Black Swan

Black Swan (2010), US Laufzeit 108 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Musikfilm, Kinostart 20.01.2011

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7.6
Kritiker
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7.4
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592 Kommentare
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von Darren Aronofsky, mit Natalie Portman und Mila Kunis

Als Nina tanzt sich Natalie Portman im oscarprämierten Black Swan die Seele aus dem Leib und hat dabei nur ein Ziel: Perfektion.

Nina (Natalie Portman) ist eine ehrgeizige Ballett-Tänzerin bei der New York Ballett Company, die ihr ganzes Leben auf ihre Leidenschaft ausgerichtet hat. Wenig überraschend, aber umso befriedigender ist es für sie, als sie bei Schwanensee von Regisseur Thomas Leroy (Vincent Cassel) für die Hauptrolle ausgewählt wird. Doch die Freude hält nicht lange an: Schnell bekommt sie Konkurrenz von der jungen Lily (Mila Kunis), die zwar nicht Ninas gute Technik besitzt, insgesamt aber einen leichteren Tanzstil hat, den Nina auch mit noch so viel Übung nicht vermag, nachzumachen. Lily fasziniert und ängstigt sie im gleichen Maße und Nina driftet immer weiter ab in eine Welt, in der sie nicht mehr weiß, wer sie wirklich ist.

Hintergrund & Infos zu Black Swan
Nach The Wrestler widmet sich Regisseur Darren Aronofsky mit Black Swan erneut der Welt des Sports. Dieses mal entwirft der Ausnahmeregisseur daraus jedoch einen psychologischen Thriller, der den Kampf einer zwanghaft besessenen Ballerina mit sich selbst thematisiert. Für die Besetzung der Hauptrolle entschied sich Aronofsky schon in der frühen Entstehungsphase des Projekts für Natalie Portman. Die Schauspielerin bereitete sich für Black Swan über einen Zeitraum von sechs Monaten mit einem täglichen Training von fünf Stunden vor. Den Zuschlag für die Rolle der Gegenspielerin bekam mit Mila Kunis überraschenderweise eine Schauspielerin, die bisher vor allem aus Komödien oder TV-Serien bekannt war. Eine richtige Entscheidung, die mit dem Darstellerpreis für Kunis bei dem Filmfestspielen von Venedig belohnt wurde. Dort feierte Black Swan als Eröffnungsfilm im September 2010 seine Premiere. Mit Schauspielgrößen wie Vincent Cassel, Barbara Hershey und Winona Ryder ist Black Swan auch in seinen Nebenrollen prominent und erstklassig besetzt.

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Cast & Crew


Kritiken (47) — Film: Black Swan

_Garfield: Blogbusters

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7.5Sehenswert

Spirituelle und fleischliche Metamorphose im Schwanen-Gewand. Aufmerksame Milieu-Studie auf der einen, pompös arrangiertes Bühnenstück auf der anderen Seite. Schon alleine deshalb absolut sehenswert, weil kaum etwas vergleichbares existiert. Manche sagen Ideen-Verwertung, andere Ideen-Klau. Ein Film der ganz großen Gesten. Selten subtil, aber immer interessant. Portman opfert sich auf für ihre Rolle, Mansell interpretiert altbekannte Klänge neu und Aronofsky erweist sich einmal mehr als der Mann für's Gro(ß/b)e. Lob gibt es vor allem für eine wie entfesselt agierende Kamera. Da folgt eine herausragende Choreographie auf die nächste, ein effektiv eingestreuter Effekt auf den nächsten. Immer von einer ebenso konzentrierten, wie passenderweise zum etwas platten Pathos neigenden Regie begleitet. Und „Black Swan“ hat sie auch - die ganz großen Momente. Er findet sie - die ganz großen Gesten. Ein filmgewordenes Bühnenstück eben und deshalb natürlich nicht subtil. Immer auf der Suche nach dem nächsten theatralischen Blick, der nächsten pathetischen Geste. „Black Swan“ ist kein Film der großen Dialoge, Aronofsky's Weg ist ein nonverbaler, einer der alle Worte erübrigenden Bildsprache. Eben einer, der der Sprache des Balletts entspricht.

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Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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10.0Herausragend

[...] Aronofsky hat mit Black Swan ein opulentes Drama, gespickt mit Horror-Elementen entwickelt, was auf ganzer Linie zu überzeugen weiß. Ninas Welt wirkt so trostlos und bedrohlich, dass man als Zuschauer ihr schon Respekt zollt, dass sie morgens noch bereit ist, das Haus zu verlassen. An immer mehr Orten meint sie, sich selbst zu erblicken, entdeckt echte und imaginäre Wunden an ihrem Körper, beginnt zu halluzinieren und sieht überall Gefahr und Verrat.

Die Mischung aus realen Problemen und Begebenheiten und dem gegenüber Ninas imaginierte Erlebnisse halten sich gekonnt die Waage und wissen auch im weiteren Verlauf des Films zu überraschen. [...]

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CINEMAN.ch

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10.0Lieblingsfilm

Das Publikum in Welten mitzunehmen, die ihm normalerweise verborgen bleiben, ist eine von Darren Aronofskys Spezialitäten, wie er spätestens mit The Wrestler bewies. Jetzt wagt er sich in ein scheinbar noch härteres Milieu: die Welt des Balletts. In Black Swan vermischt Aronofksy aufs Waghalsigste Genre-Elemente aus Horrorthriller und Gruselfilm, Melodrama und Tanztheater, Coming-of-Age und Psycho-Studie, wobei Grauen und Komik erschreckend nah beieinander liegen.

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beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/

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8.5Ausgezeichnet

[...]Der Film ist ein Psychodrama, das geschickt mit Metaphern spielt und die Ängste und Paranoia von Nina in den Vordergrund stellt, um dem Zuschauer lange im Unklaren zu lassen, was sich wirklich abspielt und was in ihrem Kopf geschieht. Aronofsky spielt klar seine in “Pi” und “Requiem For A Dream” perfektionierten Stärken aus und schafft es, trotz einer kafkaesken Geschichte nicht in Lynch’schen Verschwurbelungen zu versinken. Auch die Wahl der Darsteller hätte nicht besser getroffen werden können, allen voran Natalie Portman und Mila Kunis, die beide für ihre Rollen aufwendiges Ballett-Training über sich ergehen ließen, um ihre Rollen glaubwürdig ins Licht zu setzen.[...]

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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10.0Lieblingsfilm

«Black Swan» ist ein sowohl bedrückendes als auch glanzvolles Meisterwerk, das wie kaum ein anderer Film durch eine unausweichliche Wucht mitreisst.

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Corsovilla: SchönerDenken

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7.0Sehenswert

Ein Tanzfilm, der auch Psychothriller sein will, eine Tänzerin, die bis zur Selbstzerstörung nach Perfektion strebt. Billige Schockeffekte und dämliche Klischees oder gelungener Horror und die Muster eines treffsicheren Genrefilms? Ansichtssache. Nur das Lob für Frau Portman muss einstimmig ausfallen. (Mehr Streit über Black Swan im Podcast)

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sushi25: movie-fan.de

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7.0Sehenswert

Nathalie Portmann wir den Oscar bekommen, für Ihre schauspielerische und tänzerische Leistung. Die Psycho-Thematik muss man mögen, dann sind sicher noch 1-2 Punkte mehr drin.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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8.5Ausgezeichnet

filminformer-Filmtipp Januar 2011: Mit "The Wrestler" sorgte Kultregisseur Darren Aronofsky ("Requiem for a Dream"; "The Fountain") weltweit für Furore - jetzt präsentiert er mit BLACK SWAN erneut eine außergewöhnliche Geschichte voller Obsessionen. Natalie Portman glänzt in diesem spannenden Psychothriller in der Hauptrolle als ehrgeizige Balletttänzerin und ist eine heiße Kandidatin, zu mindest für eine Oscar-Nominierung. Den Golden-Globe 2010 als beste Hauptdarstellerin hat...

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Imran

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Ich bin blöd.


Hausmeister: Nerdtalk.de

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10.0Lieblingsfilm

[...] Dass sich zu den geschickten inszenatorischen Mitteln auch noch eine Hauptdarstellerin gesellt, die ihrer Aufgabe eine Wahnsinnige darzustellen überaus gerecht wird, ist ein weiterer Pluspunkt für den Film. Natalie Portman versteht es meisterhaft eine Nina darzustellen, die anfangs bieder ist und von ihrem Chef gar als „frigide“ bezeichnet wird; die sich dann aber immer mehr in den Untiefen ihrer Seele verliert, immer weitere dunkle Ecken ihrer selbst entdeckt. Anfangs unbedarft wie eine Zehnjährige, die das erste mal die Nase aus dem elterlichen Nest stecken darf und zum Ende hin die Ausgeburt von Leidenschaft und Verführung. Meiner Meinung nach durchaus einen Oscar wert. [...]

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Arakune: CinemaForever, Im Wendekrei...

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6.5Ganz gut

Festgehalten in den post-erzieherischen Fängen der Mutter, verloren im Strudel aus Erfolgsdruck und Sexualität, geblendet vom Rausch der Nacht. Der Drang nach Perfektion; unmögliches Unterfangen. Er zerstört sie von innen, macht sie krank, weil sie schlicht nicht zu erreichen ist. Sie versucht es dennoch unermüdlich.
Dann folgt die einzig mögliche Konsequenz: Der Film gipfelt in einem selbstdestruktiven schizoiden Wahn voll von wunderschöner Musik und betörendem Ballett. Vorhang zu, die Menge applaudiert. Ende.

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fabel

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das hast du schön gesagt :)


Fricki76: Asianfilmweb.de

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8.5Ausgezeichnet

Okay, mit dem Thema Ballett kann ich nicht wirklich was anfangen, und von daher war ich skeptisch. Nun die Überraschung: Natalie Portman ist grandios, zerbrechlich, verklemmt, psychotisch. Auf jeden Fall ein heißer Oscar-Kandidat für beste Hauptdarstellerin. Auf jeden Fall spannend ist der Film auch, es gibt erotische Fieberträume und rätseln, wenn man sich fragt, wann Realität und Wahn verschwimmen... Hat mir gefallen, vor allem schauspielerisch....

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Chross

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da kann ich dir einfach nur zu stimmen ;)


Christian Alt: NEGATIV

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8.5Ausgezeichnet

[...] Black Swan ist ein absolut aufregender Film – und das im ursprünglichen Wortsinn. Die radikale Offenlegung des Inneren der Protagonistin macht ihn zum interessantesten des gerade erst begonnenen Kinojahres, auch wenn der Körperhorror nicht jedermanns Sache ist. Gerade Natalie Portman liefert in Black Swan eine ihrer besten Leistungen ihrer Karriere ab – sie trägt den gesamten Film und dürfte dafür auch bei der anstehenden Award-Season gebührend gefeiert werden.

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Khitos: Kälte Reich

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5.5Geht so

[...] Das sind die wenigen Szenen, die etwas vom Film zeigen, was er fast die ganze Zeit über nicht zeigt: Transzendenz. Es ist ironisch, dass gerade ein Film, der so auf Perfektion getrimmt ist, seine Figuren selbst über die Imperfektion von Perfektion sprechen lässt gerade seinen eigenen Fehler begeht. [...] Die ganze Laufzeit über entwickelt sich wenig. Wenig Spannung, wenig Tiefe, wenig Transzendenz. Schade, wirklich schade. Ich war ziemlich unbeeindruckt. Schöne Bilder, ja, plakativ, aber schön, ja. Lesbenszene, ja, super. Mindfuck? Nein. Subtilität? Nein. Black Swan ist nur ein etwas überdurchschnittlicher Film, der im Hinblick auf den ambitionierten Regisseur eine klare Enttäuschung darstellt. Ich musste bis zu den letzten Minuten warten, um endlich etwas zu spüren, was nicht von vornherein festgeschrieben war. [...]

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Marco31

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Hmmmm... nun ja, in der künstlerischen Form bestimmt ein kleines Glanzstück, aber sicher nicht das beste was 2011 und das Kino bisher hervorgebracht haben. Ein Drama, ein Tanzfilm oder doch eher ein Erotikthriller mit Schockelementen (die gar nicht so schockig sind)!? Die Story ist komisch, unüberschaubar und verwirrend. Im Prinzip hätte man nach den ersten 5 Minuten auf Pause machen können und den Streifen bis auf die letzten 20 Minuten vorspuhlen können, aber da ich mir einen Film eigentlich immer versuche ganz anzugucken, wenn er nicht zu ermüdent ist habe ich dieses dann auch hier so gehalten. Die Thematik scheint mir doch nur was für eingefleischte FANS von Schwanensee und der gleichen und da ich den tänzerischen "HÖCHSTLEISTUNGEN" einer Ballerina nur etwas in meinem Schlafzimmer abgewinnen kann, hat mich dieser Film nicht wirklich überzeugt. Stellenweise interessant, findet man zwischendurch auch Ansätze zur Tiefe, diese lassen aber leider nur allzuschnell wieder nach, daher kann man leider keine wirkliche Verbindung zur Hauptfigur aufbauen und mir dieser auch nur wenig mitfühlen, die Dialoge sind sperrlich simpel gehalten und so zieht sich der Streifen auch hin. Einzig der flotte Zungentango von Mila Kunis in dem südlichen Bereich der Hemisphäre von Portmann bringt einbißchen Licht ins dunkle. Allerdings muss ich die Leistung von Natalie Portmann wirklich loben. Denn diese war großartig und Sie hat sich den Oscar auch wirklich verdient. Sie verkörpert die schizophrene Tänzerin, die langsam (und ich meine langsam) anfängt durch zu drehen und unter dem Druck IHRER surrealen Welt zusammenbricht mit absoluter Hingabe. Das macht den Streifen leider auch nicht besser und interessanter für den Zuschauer. Das was dem Director mit "The Westler" gelungen ist, macht er mit Black Swan leider wieder wet. Nehmen wir mal die Leistungen von Portmann und die erotischen Szenen raus, bleibt diesem Film unterm Strich leider nicht viel ausser einem mittelmäßigem Eindruck.

Fazit: Wenn man Ballett sehen will, sollte mann ins Theater gehen.


Rainhard

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@fanboy- den Film kann man fühlen oder nicht. Du konntest ihn nicht fühlen- deinen Kommentar hingegen kann jeder lesen und trotzdem sehe ich ihn nicht.


Richard Lammel: DVD-Forum.at Richard Lammel: DVD-Forum.at

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10.0Herausragend

BLACK SWAN ist nicht nur ein Thriller, ein Drama, oder ein Film indem Schauspieler beeindrucken dürfen. BLACK SWAN ist mehr als ein künstlerisch wertvoller Teil der Filmgeschichte. Dieses von Darron Aronofsky inszenierte Werk ist auch auf lange Sicht gesehen ein ganz großes Stück Kino. Tief bohrt sich die Geschichte in die Köpfe der Betrachter und wird vermutlich nicht so schnell wieder wegzubekommen sein. BLACK SWAN ist verstörend, eindrucksvoll und grandios.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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8.0Ausgezeichnet

Black Swan ist ein abgründiger Thriller um Perfektionismus, Selbsthass und Selbstzerstörung. Wie die beiden gegensätzlichen Schwan-Figuren, die die Heldin verkörpern soll, verbindet auch der Film selbst Schönheit, Anmut und Grazie mit den Härten im Betrieb des klassischen Balletts.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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3.0Schwach

„Perfektion ist nicht alles“ -

Sätze wie dieser kommen zwar im Script von Mark Heyman vor, werden von Darren Aronofksy auf dem Regiestuhl aber zu keiner Zeit verinnerlich, und bisweilen sogar ins Groteske verkehrt.
In vielerlei Hinsicht ist BLACK SWAN wahrscheinlich wirklich so etwas wie die bisherige Schaffensessenz seines Schöpfers; ein Film gefangen im Vakuum zwischen gefälligen Big-Picture-Kino und dem Versuch sich von eben diesem zu entkoppeln; ein Werk, das  gerne bedeutsam wäre, und es doch nicht ist; dessen einzige Reflexion in Spiegeln und Glasscheiben stattfindet.

Es ist nicht die Oberfläche, an der Aronofskys fünfter Film scheitert, es ist vielmehr seine Oberflächlichkeit: Überzogene Branchensatire trifft auf Paranoia-Wahn und Emanzipationsdrama, und letztendlich ist es stets das mangelnde Fingerspitzengefühl, der Verzicht auf Subtilität, die BLACK SWAN genauso zusammenbrechen lässt, wie seine Hauptdarstellerin.
Es ist ein Film, der sich nicht von…


Kritik im Original 30 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 73 Antworten

Hitmanski

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You're so right, Küsschen <3


SamHook

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122 Antworten das nenne ich mal Aufmerksamkeit.Ihm vorzuwerfen diese zu wollen ist eher Kontraproduktiv, vorallem wenn man ihm vorwirft polarisieren zu wollen....dennoch: Bei aller kühlen Analysis vermute ich manchmal bei Hitmanski und manchmal auch bei Vega, dass sich ihnen der wahre Sinn oder die Bedeutung des jeweiligen Films nicht immer erschließt, da sich Ihnen dadurch die emotionale Ebene vllt etwas mehr verschließt..Sah ich zum Beispiel bei dir ,Hitmanski, wie dort ausgeführt, bei Big Lebowski so...und ein gewisser Hang zur Selbstdarstellung und Polarisierung ist trotz allem zu sehen...Deshalb bin ich oft auch anderer Meinung, aber auch diese ist ja subjektiv (Black Swan übrigens noch nicht gesehen:) und wahrscheinlich auch nicht immer richtig. Aber einen ganz wesentlichen Punkt übersehen hier viele. Es wäre total langweilig würde man sich nicht auch mal aufregen können, und solche Charaktere braucht eine Plattform. Das ist auch der Grund warum ich die Kritiken die Konträr zu meiner Meinung sind am liebsten lesen. Wer braucht schon Bestätigung seiner vorhandenen Meinung??Andere Standpunkte sind wesentlich interessanter. Man kann natürlich über Verisse denken was man will aber jeder hat ein Recht auf seine Meinung, ob diese nun richtig oder falsch ist.Und beinahe jeder der es Wert ist darüber zu reden hat doch einen Hang zur Selbstdarstellung:) Ich für meinen Teil denke ja auch, dass sich da oft einfach die Kriterien der Gewichtung anderst verteilen und du Filme manchmal als besser empfunden hast also du sie dann analytisch bewertest.Kann man ja auch so halten.Man könnte viele der Filme die man mag in Einzelteile zerlegen und sie Kritisch betrachten und hinterfragen,.Wenn man dann wirklich objektiv ist ,sind viele Filme handwerlich schlechter als man denkt. Daher ist meiner Meinung nach eine subjektive Ebene bei einer Film Kritik nicht nur wünschenswert sonder absolut erforderlich, da ich ja wissen will wie gut der Film dem Seher gefallen hat bzw. ihn unterhalten und nicht ob er nach sturren Formeln korrekt ist. Dies ist dann aber auch eine Stilfrage des Schreibers und wieder Geschmackssache. Ich kann also nur sagen ich stimme mit dir wirklich nicht sehr oft überein, erkenne aber an es immer wieder zu lesen, schon einfach um der Hoffnung auf Besserung willen, wie du so schön sagst und schon dies ist viel Wert, weil unterhaltsam:)


Timo K.: Blockbuster Entertainment

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4.0Uninteressant

Nach mathematischen Panikattacken, LSD-Exzessen, Eso-Beerdigungen und dampfender Wrestling-Show der nun schon fünfte bemühte Aronofsky-Seelenstrip von der Mär sportlicher Selbstüberschätzung zwischen den Extremen der Kunst, die zwangsläufig zu Wahnvorstellungen führt, bis Realität und Fiktion auseinandergleiten. Nah an Cronenberg, nah an Polanski, und doch so fern von Cronenberg und Polanski. Eher eine laute Schmalspurversion angesichts dessen, was der "extravagante" Regisseur aus dem extravaganten Schwanensee-Pirouetten-Stoff destilliert. Er lässt die Portman theatralisch heulen und magern und wimmern und verzweifeln und kotzen, während die Kamera stur und hypnotisch auf ihr kleben bleibt. Portman spielt und tanzt um ihr Leben; das interpretiert sie trotz einiger Over-the-Top-Entgleisungen glaubhaft, zweifellos. Auch Cassel brilliert, die Choreographie der Balletteinlagen sowieso. Allerdings wütet im Hintergrund der ewige Handwerker mit dem ewigen Holzhammer, der seine von eindimensionalen Blindgängern überbevölkerten Handlung ebenso stereotyp wie geleckt über lauwarme Schocks physischen Körperkinos rumpeln lässt, die mit Hilfe von Spiegeln, feuchten Träumen und donnerndem Soundgetöse lange genug vorher angekündigt werden. Ein unsinnlicher denn leidenschaftlicher Film, der überhaupt nicht originell oder komplex oder etwa spannend ist, kein Film, der etwas für nuancierte Reflektion seines Sujets übrig hat, keine stimmigen Milieu-Einblicke gewährt und kein ähnliches Streben nach formaler Perfektion seines Machers erkennen lässt wie Nina Sayers. Passend hierzu Darren Aronofskys Intention grob zusammengefasst: Wer gut sein will, muss erst ordentlich masturbieren.

22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

ihre-herrlichkeit

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Ich glaube, ich müsste mir mal wieder die Fingernägel feilen.


ihre-herrlichkeit

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Danke für Eure Besorgtheit, Eure Besorgtheit :D


Dietmar Kesten: Filmmag.de

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7.5Sehenswert

[...] Der Film bildet mit seinen phänomenalen Tanzszenen Realitäten ab, die möglicherweise sogar wie ein kleiner Fluch auf den Tänzerinnen liegen. Es ist keine Illusion wenn man das Knacken der Gelenke hört, die blutigen Fußspitzen sieht und bei den schmerzhaften Dehnübungen dabei ist. [...] „Black Swan“ lebt von Natalie Portman. Durch sie wird der Film zu einem Ereignis von besonderer Güte [...]

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ThomasNeuhauser: arte ThomasNeuhauser: arte

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4.0Uninteressant

"Black Swan" ist ein schönes Beispiel, wie sich sogar erfahrene und geschätzte Filmkritiker von ein paar handwerklich gut gemachten Psychoszenen in einem sonst höchst banalen Film beeindrucken lassen (sogar Seeßlen in der "Zeit" vergaloppiert sich in eine krude Metaebene). Natürlich ist Natalie Portman immer schön anzuschauen, vor allem bei den vielen Großaufnahmen, die der Film bietet, und ihre tänzerische Leistung verdient jeden Respekt. Aber wie so oft bei amerikanischen Großproduktionen: Wenn es psychologisch wird, wird es banal und infantil. Um auch den schwarzen Schwan tanzen zu können, muss das schüchterne, prüde Muttertöchterchen die eigenen Abgründe entdecken – also die Sexualität und wieder einmal das damit verbundene Böse. "Ich will, dass Du Dich heute berührst", sagt der diabolische Ballettdirektor zu ihr. Huh - da ist natürlich noch die Mutter davor... Freud für Anfänger eben.

Dann steigert sich der Film zu eine Art Psycho-Horror-Thriller…

Kritik im Original 21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 18 Antworten

ThomasNeuhauser

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c/o Gordon Cole: "Dafür braucht es dann eben mal etwas Reisserisches und Effekthascherisches." Das ist ja direkt mal ein anregender Meinungsaustausch hier (von etwas Polemik bei johnboy mal abgesehen), und da sind wir auch gar nicht mehr so weit auseinander. Ich will das nicht abstrafen, ich habe auch nichts gegen Aronofsky und von Subtilität habe ich bei "Antichrist" auch nicht gesprochen. Aber wo Lars von Trier schockiert (wenn er das überhaupt tut) und psychotische Vorgänge zeigt, da schockiert er mit intelligenteren Bildern, eben nicht mit - knack, knack - zerbrechenden Beinen (ausgerechnet einer Balletttänzerin ! Freuds Traumdeutung habe ich da etwas komplexer in Erinnerung).
Und wenn es das Reisserische, die lauten Effekte braucht, um die Massen zu erreichen, dann spricht das doch weder für den Film noch für die Masse, oder? Ich bin mir da übrigens gar nicht so sicher. Und abschließend: Die oben genannten Regisseure regen mit ihren Bildern meine Phantasie und mein Denken an - Aronofsky schlägt meine Phantasie tot und lässt mich völlig kalt.
Natalie Portman macht ihre Sache gut und darf den Oscar gern behalten, den Film rettet das nicht.
War mir ein Vergnügen.


johnboy1979

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"(...)eben nicht mit - knack, knack - zerbrechenden Beinen (ausgerechnet einer Balletttänzerin ! Freuds Traumdeutung habe ich da etwas komplexer in Erinnerung)." Tut mir leid, aber hierzu kann ich nicht schweigen. Andere Leser glauben sonst noch, das diese Argumentation etwas mit Schlüssigkeit zu tun hat. In der psychosomatischen Medizin ist es bekannt, dass gerade sehr häufig jene Körperregionen von Störungen betroffen sind, welche im Beruf oder der Freizeit eine zentrale Rolle einnehmen. Gerade bei Überbelastungen treten Störungen oder Missempfindungen auf, wie bei Tänzerin im Film.
Zudem: Etwas in Erinnerung haben = Halbwissen. Außerdem: Freuds Traumdeutung ist entstanden um die Jahrhundertwende. Heute haben wir 2011. Das zum Thema Qualifikation bezüglich des Vorwurfs der Küchenpsychologie. Einfach nochmal auf die Uni würde ich sagen.

War mir kein Vergnügen!


J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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8.0Ausgezeichnet

Psychohorrorfilm fürs Bildungsbürgerpublikum. Wenig subtil, aber sehr wirkungsvoll. So interessiert man Horror-Nerds fürs Ballet.

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xcharliex

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wollte gerade einen erguss verfassen, aber - die ersten beiden sätze kann ich einfach unterschreiben, was ich hiermit tue. danke!


Henry Spencer

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Word.


Alle Kritiken (47)


Kommentare (544) — Film: Black Swan


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Waldez

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr überzeugende Natalie Portman, wie ich sie so noch nie gesehen habe, bei keiner ihrer vorherigen Filme, dafür zurecht den Oscar.... der film ist packend mit einem dramatischen Ende so wie ich es mag

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zmpfl

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Bewertung4.0Uninteressant

Ehrgeizzerfressene Ballerina (schuld ist wohl die Mutter) dreht zusehends immer mehr ab, verliert allmählich den Zugang zur Realität und schreckt am Ende vor nichts mehr zurück.
Das, in der Deluxe-Premium-Edel-Variante.
Tolle Verpackung mit Und-was-soll-das-jetzt-?-Inhalt.

Konnte weder meinen Horizont, mein Bewusstsein noch mein Verständniss für Tanzfrauen mit 'nem Hau erweitern.

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niklas.nier.7

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Bewertung9.0Herausragend

Der Erfolg dieses Filmes basiert auf mehreren Säulen, die zusammen addiert "Black Swan" zu einem einmaligen Erlebnis machen.
Zum Einen erhält der Zuschauer intensive Einblicke in die (mir) wenig bekannte Welt des Balletts; sowohl vor, als auch hinter der Bühne. Die Tanzszenen, Choreografien und Trainingseinheiten sind von starker Präzision geprägt und wirken unglaublich realitätsnah. Das liegt nicht nur an der Regiearbeit, sondern auch an den Schauspielern, denen die Tanzfertigkeiten anscheinend in die Wiege gelegt wurden und an der stimmigen musikalischen Untermalung.
Zum Anderen baut der Film eine progressive Spannung auf, die im Schlussdrittel nur so vor Dramatik strotzt. Durch das Vermischen von Realität und Fiktion bleibt der Zuschauer immer wieder im Unklaren, kann nichts vorhersehen und wird des Öfteren auf die falsche Fährte gelockt.
"Black Swan" ist schön und hässlich zugleich; ein fast perfekter Film.

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shostakovitchovitch

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Bewertung9.5Herausragend

Der einzige Film, der es mir nach wie vor kalt über den Rücken laufen lassen kann. Tolle Atmosphäre, klasse Schauspieler (Portman & Kunis sind ganz stark, Vincent Cassel sowieso) und eine wunderschöne Optik. Scheiß auf das Ballet-Setting, dieser Film ist was für absolut Jeden!

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FumerTue

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Bewertung9.0Herausragend

Wow kranke Scheiße ich meine wenn ein Film es schafft, dass ich ihn nach 30 Minuten abbrechen will, weil er eh nicht über 4 Punkte kommen würde... und dann sitz ich am Ende da, Gänsehaut, blicke gebannt auf den weißen Abspann, kann mich nicht bewegen. Am Anfang dachte ich, nur unsympathische Menschen und warum machen die das und Ballett hat mich noch nie die Bohne gejuckt, und am Ende Gänsehaut, ich blicke gebannt auf den Fernseher, der weiße Abspann, ich kann mich nicht bewegen, in Trance, und ich bin mir ziemlich sicher, - UND DIE MUSIK! - dass die Ursache meiner Berauschtheit nicht der Augustiner Edelstoff sondern Darren Aronofskys umwerfende und selbst größte virile Machos mitreißende Inszenierung ist.

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Deep Thought

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr unterhaltsamer, schöner Film. Super Kamera und Schnitt und der Score ist auch der Hammer. Alle Schauspieler leisten wirklich großartige Arbeit, weswegen auch die wenigen seltsamen Horror (???) Szenen verziehen sind. Hatte aber ganz andere Erwartungen an den Film, da ich von vielen gehört habe das sei der über Schocker und teilweise unerträglich zu schauen. Das fand ich nun gar nicht, die Horror Elemente waren größtenteils einfach nur langweilig und vorhersehbar. Und sonst kam bei mir eher gute Stimmung bei dem Film auf. Das Finale ist definitiv eines der besten, die ich je gesehen habe (und das ausgerechnet bei Ballett!)

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L-viz

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Bewertung2.0Ärgerlich

In einem Wort: bäh! Der Film zelebriert die Hässlichkeit, seien es die verkrüppelten Füße der Portman, oder der zerschliessene Rücken und Finger oder gar Federn (!?). In scharfem Kontrast stehen dazu die mehr Verführung einfordernden Aufrufe des Tanzlehrers. Portman spielt dabei nicht schlecht, nur die Rolle ist eben dämlich. Es sei nur kurz angemerkt, dass ich natürlich keine Vorliebe für Tanzfilme habe, generell. Deshalb habe ich auch kein Auge für irgendwelche möglicherweise vorhandene erotisierende Wirkung dieses Gehampels.
Viele Themen werden, aber nur dürftig, angerissen: der Konflikt mit der Mutter, Wahn und krankhafter Ehrgeiz und Konkurrenz. Diese lassen sich aber nicht stimmig zusammenfügen.
Schließlich und endlich endet der Film sang- und klanglos, so dass ich denke, man hätte es eigentlich auch ganz bleiben lassen können.

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L-viz

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Also, mein lieber Rainhard, ich bin kein Filmwissenschaftler und kann und will auch nicht 100% objektiv bewerten. Wichtig ist, ob ein Film für mich funktioniert, was bei diesem hier nicht der Fall ist. Dabei nehme ich keine Rücksicht auf den allgemeinen Massengeschmack, womit ich es mir natürlich einfacher machen könnte. Gleichwohl nehme ich oft genug rücksicht, wenn ein Film offenbar rein objektiv betrachtet nicht allzuviel falsch macht. Und hier ist es so, wie ich schrieb: zuviele Themen werden verwurstet, ohne sie (für mich) stimmig zu verbinden, mein fehlendes Verständnis für Tanz, so dass ich nicht unterscheiden kann, was Natalie Portman bei den früheren Versuchen falsch macht und am Ende richtig.


Rainhard

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@L-viz. Ich bin auch kein Filmwissenschaftler, noch studiere ich in dem Bereich^^ Ich sehe das ja auch nicht als Voraussetzung um Filme zu bewerten- ganz im Gegenteil- ich werte genauso subjektiv wie Du oder beispielsweise David Lukas Julisa. Für mich sind objektive und subjektive Bewertung hier gleich-deswegen ja auch mein Lieblingsfilm. Keineswegs betrachte ich diesen Film als einer der dem Massengeschmack entspricht. Er ist so angekündigt und beworben worden- was viele aber vergessen- es ist und bleibt ein Independent Film!! Und diesen Independent Film hat ein Massenpublikum mal gesehen...und deswegen ist er von Kritikern bzw. Liebhabern des Genre auch wesentlich besser aufgenommen wurden als von der Masse- was ja auch viele Bewertungen hier zeigen. Was Du mit den vielen Themen meinst die der Film versucht unterzubringen- kann ich jetzt nach dem x-ten mal sehen auch verstehen. Nur musst Du wissen, wenn mich eine Inszenierung so fast, achte ich nicht auf Dinge die man vielleicht feststellt wenn einen der Film nicht so in seinen Bann zieht. Natürlich kann man hier, wie bei jedem Film!! irgendwas kritisieren- demnach ist ein Film, eine Inszenierung nie gänzlich perfekt. Nur im Rahmen dessen was ich bis jetzt für möglich gehalten habe, ist es für mich eine perfekte Inszenierung, wenngleich ich mir bewusst bin, dass da Perfekte im Imperfekten zu finden ist:-) Und ich schreibe immer wieder gern- es gibt mindestens so viele Sichtweisen, so viele Geschmäcker und auch so viele Wahrheiten wie es Menschen gibt. Ich wünsch euch beiden noch ein paar ruhige und schöne Osterfeiertage:-)


Andy_Awesome

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Unsere Kinoholics-Videokritik zu Black Swan :)
http://www.youtube.com/watch?v=3600g08jpRs

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mokkl

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Bewertung0.5Schmerzhaft

108 minuten meines wertvollen lebens auf grausame art und weise verschenkt!

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mtd1963

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Bewertung1.0Ärgerlich

Warum haben, bei den meisten, (angeblich) guten Filmen die Kameramänner immer ein Ganzkörpertourette Syndrom? Außerdem konnte ich die Hackfresse von Mila Kunis noch nie leiden

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mtd1963

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Warum? Weil mich zwei Lesbische Zahnstocher nicht anmachen?


FumerTue

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Genau!


cpt. chaos

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Bewertung3.0Schwach

Ich möchte niemanden "Black Swan" mit der Oscar-Preisträgerin Natalie Portman madig machen, aber trotz korrekter Schauspielleistungen, konnte ich mit diesem Psychodrama thematisch nicht sonderlich viel anfangen; mir fehlte fast über die gesamte Laufzeit jeglicher Zugang. Von einem Drama erwarte ich ausreichende Einblicke in die Psyche der Darsteller, was ich in diesem Fall jedoch in ausreichender Form vermisst habe. Vor allem hatte ich meine Schwierigkeiten damit, dass eine so dermaßen auffällig psychisch angeschlagene Tänzerin zur Primaballerina auserwählt wird. Sorry, aber das war für mich eindeutig eine Spur zu unrealistisch.

Das Ende, auf das ich aus spoilertechnischen Gründen nicht näher eingehen möchte, setzte dem Ganzen die Krone auf; der Twist war ja hierbei ganz nett, aber das machte es letztendlich nur noch unglaubwürdiger, sodass ich zu guter Letzt geradezu verärgert den Kasten ausgemacht habe! Mal abgesehen von den unzählig fiesen Werbeunterbrechungen, war ich doch heilfroh, nicht einen zusätzlichen Cent investiert zu haben, um den gehypten Streifen zu sehen - mal ganz abgesehen von meiner kostbaren Zeit!

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Rainhard

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Also kann ich dich nicht zwingen diesen Film besser zu bewerten? :D


cpt. chaos

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@Rainhard: Nee, in diesem Fall lasse ich mich nicht zu "meinem Glück" zwingen... ;o)))


Staffmann

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Vorgestern habe ich zu "All Beauty must die" geschrieben, wie mir der Film wirklich wehtat und dass ich eben das nicht mag. Eben nun hat mich Black Swan eines besseren belehrt. Auch dieser fantastische Film tat weh. Bei einigen Szenen musste man sich wirklich zwingen hinzuschauen. Aber im Vergleich zu dem öden Krimi ist dies nahezu ein Meisterwerk. Der Oscar für Natalie Portman ist völlig verdient und auch die gute Kunis hätte was verdient. Insgesamt hat mich Black Swan bis zum Ende hin gepackt und nicht mehr losgelassen. Das ist ganz großes Kino. Was ist Traum, was ist Wirklichkeit? Kaum ein Film verbindet diese simple Prämisse mit anderen Motiven, wie Rivalität und auch der Wunsch nach Perfektion. Das einzige Problem ist, dass er mich nicht völlig gepackt hat. Die ersten zwanzig Minuten waren doch etwas langweilig, was aber dann locker wieder wett gemacht wurde. Insgesamt muss man den Film gesehen haben. Nach dem Wrestler hat Aronofsky nun endgültig mein Interesse geweckt, weitere Sichtungen seiner Filme werden folgen!

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The Chief

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Bewertung9.0Herausragend

Für die Rolle der Nina bekam Natalie Portman den Oscar als beste Hauptdarstellerin. Absolut verdient. Sie spielt hervorragend und gibt dem Film Klasse, der in mehr als sehenswert macht.

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doktormovie

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Bewertung3.0Schwach

Blöder Lesbenporno,der soweit entfernt von einem Psychothriller ist,wie Uwe Boll vom Oscar als beste Regie!!! ...

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doktormovie

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Okay :)
Aus mit dem Zickenterror xD


Rainhard

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Si^^


Bourbon

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Bewertung7.0Sehenswert

Der nächste Film, den ich eigentlich gar nicht sehen wollte. Warum ich es dennoch getan habe, liegt wohl eher daran, dass dieser Film gute Bewertungen bekommen hat. Aber nun zum eigentlichen: Um ganz ehrlich zu sein: Ich schaue mir Filme mit der Kategorie Drama eigentlich selten an, da dies nicht so meins ist. "Black Swan" gehört jedoch zu den Filmen, die ich gerne gesehen habe. Am Anfang denkt man, dass das Ballett sehr im Vordergrund steht und macht sich auch keine großen Hoffnungen. Ich meine, was soll daran interessant sein, beim Ballett zuzuschauen? Und es wurde wirklich interessant, denn es hat dem Zuschauer gezeigt, wie die Protagonistin tickt sowie der Alltag sie beeinflusst. Sie ist am Anfang sehr zurückgezogen, möchte aber um jeden Preis die Hauptrolle in dem Ballettstück bekommen. Dem Zuschauer wird mit jeder Szene die Protagonistin näher gebracht, wie sie sich verändert und den "Black Swan", also den Schwarzen Schwan, selber in der Realität verkörpert und in sich lässt. Dies beeinflusst sie stark, jedoch möchte sie es nicht wahrhaben. Diese Charakteränderung zeigt uns wiederum auch das Ballett. Zudem gibt es immer wieder Überraschungen und Wendungen, die den Zuschauer an den Film fesseln.

Fazit: Obwohl in "Black Swan" das Ballett zunächst in den Vordergrund rückt, nimmt es im Verlauf des Films eine bedeutende Rolle sein, und es entwickelt sich ein wirklich guter und spannender Film. Die Veränderung der Protagonstin wurde gut dargestellt, sowie die verschiedenen Überraschungen.

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Blizzardius

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein überraschend-verstörender Film, der viele offen lässt - was hier aber positiv wirkt. Man ist am Ende nicht überrascht, das irgendwie die Auflösung fehlt. Den ganzen Film hindurch verschwimmt Realität und Fiktion, so dass sich dies konsequenterweise bis zum Ende durchzieht. Allerdings stört es eben auch nicht, dass man manchmal nicht genau weiß was wirklich passiert. Genau dieses Stilmittel macht den Film aus meiner Sicht so großartig. Ein Film ohne "Auflösung", die man aber auch nicht braucht, sondern bei dessen Ende man einfach überrascht und nachdenklich sitzen bleibt.

Zudem spielt Natalie Portman aus meiner Sicht eine großartige Rolle, die Mimik und Gestik inkl. Tanzeinlagen (ich mag eigentlich auch kein Balett) sind nahezu perfekt gespielt. Man nimmt ihr jegliche Verwirrung, Verzweiflung und Unsicherheit ab. Ohne diese Hauptrolle wäre der Film sicher nur halb so gut.

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DeutschePraezision

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Bewertung5.5Geht so

Die erste Hälfte des Films habe ich im Free TV gesehen. Da aber ständig Werbung war und ich mir von dem Ende so verdammt viel erwartet habe (und ich es nicht mit unterbrechungen sehen wollte) beschloss ich mir den Film aus der Videothek am nächsten Tag auszuleihen, was ich auch tat und ihn noch einmal komplett und konzentriert ansah. Vom Ende war ich enttäuscht. Vieles wurde einfach nicht aufgeklärt und irgendwie saß ich (metaphorisch gesehen) mit offenem Mund vorm Fernseher, als der Abspann begann zu laufen. Ich habe mir so viel Mehr erhofft (was eindeutig mein Fehler war). Nach einigen Minuten grübeln, machte dann Vieles einen Sinn

SPOILER-----------

Sie hat sich halt irgendwie unterbewusst "das Leben gebnommen/verletzt" damit sie die Rolle perfekt spielt. Das hat sie ja auch. War sie in ihrer Tanzlehrer verliebt? Augenscheinlich schon, wieso sonst der Kuss. War das Fiktion oder Realität das sie ihm beim GV mit Lily erwischt hat? In dem Ballettstück sollte es ja darum gehen, das der frigide, nette weisse schwan von dem schwarzen Schwan getäuscht wird und dieser sich mit dem SchwaRm davon macht, wenn ich das richtig verstanden habe. Deshalb trieb sich der weisse Schwan in den Selbstmord. Irgendwie war das ja nun auch in der Realität so, wenn meine These stimmt das sie den Tanzlehrer "liebte" und dieser mit m.Kunis liebäugelte.

Fazit:

Ich bin etwas verwirrt und einige Fragen blieben mir einfach ungeklärt.
Was jetzt an irgendwelchen "Lesben-szenen" so toll gewesen sein soll ist mir ein Rätsel. Auch die "Selbstbefriedigungsszene" war ein Witz, meiner Meinung nach. Wo ich mich fragte Haben wir den selben Film gesehn ? Wie nötig habens da Einige das bei Youtube hoch zu laden ... 14 jährige die sich darauf einen r**** h****??

Ansonsten war der Film ok, entsprach bloß leider zum Ende hin nicht meinen Erwartungen.

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tomgo92

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Bewertung6.5Ganz gut

Lange Zeit konnte ich mir unter der Mischung aus Tanzfilm und Psychothriller keinen wirklich gelungenen Film vorstellen. Letztlich blieb dies auch so - nach meiner Auffassung sind diese Genres nicht kombinierbar. Grundsätzlich bin ich wahrlich kein Fan von Tanzfilmen. Allerdings sind die Szenen diesbezüglich gelungen, auch Natalie Portmans Einsatz lässt sich sehen. Tchaikovsky´s Musik ist natürlich hervorragend und wird von Mansell immer wieder gekonnt eingesetzt. Portmans Oscar ist für mich absolut gerechtfertigt. Sie liefert eine zwielichtige, exzellente Darstellung eines innerlich zerrissenen, eigentlich braven Mädchen, welches durch den Druck des Lehrers allmählich psychisch kollabiert. Dies ist gewollt zur Erhöhung der Identifikation mit dem schwarzen Schwan. Der Film als Gesamtwerk allerdings wirkt für mich teilweise unlogisch und befremdlich - die Psychothrillerelemente passen schlicht und einfach nicht zu dem Schwanenseeballett. Fazit: Für Fans von Tanzfilmen bzw. Psychothrillern bleibt die Kombination interessant und allein aufgrund von Portmans Rolle sollte man den Film einmal gesehen haben. Allerdings bleibt es bei mir auch bei diesem einen Mal.

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KrüppelGuido

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich bin ehrlich beeindruckt von diesem Film. Habe mich lange vor ihm gedrück, den Tanzfilme sind eigentlich nicht so mein Fall. Aber ich hätte natürlich wissen müssen, dass ein Darren Aronofsky nicht irgendein Tanzfilm hinlegt. Und tatsächlich ist "Black Swan" weniger Tanzfilm als viellmehr Psychothriller. Natalie Portman spielt brilliant und auch Vincent Cassel und Mila Kunis sind hervorragend besetzt worden. Ach ja, die "Verwandlung" ist einfach nur unglaublich schön und fazinierend anzuschauen.

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T00BI

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Bewertung9.0Herausragend

Die junge Nina (Natalie Portman) wurde für ein New Yorker Ballettensemble unter der Leitung von Thomas Leroy (Vincent Cassel) zur neuen Hauptdarstellerin des Bühnenstücks "Schwanensee" ausgewählt. Dabei hat sie mit dem schwarzen und weißen Schwan gleich zwei Rollen zu tanzen. Während sie den weißen Schwan perfekt beherrscht hapert es noch bei der Umsetzung des schwarzen Schwans. Als dann mit Lilly (Mila Kunis) auch noch eine weitere ernstzunehmende Konkurrenz zum Team stößt, steht die ehrgeizige Nina unter enormen Druck.

"Perfektion ist nicht nur eine Frage der Kontrolle, sondern auch des Fallen lassens!"

Ach was ärgere ich mich heute, dass ich für den Film nicht im Kino war. Damals hatte ich voller Naivität geglaubt, "Black Swan" wäre ein weiterer 08/15 Tanzfilm und hatte ihn daher schon abgehakt. Dann vor ein paar Wochen fragte mich dann ein Freund ob ich denn schon "Black Swan" gesehen hätte, weil er doch so psycho ist und so ganz anders als erwartet. Voller Neugier hab ich mir den Film dann doch angeguckt und es hat sich auf jeden Fall mehr als gelohnt.

Schon sehr früh merkt man, dass es sich hierbei nicht um einen gewöhnlichen Tanzfilm handelt. Auch wenn der Film eher langsam Fahrt aufnimmt ist man doch von Anfang an gefesselt, was unter anderem daran liegt, dass schon sehr früh seltsame Szenen gezeigt werden die man sich nicht erklären kann und zum Teil doch sehr verstörend wirken. Ich bin wahrlich kein Experte was Ballett angeht, aber ich muss sagen, dass einige Tanzszenen zudem auch sehr gut aussehen und dem Ganzen zusammen mit der schwarz-weiß Optik eine gewisse Atmosphäre verleiht. Mit zunehmender Filmdauer wird es dann immer spannender und der Film zeigt richtige Schockmomente mit teils blutigen, ekligen Szenen. Zum Ende hin entwickelt sich "Black Swan" dann zu einem richtigen Psychothriller, wo von Horrorelementen bis hin zu wirklich verstörenden Szenen alles dabei ist, bis das Ganze schließlich in einem dramatischen Finale endet. Meiner Meinung nach funktioniert der Film auch deshalb so gut, da auf der einen Seite die sehr vernünftige Nina steht, die unter ihrer fürsorglichen Mutter hart dafür arbeitet den Tanz perfekt abzuliefern ,das Ganze dann zu einem eher ruhigen Score von Clint Mansell. Auf der anderen Seite sind dann aber diese immer wieder kehrenden und zunehmenden Schockmomente. Gerade dieser Kontrast macht die Wirkung des Films umso stärker. Ich muss zugeben das ich bei einigen Szenen echt geschockt war und mir ein kalter Schauer über den Rücken gelaufen ist, was viele echte Horrorfilme so nicht geschafft haben.

"Der einzige Mensch, der dir im Weg steht bist du!"

"Black Swan" würde aber lange nicht so gut funktionieren, wenn Natalie Portman nicht so stark aufspielen würde. Ich weiß nicht ob der Oscar berechtigt war, weil ich die Konkurrenz nicht kenne, aber verdient hat sie sich den goldenen Mann allemal. Sie hat zu jeder Sekunde überzeugt und gerade deshalb wird der Zuschauer immer mehr in den Bann gezogen. Aber auch Vincent Cassel hat mir in seiner Rolle des etwas seltsamen Ensembleleiter sehr gut gefallen und Mila Kunis ist sowieso immer wieder ein Hingucker.

"Es war Perfekt. Ich war Perfekt."

FAZIT: "Black Swan" hat als Mix aus Drama/Tanzfilm/Psychothriller sehr ruhige Szenen aber auch einige schockierende Horrorelemente zu bieten und wird mit zunehmender Filmdauer immer Spannender. Vor allem wegen der groß aufspielenden Natalie Portman aber auch einem schönen Soundtrack von Clint Mansell, der den Film immer wieder passend untermalt, weiß "Black Swan" über die komplette Laufzeit zu fesseln. Super!

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Martin Oberndorf

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Den Film fand ich beim ersten Mal sehr verstörend, und konnte nur sehr schlecht eine Wertung abgeben, da ich gleichermaßen abgestoßen und fasziniert war. Beim zweiten Mal ist die Wirkung schon weniger, da man den Charakter des Films schon kennt, dafür kommt die Genialität besser zur Geltung. Und zum Thema Natalie Portman: V wie Vendetta. Warum die für diese Bombenleistung nicht für den Oscar nominiert war, ist mir unbegreiflich.


T00BI

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Gerade das fand ich in Black Swan so genial, aber wie du schon sagst ich freu mich schon den Film nochmal zu sehen, weil man beim zweiten schauen oft viele Details wahrnimmt die man beim ersten Sehen oft übersieht. Von V wie Vendetta hab ich bis jetzt nur gehört, aber danke für den Tipp den werd ich mir vormerken ;)



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