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Black Swan

Black Swan (2010), US Laufzeit 108 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Musikfilm, Kinostart 20.01.2011


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7.6
Kritiker
79 Bewertungen
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7.4
Community
28011 Bewertungen
626 Kommentare
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von Darren Aronofsky, mit Natalie Portman und Mila Kunis

Im oscarprämierten Black Swan tanzt sich Natalie Portman die Seele aus dem Leib und hat dabei nur ein Ziel: Perfektion. Doch ihre Konkurrentin Mila Kunis bedroht ihren Erfolg.

Nina (Natalie Portman) ist eine ehrgeizige Ballett-Tänzerin bei der New York Ballett Company, die ihr ganzes Leben auf ihre Leidenschaft ausgerichtet hat. Wenig überraschend, aber umso befriedigender ist es für sie, als sie bei Schwanensee von Regisseur Thomas Leroy (Vincent Cassel) für die Hauptrolle ausgewählt wird.

Doch die Freude hält nicht lange an: Schnell bekommt sie Konkurrenz von der jungen Lily (Mila Kunis), die zwar nicht Ninas perfekte Technik besitzt, insgesamt aber einen leichteren und leidenschaftlicheren Tanzstil. Nina versucht vergeblich, diesen mit umso intensiverem Training zu erarbeiten und bringt sich damit an den Rand ihrer Gesundheit. Lily fasziniert und ängstigt sie im gleichen Maße und Nina driftet immer weiter ab in eine Welt, in der sie nicht mehr weiß, wer sie wirklich ist.

Hintergrund & Infos zu Black Swan
Nach The Wrestler widmet sich Regisseur Darren Aronofsky mit Black Swan erneut der Welt des Sports. Dieses mal entwirft der Ausnahmeregisseur einen psychologischen Thriller, der den Kampf einer zwanghaft besessenen Ballerina mit sich selbst thematisiert. Für die Besetzung der Hauptrolle entschied sich Aronofsky schon in der frühen Entstehungsphase des Projekts für Natalie Portman.

Die Schauspielerin bereitete sich für Black Swan über einen Zeitraum von sechs Monaten mit einem täglichen Training von fünf Stunden vor. Den Zuschlag für die Rolle der Gegenspielerin bekam mit Mila Kunis überraschenderweise eine Schauspielerin, die bisher vor allem aus Komödien oder TV-Serien (Die Wilden Siebziger) bekannt war. Eine Entscheidung, die mit dem Darstellerpreis für Kunis bei dem Filmfestspielen von Venedig belohnt wurde. Dort feierte Black Swan als Eröffnungsfilm im September 2010 seine Premiere.(ST)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Black Swan
Genre
Drama, Thriller, Psychothriller, Tanzfilm
Zeit
2010er Jahre
Ort
New York City
Handlung
Badewanne, Ballett, Ballettschule, Balletttänzerin, Ballettunterricht, Besessenheit, Besetzung, Bühne, Casting, Champagner, Drogentrip, Ehrgeiz, Eifersucht, Fallen, Frauenfreundschaft, Konkurrenz, Kotze, Kuchen, Künstler, Lesbe, Lesbischer Kuss, Lesbischer Sex, Masturbation, Missgunst, Mutation, Mutter-Tochter-Beziehung, Nachtclub, Nacktheit, New Yorker, Oralsex, Petting, Rivalen, Schizophrenie, Schwanensee, Starke Frau, Strippen, Suizid, Tanzlehrer, Taxi, Toilette, Traum, U-Bahn, Wahnvorstellung, Zeh
Stimmung
Spannend, Verstörend
Tag
Mindgame-Film
Verleiher
Twentieth Century Fox of Germany GmbH
Produktionsfirma
Cross Creek Pictures, Dune Entertainment, Fox Searchlight Pictures, Phoenix Pictures, Protozoa Pictures, Universal Pictures

Kritiken (49) — Film: Black Swan

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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6.0Ganz gut

Während die Geschichte jeden Ansatz von Subtilität vermissen lässt und seinen Charakteren keinerlei nuanciertes Profil vergönnt, zeigt sich Darren Aronofsky inszenatorisch mal wieder als Meister seiner ästhetischen Klasse. Jene verkopfte Metaphorik des psychosexuellen Leidensdrucks Ninas aber findet nur in altbewährten Stilblüten Ausdruck und ist damit näher dem effektiv surrealen Body-Horror, als der adäquaten, introspektiven Akzentuierung seiner Actress. Inhaltlich ist „Black Swan“ dünn und greift sich jede Plakative vorbehaltlos, was ihn auf diesem Plateau irgendwie zur manierierten und damit dysfunktionalen Menage aus Roman Polanskis „Ekel“ und Michael Hanekes „Die Klavierspielerin“ macht. Geht es aber um die Fotografien, die hervorragend komponierten wie kalibrierten Montagen und Natalie Portmans emphatische Opfergabe, dann weiß „Black Swan“ durchaus zu gefallen und eine Atmosphäre zu erzeugen, die nicht bis tief ins Mark zieht, aber gekonnt an der Oberfläche schimmert. Aronofsky wird seinem Ruf als Blender gerecht, aber seine Affektiertheit ist einfach zu kräftig, als dass man ihn vorbehaltlos dafür verdammten könnte.

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

jacker

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Ich finde den Vorwurf des "Blendens" immer ein wenig seltsam. Was ist so verkehrt daran in einem hochgradig visuellen Medium wie Film, seinen Fokus auf eben diese Visualität (bzw. Audiovisualität) zu legen? es gibt doch so viele verschiedene Arten von Film, da ist doch nicht nur "richtig" eine komplexe Geschichte um tiefgründig gezeichnete Figuren herum zu zeigen. Visualität bewirkt doch manchmal mehr im Zuschauer, als es die beste Story (oder der vielschichtigste Charakter) vermag...


SoulReaver

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Kommt immer auf seine Konzeption an. Visuell ist Aronofsky ein Genius, in "Black Swan" geht es aber um weitere psychische Kompetenzen, die auch eine Entwicklung durchmachen sollen. Aronofsky haut, wenn es ihm narrativ nicht mehr gelingt, immer mit großen optischen Tönen um sich, anstatt sich auf das Innere zu konzentrieren. So hangelt er sich von A nach B.


_Garfield: Blogbusters

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7.5Sehenswert

Spirituelle und fleischliche Metamorphose im Schwanen-Gewand. Aufmerksame Milieu-Studie auf der einen, pompös arrangiertes Bühnenstück auf der anderen Seite. Schon alleine deshalb absolut sehenswert, weil kaum etwas vergleichbares existiert. Manche sagen Ideen-Verwertung, andere Ideen-Klau. Ein Film der ganz großen Gesten. Selten subtil, aber immer interessant. Portman opfert sich auf für ihre Rolle, Mansell interpretiert altbekannte Klänge neu und Aronofsky erweist sich einmal mehr als der Mann für's Gro(ß/b)e. Lob gibt es vor allem für eine wie entfesselt agierende Kamera. Da folgt eine herausragende Choreographie auf die nächste, ein effektiv eingestreuter Effekt auf den nächsten. Immer von einer ebenso konzentrierten, wie passenderweise zum etwas platten Pathos neigenden Regie begleitet. Und „Black Swan“ hat sie auch - die ganz großen Momente. Er findet sie - die ganz großen Gesten. Ein filmgewordenes Bühnenstück eben und deshalb natürlich nicht subtil. Immer auf der Suche nach dem nächsten theatralischen Blick, der nächsten pathetischen Geste. „Black Swan“ ist kein Film der großen Dialoge, Aronofsky's Weg ist ein nonverbaler, einer der alle Worte erübrigenden Bildsprache. Eben einer, der der Sprache des Balletts entspricht.

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Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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10.0Herausragend

[...] Aronofsky hat mit Black Swan ein opulentes Drama, gespickt mit Horror-Elementen entwickelt, was auf ganzer Linie zu überzeugen weiß. Ninas Welt wirkt so trostlos und bedrohlich, dass man als Zuschauer ihr schon Respekt zollt, dass sie morgens noch bereit ist, das Haus zu verlassen. An immer mehr Orten meint sie, sich selbst zu erblicken, entdeckt echte und imaginäre Wunden an ihrem Körper, beginnt zu halluzinieren und sieht überall Gefahr und Verrat.

Die Mischung aus realen Problemen und Begebenheiten und dem gegenüber Ninas imaginierte Erlebnisse halten sich gekonnt die Waage und wissen auch im weiteren Verlauf des Films zu überraschen. [...]

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CINEMAN.ch

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10.0Lieblingsfilm

Das Publikum in Welten mitzunehmen, die ihm normalerweise verborgen bleiben, ist eine von Darren Aronofskys Spezialitäten, wie er spätestens mit The Wrestler bewies. Jetzt wagt er sich in ein scheinbar noch härteres Milieu: die Welt des Balletts. In Black Swan vermischt Aronofksy aufs Waghalsigste Genre-Elemente aus Horrorthriller und Gruselfilm, Melodrama und Tanztheater, Coming-of-Age und Psycho-Studie, wobei Grauen und Komik erschreckend nah beieinander liegen.

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Mr.Film: City of Cinema

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8.0Ausgezeichnet

Krank. Psychopathisch. Verstörend.
Krank. Psychopathisch. Verstörend.
Krank. Psychopathisch. Verstörend.
Diese drei Worte gingen mir immer wieder durch den Kopf. Immer wieder knallten sie mir gegen meine Hirn und obwohl ich den Abspann sah, hatte ich immer wieder Natalie Portman vor Augen, wie sie sich voller Hingabe ihrer Rolle hingegeben hat.

Es ist unglaublich wie Miss Portman die Rolle des liebevollen, schüchternen, unschuldigen Mädchens, aber auch die des paranoiden, schockierenden, psychopathischen spielt. Nein. Lebt.
[Pirouette]
Als Zuschauer fühlt man mit ihr mit, leidet und fragt sich was man da nun gesehen hat. War das wunderschön oder abgrundtief hässlig? Haben die Schauspieler mich überzeugt oder angeekelt? Was sehen wir da nun, die Wirklichkeit oder die Illusion?
[Petit Allegro]
Wie in "The Wrestler" legt Regisseur Aronofsky das Augenmerk wieder vollkommen auf die oscarverdächtigen Darsteller, da kann man wegen der dünnen Story auch ein Auge zudrücken.
[Attitude]
Die Dramatik und Theatralik ist oft sehr übertrieben, doch das macht den Film besonderst, dass zieht einen in den Bann, man ist schlichtweg verzaubert. Neben der Dramatik kann der Film auch mit Schockmomenten punkten, Schockszenen die einen so hart treffen, Schockszenen die in Horrorfilmen hätten vorkommen können.
[Retiré]
Das Finale ist ein wahres Kunst-Highlight, es ist der Höhepunkt der Spannung und die tolle Atmosphäre wurde da nochmal zusammengefasst. Wie beim Ballett wurde jede einzelne Szene mit wunderschöner, klassischer Musik unterstrichen.

"Black Swan" hat seinen besonderen Höhen und Tiefen, durch die grandiosen Darsteller bleibt einem der Film lange im Kopf. Und immer wieder tauchen diese Worte auf:
Krank. Psychopathisch. Verstörend.

"Es war Perfekt. Ich war Perfekt."

24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 37 Antworten

zuchhi

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naja, die GZSZ gemeinde evtl. nicht...


Mr.Film

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Ok du Schlaumeier ;)


beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/

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8.5Ausgezeichnet

[...]Der Film ist ein Psychodrama, das geschickt mit Metaphern spielt und die Ängste und Paranoia von Nina in den Vordergrund stellt, um dem Zuschauer lange im Unklaren zu lassen, was sich wirklich abspielt und was in ihrem Kopf geschieht. Aronofsky spielt klar seine in “Pi” und “Requiem For A Dream” perfektionierten Stärken aus und schafft es, trotz einer kafkaesken Geschichte nicht in Lynch’schen Verschwurbelungen zu versinken. Auch die Wahl der Darsteller hätte nicht besser getroffen werden können, allen voran Natalie Portman und Mila Kunis, die beide für ihre Rollen aufwendiges Ballett-Training über sich ergehen ließen, um ihre Rollen glaubwürdig ins Licht zu setzen.[...]

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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10.0Lieblingsfilm

«Black Swan» ist ein sowohl bedrückendes als auch glanzvolles Meisterwerk, das wie kaum ein anderer Film durch eine unausweichliche Wucht mitreisst.

Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Corsovilla: SchönerDenken

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7.0Sehenswert

Ein Tanzfilm, der auch Psychothriller sein will, eine Tänzerin, die bis zur Selbstzerstörung nach Perfektion strebt. Billige Schockeffekte und dämliche Klischees oder gelungener Horror und die Muster eines treffsicheren Genrefilms? Ansichtssache. Nur das Lob für Frau Portman muss einstimmig ausfallen. (Mehr Streit über Black Swan im Podcast)

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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5.0Geht so

Menschen am Abgrund, mitten in einer scheinbar unüberwindbaren Krise stehen stets im Zentrum der Filme von Regisseur Darren Aronofsky. In "Black Swan" fokussiert sich Aronofsky auf Balletttänzerin Nina, die alles versucht um ihr Ziel, die Perfektion, zu erreichen. Angetrieben von ihrem Ehrgeiz schindet sich Nina und verliert immer mehr den Bezug zur Realität. Der Film fängt diese Ausbrüche aus der Normalität mit einem guten Gespür für effektive Psychospielchen ein. Im Grunde nicht mehr als ein Budenzauber, ein kurzer Besuch in der Geisterbahn, aber genau hier funktioniert "Black Swan" am Besten und dies nicht weil er das Dunkle von Hauptprotagonistin Nina unverhüllt zur Schau stellt, sondern weil Aronofsky sich hier kurzzeitig vom Mief seiner eigentliche Geschichte befreit, denn sein Ballett-Drama erweist sich über sehr weite Strecken als vorhersehbares und vor allem empathieloses Mär. Oft genug habe ich mich im Kino immer wieder gefragt, ob die konstante aber laue Spannungskurve durch die Geschichte oder aber alleine durch die stetige Erhöhung des Psycho-Spuks entsteht? Für mich ist es letzteres. Im Rückblick fehlt mir beim film das wahre Potenzial, denn die allgegenwärtige, bestimmende Mutter, Sexualität (Wahr oder Fiktion) als Ventil für aufgestauten Freiheitsdrang, Paranoia und natürlich die Sehnsucht (oft sogar nur Sucht) nach Perfektion sind nicht neu und dürften jedem Hobby-Therapeuten bekannt sein. Blöd nur, das Aronofsky letztlich auf Küchentisch-Psychologie vertraut und zu dieser fahlen Rezeptur einfach etwas (gelungenen) Spuk eingestreut hat. So setzt er Nina, das klare Zentrum von „Black Swan", zwar dem Wahnsinn aus, aber ich hatte Schwierigkeiten mich darauf einzulassen, denn für mich war Nina nur eine schicke Hülle, die mit Problemen, aber ohne einen Funken Leben ausgefüllt wurde. "Black Swan" ist Psycho-Trash der sich im Hochglanz des Ballett versteckt.

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CarrionFairy

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es gibt aber sowas wie objektivität, sonst könnte man auch ballermann6 als psychoepos betiteln, wenn man sich nur in den ersten 20 min mitreißen lässt ^^
wesentlich in der aussage stu's (denke ich) ist der vorletzte satz: wenig gefühl aufpoliert mit bild, allerdings mit dem anspruch emotional zu sein - das ist das problem.


stuforcedyou

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CarrionFairy bringt es mMn auf den Punkt.


sushi25: movie-fan.de

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7.0Sehenswert

Nathalie Portmann wir den Oscar bekommen, für Ihre schauspielerische und tänzerische Leistung. Die Psycho-Thematik muss man mögen, dann sind sicher noch 1-2 Punkte mehr drin.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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8.5Ausgezeichnet

filminformer-Filmtipp Januar 2011: Mit "The Wrestler" sorgte Kultregisseur Darren Aronofsky ("Requiem for a Dream"; "The Fountain") weltweit für Furore - jetzt präsentiert er mit BLACK SWAN erneut eine außergewöhnliche Geschichte voller Obsessionen. Natalie Portman glänzt in diesem spannenden Psychothriller in der Hauptrolle als ehrgeizige Balletttänzerin und ist eine heiße Kandidatin, zu mindest für eine Oscar-Nominierung. Den Golden-Globe 2010 als beste Hauptdarstellerin hat...

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Imran

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Ich bin blöd.


Hausmeister: Nerdtalk.de

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10.0Lieblingsfilm

[...] Dass sich zu den geschickten inszenatorischen Mitteln auch noch eine Hauptdarstellerin gesellt, die ihrer Aufgabe eine Wahnsinnige darzustellen überaus gerecht wird, ist ein weiterer Pluspunkt für den Film. Natalie Portman versteht es meisterhaft eine Nina darzustellen, die anfangs bieder ist und von ihrem Chef gar als „frigide“ bezeichnet wird; die sich dann aber immer mehr in den Untiefen ihrer Seele verliert, immer weitere dunkle Ecken ihrer selbst entdeckt. Anfangs unbedarft wie eine Zehnjährige, die das erste mal die Nase aus dem elterlichen Nest stecken darf und zum Ende hin die Ausgeburt von Leidenschaft und Verführung. Meiner Meinung nach durchaus einen Oscar wert. [...]

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Arakune: Das Manifest, CinemaForever...

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6.0Ganz gut

Festgehalten in den post-erzieherischen Fängen der Mutter, verloren im Strudel aus Erfolgsdruck und Sexualität, geblendet vom Rausch der Nacht. Der Drang nach Perfektion; unmögliches Unterfangen. Er zerstört sie von innen, macht sie krank, weil sie schlicht nicht zu erreichen ist. Sie versucht es dennoch unermüdlich.
Dann folgt die einzig mögliche Konsequenz: Der Film gipfelt in einem selbstdestruktiven schizoiden Wahn voll von wunderschöner Musik und betörendem Ballett. Vorhang zu, die Menge applaudiert. Ende.

18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

fabel

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das hast du schön gesagt :)


Fricki76: Asianfilmweb.de

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8.5Ausgezeichnet

Okay, mit dem Thema Ballett kann ich nicht wirklich was anfangen, und von daher war ich skeptisch. Nun die Überraschung: Natalie Portman ist grandios, zerbrechlich, verklemmt, psychotisch. Auf jeden Fall ein heißer Oscar-Kandidat für beste Hauptdarstellerin. Auf jeden Fall spannend ist der Film auch, es gibt erotische Fieberträume und rätseln, wenn man sich fragt, wann Realität und Wahn verschwimmen... Hat mir gefallen, vor allem schauspielerisch....

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Chross

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da kann ich dir einfach nur zu stimmen ;)


Christian Alt: NEGATIV

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8.5Ausgezeichnet

[...] Black Swan ist ein absolut aufregender Film – und das im ursprünglichen Wortsinn. Die radikale Offenlegung des Inneren der Protagonistin macht ihn zum interessantesten des gerade erst begonnenen Kinojahres, auch wenn der Körperhorror nicht jedermanns Sache ist. Gerade Natalie Portman liefert in Black Swan eine ihrer besten Leistungen ihrer Karriere ab – sie trägt den gesamten Film und dürfte dafür auch bei der anstehenden Award-Season gebührend gefeiert werden.

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Khitos: Kälte Reich

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5.5Geht so

[...] Das sind die wenigen Szenen, die etwas vom Film zeigen, was er fast die ganze Zeit über nicht zeigt: Transzendenz. Es ist ironisch, dass gerade ein Film, der so auf Perfektion getrimmt ist, seine Figuren selbst über die Imperfektion von Perfektion sprechen lässt gerade seinen eigenen Fehler begeht. [...] Die ganze Laufzeit über entwickelt sich wenig. Wenig Spannung, wenig Tiefe, wenig Transzendenz. Schade, wirklich schade. Ich war ziemlich unbeeindruckt. Schöne Bilder, ja, plakativ, aber schön, ja. Lesbenszene, ja, super. Mindfuck? Nein. Subtilität? Nein. Black Swan ist nur ein etwas überdurchschnittlicher Film, der im Hinblick auf den ambitionierten Regisseur eine klare Enttäuschung darstellt. Ich musste bis zu den letzten Minuten warten, um endlich etwas zu spüren, was nicht von vornherein festgeschrieben war. [...]

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Marco31

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Hmmmm... nun ja, in der künstlerischen Form bestimmt ein kleines Glanzstück, aber sicher nicht das beste was 2011 und das Kino bisher hervorgebracht haben. Ein Drama, ein Tanzfilm oder doch eher ein Erotikthriller mit Schockelementen (die gar nicht so schockig sind)!? Die Story ist komisch, unüberschaubar und verwirrend. Im Prinzip hätte man nach den ersten 5 Minuten auf Pause machen können und den Streifen bis auf die letzten 20 Minuten vorspuhlen können, aber da ich mir einen Film eigentlich immer versuche ganz anzugucken, wenn er nicht zu ermüdent ist habe ich dieses dann auch hier so gehalten. Die Thematik scheint mir doch nur was für eingefleischte FANS von Schwanensee und der gleichen und da ich den tänzerischen "HÖCHSTLEISTUNGEN" einer Ballerina nur etwas in meinem Schlafzimmer abgewinnen kann, hat mich dieser Film nicht wirklich überzeugt. Stellenweise interessant, findet man zwischendurch auch Ansätze zur Tiefe, diese lassen aber leider nur allzuschnell wieder nach, daher kann man leider keine wirkliche Verbindung zur Hauptfigur aufbauen und mir dieser auch nur wenig mitfühlen, die Dialoge sind sperrlich simpel gehalten und so zieht sich der Streifen auch hin. Einzig der flotte Zungentango von Mila Kunis in dem südlichen Bereich der Hemisphäre von Portmann bringt einbißchen Licht ins dunkle. Allerdings muss ich die Leistung von Natalie Portmann wirklich loben. Denn diese war großartig und Sie hat sich den Oscar auch wirklich verdient. Sie verkörpert die schizophrene Tänzerin, die langsam (und ich meine langsam) anfängt durch zu drehen und unter dem Druck IHRER surrealen Welt zusammenbricht mit absoluter Hingabe. Das macht den Streifen leider auch nicht besser und interessanter für den Zuschauer. Das was dem Director mit "The Westler" gelungen ist, macht er mit Black Swan leider wieder wet. Nehmen wir mal die Leistungen von Portmann und die erotischen Szenen raus, bleibt diesem Film unterm Strich leider nicht viel ausser einem mittelmäßigem Eindruck.

Fazit: Wenn man Ballett sehen will, sollte mann ins Theater gehen.


Rainhard

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@fanboy- den Film kann man fühlen oder nicht. Du konntest ihn nicht fühlen- deinen Kommentar hingegen kann jeder lesen und trotzdem sehe ich ihn nicht.


Richard Lammel: DVD-Forum.at Richard Lammel: DVD-Forum.at

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10.0Herausragend

BLACK SWAN ist nicht nur ein Thriller, ein Drama, oder ein Film indem Schauspieler beeindrucken dürfen. BLACK SWAN ist mehr als ein künstlerisch wertvoller Teil der Filmgeschichte. Dieses von Darron Aronofsky inszenierte Werk ist auch auf lange Sicht gesehen ein ganz großes Stück Kino. Tief bohrt sich die Geschichte in die Köpfe der Betrachter und wird vermutlich nicht so schnell wieder wegzubekommen sein. BLACK SWAN ist verstörend, eindrucksvoll und grandios.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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8.0Ausgezeichnet

Black Swan ist ein abgründiger Thriller um Perfektionismus, Selbsthass und Selbstzerstörung. Wie die beiden gegensätzlichen Schwan-Figuren, die die Heldin verkörpern soll, verbindet auch der Film selbst Schönheit, Anmut und Grazie mit den Härten im Betrieb des klassischen Balletts.

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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3.0Schwach

„Perfektion ist nicht alles“ -

Sätze wie dieser kommen zwar im Script von Mark Heyman vor, werden von Darren Aronofksy auf dem Regiestuhl aber zu keiner Zeit verinnerlich, und bisweilen sogar ins Groteske verkehrt.
In vielerlei Hinsicht ist BLACK SWAN wahrscheinlich wirklich so etwas wie die bisherige Schaffensessenz seines Schöpfers; ein Film gefangen im Vakuum zwischen gefälligen Big-Picture-Kino und dem Versuch sich von eben diesem zu entkoppeln; ein Werk, das  gerne bedeutsam wäre, und es doch nicht ist; dessen einzige Reflexion in Spiegeln und Glasscheiben stattfindet.

Es ist nicht die Oberfläche, an der Aronofskys fünfter Film scheitert, es ist vielmehr seine Oberflächlichkeit: Überzogene Branchensatire trifft auf Paranoia-Wahn und Emanzipationsdrama, und letztendlich ist es stets das mangelnde Fingerspitzengefühl, der Verzicht auf Subtilität, die BLACK SWAN genauso zusammenbrechen lässt, wie seine Hauptdarstellerin.
Es ist ein Film, der sich nicht von der Stelle bewegt, der sein Publikum zwar an der Hand packt und mitschleppt, aber doch nie in den Werdegang seiner Protagonistin involviert. Schizophrenie-Komplexe werden zu große Teilen auf ein schwarz-weißes Farbenspiel und  Rorschach-Motive herunter gebrochen, die weiterführende Diskussion über die Spaltung von Fleisch, Wille und Unterbewusstsein, mit der der Film während der gesamten Laufzeit zu kokettieren scheint, wird von Aronofsky weder konditioniert, noch ausgefochten.

Die Vergleiche, mit denen BLACK SWAN in der Rezeption konfrontiert wird, hat sich sein Regisseur dabei selbst zuzuschreiben, denn tatsächlich taugt sein Werk noch nicht einmal als Exploitationvariante seiner großen Vorbilder.
Aronofsky sucht die inhaltliche und visuelle Nähe zu Cronenberg und Polański so sehr, dass es schon Plagiatsnähe erreicht, und doch hat er seine Vorlagen nicht durchdrungen, bringt er den aufgeworfenen Fragestellungen keine neuen Antworten entgegen.
Wo SPIDER in meditativer Ruhe Chronologien verschmilzt, Fiktion und Realität verschwimmen lässt, sich ganz auf die charakterliche Zerrissenheit seiner Figur konzentriert, da flüchtet sich BLACK SWAN in naive Body-Horror-Anleihen und Wahrnehmungsspielereien.
Sexuelle Spannungen und den Wegfall der Wohnung als letzten Rückzugsort fängt Aronofsky mit Hand-Gekrabbel im Schritt, aufgesetzten Buh-Momenten in der Badewanne und ähnlichen Metaphern ein, die die Grenze zur Fremdscham mehr als einmal zu überschreiten drohen.

Ähnlich aufdringlich wie die Inszenierung gestaltet sich Natalie Portmans Schauspiel, welches sich erneut in Academy-Avancen ergeht, und schlussendlich doch nur wieder ihre fehlgeleitete Interpretation von method-acting zur Schau stellt. Ein anämisches Erscheinungsbild und das Beherrschen von ein paar Choreografien kann doch nie darüber hinwegtäuschen, dass Portman weder den emotionalen Zwiespalt, noch die Ängste und Furcht wirklich glaubhaft zu machen vermag - es ist die anbiedernste und doch ausdruckloseste Darbietung einer potentiellen Oscar-Kandidatin seit langem.

Darren Aronofsky legt die Karten auf den Tisch, lässt keinen Zweifel daran, dass die Qualitäten von THE WRESTLER bei Rourke zu suchen sind, nicht bei ihm, dass ihm Neoprätentionismus noch immer wichtiger ist, als die Geschichte, die er erzählen möchte. So ist BLACK SWAN schlussendlich auch nicht Kafka, sondern Kinderkanal, nicht leichtfüßiges Ballett, sondern ein schwerfälliger Walzer.

Kritik im Original 31 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 73 Antworten

Hitmanski

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You're so right, Küsschen <3


SamHook

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122 Antworten das nenne ich mal Aufmerksamkeit.Ihm vorzuwerfen diese zu wollen ist eher Kontraproduktiv, vorallem wenn man ihm vorwirft polarisieren zu wollen....dennoch: Bei aller kühlen Analysis vermute ich manchmal bei Hitmanski und manchmal auch bei Vega, dass sich ihnen der wahre Sinn oder die Bedeutung des jeweiligen Films nicht immer erschließt, da sich Ihnen dadurch die emotionale Ebene vllt etwas mehr verschließt..Sah ich zum Beispiel bei dir ,Hitmanski, wie dort ausgeführt, bei Big Lebowski so...und ein gewisser Hang zur Selbstdarstellung und Polarisierung ist trotz allem zu sehen...Deshalb bin ich oft auch anderer Meinung, aber auch diese ist ja subjektiv (Black Swan übrigens noch nicht gesehen:) und wahrscheinlich auch nicht immer richtig. Aber einen ganz wesentlichen Punkt übersehen hier viele. Es wäre total langweilig würde man sich nicht auch mal aufregen können, und solche Charaktere braucht eine Plattform. Das ist auch der Grund warum ich die Kritiken die Konträr zu meiner Meinung sind am liebsten lesen. Wer braucht schon Bestätigung seiner vorhandenen Meinung??Andere Standpunkte sind wesentlich interessanter. Man kann natürlich über Verisse denken was man will aber jeder hat ein Recht auf seine Meinung, ob diese nun richtig oder falsch ist.Und beinahe jeder der es Wert ist darüber zu reden hat doch einen Hang zur Selbstdarstellung:) Ich für meinen Teil denke ja auch, dass sich da oft einfach die Kriterien der Gewichtung anderst verteilen und du Filme manchmal als besser empfunden hast also du sie dann analytisch bewertest.Kann man ja auch so halten.Man könnte viele der Filme die man mag in Einzelteile zerlegen und sie Kritisch betrachten und hinterfragen,.Wenn man dann wirklich objektiv ist ,sind viele Filme handwerlich schlechter als man denkt. Daher ist meiner Meinung nach eine subjektive Ebene bei einer Film Kritik nicht nur wünschenswert sonder absolut erforderlich, da ich ja wissen will wie gut der Film dem Seher gefallen hat bzw. ihn unterhalten und nicht ob er nach sturren Formeln korrekt ist. Dies ist dann aber auch eine Stilfrage des Schreibers und wieder Geschmackssache. Ich kann also nur sagen ich stimme mit dir wirklich nicht sehr oft überein, erkenne aber an es immer wieder zu lesen, schon einfach um der Hoffnung auf Besserung willen, wie du so schön sagst und schon dies ist viel Wert, weil unterhaltsam:)


Timo K.: Blockbuster Entertainment

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4.0Uninteressant

Nach mathematischen Panikattacken, LSD-Exzessen, Eso-Beerdigungen und dampfender Wrestling-Show der nun schon fünfte bemühte Aronofsky-Seelenstrip von der Mär sportlicher Selbstüberschätzung zwischen den Extremen der Kunst, die zwangsläufig zu Wahnvorstellungen führt, bis Realität und Fiktion auseinandergleiten. Nah an Cronenberg, nah an Polanski, und doch so fern von Cronenberg und Polanski. Eher eine laute Schmalspurversion angesichts dessen, was der "extravagante" Regisseur aus dem extravaganten Schwanensee-Pirouetten-Stoff destilliert. Er lässt die Portman theatralisch heulen und magern und wimmern und verzweifeln und kotzen, während die Kamera stur und hypnotisch auf ihr kleben bleibt. Portman spielt und tanzt um ihr Leben; das interpretiert sie trotz einiger Over-the-Top-Entgleisungen glaubhaft, zweifellos. Auch Cassel brilliert, die Choreographie der Balletteinlagen sowieso. Allerdings wütet im Hintergrund der ewige Handwerker mit dem ewigen Holzhammer, der seine von eindimensionalen Blindgängern überbevölkerten Handlung ebenso stereotyp wie geleckt über lauwarme Schocks physischen Körperkinos rumpeln lässt, die mit Hilfe von Spiegeln, feuchten Träumen und donnerndem Soundgetöse lange genug vorher angekündigt werden. Ein unsinnlicher denn leidenschaftlicher Film, der überhaupt nicht originell oder komplex oder etwa spannend ist, kein Film, der etwas für nuancierte Reflektion seines Sujets übrig hat, keine stimmigen Milieu-Einblicke gewährt und kein ähnliches Streben nach formaler Perfektion seines Machers erkennen lässt wie Nina Sayers. Passend hierzu Darren Aronofskys Intention grob zusammengefasst: Wer gut sein will, muss erst ordentlich masturbieren.

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ihre-herrlichkeit

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Ich glaube, ich müsste mir mal wieder die Fingernägel feilen.


ihre-herrlichkeit

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Danke für Eure Besorgtheit, Eure Besorgtheit :D


Alle Kritiken (49)


Kommentare (577) — Film: Black Swan


Sortierung

adrian.hornung1

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Bewertung5.0Geht so

Ich weiß nicht woran es lag aber dieser Film hat mich nur gelangweilt und genervt. Der Funke ist einfach nie übergesprungen. Ein paar Szenen haben mir einfach nur die Kinnlade hinunterfallen lassen aber nicht im positiven Sinne. Ich wusste einfach nicht was ich mit diesen Szenen anfangen soll. Es war mir zu kryptisch und zu langatmich.
Die schauspielerische Leistung von von Natalie Portman ist natürlich top und zurecht mit den Oscar ausgezeichnet. Auch Mila Kunis hat ihren Job mehr als nur gut gemacht. Aber gute Schauspieler machen keinen guten Film.
Sorry ich finde diesen Film zu unrecht gehypt.

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jessilove

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Bewertung10.0Herausragend

der film war einfach unglaublich es gab einpaar szenen wo dachte omg aber es war nicht nur omg das war auch interesant man hat gemerkt wann sie von den guten zu den bösen gewechselt hat... dieser machtkapf zwischen den bösen und den guten dieser kapf wer ihren körper bezwingen wird war einfach nur :Geil: :D und ich könnte so ein nicht endend langen satzt schreiben aber egal ;D

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uncut123

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Bewertung5.5Geht so

er ist nicht wirklich schlecht...das ende war am besten aber doch wollte es nicht funken

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MaceWindu1998

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Bewertung6.5Ganz gut

Evtl. SPOILER

Von Anfang an war der Film absolut fesselnd!
Hab mich teils sehr schön erschreckt und der Film hat mir eine gewaltige Gänsehaut verpasst. Bis es in die Schlussviertelstunde ging.
Denn da wird der Film ein wirrwarr aus ungelösten Fragen, und am Ende weiß man überhaput nichts. Bei manchen Filmen mag das ja gut sein, hier ging das leider daneben.

Natalie Portman spielt hier grandios gut! An ihr habe ich nichts zu bemängeln. Ebenso wenig an Vincent Cassel. Nur Mila Kunis hat mich teils schon ein bissi genervt, doch auch sie spielt überdurchschnittlich.

Fazit:
Kann man sehen, aber man sollte vom Ende nicht allzu viel erwarten.

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sweeneytodd

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Bewertung9.5Herausragend

Auch wenn der Film sehr ruhig beginnt, die düstere Grundstimmung sorgt von Beginn an für reichlich Spannung. Man hat zu jederzeit das Gefühl, dass es später noch richtig zur Sache geht und genau so kommt es auch. Die Verschmelzung zwischen Realität und Halluzination wurde sehr gut getroffen und die Geschichte weist keine Längen auf. Was Natalie Portman betrifft, der Oscar ist hochverdient.
Wer befürchtet, dass der Film nur etwas für Ballettfans ist, den kann ich beruhigen. Wer Psychothriller liebt, muss "Black Swan" gesehen haben.

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Hueftgold

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Bewertung7.0Sehenswert

Aronofskys virtuose Interpretation des klassischen Schwanensee von Tschaikovski reflektiert nicht nur die vom Konkurrenzkampf getriebene Balletwelt, sondern greift die Geschichte des Mutterkindchens Nina Sayers auf und verübt besonders an ihr die Manipulation und Hingabe des Tanzemperiums.
Dabei funktioniert die vordergründige Symbiose aus Tanzdrama und Psychohorror einwandfrei, wobei beide Elemente ihre stärksten Szenen vorallem dann haben, wenn sie unabhängig voneinander sind. Die daraus resultierende Wirkung wirkt hypnotisierend und beweist besonders, dass die Inszenatorik eines Aronofsky´s einzigartig ist.
Die furiose Kamera, die in den Tanzakten außergewöhnlich stark ist und die stilistischen Mittel ala Morphspielchen oder Animationen sorgen für ein außergewöhnliches Filmerlebenis, welches durchweg geprägt ist von kühler Erotik, Sinnlichkeit und morbiden Gewaltaktionen. So wird Protagonistin Nina in einen Sog aus Intrigen, Konkurrenz und Aufopferung gezogen, was sich insbesondere auf die Stimmung des Filmes überträgt.
So mutiert Natalie Portman, die hier übrigens die beste Perfomance ihrer bisherigen Karriere abliefert und völlig zurecht den Oscar bekommen hat, vom schönen weißen Schwan zu einem schwarzen Schwan. Die Hingabe für diese Rolle zerfrisst sie und beginnt sie zu verändern. Sie beginnt zu halluzinieren, verfällt langsam den Schizophrenismus und schwebt irgendwo in einer Transitzone zwischen Perfektionismus und Schönheitsidealen.
Black Swan ist starkes, unterkühltes Genrekino mit sehr starken Momenten und einer souveränen Hauptdarstellerin, von der der Film lebt und dies vorallem auch kann! Während die Nebenprotagonisten zwar alle durchweg gut agieren, schafft es niemand Natalie Portman an den Pranger zu stellen. Die Mimik, die Bewegungen perfektionieren ihre Rolle, jedoch ist Black Swan eben wie eine klassische Balletaufführung. Ein netter Eye-Candy, der optisch impulsiv wirkt, jedoch sehr lange braucht um Fahrt aufzunehmen, um dann in einem wahren Bilderrausch zu gipfeln.

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Big_Kahuna

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Schön. :)


Hueftgold

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Danke (:


EvertonHirsch

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Bewertung7.5Sehenswert

"Black Swan" entwickelt eine wirklich gute Atmosphäre, die leicht über das eventuell abschreckende Thema Ballett hinweghilft. Die Metamorphose vom Reinen zum Bösen im Schwanensee passt natürlich wie die Faust aufs Auge. Natalie Portman spielt ihren Part richtig gut (Oscar verdient) und stellt ihren inneren Kampf der gegensätzlichen Lebensweisen und der inneren Zerrissenheit eindrucksvoll dar. Am Anfang braucht der Film ein wenig, um in die Gänge zu kommen und am Ende hätte man von mir aus noch eine Schippe drauf legen können, aber "Black Swan" sorgt mit seinem subtilen Horror für das ein oder andere mulmige Gefühl.

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Anonymous1987

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Val Vega

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5.5? So mies ist das auch nicht....


mary84

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Bewertung7.5Sehenswert

Anfänglich dachte ich, hmmm nen Ballettfilm, ständiges rumgehüpfe und dürre Mädels. Doch es stellte sich irgendwann heraus, dass dieser Film wirklich Potential hat und spannend ist. Herausragende Leistung von Natalie Portman.
Die düstere Stimmung des gesamten Films, die beklemmenden und unrealen?! Szenen die Nina begleiten und auch psychisch total fertig machen, einfach toll. Das alles für den Ruhm und die Hingabe einer Rolle, die sprichwörtlich die Rolle zum sterben zu sein scheint. Wirklich gut inszeniert und sehenswert. Gelungener Thriller.

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Val Vega

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

„Black Swan“ ist Aronovskys ganz eigene moderne Interpretation von Tschaikowskis Ballett. Er erzählt uns seine Interpretation in einer düsteren Version, die sich um das Ballett selbst dreht.

Der ganze Film wirkt wie ein Tanz der Verführung und der Versuchung.
Es ist die Musik, die perfekt eingesetzt wird. Musik, die immer da zu sein scheint. Musik, die den Film zu dem kranken Psychotrip macht, der er letztendlich ist.
Zum klangvollen Takt des Films bewegen sich über das Parkett der Leinwand grandiose Schauspieler. Ein Vincent Cassel, der beweist, dass er zu den besten lebenden schauspielern gehört. Er porträtiert den von hemmungslosen, genialen Regisseur Thomas Leroy mit solchem Feingefühl und Eleganz. Er geht voll und ganz in seiner Rolle auf. Eine Mila Kunis, die mit Leidenschaft bei der Sache ist und eine hervorragende Barbara Hershey als vom Erfolg besessene Mutter. Doch einzig und allein Natalie Portman war eine Schwachstelle im Cast. Zu keiner Zeit ist sie nicht bemüht, sie will hier wirklich eine grandiose Performance abliefern, doch sie ist eben nur bemüht und sonst nichts.

Die Story des Films ist durch und durch genial. Was ist real? Was ist Einbildung?
Die gesamte Metamorphose von Nina hindurch, wie sie, der weiße unschuldige kindliche Schwan, vom schwarzen durchtriebenen hinterhältigen Schwan, den sie auf Lily projiziert, verführt wird, ist der Zuschauer gepackt, gefesselt und gebannt.
Was ist real? Was ist Einbildung? Fragen, die sich durch den Film ziehen, bis hin zum tragischen Ende. Ein Tanzfilm, ein Psychothriller, eine Tragödie. Darren Aronovsky schafft die Gradwanderung perfekt.

„Black Swan“ ist ein Film wie ein Fiebertraum. Verführend, verlockend und hypnotisierend. Gespickt mit genialen Schauspielern und tollen Kamerefahrten ist das filmische Ballet zwischen Genie und Wahnsinn ein spannender und atemberaubender Film, der über die ganze Laufzeit fabelhaft unterhält und den Zuschauer auch noch lange nach den Credits rätseln lässt.

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Val Vega

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Jap, wenn man nicht zwischen den Bildern genau hinschaut, bleibt nur ein 0815 Psychohorrorfilm übrig.


BenAffenleck

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Genau so ist es. Das ist manchmal aber auch ein guter Anspruch, wie ich finde. Nur wenn man am Ende dann mit einer Tüte voller Fragezeichen vorm Fernseher steht, dann weiß man: Das war too much!


YellowheadAnimations

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

--Achtung: Spoiler--
Ich hab mir den Film nur widerwillig angeguckt, weil Ballett jetzt wirklich nicht meins ist. Aber weil ich wusste, das Aronofksy in der Vergangenheit gute Filme produziert hatte, ließ ich mich überreden. Und jetzt bin ich wirklich froh darüber: Diese "pompöse" ~ dramatische Erzählweise hat mich bei diesem Film beeindruckt. Der Film handelt von Ballettänzerinnen, die die Hauptrolle eines Balletstücks, Schwanensee, kriegen wollen. Daraufhin beginnt ein regelrechter Kampf um die Rolle, es entstehen Rivalitäten. Die Hauptperson des Films will den schwarzen Schwan spielen, kann sich sich laut ihrem "Lehrer" jedoch nicht in die Rolle hineinversetzen. Im Laufe des Films versucht sie es dann krampfhaft, symbolisch verschmilzt sie am Ende mit der Rolle: Bildhaft drückt es Aronofksy mit der Verwandlung aus: Der Hauptperson wachsen Federn, sie wird zum Schwan.
8 Punkte!

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YellowheadAnimations

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Das als Spoiler zu betiteln. Naja, ich schreib ne Warnung hin..


TV Einheit

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Nichts für ungut, danke!


Anonymous1987

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Bewertung5.5Geht so

Das Ballett Thema ansich sagt mir absolut nicht zu, und dann biete der Film keine wikliche Spannung und überachend war das Ende nun wirklich nicht. Der Oscar ist verdient Portman trumpft groß auf. Die lesbische Sexszene war auch nicht so drastiisch und alles in Allem hat mich der Film nicht fesseln können.
Den Vorschusslorbeeren wurde er asbolut nicht gerecht

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KeVSTG

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Bärenstark inszenierter Psychothriller mit Horrorelementen! Aronofski zeigt was für ein Genie er ist. Natalie Portman bekam absolut verdient den Oscar für ihre Darstellung aber auch Mila Kunis ist perfekt besetzt. Die Filmmusik sorgt sehr oft für Gänsehaut und passt sehr gut für die dunkle Grundstimmung des Films. Man sollte sich von dem Ballettthema nicht abschrecken lassen und dem Film eine Chance geben, man wird bestimmt positiv überrascht!!!

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JupiterKallisto

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Bewertung9.5Herausragend

Natalie Portman hat für ihre Darstellung der Nina Sayers absolut zurecht den Oscar® für die beste Hauptrolle bekommen. Schon die Verkörperung des weissen und schwarzen Schwans an sich ist eine Meisterleistung, aber diese dann auch noch so perfekt in den Film eingleiten zu lassen, und ohne einen Hauch von Angst vor der Rolle mit den anderen Schauspielern einen solchen Film zu schaffen, ist für mich eine absolute Höchstkunst. Man merkt der Nina die Lebensfreude an, was für eine nette und zuvorkommende Person sie ist, aber die Verwandlung vom lieben und braven Mädchen zum verruchten schwarzen Schwan gelingt Natalie Portman ausgezeichnet. Hinzu kommt eine verwirrende Filmstory, die den Zuschauer in Ninas Traum-Zwischenwelt entführt, sodass sie gar nicht mehr wissen was nun Realität oder Einbildung ist. Für mich ist Black Swan einer der gelungensten Paranoia-Thriller den ich je gesehen habe und einer meiner absoluten Lieblingsfilme.

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PureChris

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Bewertung6.0Ganz gut

Es hat mich viel Überwindung gekostet den Film zu gucken. Dachte immer so eine Art Film ist nichts für mich, aber man konnte merken, dass "Black Swan" ein grandioser Film ist. Aber trotzdem gibt es keine bessere Wertung von mir , da mich die Horror Szenen gestört haben (Ich steh nicht auf sowas) und irgentwie hat mich der Film nicht überzeugt. Man merkt ja , wenn jemandem ein Film gefällt, aber dieser tuts leider nicht.

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natedb

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ob das mit der Psychologie und der Schizophrenie gut durchdacht ist, sei mal dahingestellt. Ist mir im Endeffekt aber auch völlig egal, denn wie Arronofsky hier diese bedrohliche Atmosphäre kreiert, und dies mit simpelsten und wenig subtilen Mitteln, ist schon sehr gewagt und funktioniert in meinen Augen ziemlich gut. Damals im Kino regierte Natalie Portman bereits die Leinwand, aber auch auf kleinerem Bildschirm büßt ihre Performance nichts von ihrer Schonungslosigkeit und Verbitterung ein. Gerade aufgrund der Drastik, in der die Horrorelemente hier inszeniert wurden, kann man das Ganze natürlich schnell als Quatsch abstempeln, für mich ist "Black Swan" jedoch ein emotionales Erlebnis, ein surrealer Fiebertraum, eine düstere Tragödie und fesselnd von der ersten bis zur letzten Sekunde.

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Simon Moon

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Hab mich lange gesperrt den zu gucken. Naja, "Ballett"-Film. Klang so nach Mädchen. Aber war dann ganz anders. Ein richtig guter Thriller der sehr spannend ist und rundum unterhält. Und klasse Schauspielerinnen gibt es noch gratis drauf. Was will man mehr?


BlackLevel

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Black Swan" ist ein intensives Psychodrama, dessen Inhalt sich um Ballet dreht.

Die Hauptrolle wurde mit Natalie Portman, spitzenmäßig besetzt, ihre Performance ist schlichtweg fantastisch. Sie spielt ihre Rolle mit aller Konsequenz, stets authentisch und mit vollem körperlichen und geistigem Einsatz.
Auch die anderen Darsteller(innen) können überzeugen, wobei Portmans Schauspiel klar überwiegt.

Der Film beginnt als ruhig erzähltes Drama, und steigert sich mit fortlaufender Dauer zu einem packenden Psychotrip. Die Spannung steigt kontinuierlich an, die Bilder, die Szenen, werden intensiver.. und es entlädt sich in einem genialen und dramatischen Schlussakt!

Aronofsky setzte hier zudem sehr gelungene visuelle Effekte, besonders sinnvoll ein. Zusammen mit dem passenden Score und den genialen Kamera-Einstellungen, ergibt sich das herausragende Gesamtbild von diesem Film.

Mehr als empfehlenswert!!

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jorg.hoffmann.9849

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ernsthafte Hoffnungen macht sich Nina (Natalie Portman) nicht auf die Hauptrolle als zugleich weißer und schwarzer Schwan in der ambitionierten Neuauslegung von Tchaikovskys "Schwanensee". Als ihr exzentrischer Ballett-Regisseur Thomas (Vincent Cassel) ihr den Part trotzdem anbietet, ist sie ganz fassungslos vor Glück. Doch bald merkt Nina, dass professioneller und privater Druck Tag für Tag rapide ansteigen. Zuhause steht sie ständig unter der Aufsicht ihrer herrischen Mutter (Barbara Hershey), die ihr eigenes Scheitern als Tänzerin mit der Karriere ihrer Tochter kompensiert wissen will. Und dann ist da noch Thomas’ neuer Ensemble-Darling Lily (Mila Kunis), die wie ein düsterer Gegenentwurf zur eingeschüchterten Hauptdarstellerin auftritt. Die Premiere naht – und Nina entwickelt zunehmend paranoide Züge...

Starke Performance von Natalie Portman.

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Soulja

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wirklich herausragend, wie Natalie Portmann diesen sehr Hauptdarsteller-lastigen Film mit Bravour trägt. Hätte Frau Portmann nicht funktioniert, hätte das gesamte anspruchsvolle Setting von Darren Aronofsky nichts genutzt. Aber so geht alles Hand in Hand und auch Vincent Cassell als anspruchsvoller Förderer tut sein Übriges, um hier die letzten Prozentpunkte Überzeugungskraft aus Natalie Portmann herauszukitzeln. Eindrucksvoller Film, der veranschaulicht, dass Mobbing-Opfer nicht immer Opfer anderer, sondern auch Opfer des eigenen Charakters sein können bzw. des eigenen Schicksals, wenn man die Beziehung zur Mutter berücksichtigt. One-(Wo)-Man-Psychodrama!

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Filmfan30

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Tut mir leid, aber das Ende deines Kommentars gefällt mir nicht, zumal Mobbing keine Einbildung und Charakterschwäche eher bei den Tätern denn bei den Opfern zu finden ist.

Es geht in diesem Film außerdem nicht um Mobbing, sondern darum, dass eine biedere Perfektionistin an ihre Abgründe gerät und sich mit Gefühlen auseinandersetzen muss, an denen sie zerbricht.

Die Angriffe, die Nina erlebt, sind Teil ihrer Zerrissenheit. Sie kommt mit der Realität zunehmend schlechter zurecht und splittert ihre Ängste auf, in dem sie Personen aus der Wirklichkeit fiktiv handeln lässt. So kann sie die Verantwortung für das was sie an sich selbst als dunkle Seite wahrnimmt von sich wegschieben. Das nennt man Psychose. Mobbing ist was komplett anderes. Schau mal bei Wikipedia nach.


Soulja

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Die These "die Anderen wollen wir was Böses" ist in der Ausgeprägtheit, wie es Nina erlebt, sicherlich eine Psychose, man kann es in Teilen aber auch auf Mobbing runterbrechnen meiner Meinung nach, was im Fall von Nina ja aber nicht trifft, von daher hast Du natürlich Recht. Wie Nina z.B. Lilly wahrnimmt ist zum Teil sicherlich einfach eine falsche Deutung von Aussagen und Handlungen und hier habe ich für mich persönlich den Bogen geschlagen zur einem mir bekannten Fällen von einem "Mobbing-Opfer", welches sich durch mangelnde Reflektiertheit und einer Übersensibilisierung auch in die Opferrolle zwang, obwohl es dort eigentlich nicht reingehörte, auch gerade im Bezug auf Leistungsdruck. Hätte ich wohl besser umschreiben müssen, dass ich es hier analog betrachte und nicht 1zu1 auf den Film anwende.


Filmfan30

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Bewertung9.0Herausragend

Einfühlsam und erschreckend zugleich wird der Fall der ehrgeizigen jungen Ballerina gezeigt, die sich inmitten der Scherben ihres Selbst sogar gegen die eigene Mutter und schließlich gegen sich selbst wendet. So spitzt sich das Ende immer dramatischer zu bis es in einer Tragödie mündet. Toller Film über eine zutiefst verletzliche Persönlichkeit, die an ihrer Paraderolle scheitert weil sie sich mit Abgründen identifiziert, an denen sie schließlich zerbricht.

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inceptionfan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Black Swan" ist ein grandioses Psychodrama, das über die gesamte Laufzeit nie langweilig wird! Natalie Portmann spielt sich hier die Seele aus dem Leib und hat vollkommen berechtigt den Oscar für diese Leistung bekommen! Aber auch alle anderen Schauspieler sind grandios in diesem Film. Der Spannungsaufbau und die Atmosphäre sind ebenfalls sehr gut und der Film spitzt sich am Ende unheimlich zu! Negativ finde ich jedoch, dass sich "Black Swan" teilweise am Ende zu sehr in übertriebenen Schock-und Horrormomenten verliert und das Ende finde ich auch verbesserungswürdig!
Fazit: "Black Swan" ist ein spannender und teilweise richtig schockierender Film mit grandiosen schauspielerischen Leistungen!

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