Beim Leben meiner Schwester

My Sister's Keeper (2009), US
Laufzeit 109 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 27.08.2009

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6.7 Kritiker
13 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.3 Community
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von Nick Cassavetes, mit Cameron Diaz und Abigail Breslin

Sara und Brian Fitzgerald haben einen Sohn und eine Tochter – ihr unbeschwertes Leben nimmt eine tragische Wendung, als sie eines Tages erfahren, dass die zweijährige Kate an Leukämie erkrankt ist. Die Eltern hoffen nun, ein weiteres Kind zu bekommen, das Kates Leben retten könnte. Für die Fitzgeralds, speziell für Sara, gibt es keine Wahl: Sie tun alles, was notwendig ist, um Kate am Leben zu erhalten. Notwendig ist in diesem Fall Anna. Kate und Anna sind sich noch näher als Schwestern üblicherweise: Obwohl Kate die Ältere ist, hängt ihr Leben völlig von Anna ab. Trotz ihres jugendlichen Alters müssen die Schwestern etliche medizinische Verfahren und Krankenhausaufenthalte ertragen – das gehört inzwischen zum Alltag der Familie, die in jeder Lage fest zusammenhält. Die liebevolle Ehefrau und Mutter Sara hat ihre Laufbahn als Anwältin aufgegeben, um für ihre Tochter da zu sein – manchmal verzweifelt sie selbst an dem unbeirrbaren Engagement, mit dem sie sich für Kates Leben einsetzt. Ihr solider Ehemann Brian unterstützt sie in jeder Hinsicht, doch die Willensstärke seiner Frau verdammt sogar ihn zur Passivität. Und der gemeinsame Sohn Jesse fühlt sich vernachlässigt, weil Kate und Anna ständig im Mittelpunkt stehen. Doch eines Tages sagt die inzwischen elfjährige Anna “nein”. Um ihre medizinische Unabhängigkeit durchzusetzen, beauftragt sie einen Anwalt, der ihren Fall vor Gericht bringt. Die Familie ist gespalten – und Kates anfällige Gesundheit damit dem Schicksal preisgegeben.

Sara und Brian Fitzgerald haben einen Sohn und eine Tochter – ihr unbeschwertes Leben nimmt eine tragische Wendung, als sie eines Tages erfahren, dass die zweijährige Kate an Leukämie erkrankt ist. Die Eltern hoffen nun, ein weiteres Kind zu bekommen, das Kates Leben retten könnte. Für die Fitzgeralds, speziell für Sara, gibt es keine Wahl: Sie tun alles, was notwendig ist, um Kate am Leben zu erhalten. Notwendig ist in diesem Fall Anna. Kate (Sofia Vassilieva) und Anna (Abigail Breslin) sind sich noch näher als Schwestern üblicherweise: Obwohl Kate die Ältere ist, hängt ihr Leben völlig von Anna ab.

Trotz ihres jugendlichen Alters müssen die Schwestern etliche medizinische Verfahren und Krankenhausaufenthalte ertragen – das gehört inzwischen zum Alltag der Familie, die in jeder Lage fest zusammenhält. Die liebevolle Ehefrau und Mutter Sara (Cameron Diaz) hat ihre Laufbahn als Anwältin aufgegeben, um für ihre Tochter da zu sein – manchmal verzweifelt sie selbst an dem unbeirrbaren Engagement, mit dem sie sich für Kates Leben einsetzt. Ihr solider Ehemann Brian (Jason Patric) unterstützt sie in jeder Hinsicht, doch die Willensstärke seiner Frau verdammt sogar ihn zur Passivität. Und der gemeinsame Sohn Jesse (Evan Ellingson) fühlt sich vernachlässigt, weil Kate und Anna ständig im Mittelpunkt stehen.

Doch eines Tages sagt die inzwischen elfjährige Anna “nein”. Um ihre medizinische Unabhängigkeit durchzusetzen, beauftragt sie einen Anwalt (Alec Baldwin), der ihren Fall vor Gericht bringt. Die Familie ist gespalten – und Kates anfällige Gesundheit damit dem Schicksal preisgegeben.

Quelle LinkPressespiegel – BEIM LEBEN MEINER SCHWESTER auf film-zeit.de

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Kritiken (8) — Film: Beim Leben meiner Schwester

José Garcia: Textezumfilm

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4.0Uninteressant

Zwar stellt Cassavetes’ Film wichtige Fragen, die offensichtlich aus der Romanvorlage stammen – etwa ob wir über fremdes Leben, beispielsweise über das der eigenen Kinder verfügen dürfen. Die von dieser Thematik vorgegebene grundsätzliche Frage, ob ein Mensch um eines anderen Menschen willen oder ob er stets nur um seiner selbst willen ist, geht jedoch in der Gefühlsduselei jedoch gänzlich unter. Denn der Regisseur verlegt sich auf einen austauschbaren Gerichtsfilm, der außerdem deshalb besonders auf die Tränendrüse drückt, weil die Richterin (Joan Cusack) kurz vorher eine zwölfjährige Tochter bei einem Autounfall verloren hatte. Wenn darüber hinaus der Rechtsanwalt an Epilepsie leidet, dann ist es allzu deutlich, dass es Nick Cassavetes lediglich um Überwältigung des Zuschauers geht.

Den ethischen Fragen widmet er demgegenüber kaum Platz. Kennzeichnend dafür ist die in einer Rückblende erzählte Entscheidung der Eltern für eine künstliche Befruchtung: Der Film zeigt lediglich das Gespräch der Eltern mit dem Arzt, der sie nur darauf hinweist, dass er ihnen diese Möglichkeit eigentlich nicht erwähnen dürfte. Dadurch unterschlägt der Film schlicht und einfach die brisante Frage: Wie viele Kinder mussten im Reagenzglas erzeugt werden, um dann mittels Präimplantationsdiagnostik, kurz PID dasjenige auszuwählen (Anna), das die erwünschten Merkmale aufwies, um ihrer Schwester Kate Knochenmark zu spenden? Die in ethischer Hinsicht zentrale Frage: Wie weit darf der Mensch Gott spielen, wenn er selbst festlegt, welches Embryo sich bis zur Geburt entwickeln darf und welches nicht? stellt der Film erst recht nicht.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] Nichtsdestotrotz ist “Beim Leben meiner Schwester” ein durchaus sehenswerter Film, der (für mich wider Erwarten) hervorragend aufspielende Darsteller und eine gute, weil nahegehende Story zusammenbringt. Wer sich traurigen Filmen nicht verschließt und es auch ruhig riskiert, mit verweinten Augen aus dem Kinosaal zu kommen, dem sei der Film gerne empfohlen.

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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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5.5Geht so

Cassavetes hält augenscheinlich immer noch nichts von subtilen Schicksalsschilderungen oder einer zurückhaltenden Erzählweise. Dem beispielsweise von Eastwood perfektionierten Prinzip der Steigerung durch Zurücknahme setzt er manipulativen Gefühlskitsch entgegen. Am deutlichten wird das während der zahlreichen Montagen, die mittels eines redundanten Musikeinsatzes die Geduld des Zuschauers recht bald auf eine harte Probe stellen. Immer wenn Cassavetes nichts mehr einzufallen scheint, greift er auf dieses vermeintlich erprobte Stilmittel zurück.

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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6.0Ganz gut

Die werbetaugliche Seifenblasenästhetik zeigt schon an, dass der Film nicht mehr sein will als ein tränentreibendes Rührstück. Was ihn dennoch sehenswert macht, sind die fast schon unheimlich überzeugenden Darbietungen der beiden jungen Hauptdarstellerinnen. Cameron Diaz, die für eine falsche Entscheidung schlimm büßen muss, macht keine vergleichbar gute Figur. Wie so oft erteilen die tapferen Kinder den hilflosen Eltern eine Lektion. Es wäre mehr drin gewesen.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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6.5Ganz gut

Als im Alter von zwei Jahren bei Kate (Sofia Vassilieva) Leukämie diagnostiziert wird, beschließen ihre Eltern (Cameron Diaz & Jason Patric) noch ein weiteres Kind zu zeugen, das Kates Leben durch Rückenmarksspenden oder Organtransplantationen retten könnte. Doch die mittlerweile elfjährige Anna (Abigail „Little Miss Sunshine“ Breslin) hat irgendwann keine Lust mehr, als menschliches Ersatzteillager für ihre ältere Schwester zu dienen, und beauftragt einen Anwalt, der für die Durchsetzung ihrer medizinischen Unabhängigkeit sorgen soll. Ihre Familie ist von dem eigenmächtigen Schritt überrascht und nur wenig begeistert. Erstaunlich prominent besetztes, überzeugend gespieltes, thematisch nicht uninteressantes, aber letztlich doch sehr seichtes und in Watte gepacktes Tränenrührer-Melodram um eine Familie im Im-Angesicht-des-Todes-Ausnahmezustand.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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8.5Ausgezeichnet

Beim Leben meiner Schwester stammt von Nick Cassavetes ("Wie ein einziger Tag"), der als Sohn von Regisseur John Cassavetes und Schauspielerin Gena Rowlands Erfahrungen mit schwierigen Familien hat. Er vermied über lange Strecken das Rührstück. Ja, es gibt sogar erstaunlich viele leichte Liedchen und Momente der Freude. Kate erlebt selbst eine wunderschöne Liebesgeschichte. So packt der einfühlsame und Kluge Film Kopf und Herz bis zum Ende eine überraschende Wende die Grundkonstellation aushebelt. Darüber kommen die starken Figuren zum Glück problemlos hinweg.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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6.5Ganz gut

«My Sister’s Keeper» ist ein unverschämt rührseliges, hübsch inszeniertes Melodrama.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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9.0Herausragend

Neben dem durch die Bank weg beeindruckend geführten und aufspielenden Ensemble, schafft Cassavetes es immer wieder den Zuschauer subtil und völlig ohne Kitsch zu berühren und mit zunehmender Spieldauer immer wieder auf's heftigste zu Tränen zu rühren. Mit großer Wärme führt Cassavetes durch ein im ersten Moment labyrinthisch erzählt...

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Kommentare (81) — Film: Beim Leben meiner Schwester

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Filmfanatiker

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Bewertung7.0Sehenswert

Tolle junge symphatische Hauptdarstellerinnen in einem überaus traurigen, wenn gleich lebensfrohen Film, Camoran Diaz ist in der Rolle fehlbesetzt, finde die Rolle des Vaters stark...aber leider zu wenig eingebunden.

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Poisongissy

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr bewegender,gut gespielter,emotionaler Film,der auf die Tränendrüse drückt.
Auf jedenfall sehenswert.

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mikkean

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Bewertung5.0Geht so

Cameron Diaz will nicht mehr nur lustig oder sexy sein. Nick Cassavetes versucht sich wiedermal am großen Drama. "Beim Leben Meiner Schwester" ist so ein Film, den ich nicht niedermachen will/muss und der mich trotzdem weder besonders stark mitreißt noch tiefergehend beschäftigen kann. Und dabei will er doch eine wichtige moralische Frage im kleinen Familien-Raum behandeln. Die ethische Entscheidung, Kinder zu zeugen, damit sie als Ersatz-Teillager für ihre Geschwister herhalten können. So ergeht es der kleinen Anna, die ihrer Leukämie-kranken Schwester Kate beisteht und schon von klein an zum Dauer-Gast der Ärzte und Wissenschaftler wird. Bis sie sich schließlich einen Anwalt nimmt und gegen die Eltern klagt. Keine Frage, Cassavetes hat ein Gespür für packende Stoffe, jedenfalls findet er immer wieder einen interessant klingenden Inhalt. Und genauso oft laufen ihm so manche Nachwuchs-Talente und Alt-Stars die Tür ein. Nur so richtig überzeugend wird das ganze nie. Dabei will ich nicht mal den großen Vergleich zum Vater John ziehen, dem sein Sohn eher vergeblich nacheifert. Wo liegt also hier das Problem? Es sind schöne Bilder, eine wichtige (Gewissens-)Frage zum Thema Wissenschaft und Genetik. Doch die wird hier relativ kurz verhandelt, abermals reicht es nur zur versöhnlichen Auflösung. Das Drama dreht sich nämlich vornehmlich um die Parteien innerhalb der gespaltenen Familie. Was immer wieder durch Off-Kommentare und Zeit-Sprünge aufgeschoben, erweitert und näher beleuchtet wird. Umso komischer wirkt es auf mich, dass "Beim Leben Meiner Schwester" einerseits ein Hochglanz-Drama auf Zelluloid bannt, andererseits aber keine wirkliche Antwort bietet. Stirbt nun ein Kind, weil sie sich das Geschwichterchen verweigert, hat die Mutter recht, weil sie per In Vitro Designer-Babys entstehen lässt oder kann ein Amts-Gericht derart wichtige Entscheidungen treffen? So toll auch die Jung-Darsteller wie Sofia Vassilieva und "Little Miss Sunshine" Abigail Breslin glänzen, der Film bewegt sich trotz aufgeworfener, weitreichender Fragen selten vom inneren Kreis weg. Bietet viel Herz-Schmerz, Chemo-Romantik und schöne Weichzeichner-Bilder. Es mutet insgesamt wie eine ordentlich ausgeführte Finger-Übung in Sachen Dramatik und Tearjerking an. Für die letztlich ausstehende Auseinander-Setzung mit der Moral des Handels scheint die Bürde einfach zu groß. Jedenfalls für einen relativ konservativ gestrickten Drama wie diesem hier. Bloß niemanden auf die Füße treten, nur zum Weinen bringen. Das klappt, ist für mich aber auch nur thematisch eine Ausnahme aus diesem Gebiet. Wirklich wuchtig wird es nur für Leid-Willige.

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Magnolia

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Bewertung6.0Ganz gut

Das Buch ist schonmal definitiv besser und emotionaler. Vor allem das eigentliche Ende hat mir auch besser gefallen, keine Ahnung warum das komplett geändert wurde.
Was mir noch negativ aufgefallen ist.. ein ganzer Handlungsstrang wurde vollständig ignoriert, denn eigentlich gibt es noch eine weitere wichtige Person aus dessen Sicht im Buch geschrieben wird, allerdings haben die hier nur den Anwalt drin gelassen. Und das mit dem Hund und dem Grund für eben diesen Hund ergibt dann im Buch auch viel mehr Sinn. Im Film sah das so reingeschoben aus irgendwie.

Was die Besetzung angeht... also als ich gelesen habe dass ausgerechnet Cameron Diaz die Rolle dieser Mutter übernehmen sollte hatte ich echt Zweifel. Das passt eigentlich überhaupt kein bisschen zu ihr, aber sie ist mir jetzt nicht negativ aufgefallen. Ansonsten fand ich die schauspielerischen Leistungen bzw die Besetzung generell nicht schlecht.

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hallidalli

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

ein Film der ordentlich auf die Tränendrüsen drückt. Die Schauspieler sind gut ausgewählt vorallem gibt Abigail Breslin Ihr bestes (wie würde man es auch anders erwarten). Die Leistung von Sofia Fassilieva war aber auch nicht zu verachten schade das man von Ihr nicht viel sieht und hört. Man könnte den Film als schmalzig betiteln aber aus meiner Sicht ist er das ganz und gar nicht da er auch durchaus sehr zum nachdenken anregt, über den Sinn des Lebens, warum man da ist, was fair ist und was nicht... etc etc.

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Tschoeni

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film ist trotz seiner Hollywood-Machart bei zweitem Nachdenken besser, als man zunächst annimmt. Zum einen muss man berücksichtigen, dass es sich um einen amerikanischen Film handelt. Das Thema des menschlichen Ersatzteillagers dürfte in Europa sicherlich anders angegangen werden. Hinzu kommen die typischen Elemente von all zu sentimentaler Musik, einem viel zu perfekt gestalteten Buch des Lebens und immer wieder auftauchenden Filmszenen, die leicht ins Kitschige gehen. Ferner fallen die Ungereimtheiten wie z. B. Wimpern nach der Chemo auf. Oder was nützt eine Niere bei multiplem Organversagen? Nicht zu vergessen die Zufälle, wenn die Richterin gerade ihre Tochter verloren hat oder der Anwalt Epileptiker ist und ebenfalls selbstbestimmt leben will.
Und dennoch, ich war während des gesamten Films seltsam angefasst und die eine oder andere Träne ist gekullert. Und da mich wahrlich nicht jede "Schnulze" dazu bringt, kriegt er 7 Punkte. Da seh ich über die genannten Unzulänglichkeiten einfach mal hinweg.

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Markbln

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Bewertung3.0Schwach

John Cassavetes, womit hast du das verdient?
Ich schaue mir jeden Film des Sohnemanns an, um zu sehen, ob nicht doch etwas vom Talent des Übervaters vorhanden ist. Aber nein, es wird von mal zu mal schlimmer. Letzte Woche habe ich die Gurke "Wie ein einziger Tag" gesehen, gestern im Fernsehen dieses Ding hier. Das ist für mich eine Zumutung, nach 3 Minuten soll wohl der erste Zuschauer das Termpo rausholen, nach ner halben Stunde hat man Halsschmerzen vor lauter Schlucken.....was soll das und warum?
Abgesehen davon, dass Cameron Diaz wieder einen Beweis mehr für ihre nicht vorhandene Fähigkeit, etwas Anspruchsvolles zu spielen, abliefert, geht die Inszenierung, in der es nur eine Jahreszeit gibt und von morgens bis abends die Sonne golden scheint, mal gar nicht.
Das Thema um ethische und moralische Verantwortung war viel zu interessant und zu ernst, um es in so klebrige Bilder und Töne verpackt zu verkaufen. Ich gestehe, dass ich trotzdem bis zum Ende zugeschaut habe und fasziniert von dem hemmungslosen Kitsch bin, den Nick Cassavetes hier abliefert.
Aber sorry, das hat dein Vater nicht verdient. Und ich als Zuschauer auch nicht.

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Lange Zeit habe ich mich mit dem Drama, das ein hochbrisantes Thema behandelt, sehr schwer getan. Zwischenzeitig wollte ich sogar abschalten. Obwohl verhältnismäßig überzeugend dargestellt, störte ich mich immerzu an die gerichtliche Auseinandersetzung zwischen Mutter und Tochter, sowie insbesondere die verbohrte Haltung des vermeintlich fürsorglichen Familienoberhaupts, das ihre mütterliche Zuneigung ziemlich einseitig vergab.
Letztendlich bekam die Geschichte dann aber doch noch die notwendige Tiefe, durch eine Wendung, die ich so zumindest nicht mehr erwartet hätte, da ich dem Film ungerechtfertigterweise verfrüht die Klasse abgesprochen hatte. Auch wenn der Film bewusst auf die Tränendrüse drückt und für meinen Geschmack schon fast etwas zu sehr im Hochglanzstyle produziert wurde, so hat mich das Drama zwar nicht vollends überzeugen können, aber mir dennoch mal wieder klar gemacht, dass man einen Film erst zu Ende sehen sollte, bevor man sein Urteil fällt.

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Miami Twice

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Bewertung7.0Sehenswert

Es gibt wenige Filme die mich zum weinen bringen - das war einer davon. Gut und überzeugend gespielt, da stört es auch nicht das der Film nicht so viel Handlung hat.

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moviee

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Bewertung3.0Schwach

Ethisch-moralische Fragen umhüllt in Emotionsfluten mit den ganz großen Gefühlen. Papperlapapp! Viel mehr ist der Film ein zu jedem Zeitpunkt missglückter Versuch dem Zuschauer aus einen zweifellos schlimmen Schicksal das Maximum an Tränen zu entlocken. Der Film setzt auf die ganz großen Emotionen, kommt dabei über den Charakter eines viel zu rührseligen Schmalzdramas aber nicht hinaus. Das kunterbunte Drücken auf die Tränendrüse wird dabei von einem Soundtrack unterstützt, den man sonst nur in den schmalzigsten Degeto-Produktionen wiederfindet und von Bildern bei denen man auf der Stelle losheulen kann. Mit Sicherheit aber nicht vor Rührseligkeit.

„Du musst loslassen” - „Ich kann nicht”
Bei solchen Dialogen graust es mir. Aber ganz gewaltig.

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fkfilmkritik

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Righty-Right.


viewer

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Bewertung5.5Geht so

Es ist natürlilch schwer, einen solchen Film zu kritisieren. Grundsätzlich ist die Geschichte sehr sensibel und dem Thema angemessen erzählt, es gibt viele schöne kleine Momente, die Schauspieler allen voran die Jugendlichen sind großartig.

Aber dennoch hat mich der Film nicht wirklich bewegt, was vielleicht daran liegt, dass dann doch sehr wenig passiert. (Achtung Spoiler) Wirkliche Handlung ist sehr wenig, dafür reichlich Rückblicke und schöne Stimmungsbilder.

Unstimmig fand ich den Freund des kranken Mädchens, der mir viel zu alt erschien (die Schauspieler liegen in Realität 11 Jahre auseinander!). Komisch, dass die Controlfreak-Mutter nichts sagt, wenn ihre 15jährige Tochter mit einem 26jährigen Typen rummacht. Und im Endeffekt, aber das ist wohl ein Genre-Muss bei Krebs-Dramen, stören mich halt die obligatorischen Bilder: die Mutter rasiert sich die Haare solidarisch ab (war schon bei der Serie "Sex and the City" in den 90ern abgegriffen), ein Tag am Meer mit seeligem Lächeln in die Sonne und auch immer gerne genommen das Blut-Kotzen in Zeitlupe, um den Zuschauer die Dramatik der Krankheit zu bebildern. In sofern gibt es einfach sehr wenig Neues oder Überraschendes, inkl. dem versöhnlichen Voice-Over am Ende, das bei Krebsdramen da auch immer hingehört.

PS: In den Kommentaren ist zu lesen, dass das Ende in der Buchvorlage ein anderes ist. Kann mir jemand sagen, wie das Buch zu Ende geht?

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viewer

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Danke!


ivary

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krass. denke, das wäre ein besseres, unerwartendes aber auch schreckliches ende gewesen.


spanky

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Bewertung3.5Schwach

Originelle Idee mit einiger Brisanz, die leider immer im entscheidenden Moment dem hollywoodianischen Drang zum Tearjerker anheimfällt. Schauspielerische Blüten treiben hier nur in Gestalt von Joan Cusack und Alec Baldwin. Am furchtbarsten aber ist die Bildsprache, die in ihrem eigenen Schwulst fast erstickt und der immer passende Soundtrack featuret dazu alles, was an weinerlichem Songwriting und Geklimper aktuell auf dem Markt ist. Und dann noch das obligatorisch pathetische Happyend-Geseiere, das an Widerlichkeit nicht zu überbieten ist. So eine Geschicte darf einfach nicht in Hollywood verfilmt werden...

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Markbln

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das war wirklich eine Zumutung, oder. Und on top Sunnygirl Diaz. ich dachte, sie singt gleich "California dreaming"


spanky

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*lol*


le_on

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Bewertung5.5Geht so

Der Film geht eine sehr ethische Frage an, drückt sich dann aber um die Antwort. Das ist schade.

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RX1

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Bewertung5.0Geht so

Leider mag ich Dramen überhaupt nicht, weil ich mir Filme ansehe um unterhalten zu werden und aus keinem anderen Grund. Zu diesem Film hier wurde ich genötigt und ich muss sagen ist wirklich gut, glaube ich. Ich kann das nicht sonderlich gut einordnen und da ich Dramen eben nicht mag komme ich zu 5.0.

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vanilla

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Bewertung7.0Sehenswert

sehr gelungenes Familiendrama, das kein Herz kalt lässt und an manchen Stellen sogar einen Klos im Hals verursacht. Gut gespielt und toll in Szene gesetzt, sodass man ihn auf jeden Fall als sehenswert bezeichnen kann.

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KiMBerLy~97

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Bewertung9.0Herausragend

OMG :O
ich habe fast den ganzen Film geheult :(
aber der Film ist echt gut !

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matze458

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Bewertung10.0Herausragend

der film war so traurig... und richtig gut gemacht

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SalocinRocknRolla

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich habe Rotz & Wasser geheult. Ein jeder der dieser Film nicht bewegt hat dort wo andere ein Herz haben einen Stein. Ich war erst sehr skeptisch, da ich Cameron Diaz als Schauspielerin bisher nicht sehr überzeugend fand, aber in diesem Film stört sie nicht, wenn sie auch nicht die beste Leistung zeigt. Wer jedoch super war, waren die beiden jungen Schauspielerinnen Abigail Breslin und Sofia Vassilieva. Sehr gefühlvoller Film. Wirklich bewegend.

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Kreaexo

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...und Wasser geheult?


SalocinRocknRolla

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Arggghhh. Memo an mich selbst wenn man auf dem Dorf bei seiner Freundin einen film guckt nützt es nichts mit dem Iphone schnell danach eine Kritik zu schreiben.... Scheiß Dorf-Internet-Traffic :P

Der Kommentar war: "Ich habe Rotz & Wasser geheult. Ein jeder der dieser Film nicht bewegt hat dort wo andere ein Herz haben einen Stein. Ich war erst sehr skeptisch, da ich Cameron Diaz als Schauspielerin bisher nicht sehr überzeugend fand, aber in diesem Film stört sie nicht, wenn sie auch nicht die beste Leistung zeigt. Wer jedoch super war, waren die beiden jungen Schauspielerinnen Abigail Breslin und Sofia Vassilieva. Sehr gefühlvoller Film. Wirklich bewegend."


michii123

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

♥♥♥♥

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m36

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Bewertung3.5Schwach

Ich habe aus diesem Film gelernt, dass es besser ist sein Ersatzteillager vor Erreichen einer eigenen Meinung auszuschlachten.

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Vitj°A°

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Würde man nach ner Moral der Geschichte suchen, käme man zu keinem anderen Schluss.


Pharazon

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Hart aber treffend formuliert


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