Black Swan

Black Swan (2010), US
Laufzeit 108 Minuten, FSK 16, Musikfilm, Thriller, Drama, Kinostart 20.01.2011

7.6 Kritiker
65 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.6 Community
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502 Kommentare
Black Swan
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von Darren Aronofsky, mit Natalie Portman und Mila Kunis

Nina (Natalie Portman) ist in Black Swan eine ehrgeizige und leidenschaftliche Ballett–Tänzerin, die ihr Leben ausnahmslos ihrer Arbeit an der New Yorker Ballet Company widmet. Dabei wird sie energisch von ihrer Mutter (Barbara Hershey), selbst eine ehemalige Tänzerin, gefördert. Als die Rolle der Primaballerina für die Produktion des Klassikers Schwanensee neu besetzt werden soll, wird Nina von Regisseur Thomas Leroy (Vincent Cassel) favorisiert. Sie bekommt jedoch schnell Konkurrenz durch die jüngere Lily (Mila Kunis), die zwar technisch schwächer ist, aber eine Leichtigkeit besitzt, die sich nicht mit Übung erreichen lässt. Zwischen den beiden entsteht eine außergewöhnliche Beziehung, die zur Zerreißprobe für Nina wird. Immer intensiver lernt sie die düstere Seite ihres Selbst kennen, das ihr bedrohlicherweise immer ähnlicher wird.

Nach The Wrestler widmet sich Regisseur Darren Aronofsky mit Black Swan erneut der Welt des Sports. Dieses mal entwirft der Ausnahmeregisseur daraus jedoch einen psychologischen Thriller, der den Kampf einer zwanghaft besessenen Ballerina mit sich selbst thematisiert. Für die Besetzung der Hauptrolle entschied sich Aronofsky schon in der frühsten Entstehungsphase des Projekts für Natalie Portman. Die Schauspielerin bereitete sich für Black Swan über einen Zeitraum von sechs Monate mit einem täglichen Training von fünf Stunden vor. Den Zuschlag für die Rolle der Gegenspielerin bekam mit Mila Kunis überraschenderweise eine Schauspielerin, die bisher vor allem aus Komödien oder TV-Serien bekannt war. Eine richtige Entscheidung wie spätestens mit dem Darstellerpreis für Kunis bei dem Filmfestspielen von Venedig klar wurde. Dort feierte Black Swan als Eröffnungsfilm im September 2010 seine Premiere. Mit Schauspielgrößen wie Vincent Cassel, Barbara Hershey und Winona Ryder ist Black Swan auch in seinen Nebenrollen äußerst gut besetzt.

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Kritiken (44) — Film: Black Swan

beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/

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8.5Ausgezeichnet

[...]Der Film ist ein Psychodrama, das geschickt mit Metaphern spielt und die Ängste und Paranoia von Nina in den Vordergrund stellt, um dem Zuschauer lange im Unklaren zu lassen, was sich wirklich abspielt und was in ihrem Kopf geschieht. Aronofsky spielt klar seine in “Pi” und “Requiem For A Dream” perfektionierten Stärken aus und schafft es, trotz einer kafkaesken Geschichte nicht in Lynch’schen Verschwurbelungen zu versinken. Auch die Wahl der Darsteller hätte nicht besser getroffen werden können, allen voran Natalie Portman und Mila Kunis, die beide für ihre Rollen aufwendiges Ballett-Training über sich ergehen ließen, um ihre Rollen glaubwürdig ins Licht zu setzen.[...]

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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10.0Lieblingsfilm

«Black Swan» ist ein sowohl bedrückendes als auch glanzvolles Meisterwerk, das wie kaum ein anderer Film durch eine unausweichliche Wucht mitreisst.

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Corsovilla: SchönerDenken

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7.0Sehenswert

Ein Tanzfilm, der auch Psychothriller sein will, eine Tänzerin, die bis zur Selbstzerstörung nach Perfektion strebt. Billige Schockeffekte und dämliche Klischees oder gelungener Horror und die Muster eines treffsicheren Genrefilms? Ansichtssache. Nur das Lob für Frau Portman muss einstimmig ausfallen. (Mehr Streit über Black Swan im Podcast)

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sushi25: movie-fan.de

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7.0Sehenswert

Nathalie Portmann wir den Oscar bekommen, für Ihre schauspielerische und tänzerische Leistung. Die Psycho-Thematik muss man mögen, dann sind sicher noch 1-2 Punkte mehr drin.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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8.5Ausgezeichnet

filminformer-Filmtipp Januar 2011: Mit "The Wrestler" sorgte Kultregisseur Darren Aronofsky ("Requiem for a Dream"; "The Fountain") weltweit für Furore - jetzt präsentiert er mit BLACK SWAN erneut eine außergewöhnliche Geschichte voller Obsessionen. Natalie Portman glänzt in diesem spannenden Psychothriller in der Hauptrolle als ehrgeizige Balletttänzerin und ist eine heiße Kandidatin, zu mindest für eine Oscar-Nominierung. Den Golden-Globe 2010 als beste Hauptdarstellerin hat...

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Imran

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Ich bin blöd.


Hausmeister: Nerdtalk.de

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10.0Lieblingsfilm

[...] Dass sich zu den geschickten inszenatorischen Mitteln auch noch eine Hauptdarstellerin gesellt, die ihrer Aufgabe eine Wahnsinnige darzustellen überaus gerecht wird, ist ein weiterer Pluspunkt für den Film. Natalie Portman versteht es meisterhaft eine Nina darzustellen, die anfangs bieder ist und von ihrem Chef gar als „frigide“ bezeichnet wird; die sich dann aber immer mehr in den Untiefen ihrer Seele verliert, immer weitere dunkle Ecken ihrer selbst entdeckt. Anfangs unbedarft wie eine Zehnjährige, die das erste mal die Nase aus dem elterlichen Nest stecken darf und zum Ende hin die Ausgeburt von Leidenschaft und Verführung. Meiner Meinung nach durchaus einen Oscar wert. [...]

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Fricki76: Asianfilmweb.de

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8.5Ausgezeichnet

Okay, mit dem Thema Ballett kann ich nicht wirklich was anfangen, und von daher war ich skeptisch. Nun die Überraschung: Natalie Portman ist grandios, zerbrechlich, verklemmt, psychotisch. Auf jeden Fall ein heißer Oscar-Kandidat für beste Hauptdarstellerin. Auf jeden Fall spannend ist der Film auch, es gibt erotische Fieberträume und rätseln, wenn man sich fragt, wann Realität und Wahn verschwimmen... Hat mir gefallen, vor allem schauspielerisch....

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Chross

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da kann ich dir einfach nur zu stimmen ;)


Christian Alt: NEGATIV

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8.5Ausgezeichnet

[...] Black Swan ist ein absolut aufregender Film – und das im ursprünglichen Wortsinn. Die radikale Offenlegung des Inneren der Protagonistin macht ihn zum interessantesten des gerade erst begonnenen Kinojahres, auch wenn der Körperhorror nicht jedermanns Sache ist. Gerade Natalie Portman liefert in Black Swan eine ihrer besten Leistungen ihrer Karriere ab – sie trägt den gesamten Film und dürfte dafür auch bei der anstehenden Award-Season gebührend gefeiert werden.

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Khitos: Kälte Reich

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5.5Geht so

[...] Das sind die wenigen Szenen, die etwas vom Film zeigen, was er fast die ganze Zeit über nicht zeigt: Transzendenz. Es ist ironisch, dass gerade ein Film, der so auf Perfektion getrimmt ist, seine Figuren selbst über die Imperfektion von Perfektion sprechen lässt gerade seinen eigenen Fehler begeht. [...] Die ganze Laufzeit über entwickelt sich wenig. Wenig Spannung, wenig Tiefe, wenig Transzendenz. Schade, wirklich schade. Ich war ziemlich unbeeindruckt. Schöne Bilder, ja, plakativ, aber schön, ja. Lesbenszene, ja, super. Mindfuck? Nein. Subtilität? Nein. Black Swan ist nur ein etwas überdurchschnittlicher Film, der im Hinblick auf den ambitionierten Regisseur eine klare Enttäuschung darstellt. Ich musste bis zu den letzten Minuten warten, um endlich etwas zu spüren, was nicht von vornherein festgeschrieben war. [...]

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fanboy87

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stimme ebenfalls zu. völlig überbewertet!
Mich hat der film zu keiner Zeit gepackt, oder gar zum Nachdenken angeregt, (über was auch) Selbst wenn ich großer Balett Fan wär,
würde mich der Film wahrscheinlich ebenso wenig begeistern wie #eh schon...
Fazit: Muss man definitiv NICHT gesehen haben!


Marco31

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Hmmmm... nun ja, in der künstlerischen Form bestimmt ein kleines Glanzstück, aber sicher nicht das beste was 2011 und das Kino bisher hervorgebracht haben. Ein Drama, ein Tanzfilm oder doch eher ein Erotikthriller mit Schockelementen (die gar nicht so schockig sind)!? Die Story ist komisch, unüberschaubar und verwirrend. Im Prinzip hätte man nach den ersten 5 Minuten auf Pause machen können und den Streifen bis auf die letzten 20 Minuten vorspuhlen können, aber da ich mir einen Film eigentlich immer versuche ganz anzugucken, wenn er nicht zu ermüdent ist habe ich dieses dann auch hier so gehalten. Die Thematik scheint mir doch nur was für eingefleischte FANS von Schwanensee und der gleichen und da ich den tänzerischen "HÖCHSTLEISTUNGEN" einer Ballerina nur etwas in meinem Schlafzimmer abgewinnen kann, hat mich dieser Film nicht wirklich überzeugt. Stellenweise interessant, findet man zwischendurch auch Ansätze zur Tiefe, diese lassen aber leider nur allzuschnell wieder nach, daher kann man leider keine wirkliche Verbindung zur Hauptfigur aufbauen und mir dieser auch nur wenig mitfühlen, die Dialoge sind sperrlich simpel gehalten und so zieht sich der Streifen auch hin. Einzig der flotte Zungentango von Mila Kunis in dem südlichen Bereich der Hemisphäre von Portmann bringt einbißchen Licht ins dunkle. Allerdings muss ich die Leistung von Natalie Portmann wirklich loben. Denn diese war großartig und Sie hat sich den Oscar auch wirklich verdient. Sie verkörpert die schizophrene Tänzerin, die langsam (und ich meine langsam) anfängt durch zu drehen und unter dem Druck IHRER surrealen Welt zusammenbricht mit absoluter Hingabe. Das macht den Streifen leider auch nicht besser und interessanter für den Zuschauer. Das was dem Director mit "The Westler" gelungen ist, macht er mit Black Swan leider wieder wet. Nehmen wir mal die Leistungen von Portmann und die erotischen Szenen raus, bleibt diesem Film unterm Strich leider nicht viel ausser einem mittelmäßigem Eindruck.

Fazit: Wenn man Ballett sehen will, sollte mann ins Theater gehen.


Richard Lammel: DVD-Forum.at Richard Lammel: DVD-Forum.at

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10.0Herausragend

BLACK SWAN ist nicht nur ein Thriller, ein Drama, oder ein Film indem Schauspieler beeindrucken dürfen. BLACK SWAN ist mehr als ein künstlerisch wertvoller Teil der Filmgeschichte. Dieses von Darron Aronofsky inszenierte Werk ist auch auf lange Sicht gesehen ein ganz großes Stück Kino. Tief bohrt sich die Geschichte in die Köpfe der Betrachter und wird vermutlich nicht so schnell wieder wegzubekommen sein. BLACK SWAN ist verstörend, eindrucksvoll und grandios.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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8.0Ausgezeichnet

Black Swan ist ein abgründiger Thriller um Perfektionismus, Selbsthass und Selbstzerstörung. Wie die beiden gegensätzlichen Schwan-Figuren, die die Heldin verkörpern soll, verbindet auch der Film selbst Schönheit, Anmut und Grazie mit den Härten im Betrieb des klassischen Balletts.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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3.0Schwach

„Perfektion ist nicht alles“ -

Sätze wie dieser kommen zwar im Script von Mark Heyman vor, werden von Darren Aronofksy auf dem Regiestuhl aber zu keiner Zeit verinnerlich, und bisweilen sogar ins Groteske verkehrt.
In vielerlei Hinsicht ist BLACK SWAN wahrscheinlich wirklich so etwas wie die bisherige Schaffensessenz seines Schöpfers; ein Film gefangen im Vakuum zwischen gefälligen Big-Picture-Kino und dem Versuch sich von eben diesem zu entkoppeln; ein Werk, das  gerne bedeutsam wäre, und es doch nicht ist; dessen einzige Reflexion in Spiegeln und Glasscheiben stattfindet.

Es ist nicht die Oberfläche, an der Aronofskys fünfter Film scheitert, es ist vielmehr seine Oberflächlichkeit: Überzogene Branchensatire trifft auf Paranoia-Wahn und Emanzipationsdrama, und letztendlich ist es stets das mangelnde Fingerspitzengefühl, der Verzicht auf Subtilität, die BLACK SWAN genauso zusammenbrechen lässt, wie seine Hauptdarstellerin.
Es ist ein Film, der…


Kritik im Original 30 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 92 Antworten

duffy

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Ich sehe hier nur einen, der dringendst ein anderes Hobby bräuchte (na gut, wenn ich direkt nach oben schaue vielleicht zwei) und das ist Kollege Susjed.
Wer sonst nix zu tun hat ausser hier Kritiker zu beleidigen, hat im Internet wenig bis gar nix verloren.


SamHook

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122 Antworten das nenne ich mal Aufmerksamkeit.Ihm vorzuwerfen diese zu wollen ist eher Kontraproduktiv, vorallem wenn man ihm vorwirft polarisieren zu wollen....dennoch: Bei aller kühlen Analysis vermute ich manchmal bei Hitmanski und manchmal auch bei Vega, dass sich ihnen der wahre Sinn oder die Bedeutung des jeweiligen Films nicht immer erschließt, da sich Ihnen dadurch die emotionale Ebene vllt etwas mehr verschließt..Sah ich zum Beispiel bei dir ,Hitmanski, wie dort ausgeführt, bei Big Lebowski so...und ein gewisser Hang zur Selbstdarstellung und Polarisierung ist trotz allem zu sehen...Deshalb bin ich oft auch anderer Meinung, aber auch diese ist ja subjektiv (Black Swan übrigens noch nicht gesehen:) und wahrscheinlich auch nicht immer richtig. Aber einen ganz wesentlichen Punkt übersehen hier viele. Es wäre total langweilig würde man sich nicht auch mal aufregen können, und solche Charaktere braucht eine Plattform. Das ist auch der Grund warum ich die Kritiken die Konträr zu meiner Meinung sind am liebsten lesen. Wer braucht schon Bestätigung seiner vorhandenen Meinung??Andere Standpunkte sind wesentlich interessanter. Man kann natürlich über Verisse denken was man will aber jeder hat ein Recht auf seine Meinung, ob diese nun richtig oder falsch ist.Und beinahe jeder der es Wert ist darüber zu reden hat doch einen Hang zur Selbstdarstellung:) Ich für meinen Teil denke ja auch, dass sich da oft einfach die Kriterien der Gewichtung anderst verteilen und du Filme manchmal als besser empfunden hast also du sie dann analytisch bewertest.Kann man ja auch so halten.Man könnte viele der Filme die man mag in Einzelteile zerlegen und sie Kritisch betrachten und hinterfragen,.Wenn man dann wirklich objektiv ist ,sind viele Filme handwerlich schlechter als man denkt. Daher ist meiner Meinung nach eine subjektive Ebene bei einer Film Kritik nicht nur wünschenswert sonder absolut erforderlich, da ich ja wissen will wie gut der Film dem Seher gefallen hat bzw. ihn unterhalten und nicht ob er nach sturren Formeln korrekt ist. Dies ist dann aber auch eine Stilfrage des Schreibers und wieder Geschmackssache. Ich kann also nur sagen ich stimme mit dir wirklich nicht sehr oft überein, erkenne aber an es immer wieder zu lesen, schon einfach um der Hoffnung auf Besserung willen, wie du so schön sagst und schon dies ist viel Wert, weil unterhaltsam:)


Timo K.: Blockbuster Entertainment

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4.0Uninteressant

Nach mathematischen Panikattacken, LSD-Exzessen, Eso-Beerdigungen und dampfender Wrestling-Show der nun schon fünfte bemühte Aronofsky-Seelenstrip von der Mär sportlicher Selbstüberschätzung zwischen den Extremen der Kunst, die zwangsläufig zu Wahnvorstellungen führt, bis Realität und Fiktion auseinandergleiten. Nah an Cronenberg, nah an Polanski, und doch so fern von Cronenberg und Polanski. Eher eine laute Schmalspurversion angesichts dessen, was der "extravagante" Regisseur aus dem extravaganten Schwanensee-Pirouetten-Stoff destilliert. Er lässt die Portman theatralisch heulen und magern und wimmern und verzweifeln und kotzen, während die Kamera stur und hypnotisch auf ihr kleben bleibt. Portman spielt und tanzt um ihr Leben; das interpretiert sie trotz einiger Over-the-Top-Entgleisungen glaubhaft, zweifellos. Auch Cassel brilliert, die Choreographie der Balletteinlagen sowieso. Allerdings wütet im Hintergrund der ewige Handwerker mit dem ewigen Holzhammer, der seine von eindimensionalen Blindgängern überbevölkerten Handlung ebenso stereotyp wie geleckt über lauwarme Schocks physischen Körperkinos rumpeln lässt, die mit Hilfe von Spiegeln, feuchten Träumen und donnerndem Soundgetöse lange genug vorher angekündigt werden. Ein unsinnlicher denn leidenschaftlicher Film, der überhaupt nicht originell oder komplex oder etwa spannend ist, kein Film, der etwas für nuancierte Reflektion seines Sujets übrig hat, keine stimmigen Milieu-Einblicke gewährt und kein ähnliches Streben nach formaler Perfektion seines Machers erkennen lässt wie Nina Sayers. Passend hierzu Darren Aronofskys Intention grob zusammengefasst: Wer gut sein will, muss erst ordentlich masturbieren.

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ihre-herrlichkeit

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Ich glaube, ich müsste mir mal wieder die Fingernägel feilen.


ihre-herrlichkeit

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Danke für Eure Besorgtheit, Eure Besorgtheit :D


Dietmar Kesten: Filmmag.de

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7.5Sehenswert

[...] Der Film bildet mit seinen phänomenalen Tanzszenen Realitäten ab, die möglicherweise sogar wie ein kleiner Fluch auf den Tänzerinnen liegen. Es ist keine Illusion wenn man das Knacken der Gelenke hört, die blutigen Fußspitzen sieht und bei den schmerzhaften Dehnübungen dabei ist. [...] „Black Swan“ lebt von Natalie Portman. Durch sie wird der Film zu einem Ereignis von besonderer Güte [...]

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ThomasNeuhauser: arte ThomasNeuhauser: arte

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4.0Uninteressant

"Black Swan" ist ein schönes Beispiel, wie sich sogar erfahrene und geschätzte Filmkritiker von ein paar handwerklich gut gemachten Psychoszenen in einem sonst höchst banalen Film beeindrucken lassen (sogar Seeßlen in der "Zeit" vergaloppiert sich in eine krude Metaebene). Natürlich ist Natalie Portman immer schön anzuschauen, vor allem bei den vielen Großaufnahmen, die der Film bietet, und ihre tänzerische Leistung verdient jeden Respekt. Aber wie so oft bei amerikanischen Großproduktionen: Wenn es psychologisch wird, wird es banal und infantil. Um auch den schwarzen Schwan tanzen zu können, muss das schüchterne, prüde Muttertöchterchen die eigenen Abgründe entdecken – also die Sexualität und wieder einmal das damit verbundene Böse. "Ich will, dass Du Dich heute berührst", sagt der diabolische Ballettdirektor zu ihr. Huh - da ist natürlich noch die Mutter davor... Freud für Anfänger eben.

Dann steigert sich der Film zu eine…

Kritik im Original 24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 18 Antworten

ThomasNeuhauser

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c/o Gordon Cole: "Dafür braucht es dann eben mal etwas Reisserisches und Effekthascherisches." Das ist ja direkt mal ein anregender Meinungsaustausch hier (von etwas Polemik bei johnboy mal abgesehen), und da sind wir auch gar nicht mehr so weit auseinander. Ich will das nicht abstrafen, ich habe auch nichts gegen Aronofsky und von Subtilität habe ich bei "Antichrist" auch nicht gesprochen. Aber wo Lars von Trier schockiert (wenn er das überhaupt tut) und psychotische Vorgänge zeigt, da schockiert er mit intelligenteren Bildern, eben nicht mit - knack, knack - zerbrechenden Beinen (ausgerechnet einer Balletttänzerin ! Freuds Traumdeutung habe ich da etwas komplexer in Erinnerung).
Und wenn es das Reisserische, die lauten Effekte braucht, um die Massen zu erreichen, dann spricht das doch weder für den Film noch für die Masse, oder? Ich bin mir da übrigens gar nicht so sicher. Und abschließend: Die oben genannten Regisseure regen mit ihren Bildern meine Phantasie und mein Denken an - Aronofsky schlägt meine Phantasie tot und lässt mich völlig kalt.
Natalie Portman macht ihre Sache gut und darf den Oscar gern behalten, den Film rettet das nicht.
War mir ein Vergnügen.


johnboy1979

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"(...)eben nicht mit - knack, knack - zerbrechenden Beinen (ausgerechnet einer Balletttänzerin ! Freuds Traumdeutung habe ich da etwas komplexer in Erinnerung)." Tut mir leid, aber hierzu kann ich nicht schweigen. Andere Leser glauben sonst noch, das diese Argumentation etwas mit Schlüssigkeit zu tun hat. In der psychosomatischen Medizin ist es bekannt, dass gerade sehr häufig jene Körperregionen von Störungen betroffen sind, welche im Beruf oder der Freizeit eine zentrale Rolle einnehmen. Gerade bei Überbelastungen treten Störungen oder Missempfindungen auf, wie bei Tänzerin im Film.
Zudem: Etwas in Erinnerung haben = Halbwissen. Außerdem: Freuds Traumdeutung ist entstanden um die Jahrhundertwende. Heute haben wir 2011. Das zum Thema Qualifikation bezüglich des Vorwurfs der Küchenpsychologie. Einfach nochmal auf die Uni würde ich sagen.

War mir kein Vergnügen!


J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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8.0Ausgezeichnet

Psychohorrorfilm fürs Bildungsbürgerpublikum. Wenig subtil, aber sehr wirkungsvoll. So interessiert man Horror-Nerds fürs Ballet.

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xcharliex

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wollte gerade einen erguss verfassen, aber - die ersten beiden sätze kann ich einfach unterschreiben, was ich hiermit tue. danke!


Henry Spencer

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Word.


ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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8.0Ausgezeichnet

[...]„Black Swan“ ist ein unangenehmer Film. Kein einziger Moment, in dem er einem nicht Unbehagen bereitet, keiner der kargen, dunklen, kalten Schauplätze wirkt auch nur im entferntesten einladend, in keiner Sekunde fühlt man sich beim Anblick dieses Films wohl. Aronofsky inszeniert einen düsteren Alptraum, erlebt durch die Augen eines anderen Menschen und erst gegen Ende, wenn seine Schockeffekte allzu plakativ werden, wird man aus dessen Tiefen heraufgezehrt und es beginnen einem die Augenlider zu flattern. Dann häufen sich die Momente, die sich anfühlen wie kurz vorm Aufwachen, die einen daran zu erinnern beginnen, dass alles nur ein Traum ist und in denen die Illusion des Films nicht aufrecht erhalten werden kann. Und wenn man schließlich vom tosenden Applaus des Abspanns entgültig aufgeweckt wird ist man froh, „Black Swan“ hinter sich zu haben. Vorläufig zumindest. Denn Eindruck hinterlässt der schwarze Schwan. Vor allem, da Darren Aronofsky, seien seine Methoden teils platt und offensichtlich wie sie wollen, eine elementare Sache bedenkt, die das Horror-Genre (auch wenn der Film diesem natürlich nicht zuvorderst angehört) vor lauter Folterei und „alles muss gezeigt werden“-Mentalität vernachlässigt oder vergessen hat: das, was in den Gedanken des Zuschauers passiert[...]

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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8.5Ausgezeichnet

"Black Swan" verwöhnt die Sinne wie ein eingerissener Fingernagel, und wenn es so richtig weh tut, zieht Aronofsky noch einmal daran. Und doch ist sein Film, in Blut getränkt und mit der Nagelschere geschnitten, auf seine eigene und seltsame Weise auch eine schöne Hommage ans Ballett.

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Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de

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8.5Ausgezeichnet

Eine moderne Deflorations-Phantasie von Darren Aronofsky

Mit seinem letzten Film "The Wrestler“ hat er uns einen Blick hinter die Kulissen des Wrestlings-Sports werfen lassen. Jetzt zeigt er uns die Brutalität der schönen Künste – des klassischen Balletts. Darren Aronofsky, der Intellektuelle aus New York, wie er oft in Schauspielerkreisen genannt wird, liebt es anscheinend, Dinge offen zu legen. In den meisten Fällen bilden dazu die Arronofsky´schen Grundpfeiler Leidenschaft, Versuchung und Selbstaufopferung das Korsett seiner Inszenierungen. Hier geht es ihm aber nicht um die Selbstaufopferung aus dem Imperativ des Ideals im Hauptmann´schen Sinne, sondern um eine Selbstaufopferung ohne des Sich-Selbst-Bewußtwerdens.
Tanz, Ehrgeiz und Selbstaufopferung als Droge, die high macht und gleichzeitig alles ruiniert. "Black Swan" ist ein weiteres, beeindruckendes Meisterwerk von Darren Aronofsky.

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ThomasGroh: taz, perlentaucher, splatti...

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7.5Sehenswert

Was sich vorderhand als nuancierter psychologischer Thriller verkleidet, entpuppt sich im Verlauf als dunkler Schwan der Schauer-Kulturgeschichte mit großer Lust an lauten Fanfaren: Kein U-Bahn-Fenster lässt Aronofsky ungenutzt verstreichen, um nicht noch ein Doppelgängermotiv im Bild unterzubringen, selbst der Regisseur der Aufführung heißt "Zwilling" mit Namen, auch die böse Hexenmutter fehlt nicht: Mit dickem Pinselstrichen erzählt "Black Swan" ein Gruselmärchen, das nur umso effektiver wird, je unbekümmerter es Subtilitäten weit hinter sich lässt.

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Alle Kritiken (44)


Kommentare (458) — Film: Black Swan

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Kieke

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Bewertung9.0Herausragend

Einer....wahrscheinlich.....
der Besten aktuellen Filme, den ich in der letzten 2 Jahren gesehen habe.

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John Alexander Bell

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Großartig! Natalie Portman übertrifft sich selbst. Sie spielt diese Rolle mit einem derart erschreckenden Facettenreichtum, der den Film erst zu dem werden lässt, was er sein soll: ein Alptraum!
Darren Arnofski überzeugte mich schon mit Pi vor 12 Jahren. Auch Requiem for a Dream hat mich ganz schön fertig gemacht, aber das hier ist sein Meisterwerk. Viel dezenter sind die Kontraste, viel subtiler der Horror, viel präziser zeichnet die Feder (diese Metapher konnte ich mir nicht verkneifen) eine unglaublich düstere Geschichte, die stetig weiter in die tiefschwarze Hoffnungslosigkeit fällt, um in der extremsten Düsternis zu verschwinden und sich darin aufzulösen.
Grandios!

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Martin Jurgeluks

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Grandioser Beitrag!


John Alexander Bell

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Danke :)


Nelson1901

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Bewertung4.0Uninteressant

Hab mir den Film mit meiner Freundin angesehen, die ihn unbedingt mal sehen wollte. Vorher war ich noch hier bei Moviepilot und hab mir meine Vorhersage angeschaut: 7,5. Muss ja ein super Film sein, dachte ich mir. Je länger der Film lief, umso enttäuschter wurde ich. Dass es ein Ballettfilm ist, war mir ja klar, aber dass er so öde ist, hätte ich nicht erwartet. Schauspielerisch mag er gut sein, aber dieses filmische Durcheinander nervte dann doch. Was ist real, was nicht? Es gibt sicher einige gute Minuten, aber am Ende war der Film doch nicht wirklich mein Geschmack. Meiner Freundin, die ihn unbedingt wollte, sagte er im Übrigen auch nicht wirklich zu. Sie wollte ihn nur wegen des grossen Hypes sehen ... und wurde enttäuscht.

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Sanylein

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Bewertung7.0Sehenswert

Obwohl ich Natalie Portman nicht leiden kann, uns sie mir schon echt viele Filme kaputt gemacht hat, war ich sehr positiv überrascht. Es war recht interessant und sie spielte glaubwürdig. Man muss aber dazu sagen das die ersten 30-35 Minuten eher langweilig waren.

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sitzdisko

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Bewertung7.5Sehenswert

woooa, die mudda !!!

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Gerry1974

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einfach nur genial,Natalie Portman spielt Brilliant in einem sehr spannenden und packenden Tanzfilm.

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robin.fleu

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich kann mich den Worten der bezaubernden Natalie Portman nur anschließen. Der Film hört an seinem Höhepunkt auf und kann anschließend mit Recht von sich behaupten, perfekt gewesen zu sein.
Man ist, wie die Protagonistin, durch die Dinge, die sich ihr auftun, hin und her gerissen. Wem kann man vertrauen? Kann man irgendwem vertrauen? Und wenn nein, auch nicht sich selbst?

Ich selber habe mich anfangs gesträubt den Film zu gucken. Ich will nicht sagen, ich hasse Filme, in denen Ballet den Großteil der Handlung in Anspruch nimmt. Ich bin aber auch nicht ihr aller größter Fan.
Nachher haben ein, zwei Freundinnen von mir behauptet der Film wäre sehenswert, was mich aber auch nicht wirklich überzeugt hat.
Nichts desto trotz wollte ich heute Nacht einen sehr intelligent gemachten Film sehen. Mein mir liebster und von mir auch am meisten gesehener Film ist Fight Club. Am Ende, als der, von Edward Norton gespielte Erzähler der Geschichte, sich das Schauspiel dessen, was sein Unterbewusstsein angerichtet hat, ansehen muss, dachte ich mir nur "WOW!".
Hierbei war es ähnlich. Ich wollte nicht, dass der Film schon zu Ende ist, wobei alles entschlüsselt war, keine offenen Fragen mehr waren.
Ich persönlich, werde ab diesem Moment jeden Film, der viel von sich hält, mit diesem hier vergleichen, da ich mich von seiner Durchdachtheit, und der brillianten schauspielerischen Darbietung verzaubern hab lassen, wie Natanlie Portman sich von Mila Kunis.
Mich und ich glaube viele andere hat sie in dem Film in Ihrer Nebenrolle wahrscheinlich auch ver- und bezaubert.

In diesem Meisterwerk kommt nichts zu kurz und ich bereue es heute Nacht, es nicht im Kino hab sehen zu dürfen.
Ein, dadurch, dass er Hollywood-unabhängig ist, Indipendent-Blockbuster, der seines gleichen lange suchen wird.

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DerDude_

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Bewertung7.5Sehenswert

Das Aronofsky kein Mann fürs Subtile ist , dürfte seit "Requiem for a Dream" jedem klar sein. Doch wo er damals ein Meisterwerk schuf ,scheitert sein "Black Swan" an seinem Verlangen (ironischerweise) Perfektion zu erreichen.
Damit das nicht falsch verstanden wird : "Black Swan" ist kein schlechter Film. Aronofskys Stilmittel sind fantastisch und auch die ,von mir gehasste ,Wackelkamera kommt diesmal gut zum Einsatz. Auch haben die Tanzsequenzen eine extrem visuelle Wucht ,welche im fantastischen Finale des Filmes den absoluten Höhepunkt erreicht. Unterstützt von der wunderschönen Musik von Clint Mansell ist "Black Swan" in Audio/Visuellem Bereich wenig vorzuwerfen.
Und doch ist "Black Swan" alles , nur kein Meisterwerk. Nicht nur ,das sehr früh klarist ,wohin sich die Story bewegt , sondern auch durch die extreme Flachheit und seine völlig fehlende Wucht , die "Requiem for a Dream" damals zum Meisterwerk machte. Aronofskys Figuren bleiben Stereotypen und die Dialoge sind mehr als flach. Die Schockeffekte bekommt ein B-Film besser hin und wer die Traumsequenzen tief und verwirrend findet , hat wohl noch nie einen David Lynch Film gesehen. Zwar ist Natalie Portmans Darbietung wirklich gut ,aber nicht der Kracher wie oft beschrieben. Sie liefert genau das , was Darstellerpreise wie die Academy , wollen : Grenzenloses Over-Acting und komplette Aufopferung.
Letztendlich ist "Black Swan" ein Film ,den ich nicht hasse und immer wieder sehen kann ,der aber leider dem absoluten Überhype nicht gerecht wird. Aronofsky hat das Talent , aber wenn ich einen psychologischen Horrorfilm sehen will , sehe ich mir "Antichrist" an ,wenn ich mich verwirren lassen will sehe ich mir einen David Lynch an und wenn ich einen guten Aronofsky sehen will , sehe ich mir "Requiem for a Dream" an.

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DerDude_

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Dann ist Black Swan mehr Swa als Lynch


Kieke

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Yo mehr Swa-nensee ;-)


Starbuck_Bln

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Bewertung5.0Geht so

Eine tanzt um das Kuckucksnest

Eines vorab: Ob einem dieser Film gefällt oder nicht, hat nichts mit der schauspielerischen oder filmhandwerklichen Qualität zu tun, sondern ausschließlich mit dem persönlichen Geschmack. Die Qualität ist zweifellos vorhanden. Dennoch gefällt mir der Film nicht. Besser gesagt: Diese Ansammlung von Mutter-/Tochterkonflikten, Magersucht, Verklemmtheiten, Selbstverstümmelungen, Wahnvorstellungen und anderen starken Persönlichkeitsstörungen ist vermutlich eher ein Fall für weibliche Filmfreunde, für Homophile, Ballettliebhaber und für die Psychiater.

Da half auch die schöne Musik und die Ästhetik in einzelnen Filmpassagen nicht, mir Erholung von geballtem weiblichem Wahn zu verschaffen. Der Abspann war dann wie eine Erlösung.

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M4x1k1ng

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Lily hat schon recht, wenn sie sagt Ballett ist nicht für jeden was. Anfangs hatte ich ein paar Bedenken deswegen, aber es hat sich herausgestellt, dass wenn man sich darauf einlässt, dieser Film genial wird. Ich persönlich fand die Fusion der einzelnen Elemente aus Thrill, Horror, Fantasy und Drama wirklich interessant, denn durch sie wird eine Atmosphäre geschaffen, die einzigartig ist. Die Schauspieler passen perfekt in ihre Rollen (zumindest ist mir keine bessere Besetzung in den Sinn gekommen). Auch Kameraführung und der Ton sind stimmig. Für mich einer der besten Filme.

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Moe

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Bewertung9.5Herausragend

Ein typischer Aronofsky-Film. Ich komme einfach mit seinem Stil klar, andere nicht.
Dann die Ballett-Thematik hat mich keineswegs abgeschreckt, weil das bei Aronofsky eben egal ist. Das Happy End bei ihm ist immer eine Tragödie.
Das finde ich jedes Mal faszinierend.
Mila Kunis war für mich der heimliche Star in diesem Film, sie hat es, meiner Meinung nach, Natalie Portman nicht leicht gemacht.
Auch die Musik und die Kostüme waren grandios.
Insgesamt ein schöner Psycho-Thriller.

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hollygolightly1

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer der besten Filme aus dem Jahre 2010/2011.
Er ist interessant und schockierend, ein Thriller eben. Natalie Portman spielt sehr gut und hat den Oscar verdient.
Es gibt Parallelen zu Aronofskys früherem Werk "The Wrestler", wobei ich Black Swan bevorzuge. Wahrscheinlich auch, weil ich Ballett ansprechender als Wrestling finde.
Dieser Film ist stark aber sicherlich nicht für jeden etwas.

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J.-F.

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Bewertung7.0Sehenswert

Das der Film mir so unter die Haut geht, das hätte ich nicht gedacht. Auch wenn Ballett nicht jedermanns Ding ist/sein sollte, kann man diesen Film gut gucken. Allerdings nichts für Leute mit ganz schwachen Nerven.

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mogerdo

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Bewertung10.0Herausragend

Mit Black Swan präsentiert Aronofsky einen Film, dem es gelingt, mich tief in seine Stimmung hineinzuziehen. Elemente aus Surrealismus, Horror und die emotional tiefgreifende schauspielerische Darstellung vereinen sich dabei perfekt und generieren eine subtile Spannung, die sich kontinuierlich zu einem dramatischen Höhepunkt entwickelt und mit einer äußerst stimmigen Ästhetik vereint.
Ein in sich perfektes ästhetisches und emotionales Meisterwerk, das eine tiefe Faszination entfaltet.

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blockbusterandmore

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Bewertung9.0Herausragend

"I had the craziest dream last night about a girl who has turned into a swan, but her prince falls for the wrong girl and she kills herself.” -

Die Menge applaudiert, die Bühne bebt. Natalie Portman und Regisseur Darren Aronofsky bitten zum Ballet und Tanz mit dem tragischen und düsteren Drama "Black Swan,” welches dem sehr eigenwilligen, unkonventionellen und zunächst etwas gewöhnungsbedürftigem Schaffen "The Wrestler” in Punkto Qualität mitnichten nachsteht.

Regisseur Darren Aronofsky zieht mit "Black Swan” absichtlich seine Parallelen zu seinem vorherigem bekanntem Schaffen "The Wrestler”, besonders wenn es darum geht, die psychologischen und physiologischen Auswirkungen eines bestimmten Metiers auf das Seelenlieben bestimmter, auch seelisch krank gewordener Protagonisten offenzulegen. Der eigene Körper ist das wichtigste Kapital, das Mittel, um in einer seit jeher unmenschlich gewordenen Branche / Welt / einem existierendem Mikrokosmos zu bestehen und um die eigene Karriere um jeden Preis vorantreiben zu können. Das Leben ist ein ständiger Kampf, ein Kampf um mit sich selbst im reinen zu sein und sich auch gegenüber anderen zu behaupten. Schafft man dies nicht, liegt das eigene Leben in Schutt und in sozialer Asche. Es ist im nachhinein nicht mehr viel wert. Diesen Umstand lebte uns Darren Aronofsky schon in "The Wrestler” vor, in dem ein zerschundener Mickey Rourke am Anfang des Filmes die Trümmer seiner Existenz aufsammeln durfte und noch einmal alles für seinen Traum von einem besserem Leben gab, auch wenn dies das den sicheren Tod bedeutete. Die klassische "Fall and Rise Erzählung” wurde also umgekehrt. In "Black Swan” hingegen steht die Protagonistin am Anfang ihrer Karriere, wo alles um sie herum noch im vermeintlich heilem Glanze erstrahlt, ist aber ebenso bereit alles zu geben, selbst im Falle der schlimmsten Konsequenzen für Körper und Seele, um ihren "Traum" vom Ballet zu verwirklichen. Denn vor einem mißratenem Leben fürchtet sich im inneren. Sichtbar wird dieser Aspekt z.B. auch am Auftritt Winona Ryders, welche als alternde Ballerina Beth Mcintyre exzellent die exakten Schattenseiten des Business und eine Art negatives Echo der Zukunft für Ballerina Nina verkörpert, von welchem der Betrachter einer Ballettvorführung so oder so nichts mitbekommen wird.

Die Frage blebt also offen inwie weit die Protagonistin Nina für alles positiv zu erreichende gehen wird. Und hat sie überhaupt das seelische Gleichgewicht, die Nerven, ist sie belastbar genug, um am Ende ihren "Traum" von Ballett leben zu können? Oder erweist sich das gesehene zum Abschluss von "Black Swan" nur als scherzhafter böser Traum, den die Protagonistin geträumt hat, gar als weitere Wahnvorstellung, oder doch als die Realität, scheidet die Protagonistin doch dahin (wie in Tschaikowskis berühmter Vorlage?) Mit kühler Raffinesse und handwerklichem Geschick setzt Regisseur Darren Aronofsky "Black Swan" als doppelbödiges, horrorhaftes und hinterfotziges Spiel um Fakten,Realität und Fiktion in Szene...Zum einen zelebriert er die "Schönheit" des Ballets, holt zum anderen holt er die gesamte Ballettbranche aber gekonnt auf den Boden der Tatsachen zurück, wenn er diese als zum starken Teil menschenverachtend entlarvt und ihr den entsprechenden, bitterbösen Seitenhieb mit dem Schicksale Ninas am Ende von "Black Swan" zufügt...

"Black Swan” ist ein sehr eindringliches, manchmal unterschätzes und auch zu Unrecht verrissenes Werk, in dem das Kinoerlebnis als zu erlebende, visuelle und emotionale Grenzerfahrung, als "roller coaster ride" und (ähnlich wie in David Finchers "Fight Club") nervenzerrender "Mindfuck" Thrill zelebriert wird, nebst spassiger, augenzwinkender Vertrashung der entsprechenden, späteren, satirisch zugespitzt anmutenden Wahrnehmungen der Protagonistin. Aus einer wieder dokumentarisch anmutenden Position nähert sich Darren Aronofsky seinen Figuren sorgfältig und spart dabei schon mal gesehenes im Genre nicht aus. Aber das tut der Sache keinen Abbruch. Die wichtigste Darstellerin des Filmes, Natalie Portman alias Nina, wird als vermeintliche Sympathieträgerin und Identifikationsfläche installiert, damit man vordergründig mit dem gesehenen ersteinmal warm werden kann, aber ebenso einen tiefen Blick in deren seelische Abgründe riskieren darf. Und Natalie Portmans Performance ist keineswegs so ausdruckslos und starr, wie es ab und an zu vernehmen ist. Denn schaut man in ihre Augen, vernimmt man die ganze Bandbreite an menschlichen Emotionen intuitiv. Man achte nicht nur auf die Gestik und Mimik ihres Mundes und ihrer Hände, sondern lenke seinen Blick in alle Richtungen. Aus Natalie Portmans Augen liest man Emotionen wie Verzweiflung, Furcht, Anspannung, Angst, Naiviität und viele weitere interessante Emotionen heraus.

Und Darren Aronofsky beschreitet seinen narrativen Pfad konsequent, wenn er die innere Verzweiflung und Hilflosigkeit seiner Protagonistin "Nina” entsprechend nüchtern dem Betrachter näher bringt, mit den modern eingesetzten Mitteln wie der Steadycam auf Distanz bleibt, ihren für außenstehende manchmal grotesk anmutenden körperlichen wie psychischen Kampf "mit dem innerem Schweinehund” in wunderbare Bilder verpackt und auf den Betrachter losläßt, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Wer Darren Aronofsky kennt, der weiß, das er kein Mann der subtilen Regiekunst ist, wie schon "The Wrestler” bewiesen hat, wenn Mickey Rourkes Leiden auf den maximalen Effekt hin ausgelegt waren. Es wurde geblutet und gelitten. Und auch in "Black Swan” weicht Aronofsky keinen Milimeter von seiner Marschroute ab. Warum sollte er auch subtil und altmodisch inszenieren, wie es vor über 40 Jahren bei Regisseuren wie Roman Polanski in Mode war? Das heutige, modernen Publikum liebt das Entertainment, wirkt ab und ein wenig abgebrüht und ist durch überholte, subtile Mittel technische Mittel / Mätzchen / Tricks vergangener Tage und zu langatmige Einstellungen kaum noch in das Geschehen miteinzubeziehen.

Es ist zwar nicht von der Hand zu weisen, das Darren Arofnosky eine prätentiöse Herangehensweise pflegt, die manchen unverständlich erscheinen mag und welche "Black Swan” ein ganz klein wenig die Spannung der beigefügten Thrillerelemente raubt, man kann aber nicht behaupten, das KOMPLETT spannungsarm inszeniert wurde. Denn visuell / handwerklich erweist sich Regisseur Darren Aronofsky als genial und nutzt seine schockenden Mystery / Horrorelemente Elemente eh nur dazu, um den dramatischen Part von "Black Swan” genüsslich auf die Spitze zu treiben. Und das gelingt im ausgezeichnet. Lässt man sich von der sogartigen, emotionalen Wirkung von "Black Swan" mitreißen, wird man auch vom Finale nicht kalt gelassen zurück bleiben. "Black Swan" erweist sich als fesselnder Mindfuckthrill, welcher sich Gott Sei Dank in den richtigen Momenten nie allzu ernst nimmt, um dann in viel zu biederer Manier die ausbeuterischen, modernen Unterhaltungs/Verstumpfungsmechanismen der "Ballet Branche" an Hand der Protagonistin offenzulegen, nur dieses Mal befinden sich die Bretter, welche die Welt bedeuten, nicht im Wrestler Ring, sondern auf der Balletbühne, nicht Randy "The Ram Jam" wird zum Teil eines bitteren, inszenatorischen Abgesanges auf die Medien und den gesamten Konsum orientierten und immer seelenloser werdenden Unterhaltungszirkus, sondern Nina mit Tütü und Balletschuhen, deren zunehmender "Wahnsinn" und unvermeidlicher Seelenstriptease für den Betrachter schon beinahe satire/abschussreif und fortwähhrend amüsant erscheinen, die BÜHNE (während des Trainings und des Finales) offenbart sich in "Black Swan" als Fallgrube für alle Beteiligten, legt alle Protagonisten gnadenlos mit der ganzen Bandbreite an gesammelter, menschlicher, emotionaler Verkommenheit offen.

"Black Swan" hält gekonnt vielerlei Suspense Momente in Bezug auf die verschiedenen Meta/Identitätsebenen der Protagonistin bereit, um dem heutigem Betrachter eine Leidenstour der besonderen Art vorzuführen, sprich um diesem überzeugend zu zeigen, wie schwer es ist, mit dem eigenem Willen das Fleisch des menschlichen Körpers so zu beherrschen, bis man dieses vollständig unter Kontrolle / konditioniert hat, kann man nur noch die perfekte, nicht zu überdosierte Technik im modernen Filmemachen einsetzen. Darren Arronofsky zeigt stets rücksichts- und kompromisslos, welcher Prozeß zur inneren Übernahme des Geistes für die Kontrolle des Fleisches, auch im monotonen und im nachhinein immer verwirrenderen Alltag der Protagonistin, von Nöten ist, damit man dazu in der Lage ist, körperliche Höchstleistungen zu vollbringen.

Aber was passiert, wenn bestimmte Grenzen der menschlichen Belastung erreicht werden und diese per Geist auch noch überschritten werden, auch wenn Druck von außenstehenden erzeugt wird? Dies kann unter Umständen fatale, negative Konsequenzen haben, und zwar für den Körper "und” den menschlichen Geist. Fakt ist, das der oft gewählte "Coming Of Age Background” im Drama, sprich der Kampf mit Identitätsfindung und dem erwachsen werden, gewiß kein thematisch neuer Ansatz ist, und auch das Ende dürfte bei ein bißchen mitdenken klar sein, weil man weiß, das "Black Swan” halt wie erwähnt ein psychologisch, raffiniertes, doppelbödiges Spiel und Aufgriff der Thematik Tschaikowskis ist, aber es funktioniert dank straighter Inszenierungsweise, schürt Emotionen und Gänsehaut. Am Ende bleibt man nach zeitwilligen amüsanten Momenten schockiert vom gesehenem zurück, das Lachen bleibt dem Betrachter im Halse stecken. Durch den krankhaften Ehrgeiz ihrer Mutter Erica (überzeugend: Barbara Hershey) angespornt, welcher einst die große Karriere im Ballett verwehrt blieb, leidet "Nina” an einem krankhaftem Perfektionswahn, welcher sie unbemerkt immer weiter in Richtung Abgrund zieht. So etwas wie wahre Gefühle, sprich Empfindungen wie Liebe, existieren im Zuge des Heranwachsens und des täglichen Balletdrills nicht für sie, etwaige erste sexuelle Entdeckungen / Erfahrungen sind ihr ebenso fremd, sie werden sich in der Konsequenz irgendwann später von alleine ergeben, was zutiefst human ist und entsprechend im Script erarbeitet wurde.

Wie verhält es sich aber, wenn man SEXUALITÄT als eine Form von PSYCHOTERROR "dafür" nutzt, um seine (Schutz)Befohlenen in moralisch korrupter Manier unter Druck zwecks erreichen größerer Ziele zu setzen? In wie weit lassen sich viele Individuen der Branche übrhaupt manipulieren, "um" die gesteckten Ziele zu erreichen? Wie fühlt man sich als jemand, welcher in seinem Rückzugsort dem Einfluss anderer erliegt und dann irgendwann feststellt, das ihm außer dem Ballett / seinem Beruf im Alltag nicht mehr viel geblieben ist? Sind die Folgen nicht fatal, nicht nur für den Körper, sondern auch für den Geist? Für die Beantwortung der ersten beiden Fragen erweist sich Vincent Cassel in seiner Rolle als der richtige Darsteller, welcher als chauvinistisches "Schwein", kreativer Künstler und Exzentriker Thomas Leroy einen wesentlichen Teil dazu beiträgt, das die Protagonistin Grenzen überschreitet, welche sie besser nicht überschreiten sollte. Zum einen in pointierter Manier in Szene gesetzt (Mila Kunis und Natalie Portman in der entsprechenden, bekannten Szene), zum anderen in bitterböser und raffinierter Weise eingefangen gilt auch hier wieder: das Showgeschäft ist das sclimmste Geschäft von allen. Ist man diesem um jeden Preis verfallen, schließt man einen Pakt mit dem Teufel / verkauft diesem seine Seele (entsprechend wird Ninas Tanz am Anfang von "Black Swan" mit der personifizierten Finsterniss offenbart) gibt es kein zurück mehr.Als Konsequenz kann die Protagonistin ihrem finalem Schicksal halt nicht mhr entkommen.

"Black Swan” läßt sich zwar nicht als kompletteMediensatire lesen, wenn Charaktere wie Thomas Leroy z.B. ein wenig gewollt überspitzt dargestellt werden, am Ende jedoch als Seitenhieb auf unsere modernen, kulturellen, ausbeuterischen Verblödungs/Showbizmechanismen, wobei das Finale keine tiefgründigen Antworten zur Thematik liefern soll, sondern den Betrachter zum nachdenken über das gesehene Dank des überaus variablen Spiels mit dem entsprechendem, geschaffenem Subtext auffordert. Darren Aronofsky appelliert an die Mündigkeit des Betrachters, welchem die Aufgabe zuteil wird, "Black Swan" in seiner Komplexität entsprechend zu entschlüsseln, zu verstehen, zu interpretieren, zu deuten, richtig zu erfassen. Es wird lediglich mit den Mechanismen und den wahren Methoden der unmenschlichen Ballettbranche auf mehreren Metaebenen abgerechnet.Für eine komplette Satire ist "Black Swan" insgesamt, trotz gelegentlicher Augenzwinkerei, dann doch zu ernst im Unterton geraten. Natalie Portman spielt das "schmutzigste Opfer” der Branche. Und die Darstellungen der "sexuellen” Erfahrungen Ninas werden einigen mit Sicherheit zu weit gehen und wohl naserümpfend als Tabubruch aufgefaßt werden, sind aber optisch und narrativ unausweichlich bzw. werden von Darren Aronofsky brutal und in ehrlich Weise festgehalten.

Festhalten lässt sich, das "Black Swan” in Punkto schauspielerischer Qualität her ebenfalls überdurchschnittliches bietet, und das liegt nicht nur an der vielzitierten Leistung von Natalie Portman. Auch Vincent Cassel ist ein absoluter Top Schauspieler und stellt dies in "Black Swan” eindeutig unter Beweis. Barbara Hershey macht ihre Sache ebenfalls gut und gefällt in ihrer Rolle als alles heimlich kontrollierende Instanz, welche sich als gewiss nicht unschuldig am Schicksal der Protagonistin erweist. Der Rest des Castes gefällt dank solidem Spiel. Nicht unerwähnt soll auch der Score von Clint Mansell bleiben, welcher "Black Swan” stets harmonisch mit klassischen Stücken / dem richtigem Tonfall untermalt. Technisch ist "Black Swan”, wie bereits kurz erwähnt, hervorragend in Szene gesetzt worden. Matthew Libatique zeichnet sich für visuell atemberaubend eingefangene Bilder verantwortlich, welche sich regelrecht in die Netzhaut , und in das Gedächtnis des Betrachters einbrennen. Wenn Natalie Portman sich im letzten Drittel des Filmes ihrer "Nemesis" stellt, ihre angestauten Komplexe überwinden möchte und dafür im Finale um Leib und Seele tanzt, ist all das einfach nur wunderbar anzusehen.

Fazit: "Black Swan" erweist sich auf einer bestimmten Ebene zwar etwas vorhersehbarer als "The Wrestler" inszeniert, offenbart sich aber als ein überaus starkes Stück Film, welches sich stets am Rande der inszenatorischen Perfektion bewegt. Man kann Darren Aronofsky mal wieder nur zum gelingen dieses außerordentlich guten Filmes gratulieren. Aber irgendwie hat man das auch erwartet im Angesicht bestimmter Beiträge wie "Requiem for a dream" und "The Wrestler." Hut ab!

"Nina, what did you do?"
"I felt it. Perfect. I was perfect."

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Nyarlathotep68

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Bewertung3.0Schwach

Der Film ist völlig überbewertet und ich kann mir den Hype, der da gemacht wurde, nur dadurch erklären, dass viele wohl offensichtlich glauben, dass ein Film, der von Kunst und Psychose handelt, atomatisch auch tiefsinnig und brilliant sein muss. Dabei sind die Bilder bescheiden, die Geschichte ist oft lächerlich (denke da z. B. an den Tipp von Direktor Leroy, der Ballerina Sayers in einer "kleinen Hausaufgabe" empfiehlt, zu Hause einmal ordentlich zu masturbieren, damit es auch mit den dunklen Aspekten beim schwarzen Schwan klappt) und was mich am meißten ärgert, ist dieses Gerede von der großen Kunst, die nur in Todesnähe oder an der Schwelle des Wahnsinns oder, wie im Falle von Nina Sayers, darüber hinaus möglich ist. Das ist mir hier gar zu platt und pathetisch. Und schließlich ist das ganze ja auch noch eine Entwicklungsgeschichte. Wie gelingt es einer hohtalentierten, unter psychischen Problemen leidenden Ballerina zu einer großen Künstlerin zu werden? Indem sie verrückt wird und stirbt, ist die Antwort des Flims. Na ja... 3 Punkte gibt es für die wirklich gute Natalie Portman, die hier leider auch nicht mehr viel retten konnte.

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fischflosse

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Bewertung5.5Geht so

Nach audiovisuellen Gesichtspunkten ist Darren Aronofsky einer der besten Regisseure unserer heutigen Zeit. Deshalb und weil ich seine vier vorherigen Filme sehr mochte beziehungsweise Requiem for a Dream und The Fountain einer meiner Lieblingsfilme des letzten Jahrzehnts sind, habe ich mich natürlich auch riesig auf Black Swan gefreut. Auch Black Swan ist audiovisuell ein einziger Genuss, wenn Nina immer schizophrener wird und ihre Phantasie ihr mehr und mehr Streiche spielt, dann geht es durch das einsetzen von Special Effects, Schatten, Musik und Spiegel den Zuschauer ganz ähnlich. Nur ist das eben nicht alles was einen Film ausmacht. Charakterzeichnung und die Geschichte sollten genauso wichtig, wenn nicht noch wichtiger sein und hier hat Black Swan so seine Probleme.
Mehr unter: http://neoretrospektive.wordpress.com/2011/12/21/black-swan-black-swan/

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Kösti 31

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Bewertung7.5Sehenswert

nach 30min -> :( *meh*
nach 70min -> :| naja
am Ende -> :O fuck yea :)

Portman und Kunis waren der Anlass, dass ich mir den Film mal angesehen habe. Erst dachte ich, es sei eine große Enttäuschung - aber die letzte halbe Stunde entschädigt doch einiges und zeigt, warum der Film so preisgekrönt ist.

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Keky

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Der Film ist klasse!!!!" würde man behaupten wenn ein Film ausergewöhnlich ist., aber Black Swan ist alles andere. Über die Schauspielerische Seite gibt es nichts auszusetzten, jedoch macht gute Schauspielerische Leistung ein FIlm nicht zu ein guten Film. Der Film wird als ein Psychothriller bezeichnet, also ein Film wo die Wahrnehmung der Figuren nicht einzuordnen sind( ob sie real sind oder nicht), er verdient dies jedoch nicht. Schon die ersten Verusche den Zuschauer zu verunsichern geht in die Hose, genau wie die langanhaltende Spannung (einer der wichtigsten Elemente von Thriller) durch die vorhersehbare Handlung. Man könnte über diese Punkte hinwegschauen, wenn der Film einen zum nachdenken bewegt.

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ash-williams

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Bewertung3.5Schwach

Black Swan ist ein komischer Film durch und durch. Er ist komisch im Sinne von seltsam, da er eine recht ungewöhnliche Herangehensweise an das Thema Leistungstanzen (was ja schon ein nicht allzuhäufiges Thema in großen Produktionen ist) darstellt. Er ist aber auch komisch im Sinne von lustig, da man, sofern man nicht in den Bann des Films gezogen wird, was bei einigen Personen sicherlich passierte, einige Szenen als unfreiwillig komisch erlebt. Ich musste nicht selten schmunzeln. Die Protagonistin ist entweder so nervig schüchtern, dass man am liebsten reinschlagen möchte, oder sie wird von Portman dermaßen overacted, dass man nicht mehr kann vor Lachen. Wie man es auch dreht und wendet, für mich ist Black Swan sicher nicht das, was die Filmemacher im Sinn hatten. Das einzig Positive ist ist die Musik und einige der Tanzszenen, die wirklich schön anzusehen sind (vor allem, weil Portman die Klappe hält).

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Le Samourai

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so ist es.


Kieke

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"da man, sofern man nicht in den Bann des Films gezogen wird, was bei einigen Personen sicherlich passierte"

was soll ein Film anderes machen. ? - Das ist doch das beste, was man über einen Film sagen kann.
Sich dem Bann zu entziehen stellt das Filmerlebnis in Frage. Film ist doch kein "episches Theater".
Sich mutwillig den Bann zu entzeiehen, nur um etwas "unfreiwellig Komisch" zu sehen.. ist schwach.


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