Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit

Déjà Vu (2006), US
Laufzeit 127 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Thriller, Drama, Actionfilm, Kinostart 27.12.2006

6.3 Kritiker
31 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.0 Community
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88 Kommentare
Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit - Bild 28811
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von Tony Scott, mit Denzel Washington und Val Kilmer

FBI-Agent Doug Carlin (Denzel Washington) hat in seinem Job schon alles erlebt. Doch noch nie hat er sich im Dienst auf den ersten Blick verliebt: Aber Claire Kuchever (Paula Patton), eine vollkommen Fremde, will dem Beamten nicht mehr aus dem Kopf gehen. Im wahrsten Sinne des Wortes: In immer kürzeren Abständen hat Carlin Visionen eines verheerenden Terroranschlags auf New Orleans – und Claire ist unter den Opfern. In seiner Verzweiflung findet er einen Weg, eine Reise zurück in die Zeit zu unternehmen. Dougs Ziel: Er muss den Terroristen stellen und finden, bevor der seinen kaltblütigen Plan in die Tat umsetzen kann.

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Kritiken (5) — Film: Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit

fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.0Sehenswert

«Déjà Vu» ist daher nicht als besonders originell einzustufen, aber zumindest vermag Scott über weite Strecken die Spannung aufrecht zu erhalten. Besonders packend ist dabei eine Verfolgungsjagd parallel in beiden Zeitebenen.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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7.0Sehenswert

"Déjà Vu" ist alleine wegen Denzel Washington schon wert im Kino gesehen zu werden. Wer ihn da verpasst hat, sollte diesen Fauxpas schnellstens zum DVD-Release nachholen.

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Der Cinephile: Der Cineasten-Blog Der Cinephile: Der Cineasten-Blog

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7.0Sehenswert

Es ist ironisch, dass der Film ausgerechnet Déjà Vu heißt, denn die Grundidee ist inzwischen alles andere als neu und bereits in Filmen wie Butterfly Effect und der TV-Serie Seven Days ausgiebig behandelt worden. Dementsprechend kann auch Regisseur Tony Scott dem Konzept wenig Neues abgewinnen und macht daraus lediglich eine ordentlich spannende Schnitzeljagd. Aber hochtrabende philosophische Überlegungen waren ja noch nie das Ding des Machers von Top Gun. Dafür kann er vor allem Eines inszenieren, und das ist kompromisslose Action.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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8.0Ausgezeichnet

Ich hatte wohl schon mal erwähnt, dass ich im Hinblick auf Filme/Bücher rund ums Zeitreisen ein eher schlichtes Gemüt bin: anstatt messerscharf auf Logik-Lücken zu achten, lasse ich mich lieber berieseln. Da nehme ich gerne alle wirren Wendungen der Story hin und schließe mich meist kompromisslos der Denkweise des Drehbuchautoren an, anstatt auf biegen und brechen das Gezeigte ad absurdum führen zu wollen.

Schönes Beispiel hierfür: „Deja Vu“. Denzel tritt als Ermittler Doug Carlin an, die Umstände eines Terroranschlags aufzuklären. Bei einer Explosion auf einer Mississippi-Fähre sind über 500 Menschen, hauptsächlich Soldaten gestorben, die gerade den Abschluss ihrer militärischen Ausbildung zelebrieren wollten. Während der Ermittlungen knüpft er Kontakt zu einer ominösen Anti-Terror-Einheit, die über ein untrageheimes Computersystem mit dem schönen Namen „Schneewittchen“ hört. Mit diesem Supercomputer ist es möglich aus den Bildern aller Überwachungskameras eines citynahen Areals ein dreidimensionales Bild zu erstellen, in dem sich die imaginäre Kamera frei bewegen kann. Doch „Schneewittchen“ hat auch seine Grenzen: so wird zwar die Vergangenheit in Echtzeit berechnet, das generierte Bild entstand allerdings jeweils vier Tage und sechs Stunden vor der Gegenwart – Anhalten und Spulen nicht möglich.

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Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,... Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,...

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7.0Sehenswert

Die Drehbuchidee geriert immerhin einige atemraubende Action-Szenen, namentlich eine halsbrecherische Verfolgungsjagd auf zwei Zeitebenen. Dass sich der Attentäter nicht als Ausländer, sondern als fanatischer Nationalist entpuppt, ist nicht nur politisch korrekt, sondern auch soziologisch triftig. Und wo die Metaphysik allzu heftige Volten schlägt, erdet Washington die Geschehnisse in bewährter Manier.

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Kommentare (83) — Film: Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit

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kinogaengerin

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Bewertung7.0Sehenswert

"Was, wenn sie jemandem die wichtigste Sache der Welt erklären müssten, aber er glaubt ihnen nicht? – Ich würde es versuchen." Denzel Washington begibt sich auf Zeitreise in New Orleans. Dort explodiert eine Fähre und reißt beinahe alle Mitfahrenden mit in den Tod. Agent Doug Carlin untersucht die Ursache der Explosion. Dabei stößt er auf eine Leiche, die nur scheinbar mit auf der Fähre war. Durch ein spezielles Überwachungssystem gelingt es Carlin rund vier Tage in die Vergangenheit zu sehen... So spannend die Geschichte im ersten Moment auch klingt, so durchsichtig ist sie leider bei der zweiten Betrachtung. Denzel Washington liefert erneut einen guten Job ab und auch Tony Scott weiß durch bombastische Bilder zu überzeugen. Doch über eventuelle Logikfehler sollte man sich hier lieber keine großen Gedanken machen. Auch die Romanze kommt doch etwas zu unglaubwürdig daher. Für seichtes Popcorn-Kino funktioniert 'Déjà Vu' aber dennoch erstaunlich gut.

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cpt. chaos

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Bewertung5.0Geht so

Nachdem ich mir den Film nun nochmals angesehen habe, muss ich meinen Ersteindruck ein wenig nach unten korrigieren.
Sicherlich ein Mysterythriller mit Zeitreise-Touch, den man sich mal ansehen kann, wenn man nicht zu viel hinterfragt, ansonsten wirkt "Deja Vu" doch reichlich konstruiert und unlogisch.
Nun denn, für den einmaligen Filmgenuss reicht es, sollte aber auch dabei bleiben.

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Filmkenner77

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@ metal1bob
Vielleicht war es auch eine Zeitschleife. Physikalisch lässt sich das nach den Regeln des Films erklären.;-)


cpt. chaos

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@Filmkenner77: Genau so ist es, das erkennt doch selbst eine jede Physikniete auf Anhieb! ;o)))


sikkmeidack

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Bewertung0.5Schmerzhaft

schlecht.
alles schon mal gesehen.

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BlueSquirrel

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^^


ProjectChaos

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Bewertung0.0Hassfilm

Ich bin ein Fan von der Zeitreise-Thematik. Doch gleichzeitig bestehe ich als Zuschauer darauf, dass solch ein Film eine korrekte Logik aufweist. Da kann der ganze restliche Film noch so grandios sein, doch für mich ist er gestorben, wenn er voraussetzt, dass der Zuschauer nicht mitdenkt. Das mag kleinlich sein. Wenn es um einfache Logik geht, erlaube ich es mir eben.
Beim Thema Zeitreisen will ich auf den Film 12 Monkeys (das ist sponan der einzige, der mit einfällt) und die Serie Lost verweisen, die mit diesem Thema gut umzugehen wussten.

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Louisaw

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Bewertung6.0Ganz gut

Etwas besser als erwartet, aber irgendwie einfach nicht mein Genre.

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nasenschleuder

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Bewertung2.0Ärgerlich

Zuerst wollte ich eigentlich 4 Punkte vergeben (einen weniger als für den tatsächlich gelungeneren "Retroactive"). Dann musste ich aber die Hälfte wieder abziehen, weil ich mich so geärgert habe, und zwar hauptsächlich darüber:
1. Der allergrößte Aufwand wird in diesem Film nur dafür betrieben, dem Publikum klarzumachen, dass es die verdammte moralische Pflicht hat, "Déjà vu" gut zu finden. Aus Solidarität mit den Amerikanern, die in Oklahoma, New Orleans und allen sonstigen Katastrophen der letzten 10 Jahre gestorben sind.
2. Die Handlung ist eine Farce, selbst "Bills und Teds verrückte Reise durch die Zeit" ist konsistenter und überzeugender. Aber wir bekommen auch gezeigt, dass das völlig schnuppe ist. Weil es sich hier um eine Hypnose-Sitzung handelt, in der vor dem Publikum nationale Traumata wieder und wieder heraufbeschworen werden, um dann zu zeigen, dass die Regierung der Vereinigten Staaten und "echte Patrioten" jederzeit bereit sind, beliebige Milliardenbeträge bzw. ihr Leben zu opfern, um alles wieder ungeschehen zu machen. Sobald der Hypnotiseur am Ende mit den Fingern schnipst, haben wir wieder vergessen, was eigentlich passiert war. Aber wir sehen, dass jetzt alles wieder gut ist und dass das Paar sich kriegt.

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Sigrun

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Bewertung2.0Ärgerlich

"Déja-vus", also der Eindruck, man habe etwas schon einmal gesehen bzw. erlebt, sind historisch betrachtet, eine sehr komplexe Angelegenheit, obwohl die beiden sich ausschließenden Grundgedanken ganz einfach sind. Option A ist nämlich: Es handelt sich um eine Sinnestäuschung, Option B bedeutet: Es muss eine Art Multiversum geben, in welchem parallele Zeitläufte existieren.

Erinnert sich noch wer an MINORITY REPORT von Spielberg aus dem Jahr 2002? Basierend auf einer Vorlage von Philip K. Dick versuchte hier eine sogenannte Pre-Crime-Einheit Verbrechen, die durch entsprechend begabte Visionäre (Precogs) vorausgesagt wurden, zu verhindern. Tony Scotts DEJA-VU aus dem Jahr 2006 könnte man nun als dessen Umkehrung beschreiben. Ein Cop versucht, die Vergangenheit zu "reparieren" und kriminelle Handlungen im Nachhinein (oder je nach Standpunkt eben auch im Vornherein) ungeschehen zu machen. Unlängst hat SOURCE CODE dieses Thema durch das Stilmittel unablässiger Wiederholung im "Trial and Error"-Verfahren bis zum Exzess auf die Spitze getrieben.
Auffällig ist dabei, dass es in DEJA-VU (und im Grunde auch in SOURCE CODE) um die Bewältigung kollektiver Traumata geht, hier kommt das Thema "Déjà-vu" quasi nach Hause, denn neben einer regen Diskussion in der Kunstwissenschaft wird das Phänomen natürlich vor allem von Psychologen erforscht, was gleichsam Option C gleichkäme: Déjà-vus wären demnach Signale aus dem Unbewussten. Im hier besprochenen Film wird dieser Aspekt allerdings eher manipulativ eingesetzt (dazu weiter unten mehr).
Die andere zwangsläufig wichtige Frage "Könnte sich jemand in einer möglichen Zukunft nicht auch anders entscheiden?" wird in DEJA-VU leider nur angerissen, obwohl gerade hier meiner Meinung nach das größte Potential des Themas steckt. DEJA-VU hätte die Chance, in diesem Punkt filmische Stärken zu zeigen, verschenkt aber alles für das befremdliche Gefühl, dass alles möglich ist, dass alles gut wird, dass da jemand ist, der richtig handelt. (Ob das tatsächlich der Fall ist, sage ich wegen Spoilergefahr natürlich nicht).

Hinzufügen will ich noch, dass der Film in New Orleans spielt und den Menschen dieser Stadt gewidmet ist. Vor dem Hintergrund der Hurrikan-Katastrophe Katrina (2005) kann ich es übrigens sehr gut nachvollziehen, wenn man sich wünscht, man könnte irgendwie am Rad der Zeit drehen ... Wahrscheinlich wünscht sich das ohnehin jeder Mensch dann und wann. Dies ist auch der Grund, warum ich diese ganze Zeitsprung-Film-Kiste nicht mag.

Übrigens: Die dynamische Kameraführung, die ich in Tony Scotts SPY GAME so schätzte, ist hier völlig überambitioniert. Die Tonspur ist zu bombastisch, die Gefühle der Zuschauer werden ganz offensichtlich durch ein paar billige Tricks manipuliert und Denzel Washington war ehrlich gesagt auch schon mal besser. Die beiden Punkte sind für Val Kilmer, weil er mich immer an früher erinnert!

FAZIT: Es sollte vielleicht mal jemand in der Zeit zurückreisen und den Film neu drehen - oder ihn am besten gleich verhindern ;-)

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Sigrun

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P.S. Gesehen hab ich den Film auf "Entertain", wo er derzeit gratis läuft.


Bohne_

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film hält seine Zeitreise-Logik wirklich bis fast zum Schluss aufrecht, jedoch wird diese Logik leider durch das paradoxe Ende gestört.
Aber ansonsten ein guter und spannender Film.

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agynessa

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich liebe Denzil Washington

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Fuzzyh3ad

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein guter, spannender und vor allem actionreicher Film. Denzel Washington spielt seine Rolle sehr gut. Allerdings musste ich zwischendrin kurz über das Gesehene und Erzählte nachdenken weil es teilweise dann doch ziemlich unlogisch wird. Vorallem reist er später in der Zeit zurück und merkt in der Wohnung der Frau an den blutigen Klamotten, dass er doch schonmal hier war - das kann allerdings nicht sein, da die Frau im ersten Zeitstrang zu diesem Zeitpunkt ja bereits tot war!?!? Ansonsten sehenswert!

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Chewbacca

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Bewertung3.5Schwach

Tony Scott versucht mit viel Physik-Chinesisch ein paradoxes Zeitreise-Netzwerk zu rechtfertigen, verstrickt sich dabei aber in puncto Spannung und Logik. So versucht Denzel Washington einen Anschlag in New Orleans zu verhindern indem er gut 4 Tage in die Vergangenheit sieht und dadurch den Attentäter finden will. Klingt alles nach einer Menge Spannung und ist vom Konzept her auch interessant, wird aber leider zu verworren erzählt und lässt einen gefühlsmäßig kalt.

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L-viz

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Bewertung5.5Geht so

Im Grunde hat Deja View das Zeug zu einem sehr guten Film. Er beginnt zunächst wie ein klassischer Thriller: ein Anschlag, Spurensuche am Tatort, Auswertung von Kamerabildern - alles ganz normal. Dann kommt eine ominöse Satellitentechnologie ins Spiel, was ein Tiefpunkt zu werden scheint, denn die erste angebotene Erklärung weiß nicht zu überzeugen. Die Technologie entpuppt sich dann jedoch als Blick in die Vergangenheit (Highlight ist hier sicher die Verfolgungsjagd des Attentäters, der allerdings vor vier Tagen die Strecke abgefahren ist) und steht damit auf dem typischen Fundament, wie es in Zeitreisefilmen üblich ist: Licht(-geschwindigkeit), Raumkrümmung, Parallellwelt. Aus dem herkömmlichen Thriller wird also ein Science Fiction-Thriller. Und so gelangt Denzel Washington schließlich selbst in die Vergangenheit, um den Anschlag zu verhindern. Was den Film dann so sehr nach unten zieht (es kostet ihn bestimmt zwei Punkte), ist die Tatsache, dass er seiner selbst aufgestellten Logik nicht treu bleibt. Konkret gesprochen liegt hier eine Drehbuchlücke vor, die so gravierend ist, dass das Ende nicht mehr plausibel ist.
ACHTUNG SPOILER:
Zunächst funktioniert alles sehr gut. Es zeigt sich, dass alles was Denzel in der Vergangenheit tut genau zu der Situation führt, wie er sie bereits aus der Gegenwart kennt. Er hat also gar nichts geändert. Es wäre nun konsequent gewesen, wenn das Ende dasselbe geblieben wäre. Nicht schlimm wäre es, wenn er tatsächlich an einem Punkt die Zeitlinie verändert hätte. Es gelingt den Anschlag zu verhindern. Nur warum, wird nicht ganz klar. Es wird nicht klar gestellt a) warum die Frau ursprünglich gestorben ist und b) wie es diesmal verhindert worden ist. Damit bricht die gesamte Handlung in sich zusammen.
SPOILER ENDE
Darüber hinaus steht die Action klar im Vordergrund. Wir fragen besser nicht, warum sich niemand dafür interessiert, dass Denzel Washington Verkehrsunfälle herbeiführt, einen Krankenwagen stiehlt und Leute dabei mit der Waffe bedroht.
Man kann sich den Film ruhig einmal ansehen und er macht auch Spaß, bis die eigene Handlung sabotiert wird. Ein wiederholtes Ansehen erübrigt sich dann aber.

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facepalm

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Filme über Zeitsprünge sind ohnehin immer enorm kompliziert und dann teilweise unlogisch, was den Gesamteindruck dann schmälert. Und Deja Vu hat genau die Schwächen, die du hier aufgezählt hast. Nichts desto trotz ein interessanter und spannender Film :)


König Leonidas

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Bewertung6.0Ganz gut

Durchaus spannender Film der aber gut und gerne eine halbe Stunde kürzer ausfallen hätte können...

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asecretmakesawomanwoman

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Bewertung6.5Ganz gut

Weit hergeholt aber lässt man die Idee halbwegs zu kann man den Film mit Spannung weiter verfolgen. Hinzu kommt dass die Schauspieler nun recht überzeugend sind. Das Motiv des "Terroristen" ist in meinen Augen ziemlich dünn und das Gerede von göttlicher Einmischung in der Finalbegegnung machts auch nicht wirklich besser. Das Flackern in den Action-Bildern hat mich nebenher ein wenig gestört. Das Ende hat mich aber trotzdem überrascht. SPOILER Ich war sicher dass es kein "Happy End" sein würde.

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dustyOn3

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Spannender und äußerst interessanter Mystery-Thriller mit hohem Unterhaltungsfaktor und einem gewohnt starken Denzel Washington. Tolles Kino.

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The Photograph

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Bewertung5.5Geht so

Seit Matrix, Jumper, Inception und Co. bin ich ja schon einiges gewohnt, was nichts mit unserer Realität (so wie ich es zumindest auffasse) im eigentlichen Sinne zu tun hat.
Aber ich komme nicht umhin zu sagen, dass dieser Film so einige logische Denkfehler aufweist und grad in der zweiten Hälfte des Films den Zuschauer alleine mit seiner Phantasie im Regen stehen lässt.
Die Nachricht mit der Notiz ist schon verwirrend, da sich dadurch "eigentlich" die Handlung verändern sollte/müsste/könnte. Aber Ridley Scott hat offenbar noch mehr im Petto wie der Rest des Films zeigt.
Leider konnte ich auch mit dem Rest nichts anfangen, da der Hauptakteur (Denzel Washington) leider die unlogischen Denkrätsel seines Regisseurs in die schauspielerische Tat umsetzte. Schade!
Ich erhoffte mir mehr, allein schon wegen Denzel Washington...

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Sponbo

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Tony Scott war der Regisseur, nicht Ridley ;)


The Photograph

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Danke, danke. Dann hat Ridley doch noch einen kleinen Bonus bei mir...


Tyler Durden 22

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Story ist zwar nicht die Beste und Glauwürdigste aber dafür gibt eine hohe Spannung und gute Action!!

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schnix84

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

der film ist sicher nicht jedermanns sache. man sollte sich aber einfach drauf einlassen. kurzweilige storyline mit gutem ende. obendrein überzeugt washington einmal mehr!

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Gran Tobias

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Technik um in diese 2 Zeiten zu schauen erinnert stark an Minority Report.
Der Film fesselt dem Zuschauer vor dem Fernseher.

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Oskar Gleit

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Bewertung5.0Geht so

Ich mag Denzel Washington und Tony Scott. Doch dieser Streifen hat mich nicht vom Hocker gehauen.

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