Goodbye, Lenin!
Goodbye, Lenin! (2003), DE Laufzeit 121 Minuten, FSK 6, Komödie, Historienfilm, Drama, Kinostart 13.02.2003
100 Bewertungen
Skala 0 bis 10
32148 Bewertungen
68 Kommentare
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von Wolfgang Becker, mit Daniel Brühl und Katrin Saß
Geschichte wird geschrieben, nur für den 21-jährigen Alex geht nichts voran. Kurz vor dem Fall der Mauer fällt seine Mutter, eine überzeugte Bürgerin der DDR, nach einem Herzinfarkt ins Koma – und verschläft den Siegeszug des Kapitalismus. Als sie wie durch ein Wunder acht Monate später die Augen aufschlägt, erwacht sie in einem neuen Land. Erfahren darf sie von alledem nichts – zu angeschlagen ist ihr schwaches Herz. Um seine Mutter zu retten, muss Alex auf 79 Quadratmetern die DDR wieder auferstehen lassen.
Handlung
Der Zusammenbruch der DDREs ist der 26. August 1978. Im Wohnzimmer einer 79 Quadratmeter großen Plattenbauwohnung in Ost-Berlin sitzen der elfjährige Alex und seine jüngere Schwester Ariane und verfolgen im Fernsehen, wie der DDR-Oberstleutnant Sigmund Jähn als erster Deutscher ins All fliegt. Im Nachbarzimmer findet währenddessen ein psychischer Zusammenbruch der Mutter der beiden Kinder statt. Christiane Kerner (Katrin Saß (doppelt)) erfährt von zwei Stasi-Beamten, dass sich ihr Mann in den Westen abgesetzt hat. Um den Schmerz zu überwinden, stürzt sie sich als Lehrerin in ihre Arbeit für die Partei.
Als Christiane Kerner im Oktober 1989 auf dem Weg zu einer Feierlichkeit zum 40-jährigen Bestehen der DDR ist, entdeckt sie ihren Sohn Alex (Daniel Brühl). Er wird gerade von Polizisten abgeführt, die eine Freiheitsdemonstration niederschlagen. Geschockt bricht die Mutter auf der Sztraße zusammen. Im Gefängnis erfährt Alex, dass seine Mutter einen Herzinfarkt erlitten hat. Wieder freigelassen eilt Alex zu ihr ans Krankenbett. Seine Mutter liegt im Koma. Aus Schuldgefühlen und weil in dem Krankenhaus die schöne Krankenschwester Lara (Chulpan Khamatova) arbeitet, besucht er seine Mutter jeden Tag.
Am 9. November 1989 fällt die Berliner Mauer.
Die gewendete Wende
Als Alex und Lara sich nach acht Monaten im Krankenzimmer das erste Mal küssen, erwacht auf einmal seine Mutter aus…
Geschichte wird geschrieben, nur für den 21-jährigen Alex geht nichts voran. Kurz vor dem Fall der Mauer fällt seine Mutter, eine überzeugte Bürgerin der DDR, nach einem Herzinfarkt ins Koma – und verschläft den Siegeszug des Kapitalismus. Als sie wie durch ein Wunder acht Monate später die Augen aufschlägt, erwacht sie in einem neuen Land. Erfahren darf sie von alledem nichts – zu angeschlagen ist ihr schwaches Herz. Um seine Mutter zu retten, muss Alex auf 79 Quadratmetern die DDR wieder auferstehen lassen.
Handlung
Der Zusammenbruch der DDREs ist der 26. August 1978. Im Wohnzimmer einer 79 Quadratmeter großen Plattenbauwohnung in Ost-Berlin sitzen der elfjährige Alex und seine jüngere Schwester Ariane und verfolgen im Fernsehen, wie der DDR-Oberstleutnant Sigmund Jähn als erster Deutscher ins All fliegt. Im Nachbarzimmer findet währenddessen ein psychischer Zusammenbruch der Mutter der beiden Kinder statt. Christiane Kerner (Katrin Saß (doppelt)) erfährt von zwei Stasi-Beamten, dass sich ihr Mann in den Westen abgesetzt hat. Um den Schmerz zu überwinden, stürzt sie sich als Lehrerin in ihre Arbeit für die Partei.
Als Christiane Kerner im Oktober 1989 auf dem Weg zu einer Feierlichkeit zum 40-jährigen Bestehen der DDR ist, entdeckt sie ihren Sohn Alex (Daniel Brühl). Er wird gerade von Polizisten abgeführt, die eine Freiheitsdemonstration niederschlagen. Geschockt bricht die Mutter auf der Sztraße zusammen. Im Gefängnis erfährt Alex, dass seine Mutter einen Herzinfarkt erlitten hat. Wieder freigelassen eilt Alex zu ihr ans Krankenbett. Seine Mutter liegt im Koma. Aus Schuldgefühlen und weil in dem Krankenhaus die schöne Krankenschwester Lara (Chulpan Khamatova) arbeitet, besucht er seine Mutter jeden Tag.
Am 9. November 1989 fällt die Berliner Mauer.
Die gewendete Wende
Als Alex und Lara sich nach acht Monaten im Krankenzimmer das erste Mal küssen, erwacht auf einmal seine Mutter aus dem Koma. Bei der Entlassung von Christiane aus dem Krankenhaus betont der Arzt nachdrücklich, dass sie sich keinesfalls aufregen darf. Alex beschließt, dass seine Mutter nichts von der Wiedervereinigung erfahren darf. Seine Schwester Ariane (Maria Simon) und er ziehen sich wieder ihre alten DDR-Kleider an, entrümpeln die Wohnung von allen West-Produkten und empfangen ihre Mutter zuhause.
Alex unternimmt alles, um seiner Mutter die politische Wende zu verheimlichen. Da es in den Regalen keine Ostprodukte mehr gibt, sucht er im Müll nach alten Verpackungen. Indem er holländische Gurken in alte Gläser füllt, glaubt seine Mutter, die begehrten Spreewaldgurken zu bekommen. Schwieriger wird es, als seine Mutter gerne fernsehen möchte. Er besorgt sich die alte Nachrichtensendung Aktuelle-Kamera und spielt sie pünktlich um 20 Uhr vom Video ab. Zum Geburtstag der Mutter organisiert er ein sozialistisch geprägtes Fest. Der alte Rektor ihrer Schule überreicht ihr “im Namen der Partei” einen Geschenkkorb mit Rotkäppchen-Sekt und zwei Jungen in FDJ-Uniform singen ihr ein Ständchen.
Als seine Mutter wieder zu laufen beginnt, muss sich Alex etwas neues einfallen lassen. Gemeinsam mit seinem Freund Denis (Florian Lukas) beginnt er Beiträge für die Aktuelle-Kamera selbst zu produzieren. Das Medium lässt seine Mutter im Glauben, die DDR bestünde noch länger als die BRD. Alex kehrt die Geschichte um. In seinen Nachrichten wird berichtet, dass Westbürger vor dem kapitalistischen Konkurrenzkampf in die DDR fliehen. Dies erklärt auch, warum so viele West-Autos in der Stadt sind.
Abschied von der Mutter
Bei einem Familienausflug in die Datsche gesteht Christiane ihr Wissen über die Flucht ihres Mannes. Zu Anfangs hätte sie nachkommen wollen, hätte es aber nicht durchgeführt. Zu gerne würde sie noch einmal ihren Mann sehen. Kurz darauf erleidet sie einen zweiten Herzinfakt. Sie liegt wieder im Krankenhaus. Nur diesmal ist absehbar, dass sie bald sterben wird.
Alex sucht seinen wieder verheirateten Vater (Burghart Klaußner) in West-Berlin auf. Als dieser von Christianes Krankheit erfährt, besucht er sie ein letztes Mal. Bevor sie stirbt, produziert Alex einen weiteren Aktuelle-Kamera-Beitrag, indem der neue Staatsratsvorsitzende Sigmund Jähn die Mauer einreißen lässt, um die unzufriedenen Bundesbürger hereinzulassen.
Weiterführende Informationen
Alte Orginalaufnahmen in neuem Kontext
Wissenswertes über die Produktion
Weitere Informationen im Internet
Links zu Presseartikeln auf filmz.de
Interview mit dem Ausstatter Lothar Holler Filmaufbau Ost in der Zeit vom 22.12.2003
Filmheft zu Good bye, Lenin! bei der Bundeszentrale für politische Bildung als PDF-Dokument
DDR-Alltagskultur und Eckdaten bei DDR-im-wwww.de
Quellen
Filmbeschreibung bei Dieter Wunderlich
Good bye, Lenin! bei der Wikipedia (dts.)
Cast & Crew
-
Wolfgang Becker
-
Daniel Brühl
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alex Kerner
-
Katrin Saß
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frau Kerner
-
Chulpan Khamatova
-
Maria Simon
-
Florian Lukas
-
Alexander Beyer
Regie
Schauspieler
-
Peter Kurth
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Chef von X-TV
-
Burghart Klaußner
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Vater von Alex
-
Jürgen Vogel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Das Küken
-
Christine Schorn
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frau Schäfer
-
Jürgen Holtz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Herr Ganske
-
Hanna Schwamborn
-
Hans-Uwe Bauer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Mewes
-
Arndt Schwering-Sohnrey
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Fahrer Krankenwagen
-
Michael Gwisdek
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Klapprath
-
Achim von Borries
-
Hendrik Handloegten
-
Christoph Silber
-
Bernd Lichtenberg
-
Wolfgang Becker
- Genre
- Tragikomödie, Mediensatire, Historienfilm, Familiendrama, Coming of Age-Film
- Zeit
- 1989, 1990er Jahre
- Ort
- Berlin, Berliner Mauer, Deutsche Demokratische Republik
- Handlung
- Allein Stehend, Amnesie, Angst, Astronaut, Bürokratie, Demonstration, Depression, Deutsche Wiedervereinigung, Dreharbeiten, Ehefrau-Ehemann-Beziehung, Herzinfarkt, Koma, Krankenwagen, Lehrer, Lenin, Mutter-Sohn-Beziehung, Mutter-Tochter-Beziehung, Nachrichtensendung, Nacktheit, Nervenzusammenbruch, Ostalgie, Patriotismus, Plakat, Plattenbau, Politische Unruhen, Polizeistaat, Poster, Sozialismus, Stasi, Vater-Sohn-Beziehung, Verlust der Mutter, Verlust des Vaters, Video, Werbung, Wohnung, Überwachung
- Stimmung
- Berührend, Geistreich, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Goodbye, Lenin!
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DE 1996
Trailer zum Film Goodbye, Lenin!











Kritiken (4) — Film: Goodbye, Lenin!
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschen"Früher war alles besser, früher war alles gut." -
das wussten schon die Toten Hosen, und zusammen mit dem Handbuch "DDR für Dummies" dürften jene Zeilen der Düsseldorfer Altpunker die Inspirationsgrundlage für "Goodbye, Lenin!" gebildet haben.
Becker vermischt in seinem dritten Film (N)ostalgieüberbleibsel, Betroffenheitspornographie und schalen Witz zu einer - trotz seiner überschaubaren Spielzeit - langatmigen Anekdote ohne Pointe.
Er hat nichts zu sagen, jedenfalls nichts Essentielles, und verlässt sich deshalb voll auf das angepeilte Humorzentrum und die Tränendrüse seines Publikums, welche er gezielt mit mal dösigen, mal rührseeligen Belanglosigkeiten füttert.
Die DDR in der Daniel Brühl rumstromern und seine Narrenposse aufziehen darf, ist zwar als Staat schon ein bisschen böse, stört sie doch ab und an den trauten Familienschwank mit Knüppeln, aber beherbergt innerhalb ihrer Stacheldrahrgrenzen doch auch…
Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Kuh Tipp 2012/01/30 21:28:44
Antwort löschendu solltest nicht über Dinge schreiben von denen du keine Ahnung hast.
Die Aussage des Films ist eben NICHT:
"Früher war alles besser, früher war alles gut."
Das ist eine Tragik-KOMÖDIE
das Wort Ostalgie ist selten dummes Geschwätz von einem Menschen der nicht begreifen kann das die Menschen aus dem "bösen" Osten über den quatsch im Arbeiter-und Bauernstaat lachen können...
Matthias Dell: Der Freitag Matthias Dell: Der Freitag
Kommentar löschenMit einigem Abstand traut sich "Good Bye, Lenin" wie Michael Ehrenreich in seinen Tagebüchern der "Sonnenallee", die Geschichte der DDR aus einem nachgeborenen Blickpunkt neu zu schreiben. Damit könnte Beckers Film für das neue Deutschland im besten Falle werden, was Jean-Pierres Jeunets "Amélie" vor zwei Jahren für Frankreich wurde - eine filmische Versicherung nationaler Identität.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenAus Mutterliebe geschickte Geschichtsleugnung- und verklärung. Braver Sohnemann! Mehr Tragik denn Komik, etwas Straffung hätte trotzdem nicht geschadet. Brühl spielt souverän.
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Strikerth 2009/10/04 01:41:19
Antwort löschenUnd es war doch nicht alles schlecht.
Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschen"Good bye, Lenin!" ist keine Satire auf Ostalgie - dafür sind West-Regisseur Wolfgang Becker und West-Autor Bernd Lichtenberg denn doch zu lieb zu ihren "Ossis" -, sondern eine Komödie über Realitätswahrnehmung. [...] "Good bye, Lenin!" ist der schönste deutsche Film seit langem. Und ein Monument für die Kraft der Liebe.
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Kommentare (64) — Film: Goodbye, Lenin!
Kommentar schreibenKuh Tipp 2012/01/30 21:19:57
Kommentar löschenhttp://www.youtube.com/watch?v=Zt_RSqgGaFQ
ich könnt mich jedesmal wegschmeissen.
für Westdeutsche natürlich kaum zu verstehen.
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Drumhead92 2012/01/24 11:57:12
Kommentar löschenEin tolles Stück deutscher Filmgeschichte. Ein Film, der mit Witz und Tragik, die Wiedervereinigung Deutschlands und das Schicksal einer Familie zeigt. Dazu tolle Filmmusik von Yann Tiersen. ("Die wunderbare Welt der Amélie") Schon jetzt ein Meisterwerk.
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torsam 2012/01/08 10:24:17
Kommentar löschenFantastisch! Der Film ist superlustig und auch wunderschön aus der Sicht eines "Ossis" erzählt. Beispiel: "Im Sommer glänzte die deutsche Nationalmannschaft mit Planübererfüllung." (=WM-Sieg) Trotzdem ist der Film auch sehr bewegend.
Einziges Manko: Der Film war mir zu lang und hat sich nach zwei Dritteln ziemlich hingezogen.
Für Fans von: Friendship!, Die fabelhafte Welt der Amélie
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RoosterCogburn 2012/01/08 11:26:37
Antwort löschenWie kann man "Die fabelhafte Welt der Amélie" mit "Friendship" in einen Topf werfen??? Merkwürdige Empfehlung.
torsam 2012/01/08 11:49:40
Antwort löschenEs sind beides Filme, die sowohl lustig sind, aber auch eine bewegende Geschichte erzählen. Besonders der Humor ähnelt sich, wie ich finde, in allen drei Filmen.
FilmeGuckerAusBerlin 2012/01/05 16:41:40
Kommentar löschenToller Film, sehr bewegend.
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Hooded Justice 2012/01/03 17:37:48
Kommentar löschenEin Film wie ein Lied; virtuos, authentisch, offenherzig und trunken in Charme. Daniel Brühls Talent macht das Zusehen unwiderstehlich; Yann Tiersens musikalischer Höhepunkt unüberhörbar; die Erzählung erstaunlich teilnehmend. Dabei versteckt sich latent im Hintergrund eine Menge unterschätzte Historik, Gemütsbewegungen ums Erwachsenwerden, Mutterliebe und Ehrlichkeit, sowie bedeutsame Charakterzeichnungen mit politischer Schwere. GOOD BYE LENIN!, ein audiovisuelles Meisterwerk aus Deutschland mit ebenso viel Background wie Unterhaltungspotential, von denen es gerne an mehr bedarf.
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moviee 2012/01/03 16:27:17
Kommentar löschenNeun Jahre hat diese Tragikomödie nun schon auf dem Buckel und ich hatte es bis heute nicht geschafft, mir "Goodbye, Lenin!" auch nur einmal anzusehen. Nun stand also die Premiere auf dem Plan, die Premiere eines Films der Dutzende Preise einkassierte. Während die Mauer fällt und Deutschland zu einer Einheit wird liegt Christiane Kerner wegen einem Herzinfarkt im Koma. Als sie Monate nach der Wende aus dem Koma wieder erwacht, darf sie weder aufgeregt noch beunruhigt werden und so versucht ihr Sohn Alexander mithilfe von Freunden und seiner Schwester der Mutter eine heile DDR-Welt vorzukauern. Was sich anfangs nach einem einfachen Plan anhört, gestaltet sich dann doch schwieriger und aufwendiger als zunächst gedacht.
Warmherzig und sentimental wird hier mit vielen originellen Ideen eine schöne Geschichte erzählt, die vor einigen Jahren doch sehr gehypt wurde. Der bis in die Nebenrollen toll gespielte Film hat neben dem tollen Drehbuch auch auszeichnete Darsteller aufzuweisen. Daniel Brühl zeigt bereits ein Jahr vor seinem weiteren Hit "Die fetten Jahre sind vorbei", was für ein schauspielerisches Potential in ihm steckt und zeigt mit "Goodbye, Lenin!" eindrücklich, dass er nach dem Erfolgsfilm "Nichts bereuen" von 2001 alles andere als eine Eintagsfliege am Schauspielhimmel ist. Gelungene deutsche Tragikomödie mit einem tollen Drehbuch und klasse Akteuren.
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jan morrow 2011/09/27 18:08:19
Kommentar löschenWer in dem Film die Aufarbeitung der DDR sucht, wird sicherlich enttäuscht sein. Dafür gibt es "Das Leben der Anderen" und evtl. noch "12 heißt ich liebe Dich". Allerdings ist Goodbye Lenin ein schöner Film über die Insel DDR, der humorvoll ein Teil der DDR und deren Wende beleuchtet. Ich finde er hat seinen Platz in der (Film-) Geschichte, denn man muß auch lachen können um den Ernst zu begreifen.
An den Filmbeschreiber: Sigmund Jähn wurde zum Oberstleutnant ernannt nachdem er im All war, bei seinem Flug war er noch Oberleutnant. Soviel Geschichtskenntnis sollte schon sein.
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cruzha 2011/08/31 14:40:38
Kommentar löschenGood Bye Lenin ist eine lockerleichtige Tragikomödie über das Ende der DDR mit einem interessanten, weil originellen Storyansatz. Darstellerisch gibt hier jeder nicht mehr, als er muss, und so bleibt unterm Strich ein ganz guter Genrebeitrag, der aber leider die rauhe Wirklichkeit der DDR ein wenig nostalgisch verklärt und sich da hauptsächlich auf Spreewaldgurke und Aktuelle Kamera beschränkt.
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Lay_Dilay 2011/08/17 13:49:49
Kommentar löschenDeutsche Filme sind in der Regel nicht sehr gut, aber dieser ist immerhin noch einer der besten deutschen Filme, Daniel Brühl spielt seine Rolle sehr gut. Kann man sich anschauen :)
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Kate Portman 2011/05/04 16:08:36
Kommentar löschenextrem gehypter Film....hmm wahrscheinlich hab ich schon zu viele DDR Filme gesehen, um mich da noch groß überraschen zu lassen und zu viele deutsche Filme mit Daniel Brühl.
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Conny00X 2011/04/03 00:36:35
Kommentar löschenAlso ich mag den Film echt gerne. Und bevor jetzt irgendwas mit Nostalgie kommt darf ich anmerken dass ich die Mauer nicht mehr miterlebt habe und selbst wenn es so gewesen wäre in der BRD gewohnt hätte diesbetreff also völlig ungeschädigt bin. Ich finde es einfach interessant noch einmal einen Einblick in die damaligen Verhältnisse un Ereignisse zu bekommen. Für viele Leute ist dieser Teil der Geschichte durch eigene Erinnerung gestütz vielleichtg uninteressant mich interessiert er allerdings mehr als das Dritte Reich oder Weimarer Republik die ich jetzt schon zum 4. Mal mit ein und demselben Schulbuch durchkauen darf. Auch die Idee mit dem Koma und der nachgestellten DDR ist intereressant und gut umgesetzt.
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Master of Desaster 2011/03/09 03:54:19
Kommentar löschenEine an sich gute Idee wurde gaaaaaaaaaaaaaaanz schlecht umgesetzt. Ich war echt froh, als der Film zu Ende war. War echt langweilig.
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Grohacke 2011/01/07 23:10:00
Kommentar löschenNetter belangloser Film.
Nur leider war der realexistente Sozialismus eben gar nicht nett.
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okoymparas 2011/01/04 18:10:26
Kommentar löschenKein guter Film.
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terraNova 2012/01/08 15:35:55
Antwort löschenKein guter Kommentar.
Weltensegler 2010/12/26 02:36:34
Kommentar löschenDen letzten deutschen Film hab ich vor einer Ewigkeit gesehen, aber hier klingt die Story zumindest interessant. Mir gefiel, dass man sich fast eine halbe Stunde Zeit nahm um zu erzählen was während des Komas der Mutter alles mit dem Sohnemann und Tochter passierte, schöne Eindrücke, optisch gut rübergebracht. Und dann wollten sie der Mutter vorspielen, dass die DDR noch existiert, dass alles wie früher ist. Das will ich sehen. Klingt jetzt nicht gerade einfach umsetzbar. Und genau so war es auch. War insgesamt wirklich nett, allerdings ging mir der Humor eigentlich komplett ab – auch wenn die Stimmung gut war – und so wirkliche Höhepunkte gab es nicht, was aber nicht störte, war eine runde Sache. Natürlich war klar wie die Geschichte verlaufen würde, was unausweichlich war, allerdings hat man dieser Vorhersehbarkeit doch ordentlich entgegengewirkt. Die Darsteller waren sehr angenhem, gab keinen Ausfall, Daniel Brühl hat mir als Hauptdarsteller gut gefallen, also hier schon deutlich besser als was man sonst in deutschen Produktionen zu sehen bekommt. Optik war wirklich glaubwürdig, das Ganze überrascht hochwertig gefilmt, hatte sogar ein angenehmes Tempo drauf, normal finde ich deutsche Filme immer ziemilch träge. Gut gemacht, freut mich, dass es mir so gut gefiel. Der Schluss hat die Geschichte absolut zufrieden stellend abgeschlossen.
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emp6 2010/10/25 22:40:56
Kommentar löschenNette Idee, die mit guten Schauspielern zu überzeugen weiss.
Den Ostalgikern sei gesagt: In der DDR war auch nicht alles gut :D
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Doom4408 2010/09/03 22:16:29
Kommentar löschenSympathischer Film und wirklich putzig, wie der arme Junge seiner Mutter die "heile Welt" der DDR erhalten will.
Irgendwie ist es schon bewundernswert und zugleich etwas nervig, dass fast alle guten deutschen Filme von Hitler oder der DDR handeln :)
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Pepilotta 2010/08/29 20:05:12
Kommentar löschenganz ok, teilweise ganz lustig, vieles versteht man aber gar nicht, wenn man nicht "Ossi" war und die Zeit noch dazu selbst nicht bewusst erlebt hat?! Die Idee ist aber allemal gelungen!
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cpt. chaos 2010/08/11 14:59:18
Kommentar löschenNett gemeinte Wiedervereinigungstragikkomödie, die mir etwas zu nostalgisch geraten ist.
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LisaCobain 2010/07/22 13:32:36
Kommentar löschenSehr echt wirken in diesem Film die Liebe des Sohnes zu seiner kranken Mutter, welche ihn dazu bringt die Vorsichtsmaßnahmen penibel einzuhalten.
Das gleiche gilt für die innerfamiliären Probleme, die sehr realitätsnah sind und gut auf die schwierige Situation abgestimmt sind.
Die Mischung aus Drama und Komödie hat mir eindeutig zugesagt.
Von allen Schauspielern gut gespielt und sehr bewegend - daher ein ausgezeichneter Film.
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