Tim Burton

Beteiligt an 42 Filmen (als Regisseur, Produzent, Autor, Drehbuch, Animation, Akteur und Ausstattung)

Zu Listen hinzufügen
edit
trailer admin
admin
Moviemaster
Tim Burton
Geburtstag: 25. August 1958
Geschlecht: männlich
Anzahl Fans: 1311

Wohl kaum ein Regisseur war innerhalb der letzten beiden Jahrzehnte so einflussreich und stilbildend wie Tim Burton. Schon seit frühster Kindheit hat der Kalifornier ein Faible für Horrorfilme, sodass er schon mit 14 Jahren seinen ersten Kurzfilm auf Super 8 dreht. Ende der 70er Jahre bekommt Burton ein Stipendium für die Kunsthochschule, später arbeitet er als Animator für Disney.

Jedoch finden seine eigenwilligen und düsteren Ideen wenig Anklang bei den Verantwortlichen. Erst mit dem Kurzfilm Frankenweenie kann Tim Burton in Hollywood auf sich aufmerksam machen. Mit Beetlejuice bringt er 1988 seine erste eigene abgedrehte Kinoversion erfolgreich auf die große Leinwand. Somit kann sich der Regisseur 1989 für die Comicverfilmung von Batman empfehlen. Der Film wird zu einem der größten Kassenschlager aller Zeiten und setzt mit seinen düsteren Settings Maßstäbe.

1990 inszeniert Tim Burton mit Edward mit den Scherenhänden einen seiner bekanntesten Filme. Dies stellt auch die erste Zusammenarbeit mit seinem späteren Stammschauspieler und gutem Freund Johnny Depp dar. Nach dem hochgelobten in schwarz-weiß gedrehten Ed Wood, wieder mit Johnny Depp als Hauptdarsteller, muss der Regisseur mit der Science-Fiction Persiflage Mars Attacks! seinen ersten größeren Flop verkraften. Mit planet-der-affen wagt sich Tim Burton an sein erstes Remake. Der Film wird zwar von der Kritik negativ aufgenommen, kann sich aber an den Kinokassen zu einem veritablen Erfolg entwickeln.

Mit Big Fish – Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht liefert der US-Amerikaner 2003 einen seiner ruhigsten und besten Filme ab. 2005 arbeitet Tim Burton mit einem Budget von 150 Millionen US-Dollar an seinem bisdato größten Film: Das Remake von Charlie und die Schokoladenfabrik mit Johnny Depp als Willy Wonka ist sein kindgerechtester Film und wird zu einem großen Erfolg. Nachdem er 2007 mit der Musical-Adaption von Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street erfolgreich Neuland betreten hat, beginnt er mit der Arbeit zu einem lange geplanten Projekt.

Alice im Wunderland, Burtons erster 3D-Film, knackt weltweit erst als fünfter Film die magische Marke von einer Milliarde US-Dollar. Der erste Film von Burton im Auftrag von Disney seit über 20 Jahren wird von der Kritik jedoch nur äußerst mittelmäßig aufgenommen.

Im Privatleben ist Tim Burton seit 2001 mit der Schauspielerin Helena Bonham Carter liiert, die auch schon in einigen seiner Filme zu sehen war. Gemeinsam haben die beiden zwei Kinder.


Populäre Filme

von Tim Burton

Komplette Filmographie


News

die Tim Burton erwähnen
Kehren Pee-wee Herman und sein rotes Fahrrad bald zurück?

Tim Burtons Kultfigur Pee-wee wird neu erweckt Veröffentlicht

Der US-Schauspieler Paul Reubens entwarf die Idee zum Mann mit dem roten Fahrrad, Tim Burton hauchte der Idee Leben ein: Der erste Leinwandauftritt von Pee-wee wurde zum Sensationserfolg. Ein dritter Film ist nun laut Judd Apatow in Planung. Mehr

Auf den Spuren des Reiters: Abbie und Ichabod

Wir schauen Sleepy Hollow - Staffel 1, Folge 1 Veröffentlicht

Heute startet der US-Hit Sleepy Hollow im deutschen Fernsehen. Wir werden für euch ab sofort ein Auge auf die Horrorserie werfen und euch wöchentlich einen passenden Recap präsentieren. In diesem Sinne: Lasset die Köpfe rollen! Mehr

Sacha Baron Cohen in seiner Paraderolle als Ali G

Sacha Baron Cohen vielleicht in Alice im Wunderland 2 Veröffentlicht

Ob die Fortsetzung zu Tim Burtons Farbenrausch Alice im Wunderland 2015 oder 2016 erscheint, ist unklar. Nun gibt es erste Gerüchte um eine mögliche Rolle für den Comedian Sacha Baron Cohen. Mehr

Alle News (163)


27 Kommentare

über Tim Burton

blablabla2011

Kommentar löschen

Ne sorry boyz ich kann mit dem künstlerboy timmy echt nicht viel anfangen nur ed wood fande ich wirklich gut.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

kobbi88

Kommentar löschen

Advent, Advent, der Adventskranz brennt…. Letzter Tag der MuWi-Aktion.

Für meine liebe Freundin Renee, auch bekannt und gefürchtet unter dem teuflischen Usernamen „the assassin 666“ hab ich einen ganz besonderen und vor allem einen ganz besonders langen Wichtelkommentar geschrieben. Vorgabe war, entweder einen Kommentar zu schreiben, in dem sie ihre Lieblingsstars als Weihnachtself besucht und ihnen Geschenke überreicht. Und die Alternative: Eine Art Hänsel und Gretel-Geschichte, mit ihr und mir als Hauptfiguren, nur dass die Hexe ne ganz liebe ist und wir nicht gefressen werden. Nun, was soll ich sagen: ich hab versucht, von beidem etwas in die Geschichte reinzubringen.

Nur, wo sollte ich diese Geschichte posten? Eine Geschichte, in der es u Weihnachten geht, die vielleicht total durchgeknallt wird, ein bisschen gruselig noch dazu, ein schönes Märchen erzählt, vielleicht auch von seiner Fantasie lebt und außerdem noch Anspielungen auf Filme enthalten soll? Klar, bei Tim Burton, dem Regisseur, der genau diese Elemente in seinen Filme vereint.

Also, liebe Renee, dieser (verdammt lange) Kommentar ist für dich :D
Ich hoffe, er gefällt dir. Frohe Weihnachten :D

----------------------------------------------------------------------

Es war einmal, es kann noch gar nicht lange zurückliegen, ein Mädchen, fast schon eine junge Frau, die hieß Renee. Sie sah äußerst hübsch aus und war nie um einen frechen Spruch verlegen. Und für ihr Leben gern wanderte sie durch die Welt, von der sie allerlei Bilder schoss. Dafür hatte sie einen großen Fotoapparat um den Hals hängen. An der Hand hatte sie einen kleinen Jungen namens Alex. Renee hatte ihn schluchzend auf einer ihrer Wanderungen am Wegesrand gefunden und, da er nicht wusste wohin, einfach mitgenommen. Die beiden verstanden sich prima und sie wurden schnell Freunde. Gemeinsam wanderten sie durch die ganze Welt. Sie liefen durch das Bruchschokoladengebirge, besichtigten den Planet der Affen, sie schlenderten durch Gotham City und kamen sogar nach Hollywood, wo sie auf einen Mann mit Frauenperücke trafen, der vorgab, ein Regisseur zu sein. Als die beiden aber einen Film von ihm sahen, da dachten sie sich, dieser Mann, Ed Wood sein Name, er müsse der schlechteste Regisseur aller Zeiten sein.

Eines Tages, es war schon spät, liefen sie noch immer inmitten eines großen, dunklen Waldes und Alex fing bereits an zu quängeln:

Alex: „Du, Renee? Ich will nach Hause. Hier ist es so dunkel und unheimlich.“

Renee: „Ach, reiß dich doch zusammen, wir gehen ja bald nach Hause.“
Und leise fügte sie hinzu:

Renee: „Wenn ich nur den Weg finden könnte.“

Aber das konnte sie nicht. Denn die „Willy Wonka‘s Superweichcremefüllungsschokoladen“-Stückchen, die sie als Wegmarkierungen verwendet haben, wurden von den Tieren im Wald aufgefressen. Einem Hund zum Beispiel, der aussah, als ob er vor kurzem wieder zum leben erweckt wurde. Auch ein Jabberwock war dabei. Auf jeden Fall waren die Schokokrümel weg und so irrten die beiden durch die Dunkelheit und kamen immer tiefer in den großen Wald hinein.
Plötzlich blieb Renee stehen:

Renee: „Kuck mal, Alex, da vorne, da ist doch ein Dorf auf dieser Lichtung, oder? Es scheint verlassen zu sein. Nur bei diesem einen Haus in der Mitte, da steigt Rauch aus dem Kamin.“

Alex: „Ja, sieht so aus. Los, lass uns mal hingehen, vielleicht wissen die Bewohner den Weg. Du hast dich ja doch verirrt.“

Renee überhörte den letzten Satz und ging geraden Schrittes in Richtung Hütte.

Renee: „Siehst du auch, was ich da sehe? Statt Dachziegel, da hat dieses Haus lauter Lebkuchen auf dem Dach! Sowas hab ich ja noch nie gesehen.“
Sie klopfte vorsichtig an die Tür, doch niemand öffnete. Sie klopfte nochmal, aber es schien niemand zu Hause zu sein. Die beiden wollten schon wieder weiter, da ging die Tür unter einem lauten Knarren auf. Wortlos sahen sich die beiden an, bis sich Renee ein Herz fasste und, ihren kleinen, verängstigten Begleiter hinter sich herziehend, zur Tür schritt. Sie streckte ihren Arm aus und – zögerte.

Alex: „Was ist denn los?“

Renee: „Ich weiß nicht, aber ich glaube, da drin, da ist doch jemand.“
In der Tat, ein merkwürdiges Rumpeln drang aus der leicht geöffneten Tür. Die beiden traten also ein, langsam natürlich, und Alex versteckte sich hinter Renee.

Alex: „Das ko-kommt von da vorne, aus der Luke da.“

Renee: „Du hast recht. Los, lass uns nachkucken, wer oder was da ist!“

Alex: „Und w-w-was, wenn d-da eine böse Hexe wohnt, die…die…die uns auffrisst?“

Renee: „Komm schon, es gibt keine Hexen. Also los, du Hasenfuß.“

Aber man hörte auch in Renees Stimme ein leichtes Zittern. Die beiden schlichen also zur Falltür, das Rumpeln wurde immer lauter. Sie knieten sich nieder und streckten langsam, ganz langsam ihre Köpfe durch die Öffnung im Boden. Was sie dort sahen, das verwunderte die beiden sehr. Eine alte Frau, die durch einen riesigen Raum wuselte und rasch von einem Haufen mit allerlei Krimskrams zum nächsten rannte und immer wieder zu einer großen, dampfenden Maschine in der Mitte der Halle huschte. Von dieser Maschine kam übrigens auch das Rumpeln, das die beiden zuvor gehört haben. Die beiden beobachteten das Schauspiel eine ganze Zeit, als plötzlich die Frau stehen blieb, den Rücken zu den beiden gerichtet.

Frau: „Ich weiß, dass ihr da seid. Ich wusste es schon, als ihr noch nicht mal im Haus wart. Kommt nur herunter. Ich tu euch nichts.“

Gleichzeitig fiel mit einem lauten Schlag die Tür ins Schloss. Renee und Alex erschraken, rannten zur Tür, versuchten sie zu öffnen, doch sie bewegte sich keinen Millimeter. Sie waren gefangen. Und die Alte kam nun auch aus der kleinen Falltür hinauf. Renee und Alex pressten sich an die Tür. Die Frau nahm einen krummen Holzstab aus ihrer Schürze, richtete ihn auf den Herd, murmelte ein paar unverständliche Worte und plötzlich loderte Feuer auf. Die Frau drehte sich wieder zu den beiden und grinste.

Alex: „Oh Gott, das ist ne Hexe!! Sie will uns auffressen. Das Feuer hat sie schon angezündet, damit sie uns Grillen kann!“

Renee: „Bitte, bitte… tun Sie uns nichts. Bitte…“

Frau: „Ja, ich bin eine Hexe.“

Sie lächelte gütig.

Frau: „Aber auffressen, nein, das will ich euch nicht.“

Renee: „Dann eben erst mästen, bis wir dick und fett sind, damit wir besser schmecken. Ich hab schon von solchen Kannibalen gelesen. In London zum Beispiel, da gab es mal einen Barbier, der tötete seine Kunden und er und seine Freundin verkauften das Fleisch in Pasteten!“

Frau: „Aber nein, meine Kinder. Ich esse euch nicht, keine Angst. Und ich werde euch auch nicht mästen. Ich bin eine gute Hexe!“

Alex: „Und..und wozu d-dann die große Maschine im K-K-Keller? Und das Feuer?“

Frau: „Das Feuer ist für Tee! Oder habt ihr keinen Durst? Außerdem sehr ihr ganz verfroren aus. Und die Maschine? Ach, mein Kleiner, das ist eine Geschenkeinpackmaschine, die ich selbst gezaubert habe.“

Renee und Alex: „Eine Geschenkeinpackmaschine???“

Frau: „Ja, habe ich das noch nicht gesagt?? Mein Name ist Jenny und ich arbeite für das Christkind! Jetzt, die letzten Tage vor Weihnachten, da hab ich alle Hände voll zu tun. Vor ein paar Jahren hab ich mich nämlich spezialisiert. Ich packe Geschenke ein, aber nicht für irgendwen, sondern für die Promis auf dieser Welt. Ich packe sie ein und dann holt sie das Christkind mit Knecht Ruprecht zusammen ab und verteilt sie.“

Renee: „Wirklich?“

Jenny: „Jaaa, kommt mit, ich zeig‘s euch.“

Renee und Alex waren sich zwar nicht sicher, ob Jenny die Wahrheit sage, aber sie hatten ohnehin keine andere Wahl. Gegen eine Hexe würden sie nichts ausrichten können. Also folgten sie der Frau und stiegen in den Keller hinab.

Jenny: „Seht ihr, Kinder? Hier sind die Geschenke. Schön sortiert nach Geschmacksrichtung, ähm, ich mein natürlich Kategorie. Oh, ich werde alt. Kuckt euch nur um, ich muss weitermachen.“

Alex und Renee bekamen große Augen. So viele unterschiedliche, tolle, große und kleine, eure und billige, schöne und kunterbunte Dinge hatten sie beiden noch nie im Leben auf einem Haufen gesehen.

Alex: „Kuck mal, Renee… hier auf dem Berg sind ganz viele coole Klamotten! Gucci, Prada, Kik – alles dabei. Und hier, goldene Ringe mit einer merkwürdigen Gravur.

Renee: „Ach, ich geh lieber da rüber. Hier sind ganz viele coole Technikgeräte. Super Soundanlagen, Riesengroße Fernseher. Und Fotoapparate.

Alex: „Booooah, und hier, schau, Renee, da sind echte Scherenhände!

Renee: „Hm, wer die wohl kriegt? Ich wette, einer dieser jungen Nachwuchsstars, die haben alle solchen extravaganten Körperschmuck. Schau dir nur diese Miley Cyrus an. Aber hier liegen auch ganz viele normale Geschenke rum. Manche Stars sind also doch auch auf dem Boden geblieben. Ich glaub-„

Jenny: „Kinder, kommt doch mal her, bitte. Habt ihr nicht Lust, mir ein bisschen zu helfen?“

Alex: „Klar, was sollen wir denn machen, Frau Jenny?“

Die beiden Kinder gingen nun, endlich von der Gutmütigkeit der Hexe überzeugt, zu ihr hinüber.

Jenny: „Ich habe eben gehört, dass das Christkind krank geworden ist und die Geschenke nicht an die Prominenten austragen kann. Ein wahrer Alptraum, so kurz vor Weihnachten. Würdet ihr das nicht übernehmen?“

Renee: „Wie sollen wir das denn machen? Haben Sie einen Schlitten?“

Jenny: „Nein, Schlitten sind so Neunziger. Wir beamen natürlich. Das ist gar kein Problem, einfach in das Beamgerät den Namen der Person eingeben und schwupps, schon seid ihr da. Naja, was heißt ihr- Junge, du bist noch zu klein dafür. Außerdem bist du kein Mädchen. Du musst leider hier bleiben.“

Alex: „Ooooch, schade. Aber… darf ich vielleicht so lange mit den coolen Spielsachen spielen, die hier noch herumliegen?“

Jenny: „Natürlich, mein Kleiner.“

Alex strahlte und rannte zu dem großen Spielzeughaufen.

Jenny: „Und nun zu dir. Renee, ja? Du darfst das Kleid des Christkindes nicht anziehen, aber dafür hab ich hier eine rote Nikolausuniform für Mädels für dich. Du bist zwar fast schon zu groß dafür, aber sie dürfte dir trotzdem noch passen.“

Renee: „Hm, ja, ich denke auch. Das Nikolauskleidchen ist zwar ein bisschen kurz, aber das geht schon. Welche Stars soll ich denn besuchen? Und was kriegen die geschenkt?“

Jenny: „Ich hab leider keine Zeit mehr, dir das zu erklären. Hier, hast du eine Liste und hier einen Sack mit den Geschenken, alle natürlich beschriftet. Die Beschenkten dürfen dich natürlich nicht sehen, aber weil es Prominente sind, haben sie das Supersonderpremiumpaket bestellt und du musst noch immer ein kleines Gedicht auf das Päckchen schreiben. Dann legst du es unter den Weihnachtsbaum und gehst wieder. Tut mir Leid, das muss jetzt schnell gehen. Aber du wirst das schon schaffen. Also, gute Reise.“

Und bevor Renee nochmal nachfragen konnte, machte es Plopp und sie war verschwunden.

Dunkel war es. Und irgendwie feucht. Und kribbeln tat es außerdem noch. Aber es dauerte nur wenige Sekunden, das Beamen, und dann war Renee in einer schummrig beleuchteten Straße. Ach was, es war nicht nur eine Straße, es war eine Allee und überall wo man hinschaute waren hell erleuchtete Villen.

Renee: „Hm, wer hier wohl wohnen mag?“

Sie schaute auf ihre Liste und lächelte, als sie den Namen sah. Anschließend kramte sie in dem Sack, bis sie ein kleines, leichtes Paket in den Händen hielt, auf dem noch einmal der gleiche Name stand. Aber dann stockte sie

Renee: „Und wie komme ich da jetzt rein?“

Vor dem Anwesen war ein großes Eisentor, das konnte sie nicht so einfach aufmachen. Aber sie musste da hindurch, so viel war klar. Sie überlegte und tastete dabei die Taschen ihres Kleidchens ab und – hielt inne. Da war irgendein viereckiges Teil in der Tasche. Sie holte es heraus und untersuchte es.

Renee: „Hmm, ein großer Knopf ist darauf. ‚Bitte drücken‘. Naja, gut, ich probiers mal aus.“

Sie drückte und das Tor ging langsam und mit einem leichten Quietschen auf. Dieses kleine Gerät musste ein Türöffner sein. Renee staunte nicht schlecht, vertrödelte aber keine Zeit und ging hindurch. Der Garten war skurril. Einerseits total wild und bunt, aber auch düster und unheimlich. Es standen Skulpturen herum, manche aus Büschen geschnitten, andere hatten enorme Ähnlichkeit mit einer übergroßen Fledermaus. Und dann standen da sogar Zuckerstangen herum. Und durch alles floss ein Bach, der aussah, als würde Schokolade darin fließen.

Renee: „Komischer Typ.“

Beim Haus angekommen betätigte sie noch einmal den Türöffner, die Tür ging auf und Renee trat abermals hindurch. Es war bereits alles dunkel, nur aus einem Raum schien noch Licht. Leise schlich sich Renee an und als sie bemerkte, dass es nur der beleuchtete Weihnachtsbaum war, da huschte sie ins ansonsten verlassene Zimmer.
Renee: „So, das Paket ablegen und wieder verschwinden…. Oh, halt. Zuerst noch das Gedicht. Hm, mal überlegen – gar nicht so einfach… aaah, ich habs.“

Du Meister mit dem Wuschelhaar,
ich find dich einfach wunderbar.
Entführst mich in ne and’re Welt,
die mir auch meistens gut gefällt.
Du lässt mich träumen, lieben, bangen.
Mal Bart rasieren, mal Affen fangen.
Machst Filme über Regisseure
Über Geister und auch mal Vampire.
Du bist der biggest fish im Teich,
magst keine Sonne und bist recht bleich.
Mein kleines Geschenk, von mir für di
Is eine Reise in die Fantasie.
Ich schicke dich, das ist bekannt,
zu Alice in das Wunderland

Stolz auf ihr erstes Geschenkgedicht spazierte sie wieder aus der Villa hinaus. Sie hatte doch tatsächlich Tim Burton ein tolles und individuelles Geschenk gemacht. Aber lange hatte sie nicht Zeit, sich selbst zu loben, sie musste ja weiter. Sie holte den Beamer aus der Tasche und stellte die nächste Adresse ein. Sie drückte auf den Knopf. Wieder wurde es dunkel, wieder spürte sie Feuchtigkeit und dieses Kribbeln. Doch als es hell wurde, da war diesmal kein Haus zu sehen, auch keine Wohnung. Da stand einfach nur ein großer Baum. Eine Tanne. Die Person, die hier wohnte, hatte wohl kein Geld mehr und schlief unter seinem Christbaum

Renee: „Nicht mal mehr ein Dach überm Kopf. Sowas.

Sie holte das Geschenk aus dem Sack und schlich sich leise an den schlafenden Mann heran, legte das Gedicht dazu und entschwand wieder in der Nacht. Das Gedicht lautete wie folgt:

Ich weiß, du hast grad Geldprobleme,
drum meide ich auch jede Häme.
Der Krach mit dem Finanzamt nun,
der lässt dich ohnehin nicht ruhn.
TV und Uhren an den Händen,
würden sie dir einfach pfänden.
Drum schenke ich dir einfach nur,
nen Gutschen für ne neue Frisur.

Und so klapperte sie noch dutzende Stars ab. Manchen legte sie klitzekleine Päckchen unter den Baum, andere wiederum bekamen extrem große Geschenke. Renee war sich sicher, aus einem Paket sogar ein Brüllen gehört zu haben. Das war bei Mike Tyson. Beim Herausgehen wäre sie beinahe mit drei betrunkenen Idioten zusammengestoßen, aber das hat sie gerade noch vermeiden können. Ein andermal, da war es wohl eine Mischung aus Botox und Kraftfutter. Es war wohl für Sly. Oder Arnie. Oder Mickey Rourke. Oder die ganze Expendables-Crew.

Wie auch immer, sie lieferte Päckchen für Päckchen aus. Aber als sie fertig war, da war guter Rat teuer: Wie kam sie nun wieder in das Hexenhaus? Sie musste ja noch den kleinen Alex abholen. Hilfesuchend schaute sie sich um, ging durch Straßen, wusste aber einfach nicht, wohin. Da hörte sie Pferdehufe. Als sie sich umschaute, da bekam sie beinahe einen Herzinfarkt: Ihr gegenüber, auf dem Pferd, da saß ein Reiter. Das besondere? Er hatte keinen Kopf! Renee wollte weglaufen, doch der Reiter war natürlich schneller. Er packte sie und riss sie aufs Pferd hinauf. Renee wehrte sich, aber gegen die muskelbepackten Arme des Entführers hatte sie keine Chance.
Nach einem langen Ritt über Felder und durch Wälder, da sah sie nicht weit entfernt ein kleines Dorf.

Renee: „Das… das ist doch das Dorf mit dem Hexenhaus. Heißt das, du wolltest mich einfach nur zurückbringen? Vielen Danke, mein Reiter.“

Ihr Gegenüber verbeugte sich, drehte sich mit seinem Pferd um und verschwand in der Dunkelheit. Renee lief zum Haus, riss die Tür auf und sah den kleinen Alex darin, der auf einem schicken roten Fahrrad im Kreis fuhr. Eine Fliege hatte er auch noch um und er quiekte vergnügt, als er Renee sah.

Jenny: „Hallo Renee, da bist du ja wieder. Hat dich der Reiter gut zurückgebracht? Du warst mir wirklich eine große Hilfe!“

Renee: „Ja, ein bisschen hab ich mich ja schon erschrocken und ein bisschen grob war er auch, aber sonst wars okay. Wenn Sie wollen, Jenny, dann helfe ich Ihnen nächstes Jahr wieder. Es hat mir nämlich großen Spaß gemacht. Und ich habe so viele lustige Sachen erlebt.“

Jenny: „Aber natürlich, sehr gern sogar. Das Christkind braucht immer Hilfe.“

Renee und Alex blieben noch den restlichen Abend mit Jenny am Küchentisch sitzen. Als es Zeit zum Schlafen war, da bereitete ihnen die gute Hexe ein Bett und Alex und Renee schliefen fest bis zum nächsten Morgen.

Am nächsten Morgen.

Alex: „Heee, Renee. Aufwachen!! Aufwachen!!!!

Renee: „Was ist denn Alex, ich bin noch so müde, hab gestern den ganzen Tag Geschenke ausgetragen. Lass mich noch ein bisschen schlafen.

Alex: „Geschenke ausgetragen? Wovon redest du bitte!? Hallo, ich bins, Kobbi! Und heute ist doch der vierte Advent, der letzte Wichteltag. Wir zwei, wir sind doch als Wichtelpartner zugelost worden. Und jetzt hab ich hier einen Wichtelkommentar für dich. Ich hoffe, er gefällt dir!“

Renee: „Was? Wichtel? Und die Hexe? Und das Lebkuchenhaus? Die Geschenke!!!“

Sie sah sich um, aber es sah gar nicht mehr aus, wie im Hexenhaus. Sie war wieder zu Hause und der doofe Kobbi nervte schon wieder mit einer Privaten Nachricht über Moviepilot.

Renee: „Oh, hab ich das wirklich alles nur geträumt?“

Alex: „Du bist bestimmt wieder vor dem Fernseher eingeschlafen, als du einen deiner Martial-Arts oder Horrorfilme gekuckt hast. Und dann hast du so wirres Zeug geträumt. Das kommt davon. Aber jetzt hör mal zu, mein Kommentar ist fertig. Ist zwar ein bisschen lang geworden, aber ich hier ist er. Also: Es war einmal, es kann noch gar nicht lange zurückliegen, ein Mädchen, fast schon eine junge Frau, die hieß Renee…

The End
?
---------------------------------------------------------
So, liebe Renee, ich hoffe, dir hat meine kleine Geschichte gefallen, zumindest habe ich mir viel Mühe gegeben :)

Und an Andy Dufresne, an razzo und an dareiDi, aber auch an Schlopsi und an alle anderen, die sich in irgendeiner Form an dieser Aktion beteiligt haben: Es hat riesen Spaß gemacht und ein großen Kobbiment an euch alle! Find ich klasse :D

Und ja, FROHE WEIHNACHTEN!! :D :D

bedenklich? 33 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 68 Antworten

kobbi88

Antwort löschen

:) Dann nochmals vielen vielen Dank :)


kobbi88

Antwort löschen

Wenn man nicht gleich mit "@" arbeitet, dann wirds ein Chaos. Das eben war an Lydi gerichtet

und @ Solveig: Vielen Dank :D


Kommentar schreiben | Alle Kommentare (27)


Deine Meinung zu Tim Burton