Die Duellisten
The Duellists (1977), GB/US Laufzeit 101 Minuten, FSK 12, Historienfilm, Drama, Actionfilm, Kinostart 19.05.1978
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von Ridley Scott, mit Keith Carradine und Harvey Keitel
Die Geschichte einer Männerfeindschaft zur Zeit der Napoleonischen Kriege: Aus eher nichtigen Gründen werden die beiden Husarenoffiziere d’Hubert und Feraud zu erbitterten Gegnern. Immer wieder kreuzen sich ihre Wege – und jedesmal kommt es dabei zum Duell auf Leben und Tod.
Cast & Crew
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Ridley Scott
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Keith Carradine
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) D'Hubert
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Harvey Keitel
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Albert Finney
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Edward Fox
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Cristina Raines
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John McEnery
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Chevalier
Regie
Schauspieler
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Robert Stephens
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) General Treillard
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Tom Conti
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Jacquin
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Diana Quick
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Liz Smith
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Woman reading tarot cards
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Maurice Colbourne
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Gay Hamilton
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Meg Wynn Owen
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Jenny Runacre
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Madame de Lionne
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Arthur Dignam
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mann mit Augenklappe
-
Pete Postlethwaite
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Stacy Keach
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Erzähler
-
Gerald Vaughan-Hughes
- Genre
- Kriegsfilm, Drama, Actionfilm
Drehbuch
Filmdetails Die Duellisten
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Kommentare (5) — Film: Die Duellisten
Kommentar schreibenBlueSquirrel 2011/05/14 15:47:11
Kommentar löschenRidley Scotts Talent für Farben, Maske und Kamera, damals noch befreit von seinem ärgerlichen Hang zum Kitsch- und oberflächlichen Historienfilm, ist eine erfreuliche Angelegenheit. Zwischen nebligen Naturschauplätzen, gottverlassenen Kriegsgebieten und vielen kleinen Ausschnitten von Städten unter der Herrschaft des französischen Kaiserreichs, erschließt sich einem eine interessante Geschichte über eine scheinbar absurde Fehde militärischer Natur. Wie Bradbury sagte: "Ein Gemälde von einem Film". Scott du Arsch!
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Kubrick_obscura 2011/01/09 14:46:44
Kommentar löschenWas sind eigentlich die Vorbilder von Ridley Scott? Selbst jemand der schon Vorbild für zig andere Regisseure ist, muss sich sein Handwerk bei anderen abgeguckt haben. An "Alien" sehen wir Scotts große Vorliebe für "2001" und Stanley Kubrick, doch das war schließlich sein 2. Film und die Referenz lässt sich auch mehr durch das Genre erklären.
Nein, der beste Gradmesser für die Vorbilder eines Regisseurs ist sein Debüt-Film. Hier steckt der Filmemacher meistens alles rein, was ihm lieb und teuer ist. Sieht man Chris Nolans "Following", dann sieht man viel Hitchcock und Godard. Sieht man Tykwers "Die tödliche Maria", dann sieht man Murnau und Cronenberg. Erst im späteren Werksverlauf fügen die Filmemacher ihren Filmen immer mehr eigene Handschrift hinzu, manche früher, manche später, manche leider garnicht.
Ridley Scott gehört definitv nicht dazu, sein visueller Stil ist Handschrift und Marke geworden. Obwohl er aus der Werbung kam, haben seine überästhetisierten Bilder wenig mit Werbung zu tun. Sie sehen wunderschön und poetisch aus, aber sie sehen selten nach Hochglanz aus, jedenfalls in Scotts Anfangstagen. Andere spätere Filme, z.B. "Matchstick Men" arbeiten dann schon mit einer Art Werbeästhetik. Dieses feine Gespür für Kadragen, Licht, Schatten und Farben kann man natürlich nicht einfach so erlernen. Talent gehört immer dazu, aber auch die richtigen Vorlagen sind wichtig.
In Scotts Debütfilm sieht man weder Hitchcock, noch Godard. "The Duellists" steht ganz im Zeichen eines anderen großen britischen Filmemachers, bei dem sich Scott wie kein zweiter bediente, Nicolas Roeg.
Als "The Duellists" 1977 ins Kino kam, hatte Roeg seine ganz großen Filme schon hinter sich gebracht. "Performance", "Walkabout", "Don`t Look Now", "The Man who fell to earth", 4 absolute Meisterwerke von unendlicher Kinomagie und Schönheit. In "The Duellists" versucht Scott daran anzuschließen, was ihm nur bedingt gelingt. Der Einsatz des Zooms, die Handkamerasequenzen, die möglichst natürliche Lichtführung, die Arbeit mit sichtbaren Lichtquellen, die gedeckte Farbpalette und natürlich die zeitlich ungebundene, teilweise äußerst rasante Montage, all diese Roeg-Charakteristika nutzt Scott auch in seinem Erstlingsfilm, teilweise bis zur Mimikry, manchmal aber auch gelingt ihm der persönliche Touch. Was Scott und Roeg beide gleichfalls auszeichnen ist Atmosphäre, also die Kunst künslich zu sein ohne künstlich zu wirken. So wie man sich in Venedigs Labyrinth in Roegs "Don't Look Now" verlierte, so wird man in die napoleonische Zeit von Scott "The Duellists" hineingezogen. Atmosphäre kann man nicht aus dem Stehgreif erzeugen. Es ist das perfekte Zusammenspiel von Kamera, Licht, Kostümen, Schauspielern, Set-Design, Requisiten und Schnitt. Das Drehbuch hat meiner Meinung nach eher selten etwas damit zu tun, es kann sogar viel Atmossphäre zerstören. Scotts Film basiert auf einer Geschichte von Joseph Conrad, genannt "The Duel", eine Geschichte mit scheinbar vielen Zeitsprüngen. Vom Aufstieg bis zum Fall Napoleons treffen die beiden Duellanten (richtiges Wort!) immer wieder aufeinander. Dieser Verlauf diktiert auch die Struktur des Films. Mir gefiel diese Art der Erzählung nicht. Anscheinend war sie zu literarisch, keine Ahnung, aber der Atmosphäre hat es eindeutig nicht geholfen. Dennoch gibt einige äußerst herausragende Sequenzen, allein die letzten beide Duelle sind Zeugnisse von Scotts ganzer Kraft.
Es ist natürlich eine Geschichte über Vernunft und Unvernunft, ein Duell der beiden, ausgetragen durch zwei gegensätzliche Charaktere. Keith Carradine spielt den opportunistischen, rationalen und wohlerzogenen Frauenhelden, während Harvey Keitel, den irrationalen, gewalttätigen und leidenschaftlichen Heißsporn spielt. Letztendlich interessiert sich der Film mehr für Carradines Figur, doch wäre eine gleichgestellte Betrachtung nicht angemessener gewesen? So verkommt Keitels Figur oftmals zum bloßen Villian, den man nach einiger Zeit ebenso lästig findet wie der Held. Nur im letzten Moment, wahrscheinlich beabsichtigt, lässt uns der Film einmal ganz allein mit Keitel. Der Film endet mit einem Caspar-David-Friedrichschem Plagiat, genauso schön wie schauderhaft, ein Moment der Zwielichts, in der Keitel sich umbringen kann oder nicht, erfüllt durch Sinnverlust. Bereits zuvor heißt es schon, er habe diese leeren Augen. Die Nahaufnahme zum Schluss bestätigt das.
"The Duellists" ist ein kraftvoller Debütfilm, mit einem Reichtum an Referenzen, von Roeg bis "Barry Lyndon", und zwei starken Hauptdarstellern, der trotz einiger Drehbuchschwächen keinen Zweifel an den kommenen Großtaten Ridley Scotts aufkommen lässt.
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maslobojew 2010/07/09 23:05:25
Kommentar löschenDas war der erwartet bemerkenswerte Debütstreifen von Ridley Scott.
Ziemlich straight, dabei ohne überbordenen Pathos inszeniert. Aber natürlich mit zwei charismatischen, gegensätzlichen Figuren, die das Geschehen bis zum Schluss tragen. Hab selten so intensive Mann-gegen-Mann-Szenen gesehen wir hier.
Der Film kann auf seine Art ohne Probleme mit den Großtaten, die Scott danach vollbracht hat mithalten.
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Bradbury 2009/10/26 22:34:42
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Chris12zero 2009/09/30 01:10:23
Kommentar löschen"Die Duellisten" ist ein großartiges Historiendrama mit dem Ridley Scott (Gladiator) sein Regiedebüt gab !!
Harvey Keitel und Keith Carradine spielen ihre Rollen brillant !! Absolut sehenswert !!
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