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Der Ghostwriter

The Ghost Writer (2010), DE/FR/GB Laufzeit 128 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Kinostart 18.02.2010


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7.2
Kritiker
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7.1
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7016 Bewertungen
165 Kommentare
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von Roman Polanski, mit Ewan McGregor und Pierce Brosnan

Im Thriller Der Ghostwriter soll Ewan McGregor die Memoiren des charmanten Politikers Pierce Brosnan schreiben, doch bei seinen Recherchen stößt er auf ein düsteres Geheimnis.

Der Ghostwriter (Ewan McGregor) soll die Memoiren des früheren Premierministers Adam Lang (Pierce Brosnan) fertig stellen – die Chance seines Lebens, meint sein Agent. Der Verlag hat Lang eine hohe Millionengage für das Buch zugesagt und die Zeit drängt – für seinen „Ghost“ verspricht das einen Karrieresprung und ein fürstliches Honorar.

Doch von Anfang an steht das Projekt unter einem unguten Stern, nicht zuletzt weil der erste Autor, Langs langjähriger Berater, gerade bei einem tragischen Unfall starb. Der neue Ghostwriter wirft seine Bedenken schnell über Bord und reist auf die Atlantikinsel Martha’s Vineyard, wohin sich der Ex-Premierminister mit seiner Frau Ruth (Olivia Williams) und einem kleinen Stab um seine attraktive Assistentin Amelia Bly (Kim Cattrall) zurückgezogen hat. Doch die Ruhe der Insel ist trügerisch: Langs Ferienhaus gleicht einem Hochsicherheitstrakt. Welches Geheimnis birgt das Buchmanuskript, das im Safe liegt und nicht das Haus verlassen darf? Schon ruft Langs Vergangenheit die Presse und aufgebrachte Demonstranten auf den Plan, die das Anwesen belagern. Inmitten des Tumults macht der Ghostwriter eine Entdeckung, die den smarten Ex-Premier in ein ganz neues Licht rückt. Er stößt auf eine globale Verschwörung und befindet sich plötzlich in höchster Lebensgefahr.

Hintergrund & Infos zu Der Ghostwriter
Der Ghostwriter ist seit mehr als zwanzig Jahren der erste zeitgenössische Thriller von Oscar-Preisträger Roman Polanski und auch der erste Film, den er seit Chinatown wieder in Amerika angesiedelt hat. Der Ghostwriter stammt aus der Feder des britischen Bestsellerautors und Journalisten Robert Harris. Das Buch gewann als bester Roman im Jahr 2008 den International Thriller Writer’s Award. Der ehemalige Politredakteur Robert Harris begann mit dem Buch Anfang 2007, als er gerade mit Roman Polanski an einer Adaption seines Romans „Pompeii” arbeitete.

Da Harris an beiden Projekten parallel schrieb, glaubt er, dass der Roman von Polanskis Einfluss geprägt wurde. Der Originaltitel des Buches, „The Ghost” bzw. „Der Geist” bezieht sich sowohl auf den Profi-Ghostwriter, dessen umfangreiche Ausarbeitung faktisch den Roman bildet, als auch auf seinen Vorgänger, der beim Einsetzen der Handlung gerade unter grausamen und mysteriösen Umständen ertrunken ist. Auch Lang ist eine Art Gespenst seines früheren Selbsts, wie die meisten ehemaligen Staatschefs.

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Cast & Crew


Kritiken (17) — Film: Der Ghostwriter

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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8.0Ausgezeichnet

[...] Wer also einen Film mit viel Action und unaufhaltsamer Hetzjagd erwartet, der wird hier mehr als nur enttäuscht werden und sich wegen des Tempos einfach nur Langweilen. Das wäre äußert schaden, denn wenn man dem Film seine Zeit gibt und die Möglichkeit sich voll zu entfalten, dann bekommt man hier nicht nur einen hochspannenden Thriller serviert, sondern auch einen intelligenten Film mit grandiosem Finale. Ein Film für Zwischendurch ist es zwar sicher nicht und man muss sich eben Zeit für ihn nehmen, doch wer sie sich nimmt, der wird auch in jedem Punkt belohnt. [...]

Kritik im Original 26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

SoulReaver

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:D


regiseurin

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@Stu: Bin sofort dabei xD ASRC haha xD


JackoXL: Die Drei Muscheln

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8.0Ausgezeichnet

Elegant gefilmter und hochkarätig besetzer Politthriller, mit dem Roman Polanski wieder unter Beweis stellt, dass er das Genre des Suspensethrillers ähnlich meisterlich beherrscht wie der unerreichte Alfred Hitchcock. Der Film schlägt nie ein besonders hohes Tempo ein, gönnt sich stattdessen viel Zeit zum Aufbau der Atmosphäre. Ein eher altmodisches Stilmittel, für das man das Händchen braucht, damit es nicht in Langatmigkeit umschwenkt und der Zuschauer das Interesse verliert. Polanski zeigt eindrucksvoll, wie man auf diesem schmalen Grat wandert. Der große Paukenschlag erfolgt nicht, dafür schwebt durchgehend eine bedrohliche Stimmung um und über dem Protagonisten, was einen über die gesamte Laufzeit aufmerksam mitfiebern lässt. Die reine Geschichte ist vielleicht nicht das Nonplusultra eines Thrillers, schlägt nicht die Haken, wie es andere Genrevertreter machen (die clevere Schlusspointe ausgenommen), in seiner leicht unterkühlten Umsetzung zieht sie einen trotzdem in den Bann.

Polanskis elegante Inszenierung und die hervorragenden Darsteller heben den Film auf einen höheren Level. Besonders Pierce Brosnan muss lobend erwähnt werden. In der Regel kann ich mit seiner glatten Art nicht viel anfangen. Er passt perfekt auf die Rolle und füllt sie optimal aus. Wahrscheinlich seine beste Leistung bisher.

Für Freunde der ruhigen Spannung und mit einer Vorliebe für altmodische Thriller ein Muss.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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6.0Ganz gut

[...] Grob gesehen passiert in „Der Ghostwriter“ zwei Stunden lang nicht wirklich etwas. Es gibt erhöhte Langeweilegefahr, reichlich unbeantwortete Fragen, eine Auflösung, die nicht vom Hocker reißt und einen Schluss, der kaum zufriedenstellen kann. Sein Konzept aber zieht Polanski stringent durch, so bleibt man am Ball. Dabei wird gerne unterschätzt, wie außerordentlich ausschlaggebend die treibende Musik von Komponist Alexandre Desplat („Der Goldene Kompass“, „Ein Prophet“, „Der fantastische Mr. Fox“) für die Atmosphäre und die zuweilen doch noch aufkommende Spannung ist. Interessante Erkenntnisse könnten sich ansonsten noch ergeben, wenn man bedenkt, inwiefern Polanski im Film mit dem titelgebenden Begriff „Ghost Writer“ spielt. [...]

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Fricki76: Asianfilmweb.de

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7.0Sehenswert

Die Inszenierung dieses Thrillers von Polanski ist im positiv gemeinten Sinne altmodisch: Er spielt mit den Gefühlen des Zuschauers wie damals Alfred Hitchcock. Die kühl inszenierte Spannung, die aalglatten Charaktere, die von grandiosen Darstellern verkörpert werden, das Spiel mit Farben und der Musik um eine düstere Grundstimmung zu erreichen. All das passt sich formal zu einem wunderbaren ganzen Zusammen. Leider ist die Auflösung trotz Überraschung recht banal, auch wenn das Ende schlüssig zur bedrohlichen Grundstimmung passt. Etwas stringenter hätte die Handlung zudem erzählt werden können, in 10-15 Minuten weniger hätte man das wahrscheinlich auch hingekriegt... Action gibt es definitiv keine, wer die sucht, wird vom Ghostwriter enttäuscht sein. Aber Polanski beweist mit diesem Film, daß in einem politischen Verschwörungsthriller nicht immer geschossen werden muss.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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8.0Ausgezeichnet

Ein, im besten Sinne, altmodischer Thriller. Polanski erzeugt, wie in seinen besten Zeiten, Spannung nicht nur durch die politische und kriminalistische Ebene des Stoffes, sondern auch weil er mal subtil, mal vordergründig mit dem unheilvollen Gefühl von Isolation spielt. Das ist alles dazu ganz hübsch gefilmt und wurde glänzend besetzt (John Belushi mit Glatze!). Ein wirklich sehenswerter Film.

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jollyroger

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Was bist denn du für ein Vollpfosten? Ist klar, bei Nicht-Teilen deiner Meinung ist man Transformers-Fan, ne? Und jetzt ab in die Trollhöhle mit dir.


mikkean

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Ich fand "Transformers" ist 'ne echte tolle Ladung Mammut-Effekte - super für zwischendurch!!!


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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8.5Ausgezeichnet

Konzentrierter und kluger Thriller, dessen konventionell anmutende Inszenierung in präzisen Bildern von sorgfältiger Eleganz und gediegener Nüchternheit die eigentliche politische Komödie hinter den unheilvollen Spannungsbögen ein wenig verschleiern mag. Der lakonische Humor des Films wechselt sich spannend und überraschend vergnüglich mit gleichfalls amüsanten wie faszinierenden Variationen früherer Polanski-Themen um Paranoia, Isolation und Verschwörungsmächten ab. Mit Blick für erstaunliche und entscheidende Details, auf den Punkt inszeniert, selbst in kleinsten Nebenrollen hervorragend besetzt und schlicht wundervoll anzuschauen ist "The Ghost Writer" bis zum bitteren Ende der beste Polanski seit einer halben Ewigkeit – und ein umso erstaunlicherer Film, da er quasi aus dem Gefängnis heraus fertig gestellt werden musste.

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Julio Sacchi

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Hihihi


Punsha

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<3


Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...

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7.0Sehenswert

Polanskis Film ist eine erstaunliche und sehr direkte Auseinandersetzung mit der Frage von Verantwortung im Krieg: Voller überraschender Wendungen, ein intelligentes Spiel rund um die Macht. Und ein Plädoyer ans Publikum, gerade bei allzu augenfälliger Argumentation möglichst genau hinzuschauen.

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Sven Safarow

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8.0Ausgezeichnet

Unsere Kritik zu Ghostwriter:

http://www.negativ-film.de/2010/05/ghostwriter-2010.html

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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7.5Sehenswert

Dies ist der erste zeitgenössische Thriller, vom 76 Jahre alten Polanski in zwei Dekaden und sein erster Film seit vier Jahren. Es ist eine intelligente und geschickte Wiederkehr in das Genre, durch zusammen mischen einer zeitgenössischen Handlung und einer klassischen Struktur.[...] Gezeichnet durch clevere Drehungen und Wendungen, entfaltet sich die Geschichte genau zum richtigen Zeitpunkt.[...] Der Ghostwriter ist eine fesselnde Geschichte.

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Björn Lahrmann: Das Manifest

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4.5Uninteressant

DER GHOSTWRITER ist ein Film von sorgfältig retuschiertem Desinteresse – an seinem Thema, seinen Figuren, seinem Genre. Zeitanalyse mit den Mitteln des Pulp, manischer Zweifel an den Mächtigen: In Wahrheit sind das für Polanski bloß noch Residuen eines Genres, das er nach Kräften zu reproduzieren beschlossen hat. Formal wird ihnen zwar stattgegeben, eine innere Dringlichkeit ist aber nicht mehr zu spüren. Das ist besonders schade, wenn man bedenkt, dass obsessive Paranoia einmal die Muttersprache seiner Filme war, von EKEL über DER MIETER bis FRANTIC. DER GHOSTWRITER hingegen ist nur noch ein gelecktes, behäbiges Imitat seiner selbst.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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7.0Sehenswert

Roman Polanskis neuer Thriller (Drehbuch: Erfolgsautor Robert Harris) nach „Frantic“, „Mieter“ oder „Chinatown“ kommt erst einmal komisch daher: Pierce Brosnan als Ex-Premierminister Adam Lang ist mit seinen Blair-Anleihen eine klasse Nummer, dazwischen bemüht sich der Hausmeister im Sandsturm die Veranda zu fegen. Ernst wird es erst, als der Ghostwriter zu neugierig wird und trotz deutlicher Farbmarkierung (rot = Gefahr) nicht rafft, wer hier die Fäden in der Hand hat.

So ist auch dieser Polanski ein guter Film, stellenweise sogar ein sehr guter. Doch es ist nicht sein spannendster und auch nicht das Aufregendste, was es zurzeit im Kino zu sehen gibt.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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7.5Sehenswert

Mit dem Film ist Polanski ein wunderbar eleganter Thriller aus der Politik der Gegenwart geglückt: The Ghost Writer ist spannend, bis zum Schluss überraschend, und seiner Inszenierung im besten Sinne altmodisch, den großen Vorbildern des Genres verpflichtet [...] Besonders gelungen sind die Innenansichten aus dem Alltag der Macht: The Ghost Writer ist eine Art Gesellschaftsroman, der die Innenausstattung der Macht mit Designermöbeln, festungsgleichen Nobelhäusern am Meer, täglichem Sportprogramm und zunehmender Amoral zeigt, der beschreibt, wie man in den politischen Chefetagen lebt, und sich einrichtet.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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7.0Sehenswert

Das Sympathische an The Ghost Writer ist, dass er sich nicht zum pseudoseriösen Politkino versteigt, sondern mehr wie ein B-Movie-Verschwörungsthriller funktioniert, der von seinem Vorbild Hitchcock nicht nur die Figur des im Trüben fischenden Helden übernimmt. Polanski interessiert sich keine Sekunde ernsthaft für die politischen Implikationen des Themas - dem Premier werden seine Machenschaften im Irak zum Verhängnis -, sondern für die dramatischen Möglichkeiten, die diese paranoide Konstruktion abwirft.

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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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7.0Sehenswert

Mit The Ghost Writer ist Polanski, der vor fünf Jahren seinen letzten Film drehte, aber dennoch ein mehr als solider Thriller gelungen, der dank seiner Atmosphäre viel Boden gewinnen kann und dafür sorgt, dass man das Interesse so gut wie nie verliert. Ohnehin ist The Ghost Writer oftmals mehr Komödie als Thriller, das wird schon zu Beginn deutlich, wenn James Belushi den grimmigen Verleger mimt, der in diesem snobistischen London wie ein Fremdkörper wirkt. Gleiches gilt für den britischen Akzent, der jeden im Film sofort outet, und somit fast schon zum Running Gag mutiert (dito Ewan McGregor, der sich mehr als einmal über die schottische Herkunft der Langs lustig macht …). Doch auch dieser ist spätestens nach dem dritten Mal nicht mehr allzu lustig. Da sorgt dann schon eher Eli Wallach für ein breites Grinsen, der einen alten Inseleinwohner spielt, der als erster zwischen den Zeilen liest. Exakt dies hätte sich Polanski sowieso stärker zu Herzen nehmen sollen: den Zuschauer mehr zwischen den Zeilen lesen zu lassen.

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Margret Köhler: br-online Margret Köhler: br-online

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8.0Ausgezeichnet

Ewan McGregor als Ghostwriter zwischen Naivität und Coolness, Pierce Brosnan als mit allen Wassern gewaschener Ex-Premier und Olivia Williams als dessen undurchschaubare Ehefrau werfen sich souverän die Bälle zu, auch die Nebenrollen sind optimal besetzt. Die Dialoge kommen auf den Punkt, der Humor trifft ins Schwarze, und eine Fülle von Ideen wie der Einsatz eines Navigationsgerät im Auto des Vornutzers, das den Ghostwriter zufällig in die richtige Richtung führt, sorgt in dem Mix aus zeitgenössischem Thriller und griechischer Tragödie immer wieder für kleine Höhepunkte. (...) Ghostwriter“ ist seit „Chinatown“ (fd 19 120) der erste wieder in den USA angesiedelte Film Polanskis. Eindrucksvoll kehrt er damit zu seiner früheren cineastischen Kraft zurück.

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Nino Klingler: critic.de

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Tony Blair dürfte den Film somit wohl kaum goutieren, stand seine leidenschaftlich verhasste Politik der bedingungslosen US-Gefolgschaft doch ganz offensichtlich Pate für die wirklichkeitsnächsten Momente in Der Ghostwriter. [...] Gerade in der ersten und der letzten Szene setzt er starke Akzente in Form brutaler Unmittelbarkeit. Der Film ist Entertainment auf höchstem Niveau, ist düster, ohne den Sinn für Humor zu verlieren, konzis und mit genug versteckten Anspielungen, um das etwas enge Korsett des Genres hie und da zu lockern.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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6.5Ganz gut

Was mag Roman Polanski bewogen haben, ausgerechnet Robert Harris Roman „Der Ghostwriter“ zu verfilmen? Die Gründe bleiben ein wenig unklar (abgesehen davon, dass der Bestsellerautor und der Filmemacher befreundet sind), denn die Story ist streckenweise reichlich hanebüchen und überzeugt zudem weder durch einen straffen Spannungsbogen noch durch besondere Originalität – sieht man von der Schlusswendung einmal ab.
Sie handelt von einem talentierten Ghostwriter (Ewan McGregor), der die Memoiren des britischen Ex-Premierminister Adam Lang (Pierce Brosnan) ordentlich aufmöbeln soll, nachdem der erste Autor auf geheimnisvolle Weise ums Leben gekommen war. Da dessen Manuskript unbrauchbar ist, bekommt der Ghostwriter die Möglichkeit, in Gesprächen mit Lang weitere Hintergrundinformationen zu sammeln, die er in das Buch einbauen kann. Da Lang aber grade in den Staaten in der Strandvilla seines Verlegers weilt, wird auch der Ghostwriter von London in die USA geflogen. Kaum angekommen, wird er Zeuge, wie Lang in ein politisches Intrigenspiel verstrickt und von seiner Vergangenheit eingeholt wird. Zugleich findet der Ghostwriter einige Hinweise seines verstorbenen Vorgängers, die darauf hindeuten, dass Langs politische Karriere von einem dunklen Geheimnis überschattet wird.
Dass Adam Lang eigentlich Tony Blair sein soll, wird schnell deutlich und so bekommt der Thriller zwar einen aktuellen politischen Bezug, den die zeitlose Story aber überhaupt nicht bräuchte. Zwar inszeniert Polanski den komplett in Deutschland realisierten Film durchaus unterhaltsam als klassischen Politkrimi mit toller Besetzung, dies jedoch zugleich auch so grundsolide und auf Hochglanz poliert, dass sich beim Zuschauer zwischendurch schon mal ein wenig gepflegte Langeweile breit macht.

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Kommentare (148) — Film: Der Ghostwriter


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MaceWindu1998

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Bewertung7.5Sehenswert

Allein schon wegen der beiden Hauptdarsteller ist der Film sehenswert!
Beide spielen hier klasse und sehr überzeugend.
Der Film versucht gar nicht erst, durchgehend Hochspannung aufzubauen, und dennoch ist er zu keiner Sekunde langweilig!
Mit vielen kleinen Twists schafft es der Film, den Zuschauer immer wieder zu überraschen! Kann eigentlich nichts an dem Film bemängeln, man kann ihn sogar häufiger anschauen.
Wieso nur eine so niedrige Wertung?
-Kann ich nicht wirklich erklären. Mit der Wertung fühle ich mich am wohlsten;)

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Deekin

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Bewertung7.0Sehenswert

"Der Ghostwriter" scheint mir ein Film zu sein, welcher für Roman Polanski durchaus typisch ist. Ähnlich wie "Rosemary's Baby", "Frantic" und "Chinatown" besticht auch dieser Film vor allem durch eins: Unaufdringlichkeit, Subtilität, Atmosphäre und einen gewissen Grad an Vagheit. Das macht seine Filme nicht gerade zu einem einfachen Filmvergnügen. Man muss erstens genau wissen, worauf man sich einlässt und, zweitens, beim Sehen hellwach sein.
"Der Ghostwriter" führt nun praktisch fort, was seine Filme zuvor ebenfalls schon auszeichnete. Der Ghostwriter, mit seiner Methode, an das Herz der Menschen zu appellieren, erscheint denkbar deplatziert inmitten des politischen Geschehens, in welcher die Beteiligten vorsichtig und misstrauisch sind und stets zwei Gesichter zu haben scheinen. Das Strandhaus, mit seinem sterilen Look, der Designer-Einrichtung, den klaren Linien und leeren, schwach beleuchteten Fluren vermittelt ein Gefühl von Kälte und Gefahr. Selbst die Strandszenerie mit seinen leeren Dünen, pfeifenden Winden und dem stets trüben Wetter verbreitet eine melancholische, geheimnisvolle Stimmung.
Die Atmosphäre des Films ist durch die Gestaltung der Kulissen, der Farbgebung und der Fotografie wunderbar eingefangen, dient jedoch noch einem weiteren Zweck: Ein Gefühl für Vagheit zu vermitteln. Die Art und Weise, wie Polanski hier vorgeht, besteht vor allem darin, die Gefahr und die eigentlichen Vorgänge stets nur anzudeuten. Der Zuschauer wird die erste Stunde des Films über in ein Setting geworfen, welches einerseits der mediale Mittelpunkt einer politischen Krise ist und andererseits von Spannungen innerhalb des Anwesens von Adam Lang (Peirce Brosnan) durchzogen ist. Als Zuschauer verliert man schnell die Deutungshoheit, da sowohl Adam als auch seine Frau Ruth (Olivia Williams) in Dialogen einen doppelten Boden zu haben scheinen. Die Atmosphäre erzeugt in Zusammenhang mit der Vagheit der Geschehnisse stets ein Gefühl für Paranoia, welches sich im Laufe der zweiten Stunde noch weiter steigert, bis schließlich alles mehr oder weniger klar aufgelöst wird. Dies lässt den Film im Endeffekt dann ein bisschen wie einen routinierten Thriller in einer besonders langsamen Gangart erscheinen.
Freunde gepflegter Verschwörungstheorien werden an der Auflösung der Geschehnisse sicherlich ihre Freude haben. Insbesondere das Ende, welches die Handlung zu einer Geschichte werden lässt, welche nie das Licht der Öffentlichkeit erreichen wird und im medialen Rummel einer Trauerfeier untergeht, besticht durch seinen ganz eigenen pessimistischen Effekt. Die Feststellung, nur an der Oberfläche gekratzt zu haben, was nach einer weit umgreifenden Kontrolle verschwörerischer Mächte aussieht, hinterlässt ein Gefühl von Paranoia, welches selbst nach dem Ansetzen des Abspanns anhält. Hier spielt natürlich hinein, dass die fiktiven politischen Ereignisse in diesem Film sich mühelos in das zeitgenössische tagespolitische Geschehen integrieren lassen.
Ich selbst war leider etwas müde, als ich mir "Der Ghostwriter" angesehen habe, wodurch ich wahrscheinlich nicht in den vollen Genuss dieses Streifens gekommen bin. Dennoch ist dies ein Film der ruhigeren Thriller-Unterhaltung, welcher auf formale und inhaltlich effektive Art und Weise Spannung und Neugier entwickelt, ohne dabei auf allzu vordergründige Effekte wie Gewalt oder Verfolgungsjagden zurückgreifen zu müssen. Ich sollte mir diesen Film mit Sicherheit noch einmal ansehen, alleine schon aufgrund der sehr stimmigen Atmosphäre.

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dAShEIKO

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein spannender Politthriller, der bis fast zum Schluß die Hinweise und Verstrickungen unverständlich läßt. Schlußendlich wirkt die Auflösung ein wenig sehr Ken-Follet-mäßig - aber mit einem mächtigen Rumms zum Finale. Polanski kann es halt!

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Hochi

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Bewertung9.0Herausragend

Ich mag ihn sehr. Größtenteils liegt es wohl an der Mischung aus Spannung und Mysterium. Aber viel mehr gefällt mir dass es sich dabei um die Art von Film handelt, bei der sich am Ende Alles logisch konstruieren lässt.

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megafurbyman

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Bewertung3.0Schwach

nich gruselig

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jawe77

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vielleicht an Gruselfilm anschaun, könnte Abhilfe schaffen"


koerperlos

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr spannend und gut gespielt.

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daniel84hiw

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Bewertung4.0Uninteressant

Also ich habe 2 Stunden lang auf die Spannung gewartet und musste feststellen, dass ich mich dabei 2 Stunden lang gelangweilt habe. Leider nur mittelmäßig.

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Moviegod

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Unglaublich spannend und sehr nah an der Romanvorlage. Polanski hat hier einen super Thriller geschaffen. Die Darsteller sind alle überzeugend und obwohl ich das Ende durch das Buch kannte, war ich bis zum Schluss gefesselt.

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Couga[MH]

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Bewertung7.5Sehenswert

Polanski spielt gekonnt mit Motiven wie Paranoia und bezieht dabei den Zuschauer mit ein und lässt diesen über weite Strecken in Unsicherheit verweilen. Der Film baut seine unbehagliche Stimmung langsam aber effektiv auf, kann dabei zwar nicht komplett auf Länger verzichten, diese sind aber im Kontext des angenehmen Pacings verträglich und behindern den Spannungsaufbau auch kaum. Abgesehen davon mit sehr starker Besetzung, besonders Ewan McGregor beweist sich als Charakterdarsteller.

Äußerst stimmiger Polit-Thriller mit gekonnten, Polanksi-typischen Stärken (/Schwächen) und bösem Ende.

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hoffman587

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Bewertung7.0Sehenswert

The Ghost Writer

Polanski beginnt seinen Film andeutungsvoll, mit einer düsteren Stimmung im Gepäck: Einem mysteriösen Tod, einer angespülten Leiche, einem leeren BMW und dunklen Wolken über dem Horizont. Das Themengebiet auf dem »The Ghostwriter« aufbaut, ist durchaus ein neues (wie der Titel schon sagt), die Aspekte, die Polanski darunter zusammenführt, sind aber sicherlich bekannt: Das dreckige Spiel, die ungereimte Politik und deren obskure Akteure. Die Story dreht sich um die Memoiren des ehemaligen Premierministers Adam Lang (Pierce Brosnan), um den Todesfall von dessen Ghostwriter und um seinen neuen, naiven »Ghost« (Ewan McGregor). Anfangs lässt Polanski den Zuschauer noch rätseln bei dieser Geschichte. Dazu ist es nicht die Handlung, die großes Grübeln von Beginn an veranlasst, sondern es sind die kleinen, unheilvollen Andeutungen und Symbole, die Polanski so fein für sich nutzt: Regen als Düsternis, die reißenden Wellen, der finstere Himmel, das stürmische Wetter und dann dieser unheimliche Leuchtturm! Und nicht zu vergessen die exzellente Kulisse der Insel Sylt, mit der Polanski auch die Abgeschiedenheit und die Fremde symbolisiert.

Polanski baut demnach inhaltlich gediegen seine Spannung auf, während sein Film atmosphärisch selbst einem aufziehenden Sturm nahe kommt. Da ist er voll in seinem Element. Auch weil Desplats reizvoller Score genau diese geheimnisvolle Essenz von Polanskis Film einfängt und verstärkt. Polanski zieht seinen Protagonisten in einen Strudel oder in ein Netz, in welchen er nicht mal bewandert ist, er ist ein Außenseiter dieses politischen Milieus und dessen Verstrickungen, er wird zum Komplizen, wird zum Vertrauen und zur Loyalität verpflichtet. So verstrickt er sich immer mehr in diesem Netz aus Vertuschung und Verheimlichung, bis der Vertraute zum Verbrecher wird und die Schattenseiten erhellt werden. Polanskis Film wird aber nicht heller und klarer, nein er wird gefährlicher und noch undurchsichtiger.

Ja, es ist der Sturm der aufzieht, während man in den trügerischen Gewässern der Politik fischt und dabei weiter und weiter forscht. Er blickt hinter die Fassade. Es ist lobenswert, dass sich Polanski nicht von dem ein oder anderen Klischee beirren lässt und versucht seinen Charakteren Facetten zu geben, auch um darauf später zurückzugreifen und wendungsreich zu verpacken, sodass sich daraus ein durchaus nachvollziehbares Bild von seinen Charakteren ergibt. Na gut, sagen wir lieber: Von einem kleinen Teil seiner Charaktere ergibt. Gerade die Figur des Adam Lang besticht in dieser Hinsicht, auch durch Brosnans kühlen Charme, hinter dem sich aber auch mehr zu verbergen scheint, wenn Polanski dessen Ehe beleuchtet und Langs wachsende Distanz zu seiner Frau (Olivia Williams), die für ihn eine Hass-Liebe empfindet. Die Affäre dazu ist ein Klischee, wird im Endeffekt aber clever von Polanski (im Sinne seiner Wendungen) angewendet. Die Starriege (u.a. Wilkinson, Cattral, Hutton) gibt sich dabei routiniert. Und Polanski inszeniert souverän ein Spiel um Macht, Machtmissbrauch, Korruption, politische Marionetten und Manipulation, mit einem Ende, das fast an das Ende der Bürokratie mit stürmischen Winden erinnern mag.

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SKURRIL

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Super Kommentar zu einem super Film!


hoffman587

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Danke schön. :-)


Moe

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich mag solche Filme.
Die erzeugen nicht hauptsächlich die Spannung über die Handlung, sondern über die Laufzeit des Filmes. So wie bei Dame, König, As, Spion. Als Zuschauer fragt man sich berechtigterweise: "Passiert da noch etwas?" (etwas übersptzt formuliert), bis man merkt, dass es jetzt dann Zeit wird, dass es nun zur Sache geht. Und das tut es dann auch. Anfangs nur ein gleichgültiger Autor, der sich im Laufe der Zeit immer mehr zu einem Hobbyjournalist entwickelt und sich mehr und mehr fragen stellt.
Der Schauplatz ist sehr düster, erinnerte mich an Insomnia, und trägt viel zum Gesamterlebnis bei. Man spürt auch, wie eine unsichtbarre Bedrohung im Hintergrund lauert und nur auf den richtigen Moment wartet, um zuschlagen zu können.
Auch die Dialoge und Interaktion der Rollen untereinander ist mit einer starken Ausdrucksweise behaftet.
Ein Film in der oberen Mittelklasse. Für mehr reicht es nicht, dafür "geschieht zu wenig".

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Hagen Hagen

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Bewertung3.0Schwach

Völlig öde und langweilig, aber fast durchgehend mit "Hach, ist das spannend!"-Musiksoße übergossen.
Ohne McGregor, Brosnan und Überstatist Juri D. aus B. wären es noch weniger Punkte gewesen.

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syrbal

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überstatist juri - du sagst es! was wäre der film ohne ihn?! ;-)


johnboy1979

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Banause!


frank-br

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Bewertung7.5Sehenswert

Guter Politthriller, der ohne Actiongekrache auskommt.

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melle.vanberkum

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Bewertung7.0Sehenswert

Spannender Film!

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cruzha

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Bewertung5.5Geht so

Leider nur mäßig unterhaltsamer Politthriller mit einem Cast, der auf Sparflamme läuft. Pierce Brosnan hat die Ausstrahlung eines Autobahnwegweisers, Ewan McGregor drömelt so im Standby-Modus durch die Kulissen und auch der Rest des Ensembles fällt nicht groß auf. Dazu kommt eine unangenehme Langatmigkeit, die das Ganze unnötig zäh werden lässt. Zwar gelingt es Polanski, den Film samt Story rund wirken zu lassen, aber das auffällig schwache "Finale" gibt dem Ghostwriter dann den Rest. Ich habe schon weitaus bessere Politthriller gesehen, der hier ist leider nicht wirklich der Hit.

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Tyler.Fincher

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Sehr schade. Für mich einer der besten Thriller der letzten 10 Jahre. Fand den unheimlich spannend und gut gemacht. Sagen dir sonst Polanskis Werke zu? Gerade "Die 9 Pforten" ist ja recht ähnlich von der Machart.


cruzha

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Rosemaries Baby finde ich schlichtweg Weltklasse. Ansonsten hab ich noch den Gott des Gemetzels auf der zeitnahen To Do-List.


ruben.g.56

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Guter Britischer Humor mit einem Schuss Polit-Thriller.
Dieser Film kommt, zum Glück, ohne große Action aus und ist trotzdem Spannend und Humorvoll. Nicht jedem dasseine.. aber meins schon. ;) 8.0

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Jek-Hyde

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Bewertung5.5Geht so

Auch wenn man bei Roman Polanski im Normalfall davon ausgehen kann, dass etwas einzigartiges und sehr geniales auf einen zukommt, so möchte ich doch der Gostwriter ausklammern.
Es ist in der Tat ein sehr intelligenter Film und er setzt sich auch gut mit der Thematik auseinander, aber irgendwie fand ich den Film Höhepunktlos. Er plätscherte ständig einfach so vor sich hin, ohne dass sich die Atmosphäre die sich ansammelte nie entlud. Er ist solide, mehr aber auch nicht. Dass ist schade, aber nicht jeder Blindkauf den man tätigt kann ins Schwarze treffen. Ich will nicht sagen, dass der Gostwriter die Wand trifft, oder so und die Sehne ist auch nicht gerissen, wodurch der Pfeil ins Auge geschleudert wurde. Also, nichts spektakuläres.

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Jek-Hyde

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Oh mein Gott, ich war so ungerührt, dass ich sogar den Titel des Films falsch gescheibten habe!!


Jek-Hyde

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Und geschrieben habe ich auch noch falsch geschrieben!


viewer

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Bewertung4.5Uninteressant

Typisch Polanski: statt eines astreinen Polit-Thrillers, gibt's eine isolierte Hauptfigur als Beobachter einer abstrusen Welt, die eigentlich keinen Antrieb hat, aber naja- der Plot muss ja weitergehen.

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Baumkopf Holzfaust

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Die Parallelen zu "Die neun Pforten" waren in der Tat frappierend. Ich verbuche es als Arschtritt gegen die USA, die ihn ja immer noch hängen wollen.


Zak

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Bewertung2.5Ärgerlich

völlig belangloser Scheiss...kann man sich getrost schenken ..schlechtester Polanski aller zeiten

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JonnyvsSherlock

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Bevor du schreibst, blende erstmal Wörter wie "Scheiss" aus. Diese sind nämlich definitv belangloser als der erwähnte Film.


Zak

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ohne scheiss jetz?


brigerbaerger

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Bewertung7.0Sehenswert

Solid gemachter Polit-Krimi, der mich irgendwie an einen Hitchcock erinnerte - ohne jemandem zu nahe treten zu wollen. Auf jeden Fall hat der Film mir als Zuschauer wieder einmal die Möglkeit geboten, selber etwas mitzurätseln und dass hat mir gefallen. Ich denke, dies ist eine wichtige Voraussetzung, um in den Film eintauchen zu können. Ohne Aufmerksamkeit für die Story könnte sie dem einen oder anderen als langweilig vorkommen, denn es gibt keine Action- oder sonstigen Adrenalin-steigernden Szenen. Der ständige Regen auf dieser Insel und dieses zwar sehr moderne, aber auch extrem kühl wirkende "Strandhaus" unterstreichen die Stimmung des "Ghost" rund um seine Arbeit und was er herausfindet atmosphärisch perfekt. Der Cast rund um Evan McGregor und Pierce Brosnan spielen solide und auch die kleineren Rollen sind mit Olivia Williams, Kim Cattrall, Timothy Hutton, James Belushi und Tom Wilkinson toll besetzt.

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brigerbaerger

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@pischti: Genau, die 9 Pforten hab ich auch gesehen - war mir jetzt einfach nicht mehr so bewusst, dass der ja auch von Polanski war. Fand den übrigens auch gar nicht so schlecht (hab eben nochmals meinen Kommentar dazu gelesen - MP sei Dank, hilft ab und an meinem Alzheimer etwas auf die Sprünge ;o)
@vanilla: Danke für den Pianisten-Tipp. Immer mal wieder davon gelesen, aber nie richtig rangewagt - Angst? Zu schwer(mütig)? Ist aber jetzt auf alle Fälle "gemerkt".


philip.montasser

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Hat mich auch an Hitchcock erinnert, und zwar an den Polit"thriller" TOPAZ, einen seiner schwächsten Filme...



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