Gattaca

Gattaca (1997), US Laufzeit 101 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Drama, Thriller, Kinostart 09.07.1998

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7.5
Kritiker
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7.3
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8784 Bewertungen
81 Kommentare
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von Andrew Niccol, mit Ethan Hawke und Uma Thurman

In der Zukunft hängt die Rolle, die ein Mensch in seinem Leben spielt von seinen Genen ab. Schon bei der Geburt wird festgelegt, ob jemand Wissenschaftler oder Straßenkehrer wird. Ethan Hawk träumt in dieser Welt davon, zu den Sternen zu fliegen, aber er ist “genetisch nicht qualifiziert”.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (7) — Film: Gattaca

Xander8112: Xanders Blog

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8.0Ausgezeichnet

“Gattaca” überzeugt auf ganzer Linie, angefangen bei der glaubwürdigen Geschichte, den Darstellern sowie der audio-visuellen Ausstattung. Eine hochspannende Science-Fiction Dystopie, von der man zwar nicht hofft, dass sie eintritt, die so ganz abwegig jedoch auch nicht ist.

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SoulReaver: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

„It's funny, you work so hard, you do everything you can to get away from a place, and when you finally get your chance to leave, you find a reason to stay.“

Willkommen in einer Zeit, in der die Menschen nicht mehr durch ihr bloßes Aussehen differenziert werden, sondern durch ihren genetischen Code, der zwischen Gottgewollten und Retortenmenschen unterscheidet. Andrew Niccols' „Gattaca“ erzählt von einem solchen Zukunftsszenario, in dem man durchaus noch von der immensen Wichtigkeit der inneren Werte sprechen könnte, jedoch nicht im traditionellen Sinne. Die Manipulation der DNS-Strukturen ist in diesem futurischen Zeitalter das Maß aller Dinge und Menschen, die noch auf die altbewährte Weise gezeugt und geboren wurden, werden nicht nur zu Handlangern der „perfekten“ Personen degradiert, sondern ihnen wird in dieser Lage auch niemals die Möglichkeit gegeben, sich ihre wahren Wünsche zu erfüllen. Und hier treffen wir auf Vincent (Sensibel, emotional und ebenso präzise:…

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Dietmar Kesten: Filmmag.de

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5.5Geht so

[...] „Gattaca“ ist sicherlich ein SF-Thriller, der sich vom üblichen Mischmasch deutlich abhebt. Vielleicht ist er sogar eine Parabel über die die zerstörende Gen-Manipulation. Leider hat Niccol es versäumt, stringent diesen Faden weiterzuspinnen. [...]

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.0Ausgezeichnet

Andrew Niccol realisierte einen faszinierenden Film, der durch die kontroverse Thematik und die für einen Oscar nominierte visuelle Gestaltung besticht.

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neon: pixelmonsters.de neon: pixelmonsters.de

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10.0Herausragend

Diskriminierung ist zu einem automatischem Prozess verkommen.

Gattaca erzählt von einer Welt, in der der genetische Fingerabdruck mehr zählt, als der Mensch an sich selbst. Valid oder In-Valid. Diese beiden, kleine und unbedeutenen Worte bestimmen den Zustand einer Gesellschaft, einer Diktatur und diese Gesellschaft bestimmt, ob man für seine Träume bestimmt ist oder nicht. Valid sind Menschen, die schon vor der Geburt genetisch verändert sind. In-Valid heißt eigentlich "nur" Mensch sein. Doch dieser Unterschied ist so prägnant in einer so weit entfernten Zukunft wie in dieser von Gattaca. Gattaca betritt nicht die Wege eines postapocalyptischen Blade Runners und der Film hat auch nicht eine solch düstere Grundstimmung eines Brazil´s oder 1984. Gattaca ist viel mehr die perfekte Symbiose aus Bild und Ton. Dabei konzentriert sich der Film immer auf das wirklich wichtige und wesentliche, denn Charakteren und der starken Geschichte. Andrew Niccol erschafft eine perfekte…

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

countcount

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Guter Kommentar! 8-)


Mona Loéve

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Der Film ist echt gut empfelenswert !! :)


Birgit Heidsiek: dpa Birgit Heidsiek: dpa

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6.0Ganz gut

Bei der Inszenierung von GATTACA hat Andrew Niccol auf knallige Spezialeffekte verzichtet. Stattdessen spielt er mit Metaphern und Symbolen, um den Horror des unmenschlichen Perfektionismus zu zeigen. Dabei wirft er zwar Fragen nach Moral und Ethik der Gentechnologie auf, verdammt aber nicht pauschal die Forschung.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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4.5Uninteressant

Wird an keiner Stelle dem eigenen Anspruch gerecht und fällt letztlich dem narrativen Zwang zum Klishcee zum Opfer. Ärgerlich.

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johnboy1979

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Bla bla und sülz. Nichts Neues bei dir.



Kommentare (74) — Film: Gattaca


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Mr.Queeqeq

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Guter Film, der mit einer spannenden Inszenierung punktet sowie dem tristlosen Look des Films der das dystopische Szenario noch verdeutlicht, der Film macht mir Angst. Denn all das was in dem Film gezeigt wird, die genanalysen die daraus folgenden Trennungen von "valids" und "invalids", all das wäre möglich! Heute gibt es diese Tests bereits, das ist also keine Dystopie, sondern eine mögliche Zukunft....

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fliesenmalauk

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Bewertung5.5Geht so

Der Film bleibt leider deutlich unter seinen Möglichkeiten. Blasse Charaktere und keine Spannung. Ein fades Ende sorgt dann dafür, dass es nur 5,5 werden. Hier wäre deutlich mehr drin gewesen.

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LowRidah

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Bewertung5.5Geht so

nett anzusehen, aber auch vorhersehbar.
In welcher Relation der Name des Filmes steht erschließt sich mir aber nicht ganz...

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movie.max

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Die NASA der Zukunft, bei der Hawke arbeitet heißt Gattaca. Übrigens eine Buchstabenkombination aus G, A, T und C. Also Guanin, Adenin, Thymin und Cytosin; allesamt Basen und Bestandteile der DNA.


LowRidah

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Danke sehr, wieder was gelernt :=)


feuerkopf

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Bewertung6.5Ganz gut

gut gemacht.Wenn der Start beginnt ist es vollbracht.Sieg des einen ,Tot für den der "zu Hause"bleibt.
Ein Film der nicht nur seine Seher unterhält ,ich frage mich ob das wirklich Zukunft ist-oder ob wir nicht schon mittendrin sind?
Wir wissen nicht was hinter den Türen der Forschungslabors ab geht, aber selektion gibt es schon lange.
Wie grausam ist es denn wenn werdende Eltern Körperlich Fehlerfreie Menschen "erschaffen"lassen? Wollen wir denn nur perfeckte Kreaturen?
Wie ich es auch drehe, der Film gefällt, jedesmal wieder gerne.

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albaniax

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

8 verdient, leider nicht besser.

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Schoki_lady

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Bewertung7.0Sehenswert

Stellt euch einmal eine Welt vor in der die Menschen nicht aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Herkunft, ihrer Religion oder ihres Aussehens, sondern allein aufgrund ihrer genetischen Disposition und der damit verbundenen Anfälligkeit für Krankheiten diskriminiert werden. Stellt euch eine Welt vor in der es üblich ist, direkt nach der Geburt eines neuen Kindes, dessen gesamtes Erbgut zu entschlüsseln und damit sämtliche Wahrscheinlichkeiten für etwaige Krankheiten, ein schwaches Herz oder gar den Todeszeitpunkt vorauszubestimmen. Eine Welt in der zukünftige Eltern jedoch auch die Möglichkeit haben, ihr Kind nach eigenen Wünschen zusammenzustellen und ihm so die bestmöglichen Voraussetzungen für ein langes, gesundes und erfolgreiches Leben zu bescheren.
In seinem Science-Fiction-Film „Gattaca“ aus dem Jahr 1997 präsentiert uns Regisseur Andrew Niccol genau solch eine Welt. In dieser ist eine gespaltene Gesellschaft entstanden, welche zum einen aus den sogenannten „Valids“ und zum anderen aus den „Invalids“ besteht. Zu Ersteren gehören alle Menschen die fehlerlos sind und künstlich gezeugt wurden, zu Letzteren diejenigen, die ohne Eingriff in ihr Erbgut, also auf natürlich Weise, auf die Welt kamen. In Niccols Dystopie hängt der Lebenslauf jedes einzelnen allein von der Zusammensetzung seines Erbguts ab. Ein Ausbruch aus dem System scheint nicht möglich, da tägliche Blut- und Urintests zu verschiedenen Anlässen die strikte Trennung aufrechterhalten sollen.
Das für uns heutzutage selbstverständlich gewordene Recht auf freie Persönlichkeitsentfaltung wird, trotz technischem Fortschritt, massiv beschnitten und so stellt sich die Frage, ob in einer solchen Welt trotzdem noch die Chance besteht, den eigenen Weg zu gehen und einen Traum zu verwirklichen, der dem genetisch festgelegten Lebenslauf widerspricht?
Wer hierauf eine Antwort möchte, Lust auf eine atmosphärisch dichte und weniger actionreiche Zukunftsvision mit einer interessanten und nicht unrealistischen Grundidee hat, der verschwendet mit diesem Film seine Zeit sicherlich nicht.

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SchizZzophrenia

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

echt beängstigend... aber echt guter film!

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the assassin 666

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Bewertung6.0Ganz gut

Edel, stilvoll bebildeter Science Fiction Film der trotz guter Darsteller sein Potential nicht voll entfaltet, einige langweilige Stellen und das unkritische Ende kosten Punkte. :)

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lhiannan

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"There is no gene for the human spirit."

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smartyx

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Bewertung7.0Sehenswert

Plötzlich ist es mir wie Schuppen aus den Haaren gefallen: Der Name des Films setzt sich ausschließlich aus den 4 Anfangsbuchstaben der organischen Basen Adenin, Thymin, Guanin und Cytosin zusammen, die zusammen die DNA definieren - den Bauplan des Menschen. Damit ist auch das zentrale Thema des Films definiert: Sein oder nicht sein - Darf man sich in der exklusiven Gesellschaft der "Validen" bewegen, oder muss man für immer ausgestoßen und mit niederen Aufgaben beschäftigt unter den "In-Validen" weilen. Mit Raffinesse und ein bisschen Glück schafft es Hawke, unter Zuhilfenahme des Körpers von Law, das System auszutricksen und seinen Traum wahr werden zu lassen - der Flug ins All, der durch die Firma GATTACA organisiert wird.
Es ist beängstigend, wie nur durch kleine genetische Schwächen und "Wunschmenschen", die fast wie aus einem Katalog bestellt werden können, der Unterschied für 2 Klassen gezogen wird. Und die Befürchtung liegt nahe, dass es in Zukunft in diese Richtung gehen könnte. Doch Hawke zeigt eindrucksvoll, dass man sich dagegen wehren kann, wenn auch mit etwas unlauteren Mitteln. Und dennoch, eine Aussage bleibt: Wenn man nur ganz fest an seinen Traum glaubt, kann man es schaffen. Und es war bei Hawke nicht nur Law und Glück dabei, sondern auch ein großes Stück Durchsetzungsvermögen und Willenskraft. Das ist das richtige Zeichen!

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ProsperDune

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Gattaca" ist sicherlich nicht der komplexeste Science-Fiction-Film, doch bestimmt einer der ergreifendsten, vollständig begreifbarsten. Ein Drama, das in einer fiktiven (nachvollziehbaren, durchaus vorstellbaren ?) vom Grade her, also vom ethischen, nicht viel weniger menschenfeindlicheren Gesellschaft als so manches Unterdrückungssystem der vergangenen und gegenwärtigen Geschichte angesiedelt ist und das schwungvoll in die Emotionskiste greift. Am Beispielschicksal eines Einzelnen zeigt sich die ganze Tragik eines "niederen" Menschen, der mutig nach Höherem strebt. "Gattaca" zeigt, was die Genmanipulation aus uns machen könnte/kann.
Szenen wie die, in der der Protagonist (beinah) blind über eine dicht befahrene Straße kommen muss, oder die, in der er mit seinem "gen-privilegierten" Bruder im tosenden Meer ein Wettschwimmen austrägt, oder jene Szene, in der ein zur Hälfte Gelähmter eine Treppe hoch"steigen" muss, oder bloß das Ende des Films sind hervorragend inszeniert, teils spannend, teils emotional. Der Soundtrack erinnert irgendwie gar nicht an einen Science-Fiction-Film, ist aber doch schön, vielleicht pathetisch, aber schön.

Ich hatte "Gattaca" mal besser in Erinnerung. Manche Dialoge erschienen mir schon etwas zu platt, doch immerhin schlau genug. Den Pathos mochte ich allerdings, "Gattaca" hat genau die richtige Menge davon.

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Baumkopf Holzfaust

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variiert. Nicht geklaut. Das ist eben die kulturelle Entwicklung. SO dolle fand ich Equi nicht. Zu viel Action, zuwenig Geschichte.


ProsperDune

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Ist auch lange her, dass ich "Equilibrium" gesehen habe. Ich habe mir nicht so viel Zeit gelassen, ein anderes Wort für 'geklaut' zu suchen. Das hört sich ja so an, als würde ich "Matrix" SO super finden. Tue ich aber nicht, trotzdem wirklich ein einflussreicher Film.


emotionfreak

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Bewertung5.5Geht so

Die Grundidee dieses Scince-fictionfilms gefällt mir sehr gut. Hier hat man sich wirklich Gedanken über ein mögliches Zukunftsszenario gemacht. Etwas, was in der aktuellen Realität schon in wirklich ganz kleinen Grundzügen vielleicht möglich wäre, wird hier weitergespinnt. Und das ist es, was für mich Scince-fiction und Fantasy ausmacht. Wir haben hier einen echten Scince-fiction und keinen in Scince-fictiongewand gehüllten Actionfilm. Ein gewisser gesellschaftskritischer kontext ist auch noch dabei. Allerdings finde ich den film im Ganzen als nicht besonders gelungen. Ich habe den Eindruck, als wussten Drehbuchschreiber und Regisseur nicht so recht, wie sie um diese interes-
sante Grundstory herum einen zweistündigen Film machen sollten. Ein großer Teil der Laufzeit wirkt für mich, wie ein Lückenfüller. Zumindest war in der Inszenierung aus-
ser der guten Darstellung von Uma Thurman einer kühlen, distanzierten Person, nicht viel Untersalthames an dem film. Gefesselt wurde ich nicht.

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DTM

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Bewertung5.0Geht so

Die eigentlich sehr interessante Story wird zu schleppend vorgetragen. Leider wurde viel Potential vergeudet, Bilder und Besetzung können es nur bedingt retten.

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Chewbacca

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Bewertung6.5Ganz gut

Science-Fiction kann manchmal sehr tiefgründig sein und bemerkenswerte Themen anschneiden ohne dabei von reißerischen Effekten überfrachtet zu sein. So ist auch das Regiedebüt von Andrew Niccol, denn „Gattaca“ ist mehr als nur schnödes Kino. Es erzählt vom Traum eines Mannes und dem Kampf gegen ungerechtfertigte gesellschaftliche Schranken, die durchbrochen werden müssen. Doch dieses sterile Werk ist immer noch mehr, denn es spiegelt sehr authentisch eine mögliche Zukunft wider auf die wir uns mit wachsender Geschwindigkeit zubewegen. Die Präimplantationsdiagnostik wird mit der Zeit zum Problem werden, da die Wissenschaft nur von der Ethik eingeschränkt bleibt und diese liegt leider irgendwann nur noch im Auge des Betrachters.

Was diese im Kern düstere Geschichte so reizvoll macht, sind aber eher die vorzüglichen Schauspieler, die im Deutschen sehr schöne Sprecher bekommen haben und deren Rollen dadurch sehr viel Sympathie erhalten. So spielen Ethan Hawke und Jude Law ihre Rollen bzw. ihre Rolle sehr schön und geben der Erzählung einen realen Charakter. Leider ist es wieder einmal dieser authentische Faktor, der im Endeffekt hinderlich wirkt und dem Film die durchschlagende Überzeugung raubt.

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moviee

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Bewertung7.0Sehenswert

„I only lent you my body - you lent me your dream.“

Erstrebenswert? Unmittelbar nach der Geburt steht die Dauer der Existenz und die prozentuale Anfälligkeit für alle erdenklichen Krankheiten längst fest. Lebewesen werden in 'Valid' und 'Invalid' klassifiziert, eine neue Unterschicht entsteht. Dies ist das erschreckende Zukunftsszenario von 'Gattaca'. So fern und doch so denkbar. Andrew Niccol prangert in seinem Regiedebüt eine mehr als fraglich Seite der Gentechnik und dessen Auswirkung auf die Gesellschaft an. Dabei kommt das Sci-Fi-Drama nahezu gänzlich ohne die großen plakativen Spezialeffekte aus, stattdessen wird auf eine ernüchternde und unbequeme Atmosphäre inmitten kühler Bilder gesetzt. Dazu wirkt 'Gattaca' jederzeit erstaunlich durchdacht. Das fängt bei der Entstehung des Filmtitels an, erstreckt sich über den klugen Verlauf und mündet in einem konsequenten, sich treu bleibenden Finale. Visuell und inhaltlich ganz starker, dazu recht spannender und fraglos superb gespielter Sci-Fi-Film, dessen Botschaft so manchen durchaus einen Denkanstoß geben sollte.

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Nico Gecko

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Als jemand, der nicht für diese Welt bestimmt war, muss ich zugeben, fällt es mir plötzlich schwer, sie zu verlassen. Andererseits heißt es, jedes Atom in unserem Körper war einmal ein Teil eines Sterns. Vielleicht gehe ich ja nicht weg. Vielleicht gehe ich nach Hause."

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PeacefulWarrior

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich finde es immer sehr Interessant, wenn alte Filme die Zukunft beschreiben. Was mich dabei interessiert ist wie sich die Regisseure früher die Zukunft vorgestellt haben, nun ist der Film nicht aus der Steinzeit, aber 15 Jahre ist schon ein ziemlich großer Zeitraum.
Im Film wurde ja gesagt: "In nicht alzu ferner Zukunft". Der Regisseur kann dabei die Zukunft in 10 Jahren meinen oder die Zukunft in 50 oder sogar 100 Jahren. Ein cleverer Schachzug, von seiten des Regisseurs, da dieser Satz nie an Bedeutung verliert, es sei denn die Zukunft wird genau so wie sie im Film beschrieben wurde.

In der dargestellten Zukunft, weiß jeder ab seiner Geburt wann und woran er stirbt, was für Krankheiten er bekommen wird und ganz viele andere Sachen, die einen den Spaß am Leben versauen. Ungefähr 5 Jahre später wurde das Invitro Verfahren genehmigt, dass heißt das die Eltern bestimmen können ob das Kind Krankheiten bekommt, welche sportlichen Eigenschaften es besitzten soll, und eine Lebenserwartung sichern. Was in unserer Zeit noch verboten ist, daran kann man gut erkennen das diese Zukunft die im Film dargestellt wurde gar nicht so weit hergeholt ist wie man denkt.

Der Film handelt von einem "Gotteskind", namens Vincent, das ganz normal auf die Welt kam, das nach 5 Jahren einen Genmanipulierten Bruder bekam. Der Bruder war natürlich in allem besser als er und noch dazu hatte Vincent eine Herzkrankheit. Sein sehnlichster Wunsch war es in den Weltraum zu fliegen, er hatte aber keine Chance da er nicht die Vorraussetzungen dazu hatte. Und so tat er alles um seinen Traum zu erfüllen.

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Eine wirklich interessante Zukunftsversion, die gekonnt das Thema Gentechnologie aufgreift und wie man diese manipulieren kann, ohne dabei schweres Geschütz in Form von Special-Effects aufzufahren, was aber auch in diesem Fall nicht zwingend notwendig erscheint.
Die Geschichte ist weitestgehend gut erzählt und mit einigen Wendungen versehen, auch wenn sich dabei der Spannungsgehalt in Grenzen hält. Ethan Hawke, Jude Law, Uma Thurman und sogar Ernest Borgnine in einer Nebenrolle, verrichten allesamt solide Schauspielkunst, ohne sich dabei jedoch übermäßig zu verausgaben.

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Piy

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vorgemerkt

ach du scheiße. ich hab grad nur die letzten 20 minuten auf kabel1 gesehen und ich bin so unglaublich begeistert. das ist ein 9,xx-kandidat. ich muss den unbedingt nachher mal ganz sehen. das ende ist ja wahnsinnig episch. oO

sagt mir, dass der rest ansatzweise so gut wird, oder ich guck ihn nicht, man soll sich keine erwartungen zerstören.

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atilla

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auf jeden Fall sehenswert


countcount

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Auf jeden ;)


r3sortiane

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Ich glaube nicht nur, dass wir an Mutter Natur herumpfuschen werden, sondern ich glaube auch, dass Mutter Natur es will."
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<< GRUNDKONFLIKT >>
So provozierend das einleitende Zitat von "Gattaca" doch auf den ersten Blick klingt, so tiefsinnig ist es doch angesichts der "naturgegebenen" menschlichen Intelligenz und der daraus resultierenden Konsequenzen für die Evolution. Das "Survival of the fittest" ist nicht mehr allein Folge einer günstigen angeborenen Konstitution, sondern ergibt sich vielmehr aus der gelungensten individuellen und subjektiven Kompensation der eigenen Defizite. Was denn aber, wenn diese Kompensation aausschließlich in streng objektiver Prävention besteht? Dieser Frage widmet sich "Gattaca" auf höchst intelligente, kreative und differenzierte Art und Weise ...
<< INHALTLICHER AUSBLICK >>
In einer "nicht allzu fernen Zukunft" gibt es gentechnisch geprüfte Kinder aus dem Labor. Die optimale Kombination der elterlichen Erbanlagen fördert nur noch die "wertvollsten" Menschen zu tage. "Liebeskinder", die auf natürlichem Weg gezeugt wurden, finden sich angesichts dieser "validen" Konkurrenz kaum noch. Vincent Freeman (Ethan Hawke) ist ein solcher "De-Generierter" und lebt von klein auf als "invalides Ich in einer validen Welt." Das Etikett der Unvollkommenheit schwebt über seinem Leben und wird besonders im Vergleich mit seinem "Retorten-Bruder" deutlich. "Genoismus" (die moderne, genbasierte Diskriminierung) schlägt ihm allgegenwärtig entgegen. Und doch hat er einen Traum ...
<< ATMOSPHÄRE >>
Eine angenehm kluge, nicht zu pathetische Erzählstimme aus dem Off. Eine simple und doch differenzierte Handlung. Sehr solide, zum Teil fesselnde schauspielerische Leistungen. Paranoid-bedrohliche allgegenwärtige Spurenverwischung, Gentests und Gentest-Maipulationen wie bei Olympia. Und eine herrlich altmodische Zukunftsvision. Retro wohin man schaut: Alte Musik, alte Kleidung, alte Autos mit neuer Technik, alte Frisuren, ein alter Rollstuhl und sogar noch ab und an Zigaretten ...
<< TIEFGANG >>
"Gattaca" gelingt es, unter dem Deckmantel eines hochmodernen und brisanten Themas ein absolut grundlegendes menschliches Problem anzusprechen: Den Zweifel am eigenen Wert - und der Versuch der Objektivierung im Vergleich: "Bist du nur dann erfolgreich, wenn du siehst wie ich scheitere?!" Im Film wird ungemein deutlich, dass auch ein lupenreiner genetischer Beweis keine Garantie für ein stabiles Selbstwertgefühl bedeutet.
<< MEIN FAZIT >>
Ein sehr, sehr schöner, ruhig erzählter, intelligenter Film, der mit vielen kleinen cleveren Raffinessen aufwartet, die einem gar nicht so einfach auffallen, um nur eine zu nennen (Quelle: Wiki): Eugene (griech.) = "gute Gene"

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