Cloverfield
Cloverfield (2008), US Laufzeit 85 Minuten, FSK 12, Horrorfilm, Katastrophenfilm, Actionfilm, Kinostart 31.01.2008
59 Bewertungen
Skala 0 bis 10
10953 Bewertungen
303 Kommentare
Keine
von Matt Reeves, mit Lizzy Caplan und Jessica Lucas
Um zwölf Uhr nachts ist die Welt noch in Ordnung. Eine ausgelassene Abschiedsparty in Manhattan, Freunde unter sich, gute Laune und reichlich Drinks. Nur eine halbe Stunde später nähern sich Explosionen, und das Unheil zieht eine Schneise der Verwüstung durch Manhattan. Um ein Uhr morgens liegt die Welt in Trümmern. Etwas ist dem Meer entstiegen – etwas Großes, etwas Gefährliches, hat der Freiheitsstatue den Kopf abgerissen und sich auf die Menschheit gestürzt. Dieses Etwas wird unter dem Codenamen “Cloverfield” geführt, und dies ist gleichzeitig der Titel für das wahrscheinlich bestgehütete Kinogeheimnis aller Zeiten, das Kinofans aus der ganzen Welt zu leidenschaftlichen Spekulationen verführte. Von der Besetzung bis zur Story wurden alle Informationen unter Verschluss gehalten, und nur wenige Bilder und ein paar verschlüsselte Anhaltspunkte im Internet lieferten einige Hinweise. Lange Zeit war nicht einmal der Titel des gigantischen Actionspektakels bekannt – nur das Startdatum, an dem das Geheimnis endlich gelüftet wird, wer oder was es auf unsere Zivilisation abgesehen hat und wie es den Helden dieser Geschichte ergehen wird.
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Cast & Crew
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Matt Reeves
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Lizzy Caplan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marlena Diamond
-
Jessica Lucas
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lily Ford
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T.J. Miller
-
Michael Stahl-David
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Rob Hawkins
-
Mike Vogel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jason Hawkins
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Odette Annable
Regie
Schauspieler
-
Odette Annable
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Beth McIntyre
-
Brian Klugman
-
Anjul Nigam
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kassierer
-
Billy Brown
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Staff Sergeant Pryce
-
Margot Farley
-
Kelvin Yu
-
Liza Lapira
- Genre
- Monsterfilm, Katastrophenfilm, Actionfilm
- Zeit
- 2000er Jahre, Nacht, Zukunft
- Ort
- Freiheitsstatue, Manhattan, Zerstörte Stadt
- Handlung
- Angst, Apokalypse, Autounfall, Brücke, Dach, Dunkelheit, Evakuierung, Fahrstuhl, Flucht, Geburtstagsparty, Handy, Helikopter, Hochhaus, Kampf, Monster, Panik, Panzer, Ratte, Reporter, Rettung, Soldat, Sushi, Taschenlampe, Treppe, Tunnel, U-Bahn, Videokamera, Waffe, Yuppie, Zerstörung, Überleben, Überraschung
- Stimmung
- Aufregend, Eigenwillig, Gruselig, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Filmdetails Cloverfield
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Kritiken (21) — Film: Cloverfield
Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschenSo, Premiere: Nachdem ich lange Zeit mit dem Gedanken gespielt habe, mich mal an einer Live-Kritik zu einem Film zu versuchen, ist es heute nun soweit – „Cloverfield“ scheint ein geeigneter Kandidat für solch ein Vorhaben zu sein, erscheinen Moster-Filme allgemein hin nicht als so intellektuell anspruchsvoll, als das man ihnen ungeteilte Aufmerksamkeit entgegenbringen müsste. Desweiteren geizt ProSieben ja bekanntlich nicht mit Werbung im 20-Minuten-Takt, so dass immer genug Zeit für grammatikalische Korrekturen sein sollte.
Ja, ich muss leider zugeben, ich bin nicht der erste, der die Idee einer solchen Art von Kritik hat, vielmehr gibt’s davon schon ein paar ähnliche Versuche hier auf moviepilot – aber Hey, ich bin ein Kind der Generation Tarantino – Urheberrechte werden gnadenlos überbewertet und stehen der eigenen Kreativität nur im Weg.
Ab hier: [SPOILER AHEAD]
- 20.13 Uhr: So, das erste vielfräßige Monster dieses Abends namens Jumbo Schreiner…
/p>Kritik im Original 21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 29 Antworten
cannibal83 2010/07/18 12:09:51
Antwort löschenDas ist ne gute Idee! Ich hoffe du stellst deine komplette Live-Berichterstattung später in deinem Comment ein. Für alle die nicht die Möglichkeit haben live mitzulesen. ;)
jollyroger 2010/07/18 12:16:52
Antwort löschenSorry, aber 'nen Film objektiv bewerten zu wollen der a) synchronisiert ist und b) alle 20 Minuten von Werbung unterbrochen wird, ist ja wohl unmöglich.
Da kann ja nur eine schlechte Wertung rauskommen.
Hitmanski 2010/07/18 12:29:38
Antwort löschen@cannibal
Werde ich machen, keine Angst ;)
@jollyroger
Eine Synchro gehört genauso mit zum Film wie alles andere auch. Schließlich wird er hierzulande mit deutsche Sprache vermarktet, dann muss man sich auch um eine ordentliche Synchro-Fassung bemühen. Macht man das nicht, ist es ein durchaus legitimimer Kritikpunkt. Außerdem bin ich was das angeht optimistisch, erstens gibt es auch sehr gute Synchro´s und zweitens hab ich im Gefühl, dass "Cloverfield" nicht gerade ein Dialogfestival wird.
Für die Werbung ist mein Recorder zuständig, ich fang einfach zehn Minuten später an, dann skippt der die Werbung automatisch raus...
Tyler__Durden 2010/07/18 13:24:34
Antwort löschenKönnte ich persönlich nie machen. Egal ob ein Film nun leichte Kost darstellt, die erste Sichtung sollte immer was besonderes sein. Da sind Unterbrechungen , sei es nun Werbung oder Live Kommentare zu dem Film abgeben sehr ungeschickt. Für mich zumindest. Und Cloverfield ist da auch kein guter Film um so was zu machen da er sehr von der unglaublich intensiven Atmosphäre lebt die er aufzubauen versucht und jegliche Unterbrechung seitens des Zuschauers wird da herbe bestraft. Aber ist nur meine Auffassung kenne auch einige die so was machen via Twitter. Aber naja wünsche dir trotzdem mal Viel Glück^^
Tytus 2010/07/18 13:28:21
Antwort löschenoh glaubst du das bei Klo7 in der Prime time 10min genügen ;)
aber freu mich auf dein Kommentar, vielleicht klau ich dir auch die Idee ;-D
jollyroger 2010/07/18 13:39:24
Antwort löschen@Tyler__Durden: Könnte dir gar nicht mehr zustimmen.
@Hitmanski: Wollte nicht die Synchro-Debatte reinrutschen (auch wenn ich dummerweise damit angefangen habe), meiner Ansich nach tötet Synchro jeden Film - aber das kann man natürlich auch anders sehen.
Wie aber Tyler__Durden schon angemerkt hat: Cloverfield lebt von der Atmosphäre - die machst du dir so wie geplant definitiv kaputt.
Hitmanski 2010/07/18 15:04:34
Antwort löschen@jollyroger + Tyler__Durden
Ich verstehe eure Einwände bzgl. Atmosphäre-Kill usw durchaus. Ich bin mir auch bewusst, dass man auf diese weise keine vollständig seriöse Filmkritik schreiben kann - aber ich bin ja auch nur ein kleiner unbedeutender teil dieser community und nicht der Chef-Feuilletonist der SZ oder FAZ. Für mich ist diese ganze Live-Geschichte einfach ein kleiner journalistischer Selbsterversuch auf den ich neugierig bin. Vielleicht stellt sich heraus, dass das Ganze am Schluss furchtbar langweilig und unlustig wird, was ich an dieser Stelle definitiv nicht vollständigen ausschließen kann. Aber letztendlich, dass einzige was ich gefährden kann ist das persönliche Filmerlebnis von "Cloverfield" als solches. Da ich sowieso nicht davon ausgehe, dass der Film für mich ein Jahrhundertkracher wird, bin ich bereit diese Gefahr einmalig einzugehen.
Tytus 2010/07/18 20:32:17
Antwort löschen"Einer hier hat geschrieben, die Party sieht aus wie einer dieser Festivitäten aus einem dieser Yuppie-Bierwerbespots "
hehe wie ein Bacardi Werbespott XD
Hitmanski 2010/07/18 20:35:31
Antwort löschenDieser Vergleich drängt sich auf, ja..oder für einen sehr sehr tollen innovativen House-Music-Club in München
Duderinho 2010/07/18 21:08:48
Antwort löschenBisher teile ich deine Meinung absolut, ein bisher sehr nerviger und langatmiger Film ohne wirkliche Unterhaltung. Mal sehen wie es weitergeht... Erwartungen sind sehr gering.
Tytus 2010/07/18 21:10:36
Antwort löschenja bisher kann ich mich Hitmanski nur anschließen!
Tytus 2010/07/18 21:19:46
Antwort löschenalso der Kameramann ist schon mal ein Vollidiot mit dem IQ vom Brot
Duderinho 2010/07/18 21:36:03
Antwort löschenOk, Film wendet sich dem Ende zu, Betthäschen tot. Stellt sich nur noch die Frage, ob die 4 den heli kriegen oder nicht - da hier aber iwo steht, dass es kein happy End gibt....naja ^^
Hitmanski 2010/07/18 21:38:04
Antwort löschenSind es überhaupt noch 4? Die eine mit dem Spinnenbiss sah so ein bisschen ungesund aus, hatte sicher nachher ein Casting in nem japanischen Geisterhorrorfilm und wollte sich nicht mehr umziehen...
fabel 2010/07/18 21:43:50
Antwort löschen@hitmanski:
Ganz großes Kino, was du hier abziehst.
Großen Dank für diese köstliche Begleitung dieses "Blockbusters".
Tytus 2010/07/18 21:43:50
Antwort löschenist die nicht geplatzt,oder so -> also nur noch drei
DonkeyKong 2010/07/18 21:44:48
Antwort löschenAlso ich muss dir eigentlich bei allen deinen Punken zustimmen aber du hast bis jetzt nur negative Punkte vermerkt obwohl der Film auch Positives bieten kann finde ich. Z.B. finde ich die Atmosphäre auf den Straßen und die Effekte schon ziemlich gelungen.
fabel 2010/07/18 21:59:02
Antwort löschenGelungen ?
Ja, vielleicht.
Aber ich finde eigentlich hat das Negative gesiegt.
Duderinho 2010/07/18 22:00:36
Antwort löschenJa, waren nur noch drei, Hitmanski, hatte mich verschrieben.
Resümierend kann man sagen, dass ich fast 2 Stunden meines Lebens verschwendet habe und ich noch überlege, och 4 oder doch nur 3 Punkte gebe - aber auch nur, weil es mal kein Happy End gab.
BobbyIII 2010/07/18 22:04:21
Antwort löschen@ Duderinho:
Das ist aber auch nix besonderes! Diese Handcam-Filme haben nie ein Happy End (Blair Witch, Rec, dieser hier). Bei diesen Filme wär es mal was besonderes WENN jemand am Ende überleben würde.
Hitmanski 2010/07/18 22:04:32
Antwort löschenAlso die Effekte, sofern man sie durch das viel zu dunkle und hektische Kameragewackel hat erkennen konnte, fand ich äußerst mäßig. Sicherlich, es gibt C-Movies, die sehen noch schlechter aus - aber sonst...Die Atmosphäre - ich weiß ja nicht. Es ist halt diese typische Großstadt-Terror-Angst-Katastrophen-Atmosphäre, wie man sie spätestens seit 9/11 immer wieder mal zu sehen kriegt.
fabel 2010/07/18 22:40:03
Antwort löschenEine Atmosphäre hab ich auch vergeblich gesucht.
Tytus 2010/07/18 23:08:17
Antwort löschenAtmosphäre hmm war da nicht diese Bacardi Werbung, warte oder war das doch noch im Film, keine Ahnung, egal, hab ich scho verdrängt!
Hitmanski danke für deine Live Kommentare so hatte der Film wenigstens etwas positives und wir sind uns auch bei denn punkten fast einig :D
so für dein Kommentar/Einsatz gibt es von mir 9 Punkte!
Ich freu mich schon auf denn nächsten Klo7 Blockbuster live kommentiert ;)
Hitmanski 2010/07/18 23:18:02
Antwort löschenIch bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Das war in der Tat amüsanter als ich gedacht habe. Eigentlich hatte ich es ja als einmalige Sache angesehen, aber ich denke es wird sich noch die eine oder andere Möglichkeit ergeben, sowas zu wiederholen ;)
fabel 2010/07/18 23:22:05
Antwort löschenich glaube fast jeder hier würde es dir danken
satyrrrr 2011/01/06 14:32:32
Antwort löschenHmpf. Lass es lieber mit den Live-Kritiken. Nicht nur das man die gezielte Athmosphäre nicht mehr bewerten kann, was gerade bei diesem Film wichtig gewesen wäre, so schleichen sich offensichtlich auch einfach zu viele Fehlbeobachtungen auf die schnelle ein. Schade das dieses Bewertungsexperiment auch noch unter Kritiken die overall-Punktzahl so maßgeblich beeinflusst hat.
Sta Maz 2011/03/15 02:16:45
Antwort löschenWas hat jetzt Pro7 bitte in der Film Kritk zu suchen?
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SiameseAlex 2011/06/24 19:38:14
Antwort löschenSchade, dass ich das hier erst jetzt lese, schöne Idee und auch gute Umsetzung. Bei wiederholtem Versuch würde ich tatsächlich versuchen blind zu schreiben...jetzt echt! Authentisch wäre es allemal, zumal es bei einem derartigen Review nicht um das ausgefeilte, durchkomponierte Endprodukt geht, sondern vielmehr die Faszination des ersten Eindrucks selbst schon ein Phänomen an sich ist und garantiert durch unsere reflektierende Erinnerung niemals mehr das sein kann und wird, was sie ursprünglich mal war.
Gut gemacht!
Hitmanski 2011/07/02 19:08:13
Antwort löschenDankeschön! :)
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenDie Einführung ist ein wenig zu lange geraten ist und die Aufzeichnung hätte auch sonst von zusätzlichen Lücken oder vielmehr von einigen ruhigeren Momenten profitieren können. Der Einsatz von einigen überraschenden Horrormomenten ist hingegen sehr gelungen. Für Freunde des Genres ist diese Mischung aus «The Blair Witch Project» und «Godzilla» sowieso sehenswert. «Cloverfield» ist nämlich ein durchrüttelndes Schauererlebnis.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten
Janus Winter 2010/09/11 01:16:59
Antwort löschennicht nur die einführung ist zu lang geraten. auch die zweite hälfte hätte mehr verdichtung vertragen können. offensichtlich hatte man am ende doch nicht genug material, um wenigstens auf die anvisierten 90 minuten nettospielzeit zu kommen. und warum immer diese dümmliche, unrealistische, hollywoodeske aufopferungshaltung der protagonisten? bei aller liebe, da wünscht man doch einen schnellen, kräftigen tod herbei.
ACHTUNG SPOILER
wenn man sich überlegt, was beth nach ihrer "rettung" alles durchmachen muss, erscheint einem das motiv für robs handlungen als bloße egomanie. das und viele andere typische horrorfilm-fehler schmälern, was in der ersten hälfte so vielversprechend begann. man merkt einfach zu schnell, woher der wind weht: paramount will den größenwahnsinnigen erfolg von THE BLAIR WITCH PROJECT wiederholen. diesmal mit vollem und unbedingtem marketingkalkül. das können sie auch gern tun. nur ist dieser meilenstein eben schon lange vergeben. möchtegernmythen dieser art haben eine immer kürzere halbwertzeit. so bleibt am ende nur eine weitere zahl: CLOVERFIELD hat bis juli 2008 weltweit etwa 170,5 millionen us-dollar eingespielt.
Andy78 2011/05/02 20:22:44
Antwort löschenDu sprichst äh meine schreibst mir aus dem Herzen...;)
Andy78 2011/05/02 20:25:57
Antwort löschenOh...Sehe eben deine großzügige 7 Pkt.vergabe für diesen verwackelten vorhersehbaren Langweiler...Dies kann ich so natürlich nicht nachvollziehen....;)
Janus Winter 2011/05/06 20:11:37
Antwort löschenAmbivalenz ist mein zweiter Vorname. Ich fühlte mich ja durchaus gut unterhalten.
Andy78 2011/05/09 21:24:27
Antwort löschenIch beneide dich! Hab den Streifen quasi im Schnelldurchlauf gesehen und mich trotzdem gelangweilt...die Möchtegernpseudodokumentarische Wackelkamera gab mir dann noch den Rest...
...und Janus Ambivalenz Winter klingt auch nicht schlecht...;)
Janus Winter 2011/05/11 04:43:40
Antwort löschenIn Janus steckt ja schon meine ganze Ambivalenz. Wobei zwei Gesichter gar nicht ausreichen.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Ianus)
Andy78 2011/05/11 20:23:46
Antwort löschenDu Gott des Anfangs und des Endes? ;)
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Janus Winter 2011/05/12 06:43:42
Antwort löschenFür dich immer noch Herr Winter. :D
Andy78 2011/05/12 17:34:59
Antwort löschenWenn wir nicht schon befreundet wären, würde ich dich jetzt drum bitten...;)
Xander8112: at the movies
Kommentar löschenWas wurde doch damals für ein Wind um diesen Film gemacht. Höchste Geheimhaltung, niemand wusste so wirklich worums ging, wie der Film überhaupt hieß und wie das Monster denn aussah, wenn es denn eins gab. Zusätzlich wurden auch noch geschickt diverse Videos ins Netz gestellt, die Appetit auf mehr machten.
Doch als dann die ersten Kritiker den fertigen “Cloverfield” sehen durften, machte sich Ernüchterung breit und ich fand es auch nicht wirklich schlimm, diesen dann nicht im Kino gesehen zu haben. Die Informationssperre hab ich aber selber für mich aufrechterhalten, bis ich den Film dann irgendwann auf DVD gesehen habe - das heißt ich war bis vorgestern genauso schlau wie beim Kinostart. Und wie das Monster aussah, wusste ich auch nicht.
Wie gesagt, vorgestern war es dann soweit und mein erster Gedanke war: Gut, das ich den nicht im Kino gesehen habe. Nicht, weil er so schlecht wäre (dazu kommen wir noch), sondern da die Kameraführung in diesem Film handlungsbedingt…
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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...
Kommentar löschenDas Subgenre des Monsterfilms steckt in einer Krise. Seit den Terroranschlägen des 11. September 2001 haben unsere Ängste eine neue Dimension bekommen und niemand glaubt mehr so recht an Monster. Auf diese neue und reale der Bedrohung durch den internationalen Terrorismus reagiert der Film „Cloverfield“ schon in seiner Werbekampagne. Das Plakatmotiv zeigt die geköpfte Feiheitsstatue von New York und im Hintergrund ist die Skyline von Manhattan mit einer dunklen Rauchsäule zu sehen. Ein Motiv, das mit der Ästhetik der Nachrichtenbilder von 9/11 spielt, die sich in unser kollektives Unterbewusstsein eingeprägt haben. Auch der Film selbst suggeriert formal mit verwackelten Handycam-Bildern eine vermeintliche Authentizität. Denn das, was wir auf der Leinwand sehen ist ein vom amerikanischen Verteidigungsministerium sichergestelltes Videoband, das einer der jungen Protagonisten selbst aufgenommen hat. Während die Jugendlichen eine Abschiedsparty feiern steigt ein riesiges Wesen neben der Freiheitsstatue aus dem Wasser und reißt ihr den Kopf ab. Als dieser dann mitten in Manhattan landet bricht Chaos aus. Das Aussehen des Ungetüms wurde, wie schon 1998 bei dem amerikanischen Remake „Godzilla“, vor dem Kinostart streng geheim gehalten. Auch in „Cloverfield“ sieht man das Ungetüm in den verwackelten Bildern oft nur schemenhaft und ausschnittsweise. Die Handkamera ist ständig in Bewegung und verursacht beim Zuschauer Schwindelgefühle. Die ohrenbetäubende Tonebene verstärkt das Gefühl, den Geschehnissen tatsächlich beizuwohnen. „Cloverfield“ ist ein spannendes filmisches Experiment für die You-Tube-Generation, das den unglaubwürdig gewordenen Monsterfilm ins neue Jahrtausend überführt.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenDer Film funktioniert als Crossover aus der Technik von „Blair Witch Project“ und der Grobhandlung aus Emmerichs „Godzilla”. Je authentischer die Kinorealität ist, desto härter trifft uns das Übersinnliche. Darauf setzt Cloverfield ganz konsequent: Der Film besteht aus Beweismaterial - einem anderthalbstündigen Privatvideo, das während des Monsterangriffs auf New York gedreht wurde. Keine Schnitte – nur Einschalten, Ausschalten. Und wenn die Kamera hinfällt, sieht man Ausschnitte aus älteren Aufnahmen, die ansonsten gerade überspielt werden. Rückblenden sozusagen. Nach zwanzig Minuten sind die Charaktere klar, wir wissen genug, um die Handlungsmotive erkennen zu können. Genug Vorspiel. Zeit für den Auftritt des Monsters. Erst fliegen die Brocken, dann der Kopf der Freiheitsstatue, und im Hintergrund des ständig wackelnden Videobildes taucht für einen Sekundenbruchteil etwas Großes auf ... Eine Wackelkamera und ein paar junge Leute, die durch Manhatten rennen, während ein riesiges Ding New York in Klump haut. Ganz offensichtlich braucht es nicht mehr für einen soliden Monsterfilm.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenFünf Freunde irren durch New York City, welches von einem riesigen Monster und tausenden von US-Militärs bevölkert ist. Häuserschluchten, U-Bahn-Schächte und einstürzende Brücken. Schutt und Asche, Panik, Angst. Ganz bewusst bedienen sich Produzent Abrams, Regisseur Matt Reeves und Autor Drew Goddard beim 11. September.
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ChromAkkustik 2009/07/08 09:54:43
Antwort löschenWas labberst du für ein Quatsch? Dein Sinn des Films ist falsch. es geht nicht um die unrealistsische Story in dem Film. PS: Die Schlümpfe gibt es auch nicht.
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p!vo 2010/01/01 21:06:50
Antwort löschenEr bedient sich beim 11. September?
Wir haben schon den gleichen Film gesehen, oder?
Oder bin ich falsch informiert und damals hat ebenfalls ein großes Monster die WT-Center zerstört?
The-Orange-Guy 2010/06/24 14:56:57
Antwort löschenFalsch formuliert. Abrams spielt mit den Ängsten vor Terroristischen Anschlägen, die seit dem 11. September so stark wie noch nie zuvor sind.
Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenIch frage mich, ob es mittlerweile wirklich noch Amateurfilmer gibt, die die Kamera nicht mal eine Minute ruhig halten können, ständig hin und herzoomen und chronisch den falschen Ausschnitt im Bild haben. Vemutlich sieht heute jedes echte Amateurvideo professioneller aus als die Fake-Selbstdreh-Optik von Cloverfield. Das strikte Dogma “kompletter Film als Aufzeichnung einer Videokamera” ist außerdem ein sehr enges Korsett, um eine differenzierte Geschichte zu vermitteln. [...] Die wackelige Kameraführung nervt zunehmend und man sehnt sich immer mehr nach wenigstens mal einer ruhigen scharfen vernünftig ausgeleuchteten Szene. Zumindest reizt Abrams diesen Effekt nicht bis ins Unendliche aus - die gut 80 Minuten Spielzeit sind für das Gezeigte angemessen, mehr wäre sehr anstrengend geworden.
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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Kommentar löschenBei "Children Of Men" habe ich noch über die Zukunft der Bildsprache im Action-Kino fabuliert - und nun ist sie Gegenwart! Der Film, der die COM-Ästhetik konsequent weiterführt. Natürlich ist die Technik seit "Blair Witch Projekt" oder "The Last Broadcast" nicht mehr aussergewöhnlich, in dieser Dimension allerdings ein neuerlicher Wegweiser im modernen Actionkino. "Cloverfield" ist der Film der Handycam-Generation.
Das Viech sprengt im wahrsten Sinne des Wortes eine hippe New Yorker-Partygesellschaft und ein paar Leutchen irren durch die verwüstete Stadt, um eine Freundin zu retten. Leider kriegt die Story die ganzen Charaktere nicht unter einen Hut und sind nicht mehr Dramaturgie-Staffage. Sie werden über den Party-Smalltalk skizziert und da bleibt es einem vollkommen egal, was mit ihnen passiert. Helden gibt's bei aller Behauptung keine. Da hätte ich es nachvollziehbarer sowie ehrlicher gefunden, wenn man aus reinem Nervenkitzel,…
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Perry Simm
Kommentar löschenAuch wenn man ihn mit "Blair Witch Project meets Godzilla" ziemlich gut beschreibt, ist "Cloverfield" schlussendlich doch ein Film, wie man ihn so noch nie gesehen hat, und deshalb hat er für mich funktioniert. Jeder Blick auf das Monster war ein spannender Moment, nicht weil man Angst um die Figuren hätte (allesamt unsympathische New Yorker-Yuppies), aber aufgrund der für das Genre ungewönlichen pseudo-dokumentarischen Inszenierung. Die Prämisse "Was wäre, wenn soetwas tatsächlich passieren würde" hat einfach etwas sehr Reizvolles. Und obendrein werden auch noch ein paar kleine Diskussions- und Interpretationsansätze gestreut. Man kann einen Monsterfilm auch weitaus weniger interessant machen. Mir zumindest hat "Cloverfield" zehnmal mehr Spaß gemacht als etwa Peter Jacksons sentimentaler "King Kong"-Schnarcher.
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nullpunkt 2011/05/11 17:57:42
Antwort löschenUnd King-Kong hat sogar einen Cameo in Cloverfield : )
Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenUm diesen Film wurde ja nun schon seit gut einem halben Jahr ein ordentliches Bohei gemacht. Erste Trailer, in denen noch nicht mal ein Filmtitel genannt wurde, sorgten für große Aufregung in der Cineasten-Gemeinde. Die gesamte Palette des viralen Marketing wurde ausgeschöpft, immer wieder wurden Informationen und Desinformationen gestreut, so dass sich sogar um den Titel Legenden rankten. Ein besonders skurriler Auswuchs war meiner Meinung nach die Schlagzeile „Jetzt bestätigt: ‚Cloverfield’ heißt offiziell ‚Cloverfield’.“
Aber hat sich der ganze Wirbel gelohnt? War es der Film wert? Ja und nein. Das einzige, was diesen Film aus der Masse von Monsterfilmen der Art „Godzilla“ abhebt, ist die Tatsache, dass der komplette Film mit einer Handkamera aufgenommen wurde, die eine der Hauptpersonen mit sich herumträgt, während New York in Schutt und Asche gelegt wird.
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Sneakerpimp
Kommentar löschenTrotz der beeindruckenden Auftritte des Monsters finde ich allerdings fast, daß der Film auch ohne diese Kreatur hätte auskommen können wenn man die Zerstörung der Stadt und die anschließenden Rettungsaktionen durch eine Naturkatastrophe oder einen Terrorangriff erklärt hätte. So bleibt Cloverfield am Ende eigentlich ein netter Liebesfilm mit vielen nervenaufreibenden und erinnerungswürdigen Szenen sowie einer (trotz Blair Witch Projekt Anleihen) ungewöhnlichen Erzählperspektive. Trotz oder gerade wegen der durch die Marketingaktionen gesetzten Erwartungen sicherlich kein Meilenstein, aber trotzdem klare Anschauempfehlung von meiner Seite.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenIm scheinbar dokumentarischen Videomaterial, gefunden im Katastrophengebiet "Cloverfield", ehemals bekannt als Central Park, baut sich Spannung konsequent auf der Augenhöhe der Betroffenen auf. Das wirkt und lässt beinahe vergessen, dass die Dramaturgie der Freunde, von denen einer nach dem anderen auf der Strecke bleibt, sehr klassisch ist.
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Stryke: inderzange.de
Kommentar löschenBei “Cloverfield” hat die nun mehr zweite Sichtung meine Meinung etwas verändert. So hat er damals auf Grund seiner dichten Atmosphäre und der Wackelhandkamera inklusive netter Schauspieleistung eine nahezu perfekte Bewertung bekommen. Auch in der zweiten Sichtung bleiben beide Aspekte gut, der Kameramann nervt immer noch ungeheuer mit seinem Gequatsche und auch das Monster bleibt sehr sehr nett. Das Ende geht für mich so gut durch, denn Happy End braucht eh niemand. Produzent J.J. Abrams, Erfinder von “Lost” und der TV-Gurke “Fringe”, wusste wie er seinen Film haben wollte und wie er ihn via ausgedehnten viralen Marketing verkaufen musste. Enttäuschend bleiben die vielen fehlenden Storyelemente. Da die Geschichte wirklich viel Raum für weitere gute Umsetzungsideen gelassen hätte, besonders in Hinblick auf Zusatzinfos zu Hintergründen, wirkt alles nicht ganz vollständig. Für ein einmaliges Anschauen mag das egal sein, aber es mindert dann den Spass für eine weitere Sichtung wirklich enorm. Sehr spannend bleibt aber die Ungewissheit, ob es Verbindungen zu H.P. Lovecrafts Cthulhu-Mythos wie z.B. schon in “Hellboy” gibt. Trotzem wirklich außergewöhnlich, was wohl zuerst niemand einem Godzilla-Verschnitt in “Blair Witch Project”-Optik ganz zugetraut hätte.
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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenSeinen eigenen Ambitionen wird Cloverfield in vollem Umfang gerecht. Freilich sind diese Ambitionen ausschließlich technischer Natur.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenWas immerhin für den Film einnimmt: Er erzieht sein Publikum. Wer hier dem Spießer in sich freien Lauf lässt und Antworten einklagt, von einem Film verlangt, zu erklären, wie das alles überhaupt passiert ist, was dies für ein Monster ist, wo es herkommt, und ob es denn nun am Ende besiegt wurde oder nicht, was mit New York und dem Rest der USA passiert ist, der kommt nicht weit. Das Fehlen irgendwelcher Gründe aber hat welche.
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenEin Film nach dem Baukastenprinzip. Besitzt nichts eigenes, außer eben die Spannung. Und die wird ständig unterbrochen, weil der film eben Reallifedoku sein will, dennoch aber Spielfilmmuster verwendet. das sieht idiotisch aus und langweilt... oft. Deshalb war mir CLOVERFIELD, trotz einiger netter Szenen, ziemlich egal.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenDie "Abschlussklasse" feat. Godzilla. Wenn man den Trailer kennt, kann man sich den Kinobesuch eigentlich schenken. Mehr kommt im Grunde nicht und nach einer Weile nutzt sich die Home-Made-Optik dann doch ab und man hätte gerne etwas Handlung. Nach all dem Hype ist Cloverfield erstaunlich konservativ und unspektakulär. Reeves verlässt sich völlig auf sein "Kamera"-Gimmick und nach einer Weile fragt man sich, warum man von all dem Video-Material das es von dem Monsterangriff geben muß ausgerechnet das von dieser Truppe erwischen mußte. Wenn man das Monster endlich zuz Gesicht bekommt, weiß man dann aber wieder warum es bisher nur verwackelt gezeigt wurde, denn sonderlich inspiriert ist es nicht designed oder animiert. Einzig bleibender Eindruck nach all dem Lärm und Ruckeln: Die DV-Cam mit dem das Material angeblich aufgenommen wurde muß grandios robust sein. Vielleicht ist das ganze ja ein zu langer Werbespot.
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenMonsterkino von unten: Der neueste Streich von Produzent J.J. Abrams präsentiert vier junge New Yorker auf der Flucht vor einem Ungeheuer aus der Tiefe. Dabei wird Manhattan großflächig in Schutt und Asche gelegt, und die Kamera ist immer mittendrin.
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenBei "Cloverfield" gibt's, keine Frage, mehr zu sehen als damals im düstern Wald. Aber die Idee ist ungefähr so neu, wie eine Riesenechse durch die Großstadt zu jagen. Es ist nur Godzilla im Dogma-Stil. Und am Ende weiß man nicht, was gruseliger ist: solch ein Monster, das man kaum zu sehen kriegt, oder das ständige Gewackle, das einen aus dem Kino taumeln lässt.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenStreng genommen bietet "Cloverfield" nur einen Godzilla durchs Blair Witch-Wackelkamera-Visier. Doch trotz der austauschbaren Figuren, einem oft unlogischen oder zumindest nicht nachvollziehbarem Drehbuch ist J.J. Abrams Geheimprojekt als ungemein spannender, mitreißender und beklemmend dichter Endzeit-Horror der sicherlich ungewöhnlichste Monsterfilm seit langem. Die an und für sich banale Einsicht, dass wahres Grauen der Einbildung entspringt, macht das was-man-nicht-sieht-Prinzip des ökonomischen und letztlich Hollywoodregeln unterwandernden Films umso gelungener.
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Alle Kritiken (21)
Kommentare (282) — Film: Cloverfield
Kommentar schreibenExicutionist 2012/05/22 17:53:52
Kommentar löschenCloverfield ist eigentlich ein richtig guter Endzeitfilm, der jedoch durch die miese Handkameraführung, in meinem Falle, nicht besonders aufmerksam angeschaut wurde.
Ich kann leider nicht sagen ob ich den Film besser gefunden hätte, wenn er normal gedreht worden wäre, da ich außer einstürzenden Gebäuden, Schreien und gehetzten Konversationen nichts verstanden habe.
Bei der Kameraführung wirds einem doch schlecht?!
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the assassin 666 2012/05/22 14:58:00
Kommentar löschenAufwändige, hochspannende Action und trotz des großen Schauplatzes kommt klautrophobische Stimmung auf, und ja auch ein bisschen Endzeitstimmung, etwas zuuu spektakulär war mir Cloverfield aber schon, und ich ziehe was Wackelkamerafilme betrifft dennoch Blair Witch Project und Rec 1+2 vor.
Cloverfield ist ein sehenswerter Film, aber mir fehlt ein bisschen das gewisse "Etwas" obwohl es in diesem Film viele "Etwa"s gab. :)
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schwedenretter 2012/05/12 16:17:45
Kommentar löschenDas Wackelkonzept geht auf, nette Unterhaltung ohne Sinn. Kommt im Kino bestimmt super.
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yippieyuppie 2012/05/06 09:42:33
Kommentar löschenWar ganz gut, sah den im Kino und auch im Fernsehen, im Fernsehen nur eine 6.0...wer ihn im Kino sah versteht vielleicht dass ich ihn dadurch etwas höher bewerte. Super Atmosphäre. Ich fand auch das Ende toll :)
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Malick 2012/04/30 00:35:30
Kommentar löschenKurz gefasst ein Godzilla-Remake samt 9/11 Gedanken. Mit weniger Klischee-Schnulze hätte es mir besser geschmeckt. Aber geschmeckt hat es mir durchaus.
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Markbln 2012/04/12 17:59:57
Kommentar löschenSo ein Quatsch kriegt erst gar keine Punkte von mir.
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tattoogeiß 2012/04/03 18:55:13
Kommentar löschenmonsterfilm .... hau bloß ab mit sonem scheiß ...
diesmal wurde ich eines besseren belehrt ... geile mockumentary ....
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Thohu 2012/03/29 19:47:42
Kommentar löschenZuerst zu manch einem Kommentar: 20 Minuten Einführung der Charaktere find ich bei einem knapp 2 Stunden-Film durchaus akzeptabel. Noch dazu braucht man das. Dadurch wird ein Film erst rund. Und dieser hier ist rund! Ich wusste vorher nichts über diesen Film, hab ihn einfach mal geguckt und ich muss sagen: ich war positiv überrascht.
Mein letzter Mockumentary war "the devil inside" und der war gegen "Cloverfield" der reinste Müll.
Gewackel, unscharfe, zu dunkle Bilder hin oder her. Ich denke, das ist einfach der Sinn der ganzen Sache, oder? Man soll nicht genau sehen. Man soll Angst bekommen. Man soll sich in die Akteure hineinversetzen können - mitfiebern! Und ich finde, das liefert Cloverfield auch alles. Ich fand ihn vom Moment des "Rumms" an spannend und das bis zum Schluss. Und das heißt schon was.
Also wer Unterhaltung und Spannung sucht, kann sich den gerne ohne Bedenken ansehen. Alle klugscheißenden Obercineasten, die sowieso jeden Film zerreißen, weil sie der Meinung sind, dass alles einer Logik bedarf, man alles sehen, erklären und verstehen muss und die der Unterhaltung keine Chance mehr lassen, sollten wegsehen. Deren Verständnis für Kunst bezieht sich eh nur auf ihre eigene, doch so wertvolle Meinung. hust.
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kraproom 2012/03/22 01:19:29
Kommentar löschenSo, jetzt erst mal die Pupillen wieder ausrichten und versuchen geradeaus zu schauen. Ich denke das Flimmern vor den Augen wird auch in den nächsten Stunden wieder besser. Hoffentlich treffe ich alle Tasten auf dem Keybord noch ...
Man nehme ganz viel Godzilla von Emmerich, eine Prise Alien, neues Monsterdesign und mixe das in der Handkamera ganz ordentlich durch, voila: Cloverfield.
Ja die Handkameraoptik, obwohl hauptsächlich nur nachträglich digital erzeugt, ist schon ein bisschen extrem. Dieses Stilmittel das dann auch die Erzählweise bestimmt ist das große Plus an dem Film und sein großes Problem; Eine solche Mockumentary zwingt den Kameramann immer draufzuhalten damit eine halbwegs zusammenhängende Story zusammenkommt. Und das in Situationen wo jeder andere normale Mensch längst das Ding in die Ecke geschmissen hätte und um sein Leben gerannt wäre. In diesem Szenario wäre das wohl die meiste Zeit der Fall gewesen, aber er hält immer stur die Kamera drauf.
Über die Story: Wir haben also einen Hauptprotagonisten, Rob, der mit seiner ehemals "besten" Freundin , Beth, im Bett war, was er wohl selbst als one-night-stand abtat, und jetzt sich schon auf dem Weg nach Japan befindet um dort eine neue Stelle anzutreten. Auf seiner Abschiedsparty spürt er plötzlich den Stachel der Eifersucht in sich als sie mit einem anderen Kerl erscheint. Dann bricht er einen Streit vom Zaun, sie verabschiedet sich wieder und er schiebt den großen Frust (die Entscheidung nach Japan zu gehen wird aber nicht in Frage gestellt). Alles ziemlich banal, kennen wir wohl alle mehr oder weniger aus eigener Erfahrung.
Aber plötzlich explodieren Hochhäuser und der Kopf von Miss Liberty rollt durch die Strasse. Als dann auf der Flucht aus Manhattan der Bruder unseres Helden ums Leben kommt fasst er, der Held, den plötzlichen Entschluss seine kürzlich entdeckte Liebe, also Beth, aus dem Herz des Infernos zu retten.
Diese Wendung des "Helden" vom oberflächlichen Karrieristen zum liebeskranken Selbstaufopferer kommt mir persönlich etwas zu plötzlich daher. Noch dämlicher finde ich die Reaktionen seiner Freunde. Die machen nämlich ohne allzu großen Widerspruch sofort mit, naja, der Kameramann, Hud, muss ja im Sinne des Drehbuchs sonst wär der Film hier zu Ende. Er hat den Drecksjob, immer stur die Kamera drauf halten, egal was passiert. Ob ihm das vorher jemand gesagt hat?
Und so entwickelt sich dann noch ein abenteuerliche Rettungsodyssee in deren Verlauf Marlene von den kleinen Monstern gebissen und infiziert wird, sich dann aufbläht und explodiert (ALIEN!!), die sogar erfolgreich mit der Rettung von Beth aus Ihrem Hochhausappartment ist. Die zusammengeschrumpfte Heldenschar schafft es sogar noch zu einem Hubschrauberlandeplatz zu gelangen und dort ausgeflogen zu werden.
Dummerweise zeigt es sich dass das Monster ziemlich immun gegen alle Waffen die das US-Militär aufbieten kann ist, weswegen es auch nach scheinbar erfolgreicher Bombadierung den Hubschrauber in dem unsere tapferen Überlebenden sitzen aus der Luft fegt. (kleine Anmerkung am Rande: Es gibt Bomben die viele meter dicke stahlarmierte Betonbunkerwände in kleinste Brösel verwandeln können. Warum soll es nicht möglich sein ein Monster, selbst wenn es 25 Stockwerke hoch ist aber trotzdem offensichtlich organische Struktur besitzt, genauso in kleinste Fetzen zu sprengen? Na klar, weil sonst der ganze hanebüchene Film ziemlich schnell zu Ende wäre).
Unsere vielgebeutelten kommen nun im Central Park wieder zu sich, Hud unser überaus tapferer Kameradepp darf noch das Monster filmen kurz bevor es ihn in zwei oder mehr Teile zerbeisst und die letzen beiden, Rob und Beth, flüchten unter eine Brücke im Park. Dort dürfen sie die wahrscheinlich atomare Bombadierung New Yorks im Logenplatz "erleben", sehr romantisch beteuern sie sich dabei Ihre (kürzlich entdeckte) gegenseitige Liebe im atomaren Kerzenschein, das geht allerdings etwas im Gedröhne unter...
Fazit: Figuren und Story ziemlich deppert aber durch die Machart wirkt der Film sehr direkt. Man fühlt sich in das Geschehen eingebunden und kann so denn "Horror" relativ echt nachempfinden. Also, wenn man nicht dabei nachdenkt, recht unterhaltsam. Und man muss den Filmemachern zugute halten dass sie versucht haben den ausgelutschten Monsterfilm neu zu beleben. Ist zum Teil gelungen.
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L-viz 2012/03/19 22:52:27
Kommentar löschenNicht alles ist schlecht gemacht worden, im Gegenteil. Ein Katastrophenfilm, der sich voll und ganz auf die Akteure konzentriert, die üblicherweise in Katastrophenfilmen nur Kanonenfutter darstellen. Im Gegensatz zu den Emmerich-Streifen erhält der Zuschauer keinen Gesamtüberblick, wir sind zu jeder Zeit so ahnungslos, wie die Protagonisten. Anders als das Blair Witch Project wird hier auch nicht das leidige und unglaubwürdige "basiert auf einer wahren Geschichte" bemüht.
Was dann aber folgt lässt nur wenig Stimmung aufkommen. Viele Szenen sind zu dunkel (klar, Realismus!) und verwackelt (klar, Realismus!). Aber wenn schon Realismus, warum wirft der Typ dann nicht die Kamera weg, wenn er angegriffen wird? Klar, weil wir dann nicht mehr sehen würden, wie es weitergeht. So scheitert der Film letztlich an seiner bemüht realistischen Inszenierung.
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Talby 2012/03/18 13:04:12
Kommentar löschenDer Film hat mir recht gut gefallen. obwohl es eine ganze Menge Kritikpunkte gibt, die einer wirklich hohen Bewertung im Wege stehen.
Ob die Kamera nun kaputt geht oder eben nicht, ist mir ziemlich egal.
Die Wackelei stört mich auch nicht, darauf beruht immerhin das ganze Konzept des Films. Wer damit ein Problem hat, braucht "Cloverfield" also gar nicht erst zu gucken, zumindest nicht mit gesteigerten Erwartungen, das kann nur nach hinten losgehen.
Allerdings finde ich, dass der Fake Doku-Stil von "Blair Witch Projekt" weit besser funktioniert hat als diese Privatvideo-Geschichte.
Während der Monster und Katastrophen-Action kommt dies zwar gut rüber, aber in der ersten Hälfte des Films, in welcher es darum geht die Characktere einzuführen, entpuppt sich dieses Stilmittel als grosser Nachteil.
Denn wenn der Kameramann selbst bei vertraulichen Gesprächen die Kamera voll auf sein Gegenüber richtet, fragt man sich schon in einigen Momenten ob der Typ noch ganz dicht ist.
Auf diese Art und Weise eine komplette Geschicht zu erzählen ist nun mal etwas problematisch und dies wurde von den Machern nicht wirklich gut gelöst.
Auch finde ich, dass zum Ende hin zu sehr auf Psycho-Terror gesetzt wurde.
Einige dieser Szenen sind zwar wirklich grandios und zerren geradezu an den Nerven, doch wurde dies allzu sehr übertrieben. Und das Mitleid für Menschen, die erstens nicht sonderlich sympathisch rüberkommen und dem Monster zweitens ünbedingt hinterher laufen müssen, hält sich dann doch in Grenzen (Freundin hin oder her).
Unterm Strich allerdings muss ich sagen, ist der Versuch; einen Monsterfilm aus einer realistischeren Perspektive zu zeigen als es gemeinhin üblich ist, mehr als gelungen.
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vnfr33 2012/03/18 00:40:09
Kommentar löschenNicht so der Bringer. Das absolut unnoetige und viel zu lange Intro mit der Party war erstmal definitiv nur reines Fuellmaterial. Danach wird's dann auch nicht viel besser. Wirklich spannend fand ich Cloverfield jedenfalls nicht. Eher anstrengend, durch diese dauernde Wackelkamera. Stilmittel hin oder her, es wirkte zumindest auf mich nicht sonderlich authentisch.
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smartyx 2012/03/17 22:01:44
Kommentar löschenDie Handkamera ist nicht so mein Ding und die Handlung ist stellenweise zu vorhersehbar
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David[pRo] 2012/03/17 18:07:55
Kommentar löschenjaa, ich hab den film gestern das 2te mal gesehen und frage mich immer noch woher dieses fiech kommt. und vorallem diese vielen kleine spinnen.
gut daran finde ich das es nur eine handycamera gibt
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Copper 2012/03/18 01:01:38
Antwort löschenAlso woher das Viech kommt, kann ich nicht sagen: Was mir ein Kribbeln war die Info vom Regiekommentar, dass es sich noch um ein Baby handelt. Es wurde auch, glaube ich erwähnt, dass die Spinnendinge sowas wie Zecken oder Parasieten an sich sin.
David[pRo] 2012/03/18 16:13:44
Antwort löschendieser unlogische schrotthaufen von paranoiden wird sich niemals durchsetzen!
littledrummerboy01 2012/03/17 17:26:02
Kommentar löschenIntensiv.
Wenn ich den Film nur mit einem Wort beschreiben wollte, dann würde das wohl am besten passen. Insgesamt ist es einer der intelligentesten Horrorfilme, die ich bisher gesehen habe, auf jeden Fall aus dieser Ecke des Horrors. Es wird mit oberflächlichem Gelaber auf einer Yuppie-Party angefangen, und dieses nimmt an Dichte und Nervigkeit so lange zu, dass man es kaum noch aushält. Und genau dann, genau an dem Punkt, an dem man die Fernbedienung nehmen und den Film ausschalten will, macht es rums und zwei Sekunden später fliegt der Kopf der Freiheitsstatue durch die Gegend. Danach wechseln unglaublich intensive Panik und klassische, aber ebenfalls sauspannend umgesetzte Horrorszenen. Dazwischen ist immer wieder subtil Kritik an der oberflächlichen Partygesellschaft eingearbeitet, was ab und an für etwas Auflockerung und sogar ein kleines Schmunzeln sorgt. "Vielleicht ist das Vieh ja von der Army gezüchtet." - "Würde das was ändern?" - "Nein, aber wenn ich jetzt nicht rede, scheiß ich mir in die Hosen." Diese kleinen, aber gemeinen Dialoge geben dem Film sowas wie Tiefe, da eine wirklich tiefergehende Charakterzeichnung wegfällt. Aber eigentlich braucht der Film das auch gar nicht, denn er ist so spannend inszeniert, dass man sowieso keine Zeit hat, über irgendetwas nachzudenken.
Also, wer Horror mag, oder Filme voller Chaos und Terror, der ist hier genau richtig und kann sich ein wirklich intensives Erlebnis mitnehmen.
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jajacx 2012/03/17 14:16:21
Kommentar löschenDie kleinen Viecher erinnern mich an Starship Troopers.
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xtom1973 2012/03/16 23:48:03
Kommentar löschenlol - watt is datt denn?
Godzilla für Arme?
Wollt ihr mich verarschern Pro 7?
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Schlopsi 2012/03/16 16:33:58
Kommentar löschenZugegeben, das virale Marketing hatte 2008 beeindruckend funktioniert.
Also saß ich damals mit großen Erwartungen im Kino. Vllt mit zu großen... Nachdem ich die paar Trailerfetzen auf YouTube sah dachte ich wow, endlich zerlegt es mal die Freiheitsstatue.
Wie gesagt, ich saß mit einem Freund im Kino und dachte mir nur wtf?! Und das im negativen Sinne. Die Charaktere agierten mir zu dämlich, die Szenen in der U-Bahn waren zum schießen... Die Handkamera fand ich jetzt nicht so tragisch wie einige hier schreiben.
Achtung SPOILER!
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Hätten sie diese Viecher doch einfach nicht in die Story eingebaut und den Zuschauer komplett im Dunkeln tappen lassen. Aber nein...
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Einer der wenigen Filme wo ich mich richtig drüber geärgert habe, ihn im Kino gesehen zu haben.
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Dridge 2012/03/16 13:21:40
Kommentar löschenDie Handkamera-Handlung von Cloverfield ist die beste von den vielen Werken dieses Stils, die ich kenne. Die Idee, in einer normalen Situation zu beginnen, ist nicht neu, stellt aber schlau die Figuren vor. Besonders hat es mir gefallen, dass ein altes Filmband überspielt wird und man somit immer mal ein paar Szenen aus der Vergangenheit sieht.
Leider scheitert der Film aber an der Optik der Handkamera. Das Mittendrin-Gefühl ist zwar schön, die Kamera schwankt aber derart schlimm, dass man häufig gar nicht viel mitbekommt. Das hat der Film [REC] besser hinbekommen, dort hatte man den Eindruck einer Handkamera-Doku, ohne den Verlust von vielen Momenten durch ständiges Gewackel.
Cloverfield hat mich auf jeden Fall mit einem schaurigen Gefühl zurückgelassen, der vermeintliche Realismus des Films sagt mir wirklich zu. (Auch wenn die ganze Turmkletterei mir etwas zu superheldenmäßig war)
Mich hat es nicht wirklich gestört, viele Zuschauer werden aber wohl enttäuscht davon sein, dass man überhaupt nichts zur Bedrohung erfährt. Dies verstärkt zwar das Passantenerlebnis, manch anderer könnte sich aber durchaus betrogen vorkommen.
Ein Film, den man sich mal ansehen kann, aber nicht unbedingt gesehen haben muss. Cloverfield erzeugt Spannung auf der Bildebene, durch Handlung und Charaktere wird das aber leider nicht erreicht.
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Pharazon 2012/01/19 11:06:05
Kommentar löschenDirekt vorne Weg: Meine 10/10 bezieht sich nicht auf die Fachliche Beurteilung, die Läge irgendwo bei 6/10
10/10 deshalb, da ich den Film im Kino saß, und buchstäblich aus den Socken gehauen wurde.
Die Atmosphäre aus der Ich Perspektive, verbunden mit der Riesen Leinwand und den Hammer Sound einen Kinos, lassen einen ab und zu das Atmen vergessen.
Zugegeben:
Kamera: Unzerstörbar
Helden: Etwas zu heldenhaft
Kameramann: wer schleppt 2 stunden ne Kamera mit sich rum ?
Logiklöcher: Telefon und so.
Ewig lange Einführung
Aber das alles schadet dem genialen Gesamt eindruch von Cloverfield kein bisschen.
Wer sich auf die Atmossphäre einlassen kann, und nicht zu engstirnig da ran geht, dem stehen gut 2 Stunden Hammerharte Non-Stop Action bevor, die einen in den Sessel drückt, FSK 12 finde ich nen Witz
So Far
Der Phara
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