Full Metal Jacket
Full Metal Jacket (1987), US Laufzeit 116 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Drama, Historienfilm, Kinostart 08.10.1987
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154 Kommentare
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von Stanley Kubrick, mit Matthew Modine und Adam Baldwin
Parris Island, South Carolina, in den USA der 60er Jahre: Eine Gruppe junger Marines wird für ihren Einsatz in Vietnam ausgebildet und dabei von ihrem sadistischen Ausbilder Sergeant Hartman (R. Lee Ermey) gedemütigt und schikaniert. Full Metal Jacket folgt dem jungen Private Joker (Matthew Modine) durch seine brutale Ausbildung, während der er bereits einen grausamen Vorgeschmack auf das bekommt, was ihn später in Vietnam erwartet.
Stanley Kubrick spiegelt in Full Metal Jacket auf erschreckend authentische Art und Weise die Geschehnisse in Vietnam wieder. Dafür verpflichtete er keinen geringeren als den ehemaligen Kriegsberichterstatter Michael Herr, der bereits in Vietnam diente, als zusätzlichen Drehbuchautor. Die Grundidee zu Full Metal Jacket lieferte der Roman The Short-Timers (dt. Höllenfeuer) von Gustav Hasford, der auch anfangs am Drehbuch beteiligt war.
Um die Ausbildungsphase in Full Metal Jacket möglichst authentisch darzustellen, engagierte Kubrick R. Lee Ermey, einen Drill-Instructor des US Marine Corps, als Berater und war von ihm so beeindruckt, dass er ihm schließlich die Rolle des Ausbilders Hartman gab.
Bei einem vergleichsweise geringen Budget von 17 Millionen US-Dollar, spielte Full Metal Jacket allein in den USA über 46 Millionen wieder ein und war damit trotz des brisanten Themas ein finanzieller Erfolg. Auch bei Preisverleihungen wurde Full Metal Jacket nicht übersehen: Es gab Nominierungen für einen Oscar, einen Golden Globe, zwei BAFTAs und viele weitere Preise.
Cast & Crew
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Stanley Kubrick
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Matthew Modine
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Private Joker
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Adam Baldwin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Animal Mother
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Vincent D'Onofrio
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Private Gomer Pyle
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R. Lee Ermey
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sergeant Hartman
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Dorian Harewood
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Private Eightball
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Kevyn Major Howard
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Private Rafterman
Regie
Schauspieler
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Arliss Howard
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Private Cowboy
-
Ed O'Ross
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Touchdown
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John Terry
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lieutenant Lockhart
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Jon Stafford
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Kieron Jecchinis
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Crazy Earl
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Bruce Boa
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pogue Colonel
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Kirk Taylor
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Private Payback
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Stanley Kubrick
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Vivian Kubrick
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kamerafrau
-
Stanley Kubrick
-
Gustav Hasford
-
Michael Herr
- Genre
- Militärfilm, Drama, Anti-Kriegsfilm
- Zeit
- 1960er Jahre, 1967, 1968, 1980er Jahre, 1987, Vietnamkrieg
- Ort
- Vietnam
- Handlung
- Armee, Artillerie, Bohrmaschine, Demütigung, Folter, GI, Gewalt, Glatze, Grundausbildung, Helikopter, Hinterhalt, Kameradschaft, Kriegsberichterstatter, Kriegsverletzung, Kultfilm, Maden, Marine Corps, Maschinenpistole, Menschliches Zusammenleben, Militär, Militärische Ausbildung, Mobbing, Panzer, Rassismus, Rekrut, Scharfschütze, Schlacht, Schmerz, Soldat, Trauma, Vietcong, Waffe, Wahnsinn
- Stimmung
- Ernst, Hart, Verstörend
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Full Metal Jacket
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Kritiken (5) — Film: Full Metal Jacket
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschenAbscheulich ist die erste Hälfte auf Parris Island, langweilig die zweite in Vietnam: "Full Metal Jacket" ist nicht weniger als eine tolldreiste Zuschauer- wie Soldatenkonditionierung. Genauso wie der Soldat sein gesellschaftliches Rundherum emotional reflektiert und bisweilen sein ungeschminktes Seelenleben einzusperren versucht, bewertet der Zuschauer gemäß der Situation die Teilabschnitte des Films, infolgedessen er mit dem Soldat Seite an Seite, Schulter an Schulter durch den Dreck robbt. Vielleicht liegt darin das Geheimnis eines Antikriegsfilms, der gängigen Antikriegsfilmen den Krieg erklärt. 30 Jahre sind vergangen seit "Wege zum Ruhm", 23 seit "Dr. Seltsam, oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben", und Kubricks Einstellung zum Krieg, der sich erst durch die im Hintergrund umhergeisternden Mächtigen außer Kontrolle zur unbezähmbaren Beste bläht, hat sich nicht wesentlich verändert, eher radikalisiert, zugespitzt, ganz entscheidend. In…
31 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
duffy 2011/09/12 17:02:24
Antwort löschenNagel auf Kopf, wie so oft.
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Timo K. 2011/09/12 17:13:24
Antwort löschen:)
The_Comedian 2011/09/14 18:22:56
Antwort löschenExakt!
Filmsuechtiger: Filmsucht.org, Movieworlds
Kommentar löschen[...] Nach etwas mehr als vierzig Minuten Spielzeit ist die Ausbildung abgeschlossen, ein Großteil der Rekruten, unter ihnen auch die Hauptfigur Private Joker, wird nach Vietnam versetzt. Kubricks Vietnam, wie auch seine Inszenierung, unterscheiden sich stark von anderen Antikriegsfilmen. Im Gegensatz zu Platoon und Apocalypse Now versucht Full Metal Jacket keinesfalls, Krieg auf die Spitze zu treiben, bietet weder imposante Bilder, noch klassisch-memorablen Szenen, schlicht keine großen Momente. Zudem geht dem Film jegliches Pathos ab, auch prägnante Charaktere fehlen. Da verwundert die allgemeine Rezeptionshaltung, in der die zwei Vietnam-Drittel meist schlecht wegkommen, nur wenig. Doch gerade hier liegt die eigentliche Stärke von Kubricks Inszenierung und dem Drehbuch, hier beweist Full Metal Jacket, wie perfide er nicht nur die Soldaten, sondern auch sein Publikum manipuliert.
Obwohl die Szenen der Rekrutenausbildung nur ein Drittel der Spielzeit einnehmen, drücken sie dem gesamten Film ihren Stempel auf. Sergeant Hartman hinterlässt ein Vakuum, das vom Krieg danach nicht mehr gefüllt werden kann. Kubricks Vietnam bebildert trotz der Armut an „Höhepunkten“ zahllose Schrecken: Da werden Frauen und Kinder niedergemetzelt, literweise Blut vergossen und Soldaten sekundenlang beim Verrecken beobachtet. Trotzdem wirkt der Krieg nach der wahnwitzigen Ausbildung fade, der tägliche Tod gerät zur bedeutungslosen Randerscheinung für die ausgehöhlten Soldaten. Und der Zuschauer? Der erinnert sich nach dem Film an Hartman, an die Flüche, an das Gebrüll, an die Ausbildung, die wesentlich mehr Emotionen geweckt hat als die Szenen des Krieges, die nur ab und an einige Tote zeigen, aber große, epische Momente vermissen lassen. Derart banal haben sich Soldaten wie Zuschauer den Konflikt nicht vorgestellt – doch trotz der zahllosen Schrecken wird er so wahrgenommen, denn das Publikum wurde genauso konditioniert wie die Rekruten. [...]
Kritik im Original 19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Bradbury 2011/07/12 15:53:20
Antwort löschenToller Kommentar!
mcanus95 2011/07/31 20:55:18
Antwort löschensuper zusammengefasst
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschenMehr Stone als Kubrick, lebt auch "Full Metal Jacket" den damals weitverbreiteten moralischen Überlegenheitsfetisch seines Erschaffers auf dem Rücken des Publikums aus: Nach dem zunächst neuen Ausgangspunkt in den Ausbildungscamps, ergeht sich Stanley Kubricks vorletzer Film, in einem - in seiner Wirkung möglicherweise anders konzipierten - Flirt mit den Totalitarismen innerhalb der Armeestruktur, und lässt "Full Metal Jacket" spätestens in der zweiten Hälfte zur überaus dumpfen und pseudowichtigen Schein-Dokumentation eines Krieges verkommen, die aber letztendlich nichts zu erzählen versteht, was Francis Ford Coppola nicht bereits knapp zehn Jahre zuvor auch schon in "Apocalypse Now" zu proklamieren wusste.
Abseits der Studioamosphäre innerhalb mancher Szenen, technisch und inszenatorisch solide bis gut, trotzdem nie so symphonisch und epenhaft, wie man es von einem Regisseur, dem solch ein Ruf vorauseilt, erwarten dürfte.
"Full Metal Jacket" bleibt ein Film, der gern mehr wäre, als er eigentlich ist, und dessen grundlegende Aussagen Kubrick schon zu Beginn seines Œuvres in "Paths of glory" eindrucks- und wirkungsvoller an den Zuschauer zu bringen verstand.
Ein mit der politisch integeren Plakette "Anti" versehener Langeweiler, der oftmals das hofiert, was er kritisieren möchte.
Kritik im Original 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 11 Antworten
BlueSquirrel 2010/11/26 13:50:37
Antwort löschenAußerdem erdrückt R. Lee Ermey mit seiner eigenartigen Performance da alles was nicht Niet- und Nagelfest ist. Bin auch nie warm geworden mit diesem komischen Film.
Hitmanski 2010/11/26 13:53:11
Antwort löschenSo is' es. Na, mich überrascht das ja nicht weiter, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, finde ich Kubrick ja sowieso immer prätentiös und schwurbelich.
Filmsuechtiger 2010/11/26 13:54:09
Antwort löschenGerade die zweite Hälfte ist doch sowas von überhöht und unterscheidet sich klar von Apocalyse Now. Bei Letzterem gleicht Krieg mehr einem Fieber, dass den Geist schwächt. Bei FMJ ist eher das Gegenteil der Fall, die Soldaten sind aufgeladen bis in die Haarspitzen und verlieren jeden Realitätssinn.
Hitmanski 2010/11/26 14:04:36
Antwort löschenIst für mich aber eher ein marginal anderes Symptom, mit gleicher/ähnlicher Ursache: Beide thematisieren den innerlichen und äußerlichen Verfall der involvierten Soldaten, und ihren zunehmenden Verlust von Bindung an die Realität, ausgelöst durch die vorangegangenen Erfahrungen des Krieges. Coppola nimmt sich dafür eine eher lähmende Fieberphanatsie her, Kubrick einen überdrehten Adrenalinrausch - aber beide möchten die unmittelbaren Auswirkungen der Beziehung Krieg-Soldat protokolieren.
Mir ist auch nicht unbedingt an einem Vergleich zwischen "Apocalypse Now" und "Full Metal Jacket" gelegen, der über diese thematischen Ähnlichkeiten hinausgeht; dazu sind die Filme in ihrer Gesamtheit einfach zu verschieden konzipiert worden.
Filmsuechtiger 2010/11/26 14:09:03
Antwort löschenDarauf wollte ich ja hinaus: Der Endzustand der Soldaten ist derselbe, der Weg dahin aber ein ganz anderer, weswegen ich die Aussage, dass FMJ nichts anderes zeigt als AN nicht unkommentiert stehen lassen.
Filmsuechtiger 2010/11/26 14:11:09
Antwort löschen*wollte.
doctorgonzo 2010/11/26 15:01:40
Antwort löschenBeim Vergleich mit "Apocalypse Now" widerspreche ich auch mal in aller Deutlichkeit, stilistisch schön geschrieben ist es trotzdem.
PS: das Wort "schwurbelich" lese ich noch lieber als ich es höre...
Hitmanski 2010/11/26 15:07:05
Antwort löschenDanke.
Google behauptet ja, es müsste ein "g" am Ende von "schwurbelich" stehen, aber dann sieht es irgendwie falsch und doof aus, weshalb ich da mal ganz meinem Ansatz der ästhetischen Orthografie vertraue...
doctorgonzo 2010/11/26 15:29:28
Antwort löschenYes, wir halten es mit der Hollywoodprämisse zu Historienverfilmungen, Style (nicht Stil) geht vor Genauigkeit.
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Billmaik 2010/11/26 19:31:07
Antwort löschenKubrick, Aronofsky, Park, Nolan, Coen...Hitmanskis Zorn macht vor niemandes Œuvre halt. Im Falle von "Full Metal Jacket" gibt es ausnahmsweise mal meine volle Zustimmung :)
Hitmanski 2010/11/26 19:33:58
Antwort löschenIch messe an Taten, nicht an Namen :)
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenTja, das Drill-lied aus dem Film haben wir damals in der Grundausbildung beim Bund auch gesungen,denn als der bei uns ins Kino kann, war ich mit der Schule fertig.
Der Film wurde damals als 1. richtiger Antikriegsfilm gehyped. Selbst wenn dies etwas hochgegriffen scheint, ein guter Film des Vietnamkriegsfilmgenre ist es allemal.
Schade, dass der in Vietnam spielende Teil des Films hinter dem ersten Teil verblasst. Hier ist man aus Apocalypse Now, Platoon ... mehr gewöhnt.
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Kaum ein Kriegsfilm ist so unpatriotisch und so wenig gewaltverherrlichend wie „Full Metal Jacket“. Besonders der erste Teil ist kurzweilig und sehenswert. Die zweite Hälfte, die im Vergleich zu anderen Kriegsfilmen eher unspektakulär daherkommt, wird so unterschiedlich aufgenommen, dass sich jeder Zuschauer einfach selbst ein Bild davon machen muss. [...]
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Kommentare (150) — Film: Full Metal Jacket
Kommentar schreibenLouis B 2012/02/10 13:56:31
Kommentar löschenHabe Ich jetzt einen Film gesehen oder zwei ?
Anfangs wird die Grunausbildung gezeigt, einer knallt sich und Seargant Gomery Hartmann ab, und ZACK sind wir an der Front ? Na jaa ... !
Nichtsdestotrotz sind beide Hälften sensationell !
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Schlopsi 2012/02/10 14:52:23
Antwort löschenWirklich? Der erste Abschnitt war grandios, keine Frage. Aber der zweite Abschnitt stinkt gegen den ersten deutlich ab. Die Intensivität in der Ausbildung kommt im 2. Teil im Krieg alles andere als zur Geltung. Lediglich die Schlusssequenz kann daran wieder anküpfen.
Weltenkind 2012/02/10 12:59:30
Kommentar löschen"7.62 Milimeter - Full - Metal - Jacket!"
Was Filme wir Platoon und anscheinend auch Apocalypse Now schaffen, geht in diesem Film vollends unter - das Grauen zu visualisieren, was in einem Krieg stattfindet. Kubrick, der mir mit Uhrwerk Orange schon nicht zeigen konnte, dass er ein herausragender Regisseur ist, schafft es auch mit diesem Antikriegsfilm nicht. Im Gegensatz zu Filmen wie Platoon legt Full Metal Jacket sein Hauptaugenmerkt nicht nur auf den Vietnam sondern auch auf die Ausbildung, was für einen Unterhaltungsfilm vielleicht von Vorteil ist, scheint bei diesem nur ein Mittel zum Zweck zu sein. Hätte man sich auf einen Teil von beiden beschränkt, hätte es sicherlich ein guter, augenöffnender Film werden können, doch so dümpelt der Film nur so vor sich hin und versucht mehr zu sein, als er ist. Die Schauspieler sind langweilig, ohne Gesicht und talentfrei. Einzig der Darsteller des Private Paula schafft es, seiner Figur einen Stempel aufzudrücken.
Interessiert man sich für Antikriegsfilme ist man mit Platoon und Apocalypse Now sicherlich besser aufgehoben.
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CarrionFairy 2012/02/10 17:56:32
Antwort löschenähm, pardon?
der film ist unterteilt wegen des kontrastes, nicht wegen des bloßen unterhaltungswertes
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Weltenkind 2012/02/10 18:00:31
Antwort löschenHab ich auch nicht gesagt. Meine lediglich, dass ich es unsinnig fand. Wie den gesamten Film.
Jeff Lebowski 2012/02/10 20:59:08
Antwort löschenKubrick hat selbst gesagt, dass dieser Film nicht direkt ein Anti-Kriegsfilm sein soll. Eher wollte er das Gegenteil von 'Wege zum Ruhm' schaffen.
based_god 2012/02/07 19:47:43
Kommentar löschenKrieg, in seiner reinsten Form – Kubrick [6/7]
"Full Metal Jacket" ist von der ersten Minute an grandios. Die Ausbildung und später der Krieg, beide Teile des Films sind perfekt in Szene gesetzt und von grandiosen Schauspielern verkörpert. Sehr schön wie es Kubrick gelingt durch Joker die Dualität des Menschen darzustellen. Szenendbild und Musik sind erneut close to perfect und das Bild des Krieges wirkt realitätsnahe.
"Born to kill" – "Peace"
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madmax1500 2012/01/09 20:41:02
Kommentar löschenMuss man gesehen haben ist einfach Kult der Film
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Apokalyptischer Reiter 2012/01/02 22:07:14
Kommentar löschenFull Metal Jacket ist ein direkter Schuss ins Hirn,lässt eine klaffende Wunde zurück und die Frage warum Menschen eigentlich töten.
Wir töten alles,als kleiner Junge endeckten wir unsere Überlegenheit gegenüber Krabbeltieren.
Später fanden wir heraus wie toll es doch ist etwas in die Luft zu sprengen(gerne lebendes Fleisch)
Das verhasste Nachbarskind war Anleitung zahlreicher Mord,Knebel und Folteraktionen.
Mit Schusswaffen kannten wir uns schon früh aus,gab es sie doch in jedem Spielzeugladen zum Schleuderpreis(die konnte man nicht indizieren).
Kennt ihr noch die heißgeliebte Zwille inclusive Farbkugeln, wie sehr habt ihr euch gewünscht euren besten Freund mitten ins Gesicht zu schießen.
Overkill,Headshot,nenn es wie du willst.
Die armen Tauben auf dem gegenüberliegenden Dach erinnern sich nur zu gut daran.
Eine Runde Mortal Kombat half über freundschaftliche Differenzen hinweg.
Wann war dein erster Gedanke an Mord?Woher kam all das Blut.
Als deine Mutti zum ersten mal das Herz einer Ente genüsslich verschlung während dir Weihnachtsglocken um die Ohren schlucken?
Vielleicht als alle bemerkten das du keine Unterhose trägst?
Als dir dieser komische Kauz ein Angebot machte das du unmöglich ablehnen konntest?
Du siehst in unserem Leben ist Gewalt alltäglich, was glaubst du woher all die leckeren Schnitzel kommen.
Niedere Rassen auszurotten ist okay,aber wann kam der Tod in dein Haus.
Erinnerst du dich an dein Lieblingskarnickel Alfred, du hast Rotz und Wasser geheult als es starb.
Dein neuer Hamster war nur solange cool bis er vor deine Füße lief, warum stirbt alles was du liebst?
Überhaupt wie kommt es das du Gefühle entwickelst,früher hast du doch alles vernichtet.
Du warst der Held im Sandkasten.
Der Heer der Sandburgen,furchtloser Rächer, ja ein echter Soldat.
Wir töten was wir nicht kennen,wir töten nicht was wir lieben.
Um deinen Killerinstinkt weiter anzutreiben hier ein Song:
http://www.youtube.com/watch?v=rXWaVz4yogI&feature=related
Ohne die richtige Ausbildung wirst du ein Weichspüler bleiben.
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terraNova 2012/01/04 03:40:52
Antwort löschenUm es mit einem Wort zu beschreiben: Grandios!
Apokalyptischer Reiter 2012/01/04 15:35:16
Antwort löschenDanke TerraNova
blockbusterandmore 2011/12/24 15:35:23
Kommentar löschenSergeant Hartmann: Heute Nacht werdet ihr Schleimer mit eurem Gewehr schlafen, und dann werdet ihr euch für euer Gewehr einen Mädchennamen aussuchen, weil das die einzige Möse sein wird, die ihr Pisser hier kriegen werdet! Die Zeiten, wo ihr Gretchen Modermöse durch ihr zart rosa Höschen fingergefickt habt, sind vorbei! Ihr seid jetzt mit dem Gewehr verheiratet, dieser Waffe aus Eisen und Holz! Und ihr werdet nicht fremdgehen.
Die folgenden Abschnitte enthalten Spoiler:
Einen der wohl leider manchmal zwiespältig aufgenommenen, ohne Zweifel von Längen durchsetzen, aber dennoch in seiner Gesamtheit funktionierenden, memorabelsten Anti-Kriegsfilme aller Zeiten schuf Stanley Kubrick mit "Full Metal Jacket" im Jahre 1987. Die Thematik in "Full Metal Jacket" um die innere "Enthumanisierung" verschiedener Kriegsprotagonisten (z.B. durch die Folgen des Krieges an sich) mag auf den ersten Blick nichts neues bieten, da Coppolas "Apocalypse Now" (in der jetzt vorliegenden Redux Version) und einige weitere Vertreter wie Oliver Stones Klassiker "Platoon" das Genre bereits bis auf die Grundfesten ausloteten, aber Stanley Kubrick vorzuwerfen, er hätte mit "Full Metal Jacket" einen mit der Plakette versehener "Anti-Kriegsfilm" Langeweiler inszeniert, welcher sich mit seiner Thematik nicht ernsthaft genug beschäftigt, grenzt schon an Blasphemie. Stanley Kubrick war intelligent genug zu erkennen, das nicht das thematische "WAS" in "Full Metal Jacket" dem Betrachter neue Impulse bieten kann, sondern das "WIE". Die Frage ist: "WIE" kann man dem Betrachter darstellerisch / überzeugend die "Enthumanisierung" durch den Krieg näher bringen und später auch in Kontrast zu bereits gesehenem setzen, um eine befremdliche Wirkung zu erzielen und den Betrachter über das gesehene nachdenken zu lassen / um Platz für eigene Interpretationen zu schaffen (wie schon in "2001 und "Clock Work Orange")? Wie können zwei verschiedene Mikrokosmen bzw. Schauplätze der Welt / des Krieges unterschiedlichen Tagesabläufen unterworfen sein und am Ende unwiderlegbare Parallelen aufweisen?
Welchen Unterschied macht es, ob verschiedene Individuen ihre Persönlichkeit und subjektive Weltanschauung schon in einem vorher, unbarmherzigen menschlichem Drill verlieren oder später auf dem Schlachtfeld? Die Antwortet lautet: es macht keinen Unterschied. Denn wie man das Blatt auch dreht und wendet, der Mensch wird durch den Krieg geistig und seelisch geschädigt / am Ende höchst korrumpiert zurückgelassen werden, verliert sein innerstes selbst. Um diese präzise Erörterung der psychischen Folgen des Krieges an sich geht es Stanley Kubrick in "Full Metal Jacket." Schon aus einer starken ersten Hälfte mit vielen schockierenden Momenten entsteht ein starkes, ablehnendes Gefühl gegen das, was Krieg in seinem in Wesen ausmacht. Man erkennt, das man die eigene Uniform / Ausrüstung nur trägt, um emotionslos, taub für sein gegenüber zu sein und um für andere Befehle auszuführen / rücksichtslos zu morden. Wie heißt es so schön in Nancy Sinatras Song:
These boots are made for walking, and that's just what they'll do
one of these days these boots are gonna walk all over you.
Diese Zeilen kann man durchaus wörtlich und zynisch nehmen. Denn sie entsprechen in Full Metal Jacket der absoluten Wahrheit.
Irgendwann zerbricht man innerlich an dem Zwang, skrupellos zu morden, welcher schon "Private Paula" mit rücksichtlosem Drill in der "Ausbildung" auferlegt wird. Und "Private Paula" will sich dem Zwang und Druck nicht beugen, schafft es aber nicht, verliert sein innerstes selbst und die leider zu schwachen Nerven, wird zur tickenden Zeitbombe, da er psychischen Schaden nimmt. Zu Recht macht sich persönlicher Widerstand nach einer gewissen Zeit nach dem gesehenem gegen die Methoden zur persönlichen, "zynischen Sensibilisierung" für den Krieg breit und führt zu kontroversen, kritischen Diskussionen über das gesehene. Denn man wird von Stanley Kubrick in kaum gesehener, schmerzhafter Brutalität zunächst emotional an die Wand gedrückt, mit Galgenhumor am Schlawittchen gepackt, für das folgende zunächst ein wenig vorbereitet und dann unvorhergesehen wie mit dem Armeestiefel schmerzhaft im Skrotum getroffen.
"Full Metal Jacket" ist qualitativ weit weg entfernt von Patriotismusgurken wie "Wir waren Helden" oder vergleichbarem inszeniert worden und ist einer der skrupellosesten, aber auch ehrlichsten Umgänge mit einer schwierigen Thematik. Entschließt sich der Mensch zum Kriegsbeitritt, ist er von Beginn an zum Scheitern verurteilt. Etwaige moralische Bedenken / Skrupel / Idealvorstellungen und religiöse Ansichten haben dann ausgedient. Darüber hinaus werden Grundwerte wie Freiheit / Unabhängigkeit und Demokratie in ihrem innerstem erschüttert. Unvergessen bleibt die legendäre Szene, in der Private Paula (brillant: Vincent D'Onofrio) vor versammelter Truppe mit einem Krapfen erwischt wird, weil er gegen das unmenschliche eingeführte System und Regelwerk von Gunnery Sergeant Hartman (richtig stark: R. Lee Ermey, der nicht ohne Grund authentisch aufspielt, da er beruflich in der Vergangenheit zu den härtesten Schleifern im echten Marine Corp zählte) aufbegehrte, um nicht endgültig den Verstand zu verlieren. Zur Erniedrigung muss er seinen Krapfen aufessen und die restlichen Kollegen müssen zur Strafe zum Liegestütz antreten. In einer anschließend wirklich markerschütternden Szene bekommt Private Paula nachts dafür den Denkzettel. Ebenso im Gedächtnis haften bleibt der Showdown zwischen "Paula" und "Hartman." Der Krieg an sich liegt im Endeffekt nur falschen Wünschen / Vorstellungen zu Grunde und zeigt schon zu Beginn / während des Drills sein hässliches Antlitz. Welchen Unterschied macht es ebenso, ob "Kriegsverbrechen" in der "Kaserne", wie die Folter an Private Paula, an der Tagesordnung sind oder wenn außerhalb der Kaserne Folter an der Bevölkerung stattfindet, ob ein Mord an Sergeant Hartman passiert oder ob letzteres im Finale einer jungen Vietnamesin geschieht, welche als Heckenschütze fungiert und im Schlussakt ebenso emotions- und seelenlos auf ihre Widersacher feuert, weil sie durch den Drill oder den Krieg an sich ihr innerstes selbst verloren hat (genauso wie die amerikanischen Marines durch den Drill Hartmans)? Der Krieg und der dazugehörige Drill als Vorbereitung gehorchen keinen humanen Regeln, aufgestellten Gesetzen (wie dem Schutz der Soldaten und der Bevölkerung als Opfer des Krieges), sie sind dazu da, um gebrochen und um als non funktional entlarvt zu werden.
Sergeant Hartman: If you ladies leave my island, if you survive recruit training, you will be a weapon. You will be a minister of death praying for war. But until that day you are pukes. You are the lowest form of life on Earth. You are not even human, fucking beings. You are nothing but unorganized grabastic pieces of amphibian shit! You will not like me. But the more you hate me the more you will learn. I am hard but I am fair. There is no racial bigotry here. I do not look down on niggers, kikes, wops or greasers. Here you are all equally worthless. And my orders are to weed out all non-hackers who do not pack the gear to serve in my beloved Corps. Do you maggots understand that?
Kubrick triftt mit seinem "Stahlmantelgeschoss" mitten ins Herz und den Nerv des Betrachters. Im Finale bleibt nur die erlösende Kugel für den zunächst nicht sichtbaren Gegner (genau wie für "Private Paula" im ersten Abschnitt) und schlussendlich für den Betrachter übrig, um sich dem Monstrum "Krieg" entziehen zu können. Es gibt keinen anderen Ausweg mehr. Die Message ist klar und eindeutig: der Krieg an sich ist auf Grund seiner "Enthumanisierung" klar und scharf zu verurteilen. Man sollte nie freiwillig in den Krieg ziehen und sich der persönlichen Folgen jeder Zeit bewusst sein. Umso bedauerlicher erscheinen einem im nach hinein im Kontext diejenigen, die zu damaligen Zeiten für Vietnam eingezogen wurden (und sogar evtl. überlebt haben). Vielleicht erholen sie sich von allen Geschehnissen nach 20-30 Jahren körperlich, seelisch wird dies aber nie wieder der Fall sein.
Fazit: Technisch und inhaltlich ist "Full Metal Jacket" von Stanley Kubrick zwar nicht in der üblichen Art und Weise von "2001" und "Clock Work Orange" inszeniert worden, sein kultiger Antikriegsfilm kommt dafür aber unprätentiöser und bodenständiger daher. Er gehört unumstößlich zu den Referenzen des Genres. "Full Metal Jacket" ist zwar nicht frei von Schwächen und der Effekt des Filmes mag sich bei dem einem oder anderem nicht so schnell einstellen (weil z.B. einige langatmige Einstellungen manchem Betrachter sauer aufstoßen), dafür gelingt Stanley Kubrick vom Verständnis her aber die perfekte Schilderung einer reinen Tatsache. Schauspielerisch werden tolle Leistungen geboten, der Soundtrack mit Künstlern angefangen bei Abigail Mead, bis hin zu Johnny Wright, The Dixie Cups, The Goldman Band und Nancy Sinatra bietet feine Kost und unterstreicht "Full Metal Jacket" jederzeit passend. Und Kubrick war schon immer dafür bekannt, verschiedene Szenen so brillant in Szene zu setzen, dass sie sich auf Dauer ins Gedächtnis brennen. Man darf sich vielen Vorrednern und "Non Hatern" von Stanley Kubricks gerne anschließen. Stanley Kubrick ist und bleibt als Regisseur ein Genie. Denn es braucht keine ausufernde Action, um den Krieg als schleichenden Zersetzungsprozess der menschlichen Psyche in all seinen Facetten richtig zu erfassen. Krieg ist weder als aufregend, actionreich, noch gigantisch erlebbar (außer für Psychopathen und Junkies vielleicht), weil man in Kriegssituationen viel zu sehr mit sich selbst und dem eigenem (zum einen körperlichen) überleben beschäftigt ist, sondern offenbart sich im Ablauf an sich als sterbenslangweilig (monoton) und vorprogrammiert. Wer etwas anderes denkt oder mehr als die eingefangene Monotonie in der zweiten Hälfte von "Full Metal Jacket" erwartet, geht Stanley Kubrick in "Full Metal Jacket" ohne Umwege auf den Leim. Die zweite Hälfte des Films ist bewußt in Kontrast zum Anfang des Filmes in Szene gesetzt worden, um die Langeweile und Vorprogrammierung als Aspekte des Krieges zu unterstreichen und greifbar in jeder Hinsicht zu machen. Und laut Stanley Kubricks klarer Botschaft ist Krieg eine annormale, auf jeden Fall zu kritisierende und zu vermeidende Lebenssituation, in der für erstere Dinge wie dem Actionkick und dem vermeintlichen Gigantismus z.B. gar nicht genug Raum bleibt, da man permanent mit der eigenen Angst / dem eigenem Adrenalinstoß und zum anderem dem innerlichem Sterbensprozess konfrontiert ist (genauso wie die Rekruten zu Beginn der Ausbildung, wenn sie dem unmennschlichen Drill von Seargent Hartman unterworfen sind), während man zu Beginn sein Kriegshandwerk erlent und man später seelen / gewissenlos seinen Auftrag durchführt, andere Menschen zu ermorden. Am Ende von "Full Metal Jacket" fühlt man sich zum gewissen Teil schon beinahe selbst wie ein umfunktionierter Soldat, weil die entsprechenden, zugehörigen Emotionen wie innere Kälte und Leere zum Thema "Krieg" vermittelt werden.
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Azazil 2011/12/22 22:33:23
Kommentar löschenFull Metal Jacket ist und bleibt ein Ausnahmefilm. Jeder einzelne Satz der Anfangsszene ist zitatverdächtig. Stanley Kubrick offenbart in überragender Weise die Schrecken des Krieges. Hier werden keine Roboter gebaut, sondern Menschen neu geformt. Die Psyche der Soldaten wird im Schlamm des Trainingspark erträgt, durch kontinuierliche Demütigung gebrochen, um aus amphibischer Urscheiße wieder zusammengesetzt zu werden. Das Triebhafte ist, neben den Befehlen des Vorgesetzten, das einzige was zählt. Getötet wird mir der Freundin, nicht mit einer Waffe. Für Menschlichkeit bleibt kein Platz, sie wird mit Schwäche gleichgesetzt. Erst wenn sich die Leichen der Schlitzaugen gestapelt haben kann Frieden herrschen. Der Rassismus liefert einen Antrieb, eine Legitimierung, das Töten muss einfach sein. Die Unmenschlichkeit wird an Private Paula in tragischer und zugleich höchst eindrucksvoller Weise aufgezeigt. Gunnery Sergeant Hartman hat sein Ziel erreicht.
In der zweiten Hälfte des Films kämpfen die Soldaten in Huế. Hier gibt es keinen schönen Dschungel und keine Ästhetisierung, nur eine zerstörte Stadt, die an eine dystopische Zukunft erinnert. Die politischen Motive verlieren durch Landminen und Heckenschützen jegliche Bedeutung, es geht nur noch ums Überleben. Am Ende wird der Mickey-Mouse-Club-Song gesungen, was könnte sinnloser sein? Richtig, der Krieg.
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Simulant100 2011/12/22 05:54:34
Kommentar löschenEin weiteres Meisterwerk von Stanley Kubrick!
Spoiler!:
Die legendäre Todesszene von Private Paul geht jedes mal unter die Haut.
Hier wird den Schauspielern noch einiges abverlangt und das wird auch deutlich!
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Canis Majoris 2011/12/12 16:39:18
Kommentar löschenFür mich der beste Kriegs-Film.
Was bleibt da noch anderes zu sagen als
"M ... I ... C ..... K ... E ... Y........ M .. O .. U .. S .. E"
?
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moviee 2011/12/04 19:28:15
Kommentar löschen"In jedem dieser Schlitzaugen steckt ein Amerikaner, der aus ihnen raus will."
Full Metal Jacket kann man in zwei völlig unterschiedliche Filmhälften unterteilen, in denen nur die Schauspieler identisch sind. In der ersten Hälfte geht es um eine Gruppe von Rekruten, die auf den schonungslosen Vietnamkrieg vorbereitet werden und den extremsten physischen und psychischen Bedingungen ausgesetzt werden. Unter der Leitung von Gunnery Sergeant Hartman werden die Rekruten unter nicht menschenswürdigen Bedingungen bis auf die Knochen gefördert und ernidriegt. Als das Ausbildungslager abgeschlossen wird beginnt die zweite Hälfte des Filmes. Die Rekruten, inszwischen zu vollwertigen Soldaten ausgebildet, finden sich im Vietnamkrieg wieder, in dem sie im Angesicht des Todes Zusammenhalt als Einheit beweisen müssen... Full Metal Jacket ist viel mehr als ein gewöhnlicher Kriegsfilm mit einem tollen Soundtrack. Full Metal Jacket ein unerbittliches Kriegsdrama, dass die Realität des Krieges in beeindruckender und erschreckender Art und Weise darstellt.
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VisitorQ 2011/11/23 18:50:50
Kommentar löschenGibt es hier noch irgendjemanden, der die zweite Hälfte besser findet als die erste? Ich meine, versteht mich nicht falsch. Die erste Stunde von FMJ ist grandios, doch die zweite ist in meinen Augen Perfektion. Stark, echt Stark Mann.
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lieber_tee 2011/11/23 19:00:54
Antwort löschenDie zweit Hälfte ist psychologisches, suspensehaftes, perfektes Kriegskino. Fand aber doch die erste Hälfte besser, da dort die Themen (Mensch/Soldat wird auf emotionsloses töten trainiert, Macht, Hierarchie, Hackordnung bei der Armee, psychologische/körperliche Zerstörung von Außenseitern usw) für mich spannender waren. Stark ist der Film auf jeden Fall.
Prechtl 2011/11/23 21:37:42
Antwort löschenIch fand die zweite Hälfte auch besser als die erste. Ich dachte schon ich wär die einzige, die so denkt :)
doctorgonzo 2011/11/24 11:46:33
Antwort löschenEin Kamerateam, das zu "Surfin´ Bird" den Kriegsschauplatz filmt, Dialoge über das `100 Yd Starren´...
Erste Hälfte, zweite Hälfte, Mumpitz. Gesamtkunstwerk.
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lieber_tee 2011/11/24 18:04:05
Antwort löschenWenn du meinst, das erst das Zusammenspiel beider Hälften "Metal" zu einen Gesamtkunstwerk macht gebe ich dir recht.
the traveler 2012/01/15 18:46:59
Antwort löschenDie erste Hälfte ist nichts ohne die zweite Hälfte und die zweite Hälfte ist nichts ohne die erste Hälfte. Zwei Stufen zum Verlust der Unschuld.
eastergaard 2011/11/20 19:02:38
Kommentar löschenStanley Kubrick nähert sich dem Phänomen Krieg von zwei verschiedene Seiten.
Zum einen ist da das schockierende Psychogramm eines Soldaten. Kubrick zeigt uns in aller Ausführlichkeit wie Soldaten psychologisch auf einen Krieg vorbereitet werden: Ihr Wille wird gebrochen, ihre Menschlichkeit wird genommen. Schokiert wäre eine Untertreibung, für das was ich gefühlt habe, als ich am Ende in Seargent Lindas Augen blickte.
Der Zweite Teil ist praktisch eine Dokumentation über den Vietnam-Krieg. Kubrick zeigt nüchtern den Ablauf des Krieges. Er bleibt dabei Neutral, keine kritischen und auch keine Kriegsverherrrlichenden Tendenzen. Der Film wird so zur Projektionsfläche für die eigene Meinung. leider verliert der zweite Teil durch das eines Roten Fadens an Fahrt.
Man könnte Full Metal Jacket wohl als einen der mutigsten Kreigsfilme bezeichnen, weil er sich nicht vorgefertigter Meinungen bedient, sondern dem Zuschauer erlaubt sich eine eigene zu bilden. Dafür gebührt Kubrick Respekt.
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xXFilmFreakXx 2011/11/17 16:34:27
Kommentar löschenSeargant Gomery Hartmann ist genial
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Mr. Ogi 2011/11/17 16:57:09
Antwort löschenWas ist ein "Gomery"?
kolja10000 2011/11/17 17:28:02
Antwort löschenwas ist ein hartmann?
doctorgonzo 2011/11/17 17:34:26
Antwort löschenDas ist die zwerchfellbelastendste militärische Rangbezeichnung, die ich je lesen durfte!
xXFilmFreakXx 2011/11/22 21:31:32
Antwort löschenGunnery Sergeant Hartman
ist es jetzt gut ? ^^
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doctorgonzo 2011/11/22 21:32:50
Antwort löschenDu kannst es auch in der Kritik ändern.
xXFilmFreakXx 2011/11/22 21:36:44
Antwort löschen^^
theProphet 2011/11/15 18:17:49
Kommentar löschen"Marine ! Warum haben sie ein Friedens-Button an ihrer Weste und zugleich "Born to Kill" auf ihren Helm geschrieben?" - "Soll die Dualität des Menschen ausdrücken, so ein Ding von Jung..[..]". Meiner Meinung drückt der ganze Film die Dualität des Menschen aus...(ein wirklich intelligent klingendes Fremdwort).., auch zeigt der Film wie so oft in der Geschichte, dass auch die vermeintlich Guten nur Gute Taten begingen.
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Hellbilly 2011/11/15 18:34:30
Antwort löschenFehlt da einen Wort im letzten Satz?
crab1973 2011/11/01 17:19:04
Kommentar löschen1987 standen Viatnam Filme (und sogar eine Serie) hoch im Kurs. Es gab "Platoon", der gehörig Oscars absahnte, es gab brutale Filme wie "Hamburger Hill", es gab knallige B-Movie Ware wie "Platoon Leader". Um es kurz zu machen, ´Nam war schwer angesagt beim Publikum und bei den Produzenten.
Eins hatten aber alle diese Filme gemeinsam: Sie stellten den Krieg immer als böse und von den Politikern gewollt dar. Die Soldaten selber waren quasi die Leidtragenden, in einen ungerechten Krieg geschickt, verstümmelt und zuhause mit Demonstrationen empfangen. Auch eine Art von Vergangenheitsbewältigung.
Klar gab es auch böse G.I.s in den Filmen, meistens aber wurden die aber auch als Kriegsopfer dargestellt. Eine Überdosis ´Nam halt. Durchgedreht durch zuviel Krieg.
Vielleicht hatte Stanley Kubrick in diesem Klima das erste Mal nicht ganz so grosse Schwierigkeiten einen Film zu produzieren.
Tja... und dann kommt er mit einem Meisterwerk, welches den den Sehgewohnheiten von Kriegsfilmen absolut zuwieder läuft und damals wohl von den Amerikanern als ordentlicher Tritt ans Knie aufgefasst wurde. Zumindest als warmer Strahl an solches.
Soldaten werden nicht durch den Krieg zu Mördern, sie werden schon in der Ausbildung dazu gemacht.
Durch unmenschlichen physischen und psychischen Stress soll aus den Rekruten eine befehlsbefolgende Killermaschine gemacht werden, die jeden Befehl mit einem "Ja, Sir!" quittiert und tötet.
Anfangs noch durchaus witzig anzusehen wird die Stimmung im Laufe der Grundausbildung immer düsterer und das Ende des ersten Teil des Films gleicht schon einem ordentlichen Schlag in die Magengrube.
Dann gehts ab nach Vietnam. Einfach so.
Ein Vietnam ohne Palmen und Dschungel. Ein paar Reisfelder und jede Menge Ruinen, arme Menschen, die nichts mehr haben. Ein Krieg ohne echtes Ziel, nur noch da um in Gang gehalten zu werden. Es wird verbissen in Ruinen und um Ruinen gekämpft. Ziellos. Sinnlos.
Nein, das ist nicht der Stoff aus dem die Helden sind, dies ist eine erbarmungslose Abrechnung mit dem Monstrum Krieg und den Mechanismen die ihn in Gang halten.
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KaktusEis 2011/11/01 15:26:19
Kommentar löschenDer erste Teil des Films hat mir gut gefallen, doch als es dann nach Vietnam geht, verliert der Film irgendwie an Spannung und Unterhaltung. Hatte mir von stanley kubrick irgendwie mehr erhofft...
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Manny Ray 2012/01/16 21:56:32
Antwort löschenGanz genau so habe ich auch empfunden als ich den Film gesehen habe...
IGU 2011/10/25 22:17:47
Kommentar löschenDie erste Stunde des Films gefällt mir wirklich gut. Ich könnte dem Drill Instructor stundenlang bei seinen Hasspredigten zuhören. Doch mit dem Ende der Ausbildungszeit endet auch leider sämtliche Spannung des Films. Dieser Film soll nicht unterhalten, sondern uns die Seele der Soldaten und die Abscheulichkeit des Krieges zeigen. Dummerweise sind Animal Mother, Cowboy und Joker nicht gerade die besten Charakterdarsteller und so verliert sich der Film schnell in seinen austauschbaren Charakteren á la Black Hawk Down. Was, meiner Meinung nach, einen guten Kriegsfilm ausmacht ist eine Mission. Ob es nun die Rettung Private Ryans oder die Bergung eines Black Hawks ist. Doch auch dies fehlt in diesem Film. Die Soldaten ziehen scheinbar vollkommen ziel- und planlos durch Vietnam und ihre einzige Hürde ist ein einziger Scharfschütze. Normalerweise mag ich Kubrick aber hier hat er es mit seiner künstlerischen Freiheit eindeutig übertrieben. Charaktere schön und gut, aber ein bisschen Spannung tut jedem Film gut. Meine Empfehlung lautet also, wenn ihr einen Kriegsfilm bzw. Antikriegsfilm sehen wollt dann schaut am besten der Soldat James Ryan und wenn es unbedingt Vietnam sein muss dann setzt euch mit Martin Sheen in ein Schlauchboot und schaut Apocalypse Now. Wer unbedingt alle "Meisterwerke" des Films gesehen haben will kann sich Full metal Jacket gerne angucken. Die erste Stunde ist sehr unterhaltend, der Rest leider nicht.
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Filmsuechtiger 2011/10/26 07:50:42
Antwort löschenKrieg muss also "unterhaltsam" und "spannend" sein!? Gerade bei einem Anti(!)-Kriegsfilm sind solche Argumente doch völliger Humbug. Allerdings beweisen deine ersten beiden Sätze wunderbar, dass du Kubrick auf den Leim gegangen bist.
Filmsuechtiger 2011/10/26 07:51:32
Antwort löschenUnd den pathostriefenden und glorifizierenden James Ryan zu empfehlen ist auch mehr als fragwürdig.
m.laterne 2011/10/26 09:31:03
Antwort löschen"...planlos durch Vietnam..." Das beschreibt die Realität äußerst treffend. Nichts anderes sollte man bei einem Kriegsfilm erwarten. Mission? Die stand bei "Apocalypse now" auch nicht im Vordergrund. Und bei "James Ryan" geb ich Filmsuechtiger mal sowas von Recht. Das ist doch keine Referenz für einen guten Kriegsfilm.
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IGU 2011/10/26 15:34:44
Antwort löschenEine Mission ist nicht zwingend notwendig. Doch wenn mich ein Film aufgrund fehlender Spannung schlicht langweilt ist er für mich kein guter (Anti-)Kriegsfilm oder überhaupt ein guter Film.
eastergaard 2011/11/20 19:00:55
Antwort löschenFull Metal Jacket ist eben kein Kriegs- oder Antikriegsfilm. Er ist ein Film über den Krieg, ähnlich einer Dokumentation. Deswegenist er auch so nüchtern. Er bewertet nicht sondern lässt den Zuschauer bewerten. Und das ist es, was den Film auszeichnet.
WaaayneTrain 2011/10/24 22:56:44
Kommentar löschen"Die tödlichste Waffe der Welt ist ein Marine mit seinem Gewehr! Es ist euer Killerinstinkt, der voll da sein muss, wenn ihr im Kampf überleben wollt! Euer Gewehr ist nur ein Instrument! Töten kann nur ein Herz aus Stahl! Wenn euer Killerinstinkt nicht stark und rein ist, werdet ihr zögern, wenn es drauf ankommt! Dann werdet ihr nicht töten, dann werdet ihr tote Marines sein! Und dann seid ihr in einer Welt voller Scheiße! Weil es Marines nicht erlaubt ist, zu sterben, ohne dass das genehmigt worden ist! Habt ihr Armleuchter das kapiert?"
Stanley Kubricks "Full Metal Jacket" wird mit der Rasur der Protagonisten eingeleitet und schaltet dann von 0 auf 100. Ohne mit der Wimper zu zucken wird hier wahrheitsgetreu und politisch korrekt gezeigt was die US Marines wirklich sind und was sie fordern. In menschenunwürdigen Bedigungen macht der Ausbildner jeden einzelnen zur Sau um ihn abzuhärten, nicht nur mit schwarzen und rassistischen Sprüchen, sondern auch mit roher, kompromissloser Gewalt.
Sehr schwierige Rollen werden hier unglaublich gut dargestellt, denn auch wenn alle Soldaten durch ihren Rang und ihren kahlen Kopf eine Identität, eine Einheit zu sein scheinen, schafft es Kubrick jedem eine eigene Persönlichkeit zu verleihen. Diese Charaktereigenschaften bringt Kubrick dem Zuschauer in spannenden Dialogen zwischen den Soldaten näher, die ja gezwungen werden Brüder zu sein und so auch zu Brüdern werden.
In der zweiten Hälfte des Films müssen die Soldaten nun ihr Gelerntes umsetzen und sich in Vietnam beweisen. Dies empfand ich als guter Kontrast für den Film, denn er besteht so eigentlich aus zwei Teilen. Mit wunderbaren Kameraeinstellungungen befindet man sich nun stets mittendrin und erlebt alles hautnah, die Darsteller brillieren in jeder Sekunde mit ihrer dramatischen und überzeugenden Präsenz. Schon lange wurde ich nicht mehr so mitgerissen, nicht einmal in Coppolas "Apocalypse Now". Und nach dem schockierenden Ende wird "Full Metal Jacket" mit dem Song "Paint It Black" von den Rolling Stones abgeschlossen. Was für ein Erlebnis.
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duffy 2011/10/25 01:51:36
Antwort löschenMag ich, aber der Button klemmt. Denk' dir einen dazu. :)
WaaayneTrain 2011/10/25 11:39:15
Antwort löschenVielen Dank (=
mulinero 2011/10/21 11:53:22
Kommentar löschenFull Metal Jacket ist genial. Die erste hälfte des Films hätte eine 10+ bekommen die 2 hälfte fällt minimal ab aber ist trotzdem sehr genial. Ich bin ein großer Freund von Vietnam Kriegsfilmen und werde mir demnächst auch noch Apocalypse Now und Platoon ansehen aber ob sie diesen Film toppen können? Naja wir werden es sehen. Das einzige was mich am Film stört ist das er nicht länger ging. Das ist so ein Film den hätte ich gerne mit einer Laufzeit von 3 Stunden gesehen. Ich finde man hätte den Krieg länger gestallten können. letztendlich haben sie nur eine richtige Schießerei und da hätte ich mir mehr gewünscht wie bei dem Soldat James Ryan, dann währe er perfekt. Deshalb bekommt Full Metal Jacket von mir 9,5 Punkte und einen bleibenden Eindruck.
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White_Tip 2011/10/21 13:13:16
Antwort löschenApocalypse Now wird ihn toppen. Aber erwarte nicht, dass du nach dem Film ruhig schläfst :P Platoon eher nicht. Guck dir gleich danach noch Tigerland an.. Fällt in die Thematik von Full Metal Jacket. Ich fand ihn stark...
Aber ich verstehe beim besten Willen nicht, was ihr alle mit der 2. Hälfte von FMJ habt. Klar, die erste Hälfte ist lustiger wegen unserem netten Ausbilder. AAAAAAAAABER atmosphärisch kommt die erste Hälfte so gut wie zu keinem Zeitpunkt an die zweite Hälfte ran. Vor allem nicht an den Teil mit dem Einzug mit den Panzern in die Stadt und die Suche nach dem Scharfschützen. Der Soundtrack ist leistet hervorragende Arbeit.
Grüße
SpiceWeasel 2011/10/21 14:51:45
Antwort löschenWer die 1. Hälfte des Film für "lustig" hält sollte sich fragen ob er den Film richtig verstanden hat!
SpiceWeasel 2011/10/21 16:38:45
Antwort löschenAbsolut! War bei mir früher nicht anders, nur mittlerweile weiss man was dahinter steckt und darum wird der Film für mich in der 2. Hälfte nicht schlechter oder "baut ab" , sondern die perfekte weiterentwicklung der Charaktere.
(Muss auch endlich mal nen Kommentar zu dem Film schreiben. :-D )
White_Tip 2011/10/21 16:40:56
Antwort löschenNein lustig ist sie nicht. Blöd formuliert von mir. Aber es kann glaube ich niemand bestreiten, dass er nicht grinsen muss, wenn Hartmann einen seiner Sprüche ablässt.. Nunja. Wie stelle ich meine Formulierung richtig?! Die erste Hälfte ist gut gespielt, der Drill und die Belastung der Ausbildung kommt rüber, aber mir scheint so als würden viele nur über die erste Hälfte nachdenken und bei der zweiten das Hirn abschalten. ich finde aber gerade in der zweiten Hälfte sieht man erst, was die Ausbildung aus den Soldaten im Krieg wirklich macht (zB. die Interview-Szene). Und hätte man den Krieg in FMJ anders oder länger gestaltet wie es sich mulinero gewünscht hätte, hätte der Film seine Absichten völlig verfehlt. Ich finde jedenfalls, dass die zweite Hälfte perfekt zu dem Film passt und auch nicht abbaut. Wahrscheinliche reite ich mich mit dem Kommentar jetzt nur noch weiter in die Scheiße aber ok :D
SpiceWeasel 2011/10/21 16:55:36
Antwort löschen*lol* ne seh ich doch genauso wie du! Hast dich nicht unverständlich ausgedrückt! ;-)
White_Tip 2011/10/21 17:23:50
Antwort löschenDann bin ich ja beruhigt :D Naja egal wie ein genialer Film^^
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mulinero 2011/10/21 20:07:16
Antwort löschenich habe ja nicht gesagt das er so viel schlechter wird aber die 2 hälfte ist für meinen Geschmack einfach zu kurz gefasst ich hätte gerne mehr von dem eigentlichem krieg gesehen als der film zeigt also statt den knapp 2 stunden hätte es mir besser gefallen daraus 3 stunden zu machen und mehr dieser wirklich guten Einmarsch und der Schießereien zu sehen.
White_Tip 2011/10/22 13:32:25
Antwort löschenwie gesagt^^ tigerland ansehen
Anton Chigurh 2011/10/10 18:55:00
Kommentar löschenFull Metal Jacket ist ein sehr guter Anti-Kriegsfilm und Gunnery Sergeant Hartman ist einfach genial :)
"Ich drück dir die Augen aus und fick dir durch die Löcher in den Schädel."
"Wie groß sind Sie, Privat?"
"Sir, ein Meter fünfundsiebzig, Sir!"
"Eins-fünfundsiebzig... seit wann kann man Scheiße so hoch stapeln?!"
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