Milk
Milk (2008), US Laufzeit 128 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 19.02.2009
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93 Kommentare
Keine
von Gus van Sant, mit Sean Penn und Josh Brolin
Gus van Sants Biopic zeichnet das Leben des homosexuellen Politikers und Aktivisten Harvey Milk (gespielt von Sean Penn) nach.
San Francisco, 1972: Harvey Milk (Sean Penn) und sein Partner Scott Smith (James Franco) haben vom Leben in New York die Nase voll und suchen ihr Glück an der Westküste. Sie eröffnen im Arbeiterviertel Castro einen kleinen Fotoladen: ‘Castro Cameras’. Bald wird das Geschäft als Treffpunkt und Nachrichtenbörse zum Mittelpunkt des Viertels, vor allem dank Harvey Milks herzlichen, überschäumenden Temperaments. Es dauert nicht lang, bis Milk seinen Hang zur Politik entdeckt: Sein Anliegen sind die Interessen der kleinen Leute seines Viertels – und die der schwulen Community. Milk organisiert Straßenfeste im Castro District und er kämpft stets an der vordersten Front, wenn es gegen Diskriminierung aufzubegehren gilt. Während dreier Wahlkampagnen für den Stadtrat von San Francisco gewinnt Milk unzählige Helfer und Freunde dazu, vor allem sein Berater Cleve Jones steht ihm unermüdlich zur Seite. Doch in dieser Zeit zerbricht die Beziehung zu seinem langjährigen Geliebten Scott. An der Seite seines neuen Partners Jack Lira schafft Milk bei der Wahl 1977 schließlich den Einzug in den Stadtrat. Kaum im Amt, stößt Milk eine Vielzahl von politischen Initiativen an, womit er sich nicht nur Freunde macht. Und einer seiner Gegner, Milks Stadtrats-Kollege Dan White (Josh Brolin) entpuppt sich schließlich als ein Rivale, vor dem man sich in Acht nehmen sollte.
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Cast & Crew
- Genre
- Biopic, Sozialdrama, Drama
- Zeit
- 1970er Jahre, Sommer
- Ort
- Kalifornien, San Francisco
- Handlung
- Abgeordneter, Aktivist, Anführer, Ansprache, Aufstieg, Beziehung, Bürgerechtsbewegung, Bürgerinitiative, Bürgermeister, Bürgermeisterwahl, Bürgerrechte, Coming out, Demonstration, Diskriminierung, Eid, Geburtstag, Gewerkschaft, Hauptquartier, Homosexualität, Homosexueller, Ironie, Kandidatur, Lesbe, Liebe auf den ersten Blick, Liebhaber, Mord, Oscargewinner, Politik, Politiker, Politische Unruhen, Rede, Schwulenszene, Schwuler, Senator, Solidarität, Suizid, Wahlkampf, Überzeugung
- Stimmung
- Berührend, Ernst
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Kritiken (21) — Film: Milk
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Mit viel Leichtigkeit und Esprit geht Van Sant seinen Weg und doch ist 'Milk' sein reifster, zielstrebigster und wichtigster Film. Die Leidenschaft, das Herzblut und die Energie sind in jedem Moment zu spüren, die Emotionalität überträgt sich auf den Zuschauer und reißt einfach mit. Ein ehrlicher, warmherziger und wichtiger Film, tragisch und humorvoll, intim und persönlich. Ohne jegliche Verteufelungen des Konservatismus oder unnötige Darstellungen des Sexuallebens der Protagonisten. Andeutungen genügen, denn im Mittelpunkt steht hier die Person Harvey Milk und der Kampf für die Anerkennung und Annahme und genau das inszenierte Van Sant meisterhaft. [...]
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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Angeführt von einem formidablen Sean Penn fängt „Milk“ ein Stück wichtiger Zeitgeschichte auf höchst unterhaltende Weise ein. James Franco als Scott Smith und Emile Hirsch, der als junger Cleve Jones unter Milks Fittiche genommen wird, leisten, wie auch die übrige Besetzung, großartigen Support. Die lange Anlaufzeit, die das Projekt hinter sich hat, merkt man der Frische und der Leidenschaft, mit der es realisiert wurde, nicht an. Bereits 1991 hatte Oliver Stone ein Drehbuch mit dem Titel „The Mayor of Castro Street“ entwickelt, welches von Gus Van Sant mit Robin Williams in der Hauptrolle verfilmt werden sollte, wozu es aufgrund der vielzitierten kreativen Differenzen nicht kam. Mit Stars wie Richard Gere, Daniel Day-Lewis und James Woods wurde das Vorhaben immer mal wieder aufgegriffen, bis Dustin Lance Black sein Drehbuch vorlegte, Van Sant die Regie nun übernahm und die parallel laufende Arbeit an „The Mayor of Castro Street“ unter der Leitung von Bryan Singer schließlich während des Autorenstreiks 2007 eingestellt wurde. Der bekennende Homosexuelle und Milk-Verehrer Black steckte das sprichwörtliche Herzblut in sein Script und Van Sant gelingt der Transport dessen in den Film in jedem Moment. Harvey Milk und seinen Taten sollte man nicht bloß mit den Augen und dem Hirn folgen und es ist der Verdienst Blacks, Van Sants und Penns, dass man diesem Mann und seinem unwiderstehlichen Bemühen um Toleranz mit dem Herzen folgt.[...]
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] Alles in allem ist „Milk“ ein überzeugender Film, der das persönliche Schicksal Harvey Milks gut in den gesamtgesellschaftlichen Kontext einarbeitet. Der Zuschauer bekommt nicht nur Fakten, sondern vor allem auch ein Gefühl dafür, wie verfolgt und verstoßen sich Homosexuelle im Amerika der 70e Jahre noch gefühlt haben müssen.
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David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror
Kommentar löschenRegisseur Gus Van Sant weicht selten vom Schema, komplett mit aufwühlenden Streicharrangements im Soundtrack und kalkulierter Provokation der Tränendrüsen im Finale. Aber, während seine Kamera sich auf die Events der 30er Jahre konzentriert, brummt Milk mit moderner Relevanz.
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Thomas Sotinel: Le Monde Thomas Sotinel: Le Monde
Kommentar löschenMan kann es Schauspiel oder Drama kennen, oder auch ein Wunder - diesen Moment, in dem ein Schauspieler im Inneren der Figur verschwindet. Von den ersten Szenen mit Harvey Milk an verschwindet Sean Penn (der ewige Lausbub, einer der letzten Aufsässigen Hollywoods) und verkörpert Harvey Milk, die historische Persönlichkeit, den Märtyrer der Schwulenfrage und Helden des Films von Gus Van Sant.
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Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschen[...]Neben den schönen Bildern und dem wuchtigen Soundtrack von Danny Elfman überzeugt vor allem der Cast um Sean Penn, der innerhalb der zwei Stunden Laufzeit zu Hochform aufläuft. Und auch wenn das Drehbuch nicht frei von Schwächen ist, ist Milk wohl einer der wichtigsten Filme des Jahres mit einer eindeutigen, klaren und essentiellen Intention. Gerade in Zeiten von „Antrag 8“.[...]
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...]Es ist diese Mixtur aus ansprechender Inszenierung mit dem Sinn für die gekonnt platzierte Symbolik, hervorragenden Schauspielern, sowie der Nachzeichnung einer politisch brisanten Epoche, die immer noch relevant ist, die „Milk“ zu einem ausgezeichneten Drama werden lässt, dass in seiner grundlegenden Intention noch dazu universell verstanden werden muss: Kämpfe für deine Rechte![...]
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenDer für seine Vorliebe für außergewöhnliche Filmstoffe bekannte Regisseur Gus Van Sant - oscarnominiert für "Good Will Hunting", Cannes-Gewinner mit "Elephant" - macht aus den letzten acht Jahren im...
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenDas ist die eine Hauptstärke dieses Films, dass er die private und die politische Seite dieses Mannes zugleich beleuchtet und die eine immer als Konsequenz aus der anderen zieht. Die andere Hauptstärke ist Sean Penn, der sich hier nicht, wie zuweilen leider schon, in eitlen Posen ergeht, sondern diesen sympathischen Milk mit allerlei linkischen, unbeholfenen Gesten versieht, die diesen vielleicht erst so sympathisch machten.
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenTrotz seines zunächst tragischen Ausgangs ist Milk im Kern doch ein zutiefst optimistisches Stück Kino. Der Film handelt von der Möglichkeit des Wandels, davon dass sich in einer Demokratie Minderheiten organisieren und dadurch zu Mehrheiten werden können. Emotional und zuweilen mit sichtlicher Wut im Bauch zeichnet Van Sant ein spannendes Zeitgemälde, dem man jeden nur erdenklichen Erfolg wünscht.
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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschenRegisseur Gus Van Sant konzentriert sich auf den privat und beruflich entscheidenden 10jährigen Lebensabschnitt Harvey Milks. Gradlinig erzählt, setzt er Dustin Lance Blacks faktenreiches Drehbuch als kraftvolles, enorm versiertes Biopic um. Der visuelle Ideenreichtum in der Rekonstruktion des politischen und gesellschaftlichen Zeitgeists ist atemberaubend. "Milk" im schlicht strukturierten, konventionellen Mainstreamformat zu inszenieren, erscheint die einzig logische Möglichkeit, den von Epstein vorbereiteten Stoff zu dramatisieren. Klug und sensibel, voller Zwischentöne und überlegter Figuren überrascht die Differenziertheit der Interpretation, insbesondere in der Skizzierung Dan Whites. Der Film lebt letztlich von Sean Penn in der Rolle seines Lebens, dessen Transformation begnügt sich nicht mit imitiertem Sprach- und Bewegungsgestus, sondern bildet eine lebhafte, glaubwürdige und fein nuancierte Schauspielleistung.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenLetztlich ist Milk ein gutes Biopic, mit einem starken Mittelteil aber unzureichenden Außenstücken. Allgemein lässt sich jedoch sagen, dass Van Sants Film gerade für Amerika ein wichtiger und bedeutender Film sein dürfte. Speziell dahingehend, dass er im selben Jahr erschienen ist, wie dem Antrag 8 zugestimmt wurde. Erschreckend, wie wenig weit es die Gleichberechtigung Homosexueller in den USA innerhalb von dreißig Jahren geschafft hat und wie nötig man auch heute noch einen Mann wie Harvey Milk hätte.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenMilk ist kein “Schwulenfilm”, kein Special Interest-Film der nur für die offensichtliche Zielgruppe gedreht wurde, sondern spannendes, witziges, unterhaltsames und zum Nachdenken anregendes Mainstreamkino, das grade in Zeiten eines konservativen Backlashs (wie zuletzt bei der Prop8-Diskussion in Kalifornien zu sehen war) wichtige Impulse gibt und es schafft schwules Leben auch ausserhalb simpler Schafhüterdramen a la “Brokeback Mountain” angemessen zu erzählen. Denn im Gegensatz zu der großen schwulen Erfolgsschnulze hat Milk tatsächlich etwas zu sagen und begnügt sich nicht damit in der Opferrolle herumzujammern.
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenDetailliert porträtiert Gus van Sant einen leidenschaftlichen Aktivisten, der mit Optimismus und Unermüdlichkeit für die Bürgerrechte einer marginalisierten Bevölkerungsgruppe kämpft, während seine privaten Beziehungen auf tragische Weise scheitern. Der Film rekonstruiert die politische Karriere in Rückblenden unter Einbeziehung historischer Archivaufnahmen aus Rob Epsteins Dokumentation The Times of Harvey Milk (USA 1984). Dabei wird auf dramatische Zuspitzungen weitgehend verzichtet, selbst das tödliche Attentat auf Milk wird nicht im Stil eines Thrillers erzählerisch zugespitzt.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenWie schon Ron Howard setzt Regie-Kollege Gus Van Sant in der diesjährigen Oscar-Saison auf ein sicheres Pferd im Rennen um den Prestige-trächtigen Filmpreis: Beide Routiniers verfilmen moderne Zeitgeschichte. Wo Howard mit Richard Nixons halben Schuldeingeständnis in „Frost/Nixon“ brilliert, setzt Van Sant mit der Biographie des homosexuellen Politikers Harvey Milk auf Dramatik und trifft dabei nicht immer ins Schwarze. Obwohl der Stoff mit der gegebenen Brisanz und der schlussendlich tragischen Reichweite eigentlich eine dankbare Aufgabe für jeden Hollywood-Regisseur sein sollte, wirkt Van Sants Werk unausgeglichen. Die schlichte Formel - grobkörniges Archivmaterial, authentische Ausstattung inklusive Schnauzbärte und 70ies Mucke sowie das Quäntchen Dramatik, dass den Film über den Dokumentationsstatus hebt – geht bei Van Sant nicht auf. Gerade der Wechsel aus Archivmaterial und den Schauspielszenen wirkt bisweilen äußerst holprig: Unkontrolliertes Chaos herrscht in vielen Szenen, Anweisungen fehlen und so wackelt der Cast bisweilen wie eine aufgestachelte Drag-Queen durch die Retro-Kulissen von „Milk“. Trotz des ernsten Inhalts ist zudem die Schmalzdichte immens hoch. Und wenn am Ende staatstragende Trauer den Haufen aufgeschreckter Hühner ergreift, ist das Bild eines leider manchmal arg unausgegorenen Werkes, in dem nebenbei noch das ABC der Kommunalpolitik angeschnitten wird, perfekt. Positiv ist, dass Sean Penn in einigen Szenen die schlechte Regie Van Sants überspielen kann.
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Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenGus van Sant macht wieder Mainstream. Doch im Gegensatz zu Good Will Hunting & Co ist bei Milk doch ein wenig Avantgarde übriggeblieben. Sant erzählt sein Bio-Pic als multimediales Abbild der Zeit. Fotos, Print-medien, Fernsehaufnahmen und eine dokumentarische und körnige Kamera ergeben die Form von Milk. Van Sant gelingen dabei viele faszinierende Aufnahmen.
Beeindruckend ist auch der Cast. Sean Penn verschwindet und wird zu Harvey Milk. Seine Sprache, seine Gestik und Mimik, alles mehr als oscar-würdig!
Auch die kleineren Rollen überzeugen, insbesondere Emile Hirsch, den man garnicht mehr erkennt. Josh Brolin hat aber vielleicht die beste Rolle abbekommen. Dan White ist eine herrlich ambivalente Figur, die bis zum Ende großes Rätsel bleibt aber mitfühlen lässt.
Kein Kommentar ohne ABER! Der Film ist ein Bio-Pic und die meisten davon schlauchen in der Erzählung, es sei denn es handelt sich um so einen Glückstreffer wie Capote. Milk ist ein Period Picture mit unübersehbaren Sprüngen und Kürzungen, die oftmals die Figuren vernachlässigen. Manchmal denkt Van Sant, dass ein zwei Bilder reichen um den Zustand der Figur zu beschreiben. Auch die Rahmenhandlung, kann dass nicht zusammenhalten, denn wenn am Ende Milk den Block aus dem er vorgelesen hat, zuschlägt, dann sieht man, dass es nur 3 Seiten waren. Bestand dieser Film aus nur 3 Seiten?
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenGus van Sant, der mit „Elefant“ schon die Goldene Palme gewann und neben Hits wie „Good Will Hunting“ immer wieder schwule Themen in einzigartig fließende Bilder brachte, zaubert hier eine politische Liebeserklärung auf die Leinwand. Selbstverständlich ist das Thema eines schwulen Politikers immer noch ein Politikum, das weiß Berlin besonders gut. Aber wie der Mensch Harvey Milk, der tatsächlich einem Attentat zum Opfer fiel, dargestellt ist, bewegt die Emotionen ungemein. Großen Anteil hat dabei der ansonsten so stoisch und unerschütterlich wirkende Sean Penn. Sein Milk ist ganz sanft, unglaublich liebenswert, mit einem milden Blick, der sofort einnimmt.
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Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Sean Penn („21 Gramm“) spielt schlichtweg großartig. Bei jedem Blick, jedem Ton und jeder Geste steckt er voll und ganz in seiner Rolle und verkörpert den schwulen Aktivisten Harvey Milk auf eine Weise, die über jeden Zweifel erhaben ist. Auch die Nebendarsteller, allen voran James Franco, überzeugen in ihren sorgsam geschneiderten 70er Jahre Outfits. Dabei scheint Josh Brolin („No Country for Old Men“) als Dan White noch am wenigsten Charisma zu versprühen, ist aber irgendwie gerade deswegen am glaubwürdigsten, wenn er den frustrierten Lokalpolitiker gibt. [...]
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Milk» ist ein vielschichtiges, überwältigend berührendes Drama, das unaufdringlich für Toleranz und Menschenrechte einsteht.
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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews
Kommentar löschenMilk präsentiert eine nachdenklich stimmende, kathartische und eine größtenteils wahre Geschichte über Politik und Mut.
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Alle Kritiken (21)
Kommentare (71) — Film: Milk
Mr. Pink Sat, 09 Mar 2013 14:59:41 -0000
Kommentar löschenSpannend erzählter Film, der mir den Politiker und Bürgerrechtler Harvey Milk, von dem ich sonst wohl nie etwas gehört hätte, auf interessante Weise nähergebracht hat. Klassisch Biopic werden wichtige Fakten abgearbeitet, gleichzeitig gibt Gus Van Sant seinen Figuren aber auch Platz zur emotionalen Entfaltung. Wie nah "Milk" an der Realität ist weiß ich mangels Kenntnis des Themas nicht, aber es wirkt schon alles sehr authentisch. Starkes Schauspiel und eine tolle Inszenierung runden das Ganze gelungen ab.
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Janus Winter Mon, 21 Jan 2013 19:09:20 -0000
Kommentar löschenI want to recruit you!
http://www.queermdb.de/film/milk2008.html
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Le Samourai Sun, 20 Jan 2013 18:03:40 -0000
Kommentar löschenSensationeller Film. So, genau so muss ein gutes Biopic aussehen. Mit viel Liebe zum Detail, authentisch, wertfrei und mit großem Respekt vor den Menschen, deren Leben dargestellt werden. Dabei vergisst Van Sant allerdings nicht, die Anforderungen, die so eine Major-Produktion stellt, zu erfüllen. Das Script ist konzentriert, die Inszenierung kraftvoll, die Spannung durchgehend hoch. Der Cast wurde perfekt zusammengestellt und glänzt durch die Bank, angeführt und gekrönt von einem sensationell spielenden Sean Penn in seiner wohl besten Rolle überhaupt.
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SoulReaver Sun, 20 Jan 2013 18:04:03 -0000
Antwort löschenSag ich doch.
Le Samourai Sun, 20 Jan 2013 18:04:39 -0000
Antwort löschen:) Hast ja auch nicht IMMER Unrecht.
VisitorQ Sun, 20 Jan 2013 18:07:48 -0000
Antwort löschenFuck you Sean Penn, der Oscar war für Mickey Rourke bestimmt. :D
SoulReaver Sun, 20 Jan 2013 18:13:40 -0000
Antwort löschenDa kam der Meister und hat dem Mickey nen Strich durch die Rechnung gemacht. Schade drum. :D
Ripley1 Sun, 20 Jan 2013 18:42:22 -0000
Antwort löschenSean Penn ist überragend, aber der Film ist lahm wie so viele Biopics. Man muss aber auch zugeben, dass Harvey Milk auch keine besonders schillernde Persönlichkeit ist.
Kuya Sun, 20 Jan 2013 18:53:23 -0000
Antwort löschenHast du den zusammen mit Max gesehen, oder wieso bewertet ihr den Film fast gleichzeitig?
Le Samourai Sun, 20 Jan 2013 19:14:29 -0000
Antwort löschenNee, ich denke mein Kommentar hat ihn zu ner Wertung inspiriert. :)
Murray Sun, 20 Jan 2013 19:19:53 -0000
Antwort löschenPenn's beste Leistung. Keine Frage.
Le Samourai Sun, 20 Jan 2013 19:30:06 -0000
Antwort löschenEigentlich ja. Ja. Aber wenn ich dann an seinen Emmet Ray in Sweet & Lowdown denke, komme ich wieder ins grübeln ;)
Murray Sun, 20 Jan 2013 19:41:29 -0000
Antwort löschenDen muss ich immer noch nachholen. Genauso wie die restlichen Allen's eigentlich.
Narrisch Tue, 22 Jan 2013 03:50:41 -0000
Antwort löschenIch kenne Milk nur warum muß ein Biopic wertfrei sein?
Le Samourai Tue, 22 Jan 2013 08:14:48 -0000
Antwort löschenEin Biopic sollte in meinen Augen so neutral und unbefangen wie möglich einfach erzählen und zeigen, ohne Romantisierung und Verkitschung. Und das macht MILK auf tolle Art und Weise. Und das wird Spielberg mit LINCOLN wohl eher nicht machen. (Naja, abwarten...)
Narrisch Tue, 22 Jan 2013 13:04:08 -0000
Antwort löschenAuf Romantisierung zu verzichten ist schon was anderes als wertfrei zu sein. Wertfreiheit fängt schon bei der Auswahl der Lebensabschnitte an, was zeige ich, was zeige ich nicht... Eine emotionale Überhöhung einer Figur (Romantisierung) hängt meines Erachtens nach von der Person ab. Mache ich ein Biopic über Mutter Teresa ist das etwas anderes als über Martin Bormann. Bei LINCOLN hat Spielberg alles abgefeuert was im Köcher ist und Lincoln romantisiert, das liegt aber in der Natur des Machers und wird der Person Lincolns gerecht. Der bedeutenste US Präsident der die Sklaverei abgeschafft hat, wenn das nicht romantisch ist weiß ich auch nicht. Rein vom Grundsatz her gebe ich dir Recht das ein Biopic umso besser wird wenn die Person als solches erstmal aus einem eher neutralen Blickwinkel betrachtet wird.
Janus Winter Fri, 01 Feb 2013 16:47:33 -0000
Antwort löschenNanu? Der Samourai schreibt ne gute Kritik? Was lief da schief, Schatz?
Alle 16 Antworten zeigen
Le Samourai Fri, 01 Feb 2013 16:55:54 -0000
Antwort löschenAber du bist leider immernoch nicht witzig. :D
Hmm, eigentlich ist die wie all meine anderen Texte, nur halt wohl zur Abwechslung mal über einen Film, der dir gefällt?! ;)
Janus Winter Fri, 01 Feb 2013 17:20:39 -0000
Antwort löschenDas muss es sein!
Hagen Hagen Fri, 11 Jan 2013 20:11:57 -0000
Kommentar löschenWow, was für eine Offenbarung. Was Sean Penn hier macht, ist unglaublich. Er verschwindet so hinter dem Charakter Milk, dass man von ihm selber nicht das kleinste Fitzelchen mehr zu erkennen ist. Wir sehen nur noch diesen unglaublich sanften und freundlichen Mann. Phantastisch. So geht Schauspielern, Ihr Textaufsager!
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Sigrun Tue, 06 Nov 2012 12:24:49 -0000
Kommentar löschenJames Franco als Joseph Scott Smith (Milks Lebenspartner in der Zeit von 1970 bis 1978) befördert den Film von 7,0 auf 8,0. Nicht Sean Penn, den ich ganz normal fand in seiner Rolle, die gut gespielt ist. Aber im Film kommt Franco besser rüber. So ist das halt eben manchmal mit dem besten Freund des Helden ...
P.S. Be excellent to each other!
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Ich-Bin-Viele Sun, 04 Nov 2012 22:40:38 -0000
Kommentar löschen"Milk" ist ein beeindruckendes Biopic. Über Sean Penn's Leistung muss kein Wort mehr verloren werden, aber man darf blos nicht den Rest des Casts vergessen: jeder fühlt sich echt an, dem Zuschauer wird mühelos ein tiefschürfender Zugang zu einer menschlichen Welt ermöglicht, die ihm vielleicht - mir zumindest - größtteils fremd ist.
Von Beginn an macht der Film klar, dass er sich nicht für sein Thema schämt, was freilich auch der einzig akzeptable Zugang zu der Handlung ist - gleichzeitig fühlt sich nichts überzeichnet an, selbst die offen zur Schau getragenen Schwulenklischees wirken natürlich, angemessen und würdevoll.
Die Geschichte, die erzählt wird, ist eine wichtige und bis in die Gegenwart relevante. Drum bin ich auch froh um den Film, denn ich muss ehrlich sagen, ohne ihn hätte ich davon nichts gewusst. Der Tod Milk's war für mich relativ unnachvollziehbar. Ich weiß jetzt natürlich nicht, inwiefern die echte Geschichte hier ähnlich verwirrend ist, aber für mich blieben ob der Motivation des Mörders doch einige Fragen offen, es hat nicht so recht in seine bisher demonstrierte Persönlichkeit hineinpassen wollen. Das ist aber kein schwerer Kritikpunkt.
Ein Fim, den man kennen sollte und den die Welt mit Sicherheit auch braucht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Homophober "Milk" sehen kann ohne sich danach nicht ein wenig bescheuert vorzukommen, und das ist gut so.
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ell Tue, 04 Sep 2012 20:23:44 -0000
Kommentar löschenSean Penn, James Franco, Emile Hirsch, Josh Brolin. SUPEER! Was will man mehr?! Und die haben auch alle unglaublich tolle Auftritte hingelegt!! Sean Penn hat den Oscar sowas von verdient!!
Schöne Geschichte. Anschauen!
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Schmax Thu, 30 Aug 2012 11:15:21 -0000
Kommentar löschenSean Penn eben. Nicht mehr und nicht weniger.
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Velly Sat, 04 Aug 2012 23:04:40 -0000
Kommentar löschenEin sehr guter und wichtiger Film über ein wichtiges Thema.
Und ein - wie so oft - grandioser Sean Penn!
“Hope will never be silent.”
― Harvey Milk
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Mac_C_Tiro Wed, 01 Aug 2012 10:56:31 -0000
Kommentar löschenSean Penn wie man ihn besser nie sah in einem Portrait das zwar inhaltlich einiges zu wünschen übrig lässt, jedoch denoch ein grobkörniges Bildnis der Tätigkeit Harvey Milks zu liefern weiß. Einige Vorgänge, gerade was die Wahl in den Stadtrat betrifft, hätte man tiefgehender analysieren und somit Milky klarer darstellen können, dies wird jedoch von Penn mit genau kalkulierter und trotzdem glaubwürdig wirkender Mimik mehr als ausgeglichen. Das Feeling der Zeit kommt sehr gut rüber und der Film gleitet nicht mal in den emotionalsten Szenen in den Kitsch ab. Auch der restliche Cast hat mir sehr gut gefallen, abgesehen vielleicht von Brolin, der für seine Rolle ein wenig zu sympathisch wirkt. Auch die angedeutete (und historisch nicht fundiert nachgewiesene), latente Homosexualität seiner Figur empfinde ich als unschön. Es wirkte auf mich als suche man imNachhinein eine Entschuldigung für Dan Whites bestialische Tat. Daher gebe ich nur 8,5 sonst wären es 10 geworden.
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Oskar Gleit Tue, 12 Jun 2012 16:59:44 -0000
Kommentar löschenFeiner Film mit Sean Penn über das politische Lebenswerk des Harvey Milk. Ich wußte bis dato nichts von oder über Harvey Milk. Macht aber nichts, gibt ja Wikipedia. Inhaltlich jedoch ist der Film ein Armutszeugnis erster Güte für die prüden und verklemmten Amerikaner. Sean Penn schafft es auch in diesem Film einen bedeutenden Menschen der amerikanischen Geschichte eindrucksvoll darzustellen. Harvey Milk scheute zu keiner Zeit die öffentliche Konfrontation und den Disput mit seinen politischen Gegnern. Auch Josh Brolin in der Rolle des Dan White weiß zu überzeugen. Das ganze Setting ist sehr detailgetreu den Siebzigern nachempfunden und die Machart läßt eigentlich eher auf Oliver Stone schließen. Ein Plädoyer an die Menschlichkeit und die Gleichberechtigung. Klare Empfehlung von mir !!!
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Weltenkind Wed, 21 Mar 2012 22:10:05 -0000
Kommentar löschen"Ein Homosexueller mit Macht... unheimlich."
Milk ist ein Biopic über den wichtigsten Menschen in der Schwulenbewegung. Nüchtern und ernstzunehmend erzählt Regisseur Gus van Sant einen zehn jährigen Lebensabschnitt aus dem Leben des Harvey Milk. Die 70er Jahre-retro-Optik wird durch Einspielungen in schwarz-weiß und klassen Kostümen glaubwürdig rübergebracht. Trotz der eher gradlinigen Erzählweise kommen gerade in wirklich wichtigen Momenten die dramatischen Aspekte nie zu kurz und werden, wie der gesamte Filme, von Sean Penn dominiert und getragen. Penns Schauspielleistung ist wirklich grandios. Mit dezentem homosexuellem Overacting mimt er den schwulen Strahlemann einzigartig. Dagegen wirkt der eher mittelmäßige und infantil auflaufende James Franco wie ein laues Lüftchen. Das ganze wird durch die passende, klassische Musik untermalt und bringt gerade die 70er Jahre sehr glaubwürdig rüber. Wichtiger Film, wichtige Thematik, wichtiger Appell an die Gesellschaft. Must-See.
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Aylon5 Tue, 20 Mar 2012 11:19:02 -0000
Kommentar löschenKlasse Geschichte aber trotzdem konnte der Film nur stellenweise unterhalten.
Das 70er Jahre feeling kam zwar recht gut rüber und als Biopic funktioniert der Film ganz gut nur zur Unterhaltung weniger.
Schlussendlich war "Milk" für mich persönlich trotz der sehr guten Geschichte nur mittelmäßig und das hat bestimmt nichts mit einer Laktose unverträglichkeit zu tun...
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Janus Winter Mon, 21 Jan 2013 19:10:29 -0000
Antwort löschenHast du denn eine? :)
Chewbacca Fri, 24 Feb 2012 20:06:46 -0000
Kommentar löschenUnter der Regie von Gus van Sant entstand dieser sehr wichtige Film, der genau wie sein Titel schlicht und schnörkellos ist. Man erzählt die Geschichte von Harvey Milk, der im San Francisco der 70er der Auslöser der Schwulenbewegung war und für deren Rechte eintrat.
Wie man es mittlerweile schon oft gesehen hat, wird zu Beginn schon vom tödlichen Attentat auf Harvey berichtet, während er selbst die Ereignisse in Rückblicken erzählt. Diese sind stets sehr schön im Retro-Stil gehalten und teils mit Originalmaterial versehen, wodurch ein gewisser Reportage-Charakter entsteht. Neben der hervorragenden Leistung von James Franco muss man natürlich wiedermal Sean Penn Tribut zollen, denn dieser Mann kann selbst die schwierigsten Rollen meistern und weiß mit seiner absoluten Hingabe zu überzeugen.
Leider hapert es dem politischen Drama, wie zu erwarten am Spannungsfaktor, den es aber durch einen riesigen Überschuss an Hoffnung wieder wettmachen kann und damit letztendlich vollkommen überzeugen kann.
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Sinister Kid Sun, 29 Jan 2012 19:27:50 -0000
Kommentar löschenJames Franco sieht als Schwuler mit Schnauzer sehr lecker aus.
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InfiniteJest Sat, 07 Jan 2012 00:09:59 -0000
Kommentar löschenEin wichtiger Film. Er ist auf die erforderliche Weise offen und unspektakulär. Anders hätte ich ihn nicht gewollt.
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Emzed Fri, 21 Oct 2011 12:18:50 -0000
Kommentar löschen"Milk" erzählt die wahre Geschichte der politischen Laufbahn von Harvey Milk, beginnend mit den Zusammenstößen von Schwulen mit der Polizei von San Francisco im Jahr 1970 über seine zahlreichen Stadtratskandidaturen bis zu seiner Ermordung 1978 (kein Spoiler, wird gleich zu Beginn des Films verraten). Sean Penn spielt überragend als charimatischer, fröhlicher und willensstarker Harvey Milk und verleiht dem Charakter tolle Facetten gepaart mit großer Glaubwürdigkeit. Er kämpft für die politischen Rechte und die gesellschaftliche Anerkennung von Homosexuellen, aber der Film macht deutlich, dass es um mehr als das geht. Regisseur Gus Van Sant setzt hier ein eindrucksvolles Denkmal für Demokratie, Menschenrechte, Gleichberechtigung und Toleranz.
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Prechtl Tue, 18 Oct 2011 21:32:14 -0000
Kommentar löschenLeider konnte der Film meiner ziemlich hohen Erwartungshaltung nicht gerecht werden. Sean Penn spielt ohne Zweifel seine Rolle oscarreif und hat ihn wirklich verdient. Auch die anderen Schauspieler (James Franco, Emile Hirsch und Josh Brolin, nur um die bekanntesten zu nennen) spielten sehr gut und authentisch. Zeitweise hatte ich auch das Gefühl, die wahren Figuren vor mir zu haben und keine Schauspieler. Der Cast kann begeistern und durch die Bank überzeugen und Harvey Milks Geschichte bewegt wirklich.
Aber...
Aber leider wurde die ganze Geschichte zu fade präsentiert und ich fand das ganze Politikwischiwaschi mit der Zeit wirklich anstrengend. Zwar ist es schön anzusehen, wie Milk seine Ziele durchsetzen kann, doch mit der Zeit ging es nur noch von Wahlkampf zu Wahlkampf und das fand ich persönlich öde.
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Punsha Fri, 19 Aug 2011 12:28:52 -0000
Kommentar löschen"Milk" ist trotz herausragender schauspielerischen Leistungen nicht das erhoffte, großartige Biopic, was wohl am meisten der faden Inszenierung Van Sants geschuldet ist. Der brisante Stoff wird zwar dem Zuschauer geschickt vermittelt, kann aber nie auf emotionaler Ebene zu ihm durchdringen, was den Film größtenteils eher zu einem kritischen Zeitungsartikel macht. Dabei hat doch der im selben Jahr publizierte Streifen "Frost/Nixon" schon gezeigt, dass Politik auch durchaus aufregend und mitreißend sein kann.
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KASAKA Thu, 28 Jul 2011 17:23:28 -0000
Kommentar löschenIch bin fertig.... Fertig von dem unglaublichen Gefühlsrodeo auf das "Milk" mich mitgenommen hat.Fertig von der Wut über die extreme Intoleranz der 60er&70er Jahre gegenüber Schwulen, Fertig von der Freude über die Wahl- und Abstimmungssiege und die damit verbundene Gänsehaut und ,nicht zuletzt, Fertig von der unglaublichen Schauspielleistung des Sean Penn! Das er einen Oscar für das hier Gezeigte bekam war keine einfache Ehrung, sondern absolute Pflicht! Ein gelungenes Paradebeispiel für einen Charakterschauspieler der Sonderklasse! Für jeden den die Themen Diskriminierung, politische Revolution und natürlich die 60er und 70er Jahre an sich, welche hier unglaublich stimmig eingefangen wurden, auch nur ansatzweise interessieren eine absolute Empfehlung, wenn nicht sogar ein Muss! Man braucht kein "Anti-homophob"(?!) und erst recht kein Schwuler sein, um diesen Film zu mögen bzw. zu lieben!
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