Cloverfield

Cloverfield (2008), US Laufzeit 85 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Katastrophenfilm, Horrorfilm, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 31.01.2008

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6.3
Kritiker
67 Bewertungen
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6.4
Community
13751 Bewertungen
320 Kommentare
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von Matt Reeves, mit Lizzy Caplan und Jessica Lucas

Um zwölf Uhr nachts ist die Welt noch in Ordnung. Eine ausgelassene Abschiedsparty in Manhattan, Freunde unter sich, gute Laune und reichlich Drinks. Nur eine halbe Stunde später nähern sich Explosionen, und das Unheil zieht eine Schneise der Verwüstung durch Manhattan. Um ein Uhr morgens liegt die Welt in Trümmern. Etwas ist dem Meer entstiegen – etwas Großes, etwas Gefährliches, hat der Freiheitsstatue den Kopf abgerissen und sich auf die Menschheit gestürzt. Dieses Etwas wird unter dem Codenamen “Cloverfield” geführt, und dies ist gleichzeitig der Titel für das wahrscheinlich bestgehütete Kinogeheimnis aller Zeiten, das Kinofans aus der ganzen Welt zu leidenschaftlichen Spekulationen verführte. Von der Besetzung bis zur Story wurden alle Informationen unter Verschluss gehalten, und nur wenige Bilder und ein paar verschlüsselte Anhaltspunkte im Internet lieferten einige Hinweise. Lange Zeit war nicht einmal der Titel des gigantischen Actionspektakels bekannt – nur das Startdatum, an dem das Geheimnis endlich gelüftet wird, wer oder was es auf unsere Zivilisation abgesehen hat und wie es den Helden dieser Geschichte ergehen wird.

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Kritiken (21) — Film: Cloverfield

Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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3.0Schwach

So, Premiere: Nachdem ich lange Zeit mit dem Gedanken gespielt habe, mich mal an einer Live-Kritik zu einem Film zu versuchen, ist es heute nun soweit – „Cloverfield“ scheint ein geeigneter Kandidat für solch ein Vorhaben zu sein, erscheinen Moster-Filme allgemein hin nicht als so intellektuell anspruchsvoll, als das man ihnen ungeteilte Aufmerksamkeit entgegenbringen müsste. Desweiteren geizt ProSieben ja bekanntlich nicht mit Werbung im 20-Minuten-Takt, so dass immer genug Zeit für grammatikalische Korrekturen sein sollte.
Ja, ich muss leider zugeben, ich bin nicht der erste, der die Idee einer solchen Art von Kritik hat, vielmehr gibt’s davon schon ein paar ähnliche Versuche hier auf moviepilot – aber Hey, ich bin ein Kind der Generation Tarantino – Urheberrechte werden gnadenlos überbewertet und stehen der eigenen Kreativität nur im Weg.

Ab hier: [SPOILER AHEAD]

- 20.13 Uhr: So, das erste vielfräßige Monster dieses Abends namens Jumbo Schreiner hab ich ja schon…


Kritik im Original 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 29 Antworten

SiameseAlex

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Schade, dass ich das hier erst jetzt lese, schöne Idee und auch gute Umsetzung. Bei wiederholtem Versuch würde ich tatsächlich versuchen blind zu schreiben...jetzt echt! Authentisch wäre es allemal, zumal es bei einem derartigen Review nicht um das ausgefeilte, durchkomponierte Endprodukt geht, sondern vielmehr die Faszination des ersten Eindrucks selbst schon ein Phänomen an sich ist und garantiert durch unsere reflektierende Erinnerung niemals mehr das sein kann und wird, was sie ursprünglich mal war.
Gut gemacht!


Hitmanski

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Dankeschön! :)


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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6.5Ganz gut

Die Einführung ist ein wenig zu lange geraten ist und die Aufzeichnung hätte auch sonst von zusätzlichen Lücken oder vielmehr von einigen ruhigeren Momenten profitieren können. Der Einsatz von einigen überraschenden Horrormomenten ist hingegen sehr gelungen. Für Freunde des Genres ist diese Mischung aus «The Blair Witch Project» und «Godzilla» sowieso sehenswert. «Cloverfield» ist nämlich ein durchrüttelndes Schauererlebnis.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

Janus Winter

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Für dich immer noch Herr Winter. :D


Andy78

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Wenn wir nicht schon befreundet wären, würde ich dich jetzt drum bitten...;)


Xander8112: Xanders Blog

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7.0Sehenswert

Was wurde doch damals für ein Wind um diesen Film gemacht. Höchste Geheimhaltung, niemand wusste so wirklich worums ging, wie der Film überhaupt hieß und wie das Monster denn aussah, wenn es denn eins gab. Zusätzlich wurden auch noch geschickt diverse Videos ins Netz gestellt, die Appetit auf mehr machten.

Doch als dann die ersten Kritiker den fertigen “Cloverfield” sehen durften, machte sich Ernüchterung breit und ich fand es auch nicht wirklich schlimm, diesen dann nicht im Kino gesehen zu haben. Die Informationssperre hab ich aber selber für mich aufrechterhalten, bis ich den Film dann irgendwann auf DVD gesehen habe - das heißt ich war bis vorgestern genauso schlau wie beim Kinostart. Und wie das Monster aussah, wusste ich auch nicht.

Wie gesagt, vorgestern war es dann soweit und mein erster Gedanke war: Gut, das ich den nicht im Kino gesehen habe. Nicht, weil er so schlecht wäre (dazu kommen wir noch), sondern da die Kameraführung in diesem Film handlungsbedingt eher……

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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8.0Ausgezeichnet

Das Subgenre des Monsterfilms steckt in einer Krise. Seit den Terroranschlägen des 11. September 2001 haben unsere Ängste eine neue Dimension bekommen und niemand glaubt mehr so recht an Monster. Auf diese neue und reale der Bedrohung durch den internationalen Terrorismus reagiert der Film „Cloverfield“ schon in seiner Werbekampagne. Das Plakatmotiv zeigt die geköpfte Feiheitsstatue von New York und im Hintergrund ist die Skyline von Manhattan mit einer dunklen Rauchsäule zu sehen. Ein Motiv, das mit der Ästhetik der Nachrichtenbilder von 9/11 spielt, die sich in unser kollektives Unterbewusstsein eingeprägt haben. Auch der Film selbst suggeriert formal mit verwackelten Handycam-Bildern eine vermeintliche Authentizität. Denn das, was wir auf der Leinwand sehen ist ein vom amerikanischen Verteidigungsministerium sichergestelltes Videoband, das einer der jungen Protagonisten selbst aufgenommen hat. Während die Jugendlichen eine Abschiedsparty feiern steigt ein riesiges Wesen neben der Freiheitsstatue aus dem Wasser und reißt ihr den Kopf ab. Als dieser dann mitten in Manhattan landet bricht Chaos aus. Das Aussehen des Ungetüms wurde, wie schon 1998 bei dem amerikanischen Remake „Godzilla“, vor dem Kinostart streng geheim gehalten. Auch in „Cloverfield“ sieht man das Ungetüm in den verwackelten Bildern oft nur schemenhaft und ausschnittsweise. Die Handkamera ist ständig in Bewegung und verursacht beim Zuschauer Schwindelgefühle. Die ohrenbetäubende Tonebene verstärkt das Gefühl, den Geschehnissen tatsächlich beizuwohnen. „Cloverfield“ ist ein spannendes filmisches Experiment für die You-Tube-Generation, das den unglaubwürdig gewordenen Monsterfilm ins neue Jahrtausend überführt.

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Corsovilla: SchönerDenken

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6.0Ganz gut

Der Film funktioniert als Crossover aus der Technik von „Blair Witch Project“ und der Grobhandlung aus Emmerichs „Godzilla”. Je authentischer die Kinorealität ist, desto härter trifft uns das Übersinnliche. Darauf setzt Cloverfield ganz konsequent: Der Film besteht aus Beweismaterial - einem anderthalbstündigen Privatvideo, das während des Monsterangriffs auf New York gedreht wurde. Keine Schnitte – nur Einschalten, Ausschalten. Und wenn die Kamera hinfällt, sieht man Ausschnitte aus älteren Aufnahmen, die ansonsten gerade überspielt werden. Rückblenden sozusagen. Nach zwanzig Minuten sind die Charaktere klar, wir wissen genug, um die Handlungsmotive erkennen zu können. Genug Vorspiel. Zeit für den Auftritt des Monsters. Erst fliegen die Brocken, dann der Kopf der Freiheitsstatue, und im Hintergrund des ständig wackelnden Videobildes taucht für einen Sekundenbruchteil etwas Großes auf ... Eine Wackelkamera und ein paar junge Leute, die durch Manhatten rennen, während ein riesiges Ding New York in Klump haut. Ganz offensichtlich braucht es nicht mehr für einen soliden Monsterfilm.

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TheCorey: MovieMaze

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2.0Ärgerlich

Fünf Freunde irren durch New York City, welches von einem riesigen Monster und tausenden von US-Militärs bevölkert ist. Häuserschluchten, U-Bahn-Schächte und einstürzende Brücken. Schutt und Asche, Panik, Angst. Ganz bewusst bedienen sich Produzent Abrams, Regisseur Matt Reeves und Autor Drew Goddard beim 11. September.

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p!vo

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Er bedient sich beim 11. September?
Wir haben schon den gleichen Film gesehen, oder?
Oder bin ich falsch informiert und damals hat ebenfalls ein großes Monster die WT-Center zerstört?


The-Orange-Guy

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Falsch formuliert. Abrams spielt mit den Ängsten vor Terroristischen Anschlägen, die seit dem 11. September so stark wie noch nie zuvor sind.


Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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5.0Geht so

Ich frage mich, ob es mittlerweile wirklich noch Amateurfilmer gibt, die die Kamera nicht mal eine Minute ruhig halten können, ständig hin und herzoomen und chronisch den falschen Ausschnitt im Bild haben. Vemutlich sieht heute jedes echte Amateurvideo professioneller aus als die Fake-Selbstdreh-Optik von Cloverfield. Das strikte Dogma “kompletter Film als Aufzeichnung einer Videokamera” ist außerdem ein sehr enges Korsett, um eine differenzierte Geschichte zu vermitteln. [...] Die wackelige Kameraführung nervt zunehmend und man sehnt sich immer mehr nach wenigstens mal einer ruhigen scharfen vernünftig ausgeleuchteten Szene. Zumindest reizt Abrams diesen Effekt nicht bis ins Unendliche aus - die gut 80 Minuten Spielzeit sind für das Gezeigte angemessen, mehr wäre sehr anstrengend geworden.

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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10.0Lieblingsfilm

Bei "Children Of Men" habe ich noch über die Zukunft der Bildsprache im Action-Kino fabuliert - und nun ist sie Gegenwart! Der Film, der die COM-Ästhetik konsequent weiterführt. Natürlich ist die Technik seit "Blair Witch Projekt" oder "The Last Broadcast" nicht mehr aussergewöhnlich, in dieser Dimension allerdings ein neuerlicher Wegweiser im modernen Actionkino. "Cloverfield" ist der Film der Handycam-Generation.
Das Viech sprengt im wahrsten Sinne des Wortes eine hippe New Yorker-Partygesellschaft und ein paar Leutchen irren durch die verwüstete Stadt, um eine Freundin zu retten. Leider kriegt die Story die ganzen Charaktere nicht unter einen Hut und sind nicht mehr Dramaturgie-Staffage. Sie werden über den Party-Smalltalk skizziert und da bleibt es einem vollkommen egal, was mit ihnen passiert. Helden gibt's bei aller Behauptung keine. Da hätte ich es nachvollziehbarer sowie ehrlicher gefunden, wenn man aus reinem Nervenkitzel, Sensationslust…

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Perry Simm

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7.0Sehenswert

Auch wenn man ihn mit "Blair Witch Project meets Godzilla" ziemlich gut beschreibt, ist "Cloverfield" schlussendlich doch ein Film, wie man ihn so noch nie gesehen hat, und deshalb hat er für mich funktioniert. Jeder Blick auf das Monster war ein spannender Moment, nicht weil man Angst um die Figuren hätte (allesamt unsympathische New Yorker-Yuppies), aber aufgrund der für das Genre ungewönlichen pseudo-dokumentarischen Inszenierung. Die Prämisse "Was wäre, wenn soetwas tatsächlich passieren würde" hat einfach etwas sehr Reizvolles. Und obendrein werden auch noch ein paar kleine Diskussions- und Interpretationsansätze gestreut. Man kann einen Monsterfilm auch weitaus weniger interessant machen. Mir zumindest hat "Cloverfield" zehnmal mehr Spaß gemacht als etwa Peter Jacksons sentimentaler "King Kong"-Schnarcher.

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nullpunkt

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Und King-Kong hat sogar einen Cameo in Cloverfield : )


Hausmeister: Nerdtalk.de

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7.5Sehenswert

Um diesen Film wurde ja nun schon seit gut einem halben Jahr ein ordentliches Bohei gemacht. Erste Trailer, in denen noch nicht mal ein Filmtitel genannt wurde, sorgten für große Aufregung in der Cineasten-Gemeinde. Die gesamte Palette des viralen Marketing wurde ausgeschöpft, immer wieder wurden Informationen und Desinformationen gestreut, so dass sich sogar um den Titel Legenden rankten. Ein besonders skurriler Auswuchs war meiner Meinung nach die Schlagzeile „Jetzt bestätigt: ‚Cloverfield’ heißt offiziell ‚Cloverfield’.“

Aber hat sich der ganze Wirbel gelohnt? War es der Film wert? Ja und nein. Das einzige, was diesen Film aus der Masse von Monsterfilmen der Art „Godzilla“ abhebt, ist die Tatsache, dass der komplette Film mit einer Handkamera aufgenommen wurde, die eine der Hauptpersonen mit sich herumträgt, während New York in Schutt und Asche gelegt wird.

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Sneakerpimp

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8.0Ausgezeichnet

Trotz der beeindruckenden Auftritte des Monsters finde ich allerdings fast, daß der Film auch ohne diese Kreatur hätte auskommen können wenn man die Zerstörung der Stadt und die anschließenden Rettungsaktionen durch eine Naturkatastrophe oder einen Terrorangriff erklärt hätte. So bleibt Cloverfield am Ende eigentlich ein netter Liebesfilm mit vielen nervenaufreibenden und erinnerungswürdigen Szenen sowie einer (trotz Blair Witch Projekt Anleihen) ungewöhnlichen Erzählperspektive. Trotz oder gerade wegen der durch die Marketingaktionen gesetzten Erwartungen sicherlich kein Meilenstein, aber trotzdem klare Anschauempfehlung von meiner Seite.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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6.5Ganz gut

Im scheinbar dokumentarischen Videomaterial, gefunden im Katastrophengebiet "Cloverfield", ehemals bekannt als Central Park, baut sich Spannung konsequent auf der Augenhöhe der Betroffenen auf. Das wirkt und lässt beinahe vergessen, dass die Dramaturgie der Freunde, von denen einer nach dem anderen auf der Strecke bleibt, sehr klassisch ist.

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Stryke: inderzange.de

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8.0Ausgezeichnet

Bei “Cloverfield” hat die nun mehr zweite Sichtung meine Meinung etwas verändert. So hat er damals auf Grund seiner dichten Atmosphäre und der Wackelhandkamera inklusive netter Schauspieleistung eine nahezu perfekte Bewertung bekommen. Auch in der zweiten Sichtung bleiben beide Aspekte gut, der Kameramann nervt immer noch ungeheuer mit seinem Gequatsche und auch das Monster bleibt sehr sehr nett. Das Ende geht für mich so gut durch, denn Happy End braucht eh niemand. Produzent J.J. Abrams, Erfinder von “Lost” und der TV-Gurke “Fringe”, wusste wie er seinen Film haben wollte und wie er ihn via ausgedehnten viralen Marketing verkaufen musste. Enttäuschend bleiben die vielen fehlenden Storyelemente. Da die Geschichte wirklich viel Raum für weitere gute Umsetzungsideen gelassen hätte, besonders in Hinblick auf Zusatzinfos zu Hintergründen, wirkt alles nicht ganz vollständig. Für ein einmaliges Anschauen mag das egal sein, aber es mindert dann den Spass für eine weitere Sichtung wirklich enorm. Sehr spannend bleibt aber die Ungewissheit, ob es Verbindungen zu H.P. Lovecrafts Cthulhu-Mythos wie z.B. schon in “Hellboy” gibt. Trotzem wirklich außergewöhnlich, was wohl zuerst niemand einem Godzilla-Verschnitt in “Blair Witch Project”-Optik ganz zugetraut hätte.

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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...

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6.5Ganz gut

Seinen eigenen Ambitionen wird Cloverfield in vollem Umfang gerecht. Freilich sind diese Ambitionen ausschließlich technischer Natur.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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6.0Ganz gut

Was immerhin für den Film einnimmt: Er erzieht sein Publikum. Wer hier dem Spießer in sich freien Lauf lässt und Antworten einklagt, von einem Film verlangt, zu erklären, wie das alles überhaupt passiert ist, was dies für ein Monster ist, wo es herkommt, und ob es denn nun am Ende besiegt wurde oder nicht, was mit New York und dem Rest der USA passiert ist, der kommt nicht weit. Das Fehlen irgendwelcher Gründe aber hat welche.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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5.0Geht so

Ein Film nach dem Baukastenprinzip. Besitzt nichts eigenes, außer eben die Spannung. Und die wird ständig unterbrochen, weil der film eben Reallifedoku sein will, dennoch aber Spielfilmmuster verwendet. das sieht idiotisch aus und langweilt... oft. Deshalb war mir CLOVERFIELD, trotz einiger netter Szenen, ziemlich egal.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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5.5Geht so

Die "Abschlussklasse" feat. Godzilla. Wenn man den Trailer kennt, kann man sich den Kinobesuch eigentlich schenken. Mehr kommt im Grunde nicht und nach einer Weile nutzt sich die Home-Made-Optik dann doch ab und man hätte gerne etwas Handlung. Nach all dem Hype ist Cloverfield erstaunlich konservativ und unspektakulär. Reeves verlässt sich völlig auf sein "Kamera"-Gimmick und nach einer Weile fragt man sich, warum man von all dem Video-Material das es von dem Monsterangriff geben muß ausgerechnet das von dieser Truppe erwischen mußte. Wenn man das Monster endlich zuz Gesicht bekommt, weiß man dann aber wieder warum es bisher nur verwackelt gezeigt wurde, denn sonderlich inspiriert ist es nicht designed oder animiert. Einzig bleibender Eindruck nach all dem Lärm und Ruckeln: Die DV-Cam mit dem das Material angeblich aufgenommen wurde muß grandios robust sein. Vielleicht ist das ganze ja ein zu langer Werbespot.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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6.0Ganz gut

Monsterkino von unten: Der neueste Streich von Produzent J.J. Abrams präsentiert vier junge New Yorker auf der Flucht vor einem Ungeheuer aus der Tiefe. Dabei wird Manhattan großflächig in Schutt und Asche gelegt, und die Kamera ist immer mittendrin.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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6.0Ganz gut

Bei "Cloverfield" gibt's, keine Frage, mehr zu sehen als damals im düstern Wald. Aber die Idee ist ungefähr so neu, wie eine Riesenechse durch die Großstadt zu jagen. Es ist nur Godzilla im Dogma-Stil. Und am Ende weiß man nicht, was gruseliger ist: solch ein Monster, das man kaum zu sehen kriegt, oder das ständige Gewackle, das einen aus dem Kino taumeln lässt.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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5.5Geht so

Streng genommen bietet "Cloverfield" nur einen Godzilla durchs Blair Witch-Wackelkamera-Visier. Doch trotz der austauschbaren Figuren, einem oft unlogischen oder zumindest nicht nachvollziehbarem Drehbuch ist J.J. Abrams Geheimprojekt als ungemein spannender, mitreißender und beklemmend dichter Endzeit-Horror der sicherlich ungewöhnlichste Monsterfilm seit langem. Die an und für sich banale Einsicht, dass wahres Grauen der Einbildung entspringt, macht das was-man-nicht-sieht-Prinzip des ökonomischen und letztlich Hollywoodregeln unterwandernden Films umso gelungener.

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Alle Kritiken (21)


Kommentare (299) — Film: Cloverfield


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DKennyK

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Bewertung5.0Geht so

CLOVERFIELD gehört zweifelsohne zu den besseren Found-Footagefilmen, was an und für sich jetzt keine Qualitätsgarantie mit sich bringt.

Die Atmosphäre ist den Machern ganz gut gelungen und die meiste Zeit hält man sich mit allzu verwackelten Bildern zurück, was das Kopfwehpotenzial schonmal stark reduziert. Auch Spannung kann ab und zu auftreten.
Die Schauspieler konnten mir aber nur mäßig gefallen und bis auf den "Kameramann" waren die Charaktere relativ unsympathisch. Auch die Darstellung des Monsters zum Ende des Films wirkt aufgrund der bescheidenen Animation eher lächerlich, die kleineren Artgenossen konnten dagegen schon eher überzeugen.

Alles in allem ein sehr durchschnittlicher Film ohne wirkliche Höhe- und Tiefpunkte.

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Kisuke

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Positive Punkte:
Action Reiche Story
Ziemlich Spannend
Etwas andere Kamera

Negative Punkte:
Gibt es nicht wirklich welche

Das erste mal habe ich den Film bei Freunden gesehen und war ziemlich überrascht das mich ein Katastrophen Film derart gefallen kann.
Gute Schauspielerische Leistung, man merkt desweiteren das falls sowas passieren sollte, es ziemlich rasch passieren kann um eine Stadt in Null Komma nichts im Chaos zu versinken.
Die Effekte sind ziemlich gelungen auch wen es etwas schnell alles passiert merkte man wie es den ganzen Kameraden geht, was alles passiert wie fertig die dadurch werden.
Die Kameraperspektive stört etwas, vorallem Leute die das nciht umbedingt mögen, mir hat die Kamera perspektive ziemlich gefallen, da ich mich somit besser in die Person des Kameramannes reinversetzen kann.
Was ebenfalls ziemlich gut ist, ist das Szenario als das Chaos in der Stadt ausgebrochen ist, wie die Menschen die Läden räumen, wie in einer Art Simulation.
Das Ende wo der ABC Alarm leutet hat mich der Film ohne wirkliches Ende immernoch gefesselt und ich wollte umbedingt Teil 2 sehen sobald dieser (falls dieser) jemals erscheinen sollte.
Meine Bewertung:

Story: Menschen, feiern eine Party ein gewaltiger Krach lockt die Partygäste auf den Balkon des Hauses, in der Strasse in dennen diese wohnen schlägt plötzlich der Kopf der Freiheitsstatue(!) ein und sofort herrschte auf der Feier Panik, durch viele Passagen New Yorks müssen die Freunde zusammenhalten. Gefällt mir wirklich sehr 10/10 Punkte.

Spannung: Ich fand es ziemlich spannend, vorallem in der U-Bahn Station, dort entwickelte sich der Action Film sogar etwas richtung Horror Film. 10/10 Punkte

Synchro: Lässt sich zwar noch verbessern jedoch immernoch überzeugend. 9,5/10 Punkten.

Schauspielerische Leistung: Trotz der eher unbekannten schauspieler haben die darsteller den Film richtig gut rübergebracht. 10/10 Punkten

Das Ende: Das Ende hat mich etwas entäuscht, der ABC Alarm (Atombombe) läutete in New York und nunja dann ist es vorbei, einfach eiskalt, man weiß nicht ob die Personen sterben oder überleben, ob die Bombe das Alien tötet oder nicht tötet, für meinen Geschmack etwas zuviele offene Fragen. 9/10 Punkte

97/100 Punkte ~ 10/10

Im Endeeffekt habe ich nciht viel erwartet wurde aber dann mit einem bombastischen Film überrascht, ich hoffe wirklich das der zweite Teil ebenfalls erscheinen wird.

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movie.critic

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Bewertung7.0Sehenswert

Cloverfield- mit Handkamera zu filmen ist immer heikel. Hier stört es aber überhaupt nicht! Außnahmsweise erfüllt es voll und ganz den Zweck, dass man sich "Mittendrin" fühlt.
Schade ist nur, dass viele Szenen etwas zu dunkel geraten sind. Damit ist nicht die Darstellung des Aliens / Monsters gemeint, sondern die Umgebung der Hauptpersonen. Davon hätte man gern mehr gesehen...

Ansonsten ist nur noch zu sagen, dass New York ein beliebtes Reiseziel von Aliens zu sein scheint...

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Alienator

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Monstertrampel im Dokustil

"Blair Witch Project" meets "Godzilla" trifft haargenau den Kern des Films. Mit ungewöhnlicher Kameraführung für solch einen Monsterstreifen sorgt der Film für willkomene Abwechslung in dem Genre. Während hochbudgierte Filme, die sich dieses Themas annehmen oder nahmen (siehe die amerikanische Version von "Godzilla") zwar nett anzusehen waren, aber keine Innovation und Spannung bieten oder boten, schafft es dieser Film, der aussieht, als ob er ohne großen Aufwand gedreht wurde (wobei natürlich eher das Gegenteil der Fall ist) eine sehr gute Atmosphäre zu schaffen und eine immense Spannung aufzubauen, die nicht mit Schockeffekten und Gore spart.
Gut, natürlich ist die Story nicht neu, aber die Kunst ist es, eine alte Geschichte so neu zu erschaffen, dass sie dem Thema etwas neues abgewinnen kann. Und das tut dieser Film.
Dokumentarisch gedreht, überzeugende Darsteller, geschickt eingesetzte Effekte und in ungewöhnlicher Perspektive erzählt. Wirklich Top

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Lina-Hanami

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Oh Gott, ich weiß noch wie der im Kino war :D
Da hab ich stellenweise wirklich das Atmen vergessen.^^

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Vergalduk

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Bewertung7.5Sehenswert

Found Footage mit wenig Horror aber viel Action und Spannung. Macht Spaß und neugierig und unterhält ausgezeichnet. ZWar lässt die Story zu wünschen übrig un die Trailer haben auch etwas mehr versprochen, als Paramounts Mockumentary tatsächlich hält, aber was soll's - Spaß gemacht hat der von J. J. Abrams produzierte Film auf jeden Fall. Dazu tragen vor allem die vielen spannenden Sequenzen und die darauf folgenden Schockmomente bei.
Alles in allem ein schicker Actionknaller, der den Puls ab und zu in die Höhe schießen lässt, aber auch nicht zu stressig für einen entspannten Abend ist. Kann man immer wieder mal schauen.

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concienda

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Bewertung7.0Sehenswert

Interessante Grundidee und krasse, authentische Inzenierung. Die Story ,abgesehen von Monster trampelt NewYork kaputt, ist ziemlih belanglos, aber wie viele Found Footage Filme, sind da diese unglaublich intensiven Einzelszenen, die das ganze wieder raus reißen. Mit sympatischen Protagonisten, anstatt geleckten Yuppies aus der Fraktion "Reicher Papa",hätte es aber noch besser werden können.

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Poor Boy

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Bewertung7.0Sehenswert

Was in Blair Witch Projekt funktionierte muss nicht automatisch woanders auch funktionieren aber bei Cloverfield klappte auch und das richtig gut.Spannend inszeniert und mit einigen guten Specialeffekten gewürzt.Schade nur,das man nie erfährt wo das Viech herkam.

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Einsiedlerkrebs

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Er meint, dass das vielleicht das Monster seien könnte, dass aus dem Weltraum in den Ozean stürzt.


Pharazon

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eher ein Sattelit, der dieses im Ozean aufschreckt


mailyn.pelagiokerzenmacher

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Bewertung7.5Sehenswert

Toller Film! Weiss man schon was Neues über eine Fortsetzung? Der erste "Clover" hat doch einiges an Fragen zurückgelassen.

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A.V.

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Bewertung6.0Ganz gut

Einer der wenigen Filme in denen der Found-Footage Stil von mir akzeptiert wird. Es macht zwar keinen Sinn, dass jemand immer filmt. Es gibt aber auch keine Monster. Das ist halt eine Filmrealität in der das funktioniert, anders als in Filmen, die zu 100% auf real machen. Ärgerlich ist, dass man über die Nachgeschichte nichts erfährt. Höhepunkt und Auflösung eines Monsterfilms sind immer das Vernichten, oder zumindest zeitweilige vertreiben/verschwinden des Monsters. Der Film endet jedoch offen, was diese und viele andere Fragen angeht.

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Pharazon

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Der Film endet jedoch offen, was diese und viele andere Fragen angeht.

- Was für mich mit den Reiz an diesem Film ausmacht.


Lilith1308

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich mag die Art der Kameraführung ja eigentlich gar nicht so, geht mir meistens aufn Keks die ganze Wackelei und kam bei vielen Filmen einfach nur unglaubwürdig rüber! Hier hats allerdings mal gepasst und der Film konnte mich größtenteils unterhalten. Auch das Ende hat mir - obwohl überraschend und abrupt - igendwie doch ganz gut gefallen, auch wenn einige Fragen offen bleiben. So RICHTIG mitreißen konnte mich der Film allerdings nicht und auch die Charaktere waren mir nicht sonderlich sympathisch. Daher "nur" 6,5...

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craax

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Bewertung5.5Geht so

Ab und zu passieren Zeichen und Wunder: während viele Filme aus allen Ländern, gewollt oder nicht, in den unwiderstehlichen Sog der führenden Lichtspiel-Industrie der Welt geraten und mehr oder weniger aussehen – oder sich anfühlen wie Hollywood-Produktionen, bricht hier ein Projekt aus dem Home-Land mit der Regel: dissidentes Alternativ-Kino ganz nah dem Ursprung entschlüpft, wie ein frisch dem Ei entsprungenes Mäuse (oder Ratten?)-Baby.

Natürlich geht so etwas nur Low-Budget. Die Überraschung : es sieht gar nicht danach aus. Es funktioniert, weil der raffitückische Ansatz gleich eine Menge sonst benötigte Fragen,- und Antworten erspart. Worin besteht? – ganz einfach: auf dem Bildschirm zu sehen, ist schlicht ein im Besitz des US-Verteidigungsministeriums befindliches privates HomeMade-Video, aufgefunden, in einer Art Posthum, im Katastrophengebiet derjenigen Ereignisse, die es dokumentiert,- als Augenzeugenbericht.

Augenzeugenbericht: ist das Schlüsselwort. Das erspart, worum sonst kein Film herumkommt: eine >komplette< Geschichte zu konstruieren, mit Anfang, Mittelteil und Schluß, einleuchtende Charaktere zu erzählen, eine gott-gleiche allwissende Perspektive zu berichten, Schlüssigkeit und logischen Zusammenhang zu erweisen, Spannungskurvenarchitektur-Regeln gehorsam zu dienen, und Schritt für Schritt einen stringenten Handlungsaufbau zu bewerkstelligen.
Natürlich muß –„das“ – jeder funktionierende Film. Mittels dieses „improvisierten Ansatzes“ jedoch verändert sich das Grundgerüst der Filmregel: wir sind von der ewigen Beweislast- und diesbezüglicher Bringschuld befreit, und dürfen ruhig ein paar sonst übliche Erwartungsgewohnheiten brechen: zum Beispiel die des Happy-Ends (der Film hört an geeigneter Stelle, wenn er gebracht hat, was er bringen wollte,- einfach auf,- mittendrin). Mittendrin? Was wurde aus dem Monster? – Egal. Manhattan liegt in Schutt und Asche, jede Menge (80 Minuten) Terror wurde verbreitet, unsere übliche Alltagsgewohnheit-Wahrnehmungsperspektive zerstört,- und als Hinweis auf das doch nicht erfolgte Ende-der-Welt muß genügen, das es offensichtlich – nach diesen Ereignissen noch ein >Ministerium< gab, das solche Dokumente archivieren konnte; mithin der Ausgang des Kampfes letztendlich (im menschlichen Sinne) entschieden wurde (obwohl auch das Interpretationsspielraum läßt). Und genau das läßt diesen Film funktionieren: der Freiraum, den er schafft, indem er sich von sonst allherrschenden Korsett der Handlungsaufbau-Vorschriften befreit, um seine eigenen zu erschaffen,- und zu befolgen.

Bevor >Cloverfield< zum Actioner mutiert, dokumentiert er, gemein zu sagen, Yuppie-Alltag; gemein deswegen, weil reich und schön und erfolgreich in d e r symbolischen Mega-Metropole der Welt – welcher wohl?- nicht automatisch zum Yuppie stempeln,- will sagen, degradieren. Der jungenhafte Schönling ist zwar gerade als „Stellvertretender Vorsitzender“ nach Tokyo abkommandiert; trotzdem ist ihm der karrierepräzise Geschäftsmogul kaum abzunehmen (außer es handelte sich um Studiogelände d e s anderen Konkurrenz-Molochs der Welt, Los Angeles nämlich, wo solche unwahrscheinliche Konstellation nicht realitätsausschließend wäre). Wie auch immer,- eine Home-Party der Aufstrebenden Jungen und Schönen: die Frauen makellos, die Boys intelligent, sprüchegewohnt und urban. Bewohnen in der Entourage hochgelegene Appartements mit Blick auf CentralPark und Fifth Avenue, LowerManhattan zu Füßen, ausgebreitet (kostet gekauft-wie-besehen das eine oder andere Milliönchen). Gehen wie gesagt abendlich auf Verabschiedungs-Partys von Einem der Ihren: der hatte vor ein paar Wochen ein vielversprechendes nacht- und körperübergreifendes Techtelmechtel mit Einer-der-Ihren,- und stecken so richtig mittendrin im allzugewohnt bekannten persönlichen Durcheinander- &-Schlamassel; das übliche Tohuwabohu halt. Die zwanzig Minuten Intro (bevor es >losgeht<) sind nur scheinbar vertane Zeit; ganz im Gegenteil, subtil unter der Hand werden die Richtlinien des Films festgelegt,- eben vor allem die Atmossphäre der „Authentizität“ geschaffen, von der im Folgenden alles abhängt, quasi das Bedingungsgeflecht des Films,- und nebenher die Abarbeitung der Charaktere miterledigt. Da wären: das Alphatier (der Tokyo-er), sein Bruder, dessen Freundin, der beste Freund, der die Aufgabe der Video-Dokumentation aufgedrückt bekommt,- dessen erotisches Interesse an einer der Partygästinnen, und, im Überspiel-Modus, das Vorgeplänkel der Geschihcte zwischen Beth und Rob-, dem Verabschiedeten - & auch zugleich (eunem der) „Hauptdarsteller“ der Filmerzählung.
Nach zwanzig Minuten sind wir gewöhnt an: die technisch-emotionalen elementaren Beziehungen zwischen den Protagonisten, ihren wiedererkennbaren Realitätsbezugs-Grad (also wie wenig theater-künstlich oder ‚real‘ sie auf uns wirken / wollen, und das gelingt ihnen ziemlich gut) sowie auch an zugegeben recht mühsamen „amateurhaften Wackelbild-Status“ des Darstellungs-Outfits: war das wirklich so krass unhandlich nötig, um unsere „Sehgewohnheit“ zu brüskieren und uns „zu befreien“? – etwas weniger unkomfortabel hätte es, meiner Meinung nach, auch getan. ‚Sei es wie‘s sei, so ist es‘. Wer den Film schauen will, muß also dadurch, punktum. Sollte man es? Aber natürlich, alles in Allem: lohnt es sich.
Womit wird man belohnt? – zuerst einmal also: einer ziemlich fühlbaren Realität (wenn auch viele diese Yuppie-Perspektive wohl als integraler Bestandteil wohl nicht teilen wollen würden). Immerhin anzuerkennen: als möglicherweise irgendwo real doch akzeptiert. Dann eine Erschütterung: Gebäude-Schockwelle, Lichtflackern, Fernsehnachricht lokal (in der Weltstadt) : vom Dach aus müßte man die Ursache sehen können. Das unmittelbare Muster der Reaktionen: die Kamera, auf der Schulter Eines-der-Ihren,- dokumentiert: aus der Erlebens-Perspektive: nicht im Zentrum des Geschehens,- sondern einer Involvierung am Rande (gewonnene Freiheit)(der Filme-Macher).

(Unterbrechung)

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zmpfl

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Bewertung7.0Sehenswert

Eigentlich feiner Horror, ich konnte nur keinen einzigen Protagonisten irgendwie symphatisch finden und daher war mir deren Ableben dann auch herzlich egal. Wer aber einen gutgemachten Viecherfilm schätzt und sich auf die Handkamera einlassen kann wird hier hinreichend bedient.

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FordFairlane

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Bewertung5.0Geht so

Von "Cloverfield" hatte ich mir deutlich mehr erwartet, doch leider läuft der Film nur nach Schema F ab. Die Monster sehen zudem sehr billig und animiert aus, dass hat mir wirklich nicht gefallen. Abgesehen von ein paar interessanten Szenen, war das hier nicht das Gelbe vom Ei. Da hat man schon ein Millionen Budget um einen billigen Handkamerafilm zudrehen und es kommt sowas dabei raus.

Einmal gucken und dann vergessen!

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Hauserfritz

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ach du meine Güte.... Ich finde die EgoPerspektive sehr störend in diesem Film. Der Film konnte mich von Anfang bis zum Schluss zu keiner Sekunde packen und kaum jemals hab ich so wenig Mitgefühl für die Charakteren empfunden wie hier.

Überhaupt nicht mein Geschmack, verschwendete 80 Minuten....

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Eixenxxl

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Bewertung7.0Sehenswert

Anfänglich ist mir der Streifen ein bischen zu langatmig aber dann wirds spannend und man will *mehr* von der Kreatur sehen und erfahren, was jedoch ein kleines Rätsel bleibt. Wer sich auf Szenen wie bei Godzilla freut wird etwas enttäuscht, da Cloverfield aus der Passantensicht daher kommt.

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Suspektianer

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Bewertung6.0Ganz gut

(Achtung, hier wird gespoilert.)
Leider befolgt Cloverfield ein mittlerweile echt abgestandenes Konzept, das sich auch in vielen Filmen davor findet: Erst fette Party, dann Bumm, dann tot mach. Das gibt es in allen Teeniehorrorfilmen und auch allgemein in allen Monsterinvasionshorrorstreifen und allem, was eng damit zusammenhängt. Es ist verständlich, dass es einen Kontrast geben muss, aber hier wird er viel zu übertrieben dargestellt, wie ich finde. Wäre der Rest des Films in außerordentlich genialer Weise gemacht worden, hätte ich den Film sicher besser gefunden, aber er befolgt lediglich das found-footage-Prinzip, hat klischeeige Charakter und das Monster hat mich auch nicht so recht überzeugt. Dafür hat es mich zu sehr an die niedliche Nessie erinnert, besonders dieser gefühlvolle, nachdenkliche Blick in die Kamera, kurz bervor der Bruder umgebracht wird...
Gezeigt werden also Möchtegernfilmhelden, heiße Partygirls, "I love you" hauchende Frauen mit Eisenstäben in der Brust, Nessie, Killerspinnen, Tod, Schussgefechte, Coney Island und sowieso viel Zerstörung. Wenn ich da an die Schlichtheit von Blair Witch Project denke...
Cloverfield hat ein paar spannende Szenen, viele sind allerdings vorhersehbar oder werden durch Logikfehler ge-/zerstört (Beth wird von einer Eisenstange gestanzt und läuft trotzdem wacker weiter...).
Da er aber insgesamt unterhaltsam ist und hier und da auch ein paar Einfälle hat (U-Bahn-Szene...), ist er letztendlich nicht besonders schlecht, aber auch nicht so gut, wie ihm nachgesagt wird.

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T-Rex

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

godzilla trifft blair witch, ein geiler mix der spass macht.

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Bloodmind

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Bewertung5.0Geht so

Ich liebe Found-Footage Filme und diesen Klassiker des Genres hatte ich lange Zeit ignoriert.
Als ich Kritiken hörte, dass er "quasi nur so eine Wackelkamera ist, wo man das Monster nur für en paar Sekunden ansatzweise sieht"...nunja...wirkte das auf mich eher positiv, weil es eben nicht wie ein billiger Hollywoodmonsterfilm, sondern sehr viel "authentischer" klang.

...leider hab ich falsch gedacht. So sieht wohl ein Found-Footage Film aus, wenn er ein Hollywood Budget hat und die produzierenden Leute, zu viel Alien geschaut haben. Es wirkt durchweg wie ein "Film", was genau das Gegenteil dessen ist, was ich am Found-Footage Genre so mag. Es ist ein billiger, dummer, Monstermutantennuttenfilm aus Hollywood, mit Polizei, mit bäm bäm, mit Explosionen, mit Knarren - Schnarch, fucking schnarch.

Genau das Konzept DIESES Films, als "normalen" Found Footage Film, stell ich mir nach wie vor sehr, sehr vielversprechend vor, aber das hier war leider ein Schuß in den Ofen. (...pling.)

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LorenorZorro

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Bewertung7.0Sehenswert

Gute Idee ,schlecht umgesetzt.

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