Milk

US 2008

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7.5

Sehenswert

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Kritiker: 8.1

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Genre
Biopic
Inhalt

San Francisco, 1972. Harvey Milk und sein Partner Scott Smith haben vom Leben in New York die Nase voll und suchen ihr Glück an der Westküste. Sie eröffnen im Arbeiterviertel Castro einen kleinen Fotoladen: "Castro Cameras". Bald wird das Geschäft… Mehr

Cast
Sean Penn, Josh Brolin, Emile Hirsch, James Franco, Diego Luna, Brandon Boyce, Kelvin Yu Mehr
Regisseure
Gus van Sant
Autor
Dustin Lance Black
Laufzeit
128 Minuten

Über diesen Film

Der Film startet am 19.Februar in den deutschen Kinos.

Handlung

Liebe auf den ersten Blick

Am Vorabend seines 40.Geburtstages trifft Harvey Milk (Sean Penn) auf Scott Smith (James Franco). Es ist Li… Mehr

Poster und Merchandise zum Film im Fanshop

Kritiker — Ausgezeichnet 8.1

Der Film Milk wurde von 29 Kritikern bewertet.

Hausmeister: Nerdtalk.de

8.0Ausgezeichnet

[...] Alles in allem ist „Milk“ ein überzeugender Film, der das persönliche Schicksal Harvey Milks gut in den gesamtgesellschaftlichen Kontext einarbeitet. Der Zuschauer bekommt nicht nur Fakten, sondern vor allem auch ein Gefühl dafür, wie verfolgt und verstoßen sich Homosexuelle im Amerika der 70e Jahre noch gefühlt haben müssen.

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David Edwards: Daily Mirror

9.0Herausragend

Regisseur Gus Van Sant weicht selten vom Schema, komplett mit aufwühlenden Streicharrangements im Soundtrack und kalkulierter Provokation der Tränendrüsen im Finale. Aber, während seine Kamera sich auf die Events der 30er Jahre konzentriert, brummt Milk mit moderner Relevanz.

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Thomas Sotinel: Le Monde

9.0Herausragend

Man kann es Schauspiel oder Drama kennen, oder auch ein Wunder - diesen Moment, in dem ein Schauspieler im Inneren der Figur verschwindet. Von den ersten Szenen mit Harvey Milk an verschwindet Sean Penn (der ewige Lausbub, einer der letzten Aufsässigen Hollywoods) und verkörpert Harvey Milk, die historische Persönlichkeit, den Märtyrer der Schwulenfrage und Helden des Films von Gus Van Sant.

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Alle Kritiken (19)


Kommentare — Sehenswert 7.5

Der Film Milk wurde von 1249 Mitgliedern bewertet.

daScorp

Bewertung6.5Ganz gut

Sean Penn zählt zweifelsohne zu den besten Schauspielern der Welt. Bemerkenswert wie er Harvey Milk darstellt. Die politische Brisanz des Films ist sehr eindrucksvoll, aber am Privatleben von Harvey Milk hatte ich ehrlich gesagt wenig Interesse, die schwulen Beziehungen stehen für mich zu stark im Vordergrund. Sicher ein guter Film, aber nicht mein Fall.

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pfeffer

Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Milk" ist vieles, vor allem aber: überraschend. Wer hätte gedacht, dass Van Sant nach seiner Todes-Trilogie nochmals zu einer derart konventionellen Art und Weise des Erzählens zurückkehrt? Ich nicht, finde aber, dass ihm das ganz ausgezeichnet steht. Denn "Milk" bietet, neben einem hervorragenden Cast, unter der Oberfläche einer sehr Hollywood-tauglichen Erfolgsgeschichte (Rahmenhandlung und Klischees inklusive) einen durchaus spannenden Subtext, der auf den ersten Blick vielleicht nicht direkt ins Auge fallen mag.
Harvey Milk beschließt an seinem vierzigsten Geburtstag, die Rolle zu wechseln. Auch das kann Coming Out heißen: in eine neue Rolle schlüpfen (im schlimmsten Fall aber auch: mit einem Stigma belegt werden). "My name is Harvey Milk, and I want to recruit you". Milk erfindet sich fortan als pragmatischen Aktivisten und als - und dieser Aspekt des Films gefällt mir ganz außerordentlich - ästhetischen Dramaturg. Milk ist sich nicht nur seiner Verschiedenheit von der Mehrheit der Bevölkerung bewusst, er weiß auch um die Wirkungsmacht einer gebrochenen singulären Stimme und um die Wichtigkeit diese in Szene zu setzen. Die Puccini-Oper Tosca liefert hierfür den Klappentext: Floria Tosca ist eine Sängerin, die eine Sängerin spielt. Wenn Gus Van Sant den Kamera-Fokus auch auf den Körper, die Brüste der Sängerin legt, dann ist das sicher nicht sexistisch, sondern nur folgerichtig: Der Körper muss zwingend auch auf der Bühne des Politischen erscheinen, ein Anliegen alleine reicht nicht. Milks Mörder Dan White irrt ja unter anderem genau an diesem Umstand. Nicht alleine das Anliegen macht die Faszination der Person Harvey Milk aus, sondern die andauernden Verschränkungen von Privatem und Politischen, von den Forderungen und den Körpern auf der Straße.
Völlig folgerichtig: If I can't fuck to it, it's not my revolution.

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Herr Marcus

Bewertung7.0Sehenswert

Hat mich trotz Penn's sicher sehr guten Leistung merkwürdig kalt gelassen. Liegt vielleicht an "Daisy".

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