Layer Cake
Layer Cake (2004), GB Laufzeit 104 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm
29 Bewertungen
Skala 0 bis 10
4367 Bewertungen
80 Kommentare
Keine ?
von Matthew Vaughn, mit Daniel Craig und Tom Hardy
Der namelose “Held” (Daniel Craig) ist ein glatter und gepflegter Drogendealer, der sich mit Kokain und Ecstasy ein beachtliches Vermögen angehäuft hat. Er hat es geschafft, sich dabei nie wirklich die Hände schmutzig zu machen, und so denkt er jetzt an den verdienten Ruhestand. Doch der Unterweltboss Jimmy Price (Kenneth Cranham) fordert zwei letzte Gefallen: Zuerst muss die verschwundene Tochter eines Ganoven gefunden werden, und dann auch noch ein großer Deal mit Ecstasypillen abgewickelt werden.
Cast & Crew
-
Matthew Vaughn
-
Daniel Craig
-
Tom Hardy
-
Jamie Foreman
-
Sally Hawkins
-
Burn Gorman
-
Tamer Hassan
Regie
Schauspieler
-
Colm Meaney
-
Marcel Iures
-
Francis Magee
-
Kenneth Cranham
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jimmy Price
-
Nathalie Lunghi
-
Steve John Shepherd
-
Ben Whishaw
-
Sienna Miller
-
Dexter Fletcher
-
George Harris
-
Michael Gambon
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Eddie Temple
-
James Dodd
-
Stephen Walters
-
Ivan Kaye
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Freddie Hurst
-
Jason Flemyng
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Crazy Larry
-
J.J. Connolly
- Genre
- Thriller, Gangsterfilm
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Amsterdam, London, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Abhängig, Auftrag, Auftraggeber, Auftragskiller, Auftragsmord, Ausstieg, Brutalität, Doppelleben, Doppeltes Spiel, Drogen, Drogenboss, Drogendealer, Drogenentzug, Drogenhandel, Drogenkurier, Drogenmissbrauch, Drogenschmuggel, Drogensucht, Ecstasy, Eifersucht, Entführung und Mord, Erschiessen, Fremdgehen, Gang, Gangster, Gangsterboss, Geheime Identität, Geplanter Mord, Gewalt, Identität, Informant, Ironie, Kokain, Kultfilm, LSD, Mafia, Mord, Männlicher Held, Organisierte Kriminalität, Pistole, Plan, Roman, Schönheit, Serbe, Sex, Verrat, Wunsch, Überleben
- Stimmung
- Aufregend, Hart, Spannend, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Layer Cake
Fans dieses Films gefiel auch
Bube Dame König GrAs
GB 1998
Snatch - Schweine und Diamanten
GB/US 2000
Lucky#Slevin
US 2006
Harry Brown
GB 2009
Pulp Fiction
US 1994
Trailer zum Film Layer Cake
Das könnte dir auch gefallen
News zum Film Layer Cake
Lieblingsfilm von:
Hassfilm von:
Links zum Film Layer Cake
- Layer Cake: critic.de










Kritiken (2) — Film: Layer Cake
Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Der Actionthriller hat es in sich und ist im Stile alter britischer Tradition handgefertigt. Die Charaktere passen zur unterkühlten Geschichte. Sie ist überdies bestens fotografiert. Die Inszenierung ist lobenswert [...]
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Layer Cake" ist ein sehenswerter Gangsterfilm. Mit Daniel Craig an der Spitze erzählt Regisseur Matthew Vaughn eine spannende Geschichte, die sich abseits des bekannten Einheitsbreis des Genres bewegt. "Layer Cake" ist der Tipp für den nächsten Videoabend, bei dem ein Geheimtipp in das Abspielgerät wandern soll.
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (78) — Film: Layer Cake
Kommentar schreiben1000Mindhunter 2012/01/06 19:48:58
Kommentar löschenLayer cake hat coole Schauspieler,action und eine art twist am ende der film ist unterhaltsam spanend und hat viel schwarzen humor
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Scotty2Hotty 2011/12/08 18:23:11
Kommentar löschenDurchgehend spannend, kein bemühtes Cool-rum-getue und ein tolles Ende!
Kein Meisterwerk aber sehr gut gemacht!
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
KonTaicho 2011/12/03 20:57:34
Kommentar löschenkrasser film, krasseres ende..genau mein ding
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
doctorgonzo 2011/11/14 17:39:00
Kommentar löschenIst "damals" nicht ein schrecklich relatives Wort? Damals, als Preußen noch eine Macht war. Damals, als die Bilder das Laufen lernten. Damals, ich noch jung und unbedarft war. Damals, als Eddie Murphy noch geniale Filmrollen ausfüllte. Damals, als ich Abitur machte. Damals, als ich noch Angst hatte, Craig würde zu einer Verhohnepipelung der guten alten Fleming-Fantasie.
Ja, das hatte ich damals wirklich und weiß aus zuverlässigen Quellen (zuverlässigeren Quellen als der Verfassungsschutz auf seiner V-Leute-Liste hat), dass es mir nicht allein so ging. Die bis dahin von ihm gebrachten Empfehlungen wie "Tomb Raider" oder auch sein Auftritt als Brutalinski-Sohn des Mafiapaten Paul Newman hatten mich nicht wirklich umgehauen.
Als ich dann eines Tages eine DVD in Händen hielt, dessen Cover ein Bügeleisen auf der Haube eines Range Rover zeigte und mir verhieß, dieser Film sei vom Produzenten von "Snatch", dachte ich mir "na gut".
Um mal auf der Insel zu bleiben und den ollen Shakespeare zu zitieren "Der Rest ist Schweigen". Andächtiges Schweigen.
Denn in Zeiten, als der unglückselige Guy Ritchie "Yes" zur irren Frau Ciccone gesagt hatte und sich somit quasi aus dem Rennen geheiratet hatte, war plötzlich Matthew Vaughn da, dessen Eheentscheidungen ich zwar nicht für weniger unglücklich halte, aber was solls, schließlich hatte sein Ja-Wort nicht den gleichen negativen Effekt wie bei Ritchie.
Damals jedenfalls war ich sehr gespannt.
"Layer Cake" war in erster Linie ein weiteres Kapitel in der langen und sympathischen Liste neuerer britischer Gaunerkomödien. Zwar deutlich tougher und zynischer, weniger auf Witz, sondern auf Biss konzipiert, deswegen aber keineswegs weniger amüsant.
Dies liegt, wenig überraschend, in erster Linie am perfekt arrangierten Zusammenspiel von Figuren und Geschehnissen. Teils grandios überzeichnet, teils erschreckend real, aber vor allem immer individuell und das obwohl das Rezept ja nun keineswegs neu ist.
Wirklich neue Gesichter gibt es hier auch nicht. Aber dafür sind die Gesichter wahnsinnig passend gewählt.
Ob Michael Gambon als knallharter Gangsterboss. Colm "Chief O´Brien" Meaney als Schläger. Sienna Miller als scharfe Blondine. Jamie Foreman als grandios überdrehter Duke. Oder der aus "Projekt Peacemaker" bekannte Marcel Iures als Balkangangster. Sympathisch auch, dass Dexter Fletcher und Jason Flemyng kleine Auftritte bekommen. Außerdem ist Whishaw tatsächlich mal wertvoller Teil eines Cast...
Auch Craig macht seine Sache ordentlich, meine damalige Angst bezüglich des Agentenauftritts konnte er dann allerdings tatsächlich erst mit besagtem Auftritt zerstreuen.
Absoluter Held ist für mich allerdings der wunderbare George Harris in der Rolle des Morty. Welch eine Spielfreude, welch geniale Tempowechsel, welch Überzeugungskraft, welch tiefschwarzer (haha) Humor.
Ein toller Gaunerkracher mit einer tabascomäßigen Portion Action, wahnsinnig schrillen Figuren, Gags, die meinen inneren Misanthropen jubilieren lassen, toll eingefangenen Bildern und einem sehr gelungenen Soundtrack.
Ideal zu Pints, Pizza, Pringles und Popcorn.
bedenklich? 30 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
duffy 2011/11/14 17:41:21
Antwort löschenOh, das freut mich aber. Viel zu unterschätzter Film.
Sheeeeep 2011/11/14 17:45:52
Antwort löschenToller Kommentar zu einem tollen Film :)
doctorgonzo 2011/11/14 17:46:05
Antwort löschenDa singen die Stones, Joe Cocker intonier "Don´t let me be misunderstood". Es gibt einen Jugo-Auftragskiller, der rotzcool ist. Dann Harris und Meaney mit genialen Rollen und auch noch Sienna Miller in schwarzer Reizwäsche. Was hab ich da für eine Wahl?
Alle 5 Antworten zeigen
seniorem 2011/11/14 20:15:32
Antwort löschenO ja, Dragan mit dem war net gut Kirschen essen
J4KOB 2011/11/26 13:53:26
Antwort löschenmade my day!
J4KOB 2011/11/01 20:32:08
Kommentar löschenAusnahme-Gangsterfilm. Der namenlose Protagonist (Daniel Craig) fällt aus dem üblichem Schema, des von Hollywood geprägten Bildes, eines Drogendealers. Der Drogenhandel wird als seriöses Geschäft dargestellt und ungewohnt dezent präsentiert. Layer Cake zeigt die verschiedenen Schichten auf (daher auch der Name "Schichttorte") die bei dem Drogengeschäft eine Rolle spielen. Coole und intelligente Dialoge bzw. Monologe, Daniel Craigs großartiges Schauspiel und der ausgezeichnete (!) Soundtrack geben eine düstere und smarte Atmosphäre. Die Handlung kommt ganz ohne übertriebene Effekte und Actionszenen aus und wird nie langweilig.
Absolute Filmempfehlung!
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Vlady 2011/09/18 12:28:04
Kommentar löschen"Ich bin kein Gangster. Ich bin ein Geschäftsmann,
der sein Geld zufällig mit Kokain verdient."
Gleich mit seinem ersten Film als Regisseur beweist
Matthew Vaughn, wie brilliant er darin ist das
Optimum aus seinen Darstellern rauszuholen.
Besonders Daniel Craig überzeugt als charismatischer Drogendealer, der die letzten großen Geschäfte abwickeln will, um frühzeitig in den Ruhestand gehen zu können. Doch auch die Nebendarsteller wie Sienna Miller oder Tom Hardy glänzen in ihren Rollen. Vom Technischen her ist "Layer Cake" ebenfalls gut gelungen. Hektische Schnitte und eine schnelle Kameraführung erzeugen Spannung, die besonders bei der Verfolgungsjagd im Lagerhaus spürbar wird. Allerdings enstehen des öfteren durch fade Dialoge einige
Längen. Dennoch ist Layer Cake ein stilsicher in Szene gesetzter Gangster-Thriller, der sowohl schauspielerisch als auch technisch zu überzeugen weiss. So richtig schade, ist eigentlich nur, dass es dieser britischer Gangster-Thriller nicht in die deutschen Kinos geschafft hat.
bedenklich? 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
cruzha 2011/08/31 14:47:31
Kommentar löschenKam ich gar nciht drauf klar. Komische Figuren, alles insgesamt viel zu verwirrend, nach zwanzig Minuten (gefühlt) hatte ich den Faden schon völlig verloren. Nee, war mir viel zu anstrengend.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Finnegan23 2011/11/30 03:10:11
Antwort löschenEs gibt sicher auch einfachere Filme, die besser für dich geeignet sind!
lapinot 2011/07/22 14:13:32
Kommentar löschenDer Film ist sicher gut gemacht und hat tolle Momente. Aber am Ende fällt er meiner Meinung nach ganz stark ab, weil die Handlung unplausibel wird.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
littledrummerboy01 2011/07/04 22:19:33
Kommentar löschenWas den Film für mich letzten Endes so gut macht, ist, dass er einfach so stimmig ist. Es passt alles zusammen, die Geschichte ist gut durchdacht und ausgezeichnet inszeniert. Daniel Craig gefällt mir als Hauptdarsteller äußerst gut, er verkörpert jede Emotion des namenlosen Helden glaubhaft und wirkt dabei äußerst charismatisch. Auch die Bilder des Films sind absolute Klasse, erzeugen ein Gefühl von absoluter Coolness, auch dann, wenn es im Film gar nicht cool zugeht. Die Durchgestyltheit passt aber auch zur Geschichte, die, obwohl mit vielen klassischen Anklängen, immer dann besonders stark ist, wenn sie die Konventionen bricht und so zu ihrem eigenen Stil findet.
Eigentlich hat der Film alles, was es braucht: Coole Charaktere, eine gute Geschichte mit einigen unvorhersehbaren Wendungen, einen tollen Look und ein einfach mehr als stimmiges Gesamtkonzept.
Bleibt nur noch eine Frage: Warum kam dieses Juwel bei uns nie in die Kinos?
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
pSychIT 2011/06/25 18:13:35
Kommentar löschenDer Film ist für mich absolut genial. Der Film an sich profitiert für mich sicherlich auch durch die wirklich gute Schauspielerische Leistung von Daniel Craig den ich gerne in solchen Rollen sehe. Der Film bietet dazu ein wirklich ansehnliche Story die das Drogen dealen ein bisschen gleich setzt mit jemanden der Auto's verkauft oder ähnlichem. Da aber auch gut gezeigt wird wie der Hauptprotagonist in Schwierigkeiten gerät wenn er mal seine Geschäfte nicht unter Kontrolle hat, sieht man das da doch Unterschiede zu normalem alltäglichen Geschäftsmänner ist. An sich alles gut verpackt bis zum Ende, das einfach nochmal kurz den Atem stocken lässt um einfach einen guten Film abzuschließen. Zu empfehlen für jeden der nur Ansatzweise auf dieses Genre steht.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
vanilla 2011/06/22 22:21:33
Kommentar löschenschon sehenswert, aber da gibt es einfach bessere Filme in dieser Richtung. Trotzdem schön verworrene Story, mit einigen witzigen und spannenden Momenten. Wer dieses Genre bevorzugt, dem wird dieser Film auf jeden Fall gefallen.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
derschokobaer 2011/06/21 13:26:20
Kommentar löschengute story, gute schauspieler, fesselt einen vor den Schirm, geiles Ende... mehr brauchts nicht um diesen Film zu beschreiben
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
hallidalli 2011/06/21 03:57:17
Kommentar löschenein Gangster-Thriller unter vielen der leider nicht neu erfunden wird.
Das einzigst gute an dem Film war Sienna Miller als Tammy.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kösti 31 2011/06/20 22:26:27
Kommentar löschen"..Willkommen am Futtertrog, Sohn."
Daher kommt also dieses Zitat!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Wing- 2011/06/16 16:06:07
Kommentar löschenFrauen ficken ist was für Schwuchteln!
bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Hetarene 2011/06/06 19:54:13
Kommentar löschenEin werbeträchtiges Design, schnittige Sounds und Montagen, charismatische Figuren in einem Personengeflecht und ein Voice-Over. Das klingt verdammt nach Guy Ritchie und wäre es auch fast geworden, wenn dieser nicht anderweitig verhindert gewesen wäre. Dafür aber griff Rechteinhaber Matthew Vaughn, der bis dahin nur als Produzent für Guy Ritchie in Erscheinung getretenen war, selbst zum Zepter und legte eine formidable Regieleistung im Rahmen eines Gangsterthrillers hin. J. J. Connolly hat dafür seine Romanvorlage in ein Drehbuch umgeschrieben, das Vaughn sehr stilvoll, unterkühlt und zurückhaltend inszenierte. Dadurch evoziert er gekonnt eine unterschwellig bedrohliche Atmosphäre, in die sich die großartigen Leistungen des Darstellerensembles nahtlos einfügen und die richtige Prise englischer Humor nicht verloren gegangen ist.
»You're born, you take shit. You get out in the world, you take more shit. You climb a little higher, you take less shit. Till one day you're up in the rarefied atmosphere and you've forgotten what shit even looks like. Welcome to the layer cake son.«
bedenklich? 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
BasinCity 2011/05/12 00:26:05
Kommentar löschenSchnell und temporeich ist „Layer Cake“, das Regiedebüt von Matthew Vaughn, in erster Linie und erfüllt so – auch in zahlreichen anderen Punkten - die Konventionen der „modernen“ Gangsterkomödie, wie sie von Quentin Tarantino und Guy Ritchie salonfähig gemacht wurde. Hastig werden Figuren eingeleitet, Kriegs- und Nebenkriegsschauplätze errichtet, Handlungsstränge aneinander- und auseinandergeführt und allerlei Informationen, Weis- und Nichtigkeiten vom plauderhaften Erzähler auf das Publikum niedergeschüttet. So nimmt der Film Fahrt auf, als hätte er einen 100-Meter-Sprint zu gewinnen. Die Lässigkeit, die das Voice-Over dabei vorgibt, ist bloße Behauptung, passt aber nur zu gut ins Konzept: Die somit evozierte Coolness korrespondiert eins zu eins mit der Charakterisierung der Filmfiguren. Für die nämlich gleicht das Leben mit jedem Tag, an dem sie ihr Geld mit dem Handel und Verkauf von Rauschgiften verdienen, einem Spiel mit dem Feuer. Entgegen eines respektvollen, bedachten und damit angemessenen Umgangs mit diesem Risiko überspielen sie dies in ihrer Alltagskommunikation mit Ironie und Hemdsärmlichkeit – echt coole Jungs halt.
Trotz dieser offensichtlichen Analogien zu den eingangs genannten Filmemachern kann Vaughn indes einen eigenen Stil generieren: Wo die Darstellungen der Schauspieler in „Snatch“ eisern ihren Status als Karikaturen verteidigen, arbeitet „Layer Cake“ mit Akribie daran, zumindest seiner Hauptperson menschliche Tiefe einzuhauchen. Eine gute Lösung, um zu verhindern, dass die Erzählung nicht wie im Falle von „Snatch“ zu einer oberflächlichen Berieselung verkommt, in der vor allem viele Gags mit wenig Bedeutung aneinander gereiht werden.
Allerdings antwortet Vaughn auf die extremeren Formen und den in den Klamauk abdriftenden Humor von Ritchie mit einem durchaus seriösen Versuch, die Widrigkeiten des Drogengeschäfts zu reflektieren. Das mag zwar gut gemeint sein, entpuppt sich jedoch als ein recht unergiebiges und wenig interessantes Unterfangen, da wohl kaum ein anderes Sujet in der Filmgeschichte so vielfach wie vielfältig abgegrast wurde wie dieses. Außerdem wird aufgrund der so immerzu zutage tretenden Ernsthaftigkeit der lockere und auf Unterhaltsamkeit getrimmte Erzählton wieder aufgebrochen. Gerne auch würde man glauben, dass Daniel Craig ein guter Bühnenkünstler ist, nur offenbart sein Spiel – ob hier oder in seinen zwei Auftritten als James Bond – ein sehr begrenztes, sich ständig wiederholendes Sortiment an Grimassen; keine Spur von Facettenreichtum.
Alles in allem wird man, zwar mit Abstrichen, in „Layer Cake“ immer noch gespannt durch gut eineinhalb Stunden routiniertes und solides Kino geschickt.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Dead_Eye_Dodo 2011/05/10 14:58:35
Kommentar löschenWenn man Layer Cake gesehen hat (speziell die Szene, in der unser Protagonist zum ersten mal eine Waffe in der Hand hat und damit auf Geheimagent macht und rumdamelt) ist Craigs Besetzung als 007 endgültig nurnoch als perverser Witz zu sehen. Ansonsten eig guter Ganoven-Film mit gewissem britischem Charme.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Seeedsoundjunkie 2011/04/24 18:45:34
Kommentar löschenIntelligente, vielschichtige Story, überzeugend gespielt, gut in Szene gesetzt.
Trotz Abszenz neuartiger Elemente ein Top-Thriller!
Allein die Intorsequenz jagte mir einen Schauer über den Rücken.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
willi147 2011/04/15 08:14:14
Kommentar löschenAbsolut sehenswerter Film. Matthew Vaughn probiert hier viel aus, was sich dann bei Kick-Ass bezahlt macht. Schnitt, Soundtrack und Kameraführung sind in beiden Filmen sehr ähnlich und auf sehr hohem Niveau.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten