Full Metal Jacket

Full Metal Jacket (1987), US Laufzeit 116 Minuten, FSK 16, Historienfilm, Drama, Actionfilm, Kinostart 08.10.1987

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7.8
Kritiker
79 Bewertungen
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7.7
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203 Kommentare
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von Stanley Kubrick, mit Matthew Modine und Adam Baldwin

Full Metal Jacket von Stanley Kubrick gilt als einer der besten Anti-Kriegsfilme und zeigt auf eindrucksvolle Art und Weise das Grauen des Vietnam-Kriegs.

Parris Island, South Carolina, in den USA der 60er Jahre: Eine Gruppe junger Marines wird für ihren Einsatz in Vietnam ausgebildet und dabei von ihrem sadistischen Ausbilder Sergeant Hartman (R. Lee Ermey) gedemütigt und schikaniert. Full Metal Jacket folgt dem jungen Private Joker (Matthew Modine) durch seine brutale Ausbildung, während der er bereits einen grausamen Vorgeschmack auf das bekommt, was ihn später in Vietnam erwartet.

Hintergrund & Infos zu Full Metal Jacket
Stanley Kubrick spiegelt in Full Metal Jacket auf erschreckend authentische Art und Weise die Geschehnisse in Vietnam wieder. Dafür verpflichtete er keinen geringeren als den ehemaligen Kriegsberichterstatter Michael Herr, der bereits in Vietnam diente, als zusätzlichen Drehbuchautor. Die Grundidee zu Full Metal Jacket lieferte der Roman The Short-Timers (dt. Höllenfeuer) von Gustav Hasford, der auch anfangs am Drehbuch beteiligt war.
Um die Ausbildungsphase in Full Metal Jacket möglichst authentisch darzustellen, engagierte Kubrick R. Lee Ermey, einen Drill-Instructor des US Marine Corps, als Berater und war von ihm so beeindruckt, dass er ihm schließlich die Rolle des Ausbilders Hartman gab.

Bei einem vergleichsweise geringen Budget von 17 Millionen US-Dollar spielte Full Metal Jacket allein in den USA über 46 Millionen ein und war damit trotz des brisanten Themas ein finanzieller Erfolg. Auch bei Preisverleihungen wurde Full Metal Jacket nicht übersehen: Es gab Nominierungen für einen Oscar, einen Golden Globe, zwei BAFTAs und viele weitere Preise.

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Cast & Crew


Kritiken (6) — Film: Full Metal Jacket

SoulReaver: CinemaForever

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8.5Ausgezeichnet

[...] Schade finde ich es nur, so wichtig die Momente während des Krieges auch sind, dass die Ausbildung mit ihren 45 Minuten viel zu kurz erscheint. Rasend schnell zieht sie an einem vorbei und erschlägt den Zuschauer förmlich mit einer genialen Szene nach der anderen. Diese Klasse kann der zweite Abschnitt nicht ganz halten. Nichtsdestotrotz ist 'Full Metal Jacket' in jedem Fall ein unheimlicher wichtiger und bärenstarker Vertreter des Kriegsfilmgenres. Allein wegen des realistischen Bildes der Ausbildung, des Krieges und der Soldaten selbst. Die Soldaten, die anfangs alles als Vergnügen ansehen, sich unsterblich fühlen, werden auf den Boden der Tatsachen gedrückt und müssen der bittersten aller Wahrheiten ins Auge sehen. Eine Wahrheit die sich nicht nur festbeißt, sondern zerfrisst. Moral und Menschlichkeit. Grauen und Perversion. Peace und Born To Kill. [...]

Kritik im Original 21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 13 Antworten

TheDrPepperPower

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Auf jeden Fall, die Szene hat es auch in sich.


NWO@Movie

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Meisterhaft *


Timo K.: Blockbuster Entertainment

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7.5Sehenswert

Abscheulich ist die erste Hälfte auf Parris Island, langweilig die zweite in Vietnam: "Full Metal Jacket" ist nicht weniger als eine tolldreiste Zuschauer- wie Soldatenkonditionierung. Genauso wie der Soldat sein gesellschaftliches Rundherum emotional reflektiert und bisweilen sein ungeschminktes Seelenleben einzusperren versucht, bewertet der Zuschauer gemäß der Situation die Teilabschnitte des Films, infolgedessen er mit dem Soldat Seite an Seite, Schulter an Schulter durch den Dreck robbt. Vielleicht liegt darin das Geheimnis eines Antikriegsfilms, der gängigen Antikriegsfilmen den Krieg erklärt. 30 Jahre sind vergangen seit "Wege zum Ruhm", 23 seit "Dr. Seltsam, oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben", und Kubricks Einstellung zum Krieg, der sich erst durch die im Hintergrund umhergeisternden Mächtigen außer Kontrolle zur unbezähmbaren Beste bläht, hat sich nicht wesentlich verändert, eher radikalisiert, zugespitzt, ganz entscheidend. In einer Welt…

28 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

The_Comedian

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Exakt!


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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5.0Geht so

Mehr Stone als Kubrick, lebt auch "Full Metal Jacket" den damals weitverbreiteten moralischen Überlegenheitsfetisch seines Erschaffers auf dem Rücken des Publikums aus: Nach dem zunächst neuen Ausgangspunkt in den Ausbildungscamps, ergeht sich Stanley Kubricks vorletzer Film, in einem - in seiner Wirkung möglicherweise anders konzipierten - Flirt mit den Totalitarismen innerhalb der Armeestruktur, und lässt "Full Metal Jacket" spätestens in der zweiten Hälfte zur überaus dumpfen und pseudowichtigen Schein-Dokumentation eines Krieges verkommen, die aber letztendlich nichts zu erzählen versteht, was Francis Ford Coppola nicht bereits knapp zehn Jahre zuvor auch schon in "Apocalypse Now" zu proklamieren wusste.
Abseits der Studioamosphäre innerhalb mancher Szenen, technisch und inszenatorisch solide bis gut, trotzdem nie so symphonisch und epenhaft, wie man es von einem Regisseur, dem solch ein Ruf vorauseilt, erwarten dürfte.

"Full Metal Jacket" bleibt ein Film, der gern mehr wäre, als er eigentlich ist, und dessen grundlegende Aussagen Kubrick schon zu Beginn seines Œuvres in "Paths of glory" eindrucks- und wirkungsvoller an den Zuschauer zu bringen verstand.
Ein mit der politisch integeren Plakette "Anti" versehener Langeweiler, der oftmals das hofiert, was er kritisieren möchte.

Kritik im Original 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 11 Antworten

Billmaik

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Kubrick, Aronofsky, Park, Nolan, Coen...Hitmanskis Zorn macht vor niemandes Œuvre halt. Im Falle von "Full Metal Jacket" gibt es ausnahmsweise mal meine volle Zustimmung :)


Hitmanski

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Ich messe an Taten, nicht an Namen :)


sushi25: movie-fan.de

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8.0Ausgezeichnet

Tja, das Drill-lied aus dem Film haben wir damals in der Grundausbildung beim Bund auch gesungen,denn als der bei uns ins Kino kann, war ich mit der Schule fertig.

Der Film wurde damals als 1. richtiger Antikriegsfilm gehyped. Selbst wenn dies etwas hochgegriffen scheint, ein guter Film des Vietnamkriegsfilmgenre ist es allemal.

Schade, dass der in Vietnam spielende Teil des Films hinter dem ersten Teil verblasst. Hier ist man aus Apocalypse Now, Platoon ... mehr gewöhnt.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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8.0Ausgezeichnet

[...] Kaum ein Kriegsfilm ist so unpatriotisch und so wenig gewaltverherrlichend wie „Full Metal Jacket“. Besonders der erste Teil ist kurzweilig und sehenswert. Die zweite Hälfte, die im Vergleich zu anderen Kriegsfilmen eher unspektakulär daherkommt, wird so unterschiedlich aufgenommen, dass sich jeder Zuschauer einfach selbst ein Bild davon machen muss. [...]

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kubrick_obscura: CinemaForever

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6.0Ganz gut

Kubricks Neo-Anti-Kriegsfilm ist selbstreflektierend und experimentell. Hier leidet der Film aber wirklich unter der kühlen Inszenierung und den ästhetischen Bildern.

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Kommentare (196) — Film: Full Metal Jacket


Sortierung

Dady

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Bewertung9.0Herausragend

Ehrlich, direkt, hart, packend, rücksichtslos, brutal. Das sind alles Attribute die auf diesen Film zutreffen. Denn "Full Metal Jacket" ist ein Antikriegsfilm der seines gleichen sucht. Auch wenn viele der ersten Teil des Films also die Ausbildung bevorzugen fand ich es danach besser. Als sie dann in Vietnam sind und den realen Kriegsalltag kennenlernen. Auch wenn wie ich und viele andere den Abschnitt auf Parris Island lustig finden ist es eher traurig und verstörend. Wie keine Rücksicht auf niemanden genommen wird um einfach nur das Endziel zu erreichen. Die Frage nach dem warum wird gar nicht gestellt es geht einfach um das große ganze. Das hört man auch als die Soldaten später zu deren Meinung zu Vietnam gefragt werden. Keiner weiß eigentlich was der ganze Zirkus soll. Stanley Kubrick hat mit guten Darstellern und ohne irgendetwas zu verschönen ein Meisterwerk geschaffen. Was in seinem Genre zur absoluten Spitze gehört!!

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Absurda.

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Bewertung9.0Herausragend

Die Individualität des Menschen - heutzutage wichtiger denn je. Man muss sich hervorheben, sich zeigen. Was denkt ihr, warum es heutzutage Hipster gibt? Wir leben in einer Zeit, in der man sich beweisen muss. Man kann fast schon sagen, die Hippies kommen zurück, nur in einer viel, viel, viel weich gespülteren Form.
Da sind Filme wie 'Full Metal Jacket' natürlich ein schlechter Scherz. Dualität des Menschen...was ein Humbug! Der Mensch muss töten, töten, töten! Vietnam ist das a und o. Wir müssen all unsere Macken vergessen, denn wir sind Killer und Killer kennen keine Gefühle, keine Menschlichkeit, keine Individualität, Killer kennen nur das Töten. Mensch-sein war gestern, heute gilt nur noch Männlichkeit. Sei ein Mann, töte diesen schlitzäugigen Bastard. Er ist es nicht wert. Du bist es auch nicht wert. Wenn du zu Mama und Papa nach Hause kommst, bist du ein Niemand. Wen solltest du denn abknallen? Deinen Nachbarn? Der ist Ami. Der hat ein Recht auf Leben. Töte den Vietnamesen. Dafür bist du geboren und dafür stirbst auch.

Für mich gibt es keinen tragischeren Antikriegsfilm als 'Full Metal Jacket'. Ja, ich finde, er ist tragischer als Klimows Meisterwerk 'Komm und sieh'!. Denn ja, Fljora, ist ein Wrack, aber er fühlt noch den Schmerz, den der Krieg in ihm ausgelöst hat. In ihm ist noch Hoffnung. Allerdings so wenig, dass es zu grausam ist, um wahr zu sein.
In 'Full Metal Jacket' hingegen stirbt der Mensch schon, ehe er nach Vietnam befördert wird. Er wird zu einem zynischen Etwas, keinem Menschen. Menschen schießen nicht wie wild auf Vietnamesen und freuen sich wie kleine Kinder. Menschen töten nicht aus Spaß. Das ist nicht mehr menschlich. Das ist barbarisch. Das ist grausam.
'Full Metal Jacket' ist einer der tragischsten Antikriegsfilme aller Zeiten, weil wir dazu ausgebildet werden, in erster Linie unsere Seele und damit uns selbst zu töten.
Individualismus - der womöglich größte Scherz aller Zeiten!

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Absurda.

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Genau so ist es! Kubricks intellektuelles Genie ist unerreichbar und ja, ich finde auch, dass ihm zu unrecht Gefühlskälte vorgeworfen wird. Wenn man bei seinen Filmen genau hinsieht sind die Charaktere das einzige, was an seinen Filmen gefühlskalt ist und ich glaube das scheint auch diese seltsame Minderheit zu stören ;-)


Dasprofil

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Ich denke auch, dass die gefühlskälte in seinen Filmen ein Spiegel unserer Gesellschaft sein soll und nicht an ihm selbeer liegt (also, dass er es nicht besser kann).


8martin

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Bewertung9.5Herausragend

Einer der neun großen Filme über den Vietnamkrieg. Er gliedert sich in zwei Teile. Fast eine Stunde erleben wir eine Brüllorgie ungekannten Ausmaßes. Ausbilder Hartman (sic!) Lee Ermey in der Rolle seines Lebens schockiert mit erniedrigenden Beschimpfungen aus dem Fäkal und Analbereich und treibt Pyle (Vincent d’Onofrio) in den Selbstmord. Der erste Schuss!
Im zweiten Teil sind wir mit Kriegsberichterstatter Joker (Matthew Modine) 1968 in Vietnam zur Zeit der TET-Offensive. Wegen seiner vorlauten Art wird er zur kämpfenden Truppe versetzt. Kubricks Minimalismus lässt quasi symbolisch nur ein Gefecht mit einer angeschossenen vietnamesischen Scharfschützin zu. Der Feind bekommt ein Gesicht. Option: liegenlassen oder Gnadenschuss? Rache für die gefallenen Kameraden!? Dieser Höhepunkt wird in die Länge gezogen. Die anderen beiden Frauen, die wir sehen sind Huren.
Der Film hebt sich wohltuend von der Masse der Kriegsfilme ab. Hier ist es nicht nur die Ballerei, die die Klasse ausmacht, sondern auch das Hinterfragen. ‘Kämpfen wir hier wirklich für die Freiheit?‘
Am Ende zieht eine singende Truppe vorbei an brennenden Häusern. Sie sind glücklich, überlebt zu haben.
Abgerundet wird das Ganze Zeitfeeling durch die unterlegten Popsongs u.a. von Nancy Sinatra (‘These Boots Are Made For Walking‘) und Sam the Sham (Wooly Buly‘). Eine zeitlose Klasse für sich.

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-07-

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Bewertung9.0Herausragend

seh diesen Film immer mal wieder gerne mit Freunden, erste Hälfte sehr lustig, 2 . sehr unterhaltsam :D
Hab ja auch ein narren an solchen Filmen gefressen :P

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KoalaDead

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehr guter Film!

Erster Teil: schwarzer Humor; Es wird einem klar, was die Soldaten in der Ausbildung alles erleiden müssen.

Zweiter Teil: normaler Anti-Kriegsfilm

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uncut123

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

durch BOW666 hab ich spontan den streifen angemacht und mal wieder mich überzeügen können wie geil lustig krank derbe unterhaltsam und sau geil er doch ist...das ist dieser film wo man drüber immer noch spricht....g

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uncut123

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http://www.youtube.com/watch?v=sMEFcYij2uY


BOW666

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"762 mm ... Full ... Metal ... Jacket"

Einer der besten Vorführzwecke des Krieges um aus Menschen, Maschinen zu machen, jegliche Gedanken hinten angestellt und nur mit einem Prinzip: Töten.

Der Film hat derbe Einlagen was Brutalität angeht, aber nicht am Körper sondern im Kopf wir man hier so ziemlich auseinander genommen, jeder einzelne muss sein Leben in der Ausbildung meistern, jedoch hängt Paula etwas nach und wird mit dem Konfrontiert was man als Alptraum entflammen lassen könnte.

Stanley Kubrick hat sich mal wieder selbst übertroffen, ein Meisterwerk der auch zeigt in der ersten Hälfte, wie viel braucht man um den Verstand zu verlieren?

Der Film bietet so einiges, das Ausbildungstraining eines Marines, heftige Wörter von Emery und absoluten Drill.
Eine Klasse für sich, der Krieg ist hier eigentlich nebensache und der entscheidene Punkt bezieht sich wie am Ende mit der ...

Ein Film den jeder zumindest einmal gesehen haben Muss, alles was Kubrick anpackt ist heute reinhaltiger Kult und Klassiker.

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sebastian.gonera.5

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Der teil der ausbildung ist wirklich gut gemacht FMJ ist ein Film wo die deutsche version weit aus besser ist als die orginale der 2te teil ist anschaubar und okay aber mir gefällt persöhnlich nur die Ausbildung


uncut123

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R. Lee Ermey ist aber auch ein sadist....sieht man ja tcm und tcm the beginning....bringt er gut rüber


heiko.buschhaus

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Bewertung9.0Herausragend

Meine zweite Zusammenführung mit Stanley Kubrick führt mich ein weiters mal zu einem Meisterwerk: 'Full Metal Jacket'! Dieser Film erzählt eindrzcksvoll die schockierende und mitreißende Geschichte von Private Joker, vom Anfang der Ausbildung bis zum Ende der erbitterten Schlacht in Vietnam! Dabei geht der Film bewusst nicht auf Persönlichkeiten der Figuren ein, sondern lässt sie gewollt die ganze Zeit nur als genicknamede Killermaschinen handeln! Jegliche Hintergrunde bleiben verschleiert, es gibt kein großes Gefühlsgedusel vor der Kamera. Hier wird der harte, der böse Kern des Menschen hervorgeholt! Meister Stanley Kubrick inszeniert dies alles wie immer auf diese ihm so typische Art; tolle Kamerafahrten, lange Kamerastationierungen, atmeberaubende Sichten, schockierende Brutalität! Dieser Film hat mich einfach und mach Lust auf mehr Kubrick!
PS: Brillieren tut hier Vincent D'Onofrio als durchgeknallter Private Paula!

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Hfonda15

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Bewertung9.0Herausragend

Zu Stanley Kubrick habe ich normalerweise immer einen schweren Zugang, doch sein vorletzter Film ,,Full Metal Jacket" hatte mich sofort und ich kann jetzt sagen, dass dieser Streifen völlig zu Recht in einem Atemzug mit brillianten Vietnamkriegsfilmen wie ,,Apocalypse Now" oder ,,Platoon" genannt wird.
Die erste Hälfte des Films sollte, wie ich gehört hatte nur über den Drill des fanatischen Ausbilders an seinen Rekruten gehen und wenn ich ganz ehrlich bin habe ich mir davon nicht all zu viel erhofft, da grade solche Szenen im Laufe der Zeit ziemlich einrosten und ich mir diesen Drill vom Ausbilder bei einem Film der über 20 Jahre alt ist nicht so schlimm vorgestellt hätte.

Doch die ersten 50 Minuten des Films sind auch heute genial, ein richtiges Kunstwerk wenn man sie für sich alleine betrachtet!
Ein Ausbilder, der seine Rekruten nicht ausbildet, er macht sie fertig, er nimmt sie auseinander! Sie sind für ihn Dreck! Abstoßender Abschaum, der es kaum wert ist, dass man ihn anschreit! So werden diese Leute behandelt! Sie werden trainiert um zu töten! Alles was an ihnen menschlich ist muss verschwinden! Denn niemand darf Mitleid haben! Mitleid macht die Soldaten schwach und wer schwach ist kann die Vereinigten Staaten von Amerika nicht vor den bösartigen Kommunisten in Vietnam beschützen!
Einer der Rekruten kommt bei dem harten Training nicht mit? Dann wird die Moral der Truppe einfach so umgedreht, dass alle den Kerl fertig machen, nicht nur der Ausbilder! Dann werden die, die beim Training der Marines nicht mitkommen schon sehen was sie davon haben, sich nicht den Marines anzupassen!
Die erste hälfte des Streifens endet so wie es kommen muss, Die Soldaten sind keine Menschen mehr, es sind gefühlslose, innerlich kranke Menschen! Sie haben vor nichts Angst und wollen nur eins TÖTEN!

In Vietnam hat man Gelegenheit dazu, man sieht wie die Soldaten im Krieg handeln, manche unerfahren und haben keine Ahnung wie man in brenzligen Situationen umgeht und andere die komplett in ihrem Training aufgegangen sind und in Vietnam nichts anderes mehr können als mitzuzählen, wie viele Zivilisten sie schon erschossen haben und sich darüber zu beschweren, dass die Schlitzaugen keine Dankbarkeit für die Unterstützung der amerikanischen Truppen zeigen. Das ganze Kriegsgeschehen wurde gut umgesetzt und auch die Kameraführung, fand ich hierbei sehr passend, doch solche Kriegseinsätze in Szenen machen diesen Film noch lange nicht zu einem herausragendem Klassiker, denn sowas hat man auch in anderen Kriegsfilmen, teils sogar noch besser dargestellt, schon gesehen!

Was ,,Full Metal Jacket" in meinen Augen zu einem Meisterwerk macht, ist als erstes diese geniale Einführung in die Mentalität der Soldaten indem man sich die erste Hälfte des Films nur mit der Ausbildung der Soldaten beschäftigt und sie erst danach in den Krieg schickt.
Und zweitens eindeutig die verschiedenen Sichtweisen der einzelnen Amerikaner auf den Vietnamkrieg, der für uns heute mehr als erschreckend ist, wenn man sich einige Szenen in dem Film ansieht, wie z.B die Interviews mit verschiedenen Soldaten.
Das Ende des Films zweigt zwar wie es jeder andere gute Antikriegsfilm macht noch einmal gekonnt die Sinnlosigkeit der kämpferischen Einsätze(kleines Mädchen als Scharfschütze)
Aber die Aussage einzelner, macht dieses Werk von Kubrick wirklich zu etwas ganz besonderem:,,In jedem dieser Schlitzaugen steckt ein Amerikaner der raus will! Und wir kämpfen dafür, dass er es kann!"
Soldaten stehen vor einem so eben gefallenen Kameraden:,,Immerhin ist er für eine gute Sache gestorben"
(Ich könnte jetzt noch irgendetwas von dem Drillsergeant am Anfang zitieren aber da ist jeder Satz zitierwürdig und man muss sich, die Szenen mit ihm und seinem Training einfach ansehen!)

,,Für heute haben wir genug getan um uns in das Buch der Geschichte einzutragen! Ich bin in einer Welt voller Scheiße aber ich bin am Leben und hab keine Angst!"
Dieses Endzitat und dann einer der besten Rolling Stones Song aller Zeiten und man sitzt vor dem laufendem Abspann und genießt es gerade ein Meisterwerk gesehen zu haben!

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Hfonda15

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Sry das war nicht beabsichtigt, das Arkani auszuschließen aber wenn du ein paar Kommentare weiter oben guckst wird dir auffallen, dass ich mich speziell für dein Lob an meinem kommentar schon bedankt habe ;)


Martin Oberndorf

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Stimmt da hast du recht :D

Anschuldigung zurückgenommen.


Alienator

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Bewertung9.0Herausragend

Grandioser Kriegsfilm ohne wirklich Krieg zu zeigen

Die Überschrift klingt grotesk? Kann sein,aber was genau zeigt hier Kubrick? Die erste Hälfte des Films ist der gnadenlosen Ausbildung gewidmet unter denen sich die Jugend Amerikas (oder auch irgendeiner Nation) unterwerfen müssen, bis zur völligen Aufgabe der Individualität. Die zweite Hälfte zeigt ein Kriegsschauplatz. Aber keinen wirklichen Krieg. Er zeigt Aspekte des Krieges, die so surreal wir irreal wirken und dadurch umso schockierender sind. Um den Krieg zu zeigen, in all seiner Perversion und seiner Menschenverachtung, muss man nicht unbedingt Krieg zeigen. Das tat hier Kubrick in beeindruckender Weise in den ersten 45 Minuten des Films. Dort zeigt er die Kälte und Gefühlslosigkeit des Krieges und seiner verstumpften Menschen. Die später gipfelt indem der kalte Mensch in der Pose des Siegers steht (so u.a. vor dem Massengrab). Kubrich schafft es, auf seine ganz spezielle Art (so u.a. die kühle Kamera) den Krieg uns näher zubringen,aber ihn nicht zu verherrlichen

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beast667

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein must have für jede DVD Sammlung. Sadistisch, ekelhaft und abstossend. "Anti-Kriegsfilm" passt.

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MiraMeow

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Das hier ist mein Gewehr! Es gibt viele andere, aber dies ist meins! Mein Gewehr ist mein bester Freund! Es ist mein Leben! Ich muss es meistern, wie ich mein Leben meistern muss! Ohne mich ist mein Gewehr nutzlos! Ohne mein Gewehr bin auch ich nutzlos! Mein Gewehr verfehlt sein Ziel nie! Ich muss schneller schießen als mein Feind, denn sonst tötet er mich! Ich muss ihn erschießen, bevor er mich erschießt! Das werde ich! Vor Gott glaube ich und schwöre: Mein Gewehr und ich werden mein Vaterland verteidigen! Wir sind die Bezwinger unserer Feinde! Wir sind die Bewahrer meines Lebens! Das schwöre ich! Bis kein Feind mehr ist! Nur Frieden! Amen!"

Ein absolut genialer Anti-Kriegsfilm à la Kubrick

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CHF

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Haben Ihre Eltern je lebenden Nachwuchs gehabt" - "Sir! Jawohl, Sir!" - "Ich wette, das tut denen Leid? Sie sind so hässlich, Sie könnten glatt ein modernes Kunstwerk sein! Wie ist Ihr Name, Sie Fettsack" - "Sir! Lanard Lawrence, Sir!" - "Lawrence? Lawrence? Was? Von Arabien" - "Sir! Nein Sir!" - "Der Name klingt richtig adelig! Sind Sie adelig" - "Sir! Nein, Sir!" - "Lutschen Sie Schwänze" - "Sir! Nein, Sir!" - "Bullshit! Ich wette, Sie saugen glatt `n Golfball durch `n Gartenschlauch!" - "Sir! Nein, Sir!- "Ich kann den Namen Lawrence nicht ausstehen! Nur Schwuchtel und Matrosen heissen Lawrence? Von jetzt an sind Sie Private Paula!"

Hier ist jeder Kommentar überflüssig. Wer mehr davon haben will, zieht sich das mit Bildern rein und bekommt einen der besten Filme aller Zeiten zu sehen.

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Geasy90

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Absolutes "Must-see", auch wenn man klassisch nur die ersten fünfzehn Minuten tief im Gedächtnis behält (so einen Drill Sergeant vergisst man nicht so schnell).
Kubrick lieferte hier einen Antikriegsfilm der feinsten Sorte, er zeigt, was im Vietnamkrieg den Soldaten passierte und vor welchen Herausforderungen sie standen. Das Zusammenspiel von Musik und Bild ist sehr gut, genauso die Kameraführung, vor allem in der Szene mit der Scharfschützin.
Zusammen mit der ersten Stunde aus Saving Private Ryan, Platoon und Black Hawk Down (wenn man den US-Hurra-Patriotismus weglässt) einer der besten Darstellungen von Krieg.

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Hartigan85

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Bewertung10.0Herausragend

"Die tödlichste Waffe der Welt ist ein Marine mit seinem Gewehr! Es ist euer Killerinstinkt, der voll da sein muss, wenn ihr im Kampf überleben wollt! Euer Gewehr ist nur ein Instrument! Töten kann nur ein Herz aus Stahl! Wenn euer Killerinstinkt nicht stark und rein ist, werdet ihr zögern, wenn es drauf ankommt! Dann werdet ihr nicht töten, dann werdet ihr tote Marines sein! Und dann seid ihr in einer Welt voller Scheiße! Weil es Marines nicht erlaubt ist, zu sterben, ohne dass das genehmigt worden ist! Habt ihr Armleuchter das kapiert?" - "Sir! Jawohl, Sir!"
Stanley Kubrick hat mit „Full Metal Jacket“ ein Meisterwerk für die Ewigkeit geschaffen…Ich weiß nicht ob es der beste Kriegsfilm aller Zeiten ist. Echt schwierig, weil es einige grandiose Kriegsfilme gibt. Ich kann und will mich auch nicht für einen entscheiden, aber FMJ spielt in der Liga ganz oben mit. Einige Leute kritisieren den Film für seine zweite Hälfte, kann ich nicht verstehen. Die erste Hälfte zeigt die knallharte Ausbildung der Marines um Private Joker (Matthew Modine) durch Gunnery Sergeant Hartman (unfassbar gute Performance von R. Lee Ermey). Das Ziel dieser menschenverachtenden Ausbildung ist es, die Marines zu absoluten Killermaschinen zu dressieren, manch einer scheitert aber daran…
"Ein Tag ohne Blut ist wie ein Tag ohne Sonnenschein"
Die zweite Hälfte des Films befasst sich dann mit dem Vietnamkrieg, in dem die Protagonisten ums nackte Überleben kämpfen müssen. Diese zweite Hälfte steht der Ersten in nichts nach, sie ist nur komplett anders, aber genauso überragend und schonungslos inszeniert. Der Film ist verdammt roh, dreckig und ungemein realistisch. Wenn man überleben will, muss man selbst zum Tier werden, „Full Metal Jacket“ zeigt das so gut, wie kaum ein anderer Film. Es gibt nicht viele Filme, die ich so oft gesehen habe wie diesen…
Der Film wirkt teilweise fast schon wie eine Dokumentation, als Zuschauer wird man in das Geschehen hineingezogen und fühlt mit den Charakteren Joker, Paula, „Animal Mother“, Cowboy, Rafterman usw. mit. Sie erleiden jede Menge psychische und physische Qualen, welche sie alle abstumpfen lässt. Großes Lob an die gesamte Besetzung, die ausnahmslos großartig agiert. Der Streifen lebt auch von seinen genialen und unvergesslichen Dialogen, allein in der Ausbildung prasselt ein wahres Zitate-Feuerwerk auf uns Zuseher ein. Kubrick zeigt hier mit aller Konsequenz, dass Krieg hässlich ist.
"Für heute haben wir genügend getan, um unsere Namen ins Buch der Geschichte einzumeißeln. Wir marschieren runter zum Perfume River, um da die Nacht zu verbringen! Meine Gedanken schweifen ab und ich denke an die nasstraumharten Titten von Gretchen Modermöse. Ich träume den Traum vom großen Heimkehr-Fick! Ich bin so glücklich, am Leben zu sein! Ganz geblieben und bald fertig hier. Ich bin in einer Welt voll Scheiße! Stimmt! Aber ich bin am leben! Und ich hab keine Angst."
Stanley Kubrick´s „Full Metall Jacket“ ist ein drastisch-geniales Meisterwerk und einer der besten Anti-Kriegsfilme aller Zeiten!
Ein frohes neues Jahr wünsche ich allen meinen MP-Buddys!

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Jason Born

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Oh je Harti, mit LBS Zitaten fange ich besser nicht an. Das sprengt hier den Rahmen:)
Die grünen Teufel ist ziemliche Propaganda. Und das sag ich als Fan vom Duke. Ist aber nicht ganz so schlimm wie die roten Teufel, huhuhahahaha


Hartigan85

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Hast recht, LBS würde den Rahmen sprengen :D Hätte jetzt glatt Lust, den wieder zu gucken...War ja klar, dass du dir die Spitze nicht verkneifen konntest. Deine Bayern werden auch noch ruhiger, in der Champions League reißen die sowieso nix. Bleiben wir besser beim Thema Film^^


Deathpool

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Bewertung9.0Herausragend

Wir wollen nur Frieden und deshalb müssen wir töten.

Kurz bevor ich den Abzug durchdrücke da sehe ich ein schwaches Blitzen, es ist die Angst im Auge meines Feindes.
Sein Kopf spritzt das Leben hinaus,seine Glieder verkrampfen im Todeskampf.
Panzer donnern an mir vorbei, sie zerdrücken das schwache Glied.
Meine Kameraden winden sich im Graben, ihre Innereien drücken nach draußen.
Lass die Farben sprießen,lass die Sonne untergehen, lass mich von hier fortgehen.
Bin doch nur ein Ziel im Fadenkreuz, bin der wandelnde Tod.
Bin die Bitterkeit,die Bombe, das verbrannte Fleisch.

Stolz,Ehre und Gehorsamkeit alles was man mir beigebracht.
Gottes Liebe in mein Herz geschlagen,die Waffe mein einzig Weib.
Werde sie spüren,werde sie hassen, werde sie morden und dann tief im Bewusstsein vergraben.
Befehle bestimmen mein sein, Fäden straffen meinen Leib.
Laufe in endlose Qualen,eure Gesichter in meinen Träumen.

Full Metal Jacket ein bissig böser Film, er zeigt den Krieg unbarmherzig.
Verschluckt sich am bitteren Humor und kotzt die grausame Gewalt wieder aus.
Kein Beschönigen,kein Mitleid, nur das kalte Sterben im Feindesland.
Ja Krieg ist nicht schön das wissen wir alle, aber Full Metal Jacket zeigt das wir niemals aufhören werden.
Zu blind unser Hass zu Gleichförmig schreiten wir voran.

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resistant.reb

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehr spannender Film, in dem keine muskelbepackten Helden Leute abknallen, sondern der zum Nachdenken anregt. Ausbildung war sehr spannend, allerdings fand ich persönlich die 2. Hälfte besser. Dort war mehr Wow-Stimmung für mich dabei.

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alex023

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

[Eine Reise durch Stanley Kubricks Filmographie 1/9]

„The dead know only one thing: it is better to be alive.“

Mein richtiger Start in Kubricks Filmographie war eigentlich „2001“, aber wollen wir mal mit seinem eher leichtesten Werk anfangen. FULL METAL JACKET repräsentiert in einer Reihe mit Filmen wie „Apocalypse Now“ die ganze Palette der (guten) Anti-Kriegsfilme. Man kann hier das Werk in zwei einzelne Parts unterteilen: der erste Part handelt von der Ausbildung der Vietnam-Soldaten auf Parris Island, in der sie vom dauerhaft in Vulgärsprache sprechenden Gunnery Sergeant Hartman tyrannisiert werden. Der zweite Part spielt dann letztlich in Vietnam und zeigt die nun ausgebildeten Soldaten nur noch als reine Kampfmaschinen, die den Ernst der Lage völlig verinnerlicht haben, nachdem sie zuvor in der Ausbildung noch teilweise scherzhaft dabei gewesen waren.
Die Umsetzung Kubricks ist wie fast immer durch die Kamera und sein Spielen mit der musikalischen Untermalung geprägt. Propagandistisch zeigt der Film zu Beginn die zunächst harmlosen Vorbereitungen auf den brutalen Kampfeinsatz im harten Vietnam-Krieg, wenn während des Trainings etliche Parolen in Einstimmigkeit geträllert werden. Die Darstellung des Gunnery Sgt. Hartman ist kompromisslos und hart, dennoch amüsiert es den Zuschauer zunächst. Doch wird mit weiterem Verlauf deutlich, wie grausam die gesamte Veranstaltung anmutet, besonders für den von ihm ständig schikanierten Private Paula (eigentlich Leonard Lawrence). Dass der Part der Ausbildung dann so enden muss, war folgerichtig und logisch, aber diese kleine 'Vorhersehbarkeit' trübt hier gar nichts. Selbstverständlich ist der erste Part hundert Mal besser als der zweite und könnte als eigener Film für sich auch stehen, dennoch ergänzt der zweite Part das Gesamtgefüge ordentlich und differenziert das Werk von anderen Filmen, da hier sowohl Ausbildung als auch Kriegsgeschehen gezeigt werden und es sich nicht nur auf den einen Aspekt der teilweise grausamen Geschichte konzentriert. Es fühlt sich auch an wie zwei unterschiedliche Filme, aber gerade das zeichnet hier wieder „Full Metal Jacket“ aus: kompromisslos, hart, amüsant, grausam, gewalttätig, thrilling, kritisch und metaphorisch. Denn das alles macht den Charakter von Kubricks Werk aus.
Somit ist es ein wahrlich sehr guter Vertreter des „Anti-Kriegsfilm“-Genres, weil ständig die Waage zwischen amüsanter Stimmung und düsterer, grausamer Grundatmosphäre gehalten wird. Außerdem überzeugt der gesamte Cast, besonders heraussticht hier R. Lee Ermey als Sgt. Hartman, wobei man durchaus Vincent D’Onofrio und Matthew Modine nicht unerwähnt lassen darf.

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Silas2612

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich habe diesen Film erst neulich zum ersten Mal gesehen. Zuvor habe ich mich schon nach guten Vietnamkrieg-Filmen ungehört und immer tauchte dieser Film auf.
Natürlich hatte ich deswegen relativ hohe Erwartungen, aber leider wurde ich enttäuscht. Ich finde die erste Hälfte des Filmes eigentlich relativ gut. In den meisten Kriegsfilmen ist der Soldat ja meistens von Anfang an mitten im Geschehen, daher fand ich den Teil mit der Ausbildung gut. Diesen Teil fand ich sehr gelungen. Aber dafür kommt der eigentliche Krieg zu kurz. Zunächst ein kleines Geballer auf einzelne Nord-Vietnamnesen, dann das Vorrücken zu einer Stadt in dem man eben ein paar Häuser zusammenschießt, in denen sich Feinde verstecken und schließlich ja das Scharmützel mir der Scharfschützin. Wahrscheinlich bewerten das viele anderst, aber meiner Meinung nach gerät der Teil in Vietnam viel zu kurz. Mir kommt es so vor, als wäre der Teil mit der Ausbildung die eigentlich Geschichte. Diesen Teil fand ich wirklich gut und habe gedacht der Film würde sich sogar noch mehr steigern, aber den Teil in Vietnam finde ich relativ langweilig. Also ich wüsste nicht, warum das so ein Meisterwerk sein sollte.

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TinaCocaine

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Bewertung5.5Geht so

Am Anfang des Films dachte ich "Wow - endlich mal wieder ein grandioser Anti-Kriegsfilm", allerdings wurde ich dann mehr und mehr enttäuscht. Leider schwabbelt die Story gegen Ende immer mehr vor sich hin, auch wenn die schauspielerischen Leistungen ganz hervorragend sind. Besonders gefiel mir, dass mich die Kälte des Krieges wirklich ergriff, auch wenn alles etwas verstörend und bizarr wirkt. Für mich als "Kriegsfilm-Nichtmöger" ein echter Erfolg in diesem Genre!

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