Buddenbrooks - Ein Geschäft von einiger Größe

Buddenbrooks - Ein Geschäft von einiger Größe (2008), DE Laufzeit 151 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 25.12.2008


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4.2
Kritiker
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5.1
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760 Bewertungen
33 Kommentare
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von Heinrich Breloer, mit Armin Mueller-Stahl und Iris Berben

Buddenbrooks – Ein Geschäft von einiger Größe adaptiert mit “Buddenbrooks. Verfall einer Familie” einen der bedeutendsten Romane deutscher Sprache, für den Thomas Mann 1929 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde. Angelehnt an die literarische Vorlage schildert er das bewegende Schicksal der traditionsreichen Kaufmannsfamilie Buddenbrook in der Hansestadt Lübeck im 19. Jahrhundert. Über drei Generationen erleben die Zuschauer, wie eine wohlhabende Patrizierfamilie am Lebenskonflikt zwischen geschäftlichen Interessen und Streben nach persönlichem Glück langsam zerbricht.

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Mehr Bilder (28) und Videos (1) zu Buddenbrooks - Ein Geschäft von einiger Größe


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Buddenbrooks - Ein Geschäft von einiger Größe
Genre
Familiensaga, Drama
Zeit
1840er Jahre
Ort
Lübeck
Handlung
Bankrott, Ehre, Familie, Familienbetrieb, Französische Revolution, Geldheirat, Geschwister, Hochzeit, Roman
Stimmung
Ernst
Zielgruppe
Familienfilm
Tag
Literaturverfilmung
Verleiher
Warner Bros. Pictures Germany
Produktionsfirma
Bavaria Film, Colonia Media

Kommentare (32) — Film: Buddenbrooks - Ein Geschäft von einiger Größe


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DerDude_

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Bewertung4.0Uninteressant

Thomas Mann wird zur Rosamunde Pilcher. Irgendwie fast schon wieder lustig.

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DerDude_

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@Chrisetoph : Fand schon den Anfang völlig misslungen. Nne, den Zweiteiler kenne ich nicht, glaub auch nicht das ich den Nerv zu sowas habe. Bleibe dann doch lieder beim Buch selbst.
@Gabster : Völlig richtig. Eine reine Austattungsorgie im Hochglanzlook. Furchtbare Darsteller (lediglich August Diehl kure ich Christian wirklich ab), eine ekelhafte Vereinfachung der Story und ein Herunterdummen der Figuren auf Stereotypen. Besonders Antonia hat es schwer erwischt.
@dannydiaz : Stimmt, der ist wirklich richtig gut. Visconti hätte ich vielleicht auch als einzigem eine Verfilmung der Buddenbrooks zugetraut. Der konnte was, Gerde was so große Epen angeht.


Gabster

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Diehl ist ja auch ein Schauspielgott.


abendrot

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Bewertung5.0Geht so

So sieht es aus, wenn man eher die Deutsch-GK-Lektürehilfe verfilmt anstatt des Romans.

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schoschi

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Bewertung5.5Geht so

Den Roman habe ich vor Jahren als wirklich tolle Lesung von Gert Westphal gehört und hatte trotz der nicht mehr ganz frischen Erinnerung dauernd das Gefühl, dass da im Film doch "etwas" fehlt. Besonders die Charaktere wirkten mit der Spieldauer zunehmend flacher, während ich sie von der Lesung als durchgehend sehr differenziert, detailliert und oft innerlich zerrissen in Erinnerung habe. Nur mit dem Film würden mir von einigen Szenen die Zusammenhänge und die Bedeutung gar nicht klar werden. Der Ansatz war wohl "alles kurz anreißen" und nicht "nur wichtige Szenen 'richtig' machen und den Rest komplett streichen" - letzteres wäre meinem Eindruck des Buchs näher gekommen, denn für den reinen Plot würden 20% des Umfangs sicherlich reichen, also muss dem Autor etwas anderes als der pure Handlungsstrang wichtig gewesen sein.

Von Ausstattung, Licht, Kostümen, Darstellern, Musik usw. her finde ich den Film konservativ gehalten, was zum Inhalt passt, und finde ihn in diesen Aspekten gar nicht schlecht.

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Aoewir

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Bewertung1.5Ärgerlich

habe dieses grandiose Buch gelesen und in Anbetracht dessen, kann man nur die Klauen über den Kopfe zusammenschlagen und sagen: AYYYY! mir juckts in der Hose!
Völlig daneben die Verfilmung.,.

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Gretchen_Ross

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Bewertung4.0Uninteressant

Das übliche Gemecker, was aber wohl bei keinem Film so zutrifft wie hier:
Vieeel zu viel Auslassungen und Abwandlungen vom Buch!
Thomas Mann würde die Hände über dem Kopf zusammen schlagen!
Seine naturalistische, detailverliebte und ausdifferenzierte Charakterzeichnungen im Buch schienen für mich sowieso unverfilmbar und sind es auch geblieben.
Ohne das Buch versteht man gar nicht, wieso Toni eine "dumme Gans" ist, der Gegensatz zu Jean und dem alten Johann wird einfach komplett weggelassen bzw Jean mit seinem Vater irgendwie vermischt?!
Also ne, mir kam es so vor, als wurden einfach nur die einprägensten Momente des Buches irgendwie rausgeschnappt und aneinander gereiht...
Ich glaube ohne das Buch versteht man die Geschichte doch auch gar nicht richtig o.o

Naja ansonsten ist es ein ganz netter Kostümfilm mit guten bis mittelmäßigen Darstellern...
Aber eine Beleidigung für das Buch.

Ich lache die aus, die für unsere Deutsch Klausur zu faul waren zu lesen und stattdessen den Film geguckt haben und sich wundern, wieso sie ne schlechte Note haben^^

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Maggie1994

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Nicht zu vergessen dass solche Leute wie Erika oder Clara einfach rausgestrichen wurden, als wären sie nicht wichtig für die Handlung....!


Gretchen_Ross

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Eben!


DerMarvin

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Bewertung2.0Ärgerlich

Montag, 13:10 Uhr, Deutsch-LK; heute mal eine Filmanalyse zu Thomas Manns "Buddenbrooks". Das Buch habe ich mit Mühe und Not geschafft, dennoch hat mir die einzigartige Schreibweise Manns imponiert.
Bücher und Filme fallen ja immer unter diese Vorurteile in der Schule, trotzdem versuche ich ohne jegliche Einstellung an den Film zu gehen. Links und rechts schaue ich in die gequälten Gesichter meiner Mitschüler. Drei zusätzliche Stunden, die für die Buddenbrooks notwendig sind, sind eben nicht vorauszusetzen.
Mit dem Einlegen der DVD beginne auch ich mir Notizen zu machen...als einziger.
Nach zweieinhalb Stunden tut mir mein Rücken weh, mein Gesäß ist eingeschlafen, wie die Hälfte meiner Mitschüler und auch mein Lehrer hat die meiste Zeit damit verbracht aus dem Fenster zu starren.
Dann beginnen endlich die Diskussionen. Ich halte mich zunächst zurück um möglichst viele Meinungen einzufangen. Auch die meines Lehrers, der in die kleinsten Einzelheiten weltbewegende Dinge interpretiert.
Nach einem ca. 10-minütigen Monolog seinerseits, überlege ich kurz und zeige auf. Mein Sitznachbar schaute mich kurz verwundert an und flüsterte mir zu "tu das lieber nicht". Dann war ich aber schon dran und begann mit meinem Vortrag.

Ich nahm bezug auf Kamerafahrten, Lichteffekte, mögliche Motive, die Charakterdarstellung, einfach alles.

Der Film von Heinrich Breloer ist weder in einem Zusammenhang mit dem Buch von Thomas Mann zu sehen, noch als einzelnes Werk zu verstehen. Für eine Adaption des Buches ist es viel zu oberflächlich, geht auf keines der von Thomas Mann benutzten Motive ein und stellt die Charaktere in keinem logischen Zusammenhang dar.

Subjektiv fallen Kamerafahrten und Schnitte völlig aus dem Kontext heraus. Die darstellirsche Leistung ist maximal ausreichend, wobei August Diehl ein kleiner Hoffnungsschimmer ist.

Szene über Szene über Szene über Szene. Ich redete mich in Rage und zerschlug die Argumente meines Lehrers, der uns tatsächlich verkaufen wollte, dass sich der Film mit seiner Dauer steigern würde.
Im Gegenteil, nach starkem Beginn mit einer tollen Kulisse, hätte man die Beziehungen untereinander oberflächlicher nicht darstellen können.
Denn der Film nimmt sich schon nur einen thematischen Schwerpunkt, den des Ansehens und des Charakters der Familie und selbst diesen einen schafft er nicht glaubhaft rüberzubringen.
Nach einem ca. 7-minütigen Monolog meinerseits und etlichen verdutzten Blicken antwortete mein Lehrer mit einer unglaublich trockenen Antwort. "Nein."

Ich überlegte für einen kurzen Moment, ob ich nun völlig aus mir gehen sollte, oder ob ich es abhaken sollte. Letztendlich entschied ich mich für Zweiteres. Vielleicht auch besser so.

Jetzt sitze ich hier und komme zu dem Schluss, dass die "Buddenbrooks"-Verfilmung von Heinrich Breloer, an Oberflächlichkeit kaum zu überbieten ist. Ein Film, den die Welt nicht braucht. Ein Film, den das Buch nicht braucht.

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pellekraut007

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grunz! genau so is das!


DerMarvin

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ich freu mich doch immer wieder, wenn ich "schöne" erinnerungen hervorrufen kann. ;)


kahaujiko

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Bewertung3.0Schwach

diese neuverfilmung kann man getrost als belanglos und überflüssig in die tonne treten.
sie ist zum einen viel zu hollywoodartig aufgezogen (es gibt kaum eine ungewöhnliche kameraeinstellung oder unberechenbare wendung).
zum anderen macht der film trotz der unglaublich vielen kürzungen einen ziemlich langatmigen eindruck dessen belanglosigkeiten und mangel an subtilität auch durch die üppige inszenierung nicht wettzumachen ist.
zudem scheint mir der regisseur unsicher gewesen gewesen zu sein, auf welchen aspekt der komplexen geschichte er nun seinen fokus richtet, sodass alles irgendwie nur angerissen und dann lieblos in die ecke geworfen wirkt (besonders hannos leben und tod wird auf diese weise verrissen).
was mich besonders geärgert hat, sind die erdrückenden backfischballszenen, die der vorlage komplett abgehen.
nach dem motto: hey, da wirs ja in einem "kurzen" film allen personen recht machen müssen, lassen wir immer dann, wenn vermeintlich zu viel auf einaml passiert, die charaktere sich die füße blasig tanzen und uninteressantes zeug faseln.
mir wirft sich nur die frage auf, warum man unbedingt nach der wesentlich gelungeneren fassung von 1979 diese geschichte noch mal durch den cineastischen fleischwolf drehen musste, zumal das ergebnis dem roman in keinem punkt gerecht wird.
hierzu meinte der regisseur in einem interview, man habe noch einmal alles aufgerufen, was man über die manns und das kino wisse.
ich bezweifle, dass dies wirklich viel gewesen sein kann.
insgesamt ist das alles eher mager und schade ums geld

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Schloøpselcki

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Bewertung3.0Schwach

Ich war noch nie ein Thomas Mann Fan, habe aber die "Buddenbrooks" immer als recht gelungenes Werk betrachten können, dass rechtmäßig seinen Platz in der Literaturgeschichte einnimmt. Allerdings ist hier eine solche Verwurstung der Dinge zustande gekommen, dass diese bereits auf die Buchvorlage überschwappt. Thomas Mann ist für mich seit diesem Film gänzlich gestorben, und dafür kann er noch nicht mal was. Eine Vorabendproduktion dergleichen habe ich auch schon lange nicht mehr gesehen. Jessica Schwarz (würg), Iris Berben (würg würg) und August Diehl vereint und völlig in ihrem hochtrabend erhabenen Element. Alles in konventioneller Fernsehästhetik zu bewundern, NEIN Danke.

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sweetForgiveness

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Bewertung4.5Uninteressant

Anstatt mich durch 700 Seiten durchzuquälen, hab jetzt wenigstens die Hälfte geschafft, habe ich mir dann doch mal ,pfiffig wie ich bin ,den Film zum Buch angesehen (auf so eine grandiose Idee ist sicherlich noch niemand vor mir gekommen :D). Ich muss gestehen ganz so schlimm wie ich es mir vorgestellt habe war es dann doch nicht, allerdings waren die Erwartungen auch nicht sonderlich hoch.
Diese Verfilmung des Romans von Thomas Mann zeigt nur die wesentlichen Geschehnisse des Buches und was am Anfang doch noch ganz gut aussah wird zum Ende hin nur noch schnell abgearbeitet. Somit wirkt alles was am Anfang des Filmes noch gut funktioniert hat zum Ende hin einfach nur noch grausig.
Der einziger Lichtblick für mich war August Diehl der mich in der Rolle des Christians wenigstens in manchen Minuten erheitern konnte, ist allerdings leider nicht so oft im Film zu sehen wie ich es mir gewünscht hätte.
Wenn man der Lehrerin vorgaukeln will das man die 750 Seiten wirklich in 1 Woche gelesen hat: Perfekt! Ansonsten...naja...den Anfang kann man ja mal gucken....

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sweetForgiveness

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@Chrisetoph: Seh ich auch so! und ja ich muss es auch gerade in der Schule lesen :D


Sigmund

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Stimmt leider: Die Schule macht einem manchmal die schönsten Dinge madig.


convera

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Bewertung1.0Ärgerlich

Man wird mich nach solch Vorlage, nur noch schwierig zu deutschen Filmen überreden können...

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Wumz

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Willst du auch nach dem nächsten schlechten Hollywood-Streifen keine mehr sehen?


convera

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Da gibts wenigstens zwischendurch Hoffnungsschimmer...


Geistertexter

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Bewertung3.5Schwach

Breloers Größenwahn sich mit Visconti messen zu wollen, ist "Buddenbrooks" Untergang. Die bemühten Darsteller halten einen noch eine Weile bei Laune, aber die eintönigen Bilder von Roll und die Einfallslosigkeit der Regie schläfern bald jedes Interesse ein. Ich empfehle die sehr gute mehrteilige Fernsehfassung von Franz Peter Wirth aus dem Jahr 1979.

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LionelLuthor

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Bewertung7.0Sehenswert

Schön ausgestattetes Sittengemälde mit tollen Darstellern, allen voran Jessica Schwarz , August Diehl , Mark Waschke und Herrn Müller-Stahl. Auch die Filmmusik fand ich sehr schön.
Habe aber das Buch nie gelesen.

Einzig ein Untertitel beim Dialekt und die Einblendung der Jahreszahlen wäre hilfreich gewesen.

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fabel

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Bewertung4.0Uninteressant

Rentnerkino in Reinkultur.
Eine reinste Hetzjagd und Aneinanderreihung von Szenen. Szene folgt Szene, Zeit für hintergründige Erklärungen wird sich nicht genommen. Für Literaturprofessoren mag das alles furchtbar erregend gewesen sein, für uns Normalos wars nicht mehr als eine öde und vor allem oberflächliche Kostümparade. Als Spezialausgabe des Wiener Opernballs durchaus interessant, für alles andere schnarchiger Schmarrn. Darstellerisch
auch eher eine maue Angelegenheit. Berben ist irgendwie dabei, aber
irgendwie auch nicht. Schwarz scheint in der Moderne hängen geblieben zu sein und Müller-Stahls Auftritt beschränkte sich auch nur auf paar wenige Szenen, wo er seine Klasse nicht ausspielen konnte. In der Mitte des Filmes stirbt er und löst hiermit auch ein wildes Beerdigungsfestival aus. Am Ende wird nur noch gestorben, sich laut angeschrien, beleidigt und das alles immer noch in einem Affenzahn. Auch hier dauerte eine Szene höchstens 15 Sekunden, ehe das nächste Thema kurz aufgegriffen wurde. Breloer eröffnet viele Handlungsfäden lässt sie aber alle sofort wieder los und wie eine Seifenblase zerplatzen.Viel angepackt, aber dennoch nichts so wirklich ausgereift.
Positiv zu vermerken gibt’s die üppige Szenerie samt Kostümbild und die Auftritte von Diehl, der dem ganzen so etwas wie Charme verlieh. Ansonsten kann man dieses Wort getrost stecken lassen.
Und ob es an der Vorlage lag, dass der Film größtenteils Verflechtungen besaß, die allesamt eher einer Soap ähnelten, dass vermag ich dann auch nicht zu beurteilen.

Alles in allem eine fein ausgestattete Nummernrevue mit vielen Toten, kaputten Lieben und verfressenen Senatoren, die sich in gewisser Weise verhaspelt und nie wirklich überzeugen kann.
Szene jagt Szene, hintergründig wird’s zu keinem Zeitpunkt. Anregend erst recht nicht.
Oberflächlich, abgehackt, dröge!

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Schlegel

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So schlimm? So desaströs hab ichs gar nicht in Erinnerung.


Schlegel

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Ach Buddenbrooks! Ich dachte, hier gehts um "Die Manns". Nee, Buddenbrooks hab ich mir nich angetan.


tantemilli

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Bewertung0.0Hassfilm

august diehl glänzt tatsächlich.sozusagen komplementär.allerdings habe ich demgemäß den eindruck er währe der einzig leistende akteur der produktion gewesen.
insgesammt schmerzhaft verfehlt.(ich glaube ich hatte tatsächlich bauchschmerzen...)

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nordschaf

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Bewertung4.0Uninteressant

August Diehl und Armin Mueller-Stahl sind meine eindeutigen Highlights. Wer sich das mit der Berben und der Schwarz ausgedacht hat, das will hinterher wahrscheinlich mal wieder keiner gewesen sein. Ausnahmsweise ist sich der familienrat einig und rät zur Alfred Weidenmann Verfilmung von 1959.

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BiGBeN87

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Kamera stolpert schon mal über eine Kommode und setzt den Fokus auf die Wand hinter den Schauspielern; in anderen Momenten wird durchaus innovativ und gekonnt mit Neigung um die Längs- und Querachse gearbeitet. Die Story plätschert nur seicht vor sich hin und der klimatische Wendepunkt wird fürs Charakterisieren verwurstet. Die vielen kleinen und großen Spannungsfelder in denen sich die Figuren befinden scheinen alle unmittelbar in der Nähe von Antonia zu verlaufen; so verkommt der epische Familienportrait zur einer Füllmaterialsammlung aus angerissenen Biografien. Die Buddenbrooks ist ein typischer Fall von gewollt und nicht gekonnt, was besonders schade ist, weil die Schauspielerische Leistung kaum zu bemängeln ist und August Diehl in seiner Paraderolle als intelligenter und tiefgründiger Geisteskranker glänzt.

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pellekraut007

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Bewertung1.0Ärgerlich

Nun ja, die Buddenbrooks. Da konnte man sehen, wie die Zeit vergeht und vergeht und vergeht und... Ja lieber Herr Breloer! Was haben sie sich bei dieser Rosamunde-Pilcher-Inszenierung gedacht? Redet bei Ihrer Arbeit einer mit, der das Niveau einer ZDF-20.15-Schmonzette-auf-Kinoformat-geblasen sehen möchte? Da gab es teilweise derart langweilige, augenjuckende Schmonzetten-Bilder, garniert mit ungemein hölzernen deutschen Allerweltsschauspielergesichtern, daß ich das Buch gerne nochmal lesen werde, aber den Film als bedauernswerte Nullnummer abhake, für dessen Geld man sicher weniger opulente aber dafür interessantere Bilder hätte schaffen können. Dabei habe ich Ihre, Herr Breloer, DIE MANNS-VErfilmung zweimal gerne gesehen... Grunz!

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Flacey

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein Film, der, sofern er ergänzend zur Lektüre genossen wird, durchaus fazinieren kann. Bildgewaltig und toll inszeniert. Fürs Popcorn-Kino aber gänzlich ungeeignet.

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Kill_Diether

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hoppla, da falle ich ja von allen Bewertungen
komplett aus der Rolle.
Das Buch zu lesen, mich in die gesamte Buddenbrooks-Welt hineinzudenken, das wäre mir
"to much". So exakt will ich's gar nicht wissen.
Dafür war der Film genau das richtige für mich.
Im Schnitt gute Schauspieler und die Story hat sich doch wunderbar aufgebaut, wie ein Familien-Untergang im 18. Jahrhunderd hätte sein können; An den gesellschaftlichen Regeln zerbrochen.
Thomas Mann erhielt für seine Erzählung einen Nobelpreis,
seine Stadt Lübeck jedoch hat ihm die "steife und neidische" Darstellung übel genommen. Wer sich so darüber aufregt, wird wohl einen Grund dafür haben.

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IndigoMaedchen

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Solltest dem Buch mal eine Chance geben, ist viel weniger anstrengend als immer gesagt wird.
Oh, und es ist das 19. Jahrhundert ;)


alex9892

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Bewertung1.0Ärgerlich

Ein nervenzerreißendes Geduldsspiel. Der Film hat zum Ende hin eine quälende Länge. Ein Grund, warum dieser Film besser als Zweiteiler im Fersehen gezeigt worden wäre. Fast jede Szene wird in mixmaler Länge dargestellt.
Es ist keinen Kinobesuch wert und auch von der Idee, sich den Film auf DVD zu kaufen rate ich dringend ab. Auch für Personen mit Zuneigung zu Dramen und Verfilmungen literarischer Welterfolge ist der Film eine Zumutung.
Wer letzteres bevorzugt, sollte lieber auf den nächsten Harry Potter warten!

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