Beim Leben meiner Schwester

My Sister's Keeper (2009), US
Laufzeit 109 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 27.08.2009

6.8 Kritiker
13 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.4 Community
2240 Bewertungen
73 Kommentare
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von Nick Cassavetes, mit Cameron Diaz und Jason Patric

Sara und Brian Fitzgerald haben einen Sohn und eine Tochter – ihr unbeschwertes Leben nimmt eine tragische Wendung, als sie eines Tages erfahren, dass die zweijährige Kate an Leukämie erkrankt ist. Die Eltern hoffen nun, ein weiteres Kind zu bekommen, das Kates Leben retten könnte. Für die Fitzgeralds, speziell für Sara, gibt es keine Wahl: Sie tun alles, was notwendig ist, um Kate am Leben zu erhalten. Notwendig ist in diesem Fall Anna. Kate und Anna sind sich noch näher als Schwestern üblicherweise: Obwohl Kate die Ältere ist, hängt ihr Leben völlig von Anna ab. Trotz ihres jugendlichen Alters müssen die Schwestern etliche medizinische Verfahren und Krankenhausaufenthalte ertragen – das gehört inzwischen zum Alltag der Familie, die in jeder Lage fest zusammenhält. Die liebevolle Ehefrau und Mutter Sara hat ihre Laufbahn als Anwältin aufgegeben, um für ihre Tochter da zu sein – manchmal verzweifelt sie selbst an dem unbeirrbaren Engagement, mit dem sie sich für Kates Leben einsetzt. Ihr solider Ehemann Brian unterstützt sie in jeder Hinsicht, doch die Willensstärke seiner Frau verdammt sogar ihn zur Passivität. Und der gemeinsame Sohn Jesse fühlt sich vernachlässigt, weil Kate und Anna ständig im Mittelpunkt stehen. Doch eines Tages sagt die inzwischen elfjährige Anna “nein”. Um ihre medizinische Unabhängigkeit durchzusetzen, beauftragt sie einen Anwalt, der ihren Fall vor Gericht bringt. Die Familie ist gespalten – und Kates anfällige Gesundheit damit dem Schicksal preisgegeben.

Sara und Brian Fitzgerald haben einen Sohn und eine Tochter – ihr unbeschwertes Leben nimmt eine tragische Wendung, als sie eines Tages erfahren, dass die zweijährige Kate an Leukämie erkrankt ist. Die Eltern hoffen nun, ein weiteres Kind zu bekommen, das Kates Leben retten könnte. Für die Fitzgeralds, speziell für Sara, gibt es keine Wahl: Sie tun alles, was notwendig ist, um Kate am Leben zu erhalten. Notwendig ist in diesem Fall Anna. Kate (Sofia Vassilieva) und Anna (Abigail Breslin) sind sich noch näher als Schwestern üblicherweise: Obwohl Kate die Ältere ist, hängt ihr Leben völlig von Anna ab.

Trotz ihres jugendlichen Alters müssen die Schwestern etliche medizinische Verfahren und Krankenhausaufenthalte ertragen – das gehört inzwischen zum Alltag der Familie, die in jeder Lage fest zusammenhält. Die liebevolle Ehefrau und Mutter Sara (Cameron Diaz) hat ihre Laufbahn als Anwältin aufgegeben, um für ihre Tochter da zu sein – manchmal verzweifelt sie selbst an dem unbeirrbaren Engagement, mit dem sie sich für Kates Leben einsetzt. Ihr solider Ehemann Brian (Jason Patric) unterstützt sie in jeder Hinsicht, doch die Willensstärke seiner Frau verdammt sogar ihn zur Passivität. Und der gemeinsame Sohn Jesse (Evan Ellingson) fühlt sich vernachlässigt, weil Kate und Anna ständig im Mittelpunkt stehen.

Doch eines Tages sagt die inzwischen elfjährige Anna “nein”. Um ihre medizinische Unabhängigkeit durchzusetzen, beauftragt sie einen Anwalt (Alec Baldwin), der ihren Fall vor Gericht bringt. Die Familie ist gespalten – und Kates anfällige Gesundheit damit dem Schicksal preisgegeben.

Quelle LinkPressespiegel – BEIM LEBEN MEINER SCHWESTER auf film-zeit.de

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Kritiken (8) — Film: Beim Leben meiner Schwester

José Garcia: Textezumfilm

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4.0Uninteressant

Zwar stellt Cassavetes’ Film wichtige Fragen, die offensichtlich aus der Romanvorlage stammen – etwa ob wir über fremdes Leben, beispielsweise über das der eigenen Kinder verfügen dürfen. Die von dieser Thematik vorgegebene grundsätzliche Frage, ob ein Mensch um eines anderen Menschen willen oder ob er stets nur um seiner selbst willen ist, geht jedoch in der Gefühlsduselei jedoch gänzlich unter. Denn der Regisseur verlegt sich auf einen austauschbaren Gerichtsfilm, der außerdem deshalb besonders auf die Tränendrüse drückt, weil die Richterin (Joan Cusack) kurz vorher eine zwölfjährige Tochter bei einem Autounfall verloren hatte. Wenn darüber hinaus der Rechtsanwalt an Epilepsie leidet, dann ist es allzu deutlich, dass es Nick Cassavetes lediglich um Überwältigung des Zuschauers geht.

Den ethischen Fragen widmet er demgegenüber kaum Platz. Kennzeichnend dafür ist die in einer Rückblende erzählte Entscheidung der Eltern für eine künstliche Befruchtung: Der Film zeigt lediglich das Gespräch der Eltern mit dem Arzt, der sie nur darauf hinweist, dass er ihnen diese Möglichkeit eigentlich nicht erwähnen dürfte. Dadurch unterschlägt der Film schlicht und einfach die brisante Frage: Wie viele Kinder mussten im Reagenzglas erzeugt werden, um dann mittels Präimplantationsdiagnostik, kurz PID dasjenige auszuwählen (Anna), das die erwünschten Merkmale aufwies, um ihrer Schwester Kate Knochenmark zu spenden? Die in ethischer Hinsicht zentrale Frage: Wie weit darf der Mensch Gott spielen, wenn er selbst festlegt, welches Embryo sich bis zur Geburt entwickeln darf und welches nicht? stellt der Film erst recht nicht.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] Nichtsdestotrotz ist “Beim Leben meiner Schwester” ein durchaus sehenswerter Film, der (für mich wider Erwarten) hervorragend aufspielende Darsteller und eine gute, weil nahegehende Story zusammenbringt. Wer sich traurigen Filmen nicht verschließt und es auch ruhig riskiert, mit verweinten Augen aus dem Kinosaal zu kommen, dem sei der Film gerne empfohlen.

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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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5.5Geht so

Cassavetes hält augenscheinlich immer noch nichts von subtilen Schicksalsschilderungen oder einer zurückhaltenden Erzählweise. Dem beispielsweise von Eastwood perfektionierten Prinzip der Steigerung durch Zurücknahme setzt er manipulativen Gefühlskitsch entgegen. Am deutlichten wird das während der zahlreichen Montagen, die mittels eines redundanten Musikeinsatzes die Geduld des Zuschauers recht bald auf eine harte Probe stellen. Immer wenn Cassavetes nichts mehr einzufallen scheint, greift er auf dieses vermeintlich erprobte Stilmittel zurück.

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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6.0Ganz gut

Die werbetaugliche Seifenblasenästhetik zeigt schon an, dass der Film nicht mehr sein will als ein tränentreibendes Rührstück. Was ihn dennoch sehenswert macht, sind die fast schon unheimlich überzeugenden Darbietungen der beiden jungen Hauptdarstellerinnen. Cameron Diaz, die für eine falsche Entscheidung schlimm büßen muss, macht keine vergleichbar gute Figur. Wie so oft erteilen die tapferen Kinder den hilflosen Eltern eine Lektion. Es wäre mehr drin gewesen.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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6.5Ganz gut

Als im Alter von zwei Jahren bei Kate (Sofia Vassilieva) Leukämie diagnostiziert wird, beschließen ihre Eltern (Cameron Diaz & Jason Patric) noch ein weiteres Kind zu zeugen, das Kates Leben durch Rückenmarksspenden oder Organtransplantationen retten könnte. Doch die mittlerweile elfjährige Anna (Abigail „Little Miss Sunshine“ Breslin) hat irgendwann keine Lust mehr, als menschliches Ersatzteillager für ihre ältere Schwester zu dienen, und beauftragt einen Anwalt, der für die Durchsetzung ihrer medizinischen Unabhängigkeit sorgen soll. Ihre Familie ist von dem eigenmächtigen Schritt überrascht und nur wenig begeistert. Erstaunlich prominent besetztes, überzeugend gespieltes, thematisch nicht uninteressantes, aber letztlich doch sehr seichtes und in Watte gepacktes Tränenrührer-Melodram um eine Familie im Im-Angesicht-des-Todes-Ausnahmezustand.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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8.5Ausgezeichnet

Beim Leben meiner Schwester stammt von Nick Cassavetes ("Wie ein einziger Tag"), der als Sohn von Regisseur John Cassavetes und Schauspielerin Gena Rowlands Erfahrungen mit schwierigen Familien hat. Er vermied über lange Strecken das Rührstück. Ja, es gibt sogar erstaunlich viele leichte Liedchen und Momente der Freude. Kate erlebt selbst eine wunderschöne Liebesgeschichte. So packt der einfühlsame und Kluge Film Kopf und Herz bis zum Ende eine überraschende Wende die Grundkonstellation aushebelt. Darüber kommen die starken Figuren zum Glück problemlos hinweg.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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6.5Ganz gut

«My Sister’s Keeper» ist ein unverschämt rührseliges, hübsch inszeniertes Melodrama.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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9.0Herausragend

Neben dem durch die Bank weg beeindruckend geführten und aufspielenden Ensemble, schafft Cassavetes es immer wieder den Zuschauer subtil und völlig ohne Kitsch zu berühren und mit zunehmender Spieldauer immer wieder auf's heftigste zu Tränen zu rühren. Mit großer Wärme führt Cassavetes durch ein im ersten Moment labyrinthisch erzählt...

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Kommentare (65) — Film: Beim Leben meiner Schwester

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matze458

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Bewertung10.0Herausragend

der film war so traurig... und richtig gut gemacht

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SalocinRocknRolla

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich habe Rotz & Wasser geheult. Ein jeder der dieser Film nicht bewegt hat dort wo andere ein Herz haben einen Stein. Ich war erst sehr skeptisch, da ich Cameron Diaz als Schauspielerin bisher nicht sehr überzeugend fand, aber in diesem Film stört sie nicht, wenn sie auch nicht die beste Leistung zeigt. Wer jedoch super war, waren die beiden jungen Schauspielerinnen Abigail Breslin und Sofia Vassilieva. Sehr gefühlvoller Film. Wirklich bewegend.

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Kreaexo

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...und Wasser geheult?


SalocinRocknRolla

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Arggghhh. Memo an mich selbst wenn man auf dem Dorf bei seiner Freundin einen film guckt nützt es nichts mit dem Iphone schnell danach eine Kritik zu schreiben.... Scheiß Dorf-Internet-Traffic :P

Der Kommentar war: "Ich habe Rotz & Wasser geheult. Ein jeder der dieser Film nicht bewegt hat dort wo andere ein Herz haben einen Stein. Ich war erst sehr skeptisch, da ich Cameron Diaz als Schauspielerin bisher nicht sehr überzeugend fand, aber in diesem Film stört sie nicht, wenn sie auch nicht die beste Leistung zeigt. Wer jedoch super war, waren die beiden jungen Schauspielerinnen Abigail Breslin und Sofia Vassilieva. Sehr gefühlvoller Film. Wirklich bewegend."


michii123

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

♥♥♥♥

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m36

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Bewertung3.5Schwach

Ich habe aus diesem Film gelernt, dass es besser ist sein Ersatzteillager vor Erreichen einer eigenen Meinung auszuschlachten.

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Jizzel

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Bewertung9.0Herausragend

Ein emotionales Drama ohne weibliche Romatik zu kreieren fällt vielen Ressigesseuren schwer. Nic Cessevates hat dieses Kunststück vollbracht. Seine Charaktere sind stylisch, cool, liberal und witzig. Sie schwanken zwischen dem absolten Stereotyp und der Einzigartigkeit des Seins.

In Californien sind wunderschöne 30 Grad und Cameron Diaz läuft mit felligen UGG Boots durch die Gegend, während ihr Mann mehr mit dem Style seiner Cappie beschäftigt ist als sich um das Wohl seines sterbendes Kindes zu kümmern. Ich liebe es. Keine künstlichen Kussszenen, kein Händchenhalten, sondern wahre Emotionen. Traurig, bis in den Mark, aber zwischendurch immerwieder unterhaltsam. Mainstream-Drama-Blockbuster für die Mehrheit der Gesellschaft.

Der Plot ist leider leicht zu durchschauen, aber das macht nichts, weil alles so echt, so unmittelbar und so nachvollziehbar ist. Beim Leben meiner Schwester lässt nur hardcore Kinokritiker und Pädophile kalt.

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Benchyl

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Bewertung7.5Sehenswert

Abigail Breslin darf hier eine nervig überzogene Rolle spielen: Die 11jährige Anna, die überintelligent daherstrotzt, deren Eigenständigkeit jegliche Realitätsnähe überschreitet, die Erwachsenen gegenüber souverän bleibt, die sich selbstständig einen prominenten Anwalt an Land zieht, die - so wird es dargestellt - reifer denn jede andere Figur im Film agiert und redet. Und diese fürs Filmgeschäft obligatorische Kindesfehldarstellung bringt hier zweifelsohne die größten Abzüge. Denn bei sämtlichen anderen Charakteren bleibt eine gewisse Bedecktheit, eine Vorsicht, die eher untypisch daherkommt - im positiven Sinne. Hier wird nämlich nicht die durchaus bemitleidenswerte Kranke in den Vordergrund projiziert, um so die Tränendrüse zu penetrieren, sondern die Familie samt ihren Umständen im Ganzen. Überhaupt überzeugt sowohl Sofia Vassilievas Rolle, als auch deren Schauspiel wesentlich besser als Breslins. Aber auch Cameron Diaz als liebende Mutter dürfte hier einen ihrer besten Auftritte haben. Letztlich ist es eine andersartige, schemalos nüchterne Erzählweise mit der nötigen Konsequenz ohne Überstrapazierung des Schicksals, um welches es hierbei geht, die doch großes, ja nahezu einzigartiges Gefühlskino hervorzubringen vermag. Und deshalb ist es sehenswert.

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Kevin2803

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein toller, aber auch sehr trauriger Film mit tollen Darstellern. Cameron Diaz hat bewiesen das sie auch ernste Rollen spielen kann.

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alexandrasmovie

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Komischerweise hat der Film mich echt fertig gemacht. Klar, der Film ist Hollywoodmäßig, drückt manchmal auch etwas auf die Tränendrüse und ich kann die Kritik hier auch verstehen. Trotzdem berührt der Film, mich zumindest, wirklich. Meiner Ansicht nach ist Beim Leben meiner Schwester nicht nur eine billige Schnulze. Stattdesen ist er ein tolles Drama mit einer interessanten Leitfrage. Wie weit darf man gehen um ein Menschenleben zu retten und wie weit darf man andere Menschen dafür leiden lassen ? Schauspielerisch haben mir vor allem die beiden Schwestern gefallen, aber auch Diaz hat ihre Rolle, der kämpfenden Mutter, ungewöhnlich gut ausgefüllt. Lediglich die Rollen des Vaters und Sohns kamen etwas zu kurz. Schön gemacht ist auch der Erzählstil, der jede Person zu Wort kommen lässt und somit auch verschiedene Sichtweisen zulässt. Was man den Film vorwerfen kann ist das er zu viel Leid zeigt. Der Film hat so gut wie keine komischen Elemente und immer mehr Schicksalschläge häufen sich. Das kann man aber durch tolle rührende Szenen (wie zum Beispiel die am Strand) verzeihen. Insgesamt zeigt der Film sehr einfühlsam, wie eine Familie mit so einem schweren Schicksal umgeht. Die Taschentücher sollte man aber auf keinen Fall vergessen, vor allem gegen Ende werden sie wahrscheinlich zum Einsatz kommen.

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caro261

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Bewertung1.5Ärgerlich

Wenn man das Buch gelesen hat, ist dieser Film einfach nur eine beleidigung gegenüber Jodi Picoult. Der Film verdreht viele elementar Wichtigen Dinge zum Beispiel das Ende. Das Buch habe ich mehrmals gelesen, aber diesen Film werde ich mir nicht noch einmal antuen!

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*megami*

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Dieses Drama ist sehr bewegend und rührend...einfach Top!

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Mimimania

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Bewertung3.5Schwach

Wie kann man aus einem guten Buch, so einen schlechten Film machen?
-die Diaz kann ich auch gar nicht ab..

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Märchenhexe

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Bewertung5.5Geht so

Oh, oh Drama pur. Eines merkte ich bei dem Streifen, neben den zum Teil unlogischen Verhaltensweisen einiger Protagonisten schnell: er will ganz stark auf die Tränendrüse drücken. Realitätsfremd und nicht nach meinem Geschmack.

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Sarah Mehlich

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Bewertung10.0Herausragend

Ich liebe liebe liebe diesen Film.

Kate Fitzgerald ( gespielt von Sofia Vassilieva) kann nicht ohne ihre Schwester Anna (gespielt von Abigail Breslin) leben, denn sie hat Leukämie. Als Anna 13 Jahre alt ist, denkt sie, der einzige Grund, weswegen sie geboren wurde, sei, um ihrer Schwester ihr Knochenmark und ihr Blut zu spenden, und somit Kate's Leben immer und immer wieder zu retten. Aber eines Tages will sie diese ganzen Operationen nicht mehr und nimmt sich einen Anwalt. Sie weigert sich auch noch gegen all die Operationen, als es für Kate um Leben und Tod geht....

Abigail Breslin spielt die Hauptrolle in dem Film und ich mag diese Schauspielerin sehr, genauso so gerne, wenn nicht noch mehr, mag ich die Schauspielerin Cameron Diaz, die in dem Film die Mutter der beiden Mädchen spielt.
Die Schauspieler spielen die Geschichte sehr real und man fühlt mit ihnen mit. Der Film ist sehr sehr sehr berührend und ich muss am Ende meistens weinen. Außerdem bringt einen der Film zum Nachdenken.
Der Film ist wunderbar. Ich liebe ihn, jedoch ist, wie so oft, auch hier das Buch ein wenig besser.

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Hetarene

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mit "My Sister’s Keeper" erzählt Cassavetes, nach "John Q", die zweite Geschichte in der ein verzweifeltes Elternteil bis an die Grenzen geht um das eigene Kind zu retten. Nur dass diesmal nicht irgendwelche Spenderlisten einer Transplantation im Wege stehen, sondern der Spender selbst. Anna Fitzgerald ist das Kind von Sara und Brian Fitzgerald und wurde einzig und allein gezeugt um ihre Schwester Katie zu retten. Katie leidet an APL, einer seltenen Form der akuten myeloischen Leukämie. Ihre Eltern sowie ihr älterer Bruder kommen als Spender nicht in Frage und ohne passende Stammzellenspende wird Katie sterben. Ihre Eltern entschließen sich per Präimplantationsdiagnostik ein weiteres Kind zu bekommen, ein Retortenbaby, welches den optimalen Spender darstellen würde. Anna wird geboren und der Plan scheint zu funktionieren, Katie geht es besser, doch der Krebs kehrt zurück, während ihre Nieren versagen. Anna soll erneut als Spender einspringen, doch sie weigert sich und fordert medizinische Selbstbestimmung.
Cassavetes schneidet mit der Verfilmung Jodi Picoults gleichnamigen Roman ein ethisches brisantes Thema an. Wie viel Leid darf man jemanden antun, um anderes Leid zu lindern und ein Leben zu retten? Dürfen gentischkompatible, also spenderkompatible Menschen geboren werden um als "Ersatzteillager" bereitzustehen? Wo beginnt moralische Verantwortung, ethisches Pflichtbewusstsein und das Recht auf Selbstbestimmung, wo endet sie?
Der Film stiehlt sich letztendlich um die Beantwortung dieser Fragen, überlässt es den Zuschauer selbst sich entsprechende Gedanken zu machen und ein Urteil zu finden. Dafür aber beschreitet Cassavetes ganz großes Gefühlskino, das über alle Maße berührt und ergreift. Nach einem etwas holprigen Einstieg, wühlen die Schicksale auf und die melodramatische Geschichte fordert Träne um Träne. Hierbei benutzt der Regisseur zwar keine sehr subtile Erzählweise, dafür aber eine sehr interessante. So lässt er die Geschehnisse nicht nur durch einen Protagonisten widergeben, sondern durch jede Figur selbst. Mal zeitnah, mal mittels Rückblenden schildern die Beteiligten ihre Sicht auf die Dinge – ohne Wertung, die ist wiederum dem Zuschauer selbst überlassen. Etwas schwerfällig und altklug wirkt hierbei allerdings Prolog, wie Epilog. Darstellerisch gibt es nichts auszusetzen, nur dass eine noch breitere Charakterschraffierung im Rahmen einer vielschichtigeren Gestaltung hätte formuliert werden können.

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Jeffrey Liedtke

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

fand den titel etwas "verwirrend".
am ende klärt sich das =(

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Tiefschwarz

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Aufgrund des sensiblen Themas ist der Film ergreifend. Ich musste wirklich an manchen Stellen mitheulen. Ich finde den Film wirklich sehenswert und empfehle ihn Menschen, die gerne traurige und dramatische Filme schauen ans Herz.

Ich denke besonders Müttern werden die Tränen dabei ausgehen...

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K_to_tha_L

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Bewertung7.5Sehenswert

Mitreisender Film der unter die Haut geht.
Mittendrin kamen mir immer wieder die Tränen.
Tolle Schauspieler, Tolle Story, Toller Film.

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Vorwort

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Bewertung7.0Sehenswert

Das Thema hat mich schnell mitgerissen, was zu einem großen Teil auch an der schauspielerischen Leistung der Kinder lag!
Allerdings mogelt sich der Film am Schluss um die Frage herum, die am Anfang im Raum zu stehen scheint - wo ist die Grenze, um ein Kind vor dem Tod zu bewahren.
Es wird viel aus dem Off zusammengefasst und versucht noch eine Aussage zu schaffen, die für mich aber nicht rüberkommen wollte.

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zespri

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Bewertung5.0Geht so

Der Film bleibt hinter der Buchvorlage leider um Längen zurück. Zwar hält er sich an einigen Stellen erstaunlich genau an die Vorlage (z.B. die wechselnden Erzählstimmen aus dem Off), allerdings ist das Ende völlig verändert. Meiner Meinung nach war es das Ende des Buches, das die Geschichte überraschend und noch aufrüttelnder werden ließ. Der Film hat leider ein zu typisches Hollywood-Ende bekommen und wirkt, obwohl es Versuche gibt die kritischen Töne zu behalten, viel zu rosa-rot.
Und Cameron Diaz wirkt gegen Ende auch wieder viel zu viel wie Cameron Diaz...

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LapisLazuLi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wenn auch nur ein Viertel der Menschheit das Herz und die Intelligenz der 11-jährigen Anna hätte, dann wäre vieles anders. Man könnte dieses Verhalten jetzt glorifizieren und als Ansporn sehen, aber leider nimmt es dem Film die Glaubwürdigkeit. Das hat jedoch nichts mit der überaus guten Leistung von Breslin zu tun, es ist einfach die Rolle selbst, die mir missfällt.
Und Diaz hätte man auch mit jemand kompetenterem ersetzen können, obwohl ich eines ganz klar sagen muss: Das ist das beste, was ich von ihr je gesehen habe (was natrülich nicht viel heißt).
Im Endeffekt dennoch ein recht gut gelungenes Drama.

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