Chinatown
Chinatown (1974), US Laufzeit 131 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Thriller, Drama, Kinostart 19.12.1974
56 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5121 Bewertungen
59 Kommentare
Keine
von Roman Polanski, mit Jack Nicholson und Joe Mantell
Chinatown spielt im Los Angeles des Jahres 1937. Jack Nicholson ermittelt als Neo-Noir-Schnüffler mit gebrochener Nase im letzten Film, den Roman Polanski in den USA drehte.
Der undurchsichtige Privatdetektiv J.J. ‘Jake’ Gittes (Jack Nicholson) bekommt von Evelyn Mulwray den Auftrag, ihren Mann Hollis auszuspionieren. Als Architekt des Wasserversorgungssystems der Stadt steht Mulwray im Zentrum der öffentlichen Diskussionen. Eigentlich soll Gittes ihn nur des Ehebruchs überführen. Bald stellt sich heraus, dass Jake einer Betrügerin aufgesessen war. Die echte Evelyn (Faye Dunaway) taucht in seinem Büro auf und konfrontiert ihn. Kurz danach wird Mulwray tot aufgefunden. Gittes verfängt sich in einem Netz aus Lügen, Intrigen und Skandalen, in dem gleich mehrere ungelöste Rätsel auftauchen. Wer hat Mulwray auf dem Gewissen? Was hat Evelyn zu verbergen? Welche Rolle spielt die Wasserversorgung der Stadt hierbei? Und was hat Evelyns Vater Noah Cross (Regielegende John Huston), der vermögende, aber zwielichtige frühere Partner von Mulwray, mit der ganzen Sache zu tun?
Hintergrund & Infos zu Chinatown
Roman Polanskis Opus wurde 1991 von der Library of Congress als erhaltenswerter, weil kulturell, historisch und ästhetisch wichtiger Film eingestuft. Neben den beiden Hauptdarsteller erhielt der Opus 1975 Nominierungen für Oscars in neun weiteren Kategorien, auch wenn er letztlich nur einen Oscar gewann. Roman Polanski verließ danach aufgrund eines Sexskandals mit einer Minderjährigen die USA und ist bis heute nicht nach Hollywood zurückgekehrt.
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Cast & Crew
- Genre
- Kriminalfilm, Psychothriller, Thriller, Drama, Mysterythriller
- Zeit
- 1930er Jahre
- Ort
- Los Angeles , Mexiko, Santa Catalina Island, Strand
- Handlung
- Affäre, Anwesen, Autounfall, Chinatown, Ehebruch, Entstelltes Gesicht, Ertrinken, Ex-Polizist, Femme Fatale, Fluss, Friseur, Gerichtsverhandlung, Gewalt, Große Depression, Gärtner, Intrige, Inzest, Korruption, Kultfilm, Leichenschauhaus, Meer, Nase, Nasenbluten, Orange, Plantage, Polizei, Privatdetektiv, Pädophilie, Rassismus, Restaurant, Ruderboot, See, Sex, Sonnenbrille, Staudamm, Stausee, Sterben und Tod, Strand, Vergewaltigung, Verletzung, Verlust des Ehemannes, Verwechslung, Wasser, Witwe
- Stimmung
- Ernst, Hart, Spannend

Vertigo - Aus dem Reich der Toten
Die Spur des Falken
Marnie
Hundstage
Der dritte Mann



















Kritiken (5) — Film: Chinatown
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenEin bizarrer Film Noir über die "Vergeblichkeit guter Absichten" (Robert Towne), von Polanski, der die Versuchung zu Stilisieren klug umgeht, pointiert und konzentriert inszeniert. CHINATOWN ist ein makellos gespielter Klassiker ohne Patina, der seinen immer wieder aufblitzenden Humor mit einem erschütternden Ende pulverisiert. So werden sie heute nicht mehr gemacht.
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Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschen[...] Für Roman Polanski ("Der Mieter"; "Die neun Pforten") bedeutete "Chinatown" eine Überwindung. Nachdem seine Frau Sharon Tate kurz nach der Premiere seines psychadelischen Klassikers "Rosemary´s Baby" von Amerikas berühmtem Massenmörder Charles Manson und seiner Sekte in ihrem Haus während einer Party getötet wurde – hochschwanger -, war Polanski einige Jahre nach Europa gegangen und wollte nicht so schnell wieder zurück in die Staaten. Doch trotz aller Schuldgefühle, inszenierte der Regisseur mit "Chinatown" - sein zweites in Hollywood realisiertes Projekt - einen Film, der nahtlos in die Kerbe des Film noir und an die großen Filme eben jenes Genres der 50er-Jahre einschlägt. [...]
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Chinatown» von Roman Polanski ist ein unumgängliches Meisterwerk, das in keiner sorgfältig sortierten DVD-Sammlung fehlen darf.
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Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenStilsicher, bis in den kleinsten Frame komponiert, eine Geschichte über Figuren aus der moralischen Grauzone. Es ist eine Wonne der Erzählung zuzuschauen, sich in den fluroziernden Bildern zu verlieren. Dieser Spät-Noir bietet nach dreißig Jahren vielleicht nicht mehr die packende Geschichte, wie ein L.A. Confidential zum Beispiel, aber es ist eindeutig ein Klassiker.
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Ulrich Behrens
Kommentar löschenFür Polanski war „Chinatown“ eine Überwindung. Nach dem Mord an seiner Frau Sharon Tate durch Mitglieder der Manson-Bande war er einige Jahre zuvor nach Europa gegangen, wollte nicht zurück in die Staaten. Umso erstaunlicher ist, wie eng Polanski mit der Inszenierung der Geschichte den Betrachter kontinuierlich fesselt, in den Film einbezieht. Die Filme sind äußerst rar, in denen – positive wie negative – Identifikationen mit Figuren derart exzellent funktionieren wie in „Chinatown“. Jake, Evelyn, aber eben auch Cross sind einem wirklich nahe, man spürt förmlich ihre Nähe, ihre Wärme oder ihre Kälte. Die gesamte Komposition des Films ist stimmig. Das ist es eben, was man einen Klassiker nennt.
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Kommentare (53) — Film: Chinatown
OldSchool36 Tue, 21 May 2013 15:10:24 -0000
Kommentar löschenDer Plot am Ende rettet vieles ! Der Film hat eine solide Story und gute Schauspieler, besonders der charismatische Jack Nicholson begeistert einen. Jedoch ist der Film einfach viel zu lang und kommt an vielen stellen einfach nicht auf den Punkt. Es wird viel zu viel um dem heißen Brei herum geredet. Es ist keine originelle Story , die man unbedingt so langatmig erzählen muss. Ich sehe eindeutig viele Parallelen zu Filmen wie z.B "Soylent Green" und "Vertigo" . Außerdem fesselt mich der Film nicht. Die sympathischen Charaktere und das Ende machen den Film jedoch sehenswert .
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NoahRenton Thu, 31 Jan 2013 18:42:35 -0000
Kommentar löschenEiner der besten Filme die ich seid langem gesehen habe !
Die Art und Weise wie die Story sich hier entfaltet sucht seingesgleichen.
Polanski versteht es in diesem Film den Zuschauer konstant bei der Leine zu halten und ihn richtig mitfiebern zulassen.
Der Spannungsaufbau ist einer der gelungensten die ich seid langem gesehen habe und der Soundtrack der aus der Feder das genialen Jerry Goldsmith stammt verschmelzt mit der Kulisse und den Bildern zu einer unglaublichen Atmosphäre, die einen nícht eine Sekunde daran zweifeln lassen das man sich gerade im Los Angeles des Jahres 1937 befindet.
Alle Schauspieler liefern hier einen großartigen Job ab, allem voran der geniale Jack Nicholson der als Privatdetektiv Jack Gittes mit seiner raffinierten Art und seinen wunderbar zynischen und sarkastischen Sprüchen bereits nach den ersten 15 Minuten zu einer meiner neuen Lieblingsfilmfiguren geworden ist !
Fazit: Ein überdurchschnittlicher Spielfilm und eine mehr als gelungen Hommage an das Genre des Film Noir.
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TheRubiCube Mon, 13 May 2013 22:28:03 -0000
Antwort löschenJunge junge junge.. kann ich eigentlich genau so unterschreiben.
Talby Sun, 20 Jan 2013 12:15:59 -0000
Kommentar löschenSPOILER.
Ebenso wie ein harmloser Schneeball zu einer tödlichen Lawine werden kann, wächst sich hier ein scheinbarer Routinefall des schnieken Privatdetektivs Jake Gittes zu einem Skandal größeren Ausmaßes aus.
Der Weg dorthin ist für den Protagonisten mit vielen unschönen Erkenntnissen und schmerzliche Erfahrungen gepflastert. Der Zuschauer hingegen, bekommt das Ganze als perfekt fotographiertes Puzzle präsentiert, von dem jedes Teilchen faszinierende Fragmente enthält, welche auf filmisch kreative und einfallsreiche Weise, nach und nach das symbolträchtige Gesamtbild enthüllen. Selbst der gehörnte Ehemann vom Beginn des Films (gespielt von Burt Young ,der Paulie aus "Rocky") spielt im weiteren Verlauf der Geschichte eine nicht unwichtige Rolle. In diesem Zusammenhang möchte ich noch erwähnen, dass es trotz des düsteren Settings, auch durchaus humorvolle Momente gibt. Beispielsweise die Szene, in der Paulie seiner Frau mit ungebremster Begeisterung erzählen will, dass Gettes derjenige ist, welcher ihren Ehebruch ans Licht gebracht hat, und er von ihr mit einem schroffen "Ich weiß" unterbrochen wird; entbehrt nicht einer gewissen Komik.
Schon am Beginn wird mithilfe des großartigen Retrovorspanns deutlich, dass es um eine Hommage des Film-Noir nebst dessen Wohlbekannten Versatzstücke handelt. Erweitert durch einige Gewaltszenen und Storyelemente, welche ,zumindest in dieser kompromißlosen Form, in den dreissiger Jahren wohl noch nicht möglich gewesen wären.
Womit wir auch inhaltlich schon beim Ende des Films angelangt, das nicht unerheblich dafür verantwortlich sein dürfte, dass "Chinatown" bei so manchem nachhaltigeren Eindruck gemacht habe dürfte, als dies bei konventionelleren Filmen meist üblich ist.
Der Schluss verfügt über eine ngative Durchschlagskraft die die fassungslose Hoffnungslosigkeit, die Gettis in diesem Moment zu erleiden scheint, geradezu greifbar macht.
Einziger Nachteil dieses beindruckenden Werkes, ist wohl, dass "Chinatown" mit seiner unaufgeregten Erzählweise durch die veränderten Sehgewohnheiten vielleicht nicht unbedingt die geeignetste Unterhaltung für die U-20 Generation darstellt. Aber das ist deren Problem. :)
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Mr. Pink Tue, 15 Jan 2013 17:21:14 -0000
Kommentar löschenKlassischer Film noir im modernen Gewand und einer der besten LA-Filme, die es gibt. Sehr gute, passend eingesetzte Musik, fantastische Atmosphäre, starke Figuren und äußerst ausgefeilte Dialoge in einer spannenden, sehr gut geschriebenen Geschichte, die sich und ihren mysteriös faszinierenden Sog bis zum perfekt gesetzten Schluss immer weiter steigert. Absolut sehenswert, auch weil Jack Nicholson hier wirklich hervorragend spielt.
"Forget it, Jake. It's Chinatown."
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supersizefilms Sun, 16 Dec 2012 00:44:54 -0000
Kommentar löschenOrdentlich intelligenter Thriller mit einem grandiosen Jack Nicholson!
Die Story ist gut ausgewählt, originell und trotzdem halbwegs verständlich.
Leider brauch man anfangs zu lange um in diese "Kleinthemen" reinzukommen und zwischendurch verlässt einen die Spannung... Zum Ende hin wird es noch mal sehr aufregend und ein mitreißendes Finale folgt.. Ich würde dem Film gerne mehr Punkte geben, aber wären da nicht diese 2 Kritik-Punkte... hätte noch mehr drauswerden können!
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jollyroger Fri, 21 Sep 2012 08:43:54 -0000
Kommentar löschenForget it, Jake. It's Chinatown.
So so. "Chinatown" ist für mich ein völlig überschätzter Klassiker, der bei genauerer Betrachtung in sich zusammenfällt.
Da werden wild irgendwelche Handlungsstränge aufgebaut, die einfach existieren, aber für den Film nicht die geringste Rolle spielen - stellenweise hatte ich das Gefühl das Polanski gedacht hat "Da muß aber jetzt noch irgendwas anderes reingebaut werden." Das - SPOILER - Evelyn's von ihrem Vater vergewaltigt wurde: Völlig belanglos für die Handlung. Das ihre Tochter aus dieser Liaison entstanden ist: Ebenfalls völlig egal. Stellenweise hatte ich auch den Eindruck, das es Polanski um den reinen "Shock value" gegangen ist.
Das schlimmste ist aber das ständige Aufbauen von "Chinatown" als Drohkulisse, das wird nämlich nur behauptet, nie bewiesen, dadurch bleibt es für den Zuschauer abstrakt und bedeutungslos. Das der Schlußakt dann mit "Forget it, Jake. It's Chinatown." abgetan wird wirkt mit diesem Hintergrund schwer lächerlich und war für mich so höchst komisch, dummerweise unfreiwillig.
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ezemeze Fri, 21 Sep 2012 08:56:40 -0000
Antwort löschenIch hab gedacht, das der Begriff "Chinatown" an sich für das Kalifornien der 30ger steht. Als eine Art Bananenrepublik, in der nur die reichsten und mächtigsten regieren und alle anderen auf der Strecke bleiben.
jollyroger Fri, 21 Sep 2012 09:01:34 -0000
Antwort löschenNein, in den letzten Szenen sieht man an Umstehenden, das man in einer Gegend ist, in der ausschließlich Asiaten wohnen (Alle Umstehenden sind Asiaten). Außerdem beschreibt Jake "Chinatown" gegenüber Evelyn ganz klar als eine Gegend, - SPOILER - in der er früher Dienst schieben mußte (nämlich als die beiden im zusammen im Bett liegen).
Roco De Long Fri, 21 Sep 2012 09:03:22 -0000
Antwort löschenChinatown "schwach"? Das geht beim besten Willen nicht klar. Die Qualität dieses Films ist vielleicht nicht sofort in Gänze ersichtlich. Aber ich empfehle dir wirklich, dich nochmal damit auseinanderzusetzen, vielleicht etwas über den Film zu lesen und ihm noch ne Chance zu geben.
jollyroger Fri, 21 Sep 2012 09:21:31 -0000
Antwort löschen@Roco ich kann verstehen warum andere diesen Film gänzlich anders auffassen, aber ich bleibe bei meiner Meinung.
Roco De Long Fri, 21 Sep 2012 09:46:57 -0000
Antwort löschen@ jolly: Das ist natürlich legitim. Ich denke trotzdem, dass es gerade bei solchen Filmen Vieles zu ergründen gibt, was einem neue Sichtweisen eröffnet. Bei "Chinatown" war das bei mir so, deswegen spreche ich es an. Und eines sehe ich immer wieder: wenn ein Film seit Jahrzehnten als Meisterwerk gilt, dann ist er es in den meisten Fällen auch.
Kubrick_obscura Fri, 21 Sep 2012 10:09:07 -0000
Antwort löschenIs klar jolly! Der war gut! o_O
jollyroger Fri, 21 Sep 2012 10:22:14 -0000
Antwort löschenIch freue mich, wenn ich dich amüsieren konnte, mein lieber Stanley..:)
Kubrick_obscura Fri, 21 Sep 2012 10:44:46 -0000
Antwort löschenSo was ist immer gut als Start in den tag ;D
Oceanic6 Fri, 21 Sep 2012 11:06:43 -0000
Antwort löschenGeht schon so in Ordnung Jolly, und glaub mir, eine Neusichtung wird da auch nicht helfen, hab mich schon drei Mal durch "Chinatown" gekämpft. Aber hey, ist ein Polanski, also der kann doch gar nicht schwach sein. Oder vielleicht doch? :D
jollyroger Fri, 21 Sep 2012 12:29:31 -0000
Antwort löschen:)
Le Samourai Fri, 21 Sep 2012 18:53:59 -0000
Antwort löschenOh Noooo, was ist mir dir los? Das ist doch wirklich ein ultimativer 10-Punkte-Überfilm und ganz klar Polanskis Opus Magnum! :(
jollyroger Fri, 21 Sep 2012 19:46:33 -0000
Antwort löschenWir können ja auch nicht immer synchron sein, mein lieber Samourai..:)
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Le Samourai Fri, 21 Sep 2012 19:54:38 -0000
Antwort löschenDas stimmt wohl! ;)
johnboy1979 Mon, 12 Nov 2012 17:05:02 -0000
Antwort löschenSehe ich ähnlich, aber 3 Punkte ist doch etwas hart.
ezemeze Mon, 06 Aug 2012 17:30:38 -0000
Kommentar löschenHab mich jahrelang um den Film gedrückt, was vielleicht ein Fehler war. Nichtsdestotrotz extrem angenehm anzusehen. Art- und Costumedepartment haben beeindruckendes geleistet. Jack Nicholson trägt wirklich tolle Anzüge, solche will ich auch, mit Hut! Die Story fand ich auch interessant, weil sie unmittelbar mit Hollywood und dem Valley zu tun hat. Emmerich hat ja auch mal mit 13TH FLOOR versucht, eine Geschichte in einem ähnlichen Setting zu erzählen, ist aber daran gescheitert. Bei Polanski funktioniert das ganze, man ist wirklich in dieser Ära weil die Umwelt perfekt inszeniert ist. Anschauen !!!
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Nokman Sun, 05 Aug 2012 16:17:09 -0000
Kommentar löschenDer Plot ist durchaus intelligent und wandlungsfähig. So wandlungsfähig, dass "Spannung" hier ambig zu verstehen ist, als Chiffre für Ahnungslosigkeit und Erwartung. Einige Puzzleteile fügt der Film mühelos zusammen, andere wechseln ihre Position sprunghaft. Das Missverhältnis aus früh ansetzender, simplifizierter Erwartungssicherheit und ständigem Deutungswechsel verhindert einen konsequenten Spannungsaufbau.
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Uwe B.B.B. Sat, 28 Jul 2012 18:26:24 -0000
Kommentar löschenEin später Klassiker des Film Noir. Jack Nicholson erweist sich als brillanter Humphrey-Bogart-Ersatz.
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A-Wax Tue, 19 Jun 2012 19:38:51 -0000
Kommentar löschenTolle Story mit interessanten Wendungen, tolle Darsteller (allen voran Jack Nicholsen) und eine wirklich gute Regie.
Trotzdem fehlt für mich dem Film das gewisse Etwas zu dem Klassiker, den viele in ihm sehen. Ich kann nicht beschreiben woran es genau liegt, aber irgendwie klappts nicht ganz. Wobei man hier natürlich auf sehr sehr hohem Niveau jammert und natürlich ist "Chinatown" ein wirklich starker Film.
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König Leonidas Thu, 10 May 2012 05:34:08 -0000
Kommentar löschenFantastischer Kriminalfilm bei dem einfach alles stimmt; die Besetzung, die Geschichte, die Ausstattung und vor allen Dingen die Regie von Roman Polanski...
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Mr.Bungle Thu, 03 May 2012 07:34:19 -0000
Kommentar löschenIronie des Schicksals...
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MikeC. Wed, 18 Apr 2012 21:24:39 -0000
Kommentar löschenEine anspruchsvolle Geschichte, dazu ein gut aufgelegter Nicholson und ein sehr schockierendes Ende.
Chinatown ist ein gutes Beispiel dafür, warum Roman Polanski trotz seiner dubiosen Vergangenheit eine so hohe Reputation unter Filmkennern genießt.
Eine Atmosphäre zum dahinschmelzen, besonders wenn man sich die Kleidung und Autos ansieht. Ich wurde definitiv zu spät geboren... :)
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Mr.Bungle Thu, 26 Apr 2012 19:42:25 -0000
Antwort löschen"Eine Atmosphäre zum dahinschmelzen, besonders wenn man sich die Kleidung und Autos ansieht. Ich wurde definitiv zu spät geboren... :)"
Nicht nur du... :P
KilianPai Sat, 07 Apr 2012 16:10:36 -0000
Kommentar löschenIn Robert McKees "Story"-Buch ist der Film ja sowieso Paradebeispiel für die "Story" überhaupt, und das zurecht!
Sehr vielschichtiger Plot was den Film etwas anstrengender macht als andere, dazu kommt noch die Überlänge. Aber es lohnt sich definitiv.
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fkfilmkritik Tue, 03 Apr 2012 15:41:21 -0000
Kommentar löschenEin einzigartiger und stilbewusster Film-Noir. Dicht eingefangen mit einer extrem düsteren Atmosphäre mitten in der dürrsten Dürre von L.A. Ein perfekt durchdachtes mit erstklassig getimten Wendungen, die der Story von Zeit zu Zeit mehr Spannung einhauchen, versehen und zum Ende auch noch mit einem kräftigen Schuss - keineswegs deplatzierter - Dramatik. Außerdem klasse gespielte authentische, ungeschönt charakterisierte Figuren. Dazu ein brillierender Jack Nicholson, dessen Nasen-Pflaster ich irgendwie ganz besonders klasse fand.
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SoulReaver Tue, 03 Apr 2012 16:04:49 -0000
Antwort löschenPolanski dankt. <3
fkfilmkritik Tue, 03 Apr 2012 16:10:24 -0000
Antwort löschenIch danke ihm. <3
Filmfanatiker Tue, 17 Jan 2012 20:53:11 -0000
Kommentar löschenNicht mein Genre...aber Jack Nicholson lässt den Film für mich am Leben.
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littledrummerboy01 Wed, 11 Jan 2012 19:52:50 -0000
Kommentar löschenToller Noir, gleichzeitig tolle Hommage an die alten, großen amerikanischen Film Noir. Jack Nicholson überzeugt, wenn auch nicht ganz so spektakulär wie in manchen anderen Filmen, was aber nicht negativ gemeint ist. Ich habe es eher wohltuend angenommen. Die Kameraführung ist wunderbar, wiederum genau im Noir Stil gehalten, einfach tolle Bilder. Auch die Story ist sehr gut, kommt aber nicht sofort richtig in Fahrt und ist teilweise so fordernd, dass man schon wirklich ausgeruht im Kopf sein sollte, um den Film zu sehen. Ansonsten kann er leicht anstrengend werden und dann fehlt viel von dem Vergnügen, das er eigentlich bereiten kann. Dennoch, ein großartiger Film, sehr intelligent gemacht und sehr atmosphärisch. "Ausgezeichnet"
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vicvega Wed, 11 Jan 2012 18:11:52 -0000
Kommentar löschengenialer Jack Nicholson und eine großartige 30er-Jahre Atmosphäre, dazu noch eine tolle Story!!
was will man mehr ;)
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kronenhummer Tue, 10 Jan 2012 20:10:28 -0000
Kommentar löschen„Chinatown“ - ein Klassiker der Filmgeschichte.
Als Renaissance an die längst vergangenen Zeiten des Film Noir nimmt Roman Polanski den Zuschauer hier gemeinsam mit Jake Gittes zurück in das Los Angeles der 30er Jahre und gleichzeitig in einen Film, der aus eben dieser Zeit stammen könnte. Die Mischung aus eben einem solchen Film Noir und modernen Krimi- und Thriller-Elementen, die Polanski hier bietet, ist dabei wahrlich kein leichter Stoff. Inszenatorisch und spannungstechnisch unheimlich geschickt, wird der Zuschauer hier auf dieselbe Reise geschickt, die auch der etwas zwielichtige Protagonist, Privatdetektiv Jake Gittes, stark gespielt von Jack Nicholson, durchmachen muss.
So bleibt es nicht aus, dass der Beginn etwas schwierig ausfällt. Es gibt wenige Erläuterungen, so dass man gerade zu Beginn erst hinein finden muss. Doch gerade damit gelingt es, ein interessantes Rätsel für den Zuschauer zu schaffen, der überhaupt erstmal rauszufinden versucht, welchem Rätsel er denn hier überhaupt nachzugehen versucht. Mit wirklichen Überraschungsmomenten und immer neuen Erkenntnissen entsteht ein Geflecht aus politischen und wirtschaftlichen Intrigen, privaten Tragödien und der besonderen Atmosphäre und Umgebung Chinatowns. Dieser Aufbau erfolgt gemächlich, aber doch keineswegs langatmig, so dass sich die Spannung zu steigern bedarf, bis hin zu seinem wahrlich großartigen Schluss.
An sich gibt es so wenig auszusetzen. Sowohl Polanski als auch die Darsteller sorgen liefern erstklassige Arbeit ab. Doch persönlich war mir „Chinatown“ vielleicht in dieser Hinsicht etwas zu gut gemacht, etwas zu perfekt umgesetzt, etwas zu glatt, um die ganz große Begeisterung, die ganz große Spannung zu erzielen. Nur ein kleines Störgefühl bei einem wahren Klassiker, aber eben doch vorhanden.
PS: Die Rolle mit dem interessanten Namen „Duffy“ soll natürlich nicht unerwähnt bleiben ;-)
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Reload Tue, 10 Jan 2012 13:30:39 -0000
Kommentar löschenSchönes Ding. Ich mag ja solche Filme mit dieser Atmosphäre. Ein Film Noir im L.A. der 30er Jahre. Schöne Autos, Männer in Anzügen und Hüten, die Frauen in schicken Kleidern und es wird überall geraucht, im Resteraunt oder in fremden Büros. Das alles trägt zur Stimmung bei. Und wenn sich in dem ganzen Setting auch noch Jack Nicholson unter der Regie von Roman Polanski herum tummelt, kann das eigentlich nur gut werden. In "Chinatown" gibt es einen großen Handlungsstrang, der aber über sehr viele kleine Wege beschritten wird. Was als eine einfach Ehebruch-Detektiv-Überwachung beginnt, endet in einem Trinkwasser-Komplott sowie einem familiären Drama, in dem immer neue Figuren auftauchen. Über 2 Stunden lang werden nach und nach einzelne Puzzleteile entdeckt und zu einem klaren Bild zusammengefügt, und das alles auf höchstem Niveau. Polanski gelingt eine dichte Inszenierung, die Bilder von der Dürre geplagten Los Angeles sowie der systematische Einsatz der Musik sind nahezu perfekt. Nicholson liefert eine bravouröse Leitung als Privatdetektiv Jake Gittes ab, trotz sehr guter Nebendarsteller trägt er den Film komplett auf seinen Schultern. Zu erwähnen ist noch das superbe Schlusssegment im Stadtviertel Chinatown selbst, was genau den Ton der Handlung trifft. Insgesamt einfach nur eine ausgezeichnete Arbeit aller Beteiligten. Den Titel "Klassiker" hat sich Roman Polanskis Werk redlich verdient.
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