Domino

Domino (2005), FR/US Laufzeit 128 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 29.12.2005

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5.4
Kritiker
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6.0
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von Tony Scott, mit Keira Knightley und Mickey Rourke

Domino (Keira Knightley) kommt als Tochter des Schauspielstars Lawrence Harvey und des Topmodels Sophia Wynn in einer Welt voller Reichtum zur Welt – und schert sich keinen Tag ihres Lebens um vermeintliche Privilegien. Nach einem kurzen Ausflug in die Fashion-Welt als Model findet sie ihre Bestimmung – eher zufällig, als sie an einem Seminar für Kopfgeldjäger teilnimmt. Domino verliebt sich nicht nur in diesen gefährlichen Straßenjob, sondern findet in ihren grimmigen Kollegen auch eine Art Ersatzfamilie. Der raubeinige und mit allen Wassern gewaschene Ex-Kriminelle Ed Mosbey (Mickey Rourke) wird zu ihrem Mentor, während sie vom attraktiven Latino Choco (Édgar Ramirez) heimlich verehrt wird. Der Dritte im Bunde ist Alf (Riz Abbasi), ein afghanischer Einwanderer, der die Gang mit seiner Vorliebe für Sprengstoff unterstützt. Zusammen spürt dieses unorthodoxe Quartett so viele flüchtende Verbrecher auf, dass der TV-Produzent Mark Heiss (Christopher Walken) auf sie aufmerksam wird und sie zu Stars in der Reality-TV-Serie namens “The Bounty Squad” macht. Was jedoch keiner der Beteiligten weiß: Die vier Kopfgeldjäger stehen kurz vor ihrem schwierigsten Job. Unfreiwillig ausgelöst durch ihren Auftraggeber, den Kautionshändler Claremont Williams III (Delroy Lindo), geraten sie mitten in einen bizarren FBI-Fall, in dem es um viel Geld und extrem dubiose Machenschaften geht. Um diesem Geflecht von Gefahren und Komplikationen lebendig zu entkommen, müssen Domino und ihre Partner zu sehr radikalen Mitteln und Tricks greifen…

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (4) — Film: Domino

the gaffer: the-gaffer.de

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6.5Ganz gut

Was “Domino” zu solch einem wahnsinnig seltsamen Experiment geraten lässt, ist genau diese Verschmelzung von Kellys Wille zur absurden Verzerrung und Scotts nicht weniger wahnwitziger Bildsprache, die hier ganz klar ohne Rücksicht auf Verluste durchgezogen wird. [...] Sich “Domino” zumuten, heißt nicht, dafür belohnt zu werden. Doch die Art und Weise, wie jedwede Konvention aus dem Fenster geworfen wird, wie zwei Autoren ihre Vorstellung von Rock ‘n’ Roll und Freiheit auf die Leinwand bannen und gleichzeitig der Künstlichkeit dieses Zeitalters ein aberwitzig flaches Spiegelbild vorhalten, ja, die ist irgendwie zu bewundern.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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1.0Ärgerlich

Tatsächlich die Katastrophe, von der allerorten gesprochen wird. Tony Scott braucht dringend jemand, der ihm die Spielzeuge wegnimmt - dieser Film ist so kaputtgeschnitten, daß man ihm kaum noch folgen kann. Dieses Geflirre und Geflashe wird auch inhaltlich (Richard Kelly, anyone?) der portraitierten Domino Harvey in keinster Weise gerecht. Ein enervierendes Trauerspiel, in dem sich Frau Knightley überraschenderweise recht ordentlich schlägt und Mickey Rourke erneut gewaltige Präsenz an den Tag legen kann. Darüber hinaus unansehbar und auch unanhörbar (Tom Jones' grottige Version von "Mama told me not to come" als Actionmucke?!).

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Julio Sacchi

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Das war schon immer ein überschätztes Stilmittel, das von John Woo in FACE/OFF zum traurigen Tiefpunkt geführt wurde ("Somewhere over the rainbow"). Da tun mir heute noch die Klöten weh vor Scham!


Anonymous1987

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lol wers net kapiert sollte besser schweigen und dann auch noch so eine primitive bemerkung das zeigt wie viel du von sowas verstehst


Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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4.5Uninteressant

Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse bekanntlich überall hin. So könnte man auch das kurze wie impulsive Leben von Domino Harvey zusammenfassen. Keira Knightley schlüpft in eben jene Rolle der Tochter von Hollywood-Schauspieler Lawrence Harvey, die nach einem kurzen Ausflug in die Modewelt ihre Bestimmung ganz wo anders findet: Sie wird Kopfgeldjägerin.

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alviesinger: bummelkino

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0.0Hassfilm

Einer der typischen neueren Scott-Streifen. Wilde Kamerafahrten, schnell mal einen Filter über die Kamera gestülpt und im Schneideraum ne Koksparty gefeiert. Dreck!

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Kommentare (43) — Film: Domino


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aleandra22

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Bewertung2.0Ärgerlich

Keira Knightley ist als "Kopfgeldjägerin" einfach nicht ernstzunehmen.
Überhaupt war "Monster" besser, da es beinahe die gleiche Story hat.

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Anonymous1987

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Moster von Patty Jenkins hat fast die gleiche Story?
Ich glaub du musst dir beide FIlme nochmal anschauen


*frenzy_punk<3

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

„Domino“, Bilderrausch gepaart mit guter Action und flottem Tempo.

Mr. Scott ich verneige mich, denn zum ersten Mal konnten Sie mich wahrlich begeistern. „Domino“ erzählt im flotten Tempo die wahre Geschichte der Kopfgeldjägerin Domino Harvey.
Scott spielt hier mit Perspektiven, schnellen Schnitten und Echos, die den Zuschauer begeistern können. Auch musikalisch geht es heiß her, mit starken Rockbeats gemischt mit Hip-Hop-Sounds, verleiht der Soundtrack dem Streifen den richtigen Pepp.
Keira Knightley („Atonement“) konnte zum ersten Mal wirklich überzeugen und meisterte die coole und starke Persönlichkeit der Domino Harvey mit Bravour. Auch der übrige Cast, zu dem unter anderem Mickey Rourke („Iron Man2“) und Édgar Ramírez („Wrath of the Titans“) zählen, passt perfekt ins Bild.
„Domino“ ist ein Mix aus Rückblenden aus der Vergangenheit, Gegenwartseinblendungen und Sichtweisen aus kurz passierten Geschehnissen, die Domino einer Beamtin erzählt. Scott spielt hier mit flackernden Bildern, mischt Farbeffekte mit ein und lässt Daniel Mindel geniale Perspektiven mit der Kamera filmen, sodass „Domino“ einen fast künstlerischen Touch erhält.
Hinzu kommt, dass Scott die Spannungskurve sehr hoch hält, sodass es den Zuschauer beinahe zerreist, wenn er nicht bald das Ende der Geschichte wisse.

„Domino“ meiner Ansicht nach bisher Scotts Bester, möge er in Frieden ruhen.

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*frenzy_punk<3

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Danke. "The Last Boys Scout" hab ich bereist gesehen. Das war mein erster "Erwachsenenfilm" den ich sehen durfte :) Gefiel mir gut. "True Romance" steht noch aus, habe aber keine großen Erwartungen. Ich kenne mich einfach und hab das Gefühl, dass mir der nicht taugen wird. Dachte das bei "Domino" allerdings auch, also mal abwarten^^


Hartigan85

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Schön, dass er dir gefallen hat :) Ja mal abwarten, bin aber gespannt ob dir "True Romance" auch gefällt. Ist manchmal echt nicht verkehrt, mit niedrigen Erwartungen an Filme heranzugehen...


chmul_cr0n

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Bewertung7.5Sehenswert

verdammt cool. meistens.
Keira-Knightley-Geilness!

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Spielberg_Fan

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Bewertung5.0Geht so

Schauspieltochter wird Kopfgeldjägerin – eine ungewöhnliche Lebensgeschichte, die ja förmlich nach einer Verfilmung schreit.

Und dieser Geschichte nahm sich Regisseure Tony Scott im Jahr 2005 auch an. Mit „Domino“ legt er einen wirklich prominent besetzten, hyperaktiven, mit wilden Schnitten und Videoclipästhetik versehenen Thriller vor, der meines Erachtens an vielen Stellen zu wild geraten ist. Man tut sich schon schwer, der nicht gerade linearen Erzählstruktur des Streifens zu folgen, und dann fallen eben noch diese wilden Stilmittel ins Gewicht. Das ist allenfalls ziemlich anstrengend, als unterhaltsam. Sicher, der Streifen gönnt sich keine Pausen und bringt die Story rasant voran, nur möchte man als Zuschauer auch mal was davon mitbekommen. Wenigstens können die Schauspieler teilweise überzeugen. Keira Knightley in der Hauptrolle der Domino macht eine wirklich gute Figur, aber auch die Nebendarsteller schlagen sich gut. Mickey Rourke, Christopher Walken oder Lucy Liu können mit kleinen Momenten glänzen. Ansonsten lässt der Film bei seinen Actionsequenzen ordentlich die Waffen sprechen und vermittelt somit den Eindruck, als mussten sich die Macher unbedingt noch etwas einfallen lassen, um das Publikum bei der Stange zu halten.

Vielleicht wäre „Domino“ ohne diesen extremen Stilmittel - Tornado ein ganz interessanter Film geworden, der eine interessante Geschichte erzählt. Aber wenn man sich nur auf ein Schnittgewitter festlegt und dadurch die Story völlig aus dem Mittelpunkt rückt, kann man von einem Film nicht so viel erwarten.

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jacker

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Bewertung7.0Sehenswert

Die ersten 5 Min. habe ich kaum überstanden.. Tony Scott ist ja seit längerem für absolute Effekt-, Schnitt- und Action-Overloads bekannt, aber das war wirklich nah an der Grenze des Ertäglichen!
Cut, Cut, Swoosh, Flimmern, Farbfilter, Cut, Zittern, Sound, Swoosh, ...........
Der Daumen war schon auf dem Stop-Knopf, dann hab ich beschlossen dem ganzen eine Chance zu geben (Obwohl ich manche Tony Scott Filme sehr mag, dachte ich mir "öder als Unstoppable kannn es ja nicht werden" und warte bei 2h Laufzeit einfach mal die erste halbe Stunde ab").
Hat sich dann doch gelohnt, da der Film ja in ner recht "spannenden" Szene beginnt, wurde dann nach den ersten paar Minuten glücklicherweise etwas das Tempo raus genommen und nach 2h hab ich unterm Strich nen netten Action-Film gesehen!

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Sebo84

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer der absoluten Topfilme, die ich in den letzten Jahren gesehen habe. Klasse inszeniert mit sehr überzeugender schauspielerischer Leistung und einem Klasse Schnitt.
Wahrscheinlich zu heftig und dreckig für die Kritiker...

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swissroland

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Bewertung5.5Geht so

iwie ein bissi zu lange geworden mit über 2 std. Zudem nervt mich die übergewichtige und was die beiden pappnasen aus 90210 da zu suchen haben. K.A
Dafür entschädigt sexy Keira ein wenig ;)

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Marco31

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dieser Film basiert lose auf der wahren Lebensgeschichte der Kopfgeldjägerin Domino Harvey und gibt eine absoult Sehnswerte Autobiografie ab. Sehr lebendig inszeniert, ist der Streifen amüsant und abgefahren.... der Film bietet alles was man für einen Film (dieser Art) benötigt, Action, Spannung, eine annehmbare Story und das wichtigste: ein hübsches Mädchen mit ner Knarre.

Fazit: Zwar kein Kassenschlager geworden, dennoch lohnt sich das angucken, für mich der Tipp des Tages und immer weiter zu empfehlen.

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horro

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Bewertung6.5Ganz gut

Leicht gestört und ziemlicher Bullshit ... scheinbar das richtige Rezept um Keira Knightley mal etwas anders in Szene zu setzen. Der Film überzeugt zwar nicht mit einer besonders originellen Geschichte, die ist mehrheitlich etwas wirr ausgefallen, setzt die Mittel der brutalen Härte und der schrägen Twists aber recht gekonnt ein. Fabelhaft besetzter und oft auch rasanter und packender Heist-Thriller, der immer mal wieder überzeugend daher kommt, um dann kurzzeitig drastisch an Niveau zu verlieren.

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phoenix409

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Na in dem Fall brauch ich auch so eins.


Marie Krolock

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Es gibt Duffy-Kissen?? Und mir wird keins angeboten? tztz


Jean D´Ark

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Bewertung0.0Hassfilm

Der Einzige Film bei dem ich jemals eingeschlafen bin!

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Karstan

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Bewertung5.0Geht so

hm... hättte ein guter Film werden können. Bildsprache und Schnitt, fantastisch (wer bei den schnellen Schnitten nicht mitkommt soll halt lieber deutsches Fernsehn schaun). ABER:
Die Story war ganz schön an den Haaren herbeigezogen, hauptsache es wird jedes Cliché dieses Filmgenres bedient. Schade.

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kolja10000

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Bewertung3.0Schwach

Um sich den Film anzugucken muss man glaube ich erst drogen nehmen. Ich mag diese schnellen Schnitte nicht. Der Film ist zwar sehr gut besetzt, ausser Keira Knightley, die hätte ein bisschen mehr futtern sollen, bevor sie in dem Film mitspielt. Die versucht auch immer so cool zu wirken, lächerlich. Der ganze Film wirkt mir zu künstlich und die übertrieben verwackelte Kameraführung hat mich sehr gestört

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aleandra22

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Du sprichst mir aus der Seele!!


kolja10000

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Danke!


Tyler__Durden

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Cineastsiche Sauerei des Jahrzehnts. DOMINO ist schnell, wirr und unkontrolliert. Genau so wie seine Protagonistin. Ein grüner Schandfleck der sich einen Dreck um die Gewohnheiten des Zuschauers schert und mehr als einmal mit hyperaktivem Schnittgeficke die Nerven des eingefleischten Filmliebhabers dem zerreißen nahe bringt. Und doch trotz all der offensichtlichen Unzulänglichkeiten, die der Film ohne jeden Zweifel besitzt, ist dem oft zurecht verschmähten Scott Bruder hier eine Achterbahnfahrt gelungen die sich so konsequent wie selten zuvor in einem Film alle Ruhepausen von Anfang bis Ende schenkt. Alles was irgendwie stören könnte, und was zu oft von Filmen gleicher Gattung versucht wird mit einzubringen, wird aufs Minimum Reduziert: Story oder Charaktere? Fehlanzeige! Nur der Visuelle LSD Rausch bleibt. So muss das sein. Wie ein Avant Garde Film im Blockbuster Gewand.
DOMINO ist in letzter Konsequenz also so was wie das Bastard Kind von Kenneth Anger und Michael Bay. Ein Strudel von nie endender Musik und gestellter Coolness dessen einziger Zweck der selbstgefällige ist. Stört das? Nun ja für 127 Minuten lang nicht wirklich. Nur danach wenn der Intellekt die Emotionen Vergewaltigt wird gemeckert. Selbstzweck? Go figure...

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Oskar Gleit

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Bewertung7.5Sehenswert

Klasse Film! Das liegt aber wahrscheinlich daran, das der Film in Teilen an die Lebensgeschichte der "echten" Domino angelehnt ist. Zugegeben, Tony Scott hat mit seinen rasanten Schnitten etwas übertrieben und den Streifen somit für Adrenalinjunkies konzipiert. Ich selber hatte die DVD ausgeliehen und im Bonusmaterial sind einige interessante Interviews mit den "echten" Protagonisten des Films u .a. Domino Harvey, welche 3 Wochen nach Veröffentlichung plötzlich an einem Herzinfarkt starb. Auch war das Quasi- Comeback von Mickey Rourke sehenswert. Besonders gefallen hat mir der Erzählstil von Domino, welcher auch einige interessante Passagen abseits des Geschehens enthielt. Die schauspielerische Leistung von Keira Knightley, war für eine so junge Schauspielerin auch sehr gut, besser als z. B. in Fluch der Karibik.

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Mina*

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Bewertung7.5Sehenswert

Keira Knightley ist einfach klasse !

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BigDi

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Bewertung5.0Geht so

Das Problem bei diesem ultrahippen Musikvideo-auf-Droge-Stil ist weniger die Verworrenheit, die er auslöst (ganz im Gegenteil, einige Sequenzen glänzen mit einer beinahe instinktiven Fokussierung und Zurückspulen sieht man nicht oft so gestylt wie hier), sondern vielmehr die unglaubliche Kurzlebigkeit der durch diesen erzeugten Bilder. Visuell bleibt einem nicht mehr im Gedächtnis als die Erinnerung an ein wahnwitziges Tempo (welches oftmals wie eine Retuschierung der zu weiten Strecken überraschend actionlosen Story wirkt) und damit hat der Film auf lange Sicht verloren, denn die Figuren sind trotz des realen Hintergrundes nicht mehr als Klischees (wenn auch makellos stilisierte) und die Geschichte selbst schafft zwar einige Pointierungen zwischendurch, versäumt es jedoch, auch am Ende eine hinzuzufügen. Was bleibt, ist ein durchaus vergnüglicher visueller Over-The-Top-Trip, der jedoch nicht die geringste Nachwirkung bietet, durch seine stilistische Abgehobenheit als Biographie versagt und als actionreichstes Element den Schnitt statt Schießereien präsentiert.

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JackoXL

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Bewertung6.0Ganz gut

Tony Scott hat ja schon bei "Mann unter Feuer" ziemlich ausgetobt, was hecktische Schnitte & grelle Optik angeht, da fand ich es aber noch gelungen. Das hier geht aber auf keine Kuhhaut mehr. Wenn es einem gelingt bis zum Abspann zu kommen weiß man wenigstens, dass man kein Potenzial zum Epileptiker hat, kann man sich den Neurologen sparen. Durch diesen Overkill wollte er wohl die Drehbuchlöcher stopfen, hat leider nicht funktioniert. Schlecht ist der Film trotzdem nicht, aber eben auch bei weitem nicht so geil, wie er sein will. Gut gefallen hat mir der Auftritt der "Berverly Hills 90210"-Flachpfeifen, realistische Einschätzung ihrers "Starpotenzials"

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Filmkenner77

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Bewertung4.0Uninteressant

Ne, das war nichts Mr. Scott. Man ist ja von Tony Scott eine rasante Bildäthestik als ehemaliger Werbeclipfilmer allmählich gewohnt, aber hier obsiegt die nervende Ästhetik über den Inhalt. Kaum Spannung, ein schwaches Drehbuch und eine Keira Knightley, die bemüht cool wirken möchte und deshalb ständig einen Kaugummi im Mund hat. Mickey Rourke und Christopher Walken spulen das Routineprogramm herunter und schienen offenbar nur motiviert bei der Unterschrift unter den Gehaltsscheck. Alles in allem ein schwacher Mix, der zu keiner Zeit fesseln kann.

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stuforcedyou

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Bewertung0.0Hassfilm

Tony Scott macht aus der (teils) wahren Geschichte ein vor Stakkato-Schnitten gerade zu platzenden Film, der dem Zuschauer keinerlei Zeit lässt sich in der Story zu Recht zu finden. Die bekannten Darsteller fungieren allesamt zu Überzeichnet, allen voran Keira Knightley, als Domino. Manchmal wenn sie wieder einen ach so obercoolen Spruch ablässt fragt man sich wirklich was der Mist soll. Der Film wird so nur ins lächerliche gezogen, der Höhepunkt dabei: das Finale. Miss Knightley und in jeder hat Hand ein Maschinengewehr. Bei ihren Zahnstocherarmen sieht es einfach nur beschuert aus und nicht lässig oder gar gefährlich.
"Domino" ist eine Style-Falle. Dadurch dass die Macher alles auf urban, cool und rebellisch gestylt haben verlieren sie alles aus dem Zielblick. Die Story ist nach gut 20 Minuten egal, die Figuren stammen trotz der (teilweisen) wahren Geschichte aus dem Katalog für Stereotypen und die Bilder sowie die Musik verursachen Kopfschmerzen. "Domino" sollte laut Regisseur Scott eine Achterbahnfahrt sein, ähnlich wie "True Romance". Es gibt da jedoch einen Unterschied. Nach "True Romance" war einem schwindelig, doch man hatte seinen Spaß, bei "Domino" wird dem Zuschauer schwindelig, kurz darauf wird ihm schlecht und beim dritten Looping fliegt er aus der Bahn.

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mikkean

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Ein ziemlich einfallsloser Mindfuck, dieser "Domino." Im Rausch der stylishen Bilder, schnellen Bilder und Shoot-Outs lässt sich leider nicht kaschieren, dass quasi-cool eben nicht cool und mitreißend ist. Und das Filme immer noch eine Handlung brauchen.


Jean D´Ark

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super Kommentar!


bobo-lemon

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Bewertung0.0Hassfilm

Leider fehlt mir die biologische Fähigkeit einer Stubenfliege 300 Bilder in der Sekunde sehen zu können...

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