Glory
Glory (1989), US Laufzeit 122 Minuten, FSK 16, Historienfilm, Drama, Actionfilm, Kinostart 05.04.1990
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von Edward Zwick, mit Matthew Broderick und Denzel Washington
Der junge Robert Shaw (Matthew Broderick) soll während des amerikanischen Bürgerkrieges ein Regiment nur aus farbigen Soldaten aufstellen. Zunächst abgeschreckt von der Aufgabe, entdeckt Shaw dann doch bald Gefallen an diesem ungewöhnlichen Auftrag, denn ein solches Regiment hatte es bisher nicht gegeben. Dass auch Konflikte nicht ausbleiben, ist klar und so kann sich besonders der entlaufene Sklave Trip (Denzel Washington) nicht unterordnen, was zu einem Streit mit dem Major Rawlins (Morgan Freeman) führt. Doch dann kommt der Auftrag, das Fort Wagner im Hafen von Charleston von den Soldaten aus den Südstaaten zu befreien und das Regiment kämpft Seite an Seite.
Glory von Regisseur Edward Zwick basiert auf der wahren Geschichte um das 54. Infanterieregiment des Staates Massachusetts, jedoch sind alle Personen bis auf Robert Gould Shaw fiktiv. Hauptdarsteller Matthew Broderick, der Shaw verkörpert, ist über mehrere Ecken mit diesem verwandt. Glory erhielt sehr gute Kritiken und konnte von fünf Nominierungen bei der OSCAR-Verleihung 1990 drei für sich beanspruchen. Nebendarsteller Denzel Washington erhielt einen OSCAR, genau wie Freddie Francis für die Kamera. Der dritte OSCAR wurde für den besten Ton vergeben. Denzel Washington wurde außerdem mit einem Golden Globe als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. (GP)
Cast & Crew
-
Edward Zwick
-
Matthew Broderick
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Colonel Shaw
-
Denzel Washington
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Private Trip
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Cary Elwes
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Major Forbes
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Jihmi Kennedy
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Private Sharts
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John Finn
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sergeant Major Mulcahy
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Donovan Leitch
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Captain Fessenden Morse
Regie
Schauspieler
-
Alan North
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John Albion Andrew
-
Cliff De Young
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Colonel Montgomery
-
Morgan Freeman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sergeant Rawlins
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Mark Margolis
-
Jane Alexander
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sarah Blake Sturgis Shaw
-
Bill Nunn
-
Kevin Jarre
- Genre
- Kriegsfilm, Drama, Actionfilm
- Zeit
- 1770s, 1860er Jahre, Amerikanischer Bürgerkrieg
- Ort
- Boston, Massachusetts, Nordstaaten, Südstaaten
- Handlung
- Armee, Ausbildung, Befreiung, Bürgerkrieg, Farbiger, Freiheit, Gleichstellung, Intoleranz, Klassiker, Krieg, Militär, Moral, Offizier, Oscargewinner, Rekrut, Sklave, Sklaverei, Truppen, Vorurteil
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Hart, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Glory
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Kommentare (15) — Film: Glory
Kommentar schreibencpt. chaos 2011/09/22 11:54:38
Kommentar löschenDas erste aus ehemaligen Sklaven zusammengestellte Infanterie-Regiment, kämpft während des Amerikanischen Bürgerkriegs für die Befreiung ihrer Familien.
"Glory" kann auch nicht so ganz auf den pathetischen Anstrich verzichten, den Kriegsfilme nun einmal im Gepäck haben, aber dies hat mich nicht übermäßig gestört, zumal viel mehr die rassistische Diskriminierung als Kernthema behandelt wird.
Stark besetzt, bis in die letzte Nebenrolle, sodass sich der dreifache Oscar-Gewinner von 1990 (u.a. für Denzel Washington als Nebendarsteller, wenngleich ich Andre Braugher in der Rolle als "der gebildete Thomas" stärker gesehen habe, aber über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, ganz insbesondere der Oscar-Vergabe betreffend...) immer wieder ansehen lässt .
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BaltiCineManiac 2011/08/11 16:15:53
Kommentar löschenEdward Zwick setzt mit diesem Bürgerkriegsdrama der 54th Massachusetts Volunteer Infantery, dem ersten historisch belegten Schwarzenbataillon, das in den Reihen der Union kämpfte, ein sehr pathetisches, aber der Denkweise der damaligen Zeit entsprechendes, mitreißendes und würdiges Denkmal. Um der breiten US-amerikanischen Öffentlichkeit dieses auch noch im Jahr 1989 fast gänzlich unbekannte Kapitel des Sezessionskrieges von 1861 bis 1865 näherzubringen, stand ihm mit Denzel Washington, Morgan Freeman, Andre Braugher und Jihmi Kennedy ein erlesenes Ensemble von afroamerikanischen Schauspielern zur Verfügung, das den vergessenen Soldaten mit Ehrfurcht ein ansprechendes, wenn auch nicht immer klischeefreies Gesicht verleiht. Auch Matthew Broderick als Colonel Robert Gould Shaw, auf dessen Briefe das Drehbuch neben zwei weiteren historischen Büchern basiert, macht seine Sache recht ordentlich. Filmisch abgerundet wird das Ganze von prächtigen, besonders in den Schlachtsequenzen zur Geltung kommenden Bildern, unterlegt mit James Horners einprägsamer, chor- und trommellastiger Filmmusik.
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FLICKer 2011/02/13 02:02:00
Kommentar löschen+ People of Color im Fokus der Geschichte
- Alles andere am Film
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Tyler Durden 22 2011/01/19 12:37:13
Kommentar löschenEine gute und interessante Story trägt den Film.Dazu kommen gute Darsteller allen voran Freeman und Washington.In einigen Szenen steckt zwar viel Pathos aber das ist ok!!
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filmschauer 2010/10/13 14:08:22
Kommentar löschen"Glory" mag sich als eine wahrheitsgetreue Geschichtsstunde über ein sonderbares Regiment in Zeiten des US-amerikanischen Suzessionskrieges deklarieren, jedoch greift Regisseur Edward Zwick hierzu fast ungeniert in die Kiste der abgedroschesten Klischees, die man im Bereich "Kriegsfilm" bis dato wohl antreffen konnte. Die wenig empathischen und stereotypen Charakterbildungen eines Denzel Washington (betont rebellisch), Morgan Freeman (betont väterlich) oder Matthew Broderick (betont zu lieb) in der in weiten Teilen belanglosen wie zähen Handlung führen schließlich nach einer letzten pathetischen Ansprache mit Zeitlupen und stets deplazierten Horner-Getöse unterlegt in den aussichtslosen Kampf. Man merkt deutlich Zwicks Ambitionen, einen großen Film über ein nicht unwichtiges Kapitel der Schwarzen machen zu wollen. Übrig geblieben ist "Kriegskitsch" der allerersten Sorte, bezeichnenderweise auch noch Oscar-prämiert. Zumindest ist der Titel passend.
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lowco 2010/09/17 01:43:15
Kommentar löschenich hätte mehr vom film erhoft und war es im krieg wirklich so, das die männer so "Kampfgeil" waren? Wie auch immer. Die story ist nicht schlecht und die besetzung passt auch.
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Schlegel 2010/04/11 00:38:25
Kommentar löschenDer einzige Film von Edward Zwick, der sein hehres Anliegen nicht zur Lachnummer verkommen lässt. Wie durch ein Wunder ist hier alles aus einem Guss; prächtige Bilder, prächtige Musik, prächtige Schauspieler stehen immer im Dienst der konsequenten Geschichte. Das Pathos ist erträglich, schließlich heißt der Film ja auch "Glory".
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Nemsis 2010/03/23 22:35:29
Kommentar löschenEinige Szenen sind unbedeutend, andere verdammt gut. Schade.
Denoch kucke ich wegen den guten Szenen den Film gerne.
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Bandrix 2010/03/03 20:08:16
Kommentar löschenEdward Zwick ist für mich ein kleines Phänomen.
In fast allen seiner Filme gibt es eine Menge Kitsch und Pathos, so auch hier in „Glory“.
Was mich aber eigentlich sonst schnell nervt, reißt mich bei ihm immer mit.
Der Streifen legt fürs Erste ein eher gemächliches Tempo vor und stellt seine Charaktere ausreichend vor.
So baut man schnell eine emotionale Bindung mit den afroamerikanischen Soldaten auf, was ja auch beabsichtigt war. Zudem besitzen die meisten auch viel Tiefgang und sind keine Lückenfüller. Vor allem Morgan Freeman und Denzel Washington bekommen besonders viel Raum und nutzen diesen auch erwartungsgemäß gut.
Die Story ist auch interessant, nur sollte man Grundkenntnisse in amerikanischer Geschichte besitzen, was ich leider nicht habe. So war es ab und zu schwer herauszufinden, warum das auf diese und das auf die andere Art erledigt wurde. Was dann auch noch erschwerend hinzukommt ist, dass die feindlichen Soldaten immer nur schemenhafte, herumrennende und ärmlich aussehende Schatten sind. So kann man sich nur ein stark einseitiges Bild machen, Schwarz- Weiß- Denken ist angesagt.
Doch diesen Makel reißen die Schauspieler wieder heraus. Matthew Broderick überzeugt als ambitionierter Anführer seiner Truppen(und nicht menschenverachtend wie der User etwas weiter unter mir behauptet), der manchmal auch zu drastischeren Mitteln greift. Denzel Washington gibt den zwar dickköpfigen, aber trotzdem sympathischen Soldaten und Freeman fungiert als Verbindungsmann zwischen Schwarz und Weiß.
Ab der zweiten Hälfte nimmt der Film gehörig an Fahrt auf, es gibt richtige Kämpfe zu sehen und das auch noch ordentlich inszeniert.
Wenn Broderick mit seinen Mannen in die finale Schlacht rennt, ist man vollkommen gepackt und der Score treibt die Spannung noch mal ein Stück voran.
Fazit: Schon in seinem zweiten Werk beweist Zwick sein Können, Action mit Tiefgang und einer Prise Pathos gekonnt zu inszenieren!
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8martin 2010/02/19 13:14:16
Kommentar löschenEs kommt meistens nicht so gut an, wenn die sympathische, zentrale Figur das Ende des Films nicht erlebt. Hier ist es aber bewusst so gemacht, weil es in diesem Anti-Kriegsfilm keine Sieger oder Besiegte geben soll. Der eigentliche Gewinner ist die Sache, um die es geht: Befreiung und Gleichberechtigung der Sklaven im amerikanischen Bürgerkrieg. Es dauert anfangs ziemlich lange, bis dieser reine Männerfilm in die Gänge kommt, aber das furiose Schlachtengetümmel am Ende überzeugt optisch durchaus. Ebenso wie die beiden großartigen Darsteller Denzel Washington und Morgan Freeman, die für den nachdenklichen Teil verantwortlich sind. Der Titel könnte ironisch gemeint sein, wenn man an die Zeile denkt „Süß und ehrenvoll ist es, für das Vaterland zu sterben.“ Und noch ehren voller ist es wohl wenn man ein Farbiger ist.
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KiyayuSan 2011/03/15 02:23:38
Antwort löschenKurze Anmerkung:
1. Die "sympathische, zentrale Figur (die) das Ende des Films nicht erlebt" hat den Angriff auf Fort Wagner tatsächlich nicht überstanden! Das Drehbuch hält sich hier also an Tatsachen und blendet im Hinblick auf richtige Darstellung der Geschichte den Zuschauer mal getrost aus.
2. Anti-Kriegsfilm?? Begründe das mal, würde mich mal interessieren. Die Befreiung der Sklaven wurde erst ab 1863 Thema und kann mitunter als politisches Kalkül gesehen werden. Das Hauptziel Lincolns war die Wiederherstellung der Union. Auch die Gleichberechtigung war noch lange nicht Thema. Erst mit dem 14. und 15. Zusatzartikel kann hiervon die Rede sein und wenn man ein bisschen Ahnung von amerikanischer Geschichte hat, wird man schnell feststellen, dass die Schere zwischen Traum und Realität weit auseinander lag!
Manchmal ist es eben schöner, wenn Kritiker wissen wovon sie überhaupt reden...
Deep Ford 2010/02/14 10:58:06
Kommentar löschenMit schmierigem Pathos, völlig kritik- und distanzfreier Darstellung des Krieges und mit einer unerträglichen Musik verfehlt dieser Streifen ganz klar das Ziel, den selbstbestimmten Kampf der Afroamerikaner als bedeutenden Schritt in der amerikanischen Geschichte zu offenbaren.
Stattdessen wird 'gerechte' Gewalt gegen die Konföderierten, die grundsätzlich nur als schemenhafte Gestalten im Pulverdampf zu sehen sind, mit markigen Sprüchen blutig zelebriert. Ob es etwas mit Emanzipation zu tun hat, wenn man von einem weißen Regimentschef in den Tod geführt wird, bleibt dahingestellt.
Oder um es mal mit Asterix zu sagen: "Die spinnen! Die ziehen tatsächlich voll Freude und Ungeduld in den Krieg!"
Davon abgesehen kann der Film weder durch Spannung noch durch schauspielerische Leistungen glänzen. Ein milchgesichtiger Broderick als todesverachtender Colonel setzt dem Ganzen die Krone auf.
Fazit: Sein lassen.
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Adio 2009/12/13 23:29:51
Kommentar löschenErst dachte ich: What the hell is Feris fuckin Bueller doin' there? Nach 'ner Zeit weiss man's. Washington und Freeman in gewohnt guter Vorstellung. Auch wenn die Waffen öfter mal mit Clichees geladen werden, weiss der Film durchaus zwei Stunden zu unterhalten. Eine halbe Stunde länger hatte ihm dennoch gut getan.
7,5/10
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donald20 2009/06/21 20:11:58
Kommentar löschenEin recht guter Bürgerkriegsfilm miit sehr guten Darstellern!!
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AgentGuhl86 2008/05/17 23:38:52
Kommentar löschenErstaunliches Machwerk. Eigentlich so als ganzes gar nicht bewertbar. Man müsste es eher in zwei Hälften teilen:
Teil 1 bekäme dann bei mir vielleicht 2 Punkte...maximal...ziemlich langweilig.
Teil 2: mindestens 8 Punkte...grandioses, dramatisches Ende. Die Story legt richtig zu und ein musikalischer Hochgenuss kommt auch noch dazu.
In der Summe sinds denn halt 6 Punkte. Auch nicht verkehrt...außerdem musste ich mal wieder staunen, in welchen Filmen Morgan Freeman und Denzel Washington schon mitspielen durften. Immer wieder eine Überraschung^^
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JimiHendrix 2008/03/29 18:29:34
Kommentar löschenKommt wegen des ethischen Hintergrunds fast an Gettysburg heran. Super Leistung von Denzel/Morgen und Matthew.
Kein übliches Ende voller Ruhm und Glorie(wie es der Titel vielleicht verheißen lässt) und gerade dass macht ihn sehr sehenswert.
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