Freitag der 13.
Friday the 13th, US 2009
- Genre
- Horrorfilm
- Inhalt
Dieser elfte Teil der Filmreihe soll die Vorgeschichte der Hauptfigur Jason Voorhees erzählen: Auf der Suche nach seiner verschwundenen Schwester durchforstet Clay (Jared Padalecki) die unheimlichen Wälder rings um den legendären Crystal Lake… — Mehr
Dieser elfte Teil der Filmreihe soll die Vorgeschichte der Hauptfigur Jason Voorhees erzählen: Auf der Suche nach seiner verschwundenen Schwester durchforstet Clay (Jared Padalecki) die unheimlichen Wälder rings um den legendären Crystal Lake. Verrottende Ferienhütten sind jedoch nicht das Einzige, was ihn hinter den moosbedeckten Bäumen erwartet. Gegen den warnenden Rat von Anwohnern und der Polizei folgt Clay den Spuren seiner Schwester und wird dabei von der College-Studentin Jenna unterstützt, die mit ihren Freunden ein Party-Wochenende am See verbringt. Doch auf sie alle wartet eine böse Überraschung - schließlich sind sie in das Reich der furchtbarsten Schreckgestalt der US-Filmgeschichte eingedrungen, in das Reich des berüchtigten Killers, der mit seiner rasiermesserscharfen Machete den Crystal Lake heimsucht ... Jason Voorhees.
- Cast
- Jared Padalecki, Danielle Panabaker, Amanda Righetti, Travis Van Winkle, Derek Mears, Aaron Yoo, Arlen Escarpeta — Mehr
- Regisseure
- Marcus Nispel
- Autoren
- Mark Swift, Damian Shannon
- Laufzeit
- 97 Minuten
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Kritiker — Uninteressant 4.2
Der Film Freitag der 13. wurde von 14 Kritikern bewertet.
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Freitag, der 13. ist ein schwacher Teenie-Horror-Streifen, der ganz auf die MTV-Generation zugeschnitten ist. Schrill, schnell und doof. Mit den legendären ersten Teilen hat dieser Versuch eines Remakes so gar nichts gemein. Hardcore-Fans von Jason mag es egal sein, alle anderen können sich diesen Film getrost sparen.
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Dass es bei einem Freitag-der-13.-Film neben dem Maskenmörder um nichts als sexgeile Jugendliche im Drogenrausch geht, wird nicht kaschiert, sondern genüsslich ausgekostet. Immerhin glaubt man da, dass Marcus Nispel verstanden hat, wo der Hase läuft, da im Remake niemand plötzliche Seriosität erwartet. Doch die Chancen, der berühmten Slasher-Reihe anständig Tribut zu zollen, werden sowas von verschenkt, dass der Film letztendlich ärgerlich ist. Nichts von wegen gewitzte Reminiszenzen an die alten Filme; in der 2009er Version von „Freitag der 13.“ regiert die Willkür. Jason geistert herum und taucht hier und da auf, stets begleitet von übertriebenen Sounds, und metzelt vor sich hin. Ab und an nimmt er seine Beute sogar mit nach Hause, einfach so. Dass es einem recht egal ist, wer da wann und wie zu Tode kommt, dürfte von vorne rein klar sein. Aber irgendwie sollte da trotzdem mal etwas Atmosphäre aufkommen. Dem ist aber nicht so.
Hätte man wenigstens die Sze… — Mehr
Dass es bei einem Freitag-der-13.-Film neben dem Maskenmörder um nichts als sexgeile Jugendliche im Drogenrausch geht, wird nicht kaschiert, sondern genüsslich ausgekostet. Immerhin glaubt man da, dass Marcus Nispel verstanden hat, wo der Hase läuft, da im Remake niemand plötzliche Seriosität erwartet. Doch die Chancen, der berühmten Slasher-Reihe anständig Tribut zu zollen, werden sowas von verschenkt, dass der Film letztendlich ärgerlich ist. Nichts von wegen gewitzte Reminiszenzen an die alten Filme; in der 2009er Version von „Freitag der 13.“ regiert die Willkür. Jason geistert herum und taucht hier und da auf, stets begleitet von übertriebenen Sounds, und metzelt vor sich hin. Ab und an nimmt er seine Beute sogar mit nach Hause, einfach so. Dass es einem recht egal ist, wer da wann und wie zu Tode kommt, dürfte von vorne rein klar sein. Aber irgendwie sollte da trotzdem mal etwas Atmosphäre aufkommen. Dem ist aber nicht so.
Hätte man wenigstens die Szene, in der Jason zu seiner legendären Hockeymaske kommt, etwas liebevoller ausgearbeitet, wäre noch ein kleiner Gänsehautmoment für die Fans dabei herausgesprungen, so wie es George Lucas in Star Wars Episode III gelang, als Darth Vaders allererster Atemzug erklingt. Doch auch hier scheitern Drehbuch und Regisseur, was maßgebend für die insgesamt zu oberflächliche Inszenierung des mit Spannung erwarteten Remakes ist.
Das blutige Katz-und-Maus-Spiel voller halbwegs abwechslungsreicher Tötungsszenen verläuft auf Durchschnittsniveau, scheut keine Klischees und speist dabei die Hintergrundgeschichte um Jason Vorhees und sein Revier mit ein paar knappen Erwähnungen ab. Mehr als einen aufpolierten Look des grausigen Treibens im Camp Crystal Lake darf man beim neuen „Freitag der 13.“ wirklich nicht erwarten. Der Rest ist leider nur recht belang- und liebloses Horror-Mittelmaß. Jasons neuste Schlachtnacht gehört damit auf die stille Treppe der vergeigten Remakes aus jüngster Zeit, zusammen mit „Der Tag, an dem die Erde stillstand“.
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Kommentare — Geht so 5.5
Der Film Freitag der 13. wurde von 1082 Mitgliedern bewertet.
Andy Herman 2010/03/16 19:08:54
Es sind so vieles in dem Film unlogisch, dass ich hier nicht alles aufzählen möchte. Der Jason, der hier dargestellt wird, ist kein bisschen mysteriös oder gruselig. Schnell beginnt man die Story zu hinterfragen, vorallem die Umgebung, wo Jason lebt. So wie es in den Film dargestellt wird, ist es unrealistisch, dass Jason, ohne dass er Schwierigkeiten bekommt, die Menschen ermorden kann. Auch Jason selber wirkt eher wie ein Superheld mit besonderer Fähigkeit immer überall zu sein, als ein Mensch, der von Natur aus böse ist.
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Roger Murtaugh 2010/03/15 15:54:32
Durchschnittlicher Versuch eine Slasher-Legende der 80-iger Jahre neu zu beleben. Nach dem Halloween-Remake und dem Versuch die Vorgeschichte Michael Meyers näher zu beleuchten nun also das gleiche Schema bei dem zweiten Teenie-Slasher vergangener Jahrzehnte der in Serie ging. Und welch Überraschung - das Dreigestirn wird dann spätestens nächstes Jahr komplettiert, wenn auch noch Freddy Kruger wieder sein Unwesen in der Elm Street treiben wird; natürlich als Prequel angelegt.
Letztlich kann man wohl feststellen, dass weder die Originalfilme der Slasher-Reihen noch die Remakes hohe Filmkunst darstellen, aber dennoch haben sie ihre Existenzberechtigung und haben im Grunde ein ganz eigenes Subgenre des Horrorfilms begründet. Daher Daumen waagerecht und meiner Meinung nach kann man sich sowohl die alten als auch die neuen Filme gerne einmal zu Gemüte führen - vorausgesetzt man kann etwas mit dem Horror-Genre anfangen.
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derblonde 2010/03/09 14:46:41
Immerhin, der Streifen bietet mehr Silikon als Spannung und Jason darf sich nun sogar "The Brain" nennen. Aber bis auf die viel zu kurz gekommene Musik von Harry Manfredini bietet dieser Streifen den gleichen Schwachsinn wie Teil 1 - 3 der Reihe. Mit anderen Worten: eine gelungene Jason Attacke.
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Mickey Rourke soll Conans Vater spielen
2010/02/25 09:10:00
Mickey Rourke, Star von The Wrestler, soll eine Rolle im Remake von Conan, der Barbar übernehmen. Er steht in Verhandlungen, den Vater des Protagonisten zu spielen.
Wer mit der Franchise an sich nichts anfangen kann, wird auch mit diesem Film nichts anfangen können. Wer aber grundsätzlich was für Jasons Abenteuer übrig hat, kann unmöglich Nispels Upgrade kacke finden. Das ist kein Relaunch, das ist einfach nur Teil 12, in dem sich Jason zufällig mal wieder ne neue Hockeymaske aufsetzt. Danach Dienst nach Vorschrift, nur eben wesentlich besser inszeniert (Nispel hat einfach ein unglaublich gutes Gefühl für die trügerische Schönheit eines spätsommerlichen Abends am Crystal Lake), temporeicher, mit besserer Musik (die, gottlob, bei HALLOWEEN klaut und nicht Manfredinis unkontrolliertes Gelärme aufgreift) und sehr effektiven Mordszenen, die genauso knackig kommen wie es sich für Jason gehört. Mag sein, daß die foltergeilen SAW-Kids das für "nicht hart genug vom Gewaltgehalt her ey" befinden; selber Schuld, jedes Jahr kommt n neuer Teil der Sado-Franchise, also lieber da reingehen.
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