Gesetz der Rache

Law Abiding Citizen (2009), US Laufzeit 109 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Kinostart 19.11.2009


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5.6
Kritiker
40 Bewertungen
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7.7
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18587 Bewertungen
336 Kommentare
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von F. Gary Gray, mit Gerard Butler und Leslie Bibb

Gerard Butler ist ein gesetzestreuer Bürger (OT: Law Abiding Citizen), bevor ihn ein Ränkespiel zum Gesetz der Rache führt.

Clyde Shelton (Gerard Butler) ist ein guter Familienmensch, dessen Leben schlagartig aus den Fugen gerät, als seine Frau und seine Tochter bei einem Einbruch brutal ermordet werden und er selbst nur um ein Haar überlebt. Als die Mörder gefasst werden, übernimmt der ehrgeizige Staatsanwalt Nick Rice (Jamie Foxx) aus Philadelphia den Fall. Gegen seine eigene Überzeugung zwingt ihn sein Vorgesetzter dazu, einem der Täter ein mildes Urteil anzubieten, wenn dieser gegen seinen Komplizen aussagt.

Zehn Jahre später wird der Mann, der damals seiner Strafe entkommen ist, tot aufgefunden. Clyde Shelton bekennt sich des Mordes schuldig und beginnt ein erpresserisches Spiel mit Rice: Entweder dieser setzt seine Position für eine Änderung des Rechtssystems ein oder Schlüsselfiguren der damaligen Gerichtsverhandlung werden sterben.

Um seiner Drohung Nachdruck zu verleihen, lässt Shelton von seiner Gefängniszelle aus eine Reihe spektakulärer Hinrichtungen ausführen. Der Einzige, der das Töten stoppen könnte, ist Rice. Als schließlich dessen eigene Familie in Sheltons Fadenkreuz gerät, beginnt für den Staatsanwalt ein verzweifelter Wettlauf gegen die Zeit, bei dem sein Gegner ihm immer einen Schritt voraus zu sein scheint.

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Kommentare (315) — Film: Gesetz der Rache


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Clamio

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Meisterwerk.

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M4tze123

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Bewertung7.5Sehenswert

An sich ein guter Film, allerdings einige logische Fehler und das ende war doch etwas plump, insgesamt ein guter F den man sich auf jeden Fall anschauen sollte

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DerTelefonfrosch

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Bewertung7.5Sehenswert

Der erste Teil ist spannend, düster, brutal und eine bitterböse Abrechnung mit dem bisweilen ungerechten Rechtssystem. Nach einer Stunde dachte ich, hier kommt ne 9 oder 9,5. Leider ist die zweite Hälfte sehr konstruiert, das mit dem Tunnel ist beinahe lächerlich. Unser grimmiger Rächer ist James Bond und McGyver in einer Person, ja ne ist klar ;D
Alles in allem schon sehenswert, aber hätte noch deutlich besser sein können

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ilarmadio

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

der film ist richtig gut, wären da nicht diese logiklöcher wärs ne 10.
spannend, brutal, gute story, schauspielerisch sowieso genial..logik?! fehlt..

trotzdem sehr sehenswert

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beast667

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Bewertung5.5Geht so

Gesetz der Rache ist ein Film, der aus 2 Teilen besteht. Einem sehenswerten 1. Teil, der aber leider im Film einen schaurigen 2. Teil folgen lässt. Selten wurde eine 2. Hälfte eines Films so versemmelt wie hier. Unser Rache geplagter Ehemann und Daddy ist doch tatsächlich James Bond. Wäre die Nummer so weitergegangen wie im 1. Teil, der das Ganze noch halbwegs realistisch darstellt: Wunderbar. Aber so versenkt sich die Rache im Gesetz, oder andersrum, oder wie auch immer. Schade, schade, schade........... 007 wir haben ein Problem.............

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fuerchtegott

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Sehe ich auch so. Üble zweite Hälfte!


pischti

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James Bond? Eher McGyver :D


fuerchtegott

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Bewertung4.0Uninteressant

Die erste Hälfte des Films ist dreckig-düster, raffiniert und spannend mit ner herrlich zynischen Systemkritik. Wendepunkt ist die witzige Szene, in der Frau Richterin die Ohren durchgelüftet kriegt. Was danach kommt ist nimmermüde, megalomane Heissluftpumperei, die dem Film und den bis dahin interessanten Hauptcharakteren jegliche Glaubwürdigkeit nimmt. Meine Gefühle in der Bauchgegend hierzu möchte ich lieber nicht in Worte kleiden. Die mit Butter lackierte Darstellung von Familie Staatsanwalt ist wohl der affirmative Action geschuldet und trägt das Ihrige zur schlechten Wertung bei.

bedenklich? 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

vanilla

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OK, wenn du das sagst;-)


Affenpranke

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Ein klassischer Teddy mit gewohnter Worteleganz und Eloquenz.


PALLE420

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Gerard Butler trifft die Rolle meiner Meinung nach perfekt, sowohl in euphorischen als auch traumatisierenden Momenten. Die Darstellung eines Mannes, der wirklich nichts mehr zu verlieren hat und fast schon im Wahn seine ganz eigene Ideologie entwickelt gelingt durchaus. Immer wieder fesselnd, auch wenn Einige Handlungen des Hauptcharakters etwas überschäumend wirken.

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Martin Oberndorf

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Bewertung10.0Herausragend

Wow, was für ein Film!
Manchmal meint es der Zufall doch gut mit mir.
Vor Allem, weil ich bis vor Kurzem noch nie von dem Film gehört habe.
Aber dennoch schlug das Filmschicksal mal wieder zu.
Damit geht es um "Gesetz der Rache".
...
Um den kryptisch verschlüsselten Einleitungstext zu dekodieren, damit spreche ich von der Macht der Trailer.
Normalerweise, wenn ich DVDs gucke, überspringe ich die Trailer. Kann gut sein, dass das als Filmsünde gilt. Meistens ist das aber ohnehin totaler Schrott, der garnicht zum Film passt. Nach ein paar Sek. reinschauen merk ich eh, ob das was für mich ist - also der Trailer.
In Zukunft mache ich das vielleicht nicht mehr.
Als ich kürzlich die neu erworbene DVD zu Die Klapperschlange einlegte, erschien auf einmal ein Trailer, der irre genial aussah.
Als dann noch Django Jamie Foxx und Leonidas Gerard Butler auftauchten war mir klar, dass ich den gucken muss. Geduldig und gespannt sah ich den Trailer und wartete auf den Titel.
Bereits Ende 2012 erging es mir ähnlich, als der Trailer zu Der blutige Pfad Gottes auf meiner Battle Royale-DVD aufblitzte.
Dass beide Filme heute zu meinen absoluten Lieblingsfilmen zählen, sollte schom bekannt sein.
Wie dem auch sei, letztens bei MediaMarkt sah ich den Rachefilm dann bei MediaMarkt stehen und wusste: yo, den nehm ich mir mal mit!

Also...
"Gesetz der Rache" hat mich absolut nicht enttäuscht.
Die gemischten Stimmen bei meinen MP-Freunden kann ich absolut nicht nachvollziehen.
Der Film ist von vorn bis hinten einfach nur gelungen!
Vor Allem ist es endlich mal wieder ein Film, der STÄNDIG spannend und zum Nägelkauen ist.
Es wird nicht lang gefackelt. Bereits nach etwa einer Minute bekommt Butler eins mit einem Schläger übergebraten. Dann überschlagen sich die Ereignisse.
Dabei wird der Zuschauer aber nie überfordert oder zwangsbeglückt, denn es passt ganz genauso, wie es ist.

In "Gesetz der Rache" erleben wir vor Allem ein gigantisches Psychoduell zwischen Jamie Foxx und einem kongenialen Gerard Butler.
Foxx lugte dabei immer wieder über die Schulter von Denzel Washington in Philadelphia, während Butlers Overacting wirkt wie eine geistesgestörtere Scarface-Version von Anthony Hopkins' Lecter, die zuviele Saw-Fortsetzungen gesehen hat - nachdem er die ersten 20 Minuten wohl die bemitleidenswerteste Filmfigur der letzten 20 Jahre Filmgeschichte war. War.

Dabei ist "Gesetz der Rache" so unfassbar spannend inszeniert wie zu besten Psychothrillerzeiten in den 1990er Jahren, als die großen Genrevorbilder entstanden sind. Ich habe in meinem Kommentar zu Prisoners (8.5 Punkte) mal gesagt, dass es überaus schwer ist, in diesem Genre noch irgendetwas rauszukitzeln, dass noch nicht da war, und es genauso schwierig sei, mit diesen Zutaten noch so zu faszinieren wie mit den großen Klassikern aus dem letzten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts.
Aber "Gesetz der Rache" hält die Spannung immer aufrecht, bis zum Schluss ist er vollkommen unvorhersehbar.
Und er schafft es durch seine brillanten Darsteller wirklich die ganze Zeit perfekt zu unterhalten.
Ich meine, dass Butler richtig abgehen kann, wenn es ihm gestattet ist, sich auszutoben, weiß ich spätestens seit seiner Schreiorgie in 300. Und hier gibt er den durch Rachegelüste zum Psychopathen mutierten Taktiker einfach nur irre faszinierend zum Besten.
Ja, durch ihn entsteht viel Spannung, aber auch durch die tolle Inszenierung.
Außerdem ist etwas passiert, dass schon Jahre nicht mehr eingetroffen ist: ich habe mich bei einer Szene erschrocken und bin kurz gehüpft. Horrorfilme haben es zuhauf versucht und ein Psychothriller hat es dann geschafft.
Es liegt hier daran, dass der Zuseher überhaupt nicht auf den Schreck vorbereitet wird.
Einige klassische Schocks kündigen sich vorher durch ein düsteres Setting, ungewöhnliche Ruhe oder übertriebene Erleichterung und Sorglosigkeit an. Hier passiert es einfach so. In nichtmal einer Sekunde. Mitten in einem ganz normalen Gespräch. Leute, die den Film kennen, wissen, was ich meine. Den Anderen soll der Spaß nicht verdorben werden.

"Gesetz der Rache" ist bislang definitiv die größte (positive) Überraschung, die ich dieses Jahr gesehen habe.
Ich kann diesen Film nur wärmstens empfehlen.
Jeder Fan von ausgetüftelten, harten und spannenden Psychothrillern wird hier voll auf seine Kosten kommen!

bedenklich? 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 13 Antworten

Martin Oberndorf

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Ich glaube, man findet sie deswegen auf Anhieb so herzverdächtig, weil man beim Bewerten noch halb in der Filmwelt drin ist.


Codebreaker

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Jop, manchmal stimmt es einfach, manchmal kann man sich nicht dagegen wehren.
Und manchmal muss man eben warten.
Jop, durchaus richtig, wenn die Faszination und das Feeling noch weit über den Abspann anhält und man noch verzaubert ist, dann wird man quasi dazu genötigt eine so hohe bzw. direkt das Herz als Wertung zu geben.


AvonBarksdale

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Bewertung9.5Herausragend

Für mich der beste Rachethriller den ich kenne
Einfach Top, hat uns damals im Kino alle umgehauen

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umti

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Bewertung9.0Herausragend

Richtig toller Film! Genau nach meinem Geschmack. Inhaltlich richtig genial und Wahrheitsnah, gefällt mir uneingeschränkt! Auch die Darstellung und Vorgehensweise sind richtig gut und einfallsreich. Ich mags. :)

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Sustainability85

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Bewertung7.5Sehenswert

"Gesetz der Rache" ist spannend gemacht, vielleicht teilweise ein bisschen unrealistisch (nicht alles hinterfragen!) und in drei Szenen mit Sicherheit nicht mehr ab 16 Jahren geeignet! Der Hintergedanke des Films kurz zusammengefasst: Darf man Selbstjustiz begehen? Frau und Tochter werden getötet, dafür sollen nicht nur die Mörder sondern "das ganze System" sterben. Positiv: Auch das Ende gelingt gut.

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Big_Kahuna

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Bewertung4.0Uninteressant

Rachefilme sind ja immer gern gesehen, besonders beim männlichen Publikum, ist eigentlich nichts neues, macht ja für gewöhnlich auch mächtig „Spaß" und bringt massig Spannung mit. Wenn man Facebook Glauben schenken darf - denn jedes mal wenn dieser hier im Free-TV kommt reiht sich dort Lobeshymne an Lobeshymne - dann sollten genau diese Zutaten im vermeintlichen Genrereißer „Gesetz der Rache" zur perfekten Mixtur verschmelzen. Vielleicht ist das mal wieder ein Beweis dafür, wo das Niveau in den Breitengraden der gemeinen Facebookuserschaft liegt, vielleicht auch nicht.
In jedem Fall ist „Gesetz der Rache" das perfekte Beispiel dafür, wie man mit großen Mitteln eine zumindest anfänglich noch solide Idee standesgemäß gegen die Wand fahren kann.
Regisseur F. Gary Gray beginnt dabei eigentlich richtig gut, indem er uns direkt zu Beginn einen tiefen Schlag in die Magengrube verpasst, leider lässt er diese gut inszenierte, anfängliche Dramatik zur Legitimation jeglicher Racheaktionen verkommen, die, wie sich später herausstellen soll, in ihrer Logik absolut banal und völlig am Thema vorbeigleitet. Gerard Butler stemmt sich gegen das unzureichende Urteil seiner Familienmörder, vorerst noch überzeugend erschüttert und gewieft zugleich, später dann aber völlig unglaubwürdig. Scheinbar vom Rechtssystem enttäuscht und mit dem tiefen Schmerz, den „seine" Schänder bei ihm hinterlassen haben, ausgestattet (emotionsloser lässt es sich nicht schreiben, sorry), versucht er sich genau an diesem System zu rächen und verfrachtet sich selbst in Untersuchungshaft, aber auch nur, weil er das so will und mit dem endgültigen Willen, alle Beteiligten in den Tod zu stürzen. Hier passiert sowieso alles nur genau so, wie er es will.
Der am Anfang noch völlig normale Gutbürger entpuppt sich also als eiskalter Agent, dem Gitterstäbe und Quarantänezellen nichts anhaben können. Die zu Beginn noch so verletzliche Seite, wird durch die Komponente der unumstößlichen Rache komplett ersetzt, alles ordnet sich dem unter, sogar die Figuren an sich, ihre Glaubwürdigkeit natürlich eingeschlossen. Alles muss möglichst durchdacht sein, alles muss möglichst blutig sein, alles muss vor allem in der Kontrolle von Clyde Shelton (Gerard Butler) liegen. Dabei wird natürlich die Umgebung in ihrer Gänze in Frage gestellt, das Rechtssystem, die Fähigkeiten aller Beteiligten, die dann letztendlich auch dumm aus der Wäsche gucken und sich alle nacheinander einer einzigen Person beugen, die scheinbar überall, aber doch irgendwie nirgends ist.
Könnte man so mal machen, wenn da nicht die wirklich strunzdumme Story mitsamt ihrer nicht vorhandenen Logik wäre, die bei mir ab und an wirklich für Kopfschütteln sorgt, besonders, wenn die Laufzeit gen Ende voranschreitet. Das einzige Element, was einen hier wirklich dazu zwingt, den Fernseher eingeschaltet zu lassen, ist die Neugierde danach, wie Shelton es denn bitteschön hinbekommt, so vom Gefängnis aus zu operieren. Umso größer ist dann die Enttäuschung, wenn Gray dieses letzte Geheimnis peinlich entblößt.
Butler und Foxx versuchen zwar die hauchdünnen Charaktere irgendwie mit ihrem Schauspiel über die Zielgerade zu bringen, scheitern aber gemeinsam am lächerlichen Skript und wirken rückblickend oftmals eher unfreiwillig komisch, als ernst zunehmen. Wenn es denn sowas wie Overacting wirklich geben sollte, dann hat Butler hierfür den größtmöglichen Preis verdient, oberflächlicher könnte man eine Figur nicht wirklich darbieten, aber ich möchte ihm das nicht alleine ankreiden, Schuld ist in erster Linie ja nicht ausschließlich er. Ihm wird ja auch nur gesagt, wie er drauf sein soll und die Vorgabe ist hier ganz einfach ziemlich einseitig boshaft, das macht er dann aber dafür eigentlich doch ziemlich gut. Bei manchen mag diese Wahnhaftigkeit für ein warmes Wohlgefühl von Gerechtigkeit sorgen, mir ist das eindeutig zu wenig. Das das ganze dann von sämtlichen Jugendlichen ohne Rückfrage als legendärer Shit abgefeiert wird, war klar, zeigt aber nur, dass man hier mit dem Thema unzureichend umgegangen ist.
Dabei hätte man noch eine Menge mehr herausholen können, als sich nur in der letzten Actionsackgasse zu verfahren, die Asiaten machens ja als Avantgarde in diesem Genre seit Jahren gekonnt vor. Na gut, es ist nicht alles schlecht, zumindest die konsequent blutige Action und die Inszenierung wissen durchgehend zu überzeugen. Insgesamt entwickelt sich "Gesetz der Rache" aber vom hoffnungsvollen Drama mit Starbesetzung zum reinen Rache-Actioner ohne Sinn, was letzten Endes eigentlich doch recht schade ist, wenn man sieht, was für Rohmaterial am Start war.

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Schmettilein

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Wollte grad ein Kommentar schreiben, aber perfekter als dieser könnte er eh nicht sein *thumbsup*


Big_Kahuna

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Och Dankeschön! :)


Sackgesicht100

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Bewertung10.0Herausragend

Was soll ich sagen? Volle 10 Punkte!

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manuel.luger.3

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Bewertung10.0Herausragend

Super spannend und brutal, und vorallem 2 tolle Hauptdarsteller ...

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daniel84hiw

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Bewertung9.5Herausragend

Perfekt. Spannend und Fesselnd bis zum Schluss!

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Marco Dingler

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Bewertung9.5Herausragend

Klasse Schauspieler, Klasse Handlung, Klasse Film, Klasse Thriller! Was will man mehr?

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Robibobobi

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Bewertung9.0Herausragend

Ganz kurze Worte von mir, Gesetz der Rache ist einer meiner Favoriten.

Was für ein Spitzen-Thriller über einen intelligenten Angriff auf das zumeist echt kranke Rechtssystem, Selbstjustiz vom Feinsten! Der Staat als Brutstätte für Serienkiller. 5-Sterne-Kino der Extraklasse!

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Lichtlady

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Bewertung9.0Herausragend

Eigentlich ist dieser Film nicht gerade besonders.
Weder Jamie Fox, der in "Ray" eine bahnbrechende Leisung hinlegte noch Butler, der der ach so tapfere Leonidas war, spielen hier wirklich eine grandiose Rolle.
Dabei sind beide Charaktere durchaus interessant und man hätte sicher auch eine Menge mehr aus ihnen herausholen können. Ja, dieser Film hätte so was in die Richtung von "Die Nacht des Leguan" oder "Ein Köder für die Bestie" werden können auf seine eigene Art.
Man entschied sich für was anderes und objektiv betrachtet hätte dieser Film auf keinen Fall 9 Punkte von mir einheimsen dürfen.
Die Punkte vergebe ich auch keineswegs für schauspielerische Leistung. Naja, nicht ganz. Fox spielt routiniert, Butler, so sehr ich ihn auch mag, gibt sein Bestes.
Und auch die Story... sie ist im Grunde nicht wirklich bahnbrechend. Im Grunde weiß man nach ca. 40 Minuten was Sache ist. Sofern man aufmerksam ist, versteht sich. Naja, vielleicht sogar früher. "Leonidas" hat mich abgelenkt. Ich bin auch nur eine Frau. :-)
Die Story ist auf den ersten Blick simpel, die Fronten klar.
Da haben wir Fox, den Guten, der natürlich keine vollkommen reine weiße Weste hat (wie es sich für solche Filme gehört. Soll heißen -zerrissener Held, schwank zwischen Pflicht und Familie - typisch amerikanischer Bullshit vergleichbar mit ach so vielen Helden in ach so vielen Actionfilmen).
Und dann ist da natürlich die Figur, die Butler verkörpert und jeder kann seine Sicht verstehen. Ja, sogar seine Vorgehensweise akzeptieren.
Wer ist nun der Held?
Gibt es einen Helden?
Man möchte denken, dass dieser Film alle gängigen Klischees von Hollywood über Bord wirft. Gut ist böse ist gut und böse oder was auch immer.
Wer ist böse? Wer gut?
Und dieser Schachzug funktioniert auch bis zur Häfte des Filmes, danach wird klar, was Hollywood will, wen Hollywood bevorzugt. Wer der Gute ist.
Aber ist der Auserwählte hier wirklich der Gute?
Wie gesagt, ich sage nicht, dass die Story genialer ist als sie scheint. Ich behaupte nicht einmal dass die Darsteller hier grandios agieren. Im Fall von Jamie Fox muss ich sogar sagen, dass er nur agiert und ich für meinen Teil trotz diverser Handlungsstränge kein Mitgefühl für ihn entwickeln konnte.
Dieser Film heißt "Gesetz der Rache" und es mag um Rache gehen, Rache, die teilweise sogar vertretbar ist, aber auf einer anderen Ebene geht sie um mehr als nur Fox und Butler. Sie geht um Wahrheiten und Lügen... und vor allem um Heuchelei.
Denn der Film versucht uns auf den ersten Blick eines weiszumachen, nämlich wer gut und wär böse ist. Als gäbe es tatsächlich zwei Seiten.
Und ja, wir als Zuschauer verstehen beide Hauptdarsteller. Wir können beide Seiten nachvollziehen. Hollywood mag das eine neue innovative Wendung bezeichnen, Fakt ist, sie war schon lange dar bevor es Filme gab.

Also wer ist der Gute?
Jamie Fox, der in seiner Rolle Deals mit Mördern machte um seine Quote zu verbesseren? Denn ja, das kommt im Film rüber, egal wie er es beschönigt. Diesbezüglich hat sein Gegner Recht. Fox ist ein Lobyist. Ein Günstling, der versucht sich an moralischen Aspekten zu orientieren und das System hilft ihm dabei, weil es weiß, dass er nicht kaltblütig genug ist um die Konsequenzen zu tragen. (Ja, er vernachlässigt Frau und Kind, aber zu einem vermeintlich höheren Zeck.)

Oder Butler, dessen Motivation von Anfang an klar ist?

Wer ist gut, wer böse und gibte es einen Unterschied?

Viele Filme haben mit dieser Thematik gespielt, aber kaum einer so konsequent wie dieser.
Jamie, der Gute?

Man kan für diesen Film viele Vergleiche heranziehen. Manche interpretieren sogar 9.11 darin. Andere sehen eine moderne Varieante von "Der Graf von Monte Christo".
Genau das macht diesen Film so faszinierend.
Nicht die Story an dich, sondern die Möglichkeiten....
Und manch einer wünscht sich, dass Butler Erfolg hat. Der Held ist.
Aber dergleichen kann Amerika, the brave ja nicht zulassen.

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Big T.

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Das tut mir leid, mein Mitgefühl.


Lichtlady

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Merci


maestro2382

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Bewertung6.5Ganz gut

Mich hat der Film beim ersten Ansehen sehr gut unterhalten. Gestern, beim weiten Mal sehen, schon sehr viel weniger, weil man den ganzen Plan kennt. Das Ende ist total lächerlich.

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Dr.Hasenbein

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Bewertung2.0Ärgerlich

Dass F. Gary Gray durch und durch Musikregisseur ist sieht man seinen vom Reißbrett stammenden Filmen allen bis auf "Verhandlungssache" in jeder Einstellung an
(trotzdem sind nicht unbedingt alle so schlecht wie dieser hier).
Und das ist auch bei dem von Rachethrillerelementen getränkter Klischeethriller "Gesetz der Rache" nicht anders.
Egal ob die überzeichneten Charaktere oder ihr unrealistisches handeln,
alles dient nur dem Zweck einen realitätsfernen Rachethriller abzukurbeln der auf biegen und brechen noch einen oben drauf setzen möchte und unbedingt polarisieren will.
Aber im Grunde ist das alles nur klischeehaft, an den Haaren herbei gezogen und die gesamte Laufzeit fast schmerzlich unfreiwillig albern.
Ein bisschen merkwürdig ist auch dass der Film im Grunde keinen richtigen Sympathieträger zu bieten hat.
Denn auch wenn Butlers handeln anfangs noch (wenigstens etwas) verständlich sein mag, ist das spätestens nach dem Mord an dem eigendlichen Täter auch vorbei.
Butler wirkt mit zunehmender Laufzeit
(und dem abschlachten haufenweiser Unschuldiger) eher wie ein abgedrehter Psychopath, und Foxx sammelt auch nicht gerade Sympathiepunkte.
ACHTUNG SPOILER:
Das Ende setzt dem ganzen Schwachsinn dann sogar noch die Krone auf.
Stichwort Tunnelsystem.
Wie bitteschön soll denn so etwas von statten gehen???
Wie soll sich jemand unbemerkt ein Tunnelsystem in ein Gefängnis und Zugang in jede einzelne Zelle verschaffen?
Allein schon Logistisch gesehen!
Ist Butler im Film eigendlich Millionär oder wie hat er das alles finanziert, abgesehen von der Arbeit die er sich mit diesem Projekt gemacht hat.
Und wie schafft es am Ende Foxx mit der Bombenasche schneller wieder in der Zelle zu sein als Butler (der viel früher losfährt während Foxx noch im Rathaus steht)
und noch die Zeit hat in aller Ruhe die Tasche unterm Bett zu verstecken?
Schwachsinn von der aller übelsten Sorte!
Zugute kommt dem Film dann wenigstens dass er mit Jamie Foxx und Gerard Butler zwei gute Schauspieler mit an Bord hat die das ganze versuchen etwas erträglich zu machen.
Trotzdem machen die beiden Schauspieler noch keinen guten Film und natürlich können sie nicht alle Fehler ausmerzen.
Einer der schlechtesten Vertreter des Rachethriller Genres, und insgesamt ein richtig mieser Film!
Punkte gibt es nur für die Darsteller, alles andere wäre wie dieser Film Blödsinn!

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