Stanley Kubrick — DVDs bei Amazon kaufen
Beteiligt an 12 Filmen
Stanley Kubrick gilt als einer der einflussreichsten Regisseure des 20. Jahrhunderts. Er ist zudem Produzent und Drehbuchautor. Kubricks Kino zeichnet sich durch eine hohe technische Perfektion aus. Alle seine Filme seit den 1960er Jahren zählen heute zum Kanon der Klassiker und Kultfilme.
Leben und Werk
Stanley Kubrick gilt als einer der innovativsten und einflussreichsten Filmemacher in der Geschichte des Films. Seine Filme, die in der Regel Literaturadaptionen darstellen, sind allesamt geprägt von technischer Perfektion. Als Regisseur wurde er dafür berühmt-berüchtigt, dass jede Szene bis ins kleinste Detail durchgeplant war und er seine Schauspieler bis an ihre psychischen und physischen Grenzen zu führen wusste.
Kubrick wurde am 26. Juli 1928 im Lying-In Hospital in New York als Kind von Jacques und Gertrude (geborene Perveler) Kubrick geboren.… — Mehr
Leben und Werk
Stanley Kubrick gilt als einer der innovativsten und einflussreichsten Filmemacher in der Geschichte des Films. Seine Filme, die in der Regel Literaturadaptionen darstellen, sind allesamt geprägt von technischer Perfektion. Als Regisseur wurde er dafür berühmt-berüchtigt, dass jede Szene bis ins kleinste Detail durchgeplant war und er seine Schauspieler bis an ihre psychischen und physischen Grenzen zu führen wusste.
Kubrick wurde am 26. Juli 1928 im Lying-In Hospital in New York als Kind von Jacques und Gertrude (geborene Perveler) Kubrick geboren. Seine Schwester Barbara wurde 1934 geboren. Kubrick Eltern sind austro-rumänischer und polnischer Abstammung. Als kleiner Junge lernte er bereits das Schachspiel von seinem Vater. Diese Obsession sollte er bis an sein Lebensende beibehalten. Im Alter von 13 bekam er eine Fotokamera geschenkt, die seine Faszination für Bilder entstehen liess.
Durch seine Erfahrungen mit der Kamera startete Kubrick seine Karriere auch zunächst als Fotograf. Nachdem er zunächst Amateurfotos an das New Yorker Look-Magazin verkauft hatte, arbeitete er dort schließlich auch als fester Angestellter. 1951 inszenierte er seinen ersten Dokumentarfilm Day of the Fight, eine 16 Minuten lange Studie über individuelle Leistungen im Boxring. Motiviert durch den Erfolg und die Anerkennung, die ihm durch das Erstwerk zugekommen waren, drehte er anschließend den Dokumentationsfilm Flying Padre und den wenig geglückten Gewerkschafts-Werbefilm The Seafarers.
Seinen ersten Spielfilm Die Rechnung ging nicht auf drehte Kubrick 1956. Es folgte der Film Wege zum Ruhm (1957), den er in Deutschland drehte und die Mammutproduktion Spartacus (1960) mit Kirk Douglas, für die Kubrick als Ersatzregisseur einsprang. Der 32-jährige Kubrick meisterte sowohl den Umgang mit den Hollywood-Stars als auch die aufwändigen Massenszenen hervorragend, war jedoch selbst sehr unzufrieden, weil er zu wenig Einfluss auf Drehbuch und Produktionsbedingungen hatte. Deshalb nahm sich Kubrick vor, nie wieder einen Film zu drehen, bei dem er nicht von der Drehbucherstellung bis zum Schnitt volle Kontrolle über die Produktion haben würde.
Aus diesem Grund verließ er auch das System Hollywoods und blieb bis zu seinem Lebensende ein Aussenseiter.
Liste aller Filme
1951 – Day of the Fight – (DOKU)
1952 – Flying Padre (DOKU)
1953 – The Seafarers (DOKU)
1953 – Fear and Desire
1955 – Killer’s Kiss
1956 – The Killing
1957 – Paths of Glory
1960 – Spartacus
1962 – Lolita
1964 – Dr. Strangelove
1968 – 2001 – A Space Odyssey
1971 – A Clockwork Orange
1975 – Barry Lyndon
1980 – The Shining
1987 – Full Metal Jacket
1999 – Eyes Wide Shut
2001 – Stanley Kubrick – A Life In Pictures (DOKU)
2002 – Kubrick, Nixon und der Mann im Mond (DOKU)
Quellen und Literatur
- Stanley Kubrick auf http://en.wikipedia.org
- Biographie, Filmographie, Preise, Bücher zu Stanley Kubrick auf film-zeit.de (deutsch)
- Alison Castle: The Stanley Kubrick Archives, Taschen Verlag, 2005, ISBN 3822842400
Populäre Filme
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10 Kommentare
über Stanley Kubrick
Schlegel 2009/12/02 16:05:39
Strikerth 2009/11/17 00:15:52
Ja du bist genial, ja du bist auch einer der Besten und ja du hast es drauf wenn es um Bilder und die perfekte Musikuntermalung geht. Aber mal ehrlich, du kannst einem ganz schön auf die Nüsse gehen nach der Zeit...
Kommentar gefällt mir 10 Antworten
Strikerth 2009/11/17 00:28:49
Kubrick kann keine Dialoge schreiben. Grausam. Ich kann seine Filme in kurzen Abständen nicht ertragen ich muss sagen das selbst Shining schnell Kopfschmerzen auslöst. Ich mag den Film sehr doch, wenn man ihn zu oft sieht boah ne.
cannibal83 2009/11/17 00:34:47
Doch Dialoge kann er, wenn man sich auf seine Distanziertheit einlässt. Auch Kopfschmerzen habe ich von ihm nie bekommen, obwohl "Uhrwerk Orange" dahingehend alles versucht.
Strikerth 2009/11/17 00:40:17
Gut erkannt mir Orange ;) aber diese Distanziertheit ist das was mich etwas nervt, denn vorallem bei odysee im weltraum bringt er mich zur weißglut
cannibal83 2009/11/17 00:47:15
Tja, die Distanziertheit wird es immer sein die das Publikum in Pro und Contra-Kubrick teilt. Für die Einen führt das Desinteresse an den Figuren zur Langeweile, die anderen sehen darin eine willkommene Abwechslung im Kino. Zumal er eben auch handwerklich ein unglaubliches Gespür hatte.
Strikerth 2009/11/17 05:57:25
Desinteresse an den Hauptdarstellern ist meines erachtens der falsche Ansatz. Es muss alles ein schlüssiges Bild ergeben... ich denke ohne große Schauspieler währen vielen Filme den Bach runter gegangen. Kubrick schafft es dies durch Bilder, Farben und Musikuntermalung diesen fehlenden Aspekt auszugleichen schafft dadurch aber an vielen Stellen ein leere die einen zum schreien verleiten kann, denn nichts ist schlimmer als alleine dazustehen und sich verloren zu fühlen. Wenn man dann auch noch Langeweile verspürt ist alles aus.
Tyler__Durden 2009/11/17 07:47:18
Große Schauspieler gibt es ja in Kubricks Filmen nur er zeigt sie Kühl und mit einem analytischem Blick. Und wie cannibal schon sagte das kann einem Gefallen oder eben nicht. Mir persönlich gefallt es, da es in seinen Filmen nicht darum geht sich mit den Figuren zu identifizieren sondern ihre Aktionen und Reaktionen zu zeigen in dem er sie selbst in eine Art Raum voller Spiegel stellt in der uns als Zuschauer mehr von den Charakteren eröffnet wird wie wenn wir uns mit ihnen identifizieren denn das würde zu Sympathien führen und das wiederum würde dazu führen das wir den Wahren Charakter der Figuren nicht sehen(Nicht immer natürlich).
Aber naja das ist ja auch wieder Geschmackssache.
PS: Aber wirklich der Text könnte 1 A zu Tarantino passen. Außer das Perfekt vor Musikuntermalung müsste bei ihm weg.^^
cannibal83 2009/11/17 12:17:24
@ Strikerth
Also ich finde schon das Kubrick immer aussergewöhnliche Schauspieler zur Verfügung hatte. Ob Malcom McDowell, Peter Sellers, Kirk Douglas, Jack Nicholson, Ryan O'Neal, oder Nicole Kidman.... das kann sich schon sehen lassen.
Wie Tyler_Durden es schon sagte: Es liegt nicht an den Darstellern, das man in Kubrick-Filmen selten mit den Figuren mitfiebert. Denn das Desinteresse an den Menschen ist zu 99% schon in den Drehbüchern verankert und obwohl Kubrick oft Dinge am Set spontan änderte, hätte er wohl nie zugelassen das ein Schauspieler seine Charaktere komplett anders interpretiert. Letztlich aber alles Ansichtssache.
@Tyler_Durden
Ich finde die Musik passt bei QT immer perfekt. Das kann er meiner Meinung nach wirklich gut.
Strikerth 2009/11/17 13:07:28
Ich wollte nicht sagen das die Schauspieler nicht vorher und nachher zu richtigen Weltstars aufgestiegen sind, sondern das er die Größe herabgesetzt hat durch diese Distansziertheit. Ich muss mich nicht immer mit jemanden identifizieren doch einfach fasziniert von einer Figur zu sein kann doch auch reichen. So kann ich dir in jedem Tarantino eine Figur sagen die mich packt, fessselt und teilweise dazu bewegt sich an meinen Wänden oder Brust zu haben. Bei Shining ist ganz klar Jack Nicholson der Star doch ich finde seine Figur nur gut aber nicht mehr. Er hat meiner Meinung nach verpasst der Figur die tiefe zu geben, denn es gibt so viel über die Person herrauszufinden doch er hat das irgendwie zu distanziert gemacht. Ich kann es nicht ganz genau beschreiben aber ich habe den Film in den letzten Wochen mehrmals gesehen und wenn ich an den Charakter denke ... will der Funken nicht überspringen. Ich könnte dir nichtmal das Aussehen von den Hauptdarstellern bei Odysee im Weltraum sagen und den habe ich 2 mal hintereinander gesehen. Klar ist alles geschmackssache und ja man kann zu Tarantino auch einniges sagen doch ich denke Kubrick ist heute auch mal ganz interessant.
cannibal83 2009/11/17 13:18:36
Ja, ich verstehe deine Haltung schon, nur ist meines Erachtens die Schuld nicht bei den Darstellern zu suchen sondern beim Regisseur. Und die Menschen in "2001" sind im Grunde nicht wichtig, deswegen darf man die auch vergessen.
Aber die Diskussion dreht sich momentan irgendwie im Kreis, meine abschließende Worte: Kubrick macht sehr spezielle Filme und die kann man mögen oder halt nicht.
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Shining
2001 - Odyssee im Weltraum
Full Metal Jacket
Uhrwerk Orange
Dr. Seltsam, oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben

Nun erschienen: „Kubrick’s Napoleon – The Greatest Movie Never Made“. Im Originaldrehbuch sind angeblich Zeilen zu lesen wie: „Eindrucksvolle Darstellung der Grande Armée. Maximale Zahlen“. Oder für Joséphine: "Maximale Erotik".
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