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Jumper

Jumper (2008), US Laufzeit 89 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Abenteuerfilm, Drama, Kinostart 27.03.2008


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4.4
Kritiker
53 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.3
Community
22510 Bewertungen
221 Kommentare
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von Doug Liman, mit Hayden Christensen und Samuel L. Jackson

Hayden Christensen finden in Jumper überraschend heraus, dass er durch Zeit und Raum springen kann. Was erst wie ein Privileg erscheint, eskaliert schnell zu einem Kampf zwischen Paladinen und Jumpern.

David Rice (Hayden Christensen) dachte immer, er sei ein ganz gewöhnlicher Typ – bis er durch Zufall entdeckt: Er ist ein Jumper. Sekundenschnell kann er nach Tokio teleporten, ins Kolosseum nach Rom oder zu den Pyramiden von Gizeh. Seiner Freundin schenkt er zwanzig Sonnenuntergänge in einer Nacht. Oder er besorgt sich ein paar Millionen aus dem nächsten Banktresor. Doch dann nimmt sein Leben eine dramatische Wendung. Verfolgt von einer Geheimorganisation, den ‘Paladinen’, die Menschen wie ihn auslöschen wollen, verbündet sich David mit einem anderen ‘Jumper’, um den Kampf gegen deren gefährlichen Anführer Roland (Samuel L. Jackson) aufzunehmen. Und David erkennt, dass er die Schlüsselfigur in einem Jahrtausende alten Krieg zwischen den ‘Jumpern’ und den ‘Paladinen’ ist.

Hintergrund & Infos zu Jumper
Jumper basiert auf dem 1992 erschienenen, gleichnamigen Roman von Steven Gould. Die Rollen von David und Millie waren ursprünglich an die Schauspieler Tom Sturridge und Teresa Palmer vergeben, diese wurden aber während der laufenden Dreharbeiten durch Hayden Christensen und Rachel Bilson ausgetauscht. Die Crew konnte drei Tage im Colloseum in Rom drehen, unter der Auflage, kein Equipment auf dem Boden zu platzieren. Um die Touristengruppen nicht zu stören, durfte nur zwischen 6.30 und 8.30 Uhr und 15.30 und 17.30 Uhr gedreht werden. Zudem durfte vor Ort kein zusätzliches Licht benutzt werden. Roland Coxs Name im Buch war eigentlich Brian Cox, um Verwechslungen mit dem gleichnamigen Schauspieler auszuschließen, wurde der Name für den Film geändert.
Der Film wurde unter anderen in New York City, in Michigan, in Toronto, in Mexiko, in Paris, in Prag, in Rom, in Tokio und in Ägypten gedreht.

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Mehr Bilder (15) und Videos (3) zu Jumper


Cast & Crew


Kritiken (22) — Film: Jumper

Julio Sacchi: Das Manifest

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6.0Ganz gut

Passabler Wish Fulfillment-Eskapismus, der weder für besondere Begeisterung noch für allzu großes Mißfallen sorgt. JUMPER ist kompetenter Big Budget-Quatsch, der sein Potenzial nie ausnutzt und genauso sprunghaft über die Leinwand jagt wie sein Protagonist (Christensen kommt nicht schlecht als unmoralischer Hedonist). Rachel Bilson ist das übliche Hollywood-Stulli, aber wenigstens hot.

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 19 Antworten

Hisayasu S

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*schnüff* Will sooooooooooooooooo gerne sehen!


FlintPaper

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Ach doch, den Directors Cut hab ich gesehen und mich nachher in schnittberichte drüber aufgeregt, wieviel da in der Kinofassung fehlt. Da ergab der Film ja teilweise glaubsch fast keinen Sinn mehr XD... Aber wie gesagt, ja, das Konzept stinkt mir schon, oder eher diese Mischung aus verschiedenen Konzepten. Aber auch die Umsetzung. Ach, eigentlich halt so vieles irgendwie.

Unterhaltsam ist das Ding natürlich. Und irgendwo auch interessant. Aber nicht gut :P. IMHO natürlich.


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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3.0Schwach

»Jumper« hätte genügend Potenzial ein neues Zugpferd des Action- bzw. Sci-Fi Genre zu werden, doch der Film von Doug Liman fehlt es an dem nötigen Etwas. Da wäre zum einen die lieblos zusammengeschusterte Geschichte, die dem Zuschauer weder die standardmäßige, zweitklassige Lovestory erspart, noch die eigentliche Motivation für den Kampf zwischen Jumper und Paladinen aufklärt. Ein weiteres Manko ist die Figur des Griffin (Jaime Bell) dessen Bedeutsamkeit zunächst unglaublich wichtig erscheint am Ende bleibt die Figur aber ein bloßer Stichwortgeber und die anfänglichen Hoffnungen das Held David (Hayden Christensen) zusammen mit Griffin gegen Bösewicht Roland (Samuel L. Jackson) zu Felde ziehen, werden ebenso wenig erfüllt wie die Aufklärung der Beziehung von David zu seiner Mutter (Diane Lane). Sehr schade den »Jumper« hätte wirklich etwas ganz großes werden können, so hat er zwar durchaus irrwitzige Actionszenen zu bieten, richtig spannend und vollends unterhaltsam ist er aber nicht.

8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Mozzerino

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Wie wahr.
Man sollte vielleicht noch erwähnen, dass das Schwarze Loch an Charisma names Hayden Christensen in der Hauptrolle den Streifen sowieso schon zum Scheitern verurteilt.


mikkean

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"Jumper" gehört für mich zu den Filmen, wo man das Gefühl bekommt, die Macher hätten die wirklich wichtigen Handlungs-Szenen rausgeschnitten, damit man ja nichts von den Action-Szenen verpasst. Leider sind diese "Halben-Filme" auch nur halb-unterhaltsam.


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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4.0Uninteressant

Eigentlich verwunderlich, dass Christensen bis zum Ende rumhüpfen konnte, und nicht zwischendurch in einem der kilometertiefen Logiklöcher oder den drehbuchbedingten Stolperfallen den Tod gefunden hat. Solche Probleme sind in der Action-Sommer-Blockbustersparte ja nicht ganz unbekannt, und würden auch nicht weiter stören, wäre denn der Rest ansehnlich - ist er aber nicht. "Jumper" krankt genau an seinem beiden Standbeinen, der für solche Filme immanent wichtigen Technik, und zum anderen an der Action. Der einzig nennenswerte Effekt ist der des "Jumpens", aber nach dem dritten Mal dürfte auch dieses ansich ansehnliche CGI-Gewitter niemanden mehr begeistern. Das Fazit über die Actionsequenzen fällt ähnlich ernüchternd aus, fehlt es dem Hauptprotagonisten doch an einer ernsthaften Bedrohung: Jackson, der sich mittlerweile für wirklich jeden Dreck hergibt, kann noch so nett mit seinem Blitzestab rumwedeln; er zieht immer den kürzeren. Somit verkommt "Jumper" schnell zu einer spaß- und spannungsfreien Sightseeing-Tour durch die Welt.

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Ines Walk: film-zeit.de

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3.0Schwach

An jeder Stelle des Films wird offensichtlich, dass die Geschichte nur vorbereiten will auf nachfolgende. Lücken beherrschen das Feld. Wenn dann auch noch schlechte Schauspieler wie Hauptdarsteller Hayden Christensen auftauchen, ist der Film eigentlich nicht mehr zu retten.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

prince93

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im grunde hast du ja recht, aber dass hayden christensen ein schlechter schauspieler ist, kann man wirklich nicht sagen..


florian-stern

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ja da hat prince93 recht. Wo ist denn die Begründung dass Christensen ein schlecher Schauspieler sein soll?


Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt

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5.0Geht so

"Jumper" ist nichts als Exposition. Eine neue Franchise beginnt, und vielleicht werden deren weitere Teile dann etwas mehr Licht in die Sache bringen. Dabei stellt sich aber die Frage, warum man darauf eigentlich warten sollte. Liman verweigert mit seinem mehr als nur offenen Ende jegliche Antwort und erweckt so den Eindruck völliger Beliebigkeit. Wie es in ein paar Jahren weitergeht, ist also letztlich gleich.

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sushi25: movie-fan.de

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6.0Ganz gut

Die Idee mit den Jumpern schreit eigentlich nach einem neuen Franchiseprodukt mit Fortsetzugen. Leider hängt die Spannung durch, man fiebert nicht wirklich mit dem Charakter von Hayden Christensen.

Wenn man dem Helden einer Geschichte immer wieder zurufen will: "sei nicht so naiv", ist das kein gutes Zeichen.

Vielleicht hätte es geholfen, die Motivation der Paladine etwas zu erklären. "Jumper sind böse, oder werden es", ist zu wenig um den Hass von Oberpaladin Samuel L. Jackson zu begründen. Einmal 2 Sätze a la "ein Jumper hat damals im Sandkasten mein Förmchen geklaut" wäre sicher noch drin gewesen.

Vielleicht hätte es geholfen, den Film nicht nur 85 Minuten lang zu schneiden und das Script in der Charakterentwicklung mehr auszufeilen.

Weil ich auch gerne um die Welt springen könnte 6 Punkte.

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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1.0Ärgerlich

Kann man bei diesem Film überhaupt von "verschenktem" Potenzial sprechen? Wohl eher von missachtetem, weggeworfenem oder das-Klo-heruntergespültem Potenzial?
Früher träumten die Menschen vom Fliegen, was gleichzeitig auch immer ein Wunsch nach Freiheit war. Seit Otto Lilienthal und Albert Einstein wäre eine solche Metapher leider nur noch altbacken und schlichtweg falsch. Die Grundidee von "Jumper" erneuert diese Metapher. Was wäre, wenn der Mensch nicht mehr an den Raum UND die Zeit gebunden wäre? Nicht nur eine spannende Idee, sondern im Gewand des Sci-Fi-Films eine hochinteressante Auseinandersetzung zwischen Körper und Geist. Die Astro-Physik wagt es Gesetze wie auch Spekulationen aufzustellen, wie nicht NUR unsere Welt, sondern auch unser ganzes Universum, ja sogar andere Universen aufgebaut sind. Unser Geist ist schon längst zum "jumpen" fähig, nur die schnöde Physis bleibt ein Gefangnis. Man spricht von großen Schritten der Menschheit, doch kann letztendlich doch nur einen Fuß vor den anderen setzen.
Man erschaudert gegenüber den Möglichkeiten einer Verfilmung dieser Idee, doch was hat Hollywood daraus gemacht?
Nun ja, einen Action-Film, das ist nichts schlimmes, schließlich können auch Action-Filme Köpfchen haben. Leider kann man aber "Jumper" nur als kopflos bezeichnen. Als Sarkast kann man dem Autoren-Team (unter anderem David Goyer wtf***) nur applaudieren, wie sie es geschafft haben, ein so innovatives Thema in ein so langweiliges Plot-Korsett zu stecken. Dem Zuschauer wird hier eine 08/15-Teenie-Romanze mit eintönigem Gut-und-Böse-Konflikt serviert. Als Beilage gibt es eines der schlechtesten Liebespaare der Filmgeschichte, inklusive einem strunz-dummen Samuel L. Jackson und einem total orienntierungslosen Jamie Bell.
Oh, ich habe noch die epische Filmlänge von 89 Minuten vergessen. Was man mit diesem Film anscheinend auf dem Schneidetisch gemacht hat, kann man schon als Vergewaltigung verstehen. Falls es mal zu so eigenartigen Dingen wie Dialogen, Figuren-Konstellationen und Handlung kommt, wird da mal flott durchgejumpt, damit man schneller bei den Kampfszenen ist. Ich sage nicht, dass die Schauspieler, geschweige denn die Dialoge, das Recht auf mehr Screen-Time haben, allerdings hätte ich doch gerne mehr von diesem Junge-entdeckt-seine-Kräfte-und-tritt-der-Welt-jetzt-mal-so-richtig-in-den-Arsch-Fetzen gesehen.
Ach was meckere ich, was fällt mir überhaupt ein Ansprüche bei so einem Film zu haben? Die Effekte waren gut und die Kamera auch, Popcorn-Kino eben. Man will ja nicht als verbitterter Arthouse-Gucker rüberkommen.
Dazu will ich nur eines sagen. "Jumper", sowie auch "Indy IV" und Michael-Bay-Filme geben mir dahingehend Hoffnung, dass der Popcorn-Blockbuster ausstirbt. Seine Zeit ist abgelaufen. Wenn es um reine Unterhaltung geht, hat ein ganz anderes bequemereres Medium die Oberhand gewonnen, das Videospiel. Es steckt schon viel Ironie dahinter, dass sich "Filme" wie "Jumper" in Plot und Dramaturgie immer mehr dem Videospiel nähern. Doch wo man im Kino sexy Hayden nur beim jumpen zugucken darf, hat man beim gleichnamigen Videospiel die Möglichkeit selbst als sexy Hayden die Welt zu bereisen. Auf der Hauseigenen Mattscheibe wird der Traum vom losgelösten Körper Wirklichkeit, auf der Leinwand ist er immer nur Fiktion.
Das Kino hat dafür andere Möglichkeiten zu dem die Blockbuster-orientierte Videospiele-Industrie NIE in der Lage sein wird. Allerdings nutzt "Jumper" keine dieser Möglichkeiten.
Der unfreiste Film über das Thema Freiheit, den ich je gesehen habe.

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Xander8112: Xanders Blog

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6.0Ganz gut

Hayden Christensen ist vor allem durch seine Rolle als junger Anakin Skywalker bekannt geworden, was schade ist, denn persönlich halte ich seine Fähigkeiten für begrenzt. Auch in diesem Film übt er sich im dumm gucken, und obwohl Samuel L. Jackson als Agent der Paladine seine Rolle gelangweilt und routiniert runterspielt, spielt er Christensen locker an die Wand. Davon einmal abgesehen ist der Film nicht schlecht. Die Effekte können sich sehen lassen, und wie sich manche Actionszenen durch das “Jumpen” gleich auf verschiedenen Kontinenten abspielen, hat schon was und ist so noch nicht dagewesen. Der Film unterhält und mir zumindest war keine Sekunde langweilig. Als ich dann allerdings aus dem Kino raus bin, merkte ich: Das war irgendwie grad ziemlich egal, was du da gesehen hast. “Jumper” ist Popcorn-Kino, es lohnt einfach nicht, weiter darüber nachdenken zu wollen.

Bitte jetzt nicht falschverstehen: Der Film ist gut. Allerdings nicht mehr, und nicht weniger. Wenn in einiger Zeit die Fortsetzung kommt (was denk ich mir wohl der Fall sein wird, es wurde gut darauhin gearbeitet), kann man sich diese ansehen, eventuell vorher mal Teil 1 aus der Videothek ausleihen, aber um es kurz zu sagen: Vor dem Kino campieren muss man nicht.

http://xander81.wordpress.com/2008/03/30/kritik-jumper/

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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1.5Ärgerlich

Es gibt leider immer wieder Filme, die den Zuschauer so herb enttäuschen, dass man den 5€, die man für das Kino-Ticket geblecht hat, nachweinen könnte. Filme, deren Story spannend klingen. Filme, deren Trailer zu überzeugen wussten. Filme mit guter Besetzung. Filme, die rein gar nichts aus diesem Potenzial gemacht haben. Jüngstes Beispiel für so einen Flop ist Doug Limans Actioner Jumper.

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Corsovilla: SchönerDenken

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5.5Geht so

Popcornkino ist keine Drei-Sterne-Küche. Wer da seinen Spaß haben willst, muss auch schon mal loslassen können. “Jumper” ist so ein Fall: Kino für junge (und nicht ganz so junge) Hüpfer. Den kann man als Unterhaltung genießen. “Jumper” ist nämlich vor allem was für die Augen und weniger für die grauen Zellen dahinter - es gibt keinen Grund sich aus dem Kino wegzuwünschen. Man kann natürlich auch hohe Maßstäbe anlegen und dann mal wirklich alle Schwächen auseinanderklamüsieren. Jeder wie er mag. Ja sicher - aus Hayden Christensen wird in diesem Leben kein großer Charakterdarsteller mehr, ja, aus der Geschichte hätte man einen anderen, anspruchsvolleren Film drehen können, ja ja ja. Heute war aber mal lecker Popcorn dran, keine Haute Cuisine. (Mehr im Podcast)

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TheCorey: MovieMaze

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6.5Ganz gut

Wer kennt das nicht, wenn einem manche Situationen über den Kopf wachsen? Oder wenn man unter Zeitdruck steht und man sich wünscht, man könnte an zwei Orten gleichzeitig sein. Oder an drei. Oder an vier. Ein solcher Mensch ist David Rice (Hayden Christensen), genauer gesagt ist David ein Jumper, jemand, der in der Lage ist zu teleportieren. Aus einem zerrütteten Elternhaus stammend nutzte David seine Fähigkeit um von zu Hause auszureißen und sich nach New York City abzusetzen. Um über die Runden zu kommen überfällt David gelegentlich Banken und hebt kleinere und manchmal größere Beträge ab, dabei immer eine Nachricht hinterlassend, er werde das Geld eines Tages zurück bezahlen. Einer dieser Banküberfälle ruft den mysteriösen Roland (Samuel L. Jackson) auf den Plan, während sich David mal eben auf den Turm von Londons Big Ben teleportiert hat. In London wird dann auch Griffin (Jamie Bell) auf David aufmerksam, ein anderer Jumper. Wie David bald schmerzlich feststellen muss, handelt es sich bei Roland um einen Paladin, einer Gruppe von Soldaten, die ebenjene Jumper jagt und tötet. David kann gerade so entkommen und macht anschließend erstmal mit seiner Jugendliebe Millie (Rachel Bilson) Urlaub in Rom, dabei nicht ahnend, dass ihm Roland und auch Griffin weiterhin auf der Spur sind. Ehe sich David versieht, landet nicht nur seine Familie, sondern auch Millie in der Schusslinie zwischen ihm und Roland, während Griffin seine eigenen Ziele verfolgt. Bell hatte eine Nebenrolle in Peter Jacksons Remake „King Kong“.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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5.0Geht so

Zwei positive Punkte kann ich an diesem Film finden: a) dass die Reise quer durch die Welt in wenigen Sekunden anfangs schon hübsch anzusehen ist und b) dass der Film gerade mal knapp über 80 Minuten läuft. Daraus möge nun jeder selbst seine Schlüsse ziehen…

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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3.5Schwach

Sehr schöne Grundidee, handwerklich ordentlich umgesetzt, wenn da dieses himmelschreiend bekloppte Skript nicht wäre! Der Disput zwischen Jumper und Paladin wäre eigentlich Zündstoff genug, aber trotzdem kann man nicht die Finger von dieser krampfigen Teenie-Romanze lassen. Hayden konnte schon mit Portman nix anfangen und glänzte als Vader mit Boygroup-Charisma. Auch hier muss sich Jamie Bell als Konkurrenz-Jumper nicht bemühen, um ihn an die Wand zu spielen. Jumpers Tusnelda geht einem schnell *gewaltig* auf den Senkel und es graut einem vor jeder Großaufnahme, die das Monchichi in Beschlag nimmt - selten ein so seelenloses Liebesgeplänkel erlebt. Obendrein ein beschämend faules Script, das sich nicht mal die Mühe macht die Paladine zu erklären und deswegen mit seinem bißchen Cliffhanger komplett aufläuft. Da wird's im zweiten Teil einiges zu erklären geben, aber ich will's schon gar nicht mehr wissen.
Verschenkt...verschenkt... Mit ein paar Darstellern von Format und ohne das Anbiedern ans Teenie-Publikum wäre ein nettes Superheldencomic-Spektakel drin gewesen. So bleiben nur ein paar hübsche Actionszenen und Sam Jackson, der "Jumper" auch auf Autopilot noch aus den Niederungen reisst...

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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2.0Ärgerlich

Doug Liman inszeniert den Langeweiler halbwegs routiniert, ebenso uninspiriert spielt Samuel L. Jackson. Hauptdarsteller Hayden Christensen muss aufpassen, dass er nicht als Anakin aus Star Wars in ewige Vergessenheit gerät.

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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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5.0Geht so

Was recht solide und abwechslungsreich beginnt, endet in einem zähen, uninspirierten Herumgehopse von einem Schauplatz zum nächsten, dessen überhastete Auflösung keinen der einzelnen Handlungsstränge wirklich zufriedenstellend abschließt. Das Drehbuch von Fantasy-Profi David S. Goyer ("Blade", "Batman Begins") und Jim Uhls wirkt vielmehr, als sei es bereits im Hinblick auf mögliche Sequels verfaßt worden.

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Evie: www.inderzange.de

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6.0Ganz gut

Naja ehrlich gesagt finde ich ihn jetzt nicht so schlimm wie manche Leute den Film beschreiben, klar hat hier und da was gefehlt und ja es wurde zu wenig rausgeholt, aber insgesamt war er doch nicht schlecht und für einen netten Kinoabend war Jumper doch perfekt.

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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...

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9.0Herausragend

Man wirft dem Hollywoodkino seit jeher vor, dass sein idealtypischer Zuschauer höchstens sieben Jahre alt ist. Aber vielleicht muss man Hollywood das gar nicht vorwerfen. Vielleicht haben Siebenjährige einfach den besseren Filmgeschmack.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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3.0Schwach

Regisseur Doug Liman ("Mr. & Mrs. Smith", "Die Bourne Identität") hat offensichtlich eine Überdosis „Matrix“ inhaliert. In seinem neuesten Film kupfert der Experte für innovative Action mit wenigstens gut inszenierten Special Effects die Idee der „Matrix“- und „X-Men“-Trilogie ab...

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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3.0Schwach

Was für eine verschwendete Chance. Eine gute Idee, nette erste 20min und das spannende Konzept eines asozialen, egozentrierten Superhelden, der wirklich keinerlei liebenswerte Eigenschaften hat. Doch leider haben die Drebuchautoren und der Regisseur so gar keine Ahnung was sie damit anfangen sollen. Und so flüchtet sich dieses dramaturgisch und inhaltlich enttäuschende Spektakel in ewiges Herumgespringe. Die Story ist wie seine Helden "all over the place" ohne dabei wirklich irgendwohin zu gehen. Der Antiklimax der zum ödesten gehören dürfte, daß man in den letzte Jahren im Kino sehen konnte, wirkt als habe man einen durchgefallenen TV-Piloten ins Kino gehievt. Samuel Jackson spielt seine Rolle im Halbschlaf, Hayden Christiansen ist hölzern und fade wie immer - einzig Jamie Bell schafft es seinem Charakter etwas Tiefe zu verleihen - bekommt aber auch nicht die Chance etwas daraus zu machen.

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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3.0Schwach

Für die Action-Sequenzen hätte [den Regisseur] ein Produzent wie Jerry Bruckheimer, der diese Art von Nonsense-Kino erfunden hat, gefeuert. Sein Hauptdarsteller hat die Aura eines Münzfernsprechers; die obligatorisch angefügte Liebesgeschichte glaubt kein Mensch. Und die Mythologie? In seiner ganzen Struktur wirkt der Film wie die bombastische Ankündigung einer Trilogie, die es nie geben wird. Was man hat, immerhin, sind mehr mondäne Schauplätze als in allen James-Bond-Filmen zusammen.

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Alle Kritiken (22)


Kommentare (199) — Film: Jumper


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I_have_seen

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Bewertung4.0Uninteressant

"Jumper" bietet ein romantisiertes Unterhaltungsprogramm für 12jährige Jungs (und vielleicht auch Mädchen die die klischeehafte Darstellung von Geschlechterverhältnissen noch romantisch finden dürfen). Inhaltlich ist es eine weitere Auflage vom Urstoff aus „King Kong und die weiße Frau“ allerdings mit einem geringfügig anderen Ausgang. Die Zielgruppe sind „junge“ Jungs, die nach einem Kompass suchen und für die der Wunsch nach „Unbesiegbarkeit“/“Unzerstörbarkeit“ auch noch charakterbildende Bedeutung hat (wie in „Denn Sie wissen nicht was Sie tun“).

Den Ersten guten Eindruck (vom DVD-Cover) kann der Film nicht einlösen.
Eine fähige Regie, die für Spannung steht, arbeitet mit fähigen (erfahrenen) Schauspielern (wie Samuel L. Jackson) und trotzdem liefern Sie sich unversehens viel Blöße.

Beim sichten zeigt sich eine offenkundige dünne Marvel-Superkräfte-Inzenierung mit einer klaren aber schnöden Gegenüberstellung, in der menschlich daherkommende Jäger (ohne Superkräfte) jagt machen auf richtungslose Jungs die Ihre Kraft, sich von Ort-zu-Ort bewegen zu können, dafür einsetzten, um kleinere Raubzüge zum eigenen Wohl durchzuziehen. Die Jäger fühlen sich zum jagen berufen weil "nur Gott das Recht habe eine solche Begabung inne zu haben" soviel zum Plot.

Meine Meinung: Sehr schön ausgedacht, aber letztlich wenig "spektakulär" umgesetzt (mal abgesehen von ein-zwei Verfolgungs-Jumpern zweier Superkräfte-Typen).

Die Story ist typisch US-amerikanisch; ein Außenseiter Junge entdeckt an sich seine Einzigartigkeit (seine Superkräfte) und es zieht ihn zu seiner Jugendliebe und die ist bereit sich mit ihm zusammen zu tun, gemeinsame Wege zu gehen, aber dieser Weg ist nicht ohne Gefahr, er muss kämpfen und er muss Sie beschützen.

Sympathischer Weise macht der Film keinen Hehl aus dem rudimentären "King Kong"-Erzählstil der hinter allem steckt: Verliebter (zur Schwelle zum) Mann beschützt hilfsbedürftige schwache (zierliche aufblühende) Frau gegen die jede äußere Bedrohung, halt wie in King Kong.

Fazit: Wenig Interessant (wenn man nicht mehr 12 Jahre alt ist). Insgesamt wenig Humor und wenig spannend - muss man nicht sehen auch nicht als 12-jähriger.

Community: 6,3 (bei 22281 Bewertungen (!!!) / 221 Kommentare) Stand: 09.03.2014

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KilianK

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Bewertung6.5Ganz gut

Amüsant, jedoch wird er viel zu oft auf den deutschen Sendern ausgestrahlt, wodurch er selbst für Liebhaber des Films zu nicht mehr als einem "Lückenfüller" werden muss, der immer dann gezeigt wird, wenn Sie gerade nichts anderes zur Verfügung haben. Doch selbst diese Ausrede wäre noch zu wenig um begründen zu können, warum gerade dieser Film so oft im TV zu sehen ist. Mit meiner Aussage beziehe ich mich vor Allem auf Pro 7, die, wie mir scheint diesen Film lieben müssen.

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J-Ross

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Pro7 scheint gute Einschaltquoten durch diesen Film zu bekommen. Gibt wohl ziemlich viele Leute, die den Film mögen oder sich dafür interessieren. Finde ich cool. Unterbewerteter Film.


filmbanane

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Bewertung5.0Geht so

Super Idee, schlechte Umsetzung

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manuel.luger.3

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Meine Worte, gib dir Recht...


Yoda.FTW

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Bewertung9.5Herausragend

Super Idee, Super Handlung und Top Schauspieler !!!

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T00BI

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Bewertung4.0Uninteressant

David (Hayden Christensen) ist ein sogenannter Jumper. Er kann sich von einem Ort auf der Erde zu einem völlig anderen Ort "teleportieren" und das in einem Bruchteil einer Sekunde. Doch durch seine besondere Fähigkeit macht er sich nicht nur Freunde, sondern auch Feinde, denn Cox (Samuel L. Jackson), ein sogenannter Paladin, jagt Jumper schon seit Jahren und hat nun David ins Visier genommen.

"Jumper" ist so ein typischer Film, dem ich wirklich gar nichts abgewinnen kann und das liegt sicherlich nicht an der technischen Seite des Films, denn in der Hinsicht inklusive der Special Effects kann sich der Film schon sehen lassen. Es liegt viel mehr an der hollywoodmäßigen Umsetzung des Ganzen, die mich überhaupt nicht anspricht. Die Idee an sich ist ja gar nicht schlecht, aber der Film schafft es eben zu keinem Zeitpunkt den Figuren Tiefe zu verleihen, geschweige denn wirklich packende Szenen zu bieten. Viel zu oberflächlich ist das Ganze und läuft grob nach dem Schema “Gut gegen Böse, gespickt mit saftigen Actionszenen„ ab. Wem so was gefällt, der wird mit „Jumper“ sicherlich seinen Spaß haben, ich gehöre allerdings nicht dazu. Stellvertretend dazu auch die Leistungen der Schauspieler. Samuel L. Jackson spielt irgendwie lustlos, da hat man schon viel Besseres von ihm gesehen, Rachel Bilson punktet wenn überhaupt mit ihrem Aussehen und Hayden Christensen spielt solide, mehr aber auch nicht. Insgesamt eben alles OK, aber um sich von der breiten Filmmasse irgendwie abzuheben, hat „Jumper“ einfach nichts Besonderes zu bieten. Für mich ein typischer Film aus der Kategorie „Uninteressant“.

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cpt. chaos

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Da kann ich nur in allen Punkten inkl. Bewertung voll zustimmen!


EvertonHirsch

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Von mir auch volle Zustimmung!


KokosnussBlutDrache

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Bewertung2.0Ärgerlich

Meiner meinung nach ist der Film einfach nur langweilig. Ich finde die Story an sich so Sinnlos und dumm was doch schon aussagt das der Film was falsch macht denn die trifft auf sehr viele Filme zu und meistens mag ich diese. Ich muss ehrlich sagen ich hab ihn nie bis zum ende geschaut weil er mich einfach in keinster weiße angesprochen hat. Die Figuren sind mir unsympathisch und es ist mir egal ob sie sterben oder nicht. Ich frag mich immer nur eins wenn du an jeden Ort der Welt springen kannst und dich verfolgt jemand der dich umbringen will warum springt man dann nicht an andere ende der Welt?? (Falls das irgendwo im Film geklärt wird war ich da schon raus.)

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FLP

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Bewertung5.0Geht so

Der Film kann man sich mal anschauen,
aber er ist nichts besonderes.
Die Story ist zwar leicht zu verstehen aber, trozdem fragt man sich warum gerade diese "Auserwählten" jumpen können, das wird nicht beantwortet.
Ich hätte eigentlich 4.0 oder 4.5 gegeben aber weil Samuel L. Jackson mitspielt ist es für mich ein wenig lustig.

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>MARVEL<

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Bewertung5.5Geht so

Ani ist wieder da… also natürlich nicht wirklich Anakin Skywalker, aber immerhin Hayden Christensen. Was taugen er und sein erster Film nach Episode III wirklich?

Um es vorweg zu nehmen, der Film taugt mehr als ich gedacht habe. Da meine Erwartungen allerdings nicht besonders hoch waren, muss das nicht viel heißen.

Hayden wiederum taugt nicht ganz so viel. Er ist halt einer der hübschen jungen Schauspieler, die ich alle irgendwie immer in einen Pott werfe und gerne auch mal verwechsel.

Die Einführung ist mir sympathisch. Es gibt einen Erzähler aus dem Off, ein Filmkniff den viele nicht mögen, ich aber absolut liebe. Allgemein ist dieser Teil des Films sehr stark. Wie David seine Kräfte kennen lernt, Banken ausraubt ist witzig und rasant inszeniert.

Dann der „Jump“ in die Gegenwart. Damit verschwindet leider auch der Offkommentar. Und da ist auch Ani. Ach, mit so kurzen Haaren, hätte ich ihn fast nicht erkannt. Jetzt geht der Film richtig los. Natürlich folgt er sehr stringent dem üblichen Spannungsaufbau, hält mich damit aber bei der Stange. Das „jumpen“ finde ich effektmäßig klasse gemacht. Der Rest der Effekte ist für 2008 absolut ok.

Aufrtitt Loveinterest. Natürlich seine Angebetete aus der Einführung. Das war sehr, sehr vorhersehbar. Aber irgendwie will ich der Schauspielerin nicht so recht abnehmen die selbe Figur , die kleine Millie vom Anfang, zu sein. Schlechtes Casting würde ich sagen. Da hat sich jemand NUR von Rachel Bilsons Optik blenden lassen.
Hayden Christensen passt schon besser zu seinem jugendlichen Pendant.
Schauspielerisch reißt sich hier allerdings niemand ein Bein aus. Teilweise aus Unvermögen, teilweise weil, Rollen und das Drehbuch es einfach nicht hergeben. Was auf welchen Schauspieler zutreffend ist, kann der geneigte Leser, beim schauen des Films gern selbst entscheiden.

Leider wird es dann immer abgedrehter. Ich weiß, es ist Scince Fiction, trotzdem ist es meines Erachtens nach immer recht kritisch, um nicht zu sagen lächerlich, wenn irgendwelchen modernen Filmen irgendeine billige (ur)alte Mythik verpasst wird. Der Webstuhl in Wanted, die Merlinier in Duell der Magier oder jetzt die Jumper gegen die Paladine… Paladine, in echt?
Trotzdem ist das Gesehene immer noch nicht wirklich schlecht. Irgendwie will ich weiterhin wissen wie die ganze Chose ausgeht... wobei das im groben ja eh klar ist.

Das Ende ist dann wirklich nicht mehr gut und zieht den Film in die Mittelmäßigkeit. Zu schnell, zu übertrieben, zu dumm. Sucht euch was aus.

Am Ende kann ich sagen, dass der Film bei weitem nicht so uninteressant war, wie vermutet. Andererseits aber auch nicht so sehenswert, wie ich nach der sehr gelungenen Einleitung und guten ersten Hälfte gehofft habe.
Wäre das Ende nicht so verpatzt worden, wäre der Film zumindest noch ganz gut geworden, selbst mit der schwächeren zweiten Hälfte. So kommt leider nur noch ein "geht so" Film dabei rum.

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Copper

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Ich fand die Liebesbeziehung auch eher nervig und hat dem Film mehr ausgebremst als sie ihm gut getan hat.
Ich wollte ihn mögen, da ich die Idee nicht schlecht fand und als plötzlich mit nem Bus gejumpt wurde...
Schade. Hätte mehr werden können. Aber es soll ja noch n zweiten Teil geben... Irgendwann.


>MARVEL<

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Ich habe, wie geschrieben, eigentlich nix erwartet. Um so positiver war ich über den Beginn und die erste Hälfte überrascht.
Das die Kleine vom Anfang wieder auftaucht war mir schon klar, hat mich an sich auch nicht so gestört, sie war halt sein McGuffin.
Die Idee ist aber wirklich klasse, nur leider ist die zweite Hälfte und vor allem das Ende extrem schwach.
Einen zweiten Teil würde ich zwar schauen, wenn ich aber lese, dass sie dann auch bemerkt, dass sie jumpen kann, ist mir das der Unglaubwürdigkeiten doch wieder zu viel und ich denke: lasst es lieber.


Fudibru

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Bewertung5.5Geht so

Der Film ist unterhaltsam und würde sicherlich auch bessere Kritiken bekommen, wenn das Ende des Film nicht so bescheuert wäre. Ich fand den Film okay, jedoch kommt einem vor, dass gegen Ende der Dreharbeiten die Ideen oder die Kohle ausging. Echt schade!

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Aseria23

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Bewertung2.0Ärgerlich

Eine Zeitlang dachte ich wirlich, ich wäre einfach nur zu blöd um den Film zu verstehen und würde ihn deshalb langweilig und schlecht finden. Das Problem hatte sich gelöst, als ich ihn neulich mal nicht allein gesehen habe. Und Tadaa, hier bin ich.

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Wendigo

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Bewertung6.0Ganz gut

Jumper ist nicht der wahre Jakob, ganz gewiss nicht.

S P O I L E R - B E G I N N

Es stehen Fragen im Raum, auf deren Beantwortung man leider vergebens hofft. Warum können die paar Auserwählten jumpen? Gendefekt? Paladine (Ritter - so lächerlich) die überall auf der Welt nur dazu da sind Jumper zu jagen? etc. pp.

S P O I L E R - E N D E

Das größte Problem ist halt das (spätestens) ab der Mitte des Films krampfhaft versucht wird, dem Film mit Effekthascherei mehr Präsenz zu verleihen. Das misslingt auf ganzer Linie mit dem blödesten Ende das man schreiben hätte können. Ich kenne das Ende des Buches nicht, aber ich Zweifel an eben so einem. Wenn es selbiges ist, mangelt es wohl doch an Kreativität bei der schreibenden Zunft.

Paar Lichtblicke gab es zwar - Rachel Bilson, Samuel L. Jackson, tolle Drehorte, teilweise tolle Einstellungen - weshalb meine Bewertung geschöhnt wird. Für mich ein Paradebeispiel für eine filmische Eintagsfliege: kaum da (gesehen), ist Sie (er) wieder weg (vergessen).

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>MARVEL<

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"Warum können die paar Auserwählten jumpen? Gendefekt?"

Also, gerade dass das ganze NICHT mit irgendwelchem pseudowissenschaftlichem Blödsinn erklärt wurde, ist auf jeden ein großer Vorteil der, ansonsten recht lahmen Story.


Wendigo

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Naja, mMn. hätte ein bisschen Hintergrundwissen bzw. eine Erläuterung nicht geschadet, aber jedem seine Meinung. ;-)


sushi97

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Bewertung5.0Geht so

Eine richtig gute und interessante Idee, aus der man einen guten Film mit vielen ethischen Fragen hätte machen können. Doch leider fehlt es dem Film an jeglichem Tiefgang. Bei den Charakteren, bei der Handlung, bei der allgemeinen Situation, bei dem Krieg zwischen Paladinen und Jumpern etc. Es bleiben einfach zu viele Fragen offen im Raum stehen.
Für mich ein Paradebeispiel für eine schlechte Umsetzung!

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donmike65

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Bewertung6.0Ganz gut

Es ist kein schlechter Film jedoch hätte man viel viel viel mehr aus dieser Idee rausholen können. Hab mir ein Film auf Transformers 1 & 2 Level vorgestellt epische battles, dramatik und das ganze Zeug halt. Hoffentlich wird der Film nochmal rebooted und Michael Bay übernimmt mal hier dann kann das ein richtig geiler Film werden. Nochmal zu diesem Film zurück, der film ist nicht schlecht aber auch nichts besonderes. Jedoch eine Klasse Idee der Story.

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Gabe666

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Bewertung4.0Uninteressant

Ein Paradebeispiel für verschenktes Potenzial. Die Idee ist ja richtig gut - teleportierende Menschen, die sich einen Krieg mit religiösen Fanatikern liefern. Aber leider hinkt es bei der Umsetzung an zu vielen Aspekten.
Zunächst einmal erfährt man über die Hintergründe zu wenig. Seit wann gibt es Jumper und Paladine? Wie sind die entstanden? Woher kommen die Fähigkeiten der Jumper? Wie schaffen es die Paladine, die Existenz der Jumper geheim zu halten? Wie sind die organisiert? Was sind die jeweiligen Beweggründe?
Man erfährt generell über die einzelnen Charaktere zu wenig; allen voran Griffin und die Mutter des Protagonisten. [SPOILER: Warum beschützt sie ihren Sohn, obwohl sie ihn töten müsste? Und warum wird sie dafür von den anderen Paladinen nicht zur Rechenschaft gezogen?]
Und dann gibt auch die Story nicht viel her. Sie ist völlig beliebig und klischeehaft erzählt, man kann ziemlich schnell vorausahnen, worauf das Ganze hinauslaufen wird. Die Dialoge sind uninspiriert und stellenweise ziemlich dumm. Die Charaktere bleiben allesamt blass und die wenigsten Schauspieler können wirklich überzeugen. Hayden Christensen war eindeutig eine Fehlbesetzung, genau wie Rachel Bilson, die beide ziemlich austauschbar wirken. Noch dazu will die Romanze zwischen den beiden nicht funktionieren und ist ohnehin überflüssig. Jamie Bell ist schon besser und sein Charakter auch der interessanteste des Films, aber wie schon erwähnt, erfährt man über ihn zu wenig. Außerdem wirkte er mir in manchen Szenen zu hibbelig und gestresst, er hat fast schon genervt. Es ist zwar nachvollziehbar, dass sich ein Jumper praktisch dauernd Sorgen macht, dass sein Aufenthaltsort bekannt wird, aber es wirkte seinerseits doch eher übertrieben.
Samuel L. Jackson, Diane Lane und Michael Rooker spielen zwar alle nicht schlecht, wirken aber auch ziemlich unterfordert. Ach ja, und dann hat noch Kristen Stewart einen kurzen Auftritt. Der ist aber nicht der Rede wert. Man sieht sie nur am Ende für ein paar Sekunden und sie zieht dabei genau die gleiche ausdruckslose Fresse wie in den "Twilight"-Filmen. Lohnt sich also definitiv nicht ihretwegen, sich den anzusehen.
Der Film an sich ist viel zu hektisch inszeniert. Das "Jumpen" ist zwar gut getrickst, manche Szenen wirken aber auch sehr selbstzweckhaft und unnötig auf cool getrimmt. Zum Beispiel die mit Griffin und David in einer Großstadt, in der dieser mit einem Auto durch die Gegend jumpt. Wozu soll das gut sein? Es bringt die Story kein bisschen voran. Es ergäbe mehr Sinn, wenn die beiden dabei verfolgt würden.
Und das Ende, bei dem so gut wie nichts geklärt und zu offensichtlich auf eine Fortsetzung geschielt wird, obwohl keiner der Charaktere wirklich etabliert wurde, ist schlichtweg eine Frechheit. Doug Liman und David S. Goyer (ja, genau der, der auch die Drehbücher zu "The Crow 2", "Dark City", den "Blade"-Filmen und Nolans "Batman"-Trilogie schrieb!) haben sich hier eine echte Chance vertan. Wirklich schade.
Ich frage mich, ob die Roman-Vorlage besser ist. Diese ist hierzulande aber leider noch nicht erschienen.

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Gabe666

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Den hab ich noch nicht gesehen. Meinte auch eher sowas wie "Transformers", "G.I. Joe" und auch "Twilight". Von dem Scheiß, den die da von sich geben, kriegt man geradezu Ohrenkrebs.


Drehmumdiebolzen

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Ok, da muss ich dir zustimmen, auch wenn man jetzt wirklich schon am trüben Bodensatz des Entertainment-Faktors fischt. Fehlt nur noch Adam Sandler :D


Kevin2803

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film ist ziemlich simpel gestrickt - Menschen, die, die Gabe haben von einem Ort zum anderen zu "jumpen" werden von einem bösen Geheimbund gejagt. Nebenbei gibt es noch eine süße Lovestory und fertig ist "Jumper". Für einen netten TV-Abend ist das ganz unterhaltsam und Rachel Bilson macht sowieso alles sehenswert.

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kkuehne2

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Bewertung7.0Sehenswert

Man bemüht sich so sehr, diesen Film mehr zu mögen, alssman kann habe ich das Gefühl. So ist es jedenfalls bei mir.
Die Story eigentlich so simpel wie genial. Wer würde nicht gerne zu jeder Zeit an jedem Ort sein können? Ohne sichtbaren Haken und das in 1 Sekunde Reisezeit.
Einen bösen Gegenpart gibt es auch, sonst wäre das ja alles zu leicht. Nur leider wurde dieser Part an den Silberrücken Samuel L. Jackson übergeben. Ich finde, er passt hier nicht perfekt hinein.
Ausbaufähig. Der Film ist schlicht zu kurz, um genug Story zu erzählen, dass man sich mehr Gedanken darüber macht. 40 Minuten mehr hätten so viel mehr rüberbringen können! Das ärgert mich richtig.. Ich hoffe, es versucht sich bald mal jemand an einem zweiten, mehr ausgebauten Teil.
Trotzdem macht es Spaß zuzusehen, wie Hayden seine Rolle spielt.
Man will einfach mit ihm befreundet sein und Banken ausrauben :)

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hsv-rossi

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Idee vom "Jumper" fand ich richtig gut.Besonders gut gefallen hat mir die Einführung mit dem Jungen als er ins Eis eingebrochen ist und dort seine Fähigkeiten bemerkt hat,die ihn dann das leben Geredet haben.
Viele Sachen passieren meiner Meinung dann danach auf Zufällen.
Fand die Schauspieler recht gut,anders als viele "Vorschreiber" hier.
Was mir nicht so gut gefallen hat war das der Film Relativ "Kurz" ist,ich denke hier hätte mann deutlich mehr raus holen können.

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Sonnentaler

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Bewertung5.5Geht so

Ein Film der eine tolle Idee hat doch leider wurde die Zeit zu knapp bemessen. Das mit der Beziehung Jumper/Paladine. Auch so mehr vom anderen Jumper. Mehr von allem damit man in die Geschichte reinkommt. So kommt einfach nicht das richtige Filmfeeling auf.

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Copacabanasun

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Bewertung4.5Uninteressant

Die Idee von Jumper ist richtig gut aber die Umsetzung. Oh man, richtig verhauen. :( Samuel L. Jackson einziger Lichtblick, auch wenn er genauso mit den Dialogen zu kämpfen hat, die nur unterdurchschnittlich sind. Teilweise nett anzuschauen aber das war es dann auch.

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Hummeli

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Bewertung5.0Geht so

Ach ich weiß nicht. So wirklich gut ist der Film irgendwie nicht, aber auch nicht so wirklich schlecht. Die Idee find ich gut, aber wahrscheinlich gefällt mir der Film nicht, weil mir Hayden Christensen erheblichen Schaden durch seine Rolle als Anakin Skywalker zugefügt hat. :-)

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