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Gesetz der Rache

Law Abiding Citizen (2009), US Laufzeit 109 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Kinostart 19.11.2009


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5.6
Kritiker
40 Bewertungen
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7.7
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18034 Bewertungen
330 Kommentare
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von F. Gary Gray, mit Gerard Butler und Leslie Bibb

Gerard Butler ist ein gesetzestreuer Bürger (OT: Law Abiding Citizen), bevor ihn ein Ränkespiel zum Gesetz der Rache führt.

Clyde Shelton (Gerard Butler) ist ein guter Familienmensch, dessen Leben schlagartig aus den Fugen gerät, als seine Frau und seine Tochter bei einem Einbruch brutal ermordet werden und er selbst nur um ein Haar überlebt. Als die Mörder gefasst werden, übernimmt der ehrgeizige Staatsanwalt Nick Rice (Jamie Foxx) aus Philadelphia den Fall. Gegen seine eigene Überzeugung zwingt ihn sein Vorgesetzter dazu, einem der Täter ein mildes Urteil anzubieten, wenn dieser gegen seinen Komplizen aussagt.

Zehn Jahre später wird der Mann, der damals seiner Strafe entkommen ist, tot aufgefunden. Clyde Shelton bekennt sich des Mordes schuldig und beginnt ein erpresserisches Spiel mit Rice: Entweder dieser setzt seine Position für eine Änderung des Rechtssystems ein oder Schlüsselfiguren der damaligen Gerichtsverhandlung werden sterben.

Um seiner Drohung Nachdruck zu verleihen, lässt Shelton von seiner Gefängniszelle aus eine Reihe spektakulärer Hinrichtungen ausführen. Der Einzige, der das Töten stoppen könnte, ist Rice. Als schließlich dessen eigene Familie in Sheltons Fadenkreuz gerät, beginnt für den Staatsanwalt ein verzweifelter Wettlauf gegen die Zeit, bei dem sein Gegner ihm immer einen Schritt voraus zu sein scheint.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (21) — Film: Gesetz der Rache

kobbi88: Die Drei Muscheln

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7.0Sehenswert

Wenn ich gut gelaunt bin, dann ist „Gesetz der Rache“ ein hoch spannender Rachethriller mit einem teuflischen und ziemlich gerissenen Gerard Butler und einem souverän agierenden Jamie Foxx in den Hauptrollen, mit cool gemachten Mordplänen und einer extrem spannenden Geschichte, bei der man super mitfiebern kann und sich immer fragt, was denn nun als nächstes passieren wird.
.

Aber wenn ich mal etwas schlechter drauf bin, dann offenbart der Film doch einige, ähem, nennen wir es mal Auffälligkeiten.
Da wären die Gewaltdarstellungen, die schon fast sawige Ausmaße annehmen. Um das klarzustellen, ich habe prinzipiell nichts gegen sinnlose Gewalt in Filmen, aber wenn es einen gewissen Grad überschreitet, dann kann es auch mal sehr stören. Und hier war es der Fall. Zu übertrieben, teilweise nur aufs Schockieren und den „Wow-Effekt“ ausgelegt.
Die Darstellungen beider Hauptakteure wirken plötzlich hölzern und eindimensional.
Die Moral, die Aussage des Films, über die kann man streiten. Wird Rache als gut dargestellt? Al richtig? Oder wird eigentlich gezeigt, dass Rache auf jeden Fall der falsche Weg ist. Zumindest kann man hierüber diskutieren. Wenn man es negativ auslegen will, dann heißt die Moral: „Hey, handle auf eigene Faust, das Gesetz kriegt es eh nicht hin!“
Der genial ausgeklügelte Plan von Butlers Figur ist zu gut um wahr zu sein. Er verfügt über Wissen, Fähigkeiten und Möglichkeiten, die schon sehr abstrus sind. Und leider ist auch die Erklärung, wo er dies alles her hat, zu billig und ausgelutscht.
Überhaupt: Das Handeln der Hauptfigur wird im Verlauf des Films immer merkwürdiger, immer lächerlicher. Beste Beispiele sind das Verhalten bei der Kautionsverhandlung und die komplette Mittagessenszene in seiner Zelle. Und danach gehts leider weiter den Berg hinab. Als Begründung für dieses Handeln wirkt die Auflösung am Ende einfach nicht ausreichend. Zu einfach, zu blöd.
Und auch der Film schließt sich diesem „roten Faden“ an. Ein einzelner Mann schafft es, das komplette Justizsystem der Vereinigten Staaten der Lächerlichkeit preis zu geben, er stellt alle Mitarbeiter als Idioten dar! Ich habe nichts gegen solch „unrealistische“ Storys, wenn das Handeln in der Geschichte an sich Sinn macht (es muss also mit unserer Realität nichts zu tun haben). Aber hier erschließt sich mir kein Sinn. Leider.
Joah, und dann hätte es auch gereicht, den Film nach einer guten Stunde ausklingen zu lassen, bevor er endgültig ins Konstruierte und Abstruse abdriftet.
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Heute hab ich einen guten Tag, bin großzügig und darum tendiere ich bei "Gesetz der Rache" zur ersten Variante mit nur kleineren Einflüssen aus der zweiten.

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Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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7.5Sehenswert

[...] Gesetz der Rache ist ein durchaus intelligenter Film, der sich nicht in sinnlosen Explosionen und Tötungsszenen ergeht, sondern sich ganz auf das Kopfduell der beiden Hauptcharaktere konzentriert. Die Exposition nimmt erfreulich wenig Raum ein und der Zuschauer wird recht schnell und unvermittelt in die Geschichte geworfen. Hier wurde tatsächlich alles Überflüssige und nicht notwendige herausgekürzt, um ein straffes Erzähltempo zu erreichen.

Nach rund dreißig Minuten sind alle Figuren “in Position gegangen” und der Kampf ums Überleben beginnt. Durch den Fokus auf die beiden Kontrahenten Shelton und Rice bleiben leider die anderen beteiligten Charaktere eher blass und insbesondere das Potential von Leslie Bibbs Figur als Assistentin von Rice wird nicht entfaltet. Das fällt jedoch nur geringfügig negativ ins Gewicht, da die beiden Hauptfiguren dermaßen polarisieren, dass sich auch das Interesse des Zuschauers auf diese konzentriert. [...]

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JackoXL: Die Drei Muscheln

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4.0Uninteressant

Fangen wir mit den positiven Dingen an: Die Inszenierung ist sauber, gibt es gar nichts zu maulen. Die Besetzung klingt gut, die Story interessant.

So, aber jetzt: Der Cast ist auf dem Papier gut, im Resultat hat man davon nicht viel. Butler ist am Anfang stark, sobald er zum Racheengel wird, muss er nur noch coole Überlegenheit raushängen lassen. So ist es halt geschrieben, kann er vielleicht nichts für, hat mich irgendwann genervt. Foxx kann viel mehr, wirkt viel zu blass. Bruce McGill und Colm Meaney sind gute Leute, deren Figuren aber nur als Stichwortgeber herhalten, die können daraus nicht mehr machen.

Die Geschichte ist reizvoll, dabei bleibt es dann auch. Schon zu dem Zeitpunkt, wo es in der Hoffnung auf eine clevere Auflösung noch interessant ist, kann man das nie ernst nehmen. Der gesamte Plan von Butlers Figur mag ja in der Theorie so wahnsinnig schlau und detailliert klingen, damit das praktisch aber klappt muss schon vieles glücklicherweise ineinandergreifen. Hätten sich manche Personen anders verhalten, als er sich das vorher gedacht hat, wär's das gewesen. Gut, kennt man so ähnlich auch aus anderen Filmen, hier fand ich das aber schon stark over the top.

Was es mir aber dann endgültig versaut hat, war das Ende, die Antwort auf die Frage, die einen die bisherige Zeit über bei der Stange gehalten hat: Wie zum Geier macht er das? Das ist so erschreckend simpel und ehrlich gesagt auch total Banane, dass einem vom Kopfschütteln schwindelig werden kann. Ist ja nicht so, dass sich nur eine Person mit dem Fall befasst. Das komplette Justizsystem ist in Bewegung und trotzdem geht das so einfach?
Sorry, Glaubwürdigkeit ist nicht immer das Maß der Dinge, hier hört es für meinen Geschmack aber auf. Für mich war das Zeitverschwendung.

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

JackoXL

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Konnte ich leider nicht, allein wegen diesem Schluß. So ein Quatsch!


jacker

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Wenn ich deinen Kommentar lese hab ich vielleicht doch zu großzügig bewertet ^^
Die Auflösung ist wirklich sowas von absurd!
Man hofft auf den großen Clou am Ende und es ist sooo platt!


Mr.Film: City of Cinema

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7.5Sehenswert

"Glauben sie ihre Frau und ihre Tochter wären stolz auf sie, dass sie in ihrem Namen morden?" – "Meine Frau und Tochter können auf gar nichts stolz sein. Sie sind tot."

Ein deftiger Einstieg in das Geschehen zeigt das dass hier kein Komödien-Ausflug wird, ein Mann verliert schon innerhalb der ersten 3 Minuten des Films alles was er liebt. An einingen Stellen hat der Film eine Geschwindigkeit die man mit der eines ICE's vergleichen könnte, und dann wieder erlebt man ruhige Passagen, eine gelungene Abwechslung. Jamie Foxx und Gerard Butler, Gut gegen Böse oder Böse gegen Gut, wer hier zu welcher Seite gehört darf der Zuschauer selbst entscheiden. Die Idee ist wirklich interessant und sie wird zum Teil auch gut umgesetzt, unterhalten wurde ich eigentlich zu jeder Zeit, doch wenn man die Geschichte richtig ausgebaut hätte, wär da ein richtig toller Film rausgekommen. Das Finale hat mich ein bisschen überrascht, aber war doch sehr schnell und abrupt zu Ende.
Leckerschmecker Drama-Thriller für zwischendurch mit wenig Logik, dafür aber viel Fun.

12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 6 Antworten

Mr.Film

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Hätte ich wahrscheinlich auch vergeben, wenn ich nicht aber alles irgendwo irgendwann schon mal gesehen habe, unterhalten kann der Film aber zu jeder Minute :) Warum der runtergemacht wird versteh ich auch nicht.


Mr.Film

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Gerard Butler habe ich wirklich selten so gut gesehen. Der Plan war wirklich genial und bei der Aufklärung hatte ich ein Dauergrinsen. Richtig.
Gute Wahl des Lieblings 2009 :)


Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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6.5Ganz gut

Der Film "das Gesetz der Rache" ist einer der typischen Problem-Filme, die mit einem Trailer hohe Erwartungen erzeugen, in Amerika schlecht laufe, nur um sehr spät zu uns zu kommen. Bei uns angekommen fragt sich dann der eine odere andere Besucher vielleicht warum er sich den Film eigentlich angeschaut hat. Zugegeben finde ich den Film nicht so schlecht wie man vielleicht meinen könnte, dennoch kann ich verstehen, warum der Film beim amerikanischen Publikum nicht gut angekommen ist (und bei einem Budget von 53 Millionen Dollar nur 72 Millionen eingespielt hat).

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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6.0Ganz gut

Das Thema Rache gehört ohne Zweifel zu den meist genutzten im Genre des Thrillers sowie des Actionfilms. Rache wird dabei meist als Mittel eingesetzt, um Selbstjustiz zu glorifizieren. Dies wirkt oft genug billig, vor allem weil viele Filme Rache als einzige Lösung anpreisen und das Ganze auch noch mit hölzernen Figuren „abrunden“. Legt man aber die Brille der politischen Korrektheit ab, bieten Rachefilme der etwas einfacheren Gangart doch oft genug grundsolide bis annehmbare Unterhaltung. So ist es auch bei „Gesetz der Rache“.

Der Film von F. Gary Gray erzählt seine Geschichte spannend, wobei er eigentlich noch viel spannender sein könnte, doch dafür ist die Handlung zu schwach konstruiert und wird mit fortlaufender Zeit immer unglaubwürdiger. Darüber hinaus ist die Entwicklung der Hauptfiguren bloß reine Routine und kann zu keiner Zeit überraschen oder gar schockieren. Immerhin gelingt es dem Film gegen Ende sein stagnierendes Sympathiegeflecht neu zu ordnen, so dass der Zuschauer das Gefühl hat, immer auf der richtigen Seite zu sein.

Mit Gerald Butler und Jaime Foxx bietet „Gesetz der Rache“ zwei der momentan gefragtesten Darsteller der Traumfabrik. Da ist es umso ärgerlicher, dass sie aus ihren Figuren nichts wirklich Besonderes herausholen. Foxx mimt den karrieregeilen Staatsanwalt ohne wahre Höhen und Gerald Butler gelingt es nicht, seine Rolle als verzweifelter wie hasszerfressener Vater mitreißend zu gestalten. Dass Regisseur F. Gary Gray weiß, wie man Topstars richtig in Szene setzt hat er bereits mit „Verhandlungssache“ und „The Italien Job“ bewiesen. Bei „Law Abiding Citizen“ (so der Originaltitel) verkommen seine Stars aber zu B-Movie Akteuren. Zugegeben den rauen, stumpfen Unterhaltungswert des Films stört dies nicht, aber es ist dennoch ersichtlich, dass hier großes Potenzial verschenkt wurde. Sehr schade.

„Gesetz der Rache“ ist in vielen seiner präsentierten Abläufe ein recht moderner Actionthriller. Er füllt seine Geschichte mit, aktuell in Horrorbereich sehr beliebten, Folterszenen auf und die wenigen Actionszenen sind hart und überzogen. Starker Tobak, aber man muss dem Film zu gute halten, dass er die Sadismen nicht voll ausschöpft und dennoch absolut kompromisslos wirken. Die Actionszenen bringen den Thrillerplot dank eines guten Timings nicht aus den Fugen. Ganz im Gegenteil. Die Actionszenen sichern dem Film seine Dynamik. So bleibt er trotz einiger Schwächen angenehm kurzweilig.

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evants.com: eventsandtrends.com

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6.5Ganz gut

"Gesetz der Rache" ist ein packender Thriller – zumindest für zwei Drittel der Laufzeit. Gelungen ist der Twist, dass sich die Sympathien für die zwei Hauptcharaktere umkehren. Die Auflösung allerdings, wie Sheldon seine Rachepläne umsetzt, ist eine Spur zu übertrieben ausgefallen. Hier wurde auf einen Knalleffekt gesetzt und weniger auf Logik und Realismus. So bekommt „Gesetz der Rache“ zum Ende hin eine trashige Färbung, die nicht hätte sein müssen, und die nachdenkenswerte Kritik am juristischen System gerät in den Hintergrund. Diese Schwäche kann nicht komplett durch das überzeugende Duell zwischen den Schauspielern Gerard Butler und Jamie Foxx wettgemacht werden.

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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6.5Ganz gut

[...]Aber letztendlich will und muss man (auch wenn man es wohl von Seiten der Macher gesollt hätte) „Gesetz der Rache“ gar nicht ernst genug nehmen, um daran irgendwelche soziologischen oder ideologischen Analysen auszurichten. Sicher vergibt der Film die Möglichkeit, seine Geschichte um Rache und Recht plausibler und psychologisch differenzierter zu erzählen, genauso nutzt er aber auch die Möglichkeit, ein doch ziemlich spannender Thriller mit einigen wirklich berstigen Momenten zu sein. F. Gary Grays straffer Inszenierungsstil, mit dem er das Geschehen ähnlich wie in seinem sehr starken „Verhandlungssache“ (1999) voranpeitscht, lässt Längen in der Handlung noch nicht einmal erahnen und hier wie dort schafft der Regisseur es, einzelne Momente wirklich in die Nähe des Limits in Sachen Dramatik und Spannung zu pushen. Sheltons Überlegenheit, die ihn zum Herr jeder Situation macht, muss man natürlich gar nicht genauer hinterfragen, um den Unsinn, die Zufallsbegebenheiten und die Unlogik dahinter zu erkennen[...]

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Julio Sacchi: Das Manifest

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5.5Geht so

Zunehmend hirnrissiger, teurer Quark, in dem sich der "gesetzestreue Bürger" Butler zu einer allmächtigen Figur mit geradezu göttlichen Fähigkeiten entwickelt - so überzogen, daß man irgendwann selbst mit viel Toleranz nur noch mit dem Kopf schütteln kann. Butler müht sich redlich und hat auch ein paar Momente, aber Foxx hat offensichtlich mit RAY sein komplettes Potenzial verschossen. Der Mann steht jetzt seit Jahren wirklich nur noch in der Gegend rum. Actionszenen gibt es entgegen anderslautender Aussagen genau null. Eine Weile ist dieser von erstaunlichen Gewaltspitzen gesäumte Film als unterhaltsamer Trash durchaus verträglich, aber mit dem Blödsinn kommt dann irgendwann auch ein bißchen Langweile auf. Immerhin recht straight und mätzchenfrei inszeniert.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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6.0Ganz gut

«Law Abiding Citizen» ist ein packender Rachethriller, der trotz oder vielleicht gerade wegen der völlig übertriebenen Handlung bestens unterhält.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Was als dumpfer Selbstjustiz-Thriller anfängt, entpuppt sich dann doch als routinierter Superschurken-Krimi, der die Sadismen erfreulicher Weise mehr andeutet als auswalzt und seinen Bösewicht nicht durch das ihm zugemutete Leid rechtfertigt. Butlers Figur ist im Grunde schon von Anfang an ein eiskalter Soziopath, der nach dem Tod von Frau und Kind sein antisoziales Verhalten in einem verquast-moralisierenden Rachefeldzug auslebt. Schön, das die Sympathien hier eindeutig bei Jamie Foxx liegen. Kein großes Kino, aber nette Thriller-Unterhaltung für den DVD-Abend, auch wenn Butler ohne Backenbart immer etwas wie aussieht wie Captain Link aus "Schweine im Weltall".

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Neroghost

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Also ich sehe die Sympathien hier vielmehr bei Butler...! Foxx ist hier einfach vollkommen unsympathisch und nervt eigentlich nur.


Hetarene

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Eben. Genau so ist es. Foxx ist selbstgefällig und nur Rad eines auslaufenden Systems. Ich bin Butler-Sympatisant, finde das Ende absolut verkrokst, auch wenn das nicht gerade für meine humane Seite spricht ;)


G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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5.0Geht so

Regisseur F. Gary Gray („The Italian Job“) holt irgendwann einen Informanten aus Sheltons Vergangenheit zu Hilfe, um den Mörder zum supergefährlichen Killer-Genie zu machen. Dieses Image konnte der Film ihm bis dahin nicht verpassen. Der schwache „300“-Hauptdarsteller Butler wirkt eher wie ein grober Kerl, denn wie ein gerissenes Superhirn. Anthony Hopkins etwa schien in „Schweigen der Lämmer“ erst einmal harmlos. Dass er hinter dem extrem ruhigen Lächeln ein Monster versteckte, machte seine Rolle so spannend.

Außerdem fehlt dem „Gesetz der Rache“, das was den letzten „Batman“ so gut machte: Die Skrupel in den Figuren, die eigene Zerrissenheit zwischen Recht und Gerechtigkeit. Da blieb eine Erkenntnis: Mit Rache haben unsere Gesetze nichts zu tun. Dieser Film übrigens auch nicht, es geht hier um Rechthaberei. Dass er versucht, sein Publikum reinzulegen, wiegt schwerer als die uneinheitliche Umsetzung. Trotzdem ist der Gedanke reizvoll, Richtern diesen Film vor der nächsten Absprache in Sachen Ackerman & Co mal zu zeigen. Dann gibt es vielleicht ein ernsteres Nachdenken, welches Rechtsgut mit solchen Entscheidungen leichtfertig aufs Spiel gesetzt wird.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

Felix Frieler: critic.de

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Ganz gleich, ob Gesetz der Rache nun Vigilantefilm, Justizthriller oder beides sein will – es gelingt dem Film nicht, einen Sog zu entwickeln, der den Zuschauer durch den löchrigen Plot zieht. Für sich genommen funktionieren zwar viele Sequenzen und haben durchaus Unterhaltungswert, insgesamt wirkt das Werk aber zu fragmentiert. Gutes Genrekino sieht anders aus. Geerdeter und vor allem wie aus einem Guss.

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Mr. D.: Manifest - Das Filmmagazin Mr. D.: Manifest - Das Filmmagazin

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7.0Sehenswert

GESETZ DER RACHE ist stark bis zum schwachen Ende: Abgesehen von einer im Genre selten gewahrten Ausgeglichenheit und selten gezeigten Grautönen – man denke nur an die Schwarz-Weiß-Malerei von 96 HOURS – bietet F. Gary Grays Thriller auch viel Tempo und genügend solide inszenierte Action fürs Auge. Einzig das dürftige Finale verwehrt GESETZ DER RACHE den Einzug in die erste Liga, denn das ist eindeutig zu unspektakulär.

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Edward Douglas: ComingSoon.net Edward Douglas: ComingSoon.net

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7.0Sehenswert

Dies ist die überraschend nachdenkliche Version eines Rache-Trhillers, eine die genug Ambivalenz um die beiden Hauptdarsteller herum aufbaut, dass man ihre Kämpfe genießen kann ohne notwendigerweise auf einer Seite stehen zu müssen. Je weniger man im Vorfeld über den Film weiß, desto mehr Spaß wird man vermutlich haben.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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5.0Geht so

Tief in „Das Gesetz der Rache“ versteckt sich ein zum Nachdenken anregender Film. Das meiste aber, was wir auf der Leinwand sehen, ist oberflächlich, nicht nachvollziehbar und nur ansatzweise ansprechend. Der Film behauptet, die Komplexität unseres fehlerhaften Gerichtssystems zu untersuchen, aber die Analyse von Richtig und Falsch wird überrollt von endlosen Explosionen und einem immer höher werdenden Body Count.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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7.0Sehenswert

Die Erklärung für die kriminellen Methoden des Protagonisten ist lächerlich, aber sie kommt spät genug in der Geschichte dass der Regisseur F. Gary Gray bis dahin ordentlich Spannung und dunkle Vorahnungen aufbauen kann. Dies ist einer der Filme, die man kurz nach dem Sehen besser findet als im Nachhinein. Immerhin, ein Film der einem beim Sehen gut gefällt ist nichts Schlechtes.

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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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5.5Geht so

Das Gesetz der Rache ist ein grober, sadistischer Rache-Thriller mit Jamie Foxx und Gerard Butler, der manchmal vom Chaos innehält, um eine pathetische Debatte über Gesetz, Gerechtigkeit und Moral zu inszenieren.

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iiicchh

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Du bist doch bestimmt Amerikaner, lol. und kommst nicht damit klar das Gerard butler in diesm film das US- Gericht austrickst.. Es ist nur ein Film. Ein sehr guter Film


Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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6.0Ganz gut

Ein Blick auf Filme wie „Set It Off“ oder „Verhandlungssache“ verrät, dass Regisseur F. Gary Gray ein Freund des spannenden und zugleich deftigen Actionkinos ist. Was er mit seinem aktuellen Werk einmal mehr unter Beweis stellt, wie die ersten Bilder bereits deutlich machen: Als es bei Clyde (Gerald Butler) klingelt, er die Tür öffnet, da trifft ihn auch schon ein Baseballschläger am Kopf. Er stürzt zu Boden, wird gefesselt und geknebelt. Seine Frau und das gemeinsame Töchterchen erwischt es jedoch schlimmer – sie werden von den zwei Einbrechern kurzerhand umgebracht. Die bösen Buben werden schnell gefasst und vor Gericht gestellt. Als sich der Staatsanwalt Nick (Jamie Foxx) aber gezwungen sieht, einem der Täter ein mildes Urteil anzubieten, um wenigstens den anderen zum Tode verurteilen zu können, verzweifelt Clyde. Zehn Jahre lässt sich der enttäuschte Witwer Zeit für seine Rache: Zuerst bringt er auf bestialische Weise den damals davongekommenen Täter um und stellt sich dann der Polizei. Jetzt ist es erneut an Nick, dafür zu sorgen, dass dem selbsternannten Rächer der Prozess gemacht wird. Doch schon bald stellt sich heraus, dass Clyde ein gewiefter Taktiker mit psychopathischen Zügen ist, der selbst hinter Gittern noch alle Fäden in der Hand hält. Zwar mangelt es dem stark konstruierten Plot an jeder Form von Glaubwürdigkeit und die Mischung aus Auge-Um-Auge-Mentalität mit großen staatstragenden Gesten mag auch nicht jeden Kinogängers Sache sein. Man kann beides jedoch in Kauf nehmen, da Regisseur Gray seinen Rache-Thriller höchst effizient und überaus packend zu erzählen versteht.

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Jay-Tea

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Also, ich will dich ja nicht öffentlich demontieren, aber da du ja offenbar beruflich schreibst, wirst du Kritik gewohnt sein. Daher versuche ich mal, meine Kritik halbwegs sachlich zu formulieren.

Dass in Webtextsorten zum Teil andere Regeln gelten, als bei Printtexten ist bestimmt eine Art Glaubensfrage. Ich vertrete aber die Auffassung, dass das Web, wenn es als Medium für die breite Masse ernst genommen werden will, sich den gleichen Gesetzmäßigkeiten unterzuordnen hat wie jedes andere Massenmedium auch. Dies sei meiner eigentlichen Kritik voran gestellt, damit du sie in den korrekten akademischen Zusammenhang setzen kannst.

Deine Kritik, offenkundig um einen professionellen Anstrich bemüht (s. Syntax, Lexik, Kohärenz, Orthographie, etc.), käme mir so nicht an die Öffentlichkeit. Ellipsen als rares Stilmittel zur Auflockerung und Anpassung an den Tonus der Zielgruppe zu verwenden, mag ja ein tragfähiges Konzept sein, in einer solchen Ballung bewirken sie jedoch das Gegenteil (s. Rezipienteninteresse ff.). Außerdem ist deine Interpunktion maximal auf achte Klasse Hauptschule Niveau. Daran musst du dringend arbeiten.

Inhaltlich ist deine Wiedergabe desselben viel zu nah am Plot, was auch wieder eine Verprellung deines Publikums nach sich ziehen wird. Und- dies sei der finale Punkt- davon, dass man den Konjunktiv möglichst oft, verwendet werden Texte nicht automatisch besser. Entscheide dich für einen Modus. Auch deine gut gemeinte parabolische Klammer mit dem Verweis auf die Regieleistung gelingt nicht. Dafür ist dein Text zu kurz.

Ist alles nicht böse gemeint. Vielleicht hilft es dir ja. Viele Grüße.


sushi25: movie-fan.de

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7.5Sehenswert

Law Abiding Citizen ist ein Brett was den von Butler als Clyde Shelton entfesselten Rachefeldzugsexzess angeht. Packend gemacht nimmt F. Gary Gray den Zuschauer auf eine Reise wechselnder Sympathien, mal für Shelton mal für den von Foxx gespielten Staatsanwalt Nick Rice.

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Alle Kritiken (21)


Kommentare (308) — Film: Gesetz der Rache


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Sustainability85

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Bewertung7.5Sehenswert

"Gesetz der Rache" ist spannend gemacht, vielleicht teilweise ein bisschen unrealistisch (nicht alles hinterfragen!) und in drei Szenen mit Sicherheit nicht mehr ab 16 Jahren geeignet! Der Hintergedanke des Films kurz zusammengefasst: Darf man Selbstjustiz begehen? Frau und Tochter werden getötet, dafür sollen nicht nur die Mörder sondern "das ganze System" sterben. Positiv: Auch das Ende gelingt gut.

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Big_Kahuna

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Bewertung4.0Uninteressant

Rachefilme sind ja immer gern gesehen, besonders beim männlichen Publikum, ist eigentlich nichts neues, macht ja für gewöhnlich auch mächtig „Spaß" und bringt massig Spannung mit. Wenn man Facebook Glauben schenken darf - denn jedes mal wenn dieser hier im Free-TV kommt reiht sich dort Lobeshymne an Lobeshymne - dann sollten genau diese Zutaten im vermeintlichen Genrereißer „Gesetz der Rache" zur perfekten Mixtur verschmelzen. Vielleicht ist das mal wieder ein Beweis dafür, wo das Niveau in den Breitengraden der gemeinen Facebookuserschaft liegt, vielleicht auch nicht.
In jedem Fall ist „Gesetz der Rache" das perfekte Beispiel dafür, wie man mit großen Mitteln eine zumindest anfänglich noch solide Idee standesgemäß gegen die Wand fahren kann.
Regisseur F. Gary Gray beginnt dabei eigentlich richtig gut, indem er uns direkt zu Beginn einen tiefen Schlag in die Magengrube verpasst, leider lässt er diese gut inszenierte, anfängliche Dramatik zur Legitimation jeglicher Racheaktionen verkommen, die, wie sich später herausstellen soll, in ihrer Logik absolut banal und völlig am Thema vorbeigleitet. Gerard Butler stemmt sich gegen das unzureichende Urteil seiner Familienmörder, vorerst noch überzeugend erschüttert und gewieft zugleich, später dann aber völlig unglaubwürdig. Scheinbar vom Rechtssystem enttäuscht und mit dem tiefen Schmerz, den „seine" Schänder bei ihm hinterlassen haben, ausgestattet (emotionsloser lässt es sich nicht schreiben, sorry), versucht er sich genau an diesem System zu rächen und verfrachtet sich selbst in Untersuchungshaft, aber auch nur, weil er das so will und mit dem endgültigen Willen, alle Beteiligten in den Tod zu stürzen. Hier passiert sowieso alles nur genau so, wie er es will.
Der am Anfang noch völlig normale Gutbürger entpuppt sich also als eiskalter Agent, dem Gitterstäbe und Quarantänezellen nichts anhaben können. Die zu Beginn noch so verletzliche Seite, wird durch die Komponente der unumstößlichen Rache komplett ersetzt, alles ordnet sich dem unter, sogar die Figuren an sich, ihre Glaubwürdigkeit natürlich eingeschlossen. Alles muss möglichst durchdacht sein, alles muss möglichst blutig sein, alles muss vor allem in der Kontrolle von Clyde Shelton (Gerard Butler) liegen. Dabei wird natürlich die Umgebung in ihrer Gänze in Frage gestellt, das Rechtssystem, die Fähigkeiten aller Beteiligten, die dann letztendlich auch dumm aus der Wäsche gucken und sich alle nacheinander einer einzigen Person beugen, die scheinbar überall, aber doch irgendwie nirgends ist.
Könnte man so mal machen, wenn da nicht die wirklich strunzdumme Story mitsamt ihrer nicht vorhandenen Logik wäre, die bei mir ab und an wirklich für Kopfschütteln sorgt, besonders, wenn die Laufzeit gen Ende voranschreitet. Das einzige Element, was einen hier wirklich dazu zwingt, den Fernseher eingeschaltet zu lassen, ist die Neugierde danach, wie Shelton es denn bitteschön hinbekommt, so vom Gefängnis aus zu operieren. Umso größer ist dann die Enttäuschung, wenn Gray dieses letzte Geheimnis peinlich entblößt.
Butler und Foxx versuchen zwar die hauchdünnen Charaktere irgendwie mit ihrem Schauspiel über die Zielgerade zu bringen, scheitern aber gemeinsam am lächerlichen Skript und wirken rückblickend oftmals eher unfreiwillig komisch, als ernst zunehmen. Wenn es denn sowas wie Overacting wirklich geben sollte, dann hat Butler hierfür den größtmöglichen Preis verdient, oberflächlicher könnte man eine Figur nicht wirklich darbieten, aber ich möchte ihm das nicht alleine ankreiden, Schuld ist in erster Linie ja nicht ausschließlich er. Ihm wird ja auch nur gesagt, wie er drauf sein soll und die Vorgabe ist hier ganz einfach ziemlich einseitig boshaft, das macht er dann aber dafür eigentlich doch ziemlich gut. Bei manchen mag diese Wahnhaftigkeit für ein warmes Wohlgefühl von Gerechtigkeit sorgen, mir ist das eindeutig zu wenig. Das das ganze dann von sämtlichen Jugendlichen ohne Rückfrage als legendärer Shit abgefeiert wird, war klar, zeigt aber nur, dass man hier mit dem Thema unzureichend umgegangen ist.
Dabei hätte man noch eine Menge mehr herausholen können, als sich nur in der letzten Actionsackgasse zu verfahren, die Asiaten machens ja als Avantgarde in diesem Genre seit Jahren gekonnt vor. Na gut, es ist nicht alles schlecht, zumindest die konsequent blutige Action und die Inszenierung wissen durchgehend zu überzeugen. Insgesamt entwickelt sich "Gesetz der Rache" aber vom hoffnungsvollen Drama mit Starbesetzung zum reinen Rache-Actioner ohne Sinn, was letzten Endes eigentlich doch recht schade ist, wenn man sieht, was für Rohmaterial am Start war.

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Schmettilein

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Wollte grad ein Kommentar schreiben, aber perfekter als dieser könnte er eh nicht sein *thumbsup*


Big_Kahuna

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Och Dankeschön! :)


Sackgesicht100

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Bewertung10.0Herausragend

Was soll ich sagen? Volle 10 Punkte!

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manuel.luger.3

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Bewertung10.0Herausragend

Super spannend und brutal, und vorallem 2 tolle Hauptdarsteller ...

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daniel84hiw

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Bewertung9.5Herausragend

Perfekt. Spannend und Fesselnd bis zum Schluss!

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Marco Dingler

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Bewertung9.5Herausragend

Klasse Schauspieler, Klasse Handlung, Klasse Film, Klasse Thriller! Was will man mehr?

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Robibobobi

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Bewertung9.0Herausragend

Ganz kurze Worte von mir, Gesetz der Rache ist einer meiner Favoriten.

Was für ein Spitzen-Thriller über einen intelligenten Angriff auf das zumeist echt kranke Rechtssystem, Selbstjustiz vom Feinsten! Der Staat als Brutstätte für Serienkiller. 5-Sterne-Kino der Extraklasse!

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Lichtlady

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Bewertung9.0Herausragend

Eigentlich ist dieser Film nicht gerade besonders.
Weder Jamie Fox, der in "Ray" eine bahnbrechende Leisung hinlegte noch Butler, der der ach so tapfere Leonidas war, spielen hier wirklich eine grandiose Rolle.
Dabei sind beide Charaktere durchaus interessant und man hätte sicher auch eine Menge mehr aus ihnen herausholen können. Ja, dieser Film hätte so was in die Richtung von "Die Nacht des Leguan" oder "Ein Köder für die Bestie" werden können auf seine eigene Art.
Man entschied sich für was anderes und objektiv betrachtet hätte dieser Film auf keinen Fall 9 Punkte von mir einheimsen dürfen.
Die Punkte vergebe ich auch keineswegs für schauspielerische Leistung. Naja, nicht ganz. Fox spielt routiniert, Butler, so sehr ich ihn auch mag, gibt sein Bestes.
Und auch die Story... sie ist im Grunde nicht wirklich bahnbrechend. Im Grunde weiß man nach ca. 40 Minuten was Sache ist. Sofern man aufmerksam ist, versteht sich. Naja, vielleicht sogar früher. "Leonidas" hat mich abgelenkt. Ich bin auch nur eine Frau. :-)
Die Story ist auf den ersten Blick simpel, die Fronten klar.
Da haben wir Fox, den Guten, der natürlich keine vollkommen reine weiße Weste hat (wie es sich für solche Filme gehört. Soll heißen -zerrissener Held, schwank zwischen Pflicht und Familie - typisch amerikanischer Bullshit vergleichbar mit ach so vielen Helden in ach so vielen Actionfilmen).
Und dann ist da natürlich die Figur, die Butler verkörpert und jeder kann seine Sicht verstehen. Ja, sogar seine Vorgehensweise akzeptieren.
Wer ist nun der Held?
Gibt es einen Helden?
Man möchte denken, dass dieser Film alle gängigen Klischees von Hollywood über Bord wirft. Gut ist böse ist gut und böse oder was auch immer.
Wer ist böse? Wer gut?
Und dieser Schachzug funktioniert auch bis zur Häfte des Filmes, danach wird klar, was Hollywood will, wen Hollywood bevorzugt. Wer der Gute ist.
Aber ist der Auserwählte hier wirklich der Gute?
Wie gesagt, ich sage nicht, dass die Story genialer ist als sie scheint. Ich behaupte nicht einmal dass die Darsteller hier grandios agieren. Im Fall von Jamie Fox muss ich sogar sagen, dass er nur agiert und ich für meinen Teil trotz diverser Handlungsstränge kein Mitgefühl für ihn entwickeln konnte.
Dieser Film heißt "Gesetz der Rache" und es mag um Rache gehen, Rache, die teilweise sogar vertretbar ist, aber auf einer anderen Ebene geht sie um mehr als nur Fox und Butler. Sie geht um Wahrheiten und Lügen... und vor allem um Heuchelei.
Denn der Film versucht uns auf den ersten Blick eines weiszumachen, nämlich wer gut und wär böse ist. Als gäbe es tatsächlich zwei Seiten.
Und ja, wir als Zuschauer verstehen beide Hauptdarsteller. Wir können beide Seiten nachvollziehen. Hollywood mag das eine neue innovative Wendung bezeichnen, Fakt ist, sie war schon lange dar bevor es Filme gab.

Also wer ist der Gute?
Jamie Fox, der in seiner Rolle Deals mit Mördern machte um seine Quote zu verbesseren? Denn ja, das kommt im Film rüber, egal wie er es beschönigt. Diesbezüglich hat sein Gegner Recht. Fox ist ein Lobyist. Ein Günstling, der versucht sich an moralischen Aspekten zu orientieren und das System hilft ihm dabei, weil es weiß, dass er nicht kaltblütig genug ist um die Konsequenzen zu tragen. (Ja, er vernachlässigt Frau und Kind, aber zu einem vermeintlich höheren Zeck.)

Oder Butler, dessen Motivation von Anfang an klar ist?

Wer ist gut, wer böse und gibte es einen Unterschied?

Viele Filme haben mit dieser Thematik gespielt, aber kaum einer so konsequent wie dieser.
Jamie, der Gute?

Man kan für diesen Film viele Vergleiche heranziehen. Manche interpretieren sogar 9.11 darin. Andere sehen eine moderne Varieante von "Der Graf von Monte Christo".
Genau das macht diesen Film so faszinierend.
Nicht die Story an dich, sondern die Möglichkeiten....
Und manch einer wünscht sich, dass Butler Erfolg hat. Der Held ist.
Aber dergleichen kann Amerika, the brave ja nicht zulassen.

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Big T.

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Das tut mir leid, mein Mitgefühl.


Lichtlady

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Merci


maestro2382

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Bewertung6.5Ganz gut

Mich hat der Film beim ersten Ansehen sehr gut unterhalten. Gestern, beim weiten Mal sehen, schon sehr viel weniger, weil man den ganzen Plan kennt. Das Ende ist total lächerlich.

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Dr.Hasenbein

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Bewertung2.0Ärgerlich

Dass F. Gary Gray durch und durch Musikregisseur ist sieht man seinen vom Reißbrett stammenden Filmen allen bis auf "Verhandlungssache" in jeder Einstellung an
(trotzdem sind nicht unbedingt alle so schlecht wie dieser hier).
Und das ist auch bei dem von Rachethrillerelementen getränkter Klischeethriller "Gesetz der Rache" nicht anders.
Egal ob die überzeichneten Charaktere oder ihr unrealistisches handeln,
alles dient nur dem Zweck einen realitätsfernen Rachethriller abzukurbeln der auf biegen und brechen noch einen oben drauf setzen möchte und unbedingt polarisieren will.
Aber im Grunde ist das alles nur klischeehaft, an den Haaren herbei gezogen und die gesamte Laufzeit fast schmerzlich unfreiwillig albern.
Ein bisschen merkwürdig ist auch dass der Film im Grunde keinen richtigen Sympathieträger zu bieten hat.
Denn auch wenn Butlers handeln anfangs noch (wenigstens etwas) verständlich sein mag, ist das spätestens nach dem Mord an dem eigendlichen Täter auch vorbei.
Butler wirkt mit zunehmender Laufzeit
(und dem abschlachten haufenweiser Unschuldiger) eher wie ein abgedrehter Psychopath, und Foxx sammelt auch nicht gerade Sympathiepunkte.
ACHTUNG SPOILER:
Das Ende setzt dem ganzen Schwachsinn dann sogar noch die Krone auf.
Stichwort Tunnelsystem.
Wie bitteschön soll denn so etwas von statten gehen???
Wie soll sich jemand unbemerkt ein Tunnelsystem in ein Gefängnis und Zugang in jede einzelne Zelle verschaffen?
Allein schon Logistisch gesehen!
Ist Butler im Film eigendlich Millionär oder wie hat er das alles finanziert, abgesehen von der Arbeit die er sich mit diesem Projekt gemacht hat.
Und wie schafft es am Ende Foxx mit der Bombenasche schneller wieder in der Zelle zu sein als Butler (der viel früher losfährt während Foxx noch im Rathaus steht)
und noch die Zeit hat in aller Ruhe die Tasche unterm Bett zu verstecken?
Schwachsinn von der aller übelsten Sorte!
Zugute kommt dem Film dann wenigstens dass er mit Jamie Foxx und Gerard Butler zwei gute Schauspieler mit an Bord hat die das ganze versuchen etwas erträglich zu machen.
Trotzdem machen die beiden Schauspieler noch keinen guten Film und natürlich können sie nicht alle Fehler ausmerzen.
Einer der schlechtesten Vertreter des Rachethriller Genres, und insgesamt ein richtig mieser Film!
Punkte gibt es nur für die Darsteller, alles andere wäre wie dieser Film Blödsinn!

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oink1893

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr unterhaltsamer und spannender Film. Mal nicht so ganz vorhersehbar, mit einigen tollen Ideen und ewtas absurdem Humor, wie ich es mir wünsche.

Abzüge für Logikprobleme und das Propagieren von Selbstjustiz.

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tommy.duchna

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr guter Film, mit viel Spannung, aber 2 Punkte Abzug für dieses versaute Ende. Was den Film meiner Meinung nach einen faden Beigeschmack gibt.

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KleeneFilmMaus

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein wahnsinns Film den man gesehen haben muß !

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uncut123

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http://www.youtube.com/watch?v=MqP_SSpz9Q8
die ist so lustig aber auch hart


Grambambuli

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer meiner wirklichen Favourites.

Großartiger Rachefilm, der einem sehr nachhaltig im Gedächtnis bleibt.
Perfekt für ein Double-Feature mit Mel Gibsons "Auftrag Rache". So habe ich ihn auch gesehen, wobei dieser Film der eindeutig Stärkere ist.

Und für einen Zyniker wie mich sind so manche Szenen wirklich einfach nur brilliant.

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RolfMuller

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Bewertung7.0Sehenswert

Das Gesetz der Rache ist ein Selbstjustizthriller der einen in erster Linie unterhalten will. Das schafft er auch spielend, indem ein toll aufspielender Gerard Butler, einen Psychopathen mimt, der bösen Jungs allerlei böse Dinge antut. Aber nicht nur die wirklich bösen Jungs, auch eher unschuldige Personen in Mitleidenschaft zieht. Das hebt den Film tatsächlich wohltuend von den vielen anderen Rachethrillern ab, die nur gut und böse kennen. Hier verschwimmt oftmals die Grenze. Als Zuschauer weiß man plötzlich selber nicht mehr, wer bestraft werden soll und wer nicht. Auch die Kritik an der Justiz und dem Rechtswesen wird hier sehr deutlich angesprochen, aber leider nur oberflächlich abgehandelt. Klar, der Film ist so glaubhaft wie ne Geschichte von Münchhausen. Aber hier zeigt sich mal wieder, auch absurde Geschichten können Spaß machen!

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Martin1988

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

MacGyver, der zu viel Saw geguckt hat, macht sich auf das amerikanische Justizsystem drastisch zu ändern.

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BattlemasterIZ

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Coole Ansicht, so kann man das auch nennen. Echt spannend auch der Film


Martin1988

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Er ist wirklich spannend. Vor allem weil man selbst lange im dunkeln steht und nicht wie so oft den Täter nach 15 Minuten "ermittelt" hat.


TheNumber

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gerald Butler als Mastermind: konnte ich mir am Anfang nicht so gut vorstellen, war aber gespannt auf den Film. Und dann bekam ich einen durchweg spannenden Thriller zu sehen, mit einem hochintelligenten Psychopathen und einem minutiös ausgearbeitetem Plan, der am Ende etwas zu leicht überlistet wird. Allerdings kann man das akzeptieren. Gute Unterhaltung, kann ich empfehlen

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Lieb-haber

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Bewertung5.0Geht so

feinste High Tech Action mit einem Drehbuch, dass den Film völlig unglaubwürdig macht.

Highlight das Finale in dem der Staatsanwalt ohne Not dafür sorgt, dass der Rächer, der auch mal Unschuldige kaltblütig killt, sich selbst in die Luft sprengt mit einem von ihm gefertigten Sprengsatz.

So etwas nennt man Mord in mittelbarer Täterschaft in Tateinheit mit Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion.

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Chucky89

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Bewertung6.5Ganz gut

Man kann nicht bestreiten, dass der Film einen unterhält und stellenweise sehr spannend ist. Mir hat auch das Psychoduell zwischen Foxx und Butler am Anfang sehr gut gefallen, doch mit der Zeit wird mehr der Film zu übertrieben und unglaubwürdig. Gerade die Erklärungen und das Ende sind mit Logiklücken vollgestopft. Ansich hätte man aus dem Thema schon noch mehr machen können.

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dbassart

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Bewertung5.0Geht so

wie weiter unten schon kommentiert: die erste hälfte (in etwa) ist exzellent inszeniert, spannend, packend und auch spritzig. der rest zerstört den anfang dann mit einer solch imposanten leidenschaft; das dürfte einzigartig sein. schade, gerard butler ist super. man hätte mit höherer konsistenz und ohne das abdriften in die totale lächerlichkeit einen wirklich großen film kreieren können...

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