Jumper

Jumper (2008), US Laufzeit 89 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Abenteuerfilm, Drama, Kinostart 27.03.2008


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4.4
Kritiker
53 Bewertungen
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6.3
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23398 Bewertungen
210 Kommentare
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von Doug Liman, mit Hayden Christensen und Samuel L. Jackson

Hayden Christensen findet in Jumper überraschend heraus, dass er durch Zeit und Raum springen kann. Was zunächst wie ein Privileg erscheint, eskaliert schnell zu einem Kampf zwischen Paladinen und Jumpern.

Handlung von Jumper
David Rice (Hayden Christensen) dachte immer, er sei ganz gewöhnlich – bis er durch Zufall entdeckt: Er ist ein Jumper. Sekundenschnell kann er sich nach Tokio teleportieren, ins Kolosseum nach Rom oder zu den Pyramiden von Gizeh. Seiner Freundin schenkt er 20 Sonnenuntergänge in einer Nacht. Oder er besorgt sich ein paar Millionen aus dem nächsten Banktresor. Doch dann nimmt sein Leben eine dramatische Wendung. Verfolgt von einer Geheimorganisation, den Paladinen, die Menschen wie ihn auslöschen wollen, verbündet sich David mit einem anderen Jumper, um den Kampf gegen deren gefährlichen Anführer Roland (Samuel L. Jackson) aufzunehmen. Und David erkennt, dass er die Schlüsselfigur in einem Jahrtausende alten Krieg zwischen den Jumpern und den Paladinen ist.

Hintergrund & Infos zu Jumper
Jumper basiert auf dem 1992 erschienenen, gleichnamigen Roman von Steven Gould. Die Rollen von David und Millie waren ursprünglich an die Schauspieler Tom Sturridge und Teresa Palmer vergeben, diese wurden aber während der laufenden Dreharbeiten durch Hayden Christensen und Rachel Bilson ausgetauscht. Die Crew konnte drei Tage im Kolosseum in Rom drehen, unter der Auflage, kein Equipment auf dem Boden zu platzieren. Um die Touristengruppen nicht zu stören, durfte nur zwischen 06:30 und 08:30 Uhr sowie 15:30 und 17:30 Uhr gedreht werden. Zudem durfte vor Ort kein zusätzliches Licht benutzt werden.

Roland Cox’ Name im Buch lautete eigentlich Brian Cox, um Verwechslungen mit dem gleichnamigen Schauspieler auszuschließen, wurde der Name für den Film geändert. Der Film wurde unter anderen in New York City, Michigan, Toronto, Mexiko, Paris, Prag, Rom, Tokio und in Ägypten gedreht.

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Cast & Crew


Kommentare (205) — Film: Jumper


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Fexel

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Idee, solche Fähigkeiten zu haben ist genial. Der Film ist nach der Idee des Autors Steven Gould. Es gibt noch zweit darauf aufbauende Bücher. Was viele hier schrieben stimmt leider, man hätte soviel mehr aus dem Film machen können. Mir hätte es bedeutend besser gefallen, wenn der Film weniger Hollywood-Touch gehabt hätte. Ich hätte gerne mehr über die Ursache für diese Fähigkeiten erfahren, mehr über die Rolle der Jäger, mehr trickreiche Verbrechen.. man stelle sich vor, man selber könne sich hinbeamen fast überall hin. Diesem Ansatz hätten die Macher mehr Gehör schenken sollen. Aber durch die filmische Umsetzung der Idee, bin ich gewillt, 7 Punkte zu geben.

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lok

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Bewertung5.5Geht so

Kann man einmal anschauen

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Friedsas

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Bewertung6.5Ganz gut

"Alles im Leben hat Konsequenzen."

Jetzt wäre mir Jumper doch fast durch die Lappen gegangen... davon gejumpt praktisch :D Mann war der flach^^ Also die Geschichte ist cool aufgebaut, Samuel L Jackson rockt mal wieder das ganze Ding nur mit Hayden werd ich nicht warm. Schon damals bei Star Wars nicht. Für mich eine klare Fehlbesetzung. Seine Femme Fatale spielt überzeugend und technisch gibt es meiner Meinung nach auch nichts zu bemängeln. Großer Wehrmutstropfen des Films: Am Ende sieht man den wohl dämmlichsten Blick Hollywoods nämlich den von Kristen Stewart, wer es nicht glaubt googled es mal, bei so nem Gesichtsausdruck kriegt man ja die Grätze -.- Oder Nein hier für euch: http://images2.fanpop.com/image/photos/13900000/Jumper-kristen-stewart-13991087-399-233.jpg Bäh... versaut einem echt den Tag irgendwie... Trotzdem will ich nochmal kurz einen anderen Schauspieler hier ehren: Michael Rooker! Vor Walking Dead ist er mir eigentlich nicht aufgefallen, aber der gute ist immer mal wieder in Nebenrollen mit von der Partie und spielt eigentlich immer super.

"Paladine töten Jumper, ich töte Paladine. Schluss aus."

"Weil du.. Abschaum bist.. Nur Gott sollte die Macht haben überall zu sein, zu jeder Zeit"

Und ja das ist auch die Quintessenz des Films. Die Jagd und die Flucht. Es geht darum jemanden gottgleiches wieder in seine Schranken zu verweisen. Das wars... oh und so etwas wie eine Romanze, die sich aber so unlogisch schnell entwickelt das man sie nicht beachten sollte.

"Willst du mit mir jumpen? .. Was? Denkst du, du bist der einzige? Du hast nicht die leiseste Ahnung. Du denkst, du kannst auf die Kacke hauen. Schnell einen Trip nach Rom machen, ohne dass sie dir folgen? Du glaubst, du kannst überall hinspringen. Jump, jump, jump, jump, jump! Ohne, dass was passiert?"

Fazit: Eine technisch schöne CGI Spielerei die merklich durch Samuel L Jackson und Rooker gerettet wird. Christensen versagt und die Romanze ist so unlogisch das man sie nicht ernst nehmen kann.

"Wir sind keine Helden. Wir sind Jumper. Wir retten keine Mädchen."

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Whisper

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och komm, kristens mimik ist auf dem bild doch ausdrucksstark wie immer :D
die einzige rolle, in der sie mich überzeugt hatte, war in snow white (für die 5 minuten in denen sie tot war) ^^


Friedsas

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Haha.... NO! Also normalerweise hab i ja nix dagegen und sie schaut menschlich aus aber hier is dr Blick unerträglich -.-


umti

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Bewertung7.0Sehenswert

Nunja... fangen wirs mal so an... der Film ansich ist recht gut gelungen. Die Grundidee hat definitif Inovationscharakter, was ich wirklich toll finde. (Abwechslung ist immer was Feines. :) )
ABER: Ich finde die Umsetzung ist nicht ganz sogut gelungen. Man hätte die Storry vlt sogar nen bissel mehr ausrollen können und umbauen können. Hab grad gesehen, dass da noch nen 2. Film angedacht ist und werde mir diesen dann auch anschauen. Weil ansich ist es eine schöne Abwechslung zum Mainstream, wenngleich nicht ganz rund wie gesagt.

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RUBitch

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Ich mochte den Film nicht so sehr. Aber egal. Btw: deine Rechtschreibung hat definitiv Innovationscharackter ;D


Mirabilis

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Bewertung4.0Uninteressant

Am Anfang interessant, wird dann aber ziemlich schnell langweilig. Schade, das hätte was werden können. :(

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BountyHunter2602

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich habe es nun doch endlich geschafft, mir diesen Film anzusehen!
Und ich muss sagen er hat meine relativ geringen Erwartungen weit übertroffen, so bekommen wir mit Jumper ein sehr solides und keinesfalls schlechtes Popcorn-Kino geboten mit netten Schauspielern. Die Story ist zwar nicht der Rede wert, doch die Effekte und Kulissen sind wirklich schön gemacht, sodass Actionfans voll auf ihre Kosten kommen werden. Der Film wirft zwar einige Fragen in den Raum und besitzt die ein oder andere unlogische Szene, konnte mich letztendlich aber doch gut unterhalten. Ich denke für einen verregneten Nachmittag oder einen gemütlichen Abend mit Freunden und ner Pizza ist der Film genau das Richtige!

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uydanh.ta

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Bewertung4.5Uninteressant

bis auf die Tatsache das ich schon als Kind diese Jump Fähigkeiten haben wollte verbindet mich nichts an den Film... Nette Idee die leider nicht überzeugt

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Troublemaker69

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Bewertung4.0Uninteressant

Ein leider ziemlich schwacher Film, an den ich große Erwartungen hatte, die jedoch in keinster Weise erfüllt werden.
Der Film ist eigentlich von Anfang bis zum Ende langweilig und leider kann auch der supergute Cast, der auch sehr gut spielt, den Film nicht mehr retten.
Muss man sich nicht wirklich ansehen.

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I_have_seen

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Bewertung4.0Uninteressant

"Jumper" bietet ein romantisiertes Unterhaltungsprogramm für 12jährige Jungs (und vielleicht auch Mädchen die die klischeehafte Darstellung von Geschlechterverhältnissen noch romantisch finden dürfen). Inhaltlich ist es eine weitere Auflage vom Urstoff aus „King Kong und die weiße Frau“ allerdings mit einem geringfügig anderen Ausgang. Die Zielgruppe sind „junge“ Jungs, die nach einem Kompass suchen und für die der Wunsch nach „Unbesiegbarkeit“/“Unzerstörbarkeit“ auch noch charakterbildende Bedeutung hat (wie in „Denn Sie wissen nicht was Sie tun“).

Den Ersten guten Eindruck (vom DVD-Cover) kann der Film nicht einlösen.
Eine fähige Regie, die für Spannung steht, arbeitet mit fähigen (erfahrenen) Schauspielern (wie Samuel L. Jackson) und trotzdem liefern Sie sich unversehens viel Blöße.

Beim sichten zeigt sich eine offenkundige dünne Marvel-Superkräfte-Inzenierung mit einer klaren aber schnöden Gegenüberstellung, in der menschlich daherkommende Jäger (ohne Superkräfte) jagt machen auf richtungslose Jungs die Ihre Kraft, sich von Ort-zu-Ort bewegen zu können, dafür einsetzten, um kleinere Raubzüge zum eigenen Wohl durchzuziehen. Die Jäger fühlen sich zum jagen berufen weil "nur Gott das Recht habe eine solche Begabung inne zu haben" soviel zum Plot.

Meine Meinung: Sehr schön ausgedacht, aber letztlich wenig "spektakulär" umgesetzt (mal abgesehen von ein-zwei Verfolgungs-Jumpern zweier Superkräfte-Typen).

Die Story ist typisch US-amerikanisch; ein Außenseiter Junge entdeckt an sich seine Einzigartigkeit (seine Superkräfte) und es zieht ihn zu seiner Jugendliebe und die ist bereit sich mit ihm zusammen zu tun, gemeinsame Wege zu gehen, aber dieser Weg ist nicht ohne Gefahr, er muss kämpfen und er muss Sie beschützen.

Sympathischer Weise macht der Film keinen Hehl aus dem rudimentären "King Kong"-Erzählstil der hinter allem steckt: Verliebter (zur Schwelle zum) Mann beschützt hilfsbedürftige schwache (zierliche aufblühende) Frau gegen die jede äußere Bedrohung, halt wie in King Kong.

Fazit: Wenig Interessant (wenn man nicht mehr 12 Jahre alt ist). Insgesamt wenig Humor und wenig spannend - muss man nicht sehen auch nicht als 12-jähriger.

Community: 6,3 (bei 22281 Bewertungen (!!!) / 221 Kommentare) Stand: 09.03.2014

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KilianK

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Bewertung6.5Ganz gut

Amüsant, jedoch wird er viel zu oft auf den deutschen Sendern ausgestrahlt, wodurch er selbst für Liebhaber des Films zu nicht mehr als einem "Lückenfüller" werden muss, der immer dann gezeigt wird, wenn Sie gerade nichts anderes zur Verfügung haben. Doch selbst diese Ausrede wäre noch zu wenig um begründen zu können, warum gerade dieser Film so oft im TV zu sehen ist. Mit meiner Aussage beziehe ich mich vor Allem auf Pro 7, die, wie mir scheint diesen Film lieben müssen.

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J-Ross

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Pro7 scheint gute Einschaltquoten durch diesen Film zu bekommen. Gibt wohl ziemlich viele Leute, die den Film mögen oder sich dafür interessieren. Finde ich cool. Unterbewerteter Film.


filmbanane

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Bewertung5.0Geht so

Super Idee, schlechte Umsetzung

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manuel.luger.3

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Meine Worte, gib dir Recht...


Yoda.FTW

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Bewertung9.5Herausragend

Super Idee, Super Handlung und Top Schauspieler !!!

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T00BI

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Bewertung4.0Uninteressant

David (Hayden Christensen) ist ein sogenannter Jumper. Er kann sich von einem Ort auf der Erde zu einem völlig anderen Ort "teleportieren" und das in einem Bruchteil einer Sekunde. Doch durch seine besondere Fähigkeit macht er sich nicht nur Freunde, sondern auch Feinde, denn Cox (Samuel L. Jackson), ein sogenannter Paladin, jagt Jumper schon seit Jahren und hat nun David ins Visier genommen.

"Jumper" ist so ein typischer Film, dem ich wirklich gar nichts abgewinnen kann und das liegt sicherlich nicht an der technischen Seite des Films, denn in der Hinsicht inklusive der Special Effects kann sich der Film schon sehen lassen. Es liegt viel mehr an der hollywoodmäßigen Umsetzung des Ganzen, die mich überhaupt nicht anspricht. Die Idee an sich ist ja gar nicht schlecht, aber der Film schafft es eben zu keinem Zeitpunkt den Figuren Tiefe zu verleihen, geschweige denn wirklich packende Szenen zu bieten. Viel zu oberflächlich ist das Ganze und läuft grob nach dem Schema “Gut gegen Böse, gespickt mit saftigen Actionszenen„ ab. Wem so was gefällt, der wird mit „Jumper“ sicherlich seinen Spaß haben, ich gehöre allerdings nicht dazu. Stellvertretend dazu auch die Leistungen der Schauspieler. Samuel L. Jackson spielt irgendwie lustlos, da hat man schon viel Besseres von ihm gesehen, Rachel Bilson punktet wenn überhaupt mit ihrem Aussehen und Hayden Christensen spielt solide, mehr aber auch nicht. Insgesamt eben alles OK, aber um sich von der breiten Filmmasse irgendwie abzuheben, hat „Jumper“ einfach nichts Besonderes zu bieten. Für mich ein typischer Film aus der Kategorie „Uninteressant“.

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cpt. chaos

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Da kann ich nur in allen Punkten inkl. Bewertung voll zustimmen!


EvertonHirsch

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Von mir auch volle Zustimmung!


KokosnussBlutDrache

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Bewertung2.0Ärgerlich

Meiner meinung nach ist der Film einfach nur langweilig. Ich finde die Story an sich so Sinnlos und dumm was doch schon aussagt das der Film was falsch macht denn die trifft auf sehr viele Filme zu und meistens mag ich diese. Ich muss ehrlich sagen ich hab ihn nie bis zum ende geschaut weil er mich einfach in keinster weiße angesprochen hat. Die Figuren sind mir unsympathisch und es ist mir egal ob sie sterben oder nicht. Ich frag mich immer nur eins wenn du an jeden Ort der Welt springen kannst und dich verfolgt jemand der dich umbringen will warum springt man dann nicht an andere ende der Welt?? (Falls das irgendwo im Film geklärt wird war ich da schon raus.)

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FLP

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Bewertung5.0Geht so

Der Film kann man sich mal anschauen,
aber er ist nichts besonderes.
Die Story ist zwar leicht zu verstehen aber, trozdem fragt man sich warum gerade diese "Auserwählten" jumpen können, das wird nicht beantwortet.
Ich hätte eigentlich 4.0 oder 4.5 gegeben aber weil Samuel L. Jackson mitspielt ist es für mich ein wenig lustig.

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>MARVEL<

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Bewertung5.5Geht so

Ani ist wieder da… also natürlich nicht wirklich Anakin Skywalker, aber immerhin Hayden Christensen. Was taugen er und sein erster Film nach Episode III wirklich?

Um es vorweg zu nehmen, der Film taugt mehr als ich gedacht habe. Da meine Erwartungen allerdings nicht besonders hoch waren, muss das nicht viel heißen.

Hayden wiederum taugt nicht ganz so viel. Er ist halt einer der hübschen jungen Schauspieler, die ich alle irgendwie immer in einen Pott werfe und gerne auch mal verwechsel.

Die Einführung ist mir sympathisch. Es gibt einen Erzähler aus dem Off, ein Filmkniff den viele nicht mögen, ich aber absolut liebe. Allgemein ist dieser Teil des Films sehr stark. Wie David seine Kräfte kennen lernt, Banken ausraubt ist witzig und rasant inszeniert.

Dann der „Jump“ in die Gegenwart. Damit verschwindet leider auch der Offkommentar. Und da ist auch Ani. Ach, mit so kurzen Haaren, hätte ich ihn fast nicht erkannt. Jetzt geht der Film richtig los. Natürlich folgt er sehr stringent dem üblichen Spannungsaufbau, hält mich damit aber bei der Stange. Das „jumpen“ finde ich effektmäßig klasse gemacht. Der Rest der Effekte ist für 2008 absolut ok.

Aufrtitt Loveinterest. Natürlich seine Angebetete aus der Einführung. Das war sehr, sehr vorhersehbar. Aber irgendwie will ich der Schauspielerin nicht so recht abnehmen die selbe Figur , die kleine Millie vom Anfang, zu sein. Schlechtes Casting würde ich sagen. Da hat sich jemand NUR von Rachel Bilsons Optik blenden lassen.
Hayden Christensen passt schon besser zu seinem jugendlichen Pendant.
Schauspielerisch reißt sich hier allerdings niemand ein Bein aus. Teilweise aus Unvermögen, teilweise weil, Rollen und das Drehbuch es einfach nicht hergeben. Was auf welchen Schauspieler zutreffend ist, kann der geneigte Leser, beim schauen des Films gern selbst entscheiden.

Leider wird es dann immer abgedrehter. Ich weiß, es ist Scince Fiction, trotzdem ist es meines Erachtens nach immer recht kritisch, um nicht zu sagen lächerlich, wenn irgendwelchen modernen Filmen irgendeine billige (ur)alte Mythik verpasst wird. Der Webstuhl in Wanted, die Merlinier in Duell der Magier oder jetzt die Jumper gegen die Paladine… Paladine, in echt?
Trotzdem ist das Gesehene immer noch nicht wirklich schlecht. Irgendwie will ich weiterhin wissen wie die ganze Chose ausgeht... wobei das im groben ja eh klar ist.

Das Ende ist dann wirklich nicht mehr gut und zieht den Film in die Mittelmäßigkeit. Zu schnell, zu übertrieben, zu dumm. Sucht euch was aus.

Am Ende kann ich sagen, dass der Film bei weitem nicht so uninteressant war, wie vermutet. Andererseits aber auch nicht so sehenswert, wie ich nach der sehr gelungenen Einleitung und guten ersten Hälfte gehofft habe.
Wäre das Ende nicht so verpatzt worden, wäre der Film zumindest noch ganz gut geworden, selbst mit der schwächeren zweiten Hälfte. So kommt leider nur noch ein "geht so" Film dabei rum.

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Copper

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Ich fand die Liebesbeziehung auch eher nervig und hat dem Film mehr ausgebremst als sie ihm gut getan hat.
Ich wollte ihn mögen, da ich die Idee nicht schlecht fand und als plötzlich mit nem Bus gejumpt wurde...
Schade. Hätte mehr werden können. Aber es soll ja noch n zweiten Teil geben... Irgendwann.


>MARVEL<

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Ich habe, wie geschrieben, eigentlich nix erwartet. Um so positiver war ich über den Beginn und die erste Hälfte überrascht.
Das die Kleine vom Anfang wieder auftaucht war mir schon klar, hat mich an sich auch nicht so gestört, sie war halt sein McGuffin.
Die Idee ist aber wirklich klasse, nur leider ist die zweite Hälfte und vor allem das Ende extrem schwach.
Einen zweiten Teil würde ich zwar schauen, wenn ich aber lese, dass sie dann auch bemerkt, dass sie jumpen kann, ist mir das der Unglaubwürdigkeiten doch wieder zu viel und ich denke: lasst es lieber.


Fudibru

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Bewertung5.5Geht so

Der Film ist unterhaltsam und würde sicherlich auch bessere Kritiken bekommen, wenn das Ende des Film nicht so bescheuert wäre. Ich fand den Film okay, jedoch kommt einem vor, dass gegen Ende der Dreharbeiten die Ideen oder die Kohle ausging. Echt schade!

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Aseria23

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Bewertung2.0Ärgerlich

Eine Zeitlang dachte ich wirlich, ich wäre einfach nur zu blöd um den Film zu verstehen und würde ihn deshalb langweilig und schlecht finden. Das Problem hatte sich gelöst, als ich ihn neulich mal nicht allein gesehen habe. Und Tadaa, hier bin ich.

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Wendigo

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Bewertung6.0Ganz gut

Jumper ist nicht der wahre Jakob, ganz gewiss nicht.

S P O I L E R - B E G I N N

Es stehen Fragen im Raum, auf deren Beantwortung man leider vergebens hofft. Warum können die paar Auserwählten jumpen? Gendefekt? Paladine (Ritter - so lächerlich) die überall auf der Welt nur dazu da sind Jumper zu jagen? etc. pp.

S P O I L E R - E N D E

Das größte Problem ist halt das (spätestens) ab der Mitte des Films krampfhaft versucht wird, dem Film mit Effekthascherei mehr Präsenz zu verleihen. Das misslingt auf ganzer Linie mit dem blödesten Ende das man schreiben hätte können. Ich kenne das Ende des Buches nicht, aber ich Zweifel an eben so einem. Wenn es selbiges ist, mangelt es wohl doch an Kreativität bei der schreibenden Zunft.

Paar Lichtblicke gab es zwar - Rachel Bilson, Samuel L. Jackson, tolle Drehorte, teilweise tolle Einstellungen - weshalb meine Bewertung geschöhnt wird. Für mich ein Paradebeispiel für eine filmische Eintagsfliege: kaum da (gesehen), ist Sie (er) wieder weg (vergessen).

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>MARVEL<

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"Warum können die paar Auserwählten jumpen? Gendefekt?"

Also, gerade dass das ganze NICHT mit irgendwelchem pseudowissenschaftlichem Blödsinn erklärt wurde, ist auf jeden ein großer Vorteil der, ansonsten recht lahmen Story.


Wendigo

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Naja, mMn. hätte ein bisschen Hintergrundwissen bzw. eine Erläuterung nicht geschadet, aber jedem seine Meinung. ;-)


sushi97

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Bewertung5.0Geht so

Eine richtig gute und interessante Idee, aus der man einen guten Film mit vielen ethischen Fragen hätte machen können. Doch leider fehlt es dem Film an jeglichem Tiefgang. Bei den Charakteren, bei der Handlung, bei der allgemeinen Situation, bei dem Krieg zwischen Paladinen und Jumpern etc. Es bleiben einfach zu viele Fragen offen im Raum stehen.
Für mich ein Paradebeispiel für eine schlechte Umsetzung!

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