Truman Show
The Truman Show (1998), US Laufzeit 102 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Science Fiction-Film, Kinostart 12.11.1998
117 Bewertungen
Skala 0 bis 10
46604 Bewertungen
172 Kommentare
Keine
von Peter Weir, mit Jim Carrey und Laura Linney
Jim Carrey ist seit seiner Geburt der Hauptdarsteller einer Reality-Show, die realer nicht sein könnte. Davon darf der Star aber nichts wissen.
Die Truman Show ist seit beinahe dreißig Jahren ein TV-Klassiker auf der ganzen Welt. Seit seiner Geburt ist Truman Burbank (Jim Carrey) der Hauptdarsteller der Serie – ohne es überhaupt zu wissen. Produzent Christof (Ed Harris) entwarf eine künstliche Welt, genannt Seahaven, in der Truman von über 5000 Kameras 24 Stunden am Tag bei fast jeder Kleinigkeit beobachtet wird. Um die Fassade nicht zum einstürzen zu bringen sind seine Frau, Freunde und Verwandte allesamt Schauspieler. In Folge 10909 kommt es jedoch zu diversen versehentlichen Vorfällen die Truman misstrauisch werden lassen. Obwohl Schauspieler und Produzenten alles daran setzen Truman wieder in Zaum zu halten, lässt sich dieser nicht davon abhalten nach Ungereimtheiten zu forschen. Sein Streben nach einer echten Welt wird immer stärker, er plant seinen Ausbruch.
Hintergrund & Infos zu Die Truman Show
Die Tragikomödie aus dem Jahr 1998 war der Durchbruch für Jim Carrey als ernstzunehmender Schauspieler. Für seine Rolle wurde der damals nur als Komiker bekannte Kanadier mit einem Golden Globe ausgezeichnet. Die Truman Show wurde von den Kritikern in den höchsten Tönen gelobt und für drei Oscars nominiert. Besonders hervorgehoben wurden die gelungene Balance zwischen Drama und Komödie, das intelligente und beinahe prophetische Drehbuch, sowie die einfühlsame Regie. Bevor Peter Weir (Der Club der toten Dichter, Master & Commander – Bis ans Ende der Welt) den Film übernahm waren u.a. Sam Raimi, Brian de Palma und Tim Burton im Gespräch für den Regiestuhl. Dennis Hopper, der den Produzenten Christof spielen sollte, verließ die Produktion nach dem ersten Drehtag. Ed Harris, ein Last-Minute-Ersatz gewann später für die Rolle den Golden Globe. Autor Andrew Niccol schrieb das Drehbuch über zwanzig Mal um, da Weir die Geschichte weniger düster anlegen wollte. Mit Charakterdarstellern wie Laura Linney, Noah Emmerich und Paul Giamatti ist Die Truman Show auch in den kleinsten Nebenrollen exzellent besetzt. (BL)
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Cast & Crew
- Genre
- Drama, Mediensatire, Science Fiction-Film
- Zeit
- 1990er Jahre
- Ort
- Kleinstadt, Simulierte Realität, Strand, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Adoption, Angst vor Wasser, Bescheidenheit, Bootsunfall, Falsche Identität, Fernsehen, Fernsehshow, Flucht, Golf, Hörfunk, Identität, Identitätskrise, Insel, Kamera, Liebe, Marketing, Mutter-Sohn-Beziehung, Nachbar, Produktplatzierung, Rampenlicht, Reality TV , Reisebüro, Roman, Schauspieler, Segelboot, Simulation, Strand, Talkshow, Vater-Sohn-Beziehung, Verdacht, Verfolgungswahn, Verlust des Vaters, Verrat, Versteckte Kamera, Voyeurismus
- Stimmung
- Berührend, Geistreich, Witzig
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Kritiken (4) — Film: Truman Show
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] "Die Truman Show" kann sich in erster Linie als sehr unterhaltsame Medienkritik profitierten, in dem sie sowohl die blanke Manipulation thematisiert, aber gleichzeitig auch auf der philosophischen Ebene Treffer landet. „Schöpfer“ und „erschaffener Mensch“ kommen hier ins Spiel. Die Frage nach der eigenen Realität und der Wahrheit des Lebens. Ein vollkommen eintöniger Alltag wird bis aufs letzte ausgeschlachtet und der Zuschauer muss sich dem Voyeurismus geschlagen geben, denn egal was gerade geschieht, sei es noch so belanglos, man muss hinsehen und jeden Augenblick in sich aufsaugen. Truman ist schon zu einer Art Familienmitglied geworden, ein ständiger Begleiter in allen Lebenssituationen. Peter Weir versteht es mir Bravour, die Dramatik und Komik zu verknüpfen, ohne sich in eine der beiden Richtungen klar zu verlagern. "Die Truman Show" steht für die Frage nach freier Menschlichkeit und stimmt gleichermaßen nachdenklich. Wann wird es auch bei uns soweit sein? Wann sind wir selber unbewusster Teil einer Show oder sind wir es sogar schon längst? Zwischen dem Standard der Fassaden und der Erkenntnis der eigenen wie fremden Wirklichkeit eröffnet uns Weir hier etwas ganz Besonderes. [...]
Kritik im Original 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Haschbeutel Fri, 14 Sep 2012 11:56:35 -0000
Antwort löschenMindestens 1 Punkt zu wenig
Le Samourai Fri, 14 Sep 2012 13:18:02 -0000
Antwort löschenNee, passt.
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenEin nahezu perfekter Film.
Kritik im Original 18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten
raycluster Thu, 03 Feb 2011 04:30:32 -0000
Antwort löschenStimmt =) Wenn bloß nicht Jim Carrey mitspielen würde
vintage14 Sun, 06 Feb 2011 15:59:47 -0000
Antwort löschenEinen besseren Schauspieler kann ich mir beim besten Willen für diesen Film nicht vorstellen!
raycluster Sun, 06 Feb 2011 16:03:18 -0000
Antwort löschenDas stimmt, sag ich garnichts dagegen. Mit einem anderen Schauspieler würde es nicht funktionieren, trotzdem kann ich mit ihm nicht so viel anfangen ;-)
iNeverYouNow Sat, 19 Mar 2011 22:54:12 -0000
Antwort löschenIch habe den Film heute zufällig gesehen, ich kann ihn euch nur empfehlen. Wunderbar umgesetzt zeigt dieser Film welche Einfluss die Medien auf uns haben, und dabei ist der Film noch spannend und lustig.
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DerDude_ Wed, 13 Apr 2011 18:29:14 -0000
Antwort löschenWORD
novexx Thu, 05 May 2011 08:10:36 -0000
Antwort löschenGenau so ist das ! Klasse Film
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenCarrey jenseits seines üblichen Humors in einer beklemmenden Satiere. Wielange wird es dauern bis Endemol vergleichbare Formate ernsthaft entwickelt? Big Brother lässt grüßen.
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Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenDie beste Mediensatire seit Videodrome!
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Kommentare (168) — Film: Truman Show
patrick.rohrer.5 Sat, 25 May 2013 00:12:46 -0000
Kommentar löschenJim Carrey kann auch anders, hat mich in diesem Film total überrascht.
Einer seiner besten Filme, hab gar nicht gewusst das er mit so viel Tiefgang spielen kann.
Bei manchen Filmen ist er mir um eine Brise zu dümmlich und das ärgert mich an ihm, obwohl ich ihn sehr gern auf der Leinwand sehe.
Tolle Satire die uns sagt das das Fernsehen immer schlimmer wird, und früher oder später zu so etwas kommen kann.
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Freidenker Sun, 19 May 2013 11:16:15 -0000
Kommentar löschen"Die Truman Show" ist für mich der beste Film mit Jim Carrey überhaupt,den ich hier zum ersten Mal als wirklichen Charakterdarsteller ansehen konnte.
Jim Carrey spielt hier die Rolle des Truman Burbank wirklich so grandios und überzeugend,dass man sich nur Fragen kann warum er sein Talent mit Filmen wie „Die Maske" oder „Der Dummschwätzer" vergeudet.
In dieser Hinsicht haben die Produzenten viel Mut bewiesen in dem sie sich eben für Jim Carrey und eben z.B. gegen Gary Oldman entschieden.
Davon abgesehen ist der Film auch inhaltlich einfach genial,der ganze Film ist eine wirklich sehr witzige aber auch zugleich tragische Mediensatire.
Dabei ist der Film eine wirklich gelungene Kritik gegenüber den in den letzten Jahren immer mehr aufkommenden TV-Müll.
"Die Truman Show" ist daher alles in allem eine sehr gelungene und unterhaltsame Mischung aus Komödie und Drama,mit einer hervorragenden Besetzung.
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JackoXL Sun, 19 May 2013 11:23:57 -0000
Antwort löschenMein Lieblings-Carrey ist "Der Mondmann", ganz toll.
Hfonda15 Sun, 19 May 2013 11:24:46 -0000
Antwort löschenDer Film ist die beste Satire auf unsere TV Landschaft, die es gibt!
Wenn man bedenkt, wie man viele Kandidaten in RTL Shows(wie Mitten im Leben usw.) verarscht, ist einiges aus dem Streifen schon bittere Realität!
Freidenker Sun, 19 May 2013 11:33:01 -0000
Antwort löschen@JackoXL:Hab ich leider noch nicht gesehen,steht aber ganz weit oben auf meiner Merkliste.
@Hfonda15:So ist es,wen da ganze so weiter geht,wird es am Ende vielleicht noch irgendwann eine echte Truman Show geben.
ezemeze Sun, 19 May 2013 12:16:31 -0000
Antwort löschen"Der Ja-Sager" ist auch ein wunderbarer Film mit Jim Carey, den würd ich dir ans Herz legen. Zoey Deshanel ist auch toll drin!
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EvertonHirsch Tue, 21 May 2013 08:23:14 -0000
Antwort löschenUnd wenn wir schon bei den Charakterdarstellungen Carreys sind, kann ich noch (neben dem bereits erwähnten Mondmann) "The Majestic" und vor allem "Vergiss mein nicht" empfehlen
vanilla Tue, 21 May 2013 13:23:16 -0000
Antwort löschenrichtig, "Vergiss Mein Nicht" und "Number 23" sind ebenfalls genial.
Dezibelchen Fri, 17 May 2013 17:59:21 -0000
Kommentar löschenDer Film ist an sich toll und die Thematik hochaktuell....
Aber ich kann Jim Carrey einfach nichts abgewinnen und ich finde ihn, in diesem doch recht ernsten Film, ziemlich deplatziert. Sein Over-Acting und seine Albernheit sind einfach nicht mein Ding.
Schade.
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Dady Mon, 06 May 2013 13:13:42 -0000
Kommentar löschenHab den Film bestimmt schon 10 mal gesehen aber Jim Carrey weis einfach wie man mich bestens unterhält. Den er und die besondere Story tragen den Film. Der auch zeigt das Carrey ein richtig guter Schauspieler ist der auch Drama kann. Die "Truman Show" passt auch perfekt in den Überwachungswahn der heutigen Zeit und dem ganzen Big Brother blödsinn!!
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cpt. chaos Tue, 23 Apr 2013 09:14:04 -0000
Kommentar löschenPeter Weir gelang mit "Truman Show" eine bitterböse Mediensatire, mit einem überzeugend agierenden Jim Carrey in der Rolle des ahnungslosen "Truman Burbank", der zur alltäglichen Fernsehunterhaltung, in einer eigens für ihn errichteten Scheinwelt dahinvegetiert; das Ganze wird dem Publikum selbstverständlich weltweit serviert und dazu noch rund um die Uhr! Das Beste daran: keine lästigen Werbeunterbrechungen, denn die Verbraucherinformationen werden gleich mit der nötigen Penetranz ins Geschehen eingeflochten.
"Und falls wir uns nicht mehr sehen sollten… guten Tag, guten Abend und gute Nacht!"
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Einar Tue, 30 Apr 2013 16:55:24 -0000
Antwort löschenBeste Mediensatire überhaupt (viel besser als "Network") und leider auch angsteinflößend. Egal wie unterhaltsam und witzig der Film auch ist - ich finde ihn super - so erschreckend ist die Vorahnung, dass uns dieses Schicksal wirklich mal in unserer vollkommen verrückten Welt ereilen kann... Also, trotz dystopischer Einflüsse gar nicht mal so unrealistisch. ^^
Und nebenbei, wie bereits erwähnt, unglaublich humorvoll, berührend und kurzweilig. Genialer Streifen!
cpt. chaos Thu, 02 May 2013 15:06:51 -0000
Antwort löschenHeutzutage ist mittlerweile wirklich manches möglich...
"Network" fand ich auch nicht so doll, habe mir aber bislang eine Bewertung verkniffen, da ich dem Film lieber noch eine Chance gebe, bevor ich eine eher mittelprächtige Bewertung abgebe.
quarnie Mon, 11 Mar 2013 19:13:09 -0000
Kommentar löschenZieht sich wie ein Kaugummi.
Schafft für meinen Geschmack mit Ach und Krach 5.0 Punkte.
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florian.fiele Mon, 25 Feb 2013 18:15:34 -0000
Kommentar löschenThe Truman Show
Hachja, Jim Carreys Paraderolle. Geht mir zwar schon nach einer Minute mit seinem grenzdebilen Grinsen leicht auf den Sack, aber wie immer gewöhnt man sich dran.
Viel interessanter als die offensichtliche dystopische Vision einer Welt ohne Privatsphäre und Freiheit, eines Lebens, das von Geburt an 24 Stunden am Tag vor der Linse eines Medienkonzerns stattfindet...viel interessanter finde ich, wie das bereits bestehende Problem unserer Mediengesellschaft Teil der Truman Show ist. Sensationsnachrichten wohin das Auge reicht, ob bis zur Bild oder bis zur Tagesschau. Je mehr explodiert, entführt und amokiert wird, desto besser. Wetterkatastrophe in Tadschikistan mit 200 Toten? Hin mit der Linse! Aufruhr, Aufruhr, Panik, Panik, mehr, mehr! Sind wir mal ehrlich..in unserer Nachrichtengesellschaft geht es zu maximal 5% noch um Wissensgewinn zum Lösen von Problemen, die restlichen 95% sind Voyeurismus, Ergötzen am Leid anderer. Bloß macht es einen Menschen nicht glücklicher zu sehen wie andere Menschen leiden. Nur paranoider.
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Zurück zur Truman Show. Der Fokus liegt hier natürlich auf der Show selbst, der Idee ein ganzes Leben 24/7 dem Zuschauer zu präsentieren. Der Quoten wegen. Gefällt mir auch gut. Die Umsetzung fesselt jedoch leider nicht komplett und es gibt Längen. Besonders gut wirken hingegen speziell die Szenen, in denen der Fernsehshow Eindruck, die Überwachung, besonders deutlich wird. Wenn dazu Ed Harris Anweisungen gibt, der wunderbare Score stärker hervortritt, die Zuschauerreaktionen eingeblendet werden, dann entwickelt die Truman Show ihre beängstigend-fesselnde Wirkung und erzeugt Gänsehautmomente.
Glücklicherweise nehmen diese im Laufe des Films immer weiter zu, bis sie in ein grandioses Finale münden. Jim Carrey und Ed Harris dürfen zeigen, was in ihnen steckt, und das ist auch im Fall Carrey weit, weit mehr als bloßes Grimassen schneiden. Garniert mit einem der besten Scores der Filmgeschichte. Hier bleibt kein Auge trocken.
9.0 - Man sollte die Truman Show gesehen haben, soviel ist sicher. Einer der besten Filme der 90er, ein wunderbares Drama, das nachdenklich stimmt.
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"Premature by two weeks, it was almost as if he couldn't wait to get started."
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brainchild Mon, 25 Feb 2013 19:04:50 -0000
Antwort löschenEin bisschen zu harmlos inszeniert, trotzdem großartiger Film.
J4KOB Mon, 25 Feb 2013 19:29:11 -0000
Antwort löschenWunderbar geschrieben. :)
@brainchild: Man sollte bedenken, dass der Film von 1998 ist. BigBrother kam ein Jahr danach und damit begann dann erst die umfassende Entprivatisierung, die in Facebook einen Höhepunkt erreicht hat. Ich kann mir gut vorstellen, dass zum Erscheinungsdatum "Truman Show" noch überzogen und absolut unrealistisch gewirkt hat.
brainchild Mon, 25 Feb 2013 19:40:00 -0000
Antwort löschenNaja, das Thema war auch damals nicht soo neu, sowas gab's bereits in der SciFi der 50er/60er. Aber ich verstehe was du meinst :)
Das Problem ist wie gesagt die Inszenierung. Mir ist das ganze zu sehr Komödie, zu sehr Wohlfühl-Unterhaltung wie sie auch die Zuschauer der Serie im Film empfinden. Das ist entweder etwas unreflektiert oder krass meta :D Carrey spielt das ganze dann halt auch eher als Komiker denn als ernsthafter Schauspieler.
Ich hab mich schon öfter gefragt wie Andrew Niccol, von dem ja das Skript stammt, das ganze umgesetzt hätte.
J4KOB Mon, 25 Feb 2013 19:44:35 -0000
Antwort löschenIst schon lönger her, dass ich ihn gesehen habe, aber ich hab den noch verhältnismäßg ernst mit einer recht melancholischen Note in Erinnerung. Ich seh schon, da is ne Zweitsichtung angebracht :)
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brainchild Mon, 25 Feb 2013 19:49:24 -0000
Antwort löschenMelancholisch schon irgendwie, aber nicht so, dass man sich als Zuschauer wirklich schlecht (im Sinne von aufgerüttelt) fühlt. Ein bisschen Potenzial verschenkt halt.
florian.fiele Tue, 26 Feb 2013 05:25:09 -0000
Antwort löschenIch fand die Wirkung schon ausreichend, wobei mich ehrlich gesagt bereits der Überwachungseffekt gefesselt hat. Truman durch eine Linse zu beobachten hats mir mehrfach eiskalt den Rücken runterlaufen lassen. Besser hätte man die "Alltagsszenen" aber wirklich gestalten können, hier und da war es zu Beginn langweilig. Für mich hat das gelungene Ende den Unterschied gemacht, zwischen "nur" einer guten Idee und der zufriedenstellenden Umsetzung selbiger.
Kartoffelsparten Sat, 09 Feb 2013 14:38:20 -0000
Kommentar löschen"Die Truman Show" ist ein gutes Beispiel für Filme, bei denen eine sehr gute Grundidee perfekt umgesetzt wurde. Wirklich gute Mediensatire.
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Simon Moon Sat, 09 Feb 2013 18:45:47 -0000
Antwort löschenUnd neben "Vergiess mein nicht" der einzige Film mit Mr. Fratzenschneider der was taugt.
Vergalduk Sun, 03 Feb 2013 21:16:16 -0000
Kommentar löschenMit "Die Truman Show" inszenierte Peter Weir eine brillante Satire auf die modernen Medien und die (heute mehr denn je) steigende Gier nach echtem Scheitern eines Menschen vor der Kamera. Jim Carrey spielt in seiner ersten großen ernsthaften Rolle schlicht überwältigend den naiven, vertrottelten aber grundsympathischen Truman Burbank, dessen Welt im Laufe der Handlung komplett zusammen bricht, was ihn an den Rand des Wahnsinns treibt.
Der Zuschauer amüsiert sich anfänglich über die einfältige Hauptfigur, fiebert jedoch später mit ihr mit unnd wünscht ihr eine erfolgreiche Flucht
Die Kulissensind bewusst zu perfekt gehalten, was den Showcharakter des Films unterstreicht. Besonders gut umgesetzt finde ich persönlich außerdem die Rolle des Christof - eine umstrittene, unnahbare Ikone, die die Medienwelt vollkommen umkrempelt; erinnert mich oft an Steve Jobs.
Dieser Film ist ein unerreichter Klassiker, den jeder, wirklich jeder halbwegs an Filmen Interessierter einmal im Leben gesehen haben sollte. Und bei einem mal wird es dann auch nicht bleiben.
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KonTaicho Fri, 25 Jan 2013 20:32:07 -0000
Kommentar löschen"Truman" - Der Papillon der Mediengesellschaft.
Frei sein wollen sie beide. Beide führen sie ein einigermaßen erträgliches Leben, der eine in seinem verschlafenen Fischerdorf, welches ihm wenig Perspektiven und Abwechslung bietet. Der andere auf seiner Gefängnisinsel in Haft, welche er allerdings relativ schnell beenden und immerhin als Siedler sein Leben leben könnte.
Beiden ist dies nicht genug, beide haben sie Seeluft geschnuppert, beide zieht es hinaus, in die Freiheit.
Warum?
Das wissen sie beide nicht so genau. Allein das Gefühl, das ist vorhanden. Das Gefühl und der Glaube, dass es da noch mehr geben muss, ein Leben jenseits des Horizonts.
Es ist sowohl die Rebellion gegen diese unsichtbare Macht, die man nicht sieht, aber spürt, es ist die Auflehnung gegen etwas omnipräsentes, etwas transzendentes, etwas größeres.
Was als vorsichtiges Herantasten und auf die Probe stellen beginnt, gipfelt schließlich im unausweichlichen, unwiderruflichen Überwinden der eigenen Angst und dem Schritt über den Strand zum Sprung hinein in ein Meer der Ungewissheit, aber auch der Endlichkeit.
Beide, sowohl Truman als auch Papillon, welcher mir urplötzlich ins Bewusstsein schoss, haben diesen Drang zur Freiheit inne, sie nehmen die Zügel selbst in die Hand und versuchen, ein System aus Kontrolle und Schicksalsbestimmung hinter sich zu lassen.
Mit der Freiheit als letztes und einziges Ziel.
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williausphillie Sun, 06 Jan 2013 10:53:48 -0000
Kommentar löscheneine Super Idee einen Film zu machen!
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Super8951 Sun, 30 Dec 2012 22:34:45 -0000
Kommentar löschen"Du warst echt"
Der menschliche Wille, die menschliche Neugier ist unendlich. Ewig kann man einen Mann nicht einsperren. Irgendwann wird er seinen Weg in die Freiheit finden. Das hat uns die Geschichte bewiesen, und das zeigt uns auch Jim Carrey alias Truman Burbank.
Peter Weir ist ein wahnsinnig schöner Film gelungen, über einen Mann, der Schritt für Schritt sein eigentlich ungerechtes Schicksal entdeckt und diesem zu entfliehen versucht. Er wird begleitet, bei seinen Zweifeln, Hoffnungen und Wünschen. Wir sehen, wie er langsam aber sicher das falsche Spiel, das mit ihm getrieben wird, aufdeckt.
Gleichzeitig ist der Film auch eine perfekt gelungene Satire auf die Perversion und die Sensationsgeilheit von Mensch und Medien, verpackt in eine intelligente, originelle Geschichte, welche zu keiner Zeit Langeweile aufkommen lässt.
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Andy Dufresne Sat, 17 Nov 2012 01:51:42 -0000
Kommentar löschenDer Moment als Truman die Lampe ("aus dem Himmel herab") vor die Füße fällt...
DAS ist der Moment der Wahrheit, der Moment des Zweifelns...
DER Moment.
Lasst uns froh sein,
das uns die Lampe nicht vor die Füße gefallen ist
(oder lasst uns eben genau deshalb verzweifelt sein ? ) noch nicht vor die Füße gefallen ist...
Ein Film über Vermutetes, ein Film über die Medien, ein Film über den Hintergrund, ein Film über uns.
Perfide, wahr, bedeutend.
Ein Film über uns...
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Simon Moon Sat, 17 Nov 2012 09:42:36 -0000
Antwort löschenAchtung SPOILER. Auf der Lampe steht "Sirius" drauf.
Andy Dufresne Sat, 17 Nov 2012 09:44:23 -0000
Antwort löschenSirius wie Oldman ? :)
Simon Moon Sat, 17 Nov 2012 09:50:24 -0000
Antwort löschenSirius wie der Stern, der Stern der Sterne. Die 23, Burroughs, Wilson, die Galaktische Zufallskontrolle.
Andy Dufresne Sat, 17 Nov 2012 10:00:35 -0000
Antwort löschenDer hellste aller Sterne. Interessant...
Simon Moon Sat, 17 Nov 2012 10:10:47 -0000
Antwort löschenDer SIRIUS! Ich bitte das mal tiefer auszugoogeln, schon weil damit die Geschichte des Films ja beginnt. Hätte ja auch die Lampe Merkur oder NH4626 sein können. Aber nein, es war der Sirius. Da hat der Filmemacher (der ja eh schon ein wenig "anders" ist) sich schon was dabei gedacht, das er da diesen Aufkleber draufgepinnt hat.
Andy Dufresne Sat, 17 Nov 2012 10:14:08 -0000
Antwort löschenWas meinst du genau war seine Intension?
Simon Moon Sat, 17 Nov 2012 10:26:01 -0000
Antwort löschenHmm, schwierig in drei Worten zu sagen. Kurzgesagt, war das sowas wie Matrix. Ich finde im Zeitalter von Youtube und Facebook und Twitter und Dschungelcamp und Big Brother und Webcams und Chatroulette macht der Film noch viel mehr Sinn als zur Zeit seiner Entstehung. Damals war das Science-Fiction. Heutzutage komplett normal. Und das Disney-Stadt-Projekt nicht vergessen, die haben das tatsächlich so gebaut (also optisch), mit Kunstschnee und allem, die komplette (gecastete) Idylle, aber die eigentlichen Protagonisten, nämlich die Bewohner, haben das (zum Glück) nicht ausgehalten so zu leben. Scheint ein guter Film zu sein, wenn man dann in der Reflektion doch über so politisch-kulturelle Dinge diskutiert.
Simon Moon Sat, 17 Nov 2012 10:27:48 -0000
Antwort löschenNebenbei, man kann es auch als ne Parabel auf Schicksal und Gott und Vorherbestimmung und die Vertreibung aus dem Paradies sehen. Wenn der Zweifel einmal nagt... ob alles so ist wie es scheint.
Simon Moon Sat, 17 Nov 2012 10:32:16 -0000
Antwort löschenPeter Weir ist ein Zweifler, schon ein Ausnahme-Regisseur. Die Filme von ihm haben oft etwas beunruhigendes (ich mag das), etwas schmerzhaftes.
Andy Dufresne Sat, 17 Nov 2012 10:32:18 -0000
Antwort löschenSehr interessante Sichtweise.
Andy Dufresne Sat, 17 Nov 2012 10:34:14 -0000
Antwort löschenFearless ist wohl der Film von Weir der am meisten das hat was du gerade beschrieben hast.
Simon Moon Sat, 17 Nov 2012 10:50:42 -0000
Antwort löschen"Fearless" mag ich sehr, und nicht nur wegen dem grandios aufspielenden Dude. Aber der Weir, Peter hat so einige gute (leider unbekannte) Filme gemacht, "Die Autos, die Paris auffraßen", "Picknick am Valentinstag" und ganz besonders "Die letzte Flut", "Ein Jahr in der Hölle" oder (find ich heute eher bissi kitschig): "Club der toten Dichter" ("Oh Captain, mein Captain"). Jedenfalls bemerkenswerter Filmemacher wenn er ganz eigen ist (sein darf).
Andy Dufresne Sat, 17 Nov 2012 11:01:43 -0000
Antwort löschenEin Jahr in der Hölle ist großartig, die anderen Filme habe ich leider noch nicht gesehen...Mosquito Coast hat auch so eine exotisch gefähliche Note und auch Master&Commander fand ich sehr echt und lebensnah, man meint das Salzwasser schmecken zu können...
Simon Moon Sat, 17 Nov 2012 11:10:49 -0000
Antwort löschenUnd die letztgenannten sind eher seine schlechten (find ich) Filme.
Simon Moon Sat, 17 Nov 2012 11:12:20 -0000
Antwort löschenIch rate auf jeden Fall zu "Picknick am Valentinstag", ein schräger Filmtrip, und die "Letzte Flut", sind was älter, sieht man ihnen auch an, aber völlig verstörend. Also quasi gut.
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Andy Dufresne Sat, 17 Nov 2012 11:19:38 -0000
Antwort löschenWerde es mir merken :)
Haschbeutel Mon, 19 Nov 2012 21:26:15 -0000
Antwort löschenDer Gedankengang mit Paradies und Apfel und so ... sehr interessant! Danke dafür :)
CrazyWizard Sat, 22 Sep 2012 00:43:34 -0000
Kommentar löschen"Die Truman Show" verfolgt eine sehr interessante Idee, nämlich, dass man das gesamte Leben eines Menschen als Fernsehsendung ausstrahlt, ohne ihn davon zu informieren, sozusagen, den Probanden in eine Welt hineinzuzwängen. Das klingt unglaublich spannend, doch das gesamte Setting wirkt teilweise aufgesetzt, zu auffällig und mysteriös, dass man sich wirklich fragt, wie senil Truman eigentlich ist, dass er nicht vorher schon etwas mitbekommen hat von diesem Betrug. Zudem ist Jim Carreys Stil, komplett unpassend, zu einem Mann, der eigentlich relativ unscheinbar zu sein scheint.
Ein guter Ansatz ist bei diesem Film zu sehen, dieser wurde aber nicht konkret durchdacht und ausgearbeitet. - Klarer Fall von Chance verfehlt!
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J4KOB Sat, 29 Sep 2012 01:01:14 -0000
Antwort löschenWie soll er etwas davon mitbekommen?
Wenn er von Anfang an in dieser Welt lebt, werden im diverse Ungewöhnlichkeiten auch völlig normal vorkommen.
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Martin Oberndorf Sat, 03 Nov 2012 00:07:14 -0000
Antwort löschenWord!
CrazyWizard Wed, 02 Jan 2013 23:20:01 -0000
Antwort löschenAber diese komödiantische Überspitzung ist einfach unnötig für meine Begriffe.
Wenn Leute vor den eigenen Augen förmlich "weggeschnappt" werden, wenn der tot-geglaubte Vater wieder auftaucht ... Das sind alles solche Sachen.
AmabaX Thu, 20 Sep 2012 10:58:59 -0000
Kommentar löschenHabe den Film letzte Woche mal wieder im Fernsehen geguckt und bin immer wieder beeindruckt. Sehr interessante Medien und Gesellschafts- Kritik mit einem Jim Carrey in höchstform
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uncut123 Wed, 12 Sep 2012 22:35:31 -0000
Kommentar löschentraurig schön zum lachen und nachdenken!!
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BattlemasterIZ Thu, 13 Sep 2012 15:52:50 -0000
Antwort löschenSo ist es :) Für mich zudem Die bisher beste Carrey Rolle
uncut123 Thu, 13 Sep 2012 17:47:20 -0000
Antwort löschennein das ist immer noch für mich der mondmann...in den film ist er für mich am besten aber.truman hat er schon sehr gut gemacht
myke Wed, 12 Sep 2012 20:01:50 -0000
Kommentar löschengrandios! wenn man erst versteht, was dahinter steckt!
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GRAND Wed, 12 Sep 2012 17:03:01 -0000
Kommentar löschenWie kann man diesen Film nur nicht mögen ???
Super Film...kunstvoll und philosophisch...
Ein wunderbarer Jim Carrey...
Regt auch zum Nachdenken an...
Ich liebe diesen FILM ♥
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Fernschreiber Tue, 28 Aug 2012 12:33:00 -0000
Kommentar löschenWie macht ihr es, wenn ihr hier bei Moviepilot Filme bewertet? Nur wenn die Erinnerung noch frisch ist, erst nach dem zweiten Sehen oder auch schon mal nach zehn Minuten? Ich, zum Beispiel, will nur Filme bewerten, an die ich mich wirklich erinnern kann, um sie so auch auf der großen Skala von Hass bis Liebe halbwegs fair zu bewerten. Darum habe ich auch erst 459 Filme bewertet, weil ich mich einfach nicht mehr daran erinnern kann, ob und wenn ja wie gut ein Film ganz konkret war, den ich vor langer Zeit gesehen habe. So war es auch bei Der Truman Show. Ich war mir vor der gestrigen Neusichtung sicher, dass ich den Film sehr gut fand, aber wo genau auf der Skala zwischen 7 und 10 ich ihn einordnen sollte, konnte ich nicht mehr sagen. Inzwischen weiß ich mehr...
Die Truman Show lebt ganz stark von ihrem „Was wäre wenn Gefühl.“ Wie ist es wohl, in einer Fernsehshow zu leben, ohne es zu merken und ist es in unseren heutigen Zeiten nicht sogar vorstellbar, dass irgendein Sender auf die Idee kommt, die Fiktion, wie sie hier geschildert wird, in die Wirklichkeit umzusetzen? Auf dieser Ebene setzt die Medienkritik der Satire ein. Der Produzent der Sendung, dargestellt von Ed Harris, präsentiert sich selbst als Gott, als künstlicher Mann im Mond, der Truman eine Welt erschaffen hat, die besser als die wirkliche Welt ist. Menschenrecht, Kidnapping, Gefahren und Gefühle sind nur nebensächlich, solange der Protagonist immer schön vor die Werbefläche gedrückt wird.
Trotzdem sollte man meiner Meinung nach nicht den Fehler machen, die Geschichte zu sehr in die Medienkritik zu schieben, dafür hätte man viel expliziter mit dem Thema umgehen müssen und das Ergebnis müsste sich einige Kritik in dem Bereich gefallen lassen. Doch hier ist etwas anderes, etwas größeres, nämlich die Geschichte eines Lebens. Ein Abenteuer, toll gespielt von Jim Carrey und dem Rest des großartig aufgelegten Castes.
Was ich unglaublich gelungen finde, ist der abgedeckte Zeitraum des Films. Wir steigen ein, mit dem Absturz eines Scheinwerfers. Kombiniert mit einigen früheren Erlebnissen, die in Rückblenden erzählt werden, ist das Punkt, an dem Truman anfängt stutzig zu werden. Man kann sich schon fragen, warum es 30 Jahre gedauert hat, bis so etwas passiert, aber das nur am Rande. Der Zuschauer erlebt Truman, wie er auf der Suche nach der Wahrheit ist und versucht, aus der Welt auszubrechen. Nicht zu viel Drumherum, keine lange Vorgeschichte, sondern ein sehr direkter Einstieg. Und auch das Ende, ohne etwas zu verraten, ist perfekt gesetzt und verzichtet auf Schnörkel. Das gelingt nicht vielen Filmen so präzise.
Dazwischen erleben wir eine kunterbunte künstliche Welt, mit toller Musik, witzigen Zuschauerreaktionen und vielen kleinen Details, die auch ein zweites Mal Schauen noch spannend erscheinen lassen. Häufiger funktioniert es aber glaube ich nicht, da ich schon jetzt ab und zu über kleine Details gestolpert bin, die einfach nicht passten. Trotzdem ist und bleibt Die Truman Show ein spannendes Abenteuer mit vielen kreativen Ideen, dass gerade in unserer heutigen Fernsehlandschaft auch ein wenig beängstigend ist. So, nun kann ich ihm auch die verdienten Punkte geben und damit einen weiteren Haken auf meiner „noch-einmal-schauen-bevor-ich-ihn-bewerten-kann-Liste“ setzen.
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jollyroger Tue, 28 Aug 2012 13:10:09 -0000
Antwort löschenIch bewerte Filme meist kurz nach dem Sehen, was dazu führt das ich gewisse emotionsgeladene Schnulzen vieeeeeeeel zu hoch bewertet habe...:)
jollyroger Tue, 28 Aug 2012 13:10:25 -0000
Antwort löschenWie z.b. Benjamin Button, fällt mir da gerade so ein.
Weltenkind Tue, 28 Aug 2012 13:12:20 -0000
Antwort löschenBenjamin Button = Meisterwerk
Fernschreiber Tue, 28 Aug 2012 13:55:06 -0000
Antwort löschenLeider noch nicht gesehen! Aber wie habt ihr das am Anfang gemacht, mit Filmen an die ihr euch nur noch ganz vage erinnern könnt? Bei mir zum Bsp. Toy Story 1 und 2, kann ich einfach nicht bewerten ohne sie nochmal zu schauen.
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SamRamJam Tue, 28 Aug 2012 16:04:54 -0000
Antwort löschenDie Bewertungsfrage finde ich sehr gut. Auch ich habe mir schon überlegt mich nochmal neu anzumelden, wäre mir aber am Ende zu umständlich alles nochmal neu zu schreiben, die Freundschaften neu zu knüpfen etc.
Aber prinzipiell denke ich dass hier sehr viele (und da gehörte ich zur Anfangszeit auch dazu) einfach alles irgendwie bewertet haben an dass sie sich irgendwie noch erinnern konnten. Oder eben Filme die sie zwar gesehen haben, wo sie aber nebenher PC gespielt haben oder was auch immer. Dem Film also nicht die volle Aufmerksamkeit gegeben haben, dass ist schon ziemlich doof, da man dem Film ja dadurch nicht richtig mitbekommt. Aber viele Bewertungen scheinen vielen Wichtiger zu sein (und nochmals, ja auch ich gehörte anfangs zu diesen Leuten)
Fernschreiber Wed, 29 Aug 2012 12:20:34 -0000
Antwort löschenDas mit der Aufmerksamkeit ist ein weiterer Punkt: Wenn ein Film es nicht schafft, mich voll zu begeistern, sodass ich nebenbei noch am Computer sitzen oder chatten kann, dann ist das eben so. So hat es dann eben auch Einfluss auf die Bewertung. Bei richtig guten Filmen (ich sag mal acht aufwärts) und bei totalen gurken (zwei abwärts) kann man einfach nicht wegschauen.
Jeppers Creep Sat, 25 Aug 2012 20:47:33 -0000
Kommentar löschen...verdammt sehenswert.
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