Der Club der Toten Dichter
Dead Poets Society (1989), US Laufzeit 128 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 25.01.1990
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von Peter Weir, mit Robin Williams und Ethan Hawke
Ein bewegender Film und gleichzeitig ein Aufruf zum selbständigen Handeln und Freidenkertum. Ein neuer Lehrer auf einer Eliteschuke sorgt sowohl bei seinen Kollegen als auch bei den Schülern mit seinem Motto Carpe Diem, was so viel heißt wie “Nutze den Tag!” und ein lyrisches Stilmittel ist, für Unruhe.
HandlungDer neue EnglischlehrerAn der Welton Academy, einem konservativen Jungeninternat in den Bergen von Vermont, beginnt das Schuljahr 1959 zunächst wie jedes andere. Die Schüler lernen einander oder ihre neue Umgebung kennen. Zu ihnen gehören auch Todd Anderson (Ethan Hawke) und sein Zimmergenosse Neil Perry (Robert Sean Leonard), deren Perspektive der Film zum Großteil wahrnimmt.1 Der schüchterne Todd gehört zu den Neulingen im Jahrgang und tritt in große Fußstapfen: auch sein älterer Bruder Jeffrey war Schüler der Akademie und gehörte zu den besten Schülern der Schule. Der smarte und aufgeweckte Neil hingegen kämpft an anderer Front: sein übereifriger Vater (Kurtwood Smith) bestimmt nicht nur über seine Zukunftspläne, sondern auch darüber, wie Neil seine Zeit im Internat zu verbringen hat.
Welton versteht sich als Vorbereitungsschule für Elite-Universitäten, welche ihre Schüler von “schädlichen“ Einflüssen abschirmt und sie – ganz im Sinne der Eltern – auf ihre Karrieren als Mediziner, Rechtsanwälte, etc. vorbereitet. Seit über hundert Jahren lauten die Grundsätze der elitären Akademie: Tradition, Ehre, Disziplin und Leistung. Von den Schülern werden diese Schlagwort auch gern einmal abgeändert in Travestie, Ekel, Dekadenz und Lethargie.2
Am ersten Schultag lernen Todd, Neil und ihre Mitschüler den neuen Englischlehrer John Keating (Robin Williams) kennen, der als Aushilfspädagoge an die Schule, deren Schüler er selbst einmal war, gekommen ist. Schon in der ersten Englischstunde wird klar, dass Keating anders als die restlichen Lehrer ist. Alternativ zu “Mr. Keating” sollen…
Ein bewegender Film und gleichzeitig ein Aufruf zum selbständigen Handeln und Freidenkertum. Ein neuer Lehrer auf einer Eliteschuke sorgt sowohl bei seinen Kollegen als auch bei den Schülern mit seinem Motto Carpe Diem, was so viel heißt wie “Nutze den Tag!” und ein lyrisches Stilmittel ist, für Unruhe.
HandlungDer neue EnglischlehrerAn der Welton Academy, einem konservativen Jungeninternat in den Bergen von Vermont, beginnt das Schuljahr 1959 zunächst wie jedes andere. Die Schüler lernen einander oder ihre neue Umgebung kennen. Zu ihnen gehören auch Todd Anderson (Ethan Hawke) und sein Zimmergenosse Neil Perry (Robert Sean Leonard), deren Perspektive der Film zum Großteil wahrnimmt.1 Der schüchterne Todd gehört zu den Neulingen im Jahrgang und tritt in große Fußstapfen: auch sein älterer Bruder Jeffrey war Schüler der Akademie und gehörte zu den besten Schülern der Schule. Der smarte und aufgeweckte Neil hingegen kämpft an anderer Front: sein übereifriger Vater (Kurtwood Smith) bestimmt nicht nur über seine Zukunftspläne, sondern auch darüber, wie Neil seine Zeit im Internat zu verbringen hat.
Welton versteht sich als Vorbereitungsschule für Elite-Universitäten, welche ihre Schüler von “schädlichen“ Einflüssen abschirmt und sie – ganz im Sinne der Eltern – auf ihre Karrieren als Mediziner, Rechtsanwälte, etc. vorbereitet. Seit über hundert Jahren lauten die Grundsätze der elitären Akademie: Tradition, Ehre, Disziplin und Leistung. Von den Schülern werden diese Schlagwort auch gern einmal abgeändert in Travestie, Ekel, Dekadenz und Lethargie.2
Am ersten Schultag lernen Todd, Neil und ihre Mitschüler den neuen Englischlehrer John Keating (Robin Williams) kennen, der als Aushilfspädagoge an die Schule, deren Schüler er selbst einmal war, gekommen ist. Schon in der ersten Englischstunde wird klar, dass Keating anders als die restlichen Lehrer ist. Alternativ zu “Mr. Keating” sollen seine Schüler ihn auch gern mit “O Captain, mein Captain!” begrüßen – eine Anspielung auf ein Gedicht Walt Whitmans. Er nimmt die Schüler mit nach draußen in die Natur oder lässt sie vor den Bildern ehemaliger Absolventen über das barocke “carpe diem“ (dt. Nutze den Tag!) reflektieren: “Macht etwas Außergewöhnliches aus Eurem Leben!“ Sehr zum Missfallen des Lehrerkollegiums fordert der liberale Keating seine Schüler zu selbständigem Handeln, freiem Denken und Nonkonformität auf. Und das, wenn es sein muss, auch einmal mit unorthodoxen Unterrichtsmethoden.
In einer weiteren Unterrichtsstunde lässt er einen Schüler die Einleitung des Lyrik-Lehrbuches lesen, welche die Möglichkeit beschreibt, die Qualität eines Gedichtes mit einer Note zu bewerten, um es so in einem Koordinatensystem zu verorten. Keating ist der Ansicht, ein so mathematischer Umgang mit Literatur sei nicht zulässig, denn Poesie sei nur mit dem Herzen zu verstehen und in sich selbst zu entdecken. Als er die Schüler dazu auffordert, die Seite mit dem Aufsatz aus ihren Büchern zu reißen, zögern diese kurz, um schließlich Keatings Wunsch mit großer Schadenfreude zu entsprechen. Und um ihnen die Wichtigkeit von Perspektivwechseln nahe zu bringen, steigt Keating zunächst selbst auf sein Pult, um es anschließend jeden Schüler einzeln nachtun zu lassen.
Der Club der toten DichterSchnell gewinnt der neue Lehrer die Herzen der Jungen, welche anfangen, Nachforschungen über Keating anzustellen. In einem alten Jahrbuch von Welton finden sie heraus, dass Keating während seiner Zeit im Internat Mitglied im sog. Club der toten Dichter war, einer Gruppe von Schülern, die sich nachts heimlich in einer Höhle trafen, um sich gegenseitig Gedichte und Erzählungen von verstorbenen Autoren vorzulesen oder – wie Keating es ausdrückt – “das Mark des Lebens in sich aufzusaugen“. Neil beschließt, den Club mit seinen Freunden wieder ins Leben zu rufen. Zur geheimen Vereinigung gehören neben Neil und Todd auch Knox Overstreet (Josh Charles), Charlie Dalton (Gale Hansen), Steven Meeks (Allelon Ruggiero), Gerard Pitts (James Waterston) und Richard Cameron (Dylan Kussman). Die nächtlichen Treffen in der wiedergefundenen Höhle geben nicht nur Gelegenheit zu Poesie und romantischem Lebensgefühl fernab der rigiden Welton-Regeln, sondern auch zu Tabak- und Alkoholkonsum.
Doch Keatings emanzipatorische Arbeit trägt weitere Früchte. Charlie nennt sich bei einem Clubtreffen in “Nuwanda“ um und veröffentlicht in der Schülerzeitung einen Aufsatz darüber, warum auch Mädchen in Welton zugelassen werden sollten. Der strenge Schulrektor Nolan (Norman Lloyd) sieht sich auf den Plan gerufen, um den oder die Schuldigen zu ermitteln. Auf der einberufenen Schulversammlung inszeniert Charlie einen Anruf von Gott, welcher Nolan ausrichten lässt, dass auch Mädchen in Welton willkommen sein sollten. Nach seinem Bekenntnis wird der aufmüpfige Schüler vom Rektor in dessen Büro nicht nur verwarnt, sondern auch kräftig versohlt.
Und auch Neil gerät in Konflikt mit seiner Umwelt. Er entdeckt seine Liebe zum Schauspiel und soll in einer Inszenierung von Shakespeares Klassiker Ein Sommernachtstraum die Rolle des Puck übernehmen. Als er seinem Vater davon berichtet, fordert dieser ihn auf, seine Theaterambitionen aufzugeben und den Auftritt abzublasen. Neil solle Mediziner werden und seine Zeit nicht mit Dingen verschwenden, die mit seinem zukünftigen Studium nicht in direktem Zusammenhang stünden. Trotzdem hält der eigensinnige Schüler an seiner Rolle im Stück fest und bekommt zur Premiere vom Publikum, in dem auch sein Vater sitzt, Standing Ovations. Um der Strafe seiner Eltern, die Neil nun auf eine Militärakademie schicken wollen, zu entgehen, erschießt sich der Verzweifelte mit dem Revolver seines Vaters.
Die Tragödie Neils führt zu Untersuchungen des Rektors, der den guten Ruf der Schule nicht geschädigt wissen will. Mit Hilfe von Richard, einem Schüler, der Keating von Anfang an kritisch bis ablehnend gegenüberstand, erfährt der Direktor von der Existenz des geheimen Clubs. Letztlich wird so Keating für den Tod seines Schülers verantwortlich gemacht und entlassen. Die Clubmitglieder müssen unterschreiben, dass ihr Lehrer sie Ideen ausgesetzt habe, die ursächlich für Neils Suizid waren. Charlie wird von der Schule verwiesen, da er seine Unterschrift verweigert; Todd wird von seinen Eltern zur Unterschrift gezwungen.
In der ergreifenden Schlussszene betritt Keating noch einmal das alte Klassenzimmer, um seine persönlichen Sachen aus einem Nebenzimmer zu holen. Rektor Nolan selbst hat den Englischunterricht übernommen und lobt gerade den Keating verhassten Lyrikaufsatz. Kurz bevor Keating den Raum verlassen will, erweist der stets unentschlossene Todd seinem Lehrer eine letzte Ehre. Er ruft ihm nach, dass man ihn zur Unterschrift gezwungen habe, steigt trotz hartnäckiger Einschüchterungsversuche des Rektors auf sein Pult und ruft Keating ein “O Captain, mein Captain!“ hinterher. Trotz des tobenden Nolan tun die anderen es ihm nach.
Quellen
1 http://www.antiromantic.com/dps/art_summary.asp
2 Im Original lauten die Prämissen “Tradition, Honor, Discipline and Excellence” bzw. “Travesty, Horror, Decadence and Excrement”.
- DVD
- VoD
Cast & Crew
-
Peter Weir
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Robin Williams
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John Keating
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Ethan Hawke
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Todd Anderson
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Josh Charles
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Knox Overstreet
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Gale Hansen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Charles Dalton
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Dylan Kussman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Richard Cameron
-
Norman Lloyd
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Nolan
Regie
Schauspieler
-
Alexandra Powers
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Chris Noel
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Leon Pownall
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) McAllister
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Kurtwood Smith
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Perry
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Colin Irving
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Chet Danburry
-
Robert Sean Leonard
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Neil Perry
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Lara Flynn Boyle
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ginny Danburry
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George Martin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Hager
-
Kevin Cooney
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Joe Danburry
-
Allelon Ruggiero
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Steven Meeks
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James Waterston
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gerard Pitts
-
Carla Belver
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Perry
-
Joe Aufiery
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Chemielehrer
-
Matt Carey
-
Jane Moore
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Danburry
-
John Cunningham
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Anderson
-
Tom Schulman
- Genre
- Coming of Age-Film
- Zeit
- 1959
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika, Vermont
- Handlung
- Antiautoritäre Erziehung, Bruder-Bruder-Beziehung, Dichter, Englischlehrer, Erpressung, Erste Liebe, Freundschaft, Gedicht, Geheimbund, Höhle, Individuum, Internat, Jugendlicher, Klassiker, Lehrer, Lehrer-Schüler-Beziehung, Lernen und Lehren, Literatur, Lyrik, Oscargewinner, Philosophie, Pädagogik, Rede, Schauspielern, Schuldirektor, Schüchternheit, Selbsterkenntnis, Suizid, Sündenbock, Theater, Unkonventionalität, Vater-Sohn-Beziehung, Wald, William Shakespeare
- Stimmung
- Berührend, Traurig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Der Club der Toten Dichter
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Trailer zum Film Der Club der Toten Dichter
Alle Trailer, Clips & Videos (3)









Kritiken (1) — Film: Der Club der Toten Dichter
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenTrügerisch ist die Erinnerung. Denn als der Film herauskam war ich von ihm beeindruckt und hielt ihn für treffend, tiefsinnig und sehr poetisch und anspruchsvoll. Nunja, ich war jung und Fan von Robin Williams, dem ich viel zu viele schlechte Filme verziehen habe. Dead Poets Society ist, ähnlich wie Donnie Darko, ein Film der schamlos an den selbstgerechten Teenager appeliert, dessen Weltsicht schwarz-weiß und oft genug noch sehr eingeschränkt ist. Und man muß wohl Teenager sein, um sich mit ganzem Herzen für die trivialen Lehren dieses Filmes begeistern zu können. Sieht man ihn nach 20 Jahren wieder und schiebt die nostalgischen Gefühle von damals beiseite, fällt es schwer nachzuvollziehen, was einen einstmals so begeisterte. Im Direktvergleich mit witzigen und geistreichen Filmen wie "History Boys" erscheint Weirs Film erstaunlich trivial und in seinem Zugang zu Lyrik und Literatur effekthascherisch und verlogen. Nicht der Zauber gesprochenen Wortes wird hier zelebriert…
Kritik im Original 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 8 Antworten
mistral36 2009/07/06 11:51:17
Antwort löschenAls ich die ersten Zeilen des obigen Kommentars las, fiel mir spontan folgender Ausdruck vom werthen Herrn Picasso ein:
„Als Kind ist jeder ein Künstler. Die Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben.“
:-)
pixtur 2009/07/06 15:11:09
Antwort löschenAuch wenn ich wieder mal anderer Meinung bin, diese Kritik gefällt mir trotzdem.
Sonse 2009/07/06 16:32:05
Antwort löschenJetzt habe ich Angst den Film jemals wieder zu sehen...
GOgo6969 2009/12/22 22:59:53
Antwort löschenNaja, ich bin ganz froh, dass auch ich mich "nach der Pubertät tatsächlich noch weiterentwickelt" habe... ohne dabei heute die Erinnerung an das, was mich damals bewegt hat, zu verleugnen!
Nur weil man jetzt ein Erwachsener, aber nicht unbedingt ein Erleuchteter ist, die Gefühle der eigenen Jugend als "trivial" zu bezeichnen, zeugt weder von besonders neuer, noch von besonders tiefgreifender Erkenntnis.
Oft werden aus jugendliche Revoluzzern im Alter einfache Spießer, die dann aber gerne und oft, möglichst wortgewaltig, die eigene Selbstherrlichkeit zelebrieren.
Da sage ich nur: CARPE DIEM!
Meiner Meinung nach die uneingeschränkt positive Aussage, dieses schönen Films, der allerdings noch nie ein Film für selbsternannte Film- oder Literaturkritiker war.
LeGrip 2010/12/01 10:31:06
Antwort löschenOh mein Gott, ich werde mir diesen Film nie wieder ansehen :o) Was dieser Film jedoch bei mir ausgelöst hat ist die Tatsache, dass ich jedes mal kurz davor bin Rot zu sehen, wenn jemand mit dem Spruch „carpe diem“ ankommt.
Rode 2011/01/20 16:42:42
Antwort löschenSo eine unpassende Kritik wie diese habe ich noch nie in meinem Leben gelesen! Geschmäcker sind verschieden - das verstehe ich ja - aber beim lesen dieser Kritik kam ich unweigerlich zu dem Schluss, dass der werte Herr Batzman über die Jahre sehr verbittert geworden sein muss. Hätte ich meinen jugendlichen Geißt verloren würde ich auch so frustrierte Kritiken schreiben...
"Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont." (Konrad Adenauer)
es ist einfach nur traurig, dass bei manchen Menschen der Horizont Jahr für Jahr kleiner wird, bis ihn die Dunkelheit der Nacht schlussendlich vollkommen aufgefressen hat :-(
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Stubsi 2011/02/13 15:50:29
Antwort löschensolche Kommentare machen mich traurig. wenig Eigenleben? der Film spielt zur Zeit des Konservatismus, Menschen wurden in vorgefertigte Rollen gezwängt, falls du das noch nicht gewusst hast (achte mal auf die Anfangsszene mit dem Vortrag und den 4 Richtlinien!) Auch verstehe ich weder wie du Robin Williams als Budenzauberer darstellen kannst (er spielt seine Rolle fantastisch und keineswegs überzogen) noch wie du von Kitsch zu reden dich traust. Findest du die Liebe überzogen? Den Wunsch nach einem Leben, das man sich selbst aussucht? Den Wunsch, den Tag zu nutzen und sich nicht in Schubladen stecken, in Formen pressen zu lassen? Wie Rode schon anmerkte: wir haben nicht alle den selben Horizont. Falls deiner sich auf neumodische, reißerische Hollywoodschinken beschränkt, in der die Handlung, die meist lediglich erheiternd aber nicht im geringsten Wahrheitsnah ist, zwischen Schießereien, Mord, Weltzerstörenden Kometen, Ausserirdischen oder den endlos auseinanderklamüsterten Beziehungsproblemen untergeht hast du mein Mitleid. Vielleicht liege ich auch falsch mit dem, was ich dir unterstelle. Fest steht aber: wer diesen Film nicht mag hat ihn nicht verstanden oder enfach keinen Bezug zur Lyrik, zur Philosophie, zum Freidenken.
Lass deinen "erwachsen gewordenen" Geist mal baumeln. Ein wenig Carpe Diem könnte sicherlich auch dir gut tun, Batzman.
teusus 2011/09/16 20:47:37
Antwort löschen@ Stubsi: Danke für Deinen "Kommentar zum Kommentar" zu dem Film "Der Club der toten Dichter". Da sprichst Du mir aus der Seele.
Kommentare (64) — Film: Der Club der Toten Dichter
Kommentar schreibenFlorian Albrecht 2012/01/13 14:10:47
Kommentar löschenmusste heut wieder an den Film denken, als wir im Deutschunterricht Gedichtanalyse betrieben haben.
Ein wunderschöner poetischer Film auf das Leben, und dass man damit etwas anfangen soll, was man selbst will.
Großartige Schauspieler, großartige Bilder. Großartiger Film
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Louis B 2012/01/13 13:54:54
Kommentar löschenRobin Williams Sternstunde !
"Der Club der toten Dichter" hat allen Beteiligten die Möglichkeit gegeben zu zeigen was in ihnen steckt, und alle haben sie es genutzt.
Robin Williams nutzte den Film um zu zeigen was für ein genialer Schauspieler er ist, Ethan Hawke nutzte den Film um eine Weltkarriere zu starten und Peter Weir nutzte die Chance einen Film zu schaffen der berührt und zum nachdenken anregt, und genau das hat er auch getan !
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KonTaicho 2011/11/15 23:17:39
Kommentar löschenEin wunderbarer Film, der so viele wichtige Botschaften auf einmal vermittelt, dass es wohl mein winziges Kästchen, welches ich hier zur Verfügung habe, sprengen würde. ( man hat doch nur den kleinen Ausschnitt hier oder? ;)).
Somit verbleibe ich mit einem herzallerliebsten CARPE DIEM und verziehe mich wieder in meine Indianerhöhle jenseits des Flusses. Gehabe er sich wohl ;)
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Bandrix 2011/10/18 17:31:59
Kommentar löschen„Der Club der toten Dichter“, gesehen zur richtigen Zeit, kann eine gehörige Wirkung im Zuschauer auslösen.
Etwa wenn auch er inmitten des Prozesses der Selbstfindung steckt.
Was möchte ich tun? Welchen Beruf werde ich später einmal ausüben? Bin ich glücklich mit meiner Entscheidung? Ist es wirklich das, was ich will? Oder doch nur ein mir schon vorbereiteter Pfad?
All das sind Fragen, die der Film anspricht und eine gänzlich einfache, aber umso wichtigere Antwort liefert:
Mache das, was du schon immer wolltest und lasse dich nicht von anderen Menschen dazu verleiten, etwas zu tun, das du sowieso nicht willst.
Wenn diese Botschaft dann auch noch charismatisch durch Robin Williams vermittelt wird und er in Zeiten des Konservatismus seine Schüler auf Tische steigen lässt, dann hat ein Film schon gewonnen.
So animiert er seine Schüler selbst zu denken, ihren eigenen Weg zu finden und sich gegen vorherbestimmte Schicksale aufzulehnen.
Regisseur Peter Weir verpackt dies in eine ruhige, aber sehr wirksame Inszenierung.
Hoffnung und Rückschläge, Angst und Triumph werden dank hervorragender Darsteller unmittelbar. Besonders Robert Sean Leonard (einigen bestimmt bekannt als Wilson aus „Dr. House“) und Ethan Hawke brillieren.
Zu Recht hat „Der Club der toten Dichter“ also seinen Status als kleines Meisterwerk und sei jedem ans Herz gelegt, der sich in Sachen Beruf und Leben nach der Schullaufbahn entscheiden muss.
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AASFRESSER 2011/09/21 13:32:56
Kommentar löschenEin Film für Leute, die gern Philosophen wären und doch keine sind... total belanglos, mindestens aus heutiger Sicht, der Film hängt seiner Zeit (mindestens) zwanzig Jahre hinterher... auch die Charaktere sind wenig glaubhaft - Williams steht m.E. auf verlorenem Posten, kann nichts retten in einem Film, in dem es nichts zu retten gibt!
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Nico Gecko 2011/07/30 12:17:32
Kommentar löschenOh Käpt'n, mein Käpt'n.
Schöner Film, so einen Lehrer hätte ich mir mal gewünscht ;)
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G.a.G Spencer 2011/07/29 18:03:06
Kommentar löschenRobin Williams Zeigt hier, was er kann!
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Discostu 2011/07/20 19:43:25
Kommentar löschenSolides Drama mit guten Schauspielern, das leider in zu vielen Momenten kitschigen Hollywood-Klischees erliegt, um völlig überzeugen zu können.
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philopee 2011/04/28 02:20:00
Kommentar löschenDer "Club der toten Dichter" ist einer der Filme, gegen die man sich in der Öffentlichkeit keinesfalls aussprechen darf, weil man sonst auf einen Schlag als Querulant und unnützer Störenfried abgestempelt werden würde.
Ich sags gleich: Ich mochte "Inception", ebenso wie "Black Swan", "Pulp Fiction" und "Fight Club". Aber irgendwo hört das ewige Schwimmen mit dem geringsten Widerstand auch mal auf.
"Der Club der toten Dichter" und Robin Wiliams als dessen Aushängeschild ist so über die Maßen scheinheilig und aufdringlich poetisch, dass es weh tut. Die Themen die der Film behandelt waren alle schon tausendmal davor da und werden wohl in den meisten TV-Dramen besser abgehandelt. Vater-Sohn-Zwist (sowas gabs davor echt noch nie), Freigeistlehrer (zugegeben hat Wiliams sich hier was nerviges Schauspiel angeht mal wieder selbst übertroffen, aber trotzdem ist ein Lehrer nicht deswegen bewundernswert und einzigartig weil er seine Schüler auf die Tische stehen lässt oder Seiten aus Büchern ausreißt, solche Kandidaten (zeitweise Spinner genannt) gibt es tatsächlich in wohl jedem Kollegium, ca. 1 Jahr vor der obligatorischen Zwangsversetzung) und Schülersuizid waren auch damals wohl schon deutlich eingestaubt, was die Vorhersehbarkeit des Films unerträglich macht.
Was jedoch am meisten stört, ist diese regelkonforme Schülerschaft, die zu keiner Zeit die traditionelle Führung im Internat kritisiert, sondern sich lieber mit Gedichten in die Ecke verkriecht. An Irrealismus nicht zu übertreffen. Eine größere Gruppe Schüler die sich nachts hinauszuschleichen um was zu machen? Rauchen? Trinken? Mädels treffen? - Nein, sie lesen sich gegenseitig Gedichte vor. Was käme Jugendlichen auch anderes in den Sinn.
"Der Club der toten Dichter" baut sich erst sein ganz eigenes Wunschbild eines Jungeninternats auf, um es dann nach dem Motto "Die Armen Jungs" wieder einzureißen.
Realitätsverzerrend und fast schon körperlich schmerzhaft für alle die ein Internat jemals von innen gesehen haben.
15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten
janissl 2011/04/28 02:37:29
Antwort löschenAlso ich hab ein Internat länger von innen gesehen als mir lieb war... und wir haben uns auch wirklich nie Gedichte vorgelesen.
Allerdings spielt der Film auch in den 50ern und in US of A, insofern hatte ich niemals irgendwelche Probleme damit, die Geschichte zu glauben. Oder kurz gesagt: Ich mag den Film, trotz Internatskarriere.
philopee 2011/04/28 03:18:05
Antwort löschenAber ich schätze auch du musst zu geben dass das an Realitätsfremde tatsächlich schwer zu überbieten ist.
philopee 2011/04/28 03:19:12
Antwort löschenIch habe übrigens nie eins besucht, hoffentlich kam das nicht so rüber aber ich habe ein Paar Freunde und deren Berichte zeigen eher weniger regelkonforme Mitschüler als das bei den Leuten auf den öffentlichen Schulen so der Fall ist.
cpt. chaos 2011/04/28 08:03:52
Antwort löschenMensch, du haust ja ganz schön auf die Kacke, aber für meinen Geschmack ist der auch ein wenig überbewertet. ;o)
Ich fand den zwar nun nicht gerade schlecht, ist aber dennoch nicht so ganz mein Ding.
Hitmanski 2011/04/28 10:56:37
Antwort löschenFieser Film, wird nur noch vom noch schlimmeren GOOD WILL HUNTING unterboten.
philopee 2011/04/28 11:10:44
Antwort löschen@cpt. chaos: stimmt, es gibt tatsächlich auch schlimmeres aber selten wurde ein Film so zu unrecht hochgelobt.
@hitmanski: Biste wohl auch nicht so ein Fan von der Grinsebacke Wiliams?
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AASFRESSER 2011/09/21 13:28:27
Antwort löschenDer Film ist in jeder Hinsicht belanglos, Robin Williams ist überflüssig - das ist in "Zeit des Erwachens" anders... beides typische Hollywood-Schinken, aber der hier ist voll daneben, sowas hätte mich vielleicht angesprochen, wenn ich mein Abi 1964 gemacht hätte, jetzt ist das einfach nur noch Langeweile und wenig nachvollziehbare (Un-)Dramatik...
LowRidah 2012/01/22 21:21:29
Antwort löschendito zu philopee und AASFRESSER!!!
pellekraut007 2011/04/23 19:34:05
Kommentar löschenUms mal zu blöken und nicht zu grunzen: Auch wenn alle sagen würden "Is das blöd!", halte ich den Club für herausragend. Nicht weil ich Thoreaus oder Whitmans Ansichten nachvollziehen kann, nicht weil ich es toll finde, reiche Teens beim strebern zu erleben und auch nicht, weil ich Robin Williams oder die Sixties toll finde. Ich hab den Film über zwanzig Jahre hinweg immer wieder gesehen und halte des Captains Botschaft für so genial einfach wie selten wirklich beherzigt: Lebe! Denn irgendwann sind wir ein Fest der Würmer, obwohl wir uns und unser Tun für unsterblich halten! Aber wir sollten uns bei allem nicht gewöhnen... gewöhnlich zu sein, wie die Katze auf der Matratze! Sonst verschenken auch wir bald jährlich ein Schreibset und glauben, für unsere Kinder nur "das Beste" zu wollen! Wer kennt nicht die Blender mit Doktortitel Alkoholproblemen und SUV? Wer kennt nicht die Intellektuellen, die wie die Eunuchen, alles wissen, aber es selbst nicht können und sich möglichst selbst zu nichts bekennen wollen, weil sie sonst ihre zerbrechlichen, tönernen Füßchen offenbaren würden! Der Captain ist ein angepasster Querkopf, aber er denkt noch... quer! Vielleicht töricht! Na und? Er geht an die Grenze und hat eine Botschaft an die, die ihm zuhören wollen. Konformismus, Gruppenzwang und Obrigkeitshörigkeit sind ein notwendiges Übel und werden letztlich nur von denen überwunden, die bereit sind, wie Charlie "Nuwanda" aufs Ganze zu gehen! Mit Lyrik? Mit was auch immer! Hauptsach ist doch... selbst zu erkennen, zu verstehen, aber es dann auch zu beherzigen! Freude schöner Götterfunke. Wer berechtigt am Ende singen möchte "I did it my way!", der braucht Courage, Hirn und vor allem Herz! Doch Achtung, das ist sehr verletzlich. Überall lauern die, die glauben auf der sicheren Seite zu sein, weil sie es angeblich besser wissen. Wie jedes Gute, wird auch der Club die Geister, die freien und die unfreien entzweien! Nunja, jeder hat eben auch nur... seinen Standpunkt. Grunz!
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Hellbilly 2011/04/02 11:17:32
Kommentar löschen"Carpe Diem" - wer kennt es nicht...
Komischerweise habe ich aber nie jemanden kennen gelernt, auf den dieses Motiv und damit zusammenhängende Aspekte so einen Einfluss hatten, wie auf die Kerle in "Der Club der toten Dichter".
Vielleicht gibts in Wirklichkeit keine Lehrer wie Keating, vielleicht ist die heutige Jugend auch einfach schon zu kaputt, um solche Botschaften zu verstehen, vielleicht hatten mein Freundeskreis und ich nur Glück und wir mussten keine solch rigide Lehreinrichtung samt verbohrter Eltern erleben, die dieses Motiv erstrebenswert erscheinen lassen...
Egal was es ist - einem jungen Menschen kann man eigentlich keinen besseren Rat mit auf den Weg geben, als ihm zu sagen, dass er in seinem Leben entschlossen und selbstbewusst eigene Ziele und Träume verfolgen soll.
Aber irgendwie geht das in meinen Augen immer mehr unter - oder dieser Rat wird von den jungen Leuten zunehmend in den Wind geschlagen.
Eigentlich schade - glücklicherweise gibt es dann doch Filme wie diesen, die dieses Thema mit seinen Vor- und Nachteilen in den Mittelpunkt stellen.
Aber - fast schon ironischer Weise - ist der Film dann wieder zu alt und zu ruhig, um einen Großteil der heutigen Jugend überhaupt zu erreichen.
Na gut, was solls, ich hab ihn gesehen, das zählt :-)
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cruzha 2011/03/30 16:11:11
Kommentar löschenEin meisterhaftes, fantastisches Drama mit brillanten Darstellern, vielleicht ein wenig zu dick aufgetragen an manchen Stellen, doch das ist angesichts des Gesamtbildes, das dieser fantastische Film abgibt, verschmerzbar. Ein sehr bewegender, poetischer und nachdenklich stimmender Film, der auch die Zeit, in der die Handlung angesiedelt ist, auf ansprechende Weise begreiflich macht. Nicht auf den Batzman hören. Der Club der toten Dichter ist zeitlos und überragend!
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doctorgonzo 2011/03/30 17:07:15
Antwort löschenDer Film ist tatsächlich nicht schlecht, aber spätestens seit seiner "Titanic" Kritik hat Batzman ein zutiefst moralisches Recht, angehört zu werden...
cruzha 2011/03/31 16:08:43
Antwort löschenWas wir ihm auch generell in keinster Weise absprechen wollen. ;-)
DeDavid 2011/03/06 14:05:45
Kommentar löschen"No matter what anybody tells you, words and ideas can change the world. "
Robin Williams, für mich ein ähnlicher Fall wie Jim Carrey. Rundum überzeugen kann er nur in seinen ernsten Rollen (One Hour Photo, Insomnia und vor allem The Fisher King), während ihn die notorisch lustigen Darstellungen (Flubber, Night at the Museum) eher ins negative Licht rücken lassen.
In "Dead Poets Society" kommt seine Figur John Keating etwas zu kurz, das trübt aber nicht den grundsätzlich überragenden Gesamteindruck des Films. Ein Appell ans Freidenken, gegen rigide Strukturen jeglicher Form, klug gesponnene, dramaturgische Parallelen zu Literarmotiven (Wie die Selbstmordabsicht, verschuldet aus unterdrückter Freiheit) und ein sympathischer Cast bringen Peter Weirs vermutlich bestes Werk in unerreichbare Höhen.
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schokoeis87 2011/02/16 19:03:25
Kommentar löschenJa Frei und- Querdenker find ich super. Der Film hat eine ruhige aber dennoch durchdringende Story. Für mich ein absolutes Muss.
Wie schwer es doch ist als Selberdenker auf dieser Welt zu überleben...
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Ripley1 2011/02/16 19:52:46
Antwort löschenDer Lehrer ist aber auch ein ganz schöner Rattenfänger...
Stubsi 2011/02/13 15:52:42
Kommentar löschenIch finde diesen Film kein Stück zu philosophisch.. er ist einfach stimmig in allem, ein runder, rundum perfekter Film. Robin Williams spielt seine Rolle gut, ebenso wie die Jungdarsteller.. die Handlungen wirken nicht überzogen, ich kann mir gut vorstellen, dieser Film hätte auch genau so passieren können, dank der authentischen Charaktere. Das Ende - ich weine jedes Mal - eine so tiefrührende Szene, wie sie im Buche steht und doch keineswegs kitschig. Die Geschichte ein paar Jungen, die den Tag nutzen lernen und somit ihr Leben, die wachgerüttelt werden und beginnen nachzudenken, in einer Zeit des strikten Konvertatismus, in der des Vaters Wort Gesetz und Freidenkertum mehr als ungern gesehen war. Mein Deutschlehrer brachte diesen Film mit in den Unterricht und obwohl ich ihn vorher schon kannte - und ich muss sagen, ich kenne immernoch keinen besseren - war ich wieder hellauf begeistert. Ein absolut bemerkenswerter Film, der gänzlich ohne Specialeffekts auskommt. Sicher ist dies nur möglich weil solche Handlungen wie auch Wertvorstellungen in unserer Zeit mehr als veraltet sind und somit eine solche Story für heutige Verhältnisse schwieriger umsetzbar sind (welcher gute Film kommt denn schon ohne Spezialeffekte aus? kein James Bond, kein Stirb langsam, vielleicht Forrest Gump, doch auch der ist schon etwas älter) aber da er in damaliger Zeit spielt und man selbst zum mitfühlen, zum Dortsein angeleitet wird, mein "Daumen hoch" für Dead Poets Society und all jene, die ihn so lieben gelernt haben wie ich.
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DeDavid 2011/03/06 13:50:35
Antwort löschenSehr schön!
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Stubsi 2011/03/29 13:19:46
Antwort löschenherzlichen Dank :)
Stubsi 2012/02/01 18:45:50
Antwort löschendas fällt mir grad erst auf, es heißt natürlich strikter Konservatismus !
Mr. Pink 2011/02/09 19:16:44
Kommentar löschenOh, Captain, my Captain...
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Dr.Hasenbein 2011/02/01 02:35:08
Kommentar löschenAuch wenn in diesem Lehrer/Schülerdrama nicht viel passiert und manchmal etwas zu lang wirkt find ich ihn nach wie vor sehr gut und sehr unterhaltsam.
Robin Williams zeigt sich hier mal wieder von der Emotionalen Seite.
Das geht bei ihm mal mehr mal weniger gut.
Hier klappt es genauso gut wie später auch bei Good will Hunting.
Und auch die ganzen Jungdarsteller machen ihre Sache soweit gut.
Klar drückt das Ende ganz schön auf die Tränendrüse,
aber das ist ja normal bei solchen Filmen.
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cpt. chaos 2011/01/30 18:52:21
Kommentar löschenIst mir mitunter eine Spur zu poetisch, aber dennoch gut gespielt, mit lebensbejahenden Botschaften versehen und einem sowohl tragischen, als auch stark beeindruckendem Ende.
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TinaCocaine 2011/01/30 00:31:33
Kommentar löschenEin tiefgründiger, interessanter, poetischer, vielsagender Film mit einer erstklassigen Story, einer perfekten Besetzung und jeder Menge Dramatik, aber auch Witz. Ich mag den Film einfach und gucke ihn gerne zwischendurch immer mal wieder...
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Guardian23 2011/01/13 21:30:25
Kommentar löschenAlso die Message des Filmes ist nicht schlecht, wenn auch naiv. Robin Williams gibt dem Film seine typische ''träumerische'' Note, was auch gefällt, aber irgendwie ist mir das zu wenig.
Konnte nicht viel damit anfangen, leider
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