The Wrestler

The Wrestler (2008), US
Laufzeit 109 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 26.02.2009

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8.3 Kritiker
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von Darren Aronofsky, mit Mickey Rourke und Evan Rachel Wood

Einst war Randy “The Ram” Robinson ein gefeierter Wrestler, doch der Preis dieses Ruhms war hoch: Der Star von einst ist ein Wrack. Nach einem Herzanfall erkennt Randy endlich seine Grenzen. Er nimmt Kontakt zu seiner Tochter Stephanie auf, findet in der Stripperin Cassidy eine Seelengefährtin und wagt die ersten Schritte in ein gewöhnliches Berufsleben. Doch Wrestling ist mehr als ein Job, es ist Schicksal.

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Cast & Crew


Kritiken (31) — Film: The Wrestler

SoulReaver: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

[...] Das 'The Wrestler' so verdammt gut funktioniert, liegt klar an Mickey Rourke. Er trägt den Film auf seinen Schultern durchs Ziel. In gewisser Weise spielt er schließlich auch sich selbst. Der gefallene Star, durch seine Lebensart aus der Bahn geworfen, versucht zurück zu alter Größe zu kommen. Seine Figur, Randy the Ram, bleibt ein verlorener. Rourke hingegen hat sich mehr eindrucksvoll zurückgemeldet. [...]

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stuforcedyou

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1,5 Punkte zu wenig. Seh's einfach ein. :)


SoulReaver

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Kein Kommentar :)


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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7.5Sehenswert

„This is where I belong.“ -

Die Bühne bleibt, das Publikum wechselt: Gleich zwei Anhänger der beiden wohl ältesten Gewerbe der Welt bittet Darren Aronofsky mit seinen Darsteller-Duo Rourke und Tomei zum Totentanz auf den Brettern, die ihre Welt bedeuten. Der ausrangierter Gladiator der Neuzeit und die Stripperin aus der heruntergekommenen Bar kreuzen innerhalb der Monotonie ihres Alltags kurz die Wege – und obwohl THE WRESTLER die soziologischen Umgebungen seiner gestrandeten Figuren wahrnimmt, und dezent die Parallelen zweier Geschäftsmodelle, in denen der eigene Körper das einzige Kapital zu sein scheint, aufzeigt, ist er doch weitaus weniger sozialkritischer Diskurs, als vielmehr Momentaufnahme zweier Seelenleben.

Wie eine Art Gegenentwurf zu Eastwoods thematisch ähnlichem MILLION DOLLAR BABY, setzt Aronofsky mit seiner Erzählung zu jenem Zeitpunkt an, als bereits alles in Trümmern liegt, und verloren ist. Es ist nicht die typische rise & fall-Geschichte,…

Kritik im Original 21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 15 Antworten

Janus Winter

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facettenreicher ja. was ein leichtes ist. THE WRESTLER ist so facettenreich wie ne cola.


ihre-herrlichkeit

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Haha, das war klar.


Hausmeister: Nerdtalk.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] Gänzlich überzeugt hat mich der Film nicht; dafür waren meine Erwartungen auch viel zu hoch und unrealistisch. Als Drama funktioniert "The Wrestler" tadellos - nur als "Aronofsky-Film" lässt er einiges zu wünschen übrig.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.0Herausragend

Ungekünstelt und ungeschminkt wird in «The Wrestler» das Leben von Aussenseiter Randy geschildert. Aronofsky verzichtet dafür auf die kunstvollen Kameraeinsätze, die er für «Requiem for a Dream» und «The Fountain» noch verwendet hat. Für gewöhnlich ist er seinem Protagonisten durch den Einsatz der Handkamera von Kamerafrau Maryse Alberti dicht auf den Fersen. Dadurch entsteht fast schon der Eindruck von einem Dokumentarfilm.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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7.0Sehenswert

Mickey Rourke ist als unsicherer, verletzter aus der Zeit gefallener Klotz wahrlich sensationell und damit das Herz des Films.

Wenn man das mal beiseite läßt, hat man aber im Kern nur eine Sammlung uralter und 100mal abgenudelter Filmklischees vor sich, die kurz vor Schluß das schöne Bild leider in sich zusammenfallen lassen. Was dann noch steht, haut Bruce Springsteen von den Stelzen.

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Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail

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10.0Herausragend

Ich sehe sehr wenige Filme, die nicht hätten verbessert werden können, aber dieser ist einer von denen. Ich habe jedes mythische Moment davon geliebt.

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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9.5Herausragend

Mit an masochistischer Lust grenzendem Eifer spielt Mickey Rourke in THE WRESTLER einen alternden Catcher, der nach einem folgenschweren Herzkasper sein Leben neu zu ordnen versucht und erstmal seiner Lieblingsstripperin einen Heiratsantrag macht. Rourkes Darstellung des einsamen Wrestlers ist auch deshalb so glaubwürdig und ergreifend, weil sich in der Figur einige Parallelen zu Rourkes eigener krisengeschüttelter Biographie erkennen lassen. Er war zwar nie ein Catcher, aber schon als Teenager stand er als Amateur-Boxer erfolgreich im Ring. Nach mehreren Gehirnerschütterungen rieten ihm Ärzte mit dem Boxen aufzuhören. In den frühen Jahren seiner Filmkarriere verzauberte er in dem Hochglanz-Samenzieher „9 1/2 Wochen“ mit seinem verschmitzten Lächeln nicht nur Kim Basinger sondern auch weltweit die Herzen der weiblichen Kinogänger. Die müssen mehr als irritiert gewesen sein, als sich der schöne Sunnyboy in „Barfly“ in einen abgewrackten Säufer verwandelte und nach dem…

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isinesunshine: isinesunshine.de

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8.5Ausgezeichnet

Den Oscar hat Mickey Rourke (Sin City) in seiner Rolle als Wrestler zwar nicht bekommen, aber er spielt trotzdem sehr überzeugend und teils emotional mitreißend. Der Film zeigt nicht nur, dass Wrestling eine Kunst (und nicht nur hirnloser Rumgebalke) ist, die von vielen verehrt bzw. hoch geschätzt wird, sondern begleitet den Zuschauer auch hinter die Kulissen und in die Welt derjenigen, die mit dem Wrestling zu tun haben.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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10.0Herausragend

Das Flüstern der Geister längst vergangener Zeiten dominiert die ersten Bilder und Minuten in „The Wrestler“. Sie erzählen eine Geschichte von Ruhm, Ehre, Anerkennung und Triumphen. Sprachfetzen von aufgeheizten Kommentatoren und Zuschauern, große Titelstorys in überregionalen Zeitungen, beeindruckende Fotos mit Siegesposen – Ein Leben in Bildern. Das diese Collage der Vergangenheit von Randy „The Ram“ Robinson (Mickey Rourke), von Darren Aronofsky mit bemerkenswerter Ruhe eingefangen, längst zu einem vergessenen Echo der Geschichte verkommen ist, die nur noch von Randy selbst tief in seinem geschundenem Herzen getragen wird, daran ist vorm ersten Augenblick an nicht zu zweifeln. Die Bürde eines verbrauchten Lebens, sie wiegt schwer auf den breiten Schultern jenes abgehalfterten Wrestlers, von dem dieser Film erzählt.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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5.5Geht so

Die Story ist konventionell, stellenweise sogar kitschig.
Nichts an "The Wrestler", vom Auftritt seines Hauptdarstellers abgesehen, bereichert das Kino, bringt es irgendwie voran. Und doch ist es müßig, zu fragen, was von diesem Film bliebe, hätte er nicht Mickey Rourke. Und Marisa Tomei. Denn er hat sie. Insofern ist "The Wrestler" in erster Linie die dichte Beschreibung eines Showbetriebs, manchmal nahe an der Freakshow, die durch den Hauptdarsteller auch zu der der Kinomechanismen wird. Die Zeit von Mickey Rourkes Kino ist vorbei, hier lebt sie nochmals auf, bevor sie am Ende , wenn die Leinwand in Randys letztem Kampf schwarz wird, in einem Todesbild untergeht. Mit "The Ram" stirbt, fast hätten wir es vergessen, auch ein Teil von uns.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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8.5Ausgezeichnet

Seit einigen Jahren aber feiert Rourke nun eine Rückkehr auf Raten, in Nebenrollen von Actionfilmen wie "Sin City" oder "Domino". "The Wrestler" ist jetzt wie ein einziges großes Geschenk an ihn: ein Film, der durchaus davon lebt, dass jeder Betrachter Filmfigur und Darsteller, "The Ram" und "El Marielto", in eins setzt. Und Rourke, dessen wohl bewusst, bedient das, ohne jede Scham, ohne jeden Selbstschutz. Aber so wie der Film ein Geschenk an seinen Hauptdarsteller ist, so ist sein Hauptdarsteller auch ein Geschenk für seinen Regisseur. Darren Aronofsky war bislang ein Meister des metaphysischen Kinos, mit artifiziellen bis verworrenen, immer auf optische Raffinesse zielenden Bilderräuschen, ob "Pi" oder "The Fountain". Nun überrascht er mit einem Werk, das seine Geschichte einmal völlig schnörkellos erzählt und seine Hauptfigur mit großer Sorgfalt zeichnet.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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9.0Herausragend

Mit "The Wrestler" gewann der Regissuer den Goldenen Löwen von Venedig. Das Comeback trifft dennoch mehr auf Mickey Rourke zu, der hier die Rolle seines Lebens spielt. Schon beim Casting soll Aronofsky dem gefallenen Star eine Oscar-Nominierung versprochen haben. Die Regie - das muss man eigens hervorheben - ist sich des Besetzungscoups in jedem Moment bewusst: Maryse Alberti, die bisher vor allem Dokumentarfilme (unter anderem "Crump", "Gonzo: The Life and Work of Dr. Hunter S. Thompson") fotografierte, heftet sich mit der Kamera an den Protagonisten, als dürfte er ja nicht verloren gehen.

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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8.0Ausgezeichnet

[...]Die vielfach preisgekrönte Leistung des Mickey Rourke, der von Aronofsky lange gebeten werden musste, die Rolle überhaupt anzunehmen, ist sicher eine der zu vorderst zu nennenden Komponenten, die "The Wrestler" aus der Allgemeingültigkeit eines Sportlerdramas hebt. Man kann sich zwar fragen, wo Rourke hier tatsächlich Schauspiel bietet, und wo Aronofsky und sein Kameramann Maryse Alberti ihn einfach nur in eine selbstreflexive Eigendarstellung zwingen, doch letztlich würde beides eine ausgiebige Würdigung verdienen. Mickey Rourke blutet, schwitzt, atmet und lebt diesen Charakter, bewahrt dabei in jedem Moment Aufrichtigkeit, ob heroische Posen einnehmend, mit einer Stripperin flirtend, oder beim Entfernen von Glassplittern nach dem Kampf aus seinem Rücken. Marisa Tomei, die in den Lobeshymen für Rourke etwas untergeht, liefert ebenfalls eine tolle Performance als strippende Herzdame, die kaum weniger als Randy mit ihrem Alter und mangelndem öffentlichen Interesse zu kämpfen hat. Nur in einer ihrer letzten Szenen wird Tomei etwas zur stereotyp um Leib und Wohl besorgten Stichwortgeberin, die den Zuschauer auf eher überflüssige Art vor Randys abschließendem Kampf noch einmal daran erinnert, worum es für ihn geht.[...]Worum es für Randy ‚The Ram‘ Robinson am Ende geht, was er hatte und was ihm bleibt, das fängt Aronofsky wahrhaft großartig ein. Mit dem Schlussbild widersetzt er sich nicht vollends dem im Genre unausweichlichen Triumpf gegen alle Widerstände, doch Aronofsky weiß ihn in brillianter Bitterkeit zu variieren.[...]

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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...

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6.0Ganz gut

Hier wird ein Reigen des Niedergangs gezeigt, wie er so schon unendlich oft zu sehen war: Es ist die Geschichte vom aufrechten weißen Mann, den die vielen Kämpfe, die das Leben ihm aufnötigte, niedergedrückt haben; der übersehen hat, dass er mit seinem alternden Körper nicht mehr lange als Kämpfer reüssieren kann; der nicht mitbekommen hat, dass eine Veränderung Not getan hätte.

Es dauert keine halbe Stunde, da ist man diese Bilder vom müden Walross etwas leid. Da sitzt man und wartet, dass der Film noch einmal eine überraschende Wendung hervorbringt, aus der Eindimensionalität des schlagantäuschenden Männertums ausbricht – vergeblich. Man weiß erschreckend schnell, wie dieser Film weitergehen wird.

In dem Sinne ist »The Wrestler« zwar ein schöner Kontrapunkt im Hollywood der oft glatten Oberflächen und wird von der Kritik zu Recht bejubelt. Er entkommt aber den Gesetzmäßigkeiten des Gewohnheitskinos zu keiner Zeit. In seiner Berechenbarkeit ist »The Wrestler« nichts für Leute, die im Kino zu neuen Ufern aufbrechen wollen. Und ein neues Ufer, das wäre: Randy rettet sich aus eigener Kraft.

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Dr. Tyrell

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Mit Nichten bist du der Einzige hier, ich fand ihn sogar richtig enttäuschend.


Janus Winter

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Das Ende war das einzig Gute am ganzen Film.


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Der Film spielt mit dieser Fassungslosigkeit. Es ist nicht Rourkes grandiose Schauspielkunst, die ihn als Randy zu einem Erlebnis macht, es ist Bewunderung für seinen Mut, sich so gnadenlos fertig zu präsentieren. Es ist dieselbe Faszination die die Zuschauer Harald Juhnke in “Der Trinker” als Rolle seines Lebens beklatschen ließ. Die Stationen Randys sind alle Klischee und wir wissen was am Ende passieren wird, noch ehe der Film die Halbzeitmarke erreicht hat. Doch es ist das Mitleid und die Bewunderung für den Underdog, für den Loser der weiß, dass er sich alles versaut hat, die den Film trotzdem sehenswert macht. Und der Reiz dieses Blicks durchs Schlüsselloch, das Gefühl hier mehr zu bekommen, als schauspielerisches Können. In gewisser Weise profitiert der Film vom selben Voyerismus, der die Zuschauer der Showkämpfe dazu bringt, sich die abgewrackten und ausgebrannten Ex-Heroen anzusehen.

Aronofsky inszeniert diese Momente genüßlich und kann sich ansonsten auf seine Fähigkeiten als erfahrener Handwerker verlassen, die der Story die nötige Struktur geben um als Mainstream-Loser-Fabel zu funktionieren.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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9.0Herausragend

Unzählige Lobeshymnen gab es bereits zu lesen, betitelt zumeist als das Comeback des Jahres. Einen Golden Globe als bester Hauptdarsteller konnte Mickey Rourke auch schon einsacken, eine Oscar-Nominierung folgte erwartungsgemäß. Und es gibt hier in der Tat die erstaunliche Wiederkehr eines Mannes zu besichtigen, der in den 1980ern mit Filmen wie „Rumble Fish“ oder „9 ½ Wochen“ mal fast ein ganz Großer in Hollywood war, dann durch die Alkohol- und Drogenhölle ging und sich zuletzt als glückloser Boxer das Gesicht zuerst zu Matsch schlagen ließ, um es danach von (schlechten) Schönheitschirurgen wieder zusammenflicken zu lassen. Wenn man den abgehalfterten Boxer, den Rourke zuletzt im richtigen Leben gab, durch einen ähnlich abgehalfterten Wrestler ersetzt, dann ist man schon ziemlich nahe dran an Randy, genannt The Ram, die Rolle, die Rourke hier ganz grandios verkörpert. Mehr schlecht als recht hält sich der einzige Wrestling-Star mit Kämpfen in kleinen Hallen und…

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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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8.0Ausgezeichnet

[...] Es ist also eine kleine Sensation, dieser Film. Unheimlich reduziert und nahe am Geschehen erzählt Aronofsky die anrührende Geschichte eines abgehalfterten Helden. Und es ist, natürlich, auch ein Film über die Karriere von Mickey Rourke, der mit „The Wrestler“ noch einmal in den Schauspiel-Ring steigt – im Film, wie auch auf den Bühnen der vielen hiesigen Preisverleihungen, kann er dafür nur bejubelt werden.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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8.5Ausgezeichnet

Man kann wirklich sagen, Mickey Rourke hat die Geschichte von „The Wrestler“ mit vollem Einsatz seines Körpers gelebt. Und was ist das Wrestling anders als großes Kino? Oder wie es Rourke selber in rauer Sprache sagte, er wisse schon, "wie man ein Publikum bei den Eiern packt". So ist der vergebliche Versuch des Muskel-Wracks, nach einem Herzanfall auszusteigen, als (Männer-) Film erstaunlich gelungen.

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alviesinger: bummelkino

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9.0Herausragend

„The Wrestler“ ist geradlinige Unterhaltung – ungewöhnlich für Aronofsky, den Querkopf Hollywoods –, die uns in ihrer Tristesse bisweilen ein Heldenepos nach „Rocky“-Rezeptur auftischen möchte. Aber dafür sind die Rahmen gebende Unterklassen-Wrestlingwelt und die kalte Gegenwart nicht geschaffen. Auch wenn die Charaktere Ram und Cassidy weiterhin dem glamourösen und ewig jungen 80ies-Zeitgeist hinterher trauern und sich in ihre Traumwelt flüchten, fällt bei Tageslicht und in den nach Schweiß stinkenden Umkleidekabinen der örtlichen Turnhallen die Maskerade. Aronofsky verzichtet bei dieser Auftragsarbeit auf sein Montage-Markenzeichen und schildert in nüchternen Aufnahmen das unschöne Amerika, wo sich Mütter als Stripper verdingen und Väter versagen oder gänzlich fehlen. Ein Amerika der zerplatzten Träume und Hoffnungen, eingefangen in Bildern der Einsamkeit - trist, traurig, real. Vielleicht kann sich das Publikum nicht mit dieser White Trash und Trailerpark-Welt identifizieren. Doch das Scheitern des Helden lässt uns blitzschnell mit ihm sympathisieren. Mit diesem grundguten Kerl mit dem Bratpfannengesicht, der völlig naiv und traumtänzerisch in den Abgrund wankt. Und wir entschuldigen auch Aronofsky unzählige Erlöserbilder und leiden in der Schlusseinstellung mit Ram, der seine Erlösung am Festhalten der Vergangenheit findet.

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der cineast

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Großer Kommentar!
Aber was ist Trailerpark-Welt? :D


Kaltduscher: MoviezKult.de

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9.0Herausragend

[...]Mit The Wrestler erreicht Darren Aronofsky eine neue Stufe auf seiner Karriereleiter. Seine visuellen Spielereien opfert er der ruhigen Entwicklung einer intensiven Geschichte, die von Mickey Rourke nicht nur getragen, sondern brilliert wird. Intensiv, schonungslos, melancholisch – The Wrestler will keine gute Laune verbreiten, sondern demaskiert auf seine Weise den amerikanischen Traum.[...]

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Alle Kritiken (31)


Kommentare (204) — Film: The Wrestler

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GodsdoG

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Film abseits von konventionellem Entertainment, der sich ins Gedächtnis einbrennt. Pur, rauh, authentisch. Die eigentliche Story scheint auf den ersten Blick ziemlich banal zu sein, entpuppt sich jedoch als eine interessante Charakterstudie, die auf eine nicht konventionelle Art begeistert. Gerade die viel kritisierte Kameraführung ist eine wahnsinnige Erfrischung, die es erlaubt, an den Empfindungen und der Sichtweise des Hauptcharakters direkt teilzunehmen. Man wird regelrecht in die Filmumgebung hineingestoßen und vergisst teilweise, dass man nur einen Film schaut. Das Zuschauen wird zu einer intensiven Erfahrung, die dem gesamten Cast zu verdanken ist, der mehr als überzeugt. Selbst die beste Synchronisation kann nicht die Stimmung rüberbringen, die im Originalton zu spüren ist. Der Film ist nicht sonderlich spannend, nicht sonderlich actionreich, selbst die Dialoge sind recht einfach gehalten, der Score ist zurückhaltend....es ist, als wenn sich der Film selbst entwickeln würde ohne den Einfluss eines Regisseurs in Anlehnung an das reale Leben. Für mich definitiv ein Stück Film- und Schauspielkunst, die seinesgleichen sucht. Ein sehr besonderes Filmerlebnis.

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T-Rex

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

mickey rourke war immer ein grandioser schauspieler..sogar jetzt noch wo er aussieht wie ein paar pfund mett

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G0DsTylA

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Rourke spielt seine Rolle fantastisch! "The Wrestler" hat mich emotional sehr berührt und überwältigt, toller Film der auf jeden Fall ein must see für jeden Filmfan, der auf Streifen mit tiefe und Dramatik steht. Ich kann ihn nur weiterempfehlen und gebe daher 8.5

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oli1a

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Bewertung9.5Herausragend

Immer noch eines meiner Lieblingsfilme. Die innere Zerrissenheit des Darstellers konnte durch die schauspielerische Lesitung von Mickey Rourke und die Story nicht besser dargestellt werden.

Das geniale Ende des Films rundet das alles ab, wo man kurz dachte: "Bis jetzt war alles genial, aber nun bitte kein Happy (Hollywood) End." Und genau das passiert nicht. Der Hauptdarsteller entscheidet sich nämlich für das einzig richtige. Seinen Weg, der auch gleichzeitig sein Untergang wird. Und das mit voller Intensität.

"It's better to burnout than to fade away."

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HopeWithinChaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Sicher kein schlechter Film, ich fand ihn aber teilweise arg langatmig.

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Merkenau

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Bewertung3.5Schwach

Hat mir mal wieder deutlich gezeigt, woher meine Abneigung gegen Wrestling kommt. Und Aronofsky mag ich immer noch kein Stück. Nach 15 Minuten erste Halbzeit für mich, nach 30 Minuten dann das K.O., weiter gucke ich den Film bestimmt nicht.
Nur ein paar Punkte gibts noch für die Technik.

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Nystroem

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Dein Kommentar - beide eigentlich, wenn man es genau nimmt - strotzt nur so vor dümmlich dünnen Tieffliegern. Ich bin froh, dass Dir der Film nicht gefiel. Danke dafür.


Merkenau

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Ein Glück, dass man im Internet statt mit Argumenten, einfach mit Behauptungen gewinnen kann! Oder noch besser: Beleidigungen! Wo kämen wir auch hin, wenn jeder eine eigene Meinung haben dürfte?

So viel zum dümmlichen Tiefflieger..


schmuggel

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Film ist einfach Weltklasse! Mickey Rourkes Spiel war einfach grandios, Darren Aronofsky hat wieder einmal sein Können bewiesen. Er erzählt eine Geschichte über Träume und Abstürze. Durch die Handkamera kommt einem der ganze Film wie eine tragische Dokumentation rüber, meiner Meinung nach einen Oscar wert.

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Weltenkind

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Bewertung9.0Herausragend

"Ich dachte an folgendes, zwei Wörter: RÜCK - KAMPF."

"The Wrestler" ist mein dritter Aronofsky und gleichzeitig sein Bester. Ein Film über Träume. Ein Film über Familie.
Der Wrestler Randy "The Ram" Robinson war vor langer Zeit ein gefeierter Star im Ring. Bejubelt von der Masse, geliebt von den Kids. Doch er ging ein. Er verließ den Ring. Jahre später nimmt Kontakt zu seiner Familie auf. Zu seiner Tochter. Robinson ist ein seelisches Wrack, doch er plant ein Comeback. Ein jauchzendes, wunderbares Comeback.
Nicht nur The Ram feiert ein großes Comeback, auch Rourke ist zurück im Schauspielring. Und das besser als jemals zuvor. Er mimt den verletzlichen, Tablettenabhängigen Ex-Star mit Bravur. Sein gestählter Körper und sein gefurchtes, raues Äußeres passen perfekt zu der "Harte Schale Weicher Kern" Figur. Rourke trägt den gesamten Film. In jeder Einstellung, in jeder Szene ist er präsent. Rourke hat sich damit ein Denkmal gesetzt.
Trotz der ausgelutschten Geschichte, sei es die "gefallener Held kehrt zurück" oder "missratener Vater nimmt wieder Kontakt zur Tochter auf" Geschichte. Aronofsky verpackt dies in seinem einfühlsamen Drama perfekt und schafft es, es nicht aufgesetzt oder deplatziert wirken zu lassen.
Das ist Mickey Rourkes Film. Sein persönliches Meisterwerk. Er war nie besser und wird niemals besser sein. Aber das ist nicht schlimm.

"Das war's, alter Mann!"

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regiseurin

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Toll geschrieben Weltenkind! :)


The_Cube

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Bewertung2.0Ärgerlich

Hat mir wie befürchtet überhaupt nicht gefallen und ich bin sogar eingeschlafen.
Gute Nacht

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morlock

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Schlaf gut.


U-Turn

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Fängt es langsam an, aber steigert sich. Insgesamt sehr ordentlich. Vielleicht etwas pathetisch am Ende

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Prechtl

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Bewertung9.0Herausragend

Randy Robinson, genannt „The Ram“, hat seine besten Jahre schon lange hinter sich. In den 80ern war er ein gefeierter Wrestler, doch heute ist dieser Ruhm schon lange verblasst. Er ist tablettenabhängig, lebt in einem Wohnwagen und bestreitet seinen Unterhalt in drittklassigen Kämpfen in Turnhallen, wo er noch immer von seinem Namen profitiert. Er lebt an der Armutsgrenze und leidet an der Tatsache, dass sich seine Tochter Stephanie und er fremd geworden sind, da er nie für sie da war. Als er nach einem besonders brutalen Match einen Herzinfarkt erleidet, legt ihm der Arzt nahe, den Wrestlingsport aufzugeben…

Bereits die erste Einstellung zeigt, was für eine imposante Person Randy vor zwanzig Jahren gewesen sein muss: Eine Collage von Zeitungsartikeln und Bildern von Randys Kämpfen führt uns in Randys Welt ein. Nur kurz darauf sieht man, was aus diesem Mann geworden ist: Ein abgehalftertes Wrack, ein kaputter alter Mann. Er ist allein, hat keine Freunde, mit denen er über Probleme sprechen könnte. Seine Tochter will zu Recht nichts mehr von ihm wissen, da er nie für sie da war. Nur in der Stripperin Cassidy hat er eine Bezugsperson gefunden.
Randy hat seinem gesamten Leben dem Wrestling verschrieben und kann auch nicht damit aufhören, als er die niederschmetternde Diagnose seines Arztes hört. Zwar versucht er, ruhiger zu werden und sich aus dem Profisport zurückzuziehen indem er einen regulären Job hinter einer Wursttheke annimmt. Doch als er von einem Fan erkannt wird, dreht er völlig durch und kündigt. Er läuft durch den Supermarkt und randaliert, als gäbe es kein Morgen. Es ist so, als ob er einen Kampf im Ring austragen würde; danach sitzt er in seinem Auto und verbindet sich wie gewohnt seine verletzte Hand.

Darren Aronofsky will uns das verkorkste Leben und Dannys Hass sich selbst gegenüber mit dreckigen und ungeschönten Bildern näher bringen. Die Hauptfigur selbst sieht schrecklich alt und ausgezehrt aus, die Turnhallen, in denen er seine Kämpfe bestreitet, sind seiner nicht würdig. Der Wohnwagen, in dem Randy haust, schreit geradezu das Wort „Unterschicht“ heraus, ein Leben am Rande der Gesellschaft. Doch Randy ist ein Kämpfer, er lässt sich nicht unterkriegen. Er ist ein lieber Kerl, der nichts Böses will, und doch ist er allein und verlassen, da er zu viele Fehler gemacht hat.
Mickey Rourke hat hier einen der zu Unrecht einsamsten Personen der Filmgeschichte geprägt. Sein aufgedunsenes, von den Operationen zerstörtes Gesicht wirkt zwar wie eine Maske, aber doch gelingt es ihm, Gefühle zu vermitteln und sogar Tränen fließen zu lassen. Er berührt den Zuseher und man fühlt mit der Hauptfigur mit.
Neben Mickey Rourke hat mir vor allem Marisa Tomei als Cassidy alias Pam gefallen. Mutter eines neunjährigen Sohnes und Stripperin, obwohl sie bereits zu alt dafür ist und dies von den Kunden auch gesagt bekommt. Sie ist die einzige, mit der Randy reden kann und sie ist es auch, die ihm Ratschläge erteilt und unterstützt.

Der Film zeigte mir als Wrestling-Neuling, dass dieser Sport reine Show ist. Sämtliche Moves und Handlungen sind abgesprochen und an dieses Schema halten sich die Sportler auch. Die Geschichte hat mich oft zu Tränen gerührt und dass das Ende und das Schicksal von Randy offen bleiben, hat mir gut gefallen. Schlicht wunderbar.

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Kante

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wer solls mir denn verbieten...


Prechtl

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Was? Sag mir bitte wo ich da von der copy taste taste gebrauch gemacht haben soll. Kann sein, dass ich mich hie und da inspirieren hab lassen weil ich mir vor diesem Kommentar eine Menge Kritiken dazu durchgelesen hab. Aber zu sagen, dass ich ganze Sätze gestohlen hab, ist schon ziemlich dreist.


Punsha

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein Mann und das Rampenlicht, ein Leben für die große Show. Er kann nicht ohne die Bühne und die Bühne nicht ohne ihn. Die Zuschauer sind seine Familie. Sie geben ihm die Kraft, die er braucht. Was er ist? Er ist ein Wrestler.
Im Bann zweier Metiers, in denen dein Körper mehr zählt als dein Geist und dein Publikum dich zu dem macht, was du bist, ist THE WRESTLER dennoch vielmehr Charakter- als Sozialstudie. Da wäre eine Stripperin (Marisa Tomei), die sich auszieht, nur um Geld für sich und ihren Sohn zu verdienen und natürlich Randy “The Ram” Robinson (Mickey Rourke), ein in die Jahre gekommener Wrestler, der sich trotz gesundheitlicher und familiärer Probleme einfach nicht von seinem Job trennen kann. Halt findet er nur bei ihr, und sie ebenso bei ihm. Ungewohnt zurückhaltend, gibt uns Aronofsky beinahe schon dokumentarisch Einblick in die Welt des Randy Robinson, was den Film zum einen vollkommen authentisch und fühlbar macht und zum anderen leider auch ein wenig langatmig werden lässt. Doch wenn man den Wrestler dann blutüberströmt nach der völligen Hingabe zu seinem Beruf in vollkommener Leere, erstaunt über seine Vergangenheit und verzweifelt über seine Zukunft, sitzen sieht, ist man wieder voll im Geschehen und es gibt nichts, was dir mehr am Herzen liegt als das Schicksal dieses Mannes. Mickey Rourke ist für die Hauptrolle die perfekte Besetzung, da er erstens ein fabelhafter Schauspieler ist und zweitens mittlerweile genauso abgehalftert und heruntergekommen wirkt, wie die Figur, die er darstellt. Neben ihm glänzt die bezaubernde Marisa Tomei in ihre bislang besten Rolle. THE WRESTLER ist Aronofskys untypischster Film und vielleicht gerade deshalb sogar auch sein reifstes Werk. Fernab von Spielereien mit Kamera und Schnitt, sowie einem hoch emotionalen Score, wagt er diesmal hingegen den Sprung von der Ecke des Rings, den Sprung ins Ungewisse ... und der gelingt.

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FilmFreeza

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Sehe ich ähnlich, ich konnte mit dem Film einfach nichts anfangen, dafür fehlen auch die Szenen, die einem in Erinnerung bleiben könnten


Punsha

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Aber ich konnte mit dem doch was anfangen... :) Besonders das Ende müsste sich einem doch ins Gehirn einbrennen.


Feral Wolf

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

The Wrestler war so gut, traurig, deprimierend und mitreißend, dass ich ihn nie wieder sehen möchte. Schaut ihn euch definitiv an wenn ihr in der Stimmung für sowas seid und für Wrestling-Fans ist der Film sowieso ein Must-See!

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Georg Arkin

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Bewertung7.5Sehenswert

* Achtung Spoiler! *

Die Filme von Darren Aronofsky haben einfach keine Happy-Ends... ich liebe ihn!

* Spoiler Ende ;)*

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eisbaerdios

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Bewertung6.5Ganz gut

Leider eher nicht so mein Fall, was vor allem an Mickey Rourke finde. Ich kann an dem Typen leider nichts finden. Dazu spielt er diesen alten ekligen Machotypen, dem ich noch weniger abgewinnen kann.
Gegen Ende gibt mir der Film ein wenig was, schafft eine kurze Verbindung zu den Figuren, aber auch nur kurz.
Im ersten Moment war ich vom Ende enttäuscht, muss aber jetzt sagen, dass wenigstens dieses einen guten Abschluss zum Film liefert und im nachhinein auf diese Weise doch eine klare Aussage zur Figur liefert.

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Jack_Torrance

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Darren Aronofsky ist ein Genie. Aus Transformers würde er große Filmkunst, aus Scheißnia (aka Narnia) einen der besten und faszinierendsten Fantasyfilme aller Zeiten machen. Er schafft es auch aus dem schwächsten Drehbuch großes Kino zu machen (was ich auch dem enttäuschenden The Fountain attestieren muss). Auch hier liefert er einen der größten Beiträge zum amerkanischen Neorealismus ab.

Man hat auch das Gefühl, Aronofsky habe aus den Fehlern von The Fountain gelernt und dem Zuschauer mehr Zugang zu den Figuren verschafft (vor allem zur von Mickey Rourke quälend intensiv gespielten Figur). Das gibt dem Film vor allem in der eindringlichen Schlussszene eine enorme Intensität.
Generell hat man in den Fights das Gefühl, der Hauptcharakter Randy schlägt sich mit jedem Move, mit jedem Skill selbst. Er ist ein im Leben gescheiterter Mensch, der sich nicht mit dem jetztigen abfinden will. Jahrelang besaß die Karriere für ihn eine größere Priorität als die Liebe, was sich nun auf die Gegenwart auswirkt.
Generell behandelt Aronofsky in seinen Filmen das Thema Missachtung der Liebe:
In Pi gibt sich Max Cohen der Wissenschaft hin, in Requiem for a Dream geben sich die Figuren dem puren Genuss hin, in The Fountain wird um die Liebe gekämpft, obwohl sie eigentlich allgegenwärtig ist, in Black Swan wird generell auf Erfolg und Perfektion hingearbeitet und in The Wrestler versucht Randy "The Ram" Robinson zu spät die Liebe zu finden, scheitert aber aufgrund seiner mangelnden Reife...und so steht er am Ende da - ein Wrack, der sich sein ganzes Leben lang im Kreis bewegte.

Was ist das Ende also für ihn ? Absturz oder Erlösung ?

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SoulReaver

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Wir haben den gleichen Film, am gleichen Tag gesehen und auch noch ne Kritik geschrieben! Schicksal.


Jack_Torrance

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Sachen gibt's :D


quellecair

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Darren Aronofsky ist definitiv nicht ein Regisseur für die breite Masse. Filme wie „Pi“ oder „Requiem for a Dream“ wurden zwar von Kritikern überall gelobt, mauserten sich aber schliesslich höchstens zu Kultfilmen. Mit „The Fountain“ wurde dann vorerst mal ein gewisses Mass an Polarität erreicht: während es an diversen Filmfestivals Preise und Lob regnete, spaltete der Film das Publikum endgültig, denn Otto Normal sah sich mit der visionären und unkonventionellen Filmkunst des Regisseurs schlicht überfordert. Doch gerade nur zwei Jahre später lanciert Aronofsky sein vielleicht untypischstes Werk: „The Wrestler“, ein schlichtes, ehrliches Porträt eines alternden Wrestlingstars.

Randy „The Ram“ Robinson (Mickey Rourke) ist ein Gladiator des Pop-Zeitalters. Als Wrestler feierten ihn früher die Fans in ganz Amerika. Doch der Preis des verflossenen Ruhms ist hoch: Der Star von einst ist ein Wrack und hält sich mit Billigkämpfen für seine letzten Anhänger über Wasser. Nach einem Herzinfarkt erkennt Randy endlich die Grenzen seiner Existenz. Der Einzelgänger, der in der Stripperin Cassidy (Marisa Tomei) eine Seelengefährtin gefunden hat, nimmt Kontakt zu seiner entfremdeten Tochter Stephanie (Evan Rachel Wood) und wagt die ersten Schritte in ein gewöhnliches Berufsleben.

Ehrlich, intensiv, authentisch, emotional – schlicht ergreifend! So lässt sich „The Wrestler“ wohl am ehesten umschreiben. Bereits die ersten Einstellungen des Films lassen den Zuschauer ganz nahe am Geschehen teilhaben: Die Kamera praktisch immer in unmittelbarer Nähe vermittelt einen einzigartigen Einblick ins Leben von Randy. Und hier sind wir bereits beim Hauptpunkt des Films angelangt, dem Schauspiel von Mickey Rourke: jede Einstellung sitzt und man kauft ihm jeden Augenbick ab – eine schlichtweg brillante Leistung! Doch ist noch nicht alles. Denn was „The Wrestler“ schliesslich zu einem unvergesslichen und nachhaltig wirkenden Erlebnis macht, ist seine Ehrlichkeit. Die Charakterzeichnung von „The Ram“ ist nicht die gewohnte und häufig erzählte „vom Wilden zum Zahmen“. Man erlebt einen Mann, der in der Vergangenheit seines Ruhmes lebt und seine ganze Existenz darin sieht. Man fühlt mit, wenn sich die Realität der Gegenwart zum bitteren Kampf entwickelt und wird aber manchmal auch vor den Kopf gestossen, wenn sich die inneren Kämpfe als die grösseren Gefechte erweisen. Und wenn am Schluss die Lichter ausgehen, hinterlässt „The Wrestler“ genau das, was man sich von einem guten Film zwar wünscht, aber immer seltener erlebt: Nachhaltigkeit.

Kurz: Aronofskys zugänglichstes Werk erweist sich als wahre Genreperle – unbedingt ansehen!

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Crypt-IQ-Vault

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Bewertung6.0Ganz gut

So, neues Jahr, neue Kommentare ;) (könnte viel mehr schreiben, aber ich fasse gerne Kommentare Zeitnah ab, nachdem ich den Film meist "mal wieder" gesehen habe ^^)

The Wrestler habe ich tatsächlich bisher erst einmal gesehen. Da ich von "Million Dollar Baby" begeister war und von "No country for old man" verwirrt, wollte ich gerne "The Wrestler" als quasi Teil der hochgelobten Oscarfilme (oder zumindest hochgelobten Filme) schauen. Black Swan wäre noch so ein Kandidat (alle sind zumindest Teil meiner DVD Sammlung ^^). Aber kommen wir zum Film:

Er ist nicht schlecht. Definitiv nicht. Ich fand ihn nun nicht so mitreissend wie zB. "Million Dollar Baby" aber es war durchaus mehr ein Film für mich als "No country for old man", dessen Message ich meiner Meinung nach nicht mitbekommen habe. Der Film (als "The Wrestler") ist ansprechend und angenehm zu schauen. Mickey Rouge macht meiner Meinung nach eine super Figur und ich könnte mir tatsächlich niemand anderen in dieser Rolle vorstellen, sieht man von tatsächlichen alternden Wrestlern einmal ab (die ja durchaus auch schon Ausflüge ins Filmbusiness unternommen haben *grauss*). Marissa Tomei war sicherlich nicht schlecht, aber irgendwie passte nicht so ganz ins Bild. Die Geschichte an sich war gut erzählt, wobei ich einige Längen feststellen durfte, die durch mehr Tiefe meine Meinung vielleicht noch ein wenig gesteigert hätten.

Von daher meine ich, man kann den Film anschauen, sollte sich aber nicht von zuviel positiver Kritik blenden lassen. Die eigene Meinung ist doch immernoch am besten um auszusagen, was einem gefällt und was nicht.

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Carnifex

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine One-Man-Show von Mickey Rourke. Bei all den vielen "schönen" Rückenansichten des Wrestlers vernachlässigt Regisseur Aronofsky seine sonst so brillante Visualisierung eines Stoffes. Auch Clint Mansell hat schon bessere Soundtracks komponiert. Die Wrestling-Szenen mögen gut umgesetzt sein, allerdings kann mich diese Sportart seit Kindesalter nicht mehr begeistern. Dadurch entsteht nicht mehr als ein durchschnittliches Porträt eines gescheiterten Mannes, das noch dazu einige Längen aufweist.

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Matty

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Bewertung6.5Ganz gut

Allein Rourke´s Vorstellung ist das ansehen wert. Er trägt den Film über kleine Längen hinweg.

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