Cloud Atlas - Alles ist verbunden

Cloud Atlas (2012), DE/HK/SG/US Laufzeit 172 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Drama, Thriller, Kinostart 15.11.2012


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6.5
Kritiker
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7.2
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von Tom Tykwer und Andy Wachowski, mit Tom Hanks und Hugo Weaving

Cloud Atlas ist die Verfilmung des Bestsellers Der Wolkenatlas von David Mitchell durch Tom Tykwer und die Wachowskis. Auf sechs miteinander verwobenen Zeitebenen suchen Menschen nach ihrem Schicksal.

In Cloud Atlas werden sechs Geschichten miteinander verwoben, die zwar mit einer Zeitspanne von 1850 bis in die ferne Zukunft ca. 1000 Jahre umspannen, aber trotzdem miteinander in Verbindung stehen.

Der Notar Adam Ewing (Jim Sturgess) lernt 1850 mit einem Schiff die Ureinwohner des Südpazifik und ihre Unterdrückung kennen. Der junge Musiker Robert Forbisher (Ben Whishaw) arbeitet 1931 an seinem Wolkenatlas-Sextett und wird dabei von Ewings Tagebuch inspiriert. Die Journalistin Luisa Rey (Halle Berry) ermittelt 1975 über eine vertuschte Fehlkonstruktion beim Bau eines Atomkraftwerks und erfährt dabei auch von Forbisher. Der Verleger Timothy Cavendish (Jim Broadbent), der Luisa Reys Geschichte veröffentlichen will, wird in der Gegenwart irrtümlich in ein Altenheim eingewiesen. In der nahen Zukunft kämpft die junge Replikantin Sonmi-451 (Doona Bae), deren Lieblingsfilm die Verfilmung von Cavendishs Lebensgeschichte ist, für die Anerkennung ihrer Menschlichkeit. Schließlich spielt eine Episode in ferner Zukunft, in der die menschliche Zivilisation weitgehend wieder auf den Stand der Steinzeit zurückgefallen ist. Nur ein Hologramm mit den Aufzeichnungen Sonmis kündet von der lange vergangenen Zeit.

Hintergrund & Infos zu Cloud Atlas
Cloud Atlas basiert auf dem internationalen Besteller-Roman Der Wolkenatlas von David Mit­chell. Obwohl Cloud Atlas mit internationalen Stars besetzt ist und von den Wachowski-Geschwistern Lana Wachowski und Andy Wachowski gedreht wurde, ist Co-Regisseur Tom Tykwer nicht die einzige deutsche Beteiligung. Der Film wurde von X-Filme Creative Pool (einer Tochtergesellschaft der X-Filme) produziert und im Filmstudio Babelsberg gedreht. Hierdurch konnte der Film auch mit insgesamt knapp 10 Mio Euro von deutschen Filmförderungen unterstützt werden.

Um bei dem Regiedreigespann nicht durcheinander zu kommen, wurden die einzelnen Episoden durch zwei völlig unterschiedliche Produktionsteams realisiert, die neben Deutschland auch in Spanien und Schottland drehten. Der dabei nicht zu vermeidende Unterschied im Stil ist dabei Programm. Schließlich ist auch in der Romanvorlage jede Episode in einem anderen Stil geschrieben. (ST)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Cloud Atlas - Alles ist verbunden
Genre
Endzeitfilm, Drama, Mysterythriller, Science Fiction-Film, Utopie & Dystopie
Zeit
19. Jahrhundert, 1936, 1970er Jahre, 1973, 20. Jahrhundert, 2012, 22. Jahrhundert, Gegenwart, Nahe Zukunft, Vergangenheit, Zukunft, Zukunft und Vergangenheit
Ort
Raumschiff, Schiff
Handlung
Atomkraftwerk, Atomwissenschaftler, Buch, Dystopie, Déjà-vu, Ehebruch, Ende der Menschheit, Entscheidung, Fast Food Restaurant, Freiheit, Gut und Böse, Hotel, Journalismus, Journalistin, Jude, Kannibale, Kannibalismus, Kapitän, Kellnerin, Klassische Musik, Klavier, Klon, Komponieren, Komponist, Lied, Menschliches Zusammenleben, Menschlichkeit, Moral, Mord, Post-Apokalypse, Roman, Schicksal, Schlechtes Gewissen, Segelboot, Sklave, Sklavenhandel, Sklaverei, Unmenschlichkeit, Utopie, Verleger
Stimmung
Berührend, Eigenwillig, Geistreich
Zielgruppe
Pärchenfilm
Tag
Episodenfilm, Literaturverfilmung
Verleiher
Warner Bros./X-Verleih
Produktionsfirma
A Company Filmproduktionsgesellschaft, ARD Degeto Film, Anarchos Pictures, Ascension Pictures, Five Drops, Media Asia Group, X-Filme Creative Pool

Kommentare (404) — Film: Cloud Atlas - Alles ist verbunden


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Kai_Asmus

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich kämpfe heute noch mit "Cloud Atlas"! Ich sehe die Zusammenhänge einfach nicht. Optisch ist der Film, Wachowski typisch, ein Fest. Die Handlung an sich, erklärt sich mir aber nicht. Und ich strenge mich wirklich an! Der eine Mensch auf dem Kutter ist also mit dem Mann aus der Zukunft, der sehr seltsam redet, verbunden. Die Frage ist nur, wo?

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martin.voggenberger

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Salat, als mittlerweile langjährig praktizierender Buddhist maße ich mir tatsächlich an, u.a. auf Buddhismus basierende, westlich-verwässerte "Intersein" Eso-Märchen wie sie in diesem Machwerk vertreten werden, von der konkreten buddhistischen Lehre zu trennen. Desweiteren unterscheidet sich das buddhistische Konzept der Wiedererscheinung klarerweise massiv vom hinduistischen Konzept der Wiedererscheinung. Wer beides in einen Korb wirft, bezeugt höchstens daß er keine Ahnung hat - um deine Terminologie zu verwenden. Daher wäre es an der Zeit für dich, still zu werden und mich mit deinen egomanisch-religiösen Befindlichkeiten hier nicht mehr weiter zu belästigen.


Kai_Asmus

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Hey, da habe ich einen Schütttelreim!

Du bist Buddhist! :-)


martin.voggenberger

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Es kann ja sein, daß sich all die Anstrengung, welche hier vom Zuseher gekünstelt abverlangt wird, letztendlich doch irgendwie lohnt. Doch wozu das alles? Für eine von Grund auf dämlich-esoterisch-verquarkte Message. Selten habe ich mich derart gelangweilt, selten sah ich mehr schlecht als recht agierende Schauspieler ausschließlich als Schauspieler in unzählig bescheuerten Masken, anstatt auf Ebene der intendierten Charaktere wie Story. Kein Sog. Keine Verklärung. Ich sehe nur einen Film. Als Fakt. Ein Anti-Film. Genau dafür gibt es einen halben Punkt.

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MisterSklave777

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Das Menschen- Epos der letzten Jahre. Gut gespielt, tolle Geschichte, ein Film, der lange Nachwirkt. Großes Kino!

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Fu-Jay

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Hey, Cloud Atlas! Tu mal nicht so esoterisch! Du bist auch ohne deine pseudo-deepe Philosophie genauso wuchtig!

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mrfranky

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Bewertung10.0Herausragend

Ich war wie benebelt als ich aus dem Kino kam.
WOW,Meisterwerk.
Story,Schauspieler,Kamera, und dann diese Musik.Dafür wurde das Kino erfunden und er war eindeutig zu kurz,hätte noch ne Stunde länger sein können.

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3-apes

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Hab nicht alles verstanden - war aber auch gar nicht so wichtig. Ich ließ mich einfach entspannt berieseln von den Geschichten, und das war wunderschön. Ein Film der anscheinend einiges in der Hinterhand hat, ich wollte auch zuerst das Buch lesen, aber die DVD war auch schon da, und da dacht ich mir, ,ach egal...´
Der Film ist klasse, ich fand ihn toll obwohl ich das meiste nicht kapiert hab. Wenn man die ganze Zeit angestrengt sucht, könnte man einiges übersehen und am Ende vielleicht enttäuscht sein ... sollte man nicht machen. Einfach berieseln lassen von der Bilderflut...

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Easy-C

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich fand Cloud Atlas einfach großartig. Diese verworren erzählten Geschichten sind einfach spannend und zogen mich in ihren Bann. Der Gedanke, dass alles irgendwie zusammen hängt ist einfach genial, fast schon philosophisch. So unterschiedlich die unterschiedlichen Handlungsstränge auch waren, so unterschiedliche Stimmungen haben sie verbreitet. An einigen Stellen konnte man lachen, bei anderen ist man vor Spannung erstarrt, manchmal gabs Action und immer dann immer wieder plotübergreifende Aha-Momente, die den Film letzendlich schlüssig machten.
Dazu das geniale Masken- und Kostümdesign, atemberaubende, große Bilder und die verschiedenen Settings machen den Film zu einem Pflichttitel, den man gesehen haben sollte. Großes Kino mit einer Botschaft, die zum Nachdenken anregt, absolute Klasse!

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JokerReviews

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Bewertung9.0Herausragend

Meine Güte was für ein Film! Cloud Atlas gilt als der teuerste deutsche Film aller Zeiten, wobei ich mich immer ein bisschen dagegen wehre einen Film "deutsch" zu nennen wenn er ausschließlich mit internationalen Stars gedreht wurde. Ein deutscher Film wird für mich auf deutsch gedreht mit deutschen Darstellern. Deswegen find ich es schon frech diesen Film als "deutschen Film" zu bezeichnen. Die einzigen deutschen Darsteller hier sind Götz Otto in einer 10 Minuten Rolle und Katy Karenbauer in einer 2 minütigen Komparsenrolle. Ansonsten stehen hier Tom Hanks, Halle Berry, Hugo Weaving, Ben Winshaw, Hugh Grant und viele mehr im Vordergrund.

Cloud Atlas ist ein Film, den es so in der Art noch nicht gab. Der Film spielt in ganzen 7 Zeitepochen und alle 10-15 Minuten wird gewechselt von Vergangenheit in die Gegenwart von der Gegenwart in die Zukunft von der Zukunft in die weite Zukunft und dann wieder zurück in die bspw. 70er. Das Kuriose dabei ist, dass praktisch jeder Schauspieler in jeder Zeitepoche mitspielt. Nur in komplett unterschiedlichen Rollen. So kommt es bspw. vor dass ein Mann in einer Zeitepoche eine Frau spielt oder eine Frau ein Mann oder eine Asiatin eine Europäerin und umgekehrt. Auch junge Darsteller können hier alte Opas aber auch junge Burschen spielen. Über die Verbindung der einzelnen Geschichten lässt sich erst später ein Zusammenhang ziehen. Der Film geht immerhin 3 Stunden und da hat man genügend Zeit viel aufzubauen. Allerdings bleibt auch vieles beim Zuschauer, wie er einiges interpretiert UND was genau nun die Zusammenhänge der Geschichten sind. Leider fehlt dem Film so ein bisschen die künstlerische Vielfalt eines "The Fountain". Doch das ist auch mein einziger Kritikpunkt am Inhalt des Films.

Großes Lob muss man hier an die Maskenarbeit geben. Bei manchen Darstellern konnte ich es einfach nicht fassen, dass sie vom ein und den selben Schauspieler gespielt wurden. Hugh Grant als kannibalischen Indianer hätte ich bspw nicht erkannt. Tom Hanks beweist hier erneut warum er einer der besten Schauspieler aller Zeiten ist, denn so facettenreich hat man ihn noch nie gesehen, er spricht sogar einige verschiedene Akzente. Nur über die FSK kann ich einfach nur den Kopf schütteln. Der Film ist für mich ein klares FSK 16 da er teilweise sehr blutig und brutal ist. Hier werden Kehlen in Nahaufnahmen aufgeschlitzt, Halsschlagaderm zum platzen gebracht und teilweise spritzendes Blut gezeigt. Diesen Film ab 12 Jahren freizugeben ist für mich unverantwortlich.

Fazit : Cloud Atlas ist für mich ein großartiges und sehr vielschichtiges Meisterwerk mit toller Regiearbeit von Tom Tykwer und den Wachowski Brüdern und tollen Darstellern in ihren ungewöhnlichsten Rollen. Zudem ist praktisch jedes Filmgenre hier vertreten! Vom süßen Humor bis hin zum erotischen Drama weiter zum erschreckenden Blutbad. Ich war schwer begeistert und die 3 Stunden fühlten sich an wie 90 Minuten.

9/10

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Robert_Frobisher

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich habe das Buch gelesen, bevor ich den Film sah (Für alle die es nicht wussten: der Film basiert auf David Mitchells Cloud Atlas). Es war kein einfaches Buch, es verlangte Geduld und Aufmerksamkeit. Belohnung dafür, waren tiefe und inspirierende Gedanken, die sich mit dem Leben und der grossen Frage nach dem Sein auseinandersetzen.
Ein Buch bietet viel mehr Platz für Erklärungen, Ergänzungen und Anstösse. Der Autor hat alle Zeit der Welt seine Geschichte vor dem Lesenden abzuwickeln und neu zusammen zu setzen. Man kann das Lesen auch jederzeit unterbrechen, um sich wieder Klarheit zu verschaffen, was bei mir oft der Fall war.
Sich zu getrauen, ein solch komplexes Buch zu verfilmen, verdient aus meiner Sicht bereits ein grosses Lob. Ein noch viel grösseres Lob verdient sich der Film mit seiner Umsetzung. Die Handlung orientiert sich exzellent am Buch. Die Effekte, das Make-up und die gesamte Inszenierung sind makellos. Die Dialoge prägnant und durchdacht. Und auch der gesamte Aufbau ist klug umgesetzt. Es ist fantastisch, wieder mal ein Film sehen zu können, der nicht auf 90 Minuten und den Tiefgang einer Pfütze zusammengekürzt wurde. Cloud Atlas nimmt sich Zeit. Zeit welche für jeden Zuschauer, meiner Meinung nach, absolut sinnvoll investiert ist.

Der Film ist keine flache Unterhaltung und deswegen auch nicht für jeden geeignet. Er sprengt konventionelle Grenzen und wagt Neues.
Für mich persönlich ist genau das, nur ein weiterer Grund den Film zu loben!

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Sommergirl

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Bewertung4.5Uninteressant

Wow was hatte ich für Erwartungen.... habe mit ineinander verknüpften Geschichten gerechnet (das was der Trailer an Erwartung so geschürt hat), sowas wie Seelenverwandschaft durch die Jahrtausende, aber es war mehr eine Art zufällige Begegnung, ein Hick-Hack durch die Epochen ohne nennenswerten Zusammenhang, und dann diese "ver-asiatisierten" (fürchterliches Make-up) Darsteller oder Figuren die keinen Sinn ergeben wie dieser "fiese Dämon mit Hut" der Tom Hanks immer wieder Mist einflüstert ..... alles in allem total verkrampfte Angelegenheit ohne brauchbaren roten Faden, durchzuhalten war ein Krampf... schade dass erst gegen Ende etwas Leben in die Story kommt.... tja, ich war enttäuscht!

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Popelspecht

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Bewertung4.5Uninteressant

Ganz nettes Actionkino für geduldige Menschen ohne Aufmerksamkeitsprobleme, aber nicht im Geringsten so clever, wie er sich darstellt. Hab' ihn zweimal geguckt, und das war einmal zuviel, denn da ist nichts außer der glatten Oberfläche, welche lediglich ein kleines bisschen zerpuzzelt wurde.
Ich war jedenfalls grandios enttäuscht, und in Zukunft werde ich um Filme, die irgendwas mit den Wachowskis zu tun haben, einen großen Bogen machen.

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Jackieboy

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Bewertung9.5Herausragend

Die Grenze zwischen Mögen und Nicht mögen ist ein schmaler Grad.
Zumindest scheint diese, zum Teil geklaute, zum Teil tiefsinnige und zum kleinen Teil fundierte These, was Zuschauer von Cloud Atlas betrifft, der Wahrheit zu entsprechen. Was mich betrifft, muss ich ganz ohne Zweifel meine aufrichtige Begeisterung aussprechen, Yeah.
Cloud Atlas:
- Unkonventionell - Tiefsinnig - kein typisches Mainstreamgedöhns - und was am wichtigste ist: Polarisierend & Intelligent.
Wir haben hier keinen typische, bekannte oder lineare Handlung. Wir haben hier etwas famos verworrenes ohne klar erscheinende Popcornunterhaltungsstrukturen. Wir haben hier wahre Kunst vorliegen. Abstrakte Kunst, wohlgemerkt. Und Kunst schafft... nunja, Gegensätze. Besonders abstrakte Kunst, sagte man mir. Aber darauf will ich überhaupt nicht hinaus. Ich will nur sagen, dass hier eine einfache Botschaft (alles was wir tun, hat Konsequenzen auf alles und jeden) hinter einer verstrickten, genialen Story versteckt wurde, und das verdammt gut.
Zum Film selbst lässt sich wohl nur noch eine Inhaltsangabe oder bestenfalls eine kleine Grundhandlungsaussprache aussprechen, oha: Sechs Geschichten, alle an jenen und jenen Stellen situationstechnisch überschneidend/gleichgeschehendpassierend, ich weiß, ich weiß (höhö, Insider).
Für proletarische Banausen, oberflächliche Banausen, fantasielose Banausen und alle jene, die sich frühmorgens Banause schimpfen, ist dieses Stück moderne Kunst nicht zu empfehlen. Alle anderen mögen grinsend dem Sonnenuntergang entgegen lächeln und sich an Cloud Atlas riesig schön einen aberfreuen.

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Jackieboy

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Nein, im Ernst, letzters nehm ich zurück.
Mir ist klar, dass sich hier supketive Ansichten duellieren werden, wie... keine Ahnung.
Es ist doch wie mit dem Alkohol: Der eine mag ihn, der andere hasst ihn, der andere kann ihn ganz gut leiden.


Popelspecht

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Hat mich nur interessiert. Hab' mir Cloud Atlas zweimal angesehen (mit 'ner Woche Pause zwischen), war beide Male derselbe öde Film ohne wirkliche Tiefe für mich. Was verstehe ich da nicht?


manuel.luger.3

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Bewertung2.5Ärgerlich

Was soll ma da sagen, meine Enttäuschung ist kaum in Worte zu fassen, aber ich versuchs trotzdem. Ich weiß jetzt warum ich den Film so lange im Regal stehen gelassen hab. Der Film beginnt und ich denk mir am Anfang schon, das kann ja nur besser werden, ich wollte nach 90 Minuten aufgeben habs aber schlussendlich mit viel Überwindung durchgestanden. Cloud Atlas ist einfach mega langweilig und dauert mindestens eine Stunde zu lange. Alleine der Titel "Alles ist verbunden" bringt mich schon in Rage. Es gibt hier 6 Geschichten von denen mich nur eine einzige unterhalten hat und das war der Ausbruch dieser alten Säcke aus dem Altersheim, denn der war wenigstens lustig, warum man aber Hugo Weaving zur Frau umfunktioniert hat hab ich zwar nicht ganz verstanden., aber egal. Was ganz besonders schlimm ist, das ist diese grottenschlechte SciFi - Asia story, einfach nur dämlich. Der ganze Film wird von Anfang an bis zum Schluss von unerträglicher, langweiliger und theatralischer Musik begleitet was dem Film nicht gerade gut tut. Ich habe dennoch einige Sympathiepunkte für die Darsteller, insbesondere Tom Hanks und Halle Berry springen lassen, wer gar nicht ging war Hugh Grant ich hasse diesen Typen, einfach ein unsympathisches Arsc******....!!! Es gab aber auch durchaus einige Landschafstbilder und brutale Szenen und eben die Alten Säcke für die ich auch noch Punkte springen lassen kann...
Mein Fazit: Niiiiee mehr wieder...
Mein Tipp: Wenn möglich nicht anschauen...

Punkt..!!!

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manuel.luger.3

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Es gibt sicher Liebhaber dieses Films, das ist zwar deren gutes Recht, verstehen tu ichs dennoch nicht.


twentyfour

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Tu ich nicht. Deiner Bewertung glaub ich jedes Wort.


Troublemaker69

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Bewertung5.5Geht so

Ein Film, der mich persönlich nicht so ganz überzeugen konnte: Zwar gibt es einen tollen Cast und auch sehr gute Ansätze, aber im Endeffekt erzählt Cloud Atlas lediglich die Geschichte des unerwähnten.
Dinge werden einfach nicht gezeigt und werden dann als besonders anspruchsvoll dargelegt...Die selbe Technik verwendete Christopher Nolan leider auch bei Inception. Für mich ist das einfach nur ein mieser Trick, dem Zuschauer etwas als anspruchsvoll zu verkaufen.
Zudem finde ich zieht sich Cloud Atlas sehr und wird in der letzten halben Stunde schon fast zur Qual.

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TheMarvelFan

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Bewertung9.0Herausragend

Ein (fast) perfekter Film von Tom Tykwer und den Wachowski Geschwistern. Das Konzept ist mal was anderes, so wird der Film auch über seine fast 3 Stunden laufzeit nie langweilig, da die einzelnen Geschichten in den jeweiligen "Epochen" (19. Jhd, Anfang 20. Jhd, ende 20. Jhd, "Jetzt, mitte 22. Jhd und eine nicht genau gennante Epoche, genannt 106. Winter nach dem Untergang) sehr abwechslungsreich sind aber immer wieder Parallelen aufweisen. Daher ja auch der untertitel Alles ist verbunden. Einen Punkt muss ich leider abziehen, da ausgerechnet die Geschichte in der heutigen Zeit oft unlogisch ist und teilweise fast schon wie eine Komödie rüberkommt. Abgesehen davon ein Meisterwerk!

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heikschn

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Bewertung7.5Sehenswert

Hatte seit Matrix Reloaded keien Wachowski-Film mehr gesehen, der mir gefiel. Entsprechend skeptisch war ich beim Cloud Atlas und wurde mehr als positiv überrascht. Obwohl hier diverste Spielformen des Kinos bedient werden, funktionieren die einzelnen Zeitebenen nicht nur für sich, sondern fügt sich auch alles gut zusammen. Die Geschichte ist interessant, spannend und unterhaltend zugleich. Die Figuren sind gut herausgearbeitet und klasse besetzt. Jetzt kann Jupiter Ascending kommen.

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Becci-Fandorin

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Meisterwerk.
Ich bin völlig unvoreingenommen an diesen Film heran gegangen, da ich ihn nicht kannte, geschweige denn bisher irgendetwas davon gehört hatte.
Er hat mich völlig von den Socken gehauen! Wenn man mich fragt was mir am besten gefallen hat, dann muss ich antworten: "Einfach alles!"
Er gehört jetzt zu meinen absoluten Lieblingsfilmen. Die Botschaft welche dieser Film vermittelt, hat mich zutiefst berührt. Ich war noch lange nach dem Ende sehr bewegt und so ging es mir schon lange nicht mehr.
Grandiose Bilder, tiefe Emotionen, perfekt platzierte kleine Momente die den Zuschauer erschüttern und ergreifen und das große ganze Bild erkennen lassen.

Natürlich polarisiert dieser Film. Man kann nicht erwarten, dass jeder den gleichen Geschmack hat und nicht jedem steht der Sinn nach Filmen dieser Art. Man muss tief eintauchen und sich darauf einlassen wollen, dann wird man ganz sicher nicht enttäuscht.

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textar

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Sehr ineressant ... wie kann man solchem billigen + oberflächlichen Kunstkitsch "tiefe Emotionen" andichten?

Äähh ... welche Botschaft bitte? ("Die Botschaft welche dieser Film vermittelt, hat mich zutiefst berührt.")


Becci-Fandorin

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Wie ich in meiner Kritik zu diesem Film bereits schrieb, gehen die Meinungen zu "Cloud Atlas" weit auseinander. Die Geschmäcker sind verschieden. Jeder Mensch hat ein anderes Kunstverständnis. Was für mich Kunst ist, ist für Andere vielleicht nur Schrott. Das heißt nicht, dass ich kein Kunstverständnis habe und nur weil du den Film nicht magst, würde ich niemals so weit gehen, dir dein Kunstverständnis abzusprechen. Unsere Geschmäcker und Meinungen unterscheiden sich einfach nur. :-)
Natürlich könnte ich fragen, wie man bei einem solch wertvollen Meisterwerk die eindeutige Botschaft nicht erkennen kann, aber solch destruktive Aussagen liegen mir fern. Ich bin ein sehr toleranter Mensch.
Ich diskutiere nicht über Filme, ich genieße sie oder eben nicht.
Das ist der Grund warum ich die Meinungen anderer User zu Filmen nicht kommentiere. Ich akzeptiere sie. Mitunter helfen sie mir, mich zu entscheiden ob ich mir einen Film ansehen sollte oder nicht. Natürlich besteht auch bei einer super Kritik die Gefahr, dass mir der Film trotzdem nicht gefällt. Sei's drum.
Filme sollen Spaß machen, sie sollen unterhalten. Man sollte keine Wissenschaft daraus machen.
In diesem Sinne wünsche ich dir noch einen schönen Tag und stets viel Spaß beim Filme schauen. ;-)


sachsenkrieger

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Bewertung9.5Herausragend

"Es gibt nur ein Gesetz, das alle Menschen verbindet. Ein oberstes Prinzip nur, das für alle Beziehungen auf Gottes grüner Erde gilt: Es wandeln die Schwachen den Starken in den Rachen!"

Achtung: Kommentar kann Spuren von Spoilern enthalten!

Habe den Film gesehen, für relativ schwach befunden, das Hörbuch gehört, als Meisterwerk erlebt, den Film nochmal gesehen ..... und musste feststellen, das auch dieser für mich ein Meisterwerk ist. Zu Kritikern, zu denen wir ja ironischerweise auch irgendwie zählen, sagte Mr. Cavendish im Film auch etwas, vielleicht nicht zufällig von den Regisseuren "eingepflegt":

"Was ist ein Kritiker, wenn nicht jemand, der zu schnell liest, zu arrogant und ohne Weisheit?"

Seltsam eigentlich, das wir uns oft von Kritiken und Kritikern beeinflussen lassen, oder so tun, als wären wir selbst welche, oder? Menschen, die selbst vielleicht noch nie etwas erschaffen haben, sich aber berufen fühlen, das zu bewerten, was andere erschufen.

Der Film ist nicht annähernd in der Lage, die Komplexität und Genialität des Buchs wiederzugeben. Trotzdem ist er für mich immer noch ein Meisterwerk, das man bei entsprechender Geisteshaltung, Konzentration oder mit etwas Vorwissen durchaus als solches erkennen kann, was bei mir ja auch eines zweiten Anlaufs bedurfte.

Es ist eine Reise, eine Reise einzelner Menschen, die stellvertretend für alle stehen, durch die Geschichte der Menschheit, deren einzelne Elemente sich letztendlich nicht trennen lassen und alles miteinander verbinden. Tut mir leid, aber besser kann ich es mit meinem schwach ausgeprägten Wortschatz nicht ausdrücken. Wenn man unvoreingenommen an diesen Film herangeht, hat man die besten Chancen auf einen erstaunlichen Filmabend.

Es gibt soviele Anspielungen (im Buch zehnmal mehr), das man beim zehnten Sehen noch neue entdecken kann. Nehmen wir nur den Kannibalismus, mit dem die Menschheitsgeschichte begann und auch wieder endete. Aufstieg, Niedergang und Neubeginn der Menschheit wird im Buch durch die etwas andere Erzählweise noch deutlicher hervorgehoben, ist aber auch im Film erlebbar dargestellt.

Deutliche Schwächen zeigt der Film in keiner Sequenz, alle Schauspieler bieten eine hervorragende Vorstellung. Spektakuläre Tricks oder rasante Kamerafahrten gibt es so gut wie keine, denn die Kamera ist zu sehr damit beschäftigt, das Minenspiel der Darsteller einzufangen, ihre Sorgen, Arroganz, Nöte, ihre Gerissenheit, ihre Zerissenheit. Die Augen sprechen hier wahre Bände, denn diese sind bekanntlich der Spiegel der Seele. In ihnen zeigt sich auch das wahre Wesen des Menschen.

P.S.: Einzige Ausnahme von dieser Regel bleibt Tom Hanks, der nicht umsonst beide Seiten spielen darf und eindrucksvoll untermauert, das er einer der emotionalsten und größten Schauspieler aller Zeiten ist. So, jetzt habe ich aber auch mal einen halben Roman hier getextet und fast gar nicht gespoilert.

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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textar

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Klassisches Totschlag-Argument ohne jeglichen Beleg: "Was ist ein Kritiker, wenn nicht jemand, der zu schnell liest, zu arrogant und ohne Weisheit?"


sachsenkrieger

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Jetzt halte ich mir schon einmal selbst den Spiegel vor und werde dafür auch noch kritisiert? Wenn du weiter suchst, findest du wahrscheinlich in meinen Kommentaren hunderte von sogenannten Totschlag-Argumenten. Dieses Wort zählt übrigens zu den Killer-Phrasen, auch eine brandgefährliche Spezies. Immerhin enthält dieses Argument mehr Worte als manch ein Kommentar hier bei MP? Ups, da ist wieder dieser Spiegel ;-) :-)


Captain_Haddock

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Es ist eines der größenwahnsinnigsten Filmprojekte aller Zeiten. Eine Adaption des Buches „Der Wolkenatlas“ des britischen Schriftstellers David Mitchell, welches wegen seiner Monumentalität und komplizierten Konstruktion eigentlich als unverfilmbar galt und somit eine perfekte Herausforderung für die gleich drei Regisseure darstellte: Der Deutsche Tom Tykwer ist seit dem Erfolg seiner Patrick-Süskind-Adaption „Das Parfüm“ geradezu prädestiniert für unverfilmbare Romane, während die Wachowsky-Geschwister sich schon mit ihrer „Matrix“-Trilogie als Spezialisten für Größenwahnsinniges präsentiert haben. Um die 120 Millionen Dollar hat der Spaß gekostet, gestellt hauptsächlich von der deutschen Filmförderung, was ihn zum teuersten deutschen Film aller Zeiten macht. Der Cast, angeführt von Tom Hanks und Halle Berry über Hugh Grant und Susan Sarandon bis hin zu Jim Broadbent und Hugo Weaving, von denen jeder auch noch um die fünf verschiedenen Rollen spielt, ist fantastisch. Genretechnisch lässt sich der Film so wenig festlegen wie kein anderer, wandert ständig zwischen Romanze, Thriller, Komödie, Sozialdrama, Historienfilm, Science-Fiction und und und…
Wie funktioniert das überhaupt? Etwas durchwachsen. Der Film ist, gelinde gesagt, verwirrend. Er erzählt nicht weniger als sechs Geschichten, die über 500 Jahre verteilt sind. Doch während im Buch die sechs Geschichten wenigstens schön ordentlich hintereinander erzählt werden, haben sich die Regisseure entschlossen, diese Struktur sogar noch zu verkomplizieren und wild durcheinander zu montieren. Nicht gerade die beste Taktik, ein so kompliziertes Werk dem breiten Publikum schmackhaft zu machen. Und diese Geschichten sollen angeblich auch inhaltlich irgendwie miteinander verbunden sein! Das kompliziert zu nennen wäre untertrieben. Und obwohl der Film mit annähernd drei Stunden deutliche Überlänge aufweist, gelingt es den Machern nicht immer, die Verbindung zwischen den sechs Geschichten kenntlich zu machen. Ich will es wenigstens versuchen (spoiler included):
Ein junger amerikanischer Anwalt freundet sich mit einem entlaufenen Sklaven an und bekommt die Bosheit der „überlegenen weißen Rasse“ am eigenen Leib zu spüren (diese kleine Episode ist übrigens um einiges erschütternder und eindringlicher als der ganze „12 Years A Slave“). Dessen Tagebücher liest 80 Jahre später ein junger britischer Komponist, dem seine Homosexualität zum Verhängnis wird. 40 Jahre danach erzählt der Freund des mittlerweile verstorbenen Komponisten, ein Wissenschaftler, der Journalistin Halle Berry von einem großangelegten Wirtschafts- und Energieskandal, welchen diese publik macht und ein Buch darüber schreibt, das in unserer Zeit einem pleite gegangenen Verleger zu neuem wirtschaftlichen Aufschwung verhilft; er schreibt seine Lebensgeschichte um die Gefangenschaft und den Ausbruch aus einem tyrannisch geführten Altersheim auf, dieses Buch wird verfilmt, der Film wiederum inspiriert im Seoul des 22. Jahrhunderts eine geklonte Kellnerin, sozusagen eine Sophie Scholl der Zukunft, dem Widerstand gegen eine Art kapitalistisch-sozialistische Diktatur beizutreten, wofür sie 150 Jahre später, nach der Klimakatastrophe, von den letzten überlebenden Menschen als Göttin verehrt wird. (Spoiler Ende)
Verwirrt? Doch das soll nicht davon ablenken, dass der Film durchaus einige beherzigenswerte Botschaften enthält, die in dem unübersichtlichen Handlungswirrwarr aber manchmal etwas untergehen. Ein paar Sätze aus der letzten Rede unserer Widerstandskellnerin kann man als Grundaussage des gesamten Films auffassen: „Leben heißt wahrgenommen werden. Unsere Leben gehören nicht uns. Jede unserer Handlungen hat Auswirkungen auf die Zukunft.“ Das ist nur eine der zahlreichen, meiner Meinung nach, sehr klugen Sentenzen in diesem Film und absolut kein bloßes Geschwafel, das ist wie ein Crashkurs durch die Philosophiegeschichte. Der Film hat eben Anspruch, will mehr sein als bloße Unterhaltung. Dass er teilweise über sein Ziel hinausschießt und manchmal etwas aufgeblasen daherkommt, ist aufgrund des großartigen Gesamtentwurfs zu verzeihen. In einer Zeit, in der Hollywood endgültig zur Geldmaschine verkommen ist und das Publikum nur noch mit Dutzenden von Fortsetzungen einstmals erfolgreicher Ideen malträtiert, muss man den Filmemachern für ihren künstlerischen Wagemut dankbar sein.

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GlenLantz

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Bewertung7.5Sehenswert

Die erste Hälfte ist total daneben- aber so richtig. Ich habe den Film über 3 Tage verteilt angesehen, und bin nun froh, dass ich bis zum Ende durchgehalten habe. Denn das lohnt sich.
Beim ersten Versuch habe ich total versagt, denn schon nach 15 min gingen bei mir die Lichter aus. Die Geschichte zog sich einfach ewig hin, und ich kam außerdem kaum mit. Doch sobald alle Geschichten ihren Hauptteil erreicht haben, wird man total mitgerissen. Man erkennt plötzlich den eigentlichen Sinn und die unglaublich facettenreiche und wichtige Message, die der Regisseur einem mitzugeben versucht.
- “What is any ocean but a multitude of drops?” (Adam Ewing)
Nun, bei mir ist sie angekommen, und zwar gründlich. über diesen Film habe ich noch sehr lange nachgedacht, ebenso dann überraschenderweise auch über die erste Hälfte. Das, was mir so unheimlich langweilig und sinnlos erschien, bekam ein neues Gesicht. In jedem kleinen Detail findet man einen neuen wichtigen Bestandteil dieser fortwährenden Entwicklung.
Drum kann ich nur sagen: Haltet durch!
- “I call it the Cloud Atlas Sextet. There are whole movements imagining us meeting again and again in different lives, different ages.” (Robert Frobisher)

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