Les Misérables
Les Misérables (2012), GB Laufzeit 158 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Musikfilm, Kinostart 21.02.2013
36 Bewertungen
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1357 Bewertungen
150 Kommentare
Keine
von Tom Hooper, mit Anne Hathaway und Amanda Seyfried
Mit dem hochkarätig besetzten Les Misérables verfilmt Tom Hooper die Musicalgeschichte eines ehemaligen Sträflings und dessen langjährige Fehde mit seinem Wärter, die während des Juniaufstands 1832 ein Ende nehmen soll.
Der Sträfling Jean Valjean (Hugh Jackman) wird nach 19 Jahren Plackerei im Steinbruch freigelassen und möchte sein Leben von Grund auf ändern. Er wird zum rechtschaffenden Mann und gibt Armen und Bettlern die Möglichkeit, sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Eine seiner Mitarbeiterinnen ist die junge Fantine (Anne Hathaway), die ein kleines Geheimnis hütet. Sie hat eine uneheliche Tochter, Cosette (Amanda Seyfried), in welche sich Jura-Student Marius Pontmercy (Eddie Redmayne) verliebt. Als Polizeiinspektor Javert (Russell Crowe) in die Stadt kommt, ist er nicht von Jeans plötzlicher Läuterung überzeugt.
Hintergrund & Infos zu Les Misérables
Les Misérables ist die Verfilmung des gleichnamigen Musicals, das wiederum auf dem berühmten Roman (1862, deutscher Titel: Die Elenden) von Victor Hugo basiert. Der Stoff ist schon mehrfach verfilmt worden, unter anderem mit Jean Gabin.
Tom Hooper gewann für The King’s Speech – Die Rede des Königs bereits einen Oscar als bester Regisseur. Les Misérables ist seine erste Musicalverfilmung. Die Darsteller sangen während der Dreharbeiten live. Das erlaubte ihnen, den Gesang während ihrer Performance zu verändern und anzupassen. Hugh Jackman überzeugte bereits bei der Oscarverleihung 2009 mit seinem Gesangstalent und Anne Hathaway unterstützte ihn bei seiner musikalischen Einlage. Amanda Seyfried sang an der Seite von Meryl Streep in der Musicalverfilmung Mamma Mia!. Auch Helena Bonham Carter, die Madame Thénardier spielt, zeigte bereits in Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street ihr Stimmtalent. Anne Hathaway wurde direkt nach Veröffentlichung eines Clips von Les Misérables an den Broadway geholt und sang für eine Vorstellung von Cabaret.
Bei den Golden Globes 2013 wurde Les Misérables gleich dreimal ausgezeichnet: In der Kategorie Bester Film – Komödie oder Musical sowie in den Kategorien Bester Film – Komödie oder Musical (Hugh Jackman) und Beste Nebendarstellerin (Anne Hathaway).
Auch bei den Oscars 2013 ging Les Misérables nicht leer aus: Er gewann die Kategorie Bestes Make-Up und Hairstyling, Bester Ton und Beste Nebendarstellerin für Anne Hathaway. (LB)
Mehr Bilder (47) und Videos (18) zu Les Misérables
Cast & Crew
- Genre
- Gerechtigkeitsdrama, Historienfilm, Drama, Musikfilm, Liebesfilm
- Zeit
- 18. Jahrhundert, 1830er Jahre
- Ort
- Frankreich, Paris
- Handlung
- Adoption, Armee, Armut, Aufstand, Ausbeutung, Barrikade, Besitz, Bettler, Bürgermeister, Diebstahl, Elend, Falsche Identität, Flucht, Französische Revolution, Gebrochenes Herz, Gefangenschaft, Gefängnis, Geheimnis, Heimliche Liebe, Hochzeit, Hunger, Identität, Inspektor, Jura, Kampf, Kriminalinspektor, Leben und Tod, Liebe, Liebe auf den ersten Blick, Läuterung, Mutter-Tochter-Beziehung, Mutterliebe, Neue Identität, Pflegefamilie, Pflegekind, Polizei, Priester, Prostituierte, Prostitution, Rebellion, Revolution, Roman, Soldat, Sträfling, Student, Suizid, Tod, Traum, Uneheliches Kind, Unerwiderte Liebe, Unschuldig Verfolgte Person, Verrat, Zuchthaus
- Stimmung
- Aufregend, Berührend, Ernst, Hart, Romantisch, Spannend, Traurig, Witzig, traurig
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Kritiken (29) — Film: Les Misérables
StormXPadme: fandom observer StormXPadme: fandom observer
Kommentar löscheneine Musicalverfilmung zu getreu dem Originalgenre
Viel Show wurde gemacht um die Verfilmung eines Musicalklassikers aus dem vorigen Jahr. Drei Oscar-Auszeichnungen krönen das hochkarätig besetzte Drama, und vor allem an Anne Hathaways hochgelobte Leistung als Nebendarstellerin kam man in den Medien kaum vorbei. Angesichts von Hathaways wirklich äußerst kurzlebigen Rolle im Verlauf der Handlung eine etwas irritierend erscheinende Glorifzierung. Wieviel oder nicht man auf den Wert von Academy Awards geben mag, dass es am Ende bei fünf weiteren Nominierungen blieb, mag im Fall von Les Misérables eine etwas realistischere Einschätzung des diesjährigen Paradebeispiels eines Hollywood-Hypes darstellen.
Les Misérables versucht in einer Laufzeit von 158 Minuten einen tiefgründigen Stoff zu verarbeiten, der sich auf der Leinwand leider schwer tut. Als mutig ist die kaum veränderte Übernahme des Soundtracks aus dem originalen Bühnenstück zu loben, doch der Durchschnitts-Kinogänger…
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Beeblebrox: dasfilmfeuilleton.wordpress...
Kommentar löschen[...] Es ist ein emotionales Ereignis, wenn Fantine, die aufgrund ihres unehelichen Kinds von der Gesellschaft verachtet und ausgeschlossen wird, ihr Leben niedergeschmettert ausbreitet. Sie ist eine der Elenden, verzweifelt auf der Suche nach einem Hoffnungsschimmer am Horizont. Doch all das ist nur ein Traum und die bittere Wirklichkeit holt die Fabrikarbeiterin unbarmherzig ein: Now life has killed the dream I dreamed. Die Traurigkeit des Augenblicks ist zum Greifen nahe und gehört definitiv zu den Szenen, die noch nach dem Kinobesuch aufgrund ihrer einnehmenden Darstellung nachhallen. Ganz klein und zerbrechlich steht dieser Moment im direkten Gegensatz zur aufbrausenden, unkontrollierten Inszenierung, die dennoch – oder gerade wegen ihrer Unvollkommenheit – etwas absolut Faszinierendes an sich hat.
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Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschenHoopers Variation von Victor Hugos "Die Elenden" scheint ambitioniert bis in die letzte Pore. Überambitioniert in Sachen Inszenierung und Schmalz, unterambitioniert in Sachen ehrlichen Geschichtenerzählens. Aus Hugos bedeutsamer Parabel wird ein auf fast drei Stunden aufgeblähtes Musical, welches viel zu wenig zu erzählen hat, um den Zuschauer über die volle Laufzeit zu fesseln. Was zudem aus dem französischen Revolutionsgedanken gemacht wurde, das verdeutlichen die eiskalten Verrisse der französischen Presse überdeutlich. Tom Hooper ist daran gescheitert, Hugos Roman in die Moderne zu transportieren und wahre Größe zu zeigen anstatt sich in klassischem Hollywoodheldentum und aufgesetzten Emotionen zu verlieren. Anne Hathaway, Hugh Jackman und dem jungen Daniel Huttlestone ist zu danken, denn ohne sie wäre "Les Misérables" ein noch viel größeres Ärgernis. Hooper ist einfallslos und wo es ihm ganz klar an einer eigenen Handschrift und Ideen mangelt, hätte es einen Visionär wie Baz Luhrmann gebraucht, der die Erzählung beispielsweise in die Pariser Banlieues verlegt hätte. Von diesem Meisterwerk werde ich aber wohl auf Ewig träumen müssen.
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LionelLuthor Sat, 23 Feb 2013 15:22:39 -0000
Antwort löschenDeine Idee ist in der Tat gut. Aber das war ja auch nicht Hoppers erklärtes Ziel. Hopper wollte doch das Musical auf die Leinwand in oppulenter Ausstattung bringen und nicht komplett neu interpretieren. Und es sollte sehr Emotional werden.
Zumindestens war das die Aussage die ich vorher wargenommen habe.
Ba. Schweizerhof: EPD-Film Ba. Schweizerhof: EPD-Film
Kommentar löschenTom Hoopers macht aus dem Erfolgsmusical „Les Misérables“ einen erwartbar uninspirierten Film. Seine oscarnominierten Darsteller aber machen alles wieder wett.
Vollständige Kritik: http://www.taz.de/Victor-Hugo-als-Musical-verfilmt/!111449/
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I.Reicher: der Standard I.Reicher: der Standard
Kommentar löschenGenerell hat man sich für (digital unterstützen) Naturalismus entschieden und gewinnt dem Stoff in dieser Hinsicht nichts Neues ab. [...] Im weiteren Verlauf wirkt die Häufung von Close-ups - alternierend mit Panoramen und Heeren von sorgfältig eingeschmutzten Statisten - dann eher einfallslos und die Montage oft holprig.
Vollständige Kritik: http://derstandard.at/1360681876081/Les-Miserables-Die-Elenden-in-Massen-und-in-Grossaufnahme
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A.-C. Simon
Kommentar löschenDem Zuschauer lässt „Les Misérables“ nur zwei vernünftige Möglichkeiten. Entweder er verweigert sich dem Affektansturm, dann verlässt er am besten schnell das Kino. Oder er nimmt viele Taschentücher mit, geht unter im reinigenden Meer der edlen Gefühle und steht am Ende benommen von so viel emotionaler Strapaz auf: erschöpft, aber auch glücklich.
Vollsändige Kritik:
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BirgitWalter
Kommentar löschenDie Verfilmung des Musicals „Les Misérables“ folgt stur dem Bühnenstück. Das heißt: es wird gesungen. Beim Fliehen, Lieben, Sterben, Beten. Und im Abwasserkanal. Das hat des Öfteren eine ziemlich bizarre Anmutung und eigentlich immer zu viel Pathos. Einzig die Darsteller retten den Film.
Vollständige Kritik: http://www.berliner-zeitung.de/film/-les-mis-rables--zu-viel-fuer-einen-stringenten-film,10809184,21891704.html
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Jenni Zylka: fluter, sissy, spiegel online Jenni Zylka: fluter, sissy, spiegel online
Kommentar löschenDie Musicalverfilmung "Les Misérables" ist missraten. Stars wie Anne Hathaway und Russell Crowe können spielen, aber leider nicht singen - in der nächsten Karaoke-Bar um die Ecke hat man mehr Spaß.
Vollständige Kritik: http://www.spiegel.de/kultur/kino/musicalverfilmung-les-miserables-oscar-favorit-mit-hathaway-jackman-a-884030.html
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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de
Kommentar löschenWer Musicals grundsätzlich nicht mag, wird vermutlich auch hiermit nicht warm werden können. Dank seiner Genre-untypischen Tragik, Dramatik und 'Schmutzigkeit' ist Les Misérables trotzdem das packendste und beste Film-Musical seit langer, langer Zeit.
Kritik im Original: http://drupal.filmszene.de/filme/les-misérables
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Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de
Kommentar löschenHooper legte in Les Misérables unübersehbar seinen Fokus auf die Musik, Ausstattung und die Optik. Lässt man sich davon einnehmen, wird man mitgerissen werden, selbst wenn man kein ausgesprochener Musicalfan ist.
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A. Sterneborg: epd film A. Sterneborg: epd film
Kommentar löschenTrotz der einigermaßen gewagten Entscheidung, die Schauspieler unmittelbar und live singen zu lassen, und obwohl er sich immer wieder mit unruhig vibrierender Handkamera unter die Schauspieler mischt, gelingt es [Tom Hooper] nicht, dem Stoff echtes Leben einzuhauchen.
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Hannelore Heider: Deutschland Radio Hannelore Heider: Deutschland Radio
Kommentar löschenEs wird nur wenig gesprochen in Les Misérables - und das muss man mögen. Doch der achtfach Oscar-nominierte Film ist hochkarätig besetzt, die Bilder gewaltig, die Darsteller überzeugen.
Kritik im Original: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/filme/2016363/
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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR
Kommentar löschenLes Misérables ist zwar erst etwas sperrig, doch dann zu Tränen rührend. Ein gelungenes und fast ausschließlich gesungenes Film-Musical in epischer Länge.
Kritik im Original: http://www.br.de/radio/bayern3/inhalt/kino-und-dvd/les-miserables-110.html
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenTrotz einiger Szenen, die an eine Theaterbühne denken lassen, nutzt die Kamera von Danny Cohen insgesamt die Möglichkeiten des Filmes voll aus, sei es durch Großaufnahmen der Schauspieler, um ihre Gefühle auszudrucken, sei es um Massenszenen in Totalen zu inszenieren, so beispielsweise die Sequenz des Trauerzuges vom wegen seiner Sympathie für die Armen populären General Lamarque, als Studenten die Revolte proben und sich den Armeetruppen eine Straßenschlacht liefern. Kostüme, Masken und das gesamte Produktionsdesign sind selbstverständlich hervorragend. Auch das Schauspielerensemble beeindruckt von den prominenten Darstellern bis hin zu den weniger bekannten Schauspielern, unter denen die Präsenz und die Stimmgewalt von Samantha Barks sowie die schelmische Unbekümmertheit des zu den Drehzeiten erst 12-jährigen Daniel Huttlestone in ihren tragischen Rollen als Éponine beziehungsweise Gavroche besonders in Erinnerung bleiben.
Laut der Produktion sangen die Schauspieler sämtliche Songs live ein, was auch Regisseur Tom Hooper in Interviews gerne betont. Gelingt es Anne Hathaway, im bekannten „I Dreamed A Dream“ den Zuschauer zu rühren, so besticht etwa auch das Ensemblelied „One Day More“, das mit filmischen Mitteln aus ganz verschiedenen Perspektiven seh- und hörbar wird. Allerdings überzeugen stimmlich nicht alle Akteure – so geht Russell Crows Baritonstimme leicht unter, die außerdem in den ersten Partien eigentümlich hoch erscheint. Auch als Musical-Verfilmung bleibt „Les Misérables“ ein herzerweichendes Melodram. Victor Hugo war ja ein Romantiker. Deshalb wirkt das Ende, als die im Kampf Gefallenen noch einmal „Das Lied des Volkes“ auf einer riesigen Barrikade anstimmen, zwar etwas kitschig. Dies drückt freilich den Glauben nicht nur an die Gerechtigkeit, sondern auch an ein Jenseits aus – nicht umsonst hilft Valjean nicht nur Fantine, sondern auch der Bischof, die Schwelle zu überschreiten.
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Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info... Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info...
Kommentar löschenRegisseur Tom Hooper („The King’s Speech“) hat seine Sache gut gemacht und die dramatischen, traurigen und erhabenen Musiknummern in intime Momente sowie epische Massenszenen übersetzt, sodass die melodiösen Chorstücke (die zumeist mit Kampfgemetzel einhergehen) aufwühlen und die Arien zu Herzen gehen, vor allem die von Anne Hathaway.
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Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Es war eine gute Entscheidung, die nahezu ausschließlich gesungene Kommunikation zwischen den Figuren zu wählen. So taucht man nach kurzer Eingewöhnungsphase ganz in diese Welt der überlebensgroßen Gefühle ein. „Les Misérables“ ist schamloses Melodram und kitschig wie die fiesesten Seifenopern, dabei aber, durch die überhöhte Form und das hochprofessionelle Schauspiel, völlig authentisch und mitreißend. Von kleinen, vertretbaren Längen abgesehen ist „Les Misérables“ eine beeindruckende, tief im Kern zeitlose Geschichte von Stolz, Aufopferung und natürlich Liebe, visuell packend, trotz Musicalrahmen auch erzählerisch stringent, schauspielerisch dank der ohne Playback singenden Mimen gleich doppelt stark und musikalisch recht eingängig. Genrefremde sollen es hiermit ruhig einmal versuchen.
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Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de
Kommentar löschenLes Misérables erinnert mich an die riesenhaften Fabelwesen aus dem Videospielklassiker Shadow of the Colossus: Ein stumpf durch endloses Ödland staksendes, gigantisches Ungetüm, trotz massiven Schrittes von sonderbar sanftem Gepräge, schwerfällig und ungelenk, aber dennoch erhaben und schön in seiner monolithischen Einmaligkeit. Man möchte es von seinen Qualen erlösen, bringt’s aber fast nicht übers Herz.
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Petra Schrackmann: Outnow.ch Petra Schrackmann: Outnow.ch
Kommentar löschenTrotz einiger Längen [...], ist Les Misérables grosses Gefühlskino mit mitreissender Musik, bei der man hemmungslos mitfiebern und -leiden und ja, auch ordentlich weinen kann.
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SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Das Problem an „Les Misérables“ ist letzten Endes die zuweilen ruckartige Inszenierung Hoopers. Viele Handlungsabschnitte, die sich auf tiefe, unermüdliche Emotionen stützen, geschehen hier quasi aus dem Nichts und die Nachvollziehbarkeit dieser Augenblicke ist kaum greifbar, sondern verdeutlichen sich als affektives Verhalten, dass ein bestimmtes Ziel vor Augen hat und dieses in möglichst wenigen Minuten erreichen soll. Die Dramaturgie leidet darunter, was nun nicht heißen soll, dass „Les Misérables“ keinen Zugang zum Zuschauer findet, gewiss nicht, viele Gesangseinlagen sind herzzerreißend und äußerst energisch. Doch die erzählerischen Durchhänger werfen der riesigen Bandbreite an lodernder Emotionalität immer wieder einen Stock zwischen die Beine, der die enorme Tragweite der expressiven (Charakter-)Wucht und der drakonischen Situation nicht auf die eruptive Krönung zusteuern lässt. „Les Misérables“ ist fraglos ein guter Film, gerade wegen seiner überzeugenden Schauspieler und ihrer gesanglichen Begabung, doch zu einem Meisterwerk hat es dieses Mal nicht gereicht.
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VisitorQ Tue, 29 Jan 2013 16:59:21 -0000
Antwort löschenIch finde Tom Hooper recht dufte + ich LIEEEEEEEBEEEEEEEEEEEE Musicals. Da kann kaum was schiefgehen, oder?
SoulReaver Tue, 29 Jan 2013 17:03:29 -0000
Antwort löschenWie gesagt, inszenatorisch kommt der in manchen Momenten echt holprig rüber, aber wenn du Musicals verehrst und eh ein Herz für Hooper hast, sehe ich da durchaus 8 Punkte deinerseits.
VisitorQ Tue, 29 Jan 2013 17:13:25 -0000
Antwort löschenSUCCESS! :D
Punsha Tue, 29 Jan 2013 21:34:54 -0000
Antwort löschenGeht mir ähnlich. Den Film kannst du noch so schlecht reden, von meiner Vorfreude bringt mich niemand ab. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, den Film nicht geil zu finden. Ich liebe dramatische Musicals.
SoulReaver Tue, 29 Jan 2013 21:40:23 -0000
Antwort löschenIch will niemanden von seiner Vorfreude abbringen und es ist ja letztlich auch ein guter Film.
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sweetForgiveness Thu, 31 Jan 2013 11:41:17 -0000
Antwort löschenDie holprige Erzählweise liegt aber auch am Musical würd ich sagen :) Hab es im Sommer in London gesehen und dachte auch es wurde etwas seltsam erzählt also...vielleicht liegts gar nicht an Hooper
SoulReaver Thu, 31 Jan 2013 11:48:53 -0000
Antwort löschenDann übernimmt Hooper offensichtliche Stolpersteine, obwohl er die Chance hatte, etwas zu ändern? Immerhin ist Film und Bühne ein Unterschied. Das kostet Punkte! :D Vor allem nachdem Hooper von einer eigenen Intention und Korrektur gesprochen hatte.
Dieter Oßwald: programmkino.de Dieter Oßwald: programmkino.de
Kommentar löschenDie clevere Regie des Tom Hooper in Les Misérables, die opulente Ausstattung sowie die stimmbegabten Schauspieler lassen daraus ein einzigartiges Kinoerlebnis werden.
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Alle Kritiken (29)
Kommentare (121) — Film: Les Misérables
Pihaddi Wed, 12 Jun 2013 16:14:23 -0000
Kommentar löschenEiner der wohl besten Filme den ich je gesehen habe. Klar ich bin Musical-Fan, aber im Gegensatz zum Großteil der bisherigen Musical-Verfilmungen (zum Beispiel "Das Phantom der Oper") sticht dieser Film doch ordentlich heraus. Vor allem die "Echtheit" des Ganzen - der Gesang hat tatsächlich noch Ecken und Kanten und kann dadurch Emotionen zeigen, eben wie es auf der Bühne auch ist.
Die Darsteller sind, mit Ausnahme von Amanda Seyfried, die hier doch sehr schwach auftritt, wirklich bombastisch. Der Film ist reich an epischen Bildern, gleichzeitig geht er aber so auf die Gesichter der Einzelnen ein, dass man die Emotionen fast fühlen kann.
Obwohl man den Plot von "Les Misérables" schon zu genüge kennt und er auch schon oft verfilmt wurde, zeigt dieses Werk noch ganz andere Facetten des Stoffes. Der Gegensatz von Moral (Valjean) und Justiz (Javert) ist seit jeher ein wichtiges Thema und wird hier im Film von seinen Vertretern gut dargestellt und hinterfragt.
Besonders spannend fand ich persönlich dann aber doch die Barrikaden-Szenen, in denen der Freiheitsdrang und der Wunsch nach Veränderung in den Vordergrund tritt. Davor wird ja eher passiv "gelitten".
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Jek-Hyde Sun, 02 Jun 2013 13:11:51 -0000
Kommentar löschenLes Miserables ist in der tat ein sehr interessantes Musical, das irgendwie verfilmt, teilweise die Essenz eines Überfilms aufkommen lässt. Vielleicht liegt dass aber auch nur daran, dass die Bilder so gewaltig sind und es so viele Hauptfiguren gibt.
Wie gerade erwähnt, die Kulissen sind gewaltig und die Bilder wirken sehr gut. Außerdem gefallen mir die oft schrägen Winkel, wenn die Kamera an Gesichter herankriecht.
Die Story ist eigentlich nicht wirklich vorhersehbar, aber auch nicht SO überraschungsreich, was allerdings nicht schlimm ist. Gesprochen wird kaum, dafür um so mehr gesungen und das wirklich gut. Ab und zu wirken die Zeitspringen etwas gewaltig und ich hätte zu gerne Detail aus der Zwischenzeit gehabt, die so einfach abhandenkommen. Mein wirklicher Hauptkritikpunkt ist allerdings das Ende, was jetzt nicht SO Fulminat war, wie man es gern gehabt hätte SPOILER: Das Finale ist quasi die Revolution, die dann doch recht Höhepunktlos ausfällt. In mir kam das Gefühl auf, dass jetzt noch was kommen müsste, etwas wirklich großartiges und dann ist Hugh auch schon ins Totenreich gezogen. SPOILER ENDE
Wir sahen also eine elende Welt mit einem Protagonisten, der Edelmut beweist, umgeben von Verdorbenheit. Wirklich großartig, aber was am Ende hat gefehlt, als um dann wirklich einen Überfilm aus ihm werden zu lassen...
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michael.grossl Sun, 02 Jun 2013 12:50:07 -0000
Kommentar löschenMan muss sicherlich absoluter Musical-Purist sein, um mit diesem Film tatsächlich was anfangen zu können.
Ja, ich mag auch Moulin Rouge, Grease, Mamma Mia, Rock of Ages etc. Doch dort wird zwischendurch auch mal normal gesprochen. Dass hier sogar normale Sätze gesungen werden ist schon ein wenig arg hardcore.
Deswegen hatte ich den Film im Kino gemieden.
Es ist letzten Endes nicht ganz so schlimm wie befürchtet, aber weniger wäre dennoch mehr gewesen.
Dramaturgisch ist das ganze relativ seicht. Ständig bekommt man eine neue Figur vorgesetzt und trotzdem Jackman die Hauptperson spielt kann es auch mal sein, dass dieser 15 min einfach weg ist. Eine persönlich Bindung entsteht so zu keiner der Figuren.
Bleiben tut eine epische Optik, die öfter aber den Eindruck einer Bühnenbild-Begrenztheit in den einzeln Sets erweckt. (wer hat dafür bitte 1,85:1 als Bildformat gewählt? Da gehört cinemascope fast zwingend dazu!)
Eddie Redmayne ist fantastisch, Russell Crowe besser als vom Trailer her befürchtet und Anne Hathaway hat wirklich eine Ausdruckskraft, die zu rühren weiß.
Mutig, einen Film so zu produzieren.
Meinen Geschmack trifft das Dauergesinge nicht ganz, aber es ist besser als angenommen.
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Hexenblut66 Fri, 31 May 2013 16:29:55 -0000
Kommentar löschenIch werde mir den Film auf DVD kaufen (nicht bei Amazon) weil die Zeit in der er spielt mich Intressiert und ich möchte Hugh Jackman und Russel Crow singen hören!!
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kobbi88 Mon, 27 May 2013 14:50:15 -0000
Kommentar löschenOh Eponine
Ich glaube, ich bin verliebt. Zumindest ein kleines bisschen. Wenn dich Marius nicht will, dann komm doch zu mir.
Samantha Barks, der wahre Star in diesem fantastischen Cast. Samantha Barks, die auch im Londoner Musical die Rolle der Eponine spielt, sie singt und spielt sich hier die Seele aus dem Leib. Sie hat es geschafft, mir bei jedem einzelnen Mal die Tränen in die Augen zu treiben. Jedes. Einzelne. Mal.
Beim letzten Kommentar, da hab ich noch gesagt, dass vielleicht sogar zu viel gesungen wurde. Vergesst es. Stimmt nicht. War falsch. Ich wünschte mir, dass jede einzelne Sekunde nur gesungen wird. . Es ist wahnsinnig toll, die Musik, der Gesang, der von JEDEM Darsteller so einhundert Prozent perfekt zur Figur passt. Egal ob Fantine, Jean Valjean, Javert, Enjolras, Eponine, Marius, Cosette oder all die anderen. Grandios. Die Musik, diese eingängigen Melodien.
Mitreißend.
Traurig.
Emotional.
Lustig.
Triumphierend.
Wunderschön.
Die Kamera unterstreicht diese Gefühle noch, indem sie große Aufnahmen der Gesichter zeigt, der Augen, der Lippen, jeder kleinsten Regung im Gesicht.
Schauspielerisch kann ich keinen einzigen Makel feststellen. Hugh Jackman als Jean Valjean ist einmalig. Seine Augen. Diese Augen. Blutunterlaufen. Leicht zitternd und von Angst durchzogen und doch so viel Willen und Kraft, so viel Liebe. Er muss nur in die Kamera blicken, und man hat Jean Valjean vor sich.
Anne Hathaways „I dreamed a Dream“ ist so traurig, dass einem das Herz brechen möcht, und obwohl ihr Auftritt nun wirklich nicht lang andauerte, so ist sie doch den ganzen Film über präsent. Und der Oscar ist auch völlig verdient.
Russell Crowe passt ebenfalls hervorragend. Ja, seine Stimme mag vielleicht etwas merkwürdig klingen, wenn man ihn zum ersten Mal singen hört. Aber je öfter das der Fall ist, umso mehr wird klar, dass Javert keine andere Stimme haben kann. Mal davon abgesehen, dass er schauspielerisch sowieso makellos ist.
Eddie Redmayne mit seinen Sommersprossen ist zwar optisch nicht unbedingt so, wie ich mir Marius vorstellen würde. Aber er spielt es perfekt. Und wenn er gegen Ende zu seinem Lied „Empty chairs at empty tables“ ansetzt, dann möchte ich mal sehen, wer da trockene Augen behält. Amanda Seyfried, so oft sie auch gescholten wird, singt und spielt ihre Parts ebenso toll. Aaron Tveit als Enjolras, Daniel Huttlestone als Gavroche und Colm Wilkinson als Priester, der ebenfalls bereits im Musical mitsang, sind ebenso gut besetzt wie Sacha Baron Cohen und Helena Bonham Carter als so herrlich verrücktes Wirtsleute-Paar, dass man diese beiden Figuren einfach gern haben muss.
Achja. Beinahe vergessen. Eponine ♥ Samantha Barks. Ich kann es nicht oft genug sagen. Der absolute Höhepunkt in diesem Film. Emotional, gesanglich, optisch, schauspielerisch. Ein absoluter Traum. Ich hoffe sehr, dass man noch oft von Samantha Barks hören wird.
Aber außer den Künstlern hat der Film noch so viel mehr zu bieten.
Da sind traumhafte Kulissen von Paris im 19. Jahrhundert. Große Berge, riesige Schiffe mit gigantischen Wellen. Der Schmutz der Stadt, das Elend der Menschen, Ratten, Müll, Scheiße. Schon optisch merkt man, wie dreckig es der normalen und der armen Bevölkerung zu dieser Zeit geht. Die Kostüme, die ganze Optik der verschiedenen Figuren ist ebenso fantastisch.
Ja, und dann ist da noch die Geschichte.
Es ist zum einen die Geschichte des ehemaligen Sträflings Jean Valjean, der ein neues Leben beginnen möchte, aber immer wieder von seiner Vergangenheit und dem Polizisten Javert eingeholt wird, sodass er eigentlich auf ewig ein gehetzter Mann bleibt. Auf ewig auf der Flucht, ohne je zur Ruhe zu kommen.
Es ist die Geschichte von Fantine, die als alleinerziehende Mutter ihre Arbeit verliert und sich aus Verzweiflung in die Prostitution begibt, um ihr Kind ernähren zu können.
“Do you hear the people sing,
Singing the sing of angry men?
This is the Music of a people
Who will not be slaves again.
When the beating of the heart
Echoes the beating of the drums
There is a life about to start
When tomorrow comes.”
So kraftvoll, so motivierend, so aufwieglerisch. Eine Fanfare der Revolution, eine Fanfare für den Sieg. Es ist die Geschichte der unterdrückten Menschen in Frankreich. Der Menschen, die nichts mehr zu fressen haben, die auf der Straße beinahe verrecken. Es geht um Freiheit. Um Mut und Tapferkeit. Um Revolution. Darum, sich nicht alles gefallen zu lassen, aufzustehen, zu kämpfen.
Die Barrikaden-Kämpfe der Studenten in Paris um 1830 (etwa) bilden den Rahmen für den zweiten Teil der Geschichte.
“Tomorrow you'll be worlds away. And yet with you, my world has started!”
Und in dieser schwierigen, revolutionären Zeit suchen und finden ein paar junge Menschen ihre große Liebe. Eponine und Marius. Marius und Cosette. Drei Menschen, aber nur zwei können zueinander finden. Tragisch, dramatisch. Liebe im Krieg. Junge Liebe, die vielleicht durch Gewalt wieder getrennt wird, bevor sie richtig begonnen hat. Die vielleicht nie existieren kann. Und Liebe, die nie zustande kommen kann.
„One more day all on my own, one more day with him not caring.“
Und es gibt einige Szenen, bei denen sicher jeder kräftig Schlucken muss. Zum Beispiel das Lied der jungen Cosette oder das Ende, das so traurig macht und doch mehr als glücklich. Das Kraft gibt, dass mit der wunderbarsten Gänsehaut aller Zeiten den Zuschauer aus dem Film begleitet.
Ein wahnsinnig emotionaler Film, ein Historienepos, ein Film über Freiheit, über Liebe, über Flucht, über Angst und Mut. Grandiose Ohrwürmer, die mich einfach nicht mehr loslassen wollen. Das beste Musical, die tragischste und die schönste Liebesgeschichte aller Zeiten. Und Samantha Barks.
Oh, Eponine ♥
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kobbi88 Mon, 27 May 2013 14:50:53 -0000
Antwort löschenAnmerkung: Ich habe diesen Kommentar in einer ähnlichen Form schon einmal geschrieben. Das war, nachdem ich den Film zum ersten Mal gesehen habe. Aber jetzt, etwa 3 Monate und 7 Mal kucken später, musste ich diesen Film einfach mit einem Herz versehen und meinen Kommentar ein wenig umarbeiten.
Hfonda15 Mon, 27 May 2013 16:36:18 -0000
Antwort löschenSehr schön, dass er es sogar zum neusten lieblingsfilm von dir geschafft hat :)
Schade, dass er mich nicht so gepackt hat :/
kobbi88 Mon, 27 May 2013 16:43:02 -0000
Antwort löschenVielleicht braucht man auch ne gewisse Zuneigung für monströse Musicals und deren typischen Sound.
ruegenwalder1986 Mon, 27 May 2013 17:18:35 -0000
Antwort löschenIch liebe das Musical, aber mit diesem Film konnte ich leider gar nichts anfangen. Aber freut mich natürlich, dass er dir gefällt. :)
kobbi88 Mon, 27 May 2013 17:31:32 -0000
Antwort löschenEs ist wahrscheinlich meistens so: Wer die Vorlage davor kennt und mag, der wird mit der filmischen Umsetzung nie wirklich warm werden. Aber ich finde den Film hammer. Wobei ich auch sagen muss, dass ich mittlerweile das Musical (diese 25th Anniversary Show aus London) auch sehr gern mag :)
Und die Musik ist sowieso toll. Egal ob im Film oder im Musical ;)
SKURRIL Mon, 27 May 2013 18:16:42 -0000
Antwort löschenDu wirst mich hängen, aber ich fand Eponine absolut überflüssig :D
Dein Kommentar wundert mich grade !! Aber dennoch gut beschrieben! :)
kobbi88 Mon, 27 May 2013 18:44:43 -0000
Antwort löschenDie Schlinge wartet auf dich, mein Freund ;)
Die Rolle der Eponine ist sogar sehr wichtig. Zum einen für die Dramatik, zum anderen für Gefühle.
SPOILER:
Ohne Eponine wäre Marius tot. Und ohne Eponine wäre Marius vielleicht ohne Probleme mit Cosette zusammengekommen. Ohne Eponine könnte man bei "On My Own" nicht mittrauern. Achja, und ohne Eponine würde ein extrem schöner optischer Anreiz und ne geniale Stimme fehlen.
Und weil der Film so extrem über die Gefühlsebene kommt, MUSS Eponine einfach dabei sein. :)
kobbi88 Mon, 27 May 2013 18:44:56 -0000
Antwort löschenDanke, übrigens :P
SKURRIL Mon, 27 May 2013 18:48:08 -0000
Antwort löschenSo soll es für dich sein, für mich (leider) nicht :D Na klar hat sie irgendwie eine wichtige Rolle, aber ich wollte damit eigentlich ausdrücken, dass sie mich eher genervt hat, als amüsiert oder gar fasziniert :P So, jetzt isses rum mein Leben...
Hfonda15 Mon, 27 May 2013 18:52:03 -0000
Antwort löschenMuss dir da schon irgendwie zustimmen SKURRIL aber sags um Gottes Willen nicht Kobbi, bisher haben wir uns nämlich immer sehr gut verstanden :DDD
kobbi88 Mon, 27 May 2013 18:54:47 -0000
Antwort löschen:) Jap, jetzt ist dein Leben rum. Es sei denn, so jemand tolles wie Eponine schmeißt sich noch in die eben abgeschickte Kugel und rettet dir das Leben ;)
Im Ernst: ich kann absolut nachvollziehen, wenn man dir Rolle nicht mag und sogar den Film nicht mag. Samantha Barks spielt einfach mehr wie eine Musicaldarstellerin, viel übertriebener und damit auch emotionaler. Das mag nicht jedermanns Sache sein und das kann ich nachvollziehen. Aber ich denke, wer die Schauspielerei im Theater oder Musicals mag, der ist von Miss Barks und damit auch Eponine doch ziemlich begeistert ;) ICH zumindest mag dieses Spiel, und diese Rolle sehr :)
kobbi88 Mon, 27 May 2013 18:56:27 -0000
Antwort löschenZweite Kugel soeben abgefeuert, Fonda...
SKURRIL Mon, 27 May 2013 19:18:14 -0000
Antwort löschenIch mag Musicals, das isses sicher nicht. Ihre Figur mag ich nicht und gefällt mir sowohl optisch als auch vom Gesangsstil her nicht. STEINIGUNG!
kobbi88 Mon, 27 May 2013 19:22:42 -0000
Antwort löschenJetzt haben wir bald alle Todesarten durch ;)
pischti Mon, 27 May 2013 20:34:51 -0000
Antwort löschenDen Film werde ich mir wohl niemals antun *in Deckung geh*
Joxcus Mon, 27 May 2013 23:25:10 -0000
Antwort löschenAuf den Punkt gebracht. Ein ganz wunderbarer Film, der mich emotional gepackt hat, wie lange keiner zuvor. Ich hab ihn nicht gesehen, sondern wahrhaftig erlebt. Freue mich schon auf die nächste Sichtung. Absolut deiner Meinung! :)
kobbi88 Tue, 28 May 2013 06:20:09 -0000
Antwort löschen@ Pischti: hab keine Wurfgeschosse mehr übrig ;)
@ Joxcus: Jo, ich freu mich auch schon sehr auf das nächste Mal, egal was diese Morituri hier oben drüber sagen...
Jek-Hyde Thu, 30 May 2013 15:20:10 -0000
Antwort löschenHy, kobbi88, wenn du soeben deine Leibe für Musicals entdeckt hast, dann solltest du mal ein Stielauge auf Sweeney Todd werfen, der könnte dir gefallen ;-)
Und jetzt habe ich langsam Lust mir den so gelobten Film in näherer Zukunft anzusehen :3
Jek-Hyde Thu, 30 May 2013 15:30:32 -0000
Antwort löschenOh, ich sehe gerade, den hast du schon bewertet, was mache ich jetzt? Öh...öh...noch ne Todesart, damit wir bald alle durch haben:
Darwin Awards! das Finden ihr eine menge Todesarten!
kobbi88 Fri, 31 May 2013 00:05:28 -0000
Antwort löschenIch hab ja auch nicht erst bei diesem Film bemerkt, dass ich Musicals mag ;)
Jek-Hyde Fri, 31 May 2013 15:40:24 -0000
Antwort löschenRocky Horror Picture Show? Team Amerika? Ich hätte jetzt Lust mit einen spitzen Hut aufzusetzen, ungefähr so: <:D
kobbi88 Fri, 31 May 2013 16:12:01 -0000
Antwort löschenIch spreche von RICHTIGEN Musicals...
Jek-Hyde Sat, 01 Jun 2013 15:00:59 -0000
Antwort löschenRocky Horror Picture Show ist ein richtiges Musical...und was für eins!
Spitzer Hut! <:D
Was gibt es an Team Amerika auszusetzen?
kobbi88 Sat, 01 Jun 2013 15:39:35 -0000
Antwort löschenIch hab an "Team America" überhaupt nichts auszusetzen. Der Grund? Ich kenn das nicht.
"Rocky Horror Picture Show" ist kein richtiges Musical. Wie der Name schon sagt, ist es ein PICTURE, ein Film. Eine Verfilmung des Musicals "The Rocky Horror Show". Das Musical wollte ich mir sogar mal ansehen, bin dann aber irgendwie nicht dazu gekommen.
Ich hab aber Musicals gemeint und keine Musicalverfilmungen.
Achja, muss ich das mit dem spitzen Hut verstehen??
Jek-Hyde Sun, 02 Jun 2013 13:13:20 -0000
Antwort löschenNö...habe bloß zufällig mal, als ich irgendwann dass: >:D machen wollte; dass: <:D gemacht; und das fand ich dann lustig. Tihihi XD
kobbi88 Sun, 02 Jun 2013 13:17:02 -0000
Antwort löschen<:D
Jek-Hyde Mon, 03 Jun 2013 17:43:14 -0000
Antwort löschenJetzt können wir eine Party mit Partyhüten feiern <:D <:D <:D
Eponine07 Wed, 05 Jun 2013 13:58:22 -0000
Antwort löschenIch bin absolut deiner Meinung! Ich freue mich total, dass du die Rolle der Eponine und die Verkörperung von Samantha Barks anscheinend genauso grandios findest wie ich :D
kobbi88 Wed, 05 Jun 2013 14:01:44 -0000
Antwort löschenallerdings :)
Filmromantikerin Fri, 07 Jun 2013 16:47:54 -0000
Antwort löschenIch hatte sogar Gänsehaut bei deinem Kommentar! :)
Und ich stimme dir und Eponine07 zu, ich finde Samantha Barks einfach fantastisch und war irrsinnig enttäuscht, dass sie momentan nicht mehr zum aktuellen Cast des Londoner Musicals gehört!
kobbi88 Fri, 07 Jun 2013 17:15:56 -0000
Antwort löschenOh, vielen Dank, aber ich glaube, da ist einzig und allein der grandiose Film schuld :) Vielleicht startet Sam ja jetzt beim Film durch, wäre zumindest durchaus wünschenswert ;)
Filmromantikerin Fri, 07 Jun 2013 17:37:22 -0000
Antwort löschenSicher liegt es daran, dass ich von Film und Samantha gleichermaßen so überaus begeistert bin, doch nicht "einzig und allein" :) Es liegt auch an der Art und Weise, wie du deine Gefühle gegenüber den Film und die Geschichte selbst beschrieben hast. Der Formulierung "So kraftvoll, so motivierend, so aufwieglerisch." (Ich wäre am liebsten in die Leinwand gesprungen und hätte die rote Fahne auf der Barrikade geschwungen :D ) und u. a. dem ganzen letzten Absatz stimme ich dir nämlich vollkommen zu :)
Filmromantikerin Fri, 07 Jun 2013 17:38:14 -0000
Antwort löschenZu Samantha: Wenn sie dabei singt, wäre das wundervoll :) Und sonst schaue ich mir einfach ein anderes Musical mit ihr an ^^
kobbi88 Fri, 07 Jun 2013 19:04:10 -0000
Antwort löschenBin auf jeden Fall gespannt, wie es mit ihr weitergehen wird :)
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Ben Kenobi Sat, 08 Jun 2013 14:36:00 -0000
Antwort löschenDa muss ich dir ja jetzt doch mal ein wenig Schützenhilfe geben, sonst geht dir noch die Munition aus! ;) Ein umwerfend guter, mitreißender Film, der so fabelhaft besetzt und in Szene gesetzt ist, dass jede Sekunde zu einem emotionalen Erlebnis wird. Wenn ich ihn noch ein, zwei Mal sehe, könnte es auch noch was werden mit dem Herz (wobei ich da bekanntlich seeeehr sparsam bin)... Tolle Huldigung, btw!
kobbi88 Sat, 08 Jun 2013 22:12:40 -0000
Antwort löschenDanke Ben :) Die Munition geht mir aber nie aus. Da können alle Banausen hier noch so oft davon reden, dass sie den FIlm nicht mögen. Die haben alle keine Ahnung ;)
LadyDeWinter Thu, 23 May 2013 07:30:12 -0000
Kommentar löschenAls Musical- (und Hugh Jackman-)Fan musste ich mir diesen Film natürlich anschauen. Und was soll ich sagen, ich war begeistert :) Tolle Cast, tolle Kulissen, tolle Stimmen. Helena Bonham carter und Sacha Baron Cohen haben mich teilweise an ihre Performance in "Sweeney Todd" erinnert - ich fand sie damals schon beide klasse. Die Idee, die Darsteller live vor der Kamera singen zu lassen, fand ich absolut gelungen. Dadurch wurden die Gefühle - vor allem die Verzweiflung - noch besser transportiert. Nur die Snychronisation der wenigen gesprochen Sätze hätte man sich wirklich sparen können. Das war meiner Meinung nach eher störend.
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Personal_Jesus Sun, 19 May 2013 19:59:27 -0000
Kommentar löschenKlasse Besetzung, unglaubliche Singstimmen und richtige große Schauspielerleistungen an allen Fronten.
Jetzt fragt man sich, warum dann die 7,5?
Also ich liebe Musicals, aber das ging mir dann doch zu weit. Es wird kaum ein Satz gesprochen, da fängt das nächste Stück an. Klar, der Film basiert auf dem Musical, bei dem das auch sicher gut funktioniert hat, aber meiner Meinung nach, war der Film ein wenig überladen mit Gesang.
Auf Deutsch ist der Film eigentlich unschaubar.
Der ständige Wechsel der original Stimmen zu der Synchronisation und die Unmengen an Untertiteln sind ausgesprochen nervtötend.
Auf Englisch ist der Film wirklich empfehlenswert, aber nur für diejenigen, die der englischen Sprache auch wirklich mächtig sind, sonst hat das keinen Sinn...
Alles in allem wurde das Musical erstklassig umgesetzt nur eben nicht an die Kinoleinwand und dem dementsprechenden Publikum angepasst..
Schwer anzuschauen, aber dennoch gut
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WarrenAnname Fri, 17 May 2013 15:34:07 -0000
Kommentar löschenUnfassbar. Wem Crowes erbärmliches und überraschend feiges Genöle nicht binnen vierfünf Minuten den Hörnerv durchbrennen lässt, der kann den Film möglicherweise genießen, sollte freilich sein Erkennungsinstrumentarium für akustische Gemeinheiten dringend überprüfen. Hat sich diese kakophone Absonderlichkeit niemand angehört? Was ist bloß mit den Leuten los? Unfassbar.
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waschoi Mon, 10 Jun 2013 11:50:11 -0000
Antwort löschenich dachte schon, dass mit mir etwas nicht stimmt ... oder meine anlage defekt ist. aber schön, dass es noch jemanen gibt, den dieses gejammer genervt hat
DerBaertige Thu, 16 May 2013 20:42:31 -0000
Kommentar löschenVorab: Ich steh' absolut auf Musicals. Ob Wicked, Lion King oder Filme wie Sweeney Todd und Chicago, meine Begeisterung kennt da selten Grenzen. Nach längerem Zögern (warum eigentlich?) habe ich mir den Film angesehen und kann sagen: Les Misérables bildet keine Ausnahme. Und er bietet so viele Superlative, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Bei der wirklich exzellenten Darstellerriege? Was mir zuerst dazu einfällt: Russel Crowe kann singen! Und wie! Nicht nur, dass die Rolle des Javerts ihm wie auf den Leib geschneidert ist, er schafft es auch wirklich mit seiner Gesangs-Performance zu berühren und ist somit auch ohne das größte Stimmvolumen für so manches Highlight verantwortlich. Ebenfalls überrascht war ich von Anne Hathaway, die mit "I dreamed a dream" den sicherlich größten Gänsehautmoment bietet. Auch alle anderen Darsteller überzeugen auf ganzer Linie, ob nun Hugh Jackman oder Sacha Baron Cohen und Helena Bonham Carter, deren Talent für Musicals schon in Sweney Todd zu bewundern war. Auch nach Les Misérables würde ich übrigens nichts essen, was Bonham Carter mir vorsetzt. Amanda Seyfried und Eddie Redmayne fallen in ihrer Leistung gegenüber den anderen zwar etwas ab, gefallen aber dennoch. Ganz wichtig sind bei einem Musical natürlich tolle Songs - und es sind wirklich ausnahmslos alle gut. Oft sticht einer positiv heraus und einer ist die große Nervensäge, in Les Misérables befinden sich sämtliche Songs auf fast einem Niveau. Handlung und Ausstattung sind ebenfalls über jeden Zweifel erhaben - mal humorvoll, mal düster und spannend, werden die Schicksale der Protagonisten in pompösen und gleichzeitig authentischen Bildern gezeigt. Wer nichts mit Musicals anfangen kann, wird wohl auch diesen Film nicht mögen. Für mich jedoch ist er ein Meisterwerk.
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Meeko Thu, 02 May 2013 12:22:42 -0000
Kommentar löschenSie haben es schwer, die Musicalverfilmungen. Ein Genre, das ohnehin gerne mal schief angeschaut wird, dazu wurden Werke auf den Markt geworfen, die gerne mal abgrundtief kitschig sind oder arg langatmig, nicht nur im Gesang, sondern auch in der Handlung. Und dann kommt da "Les Misérables" um die Ecke.
Eine Geschichte, die so viel Handlung hat, dass man kaum noch mitkommt, eine Geschichte, die so viel Charaktere hat, dass man jedem von ihnen einen eigenen Film weben könnte - und eine Geschichte, die einfach in herliche Musik eingehüllt ist.
Tom Hoopers "Les Misérables" sticht aber hinaus, aus dem undurchdringlichen Wust an Musicalverfilmungen, so unterschiedlich die auch alle sein mögen. Diese Versionen packt einen aufgrund des Live-Gesangs einfach deutlich mehr, als es mit Playbacks möglich ist. Das wäre allein schon für die vertonten Gespräche, die ich im übrigen wunderbar finde, unnötig gewesen. Nichts glatt-gebügelt, jede Emotion der Schauspieler ist in der Musik zu hören, das is innovativ (Warum eigentlich?) das ist genial.
Wenn Anne Hathaway als Fantine zerbricht, wenn Hugh Jackmann als Valjean in sich seinen größten Feind hat, wenn Russell Crowe seine Vergangenheit bekämpft und wenn Samantha Barks (eine wunderbare Entdeckung) leidet. Das alles in einer Epoche, die von Aufbruch geprägt ist, von Lebenswillen und Kampfgeist. Es kommt dabei nicht darauf an, dass sie alle wie Engel singen können, darum geht es nicht. Russell Crowe macht aus "Stars" einfach eine unvergleichbare Version, eben weil er sie nicht auf großer Bühne singen und bis in die letzten Reihen transporieren kann. Die Fragilität im Gesang, aus der Emotion heraus, ist es, was ein Filmmusical ausmacht. Das hat Tom Hooper grandios umgesetzt. Die Besetzung ist einmalig, Kostüm, Maske und Ausstattung machen einen tollen Job. Nicht zuletzt ist das Stück auch immer wieder ein Stück Gesellschaftskritik. Hört ihr die Leute singen?
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AddictedToIan Thu, 02 May 2013 13:22:31 -0000
Antwort löschenlivegesang?! woah, interesse geweckt!
dilan.or.5 Fri, 03 May 2013 20:47:51 -0000
Antwort löschensehr schöner Kommentar :)
Ich finde auch, dass sich Les Miserables deutlich abhebt, von den sonst eher mässigen Musicalfilmen.
Gaylord Longdic Wed, 01 May 2013 19:01:54 -0000
Kommentar löschenGroßartiges musical Spektakel! Ein solches Mammutprojekt erscheint gewagt, verfehlt aber seine Wirkung nicht im geringstens. Die jeweils gewünschten Emotionen werden von den Darstellern großartig gesanglich und schauspielerisch transportiert und es gibt keinen nennenswerten Aussetzer/Fehlbesetzungen.
Rein optisch fand ich Mister Jackman zu Beginn des Films unschlagbar und auch von der Inszenierung her wird man vom ersten Song an an die hand genommen, und durchs komplette Stück geführt.
Größte positive Überraschung für mich persönlich war Russel Crowe, der eine erstaunlich solide Stimme hat und seine Rolle super verkörpert hat.
Alles in allem ein MUSS für alle Musical Fans und Freunde pompöser Inszenierungen.
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Benji127 Sun, 28 Apr 2013 21:26:16 -0000
Kommentar löschenIch war bislang auch noch nicht der große Musical Fan, was aber eher an mangelndem Kontakt zu diesem Genre liegt, als an Aversionen^^
Les Misérables fand ich den Hammer, die Kulissen (egal was echt und was animiert war) sind detailverliebt und stimmungsvoll, schauspielerische Leistung durchweg über durchschnitt.
Im Gegensatz zur anscheinend vorherschenden Meinung hier, fand ich die Szenen mit Crow um einiges besser als die Heularie von Hathaway. Nicht das die schlecht gewesen wäre, nur fand ichs dann doch etwas dick aufgetragen.
Das da mit den Untertiteln irgendwas nicht passt is mir auch aufgefallen, daher werde ich mir den Streifen bei Zeiten nochmal im original angucken.
mfg benji
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Brissenden Wed, 24 Apr 2013 20:01:43 -0000
Kommentar löschenWow, Anne Hathaway, großartig, unglaublich, ich meine.... einfach wow. Selten solch eine überzeugende Leistung gesehen. Hab sie bisher total unterschätzt. Was spielt die auch immer so in komischen Girlie-Filmen wie Plötzlich Prinzessin oder der Teufel trägt Prada mit? Sie kann besseres, verdient besseres. Werde von nun an ein Auge auf sie haben :) Schade nur dass sie nur im ersten Drittel eine Rolle hatte... Aber den Oscar und den Golden Globe als beste Nebendarstellerin hat sie völlig zu recht bekommen.
Ansonsten ist der Film sehenswert, wobei ich leider nur die erste Hälfte perfekt fand. Die zweite Hälfte dann nicht mehr ganz so. Mag vielleicht an der Überlänge gelegen haben, oder vielleicht auch daran, dass alles wieder einmal in eine Liebesgeschichte hineindriftet und die "Revolution" bzw. der Aufstand und die Idee des Films/Musicals irgendwie untergehen... Jedenfalls werde ich mir den Roman bald mal zu Gemüte führen.
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LowRidah Wed, 24 Apr 2013 19:29:30 -0000
Kommentar löschenEinfach nur "Misérable".
Mehr rumgeheule als sonst irgendwas in dem Film, bis auf Sascha Baron Cohan und den kleinen Jungen, sowie die Stimme vom Javert.
Absolut nicht lohnenswert der Streifen, vllt. etwas für Musical-Liebhaber die schwer von Begriff sind, denn so ziemlich jedes Gefühl und jede Action muss ein paar Minuten besungen und wiederholt werden.
Etwas positives konnte ich dem trotzdem noch abgewinnen: die deutsche Syncro, die fast nicht vorhanden war. Schöner wäre sie komplett weg zu lassen, die paar Minuten im Film dann noch zu übersetzen war unnötig.
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fuerchtegott Wed, 24 Apr 2013 19:31:23 -0000
Antwort löschenSchöner scharfzüngiger Kommi!
JulBlack Mon, 22 Apr 2013 16:19:43 -0000
Kommentar löschenJa, der Untertitel... deshalb hab ich den kompletten Film nach 20 Minuten von Deutsch auf Englisch umgeschaltet. Und ich muss sagen: ich denke auf Englisch flashed er einen doch nochmal ein kleines bisschen mehr da nichts gekünstelt wird und sehr "pur" zu hören ist. Gut anderer Aspekt ist allerdings man sollte schon eine kleinerer, solide Englischbasis beherrschen aber das ist nicht allzuschwer da man doch den Sinn und den Zusammenhang sehr schnell erkennen- und verstehen lernt.
Von mir gabs btw. auch 10/10 und nach 3 Gläsern Whisky (da war der Fehler *räusper*) war ich am Ende doch schon ein wenig näher am Wasser gebaut.
Ich denke wirklich das es ein Film ist, den man sich auchmal gern mit der Freundin anschauen kann wobei das Rotz und Wasser geheule einem mal nicht unverständlich rüberkommt!
Zum gesanglichen - ich verstehe auch nicht was alle an Mr. Crowe aus zusetzten haben, für mich hat er - wie eigentlich alle - seine Rolle gespielt. Ob gut oder schlecht, ich empfand die gesanglichen Leistungen einfach passend. Rau, schief, tief, hoch - es hat dem Film für mich einfach seine Musicalnote gegeben und mich sehr sehr schnell gefesselt.
Und ich höre normalerweise Heavy Metal und Rock ;)
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Chaosmacherin Sat, 20 Apr 2013 21:44:58 -0000
Kommentar löschenIch bin ein großer Musicalfan und ich denke, dass muss man auch sein um Les Misérables mögen zu können. Mir hat die Verfilmung des Musicals außerordentlich gut gefallen, denn ich mag es emotional. Bei der Übertragung der diesjährigen Oskar-Verleihung sagt mein Freund zu mir, dass ein kleiner teil von ihm sich wünsche, dass ich diesen Film niemals sehen werde, denn er wusste ich würde so schnell nicht aufhören die Musik zum Film zu hören und vor allem mitzusingen. Und er sollte recht behalten…
Im Gegensatz zu vielen andern fand ich die Leistung aller Beteiligten beeindruckend. Auch die von Russle Crow! Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum so viele finden, er sei ein schlechter Sänger. Ich fand den guten – obwohl ich eigentlich kein Fan seiner Filme bin – sehr überzeugend und sogar ein bisschen besser als Hugh Jackman. Aber das ist dann wohl Geschmackssache.
Besonderst angetan haben es mir allerdings Anne Hathaway als Fantine und der kleine Daniel Huttlestone als Gavroche. Auch wenn Hathaways Rolle doch relativ klein ist, hat Sie ihren Oscar als beste Nebendarstellerin wirklich verdient. Helena Bonham Carter und Sacha Baron Cohen machen sich als Comic Relief ganz hervorragend und sorgen für den einen oder andern Lacher. Eddie Redmayne, den ich in Black Death hassen lernte, empfand ich in Les Misérables als technisch besten Sänger und damit machte er einiges wieder gut.
Kulisse und Maske sind unglaublich Detailverliebt und lassen das ganze nicht nur Akustisch sondern auch optisch zu einem Fest werden. Die knapp 160 Minuten vergingen wie im Flug und sobald die DVD erschienen ist, landet dieser Film in meinem Regal. Man merkt es vielleicht, ich bin begeistert!
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Mr. Pink Sun, 21 Apr 2013 08:13:04 -0000
Antwort löschenIch weiß auch nicht, was alle an Crowe zu meckern haben. Ich fand ihn hier auch richtig gut. Aber Wolverine war dann doch noch besser. ;)
Tom S. Jaeger Sat, 20 Apr 2013 02:50:06 -0000
Kommentar löschenAlso ich habs ja ansich garnicht mit Musicals... aber das hat mich echt begeistert. Grade der Fakt das da auch Leute gesungen ahben die nicht wirklich singen können. Obwohl ich weiß garnich was ihr habt - mich aht der trällernde crowe doch ziemlich vom Hocker gehaun!
Aber die große stärke diees Film liegt in den Massenszenen wo richtig zt. Epische Athmo aufkommt. Es sollte viel mehr in Filmen gesungen werden - ne ersnthaft. "Red and Black" ist ja wohl mal einfach nur der hammer. Und dann natürlich die einzelszenen. Seyfried hat mich stimmlich sehr stark beeindruckt und ich hätte gerne mehr von ihr gehört. Die Besetzung ist ganz vortrefflich gelungen. Jackmann ist der einzige den ich für austauschbar halte. Aber das Cox mäßige Jackmann bashing spare ich mir zumindest an dieser stelle mal^^
Cohen ist ein absolutes highlight. Auch wenn man sich streiten kann ob der zt. übertriebene Slapstick passend ist.
Die Ausstattung bzw. die Kulissen und Kostüme sind klasse. Manchmal etwas zu sehr CGI aber trotzdem sehr überzeugend.
Ich geb dem hier ne Lieblingsfilm wertung aus dem Grund weil ich jetzt schon weiß das ich die Scheibe gerne ma wieder einlege nur um einige der Lieder nochmal zu hören.
Und hey... ich höre sonst Punk und Hip Hop ^^
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Tom S. Jaeger Sat, 20 Apr 2013 02:52:45 -0000
Antwort löschenAchja die Story... da war ja was^^ Story von Hugo is klassiker und ich finde sie ganz Ok. Kein echter reißer und weder besonders sozial kritisch noch sonderlich tief was die Akteure anbelangt. Aber das ist hier nicht sooo entscheident für die Wertung.
Was mich allerdings hart genervt hat sind die beschißenen deutschen utnertitel. ich meine warum macht man überhaupt utnertitel wenn die nichtmal ansatzweise das wiedergeben was gesungen wird - ich hab sie schnell ausgemacht weil doch recht flott klar wurde das die untertitel scheinbar zu einem adneren film gehören - soweit reicht mein english dann doch - verarschen kann ich mich alleine xD
Daymare Tue, 09 Apr 2013 22:44:01 -0000
Kommentar löschenIch bin wahrlich kein Fan von Musicals, besonders nicht wenn sie deutliche Längen haben, aber ich kann genauso wenig leugnen, dass ich mehr als einmal eine echte Gänsehaut hatte! Und das schrullige Gauner-Paar, großartig gespielt von Helena Bonham Carter & Sacha Baron Cohen, muss man einfach mögen!
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_Martin_ Sun, 07 Apr 2013 08:42:27 -0000
Kommentar löschenEin paar Gnadenpunkte für Ausstattung und Kulisse, ansonsten ist der Film ganz furchtbar, was besonders am mangelhaften Gesangstalent des einen oder anderen Darstellers liegen mag (besonders Russell Crowe: schrecklich!!). Einzig Bonham-Carter und Cohen konnten gesanglich wirklich überzeugen. Unsinnigerweise wurde sogar die 10 gesprochenen Sätze synchronisiert. Prädikat: Besonders nervig.
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Evolver Sat, 06 Apr 2013 21:34:55 -0000
Kommentar löschenIch muss zugeben das ich im vorfeld nicht die leiseste Ahnung hatte worauf ich mich mit Les Miserabels einlasse denn die einzigen Musikals die ich schon einmal in einem Theater gesehen habe sind Tanz der Vampire und Wicked.
Les Miserabels ist wie der Film auch sehr gut darstellt eine ganz andere Liga.
Die Besetzung ist erstklassig und man wird von der ersten bis zur letzten minute mitgerissen.
Das einzige was mir im Kinosaal Tierisch auf die Nerven gegangen ist waren die untertitel aber das kann ich dem film selbt ja nicht vorwerfen.
Auf jedenfall dürfte Les Miserabels einer, wenn nicht sogar der Beste Film 2013 werden. Ihn zu übertreffen dürfte schwer werden wenn ich auch große Hoffnungen in JJ Abrams neuen Star Trek setze.
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