Pornorama - oder die Bekenntnisse der mannstollen Näherin Rita Brauchts

Pornorama - oder die Bekenntnisse der mannstollen Näherin Rita Brauchts (2007), DE
Laufzeit 94 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 11.10.2007

7.0 Kritiker
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.7 Community
235 Bewertungen
10 Kommentare
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von Marc Rothemund, mit Benno Fürmann und Tom Schilling

Sommer, Ende der 60er Jahre. Die sexuelle Revolution regiert die Welt und selbst München-Ramersdorf ist ideologisch aufgeladen. Der 20-jährige Polizeianwärter Benjamin “Bennie” Köpke verliebt sich während eines Observierungs-Einsatzes unsterblich in die hübsche Kommunardin Luzi. Gleichzeitig überredet ihn sein lebenslustiger, aber ständig in Geldnöten steckender älterer Bruder Freddie, die Regie bei einem von ihm geplanten Filmprojekt zu übernehmen – dabei handelt es sich ausgerechnet um einen “Aufklärungsfilm”, die in dieser Zeit die Kinosäle füllten. Freddies Motto: Das können wir auch! Während Freddie vom schnellen Reichtum träumt und nebenbei die flotte Getränkeladen-Besitzerin Frau Schröder umgarnt, hat Bennie am Set mit einer chaotischen Filmcrew alle Hände voll zu tun: dem Pizzeria-Besitzer und “Filmfinanzier” Cesare, dem Kinovorführer Herrn Eckert, dem kiffenden Lothar und seiner Freundin Irene, sowie der vollbusigen italienischen Möchtegern-Diva Gina, die, wie sich herausstellt, sich weder ausziehen will noch der deutschen Sprache mächtig ist. Nachts heimlich drehen, tagsüber im Dienst, das macht Bennie bald sehr zu schaffen. Ein treuer Staatsdiener sein und gleichzeitig ein Regisseur eines “Aufklärungsfilmes”. Und wie lange kann er der freiheitsliebenden Luzi seinen wahren “Spießerberuf” verschweigen? Auch Freddies Schwierigkeiten spitzen sich zu, da sich die Dreharbeiten schwieriger gestalten als erwartet.

HandlungMünchen in einem Sommer Ende der 60er Jahre, Studenten gehen auf die Barrikaden und protestieren für mehr Selbstbestimmung. Die Polizei geht gegen die Aufrührer vor. Mittendrin steckt der junge “Bennie” Köpke (Tom Schilling), der eigentlich auf die Filmhochschule wollte, sich aber letztlich doch dafür entschied seinem Vater in den Polizeidienst zu folgen. Er soll als Polizeikameramann die Rädelsführer filmen, bleibt aber mit seinem…

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Kritiken (1) — Film: Pornorama - oder die Bekenntnisse der mannstollen Näherin Rita Brauchts

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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7.0Sehenswert

Wer hinter dem Titel "Pornorama" einen Schmuddelfilm vermutet liegt falsch. Der Film von Marc Rothemund ist eine liebenswerte Komödie, die zwar ihre schlüpfrigen Momente hat, sich aber nie unter die Gürtellinie verirrt. Wer Lust auf eine nette deutsche Komödie hat, sollte auf “Pornorama” einen Blick werfen und erleben, wie tückisch eine aus der Not geborene Filmproduktion sein kann.

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Kommentare (9) — Film: Pornorama - oder die Bekenntnisse der mannstollen Näherin Rita Brauchts

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film_fan

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Bewertung4.0Uninteressant

Film der Kategorie "Einmal gesehen und vergessen."
"Pornorama - oder die..." macht wohl eher durch seinen Namen als durch filmische Qualität Schlagzeilen. Durchgehend schlecht ist der Film jedoch nicht, dennoch eben nicht mehr als typisches Sonntagnachmittags Kino für zwischendurch.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

facepalm

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"Pornorama"......Da würde schon der Titel mich abstoßen


film_fan

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Wie gesagt, es war ein langweiliger Sonntagnachmittag.


JimiHendrix

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Bewertung6.0Ganz gut

Anschaubares deutsches Rohkostkino, welches die meisten Zuschauer wahrscheinlich wegen seines Titels zum Anschauen bewegte.

Marc Rothemund machte ja schon in früheren Jahren mit Werken wie dem Jugendklassiker „Harte Jungs“ oder „Sophie Scholl - Die letzten Tage“ auf sich aufmerksam. Trotzdem ist er nie über die Mittelmäßigkeit hinaus gekommen, die vielen deutschen Filmproduktionen seit Jahrzehnten wie Hundekacke an der Schuhsohle haftet.

Dennoch kann man bei Pornorama nicht über einen schlechten Film sprechen, denn auch das würde das Prädikat „mittelprächtig“ nicht zulassen. Dieser Film ist unterhaltsame leichte Kost, die mit einem leicht pikanten Thema gewürzt wurde.

Die Story kann man in die Biotonne kloppen, aber die Art und Weise wie sie zur Umsetzung gebracht wurde überzeugt. Daran haben vor allem die stereotypischen Schauspieler einen Anteil.

Ob es die rattenscharfe, sommersprossenbeglückte Karoline Herfurth ist, die ein wildes Hippiemädel spielt, welche Sex als politische Aussage in die Welt trägt.

Oder sei es der spießig gescheitelte Polizeikadette im Strickpulover, der sich natürlich prompt in die Hippiebraut verliebt. Upps jetzt habe ich den Plot verraten, das tut mir aber Leid!

Zu guter Letzt noch ein bisschen italienisches Temperament auf zwei Körperstellen verteilt und der Film im Film kann beginnen.

Abschließend lässt sich festhalten, dass man bei dem Streifen durchaus seine Amüsants haben kann, wenn man nicht viele Erwartungen an den Film hat. Dennoch gehört Pornorama in die Kategorie „Einmal gesehen reicht“.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

JimiHendrix

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nö da reichte schon die pure anwesenheit von karoline alias die sommerspross herfurth ;P...außerdem is es cool primitiv zu sein, da brauch man sich wenigstens keine gedanken um irgendwelche dinge zu machen, man lebt glücklich und beseelt in den tag hinein xD..würde dir auch mal gut tun du alte aristokratin :)


Acry

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ach, bin ich dir nicht glücklich und beseelt genug, oder was? :P


Vagner

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Bewertung6.0Ganz gut

Dieser Film ist eine richtig schöne deutsche Komödie. Der Film hat mir so gefallen das ich die Wiederholung am nächsten Tag auch noch geguckt habe. A
Vorallem weil es nicht so ein Billig-pubertierender Humor ist. der geht nämlich wirklich auf die nerven. Hier wird auch mit schön stellenweise grotesker Situationskomik gearbeitet.
Pornorama ist ein grund Solider deutscher Film. Die besetzung findeich auch nicht beklagenswert. Kleinen Abstrich in der Handlung, denn das es zum streit zwischen Lucy udn Beni kommen wird auf diese art war von anfang an klar, und wirkt auch etwas konstruiert. Aber ansonsten, sehr amüsante unterhaltung.

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kronenhummer

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Bewertung6.5Ganz gut

Ordentliche deutsche Komödie über mehr oder weniger talentierte und organisierte Filmemacher, die auf die deutsche Sexfilm-Welle der 60er-Jahre aufspringen wollen. Leider geht dabei natürlich äußerst viel schief – angefangen von einer leichten Fehlbesetzung als Hauptdarstellerin bis hin zu den üblichen Liebeswirren. Die Charaktere bewegen sich dabei stets auf der Gradwanderung zwischen kreativ-amüsant und nervig-albern – insbesondere die übertriebenen Akzente haben mich dabei stellenweise gestört. Aber alles in allem wird das Thema und die Zeit amüsant und witzig aufgegriffen und recht kurzweilig dargestellt.

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Deep Ford

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Dieser Film verdient nicht einmal einen guten Verriss.

Deutsche Klamotte Marke Pffffft.

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fabel

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Bewertung5.0Geht so

Noch halb verkatert blättere ich durch die Fernsehzeitung.
Fussball im Ersten, was mich aber heute nicht sonderlich interessiert.
Sonst nur Krimis und Komödien, die ich bereits sah.
Halt, Stopp!
"Pornorama oder..." klingt nett. Zumindestens der Titel.
Naja, ohne zu Wissen worum es geht stürze ich mich ins Abenteuer.
Wer von uns hat nicht schon mal davon geträumt einen eigenen Film zu machen ?
Ich auf jeden Fall schon tausende Male. Und macht der Film Mut seinen Traum weiterzuleben ?
Auf jeden Fall. Selber kann man sicherlich eine mindestens genauso gute Story rausarbeiten und auch mindestens genauso gute Charaktere entwickeln.
Diese waren typisch Deutsch LÄCHERLICH.
Die Schauspieler können sich anstrengen was sie wollen, aber dieser billige Eindruck bleibt.
Der Rest war schon wieder vorbei als er anfing. Sehr kurzweilig, aber irgendwie langweilig.
Lachen konnte ich fast nicht und sonst wirkte alles ein wenig hilflos.
Letzendlich bleibt nur noch zu sagen, dass ich vielleicht hätte besser die Stufenparty besuchen können um meinen Kater zu verschlimmern. Dieser Film zumindestens ist genauso gut fürs entnüchtern wie eine Banane fürs Fahrradfahren. Mit filmischer Unterhaltung kann man auch den schlimmsten Schmerz bestens verdrängen.
Mit so einem Hilflosen Möchtegernlustigfilm eher Schmerzen bekommen.
Trotzdem 5 Punkte für Tom Schilling. Ich mag ihn einfach.

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EllHomer

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Bewertung7.5Sehenswert

Nettes, lustiges und unterhaltsames Filmchen.

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Dr.Hasenbein

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich habe mich wohl leider im Vorfeld zuviel auf den Film gefreut.
Tolle Schauspieler in einer witzigen Story die uns in die Zeit der Aufklärungsfilme entführt.
Was sich aber gut und vor allem witzig liest,muß nicht unbedingt funktionieren.
Und so ist das LEIDER hier auch.
Zwar bietet der Film durchaus symphatische und gut aufgelegte Schauspieler,
ist aber für das was er gerne sein möchte einfach zu brav,nichtssagend oder manchmal auch langatmig.
Schade um die gute Idee!
Mehr Mut zur "Versautheit" hätte dem Film gut gestanden.
Gerade wenn es um ein solches Thema geht.
Die Punkte also für die Grundidee und die bemühten Schauspieler!

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digifan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich kann mich dem Kommentar von Crizcgn nicht anschließen. Es ist zwar richtig, dass man den Film "mal eben wegsieht und danach schon wieder vergessen hat". Nur, dass man sich dann gut unterhalten hat.

Pornorama ist ein nicht tiefgehende leichte Kommödie für einen verregneten Sonntagnachmittag. Nicht mehr, aber wirklich auch nicht weniger.

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