Pappa ante Portas
Pappa ante Portas (1991), DE Laufzeit 84 Minuten, FSK 0, Komödie, Kinostart 21.02.1991
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68 Kommentare
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von Vicco von Bülow, mit Evelyn Hamann und Vicco von Bülow
Der Einkaufsdirektor Heinrich Lohse (Loriot) wird überraschend in den Vorruhestand geschickt. Seiner Familie verkündet er die “freudige” Botschaft, dass er fortan seine Erfahrungen der Familie und dem Haushalt zugute kommen lassen will. Heinrich versucht sogleich die Lebensmitteleinkäufe der Familie möglichst kostengünstig zu gestalten. Seine Gattin Renate kann dem Rabattvorteil von zwei Paletten Senf für einen Dreipersonen-Haushalt jedoch nicht viel Positives abgewinnen. Weiteres Chaos lässt nicht lange auf sich warten und im Hause Lohse droht ein Rosenkrieg auszubrechen. Und dann naht auch noch der 80. Geburtstag der Schwiegermutter.
Cast & Crew
-
Vicco von Bülow
-
Evelyn Hamann
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Renate Lohse
-
Vicco von Bülow
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Heinrich Lohse
-
Ortrud Beginnen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gertrud Mielke
-
Dagmar Biener
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Brigitte Mielke
-
Irm Hermann
-
Inge Wolffberg
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frau Kleinert
Regie
Schauspieler
-
Hans-Peter Korff
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hellmuth
-
Hans-Günter Martens
-
H.H. Müller
-
Gerrit Schmidt-Foß
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dieter Lohse
-
Ludger Pistor
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Regisseur
-
Alexander May
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bürgermeister
-
Udo Thomer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Polizist
-
Vicco von Bülow
- Genre
- Komödie
- Zeit
- 1990er Jahre
- Ort
- Deutschland
- Handlung
- Alltag, Ehepaar, Ehestreit, Fabrik, Familienalltag, Filmteam, Filmteam, Geburtstagsparty, Haushalt, Irrtum, Klassiker, Lebensmittelhändler, Lyrik, Mann, Mantel, Mutter, Praline, Rede, Rentner, Restaurant, Ruhestand, Scheidung, Schokolade, Schwager, Seitensprung, Senf, Sessel, Sohn, Tante-Emma-Laden, Vater, Vater-Sohn-Beziehung, Villa, Zeitung
- Stimmung
- Eigenwillig, Geistreich, Gutgelaunt, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Pappa ante Portas
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Trailer zum Film Pappa ante Portas
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Kritiken (3) — Film: Pappa ante Portas
Stefan_R.: Mann beisst Film
Kommentar löschenNiemals albern oder oberflächlich, sondern immer intelligent und teilweise wunderbar bissig treibt Loriot sein Spiel des beinahen „Untergangs einer Familie“ unaufhörlich auf den Abgrund zu, nur um am Ende des Films auf der Ahlbecker Seebrücke beim 80. Geburtstag der Schwiegermutter plötzlich den Rückwärtsgang einzulegen und für die längst ausstehende, nicht minder komische Wiederzusammenführung der Lohses zu sorgen. Das ist noch Kino, das Spaß macht.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Wer kennt das nicht – man kommt mit seiner Arbeit seit eh und je wunderbar zurecht und dann bietet sich einem ein Helfer an, nach dem man nie gefragt hat. Der freundliche Eindringling, ein besonders schwieriger Fall. „Pappa ante Portas“ hat ein Thema, in das man sich wunderbar einfinden kann. Wenn man über etwas lachen kann, dann sind es doch die Absurditäten des Alltags. Und eben jene analysiert Loriot gekonnt wie kaum einer und präsentiert sie schließlich in überspitzter Form, garniert mit Slapstick-Humor. Eine Vielzahl skurriler Gestalten wird zusammengeführt und liefert sich Dialoge, die für das Zitieren wie gemacht sind. Beachtlich ist das glänzende Timing bei jedem Satz, jeder Mimik und jeder Geste, nicht nur bei Hauptdarsteller Loriot selbst, sondern auch bei seinen Schauspielern. Daran erkennt man die gute Regie und natürlich auch das gelungene Drehbuch, alles ebenfalls von Loriot. [...]
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenMeine Name ist Lohse, ich kaufe hier ein.
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Kommentare (65) — Film: Pappa ante Portas
Kommentar schreibenTeezy123 2012/01/11 18:42:41
Kommentar löschenLoriots Meisterwerk !!
Ein Feuerwerk an witzigen Gags und Einfällen... Besser gehts einfach nicht.
Loriot beweist in diesem Film einmal mehr seine Genialität.
Und er zeigt in Zeiten von Ingo Appelt, Michael Mittermeier und ähnlichen Schreihälsen wie groß die Lücke ist, die Loriot mit seinem Tod hinterlassen hat :-(.
Pappa ante Portas ist eine der besten Komödien aller Zeiten... so einfach kann eine Bewertung sein :-).
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L.M.S. 2012/01/03 20:34:52
Kommentar löschenAls gebürtige Österreicherin bin ich bis vor Kurzem nie in Berührung mit Loriots Werken gekommen und kann deshalb eure inbrünstige Verehrung (noch) nicht ganz nachvollziehen. Deutsche Komiker sind mir (glücklicherweise?) sowieso vollkommen unbekannt, natürlich kann ich einige Namen aufzählen (Mario Barth und ähm... wie diese ganzen Clowns halt alle heißen), aber ihre Fernsehauftritte hab ich meistens gezielt gemieden (wen wundert's bei dem Ruf?).
Doch nun zum Eigentlichen: Loriot schafft es aus einem recht einfachem Plot so viel rauszuholen, dass man sich die gesamte Laufzeit nie gelangweilt fühlt.
Die Komik ist herrlich und fein. Was "Pappa ante portas" von heutigem Komödieneinheitsbrei unterscheidet ist, dass einem die Witze nicht wie Matsch ins Gesicht geschleudert werden. Alles ist so ruhig und unhektisch, man kann sich zurücklehnen und von unzähligen geistreichen Einfällen berieseln lassen.
Und das Vicco und Evelyn ein tolles Paar sind braucht hier wohl nicht erwähnt zu werden ;)
Guck ich gerne wieder mal, hat Spaß gemacht :)
"Ein Apfel ist ein Apfel und eine Birne ist eine Birne."
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Mr. Pink 2012/01/03 16:50:41
Kommentar löschenEin echter Klassiker! Kluger Humor mit Charme und Stil, wie es ihn heute leider nicht mehr gibt. Loriot war wirklich einer der ganz Großen.
"Mein Name ist Lohse, ich kaufe hier ein."
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WaaayneTrain 2012/01/03 11:57:05
Kommentar löschen"Meine Firma, also Generaldirektor Blume und ich, haben uns, sind sich, sind übereingekommen, dass ich meine Arbeitskraft zukünftig weniger, also eher gar nicht auf die Firma konzentriere und dafür meine Erfahrungen mehr meinem, meinem Heim und dem Wohl, also dem Wohl meiner Familie widme, widmen, zu widmen.“
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RoosterCogburn 2012/01/02 16:00:39
Kommentar löschen"Zu Beginn werde ich 22 Gedichte aus dem Zyklus 'Abschied' lesen. Dann acht Balladen aus meiner frühen Schaffensperiode, gefolgt von der Sonetten-Sammlung 'Die 12 Monate'. Hierauf drei Kapitel aus dem Roman 'Pedokles' und zum Schluss ein Trauerspiel in drei Akten mit dem Titel 'Goethe in Halberstadt'. Dann haben wir Gelegenheit, miteinander zu sprechen ... Krawehl, Krawehl! Taubtrüber Ginst am Musenhain. Trübtauber Hain am Musenginst. Krawehl, Krawehl!"
Ein Hochgenuß an intelligentem Wortwitz. Das eingespielte Gespann Hamann/Loriot schafft es, jede noch so simple Alltagsszene in einer Groteske enden zu lassen. Ein götlliches Beispiel ist der Anblick, den vom Alltag völlig überfordertern Heinrich Lose beim Kauf von Senfgläser zu zusehen ("Die Welt geht unter aber WIR haben Senf, Wurzelbürsten und Badezusatz."). Zeitungen werden auch zu Hause grundsätzlich archiviert und chronolgisch geordnet – auch im Ruhestand. Oder wenn die Birne Helene mit der falschen Soße kommt, muss das gründlich mit dem Kellner ausdiskutiert werden.
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Kubrick_obscura 2012/01/01 17:51:15
Kommentar löschenIn der Art seiner Überzeichnung ist "Pappa ante portas" wahrscheinlich einzigartig. Selten denkt man diese Figuren könnten echt sein, aber sie sind es, sie sind es!
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Jack_Torrance 2011/12/31 12:21:58
Kommentar löschenPappa ante portas ist die perfekte Komödie. Es gibt hier in Deutschland keine besseren. Die ganzen Amateure (genannt Comedians) küren Loriot wie von selbst zum bestem Komiker aller Zeiten, ohne ihn zumindet ein bisschen als Vorbild zu nehmen (Ihr glaubt mir nicht ? Dann schaut euch die ganzen Comedian-Konzerte auf RTL an). Ich finde es natürlich ganz toll, wenn bestimmte Komiker einen eigenständigen Stil haben, aber bei dem Armutszeugnis ist eine Loriot-Therapie unvermeidlich.
Während Ödipussi eine Ansammlung von intelligenten Sketchen war, ist Pappa ante portas tatsächliches Kino; Kino in seiner schönsten Form.
Denn Pappa ante portas ist nicht nur eine wunderbare Komödie, sie ist auch eine brilliante psychologische Studie eines Menschen, der bisher nur für die Arbeit lebte und sich nun "im wahren Leben" zurechtfinden muss: Er stößt auf Beziehungsklischees, wirtschaftliche Wirren, Sterotypen usw.
Während die ganzen Billig-Komödien à la "Date Movie" versuchen uns die Lacher in den Mund zu stopfen, glänzt Pappa ante portas durch tatsächlichen Humor; sprich: Loriot macht uns höflichst mit seinem Humor bekannt.
Humor ist nicht etwas, was man uns in den Mund legt; Humor ist etwas, was wir selbst spüren sollten. Das hat Loriot verstanden und hier mit Bravour umgesetzt !
"Du solltest unbedingt mal schwarze Unterwäsche tragen !"
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RoosterCogburn 2012/01/02 12:18:37
Antwort löschen"Der Hund liegt hier wirklich sehr ungünstig."
Jack_Torrance 2012/01/02 13:05:11
Antwort löschen"Entschuldige, das ist mein erster Ruhestand ich übe noch."
Dox 2012/01/20 20:57:42
Antwort löschenklasse geschrieben :)
Jack_Torrance 2012/01/21 09:52:13
Antwort löschenDanke :)
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RoosterCogburn 2012/01/21 12:12:32
Antwort löschenBei deinem gut geschriebenen Kommentar möchte ich noch etwas anmerken. Das Problem welches ich bei den Comedians, die sich selbst bei den Privaten lobpreisen, nicht in deren "Können" sehe. Das tatsächliche Problem ist deren starke Überpräsenz. Vor allem von denen, die beim Mainstream erstmal anzukommen scheinen. Sobald die Medienpräsenz überstrapaziert wird, egal wie gut jemand ist oder nicht, fängt der oder die an zu nerven.
Jack_Torrance 2012/01/22 11:19:43
Antwort löschenBsp.: Atze Schröder
Der macht mich aggressiv !
JaMi 2011/12/30 23:52:52
Kommentar löschenOhje, hasst mich nicht aber ich konnte mit dem Film nicht viel anfangen. Ich finde die Dialoge ja durchaus amüsant und intelligent, Loriots Sketche sind auch wirklich sehenswert, für einen ganzen Film reichts aber nicht, konnte nicht herzhaft lachen und das erwarte ich eigentlich von einer Komödie . Möglicherweise bin ich also mit der falschen Einstellung an den Film gegangen.
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blockbusterandmore 2011/12/28 19:53:43
Kommentar löschenHeinrich: "Wen bewunderst Du denn so? Wen findest Du toll?"
Dieter: "Michael Jackson!"
Heinrich: "Michael Jackson... Der war Boxweltmeister im Halbschwergewicht, aber dann hat ihn Eddie Ahlersmeier nach Punkten geschlagen. Das war 1952. Komisch, für so was hab ich'n Gedächtnis." -
Humor ist für uns Deutschen seit je her ja immer mit das wichtigste Kulturgut gewesen.
Und es gab Zeiten, in denen man fernab der aktuellen "Comedy" Landschaft noch auf leisere, subtilere Zwischentöne setzte, wenn es darum ging, feine, entsprechende Beobachtungen über unser Alltagsleben und die daraus resultierenden, zwischenmenschlichen Verständigungsschwierigkeiten in Bezug auf uns selbst, aber auch im Hinblick auf unsere "Kultur" zu tätigen. Es ist auch aus heutiger Sicht nicht immer notwendig, im Hinblick auf solch eine besondere Art des Humors diesen mit der Holzhammermethode vorzutragen und dann auch noch mit Hektik bzw. Schnelllebigkeit zu versehen. Weniger ist sehr oft mehr, und gerade in Anbetracht von Hektik und Schnelllebigkeit verliert man sehr schnell das Gespür dafür, was "Komik" in ihrem innersten bedeutet und "richtig" wert ist.
Es ist natürlich sehr schade, dass gerade "Vicco von Bülow" alias Loriot von uns gegangen ist, der ein Meister der feinen Beobachtungsgabe und Auffassung der deutschen, zwischenmenschlichen Alltagsschwächen und faden Routinen / Tagesabläufe war. Er verstand es gekonnt, nach dem er uns "Alltagsspießer" sezierte und entlarvte, "nicht" der Lächerlichkeit preis zu geben (wie es heute in der TV Landschaft sehr oft der Fall ist), er lachte nicht über uns, sondern mit uns, er nahm uns trotz unserer Fehler für voll und hielt uns den mentalen Spiegel unentwegt vor das Gesicht. Er machte uns es immer leicht zu erkennen, das wir uns selber manchmal viel zu Ernst nehmen und sehr oft viel zu viel Stolz besitzen, um über uns selber lachen können und um unsere Fehler einzugestehen / nicht mehr begehen / uns ändern zu wollen. Allerdings artete seine Art der Beobachtung nie in überschwänglicher Kritik aus, sondern wurde stets sympathisch, bodenständig und mit "Geist" vermittelt. Darüber hinaus erwies er mit seiner Form der Geisteshaltung und Komik eher Urgesteinen wie dem unvergessenen Heinz Erhardt die Ehre. Und diese fand auch in der filmischen Umsetzung ihren Höhepunkt. "Pappe ante portas" z.B. ist der Wink mit dem Zaunpfahl, wie richtige, deutsche Komödien auch heute immer noch fernab aller TV-Gräben und bestimmter 08/15 Kinobeiträge funktionieren können.
"Meine Firma, also Generaldirektor Blume und ich, haben uns, sind sich, sind übereingekommen, dass ich meine Arbeitskraft zukünftig weniger, also eher gar nicht auf die Firma konzentriere und dafür meine Erfahrungen mehr meinem, meinem Heim und dem Wohl, also dem Wohl meiner Familie widme, widmen, zu widmen."
Pappa ante portas ist ohne Zweifel der wohl ausgereifteste und liebevollste Transport der Sketche, Ideen und Figuren Loriots auf die Leinwand (und wird wohl so schnell von keinem weiterem Comedy Vertreter noch getoppt werden) und darf unumstößlich als wertvolles, deutsches Kulturgut gelten. Und das funktionieren ist mehr denn je dem kongenialem Spiel zwischen Loriot und Evelyn Hamann zu verdanken, die sich als ganz normale, leicht zerstrittene, skurrile und verschrobene deutsche Spießer nach wie vor toll ergänzen.
Aber auch abseits dieses Zusammenspiels funktioniert "Pappe ante portas" auch heute noch (im Hinblick auf Gagtrefferquote). Selbst das spießerhafte Literatentum z.B. musste bisweilen kräftig dran glauben:
Taubtrüber Hain am Musenginst, trübtauber Hain am Musenginst. Krawel! Krawel!
Wer erinnert sich? Der restliche Cast macht eine ausgezeichnete Figur, ordnet sich entsprechend unter, trägt aber ebenso zum gelingen der Gags in "Pappe ante portas" bei.
Fazit: Zwar ist "Pappa ante portas" im Angesicht der chaotischen, aber grundehrlichen und sehr an der Realität entnommenen Familiensituationen bis zum gelungenen Finale durchaus vorhersehbar gestaltet und mutet heute auf Grund leichter Abnutzungserscheinungen ein bisschen nostalgisch an, aber das kann die Qualität des Schaffens nur zum ganz geringem Teil schmälern. Es bleibt zu verschmerzen. Denn der eingefangene, herrlich spießige, entlarvte und skurrile deutsche Alltag überwiegt mit seiner Faszination, die sich aus tagtäglichen Fehlern, Macken und Schusseligkeiten der Protagonisten ergibt, sowieso von ganz alleine. Man kann mit Fug und Recht behaupten das "Loriot" unter zur Hilfenahme seiner Comedyelemente sich so nah an der Realität befindet wie kaum ein deutscher Comedian heutzutage (ohne jemanden abwerten zu wollen). "Pappa ante portas" gehört zu Recht zu den deutschen Komödienklassikern, ist zeitlos und etwas besonderes, wird verständlicherweise kultisch verehrt. Schade, das man heutzutage nicht mehr an Quantität und Qualität dieser Art geboten bekommt. Und sei es drum:
Loriot: R.I.P
Man wird weiterhin kein Trübsal blasen, sondern dich gerne in Erinnerung behalten und immer wieder gerne mit dir lachen. Und wahrscheinlich lachst du auch gerade selber von oben... Aber nicht über uns sondern mit uns... Wer weiß...
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smar 2011/11/06 16:45:41
Kommentar löschen- "Gehören Sie auch zur Familie?"
- "Nein"
- "Schwein gehabt!"
- "Na, mein Dickchen! Komm, setz deine Brille auf! Ich bin´s! Heinrich! Heinrich Lohse... Wie geht´s denn so? Hast ´n bisschen zugelegt, steht dir aber nicht schlecht! Ist dein Mann auch hier?"
- "Ich bin nicht verheiratet."
- "Doch! Wir haben euch doch damals in Hamburg besucht!"
- "Ich wohne in Würzburg. Seit 36 Jahren..."
- "Nein... dein Sohn hat in Hamburg studiert und bei dir gewohnt."
- "Ich habe keinen Sohn."
- Aber ja doch! Lisbeth..."
- "Ich heiße Käthe..."
- Oh! Käthe.."
Grandioser Film
Zum Totlachen :D
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CapitanKnaecke 2011/10/26 11:16:17
Kommentar löschenSein Name ist Lohse, er kauft hier ein!
Eine Kritik ist bei einem Klassiker wie PAPPA ANTE PORTAS eigentlich nicht wirklich nötig. Loriot erzählt uns die Geschichte des Pensionärs Heinrich Lohse, der mit seiner neu gewonnenen Freizeit die Familie unterstützen möchte, dabei jedoch auf herrlich amüsante Art und Weise, aber trotzdem mit guten Intentionen, gnadenlos scheitert.
Das schöne an PAPPA ANTE PORTAS ist das typische und einzigartige Loriot-Gefühl, dass uns direkt zu Anfang vermittelt wird. Dialoge, wie sie nur von Bülow schreiben kann, sorgen schon in den ersten Momenten für heftige Grinseanfälle.
Der daraus enstehende Konflikt der Eheleute Lohse baut sich in der Folge daraus immer weiter auf, wird absurder und bekommt so Dank eines genialen Drehbuchs voller dezent daherkommenden Brüller gerechtfertigerweise den Aufdruck "Sehenswerter Kult!". So gern ich Loriots Art und Weise auch sehe, aber ich sehe immer wieder Loriot, der Lohse spielt. Ziemlich fix bemerkt man, dass die schauspielerische Komponente eindeutig bei Evelyn Hamann sowie die hervorragend besetzten Nebenrollen liegt.
Gegen Ende flacht das ganze leider etwas ab, das Finale wirkt leider etwas draufgedrückt, mindert aber das Gesamtvergnügen in keinster Weise.
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Karowdame 2011/10/13 13:47:02
Kommentar löschenEin absoluter Klassiker...wenn ich ihn heute sehe, tut es doppelt weh und doppelt gut!
Loriot - toller Mann - grandioses Lebenswerk!!!
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Lüni 2011/09/12 13:12:32
Kommentar löschenDanke lieber Loriot für all die lacherfüllten Abende!
Wir werden dich vermissen!
Liebe Grüße an Evelyn :)
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Chrisetoph 2011/09/02 00:25:24
Kommentar löschen„Wer schmeißt eigentlich immer die Zeitung durcheinander? Ich möchte nicht, dass irgendjemand was wegwirft, ohne mich zu fragen.“
„Du weißt, dass in drei Wochen Mutter ihren 80. Geburtstag hat. Hast du gehört? Da müssen wir hin.“
„Ich bin ja nicht taub... Wie alt wird deine Mutter eigentlich?“
„80.“
„Freitag ist da, Sonnabend ist da, Dienstag ist da. Montag ist natürlich nicht da. Hier, Montag... Und wann hat sie Geburtstag?“
„In drei Wochen.“
„Müssen wir dahin?“
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BigDi 2011/08/25 11:44:35
Kommentar löschenLoriots Werke haben auf mich eine ähnliche Wirkung wie die Werke Fassbinders: Beide beweisen mir, dass es in Deutschland einst eine Zeit gab, in der man sich seinem Land mit größter Ehrlichkeit, viel Selbstironie und doch einem gewissen Maß an Liebe näherte, weil den Fehlern zwar mit Lachen begegnet wurde, aber stets mit dem Funken Respekt, der sie nicht zu Lächerlichkeiten verkommen ließ. So sind wir und wir stehen nicht bloß dazu, wir können darüber herrlich lachen - und zwar ohne den Witz erklären zu müssen. "Pappa ante Portas" ist maximale Wirkung bei maximaler Zurückhaltung, seine Mischung aus Skurrilität und Würde ist eine unheimlich explosive, bei der irgendwann eine winzige Änderung im Gesichtsausdruck einen Lachschwall produzieren kann (an dieser Stelle extern zu würdigen wäre Evelyn Hamanns Schokoriegel-Geschmackstest-Martyrium, bei welchen eben diese "Ich bewahre meine Fassung, egal was passiert (- und wenn ich kurz vorm Übergeben stehe)"-Haltung zu ihrem Höhepunkt findet. Dass das Ganze nicht zu einer bloßen Sketchsammlung verkommt, ist nicht zuletzt dem großartigen Ende zu verdanken: Man kommt sich eben doch dann am nächsten, wenn man einen gemeinsamen Feind hat. Und die Perfektion des eigenen Chaos wird nur im Chaos vom fremder Perfektion deutlich. Wun-der-voll.
Es mag fast überflüssig erscheinen, Zitate aus diesem Film anzufügen - erstens sind sie weitesgehend bekannt und zweitens könnte man dabei auch grad das ganze Drehbuch abtippen, so voll ist dieses von memorablen Sätzen, welche nicht nur komisch, sondern stets auch verdammt menschlich sind - doch ebensowenig kann ich es übers Herz bringen, dies zu lassen.
-"Mein Gott, hast du mich vielleicht erschreckt." - "Ich wohne hier." - "Ja, aber doch nicht jetzt, um diese Uhrzeit!"
-"Kann es schon sitzen und sprechen?" - "Mein Sohn ist sechzehn, er sitzt und spricht." - "Was sagt er denn so?" - "Wie, was er sagt?" - "Na, wie....wie nennt er Sie denn?" - "...Papa." - "Reizend, ganz reizend..."
-"Helmut weiß in diesen Dingen immer so gut bescheid..." - "Nein-nein, wir ergänzen uns nur sehr gut. Ich freue mich immer, wenn Hedwig was besser weiß!" - "Du Guter!"
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Xebeche 2011/09/01 23:48:18
Antwort löschenSehr schön geschrieben!^^ "Ödipussi" kennst du noch nicht, wie ich gerade sehe. Schnellstens nachholen! Wunderbare Coming-Of-Age-Geschichte der etwas anderen Art. :)
BigDi 2011/09/02 10:30:32
Antwort löschenDanke - und mache ich, habe mir schon die uralte TV-Aufnahme wieder auf den Laptop gezogen, sobald ich die Zeit finde, wird's geschaut. ;)
doctorgonzo 2011/08/24 14:17:02
Kommentar löschen"Das ist mein erster Ruhestand, ich übe noch!"
Wenn ein Mann plötzlich in den Vorruhestand geht (gehen muss) und dann seine Kompetenz nurmehr dem eigenen Haushalt, sowie seine Freizeit der Ehefrau und dem Sohn zur Verfügung stellt, dann ist vielleicht Schmunzeln über die Nachvollziehbarkeit dieser Dinge angesagt.
Wenn aber dieser Mann erdacht, geschrieben und verköpert wird von Loriot und dessen kongeniale Partnerin die Ehefrau spielt, dann, ja dann und nur dann, kann diese vermeintliche Alltäglichkeit diesen genialen halben Schritt neben der Realität (und doch mittendrin) existieren und eine solche entrückt-bodenständige Unterhaltung bieten, wie es eben nur einer kann.
Und deshalb möchte ich mit diesem Mann mein Dessert teilen.
Eine Birne Helene! Oder ein paar mehr.
Eine Birne Helene ist übrigens tatsächlich eine Birne, ein Apfel wird nur als Ersatz gereicht.
Die erste gibt es für die Charaktere, die der Meister hier erschaffen hat:
Eine traumhaft simple, vollkommen normale Familie, die als gemeinsames Erlebnis (denn das stärkt das Familiengefühl) ins vollkommene Chaos stürzt. Eben aus den besten Absichten heraus, denn so gehört es sich.
Aber auch der erweiterte Kreis von Familienmitgliedern, Bekannten und völlig Fremden ist so gelungen einfach und allzu menschlich gezeichnet.
Ob nun Konsul Meisenbach (eigentlich nur ein Wachtmeister), der unvermeidliche Opa Hoppenstedt, lästige Kellner ("Herr Ober, dürfen wir Ihnen vielleicht was bringen?"), die Mielke Schwestern, der Bürgermeister, Hellmuth und Hedwig oder Oma Jensen, alle sind so herrlich abwegig und doch kreuzkonventionell angelegt, dass sie perfekt aus dem Leben gegriffen scheinen.
Die zweite gibt es für Loriots Gespür hinsichtlich abwegiger und doch total bekannter Situationen: der kleine Supermarkt, die Gespräche zwischen Vater und Sohn, die Balzversuche eines Dritten bei der Ehefrau, es ist so lebendig und dazu noch von perfektem Timing geprägt.
Die dritte gibt es für die brachiale Würde, die alle Charaktere zu wahren versuchen, obwohl ihre eigene Ordnung regelmäßig durcheinandergebracht wird.
Mit einer aufrechten Haltung, die eines Peter Sellers würdig ist, wenn nicht mehr, bewahren die Figuren Contenance, bis es einfach wirklich nicht mehr geht.
Die vierte gibt es für den minutiösen Minimalismus, der dem großen Loriot so eigen ist. Es braucht nicht viel Material, um den Humor rüberzubringen, nur eine Idee und Perfektionismus. Es braucht ein enormes Maß an Arbeit und Genauigkeit, um beispielsweise vollkommen abstrakte Situationen wie einen Versprecher total spontan und ernstgemeint wirken zu lassen.
Das bringt uns direkt zu Birne Nummer fünf, diesmal ein Apfel. Der Adamsapfel. Denn Loriot hat in der Galaxie seiner Talente auch eine wahnsinnig beeindruckende Stimmarbeit und Rhetorik.
Wenn dieses vermeintlich unbeabsichtigt hohe "Frau Mieeeeelke" zu hören ist, hat mein Zwerchfell einfach überhaupt keine Chance auf Gnade.
Nummer sechs ist für mich und für all die anderen, die mit dieser wunderbaren Süßspeise die Trauer über diesen Verlust endgültig schlucken und sich wieder den schönen Erinnerungen zuwenden, die uns dieser große Künstler so reichlich hinterlassen hat.
Die siebte und letzte Birne ist schließlich für den Mann mit der so legendär angefüllten Birne...
Als Wegzehrung und kleines Dankeschön dafür, wie sein Schreibstil meine Art zu reden beeinflusste und seine Art zu reden meinen Schreibstil prägte.
Danke, Vicco von Bülow. Für diesen Film, für jeden Moment Deiner unvergleichlichen und dabei immer einfachen, aber klugen und ehrlichen Komik.
Oder, um mal ein Zitat des Bürgermeisters einer kleinen Variation zu unterziehen:
"Loriot, Du bist das beste, was deutschem Humor zwischen Berchtesgaden und Flensburg passiert ist!"
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seniorem 2011/08/24 15:26:03
Antwort löschenSehr schön beschreiben Doc, nur der gute Lothar Frowein und seine queitschende Lederjacke fehlt mir da oben noch
Sigmund 2011/08/24 20:09:49
Antwort löschenSehr, sehr schön!
alanger 2011/08/24 00:10:39
Kommentar löschender bessere der beiden filmausflüge (von den nur schauspielrollen in "die brücke" oder "der längste tag", usw. mal abgesehen) des großen loriots.
der den frühen stummfilm slapstick-filmen huldigende humor von blake edwards in "the party", eine reihe der guten louis de funes sachen (natürlich ohne die extremen adrenalinausstöße), plus einer priese tati/hulot ...und natürlich einer menge nur von vonbülowsches.
die etwas aus dem normalem filmfluß genommenen mono/dialogszenen ("frach deine mutter... http://www.youtube.com/watch?v=0lrVLzdqmeY&feature=related) sind einzigartig.
loriot war ein wirklich großer.
19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten
duffy 2011/08/24 00:13:29
Antwort löschen- Gehörst du zur Familie?
- Ich? Nee!
- Schwein gehabt!
sikkmeidack 2011/08/24 01:24:20
Antwort löschen"Melusine... -
Krawehl, krawehl!
Taubtrüber Ginst am Musenhain,
Trübtauber Hain am Musenginst.
Krawehl, krawehl!"
Drogba11 2011/08/24 01:37:23
Antwort löschenMachen sie eigentlich bei sich zu Hause auch sauber oder macht das, haben sie da eine Putz... ääh Putzhilfe?
pellekraut007 2011/08/24 09:54:36
Antwort löschen@sikkmeidack
... und die lederjacke knirschte vor sich hin xD!
Dem M sein L 2011/08/26 16:07:33
Antwort löschen-Hast du mich erschreckt!
- Ich wohne hier!
- Aber doch nicht jetzt, um diese Zeit!
Alle 7 Antworten zeigen
sikkmeidack 2011/08/30 15:09:34
Antwort löschen"Guck mal Frau Tieze... und das trägt auch nicht jeder" "Wissen Sie, woran Sie mich erinnern?" "..." "An den Damenfrisör Bröseke".
Drogba11 2011/08/30 20:03:59
Antwort löschen@sikkmeidack
Dieses Zitat stammt natürlich aus Ödipussi, aber passt ja auch zum Thema und ist wirklich einen sehr lustige Stelle.
duffy 2011/08/23 23:20:07
Kommentar löschenWenn Herr Lohse erstmal losgelassen....
Eine Frage stellte sich heute vor allen anderen: Soll man den Tod dieses Menschen betrauern? Ein Mensch, der stets die Kontrolle hatte und sich wahrscheinlich sehr wohl seines letzten Ganges bewusst war? Oder soll man lieber seinen Nachlaß zelebrieren? Ihn feiern, sich selber amüsieren, sich an der Genialität laben? Ich entschied mich für Zweiteres und die ARD (die man dafür eigentlich gar nicht genug loben kann) kam mir dankenswerter Weise entgegen.
Pappa ante Portas ist Kulturgut, ein Goldstück von Komödie, die Nadel im Heuhaufen und der Beweis, daß Deutschland wirklich mal Humor hatte.
Alles wirkt einfach. Einfache Namen, einfache Leute, einfache Situationen. Die Kunst an der ganzen Geschichte ist, eben diesen Eindruck zu vermitteln und nebenbei einen tiefgründigen Humor aus dem Ärmel zu schütteln, der die wichtigen und unwichtigen Wichtigkeiten des Lebens derart genial durchleuchtet und dabei so fein pointiert zu Werke geht.
Pappa ante Portas ist angenehme Bodenständigkeit, wie sie heute nicht mehr zu finden ist. Der Witz wird dem Zuschauer nicht in den Schädel gehämmert, im Gegenteil. Loriot traute seinen Zuschauern zu, den Humor selber für sich zu entdecken und das war einfach nur großartig.
Mein Name ist Lohse, ich hätte gerne hier eingekauft!
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Le Samourai 2011/08/23 23:44:48
Antwort löschenTop!
duffy 2011/08/23 23:51:12
Antwort löschenDankeschön! :)
altessockenfach 2011/08/23 23:55:08
Antwort löschenSchöner Kommi.
duffy 2011/08/24 00:14:02
Antwort löschenAuch du hab' Dank!
stuforcedyou 2011/08/24 00:54:30
Antwort löschenNicht mein Lieblings-Loriot, aber mein Lieblings-duffy ;)
pellekraut007 2011/08/24 09:53:46
Antwort löschenGanz toll kommentiert, Loriot wird sich freuen! :D
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chs88 2011/08/24 10:34:10
Antwort löschenDu triffst mal wieder den Nagel auf den Kopf, sehr schön.
duffy 2011/08/24 12:23:50
Antwort löschenIch verneige mich artig. :D
cpt. chaos 2011/07/17 23:13:08
Kommentar löschenLoriot birgt in sich schon eine gewisse Einzigartigkeit, wie er das deutsche Spießbürgertum auseinanderpflückt.
Aber auch seine viel zu früh verschiedene Filmpartnerin Evelyn Hamann, sei an dieser Stelle gewürdigt.
Immer wieder schön anzusehen!
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Brennegan 2011/06/12 00:02:58
Kommentar löschenDie wohl schönste Darstellung der Szenen einer Ehe. Wunderbar, wie Loriot sich hier zum Deppen macht, während Hamann ihn dabei tatkräftig unterstützt. Zwei Gegensätze, die sich anziehen. Loriot ist brilliant, Hamman versüßt de ganze Sache, durch ihre ewig bittere Art. Ein Widerspruch in sich, der genau das Mischverhältnis trifft, das es braucht, um Pappa ante Portas zu dem zu machen, was es ist: die wohl beste Komödie aus deutschen Landen!
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guggenheim 2011/06/12 00:11:17
Antwort löschenHedwig, du bist das Schärfste, was mir jemals zwischen Heringsdorf und Borkum begegnet ist. xD
Brennegan 2011/06/12 00:19:17
Antwort löschen:D
Marie Krolock 2011/06/12 00:26:45
Antwort löschenMein Name ist Lohse, ich kaufe hier ein!
Brennegan 2011/06/12 00:49:50
Antwort löschenIch bin ja nicht taub ... Wie alt wird deine Mutter eigentlich?
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Marie Krolock 2011/06/12 00:58:39
Antwort löschenLoriot ist einfach GROß!
pellekraut007 2011/07/01 18:06:05
Antwort löschenGenau so is das! Grunz! xD