Good Will Hunting

Good Will Hunting (1997), US Laufzeit 126 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 19.02.1998

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6.9
Kritiker
62 Bewertungen
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7.6
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96 Kommentare
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von Gus van Sant, mit Robin Williams und Matt Damon

Im Drama Good Will Hunting stellt sich der Kleinkriminelle Matt Damon als Mathematikgenie heraus. Psychiater Robin williams soll ihn auf den rechten Pfad führen.

Zum Semesterbeginn stellt ein Mathematikprofessor einer Eliteuniversität seinen Studenten eine Aufgabe, die eigentlich niemand lösen kann, wenn er nicht die Fähigkeiten eines Nobelpreisträgers hat. Er erwartet nicht, daß einer seiner Schüler diese Aufgabe bis zum Semesterende lösen kann, aber schon am nächsten Tag steht die Lösung an der Tafel, gelöst von einem Mitglied der Uni-Putzkolonne, der ein Genie ist, es aber nicht sein will, weil er lieber mit seinen Freunden in Pubs und zu Baseballspielen geht.

Hintergrund & Infos zu Good Will Hunting

Matt Damon und Ben Affleck schrieben gemeinsam das Drebuch zu Good Will Hunting und erhielten dafür den Oscar für das Beste Drehbuch. Für seine Rolle des WillHunting gewann Matt Damon außerdem den Silbernen Bären auf der Berlinale 1998.

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Cast & Crew


Kritiken (4) — Film: Good Will Hunting

SoulReaver: CinemaForever

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7.0Sehenswert

[...] Man kann noch so viel Wissen besitzen, noch so viele Bücher gelesen haben, wenn man seine Intelligenz nicht einsetzt und niemandem zeigen will. Doch was ist das Gefühl von Wissen schon gegen das Gefühl der puren, bedingungslosen Liebe? Will hat Angst diesem Gefühl zu unterliegen und am Ende wie Sean mit den Folgen davon zu kämpfen. Doch es sind nicht die Schmerzen, die man nach der gemeinsamen Zeit ertragen muss. Es sind die Momente, die Gefühle, die man während der gemeinsamen Zeit spürt. Das macht Sean Will auf ganz schleichende, unaufdringliche Art klar. [...]

Kritik im Original 26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Prechtl

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Toller Text, muss ich mir unbedingt wieder mal ansehen! :)


SoulReaver

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Vielen Dank :) Oh ja!


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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4.0Uninteressant

"Dead Poets' Society" meets "A Beautiful Mind". Ein Film für Menschen, die sich gerne Zuschauermanipulation und Leerlauf als Tiefsinnigkeit und Intelligenz verkaufen lassen. Und warum ausgerechnet dieser Film mit dem Drehbuch-Oscar und Robin Williams - quasi für die identische Rolle die er 10 Jahre vorher schonmal gespielt hat - prämiert wurde - so ganz nachvollziehen kann ich es nicht.

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 15 Antworten

NWO@Movie

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Okay los 20 Filme!


morlock

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Nö.
Mir würden aber 200 einfallen.


Kubrick_obscura: CinemaForever

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5.0Geht so

Das ist alles so Hollywood, dass man sich über den Drehbuch-Oscar garnicht mehr wundert.

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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7.5Sehenswert

Was dem Film bei aller Überraschungslosigkeit die Spannung erhält, ist die Regie von Gus van Sant. [...] Hinter der abweisenden Fassade entdeckt er eine verschüttete Schönheit, auch bei Matt Damon, der nie wieder so sexy war wie bei van Sant. Durch seine verletzende Arroganz schimmert eine Jugendlichkeit, die seinen Altersgenossen näher ist als den üblichen Geniebildern des Kinos.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten


Kommentare (89) — Film: Good Will Hunting


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Alienator

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein wohltuender Film ohne moralisierende Lebensweisheiten

Van Sant erzählt hier eine gefühlsbetonte Geschichte eines Menschen, der írregeführt wird durch falsche Perspektiven und seiner verlorenen Vergangenheit, der erst zu sich selbst finden muss um sich selbst zu helfen um danach leben und lieben zu können. Die Kunst von Sants Stil ist es, diese emotionale Berg- und Talfahrt unkonventionell und unsentimental, aber dennoch gefühlvoll und realistisch zu erzählen.Die Zukunft ist offen,aber die Gegenwart ist das Prestigeobjekt für Sant. Das Leben als solches begreifen um das Sein zu bekämpfen ohne dabei sich zu verlieren. Ein Film über und für das Leben. Davon ab dass hier ungeschont Gefühle gezeigt werden, die wahrheitsgemäß und realitätsnah sind, und kein Hollywoodromantikschrott ist geben die Schauspieler ihr bestes. Und wenn Ben Affleck sagt: "Ich wünsche mir als dein bester Freund, das du hier wegziehst." ist es eins der schönsten Freundschaftsbekundungen die es im Film gibt.

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lena.hahn.161

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Von dem Film musste ich mich beim ersten Mal erstmal erholen. Sehr packend!

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Alexander Koch

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kein Interesse

Good Will Hunting 2 - Jagdsaison

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Oliver0403

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine wirklich sehr gute und überzeugende Vorstellung, die hier von Matt Damon abgeliefert wird. Hervorzuheben ist auch, wie Robin Williams als Psychiater hier auf ihn eingeht und motiviert, aus seinem Leben und mit seinem Talent etwas zu machen.

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Jules.kiekt.jerne

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Bewertung9.0Herausragend

Es gibt nicht viele Filme die es schaffen mich zu beeindrucken. Menschliche Beziehungen werden hier ganz groß geschrieben, auf was es auch ankommt: Freundschaft, Liebe, Erfolg/Misserfolg, Leiden/Qualen, Angst... es gibt so vieles, was der Film schafft einem das unvollkommene Leben als unvollkommen anzusehen. In einer Welt aus Perfektion, Gesellschaftszwang, Druck und einer daraus resultierenden Verwirrung, in der man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht, zeigt er, dass es kein Richtig und Falsch gibt im Leben, weil genau dies das Leben ausmacht. Eine tolle Botschaft die der Film vermittelt!
Zum Film selbst gibt es eigentlich auch fast nur Positives zu berichten. Eine sehr tiefgehende Handlung, untermalt von sehr guten Schauspielern wie Matt Damon und Robin Williams die einem das genau richtige Gefühl geben. Nicht eine auf krassem Hollywood geschniegelte Gefühlswelt mit tausenden Klischees, sondern ein Film in seiner ganz eigenen unverfangenen Sprache. Er schafft es auch nie langweilig zu werden, man ist geradezu gierig auf das was als nächstes passiert. Klar ist er durch seine Erzählweise und Darstellung der Charaktere ein wenig vorhersehbar (natürlich schwer in solch einem Film noch Intelligenz unterzubringen), aber es schadet der Wirkung und Erfahrung des Filmes keineswegs. Good Will Hunting: ein Film mit viel Herz und einer guten Seele!

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LowRidah

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Bewertung7.0Sehenswert

sehr schön und mitreißend, wenn auch vorhersehbar.... :)

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MaxN91

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Zwei arbeitslose , recht erfolglose Schauspieler sitzen in Hollywood und versuchen etwas sinnvolles mit ihrer Zeit anzufangen . Also schreiben sie an einem Skript , welches Jahre später den Oscar als bestes Originaldrehbuch erhalten wird . Klingt zwar ziemlich unwahrscheinlich und konstruiert - allerdings handelt es sich in diesem Fall um Matt Damon und Ben Affleck und ihrer Geschichte "Good Will Hunting" . Eben dieser Will Hunting wächst in einer schwierigen Gegend in South Boston auf und durchläuft die klischeehafte Karriere eines Kleinkriminellen : Körperverletzungen en masse und sogar Autodiebstahl . Was ihn von anderen entscheidet ist sein unglaublicher Intellekt und seine Begabung für Mathematik . Niemand kann ihn jedoch überzeugen sein Leben zu ändern und etwas aus seinen Fähigkeiten zu machen ; zumindest bis er an den etwas anderen Psychologen Sean Maguire trifft . Regisseur Gus Van Sant nahm sich diesem Drehbuch an und landete damit einen ziemlichen Überraschungshit . Der Cast ist absolut genial und jeder einzelne Part ist für mich perfekt besetzt . Die Geschichte geht keineswegs runter wie Öl , sondern hat viele Ecken und Kanten , die besonders der Zuschauer in der Mitte des Films zu spüren bekommt . Die wunderbaren Schauspielleistungen schaffen es dennoch die Zuschauer bei der Stange zu halten und die Geschichte lebendig zu gestalten . Der Film ist unglaublich herzerwärmend und lässt uns mit den Hauptfiguren mitfühlen , ebenso transportiert er Botschaften , die extrem lebensnah sind und liefert interessante Charakterstudien der großen Schere der Gesellschaft . Ich konnte tatsächlich viele Punkte und Persönlichkeiten 1 zu 1 in meinem Privat- sowie Unileben wiederfinden . Good Will Hunting ist toll geschriebenes Darstellerkino der späten 90er Jahre mit kleinen Schwächen , welches Damon und Affleck zum internationalen Durchbruch und Robin Williams zum Aufstieg in den Hollywood-Olymp verhalf .

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r3sortiane

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Bewertung6.5Ganz gut

Inhaltliches Telegramm:
==================
Selbstzweiflerischer Midlife-Crise-Professor findet Wunderkind aus der "Gosse" und möchte dieses zu einem besseren "Selbst" formen. Holt einen befreundeten Therapeuten zu Hilfe, der dem Jungen die Flausen austreiben soll. Das triadische Beziehungsgeflecht löst in allen die unterschiedlichsten heftigen Emotionen aus und bedarf auf allen Seiten großer Anpassungsleistungen.
Mein Eindruck:
============
Ein in den Dialogen, den Beziehungen und den Charakterzeichnungen sehr "amerikanischer" Film, der mir erst mit der beginnenden therapeutischen Beziehung zw. Damon und Williams richtig zu gefallen begann. Letzterer wirkt authentisch und menschlich und färbt im Film irgendwie auch auf Damon ab, der fortan stärker agiert. Die zweite Hälfte des Films ist deutlich besser, reicht aber aufgrund der nicht eben neuen Thematik und der doch nur mäßig differenzierten Darstellung auch nicht über eine wohlwollende "8er"-Wertung hinaus. Zusammen mit der laschen "5", die ich der ersten Hälfte geben würde, ergibt sich in meinen Augen eine verdiente "6,5".
Die Gründe:
==========
Die beginnende Darstellung des Charakters unseres jungen Genius ist ziemlich überzeichnet, klischeehaft und auch filmisch nicht wirklich authentisch umgesetzt (z.B. Prügelszene). Die Prä-Williams-Therapeuten sind eine einzige Beleidigung und eine Farce: Viel zu überspitzt, stereotyp und in ihrem Scheitern vorhersehbar. Auch die Rollendiskrepanz zw. "Akademikern" und "Straßenkindern" ist ziemlich vorurteilsgeleitet. Dem Zuschauer werden die Botschaften des Films doch recht plump serviert. Mit der Figur Robin Williams gewinnt der Film an Tiefe und Ehrlichkeit, vor allem auch an Authentizität. Trotzdem bleibt der verhaltensleitende Abwehrmechanismus ein relativ "alter Hut". Zugegeben, 1997 hätte mir der Film vermutlich auch noch besser gefallen.

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T-Rex

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

haha ungefähr 1500 mal gesehen (zumindest gefühlte 1500) und er gefällt mir immer wieder, robin williams in seiner bestform und matt damon in seiner besten rolle,

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AltH85

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Bewertung0.0Hassfilm

Ich weiß es noch wie, als (ist das hier erlaubt?)wäre es gestern gewesen.. Ich saß im Kino, mit ein paar Klassenkameraden, als ich plötzlich an die Kasse gerufen wurde und meine damalige Freundin, die eigentlich hätte im Urlaub sein sollen vor mir stand und mich dazu bewegt hat, mit ihr nach hause zu gehen.....

Gott sei dank!

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AltH85

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ja genau.... O.o


Looptrooprocker

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...."ich hab´ meine karte für das (baseball-)endspiel zu meinen kumpels geschoben und gesagt: ich muss mich um eine frau kümmern" ...ist ein zitat aus dem film - lustige parallele. nur passt deine bewertung nicht ganz dazu. mit ner 6 oder 7 hätt ich "gefällt mir" geklickt...


U-Turn

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Guter Film der Spass macht. Einzig dieser typisch amerikanische Kitsch nervt.

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Narrisch

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Zum Beispiel?


Mr.Film

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Bewertung7.0Sehenswert

Manche Menschen haben eine nette Gabe, die sie so unglaublich machen. Mit manchen Menschen mein ich wirklich nur eine Hand voll, und eben diese besitzen etwas, das wohl jeder zu gerne hätte. Vor allem faule Menschen. Also alle Leute außer den Asiaten. Man hat's in bestimmten Bereichen einfach drauf, man muss dafür nichtmal lernen um einer der besten zu sein. Solche gibt's ja hier auch auf moviepilot, kaum einer ist professioneller Kritiker, und doch schreiben jede Menge auf verdammt hohem Niveau (das Geschleime muss für dieses Jahr genügen). So geht es auch Will Hunting(außergewöhnlich stark von Matt Damon, könnte seine beste Rolle gewesen sein), doch anstatt das er etwas normales wie Sport beherrscht, ist er ein Genie in der Mathematik und schätzt gute Literatur und Kunst. Dabei ist er Hausmeister und wurde nie groß gefördert. Seine Hobby's bestehen ebenfalls nicht aus lernen, sondern größtenteils aus saufen und Party machen.

Und um mehr geht es auch einfach nicht, man begleitet den jungen Will, wie er entdeckt das Wissen nicht alles im Leben ist, wie er feststellt das es weißere Männer auf der Welt gibt als ihn, wie er das Wort "Liebe" für sich selber definiert, wie er lebt. "Good Will Hunting" ist gefüllt mit klugen Sprüchen die man für sich selber behalten kann, aber auch mit typischen Storyklischees die man nicht ignoriert bekommt, ebenfalls hätte der Film auf jeden Fall eine bessere Optik verdient, doch ist das gar nicht so schlimm, die Ausstrahlung der Schauspieler macht vieles Wett, Robin Williams begeistert in seiner Rolle als Psychiater der eine perfekte Mischung aus Ernst und Humor in sich trägt, er ist einer der Leistungsträger, sympathischer geht's nimmer, aber selbst sie können gewisse Längen nicht verstecken.
Gus Van Sant's klassische Regie lenkt den Fokus des Films gekonnt auf die Schauspieler und deren Dialoge, die Authenzität die er reingebracht hat war ideal, intensive Szenen spürt man anhand der aufsteigenden Gänsehaut. Wenn man sich das Drehbuch mal so anschaut merk man das die Story auf dem Boden geblieben und doch irgendwie außergewöhnlich ist, das hätte ich dem Duo Matt Damon und Ben Affleck(seine schauspielerische Leistung war ebenfalls gar nicht übel) niemals zugetraut, da dürfen die Jungs stolz auf sich sein. Die durchaus gut durchdachte Persönlichkeitsstudie eines Jungen der anscheinend das hat, was viele wollen, und dem doch etwas großes fehlt, bringt es durchgehend auf den Punkt, oder jedenfalls knapp daneben.

"Du bist ohne Eltern aufgewachsen, stimmt'? Meinst du ich weiß auch nur irgendetwas darüber wie dein Leben verlaufen ist, was in dir vorgeht, wer du bist, nur weil ich mal "Oliver Twist" gelesen habe?"

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Glücksritter

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Bewertung9.5Herausragend

Van Sants oscarprämiertes Drama 'Good Will Hunting' besticht durch großartige, teilweise tiefgründige Dialoge und lange, ruhige Schnitte, die viel Platz für Emotionen, Ausstrahlung und Zwischenmenschliches lassen. Williams brilliert als selbstbewusster, beherzter Psychologe, der bis zum Schluss an seiner Einstellung festhält. Das Gespräch zwischen Will und Sean auf der Bank vor dem See werde ich wohl nie vergessen. Groß!

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Hollunder

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Endlich kann ich mit Matt Damon und Robin Williams Frieden schließen.

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gnipmac14

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Aus der Feder von Ben Affleck und Matt Damon präsentiert uns Gus van Sant ‚Good Will Huntung’.

---Zu Inhalt und Dramaturgie---

Der Film hat von Anfang an einen interessanten Stil. Er präsentiert die Geschichte aus der Sicht von Will Huntings (Matt Damon) Wegbegleitern, des Professors und seines Therapeuten, würde man doch annehmen, dass es um Huntings Persönlichkeit und Intellekt geht. Doch genau dem ist nicht so, Matt Damon spielt hier quasi einen Statist, der dafür da ist, um die Figuren um sich herum zu am laufen zu halten und zu inspirieren. Das ist wohl das große Thema dieses Filmes, Inspiration. „Was möchten die wirklich?“, das ist die Frage, die der Therapeut (gespielt von Robin Williams) Hunting stellt, die Huntings Freunde ihm stellen, und die der Professor (gespielt von Stellan Skarsgard) sich selbst stellt. Und auch wenn Hunting nur auf dem Papier die tragende Rolle des Filmes ist, so ist Matt Damon doch jederzeit glaubwürdig und präsent.

Leuten, denen dieser Film nicht gefällt, fehlt es keines Wegs an Filmverständnis, ich würde sagen, sie interessieren sich einfach nicht für das Konzept der Geschichte, was durchaus verständlich ist. Der Streifen ist zwar niemals trocken, dennoch bei Weitem nicht für Jedermann interessant. Er versucht kein Schicksal dramaturgisch aufzuplustern, er stellt keine tiefen Abgründe da, er behandelt ledeglich die Wirkung eines ungeförderten Genies auf sein Umfeld.

Die Beziehungen wurden alle mehr oder weniger Simpel erklärt, mit Fortlaufen der Story wird man sie aber als etwas komplexer verstehen als zuvor angenommen. Besonders Huntings Beziehung zu seinen Freunden ist sehr stabil und wirklich brüderlich. Chuckie (Ben Affleck) und die beiden anderen sind Will gegenüber loyal, obwohl –oder gerade weil- er sich als Genie outet und die Chance hat etwas aus sich zu machen, so hätte man doch zu Beginn angenommen, dass sie Prolos wären, die einen „Streber“ nicht in ihrer Mitte haben wollen. Besonders aber Skarsgard und Williams stellen ihre freundschaftliche Rivalität gekonnt dar. Die ganze Zeit über hat man das Gefühl, die Rivalität muss einen noch viel tieferen Grund haben. Man kann froh sein, dass darauf nicht zu sehr eingegangen wurde, ein zu banaler Grund hätte wohl für starke Minuspunkte der Charaktere gesorgt. Einzig die Liebesgeschichte zwischen Will Hunting und Skylar (Minnie Driver) wirkt doch sehr aufgezwungen als hätte man unbedingt noch eine Romanze einbauen wollen.

---Zur Technik---
Der Film wurde durchweg in einem leichten Orangeton gefärbt, was ihm die nötige Wärme gibt, die er wegen seiner Distanz zum Hauptcharakter auch braucht. In den Dialogen bekommt der Zuschauer ein paar wunderbare Einstellungen präsentiert, nicht zu schnell geschnitten aber doch oft genug um ein gewisses Tempo zu halten. Auch sind die Sets recht zeitlos gehalten, man erkennt im fast nicht an, dass er schon 14 Jahre alt ist. Bis auf die letzten beiden Songs ist der Soundtrack durchweg sehr präsent und sehr treffend.

---persönliches Empfinden---
Ich empfand den Film insgesamt als sehr angenehm. Ein Werk, in dem die Moralkeule nur indirekt geschwungen wird. Den Charakteren werden die Schicksale nicht aufgezwungen und es wird nicht groß in Vergangenheiten herumgestochert. Ein schnulzenfreies Drama findet sich sowieso nicht so leicht, deshalb bin ich froh, dass die Romanze hier auf ein Minimum reduziert wurde. Mein Persönliches Highlight: Der Professor, der wie geschockt versucht, die brennende Gleichung zu retten.

Dass ein Film, der bei den Oscars so gut weggekommen ist bei den Kritikern eher unbeliebt ist, ist ein trauriger Trend, aus dem Hollywood-Hype entstand der Anti-Hollywood-Hype und viele Fans und Kritiker hören auf Werke einzeln zu beurteilen, wenn das gegen ihr Anti-Hollywood-Prinzip spricht.

Ich liebe es, wenn ein Film mit einem starken Satz endet, das hat dieser Film zusätzlich noch sehr, sehr gelungen erfüllt. Dafür gibt’s von mir die 8.5 Punkte.

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Digit

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Bewertung9.5Herausragend

Naja von mir aus Klischees, egal.. Mich bewegt der Film absolut

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morlock

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Bewertung2.5Ärgerlich

Matt Damon als eingebildeter, prügelnder Oberklugscheißer und Wichtigtuer, Robin Williams als Ober-Gutmensch und weiser Übervater.
Ein selbstverliebter, pseudotiefsinniger und schmalziger Film, der v.a. gepflegte Langeweile verbreitet.
Das Drehbuch stammt von Matt Damon und Ben Affleck höchstselbst.

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Mr USneun

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ich finde Matt Damon überhaupt nicht selbstverliebt.. sonst hätte er sicherlich nicht Matt Damon in Team America gespielt oder "Iam fucking Matt Damon" in einer Show mitgesungen.


bigsis

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Der Film ist ein verdammter Klassiker! Vielleicht nicht Jedermanns Geschmacksache, aber er ist gut. Er ist fantastisch! Die, die ihn nicht verstehen, haben Pech. Selbst wenn er voll von Klischees ist (was er nicht ist) wenn kümmerts? Welcher Film ist das nicht? Es ist ein Ernst zu nehmender Film mit sehr guten Schauspielern .


Emzed

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Matt Damon als Will Hunting, ein hochtalentierter Junge aus der Unterschicht, der gern mit seinen Kumpels trinken geht und sich häufig prügelt. Bei einem Job an der Universität wird ein Mathematikprofessor auf ihn aufmerksam und nimmt ihn unter seine Fittiche, merkt aber schnell, dass Will sehr eigenwillig und schwer kontrollierbar ist. Sein alter Kumpel Sean, ein Psychologe, soll sich mit Will beschäftigen und ihn aufs Berufsleben vorbereiten, das anfangs schwierige Verhältnis zwischen dem Psychologen und seinem Patienten entwickelt sich mit der Zeit aber zu einer engen Freundschaft. Robin Williams brilliert als sturer, verständnis-, aber auch temperamentvoller Psychologe Sean und hat mit Matt Damon einen ebenbürtigen Partner. Minnie Driver ist ebenfalls klasse als Freundin Wills und auch Ben Affleck liefert als Wills bester Freund eine gute Leistung ab. Das beste sind aber fraglos die Szenen, in denen Damon und Williams miteinander streiten, sich anschweigen oder über Belangloses scherzen, bis das Eis endlich bricht. Richtig toller Film mit Botschaft und oscarprämiertem Robin Williams.

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Dom699

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Bewertung2.5Ärgerlich

MATT DAMON !!!

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Benilinus

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ohja. tiefsinnige begründung


razcal

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Bewertung10.0Herausragend

einfach ein toller film, was zu sagen wäre wurde bereits gesagt, ich fühlte mich am ende gut unterhalten und robin williams ist ohnehin der beste schauspieler auf diesem planeten.

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