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Buddenbrooks - Ein Geschäft von einiger Größe
Buddenbrooks - Ein Geschäft von einiger Größe (2008), DE Laufzeit 151 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 25.12.2008
4.3
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von Heinrich Breloer, mit Armin Mueller-Stahl und Iris Berben
Buddenbrooks – Ein Geschäft von einiger Größe adaptiert mit “Buddenbrooks. Verfall einer Familie” einen der bedeutendsten Romane deutscher Sprache, für den Thomas Mann 1929 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde. Angelehnt an die literarische Vorlage schildert er das bewegende Schicksal der traditionsreichen Kaufmannsfamilie Buddenbrook in der Hansestadt Lübeck im 19. Jahrhundert. Über drei Generationen erleben die Zuschauer, wie eine wohlhabende Patrizierfamilie am Lebenskonflikt zwischen geschäftlichen Interessen und Streben nach persönlichem Glück langsam zerbricht.
Mehr Bilder (28) und Videos (1) zu Buddenbrooks - Ein Geschäft von einiger Größe
Cast & Crew
Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Buddenbrooks - Ein Geschäft von einiger Größe
- Genre
- Familiensaga, Drama
- Zeit
- 1840er Jahre
- Ort
- Lübeck
- Handlung
- Bankrott, Ehre, Familie, Familienbetrieb, Französische Revolution, Geldheirat, Geschwister, Hochzeit, Roman
- Stimmung
- Ernst
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Kritiken (8) — Film: Buddenbrooks - Ein Geschäft von einiger Größe
Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschenLangweilig-biedere Literaturverwurstung made in Germany, die der Vorlage zu keiner Nanosekunde gerecht wird, und über die sich wohl nur unmotivierte Elfklässler zwecks Deutschunterricht-Ausfall freuen dürften...
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten
Doomsday Fri, 10 Sep 2010 17:03:43 -0000
Antwort löschenHab den Film nicht gesehen, aber das Ende vom Trailer ist toll: "Das Buch zum Film". Haha!
powerpuff_girl Wed, 29 Dec 2010 12:30:48 -0000
Antwort löschenals unmotivierte zwölftklässlerin freue ich mich tatsächlich sehr, ha
pxl Thu, 06 Jan 2011 15:51:16 -0000
Antwort löschenich habs auch versucht zu gucken, lief eben im Fernsehn bzw läuft noch, aber ich packs net, obwohl ich schon kein bock habe das Buch zu lesen. Der Film ist grottig und alleine schon diese hässlichen Adelsfratzen gingen mir nach 5 Minuten auf den Keks
wicky2 Sat, 15 Jan 2011 21:59:07 -0000
Antwort löschenhmmm - adelig ist da nun bei weitem niemand ...
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Kreischling Thu, 03 Mar 2011 19:53:07 -0000
Antwort löschenHehe, owned.
Prechtl Fri, 13 Jan 2012 17:44:06 -0000
Antwort löschenDen Film haben wir auch im Deutschunterricht geguckt, immer noch besser als der Unterricht.
G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenEin Drama, diese Mann-Verfilmung. Eine Familien-Katastrophe, oder eher eine konzeptuelle Katastrophe: Ideenarmes, steifes Abfilmen von Kulissen, Kostümen und Köpfen führt zu einer gefühlten Länge von sechs Stunden ödestem, falsch verstandenen Kultur-Kino. Ein starkes Argument, lieber den Roman von Thomas Mann zu lesen!
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenHerausgekommen ist ein höchst oberflächlicher Film, der den Charakter eines Trailers hat und gegen die bisherigen drei Adaptionen des 700-Seiten-Romans (u.a. von Alfred Weidenmann und Franz Peter Wirth) stark abfällt.
Trotz einer Gesamtlänge von 150 Minuten schrumpfen hundert Buchseiten auf zehn Filmminuten zusammen, wobei das Drehbuch alle spezifischen Eigenheiten der Figuren und so markante Redewendungen wie „das putzt ganz ungemein“ (Grünlich), „auf den Steinen sitzen“ (Morten Schwarzkopf), „es is halt a Kreiz (Permaneder) oder „sei glücklich, du gutes Kend (Sesemi Weichbrodt) heraus destilliert.
Wer den Roman nicht gelesen hat, läuft Gefahr, der fragmentarisch skizzierten Handlung gar nicht folgen zu können. [...]Mit der Gefühlsintensität des Romans ist Breloer überfordert, der offenbar unterschätzt hat, dass sich Poesie nun mal nicht in plakative Bilder übersetzen lässt. Er blickt den Särgen ins Grab nach, lässt die Figuren bei allen Feierlichkeiten Walzer tanzen, richtet die Kamera immer wieder auf das Lübecker Holstentor, folgt Thomas und seiner geheimnisvollen Frau Gerda (Léa Bosco) mit einer überflüssigen Sexszene ins Bett. Hinzu kommen ein Soundtrack, der bisweilen ans Kitschige grenzt und eine schlechte fachliche Beratung: So ist Léa Bosco deutlich anzusehen, dass sie vom Geigenspiel keine Ahnung hat.
Alles in allem eine ans Peinliche grenzende Schmonzette also. Kaum zu glauben, dass ein Mann-Kenner sie zu verantworten hat.
(Offenbach Post)
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Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenKino und Fernsehen, ist das vereinbar? Nein, leider nicht, nicht dass das irgendeinen Einfluss auf weitere Amphibienfilme hat. Wir werden weiterhin mit Buddenbrooks und Co. versorgt, nur für das Kino, was schließlich dabei rauskommen soll, seh ich schwarz.
"Buddenbrooks" ist ein langer Film, aber definitiv kein langweiliger Film. Das geht auch garnicht. Da nimmt man sich einen Jahrhundertroman als Vorlage und stutzt ihn auf die Wendepunkte zusammen, was kommt raus? Ein Mega-Trailer und in seiner Fetzen-Artigkeit ganz und garnicht langweilig.
Wo das Geld hingeflossen ist, sieht man in jeder Einstellung, aufwendige Settings und Kostüme, Money-Shots Schnitt an Schnitt, allerdings hätte es auch mehr kosten dürfen, denkt man an die 50-Mio-Euro-Produktion "Das Parfüm", die in Sachen Ausstattung und Kamera in einer ganz anderen Liga spielt.
Bis auf August Diehl bleibt kein anderer Schauspieler in lobenswerter Erinnerung. Am Ende sterben sie alle wie die Fliegen. Das soll nun die Tragödie sein? Dafür waren die Bilder dann doch zu glatt und weihnachtlich.
Wer Bock auf einen spannenden und vorallem teuren Trailer hat, der bestimmt so manchen Fördergeld-Topf geleert hat, um es einer anderen kleineren Produktion vorzuenthalten, der kann sich Buddenbrooks beruhigt ansehen. Wem das dann auch noch gefällt, darf sogar zum Buch greifen.
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fabel Tue, 28 Dec 2010 11:22:32 -0000
Antwort löschendas mit dem Trailer trifft es gut ;)
Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenIch ärgere mich ... nein, nicht über die unter den Literaturverfilmungen doch recht gelungene Filmfassung des Romans von Thomas Mann, sondern über das typisch deutsche Genöle der Unken: “Der Film sieht aus wie Fernsehen” - und was bitte ist jetzt daran schlimm? Hat schon mal jemand die Aussage gehört: Dieser amerikanische Spielfilm sieht ja aus wie eine TV-Serie?! Was ist da Fernsehen? Die Akkuratesse der Schauplatzauswahl und der Kostüme? Einmal keine schnellen Schnitte? Die Kameraführung Gernot Rolls ist genial und es ist mir furchtbar egal, ob er einen Fernseh- oder einen Kinofilm dreht, man erkennt seine Handschrift immer. Und schon allein für seine Kameraführung lohnt es sich, in den Film zu gehen ... (Prof. Pu für SchönerDenken)
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CineKie: CineKie.de
Kommentar löschen[...] Trotz zahlreicher Zeitsprünge überlanges Familiendrama, das viel zu erzählen hat, es aber nicht schafft, die einzelnen Schicksale auf das Publikum zu übertragen. Selten wurde der Fall einer Familie langweiliger und trockener inszeniert …
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dlumic: filmrezension.de dlumic: filmrezension.de
Kommentar löschenMitten in der aktuell weltumspannenden Finanzkrise kommt die opulente, aber allzu dekorative Verfilmung des Literatur-Klassikers "Buddenbrooks" daher, in dem Thomas Mann den wirtschaftlichen und existenziellen Untergang einer Kaufmannsfamilie beschreibt. Heinrich Breloer kann für seinen Film auf eine versierte Schauspielerriege zurückgreifen, aber er nutzt hier nicht alle Möglichkeiten. Breloer erweckt den Roman nicht richtig zum Leben und erfüllt nur, wenn auch in solider Form, sein Soll als Regisseur.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenDer Einfluss des Fernsehens ist sicher auch für die ermüdende Redundanz verantwortlich, mit der Dialoge im Schuss-Gegenschuss-Muster erzählt, Halbtotalen und überhaupt jedes längere Verweilen in einem Bild aber tunlichst vermieden werden. Dafür, dass dieser Film als Breloers Herzensprojekt angekündigt wurde, wirkt er ziemlich herzlos, eher wie eine Pflichterfüllung, die den Roman bebildert, aber nicht interpretiert und mit Leben füllt
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Kommentare (30) — Film: Buddenbrooks - Ein Geschäft von einiger Größe
Gretchen_Ross Fri, 22 Mar 2013 15:10:28 -0000
Kommentar löschenDas übliche Gemecker, was aber wohl bei keinem Film so zutrifft wie hier:
Vieeel zu viel Auslassungen und Abwandlungen vom Buch!
Thomas Mann würde die Hände über dem Kopf zusammen schlagen!
Seine naturalistische, detailverliebte und ausdifferenzierte Charakterzeichnungen im Buch schienen für mich sowieso unverfilmbar und sind es auch geblieben.
Ohne das Buch versteht man gar nicht, wieso Toni eine "dumme Gans" ist, der Gegensatz zu Jean und dem alten Johann wird einfach komplett weggelassen bzw Jean mit seinem Vater irgendwie vermischt?!
Also ne, mir kam es so vor, als wurden einfach nur die einprägensten Momente des Buches irgendwie rausgeschnappt und aneinander gereiht...
Ich glaube ohne das Buch versteht man die Geschichte doch auch gar nicht richtig o.o
Naja ansonsten ist es ein ganz netter Kostümfilm mit guten bis mittelmäßigen Darstellern...
Aber eine Beleidigung für das Buch.
Ich lache die aus, die für unsere Deutsch Klausur zu faul waren zu lesen und stattdessen den Film geguckt haben und sich wundern, wieso sie ne schlechte Note haben^^
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Maggie1994 Thu, 04 Apr 2013 23:17:30 -0000
Antwort löschenNicht zu vergessen dass solche Leute wie Erika oder Clara einfach rausgestrichen wurden, als wären sie nicht wichtig für die Handlung....!
Gretchen_Ross Fri, 05 Apr 2013 08:40:54 -0000
Antwort löschenEben!
DerMarvin Mon, 11 Jun 2012 15:29:50 -0000
Kommentar löschenMontag, 13:10 Uhr, Deutsch-LK; heute mal eine Filmanalyse zu Thomas Manns "Buddenbrooks". Das Buch habe ich mit Mühe und Not geschafft, dennoch hat mir die einzigartige Schreibweise Manns imponiert.
Bücher und Filme fallen ja immer unter diese Vorurteile in der Schule, trotzdem versuche ich ohne jegliche Einstellung an den Film zu gehen. Links und rechts schaue ich in die gequälten Gesichter meiner Mitschüler. Drei zusätzliche Stunden, die für die Buddenbrooks notwendig sind, sind eben nicht vorauszusetzen.
Mit dem Einlegen der DVD beginne auch ich mir Notizen zu machen...als einziger.
Nach zweieinhalb Stunden tut mir mein Rücken weh, mein Gesäß ist eingeschlafen, wie die Hälfte meiner Mitschüler und auch mein Lehrer hat die meiste Zeit damit verbracht aus dem Fenster zu starren.
Dann beginnen endlich die Diskussionen. Ich halte mich zunächst zurück um möglichst viele Meinungen einzufangen. Auch die meines Lehrers, der in die kleinsten Einzelheiten weltbewegende Dinge interpretiert.
Nach einem ca. 10-minütigen Monolog seinerseits, überlege ich kurz und zeige auf. Mein Sitznachbar schaute mich kurz verwundert an und flüsterte mir zu "tu das lieber nicht". Dann war ich aber schon dran und begann mit meinem Vortrag.
Ich nahm bezug auf Kamerafahrten, Lichteffekte, mögliche Motive, die Charakterdarstellung, einfach alles.
Der Film von Heinrich Breloer ist weder in einem Zusammenhang mit dem Buch von Thomas Mann zu sehen, noch als einzelnes Werk zu verstehen. Für eine Adaption des Buches ist es viel zu oberflächlich, geht auf keines der von Thomas Mann benutzten Motive ein und stellt die Charaktere in keinem logischen Zusammenhang dar.
Subjektiv fallen Kamerafahrten und Schnitte völlig aus dem Kontext heraus. Die darstellirsche Leistung ist maximal ausreichend, wobei August Diehl ein kleiner Hoffnungsschimmer ist.
Szene über Szene über Szene über Szene. Ich redete mich in Rage und zerschlug die Argumente meines Lehrers, der uns tatsächlich verkaufen wollte, dass sich der Film mit seiner Dauer steigern würde.
Im Gegenteil, nach starkem Beginn mit einer tollen Kulisse, hätte man die Beziehungen untereinander oberflächlicher nicht darstellen können.
Denn der Film nimmt sich schon nur einen thematischen Schwerpunkt, den des Ansehens und des Charakters der Familie und selbst diesen einen schafft er nicht glaubhaft rüberzubringen.
Nach einem ca. 7-minütigen Monolog meinerseits und etlichen verdutzten Blicken antwortete mein Lehrer mit einer unglaublich trockenen Antwort. "Nein."
Ich überlegte für einen kurzen Moment, ob ich nun völlig aus mir gehen sollte, oder ob ich es abhaken sollte. Letztendlich entschied ich mich für Zweiteres. Vielleicht auch besser so.
Jetzt sitze ich hier und komme zu dem Schluss, dass die "Buddenbrooks"-Verfilmung von Heinrich Breloer, an Oberflächlichkeit kaum zu überbieten ist. Ein Film, den die Welt nicht braucht. Ein Film, den das Buch nicht braucht.
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sweetForgiveness Mon, 11 Jun 2012 15:32:03 -0000
Antwort löschenach ja...vor einem Jahr....
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pellekraut007 Mon, 11 Jun 2012 15:34:03 -0000
Antwort löschengrunz! genau so is das!
DerMarvin Mon, 11 Jun 2012 15:40:20 -0000
Antwort löschenich freu mich doch immer wieder, wenn ich "schöne" erinnerungen hervorrufen kann. ;)
kahaujiko Tue, 03 Jan 2012 18:00:50 -0000
Kommentar löschendiese neuverfilmung kann man getrost als belanglos und überflüssig in die tonne treten.
sie ist zum einen viel zu hollywoodartig aufgezogen (es gibt kaum eine ungewöhnliche kameraeinstellung oder unberechenbare wendung).
zum anderen macht der film trotz der unglaublich vielen kürzungen einen ziemlich langatmigen eindruck dessen belanglosigkeiten und mangel an subtilität auch durch die üppige inszenierung nicht wettzumachen ist.
zudem scheint mir der regisseur unsicher gewesen gewesen zu sein, auf welchen aspekt der komplexen geschichte er nun seinen fokus richtet, sodass alles irgendwie nur angerissen und dann lieblos in die ecke geworfen wirkt (besonders hannos leben und tod wird auf diese weise verrissen).
was mich besonders geärgert hat, sind die erdrückenden backfischballszenen, die der vorlage komplett abgehen.
nach dem motto: hey, da wirs ja in einem "kurzen" film allen personen recht machen müssen, lassen wir immer dann, wenn vermeintlich zu viel auf einaml passiert, die charaktere sich die füße blasig tanzen und uninteressantes zeug faseln.
mir wirft sich nur die frage auf, warum man unbedingt nach der wesentlich gelungeneren fassung von 1979 diese geschichte noch mal durch den cineastischen fleischwolf drehen musste, zumal das ergebnis dem roman in keinem punkt gerecht wird.
hierzu meinte der regisseur in einem interview, man habe noch einmal alles aufgerufen, was man über die manns und das kino wisse.
ich bezweifle, dass dies wirklich viel gewesen sein kann.
insgesamt ist das alles eher mager und schade ums geld
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Schloøpselcki Sat, 10 Sep 2011 11:50:14 -0000
Kommentar löschenIch war noch nie ein Thomas Mann Fan, habe aber die "Buddenbrooks" immer als recht gelungenes Werk betrachten können, dass rechtmäßig seinen Platz in der Literaturgeschichte einnimmt. Allerdings ist hier eine solche Verwurstung der Dinge zustande gekommen, dass diese bereits auf die Buchvorlage überschwappt. Thomas Mann ist für mich seit diesem Film gänzlich gestorben, und dafür kann er noch nicht mal was. Eine Vorabendproduktion dergleichen habe ich auch schon lange nicht mehr gesehen. Jessica Schwarz (würg), Iris Berben (würg würg) und August Diehl vereint und völlig in ihrem hochtrabend erhabenen Element. Alles in konventioneller Fernsehästhetik zu bewundern, NEIN Danke.
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sweetForgiveness Thu, 30 Jun 2011 18:02:58 -0000
Kommentar löschenAnstatt mich durch 700 Seiten durchzuquälen, hab jetzt wenigstens die Hälfte geschafft, habe ich mir dann doch mal ,pfiffig wie ich bin ,den Film zum Buch angesehen (auf so eine grandiose Idee ist sicherlich noch niemand vor mir gekommen :D). Ich muss gestehen ganz so schlimm wie ich es mir vorgestellt habe war es dann doch nicht, allerdings waren die Erwartungen auch nicht sonderlich hoch.
Diese Verfilmung des Romans von Thomas Mann zeigt nur die wesentlichen Geschehnisse des Buches und was am Anfang doch noch ganz gut aussah wird zum Ende hin nur noch schnell abgearbeitet. Somit wirkt alles was am Anfang des Filmes noch gut funktioniert hat zum Ende hin einfach nur noch grausig.
Der einziger Lichtblick für mich war August Diehl der mich in der Rolle des Christians wenigstens in manchen Minuten erheitern konnte, ist allerdings leider nicht so oft im Film zu sehen wie ich es mir gewünscht hätte.
Wenn man der Lehrerin vorgaukeln will das man die 750 Seiten wirklich in 1 Woche gelesen hat: Perfekt! Ansonsten...naja...den Anfang kann man ja mal gucken....
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Chrisetoph Thu, 30 Jun 2011 18:16:30 -0000
Antwort löschenSehe ich exakt genauso. Auch nur die erste Hälfte des Buchs gelesen und finde ebenfalls die erste Hälfte des Films noch ganz gut gelungen, während die zweite gehetzt und gleichzeitig arg langweilig wirkt. Und mein Highlight des Films: August Diehl.
Sigmund Thu, 30 Jun 2011 18:24:30 -0000
Antwort löschenIhr Banausen! :P
sweetForgiveness Thu, 30 Jun 2011 18:28:40 -0000
Antwort löschen@Chrisetoph: gut, dann sind wir ja schonmal einer Meinung :D
Chrisetoph Thu, 30 Jun 2011 18:31:50 -0000
Antwort löschenWeil wir das Buch nach der Hälfte abgebrochen haben? Zu meiner Verteidigung: Ich musste das Buch in der Schule lesen und es gibt aus meiner Sicht für ein Buch nichts schlimmeres, als wenn man es in der Schule lesen muss. Wie sagte der von mir sehr geschätzte Sebastian Krämer: "Liebe Deutschlehrer, wenn ihr wollt, dass eure Schüler ein Werk der Wortkunst entdecken und ein Leben lang im Herzen tragen, haltet es um Gottes willen aus eurem Unterricht raus." Ich habe mit auch vorgenommen, in ferner Zukunft das Buch komplett durchzulesen, aber das hat Zeit...
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sweetForgiveness Thu, 30 Jun 2011 18:33:13 -0000
Antwort löschen@Chrisetoph: Seh ich auch so! und ja ich muss es auch gerade in der Schule lesen :D
Sigmund Thu, 30 Jun 2011 18:51:58 -0000
Antwort löschenStimmt leider: Die Schule macht einem manchmal die schönsten Dinge madig.
convera Sat, 09 Apr 2011 16:17:40 -0000
Kommentar löschenMan wird mich nach solch Vorlage, nur noch schwierig zu deutschen Filmen überreden können...
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manitu17 Sat, 09 Apr 2011 17:29:35 -0000
Antwort löschenguck mal "Vincent will meer":)
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Wumz Sun, 10 Apr 2011 21:25:26 -0000
Antwort löschenWillst du auch nach dem nächsten schlechten Hollywood-Streifen keine mehr sehen?
convera Thu, 14 Apr 2011 19:42:53 -0000
Antwort löschenDa gibts wenigstens zwischendurch Hoffnungsschimmer...
Geistertexter Sun, 23 Jan 2011 22:22:24 -0000
Kommentar löschenBreloers Größenwahn sich mit Visconti messen zu wollen, ist "Buddenbrooks" Untergang. Die bemühten Darsteller halten einen noch eine Weile bei Laune, aber die eintönigen Bilder von Roll und die Einfallslosigkeit der Regie schläfern bald jedes Interesse ein. Ich empfehle die sehr gute mehrteilige Fernsehfassung von Franz Peter Wirth aus dem Jahr 1979.
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LionelLuthor Wed, 19 Jan 2011 23:18:17 -0000
Kommentar löschenSchön ausgestattetes Sittengemälde mit tollen Darstellern, allen voran Jessica Schwarz , August Diehl , Mark Waschke und Herrn Müller-Stahl. Auch die Filmmusik fand ich sehr schön.
Habe aber das Buch nie gelesen.
Einzig ein Untertitel beim Dialekt und die Einblendung der Jahreszahlen wäre hilfreich gewesen.
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kinogaengerin Mon, 17 Jan 2011 19:48:30 -0000
Kommentar löschenEs passiert doch hin und wieder, dass mich ein Film positiv überrascht, so geschehen bei den 'Buddenbrooks'. Da ich die Vorlage nicht kenne (weder Buch noch Film) ging ich unvoreingenommen heran und fühlte mich gut unterhalten: "Aber du stehst doch glänzend da. - Strahlend, Tony, wie dieser Stern da oben am Himmel und du weißt nicht, ob er gerade am Erlöschen ist oder am Hellsten leuchtet." Der Aufstieg und Fall einer einflussreichen deutschen Kaufmanns-Familie wurde hier durchaus sehenswert in Szene gesetzt, sowohl in Besetzung als auch in der Kostümauswahl. Vor allem Armin Mueller-Stahl hat mich einmal mehr beeindruckt, wobei er leider sehr kurz kommt. Die zweite Hälfte macht dann allerdings arg große Zeitsprünge in der Geschichte, bei denen ich mir eine Jahresangabe oder dergleichen als Einblendung gewünscht hätte. Man kann eben leider nicht alles haben.
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fabel Wed, 29 Dec 2010 14:02:32 -0000
Kommentar löschenRentnerkino in Reinkultur.
Eine reinste Hetzjagd und Aneinanderreihung von Szenen. Szene folgt Szene, Zeit für hintergründige Erklärungen wird sich nicht genommen. Für Literaturprofessoren mag das alles furchtbar erregend gewesen sein, für uns Normalos wars nicht mehr als eine öde und vor allem oberflächliche Kostümparade. Als Spezialausgabe des Wiener Opernballs durchaus interessant, für alles andere schnarchiger Schmarrn. Darstellerisch
auch eher eine maue Angelegenheit. Berben ist irgendwie dabei, aber
irgendwie auch nicht. Schwarz scheint in der Moderne hängen geblieben zu sein und Müller-Stahls Auftritt beschränkte sich auch nur auf paar wenige Szenen, wo er seine Klasse nicht ausspielen konnte. In der Mitte des Filmes stirbt er und löst hiermit auch ein wildes Beerdigungsfestival aus. Am Ende wird nur noch gestorben, sich laut angeschrien, beleidigt und das alles immer noch in einem Affenzahn. Auch hier dauerte eine Szene höchstens 15 Sekunden, ehe das nächste Thema kurz aufgegriffen wurde. Breloer eröffnet viele Handlungsfäden lässt sie aber alle sofort wieder los und wie eine Seifenblase zerplatzen.Viel angepackt, aber dennoch nichts so wirklich ausgereift.
Positiv zu vermerken gibt’s die üppige Szenerie samt Kostümbild und die Auftritte von Diehl, der dem ganzen so etwas wie Charme verlieh. Ansonsten kann man dieses Wort getrost stecken lassen.
Und ob es an der Vorlage lag, dass der Film größtenteils Verflechtungen besaß, die allesamt eher einer Soap ähnelten, dass vermag ich dann auch nicht zu beurteilen.
Alles in allem eine fein ausgestattete Nummernrevue mit vielen Toten, kaputten Lieben und verfressenen Senatoren, die sich in gewisser Weise verhaspelt und nie wirklich überzeugen kann.
Szene jagt Szene, hintergründig wird’s zu keinem Zeitpunkt. Anregend erst recht nicht.
Oberflächlich, abgehackt, dröge!
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philopee Wed, 29 Dec 2010 14:13:31 -0000
Antwort löschen...sagt jemand der die chronik sämtlicher schauspieler und regisseure der ard auswendig im kopf hat :D
fabel Wed, 29 Dec 2010 16:15:26 -0000
Antwort löschenEinen muss es ja geben. ^^
philopee Wed, 29 Dec 2010 16:49:58 -0000
Antwort löschenmuss? :D
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Schlegel Fri, 31 Dec 2010 18:31:05 -0000
Antwort löschenSo schlimm? So desaströs hab ichs gar nicht in Erinnerung.
Schlegel Mon, 03 Jan 2011 21:58:58 -0000
Antwort löschenAch Buddenbrooks! Ich dachte, hier gehts um "Die Manns". Nee, Buddenbrooks hab ich mir nich angetan.
tantemilli Tue, 28 Dec 2010 20:58:05 -0000
Kommentar löschenaugust diehl glänzt tatsächlich.sozusagen komplementär.allerdings habe ich demgemäß den eindruck er währe der einzig leistende akteur der produktion gewesen.
insgesammt schmerzhaft verfehlt.(ich glaube ich hatte tatsächlich bauchschmerzen...)
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nordschaf Wed, 27 Oct 2010 14:56:09 -0000
Kommentar löschenAugust Diehl und Armin Mueller-Stahl sind meine eindeutigen Highlights. Wer sich das mit der Berben und der Schwarz ausgedacht hat, das will hinterher wahrscheinlich mal wieder keiner gewesen sein. Ausnahmsweise ist sich der familienrat einig und rät zur Alfred Weidenmann Verfilmung von 1959.
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BiGBeN87 Tue, 21 Sep 2010 02:41:11 -0000
Kommentar löschenDie Kamera stolpert schon mal über eine Kommode und setzt den Fokus auf die Wand hinter den Schauspielern; in anderen Momenten wird durchaus innovativ und gekonnt mit Neigung um die Längs- und Querachse gearbeitet. Die Story plätschert nur seicht vor sich hin und der klimatische Wendepunkt wird fürs Charakterisieren verwurstet. Die vielen kleinen und großen Spannungsfelder in denen sich die Figuren befinden scheinen alle unmittelbar in der Nähe von Antonia zu verlaufen; so verkommt der epische Familienportrait zur einer Füllmaterialsammlung aus angerissenen Biografien. Die Buddenbrooks ist ein typischer Fall von gewollt und nicht gekonnt, was besonders schade ist, weil die Schauspielerische Leistung kaum zu bemängeln ist und August Diehl in seiner Paraderolle als intelligenter und tiefgründiger Geisteskranker glänzt.
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pellekraut007 Mon, 04 Jan 2010 17:15:43 -0000
Kommentar löschenNun ja, die Buddenbrooks. Da konnte man sehen, wie die Zeit vergeht und vergeht und vergeht und... Ja lieber Herr Breloer! Was haben sie sich bei dieser Rosamunde-Pilcher-Inszenierung gedacht? Redet bei Ihrer Arbeit einer mit, der das Niveau einer ZDF-20.15-Schmonzette-auf-Kinoformat-geblasen sehen möchte? Da gab es teilweise derart langweilige, augenjuckende Schmonzetten-Bilder, garniert mit ungemein hölzernen deutschen Allerweltsschauspielergesichtern, daß ich das Buch gerne nochmal lesen werde, aber den Film als bedauernswerte Nullnummer abhake, für dessen Geld man sicher weniger opulente aber dafür interessantere Bilder hätte schaffen können. Dabei habe ich Ihre, Herr Breloer, DIE MANNS-VErfilmung zweimal gerne gesehen... Grunz!
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Flacey Sun, 27 Dec 2009 13:00:52 -0000
Kommentar löschenEin Film, der, sofern er ergänzend zur Lektüre genossen wird, durchaus fazinieren kann. Bildgewaltig und toll inszeniert. Fürs Popcorn-Kino aber gänzlich ungeeignet.
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Kill_Diether Mon, 30 Nov 2009 18:07:56 -0000
Kommentar löschenHoppla, da falle ich ja von allen Bewertungen
komplett aus der Rolle.
Das Buch zu lesen, mich in die gesamte Buddenbrooks-Welt hineinzudenken, das wäre mir
"to much". So exakt will ich's gar nicht wissen.
Dafür war der Film genau das richtige für mich.
Im Schnitt gute Schauspieler und die Story hat sich doch wunderbar aufgebaut, wie ein Familien-Untergang im 18. Jahrhunderd hätte sein können; An den gesellschaftlichen Regeln zerbrochen.
Thomas Mann erhielt für seine Erzählung einen Nobelpreis,
seine Stadt Lübeck jedoch hat ihm die "steife und neidische" Darstellung übel genommen. Wer sich so darüber aufregt, wird wohl einen Grund dafür haben.
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IndigoMaedchen Fri, 06 May 2011 15:11:23 -0000
Antwort löschenSolltest dem Buch mal eine Chance geben, ist viel weniger anstrengend als immer gesagt wird.
Oh, und es ist das 19. Jahrhundert ;)
Vielfraß Sun, 04 Oct 2009 17:01:59 -0000
Kommentar löschenich währ fasst eingeschlafen und hab jetzt ernsthaft keine Ahnung mehr, worum es ging.
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alex9892 Sun, 19 Apr 2009 11:18:41 -0000
Kommentar löschenEin nervenzerreißendes Geduldsspiel. Der Film hat zum Ende hin eine quälende Länge. Ein Grund, warum dieser Film besser als Zweiteiler im Fersehen gezeigt worden wäre. Fast jede Szene wird in mixmaler Länge dargestellt.
Es ist keinen Kinobesuch wert und auch von der Idee, sich den Film auf DVD zu kaufen rate ich dringend ab. Auch für Personen mit Zuneigung zu Dramen und Verfilmungen literarischer Welterfolge ist der Film eine Zumutung.
Wer letzteres bevorzugt, sollte lieber auf den nächsten Harry Potter warten!
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wolf260366 Mon, 23 Mar 2009 22:12:09 -0000
Kommentar löschenDer Film schwelgt in wirklich schöner Ausstattung und hat doch soviele inhaltliche Brüche. Randfiguren werden nur kurz gezeigt ohne sie zu nennen. Andere Figuren haben keine Tiefe. Wahrscheinlich wird erst die Fernsehausstrahlung die "fehlenden" Inhalte ergänzen und dann erklären. So bleibt es in vielen Situationen ein sehr unberührender Film
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RPenten Sun, 08 Feb 2009 14:00:33 -0000
Kommentar löschenDie zwei Punkte gibt's für die Kulissen und Kostüme. Der Rest war leider unglaublich langatmig und letztendlich auch langweilig. Schade, dass ich die Kritiken nicht vorher gelesen habe, dann hätte ich mir diesen Film vermutlich gespart.
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