Cloud Atlas - Alles ist verbunden

Cloud Atlas (2012), DE/HK/SG/US Laufzeit 172 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Drama, Thriller, Kinostart 15.11.2012


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6.5
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von Tom Tykwer und Andy Wachowski, mit Tom Hanks und Hugo Weaving

Cloud Atlas ist die Verfilmung des Bestsellers Der Wolkenatlas von David Mitchell durch Tom Tykwer und die Wachowskis. Auf sechs miteinander verwobenen Zeitebenen suchen Menschen nach ihrem Schicksal.

In Cloud Atlas werden sechs Geschichten miteinander verwoben, die zwar mit einer Zeitspanne von 1850 bis in die ferne Zukunft ca. 1000 Jahre umspannen, aber trotzdem miteinander in Verbindung stehen.

Der Notar Adam Ewing (Jim Sturgess) lernt 1850 mit einem Schiff die Ureinwohner des Südpazifik und ihre Unterdrückung kennen. Der junge Musiker Robert Forbisher (Ben Whishaw) arbeitet 1931 an seinem Wolkenatlas-Sextett und wird dabei von Ewings Tagebuch inspiriert. Die Journalistin Luisa Rey (Halle Berry) ermittelt 1975 über eine vertuschte Fehlkonstruktion beim Bau eines Atomkraftwerks und erfährt dabei auch von Forbisher. Der Verleger Timothy Cavendish (Jim Broadbent), der Luisa Reys Geschichte veröffentlichen will, wird in der Gegenwart irrtümlich in ein Altenheim eingewiesen. In der nahen Zukunft kämpft die junge Replikantin Sonmi-451 (Doona Bae), deren Lieblingsfilm die Verfilmung von Cavendishs Lebensgeschichte ist, für die Anerkennung ihrer Menschlichkeit. Schließlich spielt eine Episode in ferner Zukunft, in der die menschliche Zivilisation weitgehend wieder auf den Stand der Steinzeit zurückgefallen ist. Nur ein Hologramm mit den Aufzeichnungen Sonmis kündet von der lange vergangenen Zeit.

Hintergrund & Infos zu Cloud Atlas
Cloud Atlas basiert auf dem internationalen Besteller-Roman Der Wolkenatlas von David Mit­chell. Obwohl Cloud Atlas mit internationalen Stars besetzt ist und von den Wachowski-Geschwistern Lana Wachowski und Andy Wachowski gedreht wurde, ist Co-Regisseur Tom Tykwer nicht die einzige deutsche Beteiligung. Der Film wurde von X-Filme Creative Pool (einer Tochtergesellschaft der X-Filme) produziert und im Filmstudio Babelsberg gedreht. Hierdurch konnte der Film auch mit insgesamt knapp 10 Mio Euro von deutschen Filmförderungen unterstützt werden.

Um bei dem Regiedreigespann nicht durcheinander zu kommen, wurden die einzelnen Episoden durch zwei völlig unterschiedliche Produktionsteams realisiert, die neben Deutschland auch in Spanien und Schottland drehten. Der dabei nicht zu vermeidende Unterschied im Stil ist dabei Programm. Schließlich ist auch in der Romanvorlage jede Episode in einem anderen Stil geschrieben. (ST)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Cloud Atlas - Alles ist verbunden
Genre
Endzeitfilm, Drama, Mysterythriller, Science Fiction-Film, Utopie & Dystopie
Zeit
19. Jahrhundert, 1936, 1970er Jahre, 1973, 20. Jahrhundert, 2012, 22. Jahrhundert, Gegenwart, Nahe Zukunft, Vergangenheit, Zukunft, Zukunft und Vergangenheit
Ort
Raumschiff, Schiff
Handlung
Atomkraftwerk, Atomwissenschaftler, Buch, Dystopie, Déjà-vu, Ehebruch, Ende der Menschheit, Entscheidung, Fast Food Restaurant, Freiheit, Gut und Böse, Hotel, Journalismus, Journalistin, Jude, Kannibale, Kannibalismus, Kapitän, Kellnerin, Klassische Musik, Klavier, Klon, Komponieren, Komponist, Lied, Menschliches Zusammenleben, Menschlichkeit, Moral, Mord, Post-Apokalypse, Roman, Schicksal, Schlechtes Gewissen, Segelboot, Sklave, Sklavenhandel, Sklaverei, Unmenschlichkeit, Utopie, Verleger
Stimmung
Berührend, Eigenwillig, Geistreich
Zielgruppe
Pärchenfilm
Tag
Episodenfilm, Literaturverfilmung
Verleiher
Warner Bros./X-Verleih
Produktionsfirma
A Company Filmproduktionsgesellschaft, ARD Degeto Film, Anarchos Pictures, Ascension Pictures, Five Drops, Media Asia Group, X-Filme Creative Pool

Kommentare (422) — Film: Cloud Atlas - Alles ist verbunden


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chrissley

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein Film von Tom Tykwer und Andy Wachowski ? Da kann nur etwas gutes, aber auch extremes dabei herauskommen. Ein beeindruckender Film, mit einer Sintflut an Bildern, die manchmal zu sehr durcheinander geraten und nur verwirren. Trotzdem, kommt am Ende eine guter Film dabei heraus, deshalb 6,5 Punkte.

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kay.gosch

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Schon lange hat mich kein Film mehr so sehr berührt. Nicht dass das Thema irgendwie neu für mich wäre, es ist die Art der Erzählung, die Bilder, die Musik. Wo die Masken am Anfang noch irritierend wirkten, passen sie mit der Zeit immer besser und am Ende weiß man es hätte anders nicht funktioniert. Wenn der Abspann kommt möchte man lachen, weinen und tanzen zur gleichen Zeit.

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StrykeOut

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Bewertung5.0Geht so

Ich konnte mit dem Film leider recht wenig anfangen.
Er ist super produziert, keine Frage. Das macht sich vor allem an der Optik bemerkbar. Der Film liefert teilweise atemberaubende Landschaftsaufnahmen und überzeugt mit Computereffekten, Kostümen und Kulissen auf höchstem Niveau. Das sieht alles wertig und stimmig aus, passt alles. Auch die Besetzung ist mit Tom Hanks, Hugo Weaving, Halle Berry und Hugh Grant hochkarätig.
Das kann ich von den Masken aber leider nicht behaupten. Ich kann absolut nicht nachvollziehen, wieso hier so viele Lobeslieder auf die Latexmasken gesungen werden, die sind nach meinem Ermessen absolut grauenhaft. Das liegt vor allem daran, dann man es für nötig hielt, schwarze Schauspieler mit Masken weiß zu machen, weiße Schauspieler zu Asiaten und Männer zu Frauen. Warum man die Rollen nicht direkt passend besetzt hat, bleibt wohl das Geheimnis der Filmemacher.

Obwohl, der Grund wird wohl die seltsame Idee sein, die immer gleichen Schauspieler in allen sechs (?) verschiedenen Handlungssträngen auftreten zu lassen. Ich halte diese Idee allerdings für missglückt. Zum einen, weil die Charaktere, die vom gleichen Schauspieler gespielt werden, eigentlich überhaupt nichts miteinander zu tun haben, was eigentlich kein bisschen zur "alles ist verbunden"-Message des Films passt.
Dadurch verkommt der Film oft zum Suchspiel, bei dem man zu erraten versucht, hinter welcher grotesken Gummimaske sich Tom Hanks oder Hugo Weaving sich diesmal verbergen.

Auf die Story konnte ich mich leider nicht konzentrieren. Scheinbar willkürlich wird zwischen den verschiedenen Zeitebenen hin und her geschnitten und jedes mal braucht man eine gewisse Zeit, um wieder in die jeweilige Story hineinzukommen und zu rekapitulieren, wo diese Erzählung doch nochmal aufgehört hat. Hat man sich das endlich ins Gedächtnis gerufen, kommt auch schon der Schnitt in die nächste Zeitebene.

Wirklich fesselnd fand ich die Handlungen auch nicht. Vieles plätschert so dahin, hier und da wird mal von einem der viel zu vielen Charaktere ein pseudo-tiefsinniger Esotherikspruch vom Stapel gelassen und immer wieder wird eine Verbindung zwischen den Figuren der einzelnen Zeitebenen angedeutet, die ich nicht so recht finden will.
Einzige positive Ausnahme ist die Episode in NeoSeoul, die mit einer recht klassischen und trotzdem interessanten Sci-Fi-Story und einer faszinierenden Doona Bae besticht.

Letzten Endes bleibt auch von der Botschaft wenig hängen. Ich ziehe daraus nur eine recht simple "Alle Menschen sind gleich"-Message, die seltsamerweise mit Wiedergeburt begründet wird. Hinzu kommen irgendwelche Glückskekssprüche vom Off-Kommentar. Vielleicht verstehe ich den Film auch einfach nur nicht, aber wirklich tiefsinniges konnte ich dem ganzen nicht entlocken.
Braucht es wirklich diesen viel zu langen, viel zu unübersichtlichen und viel zu selbstgefälligen Film, um diese simple Eso-Botschaft in die Welt zu tragen? Ich meine Nein.

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brucelee76

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Hi Leute,

hier spüre ich Energie. Die wichtigsten Psychologischen-Elemente aller Menschen-Leben findet man hier in einer Zeitspanne von 1000 Jahren mit sechs verbundenen Schicksalen: Zeit, Raum, Gut, Böse, Angst, Hoffnung, Unterdrückung, Manipulation, Vertrauen und Liebe.

Mein Fazit: CLOUD ATLAS weckt das Unterbewusstsein auf. Eine kluge Umsetzung von Tykwer und den Wachowskis. Cast, Story, Bild und Message stimmen überein.

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manuel.luger.3

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Ich brauch öfters mal einen 2. Versuch.. :)


quastenflosser

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Besonders bei dem Film lohnt sich eine zweit- und evtl. sogar eine drittsichtung um auch wirklich alles wirklich erfassen zu können :)


cpt. chaos

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Bewertung5.0Geht so

Trotz der zunächst etwas wirren Zeitsprünge über sechs Zeitebenen, bei denen die Darsteller jeweils in andere Rollen schlüpfen, fügen sich im Laufe des Films die einzelnen Geschichten über Unterdrückung, Machtmissbrauch, Ausbeutung und Freiheit, zu einem in sich relativ stimmigen Gesamtpaket.

„Ich frag mich, weshalb wir ständig dieselben Fehler machen?“

Mal abgesehen davon, dass mir die ausgedehnte Laufzeit etwas zu viel des Guten war und die letzte Zeitebene "absolute Zukunft" überhaupt nicht gefiel, fand ich die letzte Dreiviertelstunde äußerst unterhaltsam. Nochmals ansehen würde ich mir "Cloud Atlas" allerdings nicht unbedingt, denn dafür hat mich die Geschichte insgesamt zu wenig beeindruckt, obwohl die Grundidee absolut klasse ist und einige Filmzitate dabei sind, die mir richtig gut gefielen!

„Ganz gleich was du auch ausrichtest, es wird nie mehr sein als ein einzelner Tropfen in einem unendlichen Ozean!“
„Was ist ein Ozean, wenn nicht eine Vielzahl von Tropfen?“

Der bringt es auch schön auf den Punkt…

„Man kann Macht über andere Menschen ausüben, solange man ihnen etwas gibt! Nimmt man einem Menschen aber alles, dann hat man seine Macht über ihn verloren!“

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BenAffenleck

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Ich traue mich auch nicht so richtig an CLOUD ATLAS ran. Den schiebe ich immer vor mir her...


cpt. chaos

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Ist auch nicht gerade so ganz einfach zu konsumieren...


littledrummerboy01

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Bewertung7.5Sehenswert

Ob man nun mit der esoterischen Botschaft von "Cloud Atlas" übereinstimmt oder nicht, ich muss sagen, diesen Film kann und sollte man einmal gesehen haben. Mit gewaltigen Amitionen verstricken hier Tykwer und die Wachowskis 6 Geschichten, in denen immer die gleichen Schauspieler in unteschiedlichen Masken vorkommen, und damit auch 6 Zeiten zu einem dreistündigen Filmerlebnis. Dabei wechseln sie sehr flüssig hin und her zwischen den Zeiten, erzählen 6 einzelne Geschichten, aber eben auch eine große. Manche der Sprünge sind toll gesetzt und geschnitten und erzeugen viel Spannung und Dynamik, andere sind eben da. So richtig negativ ist mir daran aber nichts aufgefallen. Mein größter Kritikpunkt ist, dass so sehr hier versucht wird, alternativ zu sein und etwas Neues zu erschaffen, die übergreifende Handlung doch in ein klassisches Hollywood-Kostüm gezwängt wird und so mehr oder weniger alle bekannten Stationen abklappert. Das macht das Biest zwar für die Macher leichter zu zähmen und sorgt dann gerade am Tiefpunkt für einige sehr dynamische Wechsel zwischen den Zeiten, letzten Endes hinterlässt es aber auch ein bisschen einen schalen Nachgeschmack, da dies doch im Konflikt mit den sonst so großen Ambitionen steht. Schauspielerisch und visuell ist der Film makellos, die Kamera liefert hin und wieder auch richtig tolle Bilder, vor allem Landschaftsaufnahmen. Insgesamt ein interessantes Experiment, von dem ich es gerne sehen würde, dass es von anderen Regisseuren aufgenommen und auf ein neues Level gehoben wird.

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Moviegod

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Bewertung2.5Ärgerlich

Verwirrender Mix aus langweiligen Episoden, die hauptsächlich aus "tiefgründigen" esoterischen Dialogen bestehen. Dazu kommt noch, dass jede Episode die gleichen Darsteller in mehr schlechter als rechter Maskerade zeigt. Es ist eine Qual, dies drei Stunden lang auszuhalten. Wenigstens gab es ein paar gut gefilmte Landschaftsaufnahmen zu sehen.

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dertyp

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Bewertung0.0Hassfilm

Vielleicht hätte Lana Wachowski lieber Laurence Wachowski bleiben sollen! Damit nicht so ein Kitsch rauskommt. Tolle Idee und dann so ein Esoterik-Quatsch!
Super find ich auch, dass der Film mit deutschen Steuergeldern gefördert wurde!

Quelle Wikipedia: Die Produktionskosten betrugen etwa 100 Millionen Dollar, wobei der Film von dem Deutschen Filmförderfonds, dem Medienboard Berlin-Brandenburg und der Film- und Medienstiftung NRW in Millionenhöhe gefördert wurde. Die Produktion gilt als der zum Zeitpunkt seines Entstehens bei weitem teuerste deutsche Film.

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Poke709

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Na ja wenn man Steuergelder für "Schutzengel"verbrennt warum nicht auch mal ein anderes Publikum bedienen?Geld ist genug da in diesem unseren Land schauen Sie nur mal wie viele Brücken unnütz in der Gegend herum stehen hier ein krasses Beispiel von 2005 aber immer noch aktuell https://www.youtube.com/watch?v=UGounpVxN5E


Troublemaker69

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Bewertung5.5Geht so

Cloud Altas ist bei mir ein ähnliches Phänomen wie Inception, es wirkt alles so toll gemacht und packen tut es mich dann doch nicht so richtig.
Der Streifen kommt mir vor wie eine wunderschöne Geschenkverpackung, dessen Inhalt dann leider doch nicht so außergewöhnlich ist.
Der Film möchte poetisch und futuristisch zugleich wirken, möchte Zukunft und Vergangenheit verbinden und dabei möglichst visionär wirken.
Schade nur, dass er das meiner Meinung nach nicht ist.
Cloud Atlas möchte uns vermitteln, dass alles, was in Raum und Zeit passiert, zusammenhängt, eine simple Botschaft in einen drei Stunden Film dargestellt, was meiner Auffassung nach, viel zu lang war, denn teilweise war ich doch recht gelangweilt.
Dabei mag ich Episodenfilme eigentlich, denn solch einen Aufbau verfolgt der Film, aber der hier traf dann einfach nicht meinen Geschmack.
Nach drei Stunden im Kino damals, kam es mir so vor, als hätte ich gar nichts gesehen, mir kam es vor, als hätte der Film großen Wirbel um wenig gemacht.

Cloud Atlas lässt sich mit einem Schattenspiel vergleichen, der Schatten wirkt bei guten Lichteinfall deutlich größer als der Gegenstand eigentlich ist.
Bei der Erstsichtung habe ich mich von Cloud Atlas wie erschlagen gefühlt, ich war verwirrt!
Ich hatte das Gefühl, ein Meisterwerk gesehen zu haben und trotzdem wusste ich, dass mich der Film enttäuscht hat.
Beim mehrfachen Sichten fiel mir dann endlich auf, dass der Streifen nach diesem Schattenprinzip arbeitet. Durch einen tollen Cast, klasse Atmosphäre und einer interessanten Grundidee wirkt dieser Film größer, als er in meinen Augen ist.
Zudem kam es mir hier wieder so vor, als hätte der Film keinen eigenen Spannungsaufbau, der Film verläuft die ganze Zeit über monoton, nur abgegrenzt in seinen Episoden. Außerdem baut er nie so wirklich einen eigenen Charme auf, er bleibt kühl, wird nie emotional und auch nie wirklich packend.

Unterm Strich würden ich sagen, dass man hier versucht hat aus wenig viel zu machen, was auch teilweise, aber eben nicht immer, gelungen ist.
Cloud Atlas macht einen riesen Aufruhr, wird teilweise recht anstrengend und versucht möglichst philosophisch zu wirken...Schade nur, dass der Film immer nur an der Tiefgründigkeit kratzt...

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ProfessorAbronsius

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@Martin:
Mir ging's da ähnlich wie dir. Wegen solchen Werken liebe ich Filme und Kino (würde mich auch als Filmsüchtigen bezeichnen; das tun zumindest meine Kumpels) ;-)
@Troublemaker:
Klasse Kommentar. Hast auch (für mich persönlich) sehr verständlich dargelegt, warum CLOUD ATLAS nicht so dein Fall war. Man kann ja nicht immer den gleichen Geschmack haben. ;-)


Troublemaker69

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Vielen Dank =)


André Rißmann

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Bewertung10.0Herausragend

Also, ich habe diesen Film im Kino gesehen und habe nach dem Ende nur gedacht......*wow*!! Der Film hat mich voll in seinen Bann gezogen, mich gefesselt und vollends begeistert...!! Beim zweiten mal schauen auf Dvd noch etwas mehr!!
Fazit: Ein Superfilm der im Gedächtnis bleibt!!

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Tatzenman

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Vor allem beim 2ten mal schauen wird noch einiges klarer, einfach toll. Ich denke das ist ein Oft-kuck-film bei dem es bei jedem weiteren schauen noch mehr klar wird.


howartwollowitz

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Toller Science Fiction Film der dank
guten Drehbuchs seitens der Wachowski's, guter Regie seitens Tom Twyker, und große Bilder dank John Toll+Frank Griebe und ILM und Digital Domain glänzen kann.

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divisi

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Hmm, weiß nicht, irgendwie nicht so mein Ding. Ich habe die Beziehungen der Geschichten zueinander wohl nicht verstanden - aber um den Film noch einmal zu sehen, fehlt mir vermutlich vorerst die Geduld. Bewertung also unmöglich, da der Film nichts dazu kann wenn ich ihn nicht verstehe, er insgesamt aber eigentlich recht gut anzusehen war, obwohl der Erzählstil etwas langatmig war.

Könnte vielleicht Leuten gefallen, die meinen die Hollywood'schen Großproduktionen seien eindimensional oberflächlich und böten wenig oder zu selten Neues.

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batman84

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Bewertung6.0Ganz gut

Mehr als verwirrend. Muss man zweimal sehen, um ihn komplett zu verstehen.

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung7.5Sehenswert

(Cloud Atlas-Text Reboot)

Ich glaube ich war bei einem Film noch nie SO gespannt auf die Zweitsichtung wie bei "Cloud Atlas", der Kinobesuch ist zwei Jahre her und meine 6,5er Werung war mehr als wackelig, hatte dieser Streifen nicht mehr Punkte verdient, steckte da nicht mehr drin, was meine Wertung unfair erscheinen ließ?
Jetzt sah ich dieses Werk endlich noch einmal und am Ende muss ich sagen, dass man bei den 6 Filmepisoden deutliche Qualitätsunterschiede erkennen kann, das manche Geschichten auch nicht perfekt auf einander abgestimmt sind, dass hier teilweise Potential verschenkt wurde, um ein großes episches Werk gut abzurunden aber trotzdem MUSSTE ich hier die 8 Punkte geben, wenn es sich mit meinem üblichen Wertungssystem eigentlich auch weniger vertragen sollte:

-Für den Pioniergeist und Wagemut dieses Projektes, was wohl als einer der ambitioniertesten deutschen Produktionen aller Zeiten in die Geschichte eingehen dürfte.
-Für die Geschichte an sich, die ich unheimlich faszinierend fand, wenn man uns etwas über das Leben in unserer Welt offen legt an Hand von 6 Erzählungen in vollkommen unterschiedlichen Zeitebenen.
-Für die Schauspieler wo mich Berry und Broadbent begeistern konnten, mich Hugh Grant und Hugo Weaving zum Lachen bringen konnten und Tom Hanks mich wie immer begeisterte.
-Für die tolle Vermischung der Intentionen des Films, wo man grade noch diese urige Rentnerbande hat, die einen herrlich witzigen Kampf gegen das Altenheimregime führt, dann eine Geschichte über die Liebe gegen Gesellschaftskonventionen hinweg, über Freundschaft gegen Verrat und über all dem das Thema der Freiheit von uns Menschen gegen Unterdrückung, für die Freiheit unserer Gedanken, die uns keiner nehmen kann, den Kampf gegen Unterdrücker und auch die leichten philosophischen Ansätze die hinter all dem steckten, das wir alle miteinander über undenkbare Wege miteinander verbunden sind, ob alles nach einem Plan läuft oder man sein eigenes Schicksal ständig beeinflusst;

"Und mit jedem Verbrechen und jedem Akt der Güte, erschaffen wir unsere Zukunft."

Das alles hat mich in seiner Gesamtheit, trotz einiger Patzer in der Umsetzung doch extrem angesprochen, MUSSTE mich ansprechen in dem was der Film vermitteln will, ich habe es genossen die Zusammenhänge der Geschichten zu verfolgen, zu sehen wie sich der Kreis letztendlich schließt, wenn man hier erst einmal alle Puzzleteile zusammengesetzt hat, es faszinierte mich, wie hier dem Kleinsten und Unscheinbarsten Bedeutung zugemessen wird, wie am Ende ein Freundschaftsdienst ausschlaggebend für mehr war, für ein Musikstück, für eine Religion und am Ende auch für das Aufbegehren zu Neuem.

Ich kann die schlechten Wertungen, die ich hier teilweise lese, nachvollziehen bei diesem Werk, das doch etwas hinter seinen Ansprüchen zurück bleibt, vielleicht sehe ich mehr in diesem Film als er eigentlich ist aber doch war das hier in seiner Gesamtheit großes Kino, voller Experimentierfreude, tollen Einfällen, starken Schauspielern und einer großen Botschaft verpackt in einer mehr als unterhaltsamen Geschichte.

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Big_Kahuna

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9/11 = inside job. ^^


The Freewheelin Fonda

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Da kommen sie schon wieder ;D


abendrot

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Bewertung2.0Ärgerlich

Im Prinzip wie 6 schlechte Filme, kompakt in einem. Zum Glück muss man daher nicht 6 mal umschalten.

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Icho_Tolot

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Bewertung3.0Schwach

Vielleicht würde ich den Film anders bewerten, wenn ich nicht das Buch vor dem Film gelesen hätte. Aber so war es nun mal und nach 70min schauen schaltete ich entnervt den TV ab. Die Szenen der 6 versch. Geschichten kommen in aneinandergereihten 30Sekundenclips daher und man bekommt so gar kein Bezug zu den Geschichten. Ganz zu schweigen davon, dass vieles Wichtige unerwähnt bleibt und die Logik und das Verständniss deswegen verloren geht! Ebenso war das Dialekt von Tom Hanks kaum zu verstehen. Ich finde es ja gut wenn man eine evtl. zukünftige Sprache/Dialekt einbaut, aber dann bitte dazu noch Untertitel in unserer Sprache! Im Buch selber kann man die Stelle 2-3mal durchlesen, falls man etwas nicht gleich versteht, was ich in einem Film aber nicht kann! Eigentlich hätte man aus dem Buch eine 6-teilige Filmserie drehen können oder sogar müssen. Denn Stoff hätten die 6 Geschichten aus dem Buch genug! Nur schon der Fall mit dem Atomkraftwerk hätte einen superben Politthriller abgeben können. Oder die Flucht aus NEO-Seoul ein düsterer Science-Fictionmovie.

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odie.holzmann

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Bewertung4.5Uninteressant

Vielleicht bin ich mit zu hohen Ansprüchen an diesen Film herangegangen, auf jeden Fall war ich sehr enttäuscht. Die Verknüpfungen der verschieden Zeitebenen wirken leider sehr konstruiert, die Maske war unter aller Kanone (was bei diesem Budget echt wundert) und im Ganzen zieht sich Cloudaltas wie Kaugummi. Positives kann ich der schauspielerischen Leistung abgewinnen, der Cast versucht das Möglichste rauszuholen,
und die Optik, gerade die der beiden "Zukunften", ist beeindruckend. Hätte man noch mehr im Seniorenheim gedreht, würde es auch noch Humor-Pluspunkte geben.
Fazit: Für mich verlorene Zeit, aber ich konnte eh nicht schlafen ;)

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Scipio

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Bewertung2.0Ärgerlich

Schade um die vergeudete Zeit!

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TobivanTobsen

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Bewertung9.0Herausragend

Das erste mal damals im Kino gesichtet und gestern nacht bei ARD das zweite Mal.
Ich bleibe dabei: Großer Pluspunkt ist die gelungene Kunst die Bilder und Dramatik des Films zusammenzuschneiden, obwohl es sich um andere Epochen und Erzählungen handelt. Typische Metathemen werden gekonnt erzählerisch verbunden. Klar bleiben da Lücken, denn für mich ist die Individualität jedes einzelnen Zeitstranges oder Epoche gut herausgearbeitet wurden. Wohingegen jede Suche nach dem einen großen Zusammenhang unbefriedigt bleiben muss.

Habe hier in den Kommentaren viel sinnloses Gehate gelesen, weil vielleicht die Brille mancher kritischen Zuschauer etwas zu theoretisch eingefärbt war. Buddhismus und Hinduismus, Wiedergeburt, Esoterik...wer diese große Begriffe versucht in Cloud Atlas gut umgesetzt zu entdecken, wird bitter enttäuscht. Klar, es ist eine Erzählung nach eigenen Regeln. Ich mochte die Verbundenheit anhand Kulturgüter, was zeigt, dass der einzelne Mensch Teil der Menschheit ist, welche Zeit- und Raumumfassend ist. Die kosmische Idee des Menschengeschlechts wird sehr deutlich. Man liest, ich habe mich mit Menschenlehre und Philosophischen Ideen befasst. Stichwort Humanität und Herder! Aber back to the Topic:

Cloud Atlas fesselt von der Form her. Inhaltlich fördert es und nimmt die Sinne mit in dramatische Einzelschicksale. Da bin ich gänzlich gegen die Kritik von manchen hier, die meinen es bringt einen heraus, wenn man die gleichen Schauspieler manchmal eher belustigend verkleidet wiederentdeckt in so manch einer Epoche...mir hat genau das geholfen, die Dramatik auszuhalten. Waren doch die meisten Zeitstränge sehr ernst. Und bei 172min freut sich das Herz, wenn es auch mal "Walter" sieht, einfach mal Haudrauf-Ir(r)e sein ;-) (Denke dieser Minispoiler ist zu verkraften)

Als denn, ich überlege mir Cloud Atlas nun auf DVD zu besorgen, falls ich mal wieder sehr intensive Ablenkung vom Alltag benöte und kreativen Anschub für etwaige Vorhaben (Malen, Schreiben, Musik machen), Die ästhetische und erzählerische Sinnlichkeitsflut ist großartig. Nur für die Überlänge gibts Abzug, ich bin nicht mehr für solche hyperlangen Filmschiffe geschaffen. ^^ Man will halt den Zuschauer komplett Hirnfrei emotionalisieren und so viel in einen Film knallen, dass Silvester, Ostern und Weihnachten in einer Nacht gefeiert werden. Ist meine Metapher dann schon eher umsetzbar (geschenke in der stadt verstecken und mit 2,0 Promille nachts finden, wer alle seine eigenen geschenke gefunden hat, darf eine rakete zünden), so muss ein film damit rechnen, an inhalt zu verlieren, möchte er fast 3h fesseln. ansonsten, wie fast bei cloud atlas geschehen, kann die erzählerische dramatik zu unbefriedigenden Antwortsuchen führen. Eine Ambivalenz...ich habe mich entschieden sie positiv sehen zu können/wollen. 9Punkte!

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Vika

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Bewertung5.0Geht so

Was ist los mit diesem skurillem und leicht beleidigendem Make Up? Das holt einen immer aus dem Film raus und die Glaubwürdigkeit sinkt. Ich weiß es sollte zeigen, dass man als jeder x-beliebige Mensch wieder geboren werden kann (egal welches Geschlecht oder Ethnische Herkunft), aber dass hätte man auch anders handhaben können. Es war teilweise einfach so verstörend.
Doona Bae ist allerdings ein Engel. So konnte ich die Sci-fi Story noch genießen.

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