Nicolas Winding Refn

Beteiligt an 18 Filmen (als Drehbuch, Regisseur, Akteur und Produzent)

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Nicolas Winding Refn
Geburtstag: 29. September 1970
Geschlecht: männlich
Anzahl Fans: 267

Nicolas Winding Refn ist ein dänischer Regisseur, der in den USA ausgebildet wurde und für seine Pusher-Trilogie, sowie die Filme Bronson, Walhalla Rising und Drive bekannt ist. Sein Markenzeichen sind gewalttätige Männer-Dramen, die auch Kritiker begeistern, da sie eine außergewöhnliche visuelle und dramaturgische Umsetzung besitzen.

Geboren wurde Nicolas Winding Refn 29. September 1970 in Kopenhagen, zog aber bereits 1978 nach New York. Mit 17 kehrte er kurz nach Kopenhagen zurück, um dort seinen Schulabschluss zu machen, nur um sich darauf erneut in New York in die American Academy of Dramatic Arts einzuschreiben. Nachdem er dort einen Tisch an der Wand zermschmetterte wurde er allerdings hinausgeworfen.

Nicolas Winding Refn hatte jedoch Glück im Unglück, denn kurz nach seiner Rückkehr nach Dänemark kam einer seiner Kurzfilme derart gut einem Produzenten an, dass ihm 3,2 Millionen Kronen angeboten wurden, um einen Spielfilm zu drehen: Pusher.

Mit gerade einmal 24 Jahren drehte Nicolas Winding Refn den als extrem hart und kompromisslos geltenden Pusher, der ihm nicht nur eine fürhe Fangemeinde bescherte, sondern auch die erste Spielfilmrolle für den späteren Star Mads Mikkelsen bescherte. Sein nächster Film Bleeder konnte diesen Erfolg zwar nicht wiederholen, doch sicherte er Nicolas Winding Refn den anhaltenden Zuspruch der Kritiker, woraufhin der Film auch den FIPRESCI-Kritikerpreis in Sarajewo gewann und für die Filmfestspiele von Venedig 1999 nominiert wurde.

Nach Fear-X, welcher auf dem Sundance Festival seine Premiere, beugte sich Nicolas Winding Refn dem Ruhm seines Debüt-Films und baute Pusher zu einer Tilogie aus (Pusher II: Respect, Pusher 3).

Nicolas Winding Refns folgenden Filmen war dann zwar gößerer Ruhm beschieden, doch erschienen auch Bronson und Walhalla Rising in Deutschland nur auf DVD. Mit Bronson versuchte Nicolas Winding Refn 2009 die Psyche des britischen Killers Charles Bronson nachzustellen, der 34 Jahre im Gefängnis verbrachte und zu Großbritanniens gefährlichsten Verbrechern gehörte. Im stilistisch stark geformten Walhalla Rising begab er sich hingegen auf die Spuren der nordischen Mythologie und schickte seine “Entdeckung” Mads Mikkelsen als einäugigen Kämpfer mit Odin-Anleihen an die amerikanische Küste.

Den Fluch des DVD-Releases konnte Nicolas Winding Refn endgültig mit Drive überwinden. Das Drama um einen namenlosen Fluchtfahrzeugfahrer und Stuntman, das stilistisch stark an die 1980er angelehnt ist, sicherte ihm auf dem Filmfestival in Cannes 2011 die Trophäe für die Beste Regie und den deutschen Kinostart.


Populäre Filme

von Nicolas Winding Refn
Drive Drive US 2011
Bronson Bronson GB 2009
Pusher Pusher DK 1996

Komplette Filmographie


News

die Nicolas Winding Refn erwähnen
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8 Kommentare

über Nicolas Winding Refn

Mr. Pink

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Ich habe mir endlich mal die Doku angesehen, die bei meiner "Drive"-DVD dabei war. Meine Lieblingsszenen waren zum einen die, in der Nicolas Winding Refn auf dem Filmposter von "The Boys From Brazil" Lars von Trier und dessen Klone entdeckt und erzählt, dass er ihm das Poster rahmen lassen und schicken will, weil er ja offenbar (war kurz nach Cannes 2011) ein Nazi ist und wissen soll, dass er nicht alleine ist, zum anderen der Moment, in dem Refn sich mit dem Gesichtsausdruck eines kleinen Kindes in einem Spielzeugladen in Bangkok umsieht, sich ein Spielzeug aussucht und seine Frau ganz verlegen fragt, ob er das denn haben dürfe.

Sein Lieblingsfilm ist bis heute "The Texas Chainsaw Massacre", den er das erste Mal im Alter von 14 Jahren im Double Feature mit "The Hills Have Eyes" gesehen hat und er scheint sich ausschließlich für Spielzeugroboter, seine Familie und Filme zu interessieren. Das letzte ist natürlich besonders schön, weil das ja ein gutes Zeichen dafür ist, dass er auch seine Arbeit mit der nötigen Leidenschaft angeht. Auch wenn ich noch nicht alles von ihm kenne, mag ich, was ich bisher gesehen habe sehr. Künstlerische Exploitationfilme mit stilvoller Gestaltung. Das hat einfach was.

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Andy Dufresne

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Klingt schön strange. Gefällt mir :)


Hamztar

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Schon seit Pusher einer meiner faves! Seit Drive einer der Besten!

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