Gesetz der Rache

Law Abiding Citizen (2009), US Laufzeit 109 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Kinostart 19.11.2009


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5.5
Kritiker
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7.7
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18827 Bewertungen
335 Kommentare
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von F. Gary Gray, mit Gerard Butler und Leslie Bibb

Gerard Butler ist ein gesetzestreuer Bürger (OT: Law Abiding Citizen), bevor ihn ein Ränkespiel zum Gesetz der Rache führt.

Clyde Shelton (Gerard Butler) ist ein guter Familienmensch, dessen Leben schlagartig aus den Fugen gerät, als seine Frau und seine Tochter bei einem Einbruch brutal ermordet werden und er selbst nur um ein Haar überlebt. Als die Mörder gefasst werden, übernimmt der ehrgeizige Staatsanwalt Nick Rice (Jamie Foxx) aus Philadelphia den Fall. Gegen seine eigene Überzeugung zwingt ihn sein Vorgesetzter dazu, einem der Täter ein mildes Urteil anzubieten, wenn dieser gegen seinen Komplizen aussagt.

Zehn Jahre später wird der Mann, der damals seiner Strafe entkommen ist, tot aufgefunden. Clyde Shelton bekennt sich des Mordes schuldig und beginnt ein erpresserisches Spiel mit Rice: Entweder dieser setzt seine Position für eine Änderung des Rechtssystems ein oder Schlüsselfiguren der damaligen Gerichtsverhandlung werden sterben.

Um seiner Drohung Nachdruck zu verleihen, lässt Shelton von seiner Gefängniszelle aus eine Reihe spektakulärer Hinrichtungen ausführen. Der Einzige, der das Töten stoppen könnte, ist Rice. Als schließlich dessen eigene Familie in Sheltons Fadenkreuz gerät, beginnt für den Staatsanwalt ein verzweifelter Wettlauf gegen die Zeit, bei dem sein Gegner ihm immer einen Schritt voraus zu sein scheint.

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Kommentare (323) — Film: Gesetz der Rache


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huababuar

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Bewertung9.0Herausragend

So geht Rachethriller! Regisseur F. Gary Gray lässt seinen Protagonisten Clyde Shelton (Gerard Butler) in "Gesetz der Rache" nicht nur die Mörder seiner Familie masochistisch abmetzeln, sondern nimmt auch die amerikanische Justiz ins Visier und spart dabei nicht mit ordentlicher Kritik an eben jener. Ohne Selbstjustiz zu verherrlichen zeigt der Streifen, wie Shelton dem Rechtssystem und seinen Vertretern auf der Nase herumtanzt - sie sogar regelrecht vorführt und so belehren will. Dabei wird parallel die Geschichte von Staatsanwalt Nick Rice (Jamie Foxx) erzählt, der damals die Ermittlungen im Mordfall an Sheltons Familie leitete, einen der Täter zu Gunsten der Todesstrafe des Mittäters milder bestrafen ließ und jetzt auch als Schachfigur in Sheltons perfidem Plan agieren muss.
Durch diese beiden Handlungsstränge und Protagonisten sowie das Psychoduell der beiden, wird ein Gut-und-Böse-Schema vermieden und der Zuschauer kann sich selbst aussuchen auf welcher Seite er steht oder einfach nur zwischen beiden Parteien pendeln. Eine interessante Idee, die bis auf ein paar Logiklöcher und überspitzte Handlungsverläufe perfekt umgesetzt wurde. Denn zum Ende hin nimmt es Gray mit der Glaubwürdigkeit nicht mehr ganz so ernst und drückt da meines Erachtens etwas zu fest auf die Konstruktionstube. Das schmälert den Spaß am Film aber keineswegs.

Sowohl Butler als auch Foxx spielen tadellos und sorgen für einen andersartigen, ultraspannenden Rachethriller mit ungeahnten Wendungen und einem Fingerzeig auf ein korruptes wie veraltetes System, das immer noch praktiziert wird und nicht zwischen Rechtschaffenheit und Verurteilungsquote abwägen kann.

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huababuar

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Wenn dir der hier gefallen hat, könnte "Lucky#Slevin" auch was für dich sein ;)


AtlanGV

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Oh, den habe ich auch gesehen. Der ist auch genial.
Aber jetzt wo du es sagt, glaube ich, dass ich mir den Film bald nochmal ansehen werde.


AtlanGV

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Finde den Film ziemlich cool. Die Story an sich war nicht grandios. Aber wie er alle an der Nase herumführt ist schon lustig anzusehen.

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Donzaffi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das Ende war scheiße, sonst ganz lustig

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HulktopF

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Bewertung6.5Ganz gut

halbgarer thriller der zwar spannend ist jedoch am ende ne menge potential verschleudert.

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Melzer

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Bewertung6.0Ganz gut

Da er gestern mal wieder im Fernsehen lief, habe ich mir Gesetz der Rache nun zum zweiten oder gar dritten mal angesehen, da bin ich mir nicht mehr sicher.

Dieser Film beginnt mit einer gerade zu grandiosen ersten Hälfte, die von mir die vollen 10 Punkte bekommt, und endet in einer gerade zu miserabel schlechten zweiten Hälfte.

Die Geschichte beginnt mitten im Geschehen und der Film packt einen sofort mit seiner ganzen Dramatik. Man fühlt sofort mit dem Protagonisten, welcher von Gerard Butler toll gespielt wird. Jamie Foxx in der zweiten Hauptrolle macht ebenfalls einen tollen Job.
Die Rachepläne von Clyde Shelton sind bis zu einem gewissen Punkt clever inszeniert und schaffen es, dass ich vor dem Fernseher die Hassgefühle mitfühlen kann. Doch ab der zweiten Hälfte des Filmes wirkt für mich das meiste dann sehr an den Haaren herbei gezogen. Spätestens ab der Szene in der der Tunnel entdeckt wird konnte ich den Film leider nicht mehr wirklich ernst nehmen. Das wirkt für mich einfach als zu übertrieben und gewollt.

Der Film hätte viel mehr werden können, wenn er bis zum Ende bei seiner Linie vom Anfang geblieben wäre.

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marius.martinez.5

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Film lebt von seiner Spannung. Die Hauptrollen sind perfekt besetzt und alle Schauspieler spielen ihre Rollen authentisch.

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Heimacker

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Bewertung10.0Herausragend

Hach ist das schön. Neben meiner begrenzten Libido gegenüber Psychologen wird hier die zweite Berufsgruppe, die meines Erachtens die westliche Welt ruiniert, die der Advokaten, gehörig eingeseift. Butler gibt sein Bestes. Vom ohnmächtigen Opfer, über den Ankläger, den enttäuschten Bürger bis zum sadistischen Racheengel. Er wird selbst als Folterer noch sympathisch dargestellt. Wogegen man Foxx auch noch in der Schlussszene die Pest an den Hals wünscht. Es ist ein brutaler Reißer, der alle niederen Instinkte bedient. Neben dem ganzen Technikquatsch und dem Hoch auf die Ingenieurskunst hat der Film in der Darstellung der Entartung der Jurisprudenz durchaus realistische Züge. Und zwar nicht nur in Amerika! Wie sang man schon im Mittelalter:"Gottlob, dass ich ein Bauer bin und nicht ein Advokat, und fahr ich wieder zu ihm hin, so breche mir das Rad!...".

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Donzaffi

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eine begrenzte Libido also....


Heimacker

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ja, aber nur, wenn er schwul ist


heiko.dregereit

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vorgemerkt

Guter unterhaltsamer Thriller.

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Clamio

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Meisterwerk.

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M4tze123

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Bewertung7.5Sehenswert

An sich ein guter Film, allerdings einige logische Fehler und das ende war doch etwas plump, insgesamt ein guter F den man sich auf jeden Fall anschauen sollte

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DerTelefonfrosch

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Bewertung7.5Sehenswert

Der erste Teil ist spannend, düster, brutal und eine bitterböse Abrechnung mit dem bisweilen ungerechten Rechtssystem. Nach einer Stunde dachte ich, hier kommt ne 9 oder 9,5. Leider ist die zweite Hälfte sehr konstruiert, das mit dem Tunnel ist beinahe lächerlich. Unser grimmiger Rächer ist James Bond und McGyver in einer Person, ja ne ist klar ;D
Alles in allem schon sehenswert, aber hätte noch deutlich besser sein können

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ilarmadio

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

der film ist richtig gut, wären da nicht diese logiklöcher wärs ne 10.
spannend, brutal, gute story, schauspielerisch sowieso genial..logik?! fehlt..

trotzdem sehr sehenswert

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beast667

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Bewertung5.5Geht so

Gesetz der Rache ist ein Film, der aus 2 Teilen besteht. Einem sehenswerten 1. Teil, der aber leider im Film einen schaurigen 2. Teil folgen lässt. Selten wurde eine 2. Hälfte eines Films so versemmelt wie hier. Unser Rache geplagter Ehemann und Daddy ist doch tatsächlich James Bond. Wäre die Nummer so weitergegangen wie im 1. Teil, der das Ganze noch halbwegs realistisch darstellt: Wunderbar. Aber so versenkt sich die Rache im Gesetz, oder andersrum, oder wie auch immer. Schade, schade, schade........... 007 wir haben ein Problem.............

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fuerchtegott

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Sehe ich auch so. Üble zweite Hälfte!


pischti

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James Bond? Eher McGyver :D


fuerchtegott

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Bewertung4.0Uninteressant

Die erste Hälfte des Films ist dreckig-düster, raffiniert und spannend mit ner herrlich zynischen Systemkritik. Wendepunkt ist die witzige Szene, in der Frau Richterin die Ohren durchgelüftet kriegt. Was danach kommt ist nimmermüde, megalomane Heissluftpumperei, die dem Film und den bis dahin interessanten Hauptcharakteren jegliche Glaubwürdigkeit nimmt. Meine Gefühle in der Bauchgegend hierzu möchte ich lieber nicht in Worte kleiden. Die mit Butter lackierte Darstellung von Familie Staatsanwalt ist wohl der affirmative Action geschuldet und trägt das Ihrige zur schlechten Wertung bei.

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vanilla

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OK, wenn du das sagst;-)


Affenpranke

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Ein klassischer Teddy mit gewohnter Worteleganz und Eloquenz.


PALLE420

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Gerard Butler trifft die Rolle meiner Meinung nach perfekt, sowohl in euphorischen als auch traumatisierenden Momenten. Die Darstellung eines Mannes, der wirklich nichts mehr zu verlieren hat und fast schon im Wahn seine ganz eigene Ideologie entwickelt gelingt durchaus. Immer wieder fesselnd, auch wenn Einige Handlungen des Hauptcharakters etwas überschäumend wirken.

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Martin Oberndorf

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Bewertung10.0Herausragend

Wow, was für ein Film!
Manchmal meint es der Zufall doch gut mit mir.
Vor Allem, weil ich bis vor Kurzem noch nie von dem Film gehört habe.
Aber dennoch schlug das Filmschicksal mal wieder zu.
Damit geht es um "Gesetz der Rache".
...
Um den kryptisch verschlüsselten Einleitungstext zu dekodieren, damit spreche ich von der Macht der Trailer.
Normalerweise, wenn ich DVDs gucke, überspringe ich die Trailer. Kann gut sein, dass das als Filmsünde gilt. Meistens ist das aber ohnehin totaler Schrott, der garnicht zum Film passt. Nach ein paar Sek. reinschauen merk ich eh, ob das was für mich ist - also der Trailer.
In Zukunft mache ich das vielleicht nicht mehr.
Als ich kürzlich die neu erworbene DVD zu Die Klapperschlange einlegte, erschien auf einmal ein Trailer, der irre genial aussah.
Als dann noch Django Jamie Foxx und Leonidas Gerard Butler auftauchten war mir klar, dass ich den gucken muss. Geduldig und gespannt sah ich den Trailer und wartete auf den Titel.
Bereits Ende 2012 erging es mir ähnlich, als der Trailer zu Der blutige Pfad Gottes auf meiner Battle Royale-DVD aufblitzte.
Dass beide Filme heute zu meinen absoluten Lieblingsfilmen zählen, sollte schom bekannt sein.
Wie dem auch sei, letztens bei MediaMarkt sah ich den Rachefilm dann bei MediaMarkt stehen und wusste: yo, den nehm ich mir mal mit!

Also...
"Gesetz der Rache" hat mich absolut nicht enttäuscht.
Die gemischten Stimmen bei meinen MP-Freunden kann ich absolut nicht nachvollziehen.
Der Film ist von vorn bis hinten einfach nur gelungen!
Vor Allem ist es endlich mal wieder ein Film, der STÄNDIG spannend und zum Nägelkauen ist.
Es wird nicht lang gefackelt. Bereits nach etwa einer Minute bekommt Butler eins mit einem Schläger übergebraten. Dann überschlagen sich die Ereignisse.
Dabei wird der Zuschauer aber nie überfordert oder zwangsbeglückt, denn es passt ganz genauso, wie es ist.

In "Gesetz der Rache" erleben wir vor Allem ein gigantisches Psychoduell zwischen Jamie Foxx und einem kongenialen Gerard Butler.
Foxx lugte dabei immer wieder über die Schulter von Denzel Washington in Philadelphia, während Butlers Overacting wirkt wie eine geistesgestörtere Scarface-Version von Anthony Hopkins' Lecter, die zuviele Saw-Fortsetzungen gesehen hat - nachdem er die ersten 20 Minuten wohl die bemitleidenswerteste Filmfigur der letzten 20 Jahre Filmgeschichte war. War.

Dabei ist "Gesetz der Rache" so unfassbar spannend inszeniert wie zu besten Psychothrillerzeiten in den 1990er Jahren, als die großen Genrevorbilder entstanden sind. Ich habe in meinem Kommentar zu Prisoners (8.5 Punkte) mal gesagt, dass es überaus schwer ist, in diesem Genre noch irgendetwas rauszukitzeln, dass noch nicht da war, und es genauso schwierig sei, mit diesen Zutaten noch so zu faszinieren wie mit den großen Klassikern aus dem letzten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts.
Aber "Gesetz der Rache" hält die Spannung immer aufrecht, bis zum Schluss ist er vollkommen unvorhersehbar.
Und er schafft es durch seine brillanten Darsteller wirklich die ganze Zeit perfekt zu unterhalten.
Ich meine, dass Butler richtig abgehen kann, wenn es ihm gestattet ist, sich auszutoben, weiß ich spätestens seit seiner Schreiorgie in 300. Und hier gibt er den durch Rachegelüste zum Psychopathen mutierten Taktiker einfach nur irre faszinierend zum Besten.
Ja, durch ihn entsteht viel Spannung, aber auch durch die tolle Inszenierung.
Außerdem ist etwas passiert, dass schon Jahre nicht mehr eingetroffen ist: ich habe mich bei einer Szene erschrocken und bin kurz gehüpft. Horrorfilme haben es zuhauf versucht und ein Psychothriller hat es dann geschafft.
Es liegt hier daran, dass der Zuseher überhaupt nicht auf den Schreck vorbereitet wird.
Einige klassische Schocks kündigen sich vorher durch ein düsteres Setting, ungewöhnliche Ruhe oder übertriebene Erleichterung und Sorglosigkeit an. Hier passiert es einfach so. In nichtmal einer Sekunde. Mitten in einem ganz normalen Gespräch. Leute, die den Film kennen, wissen, was ich meine. Den Anderen soll der Spaß nicht verdorben werden.

"Gesetz der Rache" ist bislang definitiv die größte (positive) Überraschung, die ich dieses Jahr gesehen habe.
Ich kann diesen Film nur wärmstens empfehlen.
Jeder Fan von ausgetüftelten, harten und spannenden Psychothrillern wird hier voll auf seine Kosten kommen!

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Martin Oberndorf

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Ich glaube, man findet sie deswegen auf Anhieb so herzverdächtig, weil man beim Bewerten noch halb in der Filmwelt drin ist.


Codebreaker

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Jop, manchmal stimmt es einfach, manchmal kann man sich nicht dagegen wehren.
Und manchmal muss man eben warten.
Jop, durchaus richtig, wenn die Faszination und das Feeling noch weit über den Abspann anhält und man noch verzaubert ist, dann wird man quasi dazu genötigt eine so hohe bzw. direkt das Herz als Wertung zu geben.


AvonBarksdale

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Bewertung9.5Herausragend

Für mich der beste Rachethriller den ich kenne
Einfach Top, hat uns damals im Kino alle umgehauen

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umti

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Bewertung9.0Herausragend

Richtig toller Film! Genau nach meinem Geschmack. Inhaltlich richtig genial und Wahrheitsnah, gefällt mir uneingeschränkt! Auch die Darstellung und Vorgehensweise sind richtig gut und einfallsreich. Ich mags. :)

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Sustainability85

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Bewertung7.5Sehenswert

"Gesetz der Rache" ist spannend gemacht, vielleicht teilweise ein bisschen unrealistisch (nicht alles hinterfragen!) und in drei Szenen mit Sicherheit nicht mehr ab 16 Jahren geeignet! Der Hintergedanke des Films kurz zusammengefasst: Darf man Selbstjustiz begehen? Frau und Tochter werden getötet, dafür sollen nicht nur die Mörder sondern "das ganze System" sterben. Positiv: Auch das Ende gelingt gut.

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Big_Kahuna

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Bewertung4.0Uninteressant

Rachefilme sind ja immer gern gesehen, besonders beim männlichen Publikum, ist eigentlich nichts neues, macht ja für gewöhnlich auch mächtig „Spaß" und bringt massig Spannung mit. Wenn man Facebook Glauben schenken darf - denn jedes mal wenn dieser hier im Free-TV kommt reiht sich dort Lobeshymne an Lobeshymne - dann sollten genau diese Zutaten im vermeintlichen Genrereißer „Gesetz der Rache" zur perfekten Mixtur verschmelzen. Vielleicht ist das mal wieder ein Beweis dafür, wo das Niveau in den Breitengraden der gemeinen Facebookuserschaft liegt, vielleicht auch nicht.
In jedem Fall ist „Gesetz der Rache" das perfekte Beispiel dafür, wie man mit großen Mitteln eine zumindest anfänglich noch solide Idee standesgemäß gegen die Wand fahren kann.
Regisseur F. Gary Gray beginnt dabei eigentlich richtig gut, indem er uns direkt zu Beginn einen tiefen Schlag in die Magengrube verpasst, leider lässt er diese gut inszenierte, anfängliche Dramatik zur Legitimation jeglicher Racheaktionen verkommen, die, wie sich später herausstellen soll, in ihrer Logik absolut banal und völlig am Thema vorbeigleitet. Gerard Butler stemmt sich gegen das unzureichende Urteil seiner Familienmörder, vorerst noch überzeugend erschüttert und gewieft zugleich, später dann aber völlig unglaubwürdig. Scheinbar vom Rechtssystem enttäuscht und mit dem tiefen Schmerz, den „seine" Schänder bei ihm hinterlassen haben, ausgestattet (emotionsloser lässt es sich nicht schreiben, sorry), versucht er sich genau an diesem System zu rächen und verfrachtet sich selbst in Untersuchungshaft, aber auch nur, weil er das so will und mit dem endgültigen Willen, alle Beteiligten in den Tod zu stürzen. Hier passiert sowieso alles nur genau so, wie er es will.
Der am Anfang noch völlig normale Gutbürger entpuppt sich also als eiskalter Agent, dem Gitterstäbe und Quarantänezellen nichts anhaben können. Die zu Beginn noch so verletzliche Seite, wird durch die Komponente der unumstößlichen Rache komplett ersetzt, alles ordnet sich dem unter, sogar die Figuren an sich, ihre Glaubwürdigkeit natürlich eingeschlossen. Alles muss möglichst durchdacht sein, alles muss möglichst blutig sein, alles muss vor allem in der Kontrolle von Clyde Shelton (Gerard Butler) liegen. Dabei wird natürlich die Umgebung in ihrer Gänze in Frage gestellt, das Rechtssystem, die Fähigkeiten aller Beteiligten, die dann letztendlich auch dumm aus der Wäsche gucken und sich alle nacheinander einer einzigen Person beugen, die scheinbar überall, aber doch irgendwie nirgends ist.
Könnte man so mal machen, wenn da nicht die wirklich strunzdumme Story mitsamt ihrer nicht vorhandenen Logik wäre, die bei mir ab und an wirklich für Kopfschütteln sorgt, besonders, wenn die Laufzeit gen Ende voranschreitet. Das einzige Element, was einen hier wirklich dazu zwingt, den Fernseher eingeschaltet zu lassen, ist die Neugierde danach, wie Shelton es denn bitteschön hinbekommt, so vom Gefängnis aus zu operieren. Umso größer ist dann die Enttäuschung, wenn Gray dieses letzte Geheimnis peinlich entblößt.
Butler und Foxx versuchen zwar die hauchdünnen Charaktere irgendwie mit ihrem Schauspiel über die Zielgerade zu bringen, scheitern aber gemeinsam am lächerlichen Skript und wirken rückblickend oftmals eher unfreiwillig komisch, als ernst zunehmen. Wenn es denn sowas wie Overacting wirklich geben sollte, dann hat Butler hierfür den größtmöglichen Preis verdient, oberflächlicher könnte man eine Figur nicht wirklich darbieten, aber ich möchte ihm das nicht alleine ankreiden, Schuld ist in erster Linie ja nicht ausschließlich er. Ihm wird ja auch nur gesagt, wie er drauf sein soll und die Vorgabe ist hier ganz einfach ziemlich einseitig boshaft, das macht er dann aber dafür eigentlich doch ziemlich gut. Bei manchen mag diese Wahnhaftigkeit für ein warmes Wohlgefühl von Gerechtigkeit sorgen, mir ist das eindeutig zu wenig. Das das ganze dann von sämtlichen Jugendlichen ohne Rückfrage als legendärer Shit abgefeiert wird, war klar, zeigt aber nur, dass man hier mit dem Thema unzureichend umgegangen ist.
Dabei hätte man noch eine Menge mehr herausholen können, als sich nur in der letzten Actionsackgasse zu verfahren, die Asiaten machens ja als Avantgarde in diesem Genre seit Jahren gekonnt vor. Na gut, es ist nicht alles schlecht, zumindest die konsequent blutige Action und die Inszenierung wissen durchgehend zu überzeugen. Insgesamt entwickelt sich "Gesetz der Rache" aber vom hoffnungsvollen Drama mit Starbesetzung zum reinen Rache-Actioner ohne Sinn, was letzten Endes eigentlich doch recht schade ist, wenn man sieht, was für Rohmaterial am Start war.

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Schmettilein

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Wollte grad ein Kommentar schreiben, aber perfekter als dieser könnte er eh nicht sein *thumbsup*


Big_Kahuna

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Och Dankeschön! :)



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