Der Ghostwriter

The Ghost Writer (2010), DE/FR/GB Laufzeit 128 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Kinostart 18.02.2010


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7.1
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von Roman Polanski, mit Ewan McGregor und Pierce Brosnan

Im Thriller Der Ghostwriter soll Ewan McGregor die Memoiren des charmanten Politikers Pierce Brosnan schreiben, doch bei seinen Recherchen stößt er auf ein düsteres Geheimnis.

Der Ghostwriter (Ewan McGregor) soll die Memoiren des früheren Premierministers Adam Lang (Pierce Brosnan) fertig stellen – die Chance seines Lebens, meint sein Agent. Der Verlag hat Lang eine hohe Millionengage für das Buch zugesagt und die Zeit drängt – für seinen „Ghost“ verspricht das einen Karrieresprung und ein fürstliches Honorar.

Doch von Anfang an steht das Projekt unter einem unguten Stern, nicht zuletzt weil der erste Autor, Langs langjähriger Berater, gerade bei einem tragischen Unfall starb. Der neue Ghostwriter wirft seine Bedenken schnell über Bord und reist auf die Atlantikinsel Martha’s Vineyard, wohin sich der Ex-Premierminister mit seiner Frau Ruth (Olivia Williams) und einem kleinen Stab um seine attraktive Assistentin Amelia Bly (Kim Cattrall) zurückgezogen hat. Doch die Ruhe der Insel ist trügerisch: Langs Ferienhaus gleicht einem Hochsicherheitstrakt. Welches Geheimnis birgt das Buchmanuskript, das im Safe liegt und nicht das Haus verlassen darf? Schon ruft Langs Vergangenheit die Presse und aufgebrachte Demonstranten auf den Plan, die das Anwesen belagern. Inmitten des Tumults macht der Ghostwriter eine Entdeckung, die den smarten Ex-Premier in ein ganz neues Licht rückt. Er stößt auf eine globale Verschwörung und befindet sich plötzlich in höchster Lebensgefahr.

Hintergrund & Infos zu Der Ghostwriter
Der Ghostwriter ist seit mehr als zwanzig Jahren der erste zeitgenössische Thriller von Oscar-Preisträger Roman Polanski und auch der erste Film, den er seit Chinatown wieder in Amerika angesiedelt hat. Der Ghostwriter stammt aus der Feder des britischen Bestsellerautors und Journalisten Robert Harris. Das Buch gewann als bester Roman im Jahr 2008 den International Thriller Writer’s Award. Der ehemalige Politredakteur Robert Harris begann mit dem Buch Anfang 2007, als er gerade mit Roman Polanski an einer Adaption seines Romans „Pompeii” arbeitete.

Da Harris an beiden Projekten parallel schrieb, glaubt er, dass der Roman von Polanskis Einfluss geprägt wurde. Der Originaltitel des Buches, „The Ghost” bzw. „Der Geist” bezieht sich sowohl auf den Profi-Ghostwriter, dessen umfangreiche Ausarbeitung faktisch den Roman bildet, als auch auf seinen Vorgänger, der beim Einsetzen der Handlung gerade unter grausamen und mysteriösen Umständen ertrunken ist. Auch Lang ist eine Art Gespenst seines früheren Selbsts, wie die meisten ehemaligen Staatschefs.

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Kommentare (149) — Film: Der Ghostwriter


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cycloo77

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Bewertung9.0Herausragend

Ein hoch inteligenter Suspense Polit-Thriller mit großen Hitchcockartigen Momenten inszeniert. Der Film fesselt einen von der ersten Sekunde an und er hat diese gewisse Stimmung der man sich einfach nicht entziehen kann. Finde ihn auch wegen seinem nuanciertem Humor fantastisch und die Cast ist eine Augenweide,sowie die Dezent aber immer bestimmende Filmmusik.
Perfekt gemachtes anspruchvolles Kino ,davon darf und sollte es einfach mehr geben.

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Berlin42

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Habe den Film völlig unvoreingenommen vor einiger Zeit im TV gesehen. Mich hat er wirklich gefesselt. Die Story baut sich langsam auf, in der Anfangsphase schwebt die gesamte Zeit irgendetwas "Geheimnisvolles" über den Charakteren, ich war in jeder Szene gespannt, mehr über die Personen zu erfahren. Der Film ist wirklich ein Paradebeispiel für ein langsam steigenden Spannungsbogen, der sich in einem unerwarteten Finale plötzlich entlädt. Nicht unerwähnt darf das tolle Setting bleiben, gedreht wurde in Deutschland (Potsdam, Strausberg b. Berlin, Ostsee, Nordsee) und Dänemark (Rømø). Wieder einmal eine tadellose Arbeit von Roman Polanski, Hut ab!

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Riese96

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Bewertung3.0Schwach

Wiedereinmal ein Film der durchaus Potential hat, es aber dennoch nicht nutzt. Der Großteil der Films wirkt sehr emotionslos und gelangweilt. Als die Story dann in Gang kommt, wird es plötzlich interessant aber unspektakulär. Eigentlich Schade.
Auch das Ende hat mich kalt gelassen.
3 von 10 Punkten.

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MartinNolan

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein klassischer Politthriller a la Polanski, ohne großes Tammtamm oder sonstiges Actionspektakel. Auch wenn dadurch der Film Gefahr läuft langweilig zu werden, da die Geschichte zum einen wenig spektakulär erzählt, zum anderen recht simpel gestrickt ist, so weiß die Inszenierung Polanskis dank eindrucksvoller Schauplätze, einem spannungserzeugenden Score, sowie einem überzeugenden Cast letzten Endes zu unterhalten.

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Deekin

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Bewertung7.0Sehenswert

"Der Ghostwriter" scheint mir ein Film zu sein, welcher für Roman Polanski durchaus typisch ist. Ähnlich wie "Rosemary's Baby", "Frantic" und "Chinatown" besticht auch dieser Film vor allem durch eins: Unaufdringlichkeit, Subtilität, Atmosphäre und einen gewissen Grad an Vagheit. Das macht seine Filme nicht gerade zu einem einfachen Filmvergnügen. Man muss erstens genau wissen, worauf man sich einlässt und, zweitens, beim Sehen hellwach sein.
"Der Ghostwriter" führt nun praktisch fort, was seine Filme zuvor ebenfalls schon auszeichnete. Der Ghostwriter, mit seiner Methode, an das Herz der Menschen zu appellieren, erscheint denkbar deplatziert inmitten des politischen Geschehens, in welcher die Beteiligten vorsichtig und misstrauisch sind und stets zwei Gesichter zu haben scheinen. Das Strandhaus, mit seinem sterilen Look, der Designer-Einrichtung, den klaren Linien und leeren, schwach beleuchteten Fluren vermittelt ein Gefühl von Kälte und Gefahr. Selbst die Strandszenerie mit seinen leeren Dünen, pfeifenden Winden und dem stets trüben Wetter verbreitet eine melancholische, geheimnisvolle Stimmung.
Die Atmosphäre des Films ist durch die Gestaltung der Kulissen, der Farbgebung und der Fotografie wunderbar eingefangen, dient jedoch noch einem weiteren Zweck: Ein Gefühl für Vagheit zu vermitteln. Die Art und Weise, wie Polanski hier vorgeht, besteht vor allem darin, die Gefahr und die eigentlichen Vorgänge stets nur anzudeuten. Der Zuschauer wird die erste Stunde des Films über in ein Setting geworfen, welches einerseits der mediale Mittelpunkt einer politischen Krise ist und andererseits von Spannungen innerhalb des Anwesens von Adam Lang (Peirce Brosnan) durchzogen ist. Als Zuschauer verliert man schnell die Deutungshoheit, da sowohl Adam als auch seine Frau Ruth (Olivia Williams) in Dialogen einen doppelten Boden zu haben scheinen. Die Atmosphäre erzeugt in Zusammenhang mit der Vagheit der Geschehnisse stets ein Gefühl für Paranoia, welches sich im Laufe der zweiten Stunde noch weiter steigert, bis schließlich alles mehr oder weniger klar aufgelöst wird. Dies lässt den Film im Endeffekt dann ein bisschen wie einen routinierten Thriller in einer besonders langsamen Gangart erscheinen.
Freunde gepflegter Verschwörungstheorien werden an der Auflösung der Geschehnisse sicherlich ihre Freude haben. Insbesondere das Ende, welches die Handlung zu einer Geschichte werden lässt, welche nie das Licht der Öffentlichkeit erreichen wird und im medialen Rummel einer Trauerfeier untergeht, besticht durch seinen ganz eigenen pessimistischen Effekt. Die Feststellung, nur an der Oberfläche gekratzt zu haben, was nach einer weit umgreifenden Kontrolle verschwörerischer Mächte aussieht, hinterlässt ein Gefühl von Paranoia, welches selbst nach dem Ansetzen des Abspanns anhält. Hier spielt natürlich hinein, dass die fiktiven politischen Ereignisse in diesem Film sich mühelos in das zeitgenössische tagespolitische Geschehen integrieren lassen.
Ich selbst war leider etwas müde, als ich mir "Der Ghostwriter" angesehen habe, wodurch ich wahrscheinlich nicht in den vollen Genuss dieses Streifens gekommen bin. Dennoch ist dies ein Film der ruhigeren Thriller-Unterhaltung, welcher auf formale und inhaltlich effektive Art und Weise Spannung und Neugier entwickelt, ohne dabei auf allzu vordergründige Effekte wie Gewalt oder Verfolgungsjagden zurückgreifen zu müssen. Ich sollte mir diesen Film mit Sicherheit noch einmal ansehen, alleine schon aufgrund der sehr stimmigen Atmosphäre.

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dAShEIKO

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein spannender Politthriller, der bis fast zum Schluß die Hinweise und Verstrickungen unverständlich läßt. Schlußendlich wirkt die Auflösung ein wenig sehr Ken-Follet-mäßig - aber mit einem mächtigen Rumms zum Finale. Polanski kann es halt!

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Hochi

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Bewertung9.0Herausragend

Ich mag ihn sehr. Größtenteils liegt es wohl an der Mischung aus Spannung und Mysterium. Aber viel mehr gefällt mir dass es sich dabei um die Art von Film handelt, bei der sich am Ende Alles logisch konstruieren lässt.

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megafurbyman

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Bewertung3.0Schwach

nich gruselig

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jawe77

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vielleicht an Gruselfilm anschaun, könnte Abhilfe schaffen"


koerperlos

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr spannend und gut gespielt.

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daniel84hiw

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Bewertung4.0Uninteressant

Also ich habe 2 Stunden lang auf die Spannung gewartet und musste feststellen, dass ich mich dabei 2 Stunden lang gelangweilt habe. Leider nur mittelmäßig.

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Moviegod

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Unglaublich spannend und sehr nah an der Romanvorlage. Polanski hat hier einen super Thriller geschaffen. Die Darsteller sind alle überzeugend und obwohl ich das Ende durch das Buch kannte, war ich bis zum Schluss gefesselt.

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Couga[MH]

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Bewertung7.5Sehenswert

Polanski spielt gekonnt mit Motiven wie Paranoia und bezieht dabei den Zuschauer mit ein und lässt diesen über weite Strecken in Unsicherheit verweilen. Der Film baut seine unbehagliche Stimmung langsam aber effektiv auf, kann dabei zwar nicht komplett auf Länger verzichten, diese sind aber im Kontext des angenehmen Pacings verträglich und behindern den Spannungsaufbau auch kaum. Abgesehen davon mit sehr starker Besetzung, besonders Ewan McGregor beweist sich als Charakterdarsteller.

Äußerst stimmiger Polit-Thriller mit gekonnten, Polanksi-typischen Stärken (/Schwächen) und bösem Ende.

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hoffman587

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Bewertung7.0Sehenswert

The Ghost Writer

Polanski beginnt seinen Film andeutungsvoll, mit einer düsteren Stimmung im Gepäck: Einem mysteriösen Tod, einer angespülten Leiche, einem leeren BMW und dunklen Wolken über dem Horizont. Das Themengebiet auf dem »The Ghostwriter« aufbaut, ist durchaus ein neues (wie der Titel schon sagt), die Aspekte, die Polanski darunter zusammenführt, sind aber sicherlich bekannt: Das dreckige Spiel, die ungereimte Politik und deren obskure Akteure. Die Story dreht sich um die Memoiren des ehemaligen Premierministers Adam Lang (Pierce Brosnan), um den Todesfall von dessen Ghostwriter und um seinen neuen, naiven »Ghost« (Ewan McGregor). Anfangs lässt Polanski den Zuschauer noch rätseln bei dieser Geschichte. Dazu ist es nicht die Handlung, die großes Grübeln von Beginn an veranlasst, sondern es sind die kleinen, unheilvollen Andeutungen und Symbole, die Polanski so fein für sich nutzt: Regen als Düsternis, die reißenden Wellen, der finstere Himmel, das stürmische Wetter und dann dieser unheimliche Leuchtturm! Und nicht zu vergessen die exzellente Kulisse der Insel Sylt, mit der Polanski auch die Abgeschiedenheit und die Fremde symbolisiert.

Polanski baut demnach inhaltlich gediegen seine Spannung auf, während sein Film atmosphärisch selbst einem aufziehenden Sturm nahe kommt. Da ist er voll in seinem Element. Auch weil Desplats reizvoller Score genau diese geheimnisvolle Essenz von Polanskis Film einfängt und verstärkt. Polanski zieht seinen Protagonisten in einen Strudel oder in ein Netz, in welchen er nicht mal bewandert ist, er ist ein Außenseiter dieses politischen Milieus und dessen Verstrickungen, er wird zum Komplizen, wird zum Vertrauen und zur Loyalität verpflichtet. So verstrickt er sich immer mehr in diesem Netz aus Vertuschung und Verheimlichung, bis der Vertraute zum Verbrecher wird und die Schattenseiten erhellt werden. Polanskis Film wird aber nicht heller und klarer, nein er wird gefährlicher und noch undurchsichtiger.

Ja, es ist der Sturm der aufzieht, während man in den trügerischen Gewässern der Politik fischt und dabei weiter und weiter forscht. Er blickt hinter die Fassade. Es ist lobenswert, dass sich Polanski nicht von dem ein oder anderen Klischee beirren lässt und versucht seinen Charakteren Facetten zu geben, auch um darauf später zurückzugreifen und wendungsreich zu verpacken, sodass sich daraus ein durchaus nachvollziehbares Bild von seinen Charakteren ergibt. Na gut, sagen wir lieber: Von einem kleinen Teil seiner Charaktere ergibt. Gerade die Figur des Adam Lang besticht in dieser Hinsicht, auch durch Brosnans kühlen Charme, hinter dem sich aber auch mehr zu verbergen scheint, wenn Polanski dessen Ehe beleuchtet und Langs wachsende Distanz zu seiner Frau (Olivia Williams), die für ihn eine Hass-Liebe empfindet. Die Affäre dazu ist ein Klischee, wird im Endeffekt aber clever von Polanski (im Sinne seiner Wendungen) angewendet. Die Starriege (u.a. Wilkinson, Cattral, Hutton) gibt sich dabei routiniert. Und Polanski inszeniert souverän ein Spiel um Macht, Machtmissbrauch, Korruption, politische Marionetten und Manipulation, mit einem Ende, das fast an das Ende der Bürokratie mit stürmischen Winden erinnern mag.

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SKURRIL

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Super Kommentar zu einem super Film!


hoffman587

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Danke schön. :-)


Moe

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich mag solche Filme.
Die erzeugen nicht hauptsächlich die Spannung über die Handlung, sondern über die Laufzeit des Filmes. So wie bei Dame, König, As, Spion. Als Zuschauer fragt man sich berechtigterweise: "Passiert da noch etwas?" (etwas übersptzt formuliert), bis man merkt, dass es jetzt dann Zeit wird, dass es nun zur Sache geht. Und das tut es dann auch. Anfangs nur ein gleichgültiger Autor, der sich im Laufe der Zeit immer mehr zu einem Hobbyjournalist entwickelt und sich mehr und mehr fragen stellt.
Der Schauplatz ist sehr düster, erinnerte mich an Insomnia, und trägt viel zum Gesamterlebnis bei. Man spürt auch, wie eine unsichtbarre Bedrohung im Hintergrund lauert und nur auf den richtigen Moment wartet, um zuschlagen zu können.
Auch die Dialoge und Interaktion der Rollen untereinander ist mit einer starken Ausdrucksweise behaftet.
Ein Film in der oberen Mittelklasse. Für mehr reicht es nicht, dafür "geschieht zu wenig".

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Hagen Hagen

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Bewertung3.0Schwach

Völlig öde und langweilig, aber fast durchgehend mit "Hach, ist das spannend!"-Musiksoße übergossen.
Ohne McGregor, Brosnan und Überstatist Juri D. aus B. wären es noch weniger Punkte gewesen.

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syrbal

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überstatist juri - du sagst es! was wäre der film ohne ihn?! ;-)


johnboy1979

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Banause!


frank-br

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Bewertung7.5Sehenswert

Guter Politthriller, der ohne Actiongekrache auskommt.

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melle.vanberkum

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Bewertung7.0Sehenswert

Spannender Film!

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cruzha

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Bewertung5.5Geht so

Leider nur mäßig unterhaltsamer Politthriller mit einem Cast, der auf Sparflamme läuft. Pierce Brosnan hat die Ausstrahlung eines Autobahnwegweisers, Ewan McGregor drömelt so im Standby-Modus durch die Kulissen und auch der Rest des Ensembles fällt nicht groß auf. Dazu kommt eine unangenehme Langatmigkeit, die das Ganze unnötig zäh werden lässt. Zwar gelingt es Polanski, den Film samt Story rund wirken zu lassen, aber das auffällig schwache "Finale" gibt dem Ghostwriter dann den Rest. Ich habe schon weitaus bessere Politthriller gesehen, der hier ist leider nicht wirklich der Hit.

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Tyler.Fincher

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Sehr schade. Für mich einer der besten Thriller der letzten 10 Jahre. Fand den unheimlich spannend und gut gemacht. Sagen dir sonst Polanskis Werke zu? Gerade "Die 9 Pforten" ist ja recht ähnlich von der Machart.


cruzha

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Rosemaries Baby finde ich schlichtweg Weltklasse. Ansonsten hab ich noch den Gott des Gemetzels auf der zeitnahen To Do-List.


ruben.g.56

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Guter Britischer Humor mit einem Schuss Polit-Thriller.
Dieser Film kommt, zum Glück, ohne große Action aus und ist trotzdem Spannend und Humorvoll. Nicht jedem dasseine.. aber meins schon. ;) 8.0

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Jek-Hyde

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Bewertung5.5Geht so

Auch wenn man bei Roman Polanski im Normalfall davon ausgehen kann, dass etwas einzigartiges und sehr geniales auf einen zukommt, so möchte ich doch der Gostwriter ausklammern.
Es ist in der Tat ein sehr intelligenter Film und er setzt sich auch gut mit der Thematik auseinander, aber irgendwie fand ich den Film Höhepunktlos. Er plätscherte ständig einfach so vor sich hin, ohne dass sich die Atmosphäre die sich ansammelte nie entlud. Er ist solide, mehr aber auch nicht. Dass ist schade, aber nicht jeder Blindkauf den man tätigt kann ins Schwarze treffen. Ich will nicht sagen, dass der Gostwriter die Wand trifft, oder so und die Sehne ist auch nicht gerissen, wodurch der Pfeil ins Auge geschleudert wurde. Also, nichts spektakuläres.

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Jek-Hyde

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Oh mein Gott, ich war so ungerührt, dass ich sogar den Titel des Films falsch gescheibten habe!!


Jek-Hyde

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Und geschrieben habe ich auch noch falsch geschrieben!



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