Gone, Baby, Gone - Kein Kinderspiel

Gone, Baby, Gone (2007), US
Laufzeit 114 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Kinostart 29.11.2007

7.7 Kritiker
28 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.3 Community
1968 Bewertungen
77 Kommentare
Gone, Baby, Gone - Kein Kinderspiel - Bild 8382
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von Ben Affleck, mit Casey Affleck und Michelle Monaghan

Boston, die Stadt der US-Pilgerväter und der Kennedys, tougher Cops und knallharter Gangster. Patrick Kenzie (Casey Affleck) und Angela Gennaro (Michelle Monaghan), privat wie beruflich ein Paar, verdienen ihren Lebensunterhalt als Privatdetektive. Da verschwindet die vierjährige Amanda aus ihrer Wohnung im Arbeiterviertel Dorchester. Spurlos und ohne Lösegeldforderung. Kenzie und Gennaro übernehmen auf Drängen von Amandas Tante Beatrice McCready (Amy Madigan) den Fall. Gemeinsam mit den Detectives Broussard (Ed Harris) und Poole (John Ashton) sucht das Duo nach dem Mädchen. Zum Ärger von Police Chief Jack Doyle (Morgan Freeman), der von Amateurermittlern nichts hlät. Doch er muss bald seine Meinung ändern, denn Kenzie kennt sich aus in Dorchesters Unterwelt, er weiß sich zu bewegen und besitzt beste Kontakte. Bald stößt er auf erste Spuren. Die führen zum lokalen Drogenbaron Cheese (Edi Gathegi), für den Amandas süchtige Mutter Helene (Amy Ryan) immer wieder als Kurier arbeitete und die viel mehr weiß als sie zugeben will. Doch dies ist erst der Anfang einer erschreckenden Wahrheit, die niemand erahnen konnte… Verfilmung des Buches “Kein Kinderspiel” von Dennis Lehane.

Handlung

Das Detektivpaar

Patrick Kenzie (Casey Affleck) und Angela Gennaro (Michelle Monaghan)
arbeiten als Privatdetektive an der Aufklärung von Fällen, bei denen es um Unterschlagung oder Diebstahl geht. Nicht nur beruflich sondern auch privat sind sie ein Paar und leben in einer kleinen Bostoner Wohnung.

Der Fall

Eines Tages wird die kleine Amanda aus der Wohnung ihrer Mutter im Arbeiterviertel der Stadt entführt. Die Polizei übernimmt die Ermittlungen, kann aufgrund der geringen Beweismittel das Mädchen aber nicht finden. Da nach drei Tagen noch keine Spur der Entführer oder Lösegeldforderungen eingegangen sind, bittet Amandas Tante Beatrice (Amy Madigan) das Detektivpaar um Unterstützung. Da diese mehr Zugang zu…


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Cast & Crew


Kritiken (10) — Film: Gone, Baby, Gone - Kein Kinderspiel

Corsovilla: SchönerDenken

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8.5Ausgezeichnet

Ich weiß nicht, welcher der beiden Affleck-Brüder mich mehr überrascht hat: Casey Affleck, dessen überzeugende Darstellung den Film dominiert oder sein älterer Bruder Ben Affleck, dessen Regiearbeit mehr als nur solide ist. Die hochkarätige Nebendarstellerriege (Morgan Freemann, mein Favorit Ed Harris, Amy Ryan und ganz wunderbar: John Ashton) werten den Film weiter auf. Der intelligente, ernste Thriller mit viel Lokalkolorit war es auf jeden Fall wert, so engagiert verfilmt zu werden. Tipp: Man muss nicht jeden Film im Original sehen, aber hier ist es zu empfehlen.

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tpeukert

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Die Afflecks sind Cousins, ansonsten passt alles


AmabaX

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Casey ist der jüngere Bruder


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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6.5Ganz gut

Drei Fragen über die Gerechtigkeit stellt der Film also in der zweiten Hälfte. Das Werk bewegt sich relativ behäbig auf Antworten zu. Stattdessen rückt Affleck die Entwicklung der Figuren ins Zentrum. Auch sonst stellt er als Regisseur durchaus Talent unter Beweis. Die zwischen Elend und Stolz vibrierende Stimmung aus dem Arbeiterviertel fängt er gekonnt ein, und die Schauspieler weiss er wirkungsvoll einzusetzen.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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9.0Herausragend

Sowohl der Film "Gone Baby Gone" als auch die Blu-ray sind ein Muss für alle Filmfans. Der durchaus anspruchsvolle Film ist großartig erzählt und macht wirklich Spaß sich anzusehen. Ein gutes Drehbuch und gut gespielt ist der Film ein wahres Meisterwerk. Unbedingt ansehen!

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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8.5Ausgezeichnet

Bravo, Ben Affleck für diese kluge und eindrucksvolle Arbeit. Er hat seinen Hollywood-Status gewinnbringend in etwas Bedeutenderes angelegt, womit er Debakel wie Gigli hinter sich gelassen und daraus gelernt hat.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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8.0Ausgezeichnet

Der Trailer des Films hinterließ bei mir die Frage: „Warum haben die Amerikaner denn bitteschön die Maddie-Entführung verfilmt?“

Doch tatsächlich geht „Gone Baby Gone“ über die Dokumentation einer Kindesentführung weit hinaus. Das erste Drittel wird zwar tatsächlich von den Geschehnissen rund um die Entführung eines 4-jährigen blonden Mädchens dominiert, das – wie es der traurige Zufall so will – wirklich ein wenig an das vermisste Mädchen aus England denken lässt. Doch schon hier zeigen sich große Unterschiede zwischen Realität und Fiktion. Sind die Eltern der „echten“ Maddie ein seriöses Arzt-Ehepaar, so ist die Mutter der „Film-Maddie“ alleinerziehen, drogensüchtig und mächtig heruntergekommen. Schnell wird klar, dass der Film mit den tatsächlichen Ereignissen überhaupt nichts zu tun hat. Vielmehr wirkt „Goen Baby Gone“ anfangs wie eine Sozialstudie, die Einblicke in ein Leben unter der Armutsgrenze gewährt.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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9.0Herausragend

Die erste Regie von Schauspiel-Star Ben Affleck begeistert und beschäftigt nachhaltig mit geballtem emotionalem und moralischem Gehalt. Vom Drama eines verschwundenen Kindes, sehr ähnlich zum Boulevard-Thema "Madeleine", bis zum delikat nachgefühlten Dilemma des Finales eine in vieler Hinsicht gelungene Detektivgeschichte, nach der nun wirklich jeder Ben Affleck sehr ernst nehmen sollte!

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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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9.0Herausragend

"Gone Baby Gone" ist kein einfacher Film und sicherlich nichts, was sich mal eben zwischendurch konsumieren ließe. Dafür ist sein Sujet zu düster und seine Konklusion moralisch zu ambivalent. Da jedoch genau das die Essenz von Lehanes Roman beschreibt, scheint Affleck bei seinem Erstling so ziemlich alles richtig gemacht zu haben.

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Aennecken: MDR Sputnik, KREUZER Leipzig, Aennecken: MDR Sputnik, KREUZER Leipzig,

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7.5Sehenswert

Regiedebut von Ben Affleck, dass man so mit Sicherheit nicht erwartet hätte.
Sein Bruder Casey Affleck ist Privatdetektiv und muss das Verschwinden eines kleinen Mädchens aufklären.
Spannend inszeniert, jenseits der gängigen Klisches mit einem überraschenden Ende.
Durchaus spannend.

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Chuchaqui: Critic.de

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7.0Sehenswert

Ein Film, dem man den Ursprung in einem Roman des Mystic-River-Autors anmerkt und das ist durchaus positiv gemeint. Afflecks Arbeit hinter der Kamera ist ausgezeichnet und verdient schon fast eine Oscar-Nominierung, auch wenn die bei einem Debut eher unwahrscheinlich ist. Dazu gesellen sich hervorragende Darstellerleistungen, v.a. von Casey Affleck und Amy Ryan. Ein Film, der einen erschlägt und zum Nachdenken anregt. Vielleicht ist sein einziges Manko, dass diese Intention, die Moral des Zuschauers zu hinterfragen, im letzten Teil zu deutlich hervortritt und man schließlich doch die Handschrift eines Autors erkennt. Aber das soll das Fazit nicht trüben: Ein großartig inszenierter und spannender Thriller, der nebenbei noch auf anderen Ebenen funktioniert.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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8.0Ausgezeichnet

In letzter Zeit sorgte Ben Affleck ja eher in den Klatschspalten als im Kinoteil für Schlagzeilen. Dies sollte sich mit seinem Regiedebüt ändern. Mit „Gone Baby Gone“ hat Affleck hinter der Kamera alles richtig gemacht, was ihm davor und im richtigen Leben zuletzt nicht mehr so ganz gelungen war. Als Vorlage für seinen Film wählte er einen Roman von Dennis Lehane, dessen Verfilmung seines Buchs „Mystic River“ durch Clint Eastwood vor vier Jahren bereits mit Preisen überschüttet wurde. Affleck stellt sein Drama ganz in diese Tradition. Er taucht ebenfalls ab ins Bostoner White Trash-Milieu, wo der Privatdetektiv Patrick (gespielt von Bens Bruder Casey) und seine Freundin Angie (Michelle Monaghan) damit beauftragt werden, ein vermisstes Kind zu finden. Daraus entwickelt Affleck eine packend inszenierte und grandios gespielte Milieustudie um Schuld und Sühne, in der nichts so ist, wie es scheint, und richtig und falsch manchmal zum Verwechseln dicht beieinander liegen.

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Kommentare (67) — Film: Gone, Baby, Gone - Kein Kinderspiel

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sachsenkrieger

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Bewertung9.0Herausragend

Wie schon jemand sagte: Ben Affleck sollte vielleicht wirklich eher hinter der Kamera als davor stehen. Naja, Geschmackssache! Der Film hat Schwächen, zugegeben. Wer sich allerdings drauf einläßt, wird wenig enttäuscht durch einen sehr guten Streifen, der allmählich in ein bestimmtes Schema hineinläuft, das er zum Ende hin dann überraschend, für mich allerdings auch ein klein wenig unbefriedigend verläßt. Wäre der Film 10 Minuten kürzer, hätte ich ihm sogar 10 Punkte gegeben. Für mich ein qualitativ hochwertiges Gesellschaftsdrama, spannend inszeniert, getragen von herausragenden Schauspielern!

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antaris

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Bewertung6.0Ganz gut

ACHTUNG: DAS IST EIN SPOIL-KOMMENTAR

Zugrunde liegt eine große Geschichte und eine moralische Fragestellung mit hoher Aktualität: Wer hat das Recht zu entscheiden, was richtig für ein Kind ist? Wer darf die Macht haben, Familien neu zu ordnen? Hier meinen einige zu wissen, was der richtige Weg ist. Aber die richtigen Wege gehen in unterschiedliche Richtungen. Fast bis zum Schluss zieht Ben Affleck die den neutralen Faden, fordert seinen Zuschauer heraus, eine Antwort für sich zu finden. Doch dann, da hätte der Film längst vorbei sein können, liefert er doch noch mal so etwas wie eine Zwangserkenntnis: Das Kind wird bei der Junkie-Mutter nicht geliebt. Eindringlicher hätte ich es gefunden, hätte der Film mich die Entscheidung treffen lassen. Das Nachdenken wäre intensiver, wäre mir meine Frage nicht beantwortet worden. Aber das ist die amerikanische Konsequenz...

Der größte Mangel jedoch ist dramaturgischen Ursprungs: Die Erzählweise und die Figurenzeichnung lassen einiges zu wünschen übrig.
Jeder Drehbuchautor weiß von der goldenen Regel, dass man seinen Protagonisten nicht die ganze Geschichte nacherzählen lässt: DER FILM ZEIGT SEINE GESCHICHTE. Deswegen wirkt vor allem zu Beginn des Films die Story behauptet. Deswegen steigen wir nie empathisch in die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten ein, die Trennung am Ende des Films ist uns vollkommen egal. Die Frau haben wir doch nicht kennen gelernt. Sie stand immer nur daneben und hat traurig geguckt. Auch ihre Einstellungen verändern sich nach Lust und Laune. Andere Figuren tauchen in der zweiten Hälfte des Films einfach nicht mehr auf, so Schwester "B", die der Initiator für alles war (und die am meisten verletzt wurde...). Auch hier eine Regel: Alles muss zu einem Abschluss gebracht werden.
Die Rolle des Remy bleibt unverständlich. Seine Bedürfnisse werden vollkommen außer Acht gelassen. Alle Polizisten spielen die Lemminge für Doyle. Aber warum? Dass Doyle seine Tochter ersetzen will - klar. Aber die anderen? Warum müssen sie mitspielen, warum WOLLEN sie es? Überhaupt sind es zu viele Figuren, zwischendurch musste ich IMDB aufrufen, um zu sehen, wer die Figur überhaupt ist, von der gerade gesprochen wird...

Einiges in diesem Film hinterlässt mich völlig unbefriedigt. Dennoch 6,0 für den mutigen Versuch einen Film zu einem wirklich streitigen Thema zu machen. Und hätte man mir keine Ansicht aufbinden wollen, hätte es sogar 7,0 gegeben. Am Rest wird Affleck noch arbeiten müssen (v.a. als Drehbuchautor), aber für ein Regiedebüt gar nicht mal so übel...

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Philisiphie

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Bewertung5.5Geht so

Dieser Film ist ein wenig sowie, wie wenn man Leute kennenlernt die eigentlich ganz nett sind aber irgendwie kann man keinen Beziehung zu ihnen aufbauen. Die Figuren wirken größtenteils blass. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass dies ein undankbarer Film für seine Darsteller ist.

Die 2 Hauptdarsteller muten an wie 2 Models die in einer Wohnblocksiedlung ausgestzt wurden. Da nützt auch die geiche Vorgeschichte, die anscheinend eine emotinale Brücke schlagen soll, nichts. Die Frau des Hauptdarstellers kommt wie eine Statistin rüber und nicht wie eine ernstzunehmende Schauspielerin. Was nicht unbedingt mit ihrem Können zusammenhängen muss: Der Chrakter wurde einfach nicht ausreichend entwickelt. Zudem würde ich den zweien mehr eine Bruder-Schwester Beziehung abnehmen als alles andere. Da ist ja null Spannung zwischen den beiden.

Ein weiterer Schwachpunkt sind die vielen Informationen auf zu engem Raum. Dies zeigt sich dann, wenn Namen von Personen genannt werden und ich als Zuschauer nicht mehr weis welche Rolle dieser Name zuzuordnen ist. Ganz schlechtes Zeichen!!!

Der Film besitzt sehr unrealistische aber zugleich auch realistische Züge. Der Erzählrythmus ist ungewöhnlich. Das Kommt der Handlung zu Gute aber auch nicht immer.

Ich würde es so sagen: wer den Film nicht gesehen hat, hat auch nichts verpasst. Und wer ihn vorhat zu sehen wird sich hinterher nicht ärgern dies getan zu haben :)

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vanilla

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Bewertung10.0Herausragend

was für ein grandioser Film, den uns Ben Affleck hier präsentiert. Unglaublich das er hinter der Kamera viel mehr Talent aufweist als vor ihr. Dieser wendungsreiche und ziemlich beklemmende Film über Moral, Gerechtigkeit und Fehler packt einen von Anfang an. Die großartigen Schauspieler sind in Hochform, allen voran Ed Harris und Casey Affleck. Die Geschichte ist perfekt erzählt, mitreißend und zutiefst ergreifend. Zu Beginn störte mich die obszöne und vulgäre Sprache, deshalb hat es nicht zu meinem Lieblingsfilm gereicht, aber sonst ein Wahnsinnsfilm und ist mehr als nur zu empfehlen.

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Begbie

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film wird gegen Ende dann doch noch relativ spannend und legt einige nette falsche Fährten, aber an sich ist er mir dann doch etwas zu Pseudo-Intellektuell.. Er nimmt sich auch etwas wichtiger als er sein sollte. Leider bleiben auch die großartigen Schauspieler Ed Harris und Morgan Freeman etwas blaß - Casey Affleck geht in Ordnung

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Yvonne_Kol

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Ich fand die Entscheidung richtig, wo würde man denn die Grenze ziehen, wenn man "lieben" Kidnappern das Kind überlässt. Dass die Mutter als "gut" dargestellt wurde würd ich nicht sagen, es macht eher den Eindruck als würde sie so weitermachen wie bisher, aber dass sich die Figur von Casey Affleck jetzt für den Rest seines Lebens dem Kind verpflichtet fühlt finde ich gut!


Begbie

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Die Mutter ist n Junkie, die als es geholt wurde beim Koksen war - also bitte... Sobald Drogen bei den Eltern im Spiel sind sollte sich das Jugendamt einschalten und prüfen... Naja bitte, sie wird schon als relativ "gut" am Ende dargestellt, die locker-witzigen Sprüche und ihre fröhliche Art.

Ja mit dem verpflichten wäre gut, da geb ich dir Recht :)


Yvonne_Kol

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Kaum zu glauben, dass Ben Affleck als Regisseur so viel Talent beweist und uns diesen beklemmenden Film über die vielen Facetten von Gerechtigkeit und Moral präsentiert!

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Dridge

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Bewertung6.0Ganz gut

Mal wieder so ein Film, der wirklich schwer zu bewerten ist.
Denn die meiste Zeit ist der Film eigentlich viel zu lahm und trübsinnig, vor allem am Anfang werden Themen angesprochen, die ich nicht sehr gerne in einem Hollywood-Film wahrnehme. Das letzte Viertel war dann aber wirklich sehr gut und hat ordentlich zum Denken angeregt.
Da ich den Film aber die meiste Zeit ziemlich langweilig fand, kann ich leider nur so eine eher magere Bewertung geben. Da kommt einfach nichts in Fahrt.
Vorhersage: 8.2
Bewertung: 6.0

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lavl

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Bewertung7.0Sehenswert

Das einzige was mich an diesem Film echt stört ist dieser Casey Affleck! Tut mir leid, aber ich nehm ihm diese, mal "böser Typ", mal "saumäßig cooler Typ" Tour einfach net ab! Ansonsten ist der Film echt spitze!

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martin-van-hueuet

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Bewertung7.5Sehenswert

"Gone, Baby, Gone" denkt über Gerechtigkeit nach und fragt die Zuschauer "Heiligt der Zweck die Mittel?".

Ich denke nach "Gone, Baby, Gone" über das Filmemachen nach und frage mich ebenfalls "Heiligt der Zweck die Mittel?".

Denn die Antwort, die der Film am Ende andeutet gefällt mir. Auch, dass er zeigt, dass es keine perfekte Antwort gibt. Der dargestellte Zwiespalt, der diese Frage aufwirft, gefällt mir ebenfalls gut. Man ist tatsächlich hin und hergerissen. Man macht sich ernsthafte Gedanken über Gerechtigkeit, Freiheit, Gott spielen und so Sachen. Guter Zweck.

Was mir aber nicht so gut gefällt ist zum Einen das unauthentische Gebrabbel über Drogen. Kein Film, in dem die Wörter Crack und Koks öfter vorkommen. Irgendwer nimmt irgendwo zu jederzeit mit irgendwem Drogen. Vielleicht liegt es mitunter an der schlechten deutschen Synchro, aber das wirkte sehr aufgesetzt und hat mich irgendwann genervt. Für 12 bis 18jährige ist so eine eingleisige "Drogen machen dich wahnsinnig"-Show pädagogisch wertvoll, aber mir hätte eine weniger krasse Kluft zwischen der bösen, drogenverseuchten Unterwelt und dem Rest der Welt besser gefallen. Mehr visueller Drogenabfuck, weniger Drogenblabla.

Zum anderen weiß ich nicht, was ich vom nur so dahin rasenden Plot halten soll. So viele Ereignisse habe ich selten erst in einem guten Film gesehen. Fragestellung, Aufklärung, Fragestellung, Aufklärung usw. rasen nur so an mir vorbei. Mir hätte eine entspannterer, tiefer gestapelter Plot besser gefallen, denke ich, aber so hatte es auch seine positiven Aspekte.

Beides zusammengenommen habe ich es jedenfalls so gesehen, dass ein riesiges Konstrukt an Gesprächen und Ereignissen aufgefahren wird, um am Ende in diesem zentralen, schönen Zwiespalt zu münden. Das hat eigentlich auch ganz gut funktioniert, die erwähnten Nebenwirkungen beim Zusammenschustern werten den Film in meinen Augen aber von etwas richtig großem auf etwas ab, was ich kein drittes Mal sehen muss.

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Fernschreiber

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Bewertung7.5Sehenswert

Gone, Baby, Gone – Kein Kinderspiel. Das klingt nach einer romantischen Komödie mit hmm Ben Stiller in der Hauptrolle, in der Ben ein Kind kidnapped und allerhand schief geht. Am Ende geht natürlich alles gut aus und das Kind ist glücklich und Ben ist auch glücklich und OwenOwen Wilson natürlich auch, der ja der Vater ist. ist.. Ja, so in etwa klingt der Titel. Danke, deutscher Verleih. Echt gut gemacht! Denn wenn Gone, Baby, Gone eins nicht ist, dann eine unbeschwerte Komödie.
In seinem Regiedebüt liefert Ben Affleck eine sehr respektable Leistung ab. Mit seinem jüngeren Brüder Casey bleibt zwar die Hauptrolle in der Familie, aber auch das bedeutet nicht schlechtes, schafft er es doch gerade das letzte Drittel gut mit Leben zu füllen. Und dieses Drittel ist auch entscheidend dafür, dass Gone, Baby, Gone nicht bloß ein recht gewöhnlicher Polizeikrimi ist, sondern ein sehr tief gehendes psychologisches Drama.
Bis es jedoch soweit ist, muss sich der Zuschauer durch eine relativ öde Polizei/Detektiv/Kinderentführungsgeschichte kämpfen. Die Zusammenhänge und Ereignisse erscheinen dabei auch nicht immer ganz logisch, die Figuren sind etwas sehr stereotypisch und teilweise wird auch ganz schön die Moralkeule geschwungen. So hat man über weite Strecken das Gefühl, etwas ganz okayes, aber nix besonderes zu sehen. Im schon angesprochenen letzten Drittel schlägt die Geschichte dann aber noch mal um und man kommt in eine Situation, die wirklich spannend ist. Die Hauptfigur und unweigerlich auch der Zuschauer stehen vor einer Entscheidung. Was würdest du tun? Mit welcher Entscheidung kannst du später leben? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt und bis dahin wurde auch schon eine gute charakterliche Grundlage gelegt, um die Entscheidung plausibel zu finden. Auch da spielt wieder Moral eine Rolle, jedoch wird wahrscheinlich bewusst auf eine Wertung des Geschehen verzichtet. Jeder muss für sich selbst wissen, wie er in der Situation gehandelt hätte. Und das hebt den Film angenehm von anderen Genrevertretern ab. Damit wird zwar nicht der schleppende Anfang komplett vergessen gemacht, jedoch bleibt das Ende und somit auch der Rest des Films positiv in Erinnerung.
Außerdem bietet der Film reichlich Diskussionspotential, was ja auch sehr gut ist. Wenn man denn jemanden hat, der den Streifen auch gesehen hat und nicht von dem Titel abgeschreckt wurde.

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Mr.Moffet

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Bewertung7.0Sehenswert

"Gone,Baby,Gone" ist ja landläufig mit einem recht positiven Feedback bedacht worden, so dass ich mich mit einer hohen (vielleicht auch zu hohen) Erwartungshaltung dieses Films angenommen habe. Aber dagegen kann man irgendwie schwerlich etwas tun. Es ist ja ein Phänomen, dass Filme, an die man mit derart hohen Erwartungen herangeht, oft verlieren, während andere, die man weniger hoffnungsvoll anschaut, so manches Mal überraschen und dabei gewinnen...
"Gone,Baby,Gone" weist ja, aber das ist keine neue Erkenntnis, signifikante Parallelen zu "Mystic River" auf, was wohl auch daran liegt, dass beide Romanvorlagen vom selben Autor, Dennis Lehan, stammen (dieser Fakt war mir bis dato noch gar nicht bekannt). Aber, der Clint, der kann´s halt. Ben Affleck macht das nicht schlecht, auf keinen Fall. Aber das Eastwood´sche Inszenierungsgenie wird hier natürlich nicht erreicht, von der Dichtheit und Gesamtwirkung ist "Mystic River" um Längen voraus...Aber hier soll es ja um das Erstlingswerk des Regisseurs Ben Affleck gehen. Und da setzt er mit Michelle Monaghan und Casey Affleck auf ein (finde ich jedenfalls) äußerst sympathisches und gut anzuschauendes Protagonistenpaar, dem man wirklich alles Gute und entsprechende Ermittlungserfolge wünscht. Ed Harris agiert für mich etwas zwiespältig, so, als wolle er es den jungen Hüpfern am Set nochmal zeigen: "Seht ihr, so wird das gemacht". Aber trotzdem (oder gerade Deswegen ?) zeigt er eine hohe Präsenz. Nur durch seine unverwechselbar ausdrucksstarke Mimik wirkt Morgan Freeman, immer wieder eine Freude. War der Mann eigentlich schon einmal schlecht ? Leider könnte die Auflösung der Geschichte, ohne zuviel verraten zu wollen, aus einem x-beliebigen Groschenroman stammen. Da sind einfach zu viele Ungereimtheiten dabei.
"Gone,Baby,Gone" ist dennoch ein atmosphärisch gehaltvoller, streckenweise packender Film, der von den schauspielerischen Leistungen profitiert. Die Story ist allerdings sehr konstruiert und nur im Ansatz glaubwürdig, was aber wohl in erster Linie den Schwächen der Romanvorlage geschuldet sein dürfte. Und dafür kann Ben Affleck ja nun wirklich nichts...

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davidleeuw

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Bewertung7.0Sehenswert

Um es mit den Worten Bob Brookers zu sagen:
"Sehr Gut, wirklich gut. Ein bisschen forciert vielleicht, aber trotzdem...humanistisch."

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momopipi

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film wirkt sehr authentisch. Man könnte meinen, dass viel zu wenig Schwerpunkt auf Unterhaltung gelegt wurde, aber diese harte und teilweise trockene Authentizät sorgen später dafür, dass dem Filmende genau seine richtige Atmosphäre verliehen wird. Die Story war solide.

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der cineast

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Ben Ist Back, und zwar mit nem Film!"
"Ben wer?"
"Ben Affleck!"
"Was...und der hat Regie gemacht?"
"Joop hat er!"
"Wie jetzt.....und ist der gut?"
"Ohja mein lieber hör gut zu......."

Ein fiebriger Score, elegische Bilder, extravagante Schauspielerische Leistungen und eine Regie die zwischen Sozialkritik, Thriller und Krimi gekonnt die Balance hält und einen packt bis zum Ende.

Ben Affleck ist uns ja als Person und Schauspieler ein Begriff, nicht zuletzt weil er für Good Will Hunting den Oscar bekam und in Filmen wie Pearl Habour und Daredevil mit spielte. Mit den beiden Filmen konnte ich nicht viel anfangen und auch mit seinem Spiel nicht. Doch überzeugte er mich in Jersey Girl und Paycheck und ist mir immer hundert mal lieber als ein ausdrucksloser Matt Damon. Sei es drum, ich kann verstehen das ihn viele als Akteur nicht mögen und ihn annerkennen.

Als ich von seinem Regiedebüt las war ich sehr überrascht und machte mich auf eine Kritiker Schelte gefasst, die ausblieb. Und zwar zu Recht.

Gone Baby gone ist ein packendes und stimmiges Etwas. In der ersten tollen Stunde wird viel Wert auf Charakterzeichnung und die Bezüge der Figuren untereinander gelegt. Die Geschichte scheint logisch und man denkt fast, nun ja so ist es wohl. Doch dann holt Affleck den Thrillhammer heraus und serviert uns eine prickelnde letzte Hälfte die noch mit allerlei Wendungen punktet. Besonders sticht Casey Affleck hervor, der einen tollen Spagat zwischen Detektiv der seinen Job macht und betroffenem Mitmensch schafft. Ed Harris als alter Hase im Bis macht auch einiges her und der restliche Cast muss sich auch nicht verstecken. Einzig das Drehbuch schwächelt vielleicht ein wenig, denn ich finde die Geschichte ein wenig überkonstruiert. Trotzdem ist das Ende eigentlich nicht vorrauszusehen.

Fazit: Starkes, kraftvolles, sowie packendes Regiedebüt eines Manns der immer mehr konnte als alle dachten.

Bemerkung am Rande: Ich bin sehr gespannt auf The Town...

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Oceanic6

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Schön geschrieben! ;) The Town kann ich dir nur ans Herz legen, fand ich persönlich noch besser! :D


vanilla

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The Town ist Klasse, aber reicht nicht an diese Perle ran.


Moe Szyslak

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Bewertung9.0Herausragend

Puh, der Film hat mich vollkommen auf dem falschen Fuß erwischt, irgendwie habe ich was vollkommen anderes erwartet (okay, ich hätte vielleicht mal die Inhaltsangabe lesen sollen, geschweige denn das Buch ;-) ) und dementsprechend fand ich die erste Stunde aufgrund meiner falschen Voraussetzungen schwer zu schauen, denn das war alles andere als ein reiner Entführungsthriller mit den Standard-Verlauf und der Standard-Spannung, sondern vielmehr ein Milieu-Drama mit leichten Drogenkrimi-Elementen, wobei natürlich die Entführungsgeschichte immer im Hintergrund mitlief. Also das fand ich schon ziemlich verstörend und auch die recht konfuse Erzählweise hat mir schwer zu schaffen gemacht und nach einer Stunde kam dann ein völliger Bruch in der ganzen Geschichte, der mich fast völlig aus der Bahn geworfen hat, aber ab da wurde es dann richtig stark, denn der Verlauf, den der Film ab Stunde 1 dann nahm, war unglaublich gut, dramatisch ohne Ende und ungemein intensiv, eine überraschende und schockierende Wendung und unvorstellbare Monstrosität jagte die nächste, es war spannend und fesselnd und am Ende wird der Zuschauer vor eine Frage der Ethik und Moral gestellt, ob es immer richtig ist, das Richtige zu tun, die er sich nur selber beantworten kann. Also das war eine ganz ganz starke zweite Hälfte, die allem, was in der ersten Hälfte noch konfus und verwirrend aufgebaut war, einen Sinn gibt, so dass man sagen kann, dass der Film im Gesamtbild und im Nachhinein richtig klasse war. Afflecks erste Regie-Arbeit, Respekt und Hut ab kann man dazu nur sagen. Ein Film, der einen aufgrund seine Verlaufes ungemein fesselt und einen durch seine Auflösung der ganzen Geschichte und dem Ende nachdenklich zurücklässt und der auch durch die Darstellern und die Charakter-Entwicklung, die die Figuren im Laufe des Films durchmachen, durch die Bank überzeugen kann. Casey Affleck spielt sehr gut (auf jeden Fall besser als sein Bruder ;-) ), ebenso wie Michelle Monaghan und Titus Welliver, und über Ed Harris und Morgan Freeman muss man eh nichts mehr sagen, die sind eh immer genial.
Absolut sehenswerter und empfehlenswerter Film!

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Claudia :)

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Bewertung9.5Herausragend

Nachdem ich "Gone baby gone" das erste Mal gesehen hatte, war ich recht überrascht von Ben Afflecks Talent als Regisseur...
Nebenbei zeigt auch sein Bruder Casey mal wieder alles in der recht facettenreichen Hauptrolle, Morgan Freeman und vorallem auch Ed Harris waren ganz toll. Nur Michelle Monaghan hat mich mit ihrer komischen Art etwas genervt. Leider war in der Mitte des Films, wie hier schon oft erwähnt, eine Phase voller Längen und wirrer Handlung. Wirklich grandios war dann die letzte Einstellung. Man spielt selber mit dem Gedanken der Gerechtigkeit, versucht sich alle vorzustellen, sich selber in der Handlung zu sehen... Dieser Film regt wirklich und das auch sehr nachhaltig zum nachdenken an und deshalb ist er für mich so interessant.

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PommesPapst

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Bewertung7.5Sehenswert

erst mal das positive: der film ist sehr tragisch, was bei einem thriller-drama immer ein plus ist, und die charakterentwicklung beschreibt eine schöne kurve. die nebendarsteller sind hochkarätig besetzt, morgan freeman in gewohnter form, aber besonders hervorzuheben ist die gute leistung von ed harris, der den ambivalenten cop super dargestellt hat.

das führt uns direkt zum negativen: den hauptdarsteller, casey affleck, mag ich persönlich, genauso wie seinen bruder übrigens, überhaupt nicht. diese arroganz, mit der er seine rolle spielt, macht ihn für mich völlig unsympathisch und wenig identifizierbar, vor allem, weil er so wie sein bruder nicht gut genug ist, um sich diese arroganz zu leisten. wenn so ein affiger kleiner spargeltarzan zu nem hausgemachten gangster hingeht und sagt: "zeig meiner freundin etwas respekt, sonst brech ich dir alle knochen im leib!", dann ist das schon irgendwie unfreiwillig komisch.

das zweite problem des films ist, dass er ziemlich übertrieben ist und damit etwas unlogisch wird, was ich jedoch nicht näher erläutern werde, da ich sonst spoilern müsste.

also alles in allem solide mit ein paar abzügen in der b-note.

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Slash

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Bewertung7.0Sehenswert

Ganz ordentlicher Film, bei dem mich besonders Casey Affleck positiv überrascht hat. Ben Affleck macht seine Sache als Regisseur ordentlich, teilweise meiner Ansicht nach einige dramaturgische Längen. Die absolut überflüssigste und zudem noch furchtbar schlecht gespielte Rolle liefert uns hier Michelle Monaghan. Fehlbesetzung!!

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JackoXL

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Bewertung9.5Herausragend

Hoppla, wir haben Ben Afflecks Talent entdeckt. Konnte ihn nie leiden, jetzt hab ich das ganze starke Bedürfniss, ihn zu verprügeln. Nicht falsch verstehen: Nicht weil der Film so schlecht ist, sondern weil er uns jahrelang mit seiner "Schauspielkunst" belästigt, anstatt von vorneherein Regie zu führen. Das kann er eindeutig besser. Das eigentliche Highlight ist zwar das Skript, aber Affleck versteht es überrasachend gut, ihm die genau richtige Inszenierung zu verpassen. Er hat das richtige Gespür für Stimmung & Tempo, errinert fast an die Regiearbeiten von Eastwood. Dazu kommt eine ganz starke Cast. Cassy Affleck und Michelle Monahgan zeigen ihre mit Abstand besten Leistungen, unterstützt von den wie immer großartigen Ed Harris und Morgan Freeman. Gepaart mit einer enorm fesselnden und wendungsreichen Geschichte ergibt dies einen Ausnahmefilm. Sehr schade, dass ihm weder im Kino noch auf DVD der gebührende Respekt erwiesen wurde. Solche Werke kann man nicht oft genug empfehlen.

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vanilla

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geb ich dir voll Recht, ist wirklich ein sensationeller Ausnahmefilm


Alfalfa

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Das Ende dieses Films hat mich noch ein paar Tage lang beschäftigt...

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