Darren Aronofsky

Beteiligt an 14 Filmen (als Regisseur, Drehbuch, Akteur, Produzent und Autor)

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Darren Aronofsky
Geburtstag: 12. Februar 1969
Geschlecht: männlich
Anzahl Fans: 561

Darren Aronofsky, Regisseur von Requiem for a Dream, The Wrestler und Black Swan wurde am 12. Februrar 1969 in Brooklyn, New York, geboren. Er studierte Anthropologie, Film und Animation an der Harvard University und schloss sein Studium mit Auszeichnung ab.

1996 begann Darren Aronofsky mit der Arbeit an seinem Debütfilm Pi, der 1998 fertiggestellt wurde und ihm beim Sundance Filmfestival den Regiepreis einbrachte. Große Aufmerksamkeit bekam der Regisseur zwei Jahre später für seinen eindringlichen und düsteren Film Requiem for a Dream mit Jared Leto und Jennifer Connelly in den Hauptrollen. In seinem nächsten Projekt The Fountain arbeitete er zusammen mit Hugh Jackman und Rachel Weisz, mit der Darren Aronofsky bis 2010 liiert war.

Darren Aronofsky war es auch, der Mickey Rourkes Karriere wieder angekurbelte, als er ihn 2008 für die Rolle des alternden und verarmten Wrestlers Randy „The Ram“ Robinson in dem gefeierten The Wrestler besetzte. Auch gewann The Wrestler im selben Jahr den Goldenen Löwen der 65. Filmfestspiele von Venedig. 2010 veröffentlichte Darren Aronofsky den psychologischen Thriller Black Swan mit Natalie Portman in der Hauptrolle. Der Film wurde für zahlreiche Preise nominiert, darunter auch für den Oscar 2011 für beste Regie und den besten Film.

Typische für einige von Aronofskys Filmen (Pi, Requiem for a Dream) ist eine Technik namens Hip-Hop-Montage. Dabei werden Bildfolgen im Zeitraffer gezeigt und meist mit Soundeffekten unterlegt, die an das Scratchen von Platten erinnern, um Beschleunigung zu erzeugen oder bestimmte Handlungen hervorzuheben. So werden beispielsweise in Darren Aronofskys Thriller Pi die clusterartigen Kopfschmerzen des Protagonisten mit ebendieser Technik unterstrichen.


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15 Kommentare

über Darren Aronofsky

FumerTue

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Was Atmosphäre-Erzeugen angeht, ist Aronofsky weltklasse! Ich kenne jetzt Requiem For A Dream, Pi und Black Swan. In jeder Sekunde merkt man denen an, dass Aronofsky genau weiß, was er macht und was er will. Black Swan hätte mich thematisch zunächst null angesprochen, und am Ende saß ich fasziniert vorm Fernseher.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

Demine

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Auch wenn ich Black Swan nicht so sehr mag, mit Pi und Requiem for a Dream hat er deutlich bewiesen, was er kann :)


alex023

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Och, eh, nö...


Audreyfan

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So klein Darren Aronofskys Filmoghraphie auch noch ist, kann ich sagen, dass er zu einen meiner Lieblingsregisseure gehört. Ob Schicksal oder Zufall hab ich seine Filme in der Reihenfolge gesehen, wie ich sie im Ranking auch aufzähle. Der Beste zuerst, der 'Schlechteste' zuletzt. 
Doch woran liegt es, dass ich seine Filme so sehr liebe?
Mir fällt auf, dass die fünf Filme (Requiem for a dream, Black Swan, Pi, The Wrestler, The Fountain) alle etwas gemeinsam haben. In jedem dieser Filme geht es um eine bzw. mehrere Personen, die für ihren Traum, ihren Wunsch, ihre Sehnsüchte kämpfen und dabei ans Äußerste gehen und alles riskieren. 
Bei "Requiem for a dream" sind es einmal Harry, Marion und Tyrone, dessen größter Wunsch das Glück ist. Und Sarah, deren größter Wunsch Aufmerksamkeit ist. Diesen Wunsch steckt sie in den Wunsch, in ihr rotes Kleid wieder rein zu passen. Sie alle kämpfen hart, blind und unerbittlich für die Erfüllung ihres Wunsches und grade, als das Ziel erreicht zu sein scheint, fallen sie tief.
In "Black Swan" ist Ninas größter Wunsch die Perfektion, den sie durch die Rolle des Schwans denkt, erfüllen zu können. Doch ihre eigene Psyche kämpft gegen sie an und lässt sie ebenfalls tief fallen.
In "Pi" will Maximillian Muster in der Natur finden und steckt seinen Wunsch nach Verstehen in das Entschlüsseln einer Zahl. Doch je näher er der Entschlüsselung kommt, desto mehr wendet sich sein Verstand gegen ihn und lässt auch ihn scheitern.
In "The Wrestler" ist Randys größter Wunsch die Zugehörigkeit. Dadurch entsteht ihn ihm das irrsinnige Ziel, wieder in den Wrestlingring zu steigen und sich seiner 'Familie' nah zu fühlen. Hier erreicht er das Ziel und gegen seine eigenen Konventionen lässt Aronofsky offen, ob Randy überlebt oder nicht.
In "The Fountain" ist Toms größter Wunsch das Finden von Unsterblichkeit. Er hält den Tod für eine Krankheit. Auch hier erreicht er sein Ziel und findet die Unsterblichkeit, muss aber feststellen, dass das die falsche Denkweise war und die Unsterblichkeit nicht das eigene ewige Weiterleben ist, sondern das ewige Weiterleben des Lebens ist.

Glück, Aufmerksamkeit, Perfektion, Verstand, Zugehörigkeit, Unsterblichkeit...diese Wünsche, Träume, Sehnsüchte sind der Kern der Aronofskyfilme. Dazu kommen Bilder, exzellente Atmosphäre, mitreißende Storys, brutale Enden....

Aber wenn diese Wünsche nun der wirkliche Kern der Filme sind, was in aller Welt will das uns jetzt sagen? Aronofsky schmeißt uns in das Leben von Menschen rein, die alles für die Erfüllung ihrer Wünsche tun, dabei aber von ihrem eigenen Wunsch bekämpft werden und daran zerbrechen. Er lässt sie aufleben und schmeißt sie dann auf den Boden. Soll das eine Warnung sein? Nein, ich glaube es ist eher eine Einladung, selber seine Wünsche zu verwirklichen, für sie zu kämpfen, für sie zu leben! Vielleicht nicht ganz so radikal wie in den Filmen, aber wenigstens mehr als jetzt. Denn was wäre das Leben ohne Kampf, ohne einen Traum, ohne einen Wunsch, ohne Sehnsucht, ohne Hindernisse, ohne Grenzen, ohne Enttäuschung und ohne Erfüllung? Es wäre der Tod. 

Hier noch mein Ranking von den Aronofskyfilmen:  http://www.moviepilot.de/liste/auf-ein-tanzchen-mit-darren-aronofsky-audreyfan

bedenklich? 16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

alex023

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Ne.


ready2fall

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Ja, doch!


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