Black Swan

Black Swan (2010), US Laufzeit 108 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Musikfilm, Kinostart 20.01.2011


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7.5
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von Darren Aronofsky, mit Natalie Portman und Mila Kunis

Im oscarprämierten Black Swan tanzt sich Natalie Portman die Seele aus dem Leib und hat dabei nur ein Ziel: Perfektion. Doch ihre Konkurrentin Mila Kunis bedroht ihren Erfolg.

Nina (Natalie Portman) ist eine ehrgeizige Ballett-Tänzerin bei der New York Ballett Company, die ihr ganzes Leben auf ihre Leidenschaft ausgerichtet hat. Wenig überraschend, aber umso befriedigender ist es für sie, als sie bei Schwanensee von Regisseur Thomas Leroy (Vincent Cassel) für die Hauptrolle ausgewählt wird.

Doch die Freude hält nicht lange an: Schnell bekommt sie Konkurrenz von der jungen Lily (Mila Kunis), die zwar nicht Ninas perfekte Technik besitzt, insgesamt aber einen leichteren und leidenschaftlicheren Tanzstil. Nina versucht vergeblich, diesen mit umso intensiverem Training zu erarbeiten und bringt sich damit an den Rand ihrer Gesundheit. Lily fasziniert und ängstigt sie im gleichen Maße und Nina driftet immer weiter ab in eine Welt, in der sie nicht mehr weiß, wer sie wirklich ist.

Hintergrund & Infos zu Black Swan
Nach The Wrestler widmet sich Regisseur Darren Aronofsky mit Black Swan erneut der Welt des Sports. Dieses mal entwirft der Ausnahmeregisseur einen psychologischen Thriller, der den Kampf einer zwanghaft besessenen Ballerina mit sich selbst thematisiert. Für die Besetzung der Hauptrolle entschied sich Aronofsky schon in der frühen Entstehungsphase des Projekts für Natalie Portman.

Die Schauspielerin bereitete sich für Black Swan über einen Zeitraum von sechs Monaten mit einem täglichen Training von fünf Stunden vor. Den Zuschlag für die Rolle der Gegenspielerin bekam mit Mila Kunis überraschenderweise eine Schauspielerin, die bisher vor allem aus Komödien oder TV-Serien (Die Wilden Siebziger) bekannt war. Eine Entscheidung, die mit dem Darstellerpreis für Kunis bei dem Filmfestspielen von Venedig belohnt wurde. Dort feierte Black Swan als Eröffnungsfilm im September 2010 seine Premiere.(ST)

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Kommentare (588) — Film: Black Swan


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Ioosh698

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Bewertung7.5Sehenswert

"Perfection is not just about control. It`s also about letting go."

"Black Swan" ist in vielerlei Hinsicht ein bemerkenswerter, excellent gefilmter Streifen von Darren Aronofsky und somit ein Film, den man wohl ohne weiteres zu den besten der letzen Jahre zählen kann, auch wenn er weit davon entfernt ist ein vollkommenes Meisterwerk zu sein.

Was ich vor "Black Swan" niemals für möglich gehalten habe, und wofür ich dem Film im Endeffekt doch ein bisschen dankbar bin, ist die Tatsache das ich nicht wusste das mich Ballett so begeistern kann, im übertriebenen Sinne gesagt. Klar, man kann das Ballett hier im Film ganz sicher nicht zu 100% mit dem im realen Leben vergleichen, auch wenn es sicherlich sehr nahe dran ist, aber meine Güte, was ist das für ein schwieriger, disziplinierter und choreographisch perfekt vollzogener Sport, der seinen Tänzern/Tänzerinnen unglaublich viel Selbstbeherrschung und Kontrolle über den eigenen Körper abverlangt!? All dies ist mir vorher nie so direkt aufgefallen und im Nachhinein betrachtet habe ich nun ungeheuer viel Respekt vor Menschen die im Ballett tätig sind!

Aronofsky nimmt sich für seinen Film kein geringeres Werk zur Vorlage als Pjotr Iljitsch Tschaikowskis berühmten "Schwanensee". Er inszeniert dies als seine ganz eigene, moderne, im Kern aber gleichbleibende Version des bekannten Stückes und formt alles nach und nach zu einem Psychotrip der besonderen Art... Er erzählt die Geschichte der jungen, zielstrebigen Balletttänzerin Nina, die außerordentlich talentiert ist. Sie kämpft darum, bei der Neuauflage des "Schwanensees" die begehrte Doppelrolle , die des weißen und die des schwarzen Schwanes, zu erhalten. Während sie die Performance des weißen Schwans mit bravour meistert und den Ballettdirektor und ihre Kollegen gleichermaßen beeindruckt, fällt es ihr zunehmend schwerer in die Rolle des schwarzen Schwans zu schlüpfen. Sie will die vollkommene Perfektion für beide Rollen erreichen, jeden Tanzschritt hundertprozentig genau vollziehen und ganz groß rauskommen. Doch als schwarzer Schwan muss sie über sich hinauswachsen. In dieser Rolle geht es nicht direkt um Perfektion, vielmehr geht es darum sich fallen zu lassen, die Performance auf sich zukommen zu lassen und eins mit der Rolle zu werden und sich voll und ganz gehen zu lassen. Doch der Druck ist einfach zu groß und Nina vermag Realität von Einbildung nicht mehr zu unterscheiden. Sie spielt psychisch verrückt, fügt sich selbst schmerzen zu und wird regelrecht paranoid. Und genau daran droht die zierliche Nina langsam aber sicher zu zerbrechen...

Aronofsky inszeniert das ganze wie gewohnt extrem stimmig und atmosphärisch, setzt auf starke Darsteller, stilsichere Kamerafahrten und einzigartige Bilder. Oft , beispielsweise wenn die Kamera von vorn auf einen Protagonisten zuhält und dieser gerade in Bewegung ist, lassen sich dabei parallelen zu "Requiem for a Dream", ebenfalls von Aronofsky, erkennen, dem wohl verstörendsten und abschreckendsten Film den ich jemals gesehen habe. Es ist vor allem die Entwicklung Ninas die "Black Swan" so besonders macht. Sie ist wie ein Mädchen das im Körper eines Erwachsenen festsitzt, ist rein, freundlich, leicht zu beeinflussen. Sie ist anfangs also praktisch der perfekte weiße Schwan. Dann jedoch verändert sie immer mehr ihre Lebensart, ihre sexuellen Triebe und allgemein ihr ganzes Auftreten, die perfekte Wandlung in den schwarzen Schwan. Wenn diese beiden Gegensätze dann schließlich aufeinander treffen, so ist es dann irgendwo kein Wunder das sie Nina so verändert nur um die Rolle astrein ausfüllen zu können. Das alles ist Aronofsky wirklich sehr gut gelungen, und letzlich hat er hier wirklich einen packenden Psychothriller geschaffen, der durch die berühmte Komposition des "Schwanensees" perfekt abgerundet wird ( man hatte ich danach ein Ohrwurm).
Natalie Portman als Nina spielt hier wirklich sehr gut, bringt alle Wesensänderungen ihrer Figur packend und stimmig rüber, sodass man sagen kann das sie sich ihren Oscar verdient hat, auch wenn mir das ganze manchmal ein bisschen zu viel Overcatting war. Auch Vincent Cassel, einer der ganz großen des französischen Films, zeigt als Thomas eine beachtliche Leistung und überzeugt durch sein undurchsichtiges aber charmantes Auftreten. Und sogar Mila Kunis war halbwegs erträglich, auch wenn ich sie für eine eher durchschnittliche Schauspielerin halte und nicht sooo gerne sehe.

"Black Swan" bleibt am Ende ein sehr ordentlicher Streifen mit einer spannend erzählten Story, starken Schauspielern und einem wunderbaren Soundtrack. Was am Ende eine höhere Punktzahl verhindert, liegt daran das Aronofsky die Charaktere dem Zuschauer hätte noch näher bringen, sie noch interessanter hätte gestalten sollen. Denn so war mir das Schicksal der Protagonisten manchmal nicht wirklich wichtig, auch wenn ich das Ende mehr als gelungen finde.

" I just want to be perfect"

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pischti

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Habs wiegesagt leider vergessen ^^


BenAffenleck

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@pischti: Das heißt: Neusichtung. Und nächstes Mal darfst du deine tiefgründigen Interpretationen gleich in die Runde kleckern.

@cornelius: KEINEN Van Damme Film? Puuh, also.....da kommen Felix und ich ganz schön ins schwimmen. Ist doch ein Held unserer Jugend, und einiges davon ist doch sogar heute noch brauchbar.

@ REQUIEM habe ich bisher nur einaml gesehen. Der war echt schon hart!


piedro

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Bewertung9.0Herausragend

Meiner Meinung nach trifft die Bezeichnung "Psychosexueller Thriller" auf diesen Film perfekt zu, obwohl er auch noch deutlich mehr zu bieten hat.
Auch wenn mir Natalie Portman manchmal zu kindlich rüberkam macht sie ihre Sache wirklich gut und Vincent Cassel ist geradezu prädestiniert für seine Rolle.
Einfach großartig!

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artist86

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich besitze fast alle Filme von Darren Aronofsky... BLACK SWAN ist dennoch der erste Film von ihm, das ich mir angesehen habe. Ich bin zwar kein Fan von Ballett, aber darum geht es eigentlich nicht wirklich. Es geht um eine junge Frau Nina, die ihren Ziel erreichen möchte. Mit allen Macht möchte sie Swan Queen werden...

Ich persönlich fand den Film sehr spannend. Die Art und Weise wie der Film gedreht wurde und welche Technik (zum Beispiel wie von hinten Natalie Portman "gefolgt" wurde) angewendet wurde, sieht für mich wie ein Kunstfilm aus. Sehr elegant eben. Auch wurde auf Farbe sehr geachtet! Es war viel schwarz zu sehen (schwarze Stühle, schwarze Türen, meist auch schwarze Kleidungen).

An manchen Stellen war es sogar ein klein wenig lustig gewesen, vielleicht war das so gewollt gewesen?? Wie auch immer... Im Gesamtwert fand ich den Film BLACK SWAN spannend und war auch interessant zu sehen wie eine junge Dame zu sehr hinein steigerte und dadurch ihr Pysche änderte. Im letzten Viertel des Films gab's sogar düstere Momente. Man konzentriert sich so sehr auf eine Szene und dann kommt ein Schocking Moment. :)

Meiner Meinung nach sollte sich jeder mal BLACK SWAN angesehen haben. :)) *Daumen-Hoch*

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Boo2811

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein super Film! Natalie Portman verkörpert ihre Rolle als Schwanenkönigin optimal und zeigt auf eine verstörende Art und Weise die Abgründe einer extremen, krankhaften Abhängigkeit vom Balett - Von der bedingungslosen Hingabe bis hin zur kompletten Aufopferung und der physischen Zerstörung.

Leider an einigen Stellen meiner Meinung nach - vor allem in der zweiten Häfte des Films - etwas zu übertrieben dargestellt, was das Ganze weniger glaubhaft gemacht hat.
Dennoch ganze 8 Punkte für diesen Psychothriller :-)

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christian-bauer

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Bewertung9.0Herausragend

Was ist Ballett? Was ist Kunst?
Was ist Talent? Was ist harte Arbeit?
Was ist Freundschaft? Was ist Konkurrenz?
Was ist Real? Was ist Fiktion?

Was ist Black Swan? Herausragend!

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TheEighthHorcrux

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Packender, düsterer und spannender Psychothriller mit großartigen Bildern.
Positiv hervorzuheben ist vor allem Natalie Portmans schauspielerische Leistung, die sowohl die unschuldige, schüchterne Nina als auch ihre dunkle Seite sowie ihr Abdriften in den psychischen Abgrund meisterhaft darzustellen weiß.
Auch gut gelungen ist die Einbindung in den Kontext des klassischen Balletts, die Tanzeinlagen sind auch für Nicht-Ballett-Fans (zu denen ich mich selbst zähle) ein Genuss und die Musik von Schwanensee ist ein toller Evergreen.
Manche Horrorszenensind aber teilweise etwas übertrieben und teilweise nervt Ninas ewig erschrockenes Gehabe, ansonsten aber ein klasse Film.

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MrDepad

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mit "Black Swan" schuf Darren Aronofsky praktisch das Gegenstück zu seinem "The Wrestler".
Erneut widmet sich der Regisseur einem Sport. Nach dem harten, brutalen Wrestling geht es diesmal aber in eine ganz andere Richtung. Das sinnliche, graziöse Ballett hat Aronofsky gewählt und wieder ist eine Spielfläche, um die innere Zerrissenheit und den krankhaften Perfektionswahn seiner Protagonistin zum Vorschein zu bringen.
Es geht um Nina, eine schöne, junge Frau, welche außerdem noch fast perfekt tanzt. Für ihre ultimative Traumrolle reicht das aber nicht. Das brave, biedere Mädchen steht sich selbst im Weg und folglich muss sie ständig mit ihrer dunklen Seite kollidieren. Es wird deutlich, dass die größten Konflikte nicht durch Faktoren von außerhalb, sondern immer noch mit sich selbst entstehen.
Aronofsky wählt eine sehr passende, fast optimale Bildsprache für sein Werk. Auf der einen Seite ist der Film wie schon "The Wrestler" zuvor mit intimen Handkameraufnahmen gefilmt und bleibt stets ganz nah an der Hauptfigur. Auf der anderen Seite bricht Aronofsky den Realismus auf, kehrt wieder mehr zu seinen Ursprüngen zurück und mischt viele surreale, psychotische Szenen in das Geschehen. Diese Mischung aus konzentriertem Charakterdrama und abgründigem Psycho-Thriller mit ekligen Body-Horror-Einlagen á la Cronenberg machen es dem Zuschauer einfach, sich durchwegs fesseln zu lassen. Hinzu kommt ein toller Cast, bei dem vor allem Natalie Portman in der Hauptrolle nicht ohne Grund mit dem Oscar ausgezeichnet. Körperlich gibt sie wirklich alles und auch die Gratwanderung zwischen verschüchterten Mädchen und düsteren Vamp gelingt ihr. Daneben können aber auch Vincent Cassel als undurchsichtiger, charismatischer Ballettdirektor und Mila Kunis als verführerische, augenscheinliche Rivalin glänzen.
Trotz allem mag es Aronofsky aber auch diesmal wieder nicht gelingen, ein vollständig einwandfreies Meisterwerk abzuliefern. Zu oft trägt er einfach zu dick auf und traut dem Streifen nicht genug subtilen Thrill zu. So manche groteske Fantasie-Szenen sind deshalb leider etwas zu übertrieben und wirken manchmal fast schon unfreiwillig komisch. Hier wäre weniger einfach noch mehr gewesen.
"Black Swan" ist eine fesselnde, düstere Mischung aus Charakterdrama und Psycho-Thriller, welche durch die routiniert hervorragende Inszenierung des Regisseurs und eine fast perfekte Natalie Portman glänzt und nur durch einige übertriebene, zu dick aufgetragene Momente etwas abgeschwächt wird.

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MemoriAria11

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Bewertung6.0Ganz gut

Guter aber verwirrender Film der alles in allem aber nicht hundert prozent überzeugen kann. Brilliant war auf jeden Fall sowohl die Schauspielleistung von Natalie Portman als auch von Vincent Cassel.

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John3101

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

EIn unglaublich intensiver und packender Thriller, der langsam immer weiter abgefahrener und unheimlicher wird.Einer der besten Thriller seit Sinister und DIE beste Performance von Natalie Portman seit Luc Besson´s Leon der Profi.Hab den den Film damals mit meinen Eltern im Freee Tv geschaut und ausgemacht als es mir zu heftig wurde.(Das zuendegucken wurde selbstvertändlich nachgeholt)

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung5.0Geht so

Schon wieder so ein Aronofsky, wo man verdammt viel Potential hat, eine tolle Inszenierung und extrem starke Schauspielleistungen, der aber nie richtig zum Zuschauer durchdringen kann, der einen nie richtig in seine Geschichte hineinzieht.

Womit "Black Swan" punkten kann, sind viele starke Bilder, wo seine Traumsequenzen eine düstere Stimmung erzeugen, die passende Musikuntermalung und die Darsteller die vom Regisseur zu beeindruckenden Leistungen getrieben werden aber was die Story angeht, hat mich "Black Swan" kalt gelassen, enttäuscht und am Ende sogar einen Film sehen lassen, den ich relativ nichtig finde.
Denn der Streifen interessiert sich zu keinem Zeitpunkt dafür einem die Protagonistin richtig offen zu legen, einem seine Geschichte mitreißend zu erzählen, man bekommt großartige Bilder vorgesetzt, die man sich zwar schön ansehen kann aber so richtig hat man davon am Ende nichts, wenn einem dieses Psychoverwirrspiel so gar nichts bringt.

Hier stecken Themen drin, wie das Aufbegehren, rebellieren gegen die allzu strenge Mutter, Überbelastung, Zerbrechen, Kämpfen für große Ziele aber irgendwelche Gefühle die mit derartigen Themen eigentlich aufkommen sollten, vermisste ich hier.

Diese kalte Inszenierung ohne irgendeine Nähe zur Protagonistin machen diesen Streifen dann seltsam blutleer, für mich schon fast uninspiriert, dann kann das Gezeigte noch so kunstvoll sein, Portman noch so intensiv spielen aber für mich bleibt "Black Swan" ein kunstvoll aufgeblasenes Nichts!

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The Freewheelin Fonda

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@martin und Ben Hab den Streifen zwei Mal gesehen, das hat mir aber ehrlich gesagt auch nicht viel weitergeholfen ;)
@Grimalkin STeht auch auf meiner Liste ;)
@Val wäre hier höchstens für die Kunis/Portman Szene noch länger aufgeblieben :D


BenAffenleck

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@ Fonda: Manche Filme zünden bei einem selbst einfach nicht. Die kann man dann noch so oft sehen...


Klawitterbus

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wow! Was für ein grandioser Film Film!
Ballet ja eigentlich wirklich nicht meine Sache wird hier allerdings große Kunst und großes Kino gezeigt. Ein tolles Verwirrspiel in einer hintergründigen feinen Story macht den Film wirklich sehenswert.

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Sakura21

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein gelungener Film, der mir persönlich gut gefällt. Jedoch hat er mich anfangs nicht ganz mitgerissen. Doch ab dem Mittelteil ist er genial! Vor allem das Ende!

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MisterSklave777

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Bewertung9.5Herausragend

Was für ein Film!! Hier wird der zuschauer gefordert, das ist kein 08/15 streifen, das ist große Filmkunst. Natalie Portman spielt die Figur herausragend. ein verwirrendes Spiel, bei dem man gut aufpassen muss.

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snyky

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Bewertung7.0Sehenswert

Nun, Ballett ist halt dick langweilig für viele :)… dudelt so vor sich hin der Film, anfangs erscheint die Mutter noch recht nett, sympathisch und behaglich, doch dann mutiert sie doch etwas zu einer Figur die der Mutter beim Film "Carrie" recht nahe kommt (ich hoffe das war jetzt kein Spoiler). Die Halluzinationen die Nina bekommt, sind echt creepy, es gibt viele kleine Horror Elemente die auf jeden Fall schocken. Das kommt allerdings nicht häufig vor also nicht zu viel erwarten. Von den Darstellern her kann man den Film auch nichts vorwerfen. Der Film kann auch nicht mit sonderlich vielen verschiedenen Kulissen auftrumpfen der FIlm konzentirert sich mehr auf die Figuren und auf die Psyche von Nina. Black Swan ist mehr als in Ordnung und definitiv kein schlechter Film, ist allerdings kein Film für jedermann.

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Samweis_Gamdschie

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Bewertung7.0Sehenswert

Recht guter Film mit einer spitzen Besetzung.

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el_presidente87

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich finde, der Streifen hat seine Anlaufschwierigkeiten und wirkt zunächst etwas hölzern. Die Geschichte nimmt aber an Fahrt auf, ist kurzweilig umgesetzt und überzeugt vor allem durch eine manchmal unkonventionelle Kameraarbeit. Natalie Portman ist hier natürlich ein schauspielerische Glanzleistung gelungen, die ich ihr in jeder Sekunde abgkauft habe, auch die beiden flankierenden Akteure Mila Kunis und Vincent Cassel tun ihr übriges dazu.
Klug inszeniert und geschrieben, lassen die Macher die Zuschauer relativ lange mit der Paranoia der Protagonistin bis zum kläreden Finale alleine, gleichwohl dem Schlüsselgedanken in Verbindung mit der Rahmenhandlung natürlich leicht auf die Schliche zu kommen ist.

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sachsenkrieger

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich kann die Leute verstehen, die den Film als Meisterwerk sehen. Vor allem die Leistung Natalie Portmans ist unbestritten oscarwürdig. Wie sie sich in diese Rolle verbissen hat bzw. sich in sie hineingefühlt, das kann man in jeder einzelnen Szene sehen. Unglaublich! Auch die Zerstörung ihrer Seele und letztendlich ihres Körpers durch den psychischen Terror, der teilweise von außen auf sie eindringt, teilweise aus ihr selbst heraus, ist hervorragend dargestellt und nachvollziehbar. Weiß, schwarz, perfekt, Abgang/Tod!

Mich persönlich hat der Film allerdings emotional kalt gelassen, obwohl ich mein Zelt ziemlich nah am Wasser aufgeschlagen habe. Mit einem unentwirrbaren Geflecht aus psychischen Krankheiten, wie z.B. Heulkrämpfen, Frigidität, Kleptomanie, Frontalhirnsyndrom, Kotzkrämpfen, Borderline, Creutzfeldt-Jakob, Infantilität, Paranoia, und dem Verzehr einer halben Pampelmuse am Tag, einen derartigen Extremsport auszuüben, ist schier unmöglich. Dann könnte man wohl auch einen tollwütigen, sexgeilen Tasmanischen Teufel dazu bringen, geknebelt und gefesselt, auf einem Bein steptanzend, Goethes Faust zu rezitieren.

Mehr schöner Schein als wirkliches Sein ist "Black Swan" trotzdem insgesamt ein sehr gelungener Film, den man ruhig mehrmals sehen sollte, bevor man es sich anmaßt, eine Kritik zu äußern. Hoffentlich war das jetzt keine Steilvorlage für ein Eigentor.

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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Dady

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich brauchte ehrlich gesagt 2 Anläufe um diesen etwas speziellen Film zu sehen. Beim ersten Versuch kam mir was wichtiges dazwischen.
Was soll ich sagen....leider war ich ein wenig enttäuscht. Nach dem ganzen Hype um den Film und einer Vorhersage von 8.0 waren meine Erwartungen etwas größer. Natürlich sind die Darsteller erste Sahne und Natalie Portman hat ihren Oscar auch verdient. Doch mir hat das große Highlight einfach gefehlt. In meinen Augen lief der Film erst so vor sich hin und entwickelt sich dann von einem Ballettfilm zu einem Psychodrama. Bloß diese Wandlung und auch einige Szenen haben mich jetzt nicht so umgehauen wie viele andere hier. Was aber nicht heißen soll das man "Black Swan" meiden sollte. Da man hier einen interessanten Einblick in die Welt des Balletts bekommt der mich ziemlich überrascht hat. Nichts mit rosa Tütü und prima Ballerina hier geht es um harte Arbeit, Blut, Schweiß und Tränen.

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adrian.hornung1

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Bewertung5.0Geht so

Ich weiß nicht woran es lag aber dieser Film hat mich nur gelangweilt und genervt. Der Funke ist einfach nie übergesprungen. Ein paar Szenen haben mir einfach nur die Kinnlade hinunterfallen lassen aber nicht im positiven Sinne. Ich wusste einfach nicht was ich mit diesen Szenen anfangen soll. Es war mir zu kryptisch und zu langatmich.
Die schauspielerische Leistung von von Natalie Portman ist natürlich top und zurecht mit den Oscar ausgezeichnet. Auch Mila Kunis hat ihren Job mehr als nur gut gemacht. Aber gute Schauspieler machen keinen guten Film.
Sorry ich finde diesen Film zu unrecht gehypt.

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jessilove

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Bewertung10.0Herausragend

der film war einfach unglaublich es gab einpaar szenen wo dachte omg aber es war nicht nur omg das war auch interesant man hat gemerkt wann sie von den guten zu den bösen gewechselt hat... dieser machtkapf zwischen den bösen und den guten dieser kapf wer ihren körper bezwingen wird war einfach nur :Geil: :D und ich könnte so ein nicht endend langen satzt schreiben aber egal ;D

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