Die Jury
A Time to Kill (1996), US Laufzeit 149 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Kinostart 07.11.1996
25 Bewertungen
Skala 0 bis 10
3671 Bewertungen
46 Kommentare
Keine ?
von Joel Schumacher, mit Matthew McConaughey und Sandra Bullock
Nach “Die Firma”, “Die Akte” und “Der Klient” ist “Die Jury” die vierte Verfilmung eines Romanes von John Grisham. Der Bestsellerautor bestand bei diesem Film auf der Verpflichtung von Joel Schumacher, der auch schon bei “Der Klient” Regie führte. Auch bei der Besetzung der Rollen hatte Grisham ein Wörtchen mitzureden, und so liest sich die Besetzung fast wie das “Who Is Who” Hollywoods: In den Hauptrollen spielen Sandra Bullock, Samuel L. Jackson und Kevin Spacey.
Cast & Crew
-
Joel Schumacher
-
Matthew McConaughey
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jake Tyler Brigance
-
Sandra Bullock
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ellen Roark
-
Samuel L. Jackson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Carl Lee Hailey
-
Kevin Spacey
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Rufus Buckley
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Oliver Platt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Harry Rex Vonner
-
Charles S. Dutton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sheriff Walls
Regie
Schauspieler
-
Brenda Fricker
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ethel Twitty
-
Donald Sutherland
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lucien Wilbanks
-
Kiefer Sutherland
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Freddie Lee Cobb
-
Patrick McGoohan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Richter Omar Noose
-
Kurtwood Smith
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Stump Sisson
-
Ashley Judd
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Carla Brigance
-
Tonea Stewart
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gwen Hailey
-
Rae'ven Larrymore Kelly
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tonya Hailey
-
Chris Cooper
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Deputy Dwayne Powell Looney
-
Doug Hutchison
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) James Louis Willard
-
John Diehl
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tim Nunley
-
Beth Grant
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Cora Mae Cobb
-
Octavia Spencer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Roarks Schwester
-
Akiva Goldsman
- Genre
- Thriller, Gerichtsdrama
- Zeit
- 1990er Jahre
- Ort
- Clanton
- Handlung
- Afroamerikaner, Alkoholismus, Amputation, Anklage, Assistent, Bestattung, Beweis, Bombe, Bombendrohung, Brennendes Haus, Ehefrau-Ehemann-Beziehung, Ehestreit, Freispruch, Gericht, Gerichtssaal, Gerichtsurteil, Gerichtsverhandlung, Geschworene, Geständnis, Gewehr, Hilfssheriff, Jura, Jurist, Jury, Ku-Klux-Klan, Misshandlung, Molotowcocktail, Mordanklage, Psychiatrie, Rassengesetze, Rassenkonflikt, Rassenpolitik, Rassismus, Rassist, Rechtsanwalt, Richter, Sheriff, Staatsanwalt, Strafverteidiger, Sturmgewehr, Vergebung, Vergewaltigung, Verhandlung, Versuchter Mord, Verteidigung, White Trash, Zeuge
- Stimmung
- Berührend, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Die Jury
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Kritiken (1) — Film: Die Jury
Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Kevin Spacey und Donald Shuterland sind alte Hasen im Geschäft, die wissen, was das Publikum von ihnen verlangt. Sie versuchen den Film zu retten, was ihnen leider auch nicht gelingt. [...]
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (45) — Film: Die Jury
Kommentar schreibenOliver0403 2012/02/01 07:37:49
Kommentar löschenEs sind nur noch wenige Minuten bis zum Abspann. Jack Brigance hat soeben seine ergreifende Rede beendet. Knisternde Spannung herrscht vor dem Gerichtsgebäude. Die Nerven sind bis zum Zerreissen gespannt. Dann geht die Tür auf und ein kleines schwarzes Mädchen tritt mit einem Lächeln und den Worten "Unschuldig. Er ist unschuldig!" aus dem Gebäude. In diesem Moment hatten meine Tränendrüsen einiges zu tun. Das zweite Mal kamen mir dann noch beim Abspann die Tränen. Dieser Film ist einfach so herzergreifend, mitfühlend, einprägsam, spannend, authentisch und auch menschlich inszeniert, dass bei mir sämtliche Emotionen hervorkamen. Natürlich stellt sich die Frage, ob Selbstjustiz so einfach geduldet werden kann. Aber ich denke, dass jeder normale, treusorgende und liebevolle Familienvater die Reaktion bzw Handlung von Carl Lee Hayley; ausgezeichnet gespielt von einem meiner Lieblingsschauspieler Samuel Leroy Jackson; voll und ganz nachvollziehen kann. Die Gefahr, dass die Vergewaltiger seiner unschuldigen und hilflosen Tochter einfach so ohne Strafe davonkommen könnten, sind zuviel für Ihn und er nimmt das Gesetz in die eigene Hand. Ich kann diese Handlung vollständig nachvollziehen.
Ein grossartiger Film mit einer Topbesetzung und wunderschönem Ende.
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BlueSquirrel 2011/10/15 04:12:22
Kommentar löschen*Eichhorniges Grisham-Projekt eingestellt!* Die Filme sind zwar nicht wirklich schlecht, aber bewegen sich in einer grauen, emotionsarmen Zwischenwelt, die irgendwie so staubtrocken, lebensmüde und pseudo-fachorientiert ist, dass es einen anpupt. Dann doch lieber Michael Crichton; die Leute die seinen Ramsch für Voll nehmen, sind wenigstens wirklich total meschugge und das Feld der Expertise ist attraktiver fürs Kino. Das gilt auch für Tom Clancy. THE RAINMAKER bleibt ganz anschaulich.
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Marcus WeePunkt 2011/07/24 03:33:53
Kommentar löschenSehr guter Film mit guter Schauspielern und einem auch sehr gutem Regeisseur und einer noch besseren Story, man hätte vielleicht ein paar sachen besser machen können aber ich fand den Film dennoch sehr gut
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La Bardot 2011/07/22 15:20:48
Kommentar löschenDa dies letztlich ein Film ist, versuche ich hier überhaupt nicht erst von der Moral und Nicht-Moral eines Todesurteils infolge einer Selbstjustiz zu philosophieren. Ein absolut eindrücklicher Film, der die damalige (und natürlich auch noch heutige) Kluft zwischen der weißen und schwarzen Rasse in einem realistischen, harten Licht zeigt. Das Ende ist natürlich absolut rührselig und ergreifend, etwas, das der Film eventuell nicht gebraucht hätte, da es zu sehr nach Hollywood stinkt, aber ihn ohne Frage zu einem äußerst sehenswerten Ereignis macht.
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sssmaggotsss 2011/06/26 10:59:06
Kommentar löschen"Die Jury" oder im Originaltitel "A Time to Kill" ist eine Adaption von John Grishams gleichnamigen Buch. Dieses Drama thematisiert auf eindrucksvoller Weise Selbstjustiz, ungerechte Gerichtsbarkeit und vor allem immer noch vorhandene Rassentrennung in den Köpfen der Menschen. Auch wenn der Film selbst in manchen Passagen ein wenig gezogen bzw. holprig wirkt so erhält er allein aufgrund des Schlussplädoyers des Verteidigers Jake Tyler Brigance mindestens einen halben Sympathiepunkt in der Bewertung obenauf für eine wunderbare Umsetzung des Drehbuches. Selbst wenn man nicht "nah am Wasser gebaut" ist, rührt diese Szene zu Tränen und gilt für mich als eine der besten Gerichtsszenen in der Filmgeschichte.
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TheNumber 2011/06/16 15:14:31
Kommentar löschenDer Film ist mitreißend, auch wenn er ein paar kleine Längen hat. der cast hat mir sehr gut gefallen mit sandra bullock, samuel l. jackson, matthew mcconaughey un kevin spacey. die handlung ist gut aufgebaut und bringt eine gute message rüber. Die Jury ist ein beeindruckendes Drama über Vorurteile und Selbstjustiz, das man gesehen haben sollte.
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moiCheCker 2011/05/21 10:37:03
Kommentar löschenHmm.. Samuel L. Jackson... kann ja nur gut werden ;)
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Pirathin 2011/04/07 17:18:19
Kommentar löschenIch finde den Film nicht schlecht, aber das Buch hat mir noch etwas besser gefallen. Ich musste das Buch für den Englischunterricht lesen und danach haben wir den Film auch auf Englisch geguckt, die Sprache ist auch auch Englisch nicht schwer zu verstehen. Aber es gibt bessere Filme als diesen.
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Brazzo 2011/02/27 23:53:30
Kommentar löschenEin Film mit einer interessanten und bewegenden Thematik, dazu gute Schauspieler, die allesamt zu überzeugen wissen. Leider verliert die Story mit zunehmender an Glaubwürdigkeit und wird beinahe zu belehrend. Ein typisches Beispiel von einem Film zu dem eben kein Happy-End passt.
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kinogaengerin 2011/02/27 16:20:06
Kommentar löschenIch werde ihnen eine Geschichte erzählen. Ich bitte sie alle ihre Augen zu schließen, während ich diese Geschichte erzähle." Das Schluss-Plädoyer ist ohne Zweifel mitreißend und die Story geht unter die Haut. Die Behandlung des Konflikts Schwarz gegen Weiß passt sehr gut ins Bild und Carl Lee Hailey ist mit Samuel L. Jackson grandios besetzt. Auch Sandra Bullock und Kevin Spacey leisten echt gute Arbeit. Was mich dagegen wirklich stört, ist Matthew McConaughey als Anwalt. Meiner Meinung nach hat der seinen Beruf verfehlt und spielt hier absolut nicht überzeugend. Über Kiefer Sutherland schweige ich auch lieber und genieße stattdessen das großartige (wenn auch moralisch sehr fragwürdige) Ende des Films: "Und nun stellen sie sich vor, sie sei weiß."
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Imagination 2011/02/06 11:30:46
Kommentar löschenUnglaublich mitreißender und intensiver Justizthriller mit starker Besetzung, der in zwei Punkten Mangel aufweist (Achtung Spoiler):
1. Die Miteinbeziehung des Ku Klux Klans. Sorgte bei der ein oder anderen Szene für Spannung und Verdeutlichung der Thematik, wirkte aber ansonsten unglaubwürdig und total unnötig. Dass ein gerade neu eingeführtes Mitglied in dem sonst jahrelangen untergetauchten Klan innerhalb weniger Tage zum Anführer wird, war ein bisschen too much. Zumal Kiefer Sutherland nicht in diese Rolle passte.
2. Das Ende. Ich hatte mich ehrlich gesagt darauf eingestellt, dass Carl Lee Hailey der Todesstrafe entgeht und mit einer Freiheitsstrafe 'davonkommt'. Dass er aber durch ein tränenreiches und emotional geleitetes (und daher unglaubhaftes) Schlussplädoyer eine unglaublich fragwürdige Entscheidung der Geschworenen entlockt, ja das war schon sehr schade, machte dem Film am Ende dann noch einen großen Strich durch die Rechnung und lässt ihn sehr... merkwürdig zurück. Ich mein, an sich war es ein freudiges Ende, denn den ganzen Film lang über fieberte man für ihn mit, aber Rache ohne Strafe durchgehen zu lassen? Mehr als diskutabel.
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satyrrrr 2011/02/06 11:34:08
Antwort löschenIch fand die Südlandkiefer gut platziert. Vieleicht, weil ich mit 24 nix am Hut hab ;) Sonst gut.
Imagination 2011/02/06 11:59:18
Antwort löschenErstmal eben das, dass Kiefer Sutherland für mich (immer) Jack Bauer sein wird, und zweitens der Punkt, dass er hier für mich eher ein Küken als ein Hahn war.
satyrrrr 2011/02/06 12:01:23
Antwort löschenWusst ich's doch ;)) Abr davon mal ab, ich fand, den fanatisch-irren Blick, hat er ganz gut gebracht. Aber sicher auch Geschmackssache ;)
Weltensegler 2011/02/06 14:06:33
Antwort löschenJapp, der Schluss war einfach total kitschig, ekelhaftg, hollywood like, macht dem an sich guten Film (zumindest laut meiner Erinnerung) ziemilch zu schaffen.
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Imagination 2011/02/06 14:12:54
Antwort löschenUnd neben den ganzen aufgezählten Punkten ist er auch noch falsch. Was gibt es denn von dir für diesen Film, Weltensegler?
Weltensegler 2011/02/06 14:21:17
Antwort löschenPuh, keine Ahnung, also die Besetzung könnnte gut sein, wobei ich mir da nicht so sicher bin, dieser Matthew McConaughey ja eher ein Schwachhonie, die Bullock an seiner Seite. Also das ist jetzt schwer einzuschätzen, ahb den Film schon 2x gesehen, müsste O-Ton sein. Ich befürchte irgendwie, dass ich den mit 5-3 Punkten abstrafe(n) (muss), weil das Ende suckt schon brutal. Also sind 7 Punkte schon recht human, wobei ich dir nicht anmaße einen Film nach dem ersten Durchlauf richtig werten zu können. ;)
dustyOn3 2011/02/01 22:25:02
Kommentar löschenHochkarätig besetzte Roman-Verfilmung mit vielen Wendungen und einem (filmisch) tollen Ende.
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Tyler Durden 22 2011/01/17 19:41:39
Kommentar löschenEine wirklich gelungene Romanverfilmung und ein richtig gutes Justizdrama.Dazu kommt die wirklich gute Besetzung in der die Stars groß aufspielen!!
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vnfr33 2011/01/08 14:52:13
Kommentar löschenEine sehr gute Verfilmung des gleichnamigen Buches von John Grisham.
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HauntedSaint 2010/11/11 20:50:24
Kommentar löschenPackende Story und top Besetzung, ist zwar nicht grad mein Genre, hat mich aber trotzdem gefesselt.
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Observer 2010/11/07 20:04:47
Kommentar löschenMatthew McConaughey agiert wie ein Dümmling, aber das war zu erwarten. Bullock sieht gut aus und mehr nicht und Jackson spielt mittelmäßig. Spacey spielt gut, aber das war auch zu erwarten. Der Anfang ist nicht mitreißend genug, genauso wie der Mittelteil. Schon 1996 war ein Film über Rassismus keine große Innovation. Das Ende ist schnulzig, doch auf der anderen Seite gut durchdacht.
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Helter Skelter 2010/10/04 22:50:10
Kommentar löschenÜberzeugender Justizthriller, bei dem auch die Gerichtsverhandlung gefällt.
Bis zum Ende mitreißend!
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Filmkenner77 2010/10/02 13:36:29
Kommentar löschenVielleicht die bislang beste Grisham-Verfilmung neben Die Firma. Spannend, emotional und gut gespielt.
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JackoXL 2010/09/23 23:13:53
Kommentar löschenTeilweise, besonders gegen Ende, leider etwas zu schablonenhaft und mit dem üblichen Hollywoodpathos. Sonst aber ein wirklich spannder Justizthriller mit Topbesetzung. Sam Jackson & Kevin Spacey überzeugen voll, Kiefer Sutherland gefällt als klassischer Südstaatenrassist. Matthew McConaughey stört zumindest nicht, das ist bei ihm schon viel wert. Trotz der üblichen Schönheitsfehler absolut sehenswert, eine der besseren Grishamverfilmungen.
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fabel 2010/08/02 23:00:27
Kommentar löschen"Und die Moral der Geschicht,
verurteilt Mörder nicht."
Diese zweischneidige Moral blieb bei mir hängen.
Natürlich ist so eine Vergewaltigung schrecklich. So ziemlich das härteste was Eltern passieren kann.
Aber darf man deswegen Morden ?
Ist Selbstjustiz dadurch begründbar ?
Niemals. Dafür haben wir Gerichte um solche Straftaten angemessen zu bestrafen.
Leider unterstützte dieser Film Selbstjustiz im höchsten Maße.
Des weiteren wirkte der Film einfach unglaubwürdig. Vor allem das Ende.
Das Plädoyer war wohl eindringlich. Jaja. Aber logisch ?
Ne, eigentlich kaum.
Abends vorher entscheidet sich die Jury noch ganz klar für Schuldig. Dann erzählt der Anwalt schnell eine Story. Tränen fließen nicht nur bei ihm und schon ist die einstimmige Meinung widerlegt. "Unschuldig" lautet die Entscheidung des Gerichtes. Schuldig ist der Film . Anstatt einen spannenden Schwarz-Weiß Konflikt darzustellen, versucht er dem Zuschauer eine äußerst fragwürdige Moral einzubläuen.
Nebenbei gibts noch Familienprobleme und wild gewordene, irgendwie billig wirkende Prügeleien und Aufmärsche verschiedener Gruppierungen.
Trotzdem 7 Punkte, mag einer hier ungläubig fragen.
Ja, 7 Punkte für einen gelungenen Rest. Spannend wars irgendwie trotzdem und wirklich nicht schlecht umgesetzt.
Dies rettete den Film vorm gänzlichen Kollaps und macht "Die Jury" dann noch sehenswert.
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Sonse 2010/08/03 00:21:44
Antwort löschenUnd Spacey ist als Rufus Buckley schön schmierig und hat die vermutlich beste Szene hier:
Buckley: Do you think men who kidnap a child should be free in 10 years?
Hailey: No sir.
Buckley: Do you think two men who rape a child should be free in 10 years?
Hailey: No, sir.
Buckley: Do you think two men who hang a child should be free in 10 years?
Hailey: No.
Buckley: Well what do you think should happen? What would be a fair sentence?
Brigance: Objection!
Buckley: Do you think they should deserve to die?
Brigance: Don't answer that Carl Lee!
Buckley: Do you think they should deserve to die?
Hailey: Yes, they deserved to die and I hope they burn in hell!
fabel 2010/08/03 12:54:08
Antwort löschenJap. Spacey war wirklich schmierig und spielte auch so eine Prototypperson.
Einen mediengeilen "Sack". Gibts irgendwie immer bei solchen Filmen.
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karma-karman 2010/10/18 12:59:26
Antwort löschenDer Film verherrlicht Selbstjustiz nicht, sondern zeigt nur den Alltag in amerikanischen Gerichten. Ein guter Anwalt mit einer rührenden Story kann Mörder freisprechen lassen. Punkt. Die Jury entscheidet nun mal über Schuld oder Unschuld, egal wie verstörend das Urteil für die Beteleigten - oder in diesem Fall für uns Zuschauer - erscheint. Im Grunde also nichts besonderes, nur haben wir nun mal ein anderes Rechtsverständnis und daher sehen wir da eine Botschaft, die in Wirklichkeit gar keine ist.
breeckx 2011/01/03 00:38:57
Antwort löschenIch hatte auch ein Problem mit der Moral, aber karma-karman hat Recht, in Amerika sind die Gerichte wirklich etwas anderes aufgebaut als hier zu Lande. Es kann nicht schade darüber nachzudenken...