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Gladiator

Gladiator (2000), US Laufzeit 154 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Drama, Historienfilm, Kinostart 25.05.2000


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7.3
Kritiker
83 Bewertungen
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7.7
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37767 Bewertungen
266 Kommentare
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von Ridley Scott, mit Russell Crowe und Joaquin Phoenix

Im Sandalen-Epos Gladiator muss sich Russell Crowe durch sämtliche Arenen kämpfen, um sich an seinem Erzfeind Joaquin Phoenix für den Mord an seiner Familie zu rächen.

In der Blütezeit des Römischen Reiches sehnt sich der Feldherr Maximus (Russell Crowe), nach einer weiteren gewonnenen Schlacht gegen die Germanen, zurück zu seiner Familie nach Spanien. Der im Sterben liegende Imperator Marc Aurel (Richard Harris) hat für ihn jedoch einen anderen Plan. Er möchte den beliebten und erfolgreichen Feldherren zu seinem Nachfolger erwählen. Als Commodus (Joaquin Phoenix) von den Plänen seines Vaters erfährt, ermordet er ihn, um die Macht an sich zu reißen. Maximus, der den Verrat erahnt, verweigert Commodus die Gefolgschaft. Dieser verurteilt daraufhin Maximus samt seiner Familie zum Tode.

Maximus kann seiner Hinrichtung entfliehen und eilt verzweifelt nach Spanien, um seine Familie zu retten, doch er kommt zu spät. Seine Frau und sein Sohn wurden von Commodus Häschern ermordet. Geschwächt durch seine Verletzungen wird er gefangen genommen und in Afrika an die Gladiatorenschule des Proximo (Oliver Reed) verkauft. Beseelt von dem Gedanken, seine Familie zu rächen, wird Maximus zum erfolgreichen Gladiator. Doch statt Ruhm und Ehre wartet er nur auf dem Moment, wenn er im Kolosseum von Rom seinem Erzfeind Commodus gegenüber treten wird.

Hintergrund & Infos zu Gladiator
Inspiriert wurde der Drehbuchator von Gladiator David Franzoni durch die antike Geschichts-Sammlung ‘Historia Augusta’, die vom Leben der römischen Kaiser berichtet. Darin war auch die Geschichte des Commodus zu lesen, der von einem Gladiatoren namens Narcissus erwürgt wurde. Gemeinsam mit der Lektüre des Gladiatoren-Romans ‘Those About to Die’ von Daniel P. Mannix wurde diese Episode die Grundlage des ersten Drehbuchentwurfes.

Während der Dreharbeiten kam der Darsteller des Proximo Oliver Reed bei einem Herzanfall ums Leben. Da noch nicht alle seine Szenen abgedreht waren, sah man sich gezwungen, die verbleibenden Szenen mit Proximo durch computergenerierte Aufnahmen des Schauspielers zu ergänzen. (ST)

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Cast & Crew


Kritiken (8) — Film: Gladiator

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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7.0Sehenswert

[...] Commodus ist nicht einfach nur der machtbesessene Nachkomme, der das verlangt, was ihm zusteht. Er ist doch eher der sich Zeit seines Lebens ungeliebt fühlende Sohn, der seinen Schmerz nun durch eine Machtposition kompensieren versucht: Guckt man diesem Commodus in die Augen, sieht man kein durchtriebenes Monstrum, sondern einen kleinen, traurigen, einsamen Jungen, der zu zerfallen droht, wenn man ihn nur etwas zu hart anfasst. [...] Wenn die Kämpfe der Gladiatoren beginnen, die jubelnden Massen auf den Rängen angesichts der perversen Spielchen durchdrehen, dann schreibt „Gladiator“ - rein handwerklich – Filmgeschichte, denn memorabler können derartige Fotografien nicht gestaltet werden. [...]

Kritik im Original 33 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 14 Antworten

Hartigan85

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Und dieser Kommentar kommt vom selben Pascal, der den deutlich besseren "Braveheart" in der Luft zerissen hat?


kobbi88

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Wat so ein Phoenix nicht alles ausmacht ;)


Oceanic6: CinemaForever

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6.0Ganz gut

"Einem Mann wird nur die Bürde auferlegt, die er auch tragen kann."

Das war jetzt also "Gladiator", den ich vor einigen Jahren noch sehr geschätzt habe. Leider ist Ridley Scotts allgemein gefeiertes Sandalen-Epos trotz seiner pompösen Inszenierung ein teils sehr zähes Unterfangen, denn sobald "Gladiator" die Themen Politik, Verrat und Familiendrama anspricht, verliert er sich überwiegend in platter Symbolik.

Zum Ausgleich der ganzen inhaltlichen Schwächen bekommen wir zum Glück zwei herausragende Protagonisten geboten. Russel Crowe, dessen Mimik nicht emotionaler sein könnte und Joaquin Phoenix zwischen Wahnsinn und dem Verlangen nach Liebe. Dazu ein Bombast-Score von Hans Zimmer, der für mich bis heute zu seinen Besten zählt und eine überragende Bebilderung und Technik. Das Kolosseum sei hier hervorzuheben. Das lässt einen dann auch die anfangs sehr sprunghafte Erzählweise und die bereits angesprochenen, inhaltlichen Ärgernisse überwinden.

"Gladiator" ist also bei weitem kein Film ohne Makel, aber Ridley Scotts Gespür für Emotionen und Epik heben seinen Ausflug ins historische Rom weit über das Mittelmaß. Ein bitterer Beigeschmack wird aber bleiben, denn die Geschichte über einen Gladiator, der einen Kaiser herausfordert bleibt lächerlich und, selbst wenn man die Geschichte als symbolhaft betrachtet, zu oberflächlich.

Der Unterhaltungsfaktor ist natürlich enorm hoch, denn was Schlachten und Kämpfe betrifft, bekommt der Zuschauer einiges geboten. Die Anfangsschlacht und das Ende sind pure Gänsehaut, was vor allem Zimmers "The Battle" und "Now We Are Free" zu verdanken ist. Dass Russel Crowe, der ein Jahr zuvor für eine weitaus überragendere Rolle nicht den Oscar bekam, ausgerechnet für Gladiator den Goldjungen mit nach Hause nehmen durfte, mutet seltsam befremdlich an, ist aber trotzdem mehr als verdient.

"...ich bin mir in Geschichte nicht ganz sicher, aber sollten die Barbaren, die Schlacht um Cartago nicht verlieren."

An diesen, seinen Satz hätte sich der Autor mal selbst halten sollen. Zu viele inkohärente Abschnitte, zu wenig psychologische Tiefe, und dennoch größtenteils verdammt unterhaltsam. Schade darum, denn die Thematik hätte enormes Potential gehabt.

19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

facepalm

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Genau so siehts aus. Fand den ersten Kampf im Colosseum fantastisch:)


Oceanic6

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Meine Lieblingsstelle :)


Mr.Film: City of Cinema

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9.0Herausragend

"Das Kolosseum, du solltest das Kolosseum sehen Spanier! 50 000 Römer verfolgen jede Bewegung deines Schwertes und wollen den Todesstoss sehen. Die Stille bevor du zustösst und der tosende Jubel danach, ist wie... ist als wärst du der Donnergott selbst!"
-"Du warst ein Gladiator?" - "Ja, das war ich!" - "Und man gab dir die Freiheit?"

Mit "Gladiator" begibt man sich in eine aufregende Zeitreise, auf eine Reise in das antike Rom. Der Film macht deutlich wie machtgierig Menschen sind und wie loyal manch andere bis in den Tod sind.

Maximus (Russell Crowe) ist ein tapferer und mutiger General im altem Rom. Er dient Marcus Aurelius, der kurz vor seinem Tod steht. Doch bevor er ins Totenreich geht, hat er noch eine bitte an Maximus: Er soll sein Nachfolger werden und Rom wieder zu einer friedlichen Stadt ohne Korruption machen. Aurelius hält seinen leiblichen Sohn Commodus (Joaquin Phoenix) nicht für stark und mutig genug, um ein guter Herrscher zu sein. Als Commodus das erfährt ermordet seinen Vater und reißt die Herrschaft an sich. Aus Neid lässt er Maximus verhaften und dessen Familie töten. Maximus selbst wird nicht freiwillig zum Gladiator und hat nur noch ein Ziel: Überleben um Rache an Commodus zu nehmen.

Die Wahl der Darsteller ist ausgezeichnet, Russel Crowe und Joaquin Phoenix sind eine sehr gelungene Gut VS. Böse Variante, schauspielerisch spielen beide in der Champions-League.
Das Drehbuch ist perfekt, es bietet alles was ein guter Film braucht, die Story ist berührend, actionreich, spannend, farbenfroh und emotionsvoll.
Die Kamera ist schlichtweg überwältigend, alleine sie macht den Film Sehenswert.
Die Inszenierung von Maximus Gefühlen und die der Kämpfe, sind atemberaubend. Die Bilder die einem präsentiert werden, katapultieren einen in das alte Rom und sind wunderschön.
Ridley Scott erschafft per Computer ein perfektes Rom mit mächtigen Bauten und Kolosseum. Mit tausenden Statisten lässt er das alte Rom lebendig wirken, und die Atmosphäre könnte nicht besser sein. Die Gladiatorkämpfe, sind spektakulär inszeniert und können auch mit Einfallsreichtum punkten.
Man sollte jedoch beachten das "Gladiator" eine fiktive Geschichte darstellt und kein Geschichtsfilm ist.
Einen fetten Pluspunkt bekommt "Gladiator" für den hervorragenden Score von Hans Zimmer, die Melodie ist ergreifend und mehr als passend.
Die Schlussszene ist wie die leckere Kirsche auf dem Eisbecher, das perfekte Ende, es ist keine Schande dort eine Träne zu verlieren.
Nicht umsonst hat Ridley Scott mit "Gladiator" 5 Oscars abgesahnt und wurde zum besten Film aus dem Jahre 2001 gekürt.

"Der Tod lächelt einen Mann täglich an, doch alles was ein Mann machen kann ist zurücklächeln."

18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 12 Antworten

Mr.Film

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Jeden Tag würde ich den auch nicht schauen wollen, aber so 1-2 mal im Jahr ist das gut :)


alex023

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Stunning.
@Garfield: Habe auch die extended edition gesehen, aber ich fand den mal gar nicht langatmig. Wie sich die Meinungen da scheiden. :D


Rochus Wolff: freier Journalist

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4.5Uninteressant

'Gladiator' gefällt mir dann am Besten, wenn es neben dem Geschnaufe und Gehaue um pure symbolische Politik geht.

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fluffy_dunlop

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Was meinst du mit "symbolischer Politik"?


Sajra

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ja das verstehe ich auch gerade nicht ganz, obwohl ich den Aspekt der Politik schon ganz gut mit dem Film verbinden kann.


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.0Herausragend

Ehre, Ruhm und Vertrauen stehen im Mittelpunkt des klassischen Dramas, das nicht nur durch die grossartig inszenierten Kampfszenen beeindruckt. Ebenso überzeugend sind vor allem die vielschichtige Figurenzeichnung und die clevere Entwicklung der Geschichte, welche die Werte der Antike aufnehmen und sie für die Gegenwart definieren.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

sushi25: movie-fan.de

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9.0Herausragend

Ridley Scott hat das Sandalenkino neu erfunden, toller Soundtrack. Die Schlacht am Anfang des Films macht ihn alleine sehenswert.

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

ovgucker

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das ist doch ne schmonzette ...


BigGayL

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der soundtrack ist einfach der beste!!


Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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5.0Geht so

Der Film ist natürlich typisch Ridley Scott. Bombastische Optik, grandios geführte Schauspieler. Der Film an sich ist doch zu märchenhaft und unrealistisch. Am Schluss bleibt die Frage: Was bleibt außer dem Film? Ein aufgeblasenes Rape-and-Revenge Movie!

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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3.0Schwach

Martialischer und moralisch fragwürdiger Schlagetod-Streifen, dessen pompöse Digitaloptik und schwülstige Story an jeder Stelle seelenlos und und kalkuliert wirkt.

9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 16 Antworten

Bigburgy

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was habt ihr eigentlich für ein Problem? ihr wisst schon das das nur ein Film ist? und dabei geht es um Unterhaltung und nicht um moral oder politik.
Ihr habt kein Plan was ein Film ausmacht.


Sajra

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außerdem geht es hierbei ganz stark um Politik und Moral, der an einigen Stellen sogar von Sarkasmus und schwarzem Humor unterstrichen wird und wirkt damit noch emotional aufwühlender und steigert den Mitfieberfaktor. Wer "Gladiator" als "schwach" bezeichnet kann wirklich keine Ahnung haben, weil es bei Bewertung von Filmen nicht um die Generevorliebe geht, sonder um die Machart und Athmosphäre, die den FIlm auszeichnet und ,wie in diesem Fall, außergewöhnlich gut macht.



Kommentare (258) — Film: Gladiator


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Val Vega

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ridley Scotts „Gladiator“ war damals vor 7 Jahren einer der ersten Filme, die mich wirklich beeindruckten. Russel Crowe war der erste Schauspieler den ich wirklich bewusst beim Namen kannte. Auf VHS-Kassette dudelte der Film rauf und runter und ich konnte einfach nicht genug bekommen von dieser epochalen Geschichte über das Leid und die Rache eines Mannes. Besonders beeindruckt haben mich die Actionszenen die in bester Scott Manier einfach zünden und verdammt viel Bock machen.

Doch „Gladiator“ ist mehr.
Es ist die Geschichte eines Mannes der für ein Ideal kämpfte und tötete. Für ein Ideal repräsentiert durch einen Kaiser, einen Mann, der für ihn wie ein Vater war. Und für den er wie ein Sohn war. Doch dann wird er zum Todgeweihten, er wird gedemütigt und entrechtet. Eine Existenz wird auf brutalste Weise zerstört. Gefangen und zerbrochen sagt Maximus von allem ab für was er, der große erfolgreiche Tribun der römischen Legionen einst stand, denn das Ideal für das er kämpfte den Traum eines schimmernden Zentrum in Mitten einer grausamen Welt ist tot.
Er muss wieder kämpfen er nimmt das Schwert in die Hand, welches er für Pflug und Acker eintauschen wollte. Er tut das was er immer schon tat, nur ganz anders. Er tötet und schlachtet sich in die Herzen der Menschen. Ein Gladiator wird zum Politiker und er besiegt seinen Feind, der der ihm genommen hat was er war für was er stand.
Er besiegt ihn Schritt für Schritt. Er durchkreuzt dessen Pläne nicht auf dem Parkett des Forum Romanum sondern im blutgetränkten Staub der Arena. Ihm gelingt es die Zustimmung des Volkes zu erlangen, dem er Rom zurückgeben will.

Die Geschichte rund um Maximus Decimus Meridius hat mich schon immer fasziniert. Ridley Scotts Inszenierung ist wahrhaftig pompös und er lässt Rom lebendig wieder auferstehen. Die Kulisse, die Kostümierung das Feeling alles wird perfekt ausgegraben und dem Zuschauer präsentiert. Natürlich ist nicht alles historisch akkurat, aber das braucht es nicht. Filme müssen keine genauen Abbilder der Realität sein.

Russel Crowe erspielt sich hier in diesem Film mein Herz. Jedes Mal auf’s Neue. Ich nehme ihm Maximus ab. Er verkörpert für mich wie ein römischer Soldat auszusehen hat. Und das ganze ohne ein Gesicht wie Channing Tatum oder einen Körper wie Brad Pitt in „Troja“. Doch dann haben wir noch Joaquin Phoenix als Commodus, der die Gradwanderung zwischen dem kleinen verwöhnten Kind, das immer bekommen muss was es will aber dennoch nach Liebe und Achtung strebt, und dem tyrannischen Intriganten, wie ihn Shakespeare nicht hätte besser kreieren können. Seine Performance kreiert hier wirklich das Musterbild eines grandiosen Filmschurken.

I search the faces of the gods... for ways to please you, to make you proud. One kind word, one full hug... where you pressed me to your chest and held me tight. Would have been like the sun on my heart for a thousand years. What is it in me that you hate so much?

Dann noch die wirklich gut spielenden Oliver Reed, Richard Harris, Djimon Honsou, Connie Nielsen und Derek Jacobi und auch Ralf Moeller (ja, er macht hier sein Ding nicht schlecht!) runden den Cast ab und tragen ihren Teil zu diesem wunderbaren Gesamtmeisterwerk bei.

Wings of Joy
Warmth of Day,
Sun of Dawn
O Sun of Yellow.

I knew a man once who said, "Death smiles at us all. All a man can do is smile back."

„Gladiator“ ist einer dieser Momente, der genau wie „Crazy, Stupid, Love.“ und alle anderen meiner Lieblingsfilme, diese magischen Momente hat. Momente, in denen sich die Härchen in meinem Nacken aufstellen und in denen ich das Gefühl habe, wirklich zu wissen, was ich an Film und am Kino sooo sehr liebe. Ridley Scotts „Gladiator“ ist ein Monumentalfilm, ein Rachedrama und ein Actionepos. Meisterlich bebildert, hervorragend gespielt und immer wieder anschaubar. Einfach ein Filmerlebnis der Extraklasse!

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Jason Born

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Val, der Ralf Möller ist beste:)) Seit dem Film - das erste schauen Ende 2001 - gehört R.C. zu meinen Lieblingen. Erst die VHS gekauft und nur ein paar Monate später die DVD. Die lange Fassung kenne ich bis heute nicht.


Val Vega

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Ich auch nicht, aber die brauche ich nicht kennen. ich HERZE den Film so schon und vielleicht wäre es mir dann zu lang.


Troublemaker69

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein wirklich wunderbarer Film, der den Gladiatorenkämpfen eine ganz neue Perspektive gibt.
Russel Crowe agiert vor der Kamera herausragend.
Der Film ist spannend, einfühlsam und glänzt dabei immer noch mit stark inszenierten Actionszenen rund um die Arena.

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Filmfan30

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Bewertung9.0Herausragend

Russel Crowe hat in meinen Augen zwei wahnsinnig gute Filme gemacht, die jedem sofort in Verbindung mit seinem Namen einfallen. Das sind A Beautiful Mind und Gladiator. Beides herausragende Leistungen von demselben Mann!

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BenAffenleck

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Dachte der Möller trinkt nur Eiweißshakes?

Einen Schal vom King. Nicht zu glauben!


Filmfan30

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Ja, mich hat auch der Neid gefressen! :-D


selnic

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Bewertung10.0Herausragend

Genial...bekomme jedes mal wieder Gänsehaut...

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Oliver0403

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Bewertung4.0Uninteressant

Sorry Leute, aber das war nun schon mein zweiter Film innerhalb von ca 7 Tagen, der von der breiten Masse in den Himmel gehoben wird, mit dem ich aber auch wieder nicht warm geworden bin. Wenn ich daran denke, dass dieser Film damals bei der Oscarverleihung gegen "Cast Away" gewonnen hat, stellt sich mir die Frage warum eigentlich? Was macht denn diesen Film so besonders? Die Gladiatorenkämpfe im Colloseum? Sieht man in anderen älteren Filmen, die keinen Oscar bekommen haben genauso.
Ich für meinen Teil bin von dem Film leider enttäuscht.

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Enclase

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Du darfst natürlich langweilig finden was du möchtest, jedoch ist Gladiator in meiner Alltime Liste auf Rang 3. Warum? Weil er mich unglaublich unterhalten hat, weil ich Russell Crowe einfach liebe, weil die Kulisse umwerfend in Szene gesetzt wurde, weil Joaquin Phoenix den verletzlichen und zugleich skrupellosen Kaiser hervorragend verkörpert, weil der Film für Anfang 2000 handwerklich überragend gemacht wurde, welcher Unmengen tolle Zitate hervorgebracht hat...und weil dieser Film einfach Werte vermittelt, welche es so in der realen Welt wohl nicht gibt - die ich aber für höchst wünschenswert halten würde. Ehre, Zusammenhalt und Loyalität - und das diese Eigenschaften letztendlich vielleicht doch dem 'Bösen' bestehen könen.

Alles in allem einfach ein unglaublicher Film mit einem berührendem Ende...Ein Monumentalfilm, welcher mich völlig einverleibt.

Kurzum: Ich liebe Gladiator :)


pischti

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Für mich zählt "Gladiator" zu meinen Lieblingsfilmen und ist ein klarer 10ner. Auch wenn ich Deine Meinung und vor allem die Bewertung nicht teile, ist es doch ok so, wenn Du ihn langweilig fandest, dann ist es eben so. Du fragst was an dem Film so besonders ist: Ich denke es geht schonmal damit los, dass Du ihn wahrscheinlich zu spät gesehen hast. Damals war "Gladiator", den ich sogar im Kino sah, nach einem eigentlich toten Sandalenfilmgenre ein absolut traumhafter Vertreter. Allen voran die Darsteller überzeugen, sei es Russel Crowe, mit dem der Zuschauer einfach mitleidet oder Joaquin als Gegenpart, der ebenso überragend agiert. Dazu gesellen sich große Schlachten, ein absolut epischer Soundtrack und eine zwar einfache, aber stimmige und fürs Genre ordentliche Story. Such mal im Sandalenfilmgenre aus der modernen Zeit einen Vertreter, der diesem das Wasser reichen kann, Du wirst keinen Filmen.


Decimus

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der beste Film überhaupt. Unglaublich gut gespielt, sowohl von Crowe, Phoenix und Nielsen und perfekt in Szene gesetzt von Ridley Scott, der für mich sowieso zu den besten Regisseuren überhaupt zählt. Schade, dass er dafür keinen Oscar bekommen hat, denn dieser Film hätte jeden einzelnen verdient - alle zwölf, für die er nominiert war. Der Feldherr, der zum Sklaven wurde. Der Sklave, der zum Gladiator wurde. Der Gladiator, der einen Imperator herausforderte. Eine wunderschöne Geschichte über Liebe, Rache und das Heimkehren, in der es in den Wahnsinnskämpfen in den Arenen auch ordentlich kracht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Film irgendjemandem nicht gefällt.

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Oliver0403

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Tja leider hast du damit unrecht. Ich konnte mit dem Film absolut nichts anfangen...
Und das lag sicher nicht an Russell Crowe.


Moviegod

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Die Wiedergeburt des Historienfilms durch Ridley Scott. Mit einem Russel Crow, der die Rolle seines Lebens spielt, einem Joaquin Phoenix, der den Oscar mehr als verdient hätte und einer unglaublich packenden und emotionalen Story, die mit viel Action angereichert wurde. Der Film ist immer wieder ein purer Genuss und hätte jeden Oscar, für den er nominiert war mehr als verdient.

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Moviegod

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Ha, da hat ich wohl falsch geklickt. Wird sofort korrigiert ;)


Samweis_Gamdschie

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So gefällst du mir :D


replicant-10

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gladiator ist zwar nicht gerade authentisch
funktioniert aber als Action-Film ähnlich wie
Conan-Der Barbar von 1981 sehr gut, obwohl
Conan ein Fantasy-Film ist, und das ist wohl
auch hauptsächlich Russel Crowe zu verdanken
der für diese Rolle mehr als perfekt besetzt ist !!!

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Ioosh698

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Mein Name ist Maximus Decimus Meridius, Kommandeur der Truppen des Nordens, Tribun der Spanischen Legion, treuer Diener des wahren Imperators, Marcus Aurelius.
Vater eines ermordeten Sohnes, Ehemann einer ermordeten Frau und ich werde mich dafür Rächen, in diesem Leben oder im Nächsten"
Gladiator. Dieser Film hat für mich einen unglaublich hohen Wert und befindet sich auf der Liste meiner absoluten Lieblingsfilme direkt hinter Peter Jacksons "Der Herr der Ringe".
Ich kann Ridley Scott und dem gesamten Filmteam nur immer wieder meinen Dank aussprechen, denn was sie hier erschaffen haben ist sensationell. Mit Gladiator wurde den Monumental/Hisorienfilmen neues Leben eingehaucht, was eine ganze Welle von Nachzüglern in diesem Genre zur Folge hatte. Doch ich kann getrost sagen, das dass Niveau von Gladiator nie erreicht wurde!
Die Geschichte um den Römischen Feldherren Maximus, der durch Intrigen und Verrat alles verliert was ihm Lieb und Teuer ist, wurde wirklich perfekt inszeniert. Durch starke Figuren und Schauspieler schafft es der Film auch, das der Zuschauer mit diesen richtig mitfühlt. Russel Crowe als Maximus spielt hier so intensiv, mit so viel Herzblut, das ich vor seiner Leistung immer wieder den Hut ziehe! Unglaublich ausdrucksstark und gefühlvoll verkörpert er Maximus, sodass man sagen kann das Russel Crowe hier zurecht den Oscar erhielt! Stark! Neben Crowe brilliert aber vor allem Joaquin Phoenix, dessen Leistung mindestens genauso Oscarwürdig ist. Phoenix schlüpft in die Rolle des Commodus, Sohn des Kaisers Marcus Aurelius. Phoenix zeigt hier ganz klar was er drauf hat! Er spielt gekonnt den gebrochenen, Machthungrigen und mit Hass erfüllten jungen Commodus, der durch Mord am seinem eigenen Vater zum Kaiser aufsteigt. Warum, das will ich jetzt hier nicht verraten. Auch wenn Phoenix im Film einen richtig miesen Kerl spielt, so konnte mich der Charakter Commodus doch überzeugen. Eine super Leistung! Die anderen Darsteller spielen ebenfalls überragend, vor allem Oliver Reed als Proximo finde ich immer wieder richtig, richtig stark. Für mich einer der interessantesten Charaktere im ganzen Film. Super! Wie man merkt, Schauspielerisch gibt's hier nichts zu meckern.
Die Schlachtszenen gefallen mir auch immer wieder richtig gut. Scott trifft genau den richtigen Punkt, um die Kämpfe nicht übertrieben wirken zu lassen. Zwar sind sie Recht blutig und kompromisslos, aber so soll es auch sein. Denn, damals war es nicht anders! Gladiatorenkämpfe waren grausam. Nur die Starken haben überlebt.
Die Kulissen wissen natürlich auch zu gefallen. Ob tiefe, dunkle Germanische Wälder oder Rom. Alles sieht sehr toll und realistisch aus. So soll es sein! Vor allem das Colloseum kommt sehr authentisch rüber.
Einer der wohl stärksten Faktoren von Gladiator ist der wunderschöne Soundtrack von Hans Zimmer. Ich könnte mir ihn immer wieder anhören. Ob in hektischen oder in den eher ruhigen Momenten, die Filmmusik passt immer. Kompliment ans Hans Zimmer.
Fazit: 5 Oscars und das zurecht! Gladiator ist ein Meisterwerk, half diesem Genre wieder auf die Beine und weiß auch beim wiederholten ansehen immer zu begeistern! Ich muss zugeben, beim Ende hatte ich etwas feuchte Augen. Die letzten Szenen und dazu Zimmers Soundtrack... Gänsehaut pur! Ein Meisterwerk das man definitiv gesehen haben sollte.

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Ioosh698

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Danke:) Freut mich, das dir Gladiator trotzdem so gut gefallen hat:) Ist ein toller Film!


pischti

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Einer der besten Film und von mir gab es auch ne 10 mit Herz. Ralf Möller war damals sogar bei der Premiere in Rostock im Kino und einer meiner besten Freunde, der damals im Kino arbeitete, durfte ihn bewirten :D Ich wusste gar nicht, dass Russell Crowe hierfür einen Oscar bekam, freut mich aber.


Durnomagus

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Bewertung7.0Sehenswert

Gladiator ist definitiv sehenswertes Hollywood-Unterhaltungskino. Eine interessante Story, gute Schauspieler (Oscar klar verdient für Russel Crowe) und Action sowie Special Effects kommen auch nicht zu kurz und können sich ebenso sehen lassen. Nicht zu vergessen der wirklich tolle Soundtrack von Hans Zimmer.

Massive Abzüge in der B-Note gibt es aber für die historische Genauigkeit, an der es - höflich ausgedrückt - erheblich mangelt. Dieser Film zeichnet ein Bild des antiken Imperium Romanums, das es so nie gegeben hat. Die Havardprofessorin und historische Beraterin des Films Kathleen Coleman hat nicht umsonst nachträglich darum gebeten, ihren Namen aus den Credits zu streichen oder zumindest nicht zu erwähnen, als was sie bei der Produktion tätig war.

Sicher, man kann von keinem Historienfilm oder Film vor historischem Hintergrund 100% Akkuratesse erwarten. Manches muss immer zugunsten der Dramaturgie angepasst, vereinfacht oder weggelassen werden. Aber Gladiator hat die rote Linie des erträglichen eindeutig überschritten, was für Leute wie mich, die solche Filme auch gerade wegen dieses Teilaspekts (der geschichtlichen Darstellung) schauen, sehr schade ist.

Fazit:
Als Blockbuster super, als Historienfilm der letzte Müll.

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Nikoprot

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Bewertung7.0Sehenswert

Überschätztes Historien-Epos, das für den Zuschauer einen Platz zwischen den gaffenden, bluthungrigen Kolosseum-Zuschauern reserviert, dabei aber völlig vergisst irgendeine Form der Kritik oder Reflexion zu liefern. Nichtsdestotrotz sind die schauspielerischen Leistungen beeindruckend (Phoenix ist absolut brillant) und was Inszenierung und Ausstattung betrifft, gehört Ridley Scott nun mal zur obersten Garde.
Insgesamt also schon irgendwie sehenswert, aber seinem ihm vorauseilenden Ruf wird der Film zu keiner Sekunde gerecht. Liegt vielleicht auch daran, dass ich mich in kaum einem Genre so unwohl fühle wie in diesem hier.

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Drehmumdiebolzen

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LIKE, ist aber einer meiner absoluten Lieblingsfilme, mea culpa ;P


Nikoprot

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Na dann freue ich mich umso mehr über dein Like! :P Dankefön.


jorg.hoffmann.9849

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Bewertung9.0Herausragend

Maximus (Russell Crowe), siegreicher General des Kaisers Marcus Aurelius (Richard Harris), sollte dessen Nachfolger werden. Doch dann stirbt der Herrscher unerwartet, und dessen Sohn Commodus (stark: Joaquin Phoenix) übernimmt die Macht. Er lässt Maximus verhaften und verurteilt ihn zum Tode, weil er ihn als Widersacher fürchtet. Maximus kann jedoch fliehen. Als er nach langer Reise wieder nach Hause zurückkehrt, muss er feststellen, dass Commodus seine Familie töten ließ. Die Schergen des Kaisers fassen Maximus und verkaufen ihn auf dem Sklavenmarkt. Dort lässt sich der Verstoßene zum Gladiator ausbilden und kehrt nach Rom zurück, um sich zu rächen...

Ridley Scotts Husarenstück und die Auferstehung des Sandalenkinos. Großartiger Film!

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mpesseg

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Bewertung4.5Uninteressant

Was stellt Gladiator für sich in Anspruch? Eine emotionale Geschichte, monumentale Aufnahmen eines punktgenau nachempfundenen Römischen Reichs und ausgezeichnete Darstellerleistungen. Was kann Gladiator tatsächlich? Von den genannten Punkten relativ wenig. Die Geschichte vom Feldherrn Maximus (Russell Crowe) der erfolgreich dem Mordversuch des Kaisers (Joaquin Phoenix) standhält (selber schuld Herr Kaiser wenn Sie sich einbilden den Herrn erst in den Wald schleppen zu müssen bevor Sie ihn hinrichten!) und als Gladiator wiederkommt, um schließlich die Massen für sich zu gewinnen und somit dem Kaiser den Kampf anzusagen scheint ja eigentlich ganz nett zu sein.

Tatsächlich aber schaut das schon wieder ganz anders aus. Dann erreicht man nämlich seine Ziele nur indem man möglichst skrupellos, möglichst viele Germanen, unschuldige Gladiatoren oder Cäsaren im Schwertkampf zur Strecke bringt. Was für einen ehemaligen Feldherrn natürlich keinerlei Problem darstellt, einfache Barbaren und Sklaven sind in der Regel nicht so gut ausgebildet wie ein Maximus Decimus Meridius. Mit den Cäsaren schaut das schon wieder anders aus, von denen gibt es nämlich leider nur einen und genau den muss Maximus umbringen um das Römische Reich zu retten. Für Maximus eine Selbstverständlichkeit das zu tun, immerhin hat er es seinem alten Kaiser Marc Aurel versprochen und schlechte Eigenschaften hat Maximus ohnehin keine. Er ist stark, geschickt, bescheiden, sympathisch, gönnerhaft, ehrenhaft, mutig, fair… Die Liste ist bis ins Unendliche zu erweitern, dasselbe gilt auch für Kaiser Commodus, nur mit dem Unterschied dass dieser vorrangig über böse Eigenschaften verfügt, weil er ganz einfach ein Grantler und Neidhammel ist.

Wie schon weiter oben erwähnt will Gladiator ein emotional berührender Film sein, der uns mit dem armen Maximus mitfühlen lässt und nebenbei atemberaubende Bilder zeigt. Das mit den Emotionen hat nicht ganz wie gewünscht funktioniert. Denn wie glaubhaft ist jemand der an die 200 Männer umbringt, größtenteils unschuldiger Natur, um das Römische Reich vor dem ach so bösen Kaiser Commodus zu retten (welcher nebenbei von Joaquin Phoenix großartig inszeniert wurde)? Die Gladiatorenspiele werden weder hinterfragt, noch halbwegs realistisch dargestellt. Stattdessen ist Gladiator ein Akt der brutal verherrlichten Gewalt, ausgestattet mit einer Geschichte bei der sich wohl jedem Drehbuchautor mit einem emotionalen Alter von über 12 der Magen umdreht.

Gladiator ist weder besonders episch, noch berührend oder für Geschichteprofessoren aufgrund der realistischen Darstellung Roms von vor 2000 Jahren interessant, sondern nicht mehr als eine Ansammlung von Verstümmelungsszenen welche sich mit einer strikten Trennung von Gut und Böse vermischt hat um so etwas wie einen Spielfilm darzustellen. Letztendlich bleiben vom Film nur großartige schauspielerische Leistungen, vor allem von Joaquin Phoenix, faszinierende Kamerabilder und die Botschaft dass es scheinbar erlaubt ist zu morden, sofern man das des guten Willen wegens tut.

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MaceWindu1998

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film war für mich etwas enttäuschend. Meine Erwartungen waren allerdings auch sehr hoch. Fand ich schade, vlt gefällt er mir beim 2. Mal schauen besser ...

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Samweis_Gamdschie

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Gladiator für mich Ridley Sott's bestes Werk. Würde es die Herr der Ringe Trilogie nicht geben, dann wäre dieser hier auf Platz 1. Für mich ein Meisterwerk.
Gladiator ist ein einer der Filme die keine einzige Sekunde lang langweilig sind.
Russel Crowe in seiner Rolle des Lebens. Einglück bekam er auch einen Oscar dafür. Der Rest des Casts ist perfekt besetzt, Joaquin Phoenix zeigt hier ebenfalls seine Bestleistung.
Genau so wie der geniale Oliver Reed, leider starb er während der Dreharbeiten des Filmes.
Die Film wird rasch erzählt was ich richtig toll finde. Die Atmoshäre kommt hier perfekt rüber, als würde man neben Maximus stehen. Für Gänsehautfaktor sorgt natürlich der geniale Hans Zimmer, die Musik wird hier perfekt eingesetzt. Tracks wie Now We Are Fre, Honor Him, Elysium und Earth sorgen für Gänsehaut. Einfach fantastisch dieser Soundtrack.
Die klasse Kulissen und die Kostüme sind auch umwerfend. Die Actionszenen ebenfalls.

Für mich einer der besten Filme aller Zeiten, und ein Ende bei dem kein Mann keine träne verliert. Für mich das wohl traurigste Filmende der Geschichte. Ja hier flossen Tränen.
Ein sehr ergreifender Film der jeden Filmfan begeistern muss.

Mein Name ist Maximus Decimus Meridius, Kommandeur der Truppen des Nordens, Tribun der spanischen Legion, treuer Diener des wahren Imperators, Marcus Aurelius. Vater eines ermordeten Sohnes, Ehemann einer ermordeten Frau und ich werde mich dafür rächen, in diesem Leben, oder im Nächsten.

"Es ist irgendwo dahinten, mein Land, meine Heimat. Mein Weib kocht das Essen, meine Töchter holen Wasser von Fluss.Werde ich sie je wiedersehen? Ich denke nein." - "Glaubst Du, dass Du sie wiedersiehst, wenn Du stirbst?" - "Ganz sicher. Aber wenn... wenn ich bald sterbe, werden sie noch viele Jahre am Leben sein. Das heisst, ich muss warten." - "Aber Du würdest... warten?" - "Ja, natürlich." - "Weißt Du... meine Frau... und mein Sohn... warten bereits auf mich." - "Du wirst sie wiedersehen. Aber noch nicht. Jetzt noch nicht." - "Ja... noch nicht... noch nicht."

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brucelee76

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SO MUSS KINO SEIN!!!


Mister L

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Bewertung10.0Herausragend

Schon seit langem wollte ich Gladiator sehen, hab es aber irgendwie nie geschafft – und komme mir jetzt unglaublich dumm vor xD.

Ein wahnsinniger Film, der mit der Epik die er zu bieten hat unglaublich fesselnd ist. Kurz und knapp alles was für den Film spricht:
Fantastische Bilder; tollle Kostüme (man zweifelt keine Sekunde daran sich tatsächlich in Rom zu befinden); eine fabelhafte Story mit dem richtigen Maß an geilen Kämpfen, fesselnden Dialogen, gemeinen Intrigen und Ehre, Liebe, Freundschaft; Russel Crowe und alle anderen spielen top!

Kurzum: Gladiator ist einer der besten Filme die ich in letzter Zeit gesehen habe. Eine packende Geschichte über den Einsatz für die eigenen Prinzipien und den Kampf für Gerechtigkeit!

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brucelee76

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hallo zusammen,

Gladiator ist neben Blade Runner und Alien, Ridley Scott bester Film. Einfach gigantisch wie er die Gladiatoren im alten ROM zum leben erweckt. Grandios Russel Crowe als Maximus, Der Spanier, vielleicht in seiner besten Rolle!!!

Es scheint alles gut zu laufen für Maximus einem Römischen General, der in den Wälder Germaniens gegen wilde Barbaren, die noch letzten frei laufenden Stämme, für ROM einnimmt. Als er dann auch noch zum legitimen Nachfolger von Kaiser Aurelius werden soll und somit den Zorn und Unmut des diabolischen Commudus (hervorragend Jaquin Phoenix), ein feiger Sohn Aurelius, gegen sich aufnimmt, nimmt das Unheil seinen Lauf. Diese folgenschwere Entscheidung, endet dann in einem Vater-Mord durch den Sohn. Die Beseitigung des ehrenhaftem Maximus misslingt. Doch Eheweib und Kind überleben nicht. Schwerverwundet wird er von einer Gladiatoren-Karavane aufgegabelt und führt von nun an eine Leben als Gladiator der es bis nach ROM schafft. Er hat nur noch ein Ziel, Rache an Commodus.

Mein Fazit: Ein atemberaubendens und packendes Remake!!! Ein Mann der alles verlor. Aber durch EHRE und STÄRKE, als Sklave im Kolosseum unsterblich wurde!!! Ganz ganz großes Kino!!!

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Sunny1

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hätte nie gedacht, dass mir dieser Film so gut gefallen würde. Aber hey, man wird immer wieder überrascht und diesmal positiv :)
Die Besetzung war auch nicht schlecht.
Einziges Manko waren die etwas zu langen Kampfszenen, die gleich zum Anfang des Films richtig schön ausgekostet worden sind. Andere mögen vielleicht gerade das so gern aber meins ist es nicht.
Das Ende geht unter die Haut...

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Marco.Madness

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film ist wirklich super! Und würde mir das Ende nicht so sehr missfallen wäre es vielleicht ein "Lieblingsfilm" geworden.

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inceptionfan

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Bewertung9.0Herausragend

"Gladiator" ist einfach ein Film, den man gesehen haben muss! Filmisch gibt es hier quasi nichts zu bemängeln. Die Handlung ist packend, wird nie langweilig und das Ende brührt einfach. Ganz großes Kino und ein Film, den man sich immer wieder anschauen kann.

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