Juno
Juno (2007), US Laufzeit 96 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama, Kinostart 20.03.2008
59 Bewertungen
Skala 0 bis 10
13376 Bewertungen
223 Kommentare
Keine ?
von Jason Reitman, mit Ellen Page und Michael Cera
Gestatten: Juno MacGuff – selbstbewusster, offenherziger Teenager, der sich mit seiner lässigen, unkomplizierten Einstellung durch ein neunmonatiges Abenteuer ins Erwachsenenleben kämpft. Clever und einzigartig, wie sie ist, tanzt sie auf der High School niemandem nach der Pfeife – außer vielleicht den Stooges. Doch unter dieser rauen Schale verbirgt sich eine Jugendliche auf der Suche nach dem richtigen Weg. Die meisten Mädchen auf der Dancing Elk High kümmern sich eher um ihre MySpace-Homepages oder den täglichen Shopping-Ausflug, aber Juno lebt nach eigenen Regeln. Ein typisch langweiliger Nachmittag endet sehr aufregend, als Juno beschließt, mit dem charmanten, unaufdringlichen Bleeker zu schlafen. Juno wird ungewollt schwanger und brütet gemeinsam mit ihrer besten Freundin Leah einen Plan aus, um ein perfektes Elternpaar für das ungeborene Baby zu finden. Die beiden konzentrieren sich bald auf Mark und Vanessa Loring, ein wohlhabendes Pärchen aus der Vorstadt, die sich nichts sehnlicher wünschen, als ihr erstes Kind zu adoptieren. Zum Glück wird Juno bei alldem von ihrem Vater und ihrer Stiefmutter unterstützt. Nach dem ersten Schock, dass Juno sich mit dem ach so “männlichen” Bleeker eingelassen hat, halten die beiden zu ihrer Tochter. Vater Mac unterstützt sie bei den Nachforschungen über das auserwählte Paar, während Stiefmutter Bren Juno auf die Vorurteile gegenüber minderjährigen Schwangeren vorbereitet. Während Junos Geburtstermin näher und näher rückt, zeigen sich erste Risse im idyllischen Leben von Mark und Vanessa. Vom Herbst über den Winter bis zum Frühjahr spiegeln Junos äußere Veränderungen ihr inneres Wachstum wider. Mit Gewitztheit und Intelligenz geht sie ihre Probleme an und zeigt ein Durchsetzungsvermögen, das ihr nur wenige zugetraut hätten.
HandlungUngewollt schwangerJuno MacGuff (Ellen Page) hat ein großes Problem. Die 16-jährige hatte vor kurzem mit ihrem Schulfreund Paulie…
Gestatten: Juno MacGuff – selbstbewusster, offenherziger Teenager, der sich mit seiner lässigen, unkomplizierten Einstellung durch ein neunmonatiges Abenteuer ins Erwachsenenleben kämpft. Clever und einzigartig, wie sie ist, tanzt sie auf der High School niemandem nach der Pfeife – außer vielleicht den Stooges. Doch unter dieser rauen Schale verbirgt sich eine Jugendliche auf der Suche nach dem richtigen Weg. Die meisten Mädchen auf der Dancing Elk High kümmern sich eher um ihre MySpace-Homepages oder den täglichen Shopping-Ausflug, aber Juno lebt nach eigenen Regeln. Ein typisch langweiliger Nachmittag endet sehr aufregend, als Juno beschließt, mit dem charmanten, unaufdringlichen Bleeker zu schlafen. Juno wird ungewollt schwanger und brütet gemeinsam mit ihrer besten Freundin Leah einen Plan aus, um ein perfektes Elternpaar für das ungeborene Baby zu finden. Die beiden konzentrieren sich bald auf Mark und Vanessa Loring, ein wohlhabendes Pärchen aus der Vorstadt, die sich nichts sehnlicher wünschen, als ihr erstes Kind zu adoptieren. Zum Glück wird Juno bei alldem von ihrem Vater und ihrer Stiefmutter unterstützt. Nach dem ersten Schock, dass Juno sich mit dem ach so “männlichen” Bleeker eingelassen hat, halten die beiden zu ihrer Tochter. Vater Mac unterstützt sie bei den Nachforschungen über das auserwählte Paar, während Stiefmutter Bren Juno auf die Vorurteile gegenüber minderjährigen Schwangeren vorbereitet. Während Junos Geburtstermin näher und näher rückt, zeigen sich erste Risse im idyllischen Leben von Mark und Vanessa. Vom Herbst über den Winter bis zum Frühjahr spiegeln Junos äußere Veränderungen ihr inneres Wachstum wider. Mit Gewitztheit und Intelligenz geht sie ihre Probleme an und zeigt ein Durchsetzungsvermögen, das ihr nur wenige zugetraut hätten.
HandlungUngewollt schwangerJuno MacGuff (Ellen Page) hat ein großes Problem. Die 16-jährige hatte vor kurzem mit ihrem Schulfreund Paulie Bleeker (Michael Cera) einen One-Night-Stand. Für beide war es das erste Mal, doch für Juno eher eine Entscheidung aus Langeweile, als aus Liebe. Nun ist sie schwanger und muss ihren Eltern die missliche Lage beichten. Beide reagieren aber ziemlich gelaseen auf die ungewöhnliche Nachricht ihrer Tochter. Um nicht die Schule beenden zu müssen, entscheidet sich Juno für einen Schwangerschaftsabbruch und steht kurze Zeit später im Sprechzimmer einer Abtreibungsstation. Doch als sie erfährt, dass der Fötus bereits Fingernägel besitzt, nimmt sie von der Abtreibung Abstand. Verständlich, dass ihre Familie und auch Bleeker nicht sonderlich begeistert sind, aber Juno hat bereits einen anderen Plan, sie will das Kind austragen und dann zur Adoption freigeben.
Die perfekte FamilieWährend der Bauch täglich wächst und Juno versucht, ihr neues Leben so gut wie möglich zu meistern, macht sie sich auf die Suche nach einer passenden Familie. Juno trifft auf das Ehepaar Vanessa (Jennifer Garner) und Mark Loring (Jason Bateman). Sie scheinen das perfekten Paar zu sein – jung, erfolgreich und nicht unerheblich reich. Mark produziert Jingles für Werbefirmen und Vanessa sucht schon seit Jahren nach dem perfekten Familienglück, kann sie doch selbst keine Kinder bekommen. Aber schon nach kurzer Zeit bröckelt die Fassade. Juno besucht Mark regelmäßig und beide entdecken mehr Gemeinsamkeiten, als ihnen lieb ist. Mark ist seinersteits begeistert von dem Selbstbewusstsein des Teenager und scheint durch Juno seine idealisierte Jugend wiederzuentdecken.
EntscheidungenEr bemerkt mehr und mehr, dass ihm etwas im geordneten Leben mit seiner jungen Frau fehlt. Vanessa konzentriert sich dagegen vollends auf das kommende Kind und so kommt es, wie es kommen muss. Mark und Vanessa trennen sich, noch bevor das Kind geboren wird. Allerdings haben sie die Rechnung ohne Juno gemacht. Die hadert zwar nicht mit ihrer Entscheidung, das Kind weg zu geben, doch mit einem Liebesbekenntnis zu Bleeker tut sich die angehende, junge Mutter noch immer ziemlich schwer.
Wissenswertes
Festivalpreise
Das im Film verwendete Hamburger-Telefon gehört eigentlich dem Autor des Films Diablo Cody.
In einer Szene, bevor Juno Mark besucht, sitzt dieser an seinem Computer und liest Diablo Codys wirklichen Internet-Blog The Pussy Ranch.
Obwohl der Film ein relativ kleines Budget von nur 7,5 Millionen Dollar hatte, wurde er sofort nach seinem US-Start ein Überraschungserfolg und spielte sein Budget an nur 20 Tagen wieder ein. Bis heute hat er allein in den USA über 110 Millionen eingespielt.
Juno hat insgesamt vier Nominierungen für die Academy Awards 2008 erhalten: Bester Spielfilm, Bester Regisseur, Bestes Drehbuch und Beste Hauptdarstellerin für Ellen Page. Diablo Cody wurde mit dem Oscar für das beste Drebuch ausgezeichnet.
Weiterführende Informationen
Mehr Filme zum Thema Adoption und Schwangere Minderjährige
Weitere Informationen im Internet
Rezension von Harald Mühlbeyer auf cinefacts.de
Filmkritik von Jana Waltrop auf KultHit.de
Rezension von Monika Sandman auf kino-zeit.de
Boxoffice auf BoxOffice Mojo
Gesammelte Rezensionen auf Metacritic und RottenTomatoes (engl.)
Quellen
Presseheft
Juno in der Wikipedia. (engl.)
Cast & Crew
-
Jason Reitman
-
Ellen Page
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Juno MacGuff
-
Michael Cera
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Paulie Bleeker
-
Jennifer Garner
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Vanessa Loring
-
Jason Bateman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mark Loring
-
Olivia Thirlby
-
Allison Janney
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bren MacGuff
Regie
Schauspieler
-
J.K. Simmons
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mac MacGuff
-
Rainn Wilson
-
Lucas MacFadden
-
Emily Tennant
-
Diablo Cody
- Genre
- Tragikomödie, Drama
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Kleinstadt, Schule, Vereinigte Staaten von Amerika, Vorstadt
- Handlung
- Abtreibung, Adoption, Altersunterschied, Baby, Ehe, Ehekrise, Ehepaar, Erste Liebe, Erstes Mal, Erwachsenwerden, Freund, Freundin, Freundschaft, Frühreife, Gewissenskonflikt, Jugendlicher, Jugendliebe, Kinderwunsch, Kuss, Liebe, Liebespaar, Minderjähriger, Oscargewinner, Partnerschaft, Pubertät, Schwangere Minderjährige, Schwangerschaft, Schwangerschaft und Geburt, Sehnsucht, Sexualität, Sinn des Lebens, Suche, Trennung, Ungewollte Schwangerschaft, Verlieben, Wunsch
- Stimmung
- Berührend, Eigenwillig, Gutgelaunt, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Juno
Fans dieses Films gefiel auch
Little Miss Sunshine
US 2006
Garden State
US 2004
Dead Man Walking
US 1995
Ghost World
US 2001
An Education
GB 2009
Trailer zum Film Juno
bedenklich? | Alle Trailer, Clips & Videos (2)
Das könnte dir auch gefallen
News zum Film Juno
Lieblingsfilm von:
Hassfilm von:
Links zum Film Juno
- Juno: critic.de















Kritiken (24) — Film: Juno
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschenKate Nash für die Leinwand -
Mit seinem Zweitlingswerk "Juno" formulierte Regisseur Jason Reitman schon vor knapp drei Jahren den immer wiederkehrenden Wunsch des Mainstreams nach jenem unklar umrissenen "Independent-Feeling", welches aktuelle Produktionen wie "Kick-Ass" und "Scott Pilgrim" überhaupt erst möglich machte.
Dabei sichtlich hin- und hergerissen von der Überzeugung, den per se unbequemen Stoff einem möglichst breitem Publikum zugänglich zu machen, manövriert sich "Juno" viel zu oft eher ziel- und planlos über die Zeit - ein Malus, der vorallem auf das - unverständlicherweise prämierte - Drehbuch zurückzuführen ist.
Ja, die Darsteller geben ihr Bestes, gerade Ellen Page vermittelt - trotz sichtlicher Unterforderung - einen Hauch von Sympathie, in dem ansonsten empathielosen Vakuum, in dem sich "Juno" abspielt.
Mit all seinen bunten Farben, dem beschwingten und chartkompatiblen…
Kritik im Original 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten
der cineast 2010/11/05 17:09:54
Antwort löschenIch fand den total öde und geschwätzig!
Xebeche 2010/11/05 19:09:10
Antwort löschen@ Hitmanski
7 Punkte? Deine Kritik klingt eher nach 5! Aber gut, jeder hat seine eigene Interpretation von dem, was die Punktzahl besagt.
BigDi 2010/11/05 20:26:53
Antwort löschenGenauso ist es, besser hätte ich's nicht sagen können. Wobei Ellen Page den Film für mich erhelblich aufwertet. ;)
Hitmanski 2010/11/05 20:29:55
Antwort löschenIch weiß, für mich auch - das war letztendlich auch dafür ausschlaggebend, dass ich das Prädikat "Sehenswert" verliehen habe :)
Xebeche 2010/11/06 08:56:02
Antwort löschenVerstehe! :)
phoenix409 2010/11/06 12:14:56
Antwort löschenSchöne Ausführung, die ich aber nicht unbedingt teilen muss :) ich find den ganz klar sehenswert.
leonorius 2011/01/13 17:46:28
Antwort löschenfinde den film ueberbewertet. american pie XI
der cineast 2011/03/31 00:05:54
Antwort löschenWo ist Juno, Kick-Ass oder Pilgrim Independant. Steht doch immer ein großes Studio dahinter...!?
Alle 10 Antworten zeigen
Hitmanski 2011/04/03 21:34:04
Antwort löschenDas ist ja der entscheidende Punkt: Keiner der Filme ist es eigentlich, trotzdem werden sie von einem großen Teil des Publikums und der Kritik aber als Independent-Ware rezipiert, und das nur, weil sie oberflächlich betrachtet mit einigen Regeln und Oberflächlichkeiten brechen. Letztlich ist das auch alles wahnsinnig durchkalkuliert, deshalb ja auch "Independent"-Feeling: Mehr Schein als Sein.
der cineast 2011/04/03 22:49:32
Antwort löschenRichtig. Die mesiten Leute sind zu blöde und wissen nicht das das riesige Studiofilme sind mit einer PR Ausgabe von 40 Millionen Aufwärts...
José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenIm Unterschied zu manchen Filmen mit demselben Sujet, die eher unglaubwürdig, ordinär-albern oder zuckersüß-kitschig daherkommen, verfügt „Juno“ nicht nur über ein Oscar-prämiertes Drehbuch, das in jedem Dialog punktgenau die Pointe trifft (der Film ist ein fortwährender Frontalangriff auf die Lachmuskeln), sondern auch über eine schlafwandlerisch stilsichere Inszenierung, die mit leichtfüßiger Eleganz selbst über die peinlichsten Augenblicke hinweghilft. In „Juno“ geht ein Großteil des ansprechenden Gesamteindrucks der Inszenierung sicher auf das Konto der schauspielerischen Leistung aller Beteiligten – allen voran natürlich der für diese Rolle für den Oscar nominierten Ellen Page als selbstbewusste Juno. „Juno“ besticht jedoch gerade durch seine leicht-lockere Art, ein ernstes Thema filmisch anzugehen, ohne es jedoch zu banalisieren. Regisseur Jason Reitman behält seinen Stil vom animierten Vorspann, der nicht nur hübsch aussieht, sondern auch die Figuren etabliert, über die Filmmusik bis zum Schnitttempo bei. „Juno“ verknüpft indes darüber hinaus sein Hauptthema mit einer subtilen gesellschaftlichen Kritik gegen Mittdreißiger, die offenbar keine Lust am Erwachsenwerden haben.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen“Juno” gehört zu den Filmen, die man gesehen haben sollte. Eine tolle Geschichte, eine tolle Regie und tolle Darstellern machen den Film zu mehr als nur einem Geheimtipp. Auf meiner Wunschliste ist “Juno” jetzt in jedem Fall zu finden.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Schoenpflug
Kommentar löschenDie Schwangeren Zitate aus dem Film (ich hoffe ich erinnere sie richtig): "Schau mich an, ich bin ein Planet." "Ich sehe aus wie ein Mädchen im Walkostüm." Großer Film, über eine kleine Frau.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenDiablo Cody erzählt in ihrem ersten verfilmten Drehbuch ganz bestimmt keine ungewöhnliche Geschichte. Unkonventionell ist aber mit Sicherheit die lockere Herangehensweise an das Thema. Die Handlungsstränge werden zudem ganz bestimmt nicht den üblichen Erwartungen entsprechend aufgelöst. In dieser leicht rebellischen Unverkrampftheit liegt sicher auch das Geheimnis des Erfolgs von «Juno».
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Xander8112: at the movies
Kommentar löschenIn letzter Zeit ist es ja in Hollywood Mode geworden, sich anstatt an was neues mehr an Fortsetzungen und Remakes zu versuchen. Da bleiben einem nur noch die kleinen Indie-Filme, wenn man Filme mit Herz sucht, die zu überzeugen wissen. “Donnie Darko“, “Garden State“, “Little Miss Sunshine” - alles super Filme, die in der Form wahrscheinlich von keinem großen Studio vorbehaltlos produziert worden wären. Und dieses Jahr kam “Juno” und hat diese Theorie wieder einmal bestätigt.
Dabei ist es vor allem der großartigen Ellen Page zu verdanken, die ihre Juno mit so viel Leben, Witz und Überzeugung spielt, als müsste sie dafür gar nicht schauspielern. Da sich der Film im Grunde nur um sie dreht, steht und fällt er auch mit seiner Hauptdarstellerin, die wie gesagt ihre Rolle sehr gut spielt.
Würde man bei der Story wohl eher ein Drama erwarten, bekommt man mit diesem Film eine unbeschwerte, lebensbejahende Komödie mit intelligenten Dialogen präsentiert, die sich auch um die Fragen dreht, die wir uns auch stellen: Was macht das älter werden aus, wann ist man reif genug für gewisse Dinge? Ist eine 16-jährige reif genug “sexuell aktiv” bzw. schwanger zu sein? Ab wann ist mann reif genug um Vater zuwerden (”Aber Sie sind reif! Sie sind alt!” bzw. “Das Shirt ist lächerlich. Werd erwachsen!“))? Am Ende sucht sich Juno auch den Freund, der ihr vielleicht am Anfang nicht reif genug erschien und zeigt dadurch, dass sie durchaus reif genug ist, Entscheidungen zu treffen.
Doch damit hier kein falscher Eindruck entsteht: “Juno” will niemanden belehren oder den Moralapostel spielen. Es ist ein einfaches Feel-Good-Movie mit beschwingter Musik (den Soundtrack werde ich mir glaub auch mal zulegen), das einfach Spaß macht zu gucken. Also: Gucken!
http://xander81.wordpress.com/2008/08/24/kritik-juno/
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Stryke: inderzange.de
Kommentar löschenOhne viele Worte zu verlieren: fantastisch !
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschenWas ist das für ein Film, der bei einem geschätzten Budget von nur 6 Millionen Dollar bis zum heutigen Tag schon 200 Millionen Dollar eingespielt hat? Was ist das für ein Film, der gleich 4 Oscar-Nominierungen einstreichen konnte, darunter in den wichtigen Kategorien “Bester Film”, “Beste Hauptdarstellerin” (Ellen Page) und “Beste Regie” (Jason Reitman)? Was ist das für ein Film, dessen Drehbuch, geschrieben von einer Angestellten bei einer Sex-Hotline, den Oscar gewann? Was ist das für ein Film, der bei amerikanischen Teenies kleine Massenhysterien auslöste und gleichzeitig so gut wie alle Kritiker begeisterte? Die Antwort darauf ist einfach: Juno. Endlich können auch wir Deutschen (mit der typischen Verspätung, aber die Verleiher müssen ja den Oscar-Hype mitnehmen) uns ein Bild von diesem Film machen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenDie verzaubernde Geschichte und die Verschmitztheit der Protagonistin lassen den Film vor Vitalität und Herz nur so strotzen, ohne der Sentimentalität zu verfallen. Durch seine originellen Szenen ist Juno nicht nur bezaubernd, sondern auch ehrlich und wird von großartigen Darstellern getragen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenRegisseur Jason Reitman inszeniert das nicht ganz triviale Thema einer Teenie-Schwangerschaft nicht als zentnerschweren Problemfilm, sondern als locker-leichte Komödie. Die Dialoge sind alle ein wenig zu cool und pointiert, um echt zu wirken. Vor allem Protagonistin Juno kann kaum einen Satz sprechen, ohne einen ironischen Unterton oder abgeklärten Spruch einzubauen. Dieser sehr trockene Humor ist zwar streckenweise ganz witzig und sorgt für eine Menge zitierfähiger Dialogfetzen, nervt aber zusehends.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenUngewollte Schwangerschaften von Teenagern sind laut Medienberichten immer mehr auf dem Vormarsch. Wenn man den diversen Reportagen glauben darf, so beginnen die Kids immer früher mit dem Sex und informieren sich immer weniger über Verhütung. Der Oscarnominierte und sogar –prämierte Film „Juno“ setzt sich mit dem Thema auseinander – aber dann auch irgendwie überhaupt nicht.
Juno MacGuff ist 16 Jahre alt und ungewollt schwanger. Nachdem sie das Thema „Abtreibung“ schnell aus dem Katalog ihrer Möglichkeiten gestrichen hat, macht sie sich mit ihrer besten Freundin auf die Suche nach einem adoptionswilligen Ehepaar. Während der Schwangerschaft wird sie von ihren – gar nicht mal so überraschten – Eltern unterstützt. Zwar ist schnell ein sympathisches Ehepaar gefunden, trotzdem bleibt genug Platz für Probleme…
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenJuno folgt über seine gesamte Laufzeit einem simplen aber dennoch wirkungsvollen Rezept: Man nehme einige liebenswerte Charaktere, konfrontiere sie mit einem vermeintlichen Problem und lasse sie daran wachsen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Ines Kappert: taz, jungle world Ines Kappert: taz, jungle world
Kommentar löschen[Juno] ist ein für den Massengeschmack gedachtes komödienhaftes Lehrstück, das auslotet, was gegenwärtig moralisch wünschenswert ist und was nicht. Für diese seismografische Aufgabe muss die Hauptfigur in die für weibliche Jugendliche schlimmstmögliche Situation gebracht werden - Schwangerschaft. [...] Das ungeschriebene Mainstreamgesetz, das weibliche Figuren so gerne auf einen Typus festlegt, findet keine Anwendung. So darf Juno nervig und toll, süß und jungenhaft, hilfsbedürftig und selbstständig zugleich sein.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschen"Schwanger! Na und?" So aufreizend lässig geht die als kleine Sensation gepriesene Independent-Produktion ans Thema. Dass es überhaupt eine geworden ist, resultiert aus der ganz eigenwilligen Annäherung ans Heikle und zwar fernab aller Hollywood-, aber auch Independent-Kino-Klischees. Denn letztgenanntes lebt seinen Anspruch auf Andersartigkeit langsam aber sicher nur noch in sich ständig wiederholenden Stereotypen aus.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
S Hentschel: Brigitte S Hentschel: Brigitte
Kommentar löschenTatsächlich müssen die potenziellen Adoptiveltern schnell feststellen, dass der Kontakt mit der toughen jungen Juno ihr Leben bis zum überraschenden Ende des Films auf den Kopf stellen wird. Und auch wenn das Leben natürlich nie perfekt ist: Diese traurige kleine Komödie ist es. Von den Nebendarstellern über den liebevoll gezeichneten Vorspann bis hin zur Musik. Was die Welt zum Glück begriffen zu haben scheint und "Juno" gebührend feiert.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenDas Erstlingsdrehbuch von Diablo Cody, die als Stripperin und Telefonsexstimme arbeitete und 2004 durch ihre veröffentlichten Memoiren „Candy Girl: A Year in the Life of an Unlikely Stripper“ bekannt wurde. Das Drehbuch für „Juno“ schrieb sie während ihrer regulären Jobs als Telefonsex-Vermittlerin und Schadensachverständige in Minneapolis und erhielt dafür prompt den Drehbuch-Oscar 2008! Das Skript gewinnt der ungeplanten Teenie-Schwangerschaft völlig neue Seiten ab. Es umgeht jede Melodramatik und bringt clevere, sarkastische und höchst amüsante Dialoge wie am Fließband...
Kritik im Original 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenAuf dem Soundtrack tummelt sich angesagter Indie-Pop, der genauso ist wie Juno selbst: Eingängig, ein bißchen rebellisch, aber letztlich versöhnlich und harmlos. Ein Film bei dem man im positiven Sinne mal abschalten kann, leicht und fluffig wie ein Souflee, inhaltlich nicht anspruchsvoller als eine Folge Degrassi Junior High und so charmant gespielt, daß man gar nicht auf die Idee kommt, sich drüber Gedanken zu machen, wie altbacken und spießig die Aussagen des Films doch letztlich sind. Aber in diesem Fall kann man darüber auch hinwegsehen, denn er macht tatsächlich einfach Spaß und entlässt mit einem angenehm knuffigen Gefühl aus dem Kino. Und nicht zu vergessen, er ist “extrem quotable”, wie ein einziger Blick in die Zitatsektion der imdb beweist. Vorausgesetzt man guckt ihn nicht auf deutsch, denn dann klingen die Sprüche und Quips von Juno plötzlich wie ein die Moderator vom Kinderfernsehen, die versuchen “cool” und “phätt” drauf zu sein.
Also auf zu Juno. Sonst ist man wieder der einzige, der den Film nicht gesehen hat. Auch doof.
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenJason Reitmans oscarprämierte Komödie über eine schwangere Sechzehnjährige quillt über vor gekonnten Wortwechseln und nur scheinbar platten Figuren.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenSo wunderbar die Hauptdarstellerin Ellen Page ihre Titelfigur zwischen Naivität und Cleverness, Sensibilität und Witz spielt, so souverän Jason Reitman in seinem zweiten Spielfilm nach THANK YOU FOR SMOKING Regie führt - all das wird in diesem Fall in den Schatten gestellt durch ein grandioses, immer witziges, nie albernes, immer kluges, nie neunmalkluges Drehbuch, geschrieben von der jungen Autorin Diablo Cody. [...] Alles in allem ist JUNO ein coming-of-age-Film für die Popkultur, ohne einen falschen Ton. Und ein geradezu feministisches Statement: Ein Film kann starke Frauen zeigen, und trotzdem witzig sein und auf traditionelle Botschaften verzichten.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenDie moralische Diskussion um den Film verwundert – "Juno" ist weder besonders gestrig, noch wirklich hipp und alternativ, sondern widmet sich dem Thema insgesamt recht vielfältig. Leider krankt die Indie-Komödie allerdings an einem grauenhaften Drehbuch, das keine vernünftige Dramaturgie zustande bringt und stattdessen jeder Figur die gleichen aufgesetzten, viel zu überlegten und allzu aufgeschrieben wirkenden Dialoge in den Mund legt. "Juno" ist dabei letztlich erstaunlich banal und bezieht nahezu keinerlei Stellung, sondern gefällt sich gut in seiner frisch-niedlichen Quirlig- und Altklugkeit. Nur die bewundernswerte Regie Jason Reitmans, der das ziellose Durcheinander in flotte 95 Minuten verpackt, rettet den Überraschungserfolg vor der totalen Bedeutungslosigkeit.
Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Alle Kritiken (24)
Kommentare (199) — Film: Juno
Kommentar schreibenAmadis 2012/02/01 21:31:24
Kommentar löschenEine wirklich gelungene Geschichte, die jederzeit die Balance hält und nie kitschig oder depressiv rüberkommt. Die Dialoge sind sehr humorvoll zuweilen ironisch. Habe schon lange keinen Film mehr gesehen, bei dem ich mich so gut und gleichzeitig realistisch unterhalten gefühlt habe. Der Oscar fürs Drehbuch ist zu 100% verdient. Auch die Schauspielerische Leistung ist sehr überzeugend und glaubhaft dargestellt. Wer zu stark "Hollywood-Abhängig" ist, wird wohl unter der sehr realistisch Darstellung etwas zu leiden haben ;-)
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
agynessa 2012/02/01 14:44:30
Kommentar löschenAlso wie in dem Film mit einem Menschenleben umgegangen wird, finde ich als Mutter zum kotzen. Das hat bei mir mal aber sowas von gar nicht blubb gemacht. Das Verhalten der Protagonisten wirkt unglaubwürdig und auf den niveauvollen Zuschauer einfach nur abstoßend.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
doctorgonzo 2012/02/01 15:46:12
Antwort löschenInwiefern verletzt dieses amüsante Rührstück denn Deine Muttergefühle?
ihre-herrlichkeit 2012/02/01 15:51:12
Antwort löschen"Ich als Mutter" -> Das Totschlagargument für alles. Wage es, diesen Satz zu kritisieren, dann stehst du als schlechter Mensch da.
Ich mache es trotzdem:
Mich KOTZT es an, dass einige Mütter meinen, dass nur weil sie gekalbt haben, ihnen der Weisheit letzter Schluss gehört. Wie wird denn mit einem Menschenleben umgegangen in diesem Film? Unglaubwürdig, dass eine 15 jährige sich umentscheidet und das Kind behält? Wäre es menschenwürdiger, hätte sie es abgetrieben?
Niveau...du sprichst offensichtlich von Dingen, von denen du keine Ahnung hast.
Alle 4 Antworten zeigen
agynessa 2012/02/01 16:15:39
Antwort löschenOh my god....
ihre-herrlichkeit 2012/02/01 16:25:05
Antwort löschenKeine weiteren Fragen.
countcount 2012/01/21 19:03:28
Kommentar löschen6,5 Punkte vergebe ich "Juno" wegen der tollen und frechen Ellen Page, dem Soundtrack und einigen netten Gimmicks. Ansonsten wirkt der Film ein wenig zu "konstruiert" auf mich...
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
ZedsDeadBaby 2012/01/19 15:28:25
Kommentar löschenMichael Cera und Ellen Page als ein Ausnahme-Filmpärchen. Ein süßer, etwas alberner Film mit einem meiner Meinung nach HERRLICHEN Soundtrack der alles perfekt unterstreicht (The Moldy Peaches, Kimya Dawson, all der Folk und Anti-Folk Kram)
Nicht erstklassig, aber klasse.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
HxC_Moe 2011/12/17 12:39:02
Kommentar löschenEine nette, coole und harmlose Komödie für Jedermann. Ellen Page spielt eigentlich echt gut und die anderen Schauspieler sind auch gut gelaunt. Zwar nicht so spannend (was der Film vielleicht auch gar nicht sein will?), aber schön anzusehen und unterhaltsam ist der Film auf jeden Fall. Gibt natürlich ne Empfehlung für jeden Normalen-Film Gucker.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
DonJohnso 2011/12/13 01:22:53
Kommentar löschenimo ultra schlechte syncro, originalsprache unverzichtbar!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Donnos 2011/12/10 22:48:01
Kommentar löschenFinde Ellen Page in diesem Film furchtbar und wundere mich immer wieder, wieso sie dafür soviel Lob eingeheimst hat. Die beste schauspielerische Leistung hat mMn in diesem echt nicht so wahnsinnig spannenden Film Jennifer Garner hingelegt, der man die unsichere Möchtegern-Mutter wirklich gut abnimmt.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Audreyfan 2011/12/07 21:24:23
Kommentar löschenAn sich ist die Idee des Filmes sehr gut- ich fand den Film trotzdem irgendwie langweilig...
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
VisitorQ 2011/12/07 21:32:38
Antwort löscheno_O *schnüff*
KonTaicho 2011/11/18 22:50:27
Kommentar löschenEinfach goldig und wunderbar zynisch.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Ichundso 2011/11/30 22:29:19
Antwort löschenhttp://de.wikipedia.org/wiki/Sarkasmus#Sarkasmus_und_Zynismus
KonTaicho 2011/12/02 06:49:27
Antwort löschenO ich kenne sehr wohl den unterschied, danke, aber zynisch passt hier meiner meinung trotzdem am besten.
Kevin2803 2011/11/08 00:34:26
Kommentar löschenToller Film mit einer sympathischen Hauptdarstellerin und auch der Rest vom Cast ist super. Witziger Film mit tollen Momenten.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
VisitorQ 2011/10/24 10:58:59
Kommentar löschenAha. Du magst Juno nicht? Gut, du hast dir deinen Platz auf meiner "Liste für uncoole Leute" wahrlich verdient.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
AberHallo88 2011/10/23 13:46:31
Kommentar löschenSuper Film. Schauspieler gut passend, sehr realitätsnah mit viel Witz und Charme. Nebenbei aber auch sehr lehrreich und regt auch zum Nachdenken an. 10 Punkte von mir, kann ich mir immer wieder ansehen!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Murphante 2011/10/21 22:22:21
Kommentar löschenAlso erstmal waren hier einige schöne derbe und sarkastische Sprüche über den Lippen geplappert worden. Dies erheiterte mich und motivierte zum weiterschauen ...
Trotz des rüpelhaften Verhaltens dieser rotzfrechen 16-jährigen und flapsigen Sprüchen mit einer mindestens genauso coolen Familie die sie bei ihrer Schwangeschaft unterstützt, konnte man auch die Realität spüren und die realen Emotionen, die die Menschen bewegt wenn man selbst so in einer Situation steckt aber auch sich sehr gut hineinveretzen kann ...
was ein wenig mangelt an dem Streifen ist ... das die einzelnen Charakter zu wenig von sich selbst erzählen ... die Story ist gut durchdacht und es gab einiges zu lachen aber irgendwie fehlte dem Film auch etwas ...
vielleicht waren das auch die zu großen Zeitsprünge in dem Film, als der Bauch am wachsen war ... vielleicht hätte man mehr auf die Story einwirken müssen um es noch interessanter zu gestalten ...
aber dennoch ... sehenswert... kann man(n) sich gerne anschauen
Für all diejenigen die grade ein Kind erwarten, schon immer gerne mal ne coole Stiefmudder sehen wollten oder einen Weg finden möchten wie man den besten Weg findet um das Kind doch auf die Welt zu bringen ohne es umzubringen ...
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
et7 2011/10/16 16:27:46
Kommentar löschenZiemlich viel Realität für Hollywood, aber zu viel Hollywood für die Realität. Wahrscheinlich gerade deswegen ist Juno so ein großartig unterhaltsamer, zum Nachdenken anregender, aber nicht in den Untiefen der menschlichen Seele wühlender Film, der von Anfang bis Ende überzeugt und unterhält. Super Ding!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Emzed 2011/10/15 14:21:02
Kommentar löschenJuno wird hoch gelobt, und vielleicht habe ich deshalb etwas zu viel erwartet von diesem Film über eine sehr eigenwillige 16jährige, die ungewollt schwanger wird. Der Film ist witzig, hat einen wunderbaren Soundtrack sowie tolle Schauspieler, die ihren Job auch wirklich gut machen, und überzeugende emotionale Momente. Trotzdem ist die Handlung für meinen Geschmack deutlich zu kurz gekommen. Juno besitzt viele große Stärken und ist innovativ, krankt aber leider daran, dass einfach zu wenig passiert und den Nebencharakteren nicht genug Zeit gegeben wird, sich zu entwickeln. Nichtsdestotrotz ein absolut sehenswerter Film!
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
moviee 2011/10/14 23:05:31
Kommentar löschen"Wann krieg' ich den endlich die scheiß PDF verpasst? Das heißt PDA, mein Schatz."
"Juno" ist eine sehr liebevoll gemachte Komödie mit einer tollen Hauptdarstellerin, die ihren Charakterer unglaublich glaubhaft verkörpert. Der Film wurde zurecht dreifach für den Golden Globe und vierfach für den Oscar nominiert, leider reichte es nur für einen Oscar als bestes Originaldrehbuch. Der ist aber absolut verdient! Neben Ellen Page überzeugen aber auch die Adoptionseltern Vanessa und Mark auf ganzer Linie. Selbst Jennifer Garner, die als Vanessa die histerische und übervorsichtige Adoptionsmutter und Ehefrau von dem mehr als souverän spielenden Jason Bateman spielt, kauft man ihre Rolle voll und ganz ab. Übrig bleibt eine mehr als gute Komödie mit einem originellen Handlungsverlauf, klasse Charakteren und einem tollen Soundtrack. Sehr gut!
http://www.youtube.com/watch?v=20PQBtyfNZY
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
fkfilmkritik 2011/10/14 20:38:38
Kommentar löschenNein, so sehr ich es auch gut finden wollte. Es war letztlich einfach nicht witzig. Eher doof auf ultra-hipp getrimmt würde ich sagen. Reitman ist ein guter, das steht außer Frage. "Up in the Air" und "Thank You for Smoking" sind traumhaft. Eine traumhafte Satire und Dramödie, aber das hier, Fragezeichen.
Kommen wir zum ersten. Da werden jetzt ziemlich wenige übereinstimmen, manche Buh rufen, aber ich spreche es mal aus: Ellen Page nervt! Sie nervt gewaltig! Es liegt wahrscheinlich am Drehbuch. Sie wirkt so, als werde sie gerade gezwungen einen dieser dämlichen, postmodern-Sprüche loslassen zu müssen. Es ist nicht cool! Nein. Leider. Scott Pil... Pille, äh Tic Tac, äh Michael Cera scheint so zu spielen wie immer. Mehr als den schüchternen Nerd kommt aus ihm nicht raus. In einer Comic-Verfilmung sicher nicht schlecht, hier leider unglücklich gewählt. Die Geschichte fühlt sich besonderer als sie wirklich ist. Die Charaktere wirken ausgebleicht und lieblos auf stereotypisch getrimmt. Die Inszenierung ist sehr unpassend. Mit einem Mix aus duseliger Musik und schwachen Dialogen. Dialoge, die eher eher zum fremdschämen anregen. Soviel zum komödiantischen. Aber es ist ja eine Dramödie. Dieses "Drama" kommt aber gar nicht auf. Viele Klischees werden umgeformt und als "anders" und "originell" verkauft, so, dass es schwer fällt den Film wirklich ernst zunehmen oder er an´s Herz wächst. Das Drehbuch scheint sich darauf nicht fixiert zu haben. Gerade, dass klappte schließlich in "Up in the Air".
Letztlich bleibt mir nur noch zu sage, dass ich den Film einfach nicht leiden kann. Er wirkt so dämlich ausgefächert und oberflächlich. Die Gags auf "Hast du in meine Vase gekotzt?"-Niveau sind wirklich schwach. Viele unnötige Details in Inszenierung werden beleuchtet. Dafür schafft es der Film weder vom Humor noch vom Charme mich zu überzeugen. Anders: Sechs, setzen. Aufgabe nicht bestanden.
bedenklich? 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 30 Antworten
duffy 2011/10/14 20:48:17
Antwort löschenJaha, endlich mal einer. Danke!:)
stalker 2011/10/14 20:49:29
Antwort löschenDu kannst den Film eben einfach nicht leiden.
fkfilmkritik 2011/10/14 20:55:06
Antwort löschen@duffy: Gerne. ;) Da gibt es aber schon viele, die es ähnlich sehen.
@stalker: Ich weiß nicht, wie ich deinen Kommentar deuten soll. Ich denke mal: Du wiederholst dich zu oft(!) - Kann sein. Tut mir leid, falls es so ist. :)
Punsha 2011/10/14 21:00:18
Antwort löschenDer Humor ist aber genau der selbe wie in Up in the Air und die Dialoge sind auch ähnlich. Wird halt diesmal nur von einer 16-Jährigen (?) rüber gebracht.
Für mich ein sehr sympathischer, stimmungsvoller Film und eine extrem inhaltsvolle Geschichte minderjähriger Schwangerschaft.
Aber immerhin stehst du zu deiner Meinung und lässt besonders die 8,2 von den Kritikern einfach ignoriert. :)
hoffman587 2011/10/14 21:02:44
Antwort löschen@fk: Du wieder so hart und ohne Kompromisse, und ich viel zu freundlich und so tolerant, Page fand ich okay, aber Cera war verdammt nervig, mag ihn nicht. Bateman hingegen sympathisch. Simmons war da das Beste. Aber das Drehbuch ist tatsäch vollkommen überhyped (kann man das überhaupt sagen?^^). Hab den am Ende doppelt so viel gegeben:)
Hooded Justice 2011/10/14 21:50:33
Antwort löschenIch empfinde in jedem Satz genau das Gegenteil. So unterschiedlich können Filme wirken.
fkfilmkritik 2011/10/14 22:40:48
Antwort löschen@punsha: Was sagen schon Kritiker-Wertungen. ;) Und ja, Reitman ist ein guter, nur das Werk hier kann man vergessen.
@hoffman: Tja, so muss das sein. Immer schön hart mit der Bewertung sein. Umso mehr weiß man dann wieder einen sehenswerten Film zu schätzen. ;) Page war hier einfach nervig. Ansonsten stimme ich dir bei der Darstellerbeurteilung zu. Bateman hat den Film zwischendurch mal etwas aufgewertet.
@Hooded Justice: Wundert mich. Ich dachte du kriegst bei solchen Komödien auch immer die Krätze. Na ja, so verschieden können Empfindungen über bestimmte Filme sein.
patcharisma 2011/10/14 22:49:16
Antwort löschenBravo, fkf!!
Hooded Justice 2011/10/14 22:49:44
Antwort löschenJa, da hast du nicht ganz unrecht. Aber Juno ist mehr als nur eine Komödie. Nicht zuletzt dank seiner wunderbaren Machart, aber eben auch gerade aufgrund der Story, die dich eben nicht beeindruckt hat. Ich fand sie interessant und ebenso ansprechend wie besonders auf seine ganz eigene Art.
fkfilmkritik 2011/10/14 22:53:56
Antwort löschen@pat: Danke! :D
@Hooded: Ja, er will es. Beides funktionierte bei mir leider nicht. :)
Punsha 2011/10/14 23:04:31
Antwort löschenIch hab bei Juno glaube ich kein einziges Mal gelacht und fand ihn trotzdem super. Also wer auch immer den Begriff Komödie in den Raum geworfen hat: Das ist definitiv unpassend. ;)
fkfilmkritik 2011/10/14 23:06:41
Antwort löschenIch hab bei Juno kein einziges mal geweint und fand ihn trotzdem schlecht. Also wer auch immer den Begriff Drama in den Raum geworfen hat: Das ist definitiv unpassend. ;)
Punsha 2011/10/14 23:08:09
Antwort löschenNaja, es gibt doch wohl auch gute Dramen, bei denen du nicht geweint hast, oder nicht? :D
fkfilmkritik 2011/10/14 23:10:16
Antwort löschenJa, wollte jetzt einfach mal deinen Stil unterbinden. :D
stalker 2011/10/14 23:12:23
Antwort löschenEin Drama ist Juno nun wirklich nicht.
Punsha 2011/10/14 23:12:51
Antwort löschenEntlarvt! :)
fkfilmkritik 2011/10/14 23:14:30
Antwort löschen@stalker: Da haste auch wieder Recht. Mehr eine Highschool-Wohlfühl-Palette mit Witz.
Punsha 2011/10/14 23:16:33
Antwort löschen@stalker: Ist es auch nicht.
Punsha 2011/10/14 23:19:35
Antwort löschenSo in die Richtung eines Feel-Good-Movies wie beispielsweise Little Miss Sunshine würd ich sagen.
patcharisma 2011/10/14 23:22:27
Antwort löschenJuno ist ein unsagbar beschränkter Klischee-Pseudo-Feminismus-Film für Sozialarbeiterinnen jenseits der 35, die in der x-ten staatlichen Weiterbildung sind. Der doofe Mann muss als Stereotyp permanent hier rein. Und ja: Die Göre nervvvvvt, und wie!!
fkfilmkritik 2011/10/14 23:25:33
Antwort löschen:D SO würde ich´s auch sagen. Hab deinen Text gelesen. Sehr amüsant. ;)
fabel 2011/10/14 23:28:52
Antwort löschenfkf, hast du vor, dich bei mir unbeliebt zu machen? :p
fkfilmkritik 2011/10/14 23:34:05
Antwort löschenNope, hab extra wegen dir "eXistenZ" geguckt. ;) Komisch, dass dir so ein Film gefällt. Du bist doch sonst immer bei deinem Humor so kritisch. ;)
fabel 2011/10/14 23:45:23
Antwort löschenAlso selbst wenn Reitman mir AMERICAN PIE anbieten würde, ich würde lachen. Bei dem bin ich einfach blind.:D
fkfilmkritik 2011/10/14 23:49:54
Antwort löschenAh, verstehe und hätte "Pearl Harbor" David Lynch gedreht............ ;D
fabel 2011/10/14 23:53:46
Antwort löschenAber sicher, und Lars Becker hätte aus HOSTEL sicherlich auch noch einen netten Metzger-Krimi gemacht ...:D
fkfilmkritik 2011/10/14 23:56:34
Antwort löschenGanz genau. Und hätte Ang Lee "Brüno" gedreht wäre da eine wunderschöne Komödie draus geworden. ;)
fabel 2011/10/14 23:57:58
Antwort löschenAbsolut.:D
Alle 30 Antworten zeigen
Ichundso 2011/10/15 01:12:41
Antwort löschenZum Nebenthema/Nebenkritikpunkt: Seit wann ist eigentlich jeder Film ein politisches Statemant? Seit wann muss man sich vollkommen mit den gesellschaftlichen Ansichten von Figuren identifizieren zu können, um einen Film gut zu finden?
Und vor allem: Was soll der beknackte Begriff Pseudo-Feminismus hier? An Juno ist überhaupt nichts feministisch. Weder pseudo noch richtig. Und fertig das Thema. Ganz abgesehen davon, dass es natürlich als Todsünde gelten muss, wenn ein Film feministische Anklänge hat.
patcharisma 2011/10/15 01:27:06
Antwort löschenxDD! In dem Fall, schau es halt nochmals...
Hellbilly 2011/10/14 17:37:09
Kommentar löschenDas ist wirklich ein Ausnahmefilm. Von Anfang bis Ende unheimlich sympathisch. Hab ich selten so erlebt.
Ellen Page sprudelt geradezu über vor Talent und Spielfreude. Beeindruckende Leistung! Sie bringt die junge Mutter wirklich sehr glaubwürdig und vor allem liebenswert rüber. Ihrem Spiel zuzusehen ist ein Genuss. Das verbreitet einfach gute Laune, wie auch der ganze Rest des Films. Und das, obwohl ein ernsthaftes Thema auf überzeugende Weise abgehandelt wird.
Die Aufmachung gefällt unheimlich gut – satte Farben, verspieltes Setting und wunderbare Details. Was will man eigentlich mehr?
Der Humor trifft bei mir auch genau ins Schwarze – einfach gehalten und doch einfallsreich, direkt aber nicht oberflächlich, unaufdringlich und dennoch immer da. Klasse! Großartige Unterhaltung! Gibt’s in dieser Form viel zu selten.
Und dann erst der Soundtrack – könnte man sich in Musik reinlegen, ich würde gar nicht mehr aufstehen. Kann mir für diesen Film keinen besseren Soundtrack vorstellen. Da passt jede Note. Diese Bilder – diese Musik – perfekte Mischung!
Juno verbreitet gute Laune ohne in kitschiges Rumgeblödel abzudriften, vom ernsthaften Unterton abzuweichen oder eine übertrieben aufgeblasene Story zu erzählen. Einfache Geschichte, geradlinig inszeniert, gewürzt mit Charme, Kreativität und guten Darstellern (neben Ellen Page gibt’s da auch noch ein paar andere, die einen wirklich guten Tag erwischt haben) – mehr brauchts eigentlich nicht für einen guten Film. Bin begeistert!
bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
alex023 2011/10/14 18:15:52
Antwort löschenRichtig gut, und ja der Humor des Films hat mir auch sehr gefallen. :)
Peterpahn 2011/10/14 14:29:05
Kommentar löschenDer Film erzählt die Geschichte der jungen Juno, die überraschend schwanger wird, und sich entscheidet ihr Kind zur Adoption freizugeben. Dabei glänzt der Film mit einem lustigem, unverdorbenem Humor und interessanten und glaubhaft gespielten Charakteren. Man langweilt sich eigentlich nie, und kein Handlungselement fällt aus dem Rahmen.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Broda 2011/10/14 12:27:51
Kommentar löschen"Juno" blieb bei mir weit unter den Erwartungen. Überall wurde mir das zweite Werk von Jason Reitman schmackhaft gemacht. Fast jeden den ich gefragt habe sagte mir das "Juno" großartig, genial, perfekt, kurz: Ein Meisterwerk ist. Sicher war Ellen Page mit ihrer großen Fresse stark, sicher war das Drehbuch klasse und ich will überhaupt nicht abstreiten das das ganze einen gewissen Charme hatte, aber der funke wollte scheinbar einfach nicht überspringen. So locker leicht und kurzweilig wie er daher kommt ist er aber auch schon wieder verschwunden. Was ja nicht gleich heißt der Film gefiel mir nicht. Aber wenn man nach einem Film, ca 2-3 Stunden später noch ein paar Gedanken verschwendet, einzelne Szenen revue passieren lässt, über den einen Witz lacht, und die Gefühle, die während des Films da gewesen sind, nochmal hochkommen, wäre dass nicht unbedingt zum Nachteil. Das alles ist nicht passiert. Gut, nach Ende des Films habe ich mir nochmal den wirklich sehr schönen Soundtrack angehört. Das war es aber auch schon. Sicherlich kann man sich den Film öfter anschauen, ich kann auch nachvollziehen das einige diesen Film lieben, nur bei mir wollte der funke eben nicht überspringen, wie oben schon gesagt.
Juno: "Ich bin schwanger." - Vater zu Stiefmutter: "Hast du was geahnt, als sie uns gebeten hat, uns zu setzen." - Stiefmutter: "Ja, aber ich hatte gehofft sie wär von der Schule geflogen, oder drogenabhängig..."
bedenklich? 17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
alex023 2011/10/15 01:00:44
Antwort löschenSchade, ich find ihn großartig ;).
Alle 3 Antworten zeigen
WaaayneTrain 2011/10/15 15:21:37
Antwort löschenKann "Juno" auch nicht als ein Meisterwerk bezeichnen, einfach ein netter Film zum entspannen.(;
alex023 2011/10/16 11:47:12
Antwort löschenIst auch kein Meisterwerk, aber trotzdem fantastisch. ;D