Juno
US 2007
- Genre
- Tragikomödie
- Inhalt
Gestatten: Juno MacGuff - selbstbewusster, offenherziger Teenager, der sich mit seiner lässigen, unkomplizierten Einstellung durch ein neunmonatiges Abenteuer ins Erwachsenenleben kämpft. Clever und einzigartig, wie sie ist, tanzt sie auf der High… — Mehr
Gestatten: Juno MacGuff - selbstbewusster, offenherziger Teenager, der sich mit seiner lässigen, unkomplizierten Einstellung durch ein neunmonatiges Abenteuer ins Erwachsenenleben kämpft. Clever und einzigartig, wie sie ist, tanzt sie auf der High School niemandem nach der Pfeife - außer vielleicht den Stooges. Doch unter dieser rauen Schale verbirgt sich eine Jugendliche auf der Suche nach dem richtigen Weg. Die meisten Mädchen auf der Dancing Elk High kümmern sich eher um ihre MySpace-Homepages oder den täglichen Shopping-Ausflug, aber Juno lebt nach eigenen Regeln. Ein typisch langweiliger Nachmittag endet sehr aufregend, als Juno beschließt, mit dem charmanten, unaufdringlichen Bleeker zu schlafen. Juno wird ungewollt schwanger und brütet gemeinsam mit ihrer besten Freundin Leah einen Plan aus, um ein perfektes Elternpaar für das ungeborene Baby zu finden. Die beiden konzentrieren sich bald auf Mark und Vanessa Loring, ein wohlhabendes Pärchen aus der Vorstadt, die sich nichts sehnlicher wünschen, als ihr erstes Kind zu adoptieren. Zum Glück wird Juno bei alldem von ihrem Vater und ihrer Stiefmutter unterstützt. Nach dem ersten Schock, dass Juno sich mit dem ach so "männlichen" Bleeker eingelassen hat, halten die beiden zu ihrer Tochter. Vater Mac unterstützt sie bei den Nachforschungen über das auserwählte Paar, während Stiefmutter Bren Juno auf die Vorurteile gegenüber minderjährigen Schwangeren vorbereitet. Während Junos Geburtstermin näher und näher rückt, zeigen sich erste Risse im idyllischen Leben von Mark und Vanessa. Vom Herbst über den Winter bis zum Frühjahr spiegeln Junos äußere Veränderungen ihr inneres Wachstum wider. Mit Gewitztheit und Intelligenz geht sie ihre Probleme an und zeigt ein Durchsetzungsvermögen, das ihr nur wenige zugetraut hätten.
- Cast
- Ellen Page, Michael Cera, Jennifer Garner, Jason Bateman, Olivia Thirlby, J.K. Simmons, Allison Janney — Mehr
- Regisseure
- Jason Reitman
- Autor
- Diablo Cody
- Laufzeit
- 96 Minuten
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Kleinstadt, Schule, Vereinigte Staaten von Amerika, Vorstadt
- Handlung
- Abtreibung, Adoption, Altersunterschied, Baby, Ehe, Ehekrise, Ehepaar, Erste Liebe, Erstes Mal, Erwachsenwerden, Freund, Freundin, Freundschaft, Frühreife, Gewissenskonflikt, Jugendlicher, Jugendliebe, Kinderwunsch, Kuss, Liebe, Liebespaar, Minderjähriger, Partnerschaft, Pubertät, Schwangere Minderjährige, Schwangerschaft, Schwangerschaft und Geburt, Sehnsucht, Sexualität, Sinn des Lebens, Suche, Trennung, Ungewollt schwanger, Verlieben, Wunsch
- Stimmung
- Berührend, Eigenwillig, Gutgelaunt, Witzig
Poster und Merchandise zum Film im Fanshop
Kritiker — Ausgezeichnet 8.2
Der Film Juno wurde von 39 Kritikern bewertet.
Diablo Cody erzählt in ihrem ersten verfilmten Drehbuch ganz bestimmt keine ungewöhnliche Geschichte. Unkonventionell ist aber mit Sicherheit die lockere Herangehensweise an das Thema. Die Handlungsstränge werden zudem ganz bestimmt nicht den üblichen Erwartungen entsprechend aufgelöst. In dieser leicht rebellischen Unverkrampftheit liegt sicher auch das Geheimnis des Erfolgs von «Juno».
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In letzter Zeit ist es ja in Hollywood Mode geworden, sich anstatt an was neues mehr an Fortsetzungen und Remakes zu versuchen. Da bleiben einem nur noch die kleinen Indie-Filme, wenn man Filme mit Herz sucht, die zu überzeugen wissen. “Donnie Darko“, “Garden State“, “Little Miss Sunshine” - alles super Filme, die in der Form wahrscheinlich von keinem großen Studio vorbehaltlos produziert worden wären. Und dieses Jahr kam “Juno” und hat diese Theorie wieder einmal bestätigt.
Dabei ist es vor allem der großartigen Ellen Page zu verdanken, die ihre Juno mit so viel Leben, Witz und Überzeugung spielt, als müsste sie dafür gar nicht schauspielern. Da sich der Film im Grunde nur um sie dreht, steht und fällt er auch mit seiner Hauptdarstellerin, die wie gesagt ihre Rolle sehr gut spielt.
Würde man bei der Story wohl eher ein Drama erwarten, bekommt man mit diesem Film eine unbeschwerte, lebensbejahende Komödie mit intelligenten Dialogen präsentiert, die sich auch um die Fragen dreht, die wir uns auch stellen: Was macht das älter werden aus, wann ist man reif genug für gewisse Dinge? Ist eine 16-jährige reif genug “sexuell aktiv” bzw. schwanger zu sein? Ab wann ist mann reif genug um Vater zuwerden (”Aber Sie sind reif! Sie sind alt!” bzw. “Das Shirt ist lächerlich. Werd erwachsen!“))? Am Ende sucht sich Juno auch den Freund, der ihr vielleicht am Anfang nicht reif genug erschien und zeigt dadurch, dass sie durchaus reif genug ist, Entscheidungen zu treffen.
Doch damit hier kein falscher Eindruck entsteht: “Juno” will niemanden belehren oder den Moralapostel spielen. Es ist ein einfaches Feel-Good-Movie mit beschwingter Musik (den Soundtrack werde ich mir glaub auch mal zulegen), das einfach Spaß macht zu gucken. Also: Gucken!
http://xander81.wordpress.com/2008/08/24/kritik-juno/
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Kommentare — Sehenswert 7.5
Der Film Juno wurde von 3905 Mitgliedern bewertet.
svennii 2010/03/15 15:22:15
Der Film ist ganz gut. Mal was anderes als das was sonst immer so läuft.
Trozdem nicht mein Lieblingsfilm...
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Dead_Eye_Dodo 2010/03/12 06:13:55
Von der Thematik her wohl nichts besonderes mehr seit täglich 14-Jährige Mütter bei Britt und Co ihre soziale Kompetenz unter Beweis stellen. Juno ist allerdings nicht asozial bis aufs Blut sondern charmant und witzig, sodass der Film nicht langweilig wird. Außerdem kommt nichts so, wie man es erwartet. Unterhaltsam, aber nicht bahnbrechend.
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doc_flunder 2010/03/10 20:45:16
ja, der film ist ganz niedlich. man wird auch passabel unterhalten. aber das drehbuch ist allein schon deswegen sehr mäßig, weil viele der charaktere total unecht wirken. die hauptakteurin ist cool, geschmackssicher, sarkastisch, eloquent etc. - aber so sind mädchen (und natürlich auch jungs) mit 16 nicht! der papa und die stiefmama sind ebenfalls witzig-spritzig sowie super verständnisvoll und umfassend fürsorglich-kumpelhaft - aber so sind eltern nicht! versteht mich nicht falsch: viele pointen und reflexionen der beteiligten figuren bringen einen schon zum schmunzeln; nur wirkt nach kurzem überlegen alles ziemlich konstruiert, wodurch die freude deutlich getrübt wird. und die musik ging mir völlig auf den sack. alle 5 minuten wird ein folk-pop-indie-60s-schrammelsong eingespielt. da wird ja von vorneherein darauf spekuliert, dass man einen "kultigen" soundtrack auf den markt schmeissen kann. mit etwas weniger zielgruppenkalkül und etwas mehr realitätsnähe hätte "juno" ein guter coming-of-age / high school-streifen werden können, aber so...
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Die Schwangeren Zitate aus dem Film (ich hoffe ich erinnere sie richtig): "Schau mich an, ich bin ein Planet." "Ich sehe aus wie ein Mädchen im Walkostüm." Großer Film, über eine kleine Frau.
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