HP 7: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1
Harry Potter and the Deathly Hallows: Part I (2010), US Laufzeit 146 Minuten, FSK 12, Fantasyfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 18.11.2010
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von David Yates, mit Daniel Radcliffe und Emma Watson
Zeit nostalgisch zu werden: Harry Potter 7: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes ist der erste Teil des letzten Kapitels der Filmsaga. Der inzwischen nun schon fast erwachsene Titelheld (Daniel Radcliffe) sieht sich einer vollkommen veränderten Welt gegenüber. Die Todesesser haben das Zauberministerium unter ihre Kontrolle gebracht und es tobt ein offener Kampf zwischen den Mächten des Guten und Bösen. Harry hat sich mit Hermine (Emma Watson) und Ron (Rupert Grint) auf die Suche nach den “Horkuxen“, magischen Objekten, die die Unsterblichkeit von Lord Voldemort (Ralph Fiennes) garantieren und zerstört werden müssen. Der dunkle Lord hat seinerseits ein Kopfgeld auf Harry ausgesetzt: 10,000 Galleonen für den lebendigen Harry Potter. Voldemort will sich das Vergnügen den “Jungen der lebte“ mit den eigenen Händen zu töten, nicht nehmen lassen. Unterdessen stößt Harry auf die Legende von den Heiligtümern des Todes, die ihm im Kampf gegen seinen Erzfeind das Leben retten könnte. Und so strebt alles unaufhaltsam der finalen Konfrontation zwischen den beiden Magiern entegegen, auf die Harry sich seit Beginn seiner Schullaufbahn vorbereitet hat.
Harry Potter 7: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1 und Teil 2 basieren auf dem gleichnamigen Roman von J. K Rowling. Beide Filme wurden in einem Stück gedreht. Als Neuzugänge im Harry Potter- Universum empfehlen sich drei der wenigen britischen Schauspielgrößen, die noch nicht in wenigstens einem Harry Potter Film mitgewirkt haben: Bill Nighy, der in HP 7: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes den neuen Minister des Ministeriums für Zauberei, Rufus Scrimgeour, spielt, Rhys Ifans als Xenophilius Lovegood und Ciarán Hinds, dessen Rollenname besser nicht verraten wird. Auch hinter der Kamera versammelt sich eine Mischung aus Harry Potter Veteranen und neuem Blut: Steve Kloves, der für fünf Harry Potter- Filme das Drehbuch verfasst, zeichnet auch für Harry Potter und die Heiligstümer des Todes Teil 1 verantwortlich. Kameramann Eduardo Serra ersetzt bei HP 7: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes den für Harry Potter und der Halblut Prinz immerhin mit einer Oscarnominierung bedachten Bruno Delbonnel. Auch musikalisch wird einer der größten Filmkomponisten unsere Zeit für neue alte Töne sorgen: Alexandre Desplat übernimmt den Dirigentenstab aus den Händen von Nicolas Hoolt. Er betonte, wie sehr er insbesondere “Hedwig’s Theme” möge und hoffe dem Stück in HP7: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Raum zur Entfaltung geben zu können. (KJ)
- DVD
Cast & Crew
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David Yates
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Daniel Radcliffe
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Emma Watson
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Rupert Grint
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Ralph Fiennes
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Helena Bonham Carter
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Tom Felton
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Regie
Schauspieler
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Michael Gambon
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Bill Nighy
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Jason Isaacs
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Bonnie Wright
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Alan Rickman
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Robbie Coltrane
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John Hurt
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Maggie Smith
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Rhys Ifans
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Brendan Gleeson
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David Thewlis
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Miranda Richardson
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Jamie Campbell Bower
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Ciarán Hinds
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Evanna Lynch
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Toby Regbo
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Warwick Davis
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Helen McCrory
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Clémence Poésy
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Geraldine Somerville
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Michael Byrne
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-
Samuel Roukin
-
Steve Kloves
- Genre
- High Fantasy, Abenteuerfilm
- Ort
- England, London, Wildnis
- Handlung
- Angst, Bedrohung, Blockbuster, Bösewicht, Duell, Elfe, Erste Liebe, Erzfeind, Eule, Flucht, Folter, Freunde, Freundschaft, Gefahr, Herrschaft, Hexerei, Kampf, Kontrolle, Lebensgefahr, Macht, Machtergreifung, Machtmissbrauch, Magische Fähigkeiten, Mentor, Plan, Roman, Schlange, Schrecken, Schulfreund, Testament, Vater-Tochter-Beziehung, Verfolgung, Verfolgungsjagd, Verlust einer geliebten Person, Zauberei, Zauberer, Zauberspruch, Zauberstab, Überleben
- Stimmung
- Aufregend, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails HP 7: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1
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- Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1: critic.de


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Kritiken (32) — Film: HP 7: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1
Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenDie Schmerzen des Erwachsenwerdens nehmen viel Raum ein – natürlich ist die ganze Potter-Saga ein einziger Coming-of-Age-Roman, aber dieser Film fokussiert das noch einmal wie in einem Brennglas. Dazwischen gibt es schön inszenierte Action und eine großartige Animationssequenz von Ben Hibon.
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Stefan_R.: Mann beisst Film
Kommentar löschenHarry Potter ist erwachsen geworden. Teil 1 des großen Finales präsentiert sich als düsterer Fantasy-Thriller, der spätestens jetzt überhaupt nichts mehr mit einer Kinderbuchverfilmung zu tun hat. Die nunmehr deutlich vorherrschenden Faktoren Angst, Verzweiflung und Trauer lassen „HARRY POTTER UND DIE HEILIGTÜMER DES TODES - TEIL 1“ dabei vielleicht nicht zum besten, wohl aber zum atmosphärischsten Film der Reihe reifen, dem die Ausführlichkeit, mit der die unheilvolle Geschichte ohne Hast erzählt wird, mehr als nur gut zu Gesicht steht. Wenn die Verantwortlichen dies alles weiter im Hinterkopf behalten und die Fehler aus der Verfilmung zum Halbblutprinzen vermeiden, steht uns im Sommer ohne Frage ein Endspiel par excellence ins Haus. Die Zeit wird's zeigen...
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Harry Potter and the Deathly Hallows Part 1» ist ein gelungener, intensiver Auftakt zum letzten Abenteuer des Zauberlehrlings.
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Christian Alt: NEGATIV
Kommentar löschen[...] Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1 bleibt ein guter Film – ein Film, der allerdings auf einen wesentlich größeren Film verweist, der noch nicht zu sehen war. Erst die Sichtung der beiden Teile im Zusammenhang wird hier die Antwort liefern können. Der Einstieg in ein erwachseneres Harry Potter-Universum ist aber schon einmal geschafft – und das war eine große Leistung.
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Eiri 2010/12/06 12:37:58
Antwort löschenDas ist GANZ genau meine Meinung.
buddy my dog♥ 2010/12/06 21:38:18
Antwort löschender film ist einfach klasse
ItsMeMatze 2010/12/08 01:30:44
Antwort löschenIch bin auch deiner Meinung hoffentlich wir im Sommer vor dem 2 Teil nochmal der 1 gezeigt
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Christian Alt 2010/12/08 12:17:52
Antwort löschenNatürlich wird der noch mal gezeigt. Dann aber in 3D, damit Warner noch mal kassiert.
nick-pulina 2010/12/21 18:07:21
Antwort löschenHoffendlich, also in 3D ist das alles bestimmt noch beeindruckender als ohnehin schon.
CineKie: CineKie.de
Kommentar löschen[...]Wie die meisten seiner Vorgänger krankt auch “Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1” an einer Geschichte, die viel zu wenig zu erzählen hat. Und gibt es doch mal etwas zu erzählen, geschieht dies beiläufig in ein oder zwei Nebensätzen. Düstere Aspekte wie die Verfolgung unreiner Zauberer und tragische Erlebnisse wie der Verlust treuer Mitstreiter werden kurz erwähnt und dann beiseite gewischt. Statt näher auf interessante Ereignisse wie z.B. die Übernahme des Zaubereiministeriums durch Voldemorts Helfer einzugehen, verliert der Film sich in zähen und quälend langen Dialogen, welche die Geschichte in keiner Weise vorantreiben.[...]
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Dr. Borstel: Of Bastards And Dwarves
Kommentar löschenDie Entscheidung, J.K. Rowlings letzten Band in gleich zwei Filmen zu verarbeiten, wurde von den Verantwortlichen sicher nicht aus kreativen Gründen getroffen, sondern eher des Profits wegen. Dass in diesem Fall beide Seiten etwas davon haben, erweist sich als Glücksfall, denn wenn etwas bisher die Verfilmung der Bücher um den Zauberlehrling Harry Potter erschwert hat, dann war es deren enormer Umfang und damit verbunden das Problem, allzu viel Stoff in eine allzu kurze Laufzeit zu pressen. Dabei blieben oftmals wichtige Details oder liebenswerte Nebenfiguren auf der Strecke, was gerade die letzten beiden Filme, die unter der Regie von David Yates entstanden, zu einer herben Enttäuschung machten. Der bisher mangelnden Kontinuität wegen war es dennoch zu begrüßen, dass auch der letzte Band in die Hände Yates’ gelegt wurde, und überraschenderweise hat der Brite seine Chance genutzt.
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Moviesteve
Kommentar löschenBis auf wenige Kleinigkeiten habe ich an dem Film rein gar nichts auszusetzen. Kapitel 7.1 ist eine logische Weiterentwicklung in Handlung, Stimmung und Machart. Das hohe Niveau der Reihe wird dabei gehalten, manchmal auch übertroffen. Wer also die bisherigen Teile mochte, sollte auch an diesem Gefallen finden.
Geboten wird ein düsteres Fantasy-Abenteuer, ein äußerst erwachsenes Märchen, das sich auf sehr ansprechende Weise sowohl mit mikrosoziologischen Fragen (Freundschaft, Jugendliebe, "teen angst") als auch gesamtgesellschaftlichen Themen (Terrorangst, Überwachungsstaat, Progrome) auseinandersetzt.
Obwohl ich die Vorlage nicht gelesen habe, hatte ich nie das Gefühl, daß mir wichtige Zusammenhänge fehlen würden, obgleich immer wieder Andeutungen aufblitzen, daß es hier und da noch mehr zu erfahren und zu erleben gebe.
Hin und wieder wirkt die Story etwas sehr kompliziert und man fragt sich, warum immer wieder vom Hauptziel abgewichen und auf…
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Maylea 2010/11/22 23:05:46
Antwort löschenWirklich eine super Kritik! :)
Die Zwischenstufe mit der FSK14 hab ich auch schon immer versucht, herbeizuschwören. Es ist hier ja nicht nur so, dass der Film ab Zwölf ist, sondern dass auch Kinder ab sechs Jahren den Film ansehen dürfen, solange ein Elternteil dabei ist. Mama oder Papa hin oder her - für mich wäre der Film in dem Alter sicher nichts gewesen!
Moviesteve 2010/11/23 09:17:44
Antwort löschenVolle Zustimmung. Bei den 12-Jährigen kann man sich ja noch drüber streiten, aber für 6- bis 10-Jährige ist dieser Film definitiv nicht geeignet.
Aber für kommende Elterngenerationen stellt sich ohnehin die große Frage, wie sie mit dem Potter-Franchise umgehen sollen:
Schenkt man seinen Kindern beginnend mit dem 11. Lebensjahr dann jährlich nur einen Band (oder die jeweilige DVD/Blu-ray), sodass der Sohn oder die Tochter langsam mit der Geschichte (bzw. den Hauptfiguren) mitwachsen kann? So ginge man zumindest sicher, dass sie bei Teil 7 dann auch die nötige geistige Reife mitbringen, um das Erzählte zu verarbeiten.
Oder gibt man bis dahin dem Drängeln der Kids doch längst nach und lässt sie sofort alles lesen/sehen, auch auf die Gefahr hin, dass sie sich Gruseln und die psychologischen Dimensionen der Story noch gar nicht richtig erfassen können?
PS: Danke auch für das Lob meiner Kritik! :)
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xHelloKittyx 2010/11/26 22:16:49
Antwort löschenBei uns in Österreich gibt es einige Filme, die ab 14 sind, Harry Potter 7 ist aber trotzdem ab 12 (was ich nicht gut finde).
AASFRESSER 2010/12/25 19:27:19
Antwort löschenIch auch nicht, 14 ist mehr als früh genug... Mein Sohn ist ein echter Angehöriger der Potter-Generation (16,5 Jahre), meine Tochter ist 2 - ich werde es dann wohl tatsächlich so handhaben, dass sie Jahr für Jahr mit den drei Hauptfiguren mitwachsen kann... bin selbst gespannt, wie das gelingt...
HerrLehmann: Das Manifest
Kommentar löschen[...]Viel passiert nicht in diesem ersten Teil des Harry Potter Finales. Im Grunde ist der ganze Film Setup für den zweiten Teil, der deutlich mehr Action enthalten dürfte als dieser. Es ist in erster Linie die beeindruckend dichte Atmosphäre, die Harry Potter 7.1 über seine Laufzeit von deutlich über 2 Stunden trägt: Wie schon in den Büchern scheint auch im Film erst in Teil 7 die Grenze zwischen Zauberern und Muggel durchbrochen. Band 6 bereitet zwar bereits darauf vor, doch erst jetzt findet der Großteil der Handlung außerhalb Hogwarts statt - Harry und co. agieren nicht mehr in einer abgeschotteten Welt der Zauberei, sondern im modernen England. Die Bedrohung durch Voldemort wirkt so realer, unmittelbarer, und in der Tat ist der Gedanke, dass die drei Protagonisten jederzeit Voldemorts Schergen in die Hände fallen können, in jedem Moment zu spüren. Dieses Unwohlsein, das der Film beim Zuschauer erzeugt, ist die große Stärke des Films. Einige Szenen, bestes Beispiel wohl eine längere Sequenz im Ministry of Magic, die in ihrem Pendeln zwischen Absurdität und der deutlichsten Darstellung von Voldemorts totalitärem System beinahe an Brazil erinnert, sind so intensiv, dass man für einen Moment auch die (schon in der Buchvorlage) mäandernde, ziellose Handlung vergisst.[...]
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Xander8112: at the movies
Kommentar löschen[...]
Mit schönen Landschaftsaufnahmen, einer düsteren Endzeitatmosphäre, erneut einer Emma Watson mit sichtlicher Spielfreude (was man von Radcliffe nur bedingt behaupten kann, von seinen darstellerischen Fähigkeiten mal ganz abgesehen) und einem passenden Score kann der Film seine Punkte sammeln. Inszenatorisch weicht er nicht großartig von den beiden vorherigen Filmen ab, auch wenn das Ganze noch etwas düsterer und gruseliger geworden ist, doch inhaltlich hat man erkannt, dass es so nicht weiterging. Wie man sich aus der Sackgasse herausmanövriert hat, in die man selber mit Vollgas gefahren ist, ist gut gelöst und sollte Kenner der Vorlage halbwegs zufriedenstellen, denn alle anderen sind selber Schuld, wenn sie erst so spät mit einsteigen. Ganz ehrlich also, und damit hätte ich nicht mehr gerechnet: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes hat Spaß gemacht. Es ist nicht mehr der Kinderfilm wie vielleicht noch die ersten beiden, ist gibt keinen Hogwarts-Unterricht über die Pflege magischer Geschöpfe, es herrscht Krieg in Britannien – und der ist überraschenderweise sehr unterhaltsam.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenObwohl ich alle Filme der Reihe gesehen hatte, gab es Momente, in denen ich keine Ahnung hatte, worüber die Figuren reden. Tatsächlich muss es Hermine manchmal sogar Harry erklären. Meine Ahnungslosigkeit hat mich jedoch nicht gestört, da es in diesem Film eher auf Stimmungen und Charaktere ankommt, als in den Vorgängern, und Schlüsselszenen scheinen alarmierend oft außerhalb des Bildschirms statt zu finden.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel
Kommentar löschenAbwechselnd ernst und lustig ist Harry Potter 7 der beste Film der Reihe. Ein "Das Imperium schlägt zurück" für diese Zauberer in ihrer zauberhaften Welt. Und die Effekte? Die sind so spezial, dass man sie gar nicht sieht.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times
Kommentar löschenObwohl Harry Potter 7 mittendrin aufhört, brachte er genug packende Spannung und emotionale Tiefe auf, um seine Figuren und die Fans in eine zweite Runde zu schicken.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Amy Biancolli: San Francisco Chronicle Amy Biancolli: San Francisco Chronicle
Kommentar löschenWas herauskommt ist ein Film, der gleichzeitig gehetzt und zu lang wirkt: Harry Potter 7 hätte mehr Voldemort gut getan und weniger Camping-Ausflugs-Szenen, besonders jene süße aber unnötige Szene, in welcher Harry sich mit Hermine zu Nick Cave im Engtanz übt.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Elmar Krekeler: Die Welt Elmar Krekeler: Die Welt
Kommentar löschenDie Geschichte hatte schon in ihrer gedruckten Form einen durchaus begrenzten Charme. Auf der Leinwand ist sie wie das Zelten, sterbenslangweilig.
Dabei hätte der unbehauste Held an sich eine schöne Idee sein können. Und in manchen Momenten meint man zu sehen, dass David Yates das ähnlich gesehen hat.
[...] Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1 ist nichts anderes als die Verlängerung der Verwertungskette ins kommende Jahr hinein.
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
TimKneisel 2010/11/18 20:26:48
Antwort löschenJetzt muss ich die Kritik von Herrn Krekeler auch noch hier lesen. Die Welt sollte nächstes Mal jemanden schicken, der die vorherigen Filme gesehen und nicht die Serie allgemein hasst. Beziehungsweise, er kann sie ruhig hassen, sollte das aber verdammt noch mal nicht jeden durch seine Kritik spüren lassen...
Dalia 2010/11/19 01:08:31
Antwort löschenHabe den Film gerade gesehen und: so schlimm ist seine Kritik nicht einmal. Die erste Hälfte des Buches wird meistens gezeltet aufgrund der Fluchtsituation. Da man ja meinte, man müsste ein Buch entzwei reißen, hat man daher nun in 7.1 die meiste Zeit das Zelt. In 7.2 werden wir dann alle von Action erschlagen, die in 7.1 einfach die meiste Zeit fehlt. Und man kann es ja nicht mal arg kritisieren, ich meine: in jedem normalen Buch kommt das Beste zum Schluss! Der Cut hat Schuld und aus einem (eigentlich) sehr guten Film etwas halbes, unfertiges gemacht.
Alle 4 Antworten zeigen
TimKneisel 2010/11/19 17:17:48
Antwort löschenIch verstehe auch seine Kritikpunkte, nichtsdestotrotz ist die Kritik überzogen und es ist zu vermuten, dass der Autor die anderen Filme größtenteils nicht gesehen hat. Wie man die Campingszenen als langatmig beschreiben kann, erschließt sich mir nicht wirklich. Aber das härteste an der Kritik ist, Rowling habe die talentierte Emma Watson "ausgerechnet in die Arme des bedauernswert untalentierten Rupert Grint geschrieben". Hätte die Frau das Buch nur wegen der Schauspieler umschreiben sollen? Mal ganz davon abgesehen, dass Rupert Grint noch immer talentierter ist als ein gewisser Daniel Radcliffe.
fabel 2010/11/19 23:50:02
Antwort löschen"Da menschelt es auf einmal sehr in diesem Unfilm des Jahres. "
Und wie untalentiert da auch gemenschelt wurde....gruselig!
Peter von Becker: Der Tagesspiegel Peter von Becker: Der Tagesspiegel
Kommentar löschenRegisseur David Yates setzt plötzlich auf epische Breite und langen Atem. So, als kündeten auch schon stille Blicke, Wolken und Winde von einer Welt der wachsenden Bedrohung, in der Voldemort ein Nazi-ähnliches Rassen-Terrorregiment errichtet hat über die Zauberer und jene als „Schlammblüter“ verfolgten Mischlinge aus Magiern und Muggels.
[...] Ansonsten aber triumphiert hier nicht die Brillanz, sondern die Banalität des Bösen. Und der Kampf der Guten bildet auch in der epischen Breitwandversion nur die schiere Oberfläche des Romans ab. Es fehlt in Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1 an Aktion.
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ingix 2010/11/18 13:33:00
Antwort löschendie aktion kommt im zweiten teil dann in form massiver zauberstabfuchtelei...
Thomas Klingenmaier: Stuttgarter Zeitung Thomas Klingenmaier: Stuttgarter Zeitung
Kommentar löschenWenn man aber nicht zu tadelbereit auf die Fehler schaut, [...] dann kann man staunen. Staunen über den Mut der Filmemacher, so unablässig Verrat, Täuschung und Missverständnissen anzuhäufen, die Ruheräume und die heitere Erholung zu verweigern und diese Welt mit einer Paranoia aufzuladen, als wolle die Potter-Serie uns die allerschlimmste Seite des Erwachsenwerdens in Erinnerung rufen.
[...] "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1" geht davon aus, dass sein Publikum es nachvollziehen kann, dass die Welt wie ein großer Klumpen aus Ungerechtigkeit, Gemeinheit und Gewalt wirkt.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
I.Reicher: der Standard I.Reicher: der Standard
Kommentar löschenDas Problem von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, Teil 1 besteht in erster Linie darin, dass das große Finale vorbereitet werden muss, aber nicht vollzogen werden kann. Das widerspricht den Gepflogenheiten des klassischen Industriekinos, der Konvention erzählerischer Geschlossenheit, an die sich die millionenschweren Potter-Unternehmungen ansonsten zu halten haben. Einziger Ausweg ist ein lupenreiner Cliffhanger.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Thomas Kramar: Die Presse Thomas Kramar: Die Presse
Kommentar löschenHarry Potter und die Heiligtümer des Todes 1 ist, wie es sich für einen guten Adoleszenzfilm gehört, die Geschichte einer Wanderschaft. Regisseur David Yates, seit dem fünften Teil aktiv, zeigt abermals sein Gefühl für die Poesie von Schnee und Laub, Sand und Klippen, Bergen und Ebenen. [...] Er erlaubt seinem Film auch große Ruhe, fast Bedächtigkeit in solchen Momenten – und verstärkt damit den Kontrast zu den aberwitzig schnellen, lauten, grellen, wilden Szenen, in denen Lord Voldemorts Todesser und ihre Mitläufer angreifen.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
David Kleingers: Der Spiegel David Kleingers: Der Spiegel
Kommentar löschenGeschwindigkeit mag vielleicht keine Hexerei sein, doch der kaum in Fahrt kommenden Schnitzeljagd nach den titelgebenden Heiligtümern hätte ein wenig mehr Tempo nicht geschadet. Wohlmeinende Harry Potter-Jünger können dieses betuliche Erzählen gern episch nennen, der gemeine Filmfreund wird es schlicht langatmig finden. Kommt das Geschehen dann endlich halbwegs in Gang, ist es auch schon vorbei.
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skaila 2010/11/18 11:14:13
Antwort löschenWenn man an einem Film Kritik übt, sollte man zuerst die Handlung vollständig verstanden haben. So wäre es doch hilfreich, zu wissen, dass der Film nicht von der Schnitzeljagd nach den Heiligtümern, sondern aus dem 6. Film bereits bekannten Horkruxen handelt.
Außerdem hat der Film die Langatmigkeit des Buches durchaus übernommen, dennoch besser verarbeitet und mit unvergleichlicher Symbolik (potter-typisch) erwartungsgemäß umgesetzt. Trotz fehlender Handlungsstränge aus dem Buch wurde die Stimmung gut aufgenommen und widergespiegelt. Im Großen und Ganzen ein gelungener Film, der der Reihe durchaus würdig ist.
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenYates vergibt hier die Möglichkeit, einen furiosen Auftakt für das Ende der Saga zu liefern. Viele lang erwartete Szenen aus der Buchvorlage wurden nicht umgesetzt oder ohne Not umgeändert. Für die inhaltlich schwache Umsetzung ist der Film zudem zu lang, was ihn nicht besser macht.
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Alle Kritiken (32)
Kommentare (242) — Film: HP 7: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1
Kommentar schreibenL-viz 2012/01/09 23:00:58
Kommentar löschenHarry Potter 7.1
Wollte man den Film unter einem Schlagwort zusammenfassen, müsste es wohl "Hoffnungslosigkeit" lauten. Diese wird hier geradezu zelebriert. In jedem Film, der den immerwährenden Kampf zwischen Gut und Böse thematisiert, gibt es den einen Moment vor dem Finalkampf, in dem das Böse übermächtig ist und die Helden kurz vor dem Nichts stehen. Das ist in "Star Wars" der Moment, als der Imperator Luke offenbart, dass alles genauso geplant war und warum die Rebellen keine Chance haben. In "Herr der Ringe" ist es der Moment, als die Gefährten vom vermeintlichen Tod Frodos erfahren.
Diese Momente sind immer besonders atmosphärisch aufgeladen, wenn keiner weiß, wie es jetzt weiter gehen sollen. Bei "Harry Potter" wird diesem Moment der Aussichtslosigkeit nun ein ganzer Film gewidmet.
Schon der Auftakt ist in dieser Hinsicht überaus gelungen: Die Dursleys steigen ins Auto und verlassen die Harry-Potter-Welt für immer, Ron blickt gedankenverloren in eine finstere Zukunft und, noch melancholischer, Hermine löscht sich aus den Erinnerungen ihrer Eltern. Was für ein Start ins letzte Abenteuer!
Dabei beginnt die Reise gar nicht so erfolglos. Der packende Einbruch ins Ministerium (sehr schön, dass Dolores Umbridge wieder mit dabei ist. Hätte nicht gedacht, dass die noch mal auftaucht) bringt dem Trio einen weiteren der so dringend benötigten Horkruxe ein. Doch da es immer wieder aufgespürt wird, bleibt nur die Flucht in die Wildnis. Die Campingszenen sind sehr gut inszeniert, wenn Harry, Ron und Hermine durch die Wälder ziehen, während aus dem Off all die Namen genannt werden. Dadurch wird auch gut vermittelt, wie lang und zäh die Reise für die drei ist. Die Stimmung wird gut vermittelt, dass sie weder wissen, wo sie suchen sollen noch wie sie die Horkruxe vernichten sollen. In diesem Zusammenhang ist auch die Tanzszene passend, die ein bisschen Ablenkung in dieser ganzen Hoffnungslosigkeit ausdrücken soll. Man bedenke, dass auch Ron gerade die Gruppe verlassen hat und Harry Hermine etwas aufmuntern will. Da bin ich froh, dass das nicht durch die üblichen Filmfloskeln geschieht (wie etwa das arg strapazierte "Es wird alles wieder gut werden!").
Optisches Highlight schließlich ist ganz klar das als Schattenspiel umgesetzte Märchen.
Gerade die ausgewogene Mischung aus Action und ruhigen Passagen macht diesen Film für mich besser, als den actionreicheren zweiten Teil.
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ElmStreet84 2012/01/08 13:40:23
Kommentar löschenFür einen Kinoabend oder einer guten Sitzung vor dem Fernseher ist der Film wirklich gut gemacht. Im Gegensatz zu den vorherigen sechs Teilen fesselt er ebenfalls mit seiner düsteren und bedrohlichen Stimmung die in einemanderen Teil kaum so wieder zu finden ist. Für mich ist der Film absolut empfehlenswert für alle Harry-Potter-Fans.
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cruzha 2012/01/02 08:07:44
Kommentar löschenUnd da hocken sie im Wald in ihrem Zelt. Und hocken im Wald in ihrem Zelt. Und hocken. Und hocken. Und ho..... zzzzzzzz.
Richtig aufregend wirds nur in den letzten Minuten. Ansonsten begreift man nach und nach, das all die anderen in den Vorgängerfilmen eigentlich fast liebevoll eingeführten Nebenfiguren komplett in die Tonne geworfen wurden und es hier nur noch um die drei Nachwuchszauberer geht, die sich ihrem Gegner entgegenstellen. Klassischer Actionfilmstoff. Aber präsentiert wie eine Packung Valium.
Allerdings, mein persönliches Highlight: Das Märchen von den drei Brüdern ist in einem absolut großartigen Trickfilmstil inszeniert worden. Die paar Minuten fand ich stärker als den kompletten Realfilm.
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Slevin Kalebra 2011/12/31 13:00:04
Kommentar löschenThis is the end. My only friend, the end. Der Klassiker von The Doors passt hier wie die Faust aufs Auge, den die Gemütslage ist die gleiche. Ich war wohl etwas voreilig die Düsternis des Halbblutprinzen so an zu preisen. Im Vergleich hier zu war das noch gar nichts. Das hier ist purer Fatalismus. Die Massenflucht die zu Beginn angetreten wird, setzt den Ton der bis zum Ende alles bestimmt. Kein Platz mehr für Humor oder neue Zaubergimmicks und das muss auch nicht mehr sein. Der Abschluss einer Reihe sollte nicht nur in seinen letzten Minuten zeigen, dass es jetzt um alles geht und das tut man hier auch nicht. SHIT GETS REAL! Lieb gewonnene Nebenfiguren verabschieden sich und der Druck auf die Protagonisten wird immer stärker. Womit wir beim, sagen wir mal, kontroversesten Teil des Films wären. Der Campingausflug. Für viele zu langweilig, zu eintönig und zu sehr Füller als echter Bestandteil der Story. Für mich der Fokus auf genau das, worum es geht. Ich räume ein, das es insgesamt vielleicht doch zu lang war. Aber es ist doch häufig so, das die meisten mehrteiligen Filmreihen einfach neue Charaktere ins Spiel schmeißen, die die Hauptfiguren ein wenig ins abseits drängen, weil man nicht mehr so viele Ideen für sie hat. Bei einem bereits siebten Teil einen Großteil der Zeit nur mit den Hauptfiguren zu verbringen und mit niemandem sonst ist von daher schon eine echte Rarität. Zumal es hier genug Zündstoff innerhalb des Trios gibt. Natürlich erinnert das Szenario mit dem Wandern durch die Felder und dem Horkrux Medaillon, das sich negativ auf die Stimmung auswirkt, stark an eine gewisse andere Fantasy Saga (Ich glaube sie hieß Herr der Ketten oder Herr der Bälle oder so ähnlich). Aber es verstärkt den Eindruck der Aussichtslosigkeit, der Ernsthaftigkeit, die die Reihe ja seit dem dritten Teil so anstrebt, aber nicht immer erreichte. Die Nerven liegen blank. Die Moral ist am Boden. Der Streit zwischen Ron und Harry kommt da auch sehr natürlich daher und ist kein erzwungener Plotpoint um noch mehr Drama zu erzeugen. Der Cliffhanger mit Dumbledores Grabschändung ist ein guter Schlusspunkt um die Spannung aufrecht zu erhalten und nun bin ich gespannt ob die Reihe so abtritt wie es sich gehört. Mit einem großen Knall. Auf zu den zweiten Heiligtümern des Todes.
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FilmFreeza 2011/12/31 05:05:17
Kommentar löschenTeil 7/8
Heiligtümer des Todes .. Teil 1
Woow. Was war das für ein Beginn.
Eine dermasen bewegende Szene wie die, als Hermine ihre Eltern mit dem Gedächtniszauber belegt und Sie von den Bildern ihrer Eltern verschwindet, sieht man selten. Schon hier war ich den Tränen nahe. Aber man hat gar keine Zeit, daran hängen zu bleiben, denn zu Beginn wird es auch sofort turbulent.
Die Fluch Harrys ist wahnsinnig stark inszeniert. Klasse Start.
Leider kann der Film das Level nicht halten, was aber auch nicht Sinn der Sache ist, da man sich die Action für Teil 2 aufhebt.
In diesem Film wird die Spannung weiter auf den Höhepunkt getrieben.
Alles wird auf den historischen Moment gerichtet, an dem Harry dem dunklen Lord gegenüber steht.
Auf dem Weg dorthin, hat man aber dennoch zahlreiche Abenteuer eingebaut, wie zum Beispiel das Eindringen in das Ministerium um nur eins davon zu nennen.
Ohne fremde Hilfe irren die drei in der Weltgeschichte herum. Und wenn ich irren sage, dann mein ich das auch so, denn ohne Anhaltspunkte oder Hilfsmittel ist das Zerstören der Horkruxe kein leichtes Unterfangen wie man hier deutlich gezeigt wird.
Das zerrt natürlich nicht nur an den Kräften, sondern auch an der Freundschaft und so kommt es zu unschönen Szenen zwischen Ron und Harry.
Das 3-er Gespann ist auch hier wieder in Höchstform, wie immer .
Neben den tragischen Ereignissen zu Beginn, gibt es auch am Ende tragische Szenen, die mich zu Tränen gerührt haben.
Auch in diesem Film zeigt David Yates wieder, dass er sein Handwerk perfekt beherrscht und auch zu innovativen Methoden greift.
Gerade die Geschichte der drei Brüder, ist grandios dargestellt und ist mal so ganz anders, als man sich es hätte vorstellen können, was aber nicht weiter schlimm ist, eher im Gegenteil.
Auch die Darstellung des Horkruxes ist genial gemacht, da dies ja besonderst schwer zu verfilmen ist und man nicht genau wusste, wie Mr. Yates mit dieser Aufgabe umgehen wird.
Wir haben jetzt 5:03 Uhr, die Müdigkeit nimmt langsam zu und die Anzahl meiner Red-Bull-Dosen langsam aber sicher ab.
Dennoch schaue ich jetz gespannt das große Finale, wo diese geniale Reihe ihren krönenden Abschluss finden wird. :)
P.S. JERRY <3
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Hagen Hagen 2011/12/26 12:33:58
Kommentar löschenHabe die Bücher noch nicht gelesen und nur die ersten beiden Filme gesehen. Konnte deshalb der Handlung kaum folgen. Hat mir trotzdem sehr gefallen. Die düstere Stimmung ohne echten Lichtblick ist beeindruckend und die Nebendarsteller sind alle großartig. Vom Heldentrio kann aber nur Grint überzeugen. Watson ist süß aber wirkt irgendwie unecht und Radcliffe...nun ja.
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Hanno Jones 2011/12/26 13:24:28
Antwort löschenweder die bücher gelesen, noch die filme gesehen?^^
unbedingt nachholen ... das ist ja fehlende allgemeinbildung :D
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Hagen Hagen 2011/12/26 22:07:16
Antwort löschenIch hab ja extra geschrieben "noch nicht" :-)
Hanno Jones 2011/12/27 00:50:10
Antwort löschentut mir leid, hab ich überlesen^^
also dann nichts wie ran ... über neujahr und silvester ist genug zeit :P
Mervit 2011/12/25 23:01:02
Kommentar löschenSchade, mit abstand der schlechteste Teil! Wirklich enttäuschend. Es hätte ein tolles "Vorfinale" werden können, doch leider ist der eigentliche gruselschocker- zum Schnulzenteil geworden!
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In_Ex_Fan 2011/12/19 11:58:41
Kommentar löschenSchade...
Es hätte das erste Kapitel eines furiosen Finales werden können.
Doch leider dümpelt Harry Potter "7.1" ziemlich belanglos daher, und wirft für diejenigen, die das Buch nicht gelesen haben, mehr Fragen auf als sie zu beantworten.
Es werden viele Brücken in vergangene Filme geschlagen und machen den Film somit unbrauchbar für Quereinsteiger, obwohl ich bezweifle das jemand erst zum Schluss auf die Idee kommt mal rein zu gucken.
Insgesamt kommt dieser Potter zwar schnell in Fahrt doch der Wind in den Segeln verliert sich schnell in einer Reise, von der der Zuschauer (meiner Meinung nach) fast nie erfährt warum gerade jenes Ziel gewählt wird.
Mag sein das der Film dichter am Buch ist dennje, doch nun ist dem Film ebenso viel Künstlerische Freiheit genommen.
Auch wenn er im Buch/Film eine wichtige Rolle gespielt hat, empfand ich Dobby recht deplatziert, da er lediglich einen Auftritt im 2. Teil hatte (Sollte ich mich irren bitte ich um Korrektur).
Dies ist nicht der einzige Charakter bei dem ich dieses gefühl hatte.
Insgesamt wirkt der Film wie ein Showlaufen (fast) aller Charaktere die es gab.
Alles in allem hinterlässt Harry Potter einen faden eindruck... Sehr schade, vor allem fürs Finale
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HxC_Moe 2011/12/18 10:44:20
Kommentar löschenDefinitiv der beste Harry Potter. Warum? Weil sich die Macher spürbar Zeit gelassen haben diesen Film herzustellen. Er hat lang gezogene Wanderszenen durch tolle Landschaften (die höchstwahrscheinlich alle am PC erstellt wurden, aber das ist mir ehrlich gesagt schnuppe, hauptsache es sieht gut aus), viel Dialog und sehr wenig Action und die Charakterzeichnung von Harry, Ron und Hermine wird von Szene zu Szene besser. Klar vermag der Film aufgrund des Settings nur eher wenig Spannung aufzubauen, aber es gibt schon ein paar Szenen die einen erschrecken lassen. Toll fand ich dass die drei Hauptpersonen größtenteils auch die einzigen des Films sind. Klar gibt es auch andere Szenen aber größenteils sind wir nur mit den Dreien durch die Einöde unterwegs. Der Film lebt von seiner großartigen Atmosphäre, den überdurchschnittlichen Darstellerischen Leistungen und den guten emotionalen Dialogen - nicht von der Action. Deshalb finde ich den Film so gut, und würde sagen dass es der beste Harry Potter ist.
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NWO@Movie 2011/12/16 01:51:23
Kommentar löschenHarry Potter ist kein Märchen!
Es gibt tatsächlich an der Spitze der Weltwirtschaft & Weltpolitik ausgebildete Hexenmeister und Satanisten mit magischen Fähigkeiten die sich mit anderen hochrangigen luziferischen Familien um einem großen Tisch versammeln. Ein Beispiel: Die Collins Familie, welches ihren Namen auf Todd umänderte weil sie viel Aufsehen erregten.(Die Collins sollen sogar noch mächtiger sein als die Rothschilds und die Rockefellers)
Die Todesser beeinflussen das Ministerium = Die Illuminaten sind/beeinflussen die Politik.
Es gibt reine Zauberer und Schlammblüter = es gibt das adlige luziferische Blut welches immer einflussreiche und berühmte Persönlichkeiten hervorbringt. Und keiner kann jemals ganz oben sein wenn er nicht das adlige, illuminierte, luziferische Blut hat.
Lord Voldemort nimmt Gestalt an = der Antichrist hat Gestalt angenommen. (Und lebt in London in einem abgelenem Dorf wo er von den Illuminati ausgebildet wird.)
Wenn das Gute siegt, siegt eigentlich der weiße männliche Luzifer über den schwarzen weiblichen Satan. Wie in jedem Film liegt das komplette Schachbrett auf der Dunklen Seite der Macht. Die Menschen merken es kaum aber wenn sie sich der weißen Seite annehmen, entwickeln sie Selbstjustiz und herausragende Egozentrik. Es geht wirklich nur um Macht. Für Schwache Parasiten gibt kein Platz. Die Energie ZB: Die Schulregeln brechen um die Welt zu retten. Das wird raffiniert verpackt denn man muss die universelle Bedrohung irgendwie ausschalten, deswegen wird Regelbruch sogar eine Wohltat. Denn sie ketten den Helden ein. Versteht IHR???...ne wahrscheinlich nicht...aber ich hoffe dass ihr es versteht. Irgednwann mal. Ich will euch nicht hetzen.
Jau wenn Steven Spielberg (der auswerwählte Illuminaten Regisseur, gehört einem exklusiven Ritterorden an) die Filme gedreht hätte wären sie besser geworden. Ursprünglich sollte Steven Spielberg Harry Potter auch verfilmen.
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kristallrainer 2011/12/14 23:38:40
Kommentar löschenTatsächlich der erste Potter-Film,der der Buchvorlage durchaus gerecht wird. Die "Roadmovie" und "Auf der Flucht" Elemente erzeugen eine passende,düstere Stimmung und liefern nebenbei auch klasse Landschaftsaufnahme. Daniel Radcliffe ist mir bei dieser Episode im Übrigen erstmalig nicht negativ aufgefallen! Watson und Grint beweisen erneut,dass sie gute Besetzungen sind.
Die Buchvorlage des "Finale" bzw. die erste Hälfte - war für mich eines der schwächeren Bücher - Teil 1-5 habe ich damals total abgefeiert und wurde filmisch zumindest in Teil 1 und 2 maßlos enttäuscht. Insofern ist es doch ganz nett,dass sich zum Ende der Saga alles auf einem passabelen Level von 7.5/10 einpendelt. Womöglich ist Teil 2 dann sogar besser verfilmt? Bald bin ich schlauer!
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ubetterluvdathoe 2011/12/11 16:07:47
Kommentar löschenich LIIIIIIIIIIIIIIIIIIIEBE die Harry Potter Filme !!!!!!!!!!!
außer die ersten beiden weil die sind langsam echt langweilig
Super Film !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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kronenhummer 2011/12/03 21:22:45
Kommentar löschen„Niemand außer mir tötet Harry Potter!“
Mit HP 7.1 ist Potter definitiv erwachsen geworden. Nicht nur die Charaktere und ihre Darsteller, sondern auch die filmische Umsetzung ist dementsprechend gesetzt, stimmungsvoll und düster geraten. Schon mit dem Beginn wird dieses sehr schnell deutlich.
Mit Teil 7 kann sich ein Film – oder besser können sich zwei Filme – das erste Mal die Zeit für die Geschichte nehmen die auch die Buchvorlage hat. Die finanziellen Hintergründe dessen sollen hier nicht diskutiert werden, bieten aber Chance und Risiko zugleich. Der siebte Teil lässt der Story die Zeit sich zu entwickeln, Zeit viele kleine Handlungen, die alle mehr oder weniger bedeutsam für das große Ganze sind, zu erzählen. Zeit Atmosphäre zu schaffen und die Geschichte wirklich nachhaltig zu entwickeln. Aber auch Zeit für eine gewisse Langatmigkeit, die mitunter spürbar ist.
Teil 7 ist auch ein Film der Abschiede. Nicht nur einmal müssen die Protagonisten sich von wichtigen Personen ihres Lebens, ob geliebt oder nicht, verabschieden. Diese Abschiede prägen das stimmungsvolle Bild dieses Filmes.
Aber gleichzeitig wird in Teil 7.1 überdeutlich, dass es eben nur ein „halber Film“ ist, ein Film, der das große Ende nur vorbereitet. Vieles beginnt, aber nichts endet. Das Interesse auf die Umsetzung des Endes ist aber definitiv geweckt.
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Audreyfan 2011/11/30 15:29:13
Kommentar löschenAuch wenn Teil 2 ein bisschen besser ist, hat dieser Film eine glatte 10/10 verdient :)
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TheJoker 2011/11/29 20:17:01
Kommentar löschenInteressant zu sehen, dass David Yates es doch auf die Reihe bringt, einen mittelguten Harry Potter zu inszenieren. Das hätte ich, hätte ihm wohl keiner nach der Enttäuschung HP5 und der mittelschweren Katastrophe HP6 zugetraut. Aber man wird doch gern, vor allem wenn man so großer Harry Potter-Fan ist wie ich, positiv überrascht. Was hat sich positiv geändert? Nun, ich denke, der größte Vorteil ist einfach, dass die Autoren durch die Zweiteilung mehr in den Film packen können, als dies in den vorherigen Filmen der Fall war. Heiligtümer des Todes ist auch mit Abstand der düsterste aller Potter-Filme. Das wird schon am Anfang klar (den ich sehr gelungen finde). Als Hermine die Gedächtnisse Ihrer Eltern löscht, ist dies doch ziemlich ergreifend. Ansonsten hat sich soviel eigentlich nicht geändert, bis darauf, dass sich Yates ziemlich nah an die Buchvorlage hält. Er ist sicher nicht zu einem besseren Regisseur geworden, jedoch hat er mehr Platz, um seine Geschichte zu erzählen. Bei den Darstellern blieb auch alles beim Alten: Radcliff spielt seinen Harry solide, ist allerdings in den emotionalen Szenen meiner Meinung nach überfordert. Ron haut auch in den noch so traurigen Momenten seine One-Liner raus und Hermine ist Ihren beiden Kollegen hofnungslos überlegen. Die Nebendarsteller sind wie bekannt wahnsinnig gut besetzt, nur leider tauchen Sie hier zu selten auf. Alan Rickman als Snape ist einfach unglaublich gut und ich hätte ihn gern öfter gesehen. Voldemort allerdings bekommt jede Menge Einsatzzeit und versprüht seinen unheimlichen Charme so oft er kann.
Noch ein Wort zum Score: Auf jeden Fall gut und passend, vor allem zu Beginn weiß er zu gefallen. Reicht jedoch bei allem guten Willen in keinster Weise an den großartigen vorherigen Score ran. Für mich aber kein Entscheidender Kritikpunkt, da der jetzige Score auch ziemlich gelungen ist!
Fazit: Der Beste HP des David Yates ist wie erwartet die Ruhe vor dem Sturm. Teil 1 (größtenteils ein Road-Movie) bereitet langsam auf den bevorstehenden Kampf Gut gegen Böse vor und ist dabei größtenteils ziemlich überzeugend gelungen. Die Entscheidung, den Film in zwei Hälften zu teilen rechtfertigt sich bereits jetzt, der Zeitpunkt für die Teilung ist perfekt gewählt. Nach langer Zeit der Enttäuschung also endlich mal wieder eine erfreuliche Nachricht für alle Potter-Fans, die nun wahrscheinlich ungeduldig dem großen Finale entgegenfiebern.
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cpt. chaos 2011/11/26 16:53:38
Kommentar löschenWomöglich fehlte mir ein wenig der notwendige Bezug, da ich nicht die Bücher gelesen habe, obwohl das bei den vorherigen Teilen nicht weiter problematisch war.
In diesem Fall konnte ich allerdings keine rechte Bindung zu der Geschichte herstellen und musste mitunter sogar die weiße Flagge hissen, um mir den Film von meiner Filmpartnerin erklären zu lassen, die mich dann auch fortan an die Hand nahm und mir tapfer weitere Nachfragen verzieh.
Handwerklich natürlich gut gemacht, aber trotzdessen für mich der schwächste HP-Teil, was aber vermutlich u.a. meinem fehlenden HP-Grundwissen geschuldet ist.
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horro 2011/11/26 17:07:32
Antwort löschenDa ging es uns wohl wirklich ziemlich ähnlich ... sehe leider keine Wertung, wie steht der bei dir?
cpt. chaos 2011/11/27 11:14:07
Antwort löschenNun ist meine Bewertung bei MP auch angekommen... ;o)
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horro 2011/11/27 11:21:30
Antwort löschenOkay, recht hart aber ich kanns nachvollziehen :)
cpt. chaos 2011/11/27 12:05:40
Antwort löschenHart und erbarmungslos... ;o)))
JohnnyKee 2011/11/20 17:06:34
Kommentar löschen„Niemand außer mir tötet Harry Potter!“
Die Dunkelheit vermag vieles. Sie lässt die Welt in einem anderen Licht dastehen, sie beeinflusst das Gemüt der Menschen und verbreitet Angst und Schrecken. Es gibt nur wenige Menschen die sich ihr stellen. Sie sind loyale Soldaten denen nichts bleibt außer dem Verlust geliebter Menschen, unverdiente Qualen und die Zerstörung des letzten Fünkchens Vertrauen. Sie sind allein.
Total weggeblasen. Total begeistert ließ mich dieser Teil der Reihe zurück. Als langweiliger Ableger verspottet, empfinde ich ihn als Geschenk das Hoffnung schenkt und zeigt das auch heutige Blockbuster einen unfassbar anspruchsvollen Handlungsverlauf und eine faszinierende Atmosphäre, die einem Lynch-Film gleichkommt (ja, ihr habt richtig gehört!), ganz ohne übertriebene und überladene Explosionen kreieren können. Denn es neigt sich nun alles dem Ende zu. Die Welt wird düsterer, brutaler, ernster und vor allem kurzlebiger. Schöne Momente, wie ein Tanz, vergehen so schnell wie sie gekommen sind. Was zurückbleibt ist Dunkelheit, Ratlosigkeit und Verzweiflung. Reisen an die verschiedensten Orte um dem Bösen zu entkommen. Denn Harry und seine Freunde sind nirgendwo mehr sicher. Ein schwieriges Unterfangen das deren Leben kosten könnte. Schmerzen müssen in Kauf genommen, Verluste hingenommen und die Grausamkeit erduldet werden. Denn die Hauptdarsteller sind erwachsen geworden, müssen nun Verantwortung übernehmen und klug handeln. Den jeder unüberlegte Schritt und jede einfältige Tätigkeit, können Leben kosten und die Zukunft für immer zerstören. Gnadenlos wird hier über Menschen gerichtet, sterben wie die Fliegen, die Bedrohung ist stets zugegen. Hier stimmt einfach alles! Perfektes Timing verwandelt den Film zu einem atemberaubenden Erlebnis, das zwischen den Genres, mit Bravour, umherspringt ohne sich jemals Schaden zuzufügen. Mal komisch aber nicht übertrieben, mal komplett schonungslos und deprimierend, mal gefühlvoll und für einen Moment die Schönheit der magischen Welt genießen ehe alles wieder ins brutale Chaos stürzt. Dieser Potter ist wieder ein echter Potter und nicht nur innovativer sondern auch wegweißend. Ein Wegweißer für alle Film die genauso unterhalten und mit vorzüglichen Effekten, als auch mit anspruchsvollen und emotionalen Momenten punkten wollen. Etwas komplett neues aus altbewährten Zutaten. Der erste Teil des letzten Spektakels ist ein Film wie aus dem Märchenbuch. Zu fantastisch um wahr zu sein.
„Ich habe dein Herz gesehen. Und es gehört mir!“
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<3<3 2011/11/18 15:49:58
Kommentar löschenOHNE DUMBLEDORE!!!!!! YAAY!
Die Szene in Malfoys Haus war natürlich die beste. Bellatrix Lestrange ist soooo cool! Warum ist sie nur ein Nebencharakter, warum nur? Ich hasse dich J.K. Rowling!
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Bobmaster 2011/10/30 17:52:01
Kommentar löschenTrotz weniger Action,als im 2.Teil,finde ich persöhnlich den ersten Teil um ein Stück besser.Wenn auch nur knapp...
Hier gibt es keine 0815 Action wie im Zweier,ja eigentlich weniger als im Zweiten,wenn aber,dann deutlich besser insziniert,und auch spannender!
Auch die bedrohliche Lage wird sehr gut ans Licht und an den Zuschauer gebracht.
Für einen "Nicht-Roman-Leser" ein toller Film.Like.
Euer Bobmaster.
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lieber_tee 2011/10/04 00:48:20
Kommentar löschenEin langatmiger Witz, ohne Höhepunkte, Sinn für Timing, Humor und der Fähigkeit eine Geschichte zu erzählen. Wer will schon Potter und Co beim zelten zusehen? Entschuldbar, da dieser zähe Campingausflug die erste Hälfte eines überlangen Films ist und das Buch genauso am Anfang herumdümpelt.
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