Layer Cake

Layer Cake (2004), GB
Laufzeit 104 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm

7.2 Kritiker
29 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.4 Community
4367 Bewertungen
80 Kommentare
Layer Cake - Bild 2735893
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von Matthew Vaughn, mit Daniel Craig und Tom Hardy

Der namelose “Held” (Daniel Craig) ist ein glatter und gepflegter Drogendealer, der sich mit Kokain und Ecstasy ein beachtliches Vermögen angehäuft hat. Er hat es geschafft, sich dabei nie wirklich die Hände schmutzig zu machen, und so denkt er jetzt an den verdienten Ruhestand. Doch der Unterweltboss Jimmy Price (Kenneth Cranham) fordert zwei letzte Gefallen: Zuerst muss die verschwundene Tochter eines Ganoven gefunden werden, und dann auch noch ein großer Deal mit Ecstasypillen abgewickelt werden.

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Kritiken (2) — Film: Layer Cake

Dietmar Kesten: Filmmag.de

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7.0Sehenswert

[...] Der Actionthriller hat es in sich und ist im Stile alter britischer Tradition handgefertigt. Die Charaktere passen zur unterkühlten Geschichte. Sie ist überdies bestens fotografiert. Die Inszenierung ist lobenswert [...]

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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8.0Ausgezeichnet

"Layer Cake" ist ein sehenswerter Gangsterfilm. Mit Daniel Craig an der Spitze erzählt Regisseur Matthew Vaughn eine spannende Geschichte, die sich abseits des bekannten Einheitsbreis des Genres bewegt. "Layer Cake" ist der Tipp für den nächsten Videoabend, bei dem ein Geheimtipp in das Abspielgerät wandern soll.

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Kommentare (78) — Film: Layer Cake

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1000Mindhunter

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Layer cake hat coole Schauspieler,action und eine art twist am ende der film ist unterhaltsam spanend und hat viel schwarzen humor

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Scotty2Hotty

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Bewertung7.5Sehenswert

Durchgehend spannend, kein bemühtes Cool-rum-getue und ein tolles Ende!
Kein Meisterwerk aber sehr gut gemacht!

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KonTaicho

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

krasser film, krasseres ende..genau mein ding

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doctorgonzo

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ist "damals" nicht ein schrecklich relatives Wort? Damals, als Preußen noch eine Macht war. Damals, als die Bilder das Laufen lernten. Damals, ich noch jung und unbedarft war. Damals, als Eddie Murphy noch geniale Filmrollen ausfüllte. Damals, als ich Abitur machte. Damals, als ich noch Angst hatte, Craig würde zu einer Verhohnepipelung der guten alten Fleming-Fantasie.

Ja, das hatte ich damals wirklich und weiß aus zuverlässigen Quellen (zuverlässigeren Quellen als der Verfassungsschutz auf seiner V-Leute-Liste hat), dass es mir nicht allein so ging. Die bis dahin von ihm gebrachten Empfehlungen wie "Tomb Raider" oder auch sein Auftritt als Brutalinski-Sohn des Mafiapaten Paul Newman hatten mich nicht wirklich umgehauen.
Als ich dann eines Tages eine DVD in Händen hielt, dessen Cover ein Bügeleisen auf der Haube eines Range Rover zeigte und mir verhieß, dieser Film sei vom Produzenten von "Snatch", dachte ich mir "na gut".

Um mal auf der Insel zu bleiben und den ollen Shakespeare zu zitieren "Der Rest ist Schweigen". Andächtiges Schweigen.
Denn in Zeiten, als der unglückselige Guy Ritchie "Yes" zur irren Frau Ciccone gesagt hatte und sich somit quasi aus dem Rennen geheiratet hatte, war plötzlich Matthew Vaughn da, dessen Eheentscheidungen ich zwar nicht für weniger unglücklich halte, aber was solls, schließlich hatte sein Ja-Wort nicht den gleichen negativen Effekt wie bei Ritchie.

Damals jedenfalls war ich sehr gespannt.
"Layer Cake" war in erster Linie ein weiteres Kapitel in der langen und sympathischen Liste neuerer britischer Gaunerkomödien. Zwar deutlich tougher und zynischer, weniger auf Witz, sondern auf Biss konzipiert, deswegen aber keineswegs weniger amüsant.

Dies liegt, wenig überraschend, in erster Linie am perfekt arrangierten Zusammenspiel von Figuren und Geschehnissen. Teils grandios überzeichnet, teils erschreckend real, aber vor allem immer individuell und das obwohl das Rezept ja nun keineswegs neu ist.
Wirklich neue Gesichter gibt es hier auch nicht. Aber dafür sind die Gesichter wahnsinnig passend gewählt.
Ob Michael Gambon als knallharter Gangsterboss. Colm "Chief O´Brien" Meaney als Schläger. Sienna Miller als scharfe Blondine. Jamie Foreman als grandios überdrehter Duke. Oder der aus "Projekt Peacemaker" bekannte Marcel Iures als Balkangangster. Sympathisch auch, dass Dexter Fletcher und Jason Flemyng kleine Auftritte bekommen. Außerdem ist Whishaw tatsächlich mal wertvoller Teil eines Cast...
Auch Craig macht seine Sache ordentlich, meine damalige Angst bezüglich des Agentenauftritts konnte er dann allerdings tatsächlich erst mit besagtem Auftritt zerstreuen.
Absoluter Held ist für mich allerdings der wunderbare George Harris in der Rolle des Morty. Welch eine Spielfreude, welch geniale Tempowechsel, welch Überzeugungskraft, welch tiefschwarzer (haha) Humor.

Ein toller Gaunerkracher mit einer tabascomäßigen Portion Action, wahnsinnig schrillen Figuren, Gags, die meinen inneren Misanthropen jubilieren lassen, toll eingefangenen Bildern und einem sehr gelungenen Soundtrack.

Ideal zu Pints, Pizza, Pringles und Popcorn.

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seniorem

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O ja, Dragan mit dem war net gut Kirschen essen


J4KOB

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made my day!


J4KOB

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Bewertung9.5Herausragend

Ausnahme-Gangsterfilm. Der namenlose Protagonist (Daniel Craig) fällt aus dem üblichem Schema, des von Hollywood geprägten Bildes, eines Drogendealers. Der Drogenhandel wird als seriöses Geschäft dargestellt und ungewohnt dezent präsentiert. Layer Cake zeigt die verschiedenen Schichten auf (daher auch der Name "Schichttorte") die bei dem Drogengeschäft eine Rolle spielen. Coole und intelligente Dialoge bzw. Monologe, Daniel Craigs großartiges Schauspiel und der ausgezeichnete (!) Soundtrack geben eine düstere und smarte Atmosphäre. Die Handlung kommt ganz ohne übertriebene Effekte und Actionszenen aus und wird nie langweilig.
Absolute Filmempfehlung!

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Vlady

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Bewertung7.5Sehenswert

"Ich bin kein Gangster. Ich bin ein Geschäftsmann,
der sein Geld zufällig mit Kokain verdient."
Gleich mit seinem ersten Film als Regisseur beweist
Matthew Vaughn, wie brilliant er darin ist das
Optimum aus seinen Darstellern rauszuholen.
Besonders Daniel Craig überzeugt als charismatischer Drogendealer, der die letzten großen Geschäfte abwickeln will, um frühzeitig in den Ruhestand gehen zu können. Doch auch die Nebendarsteller wie Sienna Miller oder Tom Hardy glänzen in ihren Rollen. Vom Technischen her ist "Layer Cake" ebenfalls gut gelungen. Hektische Schnitte und eine schnelle Kameraführung erzeugen Spannung, die besonders bei der Verfolgungsjagd im Lagerhaus spürbar wird. Allerdings enstehen des öfteren durch fade Dialoge einige
Längen. Dennoch ist Layer Cake ein stilsicher in Szene gesetzter Gangster-Thriller, der sowohl schauspielerisch als auch technisch zu überzeugen weiss. So richtig schade, ist eigentlich nur, dass es dieser britischer Gangster-Thriller nicht in die deutschen Kinos geschafft hat.

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cruzha

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Bewertung4.0Uninteressant

Kam ich gar nciht drauf klar. Komische Figuren, alles insgesamt viel zu verwirrend, nach zwanzig Minuten (gefühlt) hatte ich den Faden schon völlig verloren. Nee, war mir viel zu anstrengend.

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Finnegan23

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Es gibt sicher auch einfachere Filme, die besser für dich geeignet sind!


lapinot

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film ist sicher gut gemacht und hat tolle Momente. Aber am Ende fällt er meiner Meinung nach ganz stark ab, weil die Handlung unplausibel wird.

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littledrummerboy01

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was den Film für mich letzten Endes so gut macht, ist, dass er einfach so stimmig ist. Es passt alles zusammen, die Geschichte ist gut durchdacht und ausgezeichnet inszeniert. Daniel Craig gefällt mir als Hauptdarsteller äußerst gut, er verkörpert jede Emotion des namenlosen Helden glaubhaft und wirkt dabei äußerst charismatisch. Auch die Bilder des Films sind absolute Klasse, erzeugen ein Gefühl von absoluter Coolness, auch dann, wenn es im Film gar nicht cool zugeht. Die Durchgestyltheit passt aber auch zur Geschichte, die, obwohl mit vielen klassischen Anklängen, immer dann besonders stark ist, wenn sie die Konventionen bricht und so zu ihrem eigenen Stil findet.
Eigentlich hat der Film alles, was es braucht: Coole Charaktere, eine gute Geschichte mit einigen unvorhersehbaren Wendungen, einen tollen Look und ein einfach mehr als stimmiges Gesamtkonzept.
Bleibt nur noch eine Frage: Warum kam dieses Juwel bei uns nie in die Kinos?

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pSychIT

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Bewertung9.0Herausragend

Der Film ist für mich absolut genial. Der Film an sich profitiert für mich sicherlich auch durch die wirklich gute Schauspielerische Leistung von Daniel Craig den ich gerne in solchen Rollen sehe. Der Film bietet dazu ein wirklich ansehnliche Story die das Drogen dealen ein bisschen gleich setzt mit jemanden der Auto's verkauft oder ähnlichem. Da aber auch gut gezeigt wird wie der Hauptprotagonist in Schwierigkeiten gerät wenn er mal seine Geschäfte nicht unter Kontrolle hat, sieht man das da doch Unterschiede zu normalem alltäglichen Geschäftsmänner ist. An sich alles gut verpackt bis zum Ende, das einfach nochmal kurz den Atem stocken lässt um einfach einen guten Film abzuschließen. Zu empfehlen für jeden der nur Ansatzweise auf dieses Genre steht.

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vanilla

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Bewertung7.0Sehenswert

schon sehenswert, aber da gibt es einfach bessere Filme in dieser Richtung. Trotzdem schön verworrene Story, mit einigen witzigen und spannenden Momenten. Wer dieses Genre bevorzugt, dem wird dieser Film auf jeden Fall gefallen.

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derschokobaer

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Bewertung9.0Herausragend

gute story, gute schauspieler, fesselt einen vor den Schirm, geiles Ende... mehr brauchts nicht um diesen Film zu beschreiben

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hallidalli

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Bewertung4.0Uninteressant

ein Gangster-Thriller unter vielen der leider nicht neu erfunden wird.
Das einzigst gute an dem Film war Sienna Miller als Tammy.

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Kösti 31

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Bewertung6.5Ganz gut

"..Willkommen am Futtertrog, Sohn."

Daher kommt also dieses Zitat!

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Wing-

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Bewertung5.5Geht so

Frauen ficken ist was für Schwuchteln!

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Hetarene

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein werbeträchtiges Design, schnittige Sounds und Montagen, charismatische Figuren in einem Personengeflecht und ein Voice-Over. Das klingt verdammt nach Guy Ritchie und wäre es auch fast geworden, wenn dieser nicht anderweitig verhindert gewesen wäre. Dafür aber griff Rechteinhaber Matthew Vaughn, der bis dahin nur als Produzent für Guy Ritchie in Erscheinung getretenen war, selbst zum Zepter und legte eine formidable Regieleistung im Rahmen eines Gangsterthrillers hin. J. J. Connolly hat dafür seine Romanvorlage in ein Drehbuch umgeschrieben, das Vaughn sehr stilvoll, unterkühlt und zurückhaltend inszenierte. Dadurch evoziert er gekonnt eine unterschwellig bedrohliche Atmosphäre, in die sich die großartigen Leistungen des Darstellerensembles nahtlos einfügen und die richtige Prise englischer Humor nicht verloren gegangen ist.

»You're born, you take shit. You get out in the world, you take more shit. You climb a little higher, you take less shit. Till one day you're up in the rarefied atmosphere and you've forgotten what shit even looks like. Welcome to the layer cake son.«

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BasinCity

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Bewertung6.0Ganz gut

Schnell und temporeich ist „Layer Cake“, das Regiedebüt von Matthew Vaughn, in erster Linie und erfüllt so – auch in zahlreichen anderen Punkten - die Konventionen der „modernen“ Gangsterkomödie, wie sie von Quentin Tarantino und Guy Ritchie salonfähig gemacht wurde. Hastig werden Figuren eingeleitet, Kriegs- und Nebenkriegsschauplätze errichtet, Handlungsstränge aneinander- und auseinandergeführt und allerlei Informationen, Weis- und Nichtigkeiten vom plauderhaften Erzähler auf das Publikum niedergeschüttet. So nimmt der Film Fahrt auf, als hätte er einen 100-Meter-Sprint zu gewinnen. Die Lässigkeit, die das Voice-Over dabei vorgibt, ist bloße Behauptung, passt aber nur zu gut ins Konzept: Die somit evozierte Coolness korrespondiert eins zu eins mit der Charakterisierung der Filmfiguren. Für die nämlich gleicht das Leben mit jedem Tag, an dem sie ihr Geld mit dem Handel und Verkauf von Rauschgiften verdienen, einem Spiel mit dem Feuer. Entgegen eines respektvollen, bedachten und damit angemessenen Umgangs mit diesem Risiko überspielen sie dies in ihrer Alltagskommunikation mit Ironie und Hemdsärmlichkeit – echt coole Jungs halt.

Trotz dieser offensichtlichen Analogien zu den eingangs genannten Filmemachern kann Vaughn indes einen eigenen Stil generieren: Wo die Darstellungen der Schauspieler in „Snatch“ eisern ihren Status als Karikaturen verteidigen, arbeitet „Layer Cake“ mit Akribie daran, zumindest seiner Hauptperson menschliche Tiefe einzuhauchen. Eine gute Lösung, um zu verhindern, dass die Erzählung nicht wie im Falle von „Snatch“ zu einer oberflächlichen Berieselung verkommt, in der vor allem viele Gags mit wenig Bedeutung aneinander gereiht werden.

Allerdings antwortet Vaughn auf die extremeren Formen und den in den Klamauk abdriftenden Humor von Ritchie mit einem durchaus seriösen Versuch, die Widrigkeiten des Drogengeschäfts zu reflektieren. Das mag zwar gut gemeint sein, entpuppt sich jedoch als ein recht unergiebiges und wenig interessantes Unterfangen, da wohl kaum ein anderes Sujet in der Filmgeschichte so vielfach wie vielfältig abgegrast wurde wie dieses. Außerdem wird aufgrund der so immerzu zutage tretenden Ernsthaftigkeit der lockere und auf Unterhaltsamkeit getrimmte Erzählton wieder aufgebrochen. Gerne auch würde man glauben, dass Daniel Craig ein guter Bühnenkünstler ist, nur offenbart sein Spiel – ob hier oder in seinen zwei Auftritten als James Bond – ein sehr begrenztes, sich ständig wiederholendes Sortiment an Grimassen; keine Spur von Facettenreichtum.

Alles in allem wird man, zwar mit Abstrichen, in „Layer Cake“ immer noch gespannt durch gut eineinhalb Stunden routiniertes und solides Kino geschickt.

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Dead_Eye_Dodo

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Bewertung7.0Sehenswert

Wenn man Layer Cake gesehen hat (speziell die Szene, in der unser Protagonist zum ersten mal eine Waffe in der Hand hat und damit auf Geheimagent macht und rumdamelt) ist Craigs Besetzung als 007 endgültig nurnoch als perverser Witz zu sehen. Ansonsten eig guter Ganoven-Film mit gewissem britischem Charme.

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Seeedsoundjunkie

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Intelligente, vielschichtige Story, überzeugend gespielt, gut in Szene gesetzt.
Trotz Abszenz neuartiger Elemente ein Top-Thriller!
Allein die Intorsequenz jagte mir einen Schauer über den Rücken.

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willi147

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Bewertung7.0Sehenswert

Absolut sehenswerter Film. Matthew Vaughn probiert hier viel aus, was sich dann bei Kick-Ass bezahlt macht. Schnitt, Soundtrack und Kameraführung sind in beiden Filmen sehr ähnlich und auf sehr hohem Niveau.

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