Chatroom

Chatroom (2010), GB
Laufzeit 93 Minuten, FSK 16, Thriller

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3.2 Kritiker
4 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.0 Community
275 Bewertungen
25 Kommentare
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von Hideo Nakata, mit Aaron Johnson und Imogen Poots

Chatroom dreht sich um William (“Nowhere BoyAaron Johnson), einen Teenager, der früher Selbstmordabsichten hatte, diesen Drang aber besiegen konnte. Um neue Freunde zu finden gründet er einen Chatroom im Internet, in den er bald einige andere Menschen locken kann. Allerdings scheint William mit seinen neuen “Freunden” nicht unbedingt die besten Absichten zu haben.

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Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Chatroom

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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3.5Schwach

Trotz guter Darsteller und technischer Meriten ist Chatroom ein einziges Ärgernis. Ein Zeigefingerfilm, ein After School-Special das gefühlte 10 Jahre zu spät kommt und selbst damals schon genervt hätte. So sehen Filme des Verbands besorgter Eltern aus, wenn sie von Birgitt Schrowange produziert werden. Das zugrunde liegende Stück wird vermutlich vom britischen Gegenstück des Grips-Theaters aufgeführt um den lieben Kleinen beizubringen, dass das Internet voll doof ist und Selbstmordforen gar nicht so ein krass-cooler Ort sind, wie alle immer sagen.

Schade um die Schauspieler die für diesen Mist verheizt wurden. Die sind nämlich alle um Längen besser, als der Schrott in dem sie hier spielen.

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Arrow-Gunz

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Schade. Wollte mir den Film ansehen, doch nun kann ich wohl getrost darauf verzichten.


seven

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Wie sich alle immer von einer einzelnen Kritik beeinflussen lassen...



Kommentare (24) — Film: Chatroom

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cruzha

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Bewertung3.0Schwach

Ein Fest für den Professor der örtlichen Filmhochschule. Otto Normalgucker verzweifelt an einem umständlichen, symbolüberfrachteten und unnötig verkomplizierten Thriller, der viel zu viel Kunst auf einmal will und sich daher so sperrig gibt, dass das Zuschauen zur Anstrengung wird. Zudem ist die Darstellung des Internets als Höllentor weder zeitgemäß noch sachlich. Schade um die durchgängig guten Darstellerleistungen.

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filmschauer

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Bewertung4.5Uninteressant

Ja, das Internet ist schon böse. So zumindest der Anschein, wenn man sich "Chatroom" zu Gemüte führt. Hideo Nakata, den man noch als Schöpfer der beiden ersten "Ringu"-Schocker bekannt, versucht sich nun wieder mit einer unwirklichen Verschmelzung von Realität und Medium. Diesmal ohne Videokassetten, sondern mittels einer kleinen virtuellen Runde. Der zentrale Kniff, genau diese digitalen Konversationen wie eine dauerhafte Parallelwelt in einem echten Raum stattfinden zu lassen, ist dabei sicherlich originell, mutet in der Umsetzung insgesamt jedoch arg artifiziell an, um von dieser Dualität vereinnahmt zu werden - ein Makel, der ja vielen gewagteren High-Concept-Filmen anzulasten ist. Erzählt wird zwar keine Horrorgeschichte, sondern ein in seinen Grundzügen doch waschechter Thriller-Plot, nur eben hier mit lauter britischen 20-Jährigen. Die zeitgenössischen Themen, die der Film anhand seiner Internet-Prämisse abarbeitet, sind ganz bestimmt nicht unwichtig für die heutigen Generationen, werden aber tendenziell zu reißerisch erzählt, als dass sie wirklich emotional berühren könnten (auch durch die vereinzelt durchwachsenden Schauspielleistungen) und damit ein 'Weiterdenken' befördern würden. Das Schicksal eines jeden Beteiligten in dieser Runde verflüchtigt sich zu sehr unter dem aufdringlichen Dämonenstatus, den Hauptcharakter William ausübt. Übrig bleibt ein nicht uninteressantes Gedankenexperiment mit zumindest einigen aufregenderen Zwischenmomenten, den wenig befriedigenden Gesamteindruck können diese aber nicht wegwischen.

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Tizilla

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Bewertung7.0Sehenswert

Hat mir ausnehmend gut gefallen. Die Darstellung des Internets und Chatrooms in Form von Fluren und Räumen fand ich gut, war meiner Meinung nach eine Gesickte Lösung. Was als netter Plausch anfängt steigert sich in Intrigen und Manipulation. Ich war teilweiße doch etwas erschüttert über die dieversen Chatakter und Neigungen. Auf jeden Fall habe ich mitgefiebert wie es wohl weitergehen mag und wo das alles noch hinführen soll.
Gegen ende wurde es mir aber ein bischen zu übertrieben, bestimmte konnte ich nicht nachvollziehen und bei einigen Szene hätte ich gerne gewusst wie es weiterging statt mir dauernd die Frage zu stellen, und dann?
Kann den Film auf jeden Fall empfehlen.

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HelloItsMe

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Bewertung4.0Uninteressant

Hat ganz gut angefangen, wurde mir dann aber allmählich zu einfältig und daher auch langweilig. Zeitweise doch interessant, aber dennoch nicht unterhaltsam. Schade eigentlich.

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VisitorQ

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Bewertung5.5Geht so

Von der Idee her wirklich nett doch an der Umsetzung hapert es ziemlich. Die Charaktere sind einfältig und langweilig, der Spannungsbogen hat einige Hänger und auch der Showdown war schwach. Zwischendurch gab es aber hin und wieder ein paar gelungene Momente.
Wenn ich einen modernen "Internetfilm" empfehlen kann, dann ist es der grandiose Summer Wars. Der ist so gut, dass wir erst in ein paar Jahren wirklich begreifen werden wie fantastisch er ist. Unbedingt ansehen! http://www.youtube.com/watch?v=w2YfwFirrrE

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VisitorQ

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ah. mach dir nichts draus. Der Schweizer war wesentlich besser aber wenn mir die eigentliche Idee gefällt bin ich auch mal etwas wohlwollender. Es ist nicht so, dass ich mich die ganze Zeit über geärgert hätte (es war die Hälfte). ;-) Und sowieso: wenn der Film dann wenigstens Nägel mit Köpfen gemacht hätte... Nein, friede, freude Eierkuchen ist am Ende mal wieder angesagt. BÄH!


Anoirja

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Also ich wurde ansonsten nur mit banaler Langeweile gequält. Ungewöhnliches Schweizer Genrekino hätte viel eher Wohlwollen verdient gehabt. ;)


fiko90

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Bewertung9.5Herausragend

Mich hat dieser Film schlichtweg umgehauen.

Sei "The Descent" hat es kein Film geschafft, dass ich beim Abspann mit leicht offenem Mund da saß und mir dachte "wow..", bis ich "Chatroom" gesehen habe.

Aaron Johnson als zuerst cooler und gut gelaunter, aber dann psychopathischer und gewissenloser Teenager mit grauer Vergangenheit und bösen Absichten.

Imogen Poots als eigentlich fröhliches Teenie-Girl, aber mit falschen Freunden .. und noch falscherem Freund im Chat.

Und natürlich Matthew Beard (den ich zuvor gar nicht kannte) als eingeschüchteter, depressiver Junge mit wirklich trauriger Kindheit.

All das und 2 weitere die nun aber nicht all zu nennenswert sind, treffen sich in einem Chatroom, clever als "reale" Räume dargestellt geben diese dem Zuschauer den Eindruck bzw. die Bestätigung, dass Chaträume leider zu oft genau so gut aber auch effektiv sind wie ein reales Treffen von Menschen. Dabei wird von der Regie aber gut darauf geachtet, immer wieder Hinweise zu geben, dass es wirklich kein echtes Treffen ist, sondern ein virtuelles.

Ich selbst habe ne Weile mal gechattet.. das war zwar eher ein Technik-Support-Chat und keines um Kontakte zu finden, aber schon alleine da bekam ich teilweise erschreckende Eindrücke darüber, wie Ernst manche Menschen die im Chat geäußerten Dinge nehmen.
Und genau darauf zielt dieser Film, indem er mit ansteigender Tendenz zur Dramatisierung, die zunächst kleinen aber dann größer werdenen Probleme der Teenager auf eine Spitze zureiten lässt die man als Kenner villeicht vorhersieht, aber niemals die Intensivität ahnt.

Es beginnt zunächst ganz soft.. Fragen wie "Was hasst du?" setzen den Start für Diskussionen über die Probleme der Teens. Die Einlage mit dem "selbst gemachten" Animationsfilm verpasst dem ganzen noch den nötigen Humor, um zunächst gelassen an die Sache heran zu gehen.

Dann wird es spannend, als sich William das Selbstmordvideo einer Japanerin ansieht. Da kommen die ersten Eindrücke über seine wahre Person auf.
Während er sich im Chat immernoch nett und hilfsbereit gibt, versucht er dabei geschickt, die anderen 4 zu manipulieren.

Sei es nun die Karriere-manipulation von Eva's Rivalin, den Ratschlägen an Emily und Moe oder das Einreden auf Jimmy, die Antidepressiva wegzulassen.
Alles macht den Eindruck, William wolle ihnen helfen. Doch was er wirklich will ist, den Teens noch größere Probleme zu machen als vorher, um seine erfrischte Gier nach Gewalt und Leid zu befriedigen.

Als er auf einen merkwürdigen Chatroom stößt, indem viele Männer/Jungen einen kleinen Jungen fertig machen, bekommt er die Idee bzw. die Lust, seine Wut auf Jim zu lenken, da dieser den schwächsten Eindruck macht.
Nach einigen Besuchen dieses Raums, hat sich der kleine Junge offenbar das Leben genommen.

Und so nimmt William's kranke Fantasie seinen Lauf.
Er konfrontiert Jim mit seiner Vergangenheit, einer Version der Ereignisse die vermutlich nicht wahr sind, aber Jim enorm runterdrücken und ihm so die nötigen Trauer und Zweifel zu geben, um sich das Leben zu nehmen.

Mich hat dieser Film gepackt und durch und durch fasziniert.
Ich empfehle wirklich jedem, der sich für dieses Genre interessiert, diesen Film anzusehen.

mfg

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homosapiokokke

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich versteh eigentlich nicht, dass so ein tiefgründiger und zeitkritischer Film so schlecht bewertet wird.

In sich eine spannende Story, meiner Meinung nach sehr innovativ und genial umgesetzt. Die schauspielerische Leistung ist ebenfalls nicht zu bemängeln, die Wutausbrüche von William sowie Jims Psychoattacken wirken authentisch und manch eine Szene rührt sogar die Tränendrüse.

Mir hat der Filmstil an sich gefallen, die extravagante Modeauswahl, die Kontraste zwischen Real und Online, die Tönung der Aufnahmen, welche mich etwas an “Le fabuleux destin d’Amélie Poulain” erinnert.
Ich würde für diesen Film besser bewerten, da er unsere Zeit sehr gut anspricht und nicht nur die schönen Seiten des WorldWideWebs zeigt.
Der Film ist sehenswert!

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patcharisma

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Bewertung4.0Uninteressant

Die Japaner sind einfach schon ein schräges Volk: Dieser 24h-Simpson-Life-Style zwischen Ultra-Stress, Fukushima und blinder Technologie-Gläubigkeit bringt schlussendlich auch so eine visuelle Tokyosierung wie "Chatroom" hervor. Ja, richtig: "Chatroom" ist wirklich kein Film mehr, er ist einfach ein reines Produkt. Regisseur Hideo Nakata zeigte schon mit "Ringu" (1998; also dem Original-"Ring"-Film), wie sehr ihn die Verwischung der Grenzen zwischen irgendwelchen poshigen Geräten zur Interaktion und Psycho-Therapie-gläubiger Menschheit fasziniert, nur waren es damals noch klobige VHS-Kassetten. Am liebsten hätte er wohl, dass seine hübschen Teenies sich gleich einen Chip einpflanzen lassen, denn als Roboter funktioniert man einfach besser in der technologisierten Welt und sollten tatsächlich mal Gefühle aufkommen, hält die Pharma-Industrie bestimmt die richtigen Pillen (wie "Ritalin" etc.) bereit.

Liest man nicht zuvor auf dem Beipackzettel um was es geht, hat man jedenfalls eine volle Stunde kaum Ahnung, was hier eigentlich gespielt wird. Was visuell sehr schön und berückend aussieht, versetzt mit vielen halb-surrealen Szenen-Fragmenten (die immer raffiniert geswitcht werden) und alles irgendwie an die Pop-Art von Andy Warhol und das berühmte NY-Chelsea-Hotel erinnert, erschöpft zusehends dank permanenter Reizüberflutung und anhaltender Langeweile. Aaron Johnson's merkwürdige Charakter-Zeichnung (mit seiner J. K. Rowlings-Bestseller-Mutter im Deux-Pièce) hat ihn wohl selbst ziemlich verwirrt, denn so unentschlossen und gleichzeitig so grossgekotzt agieren sah man das Schauspiel-Jung-Talent bisher noch nicht. Ganz gegen Schluss entwickelt sich dann aus dem ganzen ermüdenden Farbenflash-Nonsense eine kaltschnäuzige S.O.S.-Menschen-Errettungs-Geschichte heraus, deren Zynismus einem beinahe erbleichen lässt. Nach dem Film hat man jedenfalls wirklich Lust, sämtlichen interaktiven Techno-Schrott wegzuwerfen und z.B. wieder mal sowas zu machen, wie sagen wir: Einen Waldspaziergang.

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bs88

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Bewertung6.5Ganz gut

Coole Ausgangsidee, vor allem die Visualisierung der virtuellen Welt und der Chaträume weiß absolut zu gefallen. Zudem hat man mit Aaron Johnson einen starken Hauptdarsteller gefunden. Aber bei mir wollte nie wirklich Spannung aufkommen, der weitere Verlauf der Handlung schon sehr bald vorhersehbar. Potential für einen wirklich guten Film ist durchaus vorhanden, wurde jedoch nur in Ansätzen genutzt.

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ihre-herrlichkeit

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Bewertung2.5Ärgerlich

Was für eine unrealistische Scheiße. Wer jemals in einem Chat war weiß, dass er nicht hauptsächlich aus überdurchschnittlich attraktiven Menschen der oberen Gesellschaftsschicht besteht, die mit ihren Problemen sofort hausieren gehen und sich nach zwei Kalenderweisheiten so beeinflussen lassen, dass sie ihr Leben auf den Kopf stellen. Kaum treffen sie sich, erzählen sie sich, was sie hassen und machen untereinander aus, Gewaltverbrechen auszuüben...WTF?
Der Macher dieses Films hat von Chats so viel Ahnung wie ein Erstsemestler von einer Dissertation und spricht nur besorgte Spießbürger mit seinem realitätsfernen Filmchen an, die dann für schärfere Internetkontrollen auf die Straße gehen und alles knebeln wollen, was eine Öffnung hat.

bedenklich? 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 6 Antworten

ihre-herrlichkeit

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Die Umsetzung war ja auch ganz nett mit den Räumen, aber damit hatte es sich auch schon. Allein die Dialoge waren zum facepalmen. Und selbstverständlich ist es lächerlich, wenn an Hoghschools nur angehende Models sind, aber da war dieser Film auch nicht viel besser. Gut, sie haben ein wenig Varianz reingebracht, indem sie einen Quotenschwarzen und eine hysterisch kichernde Tussi reingesetzt haben, aber das tun Highschool Filme auch.


ihre-herrlichkeit

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Tippfehler bitte gekonnt übersehen, ich bin noch nicht wach.


lieber_tee

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Bewertung5.0Geht so

Kulturpessimistischer „Das-Internet-ist-böse“ – Psychothriller, der seine interessante Cybermobbing – Thematik und clevere Chatroom - Visualisierung nur ansatzweise nutzt. Kein Klischee über das World Wide Web wird ausgelassen, die Probleme der Teenager sind arg dick aufgetragen und zu banal ist der Showdown.

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horro

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Bewertung6.0Ganz gut

Oh wie schön ... eine Gruppe von grosskotzig herumlabernden Social-Network adoleszenten Milchbubis und Schnepfen, die voll eins in die Fresse bekommen ... tut irgendwie gut zwischendurch ;) ... OK, vielleicht sollte ich jetzt meine Schadenfreude darüber nicht unbedingt in Form eines Kommentars auf einer Internet-Community ausleben ... ausserdem ist der Film hervorragend gemacht und das Thema brandaktuell. Faszinierend wird die Welt der Kommunikation und die Wege des Cyber-Kennenlernens und notabene auch des Cyber-Missverstehens in Bilder gefasst und packend aufgezeigt. Die Welten könnten unterschiedlicher nicht sein, scheu und ausgelaugt im Realen, eloquent und sozialer-Übermensch in der Künstlichen. Leider kommt die Geschichte nie über den Punkt der Verunsicherung hinaus und produziert kaum Handlung. Wenig schlüssig geht es in die traurige, frustierende Endphase, ohne Aussicht auf Lösungen. Faszinierend, wie ein Juckreiz mit eingebundenen Händen.

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guggenheim

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Macht mich aber schon irgendwie froh, dass es dir gut geht :)


patcharisma

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Hooro, haha... xD


felifee

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Soweit wie die vorgesehene Wertung von Moviepilot mit 9,5 würde ich zwar nicht gehen, aber 8 sind auf jeden Fall drin.
Mir hat der Film noch einmal auf wirklich erschreckende und zugleich faszinierende Art und Weise vor Augen geführt, wie weit man sich in Chatrooms verlieren kann und welche Gefahr sie vielleicht auch für den Einzelnen bergen mögen.
Die Visualisierung der verschiedenen Chaträume hat mir wirklich sehr gut gefallen.

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Arventus

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Bewertung5.5Geht so

Es dauert eine Weile bis man sich an das Setting von "Chatroom" gewöhnt, anfangs sind die Chat-Dialoge welche in fiktiven Räumen dargestellt werden schon leicht verwirrend.
Generell brauch der Film etwas länger um mal so etwas wie Spannung oder Emotionen zu erzeugen, in der zweiten Hälfte nimmt er dann aber endlich ein bischen an Fahrt auf und versucht zu zeigen wie gefährlich doch das Internet ist, speziell für depressive Jugendliche.
Das ist ja auch alles nicht verkehrt, bloß ist das jetzt nicht gerade eine neue Erkenntnis.

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Marie Krolock

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Bewertung7.0Sehenswert

Vielleicht bin ich noch nicht so abgebrüht wie andere, die "Chatroom" als nichts Besonderes ansehen. Dass, was die Kinder und Jugendlichen im Netz besprechen, geht mir nahe. Auch die " Selbstmordzimmer" oder die Videos - furchtbar. Mir standen zum Teil wirklich die Haare zu Berge. Besonders gut hat mir die Visualisierung der Chaträume gefallen, tolle Idee, macht die Geschichte griffiger - wobei ich zum Anfang etwas verwirrt war, wo sich diese Jugendlichen so rumtreiben.
Aaron Johnson, der mir in Nowhere Boy so richtig gut gefiel, ist diesmal auf der bösen Seite - und bringt das auch eindringlich rüber. Ganz schön wandlungsfähig, der Kerl. Werde ich weiter im Auge behalten.

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horro

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Ging mir gerade eben fast gleich!


Marie Krolock

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Wir nähern uns wieder an! ;)


vuvuzela

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Bewertung4.0Uninteressant

Der Film ist genau so bescheuert wie die meisten Chatter, irgendwie passt es dann wieder. Ich fand ihn aber insgesamt zu unglaubwürdig, passte alles nicht so ganz zusammen.

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vnfr33

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Bewertung0.0Hassfilm

Der Film ist mit 100%iger Sicherheit nicht nur eine Ansammlung irgendwelcher Klischeés. Lasst euch das von jemandem gesagt sein, der wegen sowas einige Zeit in einer psychiatrischen Einrichtung verbracht hat. Ich dachte zeitweilig, die haben mein Leben verfilmt und mein Wunschende eingefuegt. Der, der sich das ausgedacht hat, hat sich auf jeden Fall intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Die Interaktion von William mit seinen Eltern und seiner Umgebung, seine Verhaltensweisen und die Projektion des Selbsthasses auf andere Individuen spiegeln sehr gut ein Krankheitsbild wieder, dass hier wohl einige als Klischeés abtun. Dabei sollte man aber nicht vergessen, dass nicht der Computer der Indikator dafuer ist und das wird auch im Film deutlich. Auch wenn der Film "Chatroom" heißt.

Ich hasse den Film dafuer das er mir aufzeigt, dass ich mit meinem "Problem" nicht mal ein Alleinstellungsmerkmal habe. 0 Punkte, aber eigentlich auch 10..

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Sanylein

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich finde die Story interessant kannte diese aber schon und zwar viel detalierter und deswegen war ich etwas enttäuscht (trotzdem ist der Film gut genug). Die Chat-Szenen werden wunderbar umgesetzt, und die Schauspieler sind klasse gewählt.

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LostBen

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Bewertung6.0Ganz gut

Das Internet ist toll visualisiert und die Schauspieler spielen klasse. Die Story jedoch wirkt zu gezwungen mahnend und ist voller Klischees, was wohl an der Theatervorlage liegt.

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Cabuflé

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Bewertung4.0Uninteressant

Gut besetzt und durchaus ansehnlich fotografiert erzählt "Chatroom" eine derart blöde, klischeebeladene und sogar in ihren Klischees noch veraltete Geschichte, dass am Ende nur ein höchst schaler Geschmack und Ärger über die vergeudete Zeit zurückbleiben. Hideo Nakata, was ist da schiefgelaufen?

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annaberlin

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was kuckst du auch fürn scheiss....lies doch lieber mal wieder ein gutes buch! geh spazieren! spiel ein spiel!


Cabuflé

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Ich bin da vor Monaten auf dem FFF arglos reingerannt, weil der Regisseur immerhin mindestens einen modernen Klassiker inszeniert hat und ein paar geschmacksbefreite Nerds im F3-Forum euphorische Kritiken veröffentlicht hatten. Am nächsten Tag bin ich auch noch in "Amer" geraten, der leider kein "Neo-Giallo" wie angekündigt war, sondern eher "Meta-Giallo" fürs Aufbauseminar "Medientheorie und Genderstudies". Für "Rubber" hab ich dann keine Karten mehr bekommen... Meiner subjektiven Erfahrung nach das enttäuschendste FFF meines Lebens, das "Enter the Void" noch gerade so rausgerissen hat. Das hat dich jetzt sicher alles nicht interessiert, musste aber endlich mal raus, selber schuld, was fragst du auch?

Im übrigen lese ich gerade ein sehr gutes Buch! "Ende Gut" von Sybille Berg. Höchst empfehlenswert!


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