix – Im Auftrag ihrer Majestät
Nach dem europaweiten Erfolg der letzten Realverfilmung Asterix bei den Olympischen Spielen kommt die Fortsetzung als erste französische Kinoproduktion in 3D auf die Leinwand. Der Regisseur Laurent Tirard (Der kleine Nick) hat für Asterix & Obelix – Im Auftrag ihrer Majestät die beliebtesten Bände der Comicreihe, ‘Asterix bei den Briten’ und ‘Asterix und die Normannen’ zusammengefasst. (LB)

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  • Asterix und Obelix im Auftrag ihrer Majestät
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Mehr Bilder (15) und Videos (14) zu Asterix & Obelix - Im Auftrag ihrer Majestät


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Asterix & Obelix - Im Auftrag ihrer Majestät
Genre
Abenteuerfilm, Komödie
Ort
Gallien
Handlung
Asterix, Gallier
Stimmung
Aufregend, Witzig
Zielgruppe
Familienfilm
Verleiher
Concorde Filmverleih GmbH
Produktionsfirma
Bruxelles Capitale, Cinetotal, Fidélité Films, Film Kairòs, France 2 Cinéma, France 3 Cinéma, France Télévision, Lucky Red, M6 Films, Morena Films, Octagon Films, Orange Cinéma Séries, Région Wallone, Wild Bunch

Kritiken (7) — Film: Asterix & Obelix - Im Auftrag ihrer Majestät

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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2.0Ärgerlich

Die Gallier hatten Angst dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt. Wir sollten eher davor zittern, dass nach dem vierten "Asterix"-Realfilm noch ein fünfter und sechster kommt.

10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

stuforcedyou

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Ein Schweizer? Ui, dieser Giger ist echt vielseitig. ;)


horro

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na das wär doch mal was ... "Asterix und Alienix bei den Alpha Centauri" ;) ... der Typ heisst Didier Conrad und lebt mittlerweile in Frankreich und ist für die Zeichnungen im neuen Band "Asterik bei den Pikten" verantwortlich ... werd ich mir wohl bei Gelegenheit genehmigen


Christoph Schelb : Outnow.ch Christoph Schelb : Outnow.ch

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1.5Ärgerlich

'Astérix et Obélix: Au Service de Sa Majesté' enttäuscht mit einer enormen Einfallslosigkeit. Die besten Szenen gab es alle schon in Trickfilmform und die Popkulturreferenzen zu Star Wars und 300 sind eher peinlich als belustigend.

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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6.5Ganz gut

Glücklicherweise hat Regisseur Laurent Tirard aber den ganz knalligen, nervigen Klamauk angenehm gedrosselt und die Dichte der Gags, über die man zumindest schmunzeln, manchmal sogar etwas lauter lachen kann, im Vergleich zu den pointenlahmen Vorgängern etwas gesteigert.

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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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3.5Schwach

Ein paar Gags auf Kosten der Briten sind wirklich witzig und ein paar Figuren (Julius Cäsar, Grautvornix und die Normannen) nett überzeichnet. Ansonsten eine recht fade Veranstaltung.

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Isabelle Regnier

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5.5Geht so

Asterix & Obelix - Im Auftrag ihrer Majestät wird geprägt durch zwei Schauspielerinnen Catherine Deneuve und Valérie Lemercier. Für eine Adaption eines Comics mit einem derart maskulinen Ruf ist das eine schöne Überraschung. [...] Es ist unglücklicherweise die einzige. Die Inszenierung von Laurent Tirard, der Regisseur von Petit Nicolas, ist immernoch genauso platt und inspirationslos.

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Edward Nigma: CinemaForever

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5.0Geht so

"Hurra, wir fahren nach Britannien! Da gibt es ganz frische Römer."

Asterix, der kleine schlaue Gallier mit dem Fläschchen voll Zaubertrank erfreut seit 1959 Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Ideenväter des schnauzbärtigen Römerschrecks sind Autor René Goscinny (1926–1977) und Zeichner Albert Uderzo. Doch Asterix und sein dicker Freund Obelix durften sich nicht nur auf dem Papier durch Römerhorden prügeln: Insgesamt acht Mal haben es die beiden tollkühnen Gallier in animierter Form auf die Kinoleinwände geschafft. Zumeist konnten die Leinwandausflüge sogar dem Geist ihrer Vorlage gerecht werden und erfreuen sich sogar bei eingeschworenen Asterix-Fanboys größter Beliebtheit. Als 1999 Claude Zidi („Brust oder Keule“) mit „Asterix & Obelix gegen Caesar“ den ersten Asterix-Realfilm in die Kinos brachte, waren die Erwartungen natürlich groß und die darauf folgende Enttäuschung umso größer. Bei diesem ungallischen Abenteuer hätte Goscinny die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen, da konnte selbst ein Gérard Depardieu, der als Obelix eine gute Figur machte, nichts mehr retten. Doch wer hier bereits glaubte, dass es schlimmer nicht mehr geht, wurde durch „Asterix & Obelix: Mission Kleopatra“ und „Asterix bei den Olympischen Spielen“ eines besseren belehrt. Nun kommt mit „Asterix & Obelix: Im Auftrag Ihrer Majestät“ ein weiterer Realfilm in die Kinos und Asterix-Fans fürchteten bereits das Schlimmste. Allen Unkenrufen zum Trotz entpuppt sich „Asterix & Obelix: Im Auftrag Ihrer Majestät“ als der beste Teil der Reihe, auch wenn er dennoch nicht über das Mittelmaß hinauskommt.

Britannien wird von den Römern überrannt, doch ein Dorf leistet verzweifelt Widerstand. Als die Kräfte zu schwinden beginnen, schickt Cordelia, die Königin der Briten (Catherine Deneuve) ihren treuen Boten Teefax (Guillaume Gallienne) auf ins entfernte Gallien. Hier soll der treue Diener die Gallier ausfindig machen, die dem großen Cäsar (Fabrice Luchini) dank eines kräftesteigernden Zaubertrankes schon seit Jahren Paroli bieten. Dort angekommen trifft Teefax auf die beiden Gallier Asterix (Édouard Baer) und Obelix (Gérard Depardieu), die von Dorfhäuptling Majestix dazu auserkoren werden, dem tapferen Briten auf seiner Reise zu begleiten…

Alles neu in „Asterix & Obelix: Im Auftrag Ihrer Majestät“: Frischer Regisseur, neuer Asterix (mit Édouard Baer schlüpft inzwischen schon der dritte Schauspieler in die Rolle des gewitzten Galliers) und erstmalig Asterix in 3D, lediglich Depardieu als Obelix blieb erhalten. Kein Wunder, schließlich ist ihm die Rolle inzwischen im wahrsten Sinne auf den Leib geschrieben. Mit Laurent Tirard nimmt nun ein Regisseur auf dem Regiestuhl Platz, der sich bereits mit den Arbeiten des legendären René Goscinny auskennt, immerhin brachte er bereits 2010 „Der kleine Nick“ in die französischen Kinos. Zudem schrieb Laurent Tirard gemeinsam mit Grégoire Vigneron das Drehbuch, mit positiven Auswirkungen: „Asterix & Obelix: Im Auftrag Ihrer Majestät“ kommt der Comic-Vorlage deutlich näher als seine Vorgänger. So sind einzelne Sequenzen fast bildgetreu aus dem Comic übernommen worden und dann und wann ertappt man sich dabei, wie einem solche Szenen ein Lächeln auf das Gesicht zaubern.

Warum man sich nicht darauf beschränkt hat lediglich „Asterix bei den Briten“ als Vorlage zu nutzen, bleibt ein Rätsel. Stattdessen wurden noch einzelne Elemente aus dem „Asterix und die Normannen“-Band in die Handlung zu integriert. Diese an sich äußerst amüsante Geschichte wird hier für ein paar billige Lacher schlichtweg verkauft und erweist sich letztlich als überflüssiger Ballast. Leider krankt auch das neuste Asterix-Abenteuer wieder einmal am Humor, denn nur wenige Gags können wirklich zünden. Unterhaltsam wird es immer dann, wenn das Liebesleben der beiden gallischen Mittdreißiger in den Mittelpunkt rückt und ihre Beziehung näher beleuchtet wird. Denn wer hat sich nicht schon einmal die Frage gestellt, ob Asterix und Obelix vielleicht doch mehr als nur „gute Freunde“ sind?

Dank aufwendiger Computeranimationen und überzeugender 3D-Technik macht „Asterix & Obelix: Im Auftrag Ihrer Majestät“ wenigstens visuell einiges her: Wenn Cäsars Flotte nach Britannien übersetzt und auf ihrem Weg so manch unschuldiges Piratenboot entzwei sprengt, oder die Wirkung des geheimen Zaubertranks auf seine Konsumenten gekonnt in Szene gesetzt wird, dann weiß man, wo die 60 Millionen Euro Budget geblieben sind. Schade nur, dass da nicht ein bisschen mehr Geld in die Kostüme gesteckt wurde, denn diese wirken oftmals, gelinde gesagt, billig.

Fazit: Die Die Ga.. die Ga..Ga-ga Ga-ga…die Gallier sind zurück! „Asterix & Obelix: Im Auftrag Ihrer Majestät“ ist mit Abstand die beste Realfilm-Umsetzung der Asterix-Abenteuer. Traurigerweise muss man eigentlich sagen, denn über das gepflegte Mittelmaß kommt auch das neuste gallische Abenteuer nicht hinaus. 2014 wird der clevere Gallier mit „Asterix: The Land of the Gods auch erstmalig in computeranimierter Form im Kino zu sehen sein - Wir hoffen weiterhin das Beste...

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Heidi Reutter: Radio Köln Heidi Reutter: Radio Köln

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7.5Sehenswert

Dass der Look des neuen Asterix-Films insgesamt etwas künstlich geraten ist, macht dessen Detailverliebtheit wieder wett. Auch das betuliche Tempo mag man ihm verzeihen: Denn dieser Film macht einfach gute Laune.

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Kommentare (24) — Film: Asterix & Obelix - Im Auftrag ihrer Majestät


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Mr.English

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Bewertung1.5Ärgerlich

Selten so etwas schlechtes gesehen, zwar gibt es in einigen Szenen Bezug zum Comic, bzw. dem Trickfilm, aber zu viele Abweichungen, unnötige Popkulturanspielungen und Plotelemente die absolut bescheurt sind, zerstören das Asterixfeeling. Außerdem waren zu viele Elemente aus anderen Comics enthalten, was alles zu einer Überladung führt (Normanen, Grautvornix, Hinkelstein als Geschenk...). Weitere Kritik:
- Unterredung zwischen Caesar und Asterix unpassend
- Darth Vader???
- Fast alle männlichen Charaktere, sogar Asterix werden ausßerhalb der Dialoge die in den Comics vorkommen als plump dargestellt.
- Caesar wirkt in den Comics immer erhaben und teilweise bedrohlichn, hier wird erzur Witzfigur
- Zu viele Anglizismen bei Galliern
- Warum kann Teefax nicht der Vetter von Asterix sein, wie in den Comics?
- Was sollte der komische Inder? Wollte man sich das Schiff der Phoenizier sparen?
- Ausweiskontrollen und ähnlicher Moderner Quatsch waren in den vorherigen Filmen zwar auch eingesetzt, aber nicht so häufig und auf eine dezentere Art und Weise

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Lyase

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Die Filmmusik passte auch überhaupt nicht.


Mr.English

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stimmt, allerdings fand ich sie, wäre sie ohne Film präsentiert worden, sehr gut. Dankefür den Hinweis


doeme28

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Bewertung5.0Geht so

Ich konnte mich noch sehr gut am Comic erinnern. Einige stellen wurden auch sehr gut vom Comic übernommen (zum Beispiel die Szene mit den bessofenen Römer die den Zaubertrank in den Fässern suchte). Aber im grossen und ganzen fand ich die Umsetzung nicht so gut. Teilweise fand ich es sogar ein wenig langweilig während dem Film.
Es gab einige schöne Bilder und ein paar lustige Szenen, aber hat mich nicht überzogen.

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gajer1978

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Bewertung5.0Geht so

Asterix & Obelix light, würd ich mal sagen... das, in meinen Augen, beste Asterix-Comic wurde nur mittelmäßig umgesetzt...einfach zu plump, das ganze...vielleicht hätte man es nach dem "Olympischen Spiele"-Film besser wissen müssen und hätte gar keinen weiteren Versuch unternehmen sollen, die Zeichentrick-Helden zurück in einen Real-Film zu packen... "Mission Kleopatra" war der einzige, der wirklich gut gelungen ist...

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Soulja

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Bewertung5.0Geht so

Die Comic-Vorlage durchaus charmant umgesetzt. Ironischerweise bekommt man aber Bock die alten Filme zu gucken und nicht noch einen weiteren "neuen".

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Agent Smith93

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hallo meine lieben moviepiloten!

Wenn euch meine Film-Kommentare gefallen sollten, dann gibt es jetzt neues Futter für euch:)
Erneut wende ich mich einem Asterix und Obelix-Film zu. Diesmal ist der neueste Realfilm "Im Auftrag ihrer Majestät" dran.
Und eines möchte ich gleich am Anfang preisgeben: Dieser Film hat mich überrascht. Und nicht wie sein miserabler Vorgänger im negativen Sinne, sondern ganz im Gegenteil!

Die beiden von Uderzo und Goscinny erfundenen Figuren besitzen inzwischen eine weltweite Fanbasis, die die Comics (zumindest die bei denen noch Goscinny beteiligt war) abgöttisch verehrt.
Aber auch die insgesamt 8 Zeichentrickfilme der sympathischen Gallier kamen größtenteils gut bei den Zuschauern an.
Doch dann versuchte man es 1999 mit einer gewagten Realverfilmung. Das Ergebnis war ein gut gemachter aber ziemlich humorloser Film der fast alle Fans enttäuschte.
Der Nachfolger ging noch einen Schritt weiter, und setzte auf frecheren Humor und bessere Effekte. Trotzdem kam auch dieser Film nicht so richtig bei den Leuten an.
Der dritte Teil schließlich war dermaßen dümmlich und stumpf, dass er praktisch bei jedem Menschen mit gutem Filmgeschmack durchfiel.

Was macht man also, wenn man ganz am Ar... ist? Genau. Man startet alles noch mal von vorne. Das wollte man auch hier versuchen. Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber dieser Neuanfang hat den Realfilmen unserer Gallier ausgesprochen gut getan. Natürlich hat auch der 4. Versuch noch so seine Schwächen, doch im direkten Vergleich mit dem Vorgänger ist er ein kleines Meisterwerk der anspruchslosen und freundlichen Familienunterhaltung geworden.

Dieses mal geht es um die Briten, die von den schier endlosen Armeen Cäsars angegriffen werden. Als Vorlage diente natürlich der Comic und der Trickfilm "Asterix bei den Briten".
Der Film selbst heißt "Im Auftrag ihrer Majestät", was eine sehr deutliche Anspielung auf den 6. Bond-Film "Im Geheimdienst ihrer Majestät" ist.
Sogar die Musik im Hauptmenü und während des Vorspanns erinnert verdächtig an 007.

Wer die Handlung des Comics kennt, wird schon in etwa wissen worum es geht. Wer nicht, der bekommt hier eine kleine Einführung von mir. Also in die Geschichte versteht sich.
Also. Die britische Queen glaubt, dass ihr Königreich nicht mehr lange den Armeen Cäsars standhalten kann, und schickt daher nach ihrem Vertrauten Teefax. Im Comic ist Teefax übrigens mit Asterix verwandt. Im Film nicht. Teefax erzählt ihr von dem legendären gallischen Dörfchen, und wird sogleich dorthin entsandt.
Dort angekommen, wird er von Obelix erst mal ordentlich durchgeschüttelt, da dieser das "Händeschütteln" leider falsch verstanden hat:)
Schließlich nehmen Asterix und Obelix ein Fass mit Zaubertrank mit, und brechen auf um den Briten zu helfen. Hier wird auch noch eine relativ unwichtige aber nicht wirklich störende Nebenhandlung eingeführt. Der Neffe von Majestix Grautvornix soll zu einem "echten Mann" umerzogen werden. Dieser ist nämlich ein echter Softie und Feigling zugleich.
Später kommen noch die Normannen hinzu. Diese werden im Comic Wikinger genannt, aber das ist jetzt nicht so wichtig. Die Nebenhandlung mit den Normannen die unbedingt Angst lernen wollen, um dadurch das Fliegen zu erlernen wirkt etwas aufgesetzt, da sie der Handlung eigentlich gar nichts aber auch gar nichts beiträgt. Es ist zwar ganz nett den Normannen zuzusehen, doch nötig wären sie für die Handlung nicht gewesen.

Später wird das Fass übrigens geklaut und entwickelt sich immer mehr zum MacGuffin des Films.
Das Rugby-Match aus dem Comic ist übrigens auch im Film vertreten, und macht wirklich Spaß. Einige Szenen sind 1 zu 1 aus dem Comic übernommen, wie zum Beispiel die Szene wo die Römer das Fass mit dem Zaubertrank unter vielen anderen gleich aussehenden Fässern suchen müssen, und sich dabei nach und nach total besaufen. Solche Szenen sind wegen ihrer Nähe zur Vorlage besonders gut gelungen. Bravissimo!
Neue Figuren die nur in diesem Film vorkommen gibt es natürlich auch. Dazu gehört Ophelia die Geliebte von Teefax und die an eine alte Prinzessin Leia erinnernde Gouvernante Miss Macintosh. Die neuen Figuren fügen sich ohne große Probleme in die bestehende Geschichte ein, und wirken nie sonderlich störend.

Nun zum Wichtigsten in einer Komödie. DEM HUMOR! Der Humor war zugegebenermaßen schon immer die größte Schwäche der bisherigen Realverfilmungen. Mal war er schlichtweg nicht vorhanden. Mal war er einfach nur endlos dumm.
Dieses mal hat man sich bei den Gags jedoch etwas mehr Mühe gegeben. Auch wenn richtige Schenkelklopfer immer noch recht selten sind, musste ich durchaus öfters lächeln und grinsen als bei den Vorgängern. Genauso wie in der Zeichentrickvorlage werden viele Eigenarten der Briten köstlich aufs Korn genommen. Das einzige was einen fast auf die Barrikaden bringt, ist der extrem tuntige und nervige Akzent der Briten. Dieser sollte wohl witzig wirken, bewirkt jedoch eher das Gegenteil.
Andere Gags sind da schon viel besser. Als Beispiel.

Asterix sagt zu Grautvornix: Du musst endlich mal ein echter Mann werden. So wie du bist, wirst du nie ein normaler Mann werden!

Darauf sagt Grautvornix zu Asterix: Schon klar. Und ihr? Zwei Kerle die ihr ganzes Leben mit einem Hund zusammenleben? Voll normal.

Asterix wird sofort wütend: Ich bring ihn um!

Ok, die ewige Frage ob Asterix und Obelix etwas mehr als nur sehr gute Freunde sind ist schon etwas ausgelutscht, aber irgendwie war der Gag doch sehr treffsicher in jenem Moment.
Und als Teefax auch noch so locker sagt: "Bei uns Briten ist es ganz normal, wenn zwei Männer zusammenleben", wird deutlich klar, wie tuntig die Briten für viele andere Völker sind:) (Ich sag nur Little Britain)

Natürlich kann ich mich jetzt nicht an jeden Witz im Film erinnern, aber es gab noch mehr gute Späße von der Sorte.

Schwach hingegen war die Veralberung von "Star Wars" wo Cäsar zu Asterix sagt, dass er sein Vater sei. Der Gag wurde meiner Meinung nach viel zu schnell aufgelöst, wodurch sich seine Wirkung sofort verpuffte.
Die beiden Anspielungen auf 300 sind jedoch ganz nett, wenn auch viel zu kurz.

Alles in einem ist der Humor weitaus besser als in den 3 Vorgängerfilmen. Obwohl man durchaus noch mehr gute Gags hätte einbauen können, ist dies in meinen Augen ein Schritt in die richtige Richtung. Weiter so. Wenn ihr den neuen Ansatz noch mehr ausbaut, könnte der nächste Realfilm sogar ein sehr guter Film werden.

Nun zu den Darstellern.
Wenig überraschend ist, dass Gerard Depardieu erneut in die Rolle des liebenswürdigen Obelix steigt. Dieser scheint jene Rolle schon im Schlaf zu beherrschen. Dennoch merkt man ihm stets an, dass es ihm viel Spaß macht die blau-weiß gestreifte Hose anzuziehen.
Alleine schon sein unnatürlich dicker Bauch der sogar Bombur Konkurrenz macht ist saukomisch, und bringt einen echt zum Lachen:)
Eines ist sicher. Wenn Herr Depardieu eines Tages keine Lust mehr auf diese Rolle haben sollte, können die Realverfilmungen der Gallier gleich einpacken.

Jetzt zu Asterix. Dieser wurde nun schon zum dritten Mal umbesetzt. Als ich Edouard Baer das erste mal auf einem Screenshot zum Film sah, dachte ich mir gleich: Totale Fehlbesetzung!
Ich glaube ich habe mich nur selten so geirrt. Herr Baer spielt Asterix ganz anders als sein unsympathischer Vorgänger Clovis. Der Asterix hier ist deutlich menschlicher und gefühlvoller angelegt. Besonders die Tatsache wie ihn seine freundschaftliche Beziehung zu Obelix kümmert verleiht der Figur eine gewisse Tiefe die in den Vorgängern komplett fehlte.
Übrigens spielte jener Darsteller bereits im 2. Realfilm "Mission Kleopatra" mit. Dort jedoch nur in einer Nebenrolle als Numerobis Gehilfe.
Ich finde den neuen Asterix-Darsteller jedenfalls sehr sympathisch, und hätte nichts dagegen, wenn er auch im nächsten Teil wieder die Hauptrolle übernehmen würde.

Vincent Lacoste als Grautvornix bleibt eher blass und als Figur recht uninteressant, obwohl er manchmal versucht einige moderne Einflüsse in den Film einzubringen.

Den Darsteller von Teefax kenne ich nicht, doch empfand ich diese Figur im Trickfilm weitaus sympathischer. Im Realfilm ist Teefax eher ein steifer Schnösel mit mäßigem Charisma. Das liegt jedoch nicht am Darsteller selbst, sondern eher am Drehbuch.

Valerie Lamercier als die strenge Miss Macintosh fand ich hingegen sehr gelungen. Die steife britische Lady in die sich Obelix schließlich auch noch verguckt war auf ihre Art und Weise ziemlich cool, und wie sie mit ihrer feinen britischen Art am Ende sämtliche Normannen verscheucht ist echt witzig. Ich habe nur nicht verstanden, warum ihr am Ende, als sie Obelix zum Abschied die Hand schüttelt Blitze aus den Fingern kommen.
Wenn jemand den Gag verstanden hat, möge er ihn mir bitte erklären.

Die größte Fehlbesetzung im Film ist Fabrice Luchini als Julius Cäsar. Der Bursche ist dermaßen blass und unpassend, dass sogar der miese Cäsar aus dem 2. Teil wie eine Idealbesetzung erscheint. Warum hat man nicht wieder Alain Delon oder noch besser Gottfried John für diese Rolle verpflichtet?
Dieser Cäsar hier ist jedenfalls für die Tonne. Das habe ich schon im Trailer erkannt, und im Vergleich zum Asterix-Darsteller habe ich hier (leider) Recht behalten.

Und nun zu den restlichen Dingen des Films. Die Handlung ist simpel und an sich nichts Besonderes. Dennoch kann sie ziemlich gut unterhalten, und wirkliche Leerläufe gibt es bis auf ein oder zwei kleine Ausnahmen nicht zu verzeichnen.
Die Spezialeffekte sind sehr gut für einen Film dieser Art. Und wo wir schon bei den Effekten sind. Gott sei Dank hat man im Vergleich zum schwachen Vorgänger kein solches Effektgewitter mehr gemacht, sondern dieses nur dort eingesetzt, wo es wirklich notwendig ist.
Die Sets und die Ausstattung sind ebenfalls sehr gut gemacht, und geben keinen Grund zur Beanstandung.
Die Musik von Klaus Badelt (teilweise für die Fluch der Karibik-Musik verantwortlich) ist kaum erwähnenswert, und dümpelt brav im Hintergrund vor sich hin.

Alles in einem ist der vierte Realfilm unserer Gallier auch der Beste. Natürlich ist das hier kein Meisterwerk geworden, doch das stand bei einem solchen Film auch nie wirklich zur Debatte. Ich bin der Meinung, dass dieser Streifen für einen netten kleinen Familienabend bestens geeignet ist. Langweilig wird es hier eigentlich nie. Wer die drei Vorgänger schon nicht leiden konnte, wird hier wohl auch nicht glücklich werden. (Obwohl dieser Teil deutlich besser ist) Alle anderen können hier ruhig mal einen Blick riskieren. Den Film gibt es übrigens auch in 3D.

Fazit: Guter Film für die ganze Familie. Bleibt zwar nicht lange im Gedächtnis, schafft es aber ziemlich gut zu unterhalten, und hat sein ganz persönliches Charisma.

Schulnote: 2-

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Agent Smith93

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Schade, für mich war es die bislang gelungenste Realverfilmung von Asterix.
Welche Wertung würdest du ihm geben?


kasem

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Nicht mehr als 4,5


Peter Franz Scherer

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Bewertung5.0Geht so

Irgendwie passen die verschiedenen Handlungsstränge des Films nicht sehr gut zusammen - Obelix' Bemühungen um die feine englische Art fand ich überhaupt nicht lustig. Und die Nebenstory um die Normannen ist in "Asterix und die Wikinger" schon mal besser verfilmt worden. Einzelne Gags sowie die tollen Sets und Kostüme sorgen für ein bescheidenes Vergnügen.

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BigDude

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Bewertung5.5Geht so

Waren das echt nur 111 Minuten? Sehr langatmiger Film mit einigen netten Ideen und Anspielungen auf Klassiker. Leider war es das aber auch schon. Lieber zur großartigen Zeichentrick Version greifen!

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HolyManoly

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Bewertung3.0Schwach

Ich hatte gehofft, dass "Asterix bei den olympischen Spielen" ein mieser Ausrutscher war, nach dem "Mission Cleopatra" vor allem im französischen Originalton so grandios witzig war. Leider war wohl eher "Mission Cleopatra" ein Ausrutscher... schade!

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Chrilluminati

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Bewertung4.0Uninteressant

Dieser Asterix & Obelix Film war ja wohl nix. Man wie habe ich mich eigentlich gefreut mir den anzugucken... Aber gut... Die Effekte und Animationen sind toll gemacht, dagegen ist schon einmal nichts zu sagen (5 Punkte).

Aber "Hoppla was ist denn da los?" Plötzlich wird die Story ganz anders erzählt in einigen Stellen. Wie mit dem Inder und den Normanen - soweit ich weiß gehören die da normalerweise gar nicht in die originale Story rein, oder? Na egal! Fakt ist: Durch die Normanen wurde der ganze Film in die Länge gezogen hatte ich den Eindruck. Es zog und zog sich in die Länge. Immerhin an lustigen Szenen und Sprüchen mangelte es nicht (3 Punkte).

Doch in einer Szene gab es einen Satz der absolut daneben war und zwar wo Caesar zu Asterix sagt "Ich bin dein Vater! Du stehst auf der falschen Seite der Macht" und das bekannte Atemgeräusch von Darth Vader (Star Wars) ertönt im Hintergrund. Hallo - geht’s eigentlich noch?! Passt ja wohl absolut gar nicht da rein. Alleine dafür gibt es von mir einen heftigen Abzug an Punkten für diesen Schwachsinn (-4 Punkte).

FAZIT:
Der Film bringt zwar die gewünschte Unterhaltung mit sich - doch wer die Comic-Filme und Comics von Asterix & Obelix kennt und mag, könnte hier etwas enttäuscht werden.

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Josch93

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naja, ich kenn die comics kaum, und fands auch langweilig..


MartinAusBerlin

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Dem stimme ich voll zu. Ich habe die Zeichentrickfilme geliebt. Wieso geht man es nicht mit etwas mehr Seriösität an?
Die Animationen sind wirklich gut gemacht. Die Hütten sehen schön aus, auch Totalansichten sind gelungen.
Nur die teils selten dämlichen Witze und die verstrickung von verschiedenen Comics verderben einem alles. Und auch bei mir hat die Star-Wars-Szene dem (Zaubertrank-)Fass den Boden ausgeschlagen. Einfach nur peinlich.


tucos2004

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Bewertung7.5Sehenswert

Gelunge Comicverfilmung mit guten Gags, vor allem, wenn es schon etwas länger her ist, dass man die Comics gelesen hat.

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Tuvok

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Hallo Graut vor nix, aufwachen, Guten Morgen, aufwachen. Daraufhin Obelix, ja Asterix, kann ich ihm nicht ein paar Prügel verpassen? Daraufhin Asterix, Ach Obelix das machen wir doch schon lange nicht mehr, wir leben in einer Zeit der Pädagogik und Miraculix hat uns ja seinen Neffen anvertraut damit wir auf ihn aufpassen. Obelix hat darauf natürlich 'ne Antwort parat. Ja aufpassen bis er ein Mann wird, und da gehört 'ne Tracht Prügel dazu. Daraufhin wacht Grautvornix auf und meint ganz einfach, He lasst mich schlafen, ich war in So und So – irgend so ein Kaff – und er will einfach schlafen. Er ist müde und will pennen. 2 Sekunden später fliegt der Neffe mit dem Bett raus. Siehst du, ich habe ihn nicht geschlagen, wie versprochen das ist Pädagogik, ich habe ihn im Bett gelassen.

Ach ich lach mich echt tot bei dem Film, mir kamen Tränen in die Augen. Oder wie er im Bad war, 2 Stunden lange, und Obelix fragt, Ach Asterix soll ich wieder Pädagogik anwenden? Graut vor Nix meint, er hat einen Aufwachlook der ist gerade In.

Asterix will ihm beibringen wie man Römer verprügelt, worauf hin der Neffe meint das Gewalt öde ist, und durchgeknallt ist, der Neffe ist so ein Moderner Typ, ja 2 Sekunden später, Prügel, Graut vor Nix fliegt wieder nach sonst wohin.

Der Neffe natürlich singt Lieder, meint er ist sensibel, der keine Angst hat zu weinen und die Liebe auf der Zunge trägt, Obelix will prügeln, Asterix hält ihn zurück und prügelt ihn selber nach Norden.

Ich habe mich so was von abgelacht ich glaube ich bin 28 x mit dem Kopf gegen den Sessel geknallt, habe 15 x das Bewusstsein verloren, bin 19 x gegen meine Freundin gedonnert, habe 21 x gespuckt, mich 4 x angekotzt, bin 3 x vom Sitz gefallen und habe geschrien wie ein abgestochenes Schwein, naja so ungefähr halt.

Oder wie der Engländer mit absichtlich übertriebenen aber absolut liebenswerten englischen Slang nach Gallien kam und wie 'ne Schwuchtel geredet hat. Oh Mann, ich liebe den Film, und wenn die DVD rauskommt werde ich ihn mir 5 x angucken in 2 Tagen.

Obelix redet in der Zwischenzeit gedemütigt mit Idefix dem Hündchen dass er Sorge hat dass dieser Neffe mit kommt, das ist 'ne Schwuchtel, Obelix soll ja ein Fass von Zaubertrank abgeben, Obelix freut sich auf die Römer die er verprügeln kann, und muss sich von Idefix verabschieden den er nicht alleine lassen kann da er ihn liebt und dieser Hund muss dann auf das Haus aufpassen, was sonst.

Als ich mir den Französisch spanischen italienisch ungarischen Film angeguckt habe, 109 Minuten hat er gedauert, und hat den selben Cast wie in Teil 1, wusste ich nicht dass der Film so witzig ist. Wer die Comics kennt weiß dass Asterix und Teefix der Engländer Cousins sind, aber im Film haben sie sich nie zuvor gesehen. Naja macht nichts, eines fand ich blöd, die Kräuter für den Kräutertrank erhält er von so einem Inder, ja das fand ich nicht so gut, weil in den Comics hat er ja die Kräuter mit dem Trank aus Gallien gebracht. Im Comic sind die Normannen nach Gallien gekommen um die Angst kennen zu lernen da ja dort die Gallier herrschen, und im Film sind die Normannen Söldner für Cäsar und reisen nach England, ja ist nicht richtig aber passt gut in den Film.

Im Comic haben sie Angst vor Troubadix, und im Film vor Miss Macintosh, dem Königinnen Verschnitt, die so was von witzig und süß wirkt, wie 'ne verrückte Miss Marple, einfach hervorragend, ich lach mich echt tot bei dem Film.

Oder die Gestalt Lucius Filzius, der hat so viele Filzläuse wohl, oh Mann ich halt den Film nicht mehr aus. Grautvornix war der coolste, ja so ein richtiger moderner junge in einem Dorf voller altmodischer Konservativer Typen, ja man hätt natürlich viel mehr draus machen können, nicht so viel modernen Schwachsinn bringen können, man hätte ruhig mehr den Vergleich und den Unterschied zwischen der Jugend und dem Alter zeigen können. Macht nichts.

Cool, als man die Normannen sah, sie trinken Bier aus den Schädeln der Toten und sie tauchen auf mit Hintergrundmusik von „Kill Bill“.. Super.

Ich überlege gerade wie das wäre mit einem verliebten jungen Neffen mit dem Ruderboot von Frankreich nach England zu segeln, und die grausliche Musik auf der Harfe von Grautvornix zu hören, der Barde werden möchte, oh Mann, ich hätte ihm auch Pädagogik gezeigt.

Der Film von Laurent Tirard ist viel besser als Teil 1. Überhaupt als Teefax über die Gallier erzählt wie schmutzig, blöd und primitiv die eigentlich sind oder als das sie bekannt sind, super und vor ihm sitzt Obelix mit geschätzten 200 Kg, echt super.

Die Handlung ist natürlich sehr gering, die passt auf ein Klopapier. Also Cäsar, der von Fabrice Luchini gespielt wird, den ich nicht kenne, will auf Britannien einmarschieren und das Land beherrschen. Die englische Königin die von Catherine Deneuve gespielt wird, hat Angst das sie das Land verliert weil ¾ schon besiegt sind, also von der Armee von England, und sie entscheidet sich Teefax nach Gallien zu schicken um Hilfe zu organisieren, obwohl sie die Franzosen nicht leiden kann.

Gewürzt ist der Film meistens von witzigen Dialogen, englischem Gequake, und ein paar Kloppereien auf die Römer, einfach super. Asterix hat in der Zwischenzeit die Aufgabe aus Grautvornix einen Mann zu machen, darum nimmt er ihn mit. Und der ist ziemlich anders als die anderen. Der einzige wichtige Drehbuchentwurf in dem Film ist gerade mal das man nach England ein Fass Zaubertrank bringt, damit die Engländer sich wehren können gegen die Römer.

Der 1948 geborene Gerard Depardieu sieht inzwischen schon recht alt aus, 173 Filme hat er hinter sich, und er ist nach wie vor ein billiger Darsteller der hier für den Film an die 2 Millionen € bekommen hat, 1,3 Millionen € hat er für Teil 1 aus dem Jahr 2005 bekommen. Klar waren die anderen Realverfilmungen, das ist die 4. Realverfilmung der Asterix Geschichte auch irgendwie lustig und hatte ihre blöden Dialoge, aber das macht nichts. Für Teil 4 ist der Film nicht übel.

Was den Film so witzig macht sind meiner Meinung nach die Dialoge die nicht einzigartig aber lustig sind. Die Römer die sich über die Engländer wundern greifen um 5 Uhr das Land an, weil für sie – unverständlich – die Engländer um 5 Uhr täglich heißes Wasser trinken. Und da ist keiner auf einem Posten, da rennt sogar die Hebamme weg, wegen dem Tee. Zum Schreien, einfach witzig.

Was den Film wieder blöd macht ist z.B. der Streit von Asterix und Obelix, weil Asterix meint dass er mit einem Single zusammenlebt der einen Hund liebt, oder dass die Normannen gerufen werden die allesamt lange Haare und Bärte haben, ja aber wieso gerade Normannen? Nun, das fand ich irgendwie wenig ausreichend.

Die Normannen wiederum erklären weil sie noch nie was von Angst gehört haben, und das müssen sie, denn die Angst verleiht Flügel, uff das fand ich blöd aber wiederum ein witziges Dialogstück. Was man in dem Film vergessen hat umzusetzen sind jegliche Emotionale Ausbrüche, Gefühle jeder Art, von Witz, Freude und Liebe, von Schmerz, Angst und Horror, von Besetzung und Irrsinn, das Ganze wirkt einfach zu primitiv, wie ein B-Filmchen, zeitweise aber nur. Dann wieder, Bamm, kommt ein Witz nach dem anderen und ich fand, die Witze zünden hervorragend.

Natürlich sind die Comics viel besser und viel lustiger, aber da ganze real zu sehen ja super, das gefiel mir, obwohl mir der 1. Teil am besten gefallen hat, doch dieser vom Witz her, übertrieben und neu, ja da muss ich sagen, ich fand den Film wieder einigermaßen besser.

Auch gut und gelungen fand ich die Anspielungen auf gegenwärtige Erlebnisse, Vorkommnisse und Probleme aber das möchte ich nicht verraten. Schade dass der Film nicht unkomplizierter gedreht wurde, alles muss Hipp und Neu sein, das fand ich nicht so gut, dafür die Gags, die Witze, die zünden furchtbar gut, das Ganze wirkt halt irgendwie befremdend auf manche, ich habe mich bei dem Film köstlich amüsiert auch wenn die schauspielerische Leistung der Darsteller eher gewöhnlich war und wenig mit wirklichem Können zu tun hat.

So gesehen ist das ein Film mit ner 30 Minuten Story die aufgeblasen wurde, aber das wiederum mit Witz und lustigen Erzählungen, das Ganze ist primitiv aber ehrlich lustig, er ist zu neumodisch aber wenn man das Ganze gewohnt ist, einfach hervorragend, ich mag den Film und gebe ihm 85 von 100 Punkten.

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Agent Smith93

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Dir hat der Film ja scheinbar mächtig viel Fun bereitet:)
Ich möchte mal aus Neugier fragen. Geht mich zwar nichts an, aber wie hat er denn deiner weiblichen Begleitung gefallen?


Bourbon

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Bewertung2.0Ärgerlich

Die Filme rund um die Abenteuer von Asterix und Obelix versprachen immer viel Spaß und Abwechslung – ob nun in den Trickfilmen oder den Realfilmen, seitens den Römern oder den Galliern. Was man in dem neuen Film geboten bekommen hat, ist unter aller Würde. Der Film wurde, im Vergleich zu seinen Vorgängern, so verfremdet dargestellt. Asterix war nicht mehr Asterix, Obelix fast nicht mehr wie Obelix. Die Liste könnte man noch viel weiter führen. Einige Charaktere werden gar nicht gezeigt, geschweige denn haben ihre typischen Eigenschaften. Außerdem hat man kaum neue Ideen vergleichsweise zum Trickfilm hinzugefügt. Es war eine fast Aneinanderreihung von sinnlosen, langweiligen, dämlichen und witzlosen Szenen. Insbesondere die Star Wars- und 300-Bezeihung war peinlich. So etwas habe ich in einem Film dieser Filmreihe noch nie gesehen!

Fazit: Neue Schauspieler, neue Probleme – genau dies bietet der Film "Asterix & Obelix - Im Auftrag ihrer Majestät". Die Erwartungen an den Film wurden überhaupt nicht erfüllt. Was man hier geboten bekommt ist eine reine Enttäuschung, vor allem bezüglich des Charmes, den die Vorgänger versprüht haben.

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PhArao

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Bewertung0.0Hassfilm

peinlich, bescheuert, was habe ich da angeschaut? Wie schwer kann es sein einen Film zu drehen wenn man ein Skript vorgegeben hat? Der erste Asterix Spielfilm war ja noch lustig der 2. ging auch noch... aber DAS? Schon schade um die 106 min Lebenszeit die ich an den Film verschwendet hab... Größte Vergewaltigung einer Comicvorlage die ich bis jetzt gesehen habe oder irgendeiner Vorlage die es für einen Film je gegeben hat...

Jetzt muss ich echt dem Drei Musketier Verschnitt noch 0.5 Pkt geben damit er sich von diesem "Film" abgrenzt...

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LMSMDK

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Bewertung1.0Ärgerlich

Ich war froh, als der Film vorbei war!
Wirklich schlecht!

1.0 Punkt für die einigen Lacher.

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cinram

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Bewertung2.0Ärgerlich

Als Kind hab ich die "Asterix" Bände förmlich gefressen (und ich besitze und lese sie von Zeit, zu Zeit noch immer)!
Die albernen Realverfilmungen können sich in keinster Weise mit den genialen Comics messen! Weder fangen die Filme auch nur einen Bruchteil der unzählig- amüsanten Charakterzeichnungen ein, noch bieten sie auch nur ansatzweise denselben subtilen, derben und vor allem, satirischen Humor!
Ich lehne die Filme defenetiv ab, die nicht über EINEN Bruchteil des Charmes der Original- Comics verfügen und meiner Meinung nach den Sinn und Zweck dieses Kultes völlig verfehlen, weil die Macher deren Sinn nicht begriffen haben, bzw. nicht interessiert und nur das Einspiel relevant ist und nicht, etwas ansehnliches, ganz im Sinne von Uderzo und Goscinny herzustellen!

Asterix:
"Und vergiss nicht, Obelix: Das Kind ist Tabu!"
Obelix:
"Wieso Tabu? Er heißt doch Pepe!"
(Auszug aus "Asterix in Spanien", um kurz anzudeuten, wie das Comic gestrickt ist)!

Vielleicht sollten die Produzenten mal erkennen, daß "Asterix" ursprünglich nicht purer, schlechtgemachter Slapstick ist, sondern eine GANZE MENGE mehr dahintersteckt, vor allem viel Seele!

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PhArao

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Die Realverfilmungen werden leider von mal zu mal schlechter, auch wenn ich mir nicht vorstellen kann wie die den Film noch unterbieten wollen...


cinram

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Das schaffen die sicher noch, WENN sich nicht irgendein "Asterix"- Experte einschaltet und der nächsten Produktion den richtigen Touch gibt!


Jona89

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Bewertung2.0Ärgerlich

Hab den Film mit meinem kleinem Bruder angeschaut, der großer Fan der Asterix Comics ist und sich schon seit Monaten auf den Film gefreut hat.
Ich muss sagen der Film ist eine einzige Enttäuschung. Wieso muss man eine eigentlich tollen Comic so modern darstellen? Wieso muss in jedem Film immer irgendeine Liebesgeschichte dabei sein? Dazu noch die absolut klischeehafte Darstellung der Briten.

Statt eines klassischen Asterix & Obelix Film bekommt man hier eine absolut alberne und auf modern getrimmte Karikatur, der Ursprungsidee.
Selbst bei viel Langeweile lieber was anderes tun, als den Film zu schauen. Die 2 Punkte gibt es grade noch so, da es nunmal Asterix & Obelix ist und manchmal auch das zu sehen ist. Allerdings viel zu selten.

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clel

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Schau dir mal die klischeehafte Darstellung der Briten im Comic an...


mariega

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Bewertung3.0Schwach

"Womit habe ich das verdient"! Au secoooooooooours, ils sont fous ces Français! Heute (17.10.2012) in Frankreich wird nur darüber gesprochen : "Astérix au Service de Sa Majesté" ist ab jetzt im Kino zu sehen. Ich bin schon allergisch : ich kann den kleinen Gallier (alias Edouard Baer, früher Christian Clavier) mit seinem dicken Freund Depardieu, euh pardon, Obélix nicht mehr sehen! Ich kriege dazu noch eine Magenverstimmung, wenn ich sehe wie viele "bekannte" Schauspieler da mitmachen! Jeder will ein Stück vom Schwein ;)!!! Wie dekadent!
16.03.2013: Angeschaut (Sorry, ein Moment der Schwäche ;) !)

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nerdkiller

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Diese Realverfilmmungen von Asterix sind grauenhaft, die zerstören alles, was ich an Asterix. Ich liebe die Comics, damals wie heute. Doch wenn ich höre, dass mein um einiges jüngerer Cousin bloß die Realverfilmungen kennt.... auwei. Zum Glück bin ich mit Asterix als Comic bzw. als Zeichentrick aufgewachsen und nicht mit dem Schund.


mariega

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Ich auch :)!


pufaxx

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kein Interesse

Tock, tock, tock. Die frinnen, die Spanzosen.

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pufaxx

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Ensel? Krete? Aber klar wie ein Klapperstorch.


Hanno Jones

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"Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli Brummli"


L-viz

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Aufhören!

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MrTrombone

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vorgemerkt

Hmm, sieht irgendwie nach großem und sehr auf 3D ausgelegtem Klamauk aus. Ob das was wird?

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