Buddenbrooks - Ein Geschäft von einiger Größe

Buddenbrooks - Ein Geschäft von einiger Größe (2008), DE
Laufzeit 151 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 25.12.2008

4.4 Kritiker
12 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.0 Community
563 Bewertungen
40 Kommentare
Buddenbrooks - Ein Geschäft von einiger Größe - Bild 964923
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von Heinrich Breloer, mit Armin Mueller-Stahl und Iris Berben

Der Kinofilm adaptiert mit “Buddenbrooks. Verfall einer Familie” einen der bedeutendsten Romane deutscher Sprache, für den Thomas Mann 1929 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde. Angelehnt an die literarische Vorlage schildert er das bewegende Schicksal der traditionsreichen Kaufmannsfamilie Buddenbrook in der Hansestadt Lübeck im 19. Jahrhundert. Über drei Generationen erleben die Zuschauer, wie eine wohlhabende Patrizierfamilie am Lebenskonflikt zwischen geschäftlichen Interessen und Streben nach persönlichem Glück langsam zerbricht.

Die Dreharbeiten werden im Spätsommer 2007 an Originalschauplätzen in Lübeck und in Kölner Studios beginnen.

Handlung

Wissenswertes
Im Jahr 1929 erhielt Thomas Mann für seinen ersten Roman Die Buddenbrooks den Nobelpreis für Literatur. Das Buch wurde in mehr als 40 Sprachen übersetzt und erzielte eine Auflage von bisher sechs Millionen.1

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen im Internet
Pressespiegel zum Film auf film-zeit.de
Buddenbrooks millionenschwer gefördert, Artikel im Tagesspiegel
Zwei Buddenbrooks-Verfilmungen im Vergleich, Artikel auf welt.de

Quellen

1 Buddenbrooks millionenschwer gefördert, Artikel im Tagesspiegel

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Kritiken (7) — Film: Buddenbrooks - Ein Geschäft von einiger Größe

Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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4.5Uninteressant

Langweilig-biedere Literaturverwurstung made in Germany, die der Vorlage zu keiner Nanosekunde gerecht wird, und über die sich wohl nur unmotivierte Elfklässler zwecks Deutschunterricht-Ausfall freuen dürften...

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Kreischling

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Hehe, owned.


Prechtl

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Den Film haben wir auch im Deutschunterricht geguckt, immer noch besser als der Unterricht.


G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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1.0Ärgerlich

Ein Drama, diese Mann-Verfilmung. Eine Familien-Katastrophe, oder eher eine konzeptuelle Katastrophe: Ideenarmes, steifes Abfilmen von Kulissen, Kostümen und Köpfen führt zu einer gefühlten Länge von sechs Stunden ödestem, falsch verstandenen Kultur-Kino. Ein starkes Argument, lieber den Roman von Thomas Mann zu lesen!

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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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3.5Schwach

Herausgekommen ist ein höchst oberflächlicher Film, der den Charakter eines Trailers hat und gegen die bisherigen drei Adaptionen des 700-Seiten-Romans (u.a. von Alfred Weidenmann und Franz Peter Wirth) stark abfällt.
Trotz einer Gesamtlänge von 150 Minuten schrumpfen hundert Buchseiten auf zehn Filmminuten zusammen, wobei das Drehbuch alle spezifischen Eigenheiten der Figuren und so markante Redewendungen wie „das putzt ganz ungemein“ (Grünlich), „auf den Steinen sitzen“ (Morten Schwarzkopf), „es is halt a Kreiz (Permaneder) oder „sei glücklich, du gutes Kend (Sesemi Weichbrodt) heraus destilliert.
Wer den Roman nicht gelesen hat, läuft Gefahr, der fragmentarisch skizzierten Handlung gar nicht folgen zu können. [...]Mit der Gefühlsintensität des Romans ist Breloer überfordert, der offenbar unterschätzt hat, dass sich Poesie nun mal nicht in plakative Bilder übersetzen lässt. Er blickt den Särgen ins Grab nach, lässt die Figuren bei allen Feierlichkeiten Walzer tanzen, richtet die Kamera immer wieder auf das Lübecker Holstentor, folgt Thomas und seiner geheimnisvollen Frau Gerda (Léa Bosco) mit einer überflüssigen Sexszene ins Bett. Hinzu kommen ein Soundtrack, der bisweilen ans Kitschige grenzt und eine schlechte fachliche Beratung: So ist Léa Bosco deutlich anzusehen, dass sie vom Geigenspiel keine Ahnung hat.
Alles in allem eine ans Peinliche grenzende Schmonzette also. Kaum zu glauben, dass ein Mann-Kenner sie zu verantworten hat.
(Offenbach Post)

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Corsovilla: SchönerDenken

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7.5Sehenswert

Ich ärgere mich ... nein, nicht über die unter den Literaturverfilmungen doch recht gelungene Filmfassung des Romans von Thomas Mann, sondern über das typisch deutsche Genöle der Unken: “Der Film sieht aus wie Fernsehen” - und was bitte ist jetzt daran schlimm? Hat schon mal jemand die Aussage gehört: Dieser amerikanische Spielfilm sieht ja aus wie eine TV-Serie?! Was ist da Fernsehen? Die Akkuratesse der Schauplatzauswahl und der Kostüme? Einmal keine schnellen Schnitte? Die Kameraführung Gernot Rolls ist genial und es ist mir furchtbar egal, ob er einen Fernseh- oder einen Kinofilm dreht, man erkennt seine Handschrift immer. Und schon allein für seine Kameraführung lohnt es sich, in den Film zu gehen ... (Prof. Pu für SchönerDenken)

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Brigittes Helm

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Wenn das die Handschrift von Herrn Roll ist, kann ich gut und gerne darauf verzichten.


CineKie: CineKie.de

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3.0Schwach

[...] Trotz zahlreicher Zeitsprünge überlanges Familiendrama, das viel zu erzählen hat, es aber nicht schafft, die einzelnen Schicksale auf das Publikum zu übertragen. Selten wurde der Fall einer Familie langweiliger und trockener inszeniert …

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dlumic: filmrezension.de dlumic: filmrezension.de

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5.0Geht so

Mitten in der aktuell weltumspannenden Finanzkrise kommt die opulente, aber allzu dekorative Verfilmung des Literatur-Klassikers "Buddenbrooks" daher, in dem Thomas Mann den wirtschaftlichen und existenziellen Untergang einer Kaufmannsfamilie beschreibt. Heinrich Breloer kann für seinen Film auf eine versierte Schauspielerriege zurückgreifen, aber er nutzt hier nicht alle Möglichkeiten. Breloer erweckt den Roman nicht richtig zum Leben und erfüllt nur, wenn auch in solider Form, sein Soll als Regisseur.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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4.0Uninteressant

Der Einfluss des Fernsehens ist sicher auch für die ermüdende Redundanz verantwortlich, mit der Dialoge im Schuss-Gegenschuss-Muster erzählt, Halbtotalen und überhaupt jedes längere Verweilen in einem Bild aber tunlichst vermieden werden. Dafür, dass dieser Film als Breloers Herzensprojekt angekündigt wurde, wirkt er ziemlich herzlos, eher wie eine Pflichterfüllung, die den Roman bebildert, aber nicht interpretiert und mit Leben füllt

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Kommentare (33) — Film: Buddenbrooks - Ein Geschäft von einiger Größe

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kahaujiko

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Bewertung3.0Schwach

diese neuverfilmung kann man getrost als belanglos und überflüssig in die tonne treten.
sie ist zum einen viel zu hollywoodartig aufgezogen (es gibt kaum eine ungewöhnliche kameraeinstellung oder unberechenbare wendung).
zum anderen macht der film trotz der unglaublich vielen kürzungen einen ziemlich langatmigen eindruck dessen belanglosigkeiten und mangel an subtilität auch durch die üppige inszenierung nicht wettzumachen ist.
zudem scheint mir der regisseur unsicher gewesen gewesen zu sein, auf welchen aspekt der komplexen geschichte er nun seinen fokus richtet, sodass alles irgendwie nur angerissen und dann lieblos in die ecke geworfen wirkt (besonders hannos leben und tod wird auf diese weise verrissen).
was mich besonders geärgert hat, sind die erdrückenden backfischballszenen, die der vorlage komplett abgehen.
nach dem motto: hey, da wirs ja in einem "kurzen" film allen personen recht machen müssen, lassen wir immer dann, wenn vermeintlich zu viel auf einaml passiert, die charaktere sich die füße blasig tanzen und uninteressantes zeug faseln.
mir wirft sich nur die frage auf, warum man unbedingt nach der wesentlich gelungeneren fassung von 1979 diese geschichte noch mal durch den cineastischen fleischwolf drehen musste, zumal das ergebnis dem roman in keinem punkt gerecht wird.
hierzu meinte der regisseur in einem interview, man habe noch einmal alles aufgerufen, was man über die manns und das kino wisse.
ich bezweifle, dass dies wirklich viel gewesen sein kann.
insgesamt ist das alles eher mager und schade ums geld

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Brigittes Helm

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Bewertung1.0Ärgerlich

Wer die hervorragenden Filme von Breloer über Thomas Mann kennt, wird von diesem missratenen Werk enttäuscht sein. Uninspiriert herunter gefilmtes Schnarch-Pantoffelkino, schön waren nur die Aufnahmen aus Lübeck. Vielleicht ist Kino einfach nicht Breloers Ding und die Doku-Fiction seine wahre Domäne. Ganz verhauen hat sich die Produktion bei der Besetzung der Rollen. Stahl spult immer wieder die gleiche Altherrennummer ab, die Berben nervt wie gewohnt und Mark Waschke bleibt völlig blass und konturlos. Kein Name, den man sich merken sollte. Der Darsteller des Christian, dessen Namen ich schon wieder vergessen habe, ach ja, August Diehl, gestaltet seine Rolle erschreckend eindimensional und kann an die Leistung von Hanns Lothar in der 1950er Jahre-Fassung noch nicht einmal im entferntesten anknüpfen. Eine herbe Enttäuschung ist auch Jessica Schwarz als Tony. Das Tragikomische, gleichzeitig Naive und Berechnende dieser komplizierten Frauenfigur walzt sie nieder wie ein Elefant im Porzellanladen. Ganz die Finger weglassen von dem Film sollte, wer das Buch gelesen hat, der wird sich nur im wahrsten Sinne des Wortes schwarz ägern.

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Schloøpselcki

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Bewertung3.0Schwach

Ich war noch nie ein Thomas Mann Fan, habe aber die "Buddenbrooks" immer als recht gelungenes Werk betrachten können, dass rechtmäßig seinen Platz in der Literaturgeschichte einnimmt. Allerdings ist hier eine solche Verwurstung der Dinge zustande gekommen, dass diese bereits auf die Buchvorlage überschwappt. Thomas Mann ist für mich seit diesem Film gänzlich gestorben, und dafür kann er noch nicht mal was. Eine Vorabendproduktion dergleichen habe ich auch schon lange nicht mehr gesehen. Jessica Schwarz (würg), Iris Berben (würg würg) und August Diehl vereint und völlig in ihrem hochtrabend erhabenen Element. Alles in konventioneller Fernsehästhetik zu bewundern, NEIN Danke.

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sweetForgiveness

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Bewertung4.5Uninteressant

Anstatt mich durch 700 Seiten durchzuquälen, hab jetzt wenigstens die Hälfte geschafft, habe ich mir dann doch mal ,pfiffig wie ich bin ,den Film zum Buch angesehen (auf so eine grandiose Idee ist sicherlich noch niemand vor mir gekommen :D). Ich muss gestehen ganz so schlimm wie ich es mir vorgestellt habe war es dann doch nicht, allerdings waren die Erwartungen auch nicht sonderlich hoch.
Diese Verfilmung des Romans von Thomas Mann zeigt nur die wesentlichen Geschehnisse des Buches und was am Anfang doch noch ganz gut aussah wird zum Ende hin nur noch schnell abgearbeitet. Somit wirkt alles was am Anfang des Filmes noch gut funktioniert hat zum Ende hin einfach nur noch grausig.
Der einziger Lichtblick für mich war August Diehl der mich in der Rolle des Christians wenigstens in manchen Minuten erheitern konnte, ist allerdings leider nicht so oft im Film zu sehen wie ich es mir gewünscht hätte.
Wenn man der Lehrerin vorgaukeln will das man die 750 Seiten wirklich in 1 Woche gelesen hat: Perfekt! Ansonsten...naja...den Anfang kann man ja mal gucken....

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sweetForgiveness

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@Chrisetoph: Seh ich auch so! und ja ich muss es auch gerade in der Schule lesen :D


Sigmund

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Stimmt leider: Die Schule macht einem manchmal die schönsten Dinge madig.


convera

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Bewertung1.0Ärgerlich

Man wird mich nach solch Vorlage, nur noch schwierig zu deutschen Filmen überreden können...

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Wumz

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Willst du auch nach dem nächsten schlechten Hollywood-Streifen keine mehr sehen?


convera

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Da gibts wenigstens zwischendurch Hoffnungsschimmer...


Kreischling

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HA! Dass Fans von Buddenbrooks (dem Film) Werner - Gekotzt wird später und Siegfried gefiel ist bezeichnend!

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Geistertexter

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Bewertung3.5Schwach

Breloers Größenwahn sich mit Visconti messen zu wollen, ist "Buddenbrooks" Untergang. Die bemühten Darsteller halten einen noch eine Weile bei Laune, aber die eintönigen Bilder von Roll und die Einfallslosigkeit der Regie schläfern bald jedes Interesse ein. Ich empfehle die sehr gute mehrteilige Fernsehfassung von Franz Peter Wirth aus dem Jahr 1979.

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LionelLuthor

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Bewertung7.0Sehenswert

Schön ausgestattetes Sittengemälde mit tollen Darstellern, allen voran Jessica Schwarz , August Diehl , Mark Waschke und Herrn Müller-Stahl. Auch die Filmmusik fand ich sehr schön.
Habe aber das Buch nie gelesen.

Einzig ein Untertitel beim Dialekt und die Einblendung der Jahreszahlen wäre hilfreich gewesen.

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kinogaengerin

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Bewertung7.0Sehenswert

Es passiert doch hin und wieder, dass mich ein Film positiv überrascht, so geschehen bei den 'Buddenbrooks'. Da ich die Vorlage nicht kenne (weder Buch noch Film) ging ich unvoreingenommen heran und fühlte mich gut unterhalten: "Aber du stehst doch glänzend da. - Strahlend, Tony, wie dieser Stern da oben am Himmel und du weißt nicht, ob er gerade am Erlöschen ist oder am Hellsten leuchtet." Der Aufstieg und Fall einer einflussreichen deutschen Kaufmanns-Familie wurde hier durchaus sehenswert in Szene gesetzt, sowohl in Besetzung als auch in der Kostümauswahl. Vor allem Armin Mueller-Stahl hat mich einmal mehr beeindruckt, wobei er leider sehr kurz kommt. Die zweite Hälfte macht dann allerdings arg große Zeitsprünge in der Geschichte, bei denen ich mir eine Jahresangabe oder dergleichen als Einblendung gewünscht hätte. Man kann eben leider nicht alles haben.

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fabel

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Bewertung4.0Uninteressant

Rentnerkino in Reinkultur.
Eine reinste Hetzjagd und Aneinanderreihung von Szenen. Szene folgt Szene, Zeit für hintergründige Erklärungen wird sich nicht genommen. Für Literaturprofessoren mag das alles furchtbar erregend gewesen sein, für uns Normalos wars nicht mehr als eine öde und vor allem oberflächliche Kostümparade. Als Spezialausgabe des Wiener Opernballs durchaus interessant, für alles andere schnarchiger Schmarrn. Darstellerisch
auch eher eine maue Angelegenheit. Berben ist irgendwie dabei, aber
irgendwie auch nicht. Schwarz scheint in der Moderne hängen geblieben zu sein und Müller-Stahls Auftritt beschränkte sich auch nur auf paar wenige Szenen, wo er seine Klasse nicht ausspielen konnte. In der Mitte des Filmes stirbt er und löst hiermit auch ein wildes Beerdigungsfestival aus. Am Ende wird nur noch gestorben, sich laut angeschrien, beleidigt und das alles immer noch in einem Affenzahn. Auch hier dauerte eine Szene höchstens 15 Sekunden, ehe das nächste Thema kurz aufgegriffen wurde. Breloer eröffnet viele Handlungsfäden lässt sie aber alle sofort wieder los und wie eine Seifenblase zerplatzen.Viel angepackt, aber dennoch nichts so wirklich ausgereift.
Positiv zu vermerken gibt’s die üppige Szenerie samt Kostümbild und die Auftritte von Diehl, der dem ganzen so etwas wie Charme verlieh. Ansonsten kann man dieses Wort getrost stecken lassen.
Und ob es an der Vorlage lag, dass der Film größtenteils Verflechtungen besaß, die allesamt eher einer Soap ähnelten, dass vermag ich dann auch nicht zu beurteilen.

Alles in allem eine fein ausgestattete Nummernrevue mit vielen Toten, kaputten Lieben und verfressenen Senatoren, die sich in gewisser Weise verhaspelt und nie wirklich überzeugen kann.
Szene jagt Szene, hintergründig wird’s zu keinem Zeitpunkt. Anregend erst recht nicht.
Oberflächlich, abgehackt, dröge!

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Joe Gillis

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An der Vorlage liegt es jedenfalls nicht. Soviel steht mal fest.


Schlegel

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Ach Buddenbrooks! Ich dachte, hier gehts um "Die Manns". Nee, Buddenbrooks hab ich mir nich angetan.


tantemilli

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Bewertung0.0Hassfilm

august diehl glänzt tatsächlich.sozusagen komplementär.allerdings habe ich demgemäß den eindruck er währe der einzig leistende akteur der produktion gewesen.
insgesammt schmerzhaft verfehlt.(ich glaube ich hatte tatsächlich bauchschmerzen...)

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nordschaf

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Bewertung4.0Uninteressant

August Diehl und Armin Mueller-Stahl sind meine eindeutigen Highlights. Wer sich das mit der Berben und der Schwarz ausgedacht hat, das will hinterher wahrscheinlich mal wieder keiner gewesen sein. Ausnahmsweise ist sich der familienrat einig und rät zur Alfred Weidenmann Verfilmung von 1959.

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BiGBeN87

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Kamera stolpert schon mal über eine Kommode und setzt den Fokus auf die Wand hinter den Schauspielern; in anderen Momenten wird durchaus innovativ und gekonnt mit Neigung um die Längs- und Querachse gearbeitet. Die Story plätschert nur seicht vor sich hin und der klimatische Wendepunkt wird fürs Charakterisieren verwurstet. Die vielen kleinen und großen Spannungsfelder in denen sich die Figuren befinden scheinen alle unmittelbar in der Nähe von Antonia zu verlaufen; so verkommt der epische Familienportrait zur einer Füllmaterialsammlung aus angerissenen Biografien. Die Buddenbrooks ist ein typischer Fall von gewollt und nicht gekonnt, was besonders schade ist, weil die Schauspielerische Leistung kaum zu bemängeln ist und August Diehl in seiner Paraderolle als intelligenter und tiefgründiger Geisteskranker glänzt.

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janissl

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Bewertung4.0Uninteressant

Lahme Literatur-Nacherzählung, die in ihren besten Momenten höchstens Fernseh-Niveau erreicht und zeigt, dass Breloers beschränkte inszenatorische Mittel noch auffälliger werden, wenn er sich auf rein fiktive Stoffe einlässt.
Hier wird der Jünger dem Meister in keiner Weise gerecht.

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duffy

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich muss gestehen, daß ich nie wirklich Zugang zur Erzählung und der mir bekannten, älteren Verfilmung fand.
Auch hier geht es mir nicht anders, aber da ich Müller-Stahl sehr schätze und es wirklich umwerfend ist meine Heimatstadt mal in der Form zu sehen, gibt es trotzdem eine überdurchschnittliche Wertung. Die Atmosphäre ist nahezu greifbar und das gefällt mir sehr.

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pellekraut007

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Bewertung1.0Ärgerlich

Nun ja, die Buddenbrooks. Da konnte man sehen, wie die Zeit vergeht und vergeht und vergeht und... Ja lieber Herr Breloer! Was haben sie sich bei dieser Rosamunde-Pilcher-Inszenierung gedacht? Redet bei Ihrer Arbeit einer mit, der das Niveau einer ZDF-20.15-Schmonzette-auf-Kinoformat-geblasen sehen möchte? Da gab es teilweise derart langweilige, augenjuckende Schmonzetten-Bilder, garniert mit ungemein hölzernen deutschen Allerweltsschauspielergesichtern, daß ich das Buch gerne nochmal lesen werde, aber den Film als bedauernswerte Nullnummer abhake, für dessen Geld man sicher weniger opulente aber dafür interessantere Bilder hätte schaffen können. Dabei habe ich Ihre, Herr Breloer, DIE MANNS-VErfilmung zweimal gerne gesehen... Grunz!

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Flacey

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein Film, der, sofern er ergänzend zur Lektüre genossen wird, durchaus fazinieren kann. Bildgewaltig und toll inszeniert. Fürs Popcorn-Kino aber gänzlich ungeeignet.

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Kill_Diether

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hoppla, da falle ich ja von allen Bewertungen
komplett aus der Rolle.
Das Buch zu lesen, mich in die gesamte Buddenbrooks-Welt hineinzudenken, das wäre mir
"to much". So exakt will ich's gar nicht wissen.
Dafür war der Film genau das richtige für mich.
Im Schnitt gute Schauspieler und die Story hat sich doch wunderbar aufgebaut, wie ein Familien-Untergang im 18. Jahrhunderd hätte sein können; An den gesellschaftlichen Regeln zerbrochen.
Thomas Mann erhielt für seine Erzählung einen Nobelpreis,
seine Stadt Lübeck jedoch hat ihm die "steife und neidische" Darstellung übel genommen. Wer sich so darüber aufregt, wird wohl einen Grund dafür haben.

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IndigoMaedchen

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Solltest dem Buch mal eine Chance geben, ist viel weniger anstrengend als immer gesagt wird.
Oh, und es ist das 19. Jahrhundert ;)


Vielfraß

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Bewertung0.0Hassfilm

ich währ fasst eingeschlafen und hab jetzt ernsthaft keine Ahnung mehr, worum es ging.

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alex9892

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Bewertung1.0Ärgerlich

Ein nervenzerreißendes Geduldsspiel. Der Film hat zum Ende hin eine quälende Länge. Ein Grund, warum dieser Film besser als Zweiteiler im Fersehen gezeigt worden wäre. Fast jede Szene wird in mixmaler Länge dargestellt.
Es ist keinen Kinobesuch wert und auch von der Idee, sich den Film auf DVD zu kaufen rate ich dringend ab. Auch für Personen mit Zuneigung zu Dramen und Verfilmungen literarischer Welterfolge ist der Film eine Zumutung.
Wer letzteres bevorzugt, sollte lieber auf den nächsten Harry Potter warten!

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