Gone Baby Gone - Kein Kinderspiel

Gone Baby Gone (2007), US Laufzeit 114 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Kinostart 29.11.2007


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7.7
Kritiker
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7.3
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3783 Bewertungen
126 Kommentare
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von Ben Affleck, mit Casey Affleck und Michelle Monaghan

Boston, die Stadt der US-Pilgerväter und der Kennedys, tougher Cops und knallharter Gangster. Patrick Kenzie (Casey Affleck) und Angela Gennaro (Michelle Monaghan), privat wie beruflich ein Paar, verdienen ihren Lebensunterhalt als Privatdetektive. Da verschwindet die vierjährige Amanda aus ihrer Wohnung im Arbeiterviertel Dorchester. Spurlos und ohne Lösegeldforderung. Kenzie und Gennaro übernehmen auf Drängen von Amandas Tante Beatrice McCready (Amy Madigan) den Fall. Gemeinsam mit den Detectives Broussard (Ed Harris) und Poole (John Ashton) sucht das Duo nach dem Mädchen. Zum Ärger von Police Chief Jack Doyle (Morgan Freeman), der von Amateurermittlern nichts hält. Doch er muss bald seine Meinung ändern, denn Kenzie kennt sich aus in Dorchesters Unterwelt, er weiß sich zu bewegen und besitzt beste Kontakte. Bald stößt er auf erste Spuren. Die führen zum lokalen Drogenbaron Cheese (Edi Gathegi), für den Amandas süchtige Mutter Helene (Amy Ryan) immer wieder als Kurier arbeitete und die viel mehr weiß als sie zugeben will. Doch dies ist erst der Anfang einer erschreckenden Wahrheit, die niemand erahnen konnte… Verfilmung des Buches ‘Kein Kinderspiel’ von Dennis Lehane.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Gone Baby Gone - Kein Kinderspiel
Genre
Sozialdrama, Verschwörungsthriller, Drama, Thriller
Zeit
2000er Jahre
Ort
Boston
Handlung
Abhängig, Alkoholismus, Auftrag, Beweisfälschung, Drogen, Drogenboss, Drogenhandel, Drogensucht, Entführung, Ermittler, Ermittlung, Erschiessen, Exekution, Geld, Geldnot, Geldübergabe, Gestohlenes Geld, Gewissenskonflikt, Hoffnung, Kinder, Kindesentführung, Kokain, Korrupte Polizisten, Lüge, Lügner, Mann-Frau-Beziehung, Moral, Moralisches Dilemma, Mord, Mutter-Tochter-Beziehung, Mutterrolle, Mädchen, Partnerschaft, Polizei, Polizist, Privatdetektiv, Päderast, Rettung, Ruhestand, Schießerei, Schlechte Eltern, Schlechtes Gewissen, Schusswechsel, Selbstjustiz, Sozial schwache Familie, Suche, Suche nach vermisster Person, Tante, Tod eines Kindes, Trennung, Trick, Täuschung, Töten, Verantwortung, Verlust des Kindes, Vermisste Person, Vernachlässigung, Verschwörung, Verzweiflung, Wohnung
Stimmung
Geistreich, Spannend, Traurig
Verleiher
Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH
Produktionsfirma
Touchstone Pictures

Kommentare (122) — Film: Gone Baby Gone - Kein Kinderspiel


Sortierung

jurijboyka

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Bewertung4.0Uninteressant

Ein langweiliger, durchschnittlicher und etwas zum Nachdenken anregender Streifen. Das wars aber auch, kann die gute Bewertung mal wieder nicht nachvollziehen.
Das Ende war jetzt auch nicht wirklich überraschend, also ich habe mir das nicht erahnen können, aber es hat mich auch nicht umgehauen. Da gibt es viele deutlich bessere Filme mit einem WOW-Twist.
Man müsste mich glatt bezahlen, dass ich mir den Film nochmals antue...

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Cunicool

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die kleine Amanda ist weg. Mutter junkie, Polizei und Privatdetektiv ermitteln. Der Film ist hoch spannend und keinesfalls durchschaubar. Das Ende ist schwer zu beschreiben, es regt einen stark zum nachdenken an. Ich weiss echt nicht ob es die richtige Entscheidung war. Ob es jetzt ein happy end oder ein schlechtes Ende gewesen ist. Schaut es euch an und entscheidet selbst.

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ShayaNova

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kein Interesse

casey affleck -> nein, danke! der trailer wirkt auch äußert langweilig. uninteressant.

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Hartmut Wastian

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Bewertung4.0Uninteressant

Ein Film mit vielen Längen und vor allem mit einem moralinsauren, fast bürokratischen Ende, das keinem Protagonisten etwas gibt.

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MarkWinter

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich hass den arroganten Affleck der schauspielerisch echt nichts drauf hat oder sehr wenig. Sein jüngerer Bruder hat aber schon Talent und Ben das Talent als Regisseur, bitte Ben bleib hinter der Kamera, das kannst du wirklich gut. Dieser Film ist echt eine Bereicherung und hat so viele Facetten, da kann man nur Schwärmen. Ich war keine Sekunde gelangweilt, weil einfach alles stimmte: Cast, Schnitt, Dramatik, Wendungen, die Story als solches, wunderbar.

*Spoiler*

Ich hatte das Kind nicht zur Junkie Mutter gegeben.

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Jack55555

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Tja ist ne schwere Entscheidung
Selbstjustiz durchgehen lassen oder nicht
Würden wir uneingeschränkte Selbstjustiz erlauben, versenke unsere Welt in Chaos.
Aber ich weiß auch nicht ob ich das Kind zur Junkie Mutter gegeben hätte...


walter.demeijer

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Bewertung9.0Herausragend

Toller Film, leider mit einer Fehlbesetzung: Casey Affleck. Ben wäre besser gewesen.

Die Schluss-Sequenz ist das Highlight des Streifens. Sowas jagt mir den kalten Schauer über den Rücken.

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sachsenkrieger

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Bewertung9.5Herausragend

Beeindruckendes Regiedebut von Ben Affleck. Ebenso beeindruckende Schauspieler, wie Ed Harris oder Morgan Freeman, beweisen ihre Kunst. Die Story ist wendungsreich und kurzweilig gestaltet. Wer sich also nicht allzu sehr in seine Abneigung gegen den Regisseur verbeißt und ein wenig angebrachte Selbstjustiz verträgt, kann einen beeindruckenden Filmabend genießen.

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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frank-br

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film regt am Schluss zum Nachdenken an. Aber der Weg dahin mit fast zwei Stunden war mir dann doch etwas zu zäh umgesetzt. Etwas mehr Dynamik hätte dem Film sicher gut getan.

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fliegendreck84

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Das trifft es haargenau!


Brainybab

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Erst sehr spät im Verlauf des Films kristallisiert sich das eigentliche Kernthema des Films heraus und stimmt nachdenklich. Ich frage mich, wie ich in der Situation entschieden hätte und weiß es nicht. Ein hochinteressanter Film für den mein Hauptkritikpunkt wäre, dass Morgan Freeman viel zu wenig Screentime hatte. Ansonsten stimmt alles.

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Hauserfritz

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Bewertung4.5Uninteressant

Eine Vorhersage von 8 und praktisch nur positive Kommentare und trotzdem kann ich mit dem Film komischerweise nichts anfangen. Ich muss ganz ehrlich sagen, ich find das Drehbuch absolut sinnfrei. In den ersten 30 Minuten war ich noch einigermassen gespannt aber danach war ich 90 Minuten gelangweilt. Auch das Finish fand ich blöde.

Ich habe absolut keine Ahnung, was alle mit diesem Film haben, für mich verdient der nichtmal eine 5.

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Jack55555

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Die Moral des Films hast verstanden?!


Hauserfritz

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Moral hin oder her; ändert nichts an der Sache, dass mich der Film gelangweilt hat.


RolfMuller

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nachdem ich von "The Town" ziemlich angetan war, traute ich mich an Ben Afflecks Regiedebut ran. Eine Weile lag er bei mir unangetastet und fast unbeachtet im DVD-Regal. Das völlig zu Unrecht. Obwohl der Einstieg mir aufgrund der sehr "trockenen" Inszenierung (erinnerte mich an englische Fernsehfilme) sehr schwer fiel, fesselte der Film mich mit zunehmender Dauer zusehends. Schon in seinem Erstlingswerk sieht man das Potential, welches Ben Affleck als Regisseur und Geschichtenerzähler besitzt. Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und bekommen die Zeit und die Ruhe sich zu entfalten. Vorallem Casey Affleck hat mich positiv überrascht. Die Vorlage, ein Roman von Dennis Lehane von 1998, ist stark. Das Thema Kindesentführung wird hier nicht unnötig reißerisch dargeboten, sondern mit dem nötigen Respekt. Den Respekt behält sich der Film mit seiner zurückhaltenden Art der Inszenierung (die ich eingangs noch bemängelte) vor. Und ich finde Filme einfach gut, wenn Sie einen miteinbeziehen, wenn Sie einen über das Gesehene und Geschehene grübeln lassen, ohne zu moralisieren, ohne uns zu sagen was richtig oder falsch ist. Ohne uns zu sagen, wer gut und wer böse ist. Das entscheiden wir, ich und du, der Zuschauer!

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christian.vogt.5682944

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Wenn ich ich das so lese, bekomme ich eher den Eindruck, dass der Film das Potential hat, dich nach ner halben Stunde einzuschläfern ;-)


RolfMuller

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Wie gesagt, den Einstieg fand ich schwierig, aber gepackt hat er mich dann doch. Ob das bei dir auch der Fall sein wird, wage ich zu bezweifeln. Da du ja Asylumfilme schaust bis sich die Netzhaut ablöst solltest du ihn lieber alsbald mal ausprobieren! ;)


Lydia Huxley

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

So, jetzt habe ich mich in Afflecks Regiekarriere rückwärts durchgearbeitet - von Argo zu The Town bis zu Gone Baby Gone. Ich muss sagen, dass ich spätestens jetzt total begeistert von seinem Stil bin. Besonders gut stellt er die Menschen in Verbindung mit ihren Schicksalen dar. Man erahnt hinter seinen Stories auch immer eine Art Milieustudie. Er macht es einem schwer, die eigenen Sympathien zu verteilen. Bei ihm gibt es kein schwarz oder weiß.
Auch hier bei Gone Baby Gone legt er Wert darauf, zu zeigen, dass der Mensch geprägt wird von der Umgebung und den Menschen um ihn herum und dass es immer Gründe gibt, warum ein Mensch zu dem geworden ist, was er ist. Was man am Anfang des Films als richtig empfindet, kann am Ende schon wieder moralisch verwerflich sein.
Ein emotionales Verwirrspiel mit facettenreichen Charakteren, mit überraschenden Wendungen und viel Stoff zum nachgrübeln, dazu ist er spannend, atmosphärisch und mit einer angenehmen Handlungsdichte.
Freue mich auf sein nächstes Werk! :)

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Lydia Huxley

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Ja, da habe ich schon oft gehört, dass der klasse ist. Tatsächlich habe ich ihn sogar zu Hause, ist aber noch ungeschaut... Deine Empfehlung motiviert mich nun doch dazu, ihn zeitnah zu begutachten! :)


Hartigan85

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Dann solltest du ihn unbedingt schnellstmöglich ansehen! ;)


graveyardstory

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Bewertung7.5Sehenswert

Super Story, klasse umgesetzt. Das Einzige was mir nicht so gut gefallen hat ist das Ende, authentisch zwar aber nicht besonders zufrieden stellend. Ansonsten grundsolide Arbeit, vor und hinter der Kamera.

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bascopeach

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Genau das Ende hab ich mir so gewünscht, ich liebe es wenn der Autir uns überlässt wie die Geschichte weiter geht...! Super genialer Film!


walter.demeijer

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Das Ende war das Beste.


Mister L

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Gone Baby Gone" ist spannend erzählt und wirft den Zuschauer, genauso wie die beiden Ermittler im Film, unvorbereitet direkt in die laufenden Ermittlungen einer Kindesentführung. Konfrontiert wird man dabei mit moralischen Fragen zu Selbstjustiz und ob es das Verantwortungsbewusstsein für ein Kind erlaubt das Gesetz zu brechen. Dabei zeigen die unterschiedlichen Charaktere beide Seiten der Medaille auf, von dem der das Gesetz wahrt bis hin zu dem, der tut was er für richtig hält. Dieser spannende Gegensatz ist das Hauptmotiv des Films und die realistisch gezeichneten Charaktere berühren beim Zuschauen so sehr, dass man sich unweigerlich selbst die Frage stellen muss, wie man handeln würde. Hinzu kommen spannende Ermittlungen und die Konfrontation mit den Verfolgten. Eine gelungene Mischung und ein Film der zu denken gibt!

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Lori007101

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein raffinierter Entführungsthriller eines Kindes! Mit moralischen Aspekten gespickt und guten Darstellerleistungen! Die Rolle Patrick Kenzie ist völlig für Casey Affleck auf den Leib geschrieben. Auch das Regiedebüt von Ben Affleck ist Klasse! Hier kann man schon sehen, dass Affleck ein guter Erzähler ist. Schade nur, dass man nicht so viel von den anderen Darstellern mehr ausgepresst hat.

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Thomas Hetzel

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein Film der einem richtig mitnimmt und zum nachdenken anregt. Kommt er anfangs etwas schleppend in Fahrt, wird er im Laufer der Zeit richtig packend. Mit dem Ende hätte ich ehrlich überhaupt nicht gerechnet und die Schauspieler waren alle klasse. Auch wenn der Film einige Längen hat und es daher nicht zum Meisterwerk reicht, ist Ben Affleck ein guter Film geglückt. Als Regiesseur scheint er wohl besser zu sein als, als Schauspieler. Trotzdem muss man sich am Ende fragen, warum Cassey Affleck so dumm gewesen ist und es so enden lassen hat.

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Slevin_Kelevra23

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Gone Baby Gone" ist ein fantastischer Kriminalfilm, der mit dem Thema Kindesentführung seine Zuschauer fesselt und durch einen spannenden Blockbuster führt. Casey Affleck und Michelle Monaghan überzeugen als Ermittlerduo. Desweiteren punkten die authentisch gewählten Drehorte. Ben Affleck liefert gleich bei seinem Debüt als Regisseur einen Spitzenfilm ab, den es sich lohnt anzusehen.

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RammManiac

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ben Affleck ist doch nicht komplett unfähig wie ich immer dachte...

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cpt. chaos

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Bewertung7.0Sehenswert

Dass eine gewisse Ähnlichkeit zum Oscar-prämierten "Msytic River" unverkennbar ist, hängt zweifelsfrei damit zusammen, dass sich hinter den beiden Geschichten der Schriftsteller Dennis Lehane verbirgt.

Anfangs etwas behäbig wirkend, entwickelt sich der Film, der einen gekonnten Mix aus Drama- und Thriller-Elementen darstellt, zu einem wendungsreichen Filmvergnügen.

Morgan Freeman tritt wieder einmal routiniert in Erscheinung und auch Ed Harris ist glänzend aufgelegt. Lediglich Casey Affleck kann in der Hautrolle nicht vollends überzeugen, da sein forsches Auftreten in einigen Szenen nicht so ganz zu seinem Äußerlichen passt. Sein älterer Bruder Ben hat hingegen hoffentlich inzwischen begriffen, dass er auf dem Regiestuhl besser aufgehoben ist, als vor der Kamera, mit seinem doch reichlich kargen Schauspiel.

Was ist richtig, was falsch?
Was ist moralisch vertretbar, um das Wohlergehen eines Menschen sicher zu stellen? Fragen, die sich einem am Ende des Films unweigerlich stellen.

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vanilla

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einer meiner absoluten Lieblinge;-))
Finde das sensationell wie sich der Film im Verlauf entwickelt, kann man mit "der fremde Sohn" vergleichen. Da war der Beginn auch eher schwächer, bis der Film so richtig Fahrt aufnimmt.


cpt. chaos

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Stimmt, der Vergleich ist auch nicht ganz abwegig!


Alienator

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ohne Erwartungen sah ich diesen Film. Ich lasse mich nicht auch nicht von anderen Kritiken großartig beeinflussen. Also legte ich die DVD ein und liess es auf mich zukommen: Ben Afflecks Regiedebüt, nachdem ich bereits seine anderen beiden Regiefilme gesehen hatte. Speziell von "The Town" war ich durchaus angetan. Und was ich erlebte liess mich den Glauben an gute Regiedebüts wieder steigern.
Dieser Film fasst ein heisses Thema (Kindesmissbrauch, sowohl physisch als aus psychisch) sehr geschickt an, denn er zeigt keine eindeutige Gewalt an Kindern (wie soll man das auch zeigen ohne plakativ zu wirken) sondern hat seinen Fokus auf die Protagonisten, die versuchen das Leiden eines Kindes entweder zu produzieren, zu helfen oder denen es egal ist was mit einen Kind passiert. Affleck lässt hier fast alle Facetten des Umgangs mit Kindesmissbrauch Revue passieren. Während thematisch ähnliche Filme zwar sehr viel intensiver und radikaler mit der Thematik umgehen (so nenne ich hier den grandiosen "Mystic River" oder "Sleepers"), lässt Affleck seine Darsteller handeln und versucht ihn, und das ist der unwirkliche Punkt, einen moralisierenden Zeigefinger hochhalten, bei dem er letzen Endes sagt, dass Kinder bei ihren Eltern bleiben sollen obwohl sie anders besser aufgehoben werden. Natürlich kann man dies filminhaltich mit der Figurenentwicklung begründen; aber ein bitterer Nachgeschmack bleibt. Denn selbst würde man anders handeln. Die Gewalt die hier gezeigt wird ist gezielt gesetzt und vieles wird eher angedeutet als explizit gezeigt. Das ist ein guter Schachzug denn so nimmt der Film sich selbst das plakative. Die selbstzerstörerische Entwicklung die alle Figuren im Laufe des Filmes durchziehen, lassen den Zuschauer mit einen Gefühl der Unzufriedenheit zurück. Und man kann davon halten was man will, aber dadurch erreicht der Film genau das Ziuel was er erreichen möcte: emotionen und Gefühle wecken beim Publikum um zum Nachdenken anzuregen. Und genau das sollte solch ein Film.
Die Inszenierung ist erstaunlich professionell für ein Debüt. Wunderbare Großstadtbilder (hervorragende Arbeit von Oscargewinner John Toll) wechseln sich ab mit realistischen Bezügenb auf den Straßen Bostons. Der Schnitt ist weniger stakkatoartig wie sonst in soclh einen Krimi. Hier eher ruhiger Natur um die geschichte vorranzubringen. Die Darsteller sind alle durchweg sehr gut. Hervorzuheben sind hier vorallen Dingen zwei: Amy Ryan als Junkmutti und der großartig aufspielende Ed Harris...das schlechte Gewissen Amerikas. Jeder Film wo Harris mitspielt kann kein schlechter sein. Selbst seine Darstellung als Hummel in "The Rock" ist von inbrunstiger Einzigartigkeit. Gebt den mann endlich seinen Oscar!

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