Der Glöckner von Notre Dame

Hunchback of Notre Dame (1996), US Laufzeit 91 Minuten, FSK 6, Drama, Animationsfilm, Komödie, Kinostart 28.11.1996


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5.3
Kritiker
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6.6
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2793 Bewertungen
37 Kommentare
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von Gary Trousdale und Kirk Wise, mit Tom Hulce und Demi Moore

Aus seinem Glockenturm hoch über den Dächern von Paris verfolgt der Glöckner Quasimodo sehnsüchtig das Fest der Narren – die fröhlichste Party des Jahres. Obwohl es ihm verboten wurde, ermutigen ihn seine urkomischen Freunde, an dem Fest teilzunehmen. So wagt sich Quasimodo in das Getümmel und erlebt eine Welt, von der er bislang ausgeschlossen war. Nur die schöne, temperamentvolle Esmeralda begegnet ihm mit Toleranz und Freundschaft. Als er sie vor Verfolgern schützt, gerät Quasimodo in ein ergreifendes Abenteuer voller Action, Spaß und Überraschungen, die ihn schließlich zum Helden von Paris werden lassen.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Der Glöckner von Notre Dame
Genre
Drama, Klassischer Zeichentrickfilm, Komödie
Zeit
Mittelalter, Vergangenheit
Ort
Frankreich
Handlung
Armut, Bettler, Elend, Gebrochenes Herz, Hässlichkeit, Kathedrale, Liebeskummer, Markt, Markt, Narr, Roman, Schönheit, Spott, Zigeuner, Zigeunermusik
Stimmung
Berührend
Zielgruppe
Familienfilm, Kinderfilm
Tag
Romanverfilmung
Verleiher
Buena Vista
Produktionsfirma
Buena Vista, Walt Disney Pictures

Kommentare (35) — Film: Der Glöckner von Notre Dame


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Dan92

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Für mich einer der unterschätztesten Disney-Filme überhaupt. Obwohl ich gestehen muss, dass auch ich den Film nach dem damaligen Kinobesuch als kleiner Junge lange Zeit aus den Augen verloren hatte. Erst nachdem ich mir letztes Jahr meinen Kindheitstraum erfüllte und ins Disneyland reiste, begegnete ich dem Glöcker von Notre Dame erneut. Der eine kleine Part in der Disney-Dreams-Show haute mich dermaßen um, dass ich mir den Film sofort auf DVD geholt habe. Und ich wurde nicht enttäuscht: Die Musik ist einfach grandios, von ihr lebt der gesamte Film. So pompös, so mächtig, das gab es vorher noch nicht.
Die Story ist gegenüber dem Roman natürlich ziemlich entschärft worden, um den Film kindgerechter zu machen, aber das stört mich nicht. Disney-Filme sind nun mal in erster Linie für Kinder. Und trotzdem gehört Der Glöckner von Notre Dame für mich zu den erwachseneren Filmen aus den Disney-Studios. Gleich zu Beginn stirbt die Mutter durch den wirklich grausamen Frollo. Und auch wie Quasimodo auf dem Fest der Narren verspottet wird, ist nicht für jedermann geeignet. Doch am Ende steht natürlich wieder das Happy End, das in diesem Film aber meiner Meinung nach gar nicht so selbstverständlich ist.
Der etwas düstere Touch (zumindest für Disney-Verhältnisse) geht dann auch ein bisschen auf Kosten des Humors. Die Wasserspeier haben eben nicht den Schwung eines Dschinnies oder die lockeren Sprüche parat wie Timon und Pumbaa. Doch das passt halt ins Gesamtkonzept des Films.
Fazit: Für mich reicht Der Glöckner von Notre Dame nicht an König der Löwen heran (was auch praktisch unmöglich ist), steht jedoch auf einer Stufe mit Aladdin und Die Schöne und das Biest, obwohl diese ja von vielen weitaus höher eingestuft werden. Finde ich jedoch unverständlich. Vor allem seinen Vorgänger Pocahontas lässt Quasimodo weit hinter sich. Meiner Meinung nach ist Der Glöckner von Notre Dame der letzte Trickfilm von Disney, der eine derart hohe Qualität aufweisen konnte, die danach nie wieder erreicht wurde.

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schwedenretter

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Bewertung6.5Ganz gut

grandiose Musik

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Moviegod

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Dieser Film steht für mich völlig unverständlich im Schatten der anderen großen Disney-Filme dieser Zeit. Dabei hat auch er eine schöne Geschichte (die natürlich etwas vereinfacht und entschärft wurde) und tolle Bilder zu bieten. Für mich steht er Filmen wie "Die Schöne und das Biest" und "Pocahontas" in nichts nach.

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jason.schmid.96

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film geht seicht hinunter. Es kommt keine Steigerung. Aber sonst ganz guter Kinderfilm

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Eponine07

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Bewertung9.0Herausragend

Gehört auf jedenfall zu meinen Disney Favoriten. Als ich klein war hatte ich immer schon Gänsehaut bei diesem Film- aber natürlich im positiven Sinn! Quasimodo ist für mich ja eher süß als furchteinflößend oder hässlich, den hat man wirklich gerne, genauso wie Esmeralda, mal eine etwas andere "Disney-Prinzessin" na ja sie is ja keine Prinzessin...egal, also mal etwas anders, witzig, hat ihren eigenen Kopf, etwas vorlaut aber ist natürlich auch lieb und nett und wird gleich von zwei Typen geliebt, sau traurig für Quasi..
Die Lieder des Filmes sind der absolute Wahnsinn! Sehr, sehr schön! Typisch Disney halt. Punktabzug gibts höchstens für die blöde Fortsetzung

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RoosterCogburn

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Bewertung3.0Schwach

Frei nach Victor Hugo's Roman ist in diesem Fall noch untertrieben. Der Film ist eine schlimme Verwurstung der Vorlage.
Mal abgesehen von Kleinigkeiten, wie z.B. das der Glöckner hier kein Findelkind mehr ist, das man aus der scheuen und frommen Esmeralda eine forsche und starke Figur machte und Hauptmann Phoebus sich auf einmal in die Zigeunerin verliebt, sind die gravierendsten Änderungen das Happy End und das Quasimodo plappert wie ein Wasserfall. Da hätten die Autoren doch gleich eine eigene Geschichte konzipieren können, mit Anleihen bei Hugo's Roman. So wie man das bei „König der Löwen“ gemacht hat (der enthält Shakespeare'sche Elemente).
Selbst wenn man das beiseite lässt, nervt mich dieser Disney ganz eklatant aus einem Grund. Die wirklich dick auftragende und opulente Musik (unglaublich das die Scheiße für den Oscar nominiert wurde). Der Score und die Songs sorgen dafür, das innerhalb der Spielzeit weniger gesprochen als gesungen wird. Bei Musicalfreunden und Kindern (bis zu einen gewissem Alter) mag das ankommen. Mir ging das voll auf die Eier. Vor allem wenn man in der deutschen Synchro - Dr. Brinkmann himself - Klausjürgen Wussow, als Bösewicht Frollo hören darf. Da erscheint einem die Schwarzwaldklinik in einem ganz anderen Licht.
Aus der Reihe "Disney's Meisterwerke" ist dies, nach meinem Empfinden, die mißlungenste Adaption und der Film mit dem geringsten Unterhaltungswert.

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Spike1990

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Film setzt sich mit ernsthaften Themen wie Gottesfurcht und der Verfolgung von Minderheiten auseinander. Dies geschieht auf äußerst gelungene Weise, auch wenn jüngere Zuschauer mit dieser Thematik vielleicht etwas überfordert sein werden. Das Paris des 15. Jahrhunderts und die Notre Dame werden meiner Meinung nach sehr gut dargestellt. Die Soundtrack-Beiträge von Alan Menken sind hervorragend!

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DKennyK

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Bewertung6.5Ganz gut

Unglaublich erwachsenes und düsteres Werk von Disney, das für die jüngere Zielgruppe wohl nicht so ohne weiteres geeignet ist.

Mit »Der Glöckner von Notre Dame« nimmt sich Disney mit Themen wie Rassismus, Unterdrückung und vor allem Hass ziemlich schwere Brocken für einen Kinderfilm heraus. Eben deshalb empfinde ich den Film eher für ein erwachseneres Publikum interessant. Nimmt man die nervigen und überflüssigen Comic Relief-Elemente (Wasserspeier) heraus, bleibt eine bedrückende und finstere Geschichte übrig, die mit gewaltigen Bildern und toll arrangierten Musicaleinlagen auftrumpfen kann.

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LokisSon

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Bewertung6.5Ganz gut

„Der Glöckner von Notre Dame“ ist mit Sicherheit eines der interessanteren Werke aus dem Hause Disney. Wie die meisten Disney-Filme wurde auch dieser von einem vorhandenen Werk inspiriert (!).
Dabei stellt sich oft die Frage wie mit der Disneyfizierung von Klassikern umgegangen werden soll. Eine solche beinhaltet meist die Vereinfachung der Story, die Einführung von Comic relief Elementen, dem Glattbügeln von kontroversen Inhalten und bei Bedarf dem Hinzufügen eines Zuckerwatte-Endes. Für Fans der Vorlagen geht dies gemeinhin mit Schmerzen einher. Dies läuft auch hier nach ähnlichem Schema ab und doch muss man Disney zumindest zwei Dinge zu Gute halten:
1. Die Zigeuner werden zwar überaus klischeehaft, aber im Gegensatz zum Roman immerhin positiv dargestellt und
2. Esmeralda macht als role model richtig was her.

Wenn möglich tut man allerdings gut daran die Disney-Adaptionen abseits von ihrem Ursprungsstoff zu sehen. Denn hat man sich vom Bild des missbrauchten Victor Hugo erst einmal gelöst, bleibt ein unterhaltsamer Film übrig. Dies liegt zu einem großen Teil an der Figur des Claude Frollo. Dieser eine Charakter bringt eine Bandbreite an Emotionen und vor allem inneren Konflikten in die kleine Disney-Welt, dass diese nah dran ist zu zerbersten. Der Rest ist dann leider auch schon wieder höchst uninteressant, aber dennoch ein Meilenstein für die Disney-Bösewichte!

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LokisSon

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Stimmt, könnte man so sehen. Diese Form der Schizophrenie zieht sich allerdings durch einen großen Teil der Disney-Werke :-)


Thomas Hetzel

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Frollo ist auch mein Lieblings-Disney-Bösewicht.


NWO@Movie

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Bewertung5.5Geht so

1. Esmeralda - die schönste im Walt Disney Reich.
2. Frollo
3. Quasimodo
4. Der Clown/Erzähler
5. Phoebus

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Thomas Hetzel

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Von allen Disney-Filmen ist "Der Glöckner von Notre Dame" mein Lieblingsdisneyfilm. Liegt vielleicht daran, dass ich selbst ein großer Fan von der Geschichte des Originalromans von Victor Hugo bin und ich finde der Film wurde für Kinder gut umgesetzt. Man darf allerdings nicht vergessen, dass er auch ein paar düstere Szenen besitzt und genau das macht ihn so besonders so für mich. Ich finde den Film wunderschön, die Lieder, die Charaktere und die Bilder. Vor allem ist der Bösewicht Frollo schön böse und grausam gestaltet worden und sein Lied "Hellfire" ist mein absolutes Lieblingslied von Disney. Auch wenn es für Kinder etwas zu gruselig und schwer zu verstehen ist, liebe ich dieses Lied da es perfekt Frollos Bessenheit und zugleich Abneigung zu Esmeralda wiederspiegelt. Aber auch Lieder wie "Out there" finde ich im Film einfach herrlich. Einzigallein das Lied der Wasserspeier fand ich überflüssig. Was mir auch nicht an dem Film gefiel war Phoebus. Im Buch war das ein arroganter, selbstverliebter Schnösel, während er hier als Guter dargestellt wurde, aber Quasimodo frech die Frau wegschnapt.
Aber ansonsten finde ich ist "Der Glöckner von Notre Dame" wahrlich ein Meisterwerk und auch für Erwachsene schön zu sehen.

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Keky

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein wirklich sehr schöner Disney Film, allein das Intro sorgt für Gänsehaut pur. Auch noch Jahre später guck ich mir den immer wieder gerne an. Kindisch? Wohl kaum. Hinter vielen Filmen (so wie bei diesem hier z.B.) steckt oft eine Botschaft, man muss nur mal genauer hin hören. ;)

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leverkus

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich liebe diese Geschichte. Disney hat die super umgesetzt, aber manchmal sind ein paar Szenen nichts gerade für Kinder z.B. Das Lied "Höllenfeuer" von Frollo.
Sonst super Disneyfilm^^.

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Jeffrey Liedtke

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

ganz schön heftige szenen der demütigung, nichts für kinder.

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agynessa

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Bewertung6.0Ganz gut

Der war ganz gut, leider ist das Gesinge in dem Film wieder etwas nervig, aber die Story war gut, ist aber eher für Mädchen geeignet, als für Jungs.

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Chewbacca

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Bewertung4.0Uninteressant

Die Geschichte vom „Unvollendeten“ wird von Disney mit gewohnt epischer Epochalmusik erzählt, obwohl man hier nicht so recht weiß, für welche Zielgruppe der Film angedacht war. Denn wenn der gottesfürchtige Frollo anfängt von seinen Gelüsten zu singen, frag ich mich ehrlich welches Kind, das erstens versteht und zweitens überhaupt hören will. Neben diesen seltsamen Gesangseinlagen geht es natürlich um Quasimodo, der mit seinen drei Gargoyles in Notre Dame haust und immer wieder unerlaubt in Kontakt mit der Außenwelt tritt, die ihm meist feindseelig gegenüber steht. Weiterhin spielen Dinge wie Freundschaft und Nächstenliebe eine Rolle in diesem bunten Treiben voller Gaukler und Zigäuner.

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Spielberg_Fan

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Bewertung7.0Sehenswert

Dem „Der Glöckner von Notre Dame“ merkt man schon an, dass er zu einer Zeit entstand, in der sich Disney mit Sicherheit schon Gedanken über die Animationsfilme machte, welche dann auch wirklich mit dem Beginn des neuen Jahrtausends den klassischen Zeichentrickfilm ablösten

Ich würde fast behaupten „Der Glöckner von Notre Dame“ ist in etwa der letzte klassische Disney-Trickfilm, weil er noch sehr die Elemente der Vorgänger-Meisterwerke in sich vereint. Herkules, Mulan usw. waren da schon eher mit weniger Liebe gestaltet und auch nicht mehr ganz so ansehnlich. Der Film spielt nicht in der Liga der ganz großen Disney-Meisterwerke mit, ist aber dennoch recht sehenswert. Man hat solide Disney-Charaktere, eine weltbekannte Geschichte, gute musikalische Untermalung (Alan Menken), noch eine sehr liebevolle Gestaltung der Zeichnungen und den typischen Disney-Humor.

Dies macht insgesamt einen sehenswerten Film daraus, der etwas weiter unten in der Rangliste der Disney-Meisterwerke-Reihe anzusiedeln ist.

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Spielberg_Fan

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Zwecks Disney-Filme schauen?


ElMagico

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jep!


Mervit

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Bewertung6.0Ganz gut

Quasimodo!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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convera

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Bewertung6.0Ganz gut

Also ich hätte mich ja für "Quasi" entschieden, statt dem Blondschopf mit seinem Süßholzraspeln . Zum Teil hatte ich das Gefühl ein Stereotyp von Zigeunern wird mir angedreht und so ganz werde ich dieses Gefühl auch nicht los...

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Mr Vincent Vega

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Ist auch richtig. Die ständige Reproduktion von Stereotypen gehörte schon immer zur Disney-Agenda, die reich ist an rassistischen Implikationen.


manitu17

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ich konnt mich ja nich so mit dem film anfreunden:D schlagen die 7 durch?^^


doctorgonzo

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Bewertung3.0Schwach

So so, der eine oder andere Franzose fühlte sich also von diesem Film beleidigt, warum nur? Wir würden doch auch vollkommen locker damit umgehen, wenn Disney "Max und Moritz" verfilmt und maximal die Hühner im ersten Streich ihr Leben lassen müssen und am Ende die beiden Jungs geläutert ihrer Wege gehen, anstatt zwischen den Mühlsteinen zu enden, oder wenn am Ende von Woyzeck fröhlich geheiratet wird, oder etwa nicht?
Ich jedenfalls verstehe den Unmut der Franzosen. Und dabei haben sie noch Glück. Wieviel mehr wurde Andersens "Kleine Meerjungfrau" kastriert...
Hier kommen erstaunlicherweise einige recht heftige Kontroversen vor: Hass (also wirklich Hass, nicht diese "Ich find Dich doof" Parodie, die sonst üblich ist), Religiosität in Verbindung mit Charakterschwäche, das bei einem Disneyfilm, da zieht es mir echt die Socken aus.
Doch insgesamt zeigt Disney wieder nur altbewährten Mist und bedient sich dabei ein weiteres Mal bei einem der großen Klassiker der Weltliteratur, nur um einen markanten Namen als Aufhänger und sehr freie Richtungsvorgabe zu einer läppischen Geschichte zu haben.
Vielleicht ist es intolerant, aber diese halbherzigen, kantenlosen Verfilmungen beleidigen mein Kulturverständnis mehr, als es eine dümmliche Parodie tun würde.
Mir ist schon klar, dass man Victor Hugos Geschichte nicht in ihrer Originalform kleinen Kindern vorsetzen kann. Dazu ist die Geschichte eben nicht geeignet. Aber dann sollte man eben ganz drauf verzichten und sich etwas Eigenes ausdenken, bei dem, was Disney an Kohle raushaut, kann man doch auch eigene Kreativität erwarten.
Wenn ein Buch ungeeignet für kleine Kinder ist, sollte man es ihnen eben erst später kredenzen, wenn sie für gewisse Härten des Lebens bereit sind. Man läßt ja Kinder auch nicht mit sechs Jahren ihren Führerschein machen, nur um die Wirtschaft anzukurbeln. Ähnliches Verantwortungsgefühl wünsche ich mir manchmal auch für Buch und Film. Man mag argumentieren, es würde in späteren Jahren das Interesse am Buch fördern, wenn man durch einen solchen Film schonmal davon gehört hat, aber das kann bei den markanten Punkten, die von Buch zu Film unterschlagen oder verändert worden sind, kaum gelten, vielmehr als Namen und Schauplätze sind ja nicht geblieben. Zudem ist die Optik des Glöckners, gelinde gesagt, dilletantisch gemacht. Der Protagonist sieht eher aus wie der Typ, der morgens zwei Oettinger auf die Hand kauft und sich dann möglichst getränkemarktnah niederläßt.
Trotz mehr Härte als gewohnt mal wieder ein disney-typischer literarischer Trauerfall.
Einzig ernstzunehmender Lichtblick ist der wunderbare Heinz Rennhack als Teil der deutschen Synchro.

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kawummbaby

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Super Kommentar!


NWO@Movie

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Yeah. Stephen King hat sich was Shining betrifft auch beleidigt gefühlt. Aber das ist eine andere Sache. :-D



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