Bronson

Bronson (2009), GB Laufzeit 88 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Drama, Thriller

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5.8
Kritiker
15 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.8
Community
1553 Bewertungen
107 Kommentare
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von Nicolas Winding Refn, mit Tom Hardy und Matt King

Biopic über den Verbrecher Charlie Bronson. Michael Peterson ist 22 Jahre alt, als er ein Postamt in Little Sutton überfällt. Seine Beute: knapp 27 Pfund und sieben Jahre Zuchthaus. Aufgrund verschiedenster Vorfälle innerhalb der Gefängnismauern – darunter Wärtermisshandlungen, Entführungen und Anstiftung zum Gefängnisaufstand – wird seine Strafe fortdauernd verlängert.

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Cast & Crew


Kritiken (5) — Film: Bronson

Kubrick_obscura: CinemaForever

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5.5Geht so

Tom Hardy gibt den Berüchtigten als asozialen Außenseiter, dessen Lebensvorstellungen mit dem Konsens unvereinbar sind. Seine Darstellung ist zum einem enorm körperlich und auf der anderen Seite ebenso eloquent. Charlie Bronson hat keine Schwierigkeiten sich auszudrücken, ob nun sprachlich oder gewalttätig. So ist er Moderator, oder eher Confrencier des Films und führt uns durch einen Bildersturm aus Blut, Schweiß und Schnurrbarthaaren. Nicolas Winding Refn versteht sich als filmender Kosmopolit, als Europäer mit amerikanischer Ausbildung und das sieht man seinen Filmen auch an. Wie ein Chamäleon stülpt er sich die Maske des British Cinemas über und inszeniert in "Bronson" einen Fiebertraum ganz im Stile eines "A Clockwork Orange", doch wo Kubrick sein Material versucht wo es geht zu hinterfragen, da lässt sich Refn aufsaugen mit seiner Kamera und so taumelt der Film zwischen echter Gewaltverherrlichung, überladender musikalischer Untermalung und einer Spur Homophobie umher und schafft es nie seine Hauptfigur wirklich zu packen. "Bronson" ist manchmal eine kritiklose Huldigung eines gefährlichen Straftäters, der auch manchmal sehr sympathisch sein kann. Dieser Strudel der Ambivalenz ist schier unkontrollierbar und so wird bei "Bronson" jeder einen anderen Film sehen. Gut ist: Vergessen wird man diesen Film nicht so leicht. Warum das so ist: Das weiß wohl nicht mal Refn selbst.

11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

taumeltierchen

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Ich stimmt dem Kommentar voll zu. Danke!


el Niklasos

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Wobei ich denke, das gerade die letzte Szene noch einmal ein Stück weit Wertung zum Leben dieses Mannes mit einfließen lässt. SPOILER:Wie er da blutverschmiert in einer Zelle fest sitzt in der, sich nichtmal mehr umdrehen kann und anfängt zu wimmern.


Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail

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1.5Ärgerlich

Von der britischen Lotterie gestiftete Projekte kommen selten lauter daher als Bronson, ein echtes Schwergewicht unter den Anwärtern auf den geschmacklosesten, häßlichsten und sinnlosesten Film des Jahres 2009. Nicht nur, dass der Film die Gewalt feiert, ist dieses brutalste aller Bio-Pics auch noch rasend homophob. Die zusätzliche prätentiöse und theatralische Garnierung machen den Film zu einer einzigartig furchtbaren Erfahrung.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

aufNsack

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Arbeite an deiner Rechtschreibung oder schreibst du immer, wenn du betrunken bist?
Wie alt bist du?
12!
Irgendwann gibt es Tabletten für deine Krankheit.

küsschen...


Stahlkocher

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@aufNsack
Wer nicht gscheit schreiben kann hat nichts zu sagen. Wer nichts zu sagen hat soll den Mund halten.

Auch für deine Krankheit gibt es Tabletten...


Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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7.0Sehenswert

Das Besondere am Biopic BRONSONs ist nicht, dass trotz der vehementen Versuche die Hauptfigur sympathisch erscheinen zu lassen selbige ein Arschloch bleibt. Eher ist es die Art, wie man hier eine bizarre Erzählweise konstruiert, die durch das perfide/grandiose Spiel des Hauptdarstellers wiederum etwas anderes schafft: bleibenden Eindruck, ohne am Ende wirklich zu gefallen. Ich weiß nicht wann ich das zuletzt von einem Film behaupten konnte.

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

alviesinger: bummelkino

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4.0Uninteressant

Einblick in das wahre Leben eines asozialen Gewalttätigen. Ohne Wertung folgen kurzweilige und überdrehte Fragmente bestehend aus verspieltem Irrsinn und brutalen Schlägereien, die wie ein trashiges Schmuddel-Comicheftchen unter der Ladentheke weitergereicht werden. „Bronson“ will ja so was von gern unter die Haut gehen, verheddert sich aber in gestylten Bildern und dem nervigen Battle zwischen bräsiger Klassik und blechernder Synthie-Mucke, der "emotional" so gut wie jede Einstellung untermalen muss. Bisweilen wirkt der britische Streifen wie ein über-ambitionierter Rammstein-Clip. Und nur Tom Hardys engagierte Performance reicht da leider nicht aus.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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8.0Ausgezeichnet

'Bronson' ist also kein Psychogramm oder eine Lebensgeschichte, eher ein Rückblick aus der eigenen Wahrnehmung heraus. Immer wieder sieht man Bronson auf einer Bühne stehen, ein großes Publikum vor sich, das meistens schweigt und zwischendrin frenetisch applaudiert. Natürlich stand der Mann nie auf einer solchen Bühne, er ist Publikum und Star zugleich, die Bühne ist allein in seinem Kopf, er selbst ist sein bester Zuschauer, mehr braucht er nicht. ... Refn bleibt darin konsequent, Bronsons Lebensgeschichte keine Erklärung, Moral oder nur ein Resümée aufzuzwingen. Die Erzählung bleibt episodenhaft, wird immer wieder von Bronsons Off-Erzähler unterbrochen, von den Szenen auf der Bühne. Die Bildsprache ist offenbar erfolgreich an Stanley Kubrick geschult (Kameramann Larry Smith hat mehrfach für Kubrick gearbeitet), und auch in der Musik lehnt sich der Film insbesondere an 'A Clockwork Orange' an.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten


Kommentare (102) — Film: Bronson


Sortierung

Mr. Pink

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein groteskes, überzeichnetes Biopic über den gewalttätigsten Häftling Großbritanniens und viel mehr ein hochinteressanter Blick in den Kopf eines Wilden, eines Sonderlings, vielleicht sogar eines Psychopathen, als nur die trockene, auf Fakten aufbauende Nacherzählung seines Werdegangs. Englische Kultur in Kubrick-Optik, stilvoll, wuchtig und brillant. Und Tom Hardy ist einfach absolut sensationell!

"Inside, I'm somebody nobody wants to fuck with, do you understand?"

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KayPirinha

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Bewertung7.5Sehenswert

Das Clockwork Orange der 2000er... Musik passt wie Onkel Charlie's Faust auf´s Auge! Tom Hardy ist genau die richtige Besetzung (na ja vielleicht wäre Vinnie Jones auch nicht verkehrt gewesen)... Genau das richtige zum relaxen und Seele baumeln lassen! Kann ich nur empfehlen!

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Nahtigall

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Die 0,5 Punkte gibt es für den Soundtrack. Mit großem Abstand der schlechteste Film den ich je gesehen habe. Zu langweilig um zu unterhalten, zu lächerliches Acting um wirklich als harter und hässlicher Film zu wirken, zu nervig und mies um auch nur 1 Sekunde als echter Film durch zu gehen.
Fazit: Ein Film über einen so dämlichen Idioten, dessen Geschichte so dämlich ist, dass man darüber nun echt keinen Film machen muss und dessen Zielpublikum wohl in geistiger Einzelhaft sitzt.

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florian.grogoll

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Die 0,5 Punkte gibt es für den Soundtrack. Mit großem Abstand der schlechteste Film den ich je gesehen habe. Zu langweilig um zu unterhalten, zu lächerliches Acting um wirklich als harter und hässlicher Film zu wirken, zu nervig und mies um auch nur 1 Sekunde als echter Film durch zu gehen.

Fazit: Ein Film über einen so dämlichen Idioten, dessen Geschichte so dämlich ist, dass man darüber nun echt keinen Film machen muss und dessen Zielpublikum wohl in geistiger Einzelhaft sitzt.

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heikschn

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Bewertung7.0Sehenswert

Nachdem ich Walhala Rising gesehen hatte, mit dem ich leider gar nicht klarkam, hatte ich mich lange nicht an Bronson herangetraut. Jetzt war es doch einmal soweit und ich bin positiv üerrascht. Beide Filme haben wirklich nichts gemein. Auf jeden Fall ist Bronson zugänglicher und klarer in der Aussage. Der Film ist wuchtig, bildgewaltig und auch die Untermalung der Szenen mit passendem Soundtrack ist auffällig.

Tom Hardy bin ich zum ersten Mal in Star Trek X begegnet. Damals war er mir in schlechter Erinnerung geblieben. Möglicherweise liegt das auch daran, dass ich vom 10. Star Trek damals so maßlos enttäuscht war und dem Film daher einfach nichts positives abgewinnen konnte. Mittlerweile habe ich viele Filme mit Tom Hardy gesehen, in denen er mich mehr und mehr begeistert hat. In Bronson jedenfalls ist er ideal besetzt. Er trägt den Film und brilliert in jeder Einstellung.

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michl

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Bewertung7.0Sehenswert

Zu Anfang an muss ich sagen, dass ich viel höhere Erwartungen an den Film hatte. Vieles ist dabei wahrscheinlich auf den Trailer zurückzuführen, welcher sehr dazu einlud, diesen Film zu sehen und ihn auch als " das Clockwerk Orange des 21. Jahrhunderts " beschrieb. Insgesamt wurden meine Erwartungen nicht erfüllt, aber dennoch muss ich sagen, dass mir der Film allein von der Machart sehr gefiel: Musikuntermalung und Kameraarbeit ragten meiner Meinung nach auf jeden Fall hervor und stachen sich von gängigen Filmen ab. Hardys schauspielerische Leistung hat mich stark beeindruckt und auch das Stilmittel des Theaters, um den Zuschauer direkt anzusprechen, bewunderte ich. Leider gibt die Handlung nicht viel her. Der gewalttätigste Sträfling Großbritanniens verbringt den Großteil seines Lebens im Gefängnis und verlängert durch sein Verhalten seinen Freiheitsentzug ins Unermäßlige. Mag schon interessant sein, aber als Filmhandlung wirkt es eher langweilig und daher hatte der Film auch seine Länge.
Insgesamt ist der Film jedoch sehenswert und kein Fehlgriff, wobei sich diejenigen, die einen spannenden Hollywood erwarten, zu Tode langweilen werden.

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eisbaerdios

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Bewertung6.5Ganz gut

Typisch Refn. Seine Filme wirken immer wie gescheiterte Musikclips. Inhaltlich immer etwas leer.

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TinaCocaine

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Bewertung1.0Ärgerlich

Auf mich wirkte der Film wie eine Mischung aus Kubrick (cool) und Uwe Boll (Vollidiot) - nicht so prickelnd! Total verrückt, was ich auch eigentlich mag, aber zu der Story fand ich´s doof. Die Thematik ist interessant, aber nicht so umgesetzt, wie ich es gern hätte. Ich habe mich auf ein Drama oder krassen Gefängnisfilm eingestellt und bekomme da so eine zwanghaft auf lustig getrimmte Komödie zu sehen. Mein Fall ist "Bronson" absolut nicht, aber nun gut, wem´s gefällt...

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Mr. Ogi

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Schade...
Aber die Darstellung von Tom Hardy ist schon Top, das muss man zugeben :D


TinaCocaine

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Jau, das ist auf jeden Fall richtig. Das war für mich aber auch das einzige Positive!Einfach nicht meinen Geschmack getroffen :-(


DonChris

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Bewertung9.0Herausragend

Nicolas Winding Refn`s "Bronson" ist tatsächlich ein Film, der völlig aus der Reihe tanzt, wenn es um die gewohnte Wahrnehmung von Film geht. Es ist sehr angenehm zu sehen wie Refn seine Filme immer wieder komplett neu inszeniert. Vor "Bronson" hatte ich bereits seine Werke "Walhalla Rising" und "Drive" schätzen und lieben gelernt. Dabei bin ich schwer beeindruckt wie weit seine Filme stilistisch auseinander liegen.

Für "Bronson" hatte Refn in Tom Hardy eine extrem wuchtige Hauptfigur gefunden, ich hatte ihn die ersten Minuten gar nicht erkannt und bin ebenfalls schwer beeindruckt wie wandelbar der Typ ist.
Es ist nicht von der Hand zu Weisen, dass Refn für seine schräge Darstellung des seinerzeit "gefährlichsten Häftling Englands" (Charles Bronson), von Vorbildern wie Stanley Kubrick beeinflusst wurde. Den Betrachter erwartet dankenswerter Weise eine visuelle Brücke aus Film, Kunst und Theater - etwas krank, brutal, komplett untypisch und außergewöhnlich durchdringend - ein Film den man nicht so schnell vergisst.

Sicherlich auch wiedermal ein Film, der durch seine extreme Art nicht nur auf Gegenliebe stoßen wird, allerdings ist das überhaupt nicht schlimm und für Refns Werke mittlerweile fast schon normal. Außerdem gibt es eine Menge richtig guter Filme, darunter wahre Klassiker, denen es ebenso geht.

P.S.: Danke noch mal für den Tipp @Simon ;)

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DonChris

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Die Zeit ist irgendwie immer das Problem ;). "Walhalla Rising" ist wieder ganz anders, es kann also auch sein, das der dir nicht ganz so gefällt. Klasse gemacht ist er aber allemal und vor allem ziemlich Stilsicher. Erwarte mal nicht so ein Meisterwerk wie "Bronson" oder "Drive" und lass dich auf den Film ein, dann dankt er es dir ;)


jacker

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Bei Refn habe ich auch so viel aufzuholen :D
Ganz früher mal "Pusher" gesehen und nach erscheinen "Drive". Ersterer ist so lang her, dass ich ihn nicht mal mehr aus dem gedächtnis bewerten kann/will, aber ich glaube ich fand ihn auch ziemlich krass!


Tian Fuchs

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Bewertung5.0Geht so

Guter Soundtrack und herausragende schauspielerische Leistung von Tom Hardy. Den Film empfand ich dennoch als teils sehr öde und monoton, da sich gerade das agressive, zerstörerische und ziellose Verhalten der Hauptfigur Bronson durch den gesamten Film zieht. Wer Entwicklung oder Sinnhaftigkeit erwartet, wird enttäuscht. Leider war der Film teils sehr gewaltverherrlichend - ein Charles Bronson Biopic eben, welches ihm fast schon Kultstatus zuspricht. Andererseits: wie will man das Handeln eines Mannes begreiflich machen, der nicht wirklich zu verstehen ist. Gerade dieses Unverständnis als auch die theatralen Einlagen, gaben dem Film einen humoristischen Beigeschmack. Die Butterszene (oder war es Seife?) und einige andere Szenen brachten mich zum Schmunzeln. Nach dem Film bleiben bei mir keine Zweifel, dass der echte Bronson wohl niemals wieder auf freien Fuß kommen wird.

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Fabes

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Bewertung7.5Sehenswert

http://www.youtube.com/watch?v=7gw0C9r0Vf8&feature=youtu.be&t=4m45s

Beste Szene. Ich habe mich beömmelt!

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Andy Dufresne

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Bewertung10.0Herausragend

Ein absoluter (immer noch)Geheimtipp!!!

Knast, Gewalt, Psychose, Blut, Schweiß und Tränen.

Viel mehr (zum Inhalt) will ich gar nicht sagen,auf diesen Film sollte man sich einfach einlassen,am besten man kennt nur den Titel und denkt sich:
Bronson?
Charles oder was?
Und dann schaut man sich ihn einfach an.

Ich fand ihn Hammer, Anders, absolut alleinstehend, total Special.

Ich bin mir aber sicher das viele das Gegenteil sagen werden: Was ein Scheiß,viel zu brutal,viel zu unzusammenhängend,viel zu abseitig.

Ein Film wie ein Experiment,ein Film wie Helge Schneider:
Man liebt ihn oder man hasst ihn,ich glaube nicht das es hier viel dazwischen gibt.

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DonChris

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Hab ihn gerade gesehen und muss sagen, wow! Was ein Film, du hast vollkommen Recht!


Andy Dufresne

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@Don: Was bleibt mir zu sagen übrig außer: Ja! :)


natural born zombie

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Bewertung9.5Herausragend

Großartig!!!
Wie kann es nur sein, dass sich die breite Masse mit Hollywood-Dreck die Birne zukleistert, und solche Perlen edler Filmkunst nur im Verborgenen funkeln können. War dieser Film bei uns wirklich nie im Kino? Oder hab ich ihn verpasst? Eine Schande!
Diese Bilder! Diese Musik! Diese Kombination aus beiden! Dazu eine schauspielerische Glanzleistung von Tom Hardy für die sich jeder Oscar zum Weinen in den Keller verzieht. Witz, Charme, Action, alles da, nur halt kein Massenfutter für jedermann.
Fazit: Anschauen! Unbedingt!

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natural born zombie

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Tja, schade, dann sollen sie weiter Schnulzen schauen!
Ich jedenfalls mag "Psychopathen glorifizierenden, gewaltverherrlichenden Filme"!


Filmsuechtiger

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Nicht nur du. Auch die Masse mag solche schlechten Filme.


WhityWeissmann

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Wissen sie eigentlich, was für ein armes Schwein sie sind?" wird Michael Peterson alias Charles Bronson gegen Ende des Films gefragt. Es ist anzunehmen, dass er sich darüber nicht im Klaren ist. Denn er ist eben kein intelligenter, perfide-sadistischer Alex DeLarge (was auch einer der Gründe ist, wieso der oft zitierte Kritikerausspruch "Clockwork Orange des 21. Jahrhunderts" meiner Meinung nach gewaltig hinkt), sondern mehr eine Art tumber Forrest Gump aus der britischen Arbeiterklasse, wenn auch ungleich glückloser. Die Welt, in der er lebt, scheint er nicht wirklich zu verstehen, was sich v.A. in seinen distanziert-teilnahmslosen Kommentaren zu seinen eigenen Untaten ausdrückt, aber ein Ziel hat er vor Augen: berühmt werden, sich einen Namen machen. Dummerweise hat er keinerlei nennenswerte Talente, weshalb er ratzfatz in einen Strudel aus (selbstinduzierter) Gewalt und Gegengewalt gerät, aus dem er nicht mehr ausbrechen kann und will.

Nicolas Winding Refn, meiner Wenigkeit bisher nur durch den äußerst kruden "Walhalla Rising" bekannt, hat hier einen eigenwilligen, teils etwas stark verkünstelten Brocken von Film rausgehauen, der aber durchaus zu gefallen weiß, sei es durch den grandios aufspielenden Tom Hardy, der mimisch zwischen blutrünstigem Psychopathen und verdattertem Grundschüler pendelt, den guten Soundtrack (der allerdings hin und wieder ein wenig zu feste auf die Bombast-Klassik-Tube drückt), die überzeugende Kameraarbeit oder das changieren zwischen Tristesse und schwarzem Humor: wer sich ein klein bisschen Abseits der regulären Sehgewohnheiten bewegen kann und will, der sollte BRONSON auf jeden Fall eine Chance einräumen.

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Punsha

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Bewertung7.0Sehenswert

Bühne frei für Charlie Bronson, dem bis heute berühmtesten aller Strafgefangenen Großbritanniens, einem völlig schrägen Vogel, der sein einziges Talent und seine Chance große Berühmtheit zu erlangen darin sieht, die stählerne Faust gegen das Gesetz zu richten. Und wann könnte man mit kriminellen Taten, ständigen Ausbruchsversuchen und Faustkämpfen mit Wärtern nicht mehr Aufsehen erregen als in der heutigen Zeit, in der das Fernsehen auf Leute wie Bronson bewundernd die Kameras richtet und das Publikum sich zumindest gut unterhalten fühlt? Ein Schlag ins Gesicht, dann die Verbeugung - der Zuschauer lacht. Regisseur Nicolas Winding Refn hält uns ein ums andere Mal den Spiegel vors Gesicht, bis man sich früher oder später eingestehen muss: 'Dieser gewalttätige Kerl macht unheimlich Spaß', und führt uns so unsere eigene schaulustige Gier vor Augen, die keine Grenzen kennt. Ja, "Bronson" hat einige satirische Züge und outet sich letztlich auch als eine treffende Satire, wenn er seinen Antihelden in der letzten Einstellung erstmals ungeschönt der Öffentlichkeit ausliefert, wenn er ihn seiner lächerlichen Maskerade beraubt und ihn als das bloßstellt, was sein Leben aus ihm gemacht hat: Einen Haufen bemitleidenswerter Scheiße. Hardy und Refn waren nie so gut.

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Punsha

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Weil ich dich ärgern will


Punsha

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Jetzt verkauf dich mal nicht unter Wert, mein Lieber. ;)


Hagen Hagen

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Bewertung7.0Sehenswert

Heftig, aber auch unverständlich. Was Tom Hardy hier macht, ist aber schon sehr beeindruckend.

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freakualizer

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Bewertung5.0Geht so

Wie man den Film über das Meisterwerk "Drive" stellen kann, wird mir ewig ein Rätsel bleiben. Das ist halt diese unerklärliche und oft spannende Eigenschaft von Geschmack. An "Bronson" hat mir der Soundtrack und die Kamera gut gefallen, typisch Winding Refn. Wenn man, wie ich, davon ausgeht, dass Bronson mindestens das Asperger-Syndrom, wenn nicht sogar eine schlimmere geistige Beeinträchtigung hat, dann versteht man auch die kindlichen, leider oft bizarr-lustigen Verhaltensweisen außerhalb des Knastes. Trotzdem macht das den Film für mich nicht besser, höchstens runder.
Nicolas Winding Refn will Kunstkino machen, das spürt man auch bei den Manege-Szenen. Aber ob das sein muss. Ich weiß es nicht.
Ich hatte ein ähnliches Problem mit "Fear X", eigentlich hätte ich meine zwei Sätze von dort eins zu eins hier rüber kopieren können und es hätte auch gepasst.

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freakualizer

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Stimmt, hab nachgelesen. Hm, überleg grad den Kommentar anzupassen.. Hmm...


freakualizer

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Hhhmmm.. Mist, überleg immer noch... mmmhhhhh


Impeesa

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Bewertung5.5Geht so

Bronson; eigentlich habe ich ja nur gutes über Bronson gehört, zudem die angeblich sichere 7.5, die mir vorgeschlagen wurde und als der Film gestern im zweiten deutschen Digitalfernsehen kam dachte ich mir: "Na dann los!"
Als der Film dann zu Ende war, fühlte ich mich in einem Zwiespalt:
Auf der einen Seite war da ein sehr einfallsreicher und innovativer Film, ein Regie-Stil, der gänzlich eigenartig ist und einem schlichten Biopic einen künstlerischen Wert verleiht.
Zudem war da natürlich Tom Hardy, der seinen Bronson in jeder Szene exzellent ausfüllt, bestimmt hat ihm diese Rolle einige Türen geöffnet (zum späteren Bane fehlte eigentlich nur noch die Maske).
Gespickt war der Film mit allerlei interessanten Nebenfiguren, die der Eigenart des Film noch einige Ecken und Kanten verliehen.

Nun, warum konnte mich Bronson trotz all der genannten Punkte nicht überzeugen?
Sind das doch die Aspekte, mit denen ein Film mich sonst ködern kann, wieso fühlte ich mich doch so gar nicht mitgerissen?
Ein Punkt wird die Figur des Broson selbst gewesen sein: Im Knast schien er ein Genie zu sein - auf seine Art eben - außerhalb, also in Freiheit, erschien er viel mehr als ein Einfaltspinsel, ein tumber Infant, der gerade genug Zusammenhänge versteht, um sich die Schuhe zu binden, nicht aber um seine Haftstrafe mutwillig zu verlängern.
Ich wusste also nicht, an wen ich bei der Figur Broson geraten war, zudem war mir auch sein Ziel nicht klar; er wollte sich einen Namen machen und das ist ihm ja auch gelungen, aber was er mit diesem Namen anstellen wollte, diese Erkenntnis blieb mir verwehrt.
Des Weiteren war der Film vielleicht sogar zu innovativ; zu viele Ideen und Ansätze, die verfolgt wurden, zu viel, um eine anständige Erzählstruktur zuzulassen.
Es gab - zum Beispiel - zwei(!) Rahmenhandlungen, eine eher konservativ und eher ernst, die andere gänzlich ungewöhnlich und ein mehr komödiantischer Aspekt, allerdings vermochte keine allein, mich durch die Geschichte zu führen.
Und gerade diese Führung habe ich vermisst, mir hat einfach der rote Faden gefehlt, der Film plätscherte nur so vor sich hin.

Und da haben wir ihn, den Zwiespalt, Herz gegen Hirn, wenn man so will; das Hirn analysiert die formalen Aspekte, die erfüllt scheinen, doch ich fühlte mich einfach nicht mitgerissen und wenn das Gefühl nicht stimmt, dann kann der Kopf sagen, was er will, der Film wird mich einfach nicht begeistern.

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Turokko

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich sehe jetzt schon, dass ich von dem ein oder anderen gleich eins auf die Mütze bekommen werde aber ich muss sagen, dass Bronson im Gegensatz zu dem ziemlich überbewerteten und lahmen Drive ein absolutes Sahnetörtchen ist !
Mit Tom Hardy hätte man keine bessere Besetzung finden können da er hier eine überragende Leistung abliefert! Meines Erachtens ist das auch sein bester Film bis jetzt indem er mitgewirkt hat! Da waren Rollen wie The Dark Knight Rises oder Warrior ,, Ich sags jetzt mal so '' wohl eher eine Leichtigkeit für ihn!
Um mal auf dem Film zurückzukommen! Dieser war von der Story her ziemlich gut, doch hätte man noch viel mehr von Bronsons geschichtlichen Hintergründen hineinbringen können. Dazu kommt noch ( Obwohl es zur Story passt), dass der Film an einigen stellen zu abgedreht war !
Und um wieder zu etwas positiven zu kommen möchte ich noch sagen, dass ich dich musikalische Untermahlung in dem Film spitze fand, da sie einfach zu jedem Geschehen und den ettlichen Wendungen im Film gepasst hat !

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Big T.

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Bewertung6.5Ganz gut

Hardy Leistung in dem Film ist einfach nur sagenhaft. Wird langsam ein kleiner Liebling von mir der Mann. Die Mimik die er an den Tag legt ist einfach nur WOW.

Der Film ansich hat mich teilweise an Clockwork Orange erinnert, zumindest Szenenweise.

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