Miami Vice
Miami Vice (2006), US Laufzeit 132 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Kinostart 24.08.2006
45 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5459 Bewertungen
100 Kommentare
Keine ?
von Michael Mann, mit Jamie Foxx und Colin Farrell
Michael Mann hatte in den 80er Jahren mit seiner Cop-Serie “Miami Vice” ein Stück TV-Kult geschaffen. Die beiden Drogenermittler Sonny Crockett – gespielt von Don Johnson, der damit seinen grossen Durchbruch feierte – und Rico Tubbs liefen in pastellfarbenen Designerklamotten und Stoffschuhen (natürlich ohne Socken!) herum und jagten undercover in Ferraris den Drogendealern Floridas hinterher. Ihre Wagen: noch schneller! Ihre Boote: noch schnittiger! Ihre Anzüge: noch teurer! Sonny Crockett und Ricardo Tubbs geben wieder Vollgas – natürlich undercover. Tubbs schmuggelt Drogen nach Süd-Florida, um einem kubanischen Dealer-Ring das Handwerk zu legen. Crocket schleust sich unterdessen bei den Lieferanten ein und lernt dort Isabella kennen. Doch damit begibt sich der Sunnyboy auf dünnes Eis.
Cast & Crew
-
Michael Mann
-
Colin Farrell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sonny Crockett
-
Jamie Foxx
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Detective Ricardo 'Rico' Tubbs
-
Li Gong
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Isabella
-
Naomie Harris
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gina Calabrese
-
Ciarán Hinds
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Agent Fujima
-
Luis Tosar
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Arcángel de Jesús Montoya
Regie
Schauspieler
-
John Ortiz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jose Yero
-
Justin Theroux
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Detective Larry Zito
-
Tom Towles
-
Elizabeth Rodriguez
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Detective Gina Calabrese
-
Domenick Lombardozzi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Detective Stan Switek
-
Barry Shabaka Henley
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lieutenant Martin Castillo
-
John Hawkes
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alonzo Stevens
-
Vivienne Sendaydiego
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) ER Doctor
-
Isaach de Bankolé
-
Tony Curran
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Aryan Brother
-
Eddie Marsan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nicholas
- Genre
- Kriminalfilm
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Florida, Havanna, Miami, Ukraine
- Handlung
- Befreiungsaktion, Blut, Blutspritzer, Boot, Detektiv, Drogen, Drogenboss, Drogenhandel, Drogenmafia, Drogenschmuggel, Entführung, FBI, FBI Agent, Geisel, Geiselbefreiung, Geiseldrama, Geiselnahme, Geiselnehmer, Gewalt, Heimliche Liebe, Insider, Judo, Kampfsport, Kartell, Koma, Krankenhaus, Mord, Neo-Nazi, Organisierte Kriminalität, Pistole, Polizei, Polizeichef, Schmuggel, Schrotflinte, Sex, Verdeckter Ermittler, Verlieben
- Stimmung
- Aufregend, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Filmdetails Miami Vice
Trailer zum Film Miami Vice
Alle Trailer, Clips & Videos (4)
Das könnte dir auch gefallen
News zum Film Miami Vice
Lieblingsfilm von:
Hassfilm von:
Links zum Film Miami Vice
- Miami Vice: critic.de
















Kritiken (11) — Film: Miami Vice
ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Michael Mann erfindet mit „Miami Vice“ das Genre nicht neu und gewinnt der Undercover-Cop-Thematik keine neuen Facetten ab, bringt das Gegebene aber zu stilistischer und stimmungsvoller Perfektion. Die Charakterzeichnung und Schauspieler passen, audio-visuell ist der Film phänomenal gut gelungen und selbst eine Sache, die man wenigen anderen Produktionen verzeihen würde, funktioniert hier scheinbar ganz natürlich: Colin Farrells Vokuhila-Matte und Schnauzbart. Das sieht bei dem Iren tatsächlich irgendwie cool aus, was für den Stil eines Films insgesamt nichts anderes bedeuten kann, als das er bestens gelungen sein muss.[...]
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenEs ist 1989. Ich bin 13 Jahre. Meine Eltern haben den Fernseher in unserer Familie abgeschafft. Doch auf dem Speicher steht noch ein alter schwarz-weiß Fernseher, den ich einmal die Woche heimlich in mein Zimmer schmuggle und nach 22 Uhr meine damalige Lieblingsserie anschaue: „Miami Vice“. 17 Jahre später sind nicht nur Don Johnson und Co in der Versenkung verschwunden, sondern ich freue mich auch über ein filmisches Remake, dazu noch von einem meiner Lieblingsregisseure: Michael Mann, dessen „Collateral“ ich vor 2 Jahren hervorragend fand.
„Sonny“ Crockett (Colin Farell) und „Rico“ Tubbs (Jamie Foxx) sind wie schon in der 80er Jahre Serie Zivilermittler der Drogenfahndung von Miami. Nachdem bei FBI-Ermittlungen etliche Undercover-Agenten und die Familie eines mit Sonny befreundeten Informanten getötet wurden, vermutet die Bundespolizei eine undichte Stelle in den eigenen Reihen. Da man neue Gesichter braucht, werden Crockett und Tubbs beauftragt, sich in…
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenMIAMI VICE hatte auch als Serie zunehmend Probleme mit dem Bemühen um Ernsthaftigkeit. Der Film ist in seiner Humorlosigkeit mehr als nur einmal unfreiwillig komisch. Sein Bestreben nach Authentizität wird regelmäßig von kaum glaublichen Peinlichkeiten unterminiert. Wie die Speedboats, die er immer wieder zeigt, rast der Film blind auf die Klippen zu und zerschellt wie eine Stinkbombe am Boden des Treppenhauses. Dieser Film ist eine Katastrophe erstaunlichen Ausmaßes.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenDoch alles bleibt kühle Oberfläche, interesant ist allenfalls die Liebesgeschichte: trivial, unwirklich, feurig - eine Amour fou im besten Sinn. Weltklasse, wie die Chinesin Gong Li ("Die Geisha") als Isabella dem staunenden Crocket alias Farrell den Kopf verdreht, mit welcher Intensität sie sich ihm hingibt. Darauf hätte Mann sich konzentrieren können, aber dann unter einem anderen Titel als "Miami Vice". Don Johnson wäre das so nicht passiert.
Kritik im Original 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
KiNGU: Couchhero - Held auf dem Sofa
Kommentar löschenFür alle, die mal wieder coole Jungs, heiße Mädels, schnelle Autos und noch schnellere Boote sowie eine der besten Kino-Schießereien seit langem sehen wollen, sei “Miami Vice” wärmstens empfohlen. Regisseur Michael Mann hat mal wieder feinstes Kino abgeliefert.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s... The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s...
Kommentar löschenMiami Vice. Nur eine der vielen berühmten 80er Jahre Serien, aber ohne Zweifel eine der renommiertesten. In den Jahren 1984 bis 1989 entstanden 5 Staffeln mit insgesamt 112 Folgen und bis heute erfreut sich die Serie großer Beliebtheit. Doch was ist dran, an diesem Mythos Miami Vice. Nun, heute würden viele Leute sagen, dass alles darin veraltet ist. Die Klamotten, die Autos und die Locations. Alles Relikte einer vergangenen Zeit, welcher sich nicht wenige Menschen heute schämen. Miami Vice ist der Inbegriff für bunte Pastelltöne, grelle Neonlichter und Klamotten nahe an der Grenze des guten Geschmacks. Aber genau das, waren die 80er. Mit den Abenteuern von Sonny Crocket und Ricardo Tubbs identifizierte sich eine ganze Generation.
Nach den Unmengen an Prequels und Remakes in den letzten Jahren, war es also nur eine Frage der Zeit bis diesem neuem Modetrend schließlich auch Miami Vice zum Opfer fiel. Und die Macher hatten ein wahrlich schweres Erbe anzutreten. Galt es doch, diese längst vergangene Ära für das heutige Publikum zugänglich zu machen und zugleich aber auch den Charme des Orginals beizubehalten.
Michael Mann, ehemals Produzent der Serie, ließ es sich nicht nehmen, diesmal das Zepter selbst in die Hand zu nehmen und sich dieser schwierigen Herausforderung zu stellen. Als Nachfolger für Don Johnson und Philip Michael Thomas wurden die beiden Hollywoodsuperstars Colin Farrell(Sonny Crocket) und Jamie Foxx(Rico Tubbs) verpflichtet. Letzterer hatte schon bei “Collateral” mit Michael Mann zusammengearbeitet.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
CineKie: CineKie.de
Kommentar löschen[...] Wie von Michael Mann gewohnt, bekommt der Zuschauer mit „Miami Vice“ einen äußerst stylischen Film geboten: Die Mischung aus Bild und Ton, egal ob Musik oder Soundeffekte, ist zeitweise atemberaubend und erzeugt, wie bereits bei „Collateral“, eine ganz eigene Atmosphäre, die durchaus zu begeistern weiß. [...]
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenBack to the Eighties! War mein erster Gedanke als ich von der Verfilmung der Kultserie aus der Mitte der Achtziger gehört hatte. Aber denkste! Abgesehen von den Namen, dem Ort und der ewig gleichen Handlung ist nichts mehr so wie es in der Serie war.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenMan muss diesen Film loben, weil er allen durchschnittlichen Polizeifilm-Mainstream weit in den Schatten stellt. Aber man kann ihn nicht wirklich loben, weil man von einem Michael Mann weitaus mehr erwartet, als das. Alles in allem ist MIAMI VICE visuell und stilistisch deutlich weniger konsequent, als Manns letzte Filme; selten entfaltet er jenen Rhythmus und Drive, jenen Fluss aus Bildern und Musik, der sich zu einer leichten, jazzigen und dennoch jederzeit konzentrierten Atmosphäre verdichtet, den dieser Regisseur so perfekt beherrscht, wie kein anderer, und die ihn zu einem der wenigen echten Autorenfilmer Hollywoods machen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenVon den konkreten Motiven der Originalserie bleibt im Jahr 2006 allerdings nicht mehr viel zurück. Weder pastellfarbene Anzüge, noch die kalte Hochglanzoptik haben den Weg in Manns Streifen gefunden. An die Achtziger Jahre erinnert nur Colin Farrells Bartwuchs.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenWeißes Shirt unter Armani-Sakko, Lederslipper ohne Socken, Ray Ban-Sonnenbrille, Affären mit schnittigen Frauen, dazu passende italienische Sportwagen und schnelle Boote; unter Luxus und Laster versteckt zwei verdeckte Ermittler mit dem Ziel, die Drogenszene Miamis zu infiltrieren. Die 80er sind Geschichte, doch zwei Yuppie-Figuren haben sie geprägt und überlebt: James "Sonny" Crockett und Ricardo "Rico" Tubbs. Die "Miami Vice"-Squad ermittelte fünf Staffeln und 112 Folgen lang auf den Röhrenbildschirmen in aller Welt, jetzt bekommen die beiden Undercover-Cops einen Fall in Spielfilmlänge.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (89) — Film: Miami Vice
Kommentar schreibenDerDude_ 2011/12/13 21:39:43
Kommentar löschenWas soll ich von jemandem wie Michael Mann halten ?
Mit "Heat" erschuf er einen meiner absoluten Lieblingsfilme ,mit "Public Enemies" enttäuschte er mich auf ganzer Linie. "Miami Vice" ist mein dritter Film von ihm und die Gefühle überlagern sich : Faszination oder Enttäuschung. Irgendwie beides.
Zum einen entwirft Mann ein mitreißendes Action-Drama mit sehr genialen Shoot Outs. Zudem weiß er ,wie man mit Handkamera effektiv filmt. Dank ihr wird dem Zuschauer jede mögliche Distanz zum Geschehen genommen ,sodass ihn der Film wie ein Sog einzieht. Auch die Figuren sind genug gezeichnet und auch wenn Mann den Liebesgeschichten der beiden Prontagonisten etwas viel Raum lässt ,so erhalten die Figuren dadurch doch irgendwie Menschlichkeit.
Doch zum anderem bietet Mann einem nichts ,was man nicht schon kennt oder das er in "Heat" nicht besser gemacht hätte. Doch was am aller Ärgerlichsten ist und auch mein Hauptkritikpunkt ist ,ist das die Marke Miami Vice hier nur zur Werbung dient. Denn das einzige was den Film ,mit der kultigen Serie der 80er verbindet ,sind die Namen der Prontagoniste. Doch selbst diese verhalten sich nicht wie Crockett und Tubbs oder sehen so aus. Anstatt der schrillernden Mode der 80er kriegen wir sterile Kälte. Sogar Miami ist als Handlungs Ort völlig austauschbar ,da der Film sie nie zeigt ,da er fast ausschließlich bei Nacht spielt.
Somit ist Miami Vice durch seine Audio-Visuelle Kraft höchst sehenswert aber eigentlich irgendwo belanglos.
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
doctorgonzo 2011/12/14 09:14:59
Antwort löschenDafür ist es aber echt verdammt gut weggekommen, so rein wertungsmäßig.
DerDude_ 2011/12/14 11:44:21
Antwort löschenStimmt , aber mitgerissen hat er mich schon. Ich denke ich werde ihn runterstufen.
VisitorQ 2011/11/21 18:46:33
Kommentar löschenSo ganz anders als erwartet. Sehr kühl, brutal und wirklich gut inszeniert. Hatte einige Phasen, die nicht ganz so spannend waren aber davon abgesehen ein guter Film.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
RoosterCogburn 2011/11/17 22:05:18
Kommentar löschenAls ich damals mitbekam, das Michael Mann seinen eigenen TV-Erfolg "Miami Vice" verfilmt, war ich sehr neugierig auf das Ergebnis. Es ist ja Mode geworden alte TV-Serien zu verfilmen. "3 Engel für Charlie", "Ein Duke kommt selten allein", "Auf der Flucht", "Mit Schirm, Charme und Melone" und es gibt noch einige mehr. Die Ergebnisse sind recht unterschiedlich. Bei "Miami Vice" ist Michael Mann eine gute Neuinterpretation des alten Themas gelungen.
Crockett und Tubbs sind im neuen Jahrtausend angekommen. Sie zeigen uns, das Miami ein dreckiger Großstadtdschungel ist. Von den konkreten Motiven des Originals bleibt nicht mehr viel zurück. Die Helden tragen nun Designeranzüge in düsteren, meist körnigen, harten Bildern. Fast alle Szenen finden nach Sonnenuntergang statt. "Miami Vice" hebt sich wohltuend vom Zeitgeist ab. Wo die Serie ein Abziehbild der Popkultur der Mittachziger war, versucht die Kinoadaption dem gegenwärtigen Zeitgeist zu entsprechen. Insgesamt ist "Miami Vice", während der ersten beiden Dritteln, mehr Melodrama als Copthriller. Mann ist eine zeitgemäße, intensive Adaption seiner Serie gelungen.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Digit 2011/11/15 17:01:54
Kommentar löschenHab gestern erst wieder die erste Hälfte gesehen und muss sagen das ist definitiv ein Film nach meinem Geschmack. Ich finde er hebt sich klar von dem täglichen Action Einheitsbrei der sonst so serviert wird ab. Er ist kalt, still, Hightech, realitätsnah und (für mich) nicht überzogen dargestellt.
Die meisten anderen Action "Kracher" sind mir zu übertrieben und mit zu viel Effekthascherei garniert, dieser nicht. Er ist auf Hochglanzpoliert, übertreibt aber nicht, er wirkt auf mich so professionell und präzise wie die dargestellten Akteure. Einzig die Liebesgeschichte ist für meinen Geschmack zu ausführlich dargestellt, auch wenn mir klar ist das sie eine größerer Rolle spielt.
Für mich Rätselhaft, wie ihn so viele Leute nicht mögen können, gefällt mir besser als Collateral, wobei die Erinnerung an diesen bereits leicht verblasst ist, muss noch mal meine BD Sammlung durchwühlen...
/flame on
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
smartyx 2011/10/16 22:07:51
Kommentar löschenOhne Frage, die Original-Serie ist deutlich besser. Aber dieses "Remake" hat auch durchaus seinen Charme. Die Atmosphäre der Südstaaten und Miami, die dem Zuschauer vermittelt werden, sind durchaus authentisch. Stellenweise habe ich im Film den Eindruck gehabt, mit Mike Lowrey und Marcus Burnett unterwegs zu sein, auch wenn die regelmäßigen Streits und das Dauergeplapper fehlen. Die Story und Charaktere haben aber stellenweise Parallelen. Ob das Absicht ist, bleibt offen.
Die Story jedenfalls ist solide und für einen Film in diesem Bereich keine Überraschung, wie die Wendungen und das Ende des Films auch.
Bei der Filmmusik hat jemand ein gutes Händchen gehabt. Ich mag sie.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kieke 2011/10/11 22:50:50
Kommentar löschenEin düsteres Remake.
die Pausen, der Schnitt, die Kameraführung..
der Film besitzt eine eigenartige Sogwirkung...
Ist still (ruhig) ; dann mal wieder laut (schnell),
der Sound hällt das Ganze zusammen..
und macht daraus ein kleine Meisterwerk,...
dass eher...von seiner Komposition her,..
an ein Musikstück erinnert.
(Aber kein Rap-Video !)
- eher entspannender Chill Out-
...Aus den Versatzstücken baut sich dann langsam die Spannung auf...
...
>>>> Sehenswert !
....
Ob der Film ein würdiger Nachfolger ist, kann ich nicht sagen.
Die Serie ist damals an mir vorbeigegangen. ..
Der Film ist jedenfalls grossartig !
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
doctorgonzo 2011/10/11 17:40:35
Kommentar löschen"In der rätselhaften Welt des Kinos wächst die Feigheit proportional der Menge des investierten Geldes."
Sir Peter Ustinov
Wenn ein Mann wie Michael Mann mir "Heat" schenkt, dann hat er eben auch mal was gut.
Kinodates sind eine gefährliche Sache: Man macht irgendwas am Handy aus (noch so eine gefährliche Sache), ohne den Kinospielplan zu kennen (auch gefährlich).
Man ist zu spät, weil man nicht pünktlich von der Arbeit loskam (es sollte ein Gesetz geben, das anständige Menschen vor ehrlicher Arbeit schützt), stolpert ohne Junkfood in den Kinosaal und nimmt erst dann wahr, dass das Date auch noch einen gesunden Bekanntenkreis mit ins Kino gezerrt hat. Na super.
So kann man sich wenigstens auf dem Film konzentrieren und das Date halt abheften.
Immerhin hat der Mann ja schon die Serie auf ihre Weise gelungen hinbekommen, von einigen seiner Kinofilme ganz zu schweigen.
Aber halt. Was´n das?
Laaangweilig. Es wird geballert oder der schwarze Junge oder der weiße Junge, manchmal auch beide, cruisen rum...Naja, mag ja gehen, wenn das Duo wenigstens echte Typen wären, oder lustig. Hat ja in den 80er Jahren auch geklappt. Und mal ehrlich, ein Typ, der solche Farben trägt wie Johnson und Thomas damals, der muss schon echt richtige cojones haben, oder auf ein outing aus sein. Unabhängig von der Zeit.
Aber hier? Die beiden sind Langweiler. Gucken doof in die Kamera und tauschen Dialoge aus dem Buch "Wie werde ich ein harter Cop" aus, geschrieben von Thaddeus Harris.
Ich habe nichts gegen Foxx, erstaunlicherweise nicht mal was gegen Farrell (was meint Ihr, wie sehr mich das manchmal überrascht!), aber das hier ist offengestanden zum Brechen.
Die Nebenrollen können das durch mangelnde Sreentime und wenige Dialogzeilen nicht ausgleichen, sie könnten es wohl auch nicht, wenn man ihnen mehr Aufmerksamkeit geschenkt hätte.
Zudem ist die Story völlig immun gegen jedweder Spoilergefahr, so vorhersehbar, dass eigentlich niemand nicht darauf kommen könnte, was dann und dort passiert, oder wie der Krempel endet.
Technisch ist zumindest kein allzu schlimmes Verbrechen dabei, Schnitt, Ton, Kamera, meistens ist das vollkommen in Ordnung. In Sachen Logik gelingt es dem sonst so auf eine authentische Gangsteraura bedachten Regisseur ein kompletter Fauxpas. Die Gefechte sehen aus wie das Bolschoi Ballett in Southside Klamotten und jeder hat eine andere Knarre. Da hat wohl noch niemand was von Mengenrabatt gehört...
Eigentlich bot dieser Film nur die Überraschung, dass das Date langfristig noch großartig wurde. Trotz des holprigen Starts und ungefähr zwei Stunden Schimpftiraden meinerseits.
Oh Mann, Michael Mann, mach so was nie wieder. Platte Typen, fett in Szene gesetzte Knarren, doofe Action, aufgebrezelte Hühner, lange Zooms auf Autos und Rennboote, cooler Gangzta Style...
Lahm, ideenlos, frei von Mut oder Innovation. Nicht mal eine Prise Ironie oder irgendeines anderen Humors.
Ist Dir klar, was Du gemacht hast? Für $135.000.000? Du hast ein über zwei Stunden langes Rapvideo gedreht.
16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 11 Antworten
Kieke 2011/10/12 11:36:44
Antwort löschenna na na, da sind wir wohl mit dem falschen Fuss aufgestanden... und waren ein bisschen voreingenommen .. Wie ?
doctorgonzo 2011/10/12 11:52:16
Antwort löschenSind wir ein bisschen auf Kontroverse aus und wissen nicht, wie wir anfangen sollen?
Als großer Fan der Arbeiten von Michael Mann war ich höchstens voller positiver Erwartungen, zumal ich (wie erwähnt) auch nichts gegen die Darsteller habe.
Kieke 2011/10/12 12:02:58
Antwort löschenIn dem Film wird mehr telefoniert als geballert ....
(gut.. Am Schluss gibt es eine größere Schießerei.. )
.
.. wie so ein beschissenes Date die Urteilskraft trüben kann. ..
doctorgonzo 2011/10/12 12:09:30
Antwort löschenWarst Du bei dem Date dabei? Mir wären sicher Deine Einwürfe aufgefallen.
Habe ich irgendwo erwähnt, dass mir zuviel geballert wurde? Oder bist Du einfach nur traurig, dass ich einen Film, der Dir gefällt schlecht bewertet habe?
Kieke 2011/10/12 12:14:27
Antwort löschenEs wird nur geballert oder der schwarze Junge oder der weiße Junge, manchmal auch beide, cruisen rum..
Kieke 2011/10/12 12:19:17
Antwort löschen... direkt nach Laaaangweilig !
doctorgonzo 2011/10/12 12:32:00
Antwort löschenLesetest bestanden, ich bin beeindruckt. Oder fast, denn der Knackpunkt ist der Satz danach.
Kieke 2011/10/12 12:36:25
Antwort löschendie beiden Typen sind so langweilig und oberfächlich wie Miami bei Nacht---. das ist ein Stilmittel.
- Sieh es ein. Du hattest einfach schlechte Laune !
Kann jeden passieren ...
doctorgonzo 2011/10/12 12:40:03
Antwort löschenEinen Thriller ohne richtige Hauptcharaktere zu drehen, mag ein Stilmittel sein. Aber wohl kaum ein Stilmittel für einen guten Thriller.
Das trifft Dich scheinbar echt. Kann jedem mal passieren.
Alle 11 Antworten zeigen
Kieke 2011/10/12 12:45:21
Antwort löscheneinmal ist immer das erste mal
Kieke 2011/10/12 12:49:45
Antwort löschenso kann das mit dem Kino nichts werden...
.. immer Schema F .. hm ?
Michelle264 2011/10/08 21:13:47
Kommentar löschenPerfekt.
Spannende Geschichte,coole Darsteller. Dazu typische schnitte,düstere atmosphäre und kameraführung a la michael mann.untermalt wird das ganze von einem grandiosen Soundtrack.
Einer meiner Lieblingsfilme!
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
doctorgonzo 2011/10/08 23:44:01
Antwort löschenJohn McEnroe sagte mal in einem Werbespot: "You can´t be serious!"
FilmVlin 2011/10/14 20:34:44
Antwort löschendu siehst doch, dass sie's ernst meint :-/
Alle 4 Antworten zeigen
Michelle264 2011/10/15 08:32:40
Antwort löschenOch Jungs,nur nicht neidisch auf Colin sein!
Digit 2011/11/15 17:05:39
Antwort löschen@gonzo, deinen Kommentar würde ich unter deiner "Kritik" zu diesem Film sehen...
Mil82 2011/07/16 15:43:05
Kommentar löschenLangweilig, uninspiriert, schlechte Dialoge, miese Kameraführung, vorhersehbar, zu zurückhaltende Filmmusik.
Was bei Michael Mann´s originellem Collateral noch funktioniert, läuft hier vollkommen falsch. Der Film ist bis zum halbwegs spannenden, actiongeladenen Ende durchweg langweilig und humorlos. Einzig die schauspielerischen Leistungen von Jamie Foxx, und in Ansätzen Colin Farrells, bescheren dem Film noch Pluspunkte.
Es wird vor allem Anfangs zu wenig Wert auf die charakterlische Entwicklung gelegt. Man hat den Eindruck Michael Mann wollte etwas neues kreieren, sich von der Serie absetzen, und doch setzt er voraus das man die Protagonisten kennt. Das passt nicht zusammen.
Die Story ist öde, vorhersehbar und wirkt fahrig. Aus einem schlechten Drehbuch kann kein guter Film entstehen. Das scheint im heutigen Hollywood immer noch nicht angekommen zu sein.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr. Ogi 2011/07/12 22:21:17
Kommentar löschenViele viele hier finden ihn grässlich. Vor allem Farrell's Darstellung.
Aber ich finde ihn richtig in Ordnung und absolut guckbar.
Auch Farrell als Sonny passt meiner Meinung absolut. Foxx sowieso.
Der Style gefällt mir auch sehr.
Immerhin Michael Mann, wer sonst. Obwohl in "Collateral" es irgendwie besser von der Optik rüberkam. In Publick Enemies hätte er es sich sparen können, ist aber ein anderes Thema.
Ob diese Leichtigkeit und Strand, Titten, Autos etc. von der Serie nicht übernommen wurde finde ich persönlich sehr gut. Denn sind wir mal ehrlich, die 80er sind vorbei. Und die Mode sowie die ganze Atmosphäre wäre einfach nicht angekommen. Denn sonst wäre der Film einfach lächerlich geworden. Die Charaktere sind aber dennoch immer soch "überstyled" und das war auch so wohl beabsichtgt.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Der Franzose 2011/07/14 00:49:27
Antwort löschenich bin einer von ihnen der ihn grässlich findet :D
Lukin1971 2011/06/27 17:07:20
Kommentar löschenDas größte Manko des Films ist, daß er an DER Serie der 80er Jahre gemessen wird, der er beim besten Willen nicht gerecht wird und auch nicht gerecht werden kann.
Zudem hat man mit Don Johnson und Philipp-Michael Thomas 2 Schauspieler, die mit den Figuren Crocket und Tubbs verwachsen sind, sodaß jeder andere Schauspieler so gut wie keine Chancen hat, die Rollen via Neubesetzung entsprechend auszufüllen.
Betrachtet man aber den Film abseits der Serie bietet er solide Actionkost. Nicht mehr, nicht weniger. Daher von mir eine 7.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
BasinCity 2011/05/16 19:19:11
Kommentar löschenIm Oeuvre von Michael Mann gibt es eine Art „Dauerthema“, das von (fast) all seinen Filmen - ganz gleich ob sich die Handlungen um Tabakkonzerne, Bankräuber oder Serienmörder drehen - in irgendeiner Weise tangiert wird, mal in der Peripherie, mal im Zentrum stehend: Der einsame, vom Rudel abgeschnittene Wolf in der Großstadtmetropole, fleischgeworden als Protagonist in seinen Erzählungen. Schon insofern unterlief „Miami Vice“ 2006 die Erwartungshaltung des Publikums, weil sich Mann erstmals von diesem roten Faden in seiner Biographie abwendete, und obendrein einen erschreckend reinrassigen Genrefilm präsentierte, in dessen Focus in erster Linie, so schien es, das Ausstellen ästhetisch-berauschender Hochglanzbilder und eigenwillig inszenierter Actionszenen stand und erst in zweiter Linie die Lust am Geschichtenerzählen.
Es hat eine ironische Anmutung, dass man im Falle von „Miami Vice“ einen Regisseur in Bezug auf ebenjene Dinge tadeln muss, mit denen er in seinen vorangegangenen Filmen stets besonders positiv aufgefallen ist, den inhaltlichen Werten nämlich. Schon die Grundidee – die beiden Detectives der Polizeibehörde von Miami, Sonny Crockett (Colin Farrell) und Rico Tubbs (Jamie Foxx), werden als Undercoveragenten in eine Drogenschmugglerbande eingeschleust - ist reichlich altbacken und wird in Gestalt der Beziehung von Sonny mit Isabel, die zugleich auch mit dem Anführer intim ist, und der Figur Yero, die den beiden von Anfang an misstrauisch gegenübersteht, um zwei ebenso profane wie ausgelutschte Plot-Bausteine ergänzt.
Muss man dementsprechend das Skript betreffend zuallererst konstatieren, dass es sich um das schwächste handelt, das Michael Mann bislang verfilmt hat, ist seine audiovisuelle Umsetzung des Stoffes gewohnt über jeden Zweifel erhaben. Insbesondere verfeinert er jene Ingredienzien, die bereits in „Heat“ und „Collateral“ zum Einsatz kamen: Die penible Realitätsnähe, durch die die Actionszenen aus dem Raster klassischer Hollywoodproduktionen fallen, die Durchtränkung der Bilder mit einem kalten Blauton und der konsequente Einsatz von Digitalkameras, der für eine höhere Tiefenschärfe der Aufnahmen sorgt. Spürbare Faszination wird des Weiteren nicht nur den Schießereien zuteil, sondern ebenfalls den schnellen Luxuskarossen, den Sportflugzeugen und speziell den Speedbooten; all das nicht zuletzt unterlegt von geschmackvoller Musik.
In „Miami Vice“ mögen zwar dieselben Zutaten zur Hand genommen werden, die bisweilen auch bei Michael Bay oder Tony Scott Verwendung erfahren, gleichwohl aber wird diesen in Form von Michael Manns unverkennbarer Handschrift eine ansehnliche und dazu filmisch reizvolle Hülle übergestülpt. Last but not least ist die dramaturgische Ausstaffierung seit je her eine Stärke seiner Regiearbeiten, die ihren bisherigen Höhepunkt in „Heat“ fand, wo nahezu jede Nebenfigur genauer ausgearbeitet wurde und eine eigene Charakterisierung spendiert bekam. In Anlehnung dazu erweist sich die präzise Ausleuchtung der Affären von Sonny und Rico mit ihren Partnern als spannungsfördernder und Tiefe bringender Hauptgewinn für den Gesamteindruck.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
BaitfroN 2011/03/13 14:41:37
Kommentar löschenSelbst wenn ich mal davon absehe das der Film eine Beleidigung für den Namen "Miami Vice" ist, ist er trotzdem kacke!
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Sozionaut 2011/03/03 15:07:22
Kommentar löschenFilm war so ähnlich wie Knäckebrot, fad und trocken.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Tyler__Durden 2011/02/26 23:57:00
Kommentar löschenOhne Anfang ohne Ende. Ein 135 Minütiger ununterbrochener Fluss aus Ereignissen und Bildern. Die Macht oder vielleicht besser ausgedrückt die Stärke und meine persönliche Befriedigung welche von Miami Vice ausgeht ist diese entladende formelle Eleganz. Wo das Bild mehr ein dynamisches Prinzip ist als ein plastisches Phantom. Wo psychologische Fatalität durch das betrachten Körperlicher Präsenzen und Gesten im körnigen Bild sich durch ihr ständiges vorwärts Momentum manifestieren. Wo das betrachten eines sinnlichen Tanzes und das zurück schneiden auf ein observierendes emotionsloses Gesicht in dessen Augen der funke einer Träne zu sehen ist essentielle Motivationen visualisieren. Wo die Koexistenz des ungenauen in der das immer beruhigende Grundgerüst des Genres, mit samt Archetypen, Codes, Werten und dessen Resultate in sich ohne Vorwarnung kollabiert. Wo Mann versucht uns in diese Atemlosen Gedankenwelt zu versetzten in der der kurze Blick aufs Meer inmitten der eigenen kaum zu kontrollierenden Existenz als Flucht in das anderswo gilt. Das ruhige wo vielleicht doch alles anders laufen kann und man selbst aus dem ständig bewegenden Fluss austreten könnte nur um zu erfahren das es am Ende genau dieser vorwärts bewegende kaum zu kontrollierende Fluss ist welcher einen wieder mitreißt wenn man versucht zu entkommen. Am Ende wird man immer von genau dem was man ist verschlungen. Das mag, weil sehr neu in dem Umgang des Bildes und anders im Strukturieren der Emotionen und Themen, nicht jedem schmecken was Mann hier erreichen will, meine Cineastischen Geschmacksknospen tanzten aber durchweg Tango und sind froh das es noch so einen Künstler inmitten der"Traumfabrik" gibt welcher dem bewegten Bild die Kraft und Anerkennung gibt die es verdient. Großartiger Film. Probability is like gravity: you cannot negotiate with gravity.
17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten
patcharisma 2011/02/27 00:20:13
Antwort löschenIch habe nie verstanden, warum der Film niemandem gefällt. Schön, dass es diese Review von Dir nun gibt... ;-)
Tyler__Durden 2011/02/27 00:24:23
Antwort löschenManche Leute haben halt einfach keinen Geschmack. :)
BigDi 2011/02/27 00:39:14
Antwort löschenFand den Film *gähn*, aber der Kommentar ist schön.
patcharisma 2011/02/27 00:47:16
Antwort löschenEben: "Gähn", warum denn "gähn"? Ich fands recht spannend...
alviesinger 2011/02/27 01:00:54
Antwort löschen"Miami Vice" ist groß. Die Fangemeinde unverständicherweise klein.
Billmaik 2011/02/27 03:27:38
Antwort löschenGott weiß ich liebe Gong Li, aber fangt doch jetzt bitte nicht an diese filmische Belanglosigkeit abzufeiern. Sicherlich ist die Kinematographie flamboyant, nur konnte diese, trotz visuell eindrucksvoller Blendkraft, mich nicht über die oberflächliche Charakterzeichnung, die nicht vorhandene Chemie der beiden Protagonisten (oder vielmehr ihrer Darsteller) und die Inkohärenz des Sujets hinwegtrösten. Nur weil sich Michael Mann nicht als der ungeschickteste beim Herumwerkeln mit HD-Kameras erweist kann man doch nicht gleich diesen öden, thematisch außerordentlich banalen Aufguss einer ebenso öden wie banalen Fernsehserie zum epochalen Meisterwerk deklarieren. Aber macht ruhig, bin geringfügig betrunken und dementsprechend auf Krawall gebürstet, morgen seh ich das alles wieder viel entspannter ;)
Tyler__Durden 2011/02/27 09:12:11
Antwort löschenDann will ich dir mal verzeihen das du mit sinnlosen, mir vollkommen hanebüchen erscheinenden Kritikpunkten herumwirfst. :P
Schlegel 2011/02/27 14:41:56
Antwort löschenNie gesehen, aber jetzt bin ich neugierig.
Alle 10 Antworten zeigen
BigDi 2011/02/27 20:23:07
Antwort löschenBillmaiks Beitrag kann ich so unterschreiben. :P
Billmaik 2011/02/27 22:07:01
Antwort löschenIch würde ja gerne noch etwas geistreiches entgegnen, aber mein Kater vernebelt mir den Geist ;)
lynch86 2011/02/24 11:35:21
Kommentar löschenWer Miami Vice liebt wird ihn lieben!
Style pur!!!
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
doctorgonzo 2011/02/24 11:56:21
Antwort löschenDa wage ich mal zu widersprechen. Wo die Serie den leicht entückten zuckrigen 80´s Sunshine State Charme hatte, scheint der Film nicht zu wissen, was er eigentlich will, will er eine Hommage an die Serie liefern oder einen Thriller im Michael Mann Stil liefern. Hätte man sich für eines von beiden entschieden, hätte was großes draus werden können. So aber blieb es eine seichte Geschichte ohne richtige Dynamik...
kleinerNull 2011/01/23 06:59:26
Kommentar löschenSelten so einen langweiligen Poserfilm gesehen!
Wenn sich Drehbücher, Schauspieler und Regisseure selbst zu ernst nehmen kommt sowas raus, ich mein' das ist eine Serienverfilmung...
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kreischling 2011/01/22 00:27:41
Kommentar löschenDüstere Wolken zogen auf und Blitze peitschten den nächtlichen Himmel über Miami, als der Bart-Krieg begann ...
Und verwirriwarridunkel begaben sich zwei Helden der Bartlosen, die Kleinbärte, nachdem ihr Gefährte vor einen Laster trat, weil seine Freundinfrau von Großbärten getötet wurde, auf ihre Rachequeste. Ihre Reise brachte sie schließlich vor den König Größtbart, der in seiner Jungelburg am Wasserfall wohnte. Natürlich siegten sie über den besten Krieger Größtbarts "Verrücktesschwein", vögelten seine Freundinfrau und retteten das Königreich der Bartlosen.
Alle die Hölle und Teufel nicht fürchten,
das müssen Männer mit Bärten sein
Alle die mit uns auf Kaperfahrt fahren,
das müssen Männer mit Bärten sein
Jan und Hein und Claas und Pit,
die haben Bärte, die haben Bärte
Jan und Hein und Claas und Pit,
die haben Bärte, die fahren mit.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
dos6510 2011/01/10 21:05:09
Kommentar löschen"Ganz gut" triffts! Zum Glück hat der Film wenig mit der alten Serie zu tun, die für mich schon immer mehr "Kasperletheater" als Action war.
Es findet nichts wirklich überraschendes statt, aber das ist grundsolide abgenudelt.
Interessant fand ich die Drehart: viel Digitalkameradreh. Viele Nachtszene mit leichtem "Restlichtverstärkerlook", was dem Film einen eher "Front-Bericht-Erestattungs-Charakter" gibt. Es geht nicht nur manchmal zu wie im Krieg, sondern sieht auch aus wie bei CNN.
Alles in allem erträglich für einen Filmabend zu Hause (auch ein bisserl romantisch).
Aber ich weiss bis heute nicht, wieso Crocket einen Ferrari fährt ;-(
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Moe Szyslak 2010/12/11 23:08:26
Kommentar löschenFan der Serie war ich nie und habe sie auch nicht allzu oft gesehen, also bin ich relativ unbedarft an den Film ran.
Also die Optik und die Machart war schon ziemlich cool , auch wenn es häufiger die Grenze zu pseudo-cool streifte, aber zum Glück nie überschritt. Hat schon gepasst und was hergemacht, da kam gut was rüber. Foxx als Tubbs war klasse, Farrell als Crockett hingegen fragwürdig mit starkem Hang zu pseudocool und lächerlich. Also da hätte man meiner Meinung nach einen anderen Schauspieler nehmen sollen, der wirkte einfach total unglaubwürdig und sah zudem noch total bescheuert aus mit seinem Schnurrbart und seiner Frisur oder was das war ;-) Story war durchaus okay, war halt ne typische Undercover-Geschichte, wirklich Neues wurde in der Richtung nicht geboten. Also mit Ausnahme von Farrell waren die Voraussetzungen nicht übel, dazu war mit Michael Mann einer am Steuer, den man wegen "Heat" und "Collateral" eigentlich fast blind vertrauen konnte. Aber herausgekommen ist dann eine ziemliche Schnarchnummer. Also die Inszenierung war so träge und schleppend und die Story so elend langweilig und spannungsarm erzählt worden, dass ich aus dem Gähnen fast nicht mehr herausgekommen bin. Vor allem in der Mitte des Films war dann der absolute Tiefpunkt erreicht, das war fast unerträglich langweilig, und dann auch noch diese ätzende und viel zu langgezogene Liebesgeschichte, grauenhaft...
Im letzten Drittel wurde es dann aber merklich besser und viel spannender, da war dann auch ein kleiner Funken Unterhaltung da, sofern man vorher nicht total ins Schlummerland abgedriftet ist, und den Showdown fand ich richtig gut.
Aber ganz schlimm war, dass kein einziger der beiden Protagonisten Profil hatten oder auch nur in irgendeiner Art charakterlich beleuchtet wurde. Null Profil, null Tiefgang, null Hintergrund, rein gar nichts außer Oberflächlichkeiten bei den beiden. Ganz ganz übel!
Im Endeffekt ist es wohl egal, ob man die Serie kennt oder mag, der Film ist so oder so nicht sonderlich gut.... und das trotz der eigentlich recht guten Voraussetzungen.....
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten