Cloud Atlas - Alles ist verbunden

Cloud Atlas (2012), DE/HK/SG/US Laufzeit 172 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Drama, Thriller, Kinostart 15.11.2012


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6.5
Kritiker
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7.2
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458 Kommentare
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von Tom Tykwer und Andy Wachowski, mit Tom Hanks und Hugo Weaving

Cloud Atlas ist die Verfilmung des Bestsellers Der Wolkenatlas von David Mitchell durch Tom Tykwer und die Wachowskis. Auf sechs miteinander verwobenen Zeitebenen suchen Menschen nach ihrem Schicksal.

In Cloud Atlas werden sechs Geschichten miteinander verwoben, die zwar mit einer Zeitspanne von 1850 bis in die ferne Zukunft ca. 1000 Jahre umspannen, aber trotzdem miteinander in Verbindung stehen.

Der Notar Adam Ewing (Jim Sturgess) lernt 1850 mit einem Schiff die Ureinwohner des Südpazifik und ihre Unterdrückung kennen. Der junge Musiker Robert Forbisher (Ben Whishaw) arbeitet 1931 an seinem Wolkenatlas-Sextett und wird dabei von Ewings Tagebuch inspiriert. Die Journalistin Luisa Rey (Halle Berry) ermittelt 1975 über eine vertuschte Fehlkonstruktion beim Bau eines Atomkraftwerks und erfährt dabei auch von Forbisher. Der Verleger Timothy Cavendish (Jim Broadbent), der Luisa Reys Geschichte veröffentlichen will, wird in der Gegenwart irrtümlich in ein Altenheim eingewiesen. In der nahen Zukunft kämpft die junge Replikantin Sonmi-451 (Doona Bae), deren Lieblingsfilm die Verfilmung von Cavendishs Lebensgeschichte ist, für die Anerkennung ihrer Menschlichkeit. Schließlich spielt eine Episode in ferner Zukunft, in der die menschliche Zivilisation weitgehend wieder auf den Stand der Steinzeit zurückgefallen ist. Nur ein Hologramm mit den Aufzeichnungen Sonmis kündet von der lange vergangenen Zeit.

Hintergrund & Infos zu Cloud Atlas
Cloud Atlas basiert auf dem internationalen Besteller-Roman Der Wolkenatlas von David Mit­chell. Obwohl Cloud Atlas mit internationalen Stars besetzt ist und von den Wachowski-Geschwistern Lana Wachowski und Andy Wachowski gedreht wurde, ist Co-Regisseur Tom Tykwer nicht die einzige deutsche Beteiligung. Der Film wurde von X-Filme Creative Pool (einer Tochtergesellschaft der X-Filme) produziert und im Filmstudio Babelsberg gedreht. Hierdurch konnte der Film auch mit insgesamt knapp 10 Mio Euro von deutschen Filmförderungen unterstützt werden.

Um bei dem Regiedreigespann nicht durcheinander zu kommen, wurden die einzelnen Episoden durch zwei völlig unterschiedliche Produktionsteams realisiert, die neben Deutschland auch in Spanien und Schottland drehten. Der dabei nicht zu vermeidende Unterschied im Stil ist dabei Programm. Schließlich ist auch in der Romanvorlage jede Episode in einem anderen Stil geschrieben. (ST)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Cloud Atlas - Alles ist verbunden
Genre
Endzeitfilm, Drama, Mysterythriller, Science Fiction-Film, Utopie & Dystopie
Zeit
19. Jahrhundert, 1936, 1970er Jahre, 1973, 20. Jahrhundert, 2012, 22. Jahrhundert, Gegenwart, Nahe Zukunft, Vergangenheit, Zukunft, Zukunft und Vergangenheit
Ort
Raumschiff, Schiff
Handlung
Atomkraftwerk, Atomwissenschaftler, Buch, Dystopie, Déjà-vu, Ehebruch, Ende der Menschheit, Entscheidung, Fast Food Restaurant, Freiheit, Gut und Böse, Hotel, Journalismus, Journalistin, Jude, Kannibale, Kannibalismus, Kapitän, Kellnerin, Klassische Musik, Klavier, Klon, Komponieren, Komponist, Lied, Menschliches Zusammenleben, Menschlichkeit, Moral, Mord, Post-Apokalypse, Roman, Schicksal, Schlechtes Gewissen, Segelboot, Sklave, Sklavenhandel, Sklaverei, Unmenschlichkeit, Utopie, Verleger
Stimmung
Berührend, Eigenwillig, Geistreich
Zielgruppe
Pärchenfilm
Tag
Episodenfilm, Romanverfilmung
Verleiher
Warner Bros./X-Verleih
Produktionsfirma
A Company Filmproduktionsgesellschaft, ARD Degeto Film, Anarchos Pictures, Ascension Pictures, Five Drops, Media Asia Group, X-Filme Creative Pool

Kommentare (425) — Film: Cloud Atlas - Alles ist verbunden


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Andiko78

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Bewertung2.5Ärgerlich

An diesem Film ärgert mich, das man ein spannendes philosophisches Thema "alles ist verbunden", nicht im Ansatz geschafft hat rüberzubringen. Handwerklich katastrophal, zu schnelle Schnitte man hat gar keine Zeit sich auf dem Film einzulassen. Oberflächliche langweilige Handlung und überzeichnete Personen. Man versucht den Film 3 Stunden eine Chance zu geben, aber da kommt nichts mehr. Die pure Zeitverschwendung.

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Dunkelziffer

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ein Film, der mich in keinem Moment fesseln konnte. Pure Zeitverschwendung. Filmisch auch handwerklich ganz schlecht gemacht - Geschichte? Dramatik? Handlung?
Ich vergebe einen Stern für den Regisseur - aus Mitleid. Und wünsche mir Lola zurück. Ob sie rennt oder nicht - mir egal. DAS war ein Film.
Einen weiteren Stern dafür, dass es nicht Tatort war.

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emmanuelle.rastoldo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Umfangreich und viele Stars in mehreren Rollen. Der Sinn daran, dass es es 6 Geschichten in einem sind, die überhaupt nicht wie der Titel sagt, verbunden sind. An diese Aufteilung gewöhnt man sich und der Film bringt das Beste vom Krimi, Fantasy, Science Fiction, Actionthriller usw. Es ist zwar ein bisschen langgezogen, ist aber super Unterhaltung. Der Hype ist zwar ein bisschen zu hoch, aber der Film ist eine gute Leistung.

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Jomo

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Bewertung3.0Schwach

3 Stunden Ballerei und Hin- und Her-Gerenne für eine banale Message.

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Bobby.Pumpgun

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Bewertung6.5Ganz gut

handwerklich ne glatte 10, aber
......ich weiß auch nicht wie man das "aber" am besten beschreiben soll
"merkwürdiger" Film triffts vielleicht am besten
hatte mir von der Quintessenz mehr versprochen
aber mal gucken lohnt sich auf alle Fälle

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Filmwiesel78

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Bewertung9.0Herausragend

Hallo, Ladies and Gentlemen,

ich bin neu hier. Ich kann mich als Filmsüchtiger jetzt doch nicht mehr zurückhalten. Ich muss jetzt ab und zu meinen Senf zu diversen Filmen dazugeben. Und ich fange gleich mal mit Cloud Atlas an.

Ich gebe dem Film deswegen 9 Punkte, weil er gefüllt ist, mit verschiedenen Genres, ob Science Fiction, Komödie oder Endzeit, und drei weitere. Alles drin. Sklaven, Altenheim-Insassen, Kannibalen und vieles mehr. Lustig, spannend, mutig.

Mutig vor allem, dass sich Tykwer und Co an den Stoff getraut haben. Der Film ist zumindest im Kino zwar offiziell ein Flop gewesen, aber ich kann diese Meinung nicht teilen. Bin vielleicht auch selbst ein kleines Stück selbst schuld daran. Meine fünfzehn Euro hab ich erst für die Blue Ray ausgegeben. Ich war nämlich auch erst skeptisch, wie vielleicht viele.

Ich schweife ab....

Die sechs Geschichten fügen sich zu einem Bild.....welches, nochmal?...(ähem...hust!)...fällt mir jetzt gerade nicht ein...aber auf jeden Fall zu einem Bild....Achso ja...DAS Bild: Nämlich, dass alle Schicksale miteinander verbunden sind. > Das war die Kurzversion. Die längere würde zu viele Spoiler enthalten.

Tom Hanks, Halle Berry, Hugo Weaving und die anderen Schauspieler machen ihre Sache meiner Meinung nach sehr gut, trotz der manchmal fragwürdigen Kostüme (deshalb an dieser Stelle schon mal 0,5 Punkte Abzug).

Einen weiteren halben Punktabzug bekommt der Film deshalb, weil man während der fast drei Stunden Laufzeit nicht auf die Toilette gehen darf, sonst verliert man den Handlungsfaden.
Die ständig wechselnden Wechsel zwischen den sechs Geschichten in der Geschichte haben mir nicht den Spaß geraubt.
Eben Geschmackssache.

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Gerryloop

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Bewertung3.0Schwach

Nach dem ich nach 1,5 Std. immer wieder eingenickt bin und meine Frau bereits nach 30 min es bevorzugte sich selbst von innen zu betrachten, habe ich dann doch den Film abgebrochen und bin ab ins Bett. Sorry... Der Begriff "Langweilig" ist absolut zutreffend......

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Gerryloop

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Haha... oh sorry, bei uns das ein gängiger Satz wenn jemand einschläft - Augen zu und gucken wie es von innen ausschaut- somit ist dieser Blickwinkel wieder Interessanter als mancher Film.... :0)


Framesurfer

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Harakiri light.


chrissley

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein Film von Tom Tykwer und Andy Wachowski ? Da kann nur etwas gutes, aber auch extremes dabei herauskommen. Ein beeindruckender Film, mit einer Sintflut an Bildern, die manchmal zu sehr durcheinander geraten und nur verwirren. Trotzdem, kommt am Ende eine guter Film dabei heraus, deshalb 6,5 Punkte.

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kay.gosch

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Schon lange hat mich kein Film mehr so sehr berührt. Nicht dass das Thema irgendwie neu für mich wäre, es ist die Art der Erzählung, die Bilder, die Musik. Wo die Masken am Anfang noch irritierend wirkten, passen sie mit der Zeit immer besser und am Ende weiß man es hätte anders nicht funktioniert. Wenn der Abspann kommt möchte man lachen, weinen und tanzen zur gleichen Zeit.

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StrykeOut

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Bewertung5.0Geht so

Ich konnte mit dem Film leider recht wenig anfangen.
Er ist super produziert, keine Frage. Das macht sich vor allem an der Optik bemerkbar. Der Film liefert teilweise atemberaubende Landschaftsaufnahmen und überzeugt mit Computereffekten, Kostümen und Kulissen auf höchstem Niveau. Das sieht alles wertig und stimmig aus, passt alles. Auch die Besetzung ist mit Tom Hanks, Hugo Weaving, Halle Berry und Hugh Grant hochkarätig.
Das kann ich von den Masken aber leider nicht behaupten. Ich kann absolut nicht nachvollziehen, wieso hier so viele Lobeslieder auf die Latexmasken gesungen werden, die sind nach meinem Ermessen absolut grauenhaft. Das liegt vor allem daran, dann man es für nötig hielt, schwarze Schauspieler mit Masken weiß zu machen, weiße Schauspieler zu Asiaten und Männer zu Frauen. Warum man die Rollen nicht direkt passend besetzt hat, bleibt wohl das Geheimnis der Filmemacher.

Obwohl, der Grund wird wohl die seltsame Idee sein, die immer gleichen Schauspieler in allen sechs (?) verschiedenen Handlungssträngen auftreten zu lassen. Ich halte diese Idee allerdings für missglückt. Zum einen, weil die Charaktere, die vom gleichen Schauspieler gespielt werden, eigentlich überhaupt nichts miteinander zu tun haben, was eigentlich kein bisschen zur "alles ist verbunden"-Message des Films passt.
Dadurch verkommt der Film oft zum Suchspiel, bei dem man zu erraten versucht, hinter welcher grotesken Gummimaske sich Tom Hanks oder Hugo Weaving sich diesmal verbergen.

Auf die Story konnte ich mich leider nicht konzentrieren. Scheinbar willkürlich wird zwischen den verschiedenen Zeitebenen hin und her geschnitten und jedes mal braucht man eine gewisse Zeit, um wieder in die jeweilige Story hineinzukommen und zu rekapitulieren, wo diese Erzählung doch nochmal aufgehört hat. Hat man sich das endlich ins Gedächtnis gerufen, kommt auch schon der Schnitt in die nächste Zeitebene.

Wirklich fesselnd fand ich die Handlungen auch nicht. Vieles plätschert so dahin, hier und da wird mal von einem der viel zu vielen Charaktere ein pseudo-tiefsinniger Esotherikspruch vom Stapel gelassen und immer wieder wird eine Verbindung zwischen den Figuren der einzelnen Zeitebenen angedeutet, die ich nicht so recht finden will.
Einzige positive Ausnahme ist die Episode in NeoSeoul, die mit einer recht klassischen und trotzdem interessanten Sci-Fi-Story und einer faszinierenden Doona Bae besticht.

Letzten Endes bleibt auch von der Botschaft wenig hängen. Ich ziehe daraus nur eine recht simple "Alle Menschen sind gleich"-Message, die seltsamerweise mit Wiedergeburt begründet wird. Hinzu kommen irgendwelche Glückskekssprüche vom Off-Kommentar. Vielleicht verstehe ich den Film auch einfach nur nicht, aber wirklich tiefsinniges konnte ich dem ganzen nicht entlocken.
Braucht es wirklich diesen viel zu langen, viel zu unübersichtlichen und viel zu selbstgefälligen Film, um diese simple Eso-Botschaft in die Welt zu tragen? Ich meine Nein.

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brucelee76

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Hi Leute,

hier spüre ich Energie. Die wichtigsten Psychologischen-Elemente aller Menschen-Leben findet man hier in einer Zeitspanne von 1000 Jahren mit sechs verbundenen Schicksalen: Zeit, Raum, Gut, Böse, Angst, Hoffnung, Unterdrückung, Manipulation, Vertrauen und Liebe.

Mein Fazit: CLOUD ATLAS weckt das Unterbewusstsein auf. Eine kluge Umsetzung von Tykwer und den Wachowskis. Cast, Story, Bild und Message stimmen überein.

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manuel.luger.3

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Ich brauch öfters mal einen 2. Versuch.. :)


quastenflosser

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Besonders bei dem Film lohnt sich eine zweit- und evtl. sogar eine drittsichtung um auch wirklich alles wirklich erfassen zu können :)


cpt. chaos

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Bewertung5.0Geht so

Trotz der zunächst etwas wirren Zeitsprünge über sechs Zeitebenen, bei denen die Darsteller jeweils in andere Rollen schlüpfen, fügen sich im Laufe des Films die einzelnen Geschichten über Unterdrückung, Machtmissbrauch, Ausbeutung und Freiheit, zu einem in sich relativ stimmigen Gesamtpaket.

„Ich frag mich, weshalb wir ständig dieselben Fehler machen?“

Mal abgesehen davon, dass mir die ausgedehnte Laufzeit etwas zu viel des Guten war und die letzte Zeitebene "absolute Zukunft" überhaupt nicht gefiel, fand ich die letzte Dreiviertelstunde äußerst unterhaltsam. Nochmals ansehen würde ich mir "Cloud Atlas" allerdings nicht unbedingt, denn dafür hat mich die Geschichte insgesamt zu wenig beeindruckt, obwohl die Grundidee absolut klasse ist und einige Filmzitate dabei sind, die mir richtig gut gefielen!

„Ganz gleich was du auch ausrichtest, es wird nie mehr sein als ein einzelner Tropfen in einem unendlichen Ozean!“
„Was ist ein Ozean, wenn nicht eine Vielzahl von Tropfen?“

Der bringt es auch schön auf den Punkt…

„Man kann Macht über andere Menschen ausüben, solange man ihnen etwas gibt! Nimmt man einem Menschen aber alles, dann hat man seine Macht über ihn verloren!“

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BenAffenleck

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Ich traue mich auch nicht so richtig an CLOUD ATLAS ran. Den schiebe ich immer vor mir her...


cpt. chaos

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Ist auch nicht gerade so ganz einfach zu konsumieren...


littledrummerboy01

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Bewertung7.5Sehenswert

Ob man nun mit der esoterischen Botschaft von "Cloud Atlas" übereinstimmt oder nicht, ich muss sagen, diesen Film kann und sollte man einmal gesehen haben. Mit gewaltigen Amitionen verstricken hier Tykwer und die Wachowskis 6 Geschichten, in denen immer die gleichen Schauspieler in unteschiedlichen Masken vorkommen, und damit auch 6 Zeiten zu einem dreistündigen Filmerlebnis. Dabei wechseln sie sehr flüssig hin und her zwischen den Zeiten, erzählen 6 einzelne Geschichten, aber eben auch eine große. Manche der Sprünge sind toll gesetzt und geschnitten und erzeugen viel Spannung und Dynamik, andere sind eben da. So richtig negativ ist mir daran aber nichts aufgefallen. Mein größter Kritikpunkt ist, dass so sehr hier versucht wird, alternativ zu sein und etwas Neues zu erschaffen, die übergreifende Handlung doch in ein klassisches Hollywood-Kostüm gezwängt wird und so mehr oder weniger alle bekannten Stationen abklappert. Das macht das Biest zwar für die Macher leichter zu zähmen und sorgt dann gerade am Tiefpunkt für einige sehr dynamische Wechsel zwischen den Zeiten, letzten Endes hinterlässt es aber auch ein bisschen einen schalen Nachgeschmack, da dies doch im Konflikt mit den sonst so großen Ambitionen steht. Schauspielerisch und visuell ist der Film makellos, die Kamera liefert hin und wieder auch richtig tolle Bilder, vor allem Landschaftsaufnahmen. Insgesamt ein interessantes Experiment, von dem ich es gerne sehen würde, dass es von anderen Regisseuren aufgenommen und auf ein neues Level gehoben wird.

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Moviegod

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Bewertung2.5Ärgerlich

Verwirrender Mix aus langweiligen Episoden, die hauptsächlich aus "tiefgründigen" esoterischen Dialogen bestehen. Dazu kommt noch, dass jede Episode die gleichen Darsteller in mehr schlechter als rechter Maskerade zeigt. Es ist eine Qual, dies drei Stunden lang auszuhalten. Wenigstens gab es ein paar gut gefilmte Landschaftsaufnahmen zu sehen.

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dertyp

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Bewertung0.0Hassfilm

Vielleicht hätte Lana Wachowski lieber Laurence Wachowski bleiben sollen! Damit nicht so ein Kitsch rauskommt. Tolle Idee und dann so ein Esoterik-Quatsch!
Super find ich auch, dass der Film mit deutschen Steuergeldern gefördert wurde!

Quelle Wikipedia: Die Produktionskosten betrugen etwa 100 Millionen Dollar, wobei der Film von dem Deutschen Filmförderfonds, dem Medienboard Berlin-Brandenburg und der Film- und Medienstiftung NRW in Millionenhöhe gefördert wurde. Die Produktion gilt als der zum Zeitpunkt seines Entstehens bei weitem teuerste deutsche Film.

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Poke709

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Na ja wenn man Steuergelder für "Schutzengel"verbrennt warum nicht auch mal ein anderes Publikum bedienen?Geld ist genug da in diesem unseren Land schauen Sie nur mal wie viele Brücken unnütz in der Gegend herum stehen hier ein krasses Beispiel von 2005 aber immer noch aktuell https://www.youtube.com/watch?v=UGounpVxN5E


Troublemaker69

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Bewertung5.5Geht so

Cloud Altas ist bei mir ein ähnliches Phänomen wie Inception, es wirkt alles so toll gemacht und packen tut es mich dann doch nicht so richtig.
Der Streifen kommt mir vor wie eine wunderschöne Geschenkverpackung, dessen Inhalt dann leider doch nicht so außergewöhnlich ist.
Der Film möchte poetisch und futuristisch zugleich wirken, möchte Zukunft und Vergangenheit verbinden und dabei möglichst visionär wirken.
Schade nur, dass er das meiner Meinung nach nicht ist.
Cloud Atlas möchte uns vermitteln, dass alles, was in Raum und Zeit passiert, zusammenhängt, eine simple Botschaft in einen drei Stunden Film dargestellt, was meiner Auffassung nach, viel zu lang war, denn teilweise war ich doch recht gelangweilt.
Dabei mag ich Episodenfilme eigentlich, denn solch einen Aufbau verfolgt der Film, aber der hier traf dann einfach nicht meinen Geschmack.
Nach drei Stunden im Kino damals, kam es mir so vor, als hätte ich gar nichts gesehen, mir kam es vor, als hätte der Film großen Wirbel um wenig gemacht.

Cloud Atlas lässt sich mit einem Schattenspiel vergleichen, der Schatten wirkt bei guten Lichteinfall deutlich größer als der Gegenstand eigentlich ist.
Bei der Erstsichtung habe ich mich von Cloud Atlas wie erschlagen gefühlt, ich war verwirrt!
Ich hatte das Gefühl, ein Meisterwerk gesehen zu haben und trotzdem wusste ich, dass mich der Film enttäuscht hat.
Beim mehrfachen Sichten fiel mir dann endlich auf, dass der Streifen nach diesem Schattenprinzip arbeitet. Durch einen tollen Cast, klasse Atmosphäre und einer interessanten Grundidee wirkt dieser Film größer, als er in meinen Augen ist.
Zudem kam es mir hier wieder so vor, als hätte der Film keinen eigenen Spannungsaufbau, der Film verläuft die ganze Zeit über monoton, nur abgegrenzt in seinen Episoden. Außerdem baut er nie so wirklich einen eigenen Charme auf, er bleibt kühl, wird nie emotional und auch nie wirklich packend.

Unterm Strich würden ich sagen, dass man hier versucht hat aus wenig viel zu machen, was auch teilweise, aber eben nicht immer, gelungen ist.
Cloud Atlas macht einen riesen Aufruhr, wird teilweise recht anstrengend und versucht möglichst philosophisch zu wirken...Schade nur, dass der Film immer nur an der Tiefgründigkeit kratzt...

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ProfessorAbronsius

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@Martin:
Mir ging's da ähnlich wie dir. Wegen solchen Werken liebe ich Filme und Kino (würde mich auch als Filmsüchtigen bezeichnen; das tun zumindest meine Kumpels) ;-)
@Troublemaker:
Klasse Kommentar. Hast auch (für mich persönlich) sehr verständlich dargelegt, warum CLOUD ATLAS nicht so dein Fall war. Man kann ja nicht immer den gleichen Geschmack haben. ;-)


Troublemaker69

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Vielen Dank =)


André Rißmann

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Bewertung10.0Herausragend

Also, ich habe diesen Film im Kino gesehen und habe nach dem Ende nur gedacht......*wow*!! Der Film hat mich voll in seinen Bann gezogen, mich gefesselt und vollends begeistert...!! Beim zweiten mal schauen auf Dvd noch etwas mehr!!
Fazit: Ein Superfilm der im Gedächtnis bleibt!!

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Tatzenman

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Vor allem beim 2ten mal schauen wird noch einiges klarer, einfach toll. Ich denke das ist ein Oft-kuck-film bei dem es bei jedem weiteren schauen noch mehr klar wird.


howartwollowitz

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Toller Science Fiction Film der dank
guten Drehbuchs seitens der Wachowski's, guter Regie seitens Tom Twyker, und große Bilder dank John Toll+Frank Griebe und ILM und Digital Domain glänzen kann.

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divisi

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Hmm, weiß nicht, irgendwie nicht so mein Ding. Ich habe die Beziehungen der Geschichten zueinander wohl nicht verstanden - aber um den Film noch einmal zu sehen, fehlt mir vermutlich vorerst die Geduld. Bewertung also unmöglich, da der Film nichts dazu kann wenn ich ihn nicht verstehe, er insgesamt aber eigentlich recht gut anzusehen war, obwohl der Erzählstil etwas langatmig war.

Könnte vielleicht Leuten gefallen, die meinen die Hollywood'schen Großproduktionen seien eindimensional oberflächlich und böten wenig oder zu selten Neues.

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batman84

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Bewertung6.0Ganz gut

Mehr als verwirrend. Muss man zweimal sehen, um ihn komplett zu verstehen.

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