Der Rosarote Panther kehrt zurück

The Return of the Pink Panther (1975), GB
Laufzeit 113 Minuten, FSK 12, Kriminalfilm, Kinostart 26.09.1975

6.2 Kritiker
10 Bewertungen
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6.4 Community
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7 Kommentare
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von Blake Edwards, mit Peter Sellers und Christopher Plummer

Der “Rosarote Panther”, der größte Diamant der Welt, wurde aus einem Museum gestohlen. Inspektor Clouseau wird auf den Fall angesetzt, und der hat auch gleich einen Verdächtigen im Auge: Sir Charles Litton, das “Phantom”. Diesmal hat der allerdings mit der Sache wirklich nichts zu tun, und um seinen Ruf zu retten, macht er sich selbst auf die Jagd nach dem Dieb.

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Kommentare (7) — Film: Der Rosarote Panther kehrt zurück

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Joe Gillis

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Bewertung5.5Geht so

»To Catch a Thief« revisited: Wieder einmal wird der hochkarätige ›Pink Panther‹ entwendet; wieder einmal nimmt Inspektor Clouseau (ein Meister der grotesken Maske: Peter Sellers) die kriminalistische Fährte des ›Phantoms‹ auf, die (behäbig) durch den Mittleren Osten, an die Côte d’Azur, in die Schweizer Alpen mäandert; wieder einmal in Verdacht gerät Sir Charles Lytton (leider nicht von Grandseigneur David Niven sondern von Ersatz-Beau Christopher Plummer gespielt), der diese Unterstellung aus der Welt zu schaffen gedenkt, indem er den wahren Täter faßt; wieder einmal gehen zahllose Inneneinrichtungen zu Bruch, fliegen Fetzen, reißen Nerven. Zunehmend wichtiger als die (umständlich verdoppelte) Ermittlung wird jedoch das Geschehen auf dem Nebenkriegsschauplatz, wo Clouseaus haßerfüllt-mörderischer Vorgesetzter Dreyfus (mit irrem Lidflattern: Herbert Lom) seinem kreativ-destruktiven Untergebenen (erfolglos) nach dem Leben trachtet … Solange Blake Edwards sich auf die anarchische Präzision seines Hauptdarstellers verläßt, funktioniert »The Return of the Pink Panther« vorhersehbar gut, in den (zu breiten) erzählerischen Zwischenräumen indes herrschen komödiantischer Leerlauf und (gehobener) formaler Durchschnitt. PS: »Compared to Clouseau, Attila the Hun was a Red Cross volunteer!«

http://kinotagebuch.blogspot.com/

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hoffman587

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Danke für die kurze Übersicht. :)
Den 1. mag ich an sich auch, mit Teil 2. wusste bei auch zu gefallen. So weit stimmts also. Nr. 4 find ich unheimlich nervtötend und bei Nr. 5 hab vorzeitig umgeschaltet, auch da eher zur Einweisung geeignet als zum Lachen, auch wenn das schon sehr hart meinerseits ist. Und die anderen habe ich bisher vollständig außer Acht gelassen, wird sich wahrscheinlich auch nicht ändern.


Schlegel

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Nr. 7, also den Post-Clouseau, hab ich ganz gerne gesehen. Durchschnitt, aber lange nicht so schlimm, wie alle sagen. Mein Fall ist die Reihe aber auch nicht.


RoosterCogburn

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zum dritten Mal mimt Peter Sellers auf seine eigenwillige Art den trotteligen Inspektor Clouseau. Ab diesem Film der Reihe wird der von Peter Sellers im englischen Original benutzte französische Akzent immer kurioser. Er ist teilweise so schlecht zu verstehen, das man nur darüber lachen kann. Die abstrusen "Trainingseinheiten“ mit Hausdiener Kato nehmen absurde Formen an. Das "Phantom" Sir Charles Litton wird hier nicht von David Niven dargestellt, sondern von Christopher Plummer. Allerdings erscheint im Intro wieder der beliebte rosarote Panther zur eingängigen Musik von Henri Mancini. "The Return of the Pink Panther" ist nicht so originell wie die ersten beiden der Reihe oder so gagreich. Aber er ist komisch und Peter Sellers begeistert. Deshalb gehört er eindeutig zu den besseren Filmen der Reihe. Schräg, witzig, absurd, grotesk und einfach lustig.

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Hendrik

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"That is impossible. How can a blind man be a lookout?" - "How can an idiot be a police officer?"

Wie schon im ersten Teil geht es um den Diebstahl des berühmtesten fiktiven Diamanten der Welt, hat aber sonst wenig mit diesem gemein. Inspektor Clouseau ist hier natürlich die eindeutige Hauptfigur und bestreitet mit seinen Ermittlungen, bei denen er eine Schneise der Verwüstung durch mehrere Länder zieht, eindeutig die Haupthandlung. Dann gibt es noch die Nebenhandlung um Chief Inspector Dreyfus, der sich immer stärker in seinen Clouseau-Wahn hineinsteigert. Das hat man so ähnlich zwar schon zehn Jahre zuvor in "A Shot in the Dark" gesehen, tut dem Spaß allerdings keinen Abbruch - da es hier ausführlicher geschildert und mit neuen Ideen versehen wird, ist es mindestens genauso lustig wie im Vorgänger. In der zweiten Nebenhandlung sucht der zu Unrecht verdächtigte Charles Litton ebenfalls nach dem echten Dieb - zur Abwechslung liegt hier der Fokus etwas mehr auf Spannung als auf Humor, ein geschickter Schachzug der Macher, da man so dem Zuschauer Lachpausen zugesteht ohne Längen aufkommen zu lassen. Christopher Plummer hat mir in dieser Rolle ehrlich gesagt sogar besser gefallen als David Niven, wahrscheinlich weil sein Phantom mehr ein Mann der Tat ist.

Als Zuckerguss gibt es noch ein paar Gags, die für mich deswegen so gut funktioniert haben, weil sie so dämlich waren dass ich sie nicht habe kommen sehen - der Taxifahrer in Gstaad zum Beispiel, herrlich! Von den Nebendarstellern will ich noch kurz Burt Kwouk als Clouseaus leidensfähigen Diener Cato erwähnen, einfach weil es sonst kaum jemand macht, und Catherine Schell, die hier deswegen mehrmals so auffallend natürlich lacht, weil sie in diesen Momenten nicht schauspielert.

Um jetzt aber zum Schluss zu kommen: Ganz knapp hinter seinem überdrehten Nachfolger ist "The Return of the Pink Panther" für mich unbestritten der zweitbeste Film der Reihe.

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Filmkenner77

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Bewertung7.0Sehenswert

Sellers trägt den Film. Er spielt nicht Clouseau, er ist förmlich Clouseau.

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MoviePunk

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Gelungene Fortsetzung zu "Ein Schuss im Dunkeln" der zwar die Qualität seines Vorgängers knapp verpasst aber trotzdem sehr viele Lacher bietet. Hinter dem Vorgänger mit Abstand der Beste Teil der Reihe. Sehr gelungene Komödie.

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doctorgonzo

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Bewertung7.5Sehenswert

Sellers macht nahezu immer Spaß, nachvollziehbar, dass viele Szenen dutzendfach gedreht werden mussten, weil er in Lachkrämpfen ausbrach.

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dAShEIKO

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Bewertung5.5Geht so

Sellers - Clouseau - Edwards...was soll man da noch sagen

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