Charlie und die Schokoladenfabrik
Charlie and the Chocolate Factory (2005), US Laufzeit 115 Minuten, FSK 0, Komödie, Musikfilm, Fantasyfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 11.08.2005
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von Tim Burton, mit Johnny Depp und Freddie Highmore
“Charlie und die Schokoladenfabrik” erzählt vom exzentrischen Schokoladenfabrikanten Willy Wonka (Johnny Depp) und dem gutmütigen kleinen Charlie (Freddie Highmore), der mit seiner verarmten Familie neben Wonkas wundersamer Fabrik wohnt. Wonka selbst stammt aus einer zerrütteten Familie und veranstaltet nun ein weltweites Gewinnspiel, um einen Erben für sein Schokoladenreich auszuwählen. Fünf glückliche Gewinner, darunter auch Charlie, finden “goldene Tickets” in ihren Wonka-Schokoladenriegeln und machen eine Führung durch die legendäre Schokoladenfabrik, die seit 15 Jahren kein Fremder betreten hat. Charlie ist von seinen erstaunlichen Erlebnissen dort völlig überwältigt – immer tiefer dringt er ein in Wonkas fantastische Welt…
HandlungWilly Wonka (Johnny Depp) ist der reiche Besitzer einer Schokoladenfabrik, in der der geheimnisvolle Oompa Loompa (Deep Roy) arbeitet. Um einen Erben für sein Imperium zu finden, schreibt er einen Wettbewerb aus. In fünf seiner beliebten Schokoriegel gibt es jeweils ein goldenes Ticket zu finden, und die glücklichen Gewinner dürfen einen ganzen Tag gemeinsam mit Wonka die geheimnisvolle Fabrik erkunden.
Charlie Bucket (Freddie Highmore) lebt mit seiner bettelarmen Familie in der Stadt und wünscht sich nichts mehr, als an dem Wettbewerb teilhaben zu können. Durch einen glücklichen Zufall gerät ihm eines der goldenen Tickets in die Hände. Er darf zusammen mit seinem Großvater Joe (David Kelly) in Wonkas Welt eintauchen und das Geheimnis der Schokoladenfabrik lüften. Schon seit Jahren arbeiten nämlich keine Menschen mehr in der Fabrik, doch täglich produziert die Fabrik Unmengen von Schokolade. Der Erfolg der Fabrik scheint mit Oompa Loompa zusammen zu hängen.
Charlie darf also zusammen mit vier weiteren Kindern – Veruschka Salz (Julia Winter), Augustus Glupsch (Philip Wiegratz), Violetta Beauregarde (Anna Sophia Robb) und Micky Schießer (Jordan…
“Charlie und die Schokoladenfabrik” erzählt vom exzentrischen Schokoladenfabrikanten Willy Wonka (Johnny Depp) und dem gutmütigen kleinen Charlie (Freddie Highmore), der mit seiner verarmten Familie neben Wonkas wundersamer Fabrik wohnt. Wonka selbst stammt aus einer zerrütteten Familie und veranstaltet nun ein weltweites Gewinnspiel, um einen Erben für sein Schokoladenreich auszuwählen. Fünf glückliche Gewinner, darunter auch Charlie, finden “goldene Tickets” in ihren Wonka-Schokoladenriegeln und machen eine Führung durch die legendäre Schokoladenfabrik, die seit 15 Jahren kein Fremder betreten hat. Charlie ist von seinen erstaunlichen Erlebnissen dort völlig überwältigt – immer tiefer dringt er ein in Wonkas fantastische Welt…
HandlungWilly Wonka (Johnny Depp) ist der reiche Besitzer einer Schokoladenfabrik, in der der geheimnisvolle Oompa Loompa (Deep Roy) arbeitet. Um einen Erben für sein Imperium zu finden, schreibt er einen Wettbewerb aus. In fünf seiner beliebten Schokoriegel gibt es jeweils ein goldenes Ticket zu finden, und die glücklichen Gewinner dürfen einen ganzen Tag gemeinsam mit Wonka die geheimnisvolle Fabrik erkunden.
Charlie Bucket (Freddie Highmore) lebt mit seiner bettelarmen Familie in der Stadt und wünscht sich nichts mehr, als an dem Wettbewerb teilhaben zu können. Durch einen glücklichen Zufall gerät ihm eines der goldenen Tickets in die Hände. Er darf zusammen mit seinem Großvater Joe (David Kelly) in Wonkas Welt eintauchen und das Geheimnis der Schokoladenfabrik lüften. Schon seit Jahren arbeiten nämlich keine Menschen mehr in der Fabrik, doch täglich produziert die Fabrik Unmengen von Schokolade. Der Erfolg der Fabrik scheint mit Oompa Loompa zusammen zu hängen.
Charlie darf also zusammen mit vier weiteren Kindern – Veruschka Salz (Julia Winter), Augustus Glupsch (Philip Wiegratz), Violetta Beauregarde (Anna Sophia Robb) und Micky Schießer (Jordan Fry) – in die wundersame Welt des Willy Wonka eintreten. Auf ihrer Reise passieren ihnen allerhand Abenteuer und Unfälle, sodass letztendlich nur noch Charlie und sein Großvater übrig bleiben. Wonka gratuliert Charlie und übergibt diesem den Preis: er darf von nun an die Fabrik leiten. Dieses Geschenk ist aber an eine Bedingung gekoppelt, die Charlie nicht akzeptieren kann: er soll seine Familie nie mehr wiedersehen. Also lehnt er ab, was bei Wonka auf Unverständnis stößt.
Während es Charlies Vater finanziell nun wieder besser geht – er darf die Maschine reparieren, durch die er vormals ersetzt wurde -, laufen die Geschäfte Wonkas immer schlechter. Charlie hilft daraufhin Wonka, sich mit seinem Vater (Christopher Lee) auszusöhnen, den er seit der Übernahme der Fabrik nicht mehr gesehen hat. Die beiden hatten sich entfremdet, da der Vater als Zahnarzt gegen übermäßigen Genuss von Süßigkeiten stand, wohingegen Willy Wonka ein Schokoladenimperium aufbauen wollte. Nun produzieren sie gemeinsam die besten Süßigkeiten der Welt.
Interessantes
Die Oompa Loompas im Film wurde im Gegensatz zum Original nur von einer Person gespielt (Deep Roy).
Das Ende weicht vom Ende der Originalversion ab. Im Film von Tim Burton liegt ein größerer Akzent auf der Familie, für die sich Charlie gegen Geld und Macht entscheidet. In der 1971er Version endet der Film mit der Bekanntgabe durch Wonka, dass Charlie nun der Erbe des Imperiums ist.
Weiterführende Informationen
Das Original aus dem Jahre 1971 Willy Wonka und die Schokoladenfabrik
Produktion und Rezeption
Wissenswertes
Die Oompa Loompas
Weitere Informationen im Internet
Fanseite Johnny Depp mit Hintergrundinformationen und Bildern
Rezensionen auf Rottentomatoes (auf englisch)
Informationen über die Oompas Loompas in der Wikipedia (engl.)
Tim Burton Collective Fansite (auf englisch)
Quelle
Encyclopedia Charlie and the Chocolate Factory (auf englisch)
Cast & Crew
-
Tim Burton
-
Johnny Depp
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Willy Wonka
-
Freddie Highmore
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Charlie Bucket
-
Helena Bonham Carter
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Bucket
-
David Kelly
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Großvater Joe
-
Noah Taylor
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Vater Bucket
-
Missi Pyle
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ms. Beauregarde
Regie
Schauspieler
-
Christopher Lee
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Willy Wonkas Vater
-
AnnaSophia Robb
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Violet Beauregarde
-
Julia Winter
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Veruca Salt
-
Franziska Troegner
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Gloop
-
James Fox
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Salt
-
Adam Godley
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Teavee
-
Jordan Fry
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mike Teavee
-
Deep Roy
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Oompa-Loompa
-
Philip Wiegratz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Augustus Gloop
-
Danny Elfman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Oompa Loompa
-
Shelley Conn
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Prinzessin Pondicherry
-
John August
- Genre
- Schwarze Komödie, Musikfilm, Komödie, Gegenwartsfantasy, Abenteuerfilm
- Zeit
- Gegenwart, Winter
- Ort
- London
- Handlung
- Arbeitslosigkeit, Armut, Arroganz, Blockbuster, Dysfunktionale Familie, Eichhörnchen, Eintrittskarte, Elend, Eltern, Eltern-Kinder-Beziehung, Fabrik, Fabrikarbeiter, Fahrkarte, Fahrstuhl, Familie, Familienalltag, Familiengeschichte, Fluss, Geburtstag, Geschäftsführer, Großeltern, Großvater-Enkelsohn Beziehung, Hütte, Kaugummi, Konzern, Lotterie, Luxus, Mutter, Mutter-Sohn-Beziehung, Onkel, Preis, Roman, Schokolade, Sohn, Süßigkeit, Tochter, Unternehmen, Unternehmer, Vater-Sohn-Beziehung, Vater-Tochter-Beziehung, Verlassen der Familie, Wasserfall, Zahnarzt, Übergewichtiges Kind
- Stimmung
- Eigenwillig, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Charlie und die Schokoladenfabrik
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Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschen"Everything in this room is eatable, even I'm eatable! But that is called cannibalism" -
Trotz seines nominell hochkarätigen Cast, in den Diskussionen um den Name Burton oftmals übergangen, bleibt CHARLIE AND THE CHOCOLATE FACTORY auch für mich ein eher schwer zu fassender Film, der oberflächlich betrachtet, sogar wirklich einem Essenzwerk des Regisseurs am nächsten kommt, der aber nichtsdestotrotz in seinen Ansätzen schon jene inhaltsarmen Selbstzweckhaftigkeiten besitzt, die ALICE IN WONDERLAND zu dem Film machten, der er war: Ein Ursprungsstoff, den man charmant verkleidet hat, bei dem aber nie eine wirkliche Durchdringung von Vorlage durch Visualität stattgefunden hat, wie es in anderen Burton-Werken der Fall war.
Es ist sicherlich ein Qualitätsmerkmal, dass man sich auch bei den schlechteren Filme des amerikanischen Regisseurs gut aufgehoben fühlt, und das man ihm sein letztendlich plattes und bekanntes Vorhalten des Spiegels gegenüber einer kapitalistisch…
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Charlie und die Schokoladenfabrik" muss man gesehen habe. Bunte Bilder und schräge Charaktere und eine witzige Geschichte machen diesen "Tim Burton"-Film zu einer Pflichtveranstaltung für jeden Filmfan. Doch auch Gelegenheitsschauer dürfen zuschlagen, denn alleine Johnny Deep rechtfertig den Blick auf diesen Film. Sollte also demnächst ein verregneter Sommerabend ins Haus stehen, dann heißt es ab in die Videothek und "Charlie und die Schokoladenfabrik" ausleihen.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenRegisseur Tim Burton hat schon mehrfach bewiesen, dass er über eine unbändige Vorstellungskraft verfügt. In seiner Verfilmung von Roald Dahls Erzählung «Charlie and the Chocolate Factory» lässt er seiner Fantasie wieder völlig freien Lauf. Die moraldurchtränkte Handlung hat er mit tiefschwarzer Ironie durchsetzt und mit überwältigenden Bildern gemischt. Johnny Depp brilliert in der Rolle des Schokoladenmagiers.
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...
Kommentar löschenJohnny Depp gibt Wonka mit einer explosiven Mischung aus unverbrüchlichem Optimismus und arroganter Reizbarkeit. In Sekundenbruchteilen wechselt seine Mimik von freundlich zu genervt und wieder zurück. So schnell, dass man über seinen wahren Charakter lange im Unklaren bleibt, unsicher, ob das exotische Wesen ein gefährlicher oder ein harmloser Irrer ist. Die Divenhaftigkeit der Figur spiegelt sich in ihrem gestylten Äußeren wider, künstlich wie ein übergroßes Bonbon.
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Birgit Heidsiek: dpa Birgit Heidsiek: dpa
Kommentar löschenBurton schuf mit visueller Wucht ein Wunderland, in dem die allzu gierigen Kinder einige bitterböse Überraschungen erleben.
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Kommentare (119) — Film: Charlie und die Schokoladenfabrik
Kommentar schreibencosmagalaxies 2012/01/18 13:22:42
Kommentar löschen"Guten Morgen Sternenglanz, die Welt sagt Hallo!"
Da ist einfach mein Herz dabei. Voll und ganz! Schlicht und einfach wunderschön. Phantastisch, erfrischend, ergreifend, interessant und berührend. Traumhaft, im wahrsten Sinne des Wortes. Schokoladig, bunt, deppburtig, oh dieser Film ist so vieles unvorstellbar Tolles, bis man ihn sieht, dann ist alles mehr als einfach nur vorstellbar. Großartig!
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JohnnyKee 2011/12/28 17:11:36
Kommentar löschen„Augustus, hauw du yuh zelebreit?“
„Ai ieht mohr cändy!“
Kunterbunter, zuckersüßer Spaß aus dem Hause Burton. Ein schmackhaftes, rasantes Vergnügen das dem Zuschauer nur zu oft im Halse stecken bleibt. Ein Ausflug in der größten Schokoladenfabrik wird zum erbitterten Wettkampf um den großen Gewinn. Herrlich schräg, verdammt bitterböse, überraschend herzerwärmend. Perfektion, großer Hunger, Weltherrschaftsgelüste, ekelhafter Ehrgeiz und Bescheidenheit sind herzlich willkommen! Jeder bekommt bekanntlich was er verdient, oder? Vollgestopft voller amüsanter Klischees und einer altbekannten Märchengeschichte bleibt sicherlich kein Herz am Ende unberührt. Burtons Stammschauspielerensemble drückt sich einmal mehr, mit Bravour, die Klinke in die Hand, stets Depps fantastische Performance als Willy Wonka im Vordergrund welcher Veranlagungen zur Ikone besitzt. Rundum gelungene, bissige Unterhaltung für unvergleichliche 2 Stunden und der Tag ist gerettet. Eine Tafel Wonka und wer weiß, vielleicht befindet sich darin das wonach sich die komplette Welt sehnt. Lust auf Schokolade?
„Daddy, I want another pony!“
31 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Tizilla 2011/11/18 10:16:35
Kommentar löschenIch mag diesen Film. Er unterhält mich gut, die Schauspieler sagen mir alle zu und ich bekomme immer Lust auf Schokolade :)
Kurz und knapp, für mich ein guter Film der zu unterhalten weiß.
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änna_banana 2011/11/16 15:12:55
Kommentar löschenEin so fantastischer Film! Willy Wonkas Fabrik ist das Schlaraffenland eines jeden Kindes - und meins auch. Und die Oompa Loompas sind der Hammer. Ein Film für Groß und Klein.
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Schloøpselcki 2011/11/14 18:32:51
Kommentar löschenSehr gute und knallige Verfilmung der allerersten Burton-Sahne. Mit - wie kann es anders sein - Helena Bonham-Carter und Johnny Depp im Gepäck, sonst wärs ja kein anständiger Burton.
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<3<3 2011/11/06 21:18:23
Kommentar löschenIch war 8 als ich diesen Film gesehen hab, als ein Mädchen in Müll gefallen ist bekam ich Angst & bin aus dem Kino raus. Bin dann in 'Verliebt in eine Hexe' mit Nicole Kidman geschickt worden :D
Kann mich nur noch an einen Satz erinnern: "Kaugummi ist ekelhaft, Kaugummi wird abgeschafft." War mal mein Lebensmotto!
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SoulReaver 2011/10/12 18:22:06
Kommentar löschen„Süßigkeiten müssen keinen Nutzen haben, deswegen sind sie ja Süßigkeiten!“
Wenn Johnny Depp und Tim Burton einen Film zusammen machen, ist das eigentlich schon eine Garantie für einen guten Film. So auch 2005 in ihrer vierten Zusammenarbeit in der Romanverfilmung 'Charlie und die Schokoladenfabrik'. Burton widmet sich dem ganz kleinen Publikum, verzaubert aber mit seinem Film die ganze Familie.
Die ganze Welt steht Kopf: Der legendäre Schokoladenfabrikbesitzer Willy Wonka hat ein Gewinnspiel gestartet. In fünf seiner Schokoladentafeln befindet sich ein goldenes Ticket, dass den glücklichen Gewinner einen Tag mit Willy Wonka die Schokoladenfabrik erkunden lässt. Der kleine Charlie hat keinen größeren Wunsch als eine dieser Eintrittskarten zu bekommen, doch seine Familie ist zu arm und die Schokoladentafeln viel zu teuer. Wie das Glück nun mal so spielt, findet Charlie doch die fünfte Eintrittskarte und darf schließlich zusammen mit seinem Opa in die einzigartige Welt des Willy Wonka's eintauchen und er kann das Geheimnis der Fabrik lüften, denn Wonka hat vor Jahren Arbeiter eingestellt, von denen niemand etwas weiß. Die fünf Kinder, die verschiedener nicht sein können, erleben ein unvorstellbares Abenteuer, doch das größte steht ihnen noch bevor: Denn eines der Kinder wird von Wonka eine unglaubliche Überraschung erhalten, die das Leben des Kindes verändern wird.
Dass Burton's Filme immer ein absolutes optisches Highlight sind dürfte jedem bekannt sein. So auch hier. 'Charlie und die Schokoladenfabrik' ist ein knallbuntes Bonbon der Extraklasse. Satte und glanzvolle Bilder prägen den Film und der Besuch der Schokoladenfabrik wird zum absoluten Hochgenuss, nicht nur für die Augen sondern auch für die eigene Fantasie. Die musikalische Untermalung findet der Film wieder durch Burton's Stammkomponisten Danny Elfman, der es wieder schafft dem Film mit den richtigen Ton zu unterlegen. Vor allem die verschiedenen Lieder der Umpa Lumpa's mit einmaligen Tanzeinlagen sind ein Highlight und bewegen sich durch alle Musik-Genres.
Johnny Depp der unter der Regie von Tim Burton eigentlich immer skurrile Charaktere spielen darf, blüht auch in der Rolle des merkwürdigen und exzentrischen Willy Wonka voll auf, dürfte aber einigen Kindern durch sein eigenwilliges Verhalten eher Angst machen. Mit Freddie Highmore hat man auch eine überzeugende Kinder-Hauptrolle gefunden. Highmore punktet durch sein sympathisches Auftreten und seine Natürlichkeit. Genau wie die anderen Kinder, die zwar mit Sicherheit nicht sympathisch sind, aber in ihren Rolle überzeugen. Da wäre vor allem Philip Wiegratz als fetter nimmersatt August Glupsch. Dazu gibt es noch ein absolutes Besetzungs-Schmankerl mit dem großartigen Christopher Lee als Zahnarzt, der Inbegriff des Bösen für jedes Kind, und dazu Willy Wonka’s Vater.
Tim Burton gilt nicht umsonst als Paradiesvogel von Hollywood. Seine Fantasie und Kreativität scheint schier endlos und die lebt er hier auch wieder voll aus. Wasserfälle und heiße Flüsse aus Schokolade, Aufzüge die dich überall hinbefördern und und und. Bis ins kleinste Detail verfeinert und mit viel Herz inszeniert Burton seine Geschichte und vergisst dabei auch nicht auf seine Charaktere zu achten. Vor allem Wonka ist ein absoluter Fall für sich. Seine Kindheit, in der so einiges schief gelaufen sein muss, wird in einigen Rückblenden deutlich gemacht. Wonka erfreut sich am Leid von Kindern und scheut auch nicht davor zurück den Kindern den Kannibalismus näher zu bringen. Das dürfte wohl von einigen Kindern falsch aufgenommen werden und in die falsche Richtung gehen. Dadurch balanciert Wonka auf dem dünnen Draht zwischen irgendwie Angsteinflößend und Bemitleidenswert. Dabei sehnt er sich nchts sehnlicher als Familiäre Nähe. Wenn Wonka mit den verschiedensten Kindern in der Fabrik zusammentrifft, ob es der gutmütige Charlie ist, Kaugummi Kau-Weltmeisterin Violet, Schokoladenjunkie Augustus, die äußerst hochnäsige Veruco oder Ballerspiel-Fan Jordan, wird schnell deutlich wie egal ihm die Kinder doch eigentlich sind. Denn Wonka hat die Kinderlein nicht ohne Grund in seine Fabrik einladen. Aber ich will den Film nicht in ein falsches und vor allem viel zu ernstes Licht rücken. Denn 'Charlie und die Schokoladenfabrik' ist trotz der angesprochenen Punkte Kindertauglich und dürfte eine Menge Spaß machen. Denn der Film zeichnet sich durch seine extrem liebevolle und herzhafte Inszenierung aus. Vor allem wenn die Kinder für ihr fehlverhalten Bestraft werden, wird das in typischer Burton-Manier schön skurril und übertrieben dargestellt. Für die Erfahreneren-Zuschauer gibt es dazu einige schöne Anspielung auf Kubrick’s Klassiker '2001'.
Fazit: 'Charlie und die Schokoladen' ist ein absoluter Leckerbissen für Groß und Klein. Die starken Darsteller, die fantastische Optik und die musikalischen Einlagen machen den Film zu einem herzerwärmenden, wunderbaren, skurrilen und quietschbunten Märchen, dass nicht nur Schokoladen-Liebhabern gefallen wird.
26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten
seven 2011/10/12 18:29:16
Antwort löschenAngsteinflößend? Naja... ^^
SoulReaver 2011/10/12 18:39:23
Antwort löschenErfahrungsbericht :D
Benjamin Barker 2011/10/12 18:56:42
Antwort löschenIch find' ihn auch ganz toll. :) Wie immer schön geschrieben!
SoulReaver 2011/10/12 19:10:38
Antwort löschenDanke :)
regiseurin 2011/10/14 19:58:53
Antwort löschenNicht nur die Schokoladenfabrik ist ein Hochgenuss auch dein Kommentar ist für jeden Leser ein absoluter Leckerbissen ;)
SoulReaver 2011/10/14 20:05:17
Antwort löschen@regiseurin Na das ist aber zu viel des Guten! Vielen herzlichen Dank! :)
Alle 8 Antworten zeigen
regiseurin 2011/10/14 20:12:42
Antwort löschenDie nackte Wahrheit :)
AberHallo88 2011/10/23 23:33:00
Antwort löschenje länger und so.......daumen hoch :-)
Karowdame 2011/10/12 12:16:52
Kommentar löschenKein schlechtes Remake...aber die düsteren Inszenierungen von Tim Burton gefallen mir doch sehr viel besser!
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
doctorgonzo 2011/10/12 16:34:36
Antwort löschenIch finde den allein durch den Burton-haften Kulissenbau schon angemessen düster. Zudem kommt auch der spitze Humor aus der Vorlage besser durch als bei der ersten Verfilmung. Auch wenn ich Wilder mag...
Alle 3 Antworten zeigen
Karowdame 2011/10/12 16:42:57
Antwort löschenDurch den - wie du ihn nennst - Burton-haften Kulissenbau werden eigentlich all seine Inszenierungen unheimlich atmosphärisch. Dennoch bleibe ich dabei, Willy Wonka's Geschichte ist eine knallbunte, aber die düsteren Filme (wie Sleepy Hollow, Edward mit den Scherenhänden oder Sweeny Todd) sind meiner Meinung nach Tim Burtons Stärke und treffen eher meinen Geschmack!
doctorgonzo 2011/10/12 16:49:08
Antwort löschenVerstehe ich. Alle Inszenierungen würde ich nicht sagen. Mit "Alice..." ging das doch verloren (was nicht exklusiv Burtons Schuld ist), aber ich weiß, was Du meinst. Noch düsterer zu werden, hätte bei "Charlie..." allerdings ein weiteres Entfernen von der Vorlage bedeutet und da waren Roald Dahls Erben sehr vorsichtig. Sind sie generell bei Verfilmungen seiner Werke.
Burtons opus magnum in Sachen Kulissen bleiben für mich seine Entwürfe von Gotham City.
atilla 2011/10/10 23:15:58
Kommentar löschenDurch Gruppenzwang musste ich mir das im Kino antuen. Ich sag heute noch: Nein es war nicht gut in diesen Film zu gehen, es war eine Erfahrung die ich mir liebend gerne erspart hätte, wir hätten in den anderen gehen sollen, was immer er auch war!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
atilla 2011/10/11 00:30:06
Antwort löschenHaben die anderen auch gesagt, also ich konnte damit nichts anfangen.Wahrscheinlich weils wieder so ein typisches Johnny Depp / Tim Burton Ding ist: entweder man liebt es oder man hasst es, ich hasse Charlie und seine gottverdammte Schokoladenfabrik! ;-))
atilla 2011/10/11 00:40:42
Antwort löschenum genau zu sein es stand fifty fifty: 4 Leute , 2 haben es gehasst und die anderen beiden geliebt..
999ghost 2011/09/24 18:23:04
Kommentar löschenGehört für mich zu den schwächeren Filmen von Burton. Der Film ist zwar recht typisch für Burton, allerdings ging mir Depp recht schnell auf die Nerven und auch die Kinder regten mich auf, sodass ich nie wirklich Spaß an dem Flm haben konnte.
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ash-williams 2011/08/23 17:42:35
Kommentar löschenMit Charlie und die Schokoladenfabrik hat Tim Burton ein herrliches Märchen geschaffen, das einen entführt in die wunderbar verrückte Welt des Willy Wonka. Mit einem knallbunten, bombastischen Setdesign und viel liebe fürs Detail ist die Fabrik fast ein eigener Darsteller. Johnny Depps over-acting war nie so angebracht und so konnte er sich in Burtons Film ordentlich austoben. Eine fantasievolle Filmperle, die immer wieder Spaß macht. Gut gemacht Mr. Burton!
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Mennesker 2011/06/11 15:47:42
Kommentar löschenWas braucht man für einen klassischen Tim Burton - Film?
1. Schrille, bunt schimmernde Requisiten,
2. Schwarzen Humor,
3. Johnny Depp
Diese drei Faktoren vereint, machen einen tollen Burton-Film aus, wie es „Charlie und die Schokoladenfabrik“ ist.
Nachdem seine geheimen Rezepturen gestohlen wurden, muss der Schokolatier Willy Wonka (Johnny Depp) seine legendäre Schokoladenfabrik wegen fehlender Nachfrage schließen.
Jahre später entschließt sich Wonka, noch einmal fünf Kindern die Möglichkeit zu geben, seine phantastische Fabrik zu besichtigen.
Dazu werden fünf ‚Goldene Tickets‘ überall auf der ganzen Welt in den Wonka-Schokoladentafeln versteckt. Die Finder der Tickets dürfen gemeinsam mit einem Familienmitglied die Fabrik besuchen.
Nach und nach werden die Tickets gefunden. Einer der Finder ist der fettleibige Augustus Glupsch (Philip Wiegratz). Weitere sind die verwöhnte Veruca Salt (Julia Winter), die egoistische Violette Beauregarde (AnnaSophia Robb), der fernseh-süchtige Mike Teavee (Jordan Fry) und der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Charlie Bucket (Freddie Highmore), der gemeinsam mit seinem Großvater (David Kelly) in die Fabrik gehen darf.
„Charlie und die Schokoladenfabrik“ ist die Verfilmung des Kinderbuches von Roald Dahl, aber keines Falls ein Film, der nur für Kinder ist. Der Film besteht nicht nur aus der zuckersüßen, farbenprächtigen Schokoladenfabrik.
In dem Film werden auch skurrilen Methoden angewandt, die die Kinder einem nach dem anderen aus Wonkas Besuchergruppe ausschließt. Diese sind nicht immer ganz human, aber für die älteren Zuschauer auch lustig anzusehen.
Humor beweist ebenfalls Johnny Depp als Willy Wonka, der das Highlight des Films darstellt. Wonka ist nicht nur amüsant, sondern auch eine Figur mit Tiefgrund. Seine Liebe zu den Süßigkeiten und die komplizierte Beziehung zu seinem Vater (Christopher Lee) wird vor allem durch gelegentliche Aussagen von Hauptcharakter Charlie deutlich, worauf Wonka in Erinnerungen schwelgt und man mehr aus seiner Vergangenheit erfährt… und vom Werdegang seiner geliebten Fabrik.
Fazit: dieser Film besticht durch eine prima Story, einer wunderbar inszenierten Schokoladenfabrik und einem gewohnt starken Johnny Depp, hat aber auch leider noch einige Schwachstellen, über die ich allerdings hinwegsehen kann. Alles in allem ein guter Film und genau das richtige für einen Abend voller Süßigkeiten und Fantasie.
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J-Ross 2011/06/07 17:45:25
Kommentar löschenZuckersüßes Familienvegnügen, das einem an den Augen kleben bleibt!
Willy Wonkas Schokoladenfabrik bietet fantastische Fahrten durch eine schillernde, quietschvergnügende und paradiesische Traumwelt. Mit der ganz klaren Handschrift des Meisters visueller Traumwelten wird ein witziges und höchst unterhaltsames Märchen erzählt, wovon man aus dem Staunen einfach nicht rauskommt. Burtons optische Brillianz verzaubert schlicht und ergreifend, wofür sein fabelhaftes Team ebenfalls in höchsten Tönen zu loben ist. Danny Elfman begeistert mit prächtigen und mitreißenden Melodien, die einige Momente super zur Geltung bringen. Ich denke dabei an die Fahrt durch den Schokofluß oder an den Anblick auf die riesige Fabrik. Die herrlichen, farbenfrohen und außergewöhnlichen Kostüme beeindrucken auch auf ganzer Linie, besonders Wonkas schnittiger und eleganter Anzug.
Johnny Depp unter dem Zylinder setzt dem Film schließlich noch die Krone auf. Willy Wonkas exzentrischen, leicht durchgeknallten Charakter hat er grandios gespielt. Wieder einer herausragende Leistung von Depp, die Klasse hat. Auch die Kinder gaben eine super Show ab als versaute, freche, arrogante und undankbaren Rotzblagen, die ihr Glück nicht schätzen können, bis auf den gutmütigen Charlie.
Christopher Lee sollte nicht unerwähnt bleiben als fieser Zahnarzt. Amüsante Rolle, die wie die Faust aufs Auge passt.
Der Mythos dieser Fabrik wird spannend präsentiert: Was hat es mit Willy Wonkas auf sich? Wer bekommt die goldenen Tickets? Tim Burton zieht den Zuschauer in seinen Bann, in seine herrlich kreative, skurrile und beeindruckende Welt: Zuckerstangen, die auf Bäumen wachsen, essbares Gras, Schokoladenflüsse und, und, und.
"Charlie und die Schokoladenfabrik" ist ein fantastisches Märchen, das jedes Mal meine Leidenschaft für Schokolade entfacht. Ich kann zu beiden nicht "Nein" sagen und sie schmecken mir jedes Mal wieder.
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
seven 2011/06/07 18:09:22
Antwort löschenSehr schön, wirklich.
Mennesker 2011/06/11 15:46:10
Antwort löschenWoow, wirklich ein toller Kommentar! Genau zu diesen Film wollte ich auch posten ;)
cruzha 2011/06/04 18:35:37
Kommentar löschenKnallbunter und äußerst kreativer Märchenfilm von Tim Burton. Da bin ich zugegebenermaßen etwas voreingenommen, weil ich Burtons Stil einfach sehr mag. Also war ich von der Art und Weise, wie er die Schokoladenfabrik inszeniert hat, begeistert. Aber auch Johnny Depp gefällt mir hier in der Rolle der liebenswerten, aber schrulligen Kauzes. Am Ende wird recht platt der Moralhammer geschwungen, aber das macht dem Vergnügen keinen Abbruch.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
WaaayneTrain 2011/05/30 09:55:44
Kommentar löschenWilly Wonka, Willy Wonka, Willy Wonka weiss wies geht!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
el.greco 2011/05/13 17:18:14
Kommentar löschenZuallererst: Dies ist kein Kommentar zum Film. Er handelt von einem meiner Gedanken, der sich zu einer Theorie entwickelte; einer Verschwörungstheorie. Ja, ihr lest richtig: Verschwörungstheorien in „Charlie und die Schokoladenfabrik“.
Dieser Kommentar bezieht sich AUSSCHLIEßLICH auf den Film! Ich habe das Buch nie gelesen. Deswegen kann es gut sein, dass meine Behauptungen schon allein durch das Buch widerlegt werden. Dafür entschuldige ich mich schon mal. Und die ganzen SPOILER sind auch nicht gerade vorteilhaft.
So aber nun will ich euch mal von der Behauptung/Theorie erzählen. Wie kam ich zu ihr? Nun, nach der ersten Sichtung von „Charlie und die Schokoladenfabrik“, war ich einerseits sehr angenehm überrascht (was man der Wertung wohl auch entnehmen kann), aber dennoch nicht ganz befriedigt. Ich hatte das ungute Gefühl, irgendein fundamentales Puzzleteilchen übersehen zu haben, so dass ich den gesamten Film falsch interpretierte. In der darauf folgenden Nacht viel mir dann dieses eine Zitat ein. Ein Zitat, das sonst vielleicht nur als Witz angesehen wurde. Für mich war es eine Art Domino-Stein, der ein ganzes Arsenal von Steinchen umwarf das mich zur folgenden Vermutung führte. Ich nenne sie auch, das große Geheimnis von „Charlie und die Schokoladenfabrik“:
Wonka verarbeitet Kinder zu Süßigkeiten !
Verrückt? Vielleicht. Aber ich meine, einige Signale & einige Zeichen entdeckt zu haben die diese gewagte These unterstreichen sollen.
These 1: Das Zitat
"Everything in this room is eatable, even I'm eatable! But that is called cannibalism"
Ein eigenartiger Witz, nicht wahr? Dieser Satz könnte ein Zeichen darauf sein, dass Wonka Fan des Kannibalismus ist. Unterstützt wird diese Aussage durch den eigenartigen Blick, den Wonka nach Aussprache auf die Kinder wirft. Was zeigt dieser Blick? Erwartet er eine besondere Reaktion der Kinder? Will er den Kindern Angst einjagen? Kein sehr überzeugendes Argument, aber es wäre zumindest eine Überlegung wert.
These 2: Friedberg & Seltzer
Ja, ihr habt richtig gelesen. Selbst Friedberg und Seltzer finden sich in meiner Vermutung. Jedoch betrifft die folgende These nicht die zwei Herren persönlich, sondern ein „Meisterwerk“ der Beiden, nämlich „Fantastic Movie“. Es gibt eine Sequenz in „Fantastic Movie“ in dem Charlies Schokoladenfabrik durch den Kakao gezogen wird. Dort werden aus den Kindern auch Süßigkeiten gemacht und auf einer Verpackung der Süßigkeiten findet sich der Aufdruck: „Nur aus glücklichen Kindern gemacht“.
These 3: Der neidische Wonka
Eine meiner Lieblingsthesen. In seiner Kindheit durfte Wonka keine Süßigkeiten essen, da sein Vater sehr penibel auf klein Willys Zähne achtete. Selbst an Halloween durfte Wonka nicht sündigen. Also beschloss der junge Wonka Kindern eine Freude zu bereiten, indem er ihnen etwas gab, was sie lieben. Süßigkeiten. Und zwar die Besten der Welt.
Ich aber sehe die ganze Geschichte etwas anders. Wonka konnte doch seinem Vater niemals verzeihen, dass er Ihm die Süßigkeiten in der Kindheit verweigerte. Wenn ich an Kindheit denke, denke ich an Spielzeug, viele viele bunte Farben und eben Süßigkeiten. Also werfe ich einfach mal die Vermutung in den Raum, Wonka rächt sich an den Kindern. Er ist geradezu neidisch auf sie, dass sie etwas erleben durften, was er niemals nachholen können wird. Also mixt er ein Paar Kinder unter den Zucker, so dass er seine dunklen Triebe verwirklichen kann. Wonka rächt sich sogar „doppelt-gemoppelt“ - er verwendet Kinder, um seinen Profit daraus zu ziehen UND er macht gleichzeitig aus Kindern Kannibalen. Nämlich aus denen, die seine Süßigkeiten kaufen.
These 4: „Das Geheimrezept“
„Willy Wonka betreibt eine florierende Schokoladenfabrik, die größte der Welt, deren Produkte weltweit reißenden Absatz finden. Die Konkurrenz setzt alles daran, Wonka zu sabotieren, schleust Spione in die Fabrik, die geheime Rezepturen stehlen. Infolgedessen muss Wonka seine Fabrik wegen fehlender Nachfrage schließen und alle Arbeiter entlassen; er verschwindet von der Bildfläche.“
… und er kehrt zurück! Und das mächtiger als je zuvor. Besonderen Dank muss er wohl an die Geheimzutat richten, von der er spricht. Moment mal … Eine Geheimzutat? Interessant. Vielleicht Kinder? Das unverkennbare an Wonkas Süßigkeiten ist dieses Unverkennbare. Etwas, das keine weitere Süßigkeit auf dieser Welt besitzt. Mag sein, dass dies die grenzenlose Fantasie eines Kindes ist, seine Unbekümmertheit, seine Neugier. Wer möchte so etwas nicht in seinen Süßigkeiten haben, oder diese Dinge mit den süßen Köstlichkeiten vermitteln? Eine meiner Meinung nach interessante These, die durch die folgende unterstrichen wird, die ebenfalls mit Wonkas Vergangenheit zu tun hat.
These 5: Das Verschwinden der Kinder
Kind Nummer Eins wird von einer überdimensional großen Saugmaschine aus einem Fluss aus Flüssigschokolade gesogen. Kind Zwei isst einen Kaugummi, dessen Nachwirkungen noch nicht erforscht wurden und wird zu einer riesigen Blaubeere. Das dritte Kind wird von einer Horde Wildgewordenen in ein dunkles Loch im Boden verschleppt. Kind Vier schrumpft zu Erbsengröße.
Was haben die vier Fälle gemeinsam?
An allen waren die Umpa Lumpas beteiligt und vor jedem Verschwinden eines Kindes wird eine einstudierte Choreografie vorgezeigt. Nun, wieso waren diese Tänze und Lieder einstudiert? Woher wussten die Umpa Lumpas, dass sie gleich singen mussten? Kann es sein, dass die Tänze und Lieder genau so geplant waren? Um das Verschwinden der Kinder zu überdecken? Ein weiteres Indiz für meine Vermutung sind die Ausreden von Willy Wonka. Kennt ihr das? JEDES Mal wenn jemand zu spät kommt, benutzt er die Ausrede, dass er verschlafen hätte. Und wer glaubt ihm? Richtig, niemand. Für mich hören sich Wonkas Ausreden leider auch nur sehr gewöhnlich an.
Jedoch gibt es hier zu dieser These eine Szene, die ich nicht ganz so leicht beschreiben kann. Das ist die, in der die Erwachsenen mit den Kindern aus der Fabrik laufen. Die Kinder sind gezeichnet von ihren Erlebnissen in der Fabrik. Um meine These nicht zu zerstören, lehne ich mich mal ganz weit aus dem Fenster: Wonkas Fabrik ist riesig: Dort findet man Krankenhäuser, Berge, einen Raum voller Eichhörnchen und vieles mehr. Wäre es für Wonka nicht ein leichtes, einen Raum in seiner Fabrik zu schaffen, der genau das zeigt was er sehen möchte? Einen Raum, in der seiner Fantasie keine Grenzen gesetzt werden? Sprich, er will dem kleinen Charlie im Aufzug beweisen, dass es den anderen Kindern zwar gut geht, aber diese aus ihren Fehlern gelernt hatten. Das soll heißen, dass Wonka Charlie etwas vorlügt um ihm keine Angst einzujagen.
So, jetzt habt ihr meine Idee und deren „Beweise“ gelesen. Ich hoffe und bitte euch darum, kräftig gegen meine Thesen zu argumentieren. Ihr dürft aber nicht vergessen: Ich bin mir selber nicht sicher, ob ich Recht habe; finde die Idee aber extrem aufregend und interessant. Wenn ich euch einen Gedankenanstoß gegeben habe, ist der Kommentar ein Erfolg.
Vielen Dank für euer Interesse !
16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 12 Antworten
stuforcedyou 2011/05/13 17:21:33
Antwort löschenDu hast zu oft das Video zu "Tag mit Schutzumschlag" gesehen mein Freund, dennoch ziemlich treffend beschrieben.
el.greco 2011/05/13 17:37:22
Antwort löschenIch kann dir versichern, dass ich das Video noch nie zuvor gesehen habe ! :D
Tjeorrmy 2011/05/13 18:03:37
Antwort löschenDein Kommentar lässt mich den Film teilweise doch mit anderen Augen sehen. Respekt über was Du Dir Gedanken machst. Hätte gerne noch weiter/mehr gelesen, sehr interessant.
stuforcedyou 2011/05/13 18:08:02
Antwort löschenFreu mich schon auf deine Kommentare zu "die Goonies", "Nummer 5 gibt nicht auf" und "Kevin allein zu Hause" :)
El Tonno 2011/05/13 20:14:18
Antwort löschenSüßigkeiten gemacht aus Kinder!?.... Ich würde sie kaufen
-> zusätzliche Proteine! XD (würde Bear Grylls auch gefallen)
el.greco 2011/05/14 13:36:21
Antwort löschenTjeorrmy: Freut mich, das er dir gefällt und das du es genau so interessant findest wie ich ! :)
stu: Mit Culkin hab ich sowieso noch ein Hünchen zu rupfen...
El Tonno: Grylls rules ! :D
philopee 2011/05/16 23:07:39
Antwort löschenäußerst eloquent formuliert und vollkommen rechtschreibfehlerfrei pariert :)
el.greco 2011/05/18 09:35:48
Antwort löschen:D:D Ich finde es höchst bemerkenswert, dass Ihnen das so sehr auffält :D
Andy Dufresne 2011/06/03 21:02:23
Antwort löschenDu hast ne Riesenphantasie und das ist das beste was es gibt auf der Welt! Und du denkst die Dinge zu Ende und bist trotzdem keiner der meint das er immer recht hat,Hütchen ab dafür.So genug geschleimt,ich schick dir jetzt einfach mal ne Freundschaftsanfrage....
el.greco 2011/06/03 21:45:13
Antwort löschenWow danke ! :D Sowas hört man doch gerne ;). Achja und das mit der Phantasie nennen manche auch Paranoia^^ :D
Alle 12 Antworten zeigen
Andy Dufresne 2011/06/03 22:11:19
Antwort löschenPhantasie/Paranoia ist wie Genie/Wahnsinn,alles sehr fließend....;)
el.greco 2011/06/03 22:34:46
Antwort löschen:D
Imagination 2011/04/24 19:03:24
Kommentar löschen"Everything in this room is eatable, even I'm eatable. But that is called 'cannibalism', my dear children [...]."
Kunterbuntes und zuckersüßes Kinderschokoladenabenteuer mit herrlich schrägen und brav amüsierenden Figuren wie dem verfressenden und schokoladensüchtigen Schleckermolch Augustus Glupsch, dem aggressiven und technikbegeisterten Freak Mike TV - pardon, Teavee - und dem leicht verrückten und spaßigen Willy Wonka, dargestellt vom Depp, Johnny. Tief greift Tim Burton mal wieder in seine Spielzeug- und Trickkiste und zieht die - besonders jünglichen - Zuschauer in seine eigene, diesmal mehr oder weniger essbare Welt hinein. Fehlt zwar eigentlich der zartbittere Nachgeschmack, unterhalten Charlie und die Schokoladenfabrik - vor allem Letztere - trotzdem und zeigen sich von ihrer Schokoladenseite. Jegliche Anzeichen einer Propaganda zur Aufforderung des vermehrten Verzehrs von Schokolade seien hier mal nicht erwähnt.
"And all you think about is chocolate."
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Tjeorrmy 2011/04/02 00:03:17
Kommentar löschenSchokoladensüß trifft auf zartes Gold. Grauer Farbton trifft auf unheimlich, kunterbunten Farbanstrich. Liebenswerter Charlie trifft auf verrückten, aber amüsanten Willy Wonka. Überraschter Zuschauer trifft Häppchen und Rippchenweise auf die faszinierende, fast vergessene Schokoladenseite seines Schokoladenherzens. Burton entführt uns in Willy Wonka's überwältigende Welt. Der Schokoladenfarbene Planet, mit all seinen umwerfenden Figuren und bildschönen Schokofleckchen. Wunderhübsches und märchenhaftes Überraschungsei mit absolutem Seltenheitswert von dem grandiosen Genie Tim 'Chocolate' Burton. Fehlt nur noch eine Tafel von Willy Wonka's so himmlischer Schokolade.
"Heilige Pralinenschachtel."
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kahaujiko 2011/03/07 23:30:00
Kommentar löschenein skurriler wie genialer kultfilm. johnny depp ist einfach ein begnadeter schauspieler und tim burten ein genialer regisseur.
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Filmfan95 2011/02/18 16:04:08
Kommentar löschenTrotz Johnny Depp fand ich den Film eher lanweilig als unterhaltend.
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