Capote

Capote (2005), US Laufzeit 114 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 02.03.2006

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7.7
Kritiker
36 Bewertungen
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7.1
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2491 Bewertungen
53 Kommentare
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von Bennett Miller, mit Philip Seymour Hoffman und Catherine Keener

Capote, dargestellt von Philip Seymour Hoffman, zeichnet nicht nur das Porträt des exzentrischen Schriftstellers nach, sondern liefert auch die Hintergründe zur Entwicklung seines Romans Kaltblütig.

Der Autor Truman Capote (Philip Seymour Hoffman) ist ein Mitglied des New Yorker Künstler und Intellektuellenkreises. Auf Partys genießt er die Aufmerksamkeit, die ihm zuteil wird, wenn er von seinen Erlebnissen während der Verfilmung seines berühmten Romans Frühstück bei Tiffany erzählt. 1959 stößt er in der New York Times auf eine kleine Zeitungsmeldung. In der ländlichen Kleinstadt Holcomp, Kansas wurde die vierköpfige Familie Clutter auf brutale Art und Weise ermordet. Truman Capote interessiert die Geschichte. Für das Magazin The New Yorker möchte er eine Reportage über die Auswirkungen der Morde auf die Bevölkerung der kleinen Stadt schreiben.

Begleitet von seiner Kindheitsfreundin, Harper Lee (Catherine Keener), reist er nach Kansas. Obwohl sein Auftreten in der Prarie eher unkonventionell ist, gelingt es ihm das Vertrauen der Bewohner von Holcomp zu gewinnen. Der Detective Alvin Dewey (Chris Cooper) lädt den Fremdling mit der kindlichen Stimme häufiger zum Essen ein und berichtet Capote von dem Stand der Ermittlungen. Nach kurzer Zeit ist die Jagd nach den Mördern tatsächlich vom Erfolg gekrönt. In Las Vegas werden beide Täter Perry Smith (Clifton Collins Jr.) und Dick Hickock (Mark Pellegrino) gefasst, dann nach Kansas überführt und zum Tode verurteilt.

Der Schriftsteller besucht Smith und Hickock im Gefängnis. Ihm gelingt es auch das Vertrauen der zwei Täter zu gewinnen und befragt sie immer wieder, um alles über die Mordnacht zu erfahren. Für Capote wird das Thema jetzt erst richtig interessant und die geplante Reportage wächst zu einem Buch über die Vorfälle in Holcomp heran. Das Buch soll ein neues Genre kreieren: den Tatsachenroman. Über mehrere Jahre nutzt Capote die vermeindliche Freundschaft zu dem verurteilten Smith für seine Recherchen aus. Kurz vor der Vollstreckung der Todesstrafe erfährt er von dem Verurteilten sogar mehr über den genauen Tathergang. Capote ist niedergeschlagen, da er die Informationen keineswegs als Freund verwertet, sondern als ergeiziger Schriftsteller. Das Werk Kaltblütig wird zu seinem Meisterwerk. Nach seiner Veröffentlichung 1966 avanciert Kaltblütig zum Bestseller und setzt eine Medienlawine in Gang.

Hintergrund & Infos zu Capote
Am 25. Oktober 2004 begannen die Dreharbeiten zu Capote, die in nur 36 Tagen in Winnipeg, Manitoba, Kanada abgedreht wurden.
Bennett Miller war zuvor als Dokumentarfilmer erfolgreich. Mit Capote feierte er sein Spielfilm-Debüt.
Der Film lief an Capotes Geburtstag, dem 30. September, in den US-Amerikanischen Kinos an.
Philip Seymour Hoffman erhielt für seine beeindruckende Darstellung Truman Capotes den Oscar.
Über die Recherchearbeit des Schriftstellers wurde zeitgleich ein zweiter Film gedreht: Infamous (omdb)

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Cast & Crew


Kritiken (4) — Film: Capote

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.5Ausgezeichnet

Regisseur Bennet Miller und Drehbuchneuling Dan Futtermann gelingt mit Capote ein kleines Wunder. Aus einer reißerischen Geschichte um Mord, Glamour und einen neurotischen, mit Manirismen behafteten Hauptdarsteller, einen sensiblen, faszinierenden, unvoyeristischen Film zu machen, der sich viel Zeit nimmt und dennoch an keiner Stelle langweilig wirkt. Mag es seinem Hauptdarsteller auch um das “Warum” hinter der Bluttat gehen, die ihn vorgeblich treibt – zu wissen warum vier Menschen vom durchaus sympathischen, sensiblen Perry Smith so bestialisch abgeschlachtet wurden – so hat der Film ein anderes Ziel. Dank des zurecht oscargekrönten Philip Seymor Hoffman, bekommt der Zuschauer ein Gefühl für den Schriftsteller Truman Capote, der mehr und mehr am moralischen Zwiespalt seiner Recherche zerbricht. Er hat sich ein wenig in Perry Smith verliebt, entdeckt bei diesem viele Parallelen zu seinem eigenen Leben und Empfinden, er vernachlässigt seinen Freund der ihn oft genug um Aufmerksamkeit…

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

jannis

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Danke für den Kommentar :) Gucke solche Filme eigentlich nie, fand den Film ganz gut, und manche Sachen hatte ich für mich noch nicht so gut eingeordnet, wie jetzt nach dem Lesen!

Ich fand's fast gruselig, wie sehr ich Philip Seymour Hoffman alles abgenommen habe - guter Mann!!!


jannis

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Danke für den Kommentar :) Gucke solche Filme eigentlich nie, fand den Film ganz gut, und manche Sachen hatte ich für mich noch nicht so gut eingeordnet, wie jetzt nach dem Lesen!

Ich fand's fast gruselig, wie sehr ich Philip Seymour Hoffman alles abgenommen habe - guter Mann!!!


Ines Walk: Filmpublizistin seit 1998

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8.0Ausgezeichnet

Zu Recht hat Philip Seymour Hoffman den Oscar bekommen: Wie es ihm gelingt, die Faszination des Intellektuellen an der Bluttat zu zeigen, zugleich den künstlerischen Egoismus und die Distanzlosigkeit zum Objekt, ist faszinierend. Das ist nicht nur ein Film über Capote, sondern über das Künstler-Dasein an sich.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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8.0Ausgezeichnet

Philip Seymour Hoffman spielt nicht einfach nur den Erfolgsautor Truman Capote - er legt auch dessen Abgründe frei. So frei, dass einem schwindlig werden kann. Die Folge: ein Golden Globe und eine aussichtsreiche Oscar-Nominierung.

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Kubrick_obscura: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

... Philip Seymour Hoffmann ...

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Kommentare (49) — Film: Capote


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cpt. chaos

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Bewertung3.0Schwach

Die erste halbe Stunde handelt von Capotes dreimonatiger Recherche zu einem vierfachen Mord, ohne dass jedoch irgendwelche Hintergrundinformationen preisgegeben werden. Lediglich die Schuldgeständnisse werden dem Zuschauer präsentiert. Ansonsten wirkt die stoische Erzählweise eher fürchterlich langweilig, da die Geschichte zuweilen belanglos vor sich hinplätschert.

Ergötzen konnte ich mich daher lediglich ein wenig an Philip Seymour Hoffmans darstellerischer Leistung, wie er sich selbstgefällig auf Partys gibt, während die Mörder auf seine Hilfe bauen. Da sich aber storymäßig auch in der Folgezeit nichts Atemberaubendes entwickeln wollte, hoffte ich auf einen Twist, der aber natürlich ausblieb – schließlich handelt es sich um eine staubtrocken vorgetragene Biopic, bei der weniger die meinerseits erhoffte Aufklärung eines fürchterlich verübten Mordes an einer ganzen Familie im Vordergrund steht, sondern vielmehr um die Romanfertigstellung eines eitlen und egozentrischen Schreiberlings. Ein Filmstoff, mit dem ich leider herzlich wenig anzufangen wusste!

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elmnope

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Liegt wohl doch hauptsächlich an Hoffman, aber der ist auch einfach eine Wucht.


cpt. chaos

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Ja, der Kerl ist schon wirklich genial. Nur schade, dass mich die Umsetzung des Filmstoffes so dermaßen wenig angesprochen hat.


ichvitus

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Bewertung7.5Sehenswert

Philip Seymour Hoffman liefert hier, wie bereits ausgiebig kommentiert, eine sensationelle Leistung ab, was den Film durchaus sehenswert macht.
Was mich an diesem Film wohl am meisten gestört hat, hat nichts mit filmischen Aspekten zu tun. Ich habe mich stark an dem Charakter Truman Capte gestört. Ich kann in vieler Hinsicht seine Handlungen und Gedanken nicht nachvollziehen und halte diese für falsch und ungerecht.

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heikschn

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich vergleiche Capote mit There will be blood, da beide Filme allein von ihren Darstellern, insbesondere den Hauptdarstellern, leben. Ich habe kaltblütig gelesen und fand es auch sehr gut. Die Geschichte rund um die Entstehung des Buches und die Figur des Autors finde ich aber weit weniger interessant. Das Spiel von Hoffman ist allerdings grandios und unbedingt sehenswert.

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CoOLik

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Bewertung4.5Uninteressant

Boah sorry aber seine Stimme ...

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FranklinFlyer

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Ja, und in der Synchro wirkt es beschissen, aber im Original klingt es eben wie er klang.


heikschn

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@FranklinFlyer: Mag sein. Synchro kann ich nicht beurteilen.


MUFC

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Bewertung5.5Geht so

And the Oscar goes to Philip Seymour Hoffman!

Mir war natürlich schon vor diesem Film klar, um was für einen hervorragenden Schauspieler es sich hier handelt. In Capote hat er meine Erwartungen aber mehr als übertroffen und gezeigt, dass er zu den allerbesten seines Fachs gehört.

Zuerst wollte ich schreiben, dass Drama nicht mein Lieblingsgenre ist und der Film mir deswegen nicht richtig gefallen hat, aber das würde nur teilweise stimmen. Ich habe schon einige Dramen gesehen, die mir auch sehr gut gefallen haben und dann hoch bewertet wurden. Leider gehört Capote nicht dazu. Der Film hat einige längen und der Charakter von Truman Capote fängt zum Ende hin einfach an zu Nerven. Warum dieser Film eine Oscar – Nominierung für Beste Regie erhalten hat, ist mir schleierhaft.
Falls man Philip Seymour Hoffman – Fan ist, kann man sich Capote einmal ansehen, sonst sollte man eher die Finger davon lassen.

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uncut123

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Bewertung5.5Geht so

immer das gleich...ich freue mich auf ein film schau den dann und leider bringt er nicht das rüber was ich erhofft habe...scheiße nochmal

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Neo_seven

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein überragender Hoffman, ein geniales Drehbuch. Hypnotisierend und vielleicht genial getroffen.

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Danyrail

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Oh allein schon wenn ich Hoffman auf dem Cover sehe läuft mir ein Schauer über den Rücken...


Neo_seven

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Mich hat Hoffman so in den Bann gezogen, dass ich wissen wollte, wie dieser Figur weitergeht. Fast jede Figur entwickelte diesen hypnotischen Sog, der mich an sie fesselte


kobbi88

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Achung! Achtung! Folgende Kritik könnte in eine gottgleiche Beweihräucherung für Philip Seymour Hoffman abgleiten!!! (naja, was heißt hier „könnte“)

„Capote“ ist in erster Linie die One-Man-Show von Philip Seymour Hoffman. Wie er den unsicheren, lispelnden Truman Capote verkörpert, ihn wieder zu Leben erweckt, ist einfach phänomenal. Seine Stimme, seine Mimik, seine Gestik. Wenn er lacht, sich mit anderen Menschen unterhält, den Telefonhörer nur zwischen den Spitzen seiner Finger, einen Schluck aus seiner Tasse nimmt. Selten habe ich einem Schauspieler seine Rolle mehr abgenommen, selten war ich von einem Schauspiel mehr fasziniert als hier. Hoffman spielt ihn nicht nur, er IST Capote. Und obwohl auch die übrigen Darsteller (u.a. Catherine Keener, Chris Cooper und Clifton Collins Jr.) gut aufgelegt sind, so verblasst doch alles, wenn Hoffman wieder ins Bild kommt.
Was aber die große Stärke des Films ist, ist auch gleichzeitig ein, zumindest kleines, Problem. Vielleicht hat man sich, zwar zu recht, aber doch zu sehr auf die schauspielerischen Qualitäten Hoffmans verlassen. Die Geschichte hat immer wieder längen, nur selten ist man gefesselt. Ich kenne mich mit den Romanen und der Geschichte Capotes zu wenig aus, aber vielleicht gibt die Geschichte auch nicht mehr her. Zumindest hat mir immer irgendetwas gefehlt.
Trotzdem ist der Film absolut zu empfehlen. Aufgrund der wunderbar eingesetzten Filmmusik. Aufgrund der schönen Optik zu Beginn der 1960er Jahre. Und natürlich aufgrund des großartigen, fantastischen, wunderbaren, hervor-, ja geradezu überragenden, einfach nur perfekten Philip Seymour Hoffman.
Wer wenigstens ein bisschen für große Schauspielerleistungen übrig hat, der MUSS diesen Film gesehen haben!

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Andy Dufresne

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Bewertung9.5Herausragend

Dieser Film ist der Beweis das Philip Seymore Hoffman einer der besten zehn, vielleicht sogar einer der besten fünf , jemals existierenden Charakterdarsteller ist...

Ohne ihn wäre der Film nichts, mit ihm ist er alles !!!

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moviee

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Na dann wollen wir den mal vormerken. :)


Andy Dufresne

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Dat wird sich lohnen mein Freund, auf jeden Fall! :)


Joeyjoejoe17

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dass Phillip Seymour Hoffman der beste lebende Schauspieler ist, wusste ich schon zuvor. Und dennoch hat mich seine Überleistung hier einfach umgehauen. Der Film an sich erzählt seine interessante Geschichte auf ruhige und einfühlsame Weise, der Nebencast (v.a. die wunderbare Catherine Keener) spielt sehr gut, Optik, Ausstattung und Soundtrack passen. Und Hoffman spielt einfach famos.

Ja, ich bin die Sorte Filmfan, der Darstellerkino liebt, Schauspielerei faszniert mich ungemein. Und so sorgt eine herausragend gespielte tragende Rolle schon für eine gute Wertung. Nur macht Regisseur Bennett Miller noch genügend abseits der Schauspielführung richtig, sodass der Film eine sehr gute Wertung mehr als verdient hat. Leider hat sich die ein oder andere Minilänge eingeschlichen, sonst wäre mehr bei rum gekommen.

Und Hoffman ist Gott. Punkt.

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jollyroger

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"Dass Phillip Seymour Hoffman der beste lebende Schauspieler ist"

* unterschreib *


The_Comedian

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Jaa, der Philip, der kann alles spielen... für mich ist er trotzdem immer auch der Speichellecker aus ´The Big Lebowski´:-)


Marcelinho

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Bewertung7.5Sehenswert

3 Worte: Philip Seymour Hoffman. Er allein schon macht diesen Film sehenswert, einfach unglaublich der Mann...

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Fu-Jay

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine geradezu unheimlich gute Schauspielleistung in einem Biopic über einen überaus interessanten Menschen. Die Story des Films war eher unspektakulär erzählt und das was einem am meisten in Erinnerung bleiben wird, ist ohne zweifel Hoffman, der spätestens jetzt in meinen Augen einer der größten Schauspieler ist, die momentan existieren.

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ProsperDune

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nach dem Film musste ich mir erst einmal in Erinnerung rufen, dass das in Wirklichkeit nicht Truman Capote sondern Philip Seymour Hoffman war. Das will schon was heißen...

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pischti

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Großartige Darstellung von Hoffman, aber den Film selbst fande ich, storytechnisch, ziemlich schwach.


ProsperDune

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@Danyrail: Auf "The Master" freue ich mich allerdings in erster Linie wegen P. T. Anderson.
@pischti: Hast vielleicht Recht. Der Film wird mir wahrscheinlich nur wegen ihm in Erinnerung bleiben...


littledrummerboy01

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Bewertung9.0Herausragend

Großartige Charakterstudie, getragen von einem der besten Schauspieler der Gegenwart. Philip Seymour Hoffman trägt Capote wie eine zweite Haut, spielt ihn unglaublich differenziert und immer absolut glaubwürdig. Diese Performance ist eine der besten, die ich in den letzten Jahren gesehen habe, obwohl, oder gerade weil, sie niemals zu spektakulär ist. Dies trifft auch auf den Film an sich zu. Die Inszenierung ist zurückhaltend, einziger Kritikpunkt sind stellenweise Anflüge von Melodramatik, die jedoch niemals stören. Ansonsten ist der Film eine ungewöhnlich gut durchdachte, atmosphärische und subtile Charakterstudie, die Teile von Capote's eigener Studie der Clutter-Morde und deren Täter benutzt, um die Titelfigur genauer zu erkunden. Meisterhaft werden Stellen des Buchs direkt im Dialog oder auch nur als Bild zitiert, und zusätzlich noch viele Verweise auf andere seiner Werke mühelos und unauffällig mit eingeflochten, was dem Film viel von seiner Authentizität verleiht. Die Szenen etwa, in denen Capote in den Schriftstellerkreisen unterwegs ist, deuten schon einige Themen aus seinem letzten, unvollendeten Werk "Erhörte Gebete" an, in denen er genau diese Gesellschaft aufs Korn nimmt, denn hier entfaltet der Film schon leicht satirische Züge. Insgesamt ein sehr abgerundeter Film mit einem Hauptdarsteller, wie man ihn sich besser nicht wünschen kann. Absoluter Muss.

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MartinNolan

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Bewertung4.5Uninteressant

Der Film lebt allein von dem genialen Phillip Seymour Hoffman. Ansonsten enthält der Film unerträgliche Längen. Seine Sprache, seine Gestik, ja das gesamte Auftreten von Truman Capote unterstützen diese. Zu Beginn beschleicht einen das Gefühl, sich an Capote zu gewöhnen, doch dem ist leider nicht so. Er nervt zu Beginn und wird im Verlauf des Films immer schlimmer. Die Geschichte plätschert vielmehr vor sich hin und schafft dabei leider keine Atmosphäre, die den Zuschauer ergreifen kann. Vielleicht liegt dies zum Teil auch bei dem unerfahrenen bzw. ungeeigneten Regisseur. Dass dieser Film in der Kategorie Beste Regie seine Oscar-Nominierung fand, ist mehr als grotesk. Die Tatsache, dass man einen Film über einen Intellektuellen macht, reicht bei weitem nicht aus, um handwerkliches Können als Regisseur zu vernachlässigen.
"Capote" ist nur ein Film für wahre Fans von Truman Capote, die einen langen Atem besitzen. Ansonsten ist "Capote" ein Film, der ohne Bedenken ungesehen bleiben kann.

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BJRN

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Du sprichst mir aus der Seele! Alles trefflich formuliert!


skinflowers

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wirklich gelungener Abschluss. Das Ende ist zerstörerisch... mitreißend...

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Cellmorbasg

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Philip Seymour Hoffman ist Truman Capote, eine widersprüchliche Persönlichkeit die letztlich daran zerbricht. Hervorragend in Szene gesetzt wechseln sich ruhige Landschaftsaufnahmen mit fesselnden Dialogen ab. Es sind jene Begegnungen Capotes mit anderen Menschen die uns sein innerstes offenbaren und auch in Abgründe blicken lassen.

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Louis B

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Capote ist ein Meisterwerk! Philip Seymour Hoffman trägt zu dieser Aussage zu 85% zu!
Hoffmann ist einfach überwältigend, beeindruckend und fesselnd. Er verkörpert Capote so zerbrechlich und gleichzeitig so stark dass man gefesselt vor dem Bildschirm sitzt und staunt.
Der Film erzählt die Entstehungsgeschichte von dem ersten Tatsachenroman "Kaltblütig"
(Steht bei mir auch im Regal), und dem Verbrechen.
Bennett Miller gelang ein Film der zurecht "Meisterwerk" genannt werden darf (muss).
Ein tolles Drehbuch von Dan Futterman, tolle Musik von Mychael Danna und die gelungene Kameraarbeit von Adam Kimmel tragen auch Anteil an diesem Meilenstein.

Allerdings darf man auch die Nebenrollen nicht vergessen. Wie z.B. Catherine Keener als Nelle Harper Lee, Chris Cooper als Alvin Dewey sowie Clifton Collins Jr. und Mark Pellegrino als Perry Smith und Dick Hickock !

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Kreaexo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Bewegendes Biopic über einen Wegbereiter der Literatur: Truman Capote.
Die wahre Geschichte über einen kaltblütigen Mord an einer Farmerfamilie und dessen Folgen wird authentisch erzählt und dies zeichnet diesen Film aus.

Dem Zuschauer wird einiges geboten: beklemmende Atmosphäre, unheimlicher Score, durchdachte Dialoge und eine sehr gute Besetzung, die sich wohl fast so liest wie das zu dem Film gehörende Buch 'Kaltblütig'.
Ein Mann hat sie aber alle in die Ecke gespielt: Philipp Seymour Hoffman, als Truman Capote. Der hier in dieser schwierigen Rolle bewiesen hat, dass er ein facettenreicher Schauspieler ist, der so gut wie alles und jeden spielen kann und 2006 zurecht den Oscar erhielt.

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LynchFan1706

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Bewertung9.0Herausragend

Seymour Hoffman stellt diesen exentrischen Egomanen Capote so intensiv dar, dass der Film für mich ein kleines Meisterstück ist... Stoisch lügt Capote, manipuliert die Menschen um sich herum, nur zu seinem eigenen Vorteil... Hoffman spielt dies ohne auch nur einmal zu zwinkern, ohne Gefühlsregungen, nüchtern... Capote lässt sich als großer Schriftsteller feiern, er nutzt seine Freunde aus, bemitleidet sich... er nagt sich Stück für Stück -unter dem Vorwand des Verständnisses- in das Leben der Mörder, um sich -bekommt er seinen Willen nicht- herzlos zurückzuziehen... Er will diese Geschichte schreiben, koste es, was es wolle... Hoffman spielt zurückgenommen und bedächtig, seine Mimik bleibt undurchdringlich... Einzig, wenn Capote unter Freunden im Mittelpunkt steht und seine selbstgefälligen, zynischen Witze reißen kann, agiert er überdreht... Hoffman schafft diesen Sprung ausgezeichnet... Und wenn am Ende des Films Capotes Fassade einzureißen droht, durch das Bewußtsein der Entgültigkeit des Todes, schafft Hoffman es, dass ich Mitgefühl für Capote empfinden konnte... Capote war ein Mann voller Abgründe und Schwächen und diese legt Hoffman so gnadenlos frei, dass es mir eiskalt den Rücken runterlief... Capote" lebt von Hoffman und Hoffman lebt "Capote"... Für mich ist Philip Seymour Hoffman, gerade durch seine enorme Wandlungfähigkeit und Intensität einer der größten seiner Zunft... Zurecht bedacht mit einem Oscar für diese tolle Leistung...

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LynchFan1706

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Klar, ich kann schweigen wie ein Grab... bleibt ganz unter uns ;-)


Andy Dufresne

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Feiner Zug von dir...:D



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